Elsässers Blog

17.4. Berlin | COMPACT Live: Massenmedien und ihre Lügen-Mechanik. Wie wir von den Medien manipuliert werden. Mit Ken Jebsen

Assange im Knast – FDP-Maulwurf frei!

Das Imperium schlägt zurück. Von Jürgen Elsässer


(Bevor Sie Weiterlesen: Auf diesem Blog gibt es eine Neuerung. In der mittleren Spalte wird nun regelmäßig auf Neuigkeiten auf der Website http://www.compact-magazin.com hingewiesen. Dort wird, flankierend zum Printmagazin, die aktuelle Berichterstattung ausgebaut. Heute gibt’s  dort das BBC-Interview mit COMPACT-Chefredakteur Jürgen Elsässer)

Die Meute hat ihre Beute zwischen den Zähnen: Assange ist im Knast. Seine Aussichten sind schlecht. Das Imperium hasst einen Abtrünnigen, den es vielleicht einmal ganz anders einsetzen wollte (es gibt Anzeichen …), der aber genügend Rückgrat und Mut hatte, sich nicht instrumentalisieren zu lassen. Nach dem erselbstmordeten Berliner Hacker Tron ist Assange der zweite prominente Cyber-Guerillero. Jeder freiheitsliebende Mensch auf diesem Planeten bangt in diesen Stunden um das Leben dieses Che Guevara des 21. Jahrhunderts. FREIHEIT FÜR ASSANGE!

Die Vorwürfe wegen Vergewaltigung sind so offenkundig vorgeschoben, dass man ihren Verbreitern noch nicht einmal die Ehre erweisen darf, darüber zu diskutieren. In Wirklichkeit, das weiss jeder, lautet der Anklagepunkt: Hochverrat gegenüber den Herren der One World. Wikileaks hat Geheimdokumente veröffentlicht, die die US-amerikanische Rambopolitik blamieren können, auch die gegenüber den eigenen Verbündeten.

Während der Hass der US-Globalisten gegenüber Assange eine innere Logik hat, mag das Verständnis der deutschen Eliten gegenüber Hemut Metzner, dem von Assange enttarnten Zuträgern der US-Globalisten aus den eigenen Reihen bzw. der Chefetage der mitregierenden FDP, auf den ersten Blick verwundern. Westerwelles Büroleiter fungierte als williger Laufbursche der Berliner US-Botschaft und apportierte alles, was Uncle Sam von ihm haben wollte. Ein klassischer Fall von Landesverrat! Warum ist DER nicht im Knast?

Die FAZ schrieb vorgestern über den möglichen Grund: Der Subversant wird gedeckt, und zwar von FDP-Generalsekretär Ingo Niebel. Niebel selbst hat den Kerl bei Westerwelle platziert! Zeit also, auch über dieses Jüngelchen zu sprechen …

In der FAZ hieß es dazu:

Niebel ist in der Angelegenheit allerdings nicht ganz so unparteiisch, wie es auf den ersten Blick scheint: Denn Metzner hatte vor Westerwelle schon ihm, dem früheren Generalsekretär der FDP, als Büroleiter gedient, auch zu der Zeit, als er angeblich ohne Wissen seiner Vorgesetzten die amerikanische Botschaft über vertrauliche Details der Koalitionsverhandlungen informierte. Wenn Metzner demnach „nur seine Stellenbeschreibung wahrgenommen“ hatte, kann diese Aufgabenstellung ja eigentlich nur von Niebel selbst gekommen sein. Zumal Westerwelle den etwas schillernden Metzner nie in seiner sehr persönlichen Umgebung haben wollte. Nachdem Niebel die Parteizentrale verlassen hatte, verlor Metzner rasch seinen bisherigen Job als Abteilungsleiter für Strategie und Kampagnen und wurde „Büroleiter“ des fast immer abwesenden Bundesvorsitzenden. Ein Job, der wohl nach mehr klang, als er tatsächlich war. (Zitat FAZ Ende)

Diesen Satz muss man zwei Mal lesen: Wenn Metzner demnach ((als Zuträger der US-Botschaft)) „nur seine Stellenbeschreibung wahrgenommen“ hatte, kann diese Aufgabenstellung ja eigentlich nur von Niebel selbst gekommen sein.

Jetzt weiss man, warum Metzner straffrei bleiben wird: Weil Niebel und Co. (dieses “und Co” muss man WEIT fassen) nicht für deutsche, sondern für US-Interessen arbeiten.

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59 Responses

  1. Kreuzweis sagt:

    WER hat solche infamen Gesetze erlassen, daß man selbst bei dünnster Beweislage einen internationalen Haftbefehl erlassen kann?

    Hier sind die gleichen Kräfte am Werk, die sich nicht schämen, alte wehrlose Greise zu verschleppen und vor Gericht zu zerren!

    Es sind auch die faulen Früchte der Verweibischung des Denkens, der Destruktion jeglicher Ritterlichkeit (man denke an die Antifa-Ethik!).

    Es sind auch die faulen Früchte des Feminismus, der nicht weniger ist, als eine Verschwörung der Hochfinanz gegen Männlichkeit, Stolz, Ehre.

    Ich fand die “Jeder Mann ist ein Vergewaltiger”-Weibsen schon immer verachtenswert: zur Massenvergewaltigung in Nachkriegsdeutschland haben diese schon immer ihr Loddermaul gehalten – und “Vergewaltiger” waren meist nur europäische Männer; Südland-Machos waren außen vor: “die sind halt so” …

    Wie ich immer sagte: “Das geduldete Unrecht gegen “Rechts” wird sich wie ein Krebs in die Gesellschaft fressen.” Es ist so gekommen. Prost!

  2. juergenelsaesser sagt:

    Kreuzweis: Na, jetzt wollen wir nicht bei jedem Thema auf die Feministinnen einschlagen, oder? Das wäre in diesem Falle zu kleine Münze.

  3. alpa sagt:

    “Assange im Knast – FDP-Maulwurf frei!”

    da weiß man echt nicht ob man weinen oder lachen soll…

    etwas off-topic: es wurde ja nach themenanregungen für die nächste compact gefragt. wie wärs mit einem dialog zwischen einem wissenschaftler der die these des menschengemachten treibhauseffektes vertritt und einem skeptiker?

  4. juergenelsaesser sagt:

    alpa: wir haben das Thema im Blick!

  5. Roland Basel sagt:

    Wenn ich mich, an einen Großteil der Kommentare über Assange in den letzten Tagen hier, erinnere, hoffe ich, das einige Leute jetzt Ihre Meinung über Assange vielleicht noch zum positiven hin korrigieren.
    Bleibt nur zu hoffen das Assange keinen “Unfall” erleidet oder in seiner Zelle “erhängt” aufgefunden wird.
    Was jetzt wichtig wäre: Solidarität zeigen, Druck machen, soweit dies eben möglich ist.
    Das einzige was Assange halbwegs schützt ist sein Bekanntheitsgrad – sollte er doch einen “Unfall” haben könnte das für die Verfolger durchaus auch kontraproduktive Reaktionen auslösen.
    Dessen werden die entsprechenden Leute des Imperiums sich auch bewußt sein.
    Im Moment der beste Schutz für Assange.
    Vielleicht wird man deshalb auch auf Zeit spielen, irgendwelche Paragraphen von 1917 ausgraben und versuchen Ihn zu verurteilen.
    Bei einer Auslieferung an die USA wäre sein Schicksal besiegelt.
    Das er ausgerechnet bei dem größten Helfer der USA in Haft sitzt ist also äußerst ungünstig.
    Deshalb: Solidarität zeigen.

