COMPACT-Juli-Ausgabe: Raubtier-Feminismus – Nein danke!

Inhaltsangabe und Auszug aus dem Editorial von Jürgen Elsässer

COMPACT 7/2011 wurde an die Abonnenten verschickt. Am 7. Juli geht das Heft an den Kiosk – und am Abend des selben Tages ist die Heftpremiere mit u.a. Bommi Baumann (Berlin, Viethaus, Leipziger Straße 54, ab 19 Uhr.) Hier kann man das Heft bestellen und abonnieren.

Schwerpunkt des Heftes ist „Der gedemütigte Mann / Raubtier-Feminismus-Nein Danke.“ Dazu gibt es fünf Beiträge: „Who the Fuck is Alice (Schwarzer)? – Anmerkungen zu Vita und Ideologie einer Männerhasserin.“ (Von Michael A. Xenos) // „Sexfalle Wallstreet – Über das Komplott gegen Dominique Strauss-Kahn.“ (Von Raphael-Maria Grünwad) // „Schuldig bei Verdacht – Kachelmann ist nur ein Beispiel: Über Falschbeschuldigungen in Vergewaltigungsprozessen“ (Von Arne Hoffmann) // „Schwul in Kabul. Über die Blüten des Gender Mainstreaming in der deutschen Außenpolitik“ (Von Andrea Ricci). – Die vollständige Inhaltsübersicht finden Sie unten. Hier erstmal ein Auszug aus meinem Editorial.

Jürgen Elsässer, Der gedemütigte Mann

(…) Die Machtübernahme der Karrierefrauen hat längst begonnen. Quote statt Leistung – so werden Posten reklamiert. Die dazugehörige Theorie mit dem verquasten Namen Gender-Mainstream wurde von den Brüsseler Kommissaren durchgedrückt und regelt mittlerweile auf EU-Ebene und in den Mitgliedstaaten die Einstellungen in den öffentlichen Dienst. Während sich die Wirtschaft noch mit guten Gründen gegen den Quoten-Quatsch sperrt, ist der Geschlechterkampf in der Politik längst entschieden.Vorbei die Zeiten, da echte Männer regierten: der bayrische Löwe Franz-Josef Strauss, der gutturale Charmeur Willy Brandt, zuletzt der Cohiba-Macho Gerhard Schröder. Stattdessen thront jetzt eine FDJ-Pfarrerstochter über uns, kinderlos, ihren Gespons versteckend. Im Unterschied zu ihren Vorgängern hat sie keinerlei politisches Programm, sondern ist nur eine Relaisstation für Stimmungen, die andere erzeugen: Friede Springer mit ihrer Bild-Zeitung, Liz Mohn durch das Bertelsmann-Imperium.

In ihrem Beraterkreis haben die Alpha-Frauen einen Typus Mann versammelt, der stilbildend für das kommende Feminat ist: Blasse Jüngelchen wie Norbert Röttgen und Ronald Pofalla, die kein Widerwort geben. An Stelle des knorrigen Axel Weber führt mit Jens Weidmann nun ein weiterer Merkel-Primaner auch noch die Bundesbank. Den Vogel schießt die Boygroup des Koalitionspartners FDP ab: Dürfen die überhaupt schon Alkohol trinken? Titanic hatte dazu das passende Titelbild: Vorne läuft der knabenhafte Deutsch-Asiate Phillip Rösler, in Brustentfernung dahinter Signora Leutheusser-Schnarrenberg. Schlagzeile: „Sextourismus – jetzt auch im Inland.“

Lästereien dieser Preisklasse gab es bei den Öffentlich-Rechtlichen zuletzt nur noch von Harald Schmidt. Nachdem Dirty Harry gekündigt ist, darf die Political Correctness auf allen Kanälen triumphieren. Männer als Vergewaltiger, Kinderficker, Kriegsverursacher – das Fernsehgericht von Anne Will und Alice Schwarzer tagt in Permanenz.

Das Bild der Frau als unterdrücktes Geschlecht – das ist die mediale Luftspiegelung einer untergegangenen Welt. Im Hier und Jetzt stellen Männer das Gros der Arbeitslosen, sie sterben fünf Jahre früher als Frauen und bringen sich drei mal so häufig um. An den Schulen wird den Jungen ihre Männlichkeit abtrainiert – mit zerstörerischen Folgen für ihre Charaktere, ihre Seelen.

Eines sei klar gesagt: „Die“ Frauen sind nicht an dieser Entwicklung schuld. Erinnert sei an die beliebte Tagesschau-Sprecherin Eva Hermann, die wegen konstruierter Nazi-Vorwürfe kaltgestellt wurde, weil sie die traditionelle Familie verteidigte. Sie verband Stärke, Weiblichkeit und Mutterschaft – ein Vorbild, das von den Meinungsmachern zerstört werden musste, da es für die Mehrheit ihrer Geschlechtsgenossinnen attraktiv war.

Warum die Feministinnen, obwohl in der krassen Minderheit, trotzdem immer weiter marschieren, ist schnell erklärt: Sie genießen die Unterstützung des Großkapitals. Die Zerschlagung der Familie  und die Entwertung der Väter bringt die Frauen in die Fabrik – als deren Konkurrentinnen drücken sie das Lohnniveau. Am Ende malochen beide für ein Geld, das früher er allein nach Hause brachte. Was als Befreiung der Frau firmiert, ist in Wahrheit mehr Schufterei und Unfreiheit für beide Geschlechter. Sollte man den Feminismus also nicht als Vehikel des Raubtierkapitalismus beschreiben?   (Ende des Auszugs aus dem Editorial)
Inhalt COMPACT 7/2011

