9/11-Sensation: Clarke packt aus – CIA war schuld!

Den „Kampf zweier Linien“ am 11. September 2001 habe ich auch in meinem Buch „Die Schattenregierung“ beschrieben

Ob jetzt das Establishment zittert? Richard A. Clarke, Sicherheitsberater von George W. Bush (und der vier vorhergehenden Präsidenten!) hat sein Schweigen gebrochen! Er hat angekündigt, in einer baldigen Fernsehdoku (ich glaube, sie läuft am Do.) den damaligen CIA-Chef Tenet zu beschuldigen, dass er die mutmaßlichen Hijacker Al-Hazmi und Al-Midhar als Doppelagenten habe rekrutieren wollen – und die Operation sei aus dem Ruder gelaufen. Noch nie hat einer aus dem inneren Machtzirkel der Bush-Administration eine Anschludigung erhoben, die so nah an dem liegt, was normalerweise als Verschörungstheorie geschmäht wird. Die kommenden Tage könnten spannend werden.
Dass Clarke am 11.9.2001 gegen die Putschisten um Vizepräsident Cheney stand, habe ich auch in meinem aktuellen Buch „Die Schattenregierung. Geheimstrukturen in der US-Politik von 9/11 bis Obama“ beschrieben (120 Seiten, 8.80 Euro – bestellen über info@juergen-elsaesser.de). Ich werde das Buch vorstellen auf der großen Konferenz „Inside 9/11“ am 10.9.2011 in Leipzig (Infos und Anmeldung hier).

So, nun ein Auszug aus meinem Buch „Die Schattenregierung“. Die Passage beginnt am Vormittag des 11.9.2001, ungefähr 9.10 Uhr.

Während Bush von seinem eigenen Sicherheitsservice im ungeschützten Schulgebäude von Saratosa belassen wird, lief die Evakuierung des Weißen Hauses wie am Schnürchen. Bereits kurz nach neun Uhr drängelten sich acht statt der üblichen zwei Sicherheitsleute im Vorzimmer des Vizepräsidenten im Ostflügel des Gebäudes. Cheney und Condoleeza Rice wurden mit sanfter Gewalt gepackt und im Eiltempo (“wie ein Düsenjäger zu Fuß”, schreibt Gellman)  in den unterirdischen Befehlsbunker geführt, das Presidential Emergency Operations Center. Hunderte von Metern unter dem Amtssitz des Präsidenten hatte schon Roosevelt während des Zweiten Weltkrieges mehrere Fluchträume anlegen lassen. In Zeiten der sowjetischen Raketendrohung war der Befehlsbunker ABC-waffensicher aufgerüstet und mit den modernsten Kommunikationsverbindungen ausgestattet worden. Schließlich sollte der Präsident von hier aus im Falle eines Atomkrieges die Verteidigung des nordamerikanischen Territoriums kommandieren.  

