Die Matrix der Aliens

Maximalprofit, Gehirnwäsche und Entnationalisierung. Von Jürgen Elsässer


(Fortsetzung des Artikels vom Wochenende).

Fassen wir zusammen: Seit den siebziger Jahren haben Aliens mit der Kolonisation der Erde begonnen. Im Unterschied zu den traditionellen Kapitalisten leben die Außerirdischen nicht von der Abschöpfung des Mehrwerts, sondern von der Zerstörung der Mehrwertproduktion. Heuschreckenschwärme vertilgen Industriekonzerne auf der ganzen Welt, spucken die darin enthaltene menschliche Arbeitskraft aus und stoßen das ausgewaidete Skelett meistbietend ab – das ist die Quelle ihres Profits.

Flankiert wird der ökonomische und militärische Terror von einem Gehirnwäscheprogramm. Die Medien erzeugen eine Kunstwelt, um die  Menschen über ihre wahre Situation hinwegzutäuschen. Die Matrix wirkt mittels Hypnose – das Kaninchen muß auf die Schlange starren und an die Giftzähne glauben. Folglich ist es für Aliens essentiell, die Erdlinge in der Karnickel-Situation zu halten und möglichst jede Form von zwischenmenschlichem Kontakt zu verhindern. Deswegen muß beispielsweise auch das Rauchen verboten werden. „Hast Du mal Feuer?“ ist nämlich eine der leichtesten Übungen in Interaktion und selbst von Verklemmten lernbar. Stattdessen propagierten die Aliens die elektronische Vernetzung: Schon die Sechsjährigen schicken sich SMS, die Teenager hängen an den Kabeln vom iPod, die Erwachsenen suchen Sex und sogar Liebe im Chatroom – jeder ist an irgendwelche Apparate angeschlossen, als läge er auf der Intensivstation. Für die Aliens sind die so Konditionierten nicht nur kontrollierbar – man kann sie auch noch zur Kasse bitten.

Um die Atomisierung der Gesellschaft voranzutreiben, propagieren die alienistischen Medien den Individualismus als höchste Tugend  und stellen jede Form von Kollektivität  unter Faschismusverdacht. Familie gilt als die Brutstätte von Neurosen, Psychosen und autoritären Charakteren; Religion und Kirche sind Synonyme für Abtreibungsverbot und  Fundamentalismus; Vereine haben meist einen Stammtisch und sind auch sonst mega-out; Gewerkschaften wollen alle in Tarifverträge zwingen. Sonst noch Fragen? Aliens  und ihre Anhänger sind hip, wechseln ständig ihr Aktiendepot, ihren Lebensabschnittspartner und ihre sexuelle Orientierung. Sie sind oft im Fitneßstudio und spenden für Nichtregierungsorganisationen, die sich für Schwule in der Mongolei oder Robbenbabys in Sibirien einsetzen.

Die Zerstörung jeder Form von Kollektivität ist freilich auch die Passion einer bestimmten Sorte Linker. Um diesen Irrsinn zu verstehen, muß man etwas weiter ausholen.

(Erstmals geschrieben 2007 als Fingerübung zu meinem Buch „Angriff der Heuschrecken. Zerstörung der Nationen und globaler Krieg“ – 200 Seiten, 17.90 Euro, Bezug auch über info@juergen-elsaesser.de).

(Irgendein verkniffener Antifant hat sich im Netz mordmäßig aufgeregt, dass Elsässer jetzt auch wie David Icke an Außerirdische glaubt. Dieser zugekiffte Dünnbrettbohrer hat offensichtlich noch nichts von metaphorischer Schreibweise mitbekommen. Für die politisch korrekten Klippschüler deshalb noch mal im Klartext: Die „Aliens“ in dieser Serie sind „nur“ ein metaphorischer Begriff für „Heuschrecken“ und andere neoliberale Ausbeuter, die nicht über stoffliche Mehrwertproduktion, sondern über entstofflichte Spekulation und Derivat-Abzocke ihren Profit machen.)

49 Kommentare zu „Die Matrix der Aliens

  1. Chruch of Satan: wikipedia: Die Mitglieder sind Personen aus allen politischen Parteien, insbesondere auch viele sog. „Künstler“. Hauptmerkmale, Hedonismus und Survival of the Fittest. Jeder hat das Recht auf seine Insel, das bedeutet, daß nicht mehr viele Menschen überleben dürfen, soviel Platz wie dann gebraucht wird. Gnadenloskeit gegenüber allen Schwachen und Bedürftigen. Machtausübung und Skalverei, notfalls über Roboter, (siehe den Film die Frauen von Stepford ). Anmaßend und konsequent antichristlich. Erinnert mich mehr und mehr an unserer eigene Regierung. Kann nur stattfinden, wo Familien und andere gesellschaftliche Gruppen in ihrem Zusammenhalt zerstört sind und Geld zentral durch Steuern und andere Abgaben zwangseingetrieben und zentral verwaltet wird. Nur so können sie die Subventionen an eigene Kräfte, die sie fördern wollen, weil diese es angeblich verdienen, verteilen; deshalb ist auch die sozialistische und nationalistische Position eine mögliche Quelle der Förderung satanischer Politik.

    Originalzitat wikipedia:

    Mit dem direkten Anklicken der Webseite dieser „Kirche“ sollte man vorsichtig sein:

    „Gesellschaftspolitische Standpunkte

    Die politischen Aussagen der Church of Satan sind widersprüchlich: einerseits sei die Church of Satan komplett apolitisch, andererseits will sie eine strikte Leistungsgesellschaft fördern.

    Apolitisch gibt sie sich in ihrem Text Church of Satan Policy on Politics, dort heißt es:

    „Our members span an amazing political spectrum, which includes but is not limited to: Libertarians, Liberals, Conservatives, Republicans, Democrats, Reform Party members, Independents, Capitalists, Socialists, Communists, Stalinists, Leninists, Trotskyites, Maoists, Zionists, Monarchists, Fascists, Anarchists, and just about anything else you could possibly imagine.“[6]

    „The Church of Satan does not have an “official” political position.“[6]

    „The Church of Satan is not going to demand that members conform to any particular political point of view, nor should our members expect the Church to assist them in forcing others to assent to their own positions.“[6]

    „changing the world is less important than the principle of getting what you want for yourself“[6]

    Andererseits will die Church of Satan doch die Welt verändern und benennt auch klare politische Ziele. Gilmore meint: „das Prinzip des Überlebens der Starken sollte auf allen Ebenen der Gesellschaft befürwortet werden, vom Einzelnen, der stehen oder fallen kann, bis hin zu den Nationen, die die Konsequenzen aus der Unfähigkeit ziehen müssten, ihr Geschick nicht lenken zu können.“[2]

    Die Church of Satan setzt sich für ein Fünf-Punkte-Programm ein, den Pentagonalen Revisionismus.
    Pentagonaler Revisionismus: Ein Fünf-Punkte-Programm [7]

