73 Kommentare zu „Einen Piccolo auf Gaddafis Flugabwehr!

  1. Thanks to JE. Even from his vacation he sends us his appropriate assessment. With which I agree completely. At other occasions I have already commented here that the US and their dependents (cf Sarkozy who desperately needs some good news to make ground again against M.le Pen, but will loose instead..) are just trying to get a hold on Lbyas Oil and – not to forget! – huge gas-ressources. And readers here may remember that I hinted at oil speculators behind the not very impressive and more tribal than democaratic revolt against Ghadafi some weeks ago.
    As JE I would have liked to see Russia and China more pronounced on this issue. But maybe they are really clever enough to wait for the final breakdown of western reputation in what has been called the middle east. Even if Ghadafi falls, there will be severe repercussions on the posture of the US and….Israel.
    My empathy is with the victims of this new imperial aggression.

  2. Wird zwar noch nicht freigeschaltet, aber bis zum 5. April hab ich das möglicherweise schon vergessen, und dann kann sich auch schon vieles geändert haben. Daher jetzt:
    Abschuss gerne, aber was mich angeht, bleib ich doch lieber bei Cappuccino 😉
    Meine Einschätzung der Lage geht in die gleiche Richtung. Weder Gaddafi noch die Opposition sind mir sonderlich sympathisch, nach wie vor. Eine „Opposition“, die sich mit der EU trifft, KANN nicht ganz „koscher“ sein. Genauso wenig wie ich je ein Saddam- oder Milosevic -Fan war, aber ich war auch gegen den Krieg gegen beide Länder.
    Und Krieg aus „humanitären“ Gründen – schlimmer kann man die Opfer nicht mehr verhöhnen.

    „Die deutsche Enthaltung im Sicherheitsrat zeigt, dass Merkel jedenfalls nicht zu den aller verrücktesten Kriegsbrandstiftern gehört. “

    Ich glaube, da ist ein Konflikt hinter den Kulissen zwischen CDU und FDP, da ist eher Westerwelle der Vernünftigere. Sie flötete ja hinterher „Enthaltung bedeutet nicht Neutralität“, so ungefähr „alles nicht so gemeint, liebe Freunde in Paris und London“.

    Es ging ja das Gerücht, Gaddafi hätte Sarkozys Wahlkampf gesponsert. Das wollte ich erst nicht glauben, aber das könnte Frankreichs kriegslüsternes Vorpreschen erklären, Sarkozy will das wohl vertuschen.

    Thomas die Misere hats doch zugegeben, dass es nur im Öl geht (2: 20), und außerdem „war das in der Zukunft immer so“:

    Saddam war ein Tyrann, Gaddafi ist einer, soweit herrscht hier wohl weitgehende Einigkeit. Ich frage mich aber, hatten die Libyer die ganzen Jahre Tomaten auf den Augen? Wussten sie denn nicht, wie es den Irakern nach der Intervention des Westens geschah? Hat irgendwer aus dem Irakkrieg gelernt?
    Erinnern wir uns : Als Imam Khomeini die Iraker zum Widerstand gegen Saddam aufrief, taten sie es nicht, sondern im Gegenteil folgten sie ihrem Präsidenten beim Überfall auf Iran.
    Als Bush sen. sie zum Aufstand aufforderte, leisteten sie ihm Folge. Der Aufstand wurde von Saddam blutig niedergeschlagen, die Amis sahen dabei zu. Kerbala wurde dem Erdboden gleichgemacht.
    Daraufhin hatten die USA und ihre „Koalition der Willigen“ endlich einen Grund, einzumarschieren und dem irakischen Volk „Freiheit und Demokratie“ zu bringen. Anfangs freuten sich die Iraker sogar darüber, aber das wehrte nicht lange.

    Heute sieht es so aus, dass Irak ins Mittelalter zurückgebombt wurde, die ethnischen Spannungen sind schlimmer denn je (Attentate auf Schiiten und Christen) , von der Sicherheitslage ganz zu schweigen.

    So wird es auch in Libyen und später in anderen Ländern sein, wenn die Völker sich dort von den USA instrumentalisieren lassen. Vergessen wir nicht, auch in Ägypten herrscht noch längst keine Demokratie!

    Zu China und Russland: Deren Verhalten ist mehr als heuchlerisch. Wenn es ihnen wirklich um die Menschen gegangen wäre (kleiner Witz am Rande), hätten sie ja mit Nein stimmen können. Durch die Enthaltung wollten sie doch nur, dass der Westen sich verausgabt, das sehe ich ähnlich, denn auch sie haben großen Öldurst. Ganauso heuchlerisch sind auch die Lippenbekenntnisse der Arabischen Liga.

    Leider habe ich das Gefühl, der 3. Weltkrieg hat irreversibel begonnen. Gott sei mit allen Wahrheits- und Gerechtigkeitsliebenden!

    …Abschuss gerne, aber was mich angeht, bleib ich doch lieber bei Cappuccino 😉

    Wo war denn eigentlich die „Flugverbotszone“, als die Israelis 2006 den Libanon in Schutt und Asche bombten, und 2008 / 2009 Gaza? Waren das nicht auch wehrlose Zivilisten, die beschützt werden mussten? Ach ja, die Israelis sind ja die Guten und dürfen alles, hätte ich fast vergessen.
    Und die

    In Pakistan fallen je den Tag viele Zivilisten den Angriffen amerikanischer Drohnen zum Opfer. Zuletzt vor einigen Tagen mit 40 Toten. Wenn der Westen Menschen bombardiert, ist es „humanitär“, wenn andere es tun, dann ist es Mord.
    Diese Doppelmoral ist so widerlich, man kann gar nicht so viel essen, wie man k…möchte. (sorry, aber mir ist grad speiübel).

  3. ich wünsche glück und erfolg im kampf dem staatschef gaddafi. nieder mit frankreich und england !

  4. ach ja, und es würde mich interessieren, was Todenhöfer dort machte, er wurde ja angeblich verletzt. Ich schätze ihn ansonsten sehr, aber was hatte er in Libyen zu suchen?

