Rechts-„Links“-Radikale gegen Konferenz „Inside 911“

Ein weiterer Vorstoß gegen die Meinungsfreiheit

Sind’s Linksradikale? Sind’s Rechtsradikale? Eher Letzteres, denn sie trommeln für jeden Krieg, den die USA und ihre Verbündeten gegen ein islamisches Land führen. Sie unterstützen die Politik des rechtsradikalen Likud-Blocks in Israel, der Araber und Moslems pauschal entrechtet und terrorisiert, als seien sie Untermenschen.  Dann aber der Schock: Diese Gruppe  mit den harmlosen Namen „Shalom“ („Friede“) ist eine Gliederung der Linkspartei! Warum die Partei eine Gliederung duldet und sogar mit satzungsgemäßen Mitteln fördert, die in Punkto Krieg und Rassismus so grob und grundsätzlich gegen das Parteiprogramm verstößt, ist ein Rätsel und ein Ärgernis. Aber bitteschön: Niemand muss diese Partei wählen.

Was an dieser Stelle nur interessiert: Diese „Shalom“-Leute versuchen den Kongress „Inside 9/11“ zu verhindern. Auf dieser Veranstaltung am 10. September in Leipzig werden auf Einladung des Magazins COMPACT einige der besten deutschen Experten die Widersprüche der „offiziellen“ Version zu den Terroranschlägen am 11.9.2001 diskutieren. Ist das nicht ein wichtiges Anliegen für kritische Geister in diesem Land? Nicht aber für die Shalom-Krieger. Sie urteilen kurz und bündig, die Konferenz werde „gefährlichen und antisemitischen Weltvorstellungen“ Vorschub leisten. Eine dreiste Lüge! Es geht bei dieser Konferenz nicht um Juden und Israel, sondern allein um den 11. September 2001 in den USA. Seit wann ist der, der die Wahrheit bei diesem Ereignis sucht, ein Antisemit? Wo ist der Zusammenhang? Nicht mal Antiamerikaner wird man die Teilnehmer und Referenten der Konferenz nennen können: Wir wissen, dass es in den USA, wie in jeder Nation, gute und schlechte Menschen gibt.US-Geheimdienstkreise, die in 9/11 verstrickt waren, haben den Tod von fast 3.000 Amerikanern auf dem Gewissen! Das sind die Antiamerikaner – nicht diejenigen, die die Verstrickung aufdecken.

Unten folgt das Pamphlet der Shalom-Leute im Wortlaut. Schon in der Vergangenheit haben sie, immer mit der Antisemitismus-Keule, in verschiedenen Städten des Bundesgebietes Veranstaltungen verhindert, die sich gegen die Kriegspolitik oder gegen das Finanzkapital richteten. Oft konnte das Versammlungsrecht gegen diese Zensurfanatiker durchgesetzt werden. Das ist auch dieses Mal richtig und notwendig. Deswegen: Tretet der Verleumdung der 9/11-Wahrheitsbewegung entgegen! Verteidigt die Redefreiheit in diesem Land! Besucht die Konferenz „Inside 9/11“ am 10.9. in Leipzig. Weitere Informationen zur Konferenz gibt es hier, und hier kann man sich gleich anmelden. Bitte verbreitet diese Information weiter, damit die Hetzer und Verbieter keine Chance haben.

——– Aufruf des LAK Shalom Sachsen, Gliederung der Linksjugend in der Linkspartei ———

Leipzig: Vernetzungstreffen gegen die verschwörungstheoretische Konferenz „Inside 9/11“

