750 Milliarden!! Sie rauben unser Geld! Gegen Finanz-Diktatur und Euro-Gangster!

Kommt zur Veranstaltung am 14. Mai, 20 Uhr, in Berlin, Russisches Haus, Friedrichstraße 176

Die Ereignisse der vergangenen Nacht bedeuten einen währungspolitischen Putsch des Finanzkapitals gegen die Völker Europas. Vergesst die Landtagswahl NRW. Völlig unwichtig, welche lustigen Weiber uns da jetzt regieren. Die rot-grünen Dämchen prosteten und prusteten, während uns Bürgern gleichzeitig die Finanzgarotte umgelegt wurde.

Angie ging gar nicht erst zu dem Nachwahl-Tamtam. Stattdessen: Nachtsitzung im Kanzleramt, parallel zur Nachtsitzung in Brüssel. Schäuble als Verhandlungsführer in Brüssel musste plötzlich ins Krankenhaus. Für ihn übernahm sein Staatssekretär Asmussen, ein bewährter Confident von GoldmanSachs, das Trojanische Pferd der Wallstreet in der Bundesregierung. Hat schon unter Eichel und Steinbrück Derivatspekulationen, Heuschrecken und außerbilanziellen Schwindelgeschäften Tür und Tor geöffnet hat. Er justiert die fanziellen Massenvernichtungswaffen, die New York und London auf unseren Kontinent gerichtet haben.

Der Beschluss von der Nacht auf Montag: 750 Milliarden Euro werden „für die Rettung der Euro-Zone“ bereitgestellt. Geht es noch dreister? Zwei Tage, nachdem der Bundestag bereits einer „Griechenland-Hilfe“ in Höhe von 118 Milliarden Euro zugestimmt hat, die angeblich die Märkte beruhigen sollte, hat sich herausgestellt, dass diese Marktberuhigung nicht eingetreten ist, und dass noch einmal mehr als das Fünffache dieses Betrages oben aufgelegt werden muss. Damit brechen die Eurokraten ihre eigenen Verträge! SO WIRD DAS JETZT IMMER WEITER GEHEN! WENN WIR, DIE BÜRGER DEUTSCHLANDS UND DIE VÖLKER EUROPAS, DAS NICHT STOPPEN!

Fast noch verheerender als diese Mega-Summe ist der zweite Beschluss von gestern Nacht: Die Europäische Zentralbank wird gezwungen, Staatsanleihen der Defizitländer aufzukaufen. Das bedeutet nichts anderes als das Drucken zusätzlicher Euros, also Inflation. Und: Das bedeutet einen Bruch mit der festgelegten Unabhängigkeit der EZB, die jetzt den Direktiven der EU-Kommissare unterliegt. Selbst die FAz ist entsetzt. Kommentar auf der Titelseite vom heutigen Montag: „Alle Stabilitätsregeln werden gebrochen, um den Euro zu retten. Wie soll das gutgehen? Nach der Unabhängigkeit der EZB wird auch nicht mehr gefragt. Es ist politisch gewollt, dass die EZB Staatsanleihen angeschlagener Euro-Länder aufkauft. Das Direktorium der EZB muss nur noch abnicken, damit die Notenbank direkt Staatsschulden finanzieren kann. Mit der praktischen Einführung einer Transferunion im Euro-Raum und der politischen Führung der Zentralbank sind das Schicksal des Euro als Weichwährung und das Scheitern der Währungsunion vorgezeichnet. Wer Spar- und Rentenverträge geschlossen hat, sollte sich langfristig auf Entwertung einstellen.“

Die FAZ hält das „Scheitern der Währungsunion“ für eine ausgemachte Sache! Hätte sich das IRGENDJEMAND vor zwei Monaten vorstellen können? Und ob die Entwertung der Sparverträge erst „langfristig“ kommt oder nicht schon subito?

Der Euro ist zu einem gigantischen Umverteilungsaggregat zugunsten des internationalen Finanzkapitals geworden. Nun ist Zeit für Widerstand. Unruhe ist die erste Bürgerpflicht. Auf die Parteien und das Bundesverfassungsgericht ist kein Verlass mehr. Wir müssen Druck von unten entfalten – für das Verlassen der Euro-Zone, für die Wiedereinführung der Deutschen Mark.