  6. Körnerpicker sagt:

    Ja, ja! Ziemlich schwer, sich ein eindeutiges Urteil zu bilden, schließlich war ich nicht dabei! Schon möglich, dass der “Enthüller” Assange blank zog und auf die Angebote der (angeheuerten?) Schwedinnen reagierte oder auch erigierte! Dann hat er sie “gekachelt” Parallelen zu Herrn Kachelmann sind rein zufällig!
    Mal sehen, vielleicht hat er ja auch wie Kachelmann zum Beweis der Einvernehmlichkeit nach dem Geschlechtsakt aufs Sofa getropft.
    Auf alle Fälle sollte man sich als politisch “Missliebiger” vorsehen! Früher bekam man was unters Bett gelegt, heute wird man auf raffiniertere Art und Weise fertig gemacht!
    Wär vielleicht besser, Compact konspirativ zu vertreiben und als Autor nicht mehr öffentlich und anonym aufzuteten.
    Schließlich kann man sich seiner nicht mehr sicher sein, aus dem weg geräumt und mundtot gemacht zu werden!

  7. arcos sagt:

    Sie sind gegen eine weiterhin besetzte BRD. Sie sind für die Wiedereinführung nationaler Währungen. Der Euro hat eh nur den börsenkotierten Megakonzernen wie VW und deren Eigentümern Piech, Porsche etc. riesige Mengen an Geld gebracht. So nach dem Herdenleitspruch: In der heutigen Globalisierung müssen wir noch mehr wachsen.
    Bitte thematisieren Sie auch die deutschen Goldreserven, von denen NIEMAND weiss, wo sie wirklich lagern, wir sprechen hier über mehr als 3500 tonnen. Sind die wirklich immer noch in den USA?

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/hoehenflug-der-edelmetalle-und-wo-sind-die-deutschen-goldreserven-.html

  8. WikiLeaks ‘struck a deal with Israel’ over diplomatic cables leaks
    [http://www.indybay.org/newsitems/2010/12/07/18665978.php]

    “We should obviously all support WikiLeaks and its founder and spokesperson, Julian Assange, who has just been arrested in Britain, in this dirty war by states around the globe against transparency and openness. But in the world of politics, sadly, things are never as innocent as they appear. According to new revelations, Assange had allegedly struck a deal with Israel before the recent ‘cable gate’, which may explain why the leaks “were good for Israel,” as the Israeli prime minister put it.
    A number of commentators, particularly in Turkey and Russia, have been wondering why the hundreds of thousands of American classified documents leaked by the website last month did not contain anything that may embarrass the Israeli government, like just about every other state referred to in the documents. The answer appears to be a secret deal struck between the WikiLeaks “heart and soul”, as Assange humbly described himself once [1], with Israeli officials, which ensured that all such documents were ‘removed’ before the rest were made public.

    According to an Arabic investigative journalism website [2], Assange had received money from semi-official Israeli sources and promised them, in a “secret, video-recorded agreement,” not to publish any document that may harm Israeli security or diplomatic interests.

    The sources of the Al-Haqiqa report are said to be former WikiLeaks volunteers who have left the organisation in the last few months over Assange’s “autocratic leadership” and “lack of transparency.”

    In a recent interview with the German daily Die Tageszeitung, former WikiLeaks spokesperson Daniel Domscheit-Berg said he and other WikiLeaks dissidents are planning to launch their own whistleblowers’ platform to fulfil WikiLeaks’s original aim of “limitless file sharing.” [3]

    Mr Domscheit-Berg, who is about to publish a book about his days ‘Inside WikiLeaks’, accuses Assange of acting as a “king” against the will of others in the organisation by “making deals” with media organisations that are meant to create an explosive effect, which others in WikiLeaks either know little or nothing about. [4]

    Furthermore, Assange’s eagerness for headline-grabbing scoops meant that WikiLeaks had not been able to ‘restructure’ itself to cope with this surge of interest, insiders add. This has meant that smaller leaks, which might be of interest to people at a local level, are now being overlooked for the sake of big stories. [5]

    According to the Al-Haqiqa sources, Assange met with Israeli officials in Geneva earlier this year and struck the secret deal. The Israel government, it seems, had somehow found out or expected that the documents to be leaked contained a large number of documents about the Israeli attacks on Lebanon and Gaza in 2006 and 2008-9 respectively. These documents, which are said to have originated mainly from the Israeli embassies in Tel Aviv and Beirut, where removed and possibly destroyed by Assange, who is the only person who knows the password that can open these documents, the sources added.

    Indeed, the published documents seem to have a ‘gap’ stretching over the period of July – September 2006, during which the 33-day Lebanon war took place. Is it possible that US diplomats and officials did not have any comments or information to exchange about this crucial event but spent their time ‘gossiping’ about every other ‘trivial’ Middle-Eastern matter?

    Following the leak (and even before), Israeli prime minister Benjamin Netanyahu said in a press conference that Israel had “worked in advance” to limit any damage from leaks, adding that “no classified Israeli material was exposed by WikiLeaks.” [6] In an interview with the Time magazine around the same time, Assange praised Netanyahu as a hero of transparency and openness! [7]

    According to another report [8], a left-leaning Lebanese newspaper had met with Assange twice and tried to negotiate a deal with him, offering “a big amount of money”, in order to get hold of documents concerning the 2006 war, particularly the minutes of a meeting held at the American embassy in Beirut on 24th July 2006, which is widely considered as a ‘war council’ meeting between American, Israeli and Lebanese parties that played a role in the war again Hizbullah and its allies. The documents the Al-Akhbar editors received, however, all date to 2008 onwards and do not contain “anything of value,” the sources confirm. This only goes to support the Israel deal allegations.

    Finally, it might be worth pointing out that Assange might have done what he is alleged to have done in order protect himself and ensure that the leaked documents are published so as to expose the American hypocrisy, which he is said to be obsessed with “at the expense of more fundamental aims.”

    Notes:
    [1] http://www.wired.com/threatlevel/2010/09/wikileaks-revolt/
    [2] http://www.syriatruth.info/content/view/977/36/
    [3] http://www.taz.de/1/netz/netzpolitik/artikel/1/vom-hacker-zum-popstar/
    [4] http://www.spiegel.de/international/germany/0,1518,732212,00.html
    [5] http://www.spiegel.de/international/germany/0,1518,719619,00.html
    [6] http://www.haaretz.com/print-edition/news/netanyahu-wikileaks-revelations-were-good-for-israel-1.327773
    [7] http://www.time.com/time/world/article/0,8599,2034040-2,00.html
    [8] http://www.syriatruth.info/content/view/986/36/

  9. Muslim from Germany sagt:

    ist das so verwunderlich, dass politiker im auftrag anderer dienste arbeiten? für wenn arbeitet schwesterwelle? oder dr.merkel? oder oder oder……….endlosschleife. weiß wirklich nicht was daran jetzt wirklich neu sein sollte?

    jede mail, jedes telefonat, fax usw. wird von echolon erfasst, in frankfurt, die zentrale schnittstelle, wo sämtliche kommunikationsknoten der telekom&co der EU-BRD zusammenlaufen, sitzt eine niederlassung des us-geheimdienstes, natürlich nur inofiziell.
    ein schelm der böses dabei denkt.

  10. Flora sagt:

    @winston smith – das ist wirklich zwingend zum Weiterverbreiten.

  11. Winston Smith sagt:

    Assange outet sich endgültig als “intelligence asset” und “dirty trickster”: Nun schreibt er aus dem Gefängnis einen Artikel ausgerechnet für Rupert Murdochs “The Australian”, während Murdochs Fox News und andere News Corporation-Medien ihn durch ihre Verbalattacken zum Märtyrer der alternativen Medien machen.

    UNITED (CON-)ARTISTS productions presents:

    “Don’t shoot messenger for revealing uncomfortable truths
    By Julian Assange, The Australian, December 08, 2010 12:00 AM

    WIKILEAKS deserves protection, not threats and attacks.

    IN 1958 a young Rupert Murdoch, then owner and editor of Adelaide’s The News, wrote: “In the race between secrecy and truth, it seems inevitable that truth will always win.”

    His observation perhaps reflected his father Keith Murdoch’s expose that Australian troops were being needlessly sacrificed by incompetent British commanders on the shores of Gallipoli. The British tried to shut him up but Keith Murdoch would not be silenced and his efforts led to the termination of the disastrous Gallipoli campaign.