In diesem Bunker hatten sich Cheney und seine engsten Gefolgsleute versammelt: seine Frau Lynne, sein Stabschef Lewis “Scooter” Libby, über den wir im weiteren Verlauf dieses Buches noch sehr viel lesen werden; Josh Bolten, der stellvertretende Stabschef des Weißen Hauses und Karen Hughes, die für dessen Medienarbeit zuständig war, sowie Cheneys Rechtsberater David Addington, der nach 9/11 als „Advokat des Teufels“ agieren wird.  Die einzigen politischen Fremdkörper in dieser Gruppe waren Frau Rice, die innerhalb der Bush-Administration zu den Gegenspielern der Cheney-Leute gehörte, sowie Norman Mineta, der Transportminister, den Bush noch von seinem demokratischen Vorgänger Bill Clinton übernommen hatte.  Mineta war ohndies ein unwichtiges Kabinettsmitglied, aber auch die Sicherheitsberaterin wurde von Cheney geschnitten: “Condi Rice arbeitete ein paar Plätze von Cheney entfernt. Teilnehmer der morgendlichen Abläufe berichten von erstaunlich wenig Kontakt zwischen ihnen. Der Vizepräsident nahm Briefings entgegen, sprach mit Scooter Libby in so leiser Stimme, dass niemand mithören konnte, und sprach telefonisch mit den Spitzen der Sicherheitsdienste.”18
Der Cheney-Gruppe im Ost-Bunker des Weißen Hauses stand ein Lagezentrum im Westflügel gegenüber, das über Videokonferenzen Kontakt zu den entscheidenden Leuten in Luftwaffe, ziviler Luftüberwachung und Katastrophernschutz hielt. Hier führte Richard A. Clarke das Kommando, der Antiterrorchef von Bush sowie – darin war er einzigartig – der vier Präsidenten davor. Der Kontakt zum Cheney-Bunker wurde über eine Standleitung vermittelt. Kurz nach der Ansprache Bushs in Barksdale rief Clarke im Bunker an, “und der Mensch, der sich daraufhin meldete, brummte irgendetwas und gab den Hörer dann …weiter.” Das nächste Mal wurde der Hörer einfach aufgelegt, als Clarke das erste Wort gesagt hatte. Clarke war sauer und bellte in das Telefon, sobald endlich jemand dran war: “Welches Arschloch nimmt denn immer die Anrufe entgegen (…)?”, fragte er. “Das dürfte der Vizepräsident gewesen sein”, antwortete einer von dessen Mitarbeitern.19
Offensichtlich ist: Cheney mag Clarke nicht. Statt mit ihm zu telefonieren und die Notstandsmaßnahmen der beiden Krisenzentralen zu koordinieren, redete er lieber fast ununterbrochen mit dem Präsidenten selbst. Schließlich platzte Clarke der Kraken und er beschloss, höchstpersönlich quer durch die leeren Gänge des bereits vollständig evakuierten Weißen Hauses zu rennen, um selbst im Bunker vorstellig zu werden und Cheney zu sprechen. Doch dort erlebte eine böse Überraschung: “Ich eilte die Treppe im Ostflügel hinunter, bog um die Ecke und sah in den Lauf einer Maschinenpistole. Cheneys Wachabteilung hatte sich vor den Toren des Bunkers aufgebaut, mit schusssicheren Westen, Gewehren und MP5-Maschinenpistolen. Diese Leute kannten mich und wollten die Bunkertür dennoch nicht öffnen.” (Clarke, S.38)
Die von Clarke ausführlich geschilderte, aber politisch nicht weiter eingeordnete Episode spricht für den Machtkampf zwischen den verschiedenen Flügeln der Bush-Administration, der sich an diesem Tag abspielte. Was aber hatte Cheney gegen Clarke, den langgedienten Terrorexperten? Der Grund für die Spannungen lag nicht nur darin, dass der Rechtsrepublikaner Cheney in Clarke einen Parteigänger der Demokraten sah, da dieser schon unter Präsident Bill Clinton in Amt gewesen und von Bush lediglich übernommen worden war. Wichtiger, aber damit zusammenhängend, war die Sachkompetenz, die Clarke in diesen vielen Amtsjahren angesammelt hatte – sie machte ihn für Cheney nicht nützlich, sondern gefährlich. Dass Clarke schon seit Mitte der neunziger Jahre auf der Jagd nach Bin Laden war und jeden Präsidenten zu mehr Anstrengungen gegen Al Qaida ermutigt hatte, ließ Clarke am Morgen gleich nach den ersten Meldungen über den Angriff auf das World Trade Center auf den saudischen Millionär als Drahtzieher tippen. Cheney aber, der – wie wir sehen werden – nicht Afghanistan, sondern viel lieber den Irak ins Visier nehmen wollte, war diese Fokussierung hinderlich. Vor allem aber war Clarke trotz aller Al-Qaida-Obsession Profi genug, um sehr schnell die Widersprüche der amtlichen 9/11-Legende zu erkennen. Als noch am Morgen des 11. September die CIA – genauer gesagt: die Counterterrorist Unit (CTC) der CIA mit ihrem Chef Cofer Black an der Spitze (vgl. S. xy) – aufgrund der Passagierlisten die Namen der Verdächtigen zu kennen glaubten, stutzte Clarke. “Ich war verblüfft. Nicht, weil das ein Angriff von Al Qaida war, sondern weil sich Kämpfer von Al Qaida an Bord von Flugzeugen befunden und dabei Namen angegeben hatten, die das FBI Al Qaida zuordnen konnten.”20 Bingo, möchte man ausrufen, da hatte einer schon im Frühstadium eine Schwachstelle der offiziellen 9/11-Theorie erkannt. Dass so ein selbständig Denkender für Cheney nur hinderlich sein konnte, lag auf der Hand.

(Weiterlesen in meinem Buch „Die Schattenregierung“)

24 Kommentare zu „9/11-Sensation: Clarke packt aus – CIA war schuld!

  1. Na hoffentlich verunfallt Clarke nicht noch vorher.
    Das Buch Die Schattenregierung liest sich teilweise wie ein Thriller-Kompliment an den Autor.
    Es ist vor allem denen zu empfehlen, die immer meinen die Eliten haben alles im Griff und alles läuft genau nach Plan.
    Übrigens ein anderer, nämlich der 4Sternegeneral Wesley Clark erklärte in einem Interview mit Amy Goodman von „democracy now“ am 2.3.2007, dass bereits 2001 geplant war, innerhalb der nächsten Jahre 7 Länder, darunter eben auch Lybien und Syrien anzugreifen.

