Strauss-Kahn: „Zeugin“ im Zwielicht

Nächste Woche mehr lesen in der Juli-Ausgabe von COMPACT-Magazin

Dieser Blog war einer der ersten, der vor einem Komplott gegen Strauss-Kahn gewarnt hat. Heute liest man auf spiegel-online:

(Zitat)

Im Verfahren gegen den Ex-IWF-Chef deutet sich eine Sensation an: Die Anklage gegen Dominique Strauss-Kahn könnte platzen, berichtet die „New York Times“, an den Aussagen der Belastungszeugin seien Zweifel aufgetaucht. Jetzt wollen seine Anwälte kurzfristig eine Freilassung erwirken.

Im New Yorker Sex-Verfahren gegen Ex- IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn scheint eine Wende bevorzustehen. Strauss-Kahns Anwalt Ben Brafman bestätigte SPIEGEL ONLINE, sein Mandant werde an diesem Freitag zu einer Anhörung vor dem New Yorker Supreme Court erscheinen. Nach Angaben Brafmans will die Verteidigung eine Erleichterung des Hausarrests erreichen.

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Nach Angaben der „New York Times“ könnte die Anklage wegen versuchter Vergewaltigung und sexueller Nötigung platzen, da die Staatsanwaltschaft mittlerweile erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit des mutmaßlichen Opfers und damit der einzigen Belastungszeugin habe. Die Frau stehe womöglich mit „kriminellen Aktivitäten“ in Verbindung. Es werde erwogen, die Anklage fallenzulassen.

(Ende) Nächste Woche im COMPACT-Magazin Schwerpunkt: „Der gedemütigte Mann – Raubtier-Feminismus – Nein danke!“ mit Beiträgen zu DSK, Kachelmann, Alice Schwarzer.

10 Kommentare zu „Strauss-Kahn: „Zeugin“ im Zwielicht

  1. Sie hat ja nun auch ihre Aufgabe erfüllt.Sein Ruf ist hin,eine neue IWF-Präsidentin ist gewählt.

  2. „da die Staatsanwaltschaft mittlerweile erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit des mutmaßlichen Opfers und damit der einzigen Belastungszeugin habe“

    Nicht wichtig, wie ich meine. Genau so Witzlos wie die s.g. „Brutkastenlüge“ oder die „Curveball“-Affäre mit denen fürchterliche Kriege auch begründet wurden. Und die Verbrecher wurden der Lüge nie bezichtigt, sie laufen frei herum.
    Strauss-Kahn wird wie jeder andere auch, nach einer kurzen Weile, ein anderes Pöstchen beziehen, welches ihm nicht minder zur Ausübung seiner eigendlichen Bestimmung befähigt.
    Nämlich der Kriegstreiberei mit „fals Flag“ Aktionen, Staatenauflösungen durch Schmiergelder an mögliche, korrupte Kandidaten und vor allem… Lügen !!!, das sich die Balken biegen.

  3. Senile article–Was it a Political Conspiracy?^1–by Paul Craig
    Roberts. (Wouldn’t I have mentioned Paul Craig Roberts recently here, at the forum, I would not be posting here, under this thread, now.)

    (Unfortunately, voltairenet.org has jumped in^2 with the speed of the rocket too. Even Tarpley’s opinion has been asked on this.)

    Why such a hurry? From the *source*^3, the New York Times‘ (uuh, good luck) article, notice first that:

    „[T]he woman still maintains that she was attacked“

    and:

    „[I]t is a mess, a mess on BOTH SIDES,” one official said. [Emphasis mine.]

    In fact:

    [A]lthough forensic tests found UNAMBIGUOUS EVIDENCE OF A SEXUAL ENCOUNTER between Mr. Strauss-Kahn, a French politician, and the woman, prosecutors now do not believe much of what the accuser has told them about the circumstances or about herself. [My emphasis]

    Why not longer?

    […t]he woman had a phone conversation with an incarcerated man within a day of her encounter with Mr. Strauss-Kahn in which she discussed the possible benefits of pursuing the charges against him. The conversation was recorded.