  5. Die Doppelmoral des Westens ist noch nie so offen gezeigt worden, wie im Fall Libyens.
    Zum widerholten Male wird demonstriert, was ihm eigentlich Menschen und Demokratie bedeuten.
    Wer Mörder, wer Terrorist, wer Demokrat und Menschenfreund ist, wird in Washington, Tel Aviv, London und Paris bestimmt und wer anderer Meinung ist, dem wirds mit Bomben eingebläut und durch gleichgeschaltete Medien erklärt. Leider haben diese erschreckende Erfolge, wenn man liest und hört, wie viele Kriegshetzer auch unter den Massen aller Länder sofort auftreten.
    Es beruhigt, daß es noch mäßigende rational denkende Mächte wie Rußland, China, Türkei, Südamerikaner gibt.
    Nirgends sind die Zusammenhänge so überzeugend dargestellt wie auf Chrisoph R. Hörstels Website in seinen Beiträgen vom 18. und 20.03.2011

  6. Lange war eine Analyse der Situation in Libyen kaum möglich, es gab Indizien für jede Richtung. Jetzt ist es klar!
    Jürgen Elsässer hat von Anfang an den Finger an die richtige Stelle gelegt:

    Libyen war ein Sozialstaat, weiter entwickelt und zivilisierter als manches Land Europas, der Lebensstandard der libyschen Bürger war der höchste in Afrika. Die Einnahmen aus dem Öl flossen nicht in Luxus der Herrscher, sondern in Projekte zugunsten der Völker Libyens. Die Gelder, die er angeblich als Privatvermögen gehortet hat, sind vermutlich Gelder, die dem Staat Libyen gehören und „Jemand“ versucht, sich die unter den Nagel zu reißen. Gaddafi hat Bedeutendes für sein Land geleistet, gerade für den Kleinen Mann: die 30.000 chinesischen Experten und Arbeiter haben an wichtigen Infrastrukturmaßnahmen gearbeitet, die Gaddafi in Auftrag gegeben und aus den Öleinnahmen bezahlt hat. Das Glanzstück darunter ist ein gigantisches Bewässerungsprojekt, das seit 1980 verfolgt und zu 2/3 fertiggestellt ist. Ein riesiger unterirdischer See (Größe der BRD 100m tief) von Grundwasser höchster Qualität wird angezapft, bringt Wasser quer durch die Sahara in trockene Gebiete Libyens, Ägyptens, des Sudans und des Tschad. Mit dem Potential, riesige Gebiete zu blühenden Gärten zu machen, ohne Finanzierung durch IWF, Weltbank, Hochfinanz. Diese 4000 km lange Wasserleitung wurde allgemein als das 8. Weltwunder bezeichnet. In westlichen Medien war erstaunlicherweise (???) nie davon die Rede.
    Bei der Eröffnung sagte Gaddafi: „… ein Geschenk an die Dritte Welt… Dies ist unsere Antwort auf die ewigen Beschuldigungen der USA, wir würden den Terror unterstützen. Die USA werden ALLES TUN, UM DIESES PROJEKT ZU FALL ZU BRINGEN. SIE WERDEN ALLES MÖGLICHE ALS AUSREDE BENÜTZEN….“ Der Reichtum an Trinkwasser ist kaum in Geld zu beziffern, vermutlich mehr wert als das gesamte Öl dieses Öl-Staates.

    Die Behauptung, Gaddafi habe die „Demonstranten“ mit Jets angegriffen, ist durch Satellitenaufnahmen (Rußlands) WIDERLEGT. Die Behauptung reiht sich würdig ein in „Babies aus Brutkästen gerissen, „MVW Saddam Husseins“, „Golf von Tonking“, 9/11, Pearl Harbor, u.v.a.m.

    Der „Westen“ greift Libyen und Gaddafi an, interveniert in einem Bürgerkrieg, den er (vermutlich) selber inszeniert hat, auf der Seite der einen Partei. Die Demonstranten, die uns als „friedliche Demonstranten“ verkauft wurden, sind von vorne herein mit extremer Gewalt vorgegangen und waren offenbar trainierte (von wem??) Mannschaften. In diesem Zusammenhang ist interessant, daß der britische Premier vor dem Unterhaus zugeben mußte, daß eine britische Spezial-Ausbildungseinheit von libyschen Truppen gefangen genommen wurde.

    Ein solches Eingreifen ist absolut völkerrechtswidrig!
    Das UNO-Mandat reichte keineswegs so weit, sondern hat nur erlaubt, einen Angriff der libyschen Luftwaffe auf Demonstranten zu verhindern.

    Piccolo? Traurig für die betrofffenen Soldaten, aber ich wünsche der Luftabwehr der Libyer alles Gute!

  7. Glückwunsch Herr Elsässer zu Ihren Klasse-Artikeln auf der compact-magazin-Seite zum Thema „Aggression gegen Libyen“. Sie haben das Herz immer noch auf der richtigen Seite und einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Ich werde mir auch ’ne Kiste Picolos besorgen und auf überwältigende Verluste der westlichen Invasoren hoffen.

    Dieser barbarische Überfall der westlichen Schurkenstaaten – diesmal unter Führung und auf Initative des Gallischen Hahns und des versnobbten englischen Dummdödels – auf den souveränen Staat Libyen ist ein Paradebeispiel wie aus dem Bilderbuch. So anschaulich hätte das sehr gut in unsere sehr guten DDR-Staatsbürgerkunde-Lehrbücher gepasst (Thema „Zum aggressiven Wesen des Imperialismus – stets auf der Suche nach billigen Bodenschätzen und Maximalprofit“). Diese Verbrecher gehen einfach wie immer über Leichen! Um das Völkerrecht scheren die sich immer weniger!

  8. Endlich hat sich der Westen dazu entschlossen, den Despoten Nordafrikas mit der gegenwärtigen Militäraktion gegen Gaddafi symbolisch erstmal Einhalt zu gebieten. Nach Ägypten und Tunesien, wird nun auch Libyen hoffentlich eine demokratische Transformation zugute kommen. Man sollte nicht vergessen, dass der Grad zwischen Chance und Risiko sehr schmal ist:
    http://2010sdafrika.wordpress.com/2011/01/16/burgerkrieg-droht-in-tunesien-lybiens-blogger-mobilisieren-volk/.

  9. Herrn Elsässer,

    bei allem Respekt: Sie haben sich schon 2009 mit ihren Aussagen ins Abseits geschossen, als im Iran die Wahlunruhen waren.

    Vergeigen sie sich es wenigstens dieses mal nicht. Es ist nie schön wenn man auf der falschen Seite der Geschichte steht.

    Ihren Kernaussagen stimme ich trotzdem zu.

  10. @2010sdafrika: Despoten??

    Wann werden aber die Despoten Obama und Genossen, Sarcozy , Berlusconi und Cameron einkassiert, die unter dem lügenhaften Vorwand, es müßten (so wie in Dresden und Hiroshima) „Zivilisten beschützt“ werden, furchtbaren Krieg („obliteration war“ hieß das in Dresden) gegen die rechtmäßige Regierung und Armee eines Öllandes führen.
    Die Vasallen Merkel usw. kommen erst in zweiter Reihe.

