MOSSAD und der Barschel-Mord

Neue Erkenntnisse und alte Fragen. Von Jürgen Elsässer

Die heutige Ausgabe der WELT AM SONNTAG wartet mit einer Sensation auf (siehe unten): Ein renommierter Gerichtsediziner geht jetzt davon aus, dass der MOSSAD den ehemaligen Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins umgebracht hat. Wenn ich das in COMPACT-Magazin schreiben würde oder ein solcher Beitrag in Junge Welt gestanden hätte, würden die Pro-Zionisten („Israel-Lobby“) aufschreien und vom „üblichen Antisemitismus“ faseln. Aber nun steht es in einem Blatt des Springer-Konzerns, der seine Mitarbeiter per Redaktionsstatut zur Israel-Solidarität verpflichtet. Was nun, Damen und Herren Anti-Deutsche und Israel-Verteidiger? Ich bin wirklich gespannt auf Eure Reaktionen und lade Euch zur Diskussion auf diesem blog ein. Alle Eure Beiträge, SOFERN SIE SICH AUF DIE WamS-ENTHÜLLUNG BEZIEHEN, werden hier veröffentlicht.

Sollte die WamS-Enthüllung zutreffen, müsste nicht nur die Geschichte der Bundesrepublik neu geschrieben werden – auch die Außenpolitik müsste sich radikal ändern. Deutschland kann nicht privilegierte Beziehungen zu einem Staat unterhalten, der deutsche Spitzenpolitiker ermordet. Was war das für ein Aufschrei, als der iranische Geheimdienst kurdische Spitzenpolitiker im Berliner Lokal MYKONOS ermordete. Das war auch ein Kapitalverbrechen und ein schwerer Verstoß gegen die Souveränität der Bundesrepublik – aber die Iraner haben ihre EIGENEN Staatsbürger liquidiert, nicht unsere!!Nota bene: Der Barschel-Mord dürfte (s.u.) damit zusammenhängen, dass der CDU-Mann israelischen Waffengeschäften mit dem IRAN in die Quere kam. Ja, mit dem IRAN! Die Zionisten, die heute Iran am liebsten mit Krieg überziehen würden, haben selbst mit Iran über Bande gespielt, solange es opportun war (es ging damals den USA durch gleichzeitige Waffenlieferungen an Irak und Iran darum, den Krieg der beiden Staaten künstich zu verlängern, bis beide ausgeblutet waren).

Das Mindeste ist der sofortige Stop der Unterstützungszahlungen incl. kostenloser Waffenlieferungen und das Einfrieren der diplomatischen Beziehungen, bis die Schuldigen des MOSSAD ausgeliefert sind.Und warum nicht generell die deutsche Außenpolitik umorientieren – weg von einer Unterordnung unter US-britisch-israelische Kriegspolitik auf „Extratouren mit China“, also eine eurasische Option, wie es Peter Scholl-Latour in der Dezember-Ausgabe von Compact-Magazin skizziert?

Nun der WamS-Artikel in Auszügen:

Welt am Sonntag|  

Titelthema

Autor: Dirk Banse und Lucas Wiegelmann| 06:00

Neue Spur im Fall Barschel – Sie führt zum Mossad

Gutachter belastet in einer neuen Analyse den israelischen Geheimdienst – Staatsanwalt sieht Mordverdacht erhärtet

In einem der spektakulärsten Politkrimis der bundesdeutschen Geschichte gibt es eine neue Wendung. Einer der wichtigsten wissenschaftlichen Gutachter im Fall Barschel verdächtigt in einem neuen Gutachten den israelischen Geheimdienst Mossad, den früheren schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten ermordet zu haben. Die Daten der chemischen Analysen stimmen bis in Details mit den Todesumständen überein, wie sie der ehemalige Mossad-Agent Victor Ostrovsky in einem Buch schildert. Zu diesem Ergebnis kommt der renommierte Schweizer Toxikologe Professor Hans Brandenberger in einem exklusiven Aufsatz für die „Welt am Sonntag“. Im Unterschied zu anderen Bekenner-Erklärungen oder Vermutungen „beschreibt Ostrovsky ein Szenario, das mit den Analysendaten erstaunlich gut übereinstimmt“, heißt es in dem Papier. Auffällige Details in Ostrovskys Bericht, zum Beispiel die rektale Zufuhr von Beruhigungsmittel und die zeitlich versetzte Verabreichung von Medikamenten, spiegelten sich im chemischen Befund wider, so Brandenberger.