    [T]hat man, the investigators learned, had been arrested on charges of possessing 400 pounds of marijuana. He is among a number of individuals who made multiple cash deposits, totaling around $100,000, into the woman’s bank account over the last two years. The deposits were made in Arizona, Georgia, New York and Pennsylvania.

    [The investigators also learned that she was paying hundreds of dollars every month in phone charges to five companies. The woman had insisted she had only one phone and said she knew nothing about the deposits except that they were made by a man she described as her fiancé and his friends. [HUNDREDS of dollars, EVERY month, FIVE companies? Who can think logically here? Hint: *about ten* versus, say, *about fourteen* — seen the nonsense, *about fourteen*? Now reconsider the triplet: hundreds, every, five?! And let’s skip the fact that the USA have the largest population of „incarcerated“ men, with blacks being *overrepresented*.]

    [I]n addition, one of the officials said, she told investigators that her application for asylum included mention of a previous
    rape, but there was no such account in the application. She also told them that she had been subjected to genital mutilation, but her account to the investigators differed from what was contained in the asylum application.

    Apropos the *juicy* (yellow-journalism speak) thing, the genital mutilation“ detail/excursion: zero mentioning of the (implicit) observation that the hotel maid is Muslim by the way. How (hint: I have read she did not use a scarf …) *compassionate*. (I remember to have read, in the first days, stories on her as being HIV-positive also.)

    Anyway, continuing with –why not longer–:

    [I]n recent weeks, Mr. Strauss-Kahn’s lawyers, Benjamin Brafman and William W. Taylor III, have made it clear that they would make the credibility of the woman a focus of their case. In a May 25 letter, they said they had uncovered information that would “gravely undermine the credibility” of the accuser.

    [S]till, it was the prosecutor’s investigators who found the information about the woman.

    Really!!!?

    Okay, so recapitulating: to *set up* Strauss-Kahn (the one *who could have obtained any woman*) it has been necessary to:

    discover, and recruit, a (Muslim) West Guinean, immigrant and „asylum seeking“ hotel maid, till then („few years“) described as an „unassuming and hard-working“ janitor with „no criminal record.“ To let her perform a one-shot/last hour *stunt*. Then to let anything go its *way*, with nil assistance, nor further *guide*, no recommendations by her recruiters/*employers*: letting, e.g., happen/record (naive-ingenuous if any) conversations on pursuing benefits, etc.

    And with „possible links to people involved in criminal
    activities, including drug dealing and money laundering“
    appearing then, suddenly.

    Hmm, to me it looks rather as the way to *milk the cow* (Strauss-Kahn) is opening wider. (Sharks–lawyers, attorneys, investigators, etc.–eat sharks.)

    1.
    http://www.globalresearch.ca/index.php?context=viewArticle&code=ROB20110701&articleId=25473
    Was it a Political Conspiracy? Prosecutors Back Off From Their ‘Iron-Clad’ Case Against Strauss-Kahn
    by Paul Craig Roberts, July 1, 2011

    2. http://www.voltairenet.org/DSK-bientot-libre
    DSK bientot libre, 1er juillet 2011

    3.
    http://www.globalresearch.ca/index.php?context=viewArticle&code=20110701&articleId=25459
    Was it a Setup? Strauss-Kahn Case Seen as in Jeopardy: Hotel Maid Lied to Prosecutors
    New York Times, July 1, 2011

  4. Ich stimme grundsätzlich zu.
    Aber man sollte vorsichtig bei der ganzen Sache sein.
    Immerhin ist/war DSK ein Prokonsul des Imperiums.

    Er wird medienwirksam runtergemacht, um dann medienwirksam seine Unschuld vorheulen und beweisen zu können.

    Ich habe den Eindruck einer subtilen PR-Aktion für den künftigen EUmperator…

    Es erinnert mich nämlich an die ganze Assange-Affäre (seines Zeichens CIA-Agent).