    Der billige Vorwand „Zivilisten schützen“ erinnert an die Kriegslügen derselben Clique „Brutkastenbabies, MVW, 9/11, „Tonking-Zwischenfall“, Pearl Harbor u.v.a.m.

    Jedes Land könnte froh sein, eine Regierung zu haben, die den Reichtum des Landes (Öl, Trinkwasser) dem einzelnen Bürger zuwendet, gigantische Infrastrukturmaßnahmen (30.000 chinesische Techniker!!) zugunsten der Bevölkerung bar bezahlt (Keine Verschuldung bei Weltbank, Hochfinanz, IWF), den höchsten Lebensstandard des Erdteils sichert und einen vorbildlichen Sozialstaat einrichtet: Gratis Krankenversorgung, riesige Ehestandsdarlehen, Benzinpreis 1 Cent, keine Steuern auf Lebensmittel, usw!

    Hierzulande wird Meinung und Forschung despotisch unterdrückt, dem Bürger wird das Geld aus der Tasche gezogen, um es ans Ausland zu verschieben: „Maul halten und zahlen!“

  11. @Iranopoly:

    Nein, zu Iran war das 100 % ok. Hier leider nur noch ca. 60%, weil man nicht notwendigerweise pro Gaddafi sein muss, weil man gegen die militärische Intervention des Westens ist.

    P.S. warum wurde mein erster Beitrag nicht freigeschaltet?

  12. fatima: Bin mit dem Freischalten noch nicht ganz durch, kommt also noch. – Wer gegen die Intervention des Westens ist, muss natürlich für Gadafi sein – wer denn sonst, außer er, seine Regierung und seine Armee, soll denn die Intervention stoppen??!! Das ist nicht durchdacht, Fatima! Natürlich ist die Unterstützung von Gadafi eine MILITÄRISCHE und nicht (oder nur in engen Grenzen) eine politische!

  13. Ok, ich dachte, da war was nicht in Ordnung, sorry.

    Viel weniger durchdacht ist die Denkweise: „Der Feind meines Feindes ist mein Freund.“ Dann hätte man damals doch auch für Saddam sein müssen. War ich auch nicht, denn er war ein Diktator und Massenmörder.
    Wenn es nur ums Stoppen geht, ok, das ist aber was anderes. Wenn ich lese „für“, dann verstehe ich das auch als eine politische Unterstützung. Freiwillig wird die „Koalition der Willigen“ nicht da rausgehen, das ist klar. Und es wird noch viel, viel weitergehen und schlimmer als jetzt noch. Der nächste „Kandidat“ ist Syrien. Und was die Bundespolizei in Saudiarabien macht, wäre auch mal interessant zu wissen, und wäre auch ein eigenes Thema wert. Sollen die schon mal im Voraus üben, wie man Schiiten -Aufstände niederschlägt?

  14. Fatima: Aber natürlich musste man IN DER SITUATION DES KRIEGES für Saddam sein, so wie jetzt gegen Gaddafi! – Solange es keinen Krieg gibt, mag das nicht gelten. Generell bin ich aber unsicher geworden, ob man in autoritären Staaten überhaupt, auch ohne Krieg, für Regime Change sein sollte. Das hat 1989/90 und auch später immer die Marionetten der USa ans Ruder gebracht. Wäre es nicht besser, auf die Wandlungskräfte IM System zu setzen, anstatt auf die Opposition? Das hätte bei Saddam gegolten, gilt jetzt bei Gaddafi – und auch im Iran.

  15. „Wäre es nicht besser, auf die Wandlungskräfte IM System zu setzen, anstatt auf die Opposition?“

    Das meine ich doch. Nur wer sind diese „Wandlungskräfte“ in Libyen, das ist nämlich noch etwas undurchsichtig. Generell meine ich, sollen die Völker ihr Schicksal selber in die Hand nehmen, ohne jede Beeinflussung von außen.
    Falls Sie mit 1989 die DDR meinen, bei allen kritischen Entwicklungen, so musste die Mauer doch in jedem Fall weg?
    Bei Saddam hatte jegliche „Wandlungskraft“ eine sehr kurze Lebenserwartung.

    Und Iran braucht keinen wie auch immer gearteten „Change“, den das Volk auch gar nicht will, außer ein paar Grünhanseln. Iran braucht nur die Weiterentwicklung des bereits eingeschlagenen Weges.

  16. @ fatima:
    Ich sehe keinen einzigen Grund, warum irgendjemand GEGEN Gaddafi sein sollte!

    Er ist ein UNABHÄNGIGER Politiker, also kein Vasall der USA wie die BRD. Er ist offensichtlich NICHT KORRUPT, nach dem „Korruptionsindex“ liegt das Drittweltland bei erstaunlichen 2, während die BRD (und USA) bei 9 (!) liegen. Die Libyer sind reich, das BIP und der private Wohlstand sind die höchsten auf dem ganzen Kontinent. Jeder Libyer hat Häuschen und Auto. Benzin kostet 1 Cent, es gibt kostenlose Krankenversorgung, hohe Ehestandsdarlehen, null Steuern auf Lebensmittel, keine Arbeitslosigkeit.
    Gaddafi hat gigantische Infrastrukturprojekte (Bewässerung, Häuserbau, Straßen, Tel-netz usw.) aus den Öleinnahmen bar bezahlt, statt sich bei der Internat. Hochfinanz, der Weltbank oder dem IWF zu verschulden.

    Die Zentralbank ist in staatlichem Besitz (vgl. FED!), staatliche Kredite sind ZINSFREI (!!!), allerdings haben die US-hörigen Aufständischen allsogleich eine PRIVATE ZENTRALBANK ins Leben gerufen (CUI BONO?).

    Er hat in Libyen ein System der direkten Demokratie eingeführt, von dem die von der „repräsentativen“ Form der Demokratie nur träumen können. „Repräsentativ“ scheint schönfärberisch für „Kreuzchen machen, maul halten und zahlen“ zu stehen. Seit 1945 gab es in der BRD keine einzige Volksabstimmung, vorher etwa ein Dutzend.

    Also welche Kräfte sind es, die gegen dieses blühende Land
    ihre Weltuntergangswaffen zünden, mit URANMUNITION, die das Land auf ewig verseucht. Und DIESE „MENSCHEN“ (???) nehmen in Anspruch, „Zivilisten zu schützen“?