Es ist das erste Mal, dass sich der Wissenschaftler zur Frage nach den Tätern äußert. Nach seiner Einschätzung belegen toxikologische Untersuchungen des Barschel-Leichnams, dass der CDU-Spitzenpolitiker weder durch Selbstmord noch durch Sterbehilfe ums Leben gekommen sein kann. „Die chemischen Befunde indizieren einen Mord, wobei (…) aufgrund der Komplexität des Mordgeschehens davon ausgegangen werden muss, dass ein Profiteam am Werk war, nicht eine Einzelperson.“ Der frühere Chefermittler im Fall Barschel, Heinrich Wille, sieht nun den Verdacht erhärtet, dass der ehemalige Ministerpräsident von einem professionellen Killerkommando getötet wurde. „Brandenbergers Aufsatz enthält neue Erkenntnisse, die geprüft werden sollten“, sagte der ehemalige Leitende Oberstaatsanwalt von Lübeck dieser Zeitung. Einen konkreten Verdächtigen gebe es bis heute nicht.

(…)
Ein mögliches Motiv für den Mord ist nach Aussagen verschiedener Zeugen Barschels angebliche Verstrickung in dubiose Rüstungsgeschäfte. Der CDU-Politiker soll von illegalen Waffenlieferungen in den Nahen Osten und nach Südafrika gewusst und damit gedroht haben, diese öffentlich zu machen. Nach Darstellung von Ostrovsky hatte Barschel Kenntnis von angeblichen Rüstungsgeschäften Israels mit dem Iran, die über Schleswig-Holstein abgewickelt worden seien. Die Staatsanwaltschaft Lübeck war der Spur Mossad bereits in ihrem Mordverfahren nachgegangen. Damals waren die Ermittler zu der Einschätzung gelangt, dass es Widersprüche zwischen den toxikologischen Befunden und der Darstellung Ostrovskys gebe. Nach Brandenbergers neuem Gutachten erscheint die Theorie jetzt in ganz neuem Licht.

(…)

48 Kommentare zu „MOSSAD und der Barschel-Mord

  1. Die in der „Welt“ dargestellten Tatsachen sind ja schon lange bekannt (Ostrovsky hat sein Buch schon 1994 veröffentlich), neu ist nur, dass eine Systemzeitung diese auch einmal anerkennt bzw. ihnen Gehör verschafft.

    Und man akzeptiert ja eine Sonderrolle der mittlerweile vollkommen unglaubwürdig gewordenen Systemzeitungen, wenn man es als Durchbruch feiert, sobald sich diese mal bequemen, von einer Desinformationslinie zu einer neuen Desinformationslinie umzusteigen, welche der Wahrheit etwas näher kommt. Es ist unklar, was der Artikel bezwecken soll. Dass „Springer“ mit dem politischen organisierten Judentum gebrochen hat, kann ja ausgeschlossen werden, allein die Zensuraktionen der Leserkommentare zum betreffenden Artikel sprechen ja eine eindeutige Sprache.

    Die beste Darstellung der Barschel-Affäre findet sich in Baentschs „Der Doppelmord an Uwe Barschel“. Ein sehr hörenswertes Interview mit dem Autor kann man hier finden:

    Die Forderung nach politischen Konsequenzen scheint mit angesichts der Machtverhältnisse übrigens etwas naiv…

  2. Sonst lügen die „Mainstream-Medien“ doch ständig. Und jetzt steht irgendwas drin, dass sich auf irgendeine Untersuchung stützt und überhaupt nichts konkretes aussagt und schon ist die WELT Kronzeuge und empirischer Beweis für irgendwas?

