Elsässer über EURO-CRASH in Wien

Starker Andrang im Heurigen-Lokal – auch für die Euro-Konferenz der Volksinitiative am 25.9.

Wenn das eine Generalrobe für die Konferenz gegen den Euro-Wahn am 25.9. in Berlin war, ist sie geglückt: Bei meinem Vortrag in Wien gestern über mein Buch „DER EURO-CRASH. Griechenland war erst der Anfang“ drängelten sich 120 Leute in einen Saal, der nur für 70 gedacht war. Und das mitten in der Ferienzeit, im Außenbezirk Grinzing, in einem wunderschönen Heurigen-Lokal. Schon allein deshalb muss Österreich die EU überleben!

Im Saal herrschten tropische Temperaturen, im Nachbarsaal fidelten die Roma oder Cigani aus Serbien … Ohne Mikro musste ich drei Stunden durchhalten, das Publikum kam aus allen Schichten, war hoch motiviert. Wien-Konkret, ein Internet-TV, schnitt alles mit, ich denke, man wird es nächste Woche auf dieser Seite sehen können.

Noch größer als in Wien, noch viel größer, ist der Andrang zur Eurokonferenz „Der Euro vor dem Zusammenbruch – Wege aus der Gefahr“ mit Hankel, Schachtschneider, Otte, Farage, Mross, Most, Hamer, Blessing, Elsässer am 25.9. Letzte Woche sind wir auf einen größeren Saal ausgewichen, aber auch da ist die Platzzahl begrenzt!!

Deswegen: Wer einen Platz auf dieser Konferenz bekommen will, muss sich fix anmelden!!!

Anmeldung und alle Infos unter http://www.euro-konferenz.de !

10 Kommentare zu „Elsässer über EURO-CRASH in Wien

  1. Na! Hoffentlich erzählen Sie den Leuten auch die Wahrheit. Über den teufels Wahn, der auch Sie schon vereinahmt hat.
    Ja, ja, Sie sind nicht vom Teufel besessen, NEIN ! Sie nicht. Sie sind politisch motiviert. Vom eigentlichen Problem weg, zum Neuen hin und immer weiter. Sie suchen gar keinen Ausweg, Sie verschärfen stattdessen unnötig die soziale ………bla.. bla. Sie sind ein Instrument und merken es nicht.

  2. Die Veranstalter bedanken sich bei Ihnen noch einmal. Alle waren sehr beeindruckt von ihren Vortrag. Heute bekam ich drei neue Freiwillige für die Arbeit auf der Straße zum Informieren der Menschen über die undemokratische EU und den „Rettungsschirm“, der auch in Österreich fast stillschweigen von den „Volksverrätern“ (Regierung) im Parlament durchgewungen wurde.

    Ich freue mich schon auf Berlin.

    Helmut Schramm
    http://eu-austritt.blogspot.com

  3. Sehr geehrter Herr Elsässer!

    Nochmals vielen herzlichen Dank für den starken Vortrag, der mir klar und deutlich erkennen ließ, in welche Situation unser Finanz und Wirtschaftsystem sich befindet.
    Unfassbar die kriminellen Machenschaften der Finanzhaie, die das System zum Zusammenbruch führen.

    Es war für mich DER beeindruckenste Vortrag, den ich je zum Thema Euro- Finanzen erleben durfte.
    Eine Frage hätte ich noch dazu :

    Welche Auswirkung hat PEAK-OIL dazu, – überhaupt die Verknappung aller Ressourcen, bei einen enormen Bevölkerungswachstum und enormen Erhöhung des Lebensstandardsder Entwicklungsländer besonders auch im fernen Osten, das die Frage nach mehr Energie und Rohstoffen nicht verstummen lässt.

    Meines Erachtens kann diese ewige Wachstumswirtschaft auf Grund immer knapper werdenden Ressourcen nicht gehalten werden, kaum erholt sie sich aus einem Tief, wird das Wachstum wieder abgewürgt durch knappe Güter, dieses Risiko kommt noch zur Finanzkatastrophe hinzu!

    freue mich auf Antwort, vielen Dank im Voraus.