    Dresden, Hiroshima, Vietnam, Irak, Afghanistan, Pakistan, Palästina: werden da auch „humanitäre Ziele“ verfolgt?

  17. fatima: Der mm-Artikel zu Gaddafi ist höchstens die halbe Wahrheit. Mag sein, dass die Briten irgendwann Gaddafi beauftragt haben. So wie der MOSSAD bekanntlich die Hamas gegründet hat! Aber beide haben sich von ihren Sponsoren/Initiatoren irgtendwann auch gelöst. Bei Gaddafi so gründlich, dass der MI6 ihn 1995/96 sogar umbringen wollte … Das berichtet „unsere schöne Agentin“ Annie Machon in COMPACT Nr.2, und ich habe das hier auf dem blog auch schon geschrieben.

  18. My memory tells me that I was one of the first who commented your holiday-contribution. But you did not publish it. Reasons?

  19. @Fatima
    @Dr. Kümel

    Fatima ist Islamistin, glaubt, daß der Westen – Franzmänner, Briten und Amis – den Gaddafi stürzen sollen, dann gebe es jahrelanges Chaos, am Ende würden sich dann auch in Tripolis die Islamisten durchsetzen.

    Im islamischen Kulturkreis konkurrieren der Islamismus und der Panarabismus miteinander. Wenn die Islamisten sich aber – wie in Libyen – mit dem Westen verbünden, um den Panarabismus zu schlagen, haben sie sich völlig diskreditiert.

    Das ist sehr unrühmlich, wie sich die Islamisten im Falle Libyens verhalten. Der Libanon, wo die Hisbollah stark ist, hatte über die Arabische Liga Propaganda für die Flugverbotszone über Libyen gemacht, was nur der Fuß in der Türe der westlichen Intervention gewesen war.

    Auch der Iran verhält sich im Falle Libyens sehr widersprüchlich. Einerseits weiß man, daß die Intervention a la Libyen demnächst auch auf den Iran Anwendung finden kann, andererseits möchte man Gaddafi weg haben, damit es auch in Libyen einen „Gottesstaat“ geben kann.

    Diese unrühmliche Halung hat ihre Tradition. Zu erinnern ist daran, daß auch in den 1980er Jahren die Mudschahedin – der auch Bin Laden angehörte – sich mit den USA verbündeten, um in Afgahnistan die Sowjets zu schlagen. Irgendwie ist das ja verständlich: Jede Aufstandsbewegung braucht Partner, von denen sie Waffen und Geld kriegt.

    Aber so kann man nur die nationale Souveränität seines eigenen Landes verspielen. Aus Verrat kann kein nationales Selbstbewußtsein entstehen!

    Für Libyen wäre es in der Tat besser, wenn aus dem national- und sozialrevolutionären Gaddafi-System selbst Reformen erfolgen. Der eine Sohn Gaddafis, Saif al Islam, hätte das Zeug dazu. Der Westen wie auch die Islamisten werden dies verhindern wollen.

  20. Fatima möchte mit ihren Verschwörungstheorien nur davon ablenken, dass a) Gaddafi gegen den Westen kämpft – auch gegen die Briten, die die Stellungen der Gaddafi-Armee bombardieren -; während b) die Islamisten in Bengasi mit Briten, Franzmännern und Amis verbündet sind.

    Das muß für Islamisten so peinlich und schändlich sein, daß diese Leute jetzt Nebelkerzen bzw. Verschwörungstheorien einsetzen. Ach ja, wahrscheinlich ist Gaddafi heute noch Agent der Briten, die ihn nur dem Anschein nach bombardieren. Oder sind die Bombardierungen mit Gaddafi abgesprochen?

  21. J.E. Sie werden es mir sicherlich nachsehen, dass ich immer noch meinem Mann mehr glaube als irgendeiner Agentin. Aber selbst wenn er sich von denen losgesagt haben sollte, so ist damit Gaddafis Islamzersetzung noch lange nicht vom Tisch, das steht immer noch auf seiner HP.

    „Auch der Iran verhält sich im Falle Libyens sehr widersprüchlich. Einerseits weiß man, daß die Intervention a la Libyen demnächst auch auf den Iran Anwendung finden kann, andererseits möchte man Gaddafi weg haben, damit es auch in Libyen einen „Gottesstaat“ geben kann. “

    was ist daran „unrühmlich“? Unrühmlich ist es , sich auf die Seite eines Verbrechers zu schlagen!!

  22. fatima: uiuiuiui, das müssen Sie sich jetzt aber nochmal gaaanz in Ruhe durchlesen, was Sie da geschrieben haben …. uiuiui …

  23. Ja, ich habe einen Satz von Nationalrevolutionär vergessen zu zitieren:
    „Diese unrühmliche Haltung hat ihre Tradition.“ Darauf bezog sich mein Kommentar.
    Werter Herr „Nationalrevolutionär“, sie meinen also, wieder persönlich werden zu müssen, ok, jedem das Seine. Aber verraten Sie mir doch mal bitte, woher Sie so genau die sogenannte „Opposition“ kennen, wer darunter „Islamist“ ist . „Islamist“ wie al-CIAda? Das ist allerdings gut möglich.

  24. @Fatima

    Also wenn Gaddafi (islamistische usw.) Oppositionelle unterdrückt, so ist das für Islamisten „verbrecherisch“. Aber wenn in der Islamischen Republik Iran Oppositionelle unterdrückt werden, so hat dies nach Ihrer Auffassung sicherlich seine Berechtigung …

  25. JEDE Unterdrückung ist für mich verbrecherisch. Dazu gehört auch, wenn man Verbrecher wie randalierende Demonstranten gewähren lässt. In jedem Rechtsstaat würde man Leute festnehmen und bestrafen, die Polizeistationen in Brand stecken, oder nicht? Ist das dann Unterdrückung?

  26. @ ManoloB

    „Gaddafi soll im letzten Stadium einer Syphilis tot-krank sein.
    weiss jmd. mehr?“

    Laut einer seiner Krankenschwestern (Oxana Balinskaja), soll er kerngesund sein. Sie hatte die Gerüchte über angebliche Herz- und Kreislaufprobleme bei Gaddafi zurückgewiesen. Von Syphilis hat sie nichts erwähnt gehabt. Vermutlich weil sie dieses Gerücht nichtmal kennt. Außerdem meinte sie, dass nicht die Ukrainerin Galina Kolotnizkaja seine Oberkrankenschwester ist, sodern eine Krankenschwester aus Serbien.

