6.12.: Sarrazin Bundeskanzler? Was eine neue Volkspartei erreichen kann

6. Dezember, Berlin: Premierenveranstaltung des neuen Monatsmagazins COMPACT mit Oliver Janich (Partei der Vernunft), Jürgen Elsässer (Chefredakteur COMPACT), Sulaiman Wilms (Chefredakteur Islamische Zeitung), Dieter Stein (Chefredakteur Junge Freiheit), Dee Ex (Patriotische Rapperin – angefr.). Jetzt COMPACT bequem per Email abonnieren!

Verpassen Sie nicht eine Veranstaltung, von der man sprechen wird!

Podiumsdiskussion zur Präsentation des neuen Monatsmagazins COMPACT

Montag, 6. Dezember, Beginn: 19.30 Uhr, Ratskeller Schmargendorf, Berkaer Platz 1, 14199 Berlin (in Ku’damm-Nähe; mit Bus 110 z.B. ab Bahnhof Zoo, Bussteig 2)

COMPACT …

… ist ein UNABHÄNGIGES Monatsmagazin, das sich nicht den Vorgaben der Political Correctness beugt.

… ist ein einzigartiges publizistisches Experiment, weil es demokratische Linke und demokratische Rechte, Moslems und Islamkritiker im offenen Dialog zusammenbringt.

In diesem Sinne haben wir zur Vorstellung der ersten Ausgabe des COMPACT-Magazins eine besondere Veranstaltung mit ausgesuchten Podiumsteilnehmern vorbereitet.

Titel: „Sarrazin – der nächste Bundeskanzler? Was eine neue Volkspartei erreichen kann“

Teilnehmer:
Oliver Janich (Journalist und Buchautor, „Partei der Vernunft“)
Jürgen Elsässer (Chefredakteur COMPACT-Magazin, Volksinitiative)
Sulaiman Wilms  (Chefredakteur Islamische Zeitung)
Dieter Stein (Chefredakteur Junge Freiheit)
Dee Ex (Patriotische Rapperin – angefragt)

Jetzt anmelden und Plätze sichern! Bitte überweisen Sie den Eintrittspreis von 10 Euro (ermäßigt 6 Euro) auf das Konto der COMPACT Magazin GbR, Mittelbrandenburgische Sparkasse (BLZ 160 500 00), Kt.Nr. 100 000 8335. Bitte erledigen Sie die Überweisung bis spätestens 3.12. (12 Uhr) und schicken Sie – zusätzlich zur Überweisung – eine formlose Anmeldung an elsaesser@compact-magazin.com .

Im Eintrittspreis eingeschlossen ist die erste Ausgabe von COMPACT-Magazin. Sie erhalten Zutritt, wenn Sie am Eingang Ihren Namen (den Namen des Einzahlers) angeben.

Der Preis an der Abendkasse beträgt 12 Euro / 7 Euro.

97 Kommentare zu „6.12.: Sarrazin Bundeskanzler? Was eine neue Volkspartei erreichen kann

  1. Das ist ja mal eine bunte Mischung, ein ziemliches Wagnis, in dieser Toleranz sicherlich einzigartig.

    Wär natürlich schön, Sie hätten auch Herrn B. B. eingeladen, aber alle kann man nicht dabeihaben.
    Schade dass Berlin so weit weg ist, sonst würde ich auch kommen….

    Gutes Gelingen.

  2. „COMPACT mit Oliver Janich (Partei der Vernunft), Jürgen Elsässer (Chefredakteur COMPACT), Sulaiman Wilms (Chefredakteur Islamische Zeitung), Dieter Stein (Chefredakteur Junge Freiheit), Dee Ex (Patriotische Rapperin – angefragt)“

    Endlich mal ein klares Bekenntnis, wo man weiß, woran man ist. Es hieß ja immer, die Volksinitiative will ein Bündnis von links bis rechts. Jetzt ist klar, es dreht sich tatsächlich um ein rechtes Bündnis.

    Aber auch egal, eins ist klar: Mit dem Kurs den die Volksinitiative gegenwärtig fährt – also Neoliberalismus und Sarrazinismus – wird sie keinen Erfolg haben. Erst Recht nicht, weil sie über die Kämpfe des Volkes wie in Stuttgart oder Gorleben ständig herzieht.

  3. Wir haben zuviele alternative Parteien! Wir brauchen eine gemeinsame Liste, sonst wird das nix….

    Die anderen Länder machen es vor: UKIP, PVV, FPÖ

  4. @RIP
    dazu empfehle ich dir das Buch von Jürgen „Nationalstaat und Globalisierung“.

    Zitat Jürgen „Mit dem Panier der direkten Demokratie und nicht mit dem Panier des Sozialismus wird der Sieg errungen“.

    Interessante Mischung an Teilnehmern, gutes Gelingen und viel Erfolg. Auch für mich im tiefen Süden, ist Berlin leider unereichbar 🙂

  5. @ Ernst

    „Zitat Jürgen “Mit dem Panier der direkten Demokratie und nicht mit dem Panier des Sozialismus wird der Sieg errungen”.

    Danke, aber aus dem Zusammenhang gerissene Zitate helfen nicht weiter. Welcher Sieg ist denn gemeint? Der Sieg über den Kapitalismus? Wohl kaum, denn Janich, Stein etc. sind Anhänger des Kapitalismus und Gegner des Sozialismus.
    Und eine Rapperin wie Dee Ex hat auch nichts mit direkter Demokratie am Hut, es sei denn man würde NPD und Co als Demokraten bezeichnen.

    Im Übrigen habe ich das Buch von Herrn Elsässer gelesen. Gefällt mir. Warum dann mit denjenigen Bündnisse eingehen, die den Nationalstaat abschaffen wollen, wie z.B. Janich?

  6. RIP: Wer spricht von Bündnissen? Es geht um eine offene, faire Debatte zwischen unterschiedlichen Positionen. Das muss in diesem Land erstmal durchgesetzt werden! Wie kann es direkte Demokratie geben, wenn es keine offene Debatte gibt? Janich wurde von FOCUS MONEY gemobbt – sollen wir uns an der Ausgrenzung beteiligen oder ihm nicht eher die Gelegenheit geben, seine Position zu vertreten? Wir brauchen eine offene Debatte, in der Argumente obsiegen – nicht Tabus!

  7. sie haben doch echt nen narren am euro-islam gefressen, oder?

    schade das sie nicht einen würdigen gesprächspartner ausgesucht haben zb hamed abdel-samad. sozusagen einen konvertiten mit einem anderen konvertiten an einem tisch. das wäre spannend geworden aber so.

    sulaiman wilms? das ist doch der nette herr vom weimarinstitut und die sind eigentlich bekannt als beste kumpels von milli göres, oder? darf man das überhaupt fragen bzw sagen? immer diese turkconnections hier. inchts gegen türken aber gegen türkische kolonialträuemerein ala erdogan.

  8. „Wir brauchen eine offene Debatte, in der Argumente obsiegen – nicht Tabus!“

    wo soll die debatte denn herkommen? sie, janich und wilms sind doch schon eine kleine front an dem abend. da hilft auch kein gig von der ex, sorry, aber das ist doch ein happening ala islam und kpd gegen kapital und europa, dafür mit ein paar millionen weiterer islamisten aus der türkei und der neuen nation bündesrüpüblik dütschland.

    das kommt alles so aalglatt daher bei unseren konvertitenfreunden, das jeder nach fascho riecht der das programm nicht liebt.

    na bravo…

  9. chicano: Sie sind ja wirklich ein Schätzchen, süß. So, so: Janich, Wilms und Elsässer sind eine Front? Und gegen diese Übermacht können sich die zwei anderen nicht behaupten? Und wer sagt, dass „jeder nach Fascho riecht, der das Programm nicht liebt“? Welches Programm eigentlich? Mal ne Gegenfrage, ganz ernsthaft: Wissen Sie von einer einzigen Veranstaltung, in der das Podium so plural mit den unterschiedlichsten Positionen besetzt war? Dann nennen Sie diese bitte. Ansonsten müsste ich und ein paar andere denken, dass Sie einfach ein verbittertes Kerlchen sind, das gerne stänkert.

  10. Falscher Titel für die Veranstaltung. Besser wäre Krimi in Berlin;)

    „Wer spricht von Bündnissen? Es geht um eine offene, faire Debatte zwischen unterschiedlichen Positionen. Das muss in diesem Land erstmal durchgesetzt werden! Wie kann es direkte Demokratie geben, wenn es keine offene Debatte gibt?“

    Das klingt überzeugend. Allerdings, vollendet wäre die ‚Mission‘ wenn das Publikum genauso vielfältig wie das Podium besetzt ist.
    Diesbezügliche Informationen würden mich sehr interessieren.
    Hoffe dass die Zusammensetzung der ZuhörerInnen im Résumée mit erwähnt werden.

  11. Nur mal zur Info: Weder ich noch die PDV sind neoliberal, sondern Anhänger einer natürlichen Wirtschaftsordnung. Was wir wollen ist identisch mit den Zielen der Linken: Eine sozial gerechte Wirtschaftsordnung, in der vor allem den Schwächsten einer Gesellschaft geholfen wird. Der Schlüssel hierzu ist das Geldsystem wie ich in der Erstausgabe von Compact erläutern werde.

    Grundsätzlich gilt: Wenn man nicht miteinander redet gibt es auch keine Weiterentwicklung. Das Links-Rechts-Schema wurde gemäß der Hegelschen Dialektik künstlich erzeugt (ausführlich in meinem Buch) um die Menschen gegeneinander auszuspielen (sehr schön an der Srazzin-Debatte zu beobachten). In Wirklichkeit wollen die meisten Menschen in Frieden glücklich leben. Nur einer relativ kleinen, korrupten, aber finanzkräftigen Machtelite ist das nicht recht. Sie benutzt vor allem Grüne und Linke in geringerem Maße Rechte dazu, ihre Macht auszudehnen. Deshalb freue ich mich sehr, dass mich Jürgen Elsääser eingeladen hat um das einmal erläutern zu können.

    In meinem Buch brauche ich dafür satte 480 Seiten, weil es eben auf den ersten Blick schwer zu erkennen ist. Je kontroverser die Gäste, desto spannender die Diskussion. In den gleichgeschalteten Mainstream-Medien findet ja keine echte Debatte mehr statt.

  12. Hallo Jürgen,

    eine feine Redner-Liste haben Sie da zusammenorganisiert.