    Bestätigungsbias infolge selektierter Wahrnehmung?

  3. Der Züricher Gerichtsmediziner, der jetzt in der „Welt“ zu Wort kommmt, taucht übrigens schon bei Baentsch auf (auch im Interview).

  4. In diesem Buch, welches man sich im Netz ansehen kann, siehe unten, wird die Ermordung detailliert beschrieben.

    Unser ehemals „dickster und größter Bundeskanzler“ könnte sicher dazu Ausführungen machen.

    Sein Ehrenwort für Geheimnisse lassen einiges erahnen.

    Jeder andere Bürger währe sofort in Beugehaft gekommen.

    Soweit zu den gleichen Rechten aller Bürger in der BRD Finanzdienstleistungs GmbH

    http://download.cxs2.info/Geheimakte.Mossad_von.Victor.Ostrovsky.pdf

  5. Was hätte Barschel denn ausplaudern können ?

    Ich sehe das Mordmotiv des Mossad eher im Grundsätzlichen, denn Barschel hatte damals gute Chancen und auch genügend Ehrgeiz, den schon seinerzeit abgewirtschafteten Kohl zu beerben.

    Man stelle sich mal vor:
    Ein konservativer Christdemokrat der aus seiner nationalen Einstellung keinen Hehl machte. Ein Mann, der noch als Landesinnenminister die Beisetzung von Karl Dönitz besuchte um dem ehemahligen deutschen Staatsoberhaupt die letzte Ehre zu erweisen.

    Konnten Mossad, CIA und ihre hiesigen Vasallen wirklich zulassen, daß ein solcher Mann vielleicht irgendwann Bundeskanzler werden könnte ?

  6. Dass dieses zionistische Blatt so eine Meldung bringt, sollte GENERELL skeptisch stimmen, und ich sehe absolut keinen Grund zur Euphorie.

    Es geht hier nur darum, dem Iran was anzuhängen.

  7. Furchtbar, furchtbar für alle Antifas und Gutmenschen.
    Nach R.W. Fassbinder, Eva Hermann, Sarrazin, Jürgen Elsässer…, ist jetzt auch die „Welt“ zum Antisemitismus konvertiert.
    Muß bestimmt diese Form des strukturellen Antisemitismus gewesen sein,die sich jetzt aus der Mitte der „Welt“ , Ihren Weg an die Oberfläche gebahnt hat.
    Nicht auszudenken, was passiert wenn hunderte von Mandatsträgern und Mitgliedern der CDU Aufklärung fordern. Kurz nach dem Mord waren Sie ja so geschockt das sie das ganz vergessen hatten.
    Wäre also nochmals eine, wenn auch späte Gelegenheit, liebe CDU Mtglieder.

  8. So So Barschel wurde ermordet – das haben ja schon viele vorher gedacht. Jetzt nach den vielen Jahren ist das politisch nicht mehr relevant.

    Ein anderer seltsamer Tod würde mich viel mehr interessieren. Was ist mit Kirsten Heisig?

  9. fatima: na na na … der schuss geht gegen israel. und: das iran-gate ist doch fakt, oder?

