25.9. – Konferenz gegen den Euro-Wahn: Neuer Ort!!

Großer Andrang wegen hochkarätiger Referenten zwang uns zur Anmietung einer größeren Halle


Großer Andrang bei der Aktionskonferenz der Volksinitiative am 25. September in Berlin. Unter dem Motto „Der Euro vor dem Zusammenbruch – Wege aus der Gefahr“ wurde bisher ins Russische Haus eingeladen, unserem traditionellen Veranstaltungsort. Doch diese Location hat sich jetzt als zu klein erwiesen. Jetzt weichen wir aus in die Reinbeckhalle in Berlin-Oberschöneweide, im letzten Jahr der Catwalk für die Hugo Boss-Models. Nun werden dort Prof. Hankel, Prof. Schachtschneider, Prof. Otte, Dr. Eichelburg, Nigel Farage und andere referieren. Alle weiteren Informationen auf der Website www.euro-konferenz.de .

8 Kommentare zu „25.9. – Konferenz gegen den Euro-Wahn: Neuer Ort!!

  1. Sehr geehrte Organisatioren der Konferenz,

    werden die Vorträge wieder mit einer Videokamera aufgezeichnet und nach Youtube hochgeladen? So daß auch Leute sich diese anhören, die etwas weiter wegwohnen und Wasser zwischen ihrem Wohnort und Berlin haben? Das wäre wirklich supernett.
    O – und bitte, sorgt doch dafür, das Mr. Farage’s Vortrag auch gefilmt wird. Und ohne Untertitel. Der Mann ist hochinteressant, mutig und spricht wirklich ein sauberes Englisch das man nun wirklich gut verstehen kann.

    Ich finde die Vorträge von NuoViso und auch die Vorträge von Jürgen Elsässer hochinteressant. Habe meinen ganzen letzten Sonntag dafür eingesetzt und mir soviel reingezogen, wie ich konnte.
    Dank Herrn Elsässer verstehe ich endlich, wie es zu dieser enormen Geldsumme im Derivatenhandel gekommen ist.
    Und erst jetzt verstehe ich, wieso Ex-Jugoslavien auseinander gefallen ist. Auch weil Herr Elsässer es nachvollziehbar erkärt hat. Ich war zwar mehrfach dort, habe sogar in den 90ern die Wahlspots vom Herrn Tudman im HRT sehen können. Aber die Hälfte habe ich gar nicht verstanden was da abgeht, nur die Folgen habe ich gesehen, in der Krajina 1995…

    Ich hoffe, Herr Elsässer ist noch häufiger in diversen Vorträgen auf Youtube zu sehen. Sind alle hochinteressant und bringen mir jedes Mal neue Details.

    Bitte, bitte zeichnet die Vorträge irgendwie auf. Und wenn es nur Schwarzweiß ist. Mir kommt es auf die Worte an.

    Viele Grüße aus dem stürmischen England (nein nicht London…),

    MGC51

  2. Das wird bestimmt ein sehr aufschlußreiche und interessante Veranstaltung! Weiter so! Es ist wichtig das sich Freigeister und andere Querdenker treffen, offen reden und sich austauschen. Demokratie vorleben wie sie sein sollte, dass kann auch ein libertärer Mensch sich nur wünschen.

  3. Libertärer Geist
    August 24, 2010 at 17:33

    Das wird bestimmt ein sehr aufschlußreiche und interessante Veranstaltung! Weiter so! Es ist wichtig das sich Freigeister und andere Querdenker treffen, offen reden und sich austauschen. Demokratie vorleben wie sie sein sollte, dass kann auch ein libertärer Mensch sich nur wünschen.

    Das war eine glatte Punktlandung. 😉

  4. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,711347,00.html

    26.08.2010
    Marsch in die Billionen-Miese
    Schuldenjunkie Deutschland
    Von Sven Böll

    dpa
    Schuldenuhr in Berlin: Bald steht der Staat mit zwei Billionen Euro in der Kreide
    Die Bundesrepublik dürfte bald zwei Billionen Euro Miese haben – trotz aller Sparpakete. Wie aber konnte es zu dem Desaster kommen? SPIEGEL ONLINE erklärt, warum der Schuldenberg entstand und wie Politiker verzweifelt versuchen, sein Wachstum zu bremsen.