Kommt zur Veranstaltung von COMPACT und Volksinitiative am kommenden Freitag, 14. Mai “Steht der Euro vor dem Ende? Wie retten wir unser Geld?” im Russischen Haus zu Berlin (20 Uhr, Friedrichstraße 176). Jürgen Elsässer wird seinen COMPACT-Titel GEGEN FINANZDIKTATUR! aktualisieren und für die kontrollierte Entflechtung der Euro-Zone werben – Griechenland muss im eigenen Interesse die Drachme wiedereinführen. Klaus Blessing, enst Staatssekretär im DDR-Wirtschaftsministerium, wird die Frage der Vergesellschaftung des Finanzsektors aufwerfen. In der Diskussion soll es um die Organisierung von Bürgerprotest gehen!!


37 Kommentare zu „750 Milliarden!! Sie rauben unser Geld! Gegen Finanz-Diktatur und Euro-Gangster!

  1. Eine Zusammenarbeit von freien Staaten in Europa, als eine Republik der Republiken, kann durch die komplette Änderung der EU-Verträge möglich werden. Die zuständigen Leute denken aber nicht daran.
    Im Gegenteil: Heute titeln die österr. Tageszeitungen, dass 720 Milliarden für Länder bereitgestellt werden, die in Schwierigkeiten geraten. Finanzminister Pröll spricht von Handlungsfähigkeit der EU!

    Wer hat vom Volk zugestimmt, dass die PIIGS-Lände – und durchaus auch andere – diese „Hilfe“ bekommen? Am Beispiel USA sieht man, wie schnell Billionen „bereitgestellt“ werden um „handlungsfähig“ zu bleiben.

    Die Folge spürt man immer deutllicher jetzt schon und werden immer deutlicher werden: Inflation, unsichere Sozialsysteme und Verfall der Infrastruktur fürs Gemeinwohl.

    Wir müssen den zuständigen Politikern deutlich zum Ausdruck bringen, dass wir diesen Irrweg der EU nicht mitmachen wollen. Ein Mittel ist die Volksgesetzgebung, das Volksbegehren.

    Unterstützt das EU-Austritts-Volksbegehren und das Direkte Demokratie Volksbegehren um die Politik unter Druck zu setzen.

    Wenn Österreich den Austritt will und vielleicht auch andere Länder zu diesem Schritt ermutigt werden, könnte man eine andere Zusammenarbeit in Europa erreichen. Die Neutralität Österreichs sollte dann wirklich eine zentrale Rolle spielen, wie dies Alois Mock vor dem Beitritt ausführte.

    http://webinformation.at

    http://eu-austritt.blogspot.com

    http://aktuelle-volksbegehren.blogspot.com/2010/03/direkte-demokratie-wahrnehmen.html

    http://eu-austritts-volksbegehren

    http://www.eu-austritts-volksbegehren.at/newsletter.html#

    http://www.webinformation.at/material/u-erklaerung%20volksbegehren%20fuer%20direkte%20demokratie.pdf

    http://www.webinformation.at/material/unterstuetzungs_erklaerung_vorderseite.pdf

    http://wien-konkret.at

  2. Es ist schlicht unfassbar wie schnell dies alles geht. Man diskutiert jetzt allen Ernstes darüber im persönlichen Umfeld, ob nicht besser Schweizer Franken zu kaufen sind, ob sich Gold noch lohnt, Lebensmittelvorräte anlegen etc….Mensch, in welchen Zeiten wir leben!!! Und alles kann so schnell gehen. Schon nächste Woche könnte es heißen „Nur noch 500 Euro pro Tag von der Bank“.