  10. Ich meine auch, dass es im wahrsten Sinne des Wortes sehr bemerkens-wert ist, dass sogar (!) das Springermedium Welt berichtet. Ich ordne dieses in den Kontext der aktuellen Terrordrohungen, äh, „warnungen“ ein. Die USA haben ja schon vor Monaten vor kommenden Anschlägen in Deutschland „gewarnt“. Man will nun offenbar von Seiten gewisser Fraktionen der deutschen Sicherheitsbehörden, der Politikerkaste und der Wirtschaft präventiv demonstrieren, dass man sich eine False Flag-Operation keinesfalls bieten lassen wird und nach ihrer Durchführung den Medien zuspielen würde, wer tatsächlich dahinter steckt. In diesem Zusammenhang gilt es, einmal die primäre Funktion der etablierten Medien zu betrachten: Es geht keinesfalls darum, den Bürgern neutral Informationen zu vermitteln! Sattdessen soll durch die jeweiligen Berichte ein bestimmtes politisches Ziel verfolgt werden, soll die öffentliche Meinung in eine gewisse Richtung beeinflusst werden. Es wird jetzt also nicht darüber berichtet, dass der Mossad hinter dem Mord stecken könnte, weil das eine ganz neue und aktuelle Erkenntnis ist – denn derartige begründete Verdachtsmomente gab es sehr wohl schon seit langer Zeit, nur wurden sie halt unterdrückt beziehungsweise als absurde Verschwörungstheorien diffamiert – sondern weil es opportun ist und einem spezifischen Zweck dient.

    Es bleibt abzuwarten, ob die Presse bezüglich des Mordes an Barschel weiter am Ball bliebt…

    Interessant ist auch, ob und wann der Fall Herrhausen wieder neu aufgerollt wird.

  11. „Ich sehe das Mordmotiv des Mossad eher im Grundsätzlichen“

    Ich weiß jetzt nicht ob sie das Buch gelesen haben von Osstrovsky aber darin kann man ganz klar nachlesen dass der Mossad bereits aufgrund von trivalen Gründen mordet z.Bsp um potentielle unschuldige Zeugen auszuschalten.So hat man in Frankreich einfach eine Frau überfahren die mit Geheimdiensten und Geschäften nichts zu tun hatte sondern einfach zur falschen Zeit am falschen Ort potentieller Zeuge war.
    PS:Der Mossad ist nicht der beste Dienst , er hat einfach nur Narrenfreiheit und wird von fast jedem westlichen Dienst/Politikern bemuttert und beschützt.Ein wirklich guter Geheimdienst war wenn man dass vorurteilsfrei sagen kann die Staatssicherheit.

  12. „Interessant ist auch, ob und wann der Fall Herrhausen wieder neu aufgerollt wird.“

    Auf jeden Fall werden die „Stasiakten“ der BRD um einiges dreckiger ausfallen als die der BRD.

  13. J. Elsässer: „und: das iran-gate ist doch fakt, oder?“

    Ja, und dafür zeichnete maßgeblich der später zum Westen zum Helden gekürte Montazeri verantwortlich, und er bekam die Quittung dafür.

    http://www.muslim-markt.de/forum/messages/1398.htm

    Aber erstens traue ich der Springer – Presse keinen mm weit, ich glaube nämlich ebensowenig , dass Springer mit dem politisch organisierten Zionismus (Achtung, nicht „Judentum“!) gebrochen hat.
    Zweitens, warum kommt das jetzt erst raus, ausgerechnet in Zeiten der allemeinen Hysterie vor „islamistischem Terror“?
    Mal ehrlich, wer interessiert sich ausgerechnet jetzt noch für Barschel? Da halte ich den Fall Kirsten Heisig für ungleich brisanter!

  14. Der „Welt“Artikel wäre dann also die Fortsetzung von diesem Focus Artikel vom 11.10.2007

    http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-7633/fall-barschel_aid_135467.html

    Hobbes Staatstheoretische Exkursionen richtig verstanden, hat „ein Staat seine Legitimation verloren wenn er das Leben seiner Bürger nicht mehr schützen kann“.
    (Übrigens die einzige Möglichkeit die Hobbe dem Bürger läßt, seinen Staat in Zweifel zu ziehen)

    Dazu muss er es aber zuerst wollen, auch im Nachhinein.