    Eine vorab Achsen-Bildung kann ich hier nicht erkennen und ich gebe Ihnen Recht, wenn Sie die Pluralität und Heterogenität des Podiums unterstreichen.

    Hoffen wir, dass dabei was ‚rumkommt.

    @chicano

    Beweisen Sie bitte Erdogans Kolonialträume.
    Herr Wilms sieht sich selbst in der Suf-Tradition verankert.
    Kennen Sie den Unterschied zwischen Sufis und Salafis ?
    Und wo steht da die Millî Görüş?
    Ich habe , obwohl ich keinen Kommentar abgegeben habe, die Artikel der letzten Wochen verfolgt.
    Ihre Ignoranz gegenüber dem Islam und islamischen Sachverhalten hat sich nicht geändert.
    Entweder sind Sie nicht in der Lage zu differenzieren, oder Sie hetzen fahrlässig.

    P.S.: Wer den „würdigen“ Abdel-Sammad sehen möchte, kann ihn sich ja bei Broders Muppetshow in der ARD antun.
    Subventioniert von der GEZ!

    MfG

  13. @ Jürgen Elsässer

    „Wer spricht von Bündnissen? Es geht um eine offene, faire Debatte zwischen unterschiedlichen Positionen. Das muss in diesem Land erstmal durchgesetzt werden! Wie kann es direkte Demokratie geben, wenn es keine offene Debatte gibt? Janich wurde von FOCUS MONEY gemobbt – sollen wir uns an der Ausgrenzung beteiligen oder ihm nicht eher die Gelegenheit geben, seine Position zu vertreten? Wir brauchen eine offene Debatte, in der Argumente obsiegen – nicht Tabus!“

    Ich habe nichts gegen eine Debatte – solange sie einen weiterbringt. Was soll es bringen, eine Debatte mit Janich zu führen, der ein 200%iger Neoliberaler ist? Sie werden sehen, daß ihre Argumente an ihm abprallen wie an einer Gummiwand. Sie wären nicht der erste, der versucht, Janichs ideologischem Dogmatismus vernünftige Argumente entgegenzusetzen. Warum nicht lieber Debatten mit denjenigen organisieren, die den Neoliberalismus ablehnen und dabei die Frage zu stellen, was dagegen unternommen werden kann? Daß Janich bei Focus rausgeflogen ist tut mir leid für ihn, kann aber kein Grund sein, ihm ein Podium zu bieten. Oder ist das der Anspruch der Volksinitiative, all denjenigen ein Podium zu bieten, die irgendwo irgendwann aus irgendwelchen Gründen rausgeflogen sind?

    Und das mit den unterschiedlichen Positionen kann ich mir lebhaft vorstellen.

    Dee Ex: „Ich bin kein Nazi, ich bin eine Patriotin.“
    Stein: „Ich bin kein Nazi, ich bin Patriot.“
    Elsässer: „Ich bin links und Patriot.“

    Alle zusammen: „Das wird man ja noch mal sagen dürfen.“

    Aber ich will nicht vorweggreifen, vielleicht wird es wirklich eine lebhafte und erkenntnisbringende Diskussion. Allerdings befürchte ich das Gegenteil, wenn ich sehe wie Sie in der Vergangenheit Dee Ex oder die JF mit Samthandschuhen angefasst haben, bzw. über den Klee gelobt, bezweifel ich eine wirkliche Kontroverse. Ich lasse mich aber wie gesagt gerne eines besseren belehren.

    Eine technische Frage: reicht es, wenn ich das Ticket an der Abendkasse kaufe oder ist es absehbar, daß dann alles ausgebucht ist?

  14. http://www.faz.net/s/Rub050436A85B3A4C64819D7E1B05B60928/Doc~EA5EA7C391076404786DCD5593EA89AF8~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Fachkräftemangel
    Fast eine Million offene Stellen
    Mit der konjunkturellen Belebung drohen immer mehr Unternehmen Personalengpässe. Allein im dritten Quartal haben Firmen und Verwaltungen 824.000 Mitarbeiter gesucht. Drei von vier offenen Stellen waren sofort zu besetzen.

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    70 Prozent mehr offene Stellen als vor einem Jahr gab es zuletzt im Maschinen- und Fahrzeugbau
    10. November 2010 Während die Arbeitslosigkeit sinkt, nähert sich die Zahl offener Stellen in Deutschland der Millionengrenze. Im dritten Quartal verzeichneten Wirtschaft und Verwaltungen 986.000 offene Stellen, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Erhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ergab. Das seien 19 Prozent mehr als vor einem Jahr. „Damit liegt das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot allerdings immer noch unter dem Niveau vor dem Beginn der Wirtschaftskrise“, sagte IAB-Expertin Anja Kettner. Das IAB erfasst viermal im Jahr das Stellenangebot durch eine Umfrage bei 8000 Arbeitgebern aller Wirtschaftsbereiche.

    In der Industrie verdoppelte sich das Stellenangebot in einigen Bereichen. In überwiegend öffentlich finanzierten Sektoren wie Erziehung und Sozialwesen ging es dagegen zurück. Kettner erklärte dies mit der gestiegenen Belastung öffentlicher Kassen. Im Sektor Maschinenbau, Elektro und Fahrzeuge gab es 70 Prozent mehr offene Stellen als vor einem Jahr.

    Immer mehr Betriebe und Verwaltungen suchen kurzfristig nach neuem Personal. Drei von vier offene Stellen waren im dritten Quartal sofort zu besetzen. Besonders viele sofort verfügbare Arbeitsplätze gab es in den Ingenieurberufen (34.000), für Berufskraftfahrer (30.000) und Köche (28.000). Aber auch Hilfsarbeiter (23.000), Altenpfleger (21.000) und Bürofachkräfte (20.000) waren gesucht. Rein rechnerisch kommen auf eine offene Stelle drei Arbeitslose. Die Arbeitslosenzahl war im Oktober erstmals seit zwei Jahren wieder unter drei Millionen gesunken (siehe Zahl der Arbeitslosen unter Drei-Millionen-Marke gesunken).

  15. RIP: Bestellen Sie ein Ticket per Überweisung (Kontodaten im heutigen Posting) – es ist nict sehr wahrscheinlich, dass es an der Abendkasse noch Karten gibt.

  16. Interessante Mischung, genau das ist der Weg.
    Vom rechts/links Denken müssen wir uns verabschieden, wenn wir unsere Nation bewahren wollen.
    @RIP – wer den Kapitalismus abschaffen will, muß Alternativen bieten. Funktionierende Alternativen! Bislang gibts nur Negativbeispiele. Ein reformierter Kapitalismus ist mir da allemal lieber, denn dieser orientiert sich an den natürlichen Trieben der Menschen. Das Janich den Nationalstaat abschaffen will hat er wann und wo gesagt?

  17. Zum Beitrag von R.I.P. vom November 10, 2010 at 15:01
    frage ich mich nur, was an der Forderung der Verstaatlichung des spekulativen Kapitals „neoliberal“ sein könnte.

    Zwar beantwortet er das in seinen zahlreichen Zuschriften auch nicht aber dafür gewährt er uns an anderer Stelle einen Einblick in seinen kleinen idologischen Vorgarten:
    Dee Ex: “Ich bin kein Nazi, ich bin eine Patriotin.”
    Stein: “Ich bin kein Nazi, ich bin Patriot.”
    Elsässer: “Ich bin links und Patriot.”

    Es ist doch das internationale Kapital, das die Nationalstaaten zerschlagen will, oder gehört der Herr Barroso der kommunistischen Partei an? Hab ich das was versäumt?

  18. @schwarzrotgold
    „Vom rechts/links Denken müssen wir uns verabschieden, wenn wir unsere Nation bewahren wollen.“

    Aha! Bis wie lange denn? Sie meinen wohl die Widersprüche so lange beiseite lassen, bis die Schmarotzer verjagt sind? Und dann?

    @Oliver und Darknight
    „Weder ich noch die PDV sind neoliberal, sondern Anhänger einer natürlichen Wirtschaftsordnung.“

    „Ich bin Mitglied im Dt. Freiwirtschaftsbund…“

    Sind das „INWO-Ableger“ und Silvio-Gesell-Anhänger?
    Tzz! Was ist denn das? Eine Traumwiese für linke Mittelständler und reformierte Rechte? So so! Dem Kapitalismus das „brutale Element“ herausoperieren und die „gute alte Zeit“ wo für jeden etwas abfällt, kehrt zurück, der Traum jedes Kleinbürgers, kleinen Handwerkers und der Spießbürger! Diese „heile Welt“ ist gestorben!
    Hat nämlich alles seinen Haken, die Eigentumsverhältnisse an Produktiosmitteln! Die Frage wird dabei nämlich nicht gestellt! Warum nicht? Spielt wohl keine Rolle?

  19. Körnerpicker: Warum sind Sie denn so aufgeregt? Jetzt machen Sie mal eine Flasche Rotwein auf und trinken ein Gläschen, damit Sie ein bißchen zur Ruhe kommen. Eintmen – Ausatmen.

  20. @ Janich

    Ich finde gut, dass Sie hier selbst Stellung nehmen und das von Ihnen Gesagte hört sich ja auch ganz vernünftig an. Aufregend neu ist es natürlich auch nicht, sondern stellt so etwas wie den Grundkonsens einer bestimmten Art der Systemkritik dar (habe ich auch in den verschiedensten Varianten auch schon gehört).

    Obwohl ich mit Ihnen übereinstimme, dass die internationale Finanzoligarchie das Hauptproblem ist, mit dem wir uns auseinandersetzen müssen, denke ich jedoch, dass es etwa naiv ist, anzunehmen, dass alle Menschen in Harmonie leben würden, wenn diese Finanzoligarchie erst einmal in die Schranken gewiesen worden ist (wobei ich übrigens keinen ansatzweise realistischen Plan kenne, wie dies geschehen soll). Ich persönlich halte die Überfremdung, die uns freilich von dieser Finanzoligarchie beschert worden ist, für ein Riesenproblem. Denn wenn diese weiter anhält, gibt es bald kein Deutschland mehr, das man aus den Klauen der Finanzoligarchie retten kann. Was ist Ihre Position und die Ihrer Partei zu diesem Problem?