    Schlimmste Szenarien zeichnen sich ab. Die Geheimdienste rechnen schon mit dem Weltenbrand und Kriegen!

    http://ariald.wordpress.com/2010/05/09/geheimdienste-rechnen-mit-kriegen-in-europa-zur-schuldenruckzahlung/

  3. Vertragsbruch auf Vertragsbruch. Und wenn seriöse Wissenschaftler gegen die Verletzung der Verfassung klagen, weist das BVG die Eilklage ab. Der Bürger glaubt diesen Amtsträgern in den Institutionen nichts mehr.
    Der Heilige Augustinus hat in seiner Zeit die Regierung solcher Staaten „ladrocinium“ genannt, also Räuberbanden. Ja, so ist es. Sie klauen uns das erarbeitete Geld aus der Tasche. Diesem Staat fühle ich mich nicht mehr verpflichtet, solange er solches treibt. Es ist eine Schande. Die richtige Gesamtanalyse gab gestern Monsieur Faurion im D-Radio: Diese Selbstbedienungverschwendung wäre nur noch durch harte Schritte korrigierbar: gesetzliche Verbote von Boni für Vorstände, die an den Aktienkursen orientiert sind. Gesetzl.Beschränkung der Manager-Gehälter, eine Transaktionssteuer auf alle Finanztransaktionen über 50 TEUR (um die Mittelständler zu schonen). Gesetzliche Kontrolle aller Finanzderivate bis zum Verbot. Das könne man nicht in Deutschland machen wegen der interntionalen Verflechtung? Doch , kann man. Es leiden nur die „Richtigen“, die Finanzjongleure.

  4. das geld, das geld, das liebe geld
    es rettet nicht uns und nicht die welt,
    es sichert uns nicht vor bösen mächsten
    die immer und immer wieder uns knechten

  5. Oh, Gott …

    Was haben denn „Manager-Gehälter“ mit „Finanzjongleuren“ zu tun ? 50.000 Euro und Mittelständler ? Weiß man eigentlich was „Mittelständler“ sind ?

    Die „Linke“ ist infantilisiert. Daß sie „im Westen“ eine Vereinigung der Gut- und Besserverdienerkinder war und ist, führt dazu, daß Reden gehalten werden, als ob man einem bekifften Kindergeburtstag teilnimmt.

    Ceterum censeo …
    WER bezahlt die Defizite der europ. Staatshaushalte ? WER soll für die von Krugman, Flaßbeck geforderte(!) ausfernde Staatsverschuldung geradestehen ?

  6. Sarkozys UMP: Notfall-Fonds bringt Europa „Wirtschaftsregierung“
    vor 1 Std. 12 Min.

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    Weitere Nachrichten zum Thema Staatshaushalt
    Reden Sie mit: Staatshaushalt
    Die Einigung auf den Rettungsfonds für die Eurozone hat nach Ansicht der französischen Regierungspartei UMP den Weg zu einer europäischen Wirtschaftsregierung geebnet. „Zum ersten Mal werden wir Zeuge, wie sich eine Wirtschaftsregierung Europas herausbildet“, sagte UMP-Sprecher Frédéric Lefebvre am Montag in Paris. Die Staats- und Regierungschefs der Euro-Länder und die EU-Finanzminister hätten am Wochenende diese Rolle übernommen, als sie den Milliardenfonds zur Absicherung der Euro-Länder gegen Angriffe von Spekulanten geschaffen hätten. Am Freitag hatte UMP-Chef Xavier Bertrand bereits eine „dauerhafte Wirtschaftsregierung“ gefordert, um bei künftigen Krisen schneller Entscheidungen zu treffen.

    Yahoo! News

  7. @ariald

    Nur noch 500 Euro pro Tag von der Bank?

    Ihren Kontostand hätte ich auch gerne! 🙂

  8. Der Zerfall des Euro und der EU ist gar nicht aufzuhalten. Kein Mensch will von Brüssel aus regiert werden in Europa, und das wird sich auch nie ändern.

    Und ohne Deutschland gibts sowieso keine EU. Sogar bei uns kapieren die Leute so langsam, daß EU nur bedeutet zahlen, zahlen, zahlen.

    Ausgeträumt der Traum.

  9. Deutsche Bank
    Joe, der Millionen-Mann
    Seit der Euro-Krise und der Beinahe-Pleite von Griechenland dreht sich alles um das Thema Staatsanleihen. Doch was dabei oft unerwähnt bleibt: Etliche Banken, allen voran die Deutsche Bank, verbuchten durch den Handel mit den Papieren Milliardengewinne. >>

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5ed00db0e9b.0.html

    Joe, der Millionen-Mann
    Von Axel Glöggler

    Deutsche Bank-Chef Ackermann: Höhere Staatsschulden bringen höhere Gewinne Foto: Wikipedia/World Economic Forum
    Josef Ackermann, in Bankerkreisen schlicht „Joe“ genannt, steht seit 2002 an der Spitze der Deutschen Bank. 2004 machte der Schweizer mit seinem Victory-Zeichen im Mannesmann-Prozeß erstmals unrühmliche Schlagzeilen. Dennoch war er im Krisenjahr 2009 mit 9,6 Millionen Euro der höchstbezahlte Manager aller Dax-Unternehmen.