Politik
Euro: Ein Fass ohne Boden.
Von Christian Weilmeier

Die Polen kommen.
Von Stephan Haube

BRD: Auf dem Weg zum Bürgerkrieg.
Von Josefine Barthel

RAF & CIA: «Man muss nach GLADIO
suchen». Interview mit Bommi
Baumann

Syrien: Die eisernen Zähne des Löwen.
Von Malte Olschewski

Bilderberger: Krisenmacher, Kanzlermacher.
Von Jürgen Elsässer

Bilderberger: Der Jesuit und der Milliardär.
Von Gerhard Wisnewski

Tempolimit? Lieber schnell und sicher.
Von Gerd Meyer-Schulze

O-Ton: «Obama will mich töten».
Von Muammar Gaddafi

SCHWERPUNKt „Der gedemütigte Mann“

Who the Fuck is Alice?
Von Michael A. Xenos

Sexfalle Wallstreet.
Von Raphael-Maria Grünwald

Schuldig bei Verdacht.
Von Arne Hoffmann

Schwul in Kabul.
Von Andrea Ricci

LEBEN

E-Auto: Ich sitze im MiEV.
Von Jürgen Kopp

«Bei uns kann man das nicht
mehr sagen!»
Interview mit Rolf Hochhuth

Das globalisierte Auge.
Von Andreas Rieger

Nowitzki: Ein liebenswerter Hüne.
Von Bernd Schumacher

Deutsche und Osmanen: Kaiser und Sultan.
Von Thomas Weiberg

Seucen: Schwarzer Tod und Schweinefreund.
Von Jan von Flocken

Comics.
Von animue & Niki Vogt

33 Kommentare zu „COMPACT-Juli-Ausgabe: Raubtier-Feminismus – Nein danke!

  1. Da sind erst mal ein paar Rechtschreibfehler drin, aber die werden wohl noch korrigiert.

    Größtenteils stimme ich zu, aber zu Frau Merkel: Das ist jetzt eine reine Spekulation, aber möglicherweise hat ihr Mann überhaupt keine Lust auf den ganzen Politzirkus und versteckt sich lieber selber?

    Zweitens kann ich nicht so recht die Bezeichnung „Deutsch-Asiate“ nachvollziehen. Man kann gegen den Pharmalobbyist Rösler sagen was man will, aber das finde ich nicht so gelungen. Er wurde im Alter von 9 Monaten (!) von dem deutschen Ehepaar Rösler aus einem Waisenhaus adoptiert und hat keinerlei Beziehung zu seinem Herkunftsland Vietnam mehr. Von einem Vietnamesen hat er nur noch das Aussehen. Daher ist er Deutscher und Punkt!

    http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_R%C3%B6sler#Herkunft.2C_Familie_und_Ausbildung

  2. jürgen, können sie nicht noch ein paar informationen zu den verschiedenen autoren bringen ? das wäre interessant. mir sagen die meisten nichts

  3. Um die Familien zu zerstören, werden beide Geschlechter gegeneinander aufgehetzt. Sowohl die Feministen mit ihrer Gender-Proganda, wie auch eine nicht unerhebliche Anzahl an männlichen Möchtegernmachos, die Frauen als Menschen 2.Klasse ansehen, stellen für mich eine gleich große Gefahr, in unserer Gesellschaft dar.

    Auch bei diesem Artikel sollte man ernsthaft darüber nachdenken:

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/kopp-umfrage-unter-medizinern.html

    Wer übrigens noch härter bekämpft wurde als Eva Herman, war Esther Vilar. Vilar wurde aufgrund ihrer Meinungsäußerung, mit Mord von einigen Feministen bedroht. Nebenbei sagen diese Videos beim Dialog mit Alice Schwarzer schon alles aus:

    Ich wußte übrigens gar nicht, dass die Bücher einer Jüdin soviel Ähnlichkeiten mit gewissen Nazizeitungen haben (Ironie!).

  4. also einiges an der rhetorik und argumentation hier ist etwas unpassend.

    strauß, brandt und schröder als „echte männer“ – ich sehe da nix, was an denen männlicher wäre als bei den andren. erstmal den korrupten hetzer und lügner strauß als löwen zu bezeichnen, ist ein kompliment, das der m. e. nicht verdient hat. dann schröder und „macho ? selbst wenn schröder ein macho gewesen wäre, gerade DAS ist doch alles andere als ECHTES MÄNNERTUM (für mich heißt macho eher pseudo-männlich).
    dann weiter: angela merkel, die keine kinder hat. okay. auch adolf hitler hatte keine kinder. auch schröder hat keine kinder, jedenfalls keine leiblichen (deshalb mußte ihm putin eine adoption ermöglichen). SOGAR ICH PERSÖNLICH habe keine kinder und fühle mich trotzdem als mann.

    drittens zu dem boygroup der fdp: „dürfen die überhaupt alkohol trinken ?“ okay, die wirken echt teeniehaft. doch was hat das mit alkohol zu tun ? müssen alle männer alkohol trinken ? MILLIONEN MÄNNER, z b. im islam, aber nicht nur da, trinken keinen alkohol. und im gegensatz dazu fangen hier in der westlichen welt haufenweise die teenager und jugendlichen mit unkontrolliertem alkoholgesöff an – ich sehe GERADE DA ein ganz starkes defizit an echter MÄNNLICHKEIT, denn die hat eher etwas mit selbstbeherrschung und kontrolle über das eigene verlangen zu tun, sowie glaubhaften ernst und die fähigkeit zu entsagen, abstinenz zu halten.

  5. Wichtige wäre es auch mal sich kritisch mit dem juristischen System in der Brd GmbH auseinander zusetzen. Der Mensch Kachelmann ist ja nur ein Opfer dieser unhaltbaren Zustände.
    Von einer „Verfassung“, in dem alle Grundrechte unter Gesetzesvorbehalt gestellt werden, über Abmahnabzocke oder parteigebundene Richter und Staatsanwälte: Hier geht alles drunter und drüber.