    Hat auch nicht so wirklich geklappt, und in Lybien kriegt die NATO den Gaddafi nicht weg, weil das lybische Volk hinter ihm steht und die Rebellen auseinander fallen.
    Gute Infos dazu auf

    http://hinter-der-fichte.blogspot.com/2011/08/libyen-zdf-erwacht-fur-sekunden-und.html
    und
    http://denkbonus.wordpress.com/2011/08/12/die-nato-und-die-undankbarkeit-der-libyer/

  2. Clarke war von Anfang an einer der verschlagensten Disinformanten. Zum Jahrestag wärmt er den vergammelten Al Quaida-Käse noch einmal auf, um seinen eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen.

    „Yesterday, Richard Clarke began talking about 9/11 and how the CIA had run the operation, the hijackers. Close friends of Clarke, however, during the run up to 9/11, named him as the individual running back and forth between the Mossad and Pentagon. In fact, Clarke himself, along with Steve Rosen, Condi Rice and others, had gone so far off the deep end during the early Bush years they began to think of themselves as gods. The FBI recorded everything, bugging Clarke, bugging Rosen, every phone Wolfowitz and his staff used, all with the permission of Condi Rice.

    The FBI had dozens of top Pentagon officials ready to break the biggest espionage case in American history, one that would have put many top “anti-defamation” and “pro-Israel” folks in prison cells like Jonathan Pollard. Then the Attorney General ordered it all to stop. His reason? It would have brought down a presidency too.

    National Security Council staff wore microphones, the Bush White House was bugged, including the private rooms for homosexual liasons, there were several of those. The investigation? Spying, nuclear secrets, war plans, military technology. What they accidentally stumbled on was 9/11, White House, Pentagon, Israel, not all of it, but enough “snippets” to put things in perspective and point fingers.

    Thus, Richard Clarke speaking out yesterday, this was the smell of fear.

    Comments:

    You gotta remember, Clarke was the idiot who started the whole “Al Qaeda did it” crap in the first place. By his own admission, it took him all of about 24 hours to have the entire WH whipped into an “Al Qaeda” conspiracy frenzy after the planes hit.
    Clarke has a lot of reasons to bullshit his was out of the mess he created. Or maybe he told the truth to someone which got back to Israel and now there’s a hit order from the Mossad with his name on it, I don’t know.
    Either way, he’s got a LOT of reasons to either BS his way out of his hole or clear his guilty conscience, or both.
    […]
    Because 911 researchers are getting much closer to understanding how that day’s events were orchestrated Clarke is spreading disinformation with talk of Al Quaeda, terrorists, foreknowledge of a foreign attack, etc.
    […]
    This is hilarious, the names of the two supposed hijackers Clarke is complaining about were provided to the USA by the Mossad, the real culprits of 911. He’s silly. I wonder if Clarke has been blackmailed by the Mossad to go along with the silly absurd story that inept small plane pilots did 911.
    […]
    Clarke is now attempting to respin the same old fairy tale about how the government was not involved but made a few mistakes in not communicating better. No dice, Dick. Richard Clarke along with Condi, Cheney, Dov, Rumsfeld, the Bushes, Tony Blair and especially Benjamin Netanyahu need to realize the whole world knows they pulled off 9/11 and many many other state falseflag terror psyops.“

    http://www.veteranstoday.com/2011/08/12/european-unrest-entirely-staged-political-theatre/

  3. Winston schrieb: You gotta remember, Clarke was the idiot who started the whole “Al Qaeda did it” crap in the first place. By his own admission, it took him all of about 24 hours to have the entire WH whipped into an “Al Qaeda” conspiracy frenzy after the planes hit. // Dem widerspricht, was in meinem Buchausschnitt steht: Clarke war der Al qaida-Identifizierung von Tenet und Cofer Black gegenüber sehr skeptisch.

  4. Wenn der 9/11 Geschichtsmythos als Propagandalüge vor aller Augen platzt (und vielleicht noch andere der Mythen des 20. Jahrhunderts), dann sind „sie“ wirklich weg vom Fenster!

  5. Dann sollten Sie das Buch für die zweite Auflage umschreiben…
    Wenn man Clarkes Aktivitäten und Äußerungen bis in die 80er Jahre zurückverfolgt, ist es glasklar, daß er eine der Schlüsselfiguren bei der Planung von 9/11 gewesen sein muß.
    Die nötigen Informationen finden Sie hier:

    http://www.historycommons.org/searchResults.jsp?searchtext=%22Richard+Clarke%22&events=on&entities=on&articles=on&topics=on&timelines=on&projects=on&titles=on&descriptions=on&dosearch=on&search=Go

    Siehe z. B.:

    (9:05 a.m.) September 11, 2001: Clarke, Cheney, and Rice Talk; Clarke Concludes that Al-Qaeda Is behind Attacks