    1. Schichtenbildung – Der eine Punkt, an den alle weiteren ultimativ angeknüpft sind. Es kann keinen Mythos der „Gleichheit“ aller mehr geben – das übersetzt sich zu „Mittelmäßigkeit“ und unterstützt die Schwachen auf Kosten der Starken. Der Fluss muss sich seinen eigenen Weg suchen können, ohne Eingriffe von Verteidigern der Inkompetenz. Niemand sollte vor den Folgen seiner eigenen Dummheit beschützt werden.
    2. Strikte Besteuerung aller Kirchen – Wenn die Kirchen für ihre Einkommen und Besitztümer besteuert würden, würden sie sich ob ihrer Überalterung über Nacht auflösen und das staatliche Defizit wäre ebenso schnell bereinigt. Die Produktiven, die Kreativen und die Einfallsreichen sollen subventioniert werden. So lange aber die Nutzlosen und die Inkompetenten bezahlt werden, so sollen sie gehörig besteuert werden.
    3. Keine Duldung, dass Religiöses verweltlicht und in staatliche Gesetze eingebracht wird – um das „Lex Talionis“ wieder einzuführen, sei es erforderlich, das bestehende auf jüdisch-christlichen Idealen basierende Un-Rechtssystem, in dem das Opfer oder der Verteidiger zu Kriminellen werden, völlig über den Haufen zu werfen. Eine Amnestie sollte für jedermann in Betracht gezogen werden, der wegen seines vermeintlichen „Einflusses“ auf einen tatsächlichen Verbrecher im Gefängnis ist. Jedermann ist davon beeinflusst, was er oder sie macht. Sündenböcke zu bestimmen ist eine Lebensweise geworden, ein Mittel zum Überleben für die Unfähigen. Als Erweiterung des feigen jüdisch-christlichen Ausweichens, nämlich dafür, alle Schuld dem Teufel in die Schuhe zu schieben, können Kriminelle Milde erwarten, sogar Lob, weil sie die Schuld auf einen bequemen Schurken schieben. Folgt man dem satanischen Gebot der „Verantwortung den Verantwortungsbewussten“, so muss in einer satanischen Gesellschaft jeder die Verantwortung für sein Handeln übernehmen – im Guten oder im Schlechten.
    4. Entwicklung und Produktion künstlicher menschlicher Partner – die verbotene Industrie. Ein wirtschaftliches „Geschenk des Himmels“, das jedermann „Macht“ über jemand anderen einräumt. Höfliche, raffinierte, technisch durchführbare Sklaverei. Und die den meisten Profit versprechende Industrie seit dem Fernsehen und dem Personalcomputer.
    5. Die Möglichkeit für jedermann, in einer abgeschlossenen Umwelt zu leben, die er sich auswählt, mit verbindlichen Standards in Ästhetik und Regeln – Privat betriebene und kontrollierte Welten als eine Alternative zu den homogenisierten und vielsprachigen. Die Freiheit, sich auf eine isolierte Insel zu begeben, auf der man sich persönlich wohl fühlt. Eine Gelegenheit, das zu fühlen, zu sehen und zu hören, was einen am meisten erfreut, ohne störende Einflüsse von denen, die diese Option verderben oder von ihr ablenken würden.“

  2. Schönes Ding mit der COS, es läßt nur unberücksichtigt, daß, seit vor Urzeiten ein gewisser ‚Elternschreck‘ auch als Brian Warner bekannt, dort im Range eines Reverends aufgenommen wurde, viele „ernsthafte“ Satanisten ihre Mitgliedschaft aufgekündigt und die 1st COS gegründet haben. Beide sind zusammen genommen ungefähr so mächtig wie alle Linken Parteien in Italien, oder weniger, als es Die Linke und die MLPD hier sind.
    COS-Gründer Anton Z. LaVey ist verarmt und umnachtet (verblödet) gestorben, führte das schon zu Lebzeiten auf einen Fluch zurück, der eigentlich ausschließlich seinem Nebenbuhler bei seiner Geliebten Jane M. galt, jedoch beide ereilte, als sie zusammen im selben Auto verunglückten.
    Okkultisten zufolge sei er vor allem deswegen verarmt, weil Jane ein Kind von Anton in sich trug, als sie verunglückte. Glaub jeder, was sie/er möchte, darauf bezogen.
    Zusammenfassg:
    Die COS war bereits bettelarm, darum die Offerte, Porno- und andere Stars dort aufzunehmen, die Anfang 90er begann. Es folgten nur wenige. Die 1st COS, Ausgründung der ‚Masterminds‘, sah Berühmte, also VIPs, nie als bevorzugte neue Mitglieder an, die ob ihrer mat. Ausstattung die chron. mat. Unterversorgung ihrer Gemeinschaft ausbessern sollten. Man wollte mehr nach der geistigen Reinheit streben.
    Die teils widersprüchlichen Haltungen der COS basieren auf Büchern, in denen LaVey Aphorismen und wenig populäre Gedanken über Gesellschaft, Schönheit, Interaktion niederschrieb, die teilweise von ähnlichen Vorbildern übernommen worden waren, Heidegger, C.G. Jung und Nietzsche gehören auch selektiv dazu, der schon n paar Jahre tot ist.
    Noch so n Vergleich:
    Die COS ist ungefähr so mächtig, wie die Sowjetunion, GUS unter Jelzin wurde, nur verfügt sie nicht über Bodenschätze, Wissen oder Militär.
    Anerkannt unter den Mächtigen der USA ist die COS nicht, sonst hätt man Warner nicht mit falschen Zeugenaussagen betr. eines Auftritts, nachdem er dort Mitglied wurde, eingesperrt, gef***et…
    Doch laß mich mal fragen, Golda: warum ermuntert dich ein Zitat aus den Heuschrecken dazu, wiki zu zitieren, und dann dich noch auf so eine eher unwichtige Geheimorga einzuschießen?

  3. Vorsicht, vorsicht, Herr Elsaesser!

    Einer (Wolffsohn?) hatte den Braten bereits gerochenund Antiheuschreckismus mit Antisemitismus in gefährliche Nähe gebracht.

    Da wird Sie auch ihr gepflegter Antialienismus nicht vor feien!

    Ansonsten hat mir Ihr Alien-Artikel recht gut gefallen.
    Nur die Augklärung am Schluß hätte ich unterlassen: manchmal ist es ganz gut, mißverstanden zu werden. Oder möchten Sie etwa solche Hirnis als Fäns haben?

  4. „Einer (Wolffsohn?) hatte den Braten bereits gerochenund Antiheuschreckismus mit Antisemitismus in gefährliche Nähe gebracht.“

    Da ist er nicht der Erste. Wie war das noch…wer zuerst „Auschwitz“ sagt, hat gewonnen.

    Ansonsten habe ich mir besagten Blog dieses „Dünnbrettbohrers“ mal angeschaut…naja, ein User da hats immerhin kapiert, was gemeint war.

  5. Sorry, der letzte Satz war Blödsinn, der Typ ist genauso „schlau“ wie der bloginhaber. Aber Kreuzweis muss ich da mal zustimmen, wer will solche Idioten als Fans haben?

