Gauweiler zu Steinbach, Sarrazin – und Elsässer

Ein bemerkeswertes Interview in der heutigen „jungen Welt“


In der heutigen Ausgabe der linken Tageszeitung findet sich ein bemerkenswertes Interview mit dem CSU-Abgeordneten Peter Gauweiler. Über die journalistischen Qualitäten, die meine ex-Kollegin G. Düperthal an den Tag legt, möge jeder selbst urteilen. In jedem Fall anregend ist die Diskussion um links und rechts, in die der Bajuware seinen Widerpart zu verwickeln sucht. En passant weist Gauweiler auf Säuberungsprozesse im linken Lager hin: „Auch im linken Lager gibt es eine nationale Debatte. Bei der jungen Welt mußte mal ein Mitarbeiter namens Jürgen Elsässer gehen, weil er als »rechts« eingeordnet wurde!“ Das dürfte die jW-Geschäftsleitung nicht beeindrucken, die sich in der Causa Elsässer so sehr im Recht fühlt wie der SPD-Parteivorstand in der Causa Sarrazin (obwohl beide Fälle inhaltlich ganz anders liegen). Aber bemerkenswert ist, dass jW erstmals (?) im Rahmen dieses Interviews darüber berichten musste, wie man damals (Januar 2008) mit mir umgesprungen ist. Ist ungefähr so, als hätte man in der „Prawda“ 1940 oder so ein Interview zu lesen bekommen, wo einer sagt, dass der GPU Trotzki einen Eispickel in den Schädel geschlagen hat. Naja, so wie „junge Welt“ nur eine Bonsai-Ausgabe der „Prawda“ ist, so bekam ich es nicht mit Eis-, sondern nur mit Eiterpickeln zu tun. Always look on the bright side of life … Nun das Interview aus der heutigen jW.


„Ein paar hoffen es, andere regen sich auf“

CSU-Bundestagsabgeordneter bagatellisiert Debatte um Steinbach. Einer neuen Partei gibt er keine Chance. Ein Gespräch mit Peter Gauweiler

Gitta Düperthal
Peter Gauweiler ist CSU-Bundestagsabgeordneter und Rechtsanwalt

Deutet sich jetzt, nach dem Skandal um Ihre Fraktionskollegin Erika Steinbach, ein Rechtsrutsch in der Union an? Und wenn ja – sind Sie dabei?

Weder noch. Solche Entwicklungen kommen ja immer in Wellen und gehen wieder zurück. Ein paar Leute hoffen es, einige regen sich darüber auf. Sie können also ganz beruhigt sein. Wir sind aber nicht beruhigt, denn wir müssen davon ausgehen, daß die deutsche Geschichte wieder revanchistisch interpretiert wird – was den Frieden gefährdet …

Wenn man davon ausgeht, daß es in diese Richtung geht – aber das ist ja nicht der Fall. Das will keiner. Solche Äußerungen wie die von Frau Steinbach, die vom historischen Kern her nicht bestreitbar sind, sind von rechts und von links immer einem starken Willen zum Mißverständnis ausgesetzt. Das weiß gerade die junge Welt, wenn sie vermeintlich Positives über die DDR erwähnt. Aber selbst wenn Frau Steinbach zurückrudert – eine gewisse Richtung ist damit doch vorgegeben.

Nein, sie hat sich bei ihrer Wortmeldung bei der Tagung der CDU am Mittwoch ganz präzise ausgedrückt. Sie hat beide Seiten angesprochen; und auf der einen auf Hitlers Schuld am Ausbruch des Zweiten Weltkriegs hingewiesen. Aber drei Tage später, am »Tag der Heimat« des Bundes der Vertriebenen, wurde den Teilnehmern ein Film gezeigt: »Januar 1945 – die Rote Armee dringt vor«. Daß die Sowjets vorher angegriffen wurden, blieb unerwähnt.

Man muß die Kraft haben, die Debatte nach beiden Seiten zu führen. An der historischen Verantwortung gibt es keinen Zweifel. Wie kommt es, daß sich jetzt aus beiden »Volksparteien« CDU und SPD mit Erika Steinbach und Thilo Sarrazin der rechte Rand zu Wort meldet?

Jetzt bezweifle ich Ihre Prämisse. Sie verstehen unter »rechtem Rand« doch Neonazis und kahl. Ich sprach vom rechten Rand der Parteien, nicht von braunen Aufmärschen auf der Straße.

Auch im linken Lager gibt es eine nationale Debatte. Bei der jungen Welt mußte mal ein Mitarbeiter namens Jürgen Elsässer gehen, weil er als »rechts« eingeordnet wurde! Man darf nicht Opfer der eigenen Propaganda werden. Kommt jetzt eine neue rechte Partei?

Und wenn – sie wird ein paar Prozente bekommen, macht sich unmöglich im Parlament und löst sich auf. Ja, aber mit solchen Kräften wie Sarrazin und Steinbach?

Sie machen sich ein Zerrbild! Sie sollten sich damit beschäftigen, was die Opfer ethnischer Säuberungen mitgemacht haben, auch wenn sie Deutsche waren. Das Problem ist doch, daß sich Neonazis bestätigt fühlen und Migranten prügeln.

Ich glaube nicht, daß das davon abhängig ist, wie wir die Situation mit den Heimatvertriebenen beurteilen. Anderes Beispiel: In puncto Antisemitismus gibt es Bündnisse, da würde sich Ihnen der Magen umdrehen: antijüdische Kampagnen gegen den Staat Israel. Was Sie als rechtsextrem bezeichnen würden, begegnet sich mit linken Positionen. Die israelische Regierung erntet von Linken dafür Kritik, wie sie mit Palästina umgeht. Den Holocaust leugnet niemand.