  15. Flora: „Israel bestreitet Agentur-Mord an Barschel.“

    ach nee, und ich dachte, die sagen „ja wir waren das“ 😉

    J. Elsässer: Den entsprechenden Kommentar konnte ich leider nicht finden.

  16. @Fatima:
    Der Barschel-Fall liegt nun in der Tat lange zurück und ich halte den Heisig-Fall auch für extrem brisant. Dennoch sollte man den Barschel-Fall nicht gänzlich ausblenden, denn bei diesen Sachverhalten geht es nicht nur um die betroffenen Opfer, sondern auch und gerade um die Hintergründe, bzw. die „Hintergrundmächte“, die vom jeweiligen Dahinscheiden profitier(t)en. Überdies sind häufig auch Affinitäten bezüglich der Interessenslage der Täter zu erkennen, womit ich aber im hier vorliegenden konkreten Fall nicht behaupte, der Mossad hätte Heisig auf dem Gewissen. Was alle Fälle als „rote Faden“ verbindet, ist die Tatsache, dass sie nicht aufgeklärt wurden! Deshalb sollte nix und niemand vergessen werden. Die geneigte „Kommentatorenschaft“ sollte sich übrigens mal die lohnenswerte Mühe machen, den von „Fatima“ in ihrem Kommentar genannten Link/Text auf „MM“ anzuschauen. Da wird ein herrlich-realistisches Bild über die GRÜNEN gezeichnet, welches doch auch gleichzeitig so unglaublich entlarvend und erschreckend ist. Wer noch meint, die GRÜNEN stellten so etwas wie eine Opposition dar, dem ist nicht zu helfen…

  17. Fatima: Also wirklich, muss ich das jetzt noch hinterhertragen?
    Leser I.M. schrieb:I ch meine auch, dass es im wahrsten Sinne des Wortes sehr bemerkens-wert ist, dass sogar (!) das Springermedium Welt berichtet. Ich ordne dieses in den Kontext der aktuellen Terrordrohungen, äh, „warnungen“ ein. Die USA haben ja schon vor Monaten vor kommenden Anschlägen in Deutschland „gewarnt“. Man will nun offenbar von Seiten gewisser Fraktionen der deutschen Sicherheitsbehörden, der Politikerkaste und der Wirtschaft präventiv demonstrieren, dass man sich eine False Flag-Operation keinesfalls bieten lassen wird und nach ihrer Durchführung den Medien zuspielen würde, wer tatsächlich dahinter steckt.

  18. J. Elsässer: Danke für Ihre überaus freundliche Antwort, aber ich dachte, Sie meinen den Kommentarbereich der „WamS“.
    I.M.:
    „Man will nun offenbar von Seiten gewisser Fraktionen der deutschen Sicherheitsbehörden, der Politikerkaste und der Wirtschaft präventiv demonstrieren, dass man sich eine False Flag-Operation keinesfalls bieten lassen wird und nach ihrer Durchführung den Medien zuspielen würde, wer tatsächlich dahinter steckt.“

    Das könnte in der Tat möglich sein!

  19. Süddeutsche online: „Das Lifestyle-Magazin für Islamisten“. „Inspire“ auf Hochglanzpapier, made im Jemen? Was ist das denn nun wieder, Osama bin Laden als Star-Autor! Im Grab schreibt es sich wohl besonders flüssig. Im letzten Absatz wird auf einen offensichtlichen Fehler hingewiesen – ein Foto von einer Pistole, die allerdings in Israel produziert wird.

    Da fällt einem unwillkürlich SITE/Intelcenter ein mit den gefälschten Videos/Audios.

  20. „Man will nun offenbar von Seiten gewisser Fraktionen der deutschen Sicherheitsbehörden, der Politikerkaste und der Wirtschaft präventiv demonstrieren, dass man sich eine False Flag-Operation keinesfalls bieten lassen wird“
    ———–

    nun soweit ich beobachten konnte, ist die indirekte, elitäre europäische Flügel, nicht stets der gleichen Ansicht, des USA geführten, elitären Flügels, ich bezweifle, dass die Geheimdienste& Co in Deutschland, sonst noch wo, den Ton angeben könnten. Interessant zu Wissen, dass Springer doch dem europäischen Flügel untergeordnet ist, statt dem USA geführten Flügel.