  6. Und was hat die Church auf Satan direkt mit diesen Thread zu tun? Ob eine Hoaxmeldung oder nicht, demnach sollen viele Mitglieder dieser Organisation in die katholische Kirche übergetreten sein, weil sie in Ratzinger den „Leibhaftigen“ erkannt haben sollen. 🙂

  7. Man muß dem Kind schon seinen Namen geben. Aliens passt hier nicht.
    Es sind die okkulten Logen, allem voran die Freimaurer.
    Daraus ergeben sich die Abspaltungen wie Skull and Bones,
    Ritter von Malta, Bilderberger usw. Ihr Ursprung ist jedoch in dem Jesuiten Orden zu sehen, welcher die „Streitmacht“ der Päbste einst war und heute quasi alles kontrollieren. Sie sind alle samt Anbeter des Luzifer, des Lichtbringers, also Satans. Wie weit sie es gebracht haben, die Welt zu kontrollieren, wird im Essay J.E’s. nicht deutlich genug.

  8. Gefällt mir auch der Artikel.
    Nur: alles auf hypnotisierende Aliens zu schieben, ist zu leicht. Selbstkritik wäre hier auch angebracht. Es gibt nämlich schon noch etwas Kollektives was noch vorhanden ist, nämlich kollektive Dummheit, Trägheit, Ignoranz. Immerhin macht fast jeder bereitwillig mit bei diesem Zombisierungsprozess. Heute Morgen bin ich mit meinem ipod joggen gewesen. Solange der ipod da ist und ich ihn nicht weggeschmissen habe, nützt die restliche Diskussion doch auch nichts. So oder so ähnlich wird es wahrscheinlich auf Viele zutreffen.

    Und was jetzt?

    Es wird uns in der Realität wahrscheinlich für immer die Neo’s und Morpheus fehlen die die Menschen wachrütteln und zwar gewaltsam und erfolgreich durch eine Schocktherapie wo es dann auch wirklich keinen Zurück mehr gibt in die bequeme Selbstverarschungswelt.

  9. p.s. dieser Typ mit dem Blog macht doch nur Werbung für Elsässer. Elsässer Hier, Elsässer da, Elsässer’s Bio, Elsässer’s Wandel, Elsässer’s Aliens. Hat 100 Artikel geschrieben über Elsässer. Richtig Elsässer-bessesen scheint er zu sein, n richtiger Fan. Wäre ich Herr Elsässer, würde ich mich für das wunderbare Guerilla Marketing bei ihm bedanken.

  10. HAML: Oh je! Auf Ihre Art sind Sie noch verknöcherter als der „Marxist“, der hier kommentiert hat. Musste den Großteil Ihres Kommentars löschen, zu Ihrem Schutz, sonst denken die Leute, wir sind hier im offenen Vollzug.

  11. Die Alien-Metapher ist wirklich ganz hervorragend!! Der Heuschreckenangriff vom Planeten Usa, der in sozial aktiven und eingestellten Personenkreisen auch als Planet des ökonomischen Grauens bekannt ist, muss politisch abgewehrt werden! Metaphorisch ausgedrückt hat der den neoliberalen Globalisierern bzw. Amerikanisierern und devoten Transatlantikern so sehr verhasste Nationalstaat das als progressiv zu begreifende Potential zu einer Fliegenklatsche, mit welcher man die Heuschrecken abwehren kann…fällt er, und werden zudem alle Kollektive zersetzt und aufgelöst, so können die Horror-Heuschrecken die schutzlosen vereinzelten Individuuen auffressen…

    Deshalb brauchen die Heuschrecken eine deftige Abreibung mit der Klatsche des Nationalstaates, in Form von massivsten staatlichen Regulationen gegen (!) den Finanzsektor und dessen frech angemasster Macht!

  12. „Irgendein verkniffener Antifant hat sich im Netz mordmäßig aufgeregt, dass Elsässer jetzt auch wie David Icke an Außerirdische glaubt.“

    der war gut! chicano sich den bauch hält! 🙂

  13. Jürgen Elsässer Antisemitismus zu unterstellen ist doch Unsinn. Er war Autor einer jüdischen Wochenzeitung und erkennt auch heute noch das Existenzrecht Israels an. Wenn er, was viele tun, lediglich die Politik der derzeitigen israelischen Regierung kritisiert, dann ist das sehr gut. Solche vernünftigen Israelkritiker sollte es mehr geben, leider bekommen die Antizionisten immer mehr die Oberhand.

  14. „Solche vernünftigen Israelkritiker sollte es mehr geben, leider bekommen die Antizionisten immer mehr die Oberhand.“

    Die Antisemiten, meinen Sie wohl, denn es ist doch gerade die Ideologie des Zionismus, die all diese Verbrechen Israels möglich macht. Dass die Antizionisten „Oberhand bekommen“, ist mir noch nicht aufgefallen, im Gegenteil. Das jüngste Beispiel ist doch das kürzlich erfolgte Verbot der Hilfsorganisation IHH seitens des Innenministers, der sich völlig zum Diener Israels gemacht hat, ergo des Zionismus.
    Denn der Zionismus ist es, der kritisiert werden muss, keineswegs das Judentum! Leider ist aber durchaus eine Tendenz zum Antisemitismus vorhanden, vor allem bei rechten Gruppierungen.

    Ich bin Antizionist, aber deswegen noch lange kein Antisemit! Mit Antisemitismus wird versucht, jede Kritik am Zionismus zu ersticken. Das wird läuft aber zunehmend ins Leere.

  15. Wenn der starke Staat Heuschrecken vertilgen soll, dann muss er erst recht „Hilfsorganisationen“ wie die Hamas-Finanziers der IHH unschädlich machen. Bei beidem versagt er aber, da die Massnahmen zu schwach sind und zu spät kommen. Man muss schon konsequent bleiben, um ökonomischem und militärischem Terror gleichermassen entgegenzutreten.

  16. Werter „Edi“ , die „Hamas- Finanziers“, wie Sie sich auszudrücken belieben, waren in allen Katastrophengebieten präsent, nicht nur in Gaza. Unter anderem auch in Haiti, und die Hochwasser- und Erdrutsch- gebeutelten Chinesen und Pakistaner müssen jetzt auch ohne sie auskommen. Und wenn man irgendwo helfen will, MUSS man mit der Regierung zusammenarbeiten, ob man sie nun mag oder nicht. Ich finde Ihren Kommentar menschenverachtend!

  17. Einmal mehr einfach Klasse, dieser Kommentar von Jürgen Elsässer!

    Zum Rauchverbot, welches ja bekanntlich aus den USA kommt und vom Bündnispartner EU durchgesetzt wurde noch einige Bemerkungen:

    – Das Rauchverbot liegt im ureigenen Interesse des neuen Faschismus (Kooperation von Staat und Multinationalen Konzernen), denn es zerstört Stammtische als Diskussionskultur in den Gemeinden.
    – Das Rauchverbot zerstört die Existenzen vieler etablierten Beizer und erhöht die Chance für die Kettengastronomie (Konzerne!) à la Americaine. Wieder ein PlusPunkt für die Konzerne wie StarBucks, Mc. Donnalds etc.
    – Das Rauchverbot macht Raucher und Nichtraucher zu Opponenten, genau gleich wie Gendermainstreaming Männlein und Weiblein zu Feinden macht.
    – Das Rauchverbot hat für die Konzernfaschisten den Vorteil, dass die Kunden den Tabak und insbesondere den Alkohol bei Aldi oder Lidl kaufen und konsumieren.
    – Und insbesondere bleiben diese Konsumenten zuhause, werden zwangsbeatmet durch Werbung ebiger Konzerne und schauen die Nachrichten.