  6. Sterjo: .

    „doch was hat das mit alkohol zu tun ? müssen alle männer alkohol trinken ? MILLIONEN MÄNNER, z b. im islam, aber nicht nur da, trinken keinen alkohol. und im gegensatz dazu fangen hier in der westlichen welt haufenweise die teenager und jugendlichen mit unkontrolliertem alkoholgesöff an – ich sehe GERADE DA ein ganz starkes defizit an echter MÄNNLICHKEIT, denn die hat eher etwas mit selbstbeherrschung und kontrolle über das eigene verlangen zu tun, sowie glaubhaften ernst und die fähigkeit zu entsagen, abstinenz zu halten.“

    Dafür ein dreifaches Danke! Sowas traue ich mich ja schon gar nicht mehr.
    Mir scheint nämlich auch, dass gerade viele pubertäre Milchbubis sich fälschlicherweise für echte Männer halten, wenn sie auf sich Partys ins Koma saufen . Was torkelnde, kotzende Gestalten, die schlimmstenfalls im Krankenhaus oder in der Ausnüchterungszelle enden, nun mit Männlichkeit zu tun haben sollen, erschließt sich mir nicht.
    Übrigens, das nur nebenbei, ist Alkohol schlimmer als Cannabis.

    http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alkohol-ist-schlimmer-als-heroin-oder-cannabis-1625.php

    Noch dazu, dass Frau Merkel ihren Mann „versteckt“: Ich stelle mir gerade vor, dass sie eine wichtige Besprechung hat und er stattdessen am „Damenprogramm“ teilnehmen darf. DAS stelle ich mir echt demütigend vor!

  7. @Mike: Sowohl was U. Ulfkotte betrifft als auch Esther Vilar angeht: Selten so viel gequirlte Sch*****gelesen. „Der dressierte Mann“ ist eine nette Unterhaltungslektüre für zwischendurch, mehr nicht.

  8. danke, Mike F.
    Ich habe Bücher von beiden Frauen gelesen. Inhaltlich weiß ich
    so ziemlich Bescheid. Wenn nun jemand, der die ganze Debate nicht kennt, diese TV-Diskussion sieht, nur die Ausschnitte,
    wäre er sicher erstaunt über die Arroganz und Aggressivität
    der selbsternannten Ober-Feministen SChwarzer; im wohltuenden Kontrast dazu Frau Vilar. Was ein grauenhafter Diskussionsstil. Wie sagte mal ein kluger Franzose? „Le style, c’est l’homme.“ Einem solchen Flintenweib möchte ich nie begegnen, ich fürchte ich hätte nicht die Contenance einer Esther Vilar!

  9. @ fatimaoezoguz

    Dass der neokonservative Atlantiker-Maulwurf Ulfkotte von vielen immer noch ernst genommen wird, kann ich auch nicht verstehen.

    @ fatimaoezoguz & sterjo

    Was den Alkohol betrifft: den muss man natürlich nicht befürworten, um Männlichkeit zu verteidigen. Aber wollen Sie Jürgen Elsässer nicht auch ein wenig Populismus zugestehen? Solches Kolorit gehört bei ihm doch einfach dazu und es ist ja nicht so, dass seine Werke ansonsten inhalts- oder substanzlos wären. Und wenn Sie es schafften, ihn auf politisch-korrekt umzukrempeln, wäre ich ihnen sogar ernstlich böse – aber ehrlich gesagt sehe ich da keine Gefahr 😉

  10. „Blasse Jüngelchen wie Norbert Röttgen“

    ??
    Dieses „blasse Jüngelchen“ Norbert Röttgen hat es (als Ober-Grüner in der CDU) immerhin geschafft, die Union auf Grün- und Anti-AKW-Kurs zu bringen … worauf er sich garantiert eine Menge einbildet.
    Ansonsten halte ich gar nichts davon, das feministische Zerrbild der angeblich „unterdrückten“ Frau jetzt durch das entgegengesetzte, „maskulistische“ vom angeblich „gedemütigten“ Mann zu ersetzen. Das hat mit der Realität genauso wenig zu tun.

    „Die Zerschlagung der Familie und die Entwertung der Väter bringt die Frauen in die Fabrik – als deren Konkurrentinnen drücken sie das Lohnniveau. Am Ende malochen beide für ein Geld, das früher er allein nach Hause brachte. Was als Befreiung der Frau firmiert, ist in Wahrheit mehr Schufterei und Unfreiheit für beide Geschlechter.“

    Das halte ich für absolut überzogen … das klingt ja wie ein Plädoyer gegen weibliche Berufstätigkeit und für die längst anachronistische weibliche „Hausfrauen- und Mutterrolle“ aus der traditionell-konservativen Mottenkiste und aus der Feder eines ehemaligen Kommunisten schon sehr gewagt, vorsichtig ausgedrückt.
    Fortschrittlich (oder gar sozialistisch) ist solch eine Position jedenfalls nicht (die sog. „Frauen-Quote“, egal ob in der Politik oder in der Wirtschaft, allerdings auch nicht).

    „Übrigens, das nur nebenbei, ist Alkohol schlimmer als Cannabis.“

    Fatima, Sie verwechseln offensichtlich Alkohol-MISSBRAUCH und Alkohol-GENUSS … das nur nebenbei 😉

  11. Sixty, lesen Sie mal den Link…am besten noch über das immer frühere Einstiegsalter.

    „und für die längst anachronistische weibliche „Hausfrauen- und Mutterrolle“ aus der traditionell-konservativen Mottenkiste“

    Warum „anachronistisch“? Es sind erstens finanzielle Zwänge, die Frauen mit Kindern dazu bringen, einer Berufstätigkeit nachzugehen, zweitens aber auch das schlechte Image der Hausfrau und Mutter, wie Eva Herman ja anschaulich in ihren Büchern darlegt. Also wird die Erziehung , falls Kinder überhaupt noch vorhanden sind, frühzeitig an Krippen deligiert, weil sich die Mutter eine längere Auszeit im Beruf nicht erlauben kann, sonst ist sie weg vom Fenster, jedenfalls in anspruchsvollen Berufen.
    Das Ergebnis dieser „Erziehung“ kann man in jeder Schule „bewundern“ .
    Um Missverständnissse zu vermeiden, nicht jede Mutter, die zu Hause ist, ist automatisch eine gute. In Unterschichtfamilien werden Kinder häufig vernachlässigt und die Erziehung dem Fernseher überlassen.
    In Mittelschichtfamilien dagegen, in denen beide Eltern ganztägig arbeiten, sieht man dafür öfter eine Art „Wohlstandsverwahrlosung“, wie beim Amokläufer in Winnenden. Fehlende Zuwendung wird mit Materiellem wettgemacht.
    Übrigens scheint die österreichische Jugend konservativer (in Ihren Worten: anachronistischer) zu sein als angenommen:

    http://derstandard.at/1304552595944/Jugendstudie-Jede-zweite-junge-Frau-waere-gerne-Hausfrau-wenn-der-Mann-genug-verdient

    ich glaube nicht, dass es starke Unterschiede zu den deutschen Jugendlichen gibt.