  10. Inflation wegen Papiergelddrucken hin oder her, wenn aber jetzt andere Länder dem Beispiel Griechenlands folgen, so mit Lohnsenkungswettbewerb u.ä, dann rattern wir in eine Deflation. Und das ist noch weniger lustig.

    Unsere Wirtschaftsheinis träumen doch schon wieder von Exportüberschüssen.
    Ist doch der Hammer. Währungsunion ja, Wirtschaftsunion, nein. Spinn ich denn?
    Soll das eine Gemeinschaft sein? Das ist doch Schizophren. Im besten Falle.

    Wie die Lösung aussieht, für dieses sogenannten Europa und vielleicht für die ganze Welt, ist eine Deutsche Erfindung (mir scheint, eine Gute), hat John Maynard Keynes übernommen…
    Im letzten Artikel, einfach nochmal die Sendung des geposteten Deutschlandradiolinks anhören.
    Eigentlich ganz einfach, die Lösung.

    Wir müssen nur diesen Bankern den finalen Knüppel zwischen die Beine werfen…. 😉

    Weitere Artikel zum Thema

    http://www.nachdenkseiten.de/?author=2

  11. Meinte letzter Strang, nicht letzter Artikel. Scusi.

    [audio src="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/05/09/dlf_20100509_0930_cd75f79e.mp3" /]

  12. Hakidus, nicht Bange machen lassen. Besorg dir lieber Messer,Gabel und ne Serviette.

  13. … Umverteilungsaggregat zugunsten des internationalen Finanzkapitals …

    An den Finanzmärkten machen sie gerade mal ihre Arbeit. Daß Geld dort der alleinige Maßstab ist, ist allemal richtig, aber neu ist das weiß Gott nicht!

    Neu ist dagegen, daß ein regelrechter Staatsstreich der globalen und europäischen Oligarchie stattgefunden hat. Diese ganzen Schlagzeilen über die bösen „Spekulanten“ waren Teil der Kulisse, die man zur Rechtfertigung dieses Putsches in der Öffentlichkeit eben brauchte. Man erkennt das daran, daß manche Medien die verschärfte Verdummung mit dem Gerücht einer EU Währungspolizei ins Absurde getrieben haben.

  14. Ein zu gewinnender Mitstreiter wäre auch Dirk Müller, dessen Frontalangriff auf den Zinseszins, man höre und staune, sogar im ZDF gezeigt wurde: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1032452/Die-%22Griechenland-Pleite-Panik%22
    Allerdings wurde das wichtigste (Geldschöpfung durch Staatsbanken) herausgeschnitten:
    http://www.cashkurs.com/Detailansicht.80.0.html?&cHash=2e2c6a4fad&tx_t3blog_pi1%5BdaxBlogList%5D%5BshowUid%5D=7468
    Zins und Geldschöpfung durch Privatbanken an Stelle von Staaten sind die Hauptwaffen des IWF und Grundstein der NWO. Es geht um globale Privatisierung.

  15. „Der Euro ist zu einem gigantischen Umverteilungsaggregat zugunsten des internationalen Finanzkapitals geworden.“

    die massen hätte man mobilisieren müssen bevor alles kippt aber wer kann die schon mobilisieren außer fanatismus egal ob religiöser oder sonst einer. jetzt lassen sich die großen haie den bissen nicht mehr nehmen. es stinkt nach innereuropäischen unruhen vielleicht sogar krieg. es scheint keine generation vorbeizukommen am krieg. europa ist das pulverfass an dem die lunte brennt. wer sich darüber freut ist wohl klar.

    gott schütze uns!

  16. „europa ist das pulverfass an dem die lunte brennt. wer sich darüber freut ist wohl klar.“

    Mir nicht ganz – wer soll sich darüber freuen, außer der Waffenindustrie?