    @ Elsässer

    Ich finde schon, dass @chicano seine Bauchschmerzen äußern sollte (ok, etwas freundlicher könnten seine Formulierungen schon sein), die er mit dem Chefredakteur der Islamischen Zeitung hat. Natürlich kann man mit allen reden, doch der gemeinsame Nenner zwischen ihm und Überfremdungsgegenern dürfte doch recht überschaubar sein. Und windelweiche Abschlusserklärungen, die alles und nichts aussagen können, kennen wir doch aus der hohen Politik zu Genüge.

    Trotzdem natürlich viel Erfolg für das neue Monatsmagazin und die Vorstellungsveranstaltung.

  21. „“@RIP – wer den Kapitalismus abschaffen will, muß Alternativen bieten. Funktionierende Alternativen! Bislang gibts nur Negativbeispiele.“

    Also ganz so, wie Sie das hier darstellen, ist es ja nun auch wieder nicht … immerhin gab es einen „funktionierenden“ demokratischen Sozialismus von 1950 bis 1990 in Jugoslawien und auch 1968/69 in der CSSR.“

  22. Hallo Anti-Anti-Deutscher,

    ich denke, dass ich Ihnen das erte Mal antworte.
    Ihre Angst vor Überfremdung kann ich nach meiner subjektiven Beobachtungsgabe zustimmen.
    Mir kommt es auch so vor, also ob in meiner Stadt (Großstadt am Rhein) immer mehr „andersartige Geschöpfe“ herumlaufen.

    Wer hat das veranlasst?
    Multikulti gescheitert, aber „Albaner rein“ ?

    Zu Ihrer Kritik möchte ich hinzufügen, dass Friedrich II. eine Toleranz und einen Respekt aufgebracht hat, der sich auch im wilhelminischen Deutschland zu erkennen gab.
    Zu den Germanen habe ich jetzt keine direkte Linie parat.

    Das ist mir auch viel zu mythisch und zu lange her.

    Ein ehrlicher deutscher Muslim, muss die Probleme des Landes erkennen,
    Dazu gehören die immigrierten Mesnchen aus sogenannten muslimischen Ländern, wie auch die Selbstmordrate, Abtreinungsrate, Depression als Volkskrankheit, Alkoholismus, Obdachlosigkeit usw.

    Deshalb bitte ich um und predige für eine differenzierte Sicht der Problemlage unsers Landes.

    Ja, es gibt Türken, Araber, Albaner,Nigerianer und Senegalesen die einen Deutschen aufgrund seiner aüsserlichen Merkmale dieskriminieren.
    Vice versa.
    Dem Ganzen eine religiöse Attitude zu unterstellen ist jedoch grottenfalsch.

    Diese U-Bahnfahrer gibt es auch in Ost-Berlin, um diese geschundene Stadt als Beispiel zu nehmen, für alles Übel in der Republik.
    Schauen Sie denen mal ins Gesicht, wenn Sie nicht weiß sind?!

    MfG

  23. Gibt´s auch eine eine Einbeziehung des Publikums ?
    Ich meine, was ist wenn alle Dämme brechen und jemand was verbotenes sagt\fragt?
    Na, ich komm vorsichtshalber mal vorbei, ist ja um die Ecke.

    toi toi toi

  24. Dass Dee Ex mitmacht, ist ein sehr falscher schritt. Sie ist nicht patriotisch, sondern nationalistisch, antikommunistisch und hetzt gegen die antifaschistische Bewegung.
    Sie bezeichnete Wehrmachtssoldaten, die die Udssr überfilen als „treue Diener ihrer Herzen“. Zudem sympathiiert sie mit Roland Koch, dem rechten Weblog „politically incorrect“ und sogar der NPD.

    Eine Linke Zeitschrift muss sich von solchen Leuten distanzieren. Wer internationalistisch im Sinne von Marx, Engels und Lenin und gleichzeitig patriotisch im links-fortschrittlichem Sinne eines Robespierre, Saint Juste, georg Bücher oder Ludwig Börne sein will, muss sich von solchen reaktionären Nationalisten distanzieren.

    Wieso also nehmen in dieser Zeitschrift ein junge Freiheit Redakteur und eine Nationalisten teil, aber kein einziger Marxist-Leninist oder sonstige Kommunisten?

  25. Hallo Arthur!

    Leider bin ich etwas in Eile, deshalb nur kurz:

    „Dem Ganzen eine religiöse Attitude zu unterstellen ist jedoch grottenfalsch.“

    Ich habe hier immer wieder betont, dass die Überfremdung mit außereuropäischen Menschen unabhängig von deren Religionszugehörigkeit das Hauptproblem ist, weshalb ich auch eine großangelegte „Islamdebatte“ anstelle einer „Überfremdungsdebatte“ ablehne (gleichwohl habe ich keine sonderlich hohe Meinung von dieser Religion, wie übrigens von allen abrahamitischen Religionen, die sich aber auch sehr voneinander unterscheiden).

    MfG

  26. Natürlich brauchen wir offene Debatten, aber etwas mehr Vorsicht scheint mir bei Leuten wie Stein und Janich doch geboten. Dieter Stein, der Chefredakteur der Jungen Freiheit, sieht regelmäßig den Sozialismus in unserem Lande ausbrechen, weil es Hartz IV gibt, man die Arbeitslosen also (noch) nicht verhungern läßt. Er ist mitverantwortlich dafür, daß kapitalismuskritische Positionen in der Jungen Freiheit auf Sparflamme gekocht werden.
    Ähnlich ist es mit Janich. Hab soeben das Programm seiner Partei der Vernunft überflogen. Da ist – in der ideologischen Analyse – viel dabei, was gut klingt und auch stimmt, z.B. das mit dem Links/Rechts-Schema und Hegel. D’accord!
    Aber wenn es um die konkreten Konsequenzen daraus geht, wird mir anders. Das ist das radikalste Privatisierungsprogramm, das ich jemals gelesen habe. Die Wut auf den immer schlechter funktionierenden Sozialstaat wird hier in eine Aggression gegen den Sozialstaat an sich umgesetzt – ein Muster, mit dem neoliberale Rattenfänger versuchen, die Kapitalismuskritik für eine Radikalisierung des Kapitalismus zu nutzen.
    Vorsicht! Vorsicht! Vorsicht!
    Wenn wir Esprit und Rhetorik abziehen und mit kühlem Kopf die Konsequenzen seiner Pläne betrachten, dann sehen wir schnell, daß es auf ein Subventionsprogramm für die Finanzindustrie hinausläuft. Dem internationalen Finanzkapital ist es schon lange ein Dorn im Auge, daß bei uns die Rente, die Pflegeversicherung, die Gesundtheitsversicherung abgesehen von den Privaten am Kapitalmarkt vorbei läuft. Da schlummert ein riesiges Marktpotential! Und Janich will all das privatisieren! Wenn Janich dann noch die „Abschaffung der Besteuerung von Dividenden- und Aktienkursgewinnen (keine Abgeltungssteuer)“ fordert, ist doch klar, worauf es hinausläuft.
    Das paßt dazu, daß er einmal für Focus Money und FTD gearbeitet hat, was auch nicht ganz spurlos an ihm vorbeigegangen sein wird. Was ich sagen will: Es könnte sich bei seinem Rauswurf aus Focus Money und dem Aufbau einer neuen Partei um ein Manöver des Finanzkapitals handeln.
    Also Volksinitiative: Aufgepaßt! Und nicht vergessen daß dein zweiter Namensbestandteil „gegen das Finanzkapital“ heißt! Mein Rat: Bei der Diskussion, gegen die an sich wirklich nichts einzuwenden ist, einfach hartnäckig den Finger in diese Wunde legen. Die Gretchenfrage lautet hier: „Dieter und Oliver, wie haltet ihr es mit dem Finanzkapital?“

  27. Ich find´s einfach nur bedenklich, so so mancher zwar probleme mit dem Vertreter des Islam hat, aber anscheinend keiner Probleme mit der rechtsextremen Zeitschrift „Junge Freiheit“ hat. Mit solchen Leuten – null Toleranz!

  28. Marxist: Ihre Aussagen über DeeEx sind grottenfalsch. Sie grenzt sich deutlich von der NPD ab und wird mittlerweile von PI gemobbt – seit PI gemerkt hat, dass sie sich nicht vereinnahmen lässt. Kommunisten, die mit uns diskutieren, sind rar gesät. Ich hatte Stephan Steins von der „Roten Fahne“ eingeladen, der aber leider nicht kann. Immerhin ist er mit einem Beitrag in COMPACT vertreten.

  29. Wilhelm Tell: JF ist rechtskonservativ, aber nicht rechtsextrem. Die Zeitung hat alle Prozesse gewonnen, der Verfassungsschutz musste seine Anschuldigungen zurücknehmen. Welche Beweise haben Sie, dass JF rechtsextrem ist?

  30. @ Wilhelm Tell: Warum immer „Null Toleranz“ gegen „Junge Freiheit“ usw., haben sie keine guten Argumente?
    Die „Junge Freiheit“ steht für absolut demokratischen Patriotismus, der sich von den wirklichen Nazis ganz klar abgrenzt, kann man nicht mal aus der Ecke des Linksfaschismus hervor treten und etwas differenzieren?

  31. @ marxist: Dass DeeEx mitmacht finde ich besonders gut, weil sie erst vor ein paar Tagen von Stadtkewitz aus der „Freiheit“ gefeuert wurde, nur weil sie ganz klar die zionistische Lobby in der BRD gebrandmarkt hat und schon wurden ihr Verschwörungstehorien unterstellt und dass sie nicht für das Existenzrecht Israels sei usw. Wahrscheinlich biedert sich die „Freiheit“ der Lobby deshalb an, um salonfähig zu sein, der Stadtkewitz will nun Bürgermeister werden um jeden Preis, jedenfalls träumt er davon. Es gefällt mir nicht, wie hier schon wieder Menschen ausgegrenzt werden sollen, wir wollen am 06.12. einen offenen Dialog zu einem wirklich wichtigen Thema für unsere Gesellschaft, diejenigen, die jetzt schon Intoleranz predigen sollen einfach zu Hause bleiben, das ist besser für alle Beteiligten!

  32. Richard Sorge: Von „Linksfaschismus“ würde ich bei Wilhelm Tell nicht sprechen, schon allein sein Nick spricht dagegen. Der Mann meint es ja gut, sonst wäre er nicht hier aufm Blog! Bin gespannt, was er antwortet!