    Hamburg – „Ich bin kein Keynesianer!“ Dieser Ausspruch stammt weder vom ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan noch von Deng Xiaoping, dem Erfinder des chinesischen Kapitalismus. Er wird John Maynard Keynes selbst zugeschrieben.

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    Dass sich der Ökonom Mitte der vierziger Jahre so deutlich von seinem eigenen Namen distanzierte, hat einen einfachen Grund: Es gibt wohl kaum einen Wirtschaftswissenschaftler, der so fehlinterpretiert wurde wie der Brite. Bewusst und unbewusst. Politiker überall auf der Welt berufen sich gerne auf ihn, wenn sie mal wieder Milliarden unters Volk streuen und dafür Schulden machen wollen. Allerdings bedienen sie sich dabei – um es vorsichtig auszudrücken – nur jener Aspekte von Keynes‘ Ideen, die ihnen in den Kram passen.

    Keynes revolutionierte in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts die ökonomische Theorie, weil er ihr das überfällige Weltwirtschaftskrisen-Update verpasste. Seine zentrale Schlussfolgerung lautete damals: Klafft in Krisenzeiten eine Lücke in der Wirtschaft, weil Firmen zu wenig produzieren und verunsicherte Bürger nicht genug nachfragen, muss der Staat nachhelfen.

    Wie viel Geld der Finanzminister für die vertrauensbildenden Maßnahmen ausgeben soll, präzisierte er nicht. Und schon gar nicht forderte der Ökonom milliardenschwere Konjunkturprogramme auf Pump, das sogenannte „deficit spending“. Staatsverschuldung war Keynes ein Graus. Vielmehr sollte die Regierung die zusätzlichen Ausgaben seiner Meinung nach mit zuvor gebildeten Rücklagen finanzieren.

    FOTOSTRECKE

    10 BilderGrafikstrecke: Wie die Schuldenkrise entstand
    Eigentlich eine gute Idee – nur eben mies umgesetzt: Weil Staaten in der Regel keine finanziellen Puffer bilden, haben Politiker ihre Ausgabenpolitik in den vergangenen Jahrzehnten fast ausschließlich über Kredite finanziert. Das Versprechen, die Schulden in besseren Zeiten zurückzuzahlen, kassierten sie regelmäßig. Dann hieß es meist, man dürfe den Aufschwung nicht kaputtsparen.

    So läuft es auch in Deutschland seit rund 40 Jahren. Zwar lebte die Bundesrepublik bereits in den fünfziger und sechziger Jahren auf Pump, so dass die gesamte Schuldenlast 1970 bereits bei 64 Milliarden Euro lag (was einer Pro-Kopf-Verschuldung von gut tausend Euro entsprach). Aber damals fehlten zumeist nur ein paar Milliarden im Haushalt. Und die Wirtschaft boomte. Es bestand also die berechtigte Hoffnung, die Schulden eines Tages tilgen zu können.

    1969 legte die damals regierende Große Koalition zum bislang letzten Mal einen ausgeglichenen Bundeshaushalt vor. Die darauffolgende Regierung aus SPD und FDP fing dann im Zuge der Ölkrisen der siebziger Jahre munter mit dem Geldausgeben an. Und selbst als die Liberalen 1982 zur Union wechselten, brach nicht gerade Sparwut aus. 1988 lag das Haushaltsdefizit noch immer bei über 1,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Von 1970 bis 1990, dem Jahr der Wiedervereinigung, verzehnfachte sich die Verschuldung des Bundes von 30 auf 306 Milliarden Euro.

    Selbst in Boomphasen wurde nicht gespart

    Weil Länder und Kommunen zwar nicht ganz so spendabel waren, aber auch nicht wirklich geizig, wuchs die Gesamtverschuldung der Bundesrepublik in diesen beiden Jahrzehnten um das Achtfache. 1990 stand Deutschland bereits mit rund 540 Milliarden Euro in der Kreide. Eine Summe, die damals etwa 35 Prozent des Bruttoinlandsproduktes entsprach. Mit anderen Worten: Es hätte der kompletten Wirtschaftsleistung von gut vier Monaten bedurft, um die Schulden abzustottern.

    Doch das war erst der Anfang: In den vergangenen beiden Jahrzehnten haben die Bundesfinanzminister – egal ob sie Theo Waigel, Hans Eichel oder Peer Steinbrück hießen – erst so richtig Miese ohne Leiden gemacht. Inzwischen hat der Bund die Eine-Billion-Schuldengrenze geknackt.

