Linke und Euro: ein Trauerspiel

Deswegen morgen, Samstag, 14.5., zur Kundgebung gegen den Euro bzw. Euro-Rettungsschirm: 11 Uhr Bundeskanzleramt. Es sprechen Jürgen Elsässer und andere.

Die Linken müssen sich nicht wundern, wenn sie volksfeindlich rüberkommen und ihre Anhängerschaft schrumpft. Nehmen wir als besonders krasses Beispiel Jakob Augstein, der sich mit dem Erbe seines erfolgreichen Spiegel-Vaters Rudolf Augstein eine eigene Zeitschrift, den Freitag, gekauft hat, und nun seit zwei Jahren alles dazutut, das Blatt runterzuwirtschaften. Sein alter Herr wird sich dabei im Grabe herumdrehen: Was immer man über den sagen mag, so war er doch immer ein Republikaner, der die Verteidigung des Nationalstaates, der Demokratie und des Friedens im Auge hatte, egal ob es gegen Strauss, gegen den Kosovokrieg oder gegen den EU-Zentralismus ging. Ganz anders der Filius und übrigens auch die Augstein-Diadochen im Spiegel. Nehmen wir den jüngsten Text von Little Augstein auf Spiegel-Online:

(Zitat Augstein Anfang) Das Forsa-Institut hat im Auftrag des „Freitag“ eine repräsentative Zahl von Bundesbürgern mit den Aussagen von vier europäischen Rechtspopulisten konfrontiert. Die Ergebnisse sind unerwartet eindeutig: Rechtspopulistisches Gedankengut trifft längst auf breite Zustimmung in der Bevölkerung. Am anfälligsten zeigen sich die Wähler von Union und FDP – und die der Linkspartei. Besonders erschreckend: Zwanzig Jahre nach der Wende stehen Ostdeutsche rechtspopulistischem Gedankengut offenbar deutlich näher als Westdeutsche.

  • 70 Prozent der Befragten finden, Deutschland gibt zu viel Geld nach Europa.
  • Knapp die Hälfte verlangt, dass die Zuwanderung nach Deutschland drastisch reduziert werden muss.
  • 38 Prozent sind der Meinung, der Islam passe nicht zu unserem Lebensstil und sei eine Bedrohung unserer Werte.
  • Und 30 Prozent fordern ein „unabhängiges Deutschland ohne den Euro, in das keine Europäische Union hineinregiert“.

 Es gibt allerdings erhebliche Unterschiede je nach Parteivorliebe: Die Wähler von Union, FDP und Linkspartei finden eher als Sozialdemokraten und Grüne, dass die Europäische Union Deutschland zu teuer zu stehen kommt. Grüne und Liberale haben weniger gegen die Zuwanderung als die Anhänger der anderen Parteien. Unionswähler, Liberale und Linkehaben am meisten Angst vor dem Islam. Und was Ablehnung des Euro angeht, übertreffen die Anhänger der Linkspartei den Rest der Befragten bei weitem. Ähnlich sieht es aus, wenn man zwischen Ost- und Westdeutschen unterscheidet. Im Osten finden europaskeptische und antimuslimische Aussagen um mindestens ein Drittel mehr Zustimmung als im Westen. /Verheerendes Signal für unsere politische Kultur/ Das bedeutet: Außer den Grünen sind alle deutschen Parteien mit dem rechten Virus infiziert. (Zitat Augstein Ende)

Das muss man nicht groß kommentieren, oder? Alles Nazis außer Mutti, heißt Augsteins Devise. Oder genauer: Alles Rechtspopulisten außer den Grünen. Was Augstein als rechts oder rechtsradikal definiert (und von den Forsa-Telefonisten absegnen lässt), sind dabei die Regungen des gesunden Menschenverstandes in der Bevölkerung: Dass wir uns nicht länger kaputtzahlen wollen für die EU, dass wir unseren Nationalstaat behalten wollen, dass wir die Einwanderung in unsere Sozialsysteme begrenzen wollen. Die pauschale Ablehnung des Islam gefällt mir zwar auch nicht, aber auch das ist nicht per se rechtsradikal. Am Schluss endet Augsteins Volksbeschimpfung in einem Aufruf für die Grünen – also genau für die Partei, die den Globalismus, den Eurowahn, die ungesteuerte Immigration auf die Spitze treiben will. Das zeigt, wie verkommen ein gewisser Teil der Linken, Leute wie Augstein eben, sind.