  21. aaron2201sperber: nicht das geringste? schätzchen, für so ein apodiktisches no-no werden dir deine buddies nicht mal ein mittagessen zahlen. ein bißchen anstrengen sollte man sich als israel-propagandist schon.

  22. @fatima Beachtenswert ist ja, dass diese ganzen Terrorwarnungen ihre Ursprünge in den USA haben… Für mich ein ganz klarer Versuch der US-Regierung und von hochaggressiven US-Geheimdienstkreisen, Deutschland zu erpressen, auf US-Kurs zu halten, und an Abweichungen zu hindern. In diesem Zusammenhang denke ich an den G 8-Gipfel in Heiligendamm, in dessen Umfeld deutsche Behörden US-Agenten mit Sprengstoff erwischten. Das wurde dann als Sicherheitsüberprüfung, als „Antiterror-Test“ verharmlost und weitestgehend totgeschwiegen. In diesem Zusammenhang sind Terrorwarnungen aus den USA immer auch als implizite Terrordrohungen zu begreifen. Und deshalb denke ich, dass der Bericht über den Mord an Barschel gezielt lanciert wurde, um den USA zu zeigen: Wir könnten auch anders, wir könnten die Pressse auch einmal Berichte über die Umtriebe fremder Dienste auf deutschem Boden veröffentlichen lassen, also hütet euch, die CIA oder andere Organisationen eine False Flag-Operation durchführen zu lassen!

  23. Guten Tag,

    „nun soweit ich beobachten konnte, ist die indirekte, elitäre europäische Flügel, nicht stets der gleichen Ansicht, des USA geführten, elitären Flügels, ich bezweifle, dass die Geheimdienste& Co in Deutschland, sonst noch wo, den Ton angeben könnten. Interessant zu Wissen, dass Springer doch dem europäischen Flügel untergeordnet ist, statt dem USA geführten Flügel.“

    Ich glaube nicht, dass die Springer-Presse eine 180° Wende hinsichtlich ihrer amerikanischen Wurzeln gemacht hat.

    Sicherlich fangen einige europäische Staaten an, sich dem unbedingtem Gehorsam den USA gegenüber zu widersetzen und merken, dass der „Große Bruder“ im Westen seit Jahren schwächelt und sich eine Machtverschiebung in Richtung Osten vollzieht.
    Dazu kommen viele US-amerikanische Spionagefälle in sog. befreundeten Staaten wie kürzlich in Dänemark und Norwegen.
    Warum jetzt gerade die Affäre Barschel aufgewärmt wird, könnte mit den jüngsten Terrorwarnungen zu tun haben.
    Oder aber, Springer wird , wie oft, als Proxy genutzt, um die Israelis im „Friedensprozess“ auf Linie zu bringen.
    Sie widersetzen sich jedem konstruktivem Vorschlag seitens der Palästinenser (das war abzusehen) wie auch den USA als Vermittler.
    Die USA haben oftmals Proxies benutzt, um Israel in die Schranken zu weisen, was sich jedoch nie wirklich auf dessen Entscheidungen auswirken konnte.
    Der letzte große Proxy war die Türkei, ist jedoch am Mavi Marmara Massaker gescheitert.

    Zu Barschel selbst:

    Das der Mann ermordet wurde war doch vielen schon kurz nach der Tat 1987 klar.
    Heute im Jahre 2010 spielt das wohl keine Rolle mehr und man kann mit Ablauf der bekannten 30-Jahre Frist in solchen Angelegenheiten, die Wahrheit indirekt zugeben.
    Barschel war kein Kennedy.

    MfG

  24. welt online – der Chef persönlich schreibt einen kilometerlangen Artikel „Der Westen und das höhnische Lachen der Islamisten“ – von Mathias Döpfner (Bilderberg lässt grüssen). Nur positive Kommentare sind stehengeblieben, nach 9 Seiten abgeschaltet.

    Er beschuldigt Iran, die Atombombe einzusetzen, rät dazu, Hitlers „Mein Kampf“ zu lesen (wie denn, ist doch hier verboten) und meint, dass es wohl zu einer Auseinandersetzung mit Iran kommt.