  18. http://info.kopp-verlag.de/index.html

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    Gesundes LebenNatürliches HeilenWas Ärzte Ihnen nicht erzählenVideos Archiv Trotz massiven öffentlichen Widerstands: EU gibt grünes Licht für GVO
    F. William Engdahl

    Trotz des massiven Widerstands der Öffentlichkeit und der Regierungen mehrerer Mitgliedsstaaten hat die EU-Kommission in Brüssel die Zulassung für sechs neue gentechnisch veränderte Maissorten erteilt. Gleichzeitig wurden neue Richtlinien vorgestellt, wonach in der EU zum ersten Mal einer weitreichenden Kontamination durch GVO-Pflanzen und entsprechende Unkrautvernichtungsmittel Tür und Tor geöffnet werden.

  19. he he, HAMLs Kommentar hat mich auch enorm verwirrt, bis ich die Replik von Jürgen gelesen habe.

    @ Homayoun H.: mach dir wegen Musik keine Sorgen. Musik per se ist nicht schlecht, hilft den meisten Menschen, ihr Tagwerk besser oder, es überhaupt zu beginnen, fortzuführen. Man sollte sich eher fragen, und das geht in Rcihtung McDingsbumskritik auf Muslimmarkt, wollte man, dass ständig welche musizieren, und ständig unterhalten?
    Ich fürchte, so verlernt man, die Arbeit der musikanten recht zu schätzen.

  20. fatimaoezoguz, Jürgen Elsässer geht einen Antizionismus halt nicht mit, sonst würde er nicht das Existenzrecht Israels anerkennen ergo lediglich bestimmte Facetten der israelischen Politik kritisieren. Das ist der grosse Unterschied zu den Antizionisten und steht nicht im Widerspruch dazu, dass er einst regelmässiger Autor der „Allgeemeinen Jüdischen Wochenzeitung“ war, wovon er sich folglich – und glücklicherweise – auch noch nie distanziert hat. Ich wünsche ihm auf seinen vernünftigen Weg alles Gute, möge er sich weiterhin für den Frieden engagieren.

  21. Sehr geehrter Herr C. Montgomery Burns,

    das mit dem ipod war natürlich ein harmloses Beispiel, stellvertretend für all das gemeint, was die krankhafte Individualisierung vorantreibt (d.h. ich hätte z.B. auch einen Freund anrufen können, und wir könnten zusammen joggen und uns unterhalten). Oder man könnte sich jeden Abend treffen (zurück zur Kollektivität) und sich über Gott und die Welt unterhalten anstatt auf die Tasten zu tippen, usw. usw……. all diese Kleinigkeiten tragen doch zu dem bei, was Herr Elsässer meint. Man kann nicht über das „Große“ sprechen, wenn man nicht mal mit den Kleinigkeiten anfängt.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Homayoun

  22. @Shalom:
    Ich will nicht über Herrn Elsässer sprechen, sondern nur über mich selber, und ich BIN Antizionist mit Leib und Seele, und das wird auch so bleiben! Es geht um die Ideologie, die dahintersteckt, und so eine Ideologie ist an SICH verwerflich, da kann man nicht mehr von „Facetten“ reden. Wer das tut, macht sich selber was vor. Genauso unsinnig wäre es gewesen, den Nationalsozialismus ALS IDEOLOGIE nicht zu verwerfen, nur „bestimmte Facetten der Politik Nazideutschlands.“
    Mit Zionismus wirds nichts mit dem Frieden, soviel steht fest!

  23. @JE

    „Offener Vollzug“ ist gut, muss ich mir merken, trifft den Nagel auf’m Kopf, finden Sie nicht? Versklavung würde auch passen, oder Hirnwäsche mit Todesfolge, oder einfach die Wahrheit weglassen, aber nur zum Schutz !! Damit niemand auf die Idee kommt hier offen Sprechen zu können. Die Methode kenn ich doch irgend woher? Verknöchert? Sie haben, mal ehrlich, keine Ahnung wovon Sie reden. Wenn Sie schon das Thema „Aliens“ aufmachen, muss auch die Selbsterkenntnis, nicht Alles zu wissen, Einzug halten. Einfach löschen ist kein Weg. Oberflächlichkeit und Ignoranz hilft keinem, besonders der jubelnden Menge nicht.

  24. „Mit Zionismus wirds nichts mit dem Frieden, soviel steht fest!“

    mit „israel hat kein existensrecht“ wirds aber auch nichts mit dem frieden. soviel steht auch fest 😉

  25. @chicano: Hat irgendwer damals gesagt, Südafrika hätte kein Existenzrecht?
    Was kein Existenzrecht hat, ist die Apartheitsideologie, bzw. der Zionismus! Ist wohl schwer zu verstehen für einige.

  26. Juergenelsaesser meinte:

    „arcos: bingo! Da steck’ ich mir gleich noch eine an.“

    Seit einer Stunde ringt es in mir: soll ich mir ein Pfeifchen gönnen oder nicht? Lust hätt ich schon, doch will ich dafür früher sterben?

    Herrn Elsaessers Lasterhaftigkeit jedoch hat mich flugs infiziert – schon dampft der Tobak in der Pfeife und erhöht den Genuß der Lektüre … 😉

  27. Freitag, den 13. August 2010, 11:42:52 UhrPressemeldung: ÖDP für Mindestlohn
    Von: „presseticker@oekologisch-demokratische-partei.de“ Zu Kontakten hinzufügen
    An: presseticker@oekologisch-demokratische-partei.de

    ——————————————————————————–

    ÖDP für Mindestlohn
    Uehlein: „Arbeitgeber ziehen sich aus der Verantwortung“

    „Deutschland braucht Mindestlöhne.“ Das sagt Dirk Uehlein, Bundesvorstandsmitglied und stellvertretender
    Sprecher des Arbeitskreises Wirtschaft der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP).
    Erst kürzlich hatte das Bundesarbeitsministerium ermittelt, dass seit dem Start von Hartz IV im Jahr 2005
    weit über 50 Milliarden Euro aus Steuergeldern an Arbeitnehmer geflossen sind, die Niedriglöhne erhalten.
    „Es ist ein Skandal, die Steuerzahler dafür aufkommen zu lassen, dass sich Arbeitgeber aus der
    Verantwortung ziehen,“ sagt Dirk Uehlein. Jeder müsse die Möglichkeit bekommen, sich selbst ein
    menschenwürdiges Leben zu erarbeiten. Deshalb sei es nötig, umgehend in Deutschland Mindestlöhne
    einzuführen. „In 20 von 27 EU-Ländern gibt es Mindestlöhne. Es ist absolut unverständlich, warum sich die
    Bundesregierung so dagegen wehrt,“ sagt ÖDP-Politiker Uehlein. Er vermutet hinter dieser Haltung die
    gezielte Lobbyarbeit der Arbeitgeberverbände. „Insbesondere die FDP schlägt sich ja immer wieder auf die
    Seite der Arbeitgeber und diffamiert Geringverdiener und Arbeitslose,“ empört sich Uehlein. „Wobei der
    Slogan der FDP „Arbeit muss sich lohnen“ eigentlich ein Plädoyer für den Mindestlohn ist.“
    Uehlein verweist darauf, dass die ÖDP in ihrem Programm einen Mindestlohn von 7,50 Euro in der Stunde
    festgeschrieben hat. „Aus Sicht der ÖDP ist es Panikmache von Arbeitgeber-Seite, wenn behauptet wird, der
    Mindestlohn vernichte Arbeitsplätze. Schließlich ist die Arbeit ja da und muss gemacht werden,“ so Uehlein
    abschließend.

    Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)

    Bundespressestelle: Florence v. Bodisco
    Erich-Weinert-Str. 134
    10409 Berlin
    Tel. 030/49854050
    florence.bodisco@oedp.de
    http://oedp.de/blogs/oedpblogger

  28. Fatima: Siehst Du die Gräber im Tal – das sind die Raucher von Reval. Siehst Du die Gräber da drüben – das sind die, die nie so was trieben! (altdeutsche Volksweisheit)

  29. „@chicano: Hat irgendwer damals gesagt, Südafrika hätte kein Existenzrecht?
    Was kein Existenzrecht hat, ist die Apartheitsideologie, bzw. der Zionismus! Ist wohl schwer zu verstehen für einige.“

    @ fatima

    also hat israel ihrer meinung nach ein existenzrecht? als eigener, unabhängiger staat, neben einem eigenen, unabhängigen staate palästina?

  30. Da kenn ich was anderes :
    „Es gibt Menschen, die rauchen nicht, trinken nicht, essen nur Gemüse und meiden auch sonst jeden Genuss. Zur Strafe werden sie 100 Jahre alt.“ Die Gene hätte ich dafür…Allerdings esse ich nicht nur Gemüse, und dass ich jeden Genuss meiden würde, würde ich auch nicht so sagen.
    Egal, ich bin gegen Rauchen, da macht ihr nichts dran 😉 Wenn neben mir einer raucht, krieg ich dicke Augen, ich rieche auch sofort, ob einer Raucher ist oder nicht.

  31. @fatima:

    Ganz generell möchte ich festhalten: Es ist trügerisch und simplifizierend zu glauben, man lebe länger, nur weil man nicht raucht. Ja, ich weiss… die Statistiken … die geben uns Raucher rund 4 Jahre weniger. Im durchschnittlichen Fall auch 4 Jahre weniger Demenz.
    Und es gibt ja auch prominente Ausnahmen von den Statistiken wie alt Kanzler Helmut Schmidt, seit 72 Jahren Kettenraucher. Ich glaube, er wird jetzt 91 Jahre alt. Auch seine Loki pafft noch und wird demnächst 90 Lenze.

    Aber vielleicht werden Sie ja eines Tages 100 Jahre alt, aber leiden unter Alzheimer oder Parkinson (Lebensqualität?). Krankheiten, welche gemäss Statistiken bei Rauchern so gut wie nie auftreten. Warum müssen wir Raucher euch Nichtraucher die Behandlung euer Folgekrankeiten wie Parkinson und Alzheimer zahlen?

    Wir zahlen ja jetzt schon 23.1 Milliarden Euro jährlich für unser ach so schadhaftes Laster in die Bundeskasse.

    Was zahlen Sie?

  32. http://www.wienerzeitung.at/default.aspx?tabID=3948&alias=wzo&cob=482484

    Abgezockt im Hamsterrad
    Hörhan, Gerald B.: Investment Punk

    Laufräder – dieses dient einer gesunden Wirbelsäule – signalisieren Unfreiheit. Foto: dpa

    Von Christian Ortner

    Investmentbanker sagt dem Mittelstand, was er falsch macht.
    Es wird höchst unklug konsumiert und investiert.

    Lassen wir unseren – der Öffentlichkeit bisher völlig unbekannten – Autor sich einmal kurz selbst vorstellen: „Ich tue all die Dinge, von denen die meisten von euch nicht einmal zugeben, dass sie von ihnen träumen. Ich wohne an den feinsten Adressen von Frankfurt und Wien, besitze Luxusautos mit insgesamt mehr als tausend PS, esse in den besten Restaurants, tanze in den angesagtesten Clubs und treffe die schönsten Frauen der Welt. Ich bin 34 Jahre alt und gehöre zu den Leuten, die ihr Finanzjongleure nennt.“
    Wenn ein Buch gleich auf der ersten Seite so breitbeinig und großkotzig daherkommt (um im weiteren Verlauf noch breitbeiniger und großkotziger zu werden), ist man normalerweise gut beraten, es flugs zur Seite zu legen und sich erbaulicherer Lektüre zu widmen. Was freilich im vorliegenden Fall ein Fehler wäre, denn „Investment Punk“ des jungen Wiener Investmentbankers Gerald Hörhan ist ebenso lesenswert, wie die Tonlage des nicht gerade von übermäßigen Selbstzweifeln geplagten Autors („Warum ihr schuftet und wir reich werden“) gewöhnungsbedürftig ist.

    Hörhan vertritt einen simplen, klaren Standpunkt: „Ein sicherer Angestelltenjob, ein Eigenheim auf Pump, ein Leasingauto und ein bisschen an der Börse spekulieren: Wer in diesem Hamsterrad strampelt, der wird immer nur abgezockt“. Er lässt nicht den geringsten Zweifel daran, dass er für ziemlich grenzdebil hält, was für die meisten Österreicher höchst erstrebenswert oder zumindest die normalste Sache der Welt ist: sich soweit zu verschulden, wie das die Bank zulässt, um sich damit die üblichen Statusausweise der Mittelschicht leisten zu können und zur Bedienung dieser finanziellen Last ein braves Angestelltenleben zu führen.

    Wer so lebt, verspielt letztlich seine Freiheit

    „Visionen, Träume und große Pläne könnt ihr euch dann nicht mehr leisten. Ihr könnt kein Risiko mehr eingehen, ihr könnt nichts mehr wagen und auch nichts mehr gewinnen.. .“ Wer so lebt, verspielt letztlich seine Freiheit, argumentiert er: „Am Anfang hieß es Sklavendienst. Danach nannte man es Frondienst. Jetzt heißt es Schuldendienst. Sklavendienst funktionierte mit Ketten. Frondienst mit Abhängigkeit. Schuldendienst funktioniert durch mangelnde ökonomische Bildung.“

    Zu diesem Mangel an wirtschaftlichem Wissen gesellt sich in Hörhans plausibler Diagnose meist noch akuter Herdentrieb, um das finanzielle Desaster perfekt zu machen: „Ihr erkennt Unsinn nicht als Unsinn, wenn ihn alle machen.“

    Zum Beispiel, alle paar Jahre ein neues Auto zu kaufen: „Man kann Geld nicht schneller verbrennen als durch den Kauf eines Neuwagens.“ Denn schon am Weg vom Händler nach Hause verliert ein neues Auto bis zu einem Drittel seines Wertes, eines der schlechtesten Geschäfte, die man machen kann. Ökonomisch klüger ist, Autos stets gebraucht zu kaufen: „Bei korrekter Berechnung ist es günstiger, einen Mercedes 300 Cabrio aus den 1980er-Jahren als einen neuen Golf zu fahren. Die Wertverfallskurve ist negativ, der Wagen wird bei guter Behandlung immer mehr statt weniger wert, während ein neuer Kompaktwagen binnen drei Jahren die Hälfte seines Wertes verliert.“

