COMPACT enthüllt: MI6 und Al Qaida gegen Gaddafi

Miss 007: Eine unserer schönsten Agentinnen kam hinter den Plot

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Natürlich lag der Redaktionsschluss vor den Ereignissen in Libyen. Indirekt kommt die Sache trotzdem im Heft vor, und zwar in dem Artikel über „Unsere schönsten Agentinnen“. Eine dieser Agentinnen war an der Enthüllung folgenden Plots gegen Gaddafi beteiligt. Wer als erster hier auf dem blog den Namen der Schönheit nennt, bekommt COMPCT Nummer 2 als Belohnung zugeschickt (Name und Zustelladresse werden vor Veröffentlichung selbstverständlich anonymisiert, versprochen!).

So, hier ist der Plot von MI6 und Al Qaida gegen Gaddafi:

Der erste Haftbefehl von Interpol gegen Osama bin Laden wurde am 15. April 1998 ausgestellt, und zwar nicht auf Veranlassung der US-amerikanischen, sondern der libyschen Regierung. Das ist deswegen erklärungsbedürftig, weil der erste Anschlag auf eine US-Militäreinrichtung auf der arabischen Halbinsel, der Bin Laden zugeschrieben wird, bereits zwei Jahre vorher stattfand, nämlich 1996 in Dharan.
Die Libyer legten Bin Laden einen angeblich von ihm angeordneten Mord an zwei Deutschen am 10. März 1994 zur Last. „Bei den beiden deutschen Staatsbürgern handelt es sich um Silvan Becker und seine Ehefrau, … deutsche Geheimagenten, zuständig für Einsätze in Schwarzafrika und den Anti-Terror-Kampf. Sie unterstanden dem Bundesamt für Verfassungsschutz. Die Identität ihrer Mörder wurde nie aufgedeckt. Dabei wussten Interpol und sämtliche westlichen Justizbehörden schon im April 1998, daß Osama bin Laden der Verantwortliche war, und theoretisch hätten sie alle Hebel in Bewegung setzen müssen, um ihn festzunehmen“, schreiben die französischen Geheimdienstexperten Jean-Charles Brisard und Guillaume Dasquié.
Nach den Enthüllungen von David Shayler, eines Agenten der Nordafrika-Abteilung des britischen MI5, und der MI5-Agentin (dieser Name muss erraten werden …) waren die beiden Deutschen Anhängern des saudischen Millionärssohn in die Quere gekommen, die sich in der libyschen Oppositionsgruppe „Al Muqatila“ zusammengeschlossen hatten. Diese planten die Ermordung Muammar al Ghaddafis, als die Emissäre des Bundesamtes ihre Wege kreuzten. Shayler berichtet, dass die Attentatsplanungen von der britischen Regierung unterstützt wurden, die sich von einer Beseitigung des libyschen Staatschefs eine Reprivatisierung des Erdölsektors erhoffte. „Bei der – gescheiterten – Operation sollte Ghaddafi anlässlich eines öffentlichen Umzugs inmitten seiner Eskorte ermordet werden. Zu jener Zeit also, das heißt zumindest bis 1996, arbeiteten die britischen Geheimdienste, die Teil des Foreign Office sind, aber dem Premierminister unterstehen, mit den wichtigsten Verbündeten von Osama bin Laden zusammen!“ Mit an den Anschlagsvorbereitungen beteiligt war Bin Ladens Vertrauter Anas al Liby, der 1998 zum Team der Bombenleger vor der US-Botschaft in Nairobi gehörte.

17 Kommentare zu „COMPACT enthüllt: MI6 und Al Qaida gegen Gaddafi

  1. Daß die Geheimdienste mit ihrem Geschöpf Bin Laden Anschläge auf Gaddafi durchführten (die USA haben ihm sogar eine ganz persönliche Bomberflotte auf den Hals gesandt), das spricht für ihn. Und es läßt vermuten, daß die „spontanen“ gewalttätigen Aufstände vielleicht doch nicht gar so „spontan“ waren.

    Es ist aber durchaus möglich, daß Gaddafi früher ein ernsthafter Vertreter von Volksinteressen und den arabischen Interessen war, daß er aber mittlerweile umgedreht wurde.
    Man muß genau hingucken und analysieren! Es gibt gravierende Indizien für eine enge Verbindung von Gaddafi und seiner Familie mit dem Mossad.