  27. für mich ist das eine royalistische Rückeroberung!

    GB/SP/B/DK sind Monarchien – USA die heimliche Kronkolonie und Sarkozy ist Royalist (sagen die Gaulisten)

    in Benghazi weht die Fahne des EX-Königs – alles Zufall – oder was?

    ps@ Dr.Gunther Kümel
    „allerdings haben die US-hörigen Aufständischen allsogleich eine PRIVATE ZENTRALBANK ins Leben gerufen“
    hätte gerne eine Quelle dafür bitte – thx

  28. @ manolo

    „Royalistisch“, das ist unpräzise.
    In manchen Weltgegenden bedienen sich die USA (bzw., der Schwanz, der dort mit dem Hund wedelt) eines „Königs“ , etwa in Saudiarabien oder Jordanien oder (früher) Libyen, Ägypten, usw.; in anderen Weltgegenden Diktatoren, Despoten, in anderen Weltgegenden „Bundeskanzler“.

    Aber es ist schon kennzeichnend, daß die extrem gewalttätigen „friedlichen Demonstarnten“ (in Wahrheit trainierte und bewaffnete Mannschaften) offen eine Restauration des Vasallen-Königtums anstreben. Da weiß man doch gleich, wes Geistes Kind sie sind!

    Daß die libyschen US-Söldner allsogleich eine Zentralbank einrichteten, geht aus vielen Berichten hervor, etwa http://www.heise.de/tp/blogs/8/149603
    http://lupocattivoblog.wordpress.com/2011/02/28/rothschild-stage-revolutions-in-tunesia-and-egypt-to-kill-islamic-banks/

  29. @Mira,
    nenne mir ein arabisches Land mit weniger Korruption – frag nach bei Hadji Halef Oma bin Seid……

  30. @Fatima

    Das war auch vor Wochen in Bengasi so. Zuerst wurde friedlich demonstriert – gegen Gaddafi, dann wurden staatliche Gebäude gewaltsam besetzt, am Ende waren die „Zivilisten“ bewaffnet. Jetzt haben diese „Zivilisten“ sogar eine Luftwaffe gegen Gaddafi, die ihnen von Frankreich, Großbritannien und den USA zur Verfügung gestellt wird.

    Mit dem gleichen Recht könnte der Westen auch in die inneren Angelegenheiten des Iran eingreifen, weil auch dort bestimmte Meinungen unterdrückt werden.
    Im übrigen gibt es in j e d e m Staat Begrenzungen der Meinungsfreiheit! Auch in der BRD!

  31. „Das war auch vor Wochen in Bengasi so. Zuerst wurde friedlich demonstriert – gegen Gaddafi, dann wurden staatliche Gebäude gewaltsam besetzt, am Ende waren die „Zivilisten“ bewaffnet. Jetzt haben diese „Zivilisten“ sogar eine Luftwaffe gegen Gaddafi, die ihnen von Frankreich, Großbritannien und den USA zur Verfügung gestellt wird.“

    das leugne ich nicht, und ich habe glaub ich schon mehr als 10 mal zum Ausdruck gebracht, dass mir diese „Opposition“ äußerst suspekt ist. Wenn Frauen mit Hijab (Kopftuch) Schilder tragen, die ihnen wohl jemand in die Hand gedrückt hat und die sie wahrscheinlich selbst nicht verstehen „Merci beaucoup a la France“, dann tut mir das in der Seele weh.
    Sie haben Recht mit Iran. Der Grund, warum der Westen dort NICHT militärisch eingegriffen hat, besteht in der enormen Stärke des Iran, da hätte die „Koalition der Willigen“ ihr Waterloo erlebt. Es werden nämlich nur schwache Länder angegriffen, wenn man sich die jetzigen Kriegsschauplätze mal ansieht.

  32. @Fedor: Sie haben u.a. diesen Link angegeben.

    Die ach so bösen Radikalen demonstrieren dort – so sagt die Bildunterschrift – gegen die Entführung einer Frau. Nichts mit Alkohol oder Sittenpolizei!
    Ganz rechts auf dem Schild steht auf Arabisch: „Glaubt nicht der Aussage des Lügners.“ Auf dem Schild links daneben und auch auf den übrigen steht: „Wir lehnen Härte ab.“ Schlimm?

    http://www.20min.ch/news/dossier/tunesien/story/Zeigen-die-Muslimbrueder-ihr-wahres-Gesicht–11753189

  33. @Dr. Gunther Kümel
    „Daß die libyschen US-Söldner allsogleich eine Zentralbank einrichteten, geht aus vielen Berichten hervor, etwa http://www.heise.de/tp/blogs/8/149603
    http://lupocattivoblog.wordpress.com/2011/02/28/rothschild-stage-revolutions-in-tunesia-and-egypt-to-kill-islamic-banks/

    aus denen geht das nicht hervor, aber aus diesem sehr guten Rundumschlag von RadioUtopie

    „Bereits am 19.März – bezeichnenderweise am Tag des Angriffs der internationalen Kriegsallianz auf Libyen, zum “Schutze der Zivilisten” – verkündete der sogenannte “Nationale Übergangs-Rat” plötzlich, man habe schon eine eigene Zentralbank und Ölfirma gegründet (3). Knapp eine Woche später konstantierte dann das US-Finanzministerium, dass alle Sanktionen für Libyen nicht für Ost-Libyen gelten. Das sei ja gar nicht mehr Libyen. Die Seperatisten könnten also ruhig Öl verkaufen, dass sie rechtmäßig erobert hätten. Einzige Bedingung sei, dass die National Oil Corporation des Regimes in Tripolis aussen vor bleibe (4)“
    http://www.radio-utopie.de/2011/04/07/libyen-staatsparteien-schwenken-auf-kriegskurs-fur-die-cia-oder-die-al-kaida/

    u.a. auch die Meldung:
    „Seit dem 26.Februar waren deutsche Militäreinheiten am Boden in Libyen im Einsatz. Der Bundestag erfuhr davon nichts. Begründung der Bundesregierung: § 5 des Parlamentsbeteiligungsgesetzes (ParlBG), “Gefahr im Verzug”. (7)“

  34. Fatima

    Das kommt ja alles wie aus der Pistole geschossen bei Ihnen. Eine Antwort nach der anderen in verschiedensten Threads. Und immer wie aus dem Schema eines Kataloges von Einwandbehandlungen gegossen. Entweder machen Sie das hauptberuflich oder beschäftigen noch ein paar Schreiber/innen.

    Ist ja wie PI auf islamisch.