  33. Das mit´m „Linksfaschismus“ hab ich ma überlesen, sind genau die Diffamierungen, die ich sonst eigentlich eher aus dem linken Spektrum gewohnt bin. Eben die klare Abgrenzung gegen die wie Sie schreiben „wirklichen“ Nazis vermisse ich bei der JF. Für mich vertreten die dieselben Positionen, nur intellektuell höherwertig verpackt und weichgespült.
    Und, J.E.: dieselbe Bewertung als „rechtskonservativ“ anstelle von „rechtsextrem“ habbich auch schon über die NPD hören müssen, nur dass die öfters ma die Maske fallen lassen wie Udo Pastöhrs.

  34. Ergänzung: Bin halt dagegen, dass man solchen Medien noch ne öffentliche Plattform bietet.

  35. Ist es so schwer, sich aus seinem geistigen Gefängnis, den Programmierungen mit den unsäglichen Ismen zu lösen.
    Das Problem ist das Geldsystem. Wer sich der Auseinandersetzung mit diesem System nicht stellt und lieber ideologischen Müll auswendig lernt, dem ist nicht zu helfen. Das Geldsystem muss dem Menschen angepasst werden und nicht umgekehrt, wie derzeit. Wohin das führt sehen wir ja seit Jahr ein und aus auf’s neue. Im Gegensatz zum jetzigen System würde eine natürliche Wirtschaftsordnung funktionieren. Wer Probleme damit hat das zu begreifen, der kann ja mal „Der Währungscountdown“ von Andreas Popp lesen. Und dann bitte Argumente und keine leeren Phrasen, Gehirn einschalten!

  36. hey Darkknight:
    Prof. Bernd Senf hatten wir mal eingeladen. Er pfiff, hüpfte von einem Bein aufs andere, machte laute Zischgeräusche, so dass ich, 2 m weg von ihm, mir die Ohren zuhalten musste. Wie, wenn man beim Konzert zu nahe an der Box stand. Der Prof. gab gleich zu Anfang aus, er und seine Mitexperten sähen sich in der Tradition von Marx und Co., hätten deren Gedanken aber weiter entwickelt, an die Umstände angepasst, den Fortschritt für sich wieder entdeckt und nun fest in der Hand. Unsere beiden ehrenamtlichen Senf-Beförderer haben im Vorfeld monatelang überhaupt erst die Bereitschaft dafür nach der Devise ’stetiger Tropfen hölt den Stein‘ geschaffen. Immer wieder fabulierte man über Silvio Gesell… Von Bernd Senfens Fans kamen etwa 5, wo man 500 erwartet hätte. Zum Vergleich: ein Pfarrer Wolfhart Margies versammelt in Reinickendorf Sonntags an die 2.000 Schäfchen, dessen fans reden gar von 3.000. Lassen sich daraus womöglich Rückschlüsse auf die Popularität der Ideen von Senf und Co. ziehen? Ein guter Freund bewertete den Auftritt ds Prof. als intellektuelle Zumutung.
    Wer die Entwicklung mal verfolgt, sieht, dass zu allererst in den Leidmedien reflektiert, G. Gysi das BGE beförderte, allen direkten Fragen seitens Journalisten über Jahre hin auswich, um über das BGE zu fabulieren. Zu der Zeit waren die Gesellianer schon bei den Grünen abgeblitzt, und seit da tingelt „Rumpelstielzchen“ durch Buchläden, kleine Gruppen, und immer wieder Hörsäle. Zu Anfang warf man uns die Absicht der Bildung einer Querfront vor – was machen die Gesellianer? Sie versuchen sich als Modeschöpfer, sagen, sprecht doch mal da drüber. Ist mal jemand aufgefallen, dass nach Jahren, in denen Gysi seine Partei bei den BGE-Fans wählbar gemacht hat, es wollte, jene Partei als nahezu letzte, kleinste, und am wenigsten bundesweit verankerte erklärte, dieses Modell nicht weiter propagieren zu wollen?
    http://www.jungewelt.de/2010/11-05/017.php?sstr=BGE
    Irgendwie sind die BGE-Vorträge wie Tupperparties für Leute mit unpopulären Ideen.
    A.A.D.: haben sie mal Hegel gelesen? O. Janich hat da recht, wo er sich auf ihn bezieht, Hegelschriften gibt es mitunter spottbillig bei einer Ramschbuchhandlung mit ‚W‘ im Namen.
    Allen vorher hier, die meinten, wir, die VI, hätten uns jetzt eindeutig rechts positioniert, möchte ich entgegnen, dass Null Toloranz-Abgrenzungen sich in ihrem Wesen der Einteilung der Nazis in Ethnien verschiedener Wertigkeit ähneln: ‚Mit soundso reden wir nicht, wir haben uns ein für alle mal ein Urteil über die gebildet.‘ So landet man unversehends im mythischen Reich der absoluten, unveränderlichen Werte. Ganz extrem machen das bettelnde Punker, welche jene verachten, die ihnen Kleingeld zuwerfen. Sie halten die Masse derer, die ihnen Geld geben, für Angepasste, verachten sie um deren vermeintliche Anpassung willen.

  37. Ich halte – wen wunderts – auch nicht allzuviel von der JF, aber genauso dürfte der eine oder andere wenig von der Islamischen Zeitung halten.
    Es ist wichtig, dass wir ins Gespräch kommen, auch mit Leuten, die nicht unserer Meinung sind.
    Seltsam, noch vor einiger Zeit durfte ich hier einen Text aus der JF nicht verlinken. So ändern sich die Zeiten.

  38. Ralph Wiggum: an der schrfen Abgrenzung zu radikal rechts ändert sich nichts. Aber mit Vertretern rechtskonservativer Positionen darf man ja wohl diskutieren = streiten …

  39. Na, wenn man die Kommentare hier betrachtet kochen die Emotionen ja im Vorfeld schon sehr hoch. Wie wird das wohl bei der Veranstaltung sein? Darf man mit Messerstechereien und Genickschlägen rechnen? Nein, aber mal im Ernst, offenbar scheint es in Deutschland nach wie vor ein richtiges Problem zu sein Diskussionsveranstaltungen durchzuführen wo Vertreter teilweis völlig gegensätzlicher Auffasssungen miteinander sprechen bzw. dikutieren. Wünsche auf jeden Fall den Veranstaltern viel Glück und Erfolg!

  40. @ Wilhelm Tell: Vielleicht war das ein Schnellschuss, sorry.
    Warum die „JF“ sich nicht gegenüber NPD und anderen abgrenzt, weiß ich auch nicht,vielleicht ist es ihnen nicht wichtig genug, die NPD ihrereseits bezeichnet die „Junge Freiheit“ regelmäßig als „Weicheier“.

  41. Lieber Jürgen, da stimme ich mit dir überein. D’accord! Einen sympathischen Redakteur hat die jf auf jeden Fall, ich durfte ihn schon kurz kennenlernen.

  42. also ICH bin sehr skeptisch und reserviert, auch und vor allem WEGEN der teilnahme von solchen leuten wie dee ex, wofür ich nun wirklich NIX ÜBRIG und NULL INTERESSE habe – bei der „jungen freiheit“ sehe ich es ETWAS ANDERS – da ihre richtung manchmal noch als meinungspluralistisch bezeichnet werden kann, aber auch da glaube ich nicht, dass SONDERLICH VIEL als ergebnis bei der diskussion und dem treffen zu erwarten ist.

    MAL SEHEN !

  43. warum sollte sich die JF von der NPD abgrenzen? Sie hat weder mit nationalen noch mit internationalem Sozialismus zu tun. Es ist doch wohl eine konservative Zeitung.

  44. 15:31|
    Fortschrittsstudie
    (210)
    Deutschland hinkt bei Lebensqualität weit hinterher

    Ob Einkommen, Bildung oder Gesundheit: Einer neuen Studie zufolge hat Deutschland bei diesen Faktoren den Anschluss an die Weltspitze verloren. Von Tobias Kaiser mehr…

    http://www.welt.de/wirtschaft/article10868366/Deutschland-hinkt-bei-Lebensqualitaet-weit-hinterher.html

    Siehe auch:

    Manfred Julius Müller

    http://www.neo-liberalismus

    http://www.anti-globalisierung.de

    Und: Zu George Soros und Spekulanten…

    http://www.bueso.de

  45. Peak Oil liegt hinter uns

    Jetzt ist es wohl offiziell – die Internationale Energieagentur (IEA) hat selbst zugegeben, dass die Förderung höchstens für einige Jahre stabil bleiben kann, bevor sie endgültig abrutscht

    Craig Morris 11.11.2010

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33646/1.html

    Peak Oil liegt hinter uns

    Craig Morris 11.11.2010
    Jetzt ist es wohl offiziell – die Internationale Energieagentur (IEA) hat selbst zugegeben, dass die Förderung höchstens für einige Jahre stabil bleiben kann, bevor sie endgültig abrutscht
    Vor wenigen Jahren war Peak Oil ein Thema für Skeptiker und Außenseiter. Auch wenn einige wenige prominente Insider die Alarmglocken mit geläutet haben (z.B. Matthew Simmons, s. [local] Peak oil: Steigende Preise, sinkende Förderung) , behaupteten BP, die IEA, und andere Industrieorganisationen immer brav und beruhigend, der Peak komme wohl erst in ein paar Jahrzehnten. Zum Beispiel [local] meinte die IEA erst 2009, dass Peak Oil frühestens 2020 erreicht werde.

    download

    Am Dienstag schlug die IEA im [extern] World Energy Outlook 2010 jedoch überraschend einen neuen Ton an. Nun spricht die Organisation nicht nur offen von Peak Oil (die IEA nahm bisher den Begriff ungern in den Mund), sondern liefert gleich eine Grafik mit, die es in sich hat.

    http://deutscher-freiwirtschaftsbund.de/

    Diesen Eintrag drucken
    Erstmals über 42 Millionen Food Stamps Empfänger

    7.11.2010 von MM.

    5. November 2010 in Allgemein

    Im Gleichklang mit dem Anschwellen der Assetpreise, als Folge der Geldpolitik der US-Notenbank, steigt auf der anderen Seite des virtuellen Wohlstandes, auch in Folge der verfehlten US-Wirtschafts- und Finanzpolitik die reale Armut. Monat für Monat stoßen in skandalösen hunderttausender Blöcken bedürftige US-Bürger in das staatliche Lebensmittelprogramm SNAP (Supplemental Nutrition Assistance Program).