    Nearly a century later, WikiLeaks is also fearlessly publishing facts that need to be made public.
    [...]
    People have said I am anti-war: for the record, I am not. Sometimes nations need to go to war, and there are just wars. But there is nothing more wrong than a government lying to its people about those wars, then asking these same citizens to put their lives and their taxes on the line for those lies. If a war is justified, then tell the truth and the people will decide whether to support it.
    [...]
    But our publications have been far from unimportant. The US diplomatic cables reveal some startling facts:

    ► The US asked its diplomats to steal personal human material and information from UN officials and human rights groups, including DNA, fingerprints, iris scans, credit card numbers, internet passwords and ID photos, in violation of international treaties. Presumably Australian UN diplomats may be targeted, too.

    ► King Abdullah of Saudi Arabia asked the US to attack Iran.

    ► Officials in Jordan and Bahrain want Iran’s nuclear program stopped by any means available.

    ► Britain’s Iraq inquiry was fixed to protect “US interests”.

    ► Sweden is a covert member of NATO and US intelligence sharing is kept from parliament.

    ► The US is playing hardball to get other countries to take freed detainees from Guantanamo Bay. Barack Obama agreed to meet the Slovenian President only if Slovenia took a prisoner. Our Pacific neighbour Kiribati was offered millions of dollars to accept detainees.”

    http://www.theaustralian.com.au/in-depth/wikileaks/dont-shoot-messenger-for-revealing-uncomfortable-truths/story-fn775xjq-1225967241332

  12. Lutz Dorawa sagt:

    Das stinkt zum Himmel…, zumal die Polizei schon vorher wußte, wo der Herr Assange sich aufhält…diese Aussage könnte, aber muß nicht unbedingt eine Lüge sein. Ich hoffe, das die Gehirnzellen ein wenig rotieren oder in Bewegung gesetzt werden.

  13. Entenpool sagt:

    Es wäre nicht das erste Mal, dass sich eine große Medienblase als Verarschung entpuppt.
    Warum vertritt wohl ausgerechnet Assange die Regierungsmeinung zu 9/11?
    Wer wäre wohl noch neben der Regierung in der Lage Hunderttausende von Dokumenten für die Öffentlichkeit aufzubereiten?

  14. Über Assange u. Wikileaks kam Gestern Abend auf Infokrieg.tv eine sehr gut gemachte, ausführliche Sendung von Alexander Benesch bzw. von ihm übersetzte Ausschnitte von einem Beitrag des US-Journalisten Alex Jones.
    Hier der Link dazu:
    http://infokrieg.tv/wordpress/?p=2131

    Über die FDP Spitzelaffäre kann man sich eingentlich nur in so fern verwundern das nicht noch gleich mehr verdeckte Informanten der Dienste aufgeflogen sind. Denn ich bin mir sicher davon wimmelt es geradezu in den bundesrepublikanischen Parteien. Auf allen Ebenen und in jedem politischen Spektrum!

  15. Anna Anarcho sagt:

    es gab ja angeblich bei der FDP auch mal einen IM Tulpe.

    Ehemals unwissentliches NSDAP Mitglied und Bilderberger genau wie sein Parteikollege Walter Scheel.

    Das bestätigt auch meine These, dass die FDP in Wahrheit gar keine Liberale Partei ist.

  16. chicano sagt:

    die ganzen spekulationen um wl führen doch nur zu zwietracht. warum sich festllegen ob wl ein totalfake ist oder nicht. im moment ist assange die sau die durchs dorf gehetzt wird. er sitzt im knast und vielleicht hat er sich gestellt weil er sich vor gericht besser verteidigen kann, als an nem baum im tegeler forst hängendm wer weiß es denn schon wirklich zum jetztigen zeitpunkt?

    nee, wenn ich mir vorstelle das der mann echt ist ud er bleibt echt, auch wenn er selbst reingelegt wurde und wäre nur dann unecht, wenn er selbst bewusst für irgenwelche dienste tätig wäre, dann könnte ich mir ine verzeihen, wenn ihm was passiert und ich war auch einer von denen, die ihn im netz gehetzt und vorverurteilt hatten.

    ich finde icht das wl den müden massen gestattet weiter im koma zu dümpeln. und das ist doch schon viel wert. selbst wenn er ohne das ers wusste durch vorgefilterte infos gesteuert wurde, wäre das “ding” so wie ich es jetzt sehe für die möglichen hintermänner nach hinten losgegangen. warten wir doch ab was noch so an tageslicht kommt und urteilen dann.

  17. Winston Smith sagt:

    Roy Lanek bringt es in seinem Kommentar zu einem älteren Beitrag auf den Punkt:

    “[T]he problem is that, when the dust has settled (as it soon
    will) [...] we will be left with some core details which, far
    from being refuted or covered up, are being accepted as fact. Details [= bullshit, just in case ... as even the author explains in his article] such as:

    ** Iran is the greatest threat to peace in the Middle East. [...]

    ** Iran received missile technology from North Korea that may enable it to attack Europe in a few years. [...]

    ** Middle Eastern leaders want the US and Israel to attack Iran. [...]

    ** Tehran used Red Cross ambulances to smuggle arms to Hizb’allah during its war against Israel in 2006. [...]

    ** Iran harbors ‘al Qaeda’. [...]

    ** Iran could produce an intercontinental ballistic missile capable of reaching the United States by 2015. [...]

    ** Pakistan continues to support the ‘Mumbai terror attack group’. [...]

    ** Assange on Netanyahu – In a RECENT [my emphasis] Time Magazine interview, Julian Assange stated that Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu „is not a naive man“ but rather a „sophisticated politician“. [...]”

    https://juergenelsaesser.wordpress.com/2010/11/29/wikileaks-in-compact/#comment-16924

    Nun ist Assange auch noch so freundlich, die aus seiner Sicht wichtigsten “Leistungen” von Wikileaks selbst für die Welt zusammenzufassen – mit freundlicher Unterstützung von Rupert Murdoch, an dessen Händen kraft seiner Propaganda-Maschinerie mehr afghanisches, irakisches, amerikanisches etc. Blut klebt als man sich vorstellen mag.

    Und was “erfahren” wir dabei? Worauf legt Assange besonderen Wert? Darauf, daß Iran ein Schurkenstaat sei. Das versichert er uns gleich zwei Mal – nachdem er kurz zuvor bekannt hat: “People have said I am anti-war: for the record, I am not.”

    Die ganze Sache nimmt nun die Züge einer orchestrierten Neuauflage der “Spiegel-Affäre” an, dieses Mal im globalen Maßstab. Glaubt hier irgendjemand, daß Augstein nicht gern den Preis einer dreimonatigen Haft gezahlt hat – mit dem Ergebnis, fortan eine Ikone des “investigativen Journalismus” und Chef des tonangebenden deutschen Printmediums zu sein?
    Offenbar rechnet Assange in seiner Zelle schon damit, daß er der neue Augstein oder besser gesagt Murdoch werden wird, dessen Familiengeschichte er, wie man sieht, genau kennt und den er gleichsam wie ein Vorbild und als einen Verfechter der Wahrheit zitiert.

    Wird Assange also auch 103 Tage sitzen, wie einst der Spiegel-Boss – oder vielleicht doch nur 103 Stunden?
    Assange wirkte in all seinen Auftritten cool wie Putin. Wie kommt das? Keine Nervosität, obwohl angeblich “das Imperium” die ganze Zeit über hinter ihm her war?
    Aber klar: wenn man so gute Beziehungen zu Netanyahu und Murdoch pflegt…

  18. Winston Smith sagt:

    Kürzlich wurde in Teheran ein Mord an einem iranischen Atomwissenschaftler verübt. Es wurde kein Hehl daraus gemacht, daß Mossad dafür verantwortlich zeichnet.

    Weshalb wurde dieses Verbrechen begangen?
    1. um die Fiktion zu untermauern, Iran versuche noch immer, ein militärisches Nuklearprogramm zu verwirklichen und
    2. um den Iran zu einem Gegenschlag zu provozieren.

    Die Wikileaks-Seifenoper ist eine psy-op, die man vor diesem Hintergrund sehen muß.