Aber jetzt sagen Sie selber, daß man die Dinge nicht durcheinanderbringen darf. Das tun Sie, wenn Sie Herrn Sarrazin in die rechtsextreme Ecke rücken. Er hat Migranten als nicht integrationsfähig und -willig beleidigt.

Hat er nicht. Und man kann doch nicht sagen: Halt’s Maul, weil du in unseren Augen ein Rechter bist. Was heißt denn rechtes Denken? Das werden Sie jetzt belächeln, wenn ich Ihnen darauf antworte: Familie, Solidarität mit dem eigenen Land, Religion. Das sollte auch bei der Linken eine größere Rolle spielen. Warum wehren Sie sich dagegen so? Das ist doch kein Anlaß dafür, daß die Nazis wiederkommen. Wie beurteilen Sie den Umgang des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy mit den Roma und Sinti, daß er also EU-Bürger abschieben will?

Die EU ist eine Gemeinschaft von Rechtsstaaten, mit Vorschriften, die für alle verbindlich sind: für den Staat genauso wie für die von Ihnen genannten Sinti und Roma. Der Papst übrigens hat die französischen Behörden zu Bedacht gemahnt – deren Antwort darauf war allerdings, daß ein deutscher Papst keine Ermahnungen zu geben habe.

49 Kommentare zu „Gauweiler zu Steinbach, Sarrazin – und Elsässer

  1. Weder die Fragen noch die Antworten finde ich jetzt sonderlich herausragend, und das alte Rechts-Links-Schema stimmt sowieso nicht mehr, nicht erst jetzt.

    Zu Herrn S. möchte ich mich nicht mehr äußern, da langsam meine Gesundheit anfängt, darunter zu leiden, außerdem würde ich mich da ohnehin wiederholen.

    Bemerkenswert ist höchstens dies:

    „Das werden Sie jetzt belächeln, wenn ich Ihnen darauf antworte: Familie, Solidarität mit dem eigenen Land, Religion.“

    Bingo. Damit sind deutsche Muslime alle Rechte. Also welches Problem habt ihr mit uns? 😉

  2. Ja, nee, ist ja beinahe rührig wie die JW Autorin hier versucht den alten Polithasen Gauweiler in eine Ecke zu drängen. Sehr Amüsant. Der scheint um Sachlichkeit bemüht zu sein, doch genau das ist der gesamten Debatte um Sarrazin und seine Thesen gleich als erstes medial beerdigt worden.

  3. „Der scheint um Sachlichkeit bemüht zu sein, doch genau das ist der gesamten Debatte um Sarrazin und seine Thesen gleich als erstes medial beerdigt worden.“

    Und das gleich auf beiden Seiten, bei Befürworten wie Gegnern. Polarisierung, sogar Radikalisierung ist auf allen Seiten spürbar, das zeigt nur, wie wir uns haben vorführen lassen.

    Wenn ich mal aus Ihrem blog zitieren darf:

    „Durch die nun auch von diversen Medien geschürte und künstlich aufgebauschte Diskussion um die fragwürdigen Thesen von Herrn Sarrazin wird erstens jeder Ansatz einer ernsthaften Debatte um das Thema Zuwanderung und Integration vermieden und zweitens geschickt abgelenkt von massiven wirtschaftlichen- und währungspolitischen Problemen.“

    Irgendwie scheint das kaum noch jemanden zu interessieren.

  4. @fatimaoezoguz

    Ja, da haben Sie vollkommen recht! Wer weiß, vielleicht kommt ja bald eine Kampagne gegen die „rechten, radikalen Muslime“ in Deutschland! In „Absurdistan“ wäre das nicht gänzlich undenkbar. Wenn man den ganzen „Sarrazinen-Zauber“ 😉 so mitansieht. In einer solch emotional und völlig irrational geführten Debatte ist es wie im Krieg: Die Wahrheit stirbt zu erst! Leider!
    Doch noch ist die Hoffnung nicht gänzlich erloschen das sich die Mehrheit der Bevölkerung nicht völlig von den herrschenden in die Irre leiten lässt, sondern ihr Recht als eigenständig denkende Staatsbürger wahrnehmen.

  5. „Wer weiß, vielleicht kommt ja bald eine Kampagne gegen die „rechten, radikalen Muslime“ in Deutschland! “

    Soweit ist das doch gar nicht hergeholt, bzw. schon im Gange. Wie oft wurde denn schon von gewissen Usern (zwei davon inzwischen gesperrt) der Sharif al- Hussaini aus der Mottenkiste gezogen, um die Affinität des Islams zu Nazis zu beweisen und umgekehrt. Auch auf gewissen Islamhasserblogs begegnet einem dieses Schema ständig.

  6. Die Düperthal kann anscheinend nur in Klischees denken. Echt peinliche Fragen, die es verhindern, dass Gauweiler irgendetwas Substantielles sagt, da er nur damit beschäftigt war, irgendwelche Unterstellungen geradezurücken. Wieder einmal erweist sich das Rechts-Links-Schema als Hindernis für eine sinnvolle Konversation, weshalb es wahrscheinlich auch in die Politik eingeführt worden ist.

    Was für ein trauriges Land, in dem jemand wie Gauweiler faute de mieux als Hoffnungsträger gelten muss!

  7. Frau Düpperthal fragt wie eine Aushilspraktikantin.

    Die „JW“ sollte beim nähsten Mal Pirker oder Chefredakteur Schölzel zu Gauweiler schicken.