    Mit sonnigen Grüßen

    Wolfgang Löser

    „Erster energieautarker Bauernhof Österreichs“
    Praxisnahe Energieberatung aus Erfahrung mit Vorträgen und Seminaren

    Untere Dorfstraße 23, A-2004 Streitdorf /NÖ
    Tel: 02269 23 17,

    Mobil: 0680 111 33 63

    mail: w.loeser@aon.at
    web: http://www.energiebauernhof.com

    „Besser Photovoltaik am Dach als Aktien im Keller.“

  4. @
    Welche Auswirkung hat PEAK-OIL
    ————————————

    Keine, ist ne Märchengeschichte vom knappen Erdöl im Interesse der Erdöl-lobby

  5. jürgen: habe gerade etwa ein drittel des buches gelesen: tiefen respekt für das Büchlein! gerade richtige seitenzahl, knapp, kenntnisreich, aufklärend!!

  6. Gegen die Religion des Neoliberalismus
    03.02.2010 | von Redaktion | Kategorie: Buchempfehlungen
    Das Buch zur Lage: »Crash-Prophet« Max Otte rechnet mit dem entfesselten Turbokapitalismus ab

    Besonders glücklich gewählt ist der Titel nicht. »Informationscrash« – das soll wohl ein mit Bedacht geprägter Gegenbegriff zur »Informationsgesellschaft« sein, welche immer dann so gern bemüht wird, wenn unsere Gegenwart als besonders fortschrittliche und moderne Zivilisationsstufe verkauft werden soll.

    Pure Schönfärberei, wenn man der Argumentation von Professor Max Otte folgt. Denn er hält nicht einen besonders hohen Informationsstand der Bürger für den charakteristischen Zug unserer Zeit, sondern das genaue Gegenteil: Ahnungslosigkeit und grassierende Desorientierung. Für den Bestseller-Autor leben wir heute in einem System der »neo-feudalen Desinformationswirtschaft«.
    Den Kern von Ottes Botschaft beschreibt der Untertitel viel präziser: »Wie wir systematisch für dumm verkauft werden«. Die Verdummung und Entmündigung auf breiter Front ist ein Herrschaftsmittel – ein Instrument der die Weltwirtschaft dominierenden Monopole und Oligopole, um ihre Vormachtstellung zu sichern und weiterhin satte Profite einzufahren.
    Der Autor beschreibt jedoch nicht nur, wie das funktioniert, sondern bietet den Lesern noch wesentlich mehr: eine fundamentale Systemkritik, und zwar eine der besten und scharfsinnigsten, die in letzter Zeit zu lesen waren. Insofern hält das Buch viel mehr, als es verspricht. Ähnlich wie Hans Herbert von Arnim die erschreckenden Fehlentwicklungen des politischen Systems analysiert, geht Otte mit dem entfesselten Turbokapitalismus ins Gericht.

    Ohne Vertrauen geht es nicht

    Worauf wir zusteuern, ist ihm zufolge eine neue Form der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Lehnswirtschaft – immerhin eines Systems, in dem wenige mächtige und wohlhabende Lehnsherren einer Masse von ohnmächtigen und besitzlosen Abhängigen gegenüberstanden.
    Seine Kritik formuliert der Autor übrigens nicht von der Warte eines radikalen, womöglich gar ideologisch verbohrten Außenseiters aus. Vielmehr bekennt er sich zu einer Wirtschaftsform, die viele Bundesbürger noch selbst erlebt haben: der »sozialen Marktwirtschaft«. Stütze einer solchen Wirtschaft sind die mittelständischen Familienunternehmen, deren Inhaber an ihre Angehörigen, ihre Mitarbeiter und die Kunden denken – nicht globale Konzerne, deren einziger Fixpunkt der »Shareholder Value« ist, mithin der Börsenwert des Unternehmens.
    Vertrauen und Leistung sind die Grundpfeiler der mittelständischen Wirtschaftsgesinnung, während die Multis auf schnelle Profite setzen, egal welche Formen der Manipulation und Irreführung sie dafür einsetzen müssen. Das Soziale braucht einen starken Staat, einen politischen Gestaltungswillen – die neue Lehnswirtschaft braucht die totale Freiheit und setzt auf die Kumpanei einer korrumpierten politischen Klasse.
    Otte zieht immer wieder Vordenker der sozialen Marktwirtschaft wie Wilhelm Röpke oder Alexander Rüstow als Kronzeugen heran, auch vor Urgesteinen der Nationalökonomie wie Werner Sombart hat er keine Scheu. Was ihn vor vielen anderen »gesellschaftskritischen« Autoren auszeichnet: Er ist im Grundsätzlichen genauso zuhause wie im Exemplarischen, kennt die Theoretiker ebenso gut wie konkrete Abläufe und Strukturen des modernen Wirtschaftslebens, ob in der Finanzwelt oder der Realwirtschaft.