    Vgl.:
    “Yossi Melman: Mossad, MI6, the CIA and the case of the assassinated scientist
    Tuesday, 30 November 2010

    Three events – not seemingly related – took place yesterday. The leaking of State Department documents, many of which deal with the world’s concerns about Iran’s nuclear programme; the mysterious assassination in Tehran of a top Iranian nuclear scientist and the wounding of another, and the appointment of Tamir Pardo as the new head of Mossad, Israel’s foreign espionage agency.

    But there’s a link between them. They are part of the endless efforts by the Israeli intelligence community, together with its Western counterparts including Britain’s MI6 and America’s CIA, to sabotage, delay and if possible, to stop Iran from reaching its goal of having its first nuclear bomb.

    The attack on the two scientists, one of them mentioned as a top nuclear scientist working with Iran’s Ministry of Defence, was part of these efforts. No organisation claimed responsibility but it is obvious, not just because of accusations by Iranian officials and Iran’s media, that Israel was behind it. Most experts who follow Middle East politics and Mossad history would agree.

    It is at least the fourth attempt to assassinate Iranian scientists linked with the country’s nuclear programme in four years. There were probably other attempts which did not hit the headlines. The attribution to Mossad is not because of the use of motorcycles, though in the past Mossad has been involved in similar operations. The best known one was in 1995 in Valletta, Malta, when a Mossad hit-team liquidated Dr Fathi Shkaki, the leader of the Islamic Jihad.

    It has more to do with the policy of Mossad to deal a blow to Iran’s nuclear programme. On top of assassinating nuclear scientists to terrorise others and force some to quit, it is believed that Mossad was also behind penetrating Iranian purchasing networks and selling them flawed equipment of its nuclear enrichment centrifuges and most recently by planting a virus which has damaged the nuclear computers at Natanz.

    Yet despite these daring ploys, it is obvious to Israeli decision-makers as well as to western leaders that if a country is determined enough to develop nuclear weapons nothing would stop it.”

    http://www.independent.co.uk/news/world/middle-east/yossi-melman-mossad-mi6-the-cia-and-the-case-of-the-assassinated-scientist-2146995.html

  19. chicano sagt:

    also mal ehrlich. wie naiv muss man sein um zu glauben das der iran nicht auch nach der abombe greift? ich denke nicht um sie einzusetzen, denn das wäre auch das ende des iran und das will dort keiner, auch nicht die mullahs.

    aber wenn sie erstmal haben, werden sie nicht mehr erpressbar sein vom westen. sie werden auf einmal einen status haben wie der koreanische atomstaat und mit dem kann man nicht so umspringen wie mit dem iran. plötzlich wird man auf “gleicher augenhöhe” sein und verhandeln müssen anstatt erpressen zu können.

    die sache ist die, das dennoch ein angriff nicht legitim ist. sollen doch die weltpolizisten alle zusammen ihre abombs verschrotten und nur ein paar wenige übriglassen, um jeden der danach greift die anlgen unterm arsch wegzubomben. bis dahin aber sollen alle schön ruhig bleiben, die anderen absprechen wollen die dinger zu haben. erst recht, die die sie als einzige schon eingesetzt haben und die auch jetzt noch ganze landstriche radioaktiv verseuchen und ihre eigenen kameraden an der front gleich mit.

  20. Winston Smith sagt:

    “also mal ehrlich. wie naiv muss man sein um zu glauben das der iran nicht auch nach der abombe greift?”

    (So “naiv” wie J. Elsässer und das N.I.E. ;)

  21. Arthur sagt:

    Hallo Jürgen,

    in den letzten Tagen höre, sehe und lese ich fast ausschließlich über die Assange-Show.
    Pro, Contra, grau, differenziert, Held, Lügner, Agent, Sündenbock usw.
    Die Welt dreht sich weiter und das Schachbrett steht nicht still.
    An diesem Beispiel erkennt man, dass viele Menschen immer noch , bewusst oder unbewusst, über Personenkult zu steuern und abzulenken sind.

    Die FDP hatte einen Maulwurf in ihren Reihen? Sag bloß!
    Welche deutsche Partei hat ihn nicht?
    Zwischen der BRD und den USA gibt es keine Geheimnisse.
    Dies verläuft jedoch meist als Einbahnstraße BRD -> USA.
    Wer das nicht in Erfahrung gebracht hat, durch ettliche historische Belege, investigative Recherchen und “last but not least” gesunden Menschenverstand, ist naiv.

    Wenn man die “Politik” beiseite lässt, bleibt nur eine wirklich interessante Frage offen, nämlich die , nach der Verwebung und Vernetzung deutscher Witschafts-, Energie- und Finanzgrößen mit ihren ausländischen Pendants.
    Über diese Vernetzungen und Abhängigkeiten, die vorherrschen, kann man jegliche “politischen” Entscheidungen durchdeklinieren.

    Was in diesem WikiLeaks-Winter scheinbar untergeht, neben dem europäischen Währungszoff,ist die Palästina-Frage.
    Nach dem 10-monatigen israelischen Siedlungsbaustopp in der West-Bank, der de-facto keiner gewesen ist (Ost-Jerusalem), sieht Netanyahu von einer Verlängerung ab.
    Erstaunlicherweise geben die USA in diesem Punkt, der für sie maßgeblich für den aktuellen Friedensprozeß war, nach und arbeiten an einer neuen “Strategie”.
    Ich weiß nicht genau, wie dick die Fäden sind, die AIPAC spinnt, aber anscheinend dick genug, um die USA von ihrer maßgeblichen Forderung an Israel abzulassen.

    Nun schätzt Assange angeblich Netanyahu als einen der ehrlicheren Politikern auf der Weltbühne ein.
    Das war wohl wieder ein Griff ins Klo.

    Weiß eigentlich jemand was Assange im Knast zu essen bekommt?

    MfG

  22. Winston: Ich weiß zwar nicht, wer jetzt “das N.I.E.” ist, aber dann bin ich wohl auch naiv. Hey Leute, zum 100000000. Mal, es gibt dazu eine Fatwa von Ayatollah Khamenei, in der er sagt, dass es verboten ist, solche Waffen überhaupt zu besitzen, geschweige einzusetzen.

    chicano: “nee, wenn ich mir vorstelle das der mann echt ist ud er bleibt echt, auch wenn er selbst reingelegt wurde…”

    ich habe Assange selber NIE verurteilt, denn ich sehe ihn als Opfer, momentan jedenfalls noch. Möglicherweise wollte er ja wirklich was Gutes tun und wurde missbraucht, wie gesagt erscheint mir das im Moment wahrscheinlicher. Wenn hier einer verurteilt werden muss, dann die USA, aber das auch ganz ohne Wikileaks. Auch diesem hier kann ich mich nur anschließen:

    “bis dahin aber sollen alle schön ruhig bleiben, die anderen absprechen wollen die dinger zu haben. erst recht, die die sie als einzige schon eingesetzt haben und die auch jetzt noch ganze landstriche radioaktiv verseuchen und ihre eigenen kameraden an der front gleich mit.”

    BINGO!

  23. Arthur: Gut auf den Punkt gebracht. Es ist leider eine Grundtendenz, dass allgemein viel zuviel über Personen diskutiert wird, und zu wenig über Inhalte. Nicht nur auf diesem blog.

    Mir scheint, man will damit u.a. vom Siedlungsbaustop ablenken!

  24. Maja sagt:

    @alpa
    @ Jürgen Elsasser
    Ja das wäre interessant, auch zur Frage nach einer Mittelalterlichen Warmperiode, die ja angeblich sehr umstritten ist. Es gibt gute Blogs dazu im deutschsprachigen Raum.

    Wie zB. http://mittelalterlichewarmperiode.blogspot.com

    Sind einige Interviews drauf. Oder auch whatsupwiththat wäre eine Alternative.

  25. Roy Lanek sagt:

    “Che Guevara des 21. Jahrhunderts.” The *guerillero* shooting 250,000 Wikileaks documents … Already read Che Guevara’s journal, there where he explains the difference among the government soldier, who empties magazine after magazine and wastes ammunition firing hails of rounds in the mess and the chaos, compared to the guerillero, who shoots at his designated target exclusively, and uses just the ammunition is needed? And the guerillero who choses his OWN best moment to engage?