  8. die leute trauen sich einfach nicht zu sagen das sie keine massen an fremdkultur …

    (Rest vom Hausmeister gelöscht; Chicano, Sie sind ZWEI Wochen gesperrt worden; davon ist jetzt EINE vergangen. Also bitte nicht so ungeduldig, Sie dürfen nach Ablauf der Bewährung schon wieder; bis dahin: einatmen / ausatmen)

  9. Asweichende Antworten, fürchterliches Interview. Die Aussagen Gauweilers bezeugen einen dramatisch abhängingen Politiker, der nur seine Pflicht als Mitglied der ultra Rechten ins „rechte“ Licht zu rücken versucht. Es kann einem schon Angst und Bange werden, wenn solche Schwachköpfe auch noch Rechtsanwälte sind und wie viele Bundestagsabg. haben wir davon? Da wird das Gesetz verdreht, die Rechte ausgehebelt und schon scheinen die übelen Machenschaften der Euro Politiker ins Reine gerückt zu sein. Man muß bedenken, dass Gauweiler eine kleine Nummer ist. Schlimmer ist, wenn man weiß, dass die Mächtigen der Welt ganz andere Dinge im Kopf haben.

  10. „NWO-Ordning schlägt zu“, Film Morgen im ZDF
    „Clarkson über alles !“ (über das ausbreitende ninichts).

  11. Sehr wahr … ich frage mich nur, was die JW (und auch Gauweiler selbst 🙂 mit diesem Interview bezwecken. Die (linksalternative) Mehrheit ihrer Leserschaft ist doch weder willens noch in der Lage, sich mit Leuten wie Gauweiler oder Sarrazin inhaltlich sachlich auseinanderzusetzen … genau wie SPD, Grüne, Linkspartei, sogar die CDU-Führung und die „linken“ Medien von linksliberal bis linksradikal. Allenfalls der SPIEGEL ist da ansatzweise eine Ausnahme.

  12. >Ja, nee, ist ja beinahe rührig wie die JW Autorin hier versucht den alten Polithasen Gauweiler in eine Ecke zu drängen. Sehr Amüsant. Der scheint um Sachlichkeit bemüht zu sein, doch genau das ist der gesamten Debatte um Sarrazin und seine Thesen gleich als erstes medial beerdigt worden.<
    DARAUF habe ich mich bezogen, hatte ich vergessen einzufügen.

  13. Zitat ,,,
    >>>Naja, so wie „junge Welt“ nur eine Bonsai-Ausgabe der „Prawda“ ist, so bekam ich es nicht mit Eis-, sondern nur mit Eiterpickeln zu tun. Always look on the bright side of life … Nun das Interview aus der heutigen jW.<<<

    … das liest sich hübsch :-); eine der ganz wenig sinnvollen Aussagen, welche ich hier gelesen habe 🙂

    eine kleine Fortsetzung gibt es hier …

    Wie heisst es so schön im Land der Lebensfreude … Siamo nati per vivere, ridere, amare, piangere, perdonare, dare – per dare tutto, nati per mostrarci come esseri umani …

    viva la Svizzera 🙂

  14. @ Herr Elsässer

    Gewiß, an Ihren (beiden?) jW-Interviews mit Herrn Dr. Gauweiler erinnere ich mich.

    Nur: Was soll an dem jW-Interview vorgestern mit Dr. Gauweiler „bemerkenswert“ sein … mal abgesehen, daß er damals bei Ihnen in einem Interview noch gelacht hat?

    Gruß

    Zeitgenossin

  15. Zeitgenossin: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Haben Sie nicht gelesen, was ich im Vorspann zu dem Interview geschrieben habe?

  16. > Bei der jungen Welt mußte mal ein Mitarbeiter namens Jürgen Elsässer gehen

    I have learned to know Jürgen Elsässer when I was reading
    Konkret, say twenty-ten years ago. I care not that much of junge Welt in general (though if they truly represent left wing — even *FAR* left — thinking, good luck [but okay, better than zero, I favor *constructive* criticism in general]). I also pretend, and thank you very much, to be able to make my own idea by myself.

    Konkret is another story. It has (to use an euphemism) *morphed* in one of worst, to borrow from Willy Brandt, Scheissmagazine I have read ever, obscenely in line with the most repellent pro-Zionism, though I can’t longer tell for the last ten years — and thank God so!

    I believe, if I am recalling correctly, to have seen less and
    less frequently Elsässer write on Konkret (I am talking of of ten and beyond years ago) — GOOD, is also the reason I keep reading him currently — something that might equate to: Elsässer having been *fired* by Konkret, or having resigned by himself. Has it been so?

  17. Fatima schreibt:
    „Durch die nun auch von diversen Medien geschürte und künstlich aufgebauschte Diskussion um die fragwürdigen Thesen von Herrn Sarrazin wird erstens jeder Ansatz einer ernsthaften Debatte um das Thema Zuwanderung und Integration vermieden und zweitens geschickt abgelenkt von massiven wirtschaftlichen- und währungspolitischen Problemen.“

    Ja, aber woher kommen die wirtschaftlichen Probleme??? Von allen Seiten heißt es immer, dass die Integrationsdebatte von den -ich nenne es mal vereinfachend- „Kapitalisten“ geschickt forciert und genutzt wird, um von ihren Schandtaten abzulenken. Da mag etwas dran sein. Könnte es aber auch nicht anders herum sein, dass nämlich eine gewisse -und dringend notwendige- Debatte so lange gedeckelt und zensiert wurde, um von den gigantischen Kosten der Intergration/Migration abzulenken?!?! Diese Kosten mit all ihren Begleiterscheinungen sprengen nämlich jeden Bundeshaushalt…

  18. Wir leben unter den Nazikeule und nicht in der Freiheit. Als 1999 Jörg Haider mit W. Schüssel ein Koalition einging wurde Österreich bojkottiert. Die Sanktionen gegen eine Regierung, die der „politisch korrekten“ Linken nicht gefiel, wurden sogar von österr. Politikern selbst gewünscht und gefördert.

    Ich bin mir nicht sicher, dass sich so etwas nicht wiederholen könnte. Falls etwa eine Partei den Austrittt aus der EU fordert und dementsprechend Unterstützung bei den Wahlen bekommt.

    Was würde passieren, wenn beispielsweise H.C. Strache Wiener Bürgermeister – was nicht ganz ausgeschlossen scheint -wird?