    Laut dem US-Landwirtschaftsministerium (United States Department of Agriculture) stieg die Zahl der Food Stamps Bezieher im August 2010, bereits den 22. Monat in Folge, diesmal um +553’379 Bedürftige im Vergleich zum Vormonat und um +5,470671 Millionen im Vergleich zum Vorjahresmonat auf beschämende 42,389619 Millionen an.

    1a25-450×375.jpg

    weiter … http://www.querschuesse.de/erstmals-uber-42-millionen-food-stamps-bezieher/

    http://www.freiwirte.de

    Die Folgen der US-Geldpolitik

    Deutschland und China ärgern sich zu Recht über die Währungspolitik des Dollar-Hegemons. Denn absehbar ist eine weitere Umverteilung von unten nach oben und in Richtung der USA

    Rainer Sommer 11.11.2010

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33642/1.html

    US-Geldpolitik schürt große Ängste

    Die Ablehnung der Dollarschwemme wird immer größer, die Weltbank denkt über eine neue Leitwährung nach

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33645/1.html

    Ralf Streck 11.11.2010

  46. mensch war doch nur n ´ scheeeeeeerz !

    (kann aber sein dass ich wirklich diesmal komme; der 6. dezember ist zwar nich unbedingt ideal, aber mich würde die debatte anzusehen und auch die möglichkeit näher an die thematiken ranzukommen, mit solchen offen-potentiellen gleichgesinnt-bündnissen (jf, oli janich) reizen; die idee u. den ansatz finde ich erstmal spannend und auf jeden fall erwägenswert

  47. „Welches Programm eigentlich?“

    tut mir ja leid aber es kommt mir so vor als sollte mal wieder alles was schief läuft verharmlost werden. steins ist natürlich jemand der der sache eine gewisse breite in der diskussion gibt aber wenn einer vom schlage hamed abdel-samad mit dabei wäre mir lieber. er ist selbst aus dem kulturkreis, ist selbst moslem aber eben keiner der versteinerten fraktionen, die keine neuauslegungen zulassen. ihm kann man nicht in oder nach der runde vorwerfen, er wisse nicht wovon er spricht.

    „Mal ne Gegenfrage, ganz ernsthaft: Wissen Sie von einer einzigen Veranstaltung, in der das Podium so plural mit den unterschiedlichsten Positionen besetzt war? Dann nennen Sie diese bitte.“

    schon aber ich kann sie nicht nennen. bin nicht so der fernsehfreal das ich mir die sendungen merke. liefere ich aber nach. ist nur auch nie wirklich was dabei rausgekommen. ich finde es wäre deshalb a so wichtig das muslime und muslime unterschieslicher ausprägung oder ausrichtung daran teilnehmen würden, denn da gibt es evtl. klarheiten für den zuschauer, die so ausbleiben müssen.

    „Ansonsten müsste ich und ein paar andere denken, dass Sie einfach ein verbittertes Kerlchen sind, das gerne stänkert.“

    auch ganz ehrlich zurück. verbittert, vielleicht manchmal bei dem thema. stänkern auf keinen fall.

    @ arthur

    „Beweisen Sie bitte Erdogans Kolonialträume.“

    das muss ich wirklich nicht, doch gibt es zitate und aktivitäten die diesen wunsch sehr nahelegen.

    „Herr Wilms sieht sich selbst in der Suf-Tradition verankert.
    Kennen Sie den Unterschied zwischen Sufis und Salafis ?“

    soweit ich weiß sind sufis mystiker. sie wollen gott und nichts als gott. ihr höchstes ideal ist die liebe zu gott. für mystiker steht die mystik über der religion, denn ohne mystik ist religion für sie nur leere hülse. sufis könnte man sagen sind von großer toleranz allen geistigen wegen und traditionen gegenüber. sufische traditionen sind auch älter als der islam selbst, wenn man mohammed als begründer. sufis sind in diesem sinne schon, wenn man so will, die östlichen entsprechungen des heiligen franz von assisi.

    „Und wo steht da die Millî Görüş?“

    jedenfalls nicht fern der islamischen zeitung.

    „Ich habe , obwohl ich keinen Kommentar abgegeben habe, die Artikel der letzten Wochen verfolgt.
    Ihre Ignoranz gegenüber dem Islam und islamischen Sachverhalten hat sich nicht geändert.
    Entweder sind Sie nicht in der Lage zu differenzieren, oder Sie hetzen fahrlässig.“

    ignorant klingen eher ihre worte an mich, denn sie übergehen das ich muslemische freunde habe, obwohl ich dies mehrfach schrieb und sie bereits darüber lästerten.

    und diese muslemischen freunde haben kein problem mit meiner kritischen haltung verschiedenden strömungen gegenüber sondern teilen diese. man könnte eigentlich sagen das sie sufis sind. sie haben kein interesse daran zu missionieren auch wenn sie von ihren gefühlen offen berichten, sie interessieren sich auch nicht für politik, sondern versuchen das zu leben, was sie als richtig erkannt haben und das ist liebe zu gott.

    @ anti anti deutscher

    „Ich finde schon, dass @chicano seine Bauchschmerzen äußern sollte (ok, etwas freundlicher könnten seine Formulierungen schon sein), die er mit dem Chefredakteur der Islamischen Zeitung hat.“

    ja die freundlichkeit. also das unfreundlichsein habe ich nicht zuletzt auf diesem blog gelernt. aber ich werde mich bessern, bestimmt 😉

  48. Herr Elsässer,

    ich hoffe Sie haben auch daran gedacht, dass eventuelle Störenfriede das Treffen zu torpedieren versuchen werden, das zeigt eigentlich die Erfahrung solcher Veranstaltungen. Vielleicht sollten Sie diesmal eine (gute) Security-Firma beauftragen…

  49. Eagle Eye: Wir hatten schon bei Euro-Kongress Top-Security, und so wird es auch diesmal sein.

  50. „ja die freundlichkeit. also das unfreundlichsein habe ich nicht zuletzt auf diesem blog gelernt. “

    ach so, jetzt ist dieser blog Schuld? Es ist immer noch jeder für sich s elber verantwortlich.

    Zum Zwang: Wie wollen Sie nachweisen, dass ein Zwang vorliegt?

  51. „also ICH bin sehr skeptisch und reserviert, auch und vor allem WEGEN der teilnahme von solchen leuten wie dee ex, wofür ich nun wirklich NIX ÜBRIG und NULL INTERESSE habe – bei der “jungen freiheit” sehe ich es ETWAS ANDERS – da ihre richtung manchmal noch als meinungspluralistisch bezeichnet werden kann, aber auch da glaube ich nicht, dass SONDERLICH VIEL als ergebnis bei der diskussion und dem treffen zu erwarten ist. “

    Das sehe ich genau umgekehrt, aber egal. Lassen wir uns überraschen…man sollte nicht von vornherein so negativ herangehen an die Sache. Auch wenn ich z.B. den Christoph Hörstel noch eingeladen hätte, aber es können / dürfen ja nicht zu viele sein.

    Zur JF: Einige Artikel sind interessant, aber andere auch grenzwertig. Hinsichtlich Nahost ganz gut.

  52. wir kriegen alle noch prominenten-allüren mit dieser security (grins…)

    im übrigen: chicano, meine hochachtung

  53. @ R.W.

    „A.A.D.: haben sie mal Hegel gelesen? O. Janich hat da recht, wo er sich auf ihn bezieht, Hegelschriften gibt es mitunter spottbillig bei einer Ramschbuchhandlung mit ‘W’ im Namen.“

    Erstens: Ich habe durchaus schon Hegel gelesen (ich war übrigens nicht sonderlich beeindruckt, ich würde sagen „Neoscholastik mit romantischen Einsprengseln“, ich kann die Verisse Schopenhauers gut nachvollziehen).

    Zweitens: Habe ich Oliver Janich gar nicht kritisiert, als er die Herrschaftsstrategie unserer „Elite“ mit Hegel in Verbindung brachte.

    Drittens: Wo wir schon einmal dabei sind: Ich finde diese Bezugnahme auf Hegels Dialektik tatsächlich sachlich falsch. Die Strategie hat viel eher etwas mit Machiavallis „teile und herrsche“ zu tun als mit Hegels Auffassung von einem sich zwangsläufig evolvierenden Geschichtsprozess. Und die Stategie ist natürlich uralt, Machiavelli hat sie also nicht erfunden.

    Dass immer wieder Hegel bemüht wird, wenn es die Strategie unserer „Elite“ zu beschreiben gilt, liegt meiner Ansicht nach daran, dass Desinformationsschreiberlinge mal wieder eine anti-deutsche Projektion unterbringen wollten. Unterstelle dem Opfer das, was du selbst ihm antust (derartige Projektionen sind eine Spezialität unserer zionistischen Freunde, ich könnte da viele Beispiele nennen). Hegel als der böse deutsche Urheber der unheilvollen Strategie, die uns alle in den Abgrund zieht… Das Traurige ist, das alle einen derartigen Unsinn nachplappern.

    Ich hoffe, das war jetzt nicht zu hoch für Sie. Eigentlich mag ich philosophische Debatten auch gar nicht so. Aber Sie haben es ja gewollt.

  54. @ chicano

    „ja die freundlichkeit. also das unfreundlichsein habe ich nicht zuletzt auf diesem blog gelernt. aber ich werde mich bessern, bestimmt“

    Von mir aus können Sie ihr Argumentationsverhalten so beibehalten, es hält sich nach meinem Empfinden durchaus im Rahmen (sie scheinen ja auch eher ein emotionaler Typ zu sein). Ich wollte gestern nur etwas den Blogbetreiber beruhigen, der manchmal etwas verschnupft reagiert, wenn man seine Babies kritisiert (was ich natürlich auch verstehen kann).

    MfG

  55. Um auf den Titel zurückzukommen, ich glaube kaum, dass Sarrazin der nächste Bundeskanzler wird, das war wohl auch nicht so ganz ernst gemeint. Viel schlimmer, wird wohl unser werter Verteidigungsminister werden , der jetzt das Gleiche geäußert hat wie damals Horst Köhler.
    Warum dieser gelackte Typ so beliebt ist, verstehe ich nicht. Aber jedes Volk bekommt die Regierung , die es verdient!

  56. wo ist mein gestriger Beitrag zur JF?
    Ist er in der Matrix verschwunden oder konnte er hier nicht veröffentlicht werden?

  57. Wenn Stephan Steins dabei gewesen wäre hätte es mich auch gefreut, auch auf seiner “Roten Fahne” finden sich immer wieder sehr interessante Artikel. Die Teilnehmer sind meiner Meinung nach schon sehr unterschiedlich und ich finde es auch sehr mutig von Jürgen hier eine Diskussion zu starten. Man sieht ja schon hier die Emotionen hochkochen.