    Uuuh, what next, Obama as Frantz Fanon?

    Sarcasm aside, notice the change in exhibiting Assange, from an Andy Warhol-ish look, to a David Beckham-ish one:

    http://www.globalresearch.ca/coverStoryPictures2/22340.jpg

    in:

    Assange Could Face Espionage Trial In US
    by Kim Sengupta
    The Independent – 2010-12-08
    http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=22340

    The Independent!, QED. :-7

  26. Stefan sagt:

    “Atomwaffen sind unislamisch!”
    Iran und sein Nuklearprogramm
    Von Katajun Amirpur

    Ursprünglich galten Atomwaffen in der iranischen Führung als unislamisch. Doch die Erfahrung des Irans im Krieg gegen den Irak gebar die politische Überzeugung, das Land brauche die Waffen. Bereits die Vorgänger Ahmadinejads nahmen daher das Nuklearprogramm wieder auf.

    Allein aus der jüngsten Äußerung Khameneis, dass “Atomwaffen unislamisch” seien, kann nicht abgeleitet werden, dass Teheran heute zu allen Zugeständnissen bereit ist. Denn, dass “der Islam die Herstellung und den Einsatz von Atomwaffen verbietet”, war schon in den 90er-Jahren eine Formel, derer sich iranische Verantwortliche gerne bedienten. Dann nämlich, wenn international der Vorwurf laut wurde, Iran bastle an der Bombe.

    Doch blicken wir zurück: Iran nahm sein Atomprogramm bereits in den 70er-Jahren auf. Der damalige Herrscher, Schah Mohammad Reza Pahlavi, plädierte für die friedliche Nutzung von Kernkraft. Doch er wollte auch die Bombe. Selbst gegenüber westlichen Journalisten gab er 1974 zu, Iran werde in den Besitz von Nuklearwaffen kommen: ohne Zweifel und schneller, als irgendwer sich ausmalen könne.

    Genau in diesem Punkt änderte sich die Haltung der Nachfolgerregierung allerdings signifikant; zunächst jedenfalls. Denn der Staatsgründer der Islamischen Republik Iran, Ayatollah Khomeyni, meinte, man brauche keine Kernkraft, weil man genug Öl habe. Und er war – aus religiösen Gründen – gegen alle Massenvernichtungswaffen – gegen A, B, und C-Waffen – weswegen er das Atomprogramm Irans stoppen ließ und auch im Krieg gegen den Irak, der von 1980 bis 1988 währte, keine chemischen und biologischen Waffen einsetzen ließ. Was Iraks Präsident Saddam Hussein indes nicht davon abhielt, Massenvernichtungswaffen gegen Iran einzusetzen.

    Der Krieg brachte am Ende jedoch ein radikales Umdenken vonseiten Teherans. Denn: Kurz bevor Khomeyni den Waffenstillstand akzeptierte, bevor er diesen “Giftbecher schluckte”, wie er damals formulierte, hatte er einen – wie er sagte – “schockierenden Bericht” des damaligen Führers der Revolutionsgarden bekommen. Dabei handelte es sich um Mohsen Rezai, jenen Mann also, der in diesem Sommer gegen Amtsinhaber Ahmadinejad antrat. Von Zeitzeugen wird vermittelt:

    Ayatollah Khomeyni sagte damals über den Bericht, Rezai sei eindeutig gewesen: Wenn Iran erhobenen Hauptes aus diesem Krieg herauskommen wolle, so Rezai, müsse man hochentwickelte Waffen einsetzen, Nuklearwaffen eingeschlossen. Weil Iran diese Waffen aber nicht hatte, habe er, Khomeini in den Waffenstillstand eingewilligt.

    Der acht Jahre andauernde Krieg Irans gegen den Irak, der im Westen nur wenig Aufmerksamkeit erregte, in Iran aber so ganz anders wahrgenommen wurde – im Persischen der “aufgezwungene Krieg” heißt – war so etwas wie die iranische Nie-wieder-Erfahrung: Irakische Bomben auf Teheran und 64 weitere Städte des Landes, eine halbe Million Tote auf iranischer Seite und 50.000 durch Giftgaseinsätze versehrte Iraner prägen die Erinnerungen der Iraner an diesen Krieg bis heute. Für die Iraner war darüber hinaus unfassbar, dass auch international keiner Partei für sie ergriffen und niemand eine Ächtung des Aggressors gefordert hatte. Hans-Dietrich Genscher war damals die einzige Ausnahme.

    Die Erfahrung Irans im Krieg gegen den Irak hatte demnach zweierlei Auswirkungen: Er schuf ein nationales Trauma und er veranlasste politisch ein Umdenken der iranischen Führung. Die, so heißt es zumindest in Teheran hinter vorgehaltener Hand, schenkte den Revolutionsgarden Gehör, folgte deren Einsicht, dass Iran nun doch Atomwaffen brauche, um sich verteidigen zu können beziehungsweise um abzuschrecken. Die Revolutionsgarden sind heute im iranischen System wichtiger denn je. Sie waren es, die die Proteste gegen die vermeintliche Wahlfälschung vom Juni 2009 auf die brutalst mögliche Weise niedergeschlagen haben.

    Nach dem Tod Khomeynis unterstützte sein Nachfolger, Ayatollah Khamenei, der gegenwärtige geistliche Führer Irans, nur zu gern den damaligen Staatspräsidenten Rafsandschani in dessen Anliegen, das iranische Atomprogramm wieder aufzunehmen. Jene, die Ahmadinejad Nuklearambitionen nachsagen, sollten daher nicht vergessen, dass bereits sein Vorvorgänger es war, der das Programm wieder aufnahm. Was die Atomfrage insofern für den Westen komplizierter macht, als dies zeigt, dass tatsächlich unter den Machthabenden in Iran ein weitgehender Konsens besteht.

    Hinzu kommt einer der wichtigsten Gedanken, den Staatsgründer Ayatollah Khomeyni hinterließ. Er nämlich formulierte, dass alles erlaubt ist, wenn es dem Erhalt des islamischen Staates dient:

    Wenn es der Nutzen für die islamische Ordnung gebietet, ist es auch erlaubt, das Fasten auszusetzen und Moscheen zu zertrümmern.

    “Maslehat-e nezam”, also der Nutzen für das System, das ist seither das Prinzip, das über allem steht, mit dessen Hilfe die islamischen Vorgaben, die beim Regieren stören, neu interpretiert, womöglich auch ausgesetzt werden können. Um dieses Prinzip institutionell zu verankern, rief Ayatollah Khomeyni noch kurz vor seinem Tode den sogenannten Schlichtungsrat ins Leben, der zur Aufgabe hat, die letzte Entscheidung zu fällen, wenn islamische Gebote mit dem Nutzen für das System kollidieren. Hinter diesem pragmatischen Akt stand die Sorge, die Revolution an jene zu verlieren, die engstirnig islamisch dachten. Und der Vorsitzende jenes Rates ist zufällig Rafsandschani, der schon im Jahre 2001 durchaus eine Vereinbarkeit zwischen Bombe und Islam herzustellen vermochte. Er sagte:

    Wir wollen nicht mit dem Gedanken leben, angreifbar zu sein. Und wir wollen nicht, dass eine Konfrontation zum Dritten Weltkrieg führt. Das ist das Schlimmste, was je passieren kann. Sollte der Tag kommen, an dem die islamische Welt gebührend ausgestattet ist mit den Waffen, die Israel in seinem Besitz hat, dann würde es Israels koloniale Übermacht nicht mehr geben. Denn das Abwerfen von Atombomben auf das Land des jeweils anderen würde für Israel bedeuten, dass nichts mehr von ihm übrig bleibt, während es die islamische Welt nur beschädigen würde.