  25. Hi Flora, ich fang mal bei dir an: neulich schrieb mir jermand auf facebook, MK sei hier ohne Probs zu bekommen. Macht nix, ich weiß viele interessante Bücher, die ich vorher lesen will. Freeman schrieb schon im August von irre hohen Bestellungen an Treibstoff, insbesondere JP-8 durch Israel. Entweder passierts bald oder auch das war eher ne Ente, ohne, dass ich sagen wollte, freeman habe ihr aufgesessen, mit ihr zu tun etc.
    IM + Arthur: ich stimme euch so weit zu, nur was bedeutet der Vergleich von Brschel und Kennedy?
    Zum Zeitpunkt: ist noch jemand hier aufgefallen, dass J. Haider 21 J später am selben Tag drauf gegangen ist?
    Terrorwwarnungen: habt ihr auch gehört, wie Th. DeMaizere am Sonntag in der 8-Uhr-Tagesschau sagte: „Eine Story darf nicht so wichtig sein, wie das Spielen mit Ängsten.“ ?

  26. Flora + Selma:

    MK ist selbst in Israel und USA erlaubt, nur hier nicht. Nicht dass ich das unbedingt lesen möchte, hab Wichtigeres zu tun, aber das ist doch merkwürdig.

  27. Hallo Selma,

    der Vergleich mit Kennedy sollte nur den Unterschied zwischen den beiden unterstreichen und aufzeigen, dass man Barschel wahrscheinlich indirekt zugeben wird (israelische Vorgehensweise ist, dass man sich dazu nicht äussert), aber der Fall Kennedy unangetastet bleibt und man sich zwischen Castro oder der „Mafia“ entscheiden darf.

    Zu Freeman bzw. ASuR kann man nur sagen, dass das Blog in den letzten Monaten ziemlich abgebaut hat.
    Es wurde eine Pro-Moskau Linie aufgebaut und apologetisch verteidigt, die sich im Verlauf selbst aufgelöst hat.
    Nichts zu lesen von geplatzten Rüstungsverträgen mit dem Iran, nichts zu lesen über die neue Rolle Russlands neben bzw in der NATO, nichts zu lesen von Moskaus Beteiligung, logistisch wie auch militärisch, in Afghanistan.
    Stattdessen Stuttgart 21, ein bisschen Obama-Bashing und „Studenten-Protestchen“.
    Darüberhinaus sind viele Artikel von anderen Seiten 1:1 übersetzt worden, ohne die Quelle anzugeben.
    Z.B.: http://www.whatreallyhappened.com
    Die Kommentarfunktion ist zu 95% auch nur kritiklosen Beiträgen gewidmet.

    Das reicht erstmal.

    MfG

  28. Arthur:

    Auch wenns jetzt nicht ganz fair ist, über einen anderen blog hier herzuziehen, aber ich habe auch mit Bedauern bemerkt, dass da etwas arg kritiklos über Stuttgart 21 und Gorleben berichtet wird.

  29. fatima/Arthur: freeman und asr haben ihre Verdienste, deshalb bitte keine Meckerei hier über diese Leute, da hat fatima ganz recht.

  30. Ich finde @Arthurs Kritik am Schall-und-Rauch-Blog war sachlich und nachvollziebar. Warum sollte eine solche Kritik in Zukunft unterbleiben? Wenn die Betreiber des Blogs wirklich verdienstvoll (ich habe da auch so meine Zweifel) sind, werden sie aus einer solchen Kritik lernen. Deshalb halte ich rein gar nichts von Kritikverboten. Es gibt doch schon genug Jubelperser auf dieser Welt.

  31. Hallo,

    ich sehe es ein, dass ich unfair gehandelt habe.
    Jedoch gibt es keine Möglichkeit diese Fragen bei ASuR öffentlich, also im Kommentarbereich, zu stellen.
    Dass das Blog seine Verdienste vorzuweisen hat, bestreite ich nicht.
    Aber die liegen ja schon etwas länger zurück.
    So wie Sie, Jürgen, sich schützend vor die Freemänner werfen, könnte man es auch von denen erwarten, wenn Sie da in den Kommentaren gerupft werden.