    Die JF ist meiner Meinung nach kein rechtsextremes Blatt sondern nationalkonservativ oder rechtskonservativ. Dies wurde so auch vom Bundesverfassungsgericht 2005 bestätigt. Meiner Meinung nach läuft gestartet von den MSM und linken Antifanten eine gezielte Aktion gegen die JF, da man andere Meinungen nicht akzeptieren kann und will. Gerade für die Volksinitiative finde ich es richtig Meinungen auszutauschen und gemeinsame Standpunkte zu finden. Sich nur unter Gleichen auszutauschen, macht keinen Sinn. Es gibt genügend Schnittmenge auch mit Liberalen, Konservativen und Freiheitlichen Kräften. Ideologie ist ein schlechter Ratgeber um eine breite Mehrheit in der Bevölkerung zu generieren. Es gibt Themen für Mehrheiten auch Partei übergreifend.

    Aufgrund der Hetze gegen Autoren der JF werden hier gezielt Existenzen vernichtet. Die Blockwarte der politischen Korrektheit, denken Sie haben die Meinungshoheit in Deutschland. Wer hier denkt die JF wäre rechtsextrem sollte hier Beweise vorlegen. Gerade im sogenannten Kampf gegen rechts, wobei heutzutage rechts für rechtsextrem steht und hier auch Konservative unter diesen Kampfbegriff bekämpft werden, sollte man beachten, dass sich hier auch sehr viele linke Gruppen (Rote Hilfe, Magazin der Rechte Rand, VVN-BdA, SDAJ) tummeln, die selbst im Verfassungsschutzbericht auftauchen und schon Probleme haben sich auf das Grundgesetz zu beziehen. Also wer ist EXTREM.

    http://jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5b5e7b651cc.0.html

    Außerdem finde ich das gerade die JF sehr positiv über Jürgen Elsässer geschrieben hat. Ich bin dadurch erst auf ihn und seine Bücher aufmerksam geworden.

    http://www.jf-archiv.de/online-archiv/file.asp?Folder=07&File=200743101935.htm&STR1=j%FCrgen%20els%E4sser&STR2=&STR3=&STR4=

    http://www.jf-archiv.de/online-archiv/file.asp?Folder=08&File=200828070410.htm&STR1=j%FCrgen%20els%E4sser&STR2=&STR3=&STR4=

    Oder das Interview mit Peter Brandt

    http://www.jf-archiv.de/online-archiv/file.asp?Folder=10&File=201040100110.htm&STR1=peter%20brandt&STR2=&STR3=&STR4=

    Zu DeeEx kann ich nicht viel sagen, wobei wenn man sich ihre Stellungnahme über den Rückzug von Stadkewitz und die Zensur von PI auch Gedanken machen kann.

    Auf jeden Fall wünsche ich gutes Gelingen und macht bitte einen schönen Bericht daraus.

    Vielleicht sollten wir Adolf ein für alle mal endgültig begraben, damit die Diskussion für unser Land endlich vorurteilsfrei beginnen kann. Und über die Kaputtnix von der NPD brauchen wir hier gar nicht erst zu diskutieren.

    Jürgen hat ja auch schon seine Erfahrung mit der Antifa gemacht und ich finde es einfach lächerlich ihn auch in die rechte oder völkische Ecke zu stellen.

  58. Wenn man vom VS „beobachtet“ und von PI verrissen wird, dann macht man zweifellos nicht alles falsch. Allerdings hat PI die JF auch in ihrem blogroll.
    Wie gesagt, manches finde ich gut, anderes wieder nicht, aber das gilt für fast jedes Medium. Es gibt so gut wie keins, das 100 % meine Meinung wiedergibt, außer „muslim-aktuell“.

  59. „Zum Zwang: Wie wollen Sie nachweisen, dass ein Zwang vorliegt?“

    fatima, sie haben soooo oft nicht auf meine fragen geantwortet, leider. dann aber stellen sie wie soooo oft solch selektive fragen 😉

    meine antwort ist in gewissem sinne teil einer der fragen, die ich ihnen zb mehrfach stellte:

    wer zb in ordnung findet das im iran die frauen zwangbekopftucht werden, dem traue ich schon zu, das er auch hier nicht so ganz die freiheit auf der fahne bei dieser frage hat. das ist zwar kein beweis aber deutet doch stark in eine richtung. wer für freiheit in der religion ist, wer für freiheit in fragen der religiösen bekleidung und damit der religiösen gesinnung und des ausdrucks von glauben ist, der KANN NICHT einen zwang, ganz gleich wo, befürworten, oder?

    @ sterjo

    danke, aber warum? oder ists gar ironie, sie schlingel 😉

  60. „wer zb in ordnung findet das im iran die frauen zwangbekopftucht werden, dem traue ich schon zu, das er auch hier nicht so ganz die freiheit auf der fahne bei dieser frage hat. das ist zwar kein beweis aber deutet doch stark in eine richtung. wer für freiheit in der religion ist, wer für freiheit in fragen der religiösen bekleidung und damit der religiösen gesinnung und des ausdrucks von glauben ist, der KANN NICHT einen zwang, ganz gleich wo, befürworten, oder?“

    Das ist nicht korrekt, da man beide Gesellschaften nicht miteinander vergleichen kann. Im Iran herrscht eine ganz andere Gesellschaftsstruktur vor als in Deutschland, außerdem gibt es dort andere Schamgrenzen, die Maßstäbe sind also ganz anders gesetzt. Hier gibt es auch (noch) gewisse Schamgrenzen, es läuft ja auch keiner in Unterwäsche in der Fußgängerzone herum, das würde unter „Erregung öffentlichen Ärgernisses“ fallen.
    Im Iran ist die Mehrheit des Volkes damit einverstanden, bis auf wenige in Nord-Teheran. In der Türkei z.B. wäre es anders, deswegen hätte es keinen Sinn, dort ein Verhüllungsgebot zu verhängen. In Deutschland kann das bei unseren mageren 4 % ohnehin kein Thema sein. Wir wollen niemandem etwas aufzwingen, aber wir wollen auch nicht dem Entblößungszwang unterworfen werden!
    Nur weil ich dieses Gesetz FÜR IRAN für passend halte, weil es dort der allgemein anerkannten gesellschaftlichen Schamgrenze entspricht, muss das noch lange nicht heißen, dass ich das anderen Ländern überstülpen will, schon gar nicht einem mehrheitlich nichtmuslimischen, daher verstehe ich die ganze Aufregung wegen eines Quadratmeters Stoff nicht.
    Konnte ich das ansatzweise erklären?

  61. sie haben eine menge geschrieben aber letztlich weichen sie wieder aus, fatima.

    „Das ist nicht korrekt, da man beide Gesellschaften nicht miteinander vergleichen kann.“

    braucht man auch nicht, es geht darum ob ein kopftuchzwang ok ist oder nicht, egal wo.

    „Hier gibt es auch (noch) gewisse Schamgrenzen, es läuft ja auch keiner in Unterwäsche in der Fußgängerzone herum, das würde unter “Erregung öffentlichen Ärgernisses” fallen.“

    kann man nicht vergleichen. das kopftuch wird dort unter religiösen vorzeichen verordnet und in der religion sollte jeder frei sein, angeblich auch im iran.

    „Im Iran ist die Mehrheit des Volkes damit einverstanden, bis auf wenige in Nord-Teheran.“

    eagl wie viele nicht einverstanden sind mit dem zwang, es bleibt ein zwang.

    „In Deutschland kann das bei unseren mageren 4 % ohnehin kein Thema sein.“

    „Wir wollen niemandem etwas aufzwingen, aber wir wollen auch nicht dem Entblößungszwang unterworfen werden!“

    es ging nicht ums entblößen, sondern darum ob man religiös motivierten zwang im iran gutheißen kann.

    „Nur weil ich dieses Gesetz FÜR IRAN für passend halte, weil es dort der allgemein anerkannten gesellschaftlichen Schamgrenze entspricht, muss das noch lange nicht heißen, dass ich das anderen Ländern überstülpen will, schon gar nicht einem mehrheitlich nichtmuslimischen, daher verstehe ich die ganze Aufregung wegen eines Quadratmeters Stoff nicht.“

    nein, nichts muss auf der welt, aber die wahrscheinlichkeit ist für mich jedenfalls hoch, sorry. wer in egal welchem land einen zwang dieser form für legitim hält, der hat für mich einen einstellung, die mit meinem verständnis von freiheit und religionsfreiheit total unkompatibel ist.

    „Konnte ich das ansatzweise erklären?“

    sie haben auf jeden fall eine der fragen beantwortet die ich hin und wieder stellte, danke dafür dafür aber verstehen kann ich sie nicht.

  62. den „sie haben eine menge geschrieben aber letztlich weichen sie wieder aus, fatima.“ können sie streichen, denn sie haben ja doch klar geantwortet.

  63. und weils so (un)schön passt, erdogan der große und das kopftuch in einem artikel:

    „Ali Bardakoglu, Chef der Religionsbehörde, muss gehen. Der Regierung Erdogan missfiel, dass er das Kopftuchtragen nicht als Pflicht ansah. (….)

    Bardakoglu habe der Regierung im Kopftuch-Streit eine klare Position verweigert, indem er erklärte, das Kopftuch sei für muslimische Frauen keine religiöse Pflicht, sondern eine persönliche Entscheidung.“

    da haben wirs wieder, das problem, aus einem anderen blíckwinkel, oder?

    nee, nee, nee….

  64. chicano: Sie sind heute wieder sehr begriffsstutzig. Ich versuch’s nochmal: Bei uns in Germany gibt es auch einen Zwang: Dass man nämlich in der Öffentlichkeit über dem Slip noch eine Hose oder einen Rock zu tragen hat. Das wird notfalls mit Bußgeld durchgesetzt, im hartnäckigen Wiederholungsfall kann man auch in der Klapse landen. Das ist doch nichts anderes als der Zwang zum Kopftuchtragen in anderen Gesellschaften, oder? Freilich ist das Scham-Niveau bei uns tiefer als dort. Das muss man akzeptieren, die bei uns und wir bei denen. Fatima akzeptiert es bei uns, Sie nicht bei denen. Also sind Sie der Intolerante, oder? Und mit Religion hat das bei uns auch was zu tun: Die Verhüllung der Geschlechtsmerkmale kommt aus dem Christentum. Ist irgendwie traurig, dass man das Ihnen erklären muss. Sie sind doch Christ, oder?