    Dies ist die Äußerung, die – neben denen von Ahmadinejad – weithin als Beweis dafür genommen wird, dass Iran tatsächlich beabsichtige, Israel mit Atomwaffen anzugreifen und meist wiedergegeben wird mit: Eine einzige Bombe würde ausreichen, um Israel auszulöschen. Doch liest man die Aussage vollständig, ist das, was Rafsandschani meint: Nicht Angriff, sondern Abschreckung – gemäß dem Prinzip, das auch das Verhältnis zwischen den USA und der Sowjetunion jahrzehntelang prägte – nicht ohne Erfolg. Dass die Iraner die Bombe wollen, scheint aus ebendiesem Grund mehr als wahrscheinlich. Daraus folgt nicht, dass sie selbst die Bombe als Aggressor einsetzen wollen – nein – das Regime will die Bombe, weil nicht noch einmal passieren soll, was 1980 passiert ist, als Saddam Hussein in Iran einmarschiert ist. Und weil das Regime sehr gut beobachtet hat, welches Ende Saddam Hussein nahm. Iran hat daraus den Schluss gezogen, dass der angegriffen wird, der die Bombe nicht hat. Dass aber verschont bleibt, der über sie verfügt.

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/einewelt/1040635/

  27. Rafzanjani hat im Iran gar nichts mehr zu melden. Und Frau Amirpur schon mal gleich nicht.

  28. Arthur sagt:

    Hallo Jürgen,

    hab etwas gefunden, dass ich gerne mit Euch hier teilen möchte.
    Das wars dann von meiner Seite zum Thema Assange, und zu Wikileaks nur noch inhaltlich.Versprochen.
    Aber seht selbst:

    http://amzn.to/hHxDA8

    Sicher nicht lizenziert und offiziell von WL, aber dennoch zum schieflachen!

    MfG

  29. Roy Lanek sagt:

    [continued]

    Real guerilleros love gefilte fish:

    [W]hile there were numerous insulting comments about the leaders of almost all the countries discussed in the cables, some revelations were particularly suspicious. For one, it seems strange that Israel, a nuclear-power with ongoing military adventures was spared much of the embarrassment. Iran’s nuclear program-related documents were bewildering, as they comprised the only case with a consistent and consequential narrative. This was embraced by the Israeli Jerusalem Post, which described the findings as vindicating to Israel (because the leaks alleged that the desire to eliminate Iran’s nuclear program was also shared by
    others in the region). The timing of this revelation seems
    suspicious, in light of Iran’s scheduled nuclear talks in Geneva, and the increasingly warming of relations between Iran and various Arab countries. It seems as if someone, or some entity, wants to enliven the conflict with Iran, and spread it throughout the Middle East.^1

    [roy] add the next fiasco, embarrassment and shame in progress, the TLS (Special Tribunal for Lebanon).

    1. Stating the Obvious: WikiLeaks Indicts and Vindicates U.S.
    Diplomats
    by Ramzy Baroud
    December 9, 2010
    http://www.globalresearch.ca/index.php?context=viewArticle&code=BAR20101209&articleId=22352

  30. Roy Lanek sagt:

    [continued]

    Wikileaks: A Big Dangerous US Government Con Job
    by F. William Engdahl
    December 10, 2010
    http://www.globalresearch.ca/index.php?context=viewArticle&code=20101210&articleId=22357

    [T]he story on the surface makes for a script for a new Oliver Stone Hollywood thriller. A 39-year old Australian hacker holds the President of the United States and his State Department hostage to a gigantic cyber “leak,” unless the President leaves Julian Assange and his Wikileaks free to release hundreds of thousands of pages of sensitive US Government memos. A closer look at the details, so far carefully leaked by the most ultra-establishment of international media such as the New York Times, reveals a clear agenda. That agenda coincidentally serves to buttress the agenda of US geopolitics around the world from Iran to Russia to North Korea. The Wikileaks is a big and dangerous US intelligence Con Job which WILL LIKELY BE USED TO
    POLICE THE INTERNET. [Emphasis mine]

    [E]xcuse to police the Internet? [read] etc. …

  31. prince charming sagt:

    hallo herr elsässer,

    wo kann man denn in berlin COMPACT erwerben?
    und nein, ich will erstmal kein abo, sondern testen.

    gruß
    pc

  32. juergenelsaesser sagt:

    prince: eine Liste gibt es hier: http://compactmagazin.wordpress.com/verkaufsstellen/ . Ich selbst hab es schon am ostbahnhof gesehen, wo es aber mittlerweile ausverkauft sein dürfte.

  33. Flora sagt:

    @ Roy Lanek: Danke für den Hinweis. Den Artikel gibts auch auf deutsch (Engdahl lebt in Deutschland und ist u.a. Umweltexperte): “Wikileaks – eine gefährliche Schwindeloperation der US-Regierung”. Die englische Fassung ist inzwischen weit verbreitet.

  34. Assange accuser may have ceased co-operating
    by Guy Rundle
    Thursday, 9 December 2010

    Anna Ardin, one of the two complainants in the rape and sexual assault case against WikiLeaks editor-in-chief Julian Assange, has left Sweden, and may have ceased actively co-operating with the Swedish prosecution service and her own lawyer, sources in Sweden told Crikey today.

    The move comes amid a growing campaign by leading Western feminists to question the investigation, and renewed confusion as to whether Sweden has actually issued charges against Assange. Naomi Klein, Naomi Wolf, and the European group Women Against Rape, have all made statements questioning the nature and purpose of the prosecution.

    Ardin, who also goes by the name Bernardin, has moved to the West Bank in the Palestinian Territories, as part of a Christian outreach group, aimed at bringing reconciliation between Palestinians and Israelis. She has moved to the small town of Yanoun, which sits close to Israel’s security/sequestration wall. Yanoun is constantly besieged by fundamentalist Jewish settlers, and international groups have frequently stationed themselves there.

    Attempts by Crikey to contact Ardin by phone, fax, email and twitter were unsuccessful today.

    Ardin’s blog has restarted after a fortnight hiatus, and her twitter feed has restarted after a two-month break. The twitter feed appears to be commenting on her ongoing profile in the media with the latest entry reading: “CIA agent, rabid feminist / Muslim lover, a Christian fundamentalist, frigid & fatally in love with a man, can you be all that at the same time …”
    [...]
    These moves are evidence of the situation your correspondent suggested in Crikey yesterday — that the Assange case is proving to be the final process by which the second-wave feminist coalition formed in the late 1960s splits substantially, with feminists with differing attitude to Western state power finding themselves on different sides of the debate.

    Indeed, it puts one in the unusual position of saying that commentators such as Wolf are being too anti-complainant in their construction of the charges as nothing other than a couple of bad dates. It’s a strange world, and getting stranger. [...]

    http://www.crikey.com.au/2010/12/09/rundle-r-pe-case-complainant-has-left-sweden-may-have-ceased-co-operating/

  35. Winston Smith sagt:

    J. Assanges Anwalt in Schweden:

    “Leif Silbersky (1938- ) traces his ancestry back to the
    Balkans three generations ago. A renowned defense lawyer
    with many high-profile cases to his credit, he is also a widely read author. His writing career began with the factual Portrait av terror ister: inter vjuer med terror ister i israeliska fangelser (“Portrait of Terrorists: Interviews with Terrorists in Israeli Jails,” 1977). He has also written a series of detective novels together with Swedish author Olov Svedelid. The first was Sista vittnet (“The Last Witness,” 1977, followed by a new book every year until 1985, then a break until 1990 when En rostfor doden (“A Voice for Death”) was published. The main character throughout the series is an old Jewish lawyer named Rosenbaum, a survivor of the Holocaust.”

    Vgl. Encyclopaedia Judaica, Fred Skolnik – Michael Berenbaum (Hrsg.), 2. Aufl. Detroit u.a.

  36. Winston Smith sagt:

    If We Lose our Internet Freedoms Because of Wikileaks, You Should At Least Know Why
    by Scott Creighton

    http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=22371

  37. Winston Smith sagt:

    “Geoffrey Robertson to defend Assange”

    “Geoffrey Robertson was born in Australia and grew up in the Sydney suburb of Eastwood, attending Epping Boys’ High School. He obtained his law degree from the Sydney Law School before winning a Rhodes Scholarship to study at Oxford, where he graduated with a Bachelor of Civil Law.”