    DSK hätte sich ja auch wie Kirsten Heisig selbstmorden können; mit nem 4-Zeiler auf Seite 17…

  5. US-Justiz gerät unter Druck

    Samstag, 2. Juli 2011, um 16:16

    Die entscheidenden Hinweise, die letztlich zur Entlassung von Ex-Währungsfondschef Dominique Strauss-Kahn aus dem Hausarrest geführt haben, liegen nach Angaben der „New York Times (NYSE: NYT – Nachrichten) “ erst seit Mittwoch vor. Die Übersetzung eines Telefongesprächs, das das angeblich angegriffene Zimmermädchen in die Nähe von Kriminellen rückt, sei erst dann übersetzt gewesen – mehr als sechs Wochen, nachdem es aufgezeichnet worden war.

    Die Staatsanwaltschaft sei von dem Inhalt des Gesprächs alarmiert gewesen, schrieb das Blatt am Samstag unter Berufung auf einen der Ermittler. Am Donnerstag hatte die Staatsanwaltschaft Gericht und Verteidigung informiert. Einen Tag später hatte ein Gericht in New York (Xetra: A0DKRK – Nachrichten) den strengen Hausarrest Strauss-Kahns aufgehoben.

    Das Gespräch sei 28 Stunden nach dem angeblich erzwungenen Oralsex geführt worden. Die 32-Jährige habe einen Freund (Other OTC: FEUZF.PK – Nachrichten) angerufen, der wegen Drogenschmuggels in Arizona in Haft sitzt. Beide hätten sich auf Fulani, „einem einzigartigen Dialekt“ aus ihrer Heimat im westafrikanischen Guinea unterhalten. Dabei sollen sie über die Möglichkeit gesprochen haben, Geld aus der Begegnung zu schlagen. „Dabei sagte sie so etwas wie „Keine Angst, der Typ hat eine Menge Geld. Ich weiß, was ich tue“, zitiert das Blatt den Ermittler.

    Das Protokoll sei nur das letzte Element in einer Serien von Ungereimtheiten gewesen. Unmittelbar nach der Tat habe sich die Frau noch als „sehr fromme, demütige muslimische Frau“ bezeichnet, „eine scheinbar ideale Zeugin“, schreibt das Blatt. Sie habe aber bei ihrem Asylantrag gelogen, über eine angebliche Vergewaltigung in ihrer Heimat und über ihre Verhältnisse. So soll der kriminelle Freund immer wieder Geld auf ihr Konto eingezahlt haben, insgesamt um die 100.000 Dollar (69.000 Euro).

    Strauss-Kahn feiert Freiheit mit teurem Essen

    Unterdessen hat Strauss-Kahn seine Freiheit angeblich mit einem 700 Dollar (480 Euro) teuren Essen gefeiert. Nach Angaben der „New York Daily News“ vom Samstag speiste der Franzose mit seiner Frau und einem weiteren Ehepaar in einem italienischen Restaurant in der New Yorker Upper East Side, in dem auch Madonna gerne isst. Nach Angaben des Blattes gab es zunächst Pasta mit schwarzen Trüffeln, dazu einen Pinot Grigio. Als Hauptgang wurde Wolfsbarsch serviert.

    Strauss-Kahn war erst wenige Stunden zuvor wieder in Freiheit gekommen. Sieben Wochen, nachdem er wegen angeblich erzwungenem Oralverkehr mit einem Zimmermädchen festgenommen worden war, hatte ein Gericht seinen strengen Hausarrest wieder aufgehoben. Es waren Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Frau aufgekommen. Strauss-Kahn hatte die Wohnung in der Zeit nur zu Gerichtsterminen, Arztbesuchen oder zum Gebet verlassen dürfen.

    „Das waren sehr freundliche, fröhliche Menschen“, zitieren die „Daily News“ den Koch. Eine Besucherin wunderte sich über die Sorgfalt, mit der das Restaurant die prominenten Gäste umhegte. „Der Service, den sie genossen, war unglaublich. Jedes Mal, wenn etwas serviert wurde, waren da fünf oder sechs Kellner“, sagte Silvia Grottola, die am Nebentisch saß.