    Counterterrorism “tsar” Richard Clarke is driving up to a gate outside the White House when Lisa Gordon-Hagerty—a member of his staff who is already at the White House—calls and tells him, “The other tower was just hit.” He responds: “Well, now we know who we’re dealing with. I want the highest level person in Washington from each agency on-screen now, especially the FAA.” He ordered Gordon-Hagerty to set up a secure video conference about five minutes earlier. A few minutes later, according to his own recollections, Clarke finds Vice President Dick Cheney and National Security Adviser Condoleezza Rice in Cheney’s White House office. Clarke tells Cheney: “It’s an al-Qaeda attack and they like simultaneous attacks. This may not be over.” Rice asks Clarke for recommendations, and he says, “We’re putting together a secure teleconference to manage the crisis.” He also recommends evacuating the White House. (A slow evacuation of the White House will begin around 9:20-9:25 (see (9:22 a.m.) September 11, 2001).) Rice notes the Secret Service wants them to go to the Presidential Emergency Operations Center (PEOC) below the White House, and as Clarke leaves the other two, he sees Cheney gathering up his papers. In Cheney’s outer office, Clarke will recall, he sees eight Secret Service agents instead of the usual two, ready to move to the PEOC. [Clarke, 2004, pp. 1-2; Australian, 3/27/2004]

    (9:29 a.m.) September 11, 2001: Clarke Orders US Embassies Closed and Military Bases to Raise Alert Level

    Counterterrorism “tsar” Richard Clarke, who is in the White House Situation Room, instructs that US embassies overseas be closed and that US military bases raise their alert level. According to his own recollection, just after he has spoken to the acting Chairman of the Joint Chiefs of Staff Richard Myers (see 9:28 a.m. September 11, 2001), Clarke is thinking about the simultaneous attacks on the US embassies in Kenya and Tanzania in 1998 (see 10:35-10:39 a.m., August 7, 1998). As he describes, “There was the possibility now of multiple simultaneous attacks in several countries.” He therefore issues instructions to the State Department and the Department of Defense: “We have to assume there will be simultaneous attacks on us overseas. We need to close the embassies. Move [Department of Defense] bases to combat Threatcon.” [Clarke, 2004, pp. 5-6]

    (9:59 a.m.) September 11, 2001: Richard Clarke Is Told Some Hijackers Have Al-Qaeda Connections

    Counterterrorism “tsar” Richard Clarke is told in private by Dale Watson, the head of the FBI’s Counterterrorism Division, “We got the passenger manifests from the airlines. We recognize some names, Dick. They’re al-Qaeda.” Clarke replies, “How the f_ck did they get on board then?” He is told, “Hey, don’t shoot the messenger, friend. CIA forgot to tell us about them.” As they are talking about this, they see the first WTC tower collapse on television. [Clarke, 2004, pp. 13-14]

    (After 4:15 p.m.) September 11, 2001: US Leaders Determine to Crush Taliban

    After President Bush leaves his video conference, other top leaders continue to discuss what steps to take. Counterterrorism “tsar” Richard Clarke asks what to do about al-Qaeda, assuming they are behind the attacks. Deputy Secretary of State Richard Armitage states, “Look, we told the Taliban in no uncertain terms that if this happened, it’s their ass. No difference between the Taliban and al-Qaeda now. They both go down.” Regarding Pakistan, the Taliban’s patrons, Armitage says, “Tell them to get out of the way. We have to eliminate the sanctuary.” [Clarke, 2004, pp. 22-23]

    Shortly After September 11, 2001: Wolfowitz More Interested in Going after Iraq than Bin Laden

    According to counterterrorism “tsar” Richard Clarke, Deputy Defense Secretary Paul Wolfowitz asks during a meeting, “Why we are [sic] beginning by talking about this one man, bin Laden?” Clarke responds with an explanation that only al-Qaeda “poses an immediate and serious threat to the United States.” Wolfowitz then claims that Iraq poses “at least as much” a danger. According to Clarke, FBI and CIA representatives who are present at the meeting agree that there is no evidence to support Wolfowitz’s assertion. [Washington Post, 3/22/2004 Sources: Richard A. Clarke]