    Um eine demokratische Republik zu sein muss man aus der EU austreten. Die Pseudo-Volksvertreter durch ehrliche Menschen ersetzt, die wirklich den Willen des Volkes in Gesetze formen und nicht den Willen des Großkapitals.

  19. @Herr Elsässer

    Hinweisdank. Auch in Dritter Lesung fand ich im jW-Interview seitens der jW nichts Sie Betreffendes, der Dr. Gauweiler erwähnt Sie, mein Vorschlag zur Güte: Es ist Ihr bleibendes Verdienst, den Dr. G. in einem Ihrer jW-Interviews zum Lachen gebracht zu haben. Das war/ist doch was …

    Ihren „Prawda“-Vergleich habe ich nicht verstanden.

    Ihren damaligen jW-Rauswurf fand ich damals falsch.

    Gruß Zeitgenossi

  20. linkspatriot: deine argumente haben etwas für sich! man kann aber natürlich einer moslemischen familie, welche in europa friedlich lebt, nicht vorwerfen, wenn z.b. der vater arbeitslos ist, weil seine qualifikation nicht mehr gebraucht wird, dass sie von transferleistungen leben. diese leute gehören natürlich auch zur gesellschaft. beschränken – bis aussetzen -muss man den nachzug, was er auch schon ist!hirngespinste wie die eu-aufnahme der türkei etc. sind sofort zu beenden!wer aber jahrelang in einem land gearbeitet hat, der darf auch arbeitslos werden, zumal es oftmals nicht an einem selbst liegt!

    fatima: kann es sein, dass sie sich gerne bestätigung bei konservativen deutschen holen, um sagen zu könnnen, nicht nur wir moslems sind konservativ? kann mich irren, tue ich sicher auch, wirkt aber teilweise so!

    neue parteien sind wohl nur in deutschland ein problem, wo ex-beamte, die nun politiker spielen, sich anmaßen, zu entscheiden, was der bürger gut zu finden hat!!

  21. @ zeitgenossin / 10:15

    Suchen sie noch oder lesen sie schon?

    Tip: die ‚Strg“-Taste und die ‚F‘-Taste drücken, in der dann erscheinenden Eingabemöglichkeit „El“ eingeben.

    Alternativ können sie auch auf ihrem Schirm auf ‚Bearbeiten“ gehen, dort dann suchen. Natürlich nach „El“.

    Dann müsste das mit dem Finden auch klappen.

  22. ribi:

    ²fatima: kann es sein, dass sie sich gerne bestätigung bei konservativen deutschen holen, um sagen zu könnnen, nicht nur wir moslems sind konservativ?“

    Nein, umgekehrt wird ein Schuh draus, ich will damit sagen, dass wir viele Werte teilen. Ich „kann“ nicht nur sagen, sondern es ist Tatsache, dass die meisten Muslime Gauweilers Aussagen zu Konservatismus weitgehend bestätigen würden. Leider wollen das aber anscheinend viele Deutsche nicht wahrhaben, dass wir doch allerhand gemeinsam haben, sondern betonen lieber, wie „fremd“ wir doch sind, dass wir „eigentlich“ nicht hierhergehören usw.
    Ein „Murat“ brachte es mal in einem älteren Thread auf den Punkt, dass auch wir Muslime wenig mit dem „linken Schnullipulli“ , wie er sich ausdrückt, anfangen können:

    „Ich kann als Muslim nur darauf hinweisen, daß in ein paar Jahrzehnten die meisten Bundesbürger einen Einwanderungshintergrund haben werden und ich weiß es aus eigener Erfahrung, daß die meisten davon sowohl konservativ als auch sozialdemokratisch (nicht die SPD seit Schröder) eingestellt sind aber mit prozionistischen Parteien und erst recht den ganzen „linken Schnullipulli“ wie Homokult, Feminismus, Antiautoritarismus usw. nichts zu tun haben wollen und deshalb eine Alternative eine Melange aus Gauweiler und Lafontaine wo Antiislamismus, linke Spinner und rechtsradikale Rassisten keine Chance haben nur begrüßen würden. “

    https://juergenelsaesser.wordpress.com/2010/01/07/daham-und-islam/

    Jetzt mal eine Frage an Sie: Könnte es sein, dass Sie was gegen Beamte haben? Fällt mir so auf 😉

    Ansonsten bin ich Ihrer Meinung, gerade jetzt, wo Länder wie Griechenland gut daran täten, schleunigst der EU den Rücken zu kehren, sollte die Türkei nicht rein, das schadet ihr nämlich noch mehr als den EU-Ländern. Die strebt gerade gigantisch auf und hat es gar nicht nötig, sich an die EU anzubiedern.

  23. http://www.oedp.de/themen/soziales-gesundheit/oedp-politik/sozialpolitik/von-zwei-seiten-in-die-zange-genommen

    Von zwei Seiten in die Zange genommen
    Unsere Sozialsysteme waren nie nachhaltig konstruiert. Das rächt sich jetzt. Der Mittelschicht werden immer höhere Abgaben aufgelastet, bei immer geringeren Gegenleistungen. Statt eines durchdachten Neuanfangs gibt es bisher nur orientierungslosen Aktionismus, der die Probleme meist noch verschärft.
    Verfasst von ÖP-Redakteur Günther Hartmann

  24. @fatima
    Der Sinn deiner Aussage erschliesst sich mir nicht. Bei dem „Video-link“ handelt es sich, um eine nette Ergänzung des von mir lobend erwähnten Zitates. Mehr nicht.