    Für nicht minder unvernünftig hält Hörhan den klassischen Mittelstands-traum von Eigenheim in meist eher durchschnittlicher (weil noch erschwinglicher) Lage bis zum Pensionsantritt abzustottern: „Für den Eigenbedarf ist mieten fast immer billiger und unkomplizierter.“ Immobilien seien nur als Investment geeignet: „Wer als reines Investment kauft, kann nüchterne wirtschaftliche Kriterien anlegen.“

    Neben dem Eigenheim und dem Neuwagen ortet Hörhan beim durchschnittlichen Insassen des Mittelstands-Hamsterrades eine dritte Quelle finanziellen Unglücks: Anlageberater aller Art, denen dieser Mittelstand gerne sein Erspartes anvertraut. „Ihre (der Berater, Anm.) Aufgabe besteht einfach darin, euch unabhängig von jeder ökonomischen Vernunft Dinge einzureden, die Fondsgesellschaften und Versicherungen gerade verkaufen wollen. Die Art von Überzeugungsgabe, die dazu notwendig ist, lässt sich am besten in Callcentern beim Verkauf von Zeitschriftenabos oder als Anzeigenkeiler erlernen. Das Fachwissen erwerben eure Berater im besten Fall in Crashkursen, die meistens nicht einmal den vollen Inhalt der Prospekte abdecken, die sie euch auf den Tisch legen.“

    Kleinanleger, so Hörhan, folgen meist „zwei Grundmustern: 1. Ihr investiert immer dort, wo es euch (…) über Werbung, die Geldmagazine und die Boulevardpresse gerade nahegelegt wird. 2. Ihr verliert damit euer Geld, weil die meisten dieser Informationsquellen genau das Gegenteil von dem empfehlen, was wirklich angebracht ist.“

    Rotziger Tonfall, aber treffende Diagnosen

    Hörhans rotziger Tonfall ändert nichts daran, dass seine Diagnosen meist präzise zutreffen und seine Alternativen insgesamt durchaus zu überzeugen vermögen. Warum er sich angesichts der fast schon altmodischen Solidität seiner Strategie („Man muss auf die Dauer mehr einnehmen, als man ausgibt“) als „Investment-Punk“ beschreibt, ist nicht wirklich nachvollziehbar, aber letztlich auch gleichgültig. Dass sich Herr Hörhan am Umschlag albern im Punk-Outfit vor seinem Aston-Martin ablichten lässt, ändert freilich nichts an der Richtigkeit seiner Analyse.

    Gerald B. Hörhan: Investment Punk. Edition a, 189 Seiten, 19,50 Euro.

  33. @Wolf Thom

    „Uehlein verweist darauf, dass die ÖDP in ihrem Programm einen Mindestlohn von 7,50 Euro in der Stunde
    festgeschrieben hat. „Aus Sicht der ÖDP ist es Panikmache von Arbeitgeber-Seite, wenn behauptet wird, der
    Mindestlohn vernichte Arbeitsplätze. Schließlich ist die Arbeit ja da und muss gemacht werden,“ so Uehlein
    abschließend.“

    Wobei 7,50 Mindestlohn für die Finanzierung von Existenzen null ausreichen! Der Rest müßte wieder von staatlicher Seite über Finanztransfers und Aufstockungen von staatlicher Seite beglichen werden.

    Warum werben Sie für so eine Totengräberpartei?

  34. Korrektur..zweimal staatlich ist einmal staatlich zu viel in einem Satz..

    soll heißen:

    Der Rest müßte wieder von staatlicher Seite über Finanztransfers und Aufstockungen beglichen werden.

  35. @Wolf Thom

    Um sie nicht ganz im Regen stehen zu lassen, wäre es doch angemessen, über die hohen Lebenserhaltungskosten wie Strom, Miete, Nahrungsmittel, Steuern, Gebühren uvm. eine Einpegelung im Einzelhaushalt/Mehrhaushalten vorzunehmen, nicht wahr?

    Warum dies nicht in der ÖDP Beachtung findet, entzieht sich meiner Kenntnis und Logik, denn die von mir erwähnten Posten sind die tatsächlichen Preistreiber, während alle anderen [Staat/Unternehmen] munter und fröhlich Ihre Preise immer weiter nach oben korrigieren.

    Wem nützen also diese Aussagen? Wem nützt es?

    Warum primär nicht versuchen, die Preis-und Kostenexplosionen in den Griff zu bekommen und dann über vernünftige Mindestlöhne entscheiden, wobei eine Erhöhung auf 10 Euro/Netto als Zwischenlösung jetzt sofort als angemessen betrachtet werden kann?

  36. @ arcos: Sie haben mich missverstanden, ich bin keineswegs darauf aus, besonders lange zu leben, aber das liegt nicht in meiner Hand. Rauchen lässt früher altern (gerade für Frauen nicht gerade erstrebenswert), mir ist das Geld zu schade, und was Rauchen anrichten kann, habe ich an zwei Familienmitgliedern hautnah beobachten können.

    Ein Krebsfall, wenn auch nicht Lungenkrebs, und ein Fall (83, immerhin), stark kurzatmig wegen jahrzehntelangem Rauchen. Nein danke.
    Außerdem stinkt es (mir jedenfalls), und ich finde, es sieht billig und ordinär aus, wenn eine Frau raucht.
    Gibt es irgendeinen Grund, der FÜR das Rauchen spricht? Außer dass auch Verklemmte es wagen, eine Frau anzusprechen „haste mal Feuer“? Das ist mir doch etwas wenig. …

  37. @chicano:

    Jeder Staat hat ein Existenzrecht, der nicht eine Volksgruppe vor der anderen bevorzugt, wo es keinen Rassismus gibt, der Vertriebene wieder heimkehren lässt, damit diese über die weitere Zukunft des Landes entscheiden können etc.

    Siehe hier, x- mal verlinkt, aber gerne für Sie nochmal:

    „Wir bekennen uns zum Existenzrecht Israels!“

    http://www.muslim-markt.de/forum/messages/1561.htm

    Noch Fragen?

  38. @ fatima

    „Noch Fragen?“

    na ja. also der katalog vom muslimmarkt nimmt jedem staat der erde seine legimitation 😉

    eine frage bliebe da noch, auch wenn ich sie schon stellte: erkennen sie einen staat israel an, der neben einem eigenständigen staat palästina in frieden leben kann?

  39. @fatimaoezoguz

    Jede Volksgruppe besitzt ein Existenzrecht, nicht nur ausschließlich der Staat, der alle Volksgruppen gleichberechtigt vertreten sollte.

    Religiöse Gruppierungen, die ein für sich zugeschnittenes alleiniges Staatsrecht in einem Land ausüben, sollte die Sache anders aussehen. Das Religionsrecht darf niemals über das Staatsrecht dominieren.