  12. Föhnix: Ich will hier niemanden „umkrempeln“, und wie Sie schon anmerken, da besteht auch keine Gefahr. Allerdings ist Alkohol durchaus politisch korrekt. Es gibt ja keine Feier ohne das Zeug.

  13. Der Herr Edward L. Bernays welcher das Buch Propaganda geschrieben, hatte für die amerikanische Tabakindustrie den Raucher-Feminismus erfunden.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Bernays#Praktisches_Wirken

    Sehenswert die BBC – Docu – The Century of the Self
    http://konsumpf.de/?p=10523

    @ fatimaoezoguz

    „Cannabis“ sprich Hanf ist gesundheitlich schlimm weil ER der „Abschaffung der Gesundheit“ http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,260671,00.html durch den Dr. Knock, or The Triumph of Medicine („Dr. Knock oder der Triumph der Medizin“ ISBN-10: 3-15-009662-6) entgegensteht.
    So sind einige Schulmediziner drauf … und dann gibt es Dr. med Welchen die deutsche Approbation entzogen nur weil Dieser nicht alle schulmedizinischen Postulate blindlings glaubt.
    PS: Professor Dr.Ignaz Semmelweis, der Retter der Mütter, von der „Schulmedizin“ ermordet.

  14. Dr. Klaus Rainer Röhl hat in seinem Buch „Linke Lebenslügen“ den Feminismus als schrecklichste Nachgeburt der 68er bezeichnet. Der ehemalige Ehemann von Ulrike Meinhoff und Herausgeber von Konkret wird es wissen…

  15. @ Sixty

    Sie haben leider immer noch nicht verstanden, worum es geht. Die Frauenbewegung war mal eine emanzipatorische Veranstaltung, hat sich aber immer mehr in Richtung Totalitarismus entwickelt (Umerziehung, Einschüchterung, Propaganda, Sexismus, legitimierte („positive“) Diskriminierung, Gender-Neusprech, Angriff auf rechtsstaatliche Prinzipien wie Unschuldsvermutung etc.). Halten Sie das für fortschrittlich/sozialistisch?!

    Die Männerrechtsbewegung ist hingegen (in der weit überwiegenden Mehrheit) eine emanzipatorische Bewegung, die selbstverständlich für Gleichberechtigung steht und die eben gerade NICHT (im Gegensatz zum Feminismus) eine bestimmte Lebens- und Denkweise (auch keine traditionellen Uralt-Rollenbilder!) vorschreiben will – das ist Emanzipation pur.

  16. Guten Morgen,

    in dem Zusammenhang sind die Behauptungen der Prominenten Personen wie Alice Schwarzer und anderen Personen, dass nur unter 10% der Frauen lügen, nicht ganz korrekt.
    Die bayerische Polizei hat schon 2005 veröffentlicht, dass nur ca. 5-8% der Anzeigeerstatterinnen wegen der Falschaussage und Falschbeschuldigung verurteilt werden. Die Zahl der Falschaussagen und Falschbeschuldigungen sind verdammt hoch, aber mit Rücksicht auf die Frauen, die wirklich vergewaltigt werden und später bei einer echten Vergewaltigung sich davor scheuen würden, eine Strafanzeige zu erstatten, werden nur in schweren Fällen gegen die Frauen ermittelt und Anklage erhoben.

    So die bayerische Polizei 2005:

    Klicke, um auf vergewaltigung_und_sexuelle_n_tigung_in_bayern_bpfi.pdf zuzugreifen

  17. Bezüglich Feminismus und Sozialismus finde ich auch bemerkenswert, das der Ost-Feminismus offenbar kein so starkes gesellschaftliches Zerstörungspotenzial entfaltete, wie das westliche Gegenstück. (Können das DDR-Veteranen bestätigen?) So beschreibt die Ost-Journalistin Regine Sylvester ihre Eindrücke nach der Wende: „Mir war im Westen eine diffuse Unsicherheit im Umgang zwischen Frauen und Männern aufgefallen: ‚Könnte es sein, dass der feministische Aufbruch auch Verluste brachte?'“
    http://is.gd/xUyqYv

    Über die Denkfehler, die dem ‚modernen‘ Feminismus (aus linker Sicht) zugrunde liegen gibt es einen aufschluss- und umfangreichen Vortrag von Prof. Dr. Margaret Wirth:
    [audio src="http://kk-gruppe.net/mp3/Frauenfrage_B_20090113.mp3" /]

  18. @Fatima

    Na gut, Sie sind mal wieder ganz anderer Meinung als ich. Das ist ja auch erst mal völlig in Ordnung. Aber von welcher gequirlten Sch***** reden Ulfkotte und Vilar denn angeblich? Was haben die Beiden in dieser Hinsicht so an unwahren Dingen geschrieben oder erzählt? Sie wollen doch nicht ernsthaft die Tatsache verleugnen, dass Mädchen vor ihrer Geburt abgetrieben werden, bloß weil sie halt Mädchen und keine Jungs sind?

    Dass in manchen Kulturkreisen häufig die Meinung vertreten wird, dass weibliche Wesen als so minderwertig gelten, dass sie deswegen kein Recht auf Leben haben, das ist nun mal Tatsache. Das haben auch schon viele Leute vor Ulfkotte gesagt. Ich kann überhaupt nicht verstehen, dass bei manchen Leuten die Familienehre wichtiger ist, als das unversehrte Leben des eigenen Kindes. Da frage ich mich, wie krank man im Kopf sein muss, dass man wegen einer bescheuerten Ehre oder seinem Ego sein eigenes Kind umbringt. Alle halbwegs vernüntigen Eltern orientieren sich zuerst, ob das Kind überhaupt gesund zur Welt kommt, der Rest ist alles Nebensache!

    Ich laß‘ mich gerne von Ihnen eines Besseren belehren, wenn ich etwas übersehen haben, aber bis dahin bleibe ich beim Standpunkt, dass Ulfkotte und Vilar recht haben!