    MfG

  32. AAD: Aber wir diskutieren hier nicht über ASR. So, und nun ist gut. Alle weiteren Komments zu ASR werde ich löschen.

  33. spiegel online hat jetzt Dawood Ibrahim, indischer Waffenhändler und Terrorunterstützer, als Drahtzieher des bei uns zu erwartenden Terrors vorgestellt. Wenn man etwas im Netz recherchiert, kommt man drauf, dass der mit der CIA zu tun hat.

  34. Eine – wie ich meine sehr wichtige, weil bezeichnende – Ergänzung: Heute haben in mehreren europäischen Ländern Verhaftungen von mutmasslichen Terroristen stattgefunden.

    Daran fällt auf:

    1.) Laut Regierungsangaben und Medienberichten besteht kein Zusammenhang zwischen den vorherigen Terrorwarnungen.

    2.) Es soll sich um tschetschenische beziehungsweise sich auf Tschetschenien beziehende Terroristen handeln.

    Meiner Meinung nach stellt dieses Vorgehen nach dem ausgerechnet in der Welt lancierten Bericht über den Barschel-Mord eine zweite deutliche Warnung an die USA dar, in Deutschland und Kontinentaleuropa keine False Flag-Terrorangriffe durchzuführen. Tschetschenische Terroristen, deren Tun auf eine Schwächung Rußlands hinausläuft und somit den geopolitischen US-Interessen objektiv und optimal nutzt, sind ja gelinde gesagt nicht gerade die Erzfeinde der USA. Sie werden in den US-Medien auch desöfteren als „Freiheitskämpfer“ tituliert.

    Man vermittelt den USA also offenbar: Wenn ihr weiterhin mit False Flag-Anschlägen droht, sorgen wir dafür, dass tschetschenische Terroristen hier kein sicheres Hinterland mehr haben und nehmen sie alle hops, und wenn ihr die bisher angedrohten False-Flag-Anschläge tatsächlich durchführen solltet, dann werden wir die Medien veröffentlichen lassen, dass ihr dahinter steckt…

  35. @I. M. – Im Guardian erschien am 8. 9. 2004 ein Artikel von John Laughland: The Chechens´ American Friends. Er beschreibt die Gruppe von Neokonservativen (Richard Perle, Michael Ledeen, Ex-CIA-Chrf Woolsey und viele andere bekannte Typen), die zum ACPC – American Committee for Peace in Chechnya – gehören. Da bleibt einem die Spucke weg.

  36. Ich erinnere mich, daß ich mich mal darüber gewundert habe, daß ausgerechnet die WELT die These veröffentlichte, daß die Spendenaffäre von Helmut Kohl wg. Infos aus der Schweiz und letztlich vom US-Geheimdienst zustande kam (Interview mit einer Frau vom Verfassungsschutz).

    Motiv soll Rache gewesen sein, daß Kohl bei der Aufteilung der DDR auf Energiekonzerne nur deutsche und den französischen Konzern Elf Aquitaine berücksichtigte (oder entschädigte), aber keine US-Konzerne.

  37. @Flora: Ja, das ist wirklich interessant, nicht wahr?
    Man sieht: Wenn den superreichen US-Oligarchen und ihren devoten Medien- und Politlakaien der Terror nützt, dann ist er auf einmal „Freiheitskampf“…wie in den 80ern in Afghanistan!

  38. Wie kommt es, dass man diese weltbewegende Geschichte der Ermordung Barschels durch den Mossad mit Vermittlung durch den CIA auf Bitten hoher CDU/CSU Stellen schon vor ca 10 Jahren im Buch eines ausgestiegenen Mossad – Agenten lesen konnte
    Habe ich und jede andere Geschichte, die ich bis jetzt darüber gehört habe, stinkt wie Harzer Käse

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