    September 14-19, 2001: Bin Laden Family Members, Saudi Royals Quietly Leave US

    Counterterrorism “tsar” Richard Clarke says he agrees to the flights after the FBI assures him none of those on board has connections to terrorism and that it is “a conscious decision with complete review at the highest levels of the State Department and the FBI and the White House.” [US Congress, 9/3/2003] Clarke says the decision to approve the flights “didn’t get any higher than me.” [Hill, 5/18/2004] According to Vanity Fair, both the FBI and the State Department “deny playing any role whatsoever in the episode.” However, Dale Watson, the head of the FBI’s Counterterrorism Division, says the Saudis on the planes “[are] identified, but they [are] not subject to serious interviews or interrogations” before they leave. [Vanity Fair, 10/2003] An FBI spokesperson says the bin Laden relatives are only interviewed by the FBI “at the airport, as they [are] about to leave.” [National Review, 9/11/2002] There are claims that some passengers are not interviewed by the FBI at all. [Vanity Fair, 10/2003] Abdullah bin Laden, who stays in the US, says that even a month after 9/11, his only contact with the FBI is a brief phone call. [Boston Globe, 9/21/2001; New Yorker, 11/5/2001]

    September 18, 2001: Clarke’s Report to Bush Finds No Link between Iraqi Government and Al-Qaeda or 9/11 Attacks

    On September 12, 2001, President Bush spoke to counterterrorism “tsar” Richard Clarke and told him to look into possible Iraqi links to the 9/11 attacks (see September 12, 2001). Clarke works with CIA and FBI experts to make a report on the issue. [Vanity Fair, 5/2004, pp. 238] On September 18, Clarke sends a memo to National Security Adviser Rice entitled, “Survey of Intelligence Information on Any Iraq Involvement in the September 11 Attacks.” It passes along a few foreign intelligence reports, including a report just coming out of the Czech Republic alleging that hijacker Mohamed Atta met an Iraqi agent in Prague in April 2001. But it concludes there is no compelling case that Iraq had planned the 9/11 attacks. It further points out that allegations of any ties between al-Qaeda and the Iraqi government are weak, especially since bin Laden resents the secular nature of Saddam Hussein’s government. [9/11 Commission, 7/24/2004, pp. 335, 559]

    October 7, 2001: US Begins Bombing in Afghanistan

    The US begins bombing Afghanistan. [MSNBC, 11/2001] The bombing campaign will taper off around the end of 2001. Some, like counterterrorism “tsar” Richard Clarke, will later criticize the amount of time before the bombings could start. Shortly after 9/11, Clarke was made co-chairman of an interagency committee to devise responses to al-Qaeda. He had advocated a “rapid, no-holds-barred” retaliation in Afghanistan, including sending troops to immediately seal off Afghanistan’s borders and cut off escape routes. But the Bush administration decided to focus on air power. The start of the bombing campaign was delayed until this date mostly because of concerns about US pilots being captured. A network of combat search and rescue teams were set up in neighboring countries first, to allow a rapid response in case a pilot was shot down. [Atlantic Monthly, 10/2004]

    October 9, 2001: Richard Clarke Resigns as Counterterrorism ‘Tsar’

    Richard Clarke resigns his position as counterterrorism “tsar,” a position he has held since 1998. Frustrated with the Bush administration’s approach to counterterrorism, he had arranged the date of his retirement back in June 2001 (see June 2001). He becomes Special Adviser to the President for Cyberspace Security instead. He is replaced by Gen. Wayne Downing, a highly decorated retired military officer. [Washington Post, 10/10/2001] Clarke will quit his cyberspace security job in February 2003 and leave government. He will then become a prominent critic of the Bush administration. [Washington Post, 4/8/2003]

  6. Winston: Lesen Sie Ihre eigenen Quellen nicht richtig? Clarke weist doch drauf in, dass er die Täteridetifizierung nicht glaubt. Später legt er sich auf Al Qaida fest, um den Irak aus der Schusslinie zu nehmen.

  7. I c h bin es gewiß nicht, der hier ungenau liest. Deutlicher kann es nun wirklich nicht ausgedrückt werden:

    Clark ist (um 9.05 Uhr, 11. September 2001) der erste, der sich auf „Al Quaida“ festlegt. Das steht in seinem eigenen Buch von 2004.

    [Clarke:] “Well, now we know who we’re dealing with. I want the highest level person in Washington from each agency on-screen now, especially the FAA.” […]
    Clarke tells Cheney: “It’s an al-Qaeda attack and they like simultaneous attacks. This may not be over.”

    Clarkes Aufgaben lauteten von Anfang an: limited-hangout + red herring.
    Seine angebliche Anti-Haltung in Bezug auf den Irak wurde erst 2004 lanciert – als alles schon gelaufen war.

    Das öffentliche Gerangel zwischen Clarke, Bush, Rice, Zelikow etc. war nie etwas anderes als Theater.

    Jetzt sind Sie schon so lange in diesem Geschäft, Herr Elsässer – und fallen immer noch auf solche Stories herein?!

  8. @ Winston S.:
    „Clarkes Aufgaben lauteten von Anfang an: limited-hangout + red herring.
    Seine angebliche Anti-Haltung in Bezug auf den Irak wurde erst 2004 lanciert – als alles schon gelaufen war.