    “The lawyer who was threatened by terrorists whilst acting for Salman Rushdie has said that Random House US should pay “substantial compensation” to Sherry Jones, whose novel about Muhammad’s child bride Aisha was dropped by the publisher over fears it could provoke terrorist attacks. Jones’s The Jewel of Medina was described as potentially more controversial than both Rushdie’s novel The Satanic Verses and the Danish newspaper cartoons of Muhammad.
    Geoffrey Robertson QC, whose latest book The Tyrannicide Brief is published by Random House US and who was under terrorist threat whilst acting for Rushdie, said: “We can’t be overcritical of American publishers for cowering under terrorist threats. After all, the Guardian, like every other British newspaper, lacked the gumption to publish the Danish cartoons. But all who care about free speech have a duty to make this sort of censorship counterproductive. Random House should pay this author substantial compensation, and the book should be placed on a website so everyone can read it.”

    “Julian Assange hat sich in England einen ungewöhnlichen Verteidiger genommen. Denn Mark Stephens ist kein Strafrechtler, sondern Medienanwalt.
    Die Liste seiner Klienten liest sich wie ein Kulturalmanach des letzten Jahrhunderts: die Rolling Stones, Led Zeppelin, Salman Rushdie, Bloomberg, CNN.”

    “The Internet Watch Foundation (IWF) is a non-governmental charitable body based in the United Kingdom. It offers an online service for the public and IT professionals to report content on the Internet that it considers to be “potentially illegal”. As part of its function, the IWF produces a blacklist of Internet sites and content that it deems to be in contravention/potentially in contravention to UK laws. Since 2010, blocking Internet users from accessing the content on this list is mandatory for all UK based ISPs that want to be eligible for contracts with government agencies and other public bodies.
    The IWF operates in informal partnership with the police, government, public and Internet service providers.
    [...]
    Demon Internet was a driving force behind the IWF’s creation, and one of its employees, Clive Feather, became the IWF’s first chair of the Funding Board and solicitor Mark Stephens the First Chair of the IWF’s Policy Board. The Policy Board developed codes, guidance, operational oversight and a hotline for reporting content.

    “Whispers have reached our ears that Mark Stephens of Finer, Stephens, Innocent has threatened Derek Summerfield, the doctor who has been tirelessly campaigning against the complicity of the Israeli Medical Association and its President, Yoram Blachar, in the torture of Palestinians, with a libel suit if he doesn’t shut up.
    [...]
    Presumably Mark Stephens is opposed to censorship except when it comes to torturers, Zionists or Zionist torturers. Or maybe his commitment to fighting censorship stops when it threatens his pocket.”

    “Mark Stephens (born 1956 or 1957) is a British solicitor specialising in media law and intellectual property rights with the firm Finers Stephens Innocent.”

    “Waddesdon Trust
    Professional Advisers
    Auditors Saffery Champness
    Legal Advisers Farrer & Co; Finers Stephens Innocent
    Investment Managers Global Asset Management
    Trustees
    The Rt Hon Lord Fellowes GCB GCVO QSO (Chairman), Lord Rothschild, Lady Rothschild, Beth Matilda Rothschild, Nicholas Hugo Baring, Julian Humphrey Prideaux, Sir William Henry Proby”

  38. Winston Smith sagt:

    …Fortsetzung

    Quellen:

    theage.com.au/world/geoffrey-robertson-to-defend-assange-20101207-18oc6.html
    en.wikipedia.org/wiki/Geoffrey_Robertson
    guardian.co.uk/books/2008/aug/12/islam
    wissen.de/wde/generator/wissen/services/nachrichten/ftd/PW/50203081.html
    en.wikipedia.org/wiki/Internet_Watch_Foundation
    azvsas.blogspot.com/2009/10/not-so-innocent-index-on-censorship.html
    en.wikipedia.org/wiki/Mark_Stephens_(lawyer)
    charityperformance.com/charity-details.php?id=17426

  39. Roy Lanek sagt:

    Absolutely outstanding, MUST-SEE video. Without loss of generality (it addresses Aussies in particular), it fits Germany too. Not a bit off-topic (in particular with regard the ongoing WikiLeaks soap opera/romance).

    This is the URL:

    http://www.veteranstoday.com/2010/11/21/anthony-lawson-friends-of-israel-enemies-inside-the-gates/

    And the video is

    ANTHONY LAWSON: FRIENDS OF ISRAEL – ENEMIES INSIDE THE GATES
    (video)

    November 21, 2010

  40. Roy Lanek sagt:

    [continued]

    video:

    ANTHONY LAWSON: FRIENDS OF ISRAEL – ENEMIES INSIDE THE GATES
    (video)

    November 21, 2010

  41. Roy Lanek sagt:

    The video is

    ANTHONY LAWSON: FRIENDS OF ISRAEL – ENEMIES INSIDE THE GATES
    (video)

    November 21, 2010

    I wonder if can get the URL displayed now …

  42. Roy Lanek sagt:

    *Funny*, I had to use ‘tor’^1 for both downloading the video and posting its URL here at the forum …

    1. tor is a connection-oriented anonymizing communication service. Users choose a source-routed path through a set of nodes, and negotiate a “virtual circuit” through the network, in which each node knows its predecessor and successor, but no others. Traffic flowing down the circuit is unwrapped by a symmetric key at each node, which reveals the downstream node.

  43. Winston Smith sagt:

    Ist das zu glauben!?
    “The Telegraph” weiß folgendes zu berichten (Übers. W.S.):

    “Für die Vereinigten Staaten mag Julian Assange nun der “öffentliche Feind Nummer Eins” sein. Einige amerikanische Politiker haben sogar seine Exekution gefordert.

    Doch vor weniger als einem Jahr wurde der Gründer von WikiLeaks auf einer Cocktail-Party just von einem jener Diplomaten offiziell verköstigt, dessen Geheimnisse er schon bald an die ganze Welt ausplaudern sollte.

    Auf dem Empfang, der in der US-Botschaft in Reykjavik, Island, abgehalten wurde, unterhielt sich Herr Assange mit Sam Watson, dem stellvertretenden Chef de Mission der Botschaft. [...]”

    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/wikileaks/8197890/Julian-Assange-wined-and-dined-at-US-Embassy.html

  44. Roy Lanek sagt:

    Next superlative, really must see video:

    http://www.veteranstoday.com/2010/12/09/firefighters-for-911-truth-debunk-assange-irrefutable-proof- of-cover-up-video/

    FIREFIGHTERS FOR 9/11 TRUTH DEBUNK ASSANGE: IRREFUTABLE PROOF OF
    COVER-UP (VIDEO)

    “118 FIRST RESPONDERS HEARD EXPLOSIONS…..”
    By Gordon Duff STAFF WRITER/Senior Editor

    [O]ne of the many groups of dedicated professionals insulted by Julian Assange is “Firefighters for 9/11 Truth.” This is their video. Assange says they are liars but even Fox News now admits that Building 7 was destroyed by explosives.

    [A]ssange staked the reputation of Wikileaks on the public never learning about Building 7. Who would want to silence the biggest controversy in history? Why is Julian Assange doing this? Who is he?

    Etc.

    [roy] video’s URL: http://www.youtube.com/watch?v=kxGB2YoGV-I

  45. Winston Smith sagt:

    Also keine Augsteinschen 103 Tage…

    “WikiLeaks-Chef Assange kommt auf Kaution frei”
    http://www.tagesschau.de/ausland/assange164.html

  46. Roy Lanek sagt:

    [update]

    > add the next fiasco, embarrassment and shame in progress, the TLS (Special Tribunal for Lebanon).

    http://www.almanar.com.lb/newssite/NewsDetails.aspx?id=166008&language=fr
    Paris menace le Liban d’une guerre israélienne!
    15/12/2010

  47. Roy Lanek sagt:

    [update]

    http://www.almanar.com.lb/newssite/NewsDetails.aspx?id=166129&language=fr
    “On nous a offert d’acheter les documents de l’enquête
    internationale”!!

    15/12/2010

    Au cours de la neuvième commémoration de la cérémonie de Achoura, le secrétaire général du Hezbollah sayyed Hassan Nasrallah a assuré que la fitna chiito-sunnite n’aura pas lieu au Liban, il l’a assuré ,l’a répété à plusieurs reprises. Il a souligné que cette fitna est un projet israélien de l’aveu des Israéliens eux-mêmes qui ont invité les sunnites à s’allier avec eux pour faire face à ce qu’ils ont appelé la menace chiite !