    Grundirrtümer des Liberalismus

    So erfährt der Leser, wie es z.B. einem Lebensmittelkonzern wie Danone gelingt, einen überzuckerten und gnadenlos überteuerten Joghurt als angeblich hochwertiges Gesundheitsprodukt an den Kunden zu bringen. Er lernt, wie eine von Kasino-Mentalität beherrschte Finanzwelt ihre arglosen Opfer mit immer neuen, komplizierten Produkten über den Tisch zieht. Er gelangt zu der Einsicht, daß das ausgeklügelte System der Kundenkarten allein den beteiligten Firmen nutzt, indem es ihnen zu aussagekräftigen Konsum-, Bewegungs- und sonstigen Profilen der Karteninhaber verhilft.
    All dies verdeutlicht der Autor ebenso anschaulich, wie er weltanschauliche Grundpositionen des Liberalismus als Irrtümer entlarvt. So zum Beispiel die Vorstellung einer »unsichtbaren Hand des Marktes«, die angeblich immer wieder für einen Ausgleich der Kräfte sorgt. Wunschdenken, Fiktion – von der Realität tausendfach widerlegt.
    Der Autor gehört eigenem Bekenntnis nach zur Schule der politischen Ökonomen und Wirtschaftshistoriker – einer Richtung, die von den heute tonangebenden Kräften der Ökonomenzunft mitleidig belächelt wird. In der Wirtschaftswissenschaft regierten lange Zeit die (sich an den Kennzahlen orientierenden) »Empiriker«, heute schwingen jene das Zepter, die alles mit Hilfe mathematischer Modelle erklären wollen.
    Doch diese »Koryphäen« haben alle miteinander schmählich versagt. Nicht einer der führenden Wirtschaftsforscher hat den großen Knall der letzten Jahre vorausgesagt – aus Unfähigkeit oder Opportunismus. Im Gegensatz zu Otte, der in seinem Buch »Der Crash kommt« (2006) präzise auf die Quellen der Krise verwiesen hat. Man kann ihm nachsehen, daß er genau dies seinen »Kollegen« genüßlich unter die Nase reibt. Offensichtlich würde so manchem Ziffern-Jongleur der Überblick der »alten Schule« gar nicht schlecht tun.

    Verheerende Versäumnisse

    Kompetenz haben einige, aber Max Otte hat auch noch Mut. Schonungslos demaskiert er die fragwürdigen Absatzmethoden und Desinformationstricks von Lidl, Aldi, Ikea, der Deutschen Bahn, der Deutschen Post, Banken, Lotteriegesellschaften, Telekommunikationsfirmen, Wirtschaftsprüfern und Rating-Agenturen. Auch »Datenkrake« Google bekommt ihr Fett weg.
    Scharf kritisiert er zudem das »Krisenmanagement« einer Bundesregierung, die die Brandstifter zur Feuerwehr macht und den verantwortungslosesten Spekulanten und Hasardeuren die Steuer-Milliarden der Bürger in den Rachen wirft. Frontal attackiert er die »Religion des Neoliberalismus« und geißelt fundamentale Versäumnisse der Politik beim Schutz der Bürger vor unlauteren Machenschaften: »Warum sollte, was für Gurken und Papiertaschentücher, für Kopfschmerztabletten und Kinderspielzeug geht, nicht auch für Aktienfonds und Lebensversicherungen funktionieren? Es könnte hier wie dort Standards geben, die sicherstellen, daß die Produkte halten, was sie versprechen. Für jede Art von Erdbeeraro-
    ma gibt es eine Richtlinie, eine Kennziffer und eine Publikationspflicht – nicht aber für die horrenden Risiken der Finanzwelt.«
    Die Rolle der Politik wird allerdings etwas zu stark in den Kategorien des »Versagens« und der »Unterlassung« beschrieben und zuwenig – zumindest was die Spitzenpolitik betrifft – als aktive Komplizenschaft dargestellt. Der Autor weiß, daß es so ist – am Ende spricht er selbst von »willfährigen« Politikern, die Teil einer neuen Oligarchie sind. Dieses Verhältnis hätte durchaus noch etwas pointierter herausgearbeitet werden können. Dennoch ist dies lediglich ein Schönheitsfleck auf einem außergewöhnlichen Buch, das für jeden an Wirtschaftspolitik und Systemfragen Interessierten absolute Pflichtlektüre ist.