    Das öffentliche Gerangel zwischen Clarke, Bush, Rice, Zelikow etc. war nie etwas anderes als Theater.

    Jetzt sind Sie schon so lange in diesem Geschäft, Herr Elsässer – und fallen immer noch auf solche Stories herein?!“

    Das kommt mir auch so vor, fast immer ist es doch so wenn z.B. ein Journalist oder andere öffentliche Person wirklich etwas aufdeckt und an die Öffentlichkeit gehen will, dieser/diese umgehend diskreditiert oder irgendwo verselbstmordet aufgefunden wird. Der Clarke würde keine Minute am leben bleiben, wenn es bei seinen Informationen um wahre Aufklärung ginge, ich würde eher auf Halbwahrheiten tippen, um eine falsche Fährte zu legen, damit die wahren Urheber der Anschläge weiterhin im Hintergrund bleiben.
    Genauso ist es doch bei JFK auch, wo angeblich die Mafia ihn ermordet haben soll (wird sozusagen öffentlich als Insiderwissen verkauft, wenn es mit dem Sündenbock Lee Harvey Oswald nicht hinhaut) damit die Spur von der CIA weg zur Mafia gelegt werden kann…
    Mit diesem Assange und seinem Wikileaks (auch ein limited Hang out) ist es doch genauso, der bleibt am leben und hält die Supermacht USA in Schach (was für ein Superheld…Kopfschüttel) und wird wegen einer Vergwaltigungsleier „verwundbar“ gemacht, damit alles echt aussieht und z.B. der Journalist Sean Hoare der die Abhörskandale bei Murdoch mitaufgedeckt hat, tot in seiner Wohnung aufgefunden wurde…
    Übrigens gibt es da einen guten Film von Richard Donner:“Fletcher´s Visionen“ mit Mel Gibson und Julia Roberts, darin legt Fletcher alias Mel Gibson (als ehemaliger MK Ultra Killer) eindeutig dar wie „DIE“ das Theater öffentlich veranstalten, naja ist jetzt Samstag abend, sorry daß es ein wenig zu lang geworden ist 🙂 .

  9. nee, ich glaub auch nicht an die clarke-nummer. der cia hatte schon die ganze zeit gewarnt und wurde nicht gehört vor den anschlägen. der cia durfte als sündenbock durch den saustall ziehen. und jetzt soll wieder der cia herhalten. ist sicher kein gesangsverein aber 911 war was anderes. vielleicht wird die weltweite musik um 911 doch langsam zu laut und man muss nochmal richtig nen sündebock vorführen um wieder ein paar jahre ruhe zu haben? wer weiß, aber da ist was fauk an der story.

    nee, nee, seh es wie winston und yilmaz, das ist ein schmierentheater.

  10. sorry schon eine weile her, habs verwechselt. der cia war gewarnt, hat aber nicht ausreichend gewarnt.

  11. Es muß im Hinblick auf den gesamten Hijacker-Nonsens endlich einmal gedankliche Folgerichtigkeit Einzug halten:

    Faktische Prämisse 1:
    OBL (alias „Tim Osman“) & Co. waren langjährige CIA-assets.

    Faktische Prämisse 2:
    Der Proganda-Apparat „berichtet“ über eine angebliche globale Schnitzeljagd zwischen den US-Sicherheitsbehörden einerseits und bin Laden & Co. andererseits, die sich bis 9/11 schon über eine Dekade hingezogen haben soll.

    Schlußfolgerung:
    Das massenmediale „Katz-und-Maus-Spiel“ ist absurdes Theater – Regie: Langley und Washington (i. e. CIA & PNAC).

    Vgl.:
    http://en.wikipedia.org/wiki/CIA_influence_on_public_opinion

    Alles, was Clarke jetzt als angebliche Enthüllung präsentiert, ist seit mindestens 7 Jahren Teil der Propaganda, wie sie über die Konzernmedien verbreitet wird:

    August 23, 2001: Hijackers Alhazmi and Almihdhar Are Finally Added to Terrorist Watch List