    „Das Lächeln auf ihrem Gesicht hat mir genügt, um zu wissen, dass sie bei ihm bleibt“, sagte die 48-Jährige dem Blatt über Strauss-Kahns Frau Anne Sinclair. Beide sind im November (Berlin: NBXB.BE – Nachrichten) 20 Jahre verheiratet, Sinclair ist auch in New York geboren

    http://de.finance.yahoo.com/nachrichten/US-Justiz-ger%C3%A4t-Druck-hblatt-1068009126.html?x=0.

  6. Der Hammer zur Schmierenkomödie: „US-Polizei oder Spionage-Dienste hörten bereits innerhalb von 24 Stunden nach der angeblich am 14.Mai gegen Mittag erfolgten Vergewaltigung ein Telefonat des besagten Zimmermädchens mit einem inhaftierten Mann ab …“

    http://www.radio-utopie.de/2011/07/01/strauss-kahn-vor-der-freilassung-ende-des-erfolgreichen-komplotts/

    Strauss-Kahn vor der Freilassung, Ende des erfolgreichen Komplotts

    Die Demokratie in Griechenland durch einen Staatsstreich erfolgreich beseitigt. Vertreter des IWF, zusammen mit der Frankfurter „Europäischen Zentralbank“ und „Europäischer Union“ im neuen Entstaatlichungs-Konzern („Privatisierungsanstalt“) über Athen geparkt. Die wegen Korruption angeklagte französische Finanzministerin Christine Lagarde, deren Verfahren vom französischen Sondergericht extra bis nach ihrer Ernennung verschoben wurde, mit Hilfe aller Regierungen der Industriemächte – China, Russland, Indien, Brasilien, etc – zur neuen IWF-Direktorin gemacht. Zeit für New Yorker Staatsanwaltschaft und Polizei zu erklären, daß man sich die ganze Zeit geirrt hat. Sorry.

    Von Daniel Neun | 1.Juli 2011

  7. BruceWayne:

    > Nach Angaben des Blattes gab es zunächst Pasta mit schwarzen Trüffeln, dazu einen Pinot Grigio. Als Hauptgang wurde Wolfsbarsch serviert.

    The New York Times? Then better to be precise (details count): nach Angaben des Scheissblattes represent more appropriate words.^1

    And: „Pinot Grigio,“ a white wine? *So goes the world*, to say it with the Brothers Grimm; e.g., Eichmann (another Philistine strictly speaking … in case you didn’t know; a very good source of info is Hannah Arendt) went for a Carmel, a red, dry wine, instead, shortly before becoming executed in Jerusalem.

    Bah. *L’Chaim!* [=cheers] then, because if they might have
    (things are not closed yet — we only have listened to Scheissblaetter^1 so far) managed to trick a Guinean immigrant in New York, there are other news:

    http://www.almanar.com.lb/french/adetails.php?eid=21826&cid=18&fromval=1
    Une Française va déposer plainte contre DSK pour tentative de viol, 04-07-2011.

    La journaliste et écrivaine française Tristane Banon, qui affirme avoir été agressée sexuellement en 2002 par Dominique Strauss-Kahn, va déposer plainte pour tentative de viol contre l’ex-patron du FMI, a annoncé lundi son avocat Me David Koubbi.
    „Ma cliente Tristane Banon dépose plainte pour tentative de viol contre M. Dominique Strauss-Kahn. J’envoie le dépôt de plainte demain mardi 5 juillet au parquet, qui le recevra mercredi matin“, explique l’avocat dans un entretien accordé au site internet de l’hebdomadaire L’Express. Etc.

    1. Just to be sure:
    [A]ll three daily newspapers published in New York City-—the tabloid Daily News and the Murdoch-owned New York Post—-carried exposés Friday BASED on disclosures from the district attorney’s office and the police.^2 [My emphasis]

    2.
    http://www.globalresearch.ca/index.php?context=viewArticle&code=MAR20110703&articleId=25498
    Alleged Rape Case against Former IMF Managing Director
    Collapses, by Patrick Martin, July 3, 2011

  8. Obama hat doch Strauss Kahn nur deswegen freigelassen, weil er Angst vor Marine Le Pen hat. Strauss Kahn wäre für die USA weniger unangenehm wie Marine. Den jetzigen US hörigen Amtinhaber scheint man im Pentagon schon abgeschrieben zu haben.

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