  65. @J.E: Danke, genau so meinte ich es.

    „es geht darum ob ein kopftuchzwang ok ist oder nicht, egal wo.“

    Aus diesem „egal wo“ spricht eingewisser Kulturimperialismus, dass alle so wie Sie denken müssen.
    In Sri Lanka konnte ich nicht in den Tempel rein,weil ich da mein Kopftuch hätte abnehmen müssen, weil das bei denen ein Zeichen der Ehrfurcht ist. Ok, dann bin ich eben nicht reingegangen, hätte ich da Riesentheater machen sollen? Es ist ihr Land, daher dürfen sie die Regeln festschreiben. Das ist auch in Deutschland so, und genauso im Iran!

    Haben Sie einen Link zu der Bardakoglu-Geschichte? Mir kommt da einiges nämlich etwas „spanisch“ vor.

  66. Habe in einer türkischen Quelle Folgendes gefunden, dass er gesagt hat:

    „Das Kopftuch ist nicht die Hauptbedingung dafür,dass man Muslim ist. Die Kopftuchfrage sollen die Politiker lösen, wir machen nur die religiöse Auslegung. Hinsichtlich der gesetzlichen Ausarbeitung widerspricht es dem Laizismus, wenn man dafürdie Meinung der Diyanet (Religionsbehörde) einholt. Die Religionsbehörde sollte aus dem öffentlichen Etat genommen werden. Wenn eine Organisation mit einem Personal von 100000 Menschen vom Staat Gehalt erhält, können wir nicht behaupten, die Behörde sei unabhängig. Die Diyanet sollte ihre eigene Organisation haben.“

    Erst mal ist er nach sämtlichen Nachrichtenquellen SELBER zurückgetretenund wurde nicht gefeuert. schon gar nicht, weil er das Kopftuch nicht für eine Pflicht hielt.
    In anderen Berichten heißt es, dass er sich zurückziehen wollte, weil er meinte, mehr als 5 Jahre sollte man diese Arbeit nicht machen, und er sei müde.

  67. also fatima:

    alle quellen wohl nicht, oder steht da nicht MUSS gehen.
    so steht quelle gegen quelle, obwohl ich ihre noch nicht kenne.

    „Ali Bardakoglu, Chef der Religionsbehörde, muss gehen. Der Regierung Erdogan missfiel, dass er das Kopftuchtragen nicht als Pflicht ansah.“

    @ j.e.

    „Die Verhüllung der Geschlechtsmerkmale kommt aus dem Christentum. Ist irgendwie traurig, dass man das Ihnen erklären muss. Sie sind doch Christ, oder?“

    wie bitte? ist nicht ihr ernst jetzt, oder? seit wann wird in deutschland religiös begründet wie man sich zu kleiden hat!?

    das kopftuch aber ist religiös verordnet. es geht um die freiheit im glauben und die wird zb im iran den menschen abgesprochen. darum gehts und ich bin sicher nicht begriffsstutzig.

    daran ändert auch ihr verzweifelter versuch mich für blöd, o nein, für begriffsstutzig hinzustellen nichts.

    „Also sind Sie der Intolerante, oder?“

    sie stimmen mich nachdenklich aber sicher nicht weil ich intolerant (ihrer meinung nach bin) bin.

    @ fatima

    jetzt wird abstrus, oder?

    „In Sri Lanka konnte ich nicht in den Tempel rein,weil ich da mein Kopftuch hätte abnehmen müssen, weil das bei denen ein Zeichen der Ehrfurcht ist. Ok, dann bin ich eben nicht reingegangen, hätte ich da Riesentheater machen sollen?“

    in einem tempel in sri lanka? ok, kein problem? in einer moschee? kein problem!

    seit wann aber ist sri lanka ein tempel und seit wann der iran eine moschee?????

  68. übrigens, um ihre frage nochmal von anderer seite zu beleuchten:

    “In Sri Lanka konnte ich nicht in den Tempel rein,weil ich da mein Kopftuch hätte abnehmen müssen, weil das bei denen ein Zeichen der Ehrfurcht ist. Ok, dann bin ich eben nicht reingegangen, hätte ich da Riesentheater machen sollen?”

    sie hätte es einfach abnehmen können, aus respekt vor dem glauben der anderen kultur. so wie die weiblichen menschen der anderen kultur ein kopftuch aufsetzen sollten, wenn sie eine moschee besuchen würden. denn beides ist religiöser boden.

    so würden sich die verschiedene wege und anschaunungen der spiritualität begegnen können ohne das religiöses zu etwas wird das trennt.

    so sehe ich das jedenfalls.

  69. chicano: Sie sind nicht auf den Kern meines Arguments Kopftuch/Unterwäsche eingegangen: Dass es Kleidervorschriften gibt, Verbote gibt, in allen Ländern, nicht nur in islamischen. Dazu müssen Sie Stellung nehmen, und ich lasse Sie nicht aus dem Schwitzkasten. Und, Chicano, ärgern Sie mich nicht! Ich lasse mir meine Zeit nicht von Ihnen stehlen! Also: Stellungnahme bitte!
    Im übrigen (aber nur im übrigen; Sie müssen erst auf meine ersten Sätze eingehen!): Die Gesetze in Deutschland sind zwar nicht im Gesetzbuch religiös begründet, aber es sind – in diesem und in anderen Fällen – ins Rechtsform gegossene Traditionen. Die zehn Gebote sind die Grundform unserer Gesetze!

  70. was sollen die drohungen? wenn es sie ärgert das ich es sehe wie ich es sehe, dann kann ich das nicht ändern.

    für mich liegen welten dazwischen ob ich hier nicht nackt durch die gegend rennen darf, oder ich gezwungen werde religiöse kleidung zu tragen, egal ob ich der religion angehöre oder nicht.

    keine ahnung worum es ihnen geht. ich sehe es nicht so das wir kleidervorschriften haben die sich aus den 10 geboten ableiten! wenns doch so ist, beweisen sies aber setzen sie mich nicht unter druck auf etwas einzugehen, das in meinen augen nicht plausibel ist.

    wie ich schon sagte, es geht mir nicht ums ärgern, sondern um die frage nach der freiheit im glauben, den die vertreter des islam immer für sich in anspruch nehmen jedem zu zuzugestehen und für mich ist es nicht mehr wahr, wo man ganze bevölkerungen allesamt mit einer religiösen kleiderordnung gleichmachen möchte.

    fatima hat selbst indirekt zugegeben das das kopftuch ein religiöses kleidungsstück ist, daher gilt es nicht zu sagen, das es jeder tragen muss, ohne die religionsfreiheit damit zu verletzen. anstatt mir zu drohen sollten sie den umstand meiner fragen nutzen, für viele andere klarheit hineinzubringen, anstatt mit dem verweis zu drohen, nur weil es nicht ins mmentane konzept passt probleme darzulegen.

    mfg

  71. im übrigen tadeln sie immer wenn man keine quellen angibt. wo ist denn die quelle der türkischen zeitung die fatima wegen des „abtritts“ von bardakoglu?

    warum tadeln sie das nicht? aber immer wieder mich wenn ich schreibe was sie nicht hören wollen?

    was ist das für ein argument zu vergleichen das man in einem tempel auch nicht mit kopftuch rein darf, und daher eben auch in ein ganzes lans nicht ohne kopftuch leben darf? da würden sie mich in der luft zerreissen.

    nicht wegen mir werden immer wieder solche endloskontroversen hier losgetreten, sondern weil man anscheinend keine echten antworten auf meine fragen hat, ohne deutlich vor problemen zu stehen, die eben nicht sein dürfen.

    das ist nicht nur unfair sondern auch nicht der debatte nützlich und auch nicht dem frieden, der manchmal eben erst über streitfragen erreicht werden kann und nicht durch den versuch alles wegzuschweigen und unter den teppich zu kehren.

  72. Verehrter Chicano,

    die gestrige Quelle finde ich jetzt nicht, ich habe sie nicht eingestellt, weil Sie ohnehin kein Türkisch können. Es gibt noch einen Artikel, wo die Berichterstattung in Deutschland behandelt wird, ich bitte aber um Verständnis, dass ich den nicht iübersetze, das ist der Aufwand nicht wert. Es sei denn, Herr Elsässer besteht darauf, aber das dauert halt, da der Artikel lang ist.

    Hier sagt Bardakoglu ,“Ich wurde nicht vom Amt entbunden, ich bin zurückgetreten“.

    http://www.milliyet.com.tr/bardakoglu-gorevden-alinmadim-istifa-ettim-/siyaset/sondakika/11.11.2010/1313056/default.htm

  73. „sie hätte es einfach abnehmen können, aus respekt vor dem glauben der anderen kultur. “

    Das war zwecks Besichtigung eines Tempels, und da muss ich nicht unbedingt rein. Respektlos wäre es nur gewesen, wenn ich reingegangen wäre UND mein Kopftuch aufbehalten hätte.

  74. „Bei uns in Germany gibt es auch einen Zwang: Dass man nämlich in der Öffentlichkeit über dem Slip noch eine Hose oder einen Rock zu tragen hat. Das wird notfalls mit Bußgeld durchgesetzt, im hartnäckigen Wiederholungsfall kann man auch in der Klapse landen. Das ist doch nichts anderes als der Zwang zum Kopftuchtragen in anderen Gesellschaften, oder?“

    Also beim besten Willen, Jürgen, hier muß ich Chicano recht geben … dieser Vergleich hinkt wirklich total.
    Es ist doch wohl etwas anderes, öffentlich in Unterwäsche herumzulaufen, als einfach nur sein Haar frei zu tragen, wie es im Iran und anderen konservativ-islamisch geprägten Ländern den Frauen untersagt ist.
    Das ist erste Verbot ist keineswegs religiös begründet, das zweite sehr wohl.
    Aber ich bin halt auch „eurozentristisch“ und ein Anhänger der „westlichen“ Kultur (allerdings nicht der „Yankee“-Unkultur und ihrer dekadenten Tendenzen, die sich leider auch in Europa immer stärker ausgebreitet haben).