    Ausgerechnet die Bremer Linkspartei ließ einen Artikel auf Ihrer Website zu, dem ich nur zustimmen kann. [bekannt war mir der Mythos schon vorher, hatte ihn an anderer Stelle auch schon vertreten]

    „Shlomo Sands Frontalangriff auf die Mythen des Zionismus“

    Israels Staatsnarrativ, mit dem es seine Existenz rechtfertigt, ist das Alte Testament der Bibel, das auch ein abendländisches Narrativ ist, weil das Christentum neben dem Neuen Testament auch auf diesem Buch aufbaut. Kritik von Historikern, Theologen und Philologen an diesen Texten gibt es in Europa seit der Aufklärung. Israel ist ein noch junger Staat, dessen Zukunft durch seine Politik der Selbstisolierung in einer kulturell andersartigen Region auf Dauer noch keineswegs gesichert ist. Dieser Staat, so liberal und tolerant er auf der einen Seite ist, besitzt auf der anderen Seite ein klar vorgegebenes Staatsdogma: eben den Zionismus. Diese Ideologie beruht auf dem vor allem aus dem Alten Testament abgeleiteten Geschichtsverständnis, das wiederum ein fundamentales Wesenselement dieses Staates ist, weil es den Anspruch auf das Territorium begründet, das Israel sich von einem anderen Volk zum größten Teil mit Gewalt genommen hat.

    Der israelische Historiker Shlomo Sand, der an der Universität Tel Aviv neuere Geschichte mit dem Schwerpunkt Westeuropa lehrt, hat es sich in seinem Buch „Die Erfindung des jüdischen Volkes“ zum Ziel gesetzt, das israelische Staatsnarrativ als eine willkürliche Konstruktion und als Mythos zu dekuvrieren. Das Weltbild dieser Ideologie beruht für Sand auf „Mythohistorie“, von der bei näherer wissenschaftlicher Analyse an geschichtlicher Realität nicht viel übrig bleibe. Wenn Sands Forschungsergebnisse stimmen – dafür spricht vieles, weil er sie sehr gründlich belegt – hätte das noch nicht absehbare politische Folgen. Vielleicht könnte dieser Historiker sogar eine Kopernikanische Wende für das Judentum und den Zionismus einleiten. Sand selbst bleibt bescheiden, auch wenn viele Rezensenten sein Buch als „kulturelle Bombe“ bezeichnet haben. „Bücher können die Welt nicht umkrempeln“ sagt er, „sie können nur Veränderungen, die ohnehin im Gang sind, unterstützen und fördern.“

    Worin bestehen die Hauptaussagen der zionistischen Geschichtsdarstellung, der Sand „Geschichtsklitterei“ und „lähmenden Stillstand“ vorwirft, und was hält er ihr im Einzelnen an Widerlegungen entgegen? Für einen Israeli – so Sand – besteht kein Zweifel, dass es ein jüdische Volk gibt, seit es auf dem Sinai von Gott die zehn Gebote (Thora) empfing und dass er selbst dessen indirekter Nachkomme ist. Er glaubt auch, dass sich dieses Volk aus Ägypten kommend im „gelobten Land“ niedergelassen hat, wo dann das ruhmvolle Königreich Salomons und Davids entstand, das sich später in die Reiche Judäa und Israel teilte. Und jeder Israeli weiß, dass das jüdische Volk zwei Mal vertrieben wurde – im 6. Jhd. v .Chr. nach der Zerstörung des Ersten Tempels durch die Babylonier (babylonische Gefangenschaft) und erneut im Jahr 70 n. Chr. durch die Römer nach der Zerstörung des Zweiten Tempels. Darauf folgten knapp 2000 Jahre des Umherirrens in alle Himmelsrichtungen, das Exil oder die Diaspora. Doch gelang es dem jüdischen Volk stets, die „Blutbande“ und das Bewusstsein, ein „Volk“ zu sein, zwischen seinen versprengten Gemeinden zu bewahren.

    Ende des 19. Jahrhunderts reiften dann die Bedingungen für seine Rückkehr in die alte Heimat heran. Unberührt lag Palästina da und wartete auf sein ursprüngliches Volk, auf dass es sein Land wieder zum Erblühen brächte. Denn es gehörte ihm, nicht dieser geschichtslosen Minderheit (die Palästinenser), die der Zufall dorthin verschlagen hatte. Die Kriege, die das verstreute Volk führte, um sein Land wieder in Besitz zu nehmen, waren gerecht. Kriminell war dagegen der gewaltsame Widerstand der Palästinenser. Ohne den Völkermord der Nazis an den Juden (Shoa oder Holocaust) hätten Millionen Juden nach und nach und in aller Selbstverständlichkeit Eretz Israel – das „Heilige Land“, die geografische Region Israel – wieder besiedelt und damit ihren Traum erfüllt, den sie Jahrhunderte lang in der Ferne geträumt hatten. Das vertriebene Volk kehrte trotz aller Widrigkeiten aus dem Exil oder der Diaspora zurück und erlebte in seiner ursprünglichen Heimat seine „Wiedergeburt“.

    Diese Darstellung – so Sand – ist eine Erfindung versierter Ideologen und Vergangenheitskonstrukteure. Der Autor vertritt hier Grundgedanken der modernen Nationalismusforschung, wie sie der amerikanische Politologe Benedict Anderson formuliert hat. Um ein „Wir“ zu schaffen, also die Unterscheidung zwischen „uns“ und „allen anderen“, wurden im 19. Jahrhundert viele Nationalideen „erfunden“ – etwa die französische, die sich auf die Gallier berief, die gegen die Römer kämpften, oder die deutsche, die an die Schriften des Tacitus anknüpfte und den Cheruskerfürsten Arminius zum Stammvater ihrer nationalen Idee machte. Parallel zu diesen „Konstruktionen“ wurde laut Sand auch das jüdische Volk „erfunden“. Über die Konstrukteure dieser Idee schreibt er: „Auch die israelischen Erinnerungslandschaften erstanden in einem alles andere als spontanen Vorgang. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden sie von begabten Neuerfindern der Vergangenheit Schicht um Schicht rekonstruiert. Diese verwendeten dabei vor allem der jüdischen und der christlichen Religion entlehnte historische Versatzstücke, die ihnen dazu dienten, mittels einer fruchtbaren Phantasie eine durchgehende Ahnenreihe bis hin zum jüdischen Volk von heute zu erfinden.“

    http://www.dielinke-bremen.de/politik/kultur/shlomo_sands_frontalangriff_auf_die_mythen_des_zionismus/

    (Shlomo Sand: Die Erfindung des jüdischen Volkes. Israels Gründungsmythos auf dem Prüfstand, Propyläen-Verlag Berlin 2010, 24,95 Euro)

  40. http://www.zeit-fragen.ch/

    Aktuelle Ausgabe: Nr.32 vom 9.8.2010
    «Zukunftswerkstätten» – die neue 5. Kolonne der EU-Strategen
    «Social Engineering» hat in einer Demokratie nichts verloren
    Die Bertelsmann-Stiftung – oder: Die «Vision» vom Ausverkauf der Gemeinden
    Gemeindefreiheit und Demokratie (Teil 2)
    Adolf Gassers Reflexionen über den Wert der Demokratie | von Dr. René Roca
    Volksgesetzgebung und Referendum auf Bundesebene rechtsstaatlich regeln
    von Karl Müller
    Eine Nähwerkstatt als Beitrag zur modernen Lebensbewältigung
    von Brigitte von Bergen
    Was bringt mir das Lesen eines Buches?
    Eine Berufsschulklasse entdeckt das Lesen | von Dr. iur. und lic. phil. Marianne Wüthrich, Zürich
    XVIII. Kongress «Mut zur Ethik»
    Souveränität statt zentralisierter Bürokratie
    Zum Nationalfeiertag am 1. August

  41. @Lutz:

    Shlomo Sands Darstellung muss man etwas differenzierter betrachten.