  35. @Fatima Oezoguz um 20:01

    Wie kommen Sie denn darauf, dass Frauen mit Hijab nicht selbst ein Schild in die Hand nehmen können und zudem Französisch sprechen und lesen?

  36. Nachtrag/Korrektur:

    …und zudem Französisch weder sprechen noch lesen können.

  37. Frage an Fatima Oezoguz:

    Gibt’s Ihrer Meinung nach eigentlich irgendein augenblickliches Geschehen im arabischen Raum/Nahen Osten, das nicht direkt oder indirekt mit dem Iran zu tun hat? Ein Geschehen, das sozusagen losgelöst vom schiitischen Islam stattfindet?

  38. „Gibt’s Ihrer Meinung nach eigentlich irgendein augenblickliches Geschehen im arabischen Raum/Nahen Osten, das nicht direkt oder indirekt mit dem Iran zu tun hat? Ein Geschehen, das sozusagen losgelöst vom schiitischen Islam stattfindet?“
    Abgesehen davon ,dass in unserer globalisierten Welt alles irgendwie aufeinander wirkt:
    Die islamische Revolution im Iran hatte und hat globale Auswirkungen, egal wie man sie nun bewertet . Egal ob auf Sunniten oder Schiiten übrigens, auch wenn dadurch die Schia bekannter wurde. Dazu habe ich einen Artikel geschrieben in unserer Zeitschrift „muslim-aktuell“, aktuelle Ausgabe.

    „Wie kommen Sie denn darauf, dass Frauen mit Hijab nicht selbst ein Schild in die Hand nehmen können und zudem Französisch weder sprechen noch lesen können.“

    ich kann mir nicht vorstellen, dass man freiwillig mit etwas herumläuft, bei dem man nicht weiß, was draufsteht. Und das einfache Volk kann in Libyen, im Unterschied zu Tunesien, eben meist kein Französisch. Aber auch wenn es von ihnen selbst kommen würde und sie verstehen würden, was darauf steht, wäre es ziemlich dumm, sich für Bombenangriffe zu bedanken, oder?

  39. Fatima hat ganz recht: Wer von einem verbrecherischen Angriffskrieg und mörderischen Luftangriffen betroffen ist, der ist dem Aggressor nur selten „aus innenpolitischen Erwägungen“ „dankbar“.

    Das war nicht anders, als Deutschland vom „obliteration bombing“ (Vernichtungsbombardemet) betroffen war und mindestens eine Million Frauen, Kinder Greise (die Männer waren an der Front) planmäßig ermordet wurden.
    Im Gegenteil: Abgeschossene Terrorbomber mußten von der Polizei beschützt werden; die Bevölkerung hat die Teilnehmer an dem Verbrechen persönlich haftbar gemacht, egal, ob sie nun für oder gegen die gewählte Regierung eingestellt war.

  40. Die Deutschen sind vielfach Gläubige der US-Lügen.
    Es wird immer noch ernsthaft diskutiert, ob Gaddafi vielleicht wirklich „friedliche Demonstranten angegriffen“ habe, und daß dann der karitativen Organisation NATO doch wirklich nichts anderes übriggeblieben sei, als eine „Flugverbotszone“ einzurichten und dieserhalb aus humanitären Gründen für mehrere Milliarden Dollar mit Marschflugkörpern Libyen, seine rechtmäßige Regierung, seine Wehrmacht und die lybische Infrastruktur zu Klump zu schießen. Das wäre doch immer noch besser als ein Dutzend „Friedliche Demonstranten“ (in Wirklichkeit trainierte und bewaffnete Mannschaften), Insurgenten, zu verlieren.

    Also für alle Träumer:
    Krieg gegen Libyen war bereits vor >10 Jahren präzise geplant, und es soll noch viel weiter gehen:

  41. @Fatima Oezoguz

    Sie können den Frauen ansehen, ob sie an der Garyounis Universität in Bengazi studiert haben oder nicht?

  42. @ katarina:

    Freilich kann keiner beweisen, daß die Frauen vielleicht sogar übersetzen konnten, was französisch auf ihren Transparenten stand: „Wir danken Frankreich!“

    Aber zeigen Sie mir irgendeinen Zivilisten, der dem Aggressor für Bombardierung und Raketenangriffe dankbar ist! Das wäre bestenfalls denkbar für Fremde oder Verräter, die dem eigenen Volk möglichst viel Tod und Zerstörung wünschen.

  43. gerade entdeckt, ein Interview mit 2 wirklichen Strategen imperialer Geopolitik auf moxnews
    END WAR: Brzezinski Debates Why Libya War Right Choice, Goal Is Regime Change With A United http://www.youtube.com/watch?v=j8WWviCMKJ8

    Brzezinski meint „wir“müssen durchhalten – bedauert, das es nicht zum Krieg mit Iran gekommen ist – wd. Snowcraft einen smarten Wandel auf die nationalen Interessen der USA anstrebt.

    mein Motto – im Einklang mit der Natur. Die Resonanz auf den „Ort“ finden. Das sollte technisch schon möglich sein.

    – nur wie kann der MIK (Militär-Industrielle Komplex) davon überzeugt werden – wir brauchen deren Forschungen in allen Bereichen – das sollten wir bedenken – bevor die das Schreddern wie Naziakten o.ä.

  44. @Dr Gunther Krümel

    Verstehen Sie mich nicht falsch: ich lehne den französischen Krieg in Liyben vollständig ab. Fakt ist jedoch, dass die arabische Liga der UN Resolution zugestimmt und ein „Eingreifen“ erbeten hat. Fakt ist ebenfalls, dass auch die Türkei in der Nato kein Veto eingelegt hat.

    Wer sagt Ihnen also, dass diese Transparente – bei aller Naitivität – nicht ernst gemeint sein sollen? Wer sagt Ihnen, wer diese Frauen waren, wann sie demonstrierten und warum?

  45. @fatima oezoguz

    Ich verstehe Ihre Antwort so, dass Sie meine Eingangsfrage vom 8 April um 20:33 Uhr mit „Nein“ beantworten.

    Gerne würde ich die aktuelle Ausgabe von muslim-aktuell lesen, um Ihre Argumentation zu verfolgen. Dies ist jedoch online leider nicht möglich.

  46. katharina: Bei der Abstimmung der Arabischen Liga waren von 22 Staaten 11 anwesend. Davon haben 2 mit Nein gestimmt. Das Gros der Ja-Stimmen stammt aus den Golf-Staaten.