Liebe Freundinnen und Freunde,
Liebe Genossinnen und Genossen,
am 10. September soll in Schkeuditz (bei Leipzig) eine Konferenz unter dem Titel „Inside 9/11“ stattfinden. Einen Tag vor dem Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 wollen Verschwörungsideologen diesen Anlass nutzen, um auf sich und ihre kruden (bisweilen skurrilen), im großen und ganzen aber vor allem gefährlichen und antisemitischen Weltvorstellungen hinzuweisen.Die Konferenz soll im GLOBANA TRADE CENTER LEIPZIG/HALLE stattfinden, einem recht großen Veranstaltungsort unweit der Haltestelle „Schkeuditz West“. Als Veranstalter tritt das Verschwörungsmagazin „COMPACT“ auf und bewirbt die Konferenz bundesweit im Internet. Die Werbung ist eng mit der Werbung für Abonnements des COMPACT-Magazins Verknüpft, dessen Herausgeber unter anderem Jürgen Elsässer ist. Als weitere Gäste sind vor allem Autoren verschwörungstheoretischer Schriften eingeladen, sowie beispielsweise der Betreiber einer der größten deutschsprachigen Verschwörungswebsites – Alexander Benesch

von INFOKRIEG.TV
Wir möchten gemeinsam mit euch – Gruppen und Einzelpersonen – überlegen, wie wir uns kritisch gegen diese Konferenz in Stellung bringen können. Dabei können sowohl Überlegungen für einen direkten Protest vor Ort als auch einzelne Info-Veranstaltungen, thematisch-inhaltliche Veranstaltungen oder gar eine
Veranstaltungsreihe eine Rolle spielen. Darüber hinaus wollen wir diskutieren, wie wir möglicherweise mit dem Veranstaltungsort und in die Öffentlichkeit kommunizieren können.
Dazu laden wir euch zu einem Vernetzungstreffen am Montag, den 25.07.2011 um 19:00 Uhr ins linXXnet (Bornaische Straße 3d) ein. Wir bereiten das Treffen vor und geben euch auch einen kleinen Input zur Konferenz selbst und würden außerdem unsere ersten Ideen präsentieren. Natürlich kann es nicht schaden, wenn ihr euch bereits vor dem Treffen in euren Gruppen und Zusammenhängen Gedanken macht, wie ihr euch eine Beteiligung vorstellen könnt.
Beste Grüße
LAK Shalom Sachsen
http://shalomsachsen.blogsport.de[http://shalomsachsen.blogsport.de/]
(Der Aufruf stand bis vor einigen Tagen auf der Website der Linksjugend Sachsen, ist aber jetzt aus ungeklärten Gründen verschwunden).

29 Kommentare zu „Rechts-„Links“-Radikale gegen Konferenz „Inside 911“

  1. Es sind dieselben Leute, die jetzt versuchen, wie ich las, aus dem antimuslimischen Terroristen Breivik allen Ernstes einen „Antisemiten“ zu machen. Es ist ja auch peinlich, dass der zionistische Rechtsterrorist den „Shalom-Kriegern“ geistig nahe steht.

  2. Tja, ich sag´s ja, die Berufstoleranten von der Linkspartei. Gesinnungsterror pur. Du kannst davon ausgehen, dass seitens deutscher „pöhser Fascho-Rechter“ von Pro bis NPD (welche wiederum wenig bis nix miteinander zu tun haben und an denen ich sonst gewiss einiges, nee, vieles zu kritisieren habe!) solche Verhinderungsmaßnahmen wohl kaum erfolgen würden.

  3. Offenbar soll an Themen niemand rühren, bei denen herauskommen konnte, daß Israel aus Anschlägen einen Vorteil ziehen könnte. Erstaunlicherweise ist es Israel sogar gelungen, heimattreue Organisationen für ihre Zwecke einzuspannen. Um wieviel leichter muß das bei orthodox Linken und „Antifa“-Kadern sein.

  4. Dumm, dümmer, linksradikal! Oder:
    Skrupellos, Banker, Linksdeppen!

    Was davon ist hierauf wohl passender? Aber man muss sich das schon auf der Zunge zergehen lassen: Linksradikale kämpfen für die Kriegspolitik der US-Neocons. Vielleicht organisieren ja auch bald mal Roth, Ströbele und Wagenknecht eine Lichterkette für George W., hahaha.