    Eine, wie auch immer geartete „christliche Leitkultur“, der sich andere zu unterwerfen hätten, kann ich aus meinem Beitrag nicht erkennen. Das war und ist bestimmt auch nicht meine Intention. „Religion“ ist Privatangelegenheit, und weil es ganz unterschiedliche Religionen gibt, kann eine „religiöse Leitkultur“ nicht für alle StaatbürgerInnen verbindlich sein. So etwas gab es einmal im Mittelalter. Wie sehr die Menschen, speziell die Frauen, darunter gelitten haben ist hinreichend dokumentiert.

    Es gibt eine „europäische Leitkultur“, wenn du so willst, mit der sich bestimmte Wertvorstellungen verbinden. Sie sollte, – meiner Meinung nach -, für alle europäischen StaatsbrügerInnen und solche die es werden wollen, verbindlich sein …

    http://de.wikipedia.org/wiki/Leitkultur

    … wenn nicht, haben jene MöchtegerneuropäerInnen in den europäischen Ländern, und speziell in unserer Schweiz nichts zu suchen 🙂

  25. Patrizia: Dein Link definiert Europäische Leitkultur a la Bassam Tibi. Wenn Du das als Messlatte fürs Reinkommen in die Schweiz anlegen willst, befindest Du Dich – gottlob – nicht im Einklang mit der Mehrheit der Schweizer. Also Vorsicht beim Blockwart spielen, sagt der Blogwart.

  26. Werte Patrizia,

    Ihre, meist geistreichen bzw. rhetorisch ausgearbeiteten, Beiträge durfte ich schon in mehreren blogs lesen.
    In denen sagen sie selbst,dass sie bevorzugt beim „poltischen Gegner“ schreiben und sich zu Wort melden, da Kritik an Ihrer eigenen Einstellung für Sie wenig Sinn macht.

    Ihre politische Einstellung und das dazugehörige Weltbild möchte ich nicht kommentieren.

    Sie erwähnen Bassam Tibi, den ich persönlich kennenlernen durfte, und versuchen ihn und seine Aussagen für die Migranten- bzw. Religionsproblematik (und Ihre eigenen Ansichten) zu benutzen.

    Es ist wahr, dass Herr Tibi den Begriff „Leitkultur“ als Erster in einem wissenschaftlichem Kontext benutzte.
    Er ist auch ein Vorkämpfer bzw. Befürworter eines „Euro-Islam“, also eines nicht-fundamentalen (nicht negativ besetzt, bitte im Lexikon nachschlagen) Islam der sich mit dem europäischen (christlichen) Leitbild und Wert vermengt und somit kompatibel ist.

    Seine persönliche Einschätzung und Forschung diesbezüglich ist umstritten, das sie aus rein soziologischer (theoretischer) Warte an das Problem herangeht und andere Zugänge nicht betrachtet.

    Jedoch hat Herr Tibi, aufgrund seiner Beobachtungen und auch seiner persönlichen Erlebnisse, Kritik an der deutschen bzw europäischen Umgangsform mit dem Islam und seiner „Peers“ geäussert.

    Dies bewegte ihn zur Forschungsarbeit in die USA zu gehen, da er dort, laut eigener Aussage, nur wegen seiner Leistung und Forschung beurteilt und bewertet wurde und nicht, wie in Europa, auch seine Ethnie, seine Herkunft mit in die Bewertung einfloß.

    Somit bitte ich Sie, Namen bzw Personen nicht für Ihre einseitige Parteinahme für eine bestimmte politische Richtung bzw. Ideologie zu benutzen, wenn unzureichend Kenntnisse über diese und ihre Aussagen vorhanden sind.

    MfG

  27. @Patrizia:

    Zugegeben, der Begriff „Leitkultur“ kam da nicht vor, das war auch eher ironisch gemeint.
    Ich finde nur, dass dieses Video für gläubige Christen, die nunmal an die Erlösung der Menschheit durch Christi Kreuzigung glauben, eine ziemliche Beleidigung darstellen müsste, und sicherlich sind darunter auch viele Schweizer, denen das nicht so gefällt…Das nur als Erklärung.

  28. Werte Fatima,

    das youtube-Video ist ein berühmter Ausschnit aus dem Monty Python Film „Das Leben des Brian“, welcher die Bibelgeschichte, die von Hollywood oftmals aufgegriffen und verfilmt wurde, persifliert.
    Dieser Streifen wurde in einigen Ländern verboten, gehört aber kulturhistorisch zu den „Schätzen“ des (anglophilen) Kinos.
    Ich empfehe Ihnen sich, den ganzen Film anzuschauen, bevor sie ein Urteil fällen.
    Darüberhinaus muss man sich auch intensiv mit der Truppe Monty Python beschäftigen, um eine endgültige Meinung zu treffen.
    Legendär : http://www.youtube.com/watch?v=IqhlQfXUk7w

    MfG

  29. Falls man tiefer in die schwarze Komik der Briten eintauchen möchte, wäre auch „Black Adder“ zu empfehlen mit „Mr.Bean“ Rowan Atkinson.
    Da hab ich mich auch durchgehend schieflachen müssen.

  30. Sarrazin hat die richtigen Fragen gestellt, es ist tatsächlich an der Zeit, daß eine Partei, die die Interessen des Volkes durchsetzen will sich formiert. Die konservatven und patriotischen Kräfte haben das aber bislang nicht stemmen können. Das liegt daran, daß die Leute, die dafür geeignet sind wie FRiedrich Merz nicht wollen und andere wie Sarrazin selbst wohl schon zu alt sind.