  2. Ich tippe auf Annie Machon, Ex-MI-6 (brit. Auslandsgeheimdienst, also James Bonds (»007«) Arbeitgeber.

    Übrigens, betr. »James Bond« und Ian Fleming gibt’s auch ne Menge Potentielles zu entdecken…

  3. uhu: Ich sage mal nichts dazu, lasse das Ratespiel noch bis heute/Sonntag Abend laufen …

  4. Ich korrigiere: Annie Machon war tatsächlich MI-5-Agentin (britischer Inlandsdienst), gehörte also nicht zu James Bonds (MI-6-)Truppe. Demnach wäre »Miss 007« etwas unglücklich gewählt, aber comprende, diese Bezeichnung macht sich natürlich sexy (verkaufsfördernd) auf Ihrem Cover.

    Nebenbei: Glaubwürdige Stimmen behaupten ja, dass es so etwas wie Ex-MI-5/6 oder -Mossad-Agenten gar nicht geben könne. Einmal dabei, immer dabei…

  5. Die Lage in Libyen ist äußerst unübersichtlich.
    Der Diktator steht nicht alleine dem unterdrückten Volk gegenüber, sondern auch seinem eigenen korrupten Regierungsapparat mit seinen machthungrigen Mini-Potentaten, darunter seinen Söhnen, die sich dem Mossad ausgelifert zu haben scheinen; und, zusätzlich dem Militär, das in verschiedene Flügel zerfällt. Ein mächtiger General wird zitiert, er wolle nicht auf das Volk schießen lassen, das Ausarten des Aufstandes in einen Bürgerkrieg aber verhindern. „Der Westen“ scheint Chaos und Bürgerkrieg anzustreben:

    http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=23375

  6. Annie Machon, könnte sein, das das die gesuchte „Schönheit“ ist. na ja, mein Geschmack wär sich nicht, aber zu JE´s Frauen könnte´s schon passen (hohoho – jetzt kommt der HM) n´scherz muss auch mal sein. 😉

  7. Sachen gibts ¦o)

    31-jähriger Israeli tunesischer Abstammung macht Ghadhafi-Video.
    „Libysche Opposition hat Clip als Hymne in ihre Sendungen aufgenommen. Der Clip sei auch in vielen arabischen Ländern begeistert aufgenommen worden.
    Auf Bitten einiger arabischer Websurfer habe er auch eine zweite, züchtigere Version des Clips mit „DJ Gaddafi“ ohne Tänzerin angefertigt, sagte Alush.
    „Wenn Gaddafi gestürzt ist, werden wir deinen Song auf dem zentralen Platz spielen“, habe ein Oppositionsvertreter an Alush geschrieben.“

  8. Schau an, die Amis sind wieder die Ersten. Die USA haben am Freitag Sanktionen gegen Libyens Machthaber Gaddafi verhängt. US Präsident Barack Obama unterzeichnete ein Dekret, welches das Vermögen sowie den Immobilienbesitz Gaddafis und vier seiner Söhne in den USA einfriert. Mal schauen was die machen, wenn der Gaddafi sich durchsetzt.

  9. zensurnixgut: bitte keine lsd-videos mehr posten. da wird man ja verrückt! (weiß schon: ist aus „2001“)

  10. buch reader:

    http://www.globalresearch.ca/index.php?context=viewArticle&code=DIN20110227&articleId=23413
    Libya in the Great Game
    On the road to the new partition of Africa
    by Manlio Dinucci
    Il Manifesto, February 25, 2011


    [S]ome 85 percent of Libyan energy exports go to Europe: Italy takes first place with 37 percent, followed by Germany, France and China. Italy is also in first place in imports to Libya, followed by China, Turkey and Germany.

    [D]iametrically opposite is the signal from Washington: President Barack Obama, who when confronted with the Egyptian crisis minimized the repression unleashed by Mubarak and called for a “orderly and peaceful transition,” has condemned in no uncertain terms the Libyan government and announced that the U.S. is preparing „the full range of options that we have available to respond to this crisis, including „actions that we can undertake on our own and those that we can coordinate with our allies through multilateral institutions.“ The message is clear: there
    is the possibility of a U.S./NATO military intervention in Libya,
    formally to stop the bloodshed. The real reasons are also clear: if Gadhafi is overthrown, the U.S. would be able to topple the entire framework of economic relations with Libya, opening the way to U.S.-based multinationals, so far almost entirely excluded from exploitation of energy reserves in Libya. The United States could thus control the tap for energy sources upon which Europe largely depends and which also supplies China.