  5. Warum wundern Sie sich über diese Organisationen, Sie brauchen doch nur Gysis Rede zum 60. Jahrestag Israels zu lesen. Shalom setzt diese neue „LINKE“ – Strategie konsequent mit sehr fraglichen Mitteln um.
    Geübte Maßnahmen von Shalom sind massive Behinderungen von Besuchern der Veranstaltungen, die Shalom als antisemitisch denunziert oder erpresserische Versuche, Vermieter von Veranstaltungsstätten zur Annullierung von Mietverträgen zu treiben. Diese Leute haben (schon vor Gysis
    Rede) es geschafft, einen Leipziger Universitätsprofessor arbeitslos zu machen.
    Vielleicht sollten Sie polizeilichen Schutz für Veranstalter und Besucher in Leipzig organisieren.

  6. Immer wieder die alte Frage bei solch völlig durchgeknallten Typen: Ernstnehmen, sich damit befassen und sie dadurch aufwerten ODER ignorieren und ihr destruktives Potential vielleicht unterschätzen ? Plädiere für ’s Ignorieren !

  7. Ist das nicht ein wichtiges Anliegen für kritische Geister in diesem Land?

    NEIN, denn die Wahrheit wird auch dort nicht ans Tageslicht kommen, obwohl die Täter fest stehen, immer noch frei herum laufen und machen können was sie wollen.
    Die Täter sind ;
    Bush sen.
    Bush jun.
    Dick Cheney und Gefolgsleute.

    Wieso wird das nicht klar benannt und immer noch herumgedruckst, als ob sie euch gleich auf den Sozi-Sessel springen würden.

    Beweise gibt es genug.

    Das kann nur heissen, … auch ihr seit gekauft.

  8. Das sind linke Faschisten aus meiner Sicht. Rassistische Zionistenverehrer und kritiklose Israel-Anhänger. Das sie damit der ohnehin schwierigen Lage Israels im Nahen Osten einen wahrhaftig Bärendienst erweisen in dem sie durch ihr geradezu militantes Auftreten jeden Israel-Kritiker zum Israel-Feind machen ist diesen Shalom-Brüdern sicherlich nicht klar! Das nur Mal so neben bei.
    Ernst nehmen würde ich sie in so fern schon als das man davon ausgehen kann das sie von Leuten bewusst in Szene gesetzt werden die offenkundig über sehr viel Macht und Einfluss verfügen auch über die Führungsriege der Linkspartei. Anders lässt es sich nicht erklären das so etwas nicht nur toleriert, sondern sogar mit satzungsmäßigen Mitteln durch die Partei gefördert wird. Ein Grund mehr das man die LP nicht wählen sollte!
    Ich bin allerdings gespannt ob diese Shalom-Heinis es tatsächlich schaffen nennenswerten Widerstand zu organisieren oder ob es das übliche Häuflein Versprengter und Verwirrter ist das man leider mittlerweile im bundesweiten Einsatz sieht und wohl auch aus sämtlichen Gebieten zusammengekarrt werden muss…

  9. Die Fragestellung, sind’s Rechtsradikale, sind’s Linksradikale, kann man fast relativieren, denn in diesem Kontext (Thema des Thread) sind die Linksradikalen die Rechtsradikalen! Wie heißt es so schön und richtig in einem Zitat, welches Silone zugeschrieben wird: „Der neue Faschismus wird nicht sagen: ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus!“. Wenn das hier mal nicht zutreffend ist! In ewig rückwärtsgewandter Denke merken die „Shalomisten“ gar nicht, dass es vordergründig gar nicht mehr um den historischen Rechtsextremismus geht, bzw. wollen sie es nicht merken. Ihre Definition des Faschismus liegt im Gestern und im Ergebnis gelten ihnen alle patriotischen Bestrebungen als „rechtsextrem“. Da gehören Kritiker eines übersteigerten Multi-Kulti-Wahns genauso zu wie eben eine Veranstaltung der VI zum Thema 9/11. Sie werfen wieder alles in einen Topf und darauf kleben sie das Etikett „Rechtsextrem“ und/oder „Antisemitisch“. Das wirkt wunder und ist immer wieder -gerade heuer- ein Totschlag-Instrumentarium. Diese Art der indifferenzierten Betrachtung aber zeigt nicht Wege auf für einen nach Freiheit ringenden Antifaschismus (wie nach 1945), sondern er verfügt über Elemente diktatorischer Maulkorberlasse, wie sie im Faschismus nicht unbekannt sind. Leider ziehen sich diese Fäden der „Shalomisten“ bis hinauf zur Fraktionsspitze der PDL, denn auch und gerade bei der Betrachtung des Faschismus/Rechtsextremismus werden dort die alten Muster angewandt. Welche Fehler das nach sich ziehen kann, zeigen die Aussagen zum Norwegen-Massaker. So verständlich es aus der Sicht des LAK Shalom auch ist, die 9/11-Veranstaltung als „antisemitsch“ zu brandmarken, so falsch ist es. Und vor allem ist es wieder eine Pauschalverurteilung, die sich für authentische Antifaschisten nicht geziemt. Die „Shalomisten“ malen bewusst ständig die Gefahr des historischen NS an die Wand, auch und gerade, um von den heutigen Faschismen abzulenken. Diese aber tragen heute die Farben der Neocons und ihr Wappenvogel ist der Falke! Und sie sind der Ideengeber für eine vermeintlich antifaschistische „antideutsche“ Fraktion. Und so wissen wir auch (es schließt sich der Kreis) „Rechts-/Linksradikalismus“ neu zu bewerten. Links immer laut schreien kann auch bedeuten, rechts zu sein…