    Diejenigen aber die glauben berufen zu sein, können es nicht, weil sie sich selbst überschätzen. Es wird also ein neuer Anlauf unter Einbeziehung aller Kräfte – also eine Volksfron von Gauweiler bis Lafontaine – ideologisch betrachtet – notwendig sein, um dem Volkswillen endlich zum Durchbruch zu verhelfen. Das ist in anderen europäischen Ländern geglückt – warum also nicht auch hier

  31. „Ja, aber woher kommen die wirtschaftlichen Probleme??? Von allen Seiten heißt es immer, dass die Integrationsdebatte von den -ich nenne es mal vereinfachend- „Kapitalisten“ geschickt forciert und genutzt wird, um von ihren Schandtaten abzulenken. Da mag etwas dran sein. Könnte es aber auch nicht anders herum sein, dass nämlich eine gewisse -und dringend notwendige- Debatte so lange gedeckelt und zensiert wurde, um von den gigantischen Kosten der Intergration/Migration abzulenken?!?! Diese Kosten mit all ihren Begleiterscheinungen sprengen nämlich jeden Bundeshaushalt…“

    Gesetzt den Fall, es ist so, warum richtet sich dann der volkszorn geballt gegen Muslime (wo auch gar nicht mehr zwischen Deutschen und Nichtdeutschen unterschieden wird!) , statt auf die, die diese Zustände zu verantworten haben? Wer hat die Ausländer denn alle reingelassen? Ist den Migranten deswegen ein Vorwurf zu machen?

    Aber entspricht das, was Sie sagen, eigentlich den Tatsachen? Hier mal eine Rechnung, die ich woanders schon verlinkt habe:

    „Aber wie ist es mit den Transferleistungen der muslimischen Migranten? Nehmen wir einmal an, es habe seit 1980 stets 4 Millionen Muslime im Land gegeben (was total übertrieben ist!). Und nehmen wir einmal an, dass sämtliche jener Migranten stets arbeitslos waren (was die absurde Übertreibung deutlich macht). Und nehmen wir einmal an, dass jeder dieser Migranten seit nunmehr 30 Jahren stets 400 EUR pro Monat (damals 800 DM) vom Staat geschenkt erhält vom Baby bis zum Greisen (wer hat immer noch nicht gemerkt, welche extreme Übertreibung hier vorliegt?), dann ist die Rechnung einfach:

    30 Jahre x 4 Millionen Menschen x 400 EUR/Monat x 12 Monate = 576 Milliarden EUR

    Das ist in etwas die Größenordnung, die innerhalb von wenigen Tagen für die “Bankenrettung“ bereit gestellt wurde! Wer wüsste das nicht besser als ein Vorstandsmitglied der Bundesbank. Und wer wüsste nicht besser als andere, dass irgendwann genau danach gefragt werden wird vom Volk? Man kann obige Rechnung auch in einen anderen Vergleich münden lassen. Pro Jahr würde Deutschland an seine 4 Millionen sozialschmarozenden Muslime 19,2 Milliarden EUR zahlen. Das wäre nur ein Bruchteil dessen, was die Bundesrepublik allein als Zinsleistungen für die Staatsverschuldung jährlich zahlen muss. Jene Zinsleistungen erhalten keine Sozialhilfeempfänger und irgendwann wird die Bevölkerung danach fragen, wenn Sarrazins und dergleichen nicht die geballte Wut “umlenken“.

    http://www.muslimfeder.de/f91t7551-warum-verbuenden-sich-bb-amp-bild-gegen-muslime.html

    (finde grad die Hauptquelle im MM nicht)

  32. hallo fatima: was gegen beamte, wieso- die machen doch nichts!!!!!!!!!!!!!! nein, denke nur, es gibt beamte( polizisten, steuerfahnder,zöllner) und es gibt dienstleister( bildung, sozilalbereich,sozialverischerung etc.). daran ist sich zu halten. schnellere kündigung für minderleister, wie der körtig in berlin förderte-amis wollten entbeamtung, wegen systemnähe dieser menschen. millionen landen im elend, die können offen unfähig sein! privatisierungen halte ich streckenweise für klug! ich bin gewerkschaftsnah, da irren die aber!

    wollte sie nicht angehen, fiel mir halt so auf! ein merz ist auch für die kündigung fauler beamter, also zitiere ich den auch gerne! man sucht sich halt die leute, die in einem punkt auf der selben welle liegen!machen sie auch- normal!man kann aber in anderen punkten anders liegen als das „vorbild“!

    die linken schnulliknullis, welche sie und der andere user erwähnen, sind aber doch die, die am liebsten den halben(mindestens) orient nach europa holen wollen. berlusconi ist böse, damit alle italiener, moslems doch generell wunderbar! die roth lässt grüßen!griechenland steht mit natürlich näher als die türkei, aber europa ist so eine sache, als kulturgemeinschaft mega-wichtig!

    jürgen: kann es sein, dass ihnen die europäische kultur als leitkultur nichts bedeutet? man ist dann aber ratzefatz in einer multi-kulti-beliebigkeit. wollen sie sicher nicht, ist aber eine gefahr! tibi hat deutschland verlassen, weil er noch heute als araber, nicht als deutscher betrachtet wird!

    patrizia: denke, dass man mit ihnen über europa als werte-und-kulturgemeinschaft reden kann! war man in der schweiz noch vor 40-jahren gegen italiener eingestellt, sieht man heute, wie deren leben in der schweiz normal läuft. die kriminalität, so neueste zahlen in der schweiz sind so, dass franzosen, deutsche unter den einheimischen, italiener, spanier minimal darüber liegen! die südeuropäer haben aber ihre familien im land!eure abschaffung des beamtenstatus- respekt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    noch einmal fatima: meine grundforderung wäre auch: weniger beamte in die parlamente!

  33. lars: dies liegt alles an der verdammten reinen finanzierung über den faktor arbeit. dem beitragszahler wird alles aufgebürdet. beiträge sind schlimmer als steuern, sehen vor allem liberale nicht so, wenn ich den bank-bachelor-bubihaufen der fdp mal so nennen will!die belastung für arbeitnehmer ist höher als die der millionäre! eine taz-journalistin schrieb ein buch darüber!!