  47. @JE

    Hm. Wieso gilt das dann als Votum der arabischen Liga vor der UNO? Welche Abstimmungsregeln hat die arabische Liga? Wer nicht da ist, sagt ja?

    Was hat die afrikanische Union eigentlich am Ende gesagt? Die waren ja anfangs offenbar dagegen.

  48. „Die nordafrikanischen “Revolutionen” wurden durch “unsere” Medien und Politiker, die fast Tränen in den Augen hatten, dass diese mutigen Menschen so tapfer für “unsere Werte” kämpften, gelobt. Sie wussten offensichtlich nicht, dass die CIA über Google und direkte Schulung von Partisanen sowie durch die CIA-MI6-Partner in der Muslimbruderschaft hinter den Aufständen war – und sie gekonnt als Blitzableiter fungieren liess, damit die Leute denken würden, sie bekämen Demokratie. Diese wäre jedoch vorhersehbar nicht westlich – sondern die islamische Scharia.

    So geschickt wurde die Vorstellung aufgeführt, dass die CIA bloss die langjährigen treuen westlichen Marionetten fallen lassen musste – dann aber ihre Basis, das Militär, an der Macht erhalten konnte. Baldige Wahlen in Ägypten bedeuten, dass die Verbündeten des Militärs, die Muslimbruderschaft und ihre Anhänge, endlich die Scharia einführen können, da nur sie ein Parteiorgan haben. Die säkularen Kräfte durften für eine Weile Helden spielen – sind aber jetzt ganz ohne Einfluss – auch in Tunesien.

    In Libyen gibt es eine Patt-Situation. Die Rebellen sind in erster Linie die von der CIA ausgebildete Libysche Islamische Kampfgruppe (LIFG) und Al-Qaida-Kräfte, Veteranen aus dem Irak, die jetzt durch die CIA, die sie 1981-82 bildete – und zwar durch den aktuellen US-Verteidigungsminister, Robert Gates – unterstützt wird. Seitdem hat Al Qaida der CIA als Sündenbock für die schattigen Taten der CIA und ihrer Verbündeten – zB. 11. September – treu gedient. D.h.: Als Teil des “Krieges gegen den Terror” unterstützen die Vereinigten Staaten jetzt in Libyen die Organisationen, gegen die die US-Regierung offiziell Krieg führt! Nicht nur das – die USA nutzen sie auch in ihren Nachrichtendiensten in Asien!

    Ein Zweck des Krieges gegen Libyen ist, China von den libyschen Ölfeldern zu verdrängen – 50 Projekte und 30.000 chinesische Arbeiter wurden inzwischen vertrieben. Dies ist nicht nach dem Geschmack Chinas, dessen Energieversorgung von Afrika abhängt.

    Paul Craig Roberts sieht die gleiche wirtschaftliche Beschlagnahme-Taktik im Spiel gegen China wie durch die USA, Großbritannien und Holland in den 1930er Jahren gegen Japan praktiziert – was den Pazifik-Krieg auslöste. Russland sieht solche Aggression als eine Wiederholung der “Krisenbogen”-Taktik von 1979, die zum Sturz des Schahs von Persien führte – sowie zu Unruhen und Untergrabung der Vasallenstaaten der Sowjet-Union im Kaukasus. Präs. Medwedew ist besorgt und warnt den Westen vor einer Wiederholung.

    Der Mann hinter dem “Krieg gegen den Terror”, Zbigniew Brzezinski, der die Strategie mit seinem”Einzige Weltmacht”-Plan/dem Grossen Schachbrett konzipierte, befürwortete die Invasion Libyens. Der Krieg gegen Terror ist die Durchsetzung dieses Plans der Beherrschung von Zentralasien mit Eindämmung von Russland. Brzezinski glaubt jetzt, dass die Islamisten freie Hand haben werden – und dass die Zeit für die USA knapp sei. Daher fordert er sofortige Abgrenzung Israels von den Palästinensern, um die Muslims zu gewinnen. Dieser Druck auf Israel kann für den Weltfrieden sehr gefährlich werden.“

    http://euro-med.dk/?p=22122

    http://www.terrorism-illuminati.com/content/muslim-brotherhood

    http://www.naderlibrary.com/lit.terrorismilluminati.19.htm

    Veiled Egyptian TV presenters are back on screens after years of exclusion in the official broadcast media following the end of ousted President Hosni Mubarak’s regime.

    http://www.muslimwomennews.com/n.php?nid=6236

  49. @katharina,

    Ob irgendwelche Potentaten, die in der arabischen Liga versammelt waren, für oder gegen einen Krieg waren, ist eigentlich unerheblich. Völkerrechtlich ist Libyen ein souveränes Land und hat eine rechtmäßige Regierung.
    Gaddafi gehört dieser Regierung bekanntlich gar nicht an.

    Ohnehin wurde nur gefragt, ob Gaddafi daran gehindert werden solle, die Zivilbevölkerung Libyens mit Flugzeugen anzugreifen. Hätten die Abstimmenden wirklich gewußt, daß „der Westen“ mit Bombern und Lenkraketen in den entstehenden Bürgerkrieg eingreifen würde, wenn sie „ja“ sagen, dann hätten wohl noch die schlimmsten US-Vasallen „nein“ gesagt.

    Und im übrigen wurde die unfromme Kriegslüge, die Regierung Libyens habe Zivilisten mit Jagdflugzeugen angegriffen, durch Satellitendaten WIDERLEGT. Das wurde den Begleitjägern der Terrorbomber bei der Bombardierung von Dresden befohlen, heute sind Jäger dazu viel zu schnell. Und die wohlbewaffneten und ausgebildeten Aufständischen waren eben auch nicht jene „friedlichen Demonstranten“, von denen dauernd die Rede ist.

    Es handelt sich um eine von den üblichen „interessierten Kreisen“ inszenierten Bürgerkrieg gegen eine rechtmäßige Regierung, in den die Anstifter, Ausrüster und Truppenberater dann durch illegalen Angriffskrieg eingreifen.
    Das Eingreifen in einen Bürgerkrieg ist klar völkerrechtswidrig und selbstverständlich auch durch das (erschwindelte) UNO-Mandat nicht gedeckt.

    Und die Kriegslügen, mit denen „der Westen“ den Angriffskrieg zu rechtfertigen versucht, reiht sich ein in die 1001 Kriegslügen, mit denen „der Westen“ auch die letzten Dutzend Angriffskriege „begründet“ hat: Pearl Harbor, Tonkin-Zwischenfall, 9/11, die Brutkasten-Story u.v.a.m.