  10. Passend hierzu auch dieser Artikel der Gruppe Morgenthau über Marburg an der Lahn, den »Ort der Einfalt« und gegenderte, präpubertierende Studentinnen der Gruppe D.I.S.S.I.D.E.N.T.:

    […] So ist es der Gruppe D.I.S.S.I.D.E.N.T. und Konsorten durch politisches Stalking gelungen, eine Veranstaltung mit Thomas Maul zum Geschlechterverhältnis im Islam zunächst in Verruf zu bringen und schließlich am 27.6.2011 zu sprengen. Teil eins der Heimatschutzmaßnahme bestand in der Verleumdung des Referenten und der Einschüchterung der Organisatoren. Die linke Fachschaft, die Thomas Maul im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Islam, Islamismus und die Linke“ eingeladen hatte, bekam daraufhin kalte Füße, stieg aus und sagte die Veranstaltung ab. Einzelne Personen aus dem Vorbereitungskreis haben sich indes vom durchschaubaren Szeneterror nicht einschüchtern lassen und die Verantwortung für die Veranstaltung übernommen. Dennoch ist es der Szene am Abend des Vortrags gelungen, die Veranstaltung durch Türblockaden, Gekreische und Belästigung der Besucher sowie des Referenten zu unterbinden. Die etwa vierzig Anhänger der direkten Demokratie, denen es offensichtlich Freude bereitete, der Enthemmung freien Lauf zu lassen und Volkes Wille zu exekutieren, waren in ihrer Mehrheit nicht altgediente Straßenkämpfer in Autonomen-Tracht, sondern junge Studentinnen, die glauben, dass das penibel wahrgenommene Recht auf saloppe Kleidung und Frisurverzicht eine besonders intensive Form des Feminismus darstelle. Im Fanatismus, der in der autoritären Rachelust der Marburger Antisexistinnen an diesem Abend manifest wurde, steckt nicht nur jede Menge Unbehagen an der selbst verordneten Freudlosigkeit, sondern auch der Zweifel an der Aktualität des politischen Auftrags. Denn die Krise des Feminismus ist allgegenwärtig: Der ökonomische Prozess trägt unendlich mehr zur Gleichheit der Geschlechter bei als der genitalzonenfixierte Karneval der Identitäten, den linke Frauengruppen in ihren sozialen Reservaten veranstalten. In Zeiten des Gender Mainstreaming sind ihre Beschäftigungsmaßnahmen zu genauso sinnentleerten und konformistischen Ritualen verkommen wie die letzten Gefechte ehrenamtlicher Antifaschisten im Zeitalter des Staatsantifaschismus. Das autonome Gendertraining vollzieht in seinen Übungseinheiten gegen Sexualität, Sinnlichkeit und Geschlechterdifferenz nur das, was zum Zweck marktkompatibler Flexibilität und besserer Teamfähigkeit ohnehin angesagt ist. Überhaupt besteht das Drama des unbegabten Feminismus seit jeher darin, dass er zu viel mehr als zur Berufsopfer-Bewegung und läppischen Übernahme schlechter und vormals männlicher Gewohnheiten nicht taugt.