  34. @ ribi:die linken schnulliknullis, welche sie und der andere user erwähnen, sind aber doch die, die am liebsten den halben(mindestens) orient nach europa holen wollen. berlusconi ist böse, damit alle italiener, moslems doch generell wunderbar! die roth lässt grüßen!griechenland steht mit natürlich näher als die türkei, aber europa ist so eine sache, als kulturgemeinschaft mega-wichtig!“

    Eben , und in dieser „linke Schublade“ wollen wir uns nicht stecken lassen. Außerdem stimmt das nicht die Linken sind fast noch islamophober als die Konservativen, nur dabei unehrlicher. Das sind die die sich aufder einen Seite zwar gern als Fürsprecher der Ausländer darstellen, auf der anderen Seite aber gegen den Islam hetzen und Israel hofieren, wie die sogenannten Antideutschen. Ganz so einfach ist es eben nicht.

  35. http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33284/1.html

    Über die Qualität von Volksentscheiden
    Ralf Heß 16.09.2010

    Ändern sie die Politik, fördern sie rationale Debatten? Müssen sich Politiker dadurch deutlicher positionieren? Ein Gespräch mit Volker Mittendorf
    Volker Mittendorf ist Mitarbeiter an der Forschungsstelle Bürgerbeteiligung der Bergischen Universität Wuppertal für Bürgerentscheide und deren Einfluss auf die aktuelle Politik in Deutschland. In seinem Buch: „Die Qualität kollektiver Entscheidungen“ untersucht er die Frage, ob basisdemokratische Verfahren zu einer besseren Handlungskultur einzelner politischer Akteure führen kann.

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33328/1.html

    Wird Brüssel gegen Spekulation vorgehen?
    Ralf Streck 16.09.2010

    „Kein Finanzmarkt darf Wild-West-Territorium bleiben“, erklärte EU-Binnenmarkt-Kommissar Michel Barnier, aber es wird sich nicht viel ändern
    Große Worte waren am Mittwoch wieder einmal aus Brüssel zu hören, als der Binnenmarkt-Kommissar seine Vorschläge vorlegte, um in der EU den Handel mit Derivaten und die Leerverkäufe unter Kontrolle bringen. Genau zwei lange Jahre nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers will die EU-Kommission den Bereich regulieren, der einen deutlichen Anteil an der weltweiten Finanzkrise hatte. Doch den plakativ formulierten Ansprüchen folgt in der Realität nur, dass bestenfalls die größten Auswüchse der Spekulation beschränkt werden sollen.

    „Einzelne Pleiten sollen nie mehr das gesamte Finanzsystem destabilisieren wie im Fall der Lehman-Pleite“, sagte Michel Barnier auf der Pressekonferenz am Mittwoch. So stellte er seine Gesetzesvorschläge vor, wie künftig in der EU außerbörslich gehandelte derivative Wertpapiere reguliert werden sollen. Dazu machte er einen Vorschlag, wie die Gefahren eingedämmt werden sollen, die aus dem unkontrollierten Handel mit Credit Default Swaps (CDS) rühren. CDS sind Papiere, die gemeinhin als Kreditausfallsversicherungen bezeichnet werden, die aber auch zu Spekulationszwecken eingesetzt werden können. Im Fall von Griechenland hatte sich das deutlich gezeigt, weshalb die ungedeckten CDS in Deutschland schon verboten worden sind. Um Schlagzeilen in den Zeitungen zu machen und propagandistische Wirkung zu entfalten, griff der Binnenmarkt-Kommissar zu plakativen Aussprüchen: „Kein Finanzmarkt darf weiter ein Wild-West-Gebiet bleiben“. Mit derlei Metaphern machte er zudem deutlich, wo er die eigentliche Schuld für die Krise verortet.

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33328/1.html

  36. @ Fatima

    a.) war es niemals die deutsche Bevölkerung die den Zuzug von Migranten nach Deutschland gefordert hat , sondern in allererster Linie war es die deutsche Industrie – die billige Arbeitskräfte brauchte . Die deutschen , wie auch alle Migranten sind nur Opfer dieser Entwicklung .

    b.) Eine Summe von 576 Milliarden € ist mit Sicherheit kein Pappenstiel – es wäre die Hälfte unserer kompletten Gesamtverschuldung – aber davon mal ab ist es ja eine reine Phantasierechnung und wie Du schon sagtest eine reine Übertreibung . Rechnen wir einfach mal mit 1/10 dessen . Das wären dann 57,6 Milliarden € .
    Hinzu kämen die Kosten für Gesundheit , Bildung , Förderung und Subventionen . Die würde ich mal mit dem Faktor 1,5 nehmen . Was dann zusätzlich nochmal 86,4 Mrd. wären . Zusammen also so um die 144 Mrd. . In Abzug zu bringen wären Beträge die volkswirtschaftlich direkt wieder zurück fließen durch Mwst. oder andere Steuern (ca.25%) .

    Würden noch 108 Mrd. € übrig bleiben , als volkswirtschaftlicher Gesamtschaden .

    Das ist natürlich Schlußendlich eine reine Milchmädchenrechnung ! 😉

  37. fatima: auch die linken sind sicher nicht über einen sraren zu knallen! die multi-kulti-fanatker findne sie oft bei emanupierten frauen der jusos und der grünen!

    lars: nur die volksabstiimmungen erzeugen eine wahre demokratie. sonst brd=beamtenrepublik, wie es sich z.b. der chefredakteur des rheinischen merkurs wünscht!

  38. „Die Wahrheit lautet: Bestimmte Migrantengruppen kosten uns pro Jahr weitaus mehr als die Wirtschaftskrise. Über eine Billion (!) Euro haben Migranten allein in Deutschland in unseren Sozialsystemen bislang an Schäden verursacht.