Das ist gottlob nicht repräsentativ für die Linke insgesamt. Augsteins Umfrage zeigt ja, dass an der Basis der Linken die Leute total vernünftig sind – die Ablehnung des Euro etwa ist bei den befragten Linken stärker als bei jeder anderen Partei! Da ist positive Substanz, die die Augsteins zerstören und, wo es nicht geht, in die rechte Ecke drücken wollen.

Leider finden diese positiven Strömungen in der linken Anhängerschaft keine Stütze bei den Funktionären der Linkspartei. Nehmen wir die Euro-Gegnerschaft der linken Wähler. Diese wird von der Linkspartei nur verschämt aufgegriffen und dann abgebogen. Das Positive zuerst: Die Linkspartei wird im Bundestag den erneuten Griechenland-Fonds und den permanenten Euro-Rettungsschirm ablehnen – als einzige Partei! Aber was will die Linkspartei stattdessen? Auf der website von Axel Troost, dem Finanzsprecher der Linksfraktion, lesen wir:

(Zitat Troost) DIE LINKE fordert die Errichtung einer Europäischen Bank für öffentliche Anleihen, die kurzfristige Anleihen der Krisenstaaten zeichnet und sich damit bei der EZB refinanziert. Solange die EZB die Banken unbegrenzt mit Liquidität versorgt, könnten die Zinsen für Krisenländer so auf das Niveau des Leitzinses fallen. Damit würde sich die Situation Griechenlands und Portugals bereits deutlich entschärfen. Daneben brauchen wir in der EU Mittel, damit einzelne Länder nicht länger zur Zielscheiben von Spekulanten werden. Eine Option wären gemeinsame Euro-Anleihen, so dass die Staaten sich gegenseitig mit ihrer Bonität aushelfen, statt die Schwächsten an die Finanzhaie zu verfüttern. Natürlich braucht es dann ein Regime, das einen Missbrauch dieser Solidarität verhindert. Bislang hat die aggressive deutsche Exportorientierung die europäische Solidarität mindestens ebenso stark strapaziert wie die griechische Haushaltspolitik und Zahlen-Trickserei. Es braucht daher ein neues wirtschaftspolitisches Regime der EU, das die Lohndumping-Politik der Bundesregierung genauso wie steuerpolitischen Schlendrian in Irland und Griechenland sanktioniert. (Zitat Troost Ende)

Das ist nicht besser als der permanente Euro-Rettungsschirm, sondern derselbe Quatsch. Troost will, dass „die EZB die Banken unbegrenzt mit Liquidität versorgt“ – haaalllooo, geht’s noch? Die EZB soll „unbegrenzt“ Geld in die Privatbanken pumpen?? Euro-Anleihen der EZB, die den Krisenländern aus der Patsche helfen – das sind doch auch Kredite! Und wer bürgt für die Kredite? Die Anteilseigner der EZB, an vorderster Front die Bundesbank, die im Zweifelsfall vom deutschen Steuerzahler gestützt wird!! Und wer soll das ganze überwachen: ein EU-Wirtschaftsregime, das Nationaltaaten sanktionieren darf. Was Troost verschweigt: Diese Wirtschaftsregierung ist ein Unterausschuss der EU-Kommission, die nicht gewählt ist, ist mit anderen Worten: ein diktatorisches Instrument. Das ganze antikapitalistische Blabla ist für die Katz: Am Ende wollen die linken Führer – egal ob Augstein ganz offen oder Troost verschwiemelt- die EUdSSR. Wenn die linken Wähler das merken, werden sie ihnen davonlaufen.

15 Kommentare zu „Linke und Euro: ein Trauerspiel

  1. „Und was Ablehnung des Euro angeht, übertreffen die Anhänger der Linkspartei den Rest der Befragten bei weitem.“
    Dann sollten sich jene Anhänger auch der Demonstration vor derMuttis Waschmaschine anschließen.