  17. „Wer kann die Massen schon mobilisieren außer Fanatismus?“

    Welches Geschwätz!

    Was die Massen mobilisieren kann, ist die AUFKLÄRUNG über den Ernst der heutigen Situation in den verschiedenen europäischen Staaten. Aber wer soll das leisten? Welche politischen Kräfte sollen das leisten?
    Auf den Veranstaltungen zum Ersten Mai hätte das Thema Austritt aus der Europäischen Währungsunion thematisiert werden müssen. Ich habe keine einzige politische Gruppierung bei der hiesigen Maiveranstaltung gesehen, die dies thematisiert hatte. Man kann all diese Gruppen und Grüppchen, die seit Jahrzehnten im eigenen Saft schmoren, getrost vergessen.

    Die alten politischen Kräfte liegen in einem Dauerschlaf, allen voran die großen Gewerkschaften, deren Führungen eng mit den Machern da oben verkuppelt sind. Es muss eine völlig neue politische Kraft aufgebaut werden, von unten, um etwas Neues zu schaffen: eine unabhängige, parteienübergreifende, breite Volksbewegung, die die Forderung ‚Austritt aus dem Euro, Austritt aus der EU‘, Wiederherstellung der alten Währung (über ein Referendum) sich auf die Fahnen schreibt, Wiederherstellung der alten Volksrechte, die in unserer Verfassung verankert sind, die durch tausendundeine Grundgesetzänderung bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt und verhunzt wurden. Wir müssen weg von der Parteiendemokratie, die zu einem Anhängsel und Werkzeug des Finanzkapitals geworden ist und hin zu einer Basisdemokratie, die keine ideologischen Scheuklappen kennt.

    Nur dieser Druck von unten, kombiniert mit einigen vernünftigen Stimmen von oben, ist erfolgversprechend.

  18. Bitte zeichnet die Veranstaltung auf, entweder per Audio oder Video und stellt es online. Damit erreicht ihr tausende von Menschen!

  19. Es ist wirklich traurig , wie ernste Problem unserer Zeit so wie hier diskutiert werden auf der Jürgen.elsässer-webseite. Manche der hier aufgeführten Argumente findet man auch auf der NPD-Webseite wieder. Es ist traurig das eine Person wie Jürgen Elsässer der eine vorbildliche linken Lebenslauf hatte, jetzt so eine Metamorphose vollzogen hat, dass man heute ihn sicher nichtmehr als Linke bezeichnen kann. Es ist schade das er seiner eigenen Linie nicht treu geblieben ist. Ich schreibe das hier nicht um die Person Jürgen Elsässer schlecht zu machen, sondern nur um meine Trauer kund zutun , dass sich Herr Elssässer von der Linke verabschiedet hat.

  20. @ R. Dutschke:
    Ein „vorbildlicher linker Lebenslauf“ ist kein Kompliment, sondern eher schon eine Beleidigung. Leider ist es Tatsache, dass die Linke jeden modischen Scheiß mitmacht, auch wenn er einzig und allein dem Kapital nutzt. Zwei Beispiele:
    Klimahysterie = Deindustrialisierung, dafür Zertifikatehandel
    Multikulturalismus + Feminismus = Strategien des Kapitals, um an möglichst billige Arbeitskraft zu kommen.
    Gerade unter Linken wird das Bekenntnis zu diesen Glaubenssätzen durch einen geisttötenden und antidemokratischen Konformismus mehr oder minder erzwungen. Da sind mir „unartige“ Linke doch bedeutend lieber.

  21. @R. Dutschke

    Sie schmücken sich ja mit einem Namen, mit dem man sich, wenn man daran denkt, wer Dutschke war und was ihm passierte, nicht schmücken sollte.

    Davon ab:

    Sie haben nicht begriffen – wie so viele ‚Linke‘ – dass sich diese Linke von der Verteidigung des Nationalstaates und seiner gegen die EU-Diktatur vorhandenen Instrumente verabschiedet bzw. sie nie als verteidigungswert angesehen hat und die Besetzung patriotischer Positionen (auch und ganz besonders in Sachen ‚Dresden‘) den rechtesten Kräften in unserem Land freiwillig überlassen hat, sodass diese Kräfte mit dem Thema Patriotismus einmal mehr ihr übles Spiel treiben können wie wir das ja schon einige Mal in Deutschland erlebt haben.