    [T]hese are the events in the great game of the division of
    African resources, for which a growing confrontation, especially between China and the United States, is taking place. The rising Asian power – with a presence in Africa of about 5 million managers, technicians and workers – building industries and infrastructure, in exchange for oil and other raw materials. The United States, which can not compete on this level, can use its leverage over the armed forces of the major African countries, who they train through the Africa Command (AFRICOM), their main instrument for penetration of the continent. NATO is now also entering in the game, as it is about to conclude a partnership military treaty with the African Union, which includes 53 countries.

    [T]he headquarters of the African Union-NATO partnership is
    already under construction in Addis Ababa: a modern structure, funded with 27 million Euros from Germany, baptized, „Building peace and security.“

    ***

    We can *comparatively* (like physicians seek for contrasts in X-rays) observe how *realistic* were the claims and the
    allegations spread on the Egypt crisis as being *engineered* by the USA, moreover …

  11. [X-rays continued]

    Good analysis by Thierry Meyssan; I could not agree more (and cheers to Fatima):

    In French only, but too good to be ignored.

    28 février 2011
    Depuis Moscou (Russie)

    http://www.voltairenet.org/article168638.html

    A Moscou, Thierry Meyssan analyse les insurrections arabes

    Invité principal de trois grandes émissions politiques de la
    télévision russe, Thierry Meyssan a développé son analyse des insurrections arabes.

    Pour le président du Réseau Voltaire, il est erroné de comparer ces mouvements aux « révolutions colorées ». D’une part parce qu’elles ne vise pas à remplacer des dirigeants anti-US par des pro-US, et d’autre part parce qu’elles ne sont pas focalisées contre des leaders politiques en particulier. Les peuples d’Afrique du Nord et du Proche-Orient se soulèvent contre la domination des Etats-Unis et d’Israël incarnée par des dirigeants fantoches. Ils ne renversent pas simplement des gouvernements, mais aspirent à une transformation sociale. A la différence des «
    révolutions colorées » qui ne duraient que quelques jours ou
    semaines, ces insurrections populaires marquent le début d’un
    processus révolutionnaire régional de plusieurs années qui
    aboutira à l’éclosion de régimes variés et souverains.

    A Moscou, Thierry Meyssan a insisté sur l’intervention
    états-unienne pour détourner ces mouvements de leur objectif central, donnant de nombreux exemples concrets d’actions entreprises ces dernières semaines par les agents de l’Albert Einstein Institute et du Canvas. Pourtant, a-t-il poursuivi, ces manipulations ne fonctionnent pas sur le terrain. Les manifestants ne lâchent pas leurs revendications. Au contraire, on voit surgir un sentiment pan-arabe face à l’impérialisme et au sionisme. Tout au plus, les USA arrivent-ils à manipuler les médias occidentaux pour masquer au monde le soudain déclin de leur influence.

    Dans de longs entretiens à la presse écrite, le président du
    Réseau Voltaire a souligné que jadis les révolutionnaires étaient des militants qui allaient se former en URSS, aujourd’hui ils ont été se former en Iran. Cette révolution a débuté par la voie constitutionnelle au Liban et s’est poursuivie dans la rue en Tunisie, en Egypte, en Libye, au Yémen et à Bahrein, compte tenu de la nature autoritaire de ces régimes, a t-il affirmé.

    Enfin, il a prédit que ce mouvement ne se cantonnerait pas aux peuples arabes, mais déborderait en Afrique noire.

  12. Die Libyer wollen sich befreien, aber OHNE Amerikaner. Denn, wie freeman richtig in seinem Artikel bemerkt, wo die Amis einmal drin sind, wird man sie nicht mehr los.

    „Die libyschen prodemokratischen Kräfte haben einen Banner in Bengasi aufgehängt auf dem steht: “Keine fremde Intervention, die libysche Bevölkerung schafft es alleine”. Sie sind entschlossen, Gaddafi ohne fremder „Hilfe“ zu entmachten, da die Gefahr besteht, die USA und NATO wollen mit einer „Invasion“ des Landes mitmischen.“

    Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Keine fremde Intervention in Libyen http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/03/keine-fremde-intervention-in-libyen.html#ixzz1FQYyfFx7

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