    Sur le plan local, sayyed Nasrallah a révélé comment le
    vice-président de la commission d’enquête internationale a vendu des documents secrets de l’enquête internationale pour 50 000 dollars, voire qu’il a fait savoir à sayyed Nasrallah qu’il était prêt à lui fournir to[us] les documents qu’il voulait pour une somme d’un million de dollars !!

    Etc.

    Where the “vice-président de la commission d’enquête
    internationale” is Ralph Riachy (if I am not mistaken).

  48. Roy Lanek sagt:

    Wrong:

    http://www.un.org/News/Press/docs/2005/sga922.doc.htm
    SECRETARY-GENERAL APPOINTS DETLEV MEHLIS AS HEAD OF UN INTERNATIONAL INDEPENDENT INVESTIGATION COMMISSION

    meaning that the vice referred to is: Gerhard Lehmann [not the
    goalkeeper haaa-haaa-haaa :,( ]

    Or I am again mistaken?

  49. Roy Lanek sagt:

    Got it — it’s Gerhard L.

  50. Roy Lanek sagt:

    Maybe there is something to write an article for COMPACT-Magazin here?

    http://www2.irna.ir/fr/news/view/menu-306/1012161991105101.htm
    Hassan Nasrallah: le projet de grand Israël est désormais enterré
    Thursday December 16, 2010

    Il avance pour preuve que toutes les pistes auraient dû être
    creusées pour que l’enquête soit crédible. De plus, il a dénoncé les fuites au sujet de l’enquête orchestrée qui atteignent une ampleur importante, soulignant qu’il y a là quelque chose de malsain. Enfin, il a affirmé que l’Allemand Gerhard Lehman, est un personnage corrompu et est la principale source des fuites.

    « J’ai la preuve de sa corruption. Il a vendu des documents de l’enquête à des personnalités libanaises, à 70 000 dollars l’un, et ces personnalités me les ont remis. De plus, il m’a
    indirectement proposé d’acheter tous les documents pour la somme d’un million de dollars. J’ai naturellement refusé. »
    Hassan Nasrallah est également revenu sur le refus de déférer le dossier des faux témoins devant la Cour de justice.

    Etc.

  51. Roy Lanek e.a.

    Sayyed Nasrallah´s speech is just being delivered on press tv with English tranlation!

  52. Roy Lanek sagt:

    Real guerilleros love gefilte fish [continued]

    “[T]he timing of this [WikiLwaks] revelation seems suspicious” …

    Hezbollah says STL indictment ‘dead’
    http://www.presstv.ir/detail/156037.html

    Saturday Dec 18, 2010

    [H]ezbollah says a potential indictment against the group by the US-backed tribunal on the former Lebanese premier’s murder has already lost its intended effect.

    “Suppose the indictment is issued tomorrow, it will not change anything…,” said the Lebanese resistance movement’s Deputy Secretary General Sheikh Naim Qassem on Friday, Lebanese website Naharnet reported. “…it is already dead,” he noted.

    Etc.

  53. Roy Lanek sagt:

    [update Special Tribunal for Lebanon]

    For those who can read French:

    ** Washington: “Le TSL se poursuivra quoi que le Liban et le
    Hezbollah fassent”
    24/12/2010
    http://www.almanar.com.lb/newssite/NewsDetails.aspx?id=167261&language=fr

    [roy: betting anyone that Washington's intimidations don't count more than shit in Lebanon? :) ]

    ** Champs gaziers : échanges de menaces entre « Israël » et le Liban
    23/12/2010
    http://www.almanar.com.lb/newssite/NewsDetails.aspx?id=167157&language=fr

    L’enjeu porte sur deux gisements offshores découverts récemment, Tamar et Léviathan. Les réserves de Tamar sont estimées à 8 milliards de m3 de gaz naturel et celles de Léviathan “pourraient atteindre le double et assurer la consommation d’Israël pour 25 ans”, a déclaré à l’AFP le ministre des Infrastructures nationales, Uzi Landau.

    Mais ces richesses se trouvent dans des zones maritimes
    contestées. Les frontières maritimes avec le Liban ne sont pas délimitées alors que les deux pays sont techniquement en état de guerre. En outre, la Turquie, estime avoir son mot à dire.

    Dans un entretien accordé au journal AsSafir, Bassil [ministre
    libanais de l’énergie] a indiqué que le Liban se réfère dans la
    délimitation des frontières maritimes au Droit international en
    vigueur sur les mers, signé par le Liban, mais dénigré par
    Israël. Selon lui, l’entité sioniste devrait se plier pour une
    fois au moins au Droit international, sinon, met-il en garde «
    ses intérêts et ceux des sociétés qu’elle va recruter seront
    menacés ».

    Etc.

  54. Roy Lanek sagt:

    [update (2) Special Tribunal for Lebanon]

    http://www.ramzybaroud.net/articles.php? id=9030796ec597fefdb9dac73a9294630c&mode=details&offset=0&browse_category=4772302

    Whitewashing Defeat: Obama’s Indecisiveness Defines His
    Presidency
    by Ramzy Baroud, Thursday 23th of December 2010

    [I]nstead of laying the blame squarely on Israel, the Obama
    administration delved into the same long-discredited rhetoric
    that only Palestinians and Israelis are capable of accomplishing peace WITHOUT ANY OUTSIDE INTERVENTION. That was the core message of Secretary of State Hillary Clinton, who argued that it was up to Israel and the Palestinian leadership to “settle their conflict”. It signaled a complete shift in US foreign policy, which Israel has naturally welcomed, for the US-financed military
    occupier prefers to be left to its own devices in this VERY
    UNBALANCED conflict.

    [Emphasis mine; guess where, on the other hand, there is a difference with Lebanon? Oh, and don't forget the giant gas fields ...]

    Etc.

  55. Roy Lanek sagt:

    ** Julian Assange signs $1.5 mn book deal
    Sun Dec 26, 2010
    http://www.presstv.ir/detail/157261.html

    “I don’t want to write this book, but I have to,” he said in an
    interview with Britain’s Sunday Times. “I have already spent
    200,000 pounds for legal costs and I need to defend myself and to keep WikiLeaks afloat.”

    ** ASSANGE IS GAY?
    7 December 2010
    http://aangirfan.blogspot.com/2010/12/assange-is-gay.html
    [via
    http://www.veteranstoday.com/2010/12/25/gordon-duff-alternative-media-crushes-wikileaks/%5D

    [H]air stylist and former male escort Hermes Pillage, of Stockholm Sweden, said of Julian Assange:

    “He liked his rent boys to be muscular and tattooed but he was cheap with money so usually he had to go with hustlers from the skating rink.”

    How do you say in German: zutreffend?, seemingly [notice the order of the dates above] …

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1.) Auf dem blog kann jedermann kommentieren. Die Einschränkung auf COMPACT-Abonnenten wird aufgehoben. (Ersatzweise wird das Angebot auf der offiziellen COMPACT-Seite www.compact-magazin.com ausgebaut). 2.) Auf diesem blog werden keine Diskussionen über die Jahre 1933 bis 1945 geführt. Holocaust-Leugner, Hitler- und Stalinfans mögen sich anderswo abreagieren. Auf diesem blog wird über das HIER UND HEUTE diskutiert. 3.) Auf diesem blog wird niemand beleidigt und auch keine "Rache" gegenüber Politikern angedroht. Kritik kann scharf sein, aber die Persönlichkeitsrechte auch des politischen Gegners und die Bestimmungen des Strafgesetzbuches sind zu beachten. Beiträge, die sich nicht an Punkt 2 und 3 halten, werden ohne Erklärung gelöscht, auch wenn sie neben den Verstößen Sinnvolles beinhalten.

Kontakt

v.i.S.d.P. dieser Site: Jürgen Elsässer, c/o COMPACT-Magazin, Brandenburger Str. 36, 14542 Werder (elsaesser@compact-magazin.com)
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