    Dadurch ist diese Linke, die, und das zeigt sich erneut in der Finanzdebatte, schmählich versagt, in die Isolation geraten. Ein Teil ist in die Isolation geraten, ein anderer Teil hat sich dem kapitalistischen System angedient und will unbedingt so schnell wie möglich an die Fleischtöpfe der Macht und ‚Regierungsverantwortung‘ übernehmen, statt die Massen zu mobilisieren, was ihre ureigenste Aufgabe wäre. Ich brauche Ihnen nicht zu sagen, wen ich meine.

    Jürgen Elsässers Handeln ist eine Reaktion auf dieses Versagen der Linken, an der auch ich irre geworden bin, was auch mich dazu veranlasst hat, nach anderen als nach den ausgetretenen Wegen zu suchen.

    Jürgen Elsässer ist zu beglückwünschen für seinen mutigen Schritt. Zu bemitleiden ist Ihre ‚Linke‘, die nicht aus dem Quark kommt.

  22. @ R_Dutschke:

    Ihr Argumente sind ein bisschen dürftig, bzw .es sind überhaupt keine, nur linke Nostalgie von vorgestern. Statt hier „‚Trauer kundzutun“, wäre es wohl allen dienlicher, argumentativ zu belegen, wo Herr Elsässer falsch liegt.

  23. Ehrlich gesagt habe ich mit so einer Antwort gerechnet hier im Forum. Sobald einer hier eine andere Meinung hat wird er persönlich bzw an seiner Kompetenz gezweifelt. Ich will mich nicht weiter hier äußern, weil ich ja eh weiss, daß hier immer die gleichen 5 Personen alles was man nur den Anschein von Kritik hat , sofort wieder abbgebügelt wird. Ich frag mich nur, wenn man so mit einer leichten Kritik umgeht , wie will man da denn Zugang zur breiten Masse finden?

  24. R_Dutschke: Ihre Kritik wurde hier freigeschaltet, und Sie jammern rum, weil Sie Gegenwind bekommen … Jene Linke, in der Sie sich wohler fühlen, ist jedenfalls nicht so tolerant. Oder glauben Sie, auf den einschlägigen linken Foren würden Beiträge von mir freigeschaltet?

  25. @R_Dutschke: Das war ja nicht einmal „Kritik“, auch nicht deren „Anschein“, sondern einfach nur Gejammer, J.E. wäre nicht „seiner Linie treu geblieben“ und dass man manche Argumente auch auf der NPD-Website wiederfinden würde. Ansonsten kam von Ihnen leider nichts Verwertbares. Insofern verstehe ich Ihren Vorwurf des „Abbügelns“ nicht, da von Ihnen kein einziges Argument kam, was man hätte widerlegen („abbügeln“?) können.
    Und ich bin ehrlich gesagt sehr froh, dass Herr Elsässer seiner früheren Linie NICHT treu geblieben ist, u. a. was Israel und Zionismus angeht.

  26. R. Dutschke

    Ich würde mich freuen, wenn Sie hier ernsthaft Ihren Standpunkt und in aller Ausführlichkeit darlegen würden, statt Ausflüchte vorzubringen, es nicht tun zu müssen. Denn es sind Ausflüchte, die Sie hier vorbringen. Niemand ist hier im Alleinbesitz der Wahrheit. Nur in einem ehrlichen und offenen Dialog können Standpunkte geklärt werden.

    Hier in diesem Forum ist so etwas möglich unter der Voraussetzung, dass fair und sachlich diskutiert wird, ohne persönlich und beleidigend zu werden.