  19. Kann mich im Zusammenhang mit dem Ostfeminismus noch an die armen Frauen erinnern, die harte Männerarbeit bei Bauarbeiten im Straßenverkehr stemmen mussten bzw. an die Sportlerinnen, die zur Steigerung ihrer Wettkampfsleistungen Hormone nehmen mussten und anschließend wie Männer aussahen, mit schlimmsten Folgen für die Gesundheit.
    Exzesse, in welche Richtung auch immer, sollten in einer humanen Gesellschaft nicht vorkommen. Welche Abwärtsentwicklung da in Gang gesetzt ist, da stimme ich Ihnen schon zu, Jürgen Elsässer. Nur Ihre Meinung gegen Frauenfußball teile ich nicht. Obwohl ich selbst nicht spiele, Toleranz halte ich da für das beste.

  20. @Mike:Schwarzer ist für mich jenseits des Erträglichen, über die muss man ja nicht viel sagen. Esther Vilar ist für mich nur nur wie A. Schwarzer mit umgekehrten Vorzeichen ist, also das andere Extrem. Wie gesagt, ihr Buch „Der dressierte Mann“ ist eine Beleidigung des menschlichen Intellekts. Gibt es eigentlich nur noch Extreme?

    Schon der erste Satz ist – mit Verlaub – ziemlicher Unsinn. Vilar meint, „wenn jemand darunter leiden muss, dass Kinder auf die Welt kommen“ es der Mann wäre, nicht die Frau.
    Allein dass überhaupt Kinder als Leidensquelle von wem auch immer gesehen werden,ist ja wohl gruselig genug und sagt eine Menge über ihre Einstellung zu Kindern aus. Aber weiter:

    Sie ist der Ansicht, dass sobald ein Mann Vater wird, er „sozusagen die Eintrittskarte für das lebenslängliche Gefängnis hat, da er nicht mehr aufhören kann, bis er pensioniert wird.“ Aufhören womit? Meint sie mit dem Arbeiten? Logisch muss er für seine Kinder aufkommen, auch wenn die Ehe scheitert, das ist im Islam genauso. Nach dieser Logik wäre z.B. der Islam hochgradig männerfeindlich 😉 Denn es ist nun mal Tatsache, dass zur Entstehung von Kindern immer zwei gehören, und man dafür die Verantwortung zu tragen hat. Dieses Verantwortungsgefühl vermisse ich bei vielen (nicht bei allen!) der heutigen Männer doch leider sehr.

    Schwarzers aggressives Gekeife von wegen „Selbstverleugnung und Verrat“ „reif für den Stürmer “ usw., ist natürlich nicht minder dümmlich, aber darüber dürfte hier doch Konsens herrschen.

    Zu Ulfkotte: Er bringt keinerlei Beweise, dass das in Europa auch so gemacht wird, ausschließen will ich es aber nicht. Allerdings ist die geschlechtsbedingte Selektion vor allem in Indien und China ein Thema, und von denen gibt es hier ja nicht so viele. Jedenfalls nicht so viele, dass das so ein Tamtam rechtfertigen würde.
    Statt dass er Abtreibung generell anprangert, geht er wieder auf andere Kulturkreise los, typisch. Dabei bin ich mir zu 99 % sicher, auch wenn ich da keine Statistiken zur Hand habe, dass weitaus mehr Frauen abtreiben, weil sie „ihre Zukunft nicht gefährden wollen“, wegen „Einschränkung ihrer Freiheit“ usw. als wegen des „falschen“‚ Geschlechts. Wussten Sie übrigens, dass behinderte Kinder bis zur Geburt abgetrieben werden dürfen? Ist das keine Selektion?

    „In folgenden Fällen ist Abtreibung sogar bis zur Geburt straffrei:

    * Wenn nur durch den Abbruch eine ernste Gefahr für das Leben oder ein schwerer Schaden für die körperliche und seelische Gesundheit der Mutter abgewendet werden kann.
    * Wenn ernste Gefahr besteht, dass das Kind geistig oder körperlich schwer geschädigt sein wird.
    * Wenn die Mutter zur Zeit der Empfängnis unmündig, also unter 14 war.“

    http://www.youthforlife.net/abtreibung.php#Was%20sagt

    DAS ist doch mal Selektion vom Unfeinsten.

  21. Geil! Wie die Aasgeier gehen hier einige auf die provokative Rethorik von Herrn Elässer hinein! Köstlich, einfach nur köstlich! Da verbünden sich militante Abstinenzler mit Anhänger des Islam und spielen sauren Moralismus vor! Das die Leute nicht differenzieren können zwischen einem uralten Kulturgut wie diversen alkoholischen Getränken und hirnverbranntem Komasaufen. Alles schön über ein Kamm und grob in den politischen Kochtopf geschnitzt, Fertig ist das Hausbackene Weltbild! 🙂 Der Artikel von Jürgen Elsässer trifft den Punkt ganz Gut! Bleiben Sie bitte auch weiterhin Provokativ und Direkt! Noch mehr moralinsaures Geseier ist ehrlich nicht mehr zu ertragen! Überall werden wir eines Besseren belehrt, egal wo, alles ist Böse und Schlecht usw usf. Versaut mir doch auch noch den Rest an Freud im Leben! Irgendwann werden militante Feministinnen im Verbund mit klerikalen Irren noch behaupten das zuviel Sex ja auch schädlich sei oder ähnlichen Unfug!
    Wir, Deutschland, brauchen so etwas wie Sie Herr Elässer und das COMPACT Magazin dringend! Weiter so!