  2. offtopic, aber das mich von der seite geradezu anspringt:

    ich bin weis jott kein künastfan und der gedanke daran das sie bald regierende bürgermeisterin in berlin werden könnte grausst mich, ABER sie so im stalingradoutfit darzustellen ist doch ziemlich geschmacklos. der TITANIC gesteh ich sowas zu, aber bei einem sich seriös gebenden polit-magazin ist das peinlich und entwürdigend. hier wird mit dem holzhammer publiziert. isse nixxe gute…

  3. Es werden doch immer die Minderheitenmeinungen der Gutfraktionen vertreten. Persönlich finde ich mich eigentlich von keiner Partei mehr vertreten und die einzige Opposition wenn auch zahnlos ist die Linke. Aber ich finde leider wie in JE Artikel beschrieben so keinen Zugang zu dieser Partei. Solange gewisse Werte wie Souveränität, Familie, Zuwanderung und Nation immer mit Rechtsradikal in Verbindung gebracht wird, sehe ich schwarz für eine wirkliche Wende. Muß erst alles kaputt gehen um über ein Umlenken nachzudenken? Warum verharrt die Linke in dieser Schockstarre anstatt aggresiv nach vorne zu breschen und diese Lücke zu besetzen? Liebe Genossen, bringt die Themen auf die Agenda und ihr werdet sehen wie euer Stimmanteil und die Zustimmung in der Bevölkerung wächst. Meine Unterstützung hättet ihr. Mein Gott JE, Sie färben mich noch „rot“.

  4. viel anders als anna anarcho vor mir kann ich es auch nicht ausdrücken.

  5. „Die Linken müssen sich nicht wundern, wenn sie volksfeindlich rüberkommen und ihre Anhängerschaft schrumpft. Nehmen wir als besonders krasses Beispiel Jakob Augstein, der sich mit dem Erbe seines erfolgreichen Spiegel-Vaters Rudolf Augstein eine eigene Zeitschrift, den Freitag, gekauft hat, und nun seit zwei Jahren alles dazutut, das Blatt runterzuwirtschaften. Sein alter Herr wird sich dabei im Grabe herumdrehen: Was immer man über den sagen mag, so war er doch immer ein Republikaner, der die Verteidigung des Nationalstaates, der Demokratie und des Friedens im Auge hatte, egal ob es gegen Strauss, gegen den Kosovokrieg oder gegen den EU-Zentralismus ging.“

    „Am Schluss endet Augsteins Volksbeschimpfung in einem Aufruf für die Grünen – also genau für die Partei, die den Globalismus, den Eurowahn, die ungesteuerte Immigration auf die Spitze treiben will. Das zeigt, wie verkommen ein gewisser Teil der Linken, Leute wie Augstein eben, sind.“

    Genau … über diesen Herrn Augstein Jr.habe ich mich ja vor kurzem hier auch schon entsprechend geäußert.

    „Das ganze antikapitalistische Blabla ist für die Katz: Am Ende wollen die linken Führer – egal ob Augstein ganz offen oder Troost verschwiemelt- die EUdSSR. Wenn die linken Wähler das merken, werden sie ihnen davonlaufen.“

    Na hoffentlich … aber wohin?
    Solange es keine Alternative gibt, werden sie die „Partei“ der Nichtwähler verstärken.

    „Liebe Genossen, bringt die Themen auf die Agenda und ihr werdet sehen wie euer Stimmanteil und die Zustimmung in der Bevölkerung wächst. Meine Unterstützung hättet ihr.“

    Ein frommer Wunsch, Anna … aber wohl für die Katz 😉

    „Mein Gott JE, Sie färben mich noch „rot“.“

    🙂

  6. @Anna u. Individualist, J.E.: DAs Verrückte ist ja, dass so gut wie jeder konservative Muslim Ihnen da zustimmen würde. Bis auf das mit dem Islam ist ja alles richtig, was da gesagt wird, und hat mit „rechtspopulistisch“ nichts zu tun.

    Die Hirnwäsche der Medien hat leider einen großen Beitrag geleistet, dass 38 % glauben, der Islam sei eine Bedrohung der westlichen Werte. Immerhin heißt das aber auch im Umkehrschluss, dass 62 % das NICHT glauben, schon mal positiv. Ich kann zwar verstehen, dass viele Deutsche bei Islam nur reflexhaft an Terrorismus oder eben im Inland Kriminalität denken, bei der Berichterstattung kein Wunder. Man darf auch nicht vergessen, welcher Medienkonzern solche Assoziationen gezielt befeuert, und der teilt garantiert NICHT eure Ziele! Jedenfalls gäbe es die ganzen Probleme nicht, wenn die Muslime den Islam und die Christen ihr Christentum leben würden, statt dessen lassen wir uns in einen Kulturkampf verwickeln, der nur den Globalisten und Eurokraten nützt, aber sonst allen schadet.