    Thanks to the request of Margaret Gillespie, an FBI analyst assigned to the CIA’s Counter Terrorism Center, the CIA sends a cable to the State Department, INS, Customs Service, and FBI requesting that “bin Laden-related individuals” Nawaf Alhazmi, Khalid Almihdhar, Ahmad Hikmat Shakir, and Salah Saeed Mohammed bin Yousaf (an alias for Khallad bin Attash) be put on the terrorism watch list. All four individuals had attended the January 2000 al-Qaeda summit in Malaysia. The cable mostly focuses on Almihdhar, briefly outlining his attendance at the Malaysia summit (see January 5-8, 2000) and his subsequent travel to the US in January 2000 and July 2001. Since March 2000, if not earlier, the CIA has had good reason to believe Alhazmi and Almihdhar were al-Qaeda operatives living in the US, but apparently did nothing and told no other agency about it until now. The hijackers are not located in time, and both die in the 9/11 attacks. FBI agents later state that if they been told about Alhazmi and Almihdhar sooner, “There’s no question we could have tied all 19 hijackers together” given the frequent contact between these two and the other hijackers. [Newsweek, 6/2/2002; 9/11 Commission, 7/24/2004, pp. 538; US Department of Justice, 11/2004, pp. 32-36, 302] However, in what the Washington Post calls a “critical omission,” the FAA, the Treasury Department’s Financial Crimes Enforcement Network, and the FBI’s Financial Review Group are not notified. The two latter organizations have the power to tap into private credit card and bank data, and claim they could have readily found Alhazmi and Almihdhar, given the frequency the two used credit cards. [Washington Post, 7/25/2003] Furthermore, counterterrorism chief Richard Clarke and his Counterterrorism Security Group are not told about these two operatives before 9/11 either. [Newsweek, 3/24/2004] The CIA later claims the request was labeled “immediate,” the second most urgent category (the highest is reserved for things like declarations of war). [Los Angeles Times, 10/28/2001] The FBI denies that it was marked “immediate” and other agencies treated the request as a routine matter. [Los Angeles Times, 10/18/2001; US Congress, 9/20/2002] The State Department places all four men on the watch list the next day. [US Congress, 7/24/2003 ] However, this watch list, named TIPOFF, checks their names only if they use international flights. There is another watch list barring suspected terrorists from flying domestically. On 9/11, it contains only 12 names, including Khalid Shaikh Mohammed and other al-Qaeda figures, and some names are added as late as August 28, 2001. But none of these four men are added to this domestic list before 9/11.(see April 24, 2000). [9/11 Commission, 1/26/2004]

    http://www.historycommons.org/searchResults.jsp?searchtext=Alhazmi+Clarke&events=on&entities=on&articles=on&topics=on&timelines=on&projects=on&titles=on&descriptions=on&dosearch=on&search=Go

  12. Red Herrings and Other Things That Smell Fishy
    […]
    Eventually the term came to mean, something deliberately placed to confuse the issue or to throw someone off of the right trail. This is very commonly done by governments and groups trying to keep people away from the truth. A false flag mission is the ultimate expression of a red herring. Less blatant, but still very effective is to get the people looking at celebrities or concentrating on relatively insignificant stories. Remember the story of Weiner’s wiener a couple of months ago. This had no real significance to the functioning of the country, but it provided the perfect mix of politics and sex to keep the people occupied for a couple of weeks. The current “riots” in Great Britain have taken people’s minds off of the Murdoch scandal.

    With more and more people now believing that there is something fishy about the official 9-11 story, it came time to throw out a new red herring. This week it was “leaked” that former White House security advisor, Richard Clarke is going to appear in a documentary about 9-11 where he blames George Tenet and the CIA for failing to inform the Bush White House that there were alleged terrorists in the country.

    According to his story, the CIA had tried to recruit them as informers and when they failed they were too embarrassed to tell the president that the terrorists were still in the country.

    They then went on to carry out 9-11. The problem with this “revelation” is that it does nothing to alter the official story of the “terrorist hijackers with box cutters.” This is simply another red herring thrown out there to lead people off of the trail. Looking back now, that may have been his purpose all along, to lead people away from the truth. After 9-11, he gained a lot of credibility by being one of the first to criticize the Bush administration for its poor handling of the incident. He was also very vocal in saying “Al Qaeda did it.” His criticism of the Bush administration endeared him to the Left, and he became a sort of folk hero; the one willing to tell “THE TRUTH.” He even criticized attacking Iraq which made him even more credible. All along the way, he put out little factoids with just enough truth in them to be believable, but nothing he said changed the course we were on. This is classic use of the red herring or put more scientifically, it is a major tool in game theory. As Vladimir Ilyich Lenin said, “The best way to control the opposition is to lead it ourselves.”

    Here is a video of Clarke successfully mixing criticism of Bush with the “Al Qaeda did it” message:

    http://www.veteranstoday.com/2011/08/14/red-herrings-and-other-things-that-smell-fishy/

  13. vielleicht ist mein o.a. comment nicht klar rübergekommen, ich bezweifle auf keinen Fall, daß der CIA die 9/11 OP durchgeführt hat. Es ging mir nur darum, daß jetzt eine öffentliche Person aus der US Regierung „Clarke“ auspacken will und dabei auch überlebt.
    Hinzukommt an was der CIA – Konkret Schuld war:
    1. Daß der CIA die 9/11 Anschläge durch die angeblichen Hijacker nicht verhindern konnte, obwohl es angeblich genug Hinweise gab? oder:
    2. Der CIA selbst die Anschläge durchgeführt hat.