  22. @Fatima

    Zu Vilar:

    Bei den beiden Videos von Vilar muss man sagen, dass es halt nur Ausschnitte waren und es halt besser wäre, wenn man das ganze Gespräch zur Verfügung hätte. Ich bin daher auch nicht ganz sicher, ob Vilar es tatsächlich so aufgefaßt hat, dass Kinder allgemein eine Leidensquelle wären oder ob sie von sich aus nur klarstellen wollte, wer von beiden Elternteilen den schwierigeren Part hat. Es würde mich nicht wundern, wenn Vilar das Wort „Leiden“ in bezug auf Kindern nur deswegen gebraucht hat, weil Alice Schwarzer womöglich mit dieser Leier angefangen hat und Vilar deswegen unabsichtlich und unbewußt kurz auf dieses Niveau nach unten gerutscht ist, was aber jeden passieren kann, auch sehr diplomatischen Menschen. Wobei der letzte Teil jetzt nur Spekulation ist, aber auch nicht ganz auszuschließen wäre. Dazu fällt mir folgender Spruch ein: „Diskutier nie mit primitiven Menschen, denn sie könnten dich auf ihr Niveau bringen und dich dort mit ihren Waffen schlagen“. Das Niveau von Schwarzer ist ja längst bekannt und sicherlich würde sie auch in der Lage sein uns beide auf ihr Niveau runterzuziehen. Auch was die „Eintrittskarte für das Gefängnis“ angeht, so kann man bei diesen Ausschnitten nicht genau sagen, ob das auf alle Männer bezogen war oder nur auf eine bestimmte Gruppe von Männern. Es ist allgemein bekannt, dass einige Frauen sich gerne von einem Mann schwängern lassen, ohne dass er es bemerkt und ehe er es mitbekommt, was tatsächlich abgeht, kriegt die Frau das Kind und der Mann hat dann die A…karte gezogen. Es gab sogar schon Fälle, bei denen Männern für Kinder Unterhalt zahlen mußten und es waren noch nicht mal seine richtigen Kinder. Es kommt oft genug vor, dass solche Männer für Kuckuckskinder jahrelang blechen müssen, im Irrglauben, dass es ihre richtigen Kinder seien. Leider sind da unsere Gesetze teilweise mit Schuld daran.
    Aber auch das sind nur Spekulationen, die augrund der kurzen Ausschnitte jetzt nicht zu erkennen sind, sowohl was das „Für“ wie auch das „Wider“ angeht. Es ging mir bei diesen Ausschnitten auch nur darum, das üble Verhalten von unserer Oberfeministin Alice Schwarzer zu präsentieren und wie „tolerant“ sie mit Leuten umgeht, die es wagen ihrer „Ideologie“ zu widersprechen. Wenn Sie jetzt aber trotzdem Ihre Meinung über Vilar getroffen haben, dann muss man es akzeptieren.

    Zu Ulfkotte:

    Ulfkotte bringt zwar keine direkten Beweise, dass solche Arten von Abtreibungen hier tatsächlich schon passiert sind, aber dass es durchaus auf einfache Weise möglich ist (siehe „warnte damals davor“). Wer dann noch eins und eins zusammenzählt, der kann sich doch seinen Teil dabei denken. Es wäre total naiv, zu denken, dass es dann Abtreibungen aufgrund des Geschlechts nicht geben werde.

    Was die generelle Anprangerung von Abtreibungen angeht, insbesondere dann, wenn man im Vorfeld weiss, dass das Kind schwerbehindert sein wird oder wenn für die Mutter bzw. das Kind das Leben auf dem Spiel steht, da wäre ich ganz vorsichtig! Gerade bei solchen heiklen Situationen, hat man da als Außenstehender nicht das Recht, die betroffenen Eltern auch nur ansatzweise anzuprangern! Die Meinungen gehen da in der Gesellschaft sowieso ganz weit auseinander. Erst wenn man selbst in so einer Situation gekommen ist, darf man sich ein Urteil über diese Menschen bilden! Außerdem ist es ein krasser Unterschied, ob man sein Kind wegen des Geschlechts abtreibt oder aufgrund gesundheitlicher Gefahren.

  23. „Es ist allgemein bekannt, dass einige Frauen sich gerne von einem Mann schwängern lassen, ohne dass er es bemerkt und ehe er es mitbekommt, was tatsächlich abgeht, kriegt die Frau das Kind und der Mann hat dann die A…karte gezogen.“

    Tut mir Leid, aber dieses „Argument“ zieht bei mir überhaupt nicht. So ein User war hier schonmal, der jammerte, dass er zwei Frauen (unehelich) geschwängert hatte, die wohl absichtlich und ohne sein Wissen nicht verhütet hatten, und er jetzt für diese Kinder aufkommen muss. Wer mit einer Frau intime Beziehungen eingeht, muss damit rechnen, dass auch ein Kind dabei entstehen kann. Spaß ohne Ende wollen solche Leute haben, aber Verantwortung, nein danke. So eine Haltung ist für mich völlig inakzeptabel, sorry. Das gilt übrigens auch für die Frauen, die auf diese Weise ihre Kinder ohne Vater aufwachsen lassen, auf beiden Seiten sehe ich da nichts als Egoismus. Und was die „Kuckuckskinder“ angeht, da gibt es Vaterschaftstests. Über Werte wie „eheliche Treue“, so dass man (n) sich auch ohne Test sicher sein kann, dass es sein Kind ist, will ich mich hier mal gar nicht erst auslassen.

    „Außerdem ist es ein krasser Unterschied, ob man sein Kind wegen des Geschlechts abtreibt oder aufgrund gesundheitlicher Gefahren.“

    Für mich nicht, da bin ich sozusagen „erzkatholisch“. Im einen wie im anderen Falle vernichtet man ein Leben. Etwas anderes wäre es, wenn zudem noch das Leben der Mutter in Gefahr wäre, aber nicht, wenn das Kind – eventuell – eine Behinderung haben könnte. Da hat man sich auch oft genug geirrt, und völlig gesunde Kinder wurden ermordet. Mittlerweile müssen sich Eltern behinderter Kinder schon rechtfertigen, warum sie nicht abgetrieben haben!

    http://www.zeit.de/2000/01/Die_stille_Selektion

    Aber wie auch immer, auch die med, Indikation dürfte im Minimalbereich der Abtreibungen liegen, die meisten erfolgen, weil ein Kind schlicht gerade nicht in den Lebensentwurf passt.