    Dass linksradikale Frauen gerade dort Zirkus machen, wo ein Referent dazu einlädt, eine explizite Kritik des islamischen Antifeminismus zu entwickeln, zeigt an, dass es ihnen mitnichten um die Kritik religiös legitimierter patriarchalischer Gewalt geht. In dem in investigativem Schülerzeitungsdeutsch verfassten Flugblatt, das die präpubertäre Überschrift „Die Bockwurstparty ist vorbei“ (1) trägt und selbst bei höflichster Zurückhaltung die Frage erzwingt, wie viel Penisneid hier wohl mitschwingt, geht es vor allem darum, dass Thomas Maul die falschen Leute kenne und bediene und in der falschen Zeitschrift, nämlich der Bahamas, publiziere. Weil man im Marburger Studentenmilieu zudem mit Begriffen und Zitaten auf Kriegsfuß steht und parteimäßig organisiertes Assoziieren ein Garant dafür ist, dass mehr als Denunzieren nicht drin ist, verzichtet man darauf, die eigenen Vorwürfe zu belegen. Dass Thomas Maul den in Bielefeld amtlich gemessenen „antimuslimischen Rassismus“ schüre, wenn er „anhand einer sturen und wortwörtlichen Zitierung des Koran und anderer mittelalterlicher Quellen einen angeblich nicht zu überbrückenden Unterschied zwischen der „europäisch-abendländischen“ und der „islamischen Kultur“ zu konstruieren“ suche, bedarf anscheinend keines Beweises […]

    http://morgenthau.50webs.com/archiv/20110721.html

  11. Das ist das typisch antideutsche (in diesem Falle anti-menschliche) Verhalten von Strömungen in der Linkspartei. Damit verlieren sie weitere Wähler!

    Es erinnert mich stark an eine Diffamierungskampagne gegen die Bandbreite und gegen die Arbeiterfotografie. Es ging um einen Auftritt im Club Voltaire in Frankfurt in 2009. Gesteuert von einem Herrn Waigel (Linkspartei) in Frankfurt. Man hat den Veranstaltern rechte und antisemitische Gesinnungen vorgeworfen und natürlich mit dem Begriff der „Verschwörungstheoretiker“ um sich geworfen.
    Diese Lügen sind so offensichtlich, dass es weh tut.

    Ich wünsche der Veranstaltung ein gutes Gelingen!

  12. „Struktureller Antisemitismus“ :
    Getroffene Hunde bellen – bevor sie überhaupt erwähnt werden ?

    Das schlimmste am ständig und überall präsenten „Antisemitismus“ ist der Begriff an sich. Er führt zu völlig falschen Annahmen.
    Die These vom Antisemitismus erschafft eine Mauer zwischen Juden und Nichtjuden, die die Juden zu einer einer art Ghettodasein verurteilt und alle anderen zur Unterwürfigkeit zwingt – sofern sie es vermeiden wollen „Antisemit“ genannt zu werden. Böse Falle.

    Es gibt einen sehenswerten und erschreckenden Film zu diesem Thema – der sehr gut zeigt wie man israelische Jugendliche mit „Holocaust“ und „Antisemitismus“ traumatisiert und gegen die nichtjüdische Welt aufhetzt.

    „Defamation – Antisemitismus“

  13. Das erklärt vielleicht, warum diese „Linken“ so auf das Thema abgeben:
    „Allen voran natürlich der 11. September 2001. Auf einmal fühlte sich die islamische Bedrohung ganz real an. Sie war nicht länger Ausgeburt vermeintlich paranoider Hirne. 9/11 katapultierte die neokonservative Weltsicht auf die Haupttribüne des politischen Diskurses, in dessen Verlauf sich die anti-islamische Querfront formierte.