  75. http://www.focus.de/politik/ausland/parteien-frankenberger-neuer-oedp-bundesvorsitzender_aid_571715.html

    Parteien
    Frankenberger neuer ÖDP-Bundesvorsitzender
    Samstag 13.11.2010, 18:40

    dpa Der neue Vorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Sebastian Frankenberger Sebastian Frankenberger, Initiator des bayerischen Nichtraucherschutz-Volksbegehrens, ist neuer Vorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP).
    Der 29-jährige Passauer wurde am Samstag beim Bundesparteitag seiner Partei in Regensburg mit rund 71 Prozent der Stimmen gewählt. Die Wahl verlief allerdings chaotisch: Nachdem bei der Auszählung eine Urne mit einem Stapel von Stimmzetteln vergessen worden war, mussten die Delegierten nach einer Stunde erneut abstimmen. Frankenberger erhielt im zweiten Durchgang 124 von 174 Stimmen und konnte sich so gegen zwei Mitbewerber durchsetzen.

    Frankenberger wurde durch die Organisation des Volksbegehrens gegen das Rauchen in der bayerischen Gastronomie bekannt. Im Juli hatten die Wähler im Freistaat bei einem Volksentscheid das Qualmen aus Kneipen, Wirtshäusern und Volksfestzelten verbannt.

  76. „Aber ich bin halt auch “eurozentristisch” und ein Anhänger der “westlichen” Kultur“

    und da liegt das Problem. Sie und auch chicano erkennen anderen Ländern nicht zu, ihre eigenen Maßstäbe zu setzen.

  77. „und da liegt das Problem. Sie und auch chicano erkennen anderen Ländern nicht zu, ihre eigenen Maßstäbe zu setzen.“

    nicht wenn es darum geht anderen die freiheit zu nehmen. sie unterliegen einen denkfehler der auf idiologischer blindheit beruht. sie stellen ideologien über das wohl des einzelnen.

    denn würde ihre antwort stimmen, dann würde sie immer stimmen. warum können sie meine ansichten sonst ein problen nennen? weil sie meine maßstäbe nicht unproblematisch finden und daher nicht dazu scheigen wollen!

    wenn die maßstäbe eines landes wären die welt mit krieg zu überziehen um lebensraum zu schaffen, dann könnte man auch nicht sagen: das ist eben deren maßstab, sondern müsste das aufhalten. ein krasses beispiel, natürlich, verdeutlicht aber, dass ein solches denken wie das ihre sehr problematisch ist. chinas maßstäbe sind jede art von meinungsfreiheit rigide zu zerschlagen und müttern die zahl ihrer geburten vorzuschreiben. amerikas maßstab ist es der arabischen welt „demokratie“ zu bringen usw. alles keine guten wege und menschlich schon gar nicht!

    der maßstab muss freiheit sein, solange dadruch nicht andere menschen zu schaden kommen. nieder mit allen totalitären ideologien möchte man das rufen.

    ein land darf einem anderen land nicht seine maßstäbe aufdrücken? sehe ich genauso! und ein land darf seinen bewohnern keine religiösen vorschriften machen! warum sollten länder andere länder schonen, wenn wenn regierungen ihre eigenen bürger nicht schont?

    ….ach was solls. alles klar fatima.

  78. chicano: Sie verwechseln INNERE Souveränität und Expansion nach AUSSEN! Die Bürgerschaft eines Landes hat das Recht, nach INNEN Gesetze zu beschließen, die auch den einzelnen und die Minderheiten binden. Wenn diese Gesetze streng sind, dürfen wir das als Ausländer kritisieren, aber uns nicht das Recht anmaßen, es von außen zu ändern. Das müssen immer die Leute dort bestimmen und ggf. ändern.

  79. „chicano: Sie verwechseln INNERE Souveränität und Expansion nach AUSSEN! Die Bürgerschaft eines Landes hat das Recht, nach INNEN Gesetze zu beschließen, die auch den einzelnen und die Minderheiten binden. Wenn diese Gesetze streng sind, dürfen wir das als Ausländer kritisieren, aber uns nicht das Recht anmaßen, es von außen zu ändern. Das müssen immer die Leute dort bestimmen und ggf. ändern.“

    ich weiß nicht ob das wirklich richtig ist, das man es von außen niemals ändern soll, aber ich stimme dem zu. habe auch niemals etwas gegenteiliges geschrieben. bin auch ein strikter gegner der aufgezwungenen demokratiesierung der arabischen welt!

    habe es ja grade differeniert dargestellt:
    „ein land darf einem anderen land nicht seine maßstäbe aufdrücken? sehe ich genauso!“

    ich kritisierte aber auch:

    „und ein land darf seinen bewohnern keine religiösen vorschriften machen!“

    hiermit…..:

    „warum sollten länder andere länder schonen, wenn wenn regierungen ihre eigenen bürger nicht schont?“

    …..meinte ich nicht, das es legitim ist diese länder physisch anzugreifen, sondern wollte nur verdeutlichen wie paradox es ist, auf die schonung von staatstyrannei zu pochen, dem einzelnen aber seine glaubensfreiheit abzusprechen.

    wir beide kommen da leider nicht auf einen nenner (mit fatima sowieso nicht). aus irgend einem grund halten sie es für legitim, das religiöse tyrannei nicht noch verwerflicher ist, als freiwilliges degenerieren. ich mag auch das degerenieren nicht, das wir in einer wertelosen gesellschaft vorfinden aber ich respektiere die freiheit des einzelnen, denn ich bin nicht gott.

    ich respektiere aber keine verordnete religion, keinen kopftuchzwang und damit einen verordneten glauben für den einzelnen. und warum sollte ich einem menschen trauen, der das in anderen ländern ok findet?

    ists so schwer zu verstehen?

  80. „Wenn diese Gesetze streng sind, dürfen wir das als Ausländer kritisieren, aber uns nicht das Recht anmaßen, es von außen zu ändern. Das müssen immer die Leute dort bestimmen und ggf. ändern.“

    Das ist der Punkt. Mir gefällt in der Türkei auch einiges nicht, z.b. das Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst und in Schulen. Aber da ich dort nicht lebe, kann ich es nicht ändern, das müssen die Menschen vor Ort tun.

  81. “bin auch strikter gegner der aufgezwungenen demokratiesierung der arabischen welt”

    „ich weiß nicht ob es richtig ist, das man es von aussen niemals ändern soll”

    Diese ueberheblichkeit..
    Kapieren Sie eines ein fuer alle mal; Das wird nie gelingen! Warum? Weil der agressor(im übrigen, auch meistens überheblich!), der in der regel fuer mammon fightet ja unbedingt am leben bleiben muß, denn sonst haette er nichts davon. Waerend der verteidiger um sein oder nichtsein und um seine famillie kaempft, also um alles! Der höhere kampfgeist, die edlere moral entscheidet immer. So gesehen, kann das, was dem westen so wichtig erscheint und wohl auch ist , kann hierbei nicht greifen; Die modernere kriegsausrüstung nämlich! sie ist machtlos, weil sie von menschen bedient werden muss. Vergesst alle propaganda was ihr immer wieder aus den geschichtsbüchern vermittelt bekommt nach den gründen der kriegsentscheidungen. Sie sind fast alle erlogen, um euch in die irre zu führen, damit ihr, darauf vertrauend in den krieg zieht. Dieses, und nichts anderes ist der wahre grund warum nato verliert und afghanistan gewinnt!
    War auch der entscheidende faktor bei der soviet-besatzung und der endgültige sieg der afghanen.
    Das war in vietnam nicht anders.
    Der verlorene Ruslandfeldzug der deutschen genauso und nicht der winter.

    Im bezug auf barakoglu und dem link;
    Kann ich bestätigen, fatima hat richtig übersetzt.

  82. “bin auch strikter gegner der aufgezwungenen demokratiesierung der arabischen welt”

    „ich weiß nicht ob es richtig ist, das man es von aussen niemals ändern soll”

    Diese ueberheblichkeit..

    ______________________________________

    überheblich ist meistens der der andere überheblich nennt. aber das nur nebenbei, denn bei ihnen ists bestimmt eine ausnahme 😉

    wenn jemand auf der straße überfallen und gewaltsam attackiert wird, schauen sie dann zu, oder helfen sie von außen? wenn ein kind misshandelt wird und aus der wohnung schreit, hören sie dann weg oder rufen sie die polizei, bzw. gehen gleich rüber und helfen?

    das meinte ich mit dem zweifel, denn warum sollte es anders sein bei einer gruppe von menschen oder auch bei einem volk? wenn das volk natürlich gar nicht gerettet werden will, wie zb in afghanistan, dann ist die sache heuchlerisch und verbrecherisch. außerdem kann man auch anders flagge zeigen, als nur durch gewalt und krieg, oder? man mann sich zunächst mal mit unterdrückten menschen solidarisieren und seine meinung laut kundtun, man auch sozial helfen, es gibt viele wege einzugreifen. letztlich aber war die frage eher philosophischer natur. vielleicht äußert sich ja mal ein philosoph dazu.

    ansonsten stimme ich doch mit allem das sie schreiben völlig überein.

  83. „wenn jemand auf der straße überfallen und gewaltsam attackiert wird, schauen sie dann zu, oder helfen sie von außen? “

    Ich würde in irgendeiner Form eingreifen, und sei es, dass ich andere alarmiere.

    „wenn ein kind misshandelt wird und aus der wohnung schreit, hören sie dann weg oder rufen sie die polizei, bzw. gehen gleich rüber und helfen?“
    Ich würde erst mal rübergehen, und erst , wenn ich offensichtlich nichts ausrichten kann, obwohl die Lage brisant ist, die Polizei benachrichtigen oder besser noch, das Jugendamt. Leider ist Misshandlung nicht immer zu erkennen, wie in grauenhaften Fall Siri. Wie auch immer das möglich ist, die zuständige Sozialarbeiterin will nichts erkannt haben und wurde freigesprochen.

    http://www.faz.net/s/Rub5785324EF29440359B02AF69CB1BB8CC/Doc~E2715E311A53D4631A79996227035B193~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Wie man da noch auf Freispruch plädieren kann, ist mir ein Rätsel, den Verteidiger sollte man verhaften. 😈

    http://www.faz.net/s/Rub5785324EF29440359B02AF69CB1BB8CC/Doc~EDE1F4BE3FD234B088FFC728D0F75E792~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    „man mann sich zunächst mal mit unterdrückten menschen solidarisieren und seine meinung laut kundtun, man auch sozial helfen, es gibt viele wege einzugreifen. letztlich aber war die frage eher philosophischer natur.“

    wohl eher moralischer Natur.

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