    Die „Kinder Israels“, im Quran auch „Bani Israil“ genannt, bilden tatsächlich auch nach islamischer Ansicht ein Volk, das sich aus den 12 Stämmen zusammensetzt, die die Grundlage für das Volk darstellen. Jene 12 Heiligkeiten, die auch wir verehren. Das sogenannte „Volk des Bundes“.
    Die Stämme, die Moses damals aus Ägypten führte, waren eine Stammesgemeinschaft, also die Vorstufe zum heutigen sogenannten „Volk“.
    Projiziert man das auf die aktuelle Lage in Israel, so kann aber diese Frage mit Recht gestellt werden. Nicht jeder „Israeli“ ist ein „Kind des Bundes“. Viele Juden waren keine geborenen Juden, sondern sind in der Geschichte durch verschiedene politische und historische Ereignisse zu Juden gemacht worden. Viele Juden können aber zu Recht auf eine direkte Linie zu einen der 12 Urväter des jüdischen Volkes hinweisen.

    Die Zwölf Stämme Israels bilden nach der hebräischen Bibel und dem Qur´an (!), zusammen das von Gott erwählte/bevorzugte Volk Israel (: Bani Israel), die Israeliten.

    Die 12 heiligen Stammesväter
    * Ruben
    * Simeon
    * Levi
    * Juda
    * Dan
    * Naftali
    * Gad
    * Ascher
    * Issachar
    * Sebulon
    * Josef
    * Benjamin
    Ähnlich wie der Name eines Seyyeds auf seine Abstammung vom Propheten Muhammad (s.a.s.) bzw. seiner Nachkommen hinweist, tragen viele Juden als Bindepunkt den Namen eines der 12 Stämme Israels.
    So heißt z.B. Imam Khamenei „al-Hussaini“, weil er von Imam Hussain (as.) abstammt.

  42. „eine frage bliebe da noch, auch wenn ich sie schon stellte: erkennen sie einen staat israel an, der neben einem eigenständigen staat palästina in frieden leben kann?“

    Es kann keine Zweistaaten- Lösung geben, denn die palästinensischen Gebiete sind nicht lebensfähig, Palästina ist ein einziger Flickenteppich. Gaza im Westen, das Westjordanland im Osten – wie soll das gehen?

    Zum Thema Zionismus: Auch viele Israelis sind Antizionisten. Lesen Sie (aber nicht NUR Sie!) sich das mal durch:

    http://between-the-lines-ludwig-watzal.blogspot.com/2010/08/israels-zukunft-entzionisierung-und-die.html

  43. @fatimaoezoguz..mal wieder ein kleines Dankeschön…ich habe es nicht vergessen…

    Es kann keine Zweistaaten- Lösung geben, denn die palästinensischen Gebiete sind nicht lebensfähig, Palästina ist ein einziger Flickenteppich. Gaza im Westen, das Westjordanland im Osten – wie soll das gehen?

    Richtig, ich sehe die sogenannte 2-Staatenlösung aus den genannten Gründen auch nicht als überlebensfähig an, es würden zu viele Nachteile der Versorgung uvm auf der palästinensischen Seite entstehen.

  44. http://www.bueso.de/news/us-okonomen-nehmen-arbeitslosenzahlen-und-regierung-aufs-korn

    20 August, 2010 – 16:22
    US-Ökonomen nehmen Arbeitslosenzahlen und Regierung aufs Korn
    Die offiziellen US-Arbeitslosenzahlen werden immer unglaubwürdiger und die US-Regierung, besonders Präsident Obama und Finanzminister Geithner geraten deswegen ins Zielfeuer der Kritik. So schrieb der Wirtschaftswissenschaftler Leo Hindery am 17. August in der Huffington Post, die Arbeitslosigkeits-Rate der USA sei in Wirklichkeit 18,3 % und nicht 9,5 %. Die Anzahl der wirklichen Arbeitslosen in allen vier Kategorien der Arbeitslosigkeit sei 29,3 Millionen, nicht 14,6 Millionen nach Obamas Rechnung. Außerdem wies er darauf hin, daß sich seit Obamas Amtsübernahme die reale Anzahl der Arbeitslosen um 4,6 Millionen erhöht habe.

    Paul Craig Roberts machte denselben Punkt in Information Clearing House. „Unsere Regierung erzählt uns, dass die Arbeitslosen-Rate knapp unter 10 % ist, eine Zahl, die jede Administration nach der großen Depression zerstört hätte. Aber seit der Clinton-Adminstration zählt die Regierung keine Amerikaner mehr, die länger als ein Jahr arbeitslos waren. Sobald die Arbeitslosigkeit ein Jahr und einen Tag besteht, fallen die Arbeitslosen aus der Statistik und werden nicht weiter als Arbeitslose gezählt. Würde man nach der Methode von 1980 vorgehen, wäre die Arbeitslosen-Rate etwa 22 %.“

    So mit den Arbeitslosen umzugehen, sie also einfach „verschwinden zu lassen“, ist völlig vereinbar mit der Auffassung von Larry Summers, Obamas Wirtschaftsguru. In einem Papier von 1979 für das Brookings-Institute, das er gemeinsam mit Kim B. Clark zur „Arbeitsmarkt-Dynamik und Arbeitslosigkeit: eine Neubewertung“ verfaßte, schrieb Summers schon damals kaltschnäuzig, empirisches Material beweise, daß es für Langzeitarbeitslosigkeit zwei Gründe gebe: „Sozialhilfeleistungen und Arbeitslosenversicherung…“ Unterstützungsprogramme der Regierung gäben den Anreiz und die Mittel, nicht zu arbeiten.

    Larry Summers, der auch für die Abschaffung des Glass-Steagall-Trennbanken-Systems in den USA verantwortlich ist, ist außerdem ein Anhänger des Ökonomen Joseph Schumpeter. Schumpeter verbreitete die nietzscheanische Theorie der „kreativen Zerstörung“ als Wurzel für Fortschritt. Summers ist darin einig mit dem früheren US-Zentralbankchef Alan Greenspan, der Schumpeters „kreative Zerstörung“ bei Kongreßanhörungen als „zugrundeliegende Dynamik der Globalisierung“ pries. Schumpeters Vordenker, Nazi-Verteidiger Werner Sombart, der zuerst den Terminus „Kreative Zerstörung“ benutzte, gehörte zum inneren Kreis des Nazi-Juristen Carl Schmitt und Martin Heidegger.

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