    Sollte sich die offizielle 9/11-Legende aber tatsächlich als eine große Lüge herausstellen, dann ist das neokonservative Projekt gefährdet. Kein Zufall also, dass diese Querfront so vehement jede Aufklärung der offenen Fragen und Widersprüche des 11. September unterdrücken will. Es wäre nicht auszudenken, wenn 9/11, oder auch andere Anschläge, „selbst gemacht“ und nicht das Werk einer von Muslimen betriebenen Verschwörung zur Erlangung der Weltherrschaft wären. Äußerst gereizt wird deshalb aus den Reihen der Islamhasser auf jeden 9/11-kritischen Beitrag reagiert. Wenn 9/11-Skeptiker im September 2011 in Leipzig zu einer Konferenz laden, dann mobilisiert der „israelsolidarische“ BAK Shalom der Linkspartei zu Gegenaktionen. Kein Auftritt der Hip-Hop-Band „Die Bandbreite“, die durch ihr Lied „Selbst gemacht“ bekannt wurde, vergeht, ohne dass auf dem linken Portal Indymedia zum Auftrittsverbot aufgerufen oder direkt mit Gewalt gedroht wird. Und wenn ein 9/11-kritisches Buch in der ARD zur Abwechslung einmal sachlich besprochen wird, dann schäumt Henryk M. Broder in der konservativen Welt. Zwischen den Schaum dringen Wortfetzen wie „Antisemit“, „Goebbels“, „Holocaust-Leugnung“ und ähnliches. Durch die Gleichsetzung der 9/11-Skeptiker mit Holocaust-Leugnern pflügt Broder, der sich selbst als den großen Verfechter der Meinungsfreiheit wähnt, argumentativ den Acker, auf dem später die Strafverfolgung gegen „9/11-Ungläubige“ gedeihen könnte.“
    http://www.hintergrund.de/201107291663/globales/terrorismus/anders-behring-breiviks-stichwortgeber-und-vordenker-kommen-aus-der-mitte-der-gesellschaft.html

  14. Pauschal „DIE LINKE“ in der Sache Bak Shalom zu verurteilen ist Blödsinn.

    davidnoack.net/v2/bakshalom/

    Desweiteren müsst man laut loslachen wenn die Geschehnisse nicht Anlass zur Sorge geben würden.
    Genauer: Eben diese Pseudolinke-Unterorganisation der Linkspartei, BAK Shalom steht Breivieks Denke nahe.

    Man muss sich angucken wen Breiviek in der Bloggercene favorisierte und hervorhob.
    Da wäre u.a Pamela Geller (siehe Breivieks Pamplet Seite 625), Jüdische Bloggerin, streng Antimuslimisch.
    Als Feinde Israels macht Pam Geller Leute wie Noam Chomsky und Norman Finkelstein aus!?

    Besucher dieses Blogs wissen den Namen N.Finkelstein mit Bak Shalom und den Selbsternannten „Antideutschen“ in Verbindung zu bringen.
    Darüber ist BAK Shalom eine überaus enge Verbindung mit dem Islamophoben Broder zu attestieren. Eben dieser Broder der auch von dem Mörder Breiviek mehr als einmal positiv hervorgehoben wird.

    Wenn ich forsch bin sage ich, Bak Shalom ist zur Zeit die einzige Gruppierung in Deutschland die sichtbar Juden verfolgt, bedroht und Veranstaltungen wo diese stört, wenn sie nicht den Vorstellungen von Bak Shalom entsprechen.

    Bak Shalom verfolgt auch Linksdemokraten und tritt gewalttätig auf. Schlägt Besucher und Veranstalter und schreckt auch nicht davor die Abendkasse zu stehlen.
    Das ganze betreibt sie mit Missionarischem Eifer.
    Und das ist nicht gut. Hat in der Politik nix verloren.
    Meineserachtens kann man bei BAK Shalom von einer Sekte reden.