    Wenn Clarke die Aussage Nr.2 öffentlich zugibt und überlebt, dann ist er Superman…

  14. „Da das nicht passiert ist, auch keine Erklärung kam, muß man doch annehmen, daß focus fremde Interessen verfolgt.
    Wessen? Wer hält sich auf Teufel komm raus an die 9/11-Fabel?
    Neocons, israelische Kreise, internationale jüdische Organisationen, US-“freundliche“ Regierungen. Ehrliche Politiker und Geheimdienstleute bezweifeln sie öffentlich, etwa Cossiga, Bülow und viele andere.
    Sogar Medwedew (recte: Abrahamson) geht bei dieser Geschichte auf Distanz.“

    für mich ist es einfach eine clique von superreichen und bänkern, die alle register ziehen (geheimdienststrukturen, medien etc.) um die welt nach ihren gutdünken in die one-world-sklaverei zu führen, wenn mögich mit schlummertrunk und glückspille frei nach huxley.

    ich finde es nur einfach nur nicht zielführend immer eine jüdische verschwörung draus zu machen. es sind auch sicher einige fraktionen global unterwegs, die sich gegenseitig immer wieder neutralisieren, sonst wäre das ganze ding schon viel weiter.

    mit dem juden als ewigen sündenbock kann ich einfach nichts anfangen.

  15. „Vielleicht der Mossad? Da könnte ich mir transkontinentale Einflußmöglichkeiten noch am ehesten vorstellen.“

    ich muss den mossad wohl unglaublich unterschätzen, wenn er auch nur halb so gefährlich und effektiv ist wie sie oft andeuten.

  16. @ chicano

    Geheimdienste sind skrupellos.

    Wenn ein Geheimdienst noch dazu von Extremisten wie Netanjahu und Liebermann in einem ganz offensichtlich skrupellosen Land angeleitet wird, potenziert sich das.

    Israel hat die viertstärkste Armee der Welt.

    Israel droht regelmäßig mit Atomangriffen (Creveldt) auf die europäischen Metropolen mittels der von der brd gelieferten Atom-U-Boote.

    Der Mossad hat die ungeheuren finanziellen Ressourcen, die die finanzielle Abschöpfung der USA und der brd ermöglicht.

    Der Mossad kann wie kein anderer Geheimdienst der Welt auf ein weltweit verzweigtes Netz von „willigen Helfern“, den „sayanim“ zurückgreifen, die dank den Philosemiten oft in einflußreichen Positionen sitzen.

    Der Mossad hat eine Geschichte von heimtückischen, extrem brutalen Mordtaten (Ostrovsky).

    Na, und da soll der Mossad nicht effektiver sein als andere Dienste, die sich ja manchmal sogar noch nach Recht und Gesetz richten müssen, wenigstens offiziell?

  17. Die USA sind so sehr von ihrer Finazkrise betroffen, daß sogar schon Einsparpläne diskutiert werden. Allerdings hat ein hochrangiger Kongreßabgeordneter erklärt, selbstverständlich würde eine derartige Einsparung nicht die exorbitante Finanzhilfe betreffen, die die USA an Israel geben.

    Schreibt die „Jerusalem Post“:

    http://www.jpost.com/DiplomacyAndPolitics/Article.aspx?id=233319

  18. Am Jahrestag wird die „Wahrheiten-Bewegung“ in Toronto neue Beweise dafür vorlegen, daß der Geschichtsmythos 9/11 ein schieres Propagandainstrument darstellt, mit dem die Nutznießer viel Geld verdienen.

    http://www.citizeninvestigationteam.com/

    Übrigens kann die nachhaltige ÖFFENTLICHE WARNUNG vor einem „Pearl-Harbor-Attentat“ am Jahrestag noch am ehesten dieses Attentat verhindern!

  19. @ G. Kümel
    ich würde eher auf eine fals flag operation hier in Europa tippen, womöglich Deutschland, denn dann würde sich USrael die Rückendeckung der gesamten Nato sichern. Dann würden sich zwei grosse Blocks gegenüberstehen, auf der einen Seite Usrael & die Nato, auf der anderen Seite der Nahe Osten inkl. Russlands und China, das ist es was „die“ wollen, ein Armagedon damit der Messias auf der Erde erscheint. Nur dazu wird es nicht kommen, es wird keinen Atomkrieg auf Erde geben, es hätte schon viele Male passieren können, hat es aber bisher nicht…warum wohl!? Weil die Menschen es nicht wollen. Basta, ich habe fertig! 🙂

  20. uups, sorry, mein vorangegangener Post sollte eigentlich bei “ Konferenz -Inside 9/11- wird von Focus attackiert rein“.

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