  50. @Dr Kümel

    „…Hätten die Abstimmenden wirklich gewußt, dass „der Westen“ mit Bombern und Lenkraketen…eingreifen würde, wenn sie „ja“ sagen, dann hätten wohl noch die schlimmsten US-Vasallen „nein“ gesagt.“

    Für wie blöd halten Sie die abstimmenden Mitglieder der arabischen Liga?
    Obama hat sich jedenfalls den französischen Kriegsdruck erst zu eigen gemacht, nachdem die abstimmenden Mitglieder der arabischen Liga Zustimmung signalisiert hatten.

  51. katharina: Die Golfstaaten haben zugestimmten, weil sie künftig das Öl der libyschen Rebellen verarbeiten dürfen. Mit Obama haben Sie Recht.

  52. Und HIER steht, warum westliche Nationen in Nordafrika weder Krieg führen noch mit den Ländern dieser Weltgegend in interkulturelle Beziehungen treten sollten – von der Aufnahme von Wirtschaftsflüchtlingen ganz zu schweigen:

    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/italy/8438210/Fall-of-Roman-Empire-caused-by-contagion-of-homosexuality.html

    😀

    An monokausalen Erklärungen für den Niedergang Roms herrscht ja seit langem kein Mangel (bleierne Wasserrohre usw.); nur stammen solche Deutungen meist von in der Alten Geschichte dilettierenden Amateuren oder Scharlatanen. Daß ein Professor sich zu einer derartigen Erklärung herabläßt, ist wirklich etwas Neues.

  53. WORUM GEHT ES IN LIBYEN ???

    Vielleicht sendet die NATO ja wirklich für Milliarden Dollar Bomben und Lenkraketen, um die Zivilisten vor Gaddafi zu beschützen??

    Vielleicht haben die Amis ja seit WWII, Dresden und Hiroshima dazugelernt und verteidigen jetzt die Freiheit der Nationen, anstatt Städten, Völkern und Zivilisten Tod und Zerstörung zu bringen??

    Politische Analytiker aus der Schweiz sind von dieser Art von Behauptungen nicht beeindruckt: „Es geht um Öl, Trinkwasser, störrische Politiker, die sich den Interessen des Westens „nicht aufgeschlossen“ zeigen, um die strategischen Interessen Israels, und, ….es geht um die Neuzeichnung der Landkarte in N-Afrika“.

    http://politonline.ch/?content=news&newsid=1701

  54. @Katharina: Sorry, ich schulde Ihnen noch eine Antwort.

    „Ich verstehe Ihre Antwort so, dass Sie meine Eingangsfrage vom 8 April um 20:33 Uhr mit „Nein“ beantworten.“

    im weitesten Sinne ist das korrekt, auch wenn natürlich in jedem Land die Umstände anders sind. Gewisse Inspirationen kann man aber nicht leugnen.

    Gerne würde ich die aktuelle Ausgabe von muslim-aktuell lesen, um Ihre Argumentation zu verfolgen. Dies ist jedoch online leider nicht möglich.“

    Stimmt, wie auch bei COMPACT. Sie bekommen muslim-aktuell hier:

    http://m-haditec-shop.de/index.php?page=product&info=564&x57dc7=de6e90d438a4e0a8c7311e30c603935c

  55. „Schweiz“ -Magazin:

    Zeugen berichten von Gräueltaten der Rebellen. Aus Rache hinterlassen sie eine grausame Spur der Vernichtung. Wer sich ihnen nicht anschliessen will, wird ermordet. Zusätzlich bombardiert die Nato die ohnehin gequälte Zivilbevölkerung. Auf den Dächern verschiedener Orte haben sich Scharfschützen der Aufständischen postiert und schiessen auf alles was sich bewegt.
    Videos über mit Messern geköpfte Soldaten Gaddafis machen die Runde.Tote Gaddafi Soldaten werden auf die Strassen geworfen, geschändet und angezündet. Die Rebellen verschleppen Gaddafi-Treue an unbekannte Orte und sollen dort Massenexekutionen durchführen und die Opfer anschliessend in Massengräbern verscharrren. Insgesamt soll eine Liste von 8000 Personen, die zu Anhängern Gaddafis gehören, „abgearbeitet“ werden.

    Die grausamen Berichte decken sich mit Angaben von Zeugen aus Städten, in denen die Rebellen-Truppen bisher gewütet haben.Die Häuser werden durchsucht, Regierungstreue verschleppt und an unbekannten Orten misshandelt und getötet. Gestern sollen Rebellen Streumunition auf Wohngebiete Misrata abgeschossen haben. Später behaupteten sie, Gaddafis Truppen seien dafür verantwortlich. Die Munition, von der Fragmente gefunden wurden, wiesen als Herkunftsland das Nato-Mitglied Spanien aus.

    Jeder Ort wird von den Rebellen nach „Feinden der Revolution“ durchsucht. Bürger die sich ihnen nicht anschließen wollen, sollen die „revolutionäre Gerechtigkeit“ zu spüren bekommen. „Wir wissen, wo sie sind, und wir werden sie finden und töten.“, so ein Sprecher der Aufständischen.

  56. Schmutzige A-Bomben: Damit kann man die libysche Bevölkerung ausrotten, niemals „Zivilisten beschützen“, „humanitäre Ziele“ erreichen!

  57. Sorry fürs OT, aber während alle Welt nach Libyen blickt, spielt sich in Bahrain eine Tragödie ab, die von der westlichen Presse kaum beachtet wird.

    Sicherheitskräfte der Regierung von Bahrain, mit Unterstützung von saudischen Truppen, zerstören Moscheen und Gebetshäuser der schiitischen Mehrheit im Lande, als Machtdemonstration und um religiösen Hass zu schüren. Die Medien berichten aber sehr spärlich darüber und kein westlicher Politiker regt sich auf, denn was in Bahrain an Verbrechen passieren, passt nicht in die einseitige Propaganda- botschaft.

    „Bis jetzt haben sie sieben schiitische Moscheen und 50 religiöse Gebetshäuser zerstört,” sagte Ali al-Aswad, ein Mitglied des bahrainischen Parlaments.

    Er sagte, die saudischen Soldaten, die Teil des 1’000 Mann starken Besatzungskontingent sind, wurden dabei beobachtet, wie sie dabei halfen die Moscheen der Schiiten und ihre Schreine zu demolieren.

    Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Die Regierung von Bahrain zerstört schiitische Moscheen http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/04/die-regierung-von-bahrain-zerstort.html#ixzz1K2ewhikg

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