    Übrigens sind auch 71 % der Deutschen für die Abschaffung des Solizuschlags.

    http://wahl.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2497116/deutsche-gegen-solidaritaetszuschlag.story

    Und wie es mit den Zahlungen an Israel aussieht, fragt man lieber vorsichtshalber gar nicht erst, zu gefährlich, nicht wahr?

  7. Eine neue Graswurzeldemokratie muß her. Diskutieren wir die verbreiteten Lügen der „veröffentlichten Meinung“ und solche kritischen Beiträge!

    Heute belästigen uns die Nachrichtenmeldungen von 2 Millionen fehlenden Fachkräften. Zahlreiche Hightechnik-Firmen schließen und verlagern, so der Autositzhersteller Faurecia im niederbayerischen Geiselhöring mit 560 hochqualifizierten Arbeitsplätzen (weitere Betriebe sind schon weg oder folgen allein in Niederbayern). Millionen von Leiharbeitern (in vielen Firmen darunter Leihingenieure), Hundertausende von Pendler aus Mitteldeutschland u. 400 Euro-Arbeitsplätze, Hunderttausende von deutschen Fachkräften in Österreich, Schweiz und Skandinavien. Behandelt diese Menschen anständig, qualifiziert sie für eure Firmenbelangen, dann gibt es keinen Fachkräftemangel mehr.

  8. @ fatima

    Ich glaube einfach nicht, daß ein nennenswerter Teil der BRD-Bürger „gegen den Islam“ ist. Es kommt doch immer darauf ab, wie die Fragen formuliert werden. Tatsächlich wurde vermutlich eine andere Frage beantwortet: „Sind Sie für Aufrechterhaltung und Ausweitung der Massenimmigration nichtintegrierbarer Fremder?“ Natürlich werden solche Fragen in der merkel-BRD nicht gestellt. Ist ja „rechtspopulistisch! Wegen der Gefahr 90 %iger Zustimmung.
    Die restlichen 10 % sind Paß-BRD-Bürger.

  9. haaalllooo, geht’s noch? Die EZB soll „unbegrenzt“ Geld in die Privatbanken pumpen??
    ———

    ja doch, wie angekündigt,
    „WIR RETTEN DEN EURO, KOSTE ES WAS ES WOLLE“

    vom captain barosso verlautbart, bevor er die titanik gegen den eisberg rammte und erfolgreich versenkte

  10. in puncto islam: ich verstehe schon lange nicht, wieso die taten von ganzen staaten, regierungen, sozialen gruppen oder auch individuen islamischen hintergrundes in den deutschen u. westlichen medien u. gesellschaften immer VIEL INTENSIVER bewertet werden als die gleichzeitig aufzuzählenden taten von individuen, politikern oder gruppen „christlichen“ hintergrundes (kriege der eu, usa, ) bzw. die taten israels, das zwar ab und an kritisiert wird, aber noch LANGE NICHT belangt wird. oder aber, wenn man sich die einzelnen „täter“ anschaut, die da präsentiert werden: die „schlimmen“ islamischen staaten scheinen ja laut medien immer der iran, jetzt libyen u. syrien zu sein, aber über die dinge, die in saudi-arabien, jordanien und den emiraten passieren, alles länder, die dem namen nach auch islamisch sind (aber von parasiten mit „königstitel“ regiert), wird hierzulande kein sterbernswörtchen verloren. des weiteren führen, jetzt mal die nähere vergangenheit der letzten jahrzehnte betrachtet, länder krieg wie england (falkland-inseln), irland (innere konflikte), frankreich u. die nato-mitglieder allgemein (kosovo, afghanistan, angebliche „missionen“ gegen die pöhsen „piraten“ an der afrik. küste). und bei all diesen kriegen wird ja auch nicht davon geredet, dass es „CHRISTLICHE“ (???) länder sind, die das anzetteln. als wäre es selbstredend, dass wenn ein „islamisches“ land krieg führt, der islam dahinter steckt. was für ein widerlicher doppelzüngiger diskurs !!!!