    Detlev Rose

    Buchhinweis: Max Otte – Der Informationscrash. Wie wir systematisch für dumm verkauft werden. 320 Seiten, geb., 19,90 Euro (Art.-Nr. 105233). Zu beziehen über den DS-Versand, Postfach 100068, 01571 Riesa, Tel. (03525) 5292-0, Fax (03525) 529222, E-Post: bestellung@ds-verlag.de

  7. „Keine, ist ne Märchengeschichte vom knappen Erdöl im Interesse der Erdöl-lobby“

    yep zusammen mit dem ganzen anderen Rockefeller Quatsch
    -Klimaerwärmung,Überbevölkerung,pöse Kernenergie, pöse Kohlekraftwerke yada yada yada….

  8. http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33244/1.html

    Neujustierung der Sicherheitspolitik, wenn das Öl knapp wird
    Thomas Pany 02.09.2010

    Katastrophale Kettenreaktionen: Das „Dezernat Zukunftsanalyse“ eines Bundeswehrzentrums stellt sich die Folgen des Peak Oil vor
    Wie wird sich die von Industriestaaten dominierte Welt verändern, wie Deutschland, wenn die Ölreserven ausgehen? Über Peak Oil und die Folgen, Kriege über Ressourcen ist schon viel geschrieben worden; der Spiegel, der offensichtlich über Blogs auf die Spur des Papiers geraten ist, hat nun Anfang der Woche auf ein Strategiepapier des Zentrums für Transformation der Bundeswehr hingewiesen, das eigentlich nicht zur Veröffentlichung gedacht war. Die 99-seitige Studie des „Dezernats Zukunftsanalyse“ hat einen eigentümlichen Reiz durch die technokratische Prosa, die versucht, kaum fassbaren dramatischen Veränderungen nüchtern dort Handlungsspielräume abzugewinnen, wo größere Konflikte lauern, die nur angedeutet werden. Zum anderen, wie auch der Spiegel bemerkt, sieht man sich darin bestätigt, wie sehr das Thema Peak Oil „die politische Führung beschäftigt“.

    Michael C. Ruppert „Crossing the Rubicon – the decline of the American empire at the end of the age of oil“

    http://www.fromthewilderness.com

  9. Bundesländer versinken im Schuldensumpf

    http://bit.ly/aBMUrS #fb

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,715606,00.html

    DruckenSendenFeedbackMerken03.09.2010
    Armut
    50 Millionen Amerikaner leiden unter schlechter Ernährung

    AP
    Suppenküche in San Francisco: Nicht immer regelmäßige Mahlzeiten
    Es sind Zahlen, die an ein Armutsland erinnern – doch sie kommen aus den USA: Fast 50 Millionen Amerikaner haben nach Angaben von Forschern keinen sicheren Zugang zu regelmäßiger Nahrung. Die Experten warnen vor einer Verschärfung von Gesundheitsproblemen.

    Washington – Sie haben mit körperlichen und psychischen Problemen zu kämpfen – oder sie werden wegen ihrer Fettleibigkeit sozial ausgegrenzt. Und der wichtigste Grund dafür ist schlechte Ernährung. Nach Angaben der American Dietetic Association sind davon rund 50 Millionen Amerikaner betroffen. Demnach hatten zum Untersuchungszeitpunkt im Jahr 2008 rund 15 Prozent der US-Haushalte nicht immer Zugang zu regelmäßigen Mahlzeiten oder mussten öffentliche Ernährungshilfen in Anspruch nehmen.

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    „Fehlernährung wird oft durch Ereignisse ausgelöst, die das Haushaltsbudget belasten, etwa den Verlust des Arbeitsplatzes oder eine Geburt“, heißt es in dem Beitrag, der im „Journal of the American Dietetic Association“ erschienen ist. Gut ein Drittel der 49,1 Millionen Betroffenen litt demnach unter gravierenden Problemen wie Essensmangel oder besonders unausgewogener Ernährung. In diesen Haushalten sparten sich die Eltern und insbesondere Mütter das Essen für ihre Kinder häufig vom eigenen Mund ab, wie die Untersuchung zeigte.

    Angesichts der Wirtschaftskrise und des erwiesenen Zusammenhangs zwischen Mangelernährung und allgemeinem Lebensstandard könnte die Zahl der US-Bürger, die zu wenig oder ungesund essen, weiter steigen. Zu den möglichen Folgen gehören Fettleibigkeit, chronische Krankheiten oder Konzentrationsschwierigkeiten in der Schule. Die für die Studie verantwortlichen Ernährungsforscher forderten daher öffentliche Maßnahmen gegen das aus ihrer Sicht „vermeidbare Ernährungsproblem“.

    mik/AFP/Reuters

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