    __________________

    „Breivik, Rightist Mass Murderer, Hates Muslims, Loves Pam Geller“
    richardsilverstein.com/tikun_olam/tag/pamela-geller/

  15. Bitte nachzusehen das ich die links nicht komplett gepostet habe.
    Wenn ich das tue, wird mein Posting nicht akzeptiert.
    (Hab’s x-mal probiert) Keine Ahnung ob’s an dem David Noal Link oder am Richard Silverstein Link liegt. Will den Hausmeister nicht nerven.

    Kann mir das jemand erklären?

  16. Das ist echt der falsche Grund, um Elsässer & Co. anzupissen. Damit zwingt der BAK Shalom einen ja fast, sie zu verteidigen.

    Aber das macht mal wohl besser inhaltlich anhand der berechtigten Fragen, ohne anderweitig belastete Namen zu erwähnen.

  17. „Shalom und Napalm“ wäre der passende Name für diese Brut. Natürlich stecken die mit Breiviks deutschen Gesinnungsgenossen unter einer Decke.

    Die Radikalisierung erfolgt nach diesem Schema:

    (Comic zu hart, entfernt – der Hausmeister)

  18. @Shalom und Napalm: Das ist aber jetzt ziemlich weit hergeholt. Da kommen wieder die Verschwörungstheoretiker und glauben hinter allem einen weltumfassenden Zusammenhang. Nein, es sind separate Gruppen.

    Es ist ja nun nicht so, so weit ich es verstanden habe, dass die Verschwörungstheorien zu 9/11 bei dieser Konferenz hochgepriesen werden, sondern versucht wird, sachlich und wissenschaftlich an die Sache heranzugehen. Und manche wollen dies nicht hören. Auch ich zweifele so manche Theorien über 9/11 an, aber es ist wert, sich das ganze zumindest mal anzuhören.

    Und Danke an den Herrn Hausmeister für die Entfernung 🙂

  19. An „Ex-Sozialist“ , Jürgen E. u.a.

    Es kann begriffsanalytisch keinen „linken Faschismus“ geben. Diesen Dümmstsinn auswarf der Herr Professor Jürgen Habermas gegen linke Studies, allen voran Dutschke und Krahl, die gewiß gegen diesen politrechten Springerdreck sehr unduldsam waren, am 10. Juni 1967 auf dem Hannoverkongress nach der Ermordung Benno O´s am 2. Juni 1967.

    Ich erinnere (als damals kleines Erstsemester): Der inzwischen zur ideologischen „Weltmacht“ (Die Zeit Juni 2009) erklärte Herr Staats“philosoph“, den in der Tat in Ganzeuropa linke Intellektuelle, die diesen Namen verdienen, m.E. zu Recht verachten, hat seit 1973 („Legitimationsprobleme des Spätkapitalismus“) Schlimmes publiziert. Seine Denunziation „linker Faschismus“ freilich ist bis heute unübertroffen und auch, daß damals keiner der akademischen Linksprofs auf dem Podium, nicht mal Abendroth/Marburg, den Habermasdreck offensiv kritisierte … das war damals (m)eine bittere Erfahrung.

    Und wenns schon mal ums Erinnern geht: Auf der Berliner Senatsdemo 21. Feber 1968 vorm damaligen Schöneberger Rathaus auf dem JFK-Platz Plakate: „Dutschke – Volksfeind Nr. 1“ und als das Gerücht umlief, Rudi wär bei den wenigen Gegendemonstranten (war ´ne Verwechslung, sah nur wer ähnlich aus) wurde aus der Menge (sowas nannte Elias Canetti in seinem „Masse & Macht“-Buch 1960 „Lynchmasse“ bzw. „Mobmasse“) unter anderem laut skandiert: „Schlagt ihn tot! Kastriert das Judenschwein! Dutschke ins KZ!“

  20. Mekr: am meisten empört es den Antisemiten, wenn man ihn einen Antisemiten nennt! Auch Compact und Verschwörungstheoretiker müssen es sich gefallen lassen, dass man gegen sie protestiert. So wie es auch legitim ist, wenn Herr Elsässer den „Schalom-Kreis“ kritisiert. Wir leben in einer offenen Gesellschaft und da darf man auch behaupten, dass die Amerikaner nicht auf dem Mond gewesen sind. Oder Barschel vom Mossad ermordet wurde. Oder Herr Elsässer früher Antideutscher gewesen ist usw. usf.