    Wussten Sie, dass schon mehr als vierzig Prozent der Sozialhilfebezieher in Deutschland Ausländer sind und die von ihnen verursachten Kosten für die Steuerzahler pro Jahr (!) höher sind als die Kosten der Finanzkrise?
    Wussten Sie, dass Migranten laut Armutsberichten immer ärmer werden und zugleich von Jahr zu Jahr mehr Milliarden ins Ausland schaffen?“

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/arme-deutsche-wie-zuwanderer-das-maximum-herauspressen.html

  39. http://www.welt.de/wirtschaft/article9722140/Steinbrueck-haelt-Finanzelite-fuer-gefaehrlich.html

    Steinbrück hält Finanzelite für gefährlichDer frühere Finanzminister berichtet, wie er von Bankmanagern „an der Nase herumgeführt“ wurde – und das mitten in der Finanzkrise.

    Foto: PA/augenklick
    Der frühere Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) spricht von Managerversagen: Die Banker „haben sich nicht um Risiken geschert. Sie hatten keine Ahnung von den Produkten, mit denen sie gehandelt haben“ Von Olaf Gersemann und Tobias Kaiser
    Monatelang war wenig zu hören gewesen von Peer Steinbrück. Der ehemalige Finanzminister sitzt noch im Bundestag, war aber in letzter Zeit auch damit beschäftigt, ein Buch zu schreiben. „Unterm Strich“ erschien in dieser Woche.

    BUCH-TIPP AnzeigeVon Abfindung bis Zuckersteuer:
    Das Gabler Wirtschaftslexikon Welt am Sonntag: Roland Koch, der gerade aus dem Amt geschiedene Ministerpräsident von Hessen, will ein Spitzenamt in der Wirtschaft übernehmen. Können Sie das verstehen?

  40. @Monsieur Elsässer
    Sie sollten sich bei Ihren Analysen auf die Beurteilung der „Deutschen“ beschränken. Für uns in der Schweiz gilt die Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaften mit den dort verankerten Grundrechten. Blockwarte sind darin nicht vorgesehen. Diese Art von Spezies gibt es so nur in Deutschland und im Össi-Land. Dass sich einige dieser unappetitlichen Zeitgenossen mit undurchsichtiger Vergangenheit neuerdings bei uns niederlassen ist aber zweifellos ein Ärgernis.

    @Artur
    a.) Ich schreibe vorwiegend beim „politischen Gegner“, um konträre Meinungen zu lesen und nicht, wie Sie fälschlicherweise annehmen, weil ich Kritik an meinem Weltbild für unangebracht halten würde.
    Die individuelle Meinungsbildung ist genauso Veränderungen unterworfen, wie die ihr zugrunde liegenden Fakten.

    b.) Ich benutze die Aussagen von Monsieur Bassam Tibi nicht um damit etwas zu „bezwecken“, den Inhalt seiner Aussagen können alle selber nachlesen, sondern um die Grundlagen, – Demokratie, Laizismus, Aufklärung, Menschenrechte und Zivilgesellschaft -, einer „europäischen Leitkultur“ zu verdeutlichen. Diese Grundlagen sind keine Erfindung von Monsieur Bassam Tibi!

    c.) Sie machen sich offensichtlich zuviel Gedanken über den Kenntnisstand ihrer Mitmenschen. Orientieren Sie sich an dem Geschriebenen. Ich zerbreche mir auch nicht mein Köpfchen über das Wissen oder Nichtwissen anderer „DiskutantInnen“.

    @fatima
    Meine Grosseltern mütterlicherseits sind beide überzeugte, tiefgläubige, katholische Christen. Sie werden sich nach mehr als achtzig Jahren gelebten Glaubens ganz bestimmt nicht durch schnelllebige, weltliche Bilder in ihrer christlichen Orientierung beleidigt fühlen … zumindest nicht nach einer kurzen „Nachdenkzeit“. Ihrer Überzeugung nach ist nur Gott der Richter aller Menschen und ihrer Taten. Schon aus dieser Annahme heraus, erübrigt sich das „Beleidigtsein“.

    @ribi
    Ich glaube Sie liegen mit ihren Annahmen falsch. ItalienerInnen, Franzosen und Französinnen sind Teil unserer Bevölkerung. Im Cantone Ticino wird nur Italienisch gesprochen und im Canton de Neuchâtel nur Französisch. Die Aversionen untereinander sind und waren in der Vergangenheit nie grösser, als beispielsweise zwischen BärnerInnen (Bern) und BaselbieterInnen (BL).

  41. lars: die elite wusste spätestens 2003 von den problemen. die banken wollten eine bad bank, wäre aber nicht vermittelbar gewesen. zwckgesellschaften, um die euigenkapitalregelungen zu umgehen wurden ermöglichst. ein asmussen lässt sich ja heute noch als held feiern!

    hallo chicano. habe dich schon vermisst!

  42. patrizia: naja, es gab doch die initiative gegen italiener in der schweiz. werden die heute als zugehörig anerkannt, bravo!

  43. http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2010/nr37-vom-2092010/zivilisierte-marktwirtschaft/

    20.9.2010 > Zivilisierte Marktwirtschaft Druckversion

    Zivilisierte Marktwirtschaft
    Wider das «ökonomistische Brett vor der Stirn»
    von Prof. Dr. Peter Ulrich
    Seit Jahrtausenden ist der Mensch auf Grund seiner sich kulturgeschichtlich vielfältig entwickelnden Bedürfnisse und Begabungen ein wirtschaftendes Lebewesen, das mit knappen «Lebensmitteln» (im weitesten Sinn des Begriffs) vernünftig umzugehen versucht. Aber als Kulturwesen ist er mehr als nur ein Homo oeconomicus: Wirtschaften ist ja nicht Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck des guten Lebens. Was wirtschaftlich vernünftig ist, lässt sich daher nicht rein aus der Logik der (Markt-)Wirtschaft bestimmen, sondern setzt lebenspraktische Orientierungsgesichtspunkte voraus: einen kulturellen Lebensentwurf und ein Leitbild der Gesellschaft, in der wir leben möchten.

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