  24. „Bezüglich Feminismus und Sozialismus finde ich auch bemerkenswert, das der Ost-Feminismus offenbar kein so starkes gesellschaftliches Zerstörungspotenzial entfaltete, wie das westliche Gegenstück.“

    In der DDR gab es gar keinen „Feminismus“ … der wurde erst nach der Wende dort „installiert“, ist aber bis heute (erfreulicherweise) deutlich einflußloser als im Westen. Und gucke mal da … je weniger „Feminismus“, desto weniger „Maskulismus“ … und natürlich auch umgekehrt 🙂

  25. „Esther Vilar ist für mich nur nur wie A. Schwarzer mit umgekehrten Vorzeichen ist, also das andere Extrem.“

    Da stimme ich Ihnen absolut zu, Fatima.

  26. Wo bleibt die Frauenquote bei den sogenannten Todesberufen? Laut WHO werden 24 der 25 sogenannten Todesberufe fast ausschließlich von Männern ausgeübt. In der BRD sind daher über 90% der bei der Arbeit zu Tode gekommenen oder erkrankten Berufstätigen männlich.

    „ROBERT KOCH INSTITUT
    Statistisches Bundesamt
    Heft 38 – Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten

    Hochgerechnete Zahlen der gewerblichen Berufsgenossenschaften zeigten für das Jahr 2003, dass 79% der Arbeitsunfälle, 83% der Arbeits- unfallrenten und 92% der tödlichen Arbeitsunfälle auf Männer entfielen.

    Analysen der Berufskrankheitendokumentationen zeigten, dass im Jahr 2002 24,4% der angezeigten Berufskrankheiten, 8,7% der anerkannten Berufskrankheiten und 2,3% der Todesfälle von Berufserkrankten auf Frauen entfielen [4]. Die unterschiedliche Betroffenheit von Männern und Frauen ist aufgrund der Verteilung der für Berufskrankheiten relevanten Gefährdungen nicht überraschend.
    …“
    http://www.gbe-bund.de/gbe10/abrechnung.prc_abr_test_logon?p_uid=gastg&p_aid=&p_knoten=FID&p_sprache=D&p_suchstring=10696

  27. @Sozialist: Es ging hier lediglich um die Assoziierung von Alkoholgenuss mit Männlichkeit „dürfen die denn schon Alkohol trinken“. Ansonstem jedem das Seine, aber ich kann nun mal in Rauschmitteln weder Kultur noch irgendein „Gut“ erkennen, und dabei ist es mir völlig egal, ob es sich um Bier, Wodka, Raki oder Qat handelt (ein berauschendes Kraut im Jemen, das gekaut wird).

  28. @Fatima

    Um ein Kuckuckskind angedreht zu bekommen, muss als Mann nicht immer außerehelichen Geschlechtsverkehr haben. Man kann das alles auch nicht immer pauschalisieren und alles über einen Kamm schären. Jeder Fall ist da etwas anders. Solche Geschichten wie die Sache von dem User, was Sie erzählt haben, gibt es natürlich, und auch nicht zu wenig. Es gibt aber auch genug Fälle, bei denen der Mann in einer ganz normalen Ehe lebt und trotzdem von seiner Frau hintergangen wurde. Wenn die Ehefrau fremdgeht, sich von einem anderen Mann schwängern lässt und dann ihrem Ehemann einredet, dass es sein Kind ist, dann ist er in so einem Fall der Betrogene bzw das Opfer. Wenn die Frau es geschickt anstellt, merkte der Ehemann von alldem nichts. Schließlich wiegt man dem Ehemann in den Irrglauben, dass er der leibliche Vater sei und er denkt sich auch (berechtigt) nichts böses dabei (zumindest nicht immer). Auch sowas kommt oft genug vor.
    Und bloß weil ein Mann nicht in der Lage war, seine Frau genau zu durchschauen, ist es nach meinen moralischen Vorstellungen nicht nachzuvollziehen, dass man ihm ein Kuckuckskind andreht. Es kommt übrigens oft genug vor, dass man sich in seine Mitmenschen sehr arg täuscht, nicht nur im partnerschaftlichen Bereich, sondern auch in Freunschaften o.ä..Manche Leute durchschaut man erst nach vielen Jahren. Daher ist es schon wichtig, dabei zu differenzieren. Nicht jeder Fall ist nur schwarz oder nur weiß.

    „Für mich nicht, da bin ich sozusagen „erzkatholisch“. Im einen wie im anderen Falle vernichtet man ein Leben.“

    Wenn Sie sich entscheiden würden, ein schwerbehindertes Kind auf die Welt zu bringen, dann wäre es natürlich Ihre und Ihres Ehemanns eigene Entscheidung und keiner hätte das Recht Ihnen irgendetwas vorzuwerfen. Dasselbe gilt auch für Kerstin Reetz! Aber es hat auch keiner das Recht die Eltern anzuprangern, wenn sie sich in so einem Fall für eine Abtreibung entscheiden.

    Meine Schwester hatte vor mehreren Jahren eine Fehlgeburt. Während der Schwangerschaft, stand das gesundheitliche Wohl ihres Kindes schon stark auf der Kippe, was übrigens daran lag, dass sie während der Schwangerschaft einige Male von ihren alkoholsüchtigen Ex-Mann verprügelt wurde. Trotzdem wollte sie nicht abtreiben, aber es kam trotzdem zur Fehlgeburt. Vor einigen Jahren war sie dann im Alter von 41 Jahren (unbeabsichtigt) erneut schwanger. Diese ungeplante Schwangerschaft kam dadurch zustande, dass sie sich kurz davor einen üblen Virus eingefangen hat, sie deswegen Medikamente nehmen mußte und dadurch die Pille nicht mehr richtig wirkte. Auch bei dieser Schwangerschaft gedachte meine Schwester nicht daran, das Kind einfach so abzutreiben. Aber hätte der Arzt ihr vor der Geburt prognostiziert, dass die große Gefahr bestünde, dass das Kind stark behindert sein würde, so hätte sie sich definitiv für eine Abtreibung entschieden. Schließlich war zuerst das hohe Alter schon nicht ganz unproblematisch und dann die Fehlgeburt mehrere Jahre davor. Zudem war meine Schwester die Jahre davor in ärztlicher Behandlung, aufgrund psychischer Probleme und sie hätte es gesundheitlich nicht verkraftet, den Rest ihres Lebens für ein behindertes Kind zu sorgen. Zum Glück wurde aber bei ihr dieses Risiko als relativ gering eingeschätzt, worauf eine Abtreibung dann doch nicht in Frage kam und sie ihr Kind gesund auf die Welt brachte. Nächsten Monat wird mein Neffe übrigens 3 Jahre alt und für meinen Schwager also dem jetzigen Ehemann meiner Schwester, war es eine übergroße Freude, noch im Alter von Ende 40 noch ein „verspätetes“ Glück zu haben, der leibliche Vater eines eigenen Kindes zu sein.