    Herr Elsässer plädiert in einen anderen Zusammenhang dafür, sich mit Herrn Broder auseinanderzusetzen das ist schlau. Noch schlauer wäre es mal zu überlegen, warum Linke zu dem Schluß kommen dass das was Herr Elsässer und seine Links/Rechten Freunde machen, etwas mit Antisemitismus zu tun haben könnte. Dann könnte nämlich eine sinnvolle Debatte entstehen.

  21. Rappel: Shalom darf COMPACT kritisieren und umgekehrt, da haben Sie Recht! Aber Shalom und Co. haben in vielen Städten Veranstaltungsverbote durchgesetzt, das übersehen Sie. Ich würde mit Shalom diskutieren wie mit Broder, aber die wollen nicht, weil sie mich VERBIETEN wollen! Nun kommt Ihe Aufgabe, Sportsfreund Rappel: Fragen SIE doch irgendeinen dieser von Ihnen genannten Linken, die uns Antisemitismus vorwerfen, ob sie das mit uns öffentlich diskutieren würden.Mein Einverständnis können Sie voraussetzen. Versuchen Sie das mal, und berichten Sie dann HIER darüber.

  22. Der Aufruf ist verschwunden, weil er den Tatbestand der Verleumdung erfüllt. Jürgen, Kai: Verklagt sie doch einfach. Aber gut, wir haben besseres zu tun…

  23. Private Veranstaltungsverbote und -verhinderung das ist richtig undemokratisch. Sie zeigen wessen Geistes Kind diese Leute sind. Meinungsfreiheit und Offenheit in unserem Lande ist schwer zu vermitteln, die Sozialisation durch Nazi und Stasi wirkt nach. Die Verbote durch die Besatzungsmächte wurden so weit internalisiert, dass man sich als Untertan zum Denunzianten machte. Ich muss einem politischen Gegner zugestehen sich politisch zu äußern wie es ihm gefällt ohne Repressalien. Mal davon abgesehen, dass ich hier keine Gefahr sehe, auch wenn ich dieses Projekt kritisch sehe. Viel gefährlicher finde ich aber die Vorstellung, dass irgendwer daran gehindert werden soll, eine Versammlung abzuhalten,

  24. Es ist eine alte Tradition von Radikalen, eine Veranstaltung des geistigen Opponenten oder politischen Gegners einfach mit Gewalt zu verhindern. Man muß sich darüber klar sein, daß dies auch inder brd allgemeine Übung ist. manche dürfen ohne weiteres demonstrieren oder Vorträge anmelden, manche nicht. Keiner braucht die NPD zu lieben, schließlich ist sie eher eine Veransatltung der „Dienste“ als der Bürger. Aber immerhin ist sie eine rechtmäßig bestehende politische Partei. Will sie aber eine Demonstration, eine Mahnwache oder eine Trauerfeier abhalten, oder einen hundsgewöhnlichen Parteitag, dann muß sie ihr Recht dazu erst auf dem gesamten Instanzenweg erkämpfen und sieht sich dann gewalttätigen Randalierern gegenüber, gegen die die Polizei oft nicht vorgeht, und die den Schutz der Amtsträger genießen.

    Es ist viel faul im Staate brd.

  25. Nun, die Slalomfahrer geben uns hier Nachhilfeunterricht, wie man in Israel mit den anderen umgeht? Das haben sie ja von ihren Eltern nicht anders gelernt. Am besten, sie errichten auch hier eine 8m hohe Mauer, dann wären wir vor ihnen sicher. Denn statt an den Grenzen des Unrechtstaates Dienst an der Waffe zu tun und mit aller Waffengewalt die Palästinenser zu schikanieren, wo immer sie es können, wollen sie uns hier unsere Freiheit rauben? Aus Israel kann nichts Gutes kommen. Die Slalomfahrer sind der Beweis. Die Wahrheit ist stärker als ihr. Es ist Zeit, euch Einhalt zu gebieten.

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