  11. oder die gewalt in der alltagsgesellschsft: wenn mal wieder ein arabisch aussehender reisender am flughafen verdächtigt wurde, wenn irgendwo jugendliche muslimischen glaubens in eine schlägerei verwickelt waren, dann sind das schon längst routinemäßige meldungen, wo die entfachten assoziationen natürlich lauten: oh hilfe, die wollen uns kaputtmachen, mit ihrer fremden mentalität und den „unvereinbaren“ werten in unsere welt eindringen… aber wenn dann gewalt unter alkoholeinfluß (UND DAS IST VIEL HÄUFIGER, GERADE BEI DEN JUGENDLICHEN !!!), in der disko- oder junkieszene oder sonst wie passiert (im grunde genommen jedes wochenende), dann kommt kein arsch auf den gedanken, daß die alkoholiker alle eine bedrohung für die gesellschaft wären, oder daß man jetzt vorurteile gegen junkies haben müßte, oder daß gewisse jugend-sub“kulturen“ schädlich sind und aggression fördern. oder habt ihr schon mal was von einem generalverdacht gehört, der heavy metal-fans, discogeher, säufer und fanatische freunde von hardcore-action-spielen betrifft ?

  12. @Dr. Kümel:

    Natürlich kommt es immer darauf an, wie die Fragen gestellt wurden, deswegen ist generell bei Umfragen Vorsicht angebracht. Es gab ja mal eine Studie, die angeblich bei muslimischen jungen Männern nachweisen wollte, dass größere Religiosität mit höherer Gewaltbereitschaft korreliert. Auch da kommt es darauf an, wie „religiös“ definiert wird und wie und wer gefragt wurde, welchen Bildungsstand sie hatten und vieles mehr.

    „Sind Sie für Aufrechterhaltung und Ausweitung der Massenimmigration nichtintegrierbarer Fremder?“ Natürlich werden solche Fragen in der merkel-BRD nicht gestellt. Ist ja „rechtspopulistisch! Wegen der Gefahr 90 %iger Zustimmung.
    Die restlichen 10 % sind Paß-BRD-Bürger.“

    Ich glaube, nicht mal diese „Paß-Bürger“ (Deutsche 2. Klasse?) wären dafür, gesetzt den Fall, dass es so eine „Massenimmigration“ überhaupt gäbe. Das ist das Schreckgespenst, was gerne eingesetzt wird.

    @ sterjo: So sehe ich es auch!

  13. @ fatima

    „…Ich glaube, nicht mal diese „Paß-Bürger“ (Deutsche 2. Klasse?) wären dafür, gesetzt den Fall, dass es so eine „Massenimmigration“ überhaupt gäbe. Das ist das Schreckgespenst, was gerne eingesetzt wird. “

    Also, „Paßbürger“ sind überhaupt keine Deutschen, sie sind BRD-Bürger, erster Klasse. Und, ein „Schreckgespenst“ ist die Massenimmigration mitnichten. Sie ist real, wie eine Wanderung durch (kleines Beispiel) Mannheim zeigt:
    kilometerweit kein Deutscher!

    Es ist noch nicht so lange her, da lebte in Mannheim kein einziger Türke, aber flächendeckend Deutsche. Wie sollen wir das nennen, wenn nicht Masseneinwanderung?
    Und glauben Sie mir: nur eine kleine Minderheit von Deutschen begrüßt die eigene Abschaffung.

    Nur („verwundete“) Antideutsche und Uninformierte.

  14. Es gibt halt einige Großstadtteile, in denen sich Türken konzentrieren, und das sind sowieso nicht gerade die, wo Deutsche oder allgemein Besserverdienende gerne leben wollen. Dafür gibt es auch jede Menge Stadtteile bzw. Städte, wo man nicht einen einzigen Migranten antrifft, und das sind die attraktiveren.

    Zwar ist die Zuwanderung wieder angestiegen, allerdings liegt die Türkei gerade mal an 4. Stelle, an erster Stelle kommt Polen, dann Rumänien, USA und dann erst die Türkei.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article7788855/Zahl-der-Zuwanderer-nach-Deutschland-steigt-an.html

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