    Nicht viel besser sah es mit der Prasserei in den Landeshauptstädten und Kommunen aus. Die gesamte Staatsverschuldung wuchs bis Ende des vergangenen Jahres auf etwa 1,7 Billion Euro. Ausgeschrieben sieht diese Zahl so aus: 1.700.000.000.000. Dieser Wert entspricht rund 70 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung.

  5. Ich hoffe, dass es Videoaufzeichnungen geben wird. Denn es muss was geschehen, soviel ist sicher. Sonst endet es noch äußerst böse . Falls es überhaupt noch aufzuhalten ist.

    Ich würde mir auch wünschen, dass gerade die Rolle der Medienriesen wie der Bertelsmann-Verlag und dem Springerkonzern als oberste Rädelsführer des Kapitalisus und Volksverhetzer ausführlich behandelt wird!

  6. http://www.bilderberg.org

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,714253,00.html

    Sinkende Arbeitslosenzahl
    Ökonomen entzaubern deutsches Jobwunder
    Von Yasmin El-Sharif

    DPA
    Mitarbeiter bei Hansgrohe: „2011 wird sich zeigen, wie tragfähig der Aufschwung ist“
    Der deutsche Arbeitsmarkt erweist sich als überraschend robust: In der Rezession gingen nur wenige Stellen verloren, im Aufschwung sinkt die Zahl der Erwerbslosen weiter. Was ist der Grund für das Jobwunder? Eine wichtige Rolle spielen Demografie und Statistiktricks.

    Hamburg – Es dröhnt in der Werkshalle bei Hansgrohe. Die Poliermaschinen des Schwarzwälder Armaturenherstellers laufen auf Hochtouren, den Mitarbeitern steht der Schweiß auf der Stirn: So viele Aufträge haben sie in den vergangenen Wochen bereits abgearbeitet, so viele stehen ihnen noch bevor. „Die Geschäfte laufen sehr viel besser als erwartet“, sagt Firmensprecher Carsten Tessmer.

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    Hansgrohe steckt mitten im Aufschwung. Die gut 2000 Mitarbeiter in Deutschland erleben hautnah, wie sich dieses abstrakte Wort anfühlt. Und bald dürften es noch einige mehr sein, die daran teilhaben. „Wir haben mehr als 60 Stellen in der Produktion, in der Montage, im Einkauf und im Marketing neu zu besetzen“, sagt Tessmer. Spätestens im nächsten Frühling sollen die neuen Arbeitskräfte ihre Stelle antreten.

    Nicht nur bei Hansgrohe – auch in anderen deutschen Firmen wird wieder eingestellt. Das belegen die Zahlen vom Erwerbsmarkt, die die Bundesagentur für Arbeit (BA) und das Statistische Bundesamt an diesem Dienstag veröffentlicht haben. Immer näher rückt die Zahl der Erwerbslosen der magischen Marke von drei Millionen – bald könnte sie darunter liegen.

    Das Horrorszenario blieb aus

    Verkehrte Welt? Nur etwas mehr als ein Jahr ist es her, da sah es noch düster aus für Deutschland. Das wirtschaftsliberale Ifo-Institut und das gewerkschaftsnahe IMK waren sich ausnahmsweise einig: Die Zahl der Arbeitslosen könnte in der Krise die furchteinflößende Marke von fünf Millionen erreichen, prognostizierten sie.

    Dass es anders gekommen ist, hat die Fachwelt überrascht. Selbst im Ausland hat sich das „German miracle“, das deutsche Arbeitsmarktwunder, herumgesprochen. Wie konnte es dazu kommen?

    Das Beispiel Hansgrohe macht es vielleicht deutlich. Den Armaturenhersteller hat die Krise des vergangenen Jahres ebenfalls hart getroffen. Aufträge blieben aus, der Umsatz schrumpfte um fast neun Prozent. Dennoch hielt das Unternehmen eisern an seinen Mitarbeitern fest. Nach Firmenangaben blieb die Zahl der Angestellten stabil. „Der Abbau gut gefüllter Arbeitszeitkonten hat uns enorm geholfen“, sagt Sprecher Tessmer.

    Auch zahlreiche andere Firmen und Konzerne haben dieses Instrument der Flexibilisierung genutzt und ihre Mitarbeiter gehalten. Als echtes Wundermittel stellte sich jedoch die Kurzarbeit heraus. „Heute kann man wohl sagen, dass sie ein Geniestreich war“, sagt IMK-Leiter Gustav Horn.