    Ich hatte vor einigen Monaten aber auch die Gelegenheit gehabt, ein Ehepaar kennenzulernen, was sich entschieden hatte, vor mehreren Jahren ein behindertes Kind auf die Welt zu bringen. Dazu hatte ich ihnen meine Anerkennung, Achtung und Respekt gezeigt, wie sie mit ihrem Schicksal umgegangen sind, wie es geschafft haben, sich der Herausforderung zu stellen.

    Deswegen halte ich es für unhaltbar und anmaßend pauschal Eltern zu verurteilen, ob sie ihr behindertes Kind nun auf die Welt bringen oder abtreiben. Da gibt es pauschal gesehen, kein eindeutiges richtig oder falsch. Außerdem finde ich es völlig respektlos, dass man Leute, wie meine Schwester aufgrund ihres Schicksals, in dieselbe Schublade reinsteckt, wie solche Eltern, die wegen ihrer Familienehre und des Geschlechts ihr Kind abtreiben. Man muß erstmal in so eine Situation gelangen, bevor man Menschen, wie meine Familienangehörigen verurteilt! So ein Schicksal wünscht man niemandem!

    Ich persönlich hätte keine Lust, so ein Leben zu führen, wie ein Schwerbehinderter, der tagtäglich unter Schmerzen und anderen Qualen leiden muss. Angenommen hätte ich vor meiner eigenen Geburt die Wahl gehabt, zwischen einem Leben eines Schwerbehinderten oder Abtreibung, da hätte ich mich höchstwahrscheinlich für meine Abtreibung entschieden. Aber gut, das ist jetzt nur meine persönliche Meinung.

  29. die beste demaskierung der alice schwarzer stellt in meinen augen ein langes gespräch zwischen ihr und dem journalisten andrè müller dar (auch wenn der einstieg etwas verquast ist). schwarzer verbot die veröffentlichung, es existiert nur die abschrift der tonbandaufnahmen:

    http://www.a-e-m-gmbh.com/andremuller/alice%20schwarzer%20%281996,%20tonbandprotokoll%29.html

    in diesem video berichtet müller (er starb anfang des jahres), schwarzer habe damals geäußert, man müsse ihn, müller, „aus dem verkehr ziehen“ (ab minute 11:43):

    http://www.amadelio.de/vlog/2007/11/05/vlog-videoblog-andre-mueller-die-kunst-des-interviewens/

  30. A.Hauß von .medienanalyse-international
    PID: ein wenig Mord
    In einer Gesellschaft, die zulässt, dass Massenmörder, Kriegsverbrecher und Kriegsprofiteure, Kriegshetzer und Rassisten ungestraft davon kommen, ist es kein Wunder, wenn Panzer an die Saudis oder Drohnen an die NATO-Mörder geliefert werden. Oder wenn der Sozialstaat ausgehöhlt und die Schwächeren diffamiert werden. In diesen Zusammenhang gehört auch die Bundestagsentscheidung zur PID. Dieser seltsam informative Artikel der SZ (http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1177041 ) klärt ein wenig auf, worum es vorgeblich geht:
    „Experten schätzen, dass derzeit 100 bis 200 deutsche Paare pro Jahr die PI-Diagnostik erwägen …“

    Dieses Glück, «das ich jetzt mit meiner Frau teilen kann», sollten auch andere haben können – selbst wenn sie wegen möglicher Erbkrankheiten vor einer Schwangerschaft zurückschreckten.“ sagte der „Linke“ Papa Bockhahn.

    Für dieses Glück einer verschwindend kleinen Minderheit dieser Aufwand? Natürlich nicht. Es geht sehr wohl um einen Dammbruch, der nicht nur in das Leben von ca. 8 Millionen deutschen Behinderten eingreift, sondern natürlich auch die Gesellschaft weiter brutalisiert. Jetzt ist kein Halten mehr. Beim Schwangerschaftsabbruch ging es immerhin noch um eine Güterabwägung zwischen zwei Menschen, jetzt aber geht es um Lebenserzeugung und -verwerfung nach zunächst noch „strengen“ Kriterien, die je nach politischer mehrheit dann weiter ausgeweitet werden können. Denn die Würde des Menschen, also Art. 1 des GG, ist gebrochen (insofern kommt hoffentlich noch eine gerichtliche befassung zustande: auch der bundestag kann nicht den Art. 1 brechen!, vgl. Art.79,3).

    Zu der simplen Feststellung an die wenigen Paare, um die es ja angeblich geht, ist man nicht in der Lage gewesen? Diese Sätze müssten lauten: „Leute, man sieht es Euch evtl. nicht an, ihr fühlt euch nicht so – aber auch ihr seid behindert und gehört zu den 8 Muillionen. Akzeptiert eure behinderung, die darin besteht, keine gesunden oder lebensfähigen Kinder bekommen zu können, und adoptiert bei unstillbarem Kinderwunsch Kinder, die dringend liebevolle Eltern brauchen.“
    Ja, es geht um die Akzeptanz von BESTEHENDER Behinderung und nicht um Verhinderung möglicher Totgeburten. Es geht um die verantwortung von Lebenden und um Mord an Menschen, bewusst, wissentlich, aus niedrigen Motiven. Das geblöke „Ich will endlich ein gesundes Baby!“ ist keine ethische Erhöhung der niedrigen beweggründe, sondern ebenso abgeschmackt wie demnächst die Menschenzüchtung.

    @ fatimaoezoguz … zur Beachtung

    Christian Anders
    Hat Thilo Sarrazin recht?

  31. Camille Paglia is a Good White Man,

    “A woman simply is, but a man must become. Masculinity is risky and elusive. It is achieved by a revolt from woman, and it is confirmed only by other men. Manhood coerced into sensitivity is no manhood at all.”

    So sieht`s nämlich aus !

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