    Tatsächlich hat die Kurzarbeit Hunderttausende Jobs gerettet. In Spitzenzeiten arbeiteten im vergangenen Jahr 1,5 Millionen Menschen kurz. Zuletzt waren es nach Angaben der BA noch etwa 400.000. „Das Entscheidende an der Kurzarbeit ist, dass die Unternehmen an ihren Mitarbeitern festhalten können, ohne hohe Lohnkosten zu haben“, sagt Thomas Straubhaar, der Leiter des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI).

    Jetzt, wo die Krise überstanden scheint, können die Unternehmen wieder loslegen – und haben ihre besten Leute noch im Betrieb. „In früheren Rezessionen hatten die Unternehmen viel dafür getan, ihr Personal loszuwerden – vor allem die älteren Beschäftigten“, sagt Straubhaar. „Dieses Mal war es anders.“

    Nicht nur die Kurzarbeit, auch der demografische Wandel hat die Unternehmen veranlasst, Mitarbeiter zu halten. Gleichzeitig sind um die hunderttausend Personen im vergangenen Jahr aus der Erwerbslosenstatistik verschwunden, schlicht weil sie in Rente gingen. Das ist alles andere als Zauberei, sieht in der Bilanz der Bundesagentur aber gut aus. Genauso wie die Zehntausenden, die aus der Statistik herausfielen, weil die Behörde sie einfach nicht mehr mitzählte. So wurden die von privaten Vermittlern betreuten Arbeitssuchenden früher noch eingerechnet. Inzwischen werden sie einfach nicht mehr ausgewiesen. Ohne diese Änderung und andere müsste die Zahl der Arbeitslosen heute deutlich höher sein.

    Der Jubel im Inland ist verhalten

    Das vermeintliche Arbeitsmarktwunder ist also gar keins. Demografie und Statistiktricks haben einen gehörigen Anteil an der positiven Entwicklung der Erwerbslosenzahlen. Vielleicht fällt der Jubel in Regierung und Arbeitsagentur auch deshalb so bescheiden aus. Vielleicht ist aber auch die Angst vor einem Rückschlag zu groß.

    ANZEIGEDenn noch ist längst nicht klar, wie die Konjunktur in den kommenden Monaten verlaufen wird. Zwar melden zahlreiche Unternehmen wieder steigende Auftragseingänge. Wirtschaftsinstitute und -verbände korrigierten ihre Wachstumsprognosen auf mehr als drei Prozent nach oben. Die Zahl der Arbeitslosen könnte in einigen Monaten sogar auf 2,8 Millionen fallen. Doch alle warnen vor zu viel Optimismus. In den USA und China kühlte sich die Wirtschaft wieder merklich ab. Den exportintensiven Unternehmen in Deutschland droht damit ein Dämpfer. „Erst Anfang 2011 wird sich zeigen, wie tragfähig der Aufschwung tatsächlich ist“, sagt Hansgrohe-Sprecher Tessmer.

    Vertrauen sieht anders aus – das lässt sich auch am Arbeitsmarkt ablesen. So hat es in den vergangenen Monaten zwar neue Jobs gegeben, aber vor allem in der Zeitarbeit. Viele Firmen gehen auf Nummer sicher und wollen nur wenige Mitarbeiter fest an sich binden. Die Zahl der Leiharbeiter – die man schnell wieder loswird – erreicht dagegen Höchststände. Derzeit sind es mehr als 800.000. Auch Hansgrohe steht hier exemplarisch für viele: Die Leiharbeiterzahl ist bei den Schwarzwäldern auf 200 verdoppelt worden und liegt damit auf Vorkrisenniveau. Die Zahl der offenen Vollzeitstellen fällt wesentlich geringer aus.

    Das ist bezeichnend – auch für den langfristigen Trend. Es wird auf kurze Sicht zwar mehr regulär Beschäftigte und weniger Erwerbslose geben. „Die nächsten Jahre dürften gute Jahre auf dem Arbeitsmarkt werden“, sagt HWWI-Chef Straubhaar. Aber: So wie die Flexibilisierung den Abschwung gedämpft hat, wird sie auch im Aufschwung keinen Boom bei den Jobs auslösen. Ein zweites Wunder ist eher unwahrscheinlich.

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