  27. http://www.avenz.de/definition/demokratie.htm

    Stichwort: Demokratie

    Demokratie

    (gr. , »Volksherrschaft«, von »Volk« und »herrschen«): Staatsform, deren einzige Funktion die Vollstreckung des Volkswillens ist. – Die ersten bewußten und zugleich normbildenden ~n bestanden längere Zeit in einigen Stadtstaaten der griechischen Antike, die berühmteste und bekannteste in Athen. Der Volkswille wurde durch Abstimmung in regelmäßig stattfindenden Volksversammlungen ermittelt. Um zu vermeiden, daß er durch überdurchschnittlich hohe Abwesenheit der ärmeren Bürger verzerrt werde, die ja durch Versammlungsteilnahme einen Arbeitstag verloren, wurde diesen der entgangene Durchschnittsverdienst – nach einer historischen Anlaufphase – aus der Staatskasse ersetzt. (Noch ausgeprägter als in Athen war dieses Verfahren in Rhodos.) Die Authentizität dieser namengebenden ~ wird auch dadurch deutlich, daß es keine Kompetenzeinschränkung der Volksversammlung gab, solange die ~ bestand.
    Zahlreiche wenig entwickelte Völker besaßen ebenfalls Einrichtungen, die der ~ entsprachen, z.B. viele Papuaner; diese Einrichtungen hatten für ihre Gesellschaften viele analoge Folgen wie für die griechischen ~en, z.B. ein gestiegenes Sprachbewußtsein, Entwicklung rhetorischer Formen und Erstellung formaler Strukturen zur Gewährleistung der Chancengleichheit der Meinungsäußernden (cf. Tasol). Sie waren jedoch naturwüchsig entstanden und nicht – auf einer höheren Komplexitätsstufe der Gesellschaft und dementsprechend der zur Entscheidung anstehenden Materie – absichtlich für den angegebenen Zweck konstruiert und ihre Errichtung beschlossen. Weitere unzweifelhafte ~en existierten m.o.w. konsequent, aber meist kurzlebig in etlichen mittelalterlichen Stadtstaaten und Bauernrepubliken; sie leben noch in der Schweiz weiter, in reiner Form im Kanton Appenzell-Innerrhoden. Die Form der Volksversammlung ist durch die Fortschritte der Technik veraltet, welche persönliche Teilnahme überflüssig macht; eine Ja-Nein-Taste, fälschungssichere Chipkarte und öffentliche Diskussion der anstehenden Fragen – dies ist freilich der manipulationsanfälligste Punkt – durch möglichst unterschiedliche Positionsvertreter könnten sie ersetzen, ja funktional verbessern. Dadurch wäre ~ auch in modernen Flächenstaaten problemlos praktizierbar bzw. existenzfähig, Alphabetisierung und Freiheit der Meinungsäußerung sowie Informationsbeschaffung vorausgesetzt. Zur Umgehung des damals noch wesentlich unvollkommener lösbaren Problems der Einführung der ~ in Flächenstaaten, die ja keine bzw. keine genügend häufige Volksversammlung bzw. auch nur Volksabstimmung gestattete, entwickelte die Aufklärung, besonders Jean-Jacques Rousseau, fußend auf den authentischen Modellen, das Verfahren der Wahlen von Stellvertretern möglichst vieler Volksteile, deren Gesamtheit dann (als Parlament) sämtliche Gewalt auszuüben habe. Das technische Problem dieser »repräsentativen [=stellvertretenden] ~« besteht darin, wie genau und unverfälscht die dadurch zustandegekommene Gruppe, das Parlament also, den Volkswillen tatsächlich widerspiegelt. Auf jeden Fall läßt sich sagen, daß ein uneingeschränktes, möglichst differenziertes Listenwahlrecht zu einem Parlament führt, dessen Regierung einer ~ am nächsten kommt, ein eingeschränktes von ihr wegführt und ein gemäßigtes Mehrheitswahlrecht – wie z.B. in Frankreich – ihre Aufgabe nahezu nicht, ein extremes wie in England, überhaupt nicht erfüllen kann; aus Gründen innerer Logik und Wahrscheinlichkeitsrechnung führen solche Institutionen nicht zur ~, sondern zur Oligarchie i.S. von Aristoteles (der erstmals diese staatstheoretischen Modelle systematisch diskutierte) bzw., wenn sich die Wahl auf eine von zwei bis drei Personen beschränkt, welchen erhebliche Vollmachten auf Zeit oder Lebenszeit übertragen werden, zur Monarchie i.S. von Aristoteles. In jedem Fall hätte durch die neuere technische Entwicklung das Hilfsmittel von Wahlen zur Herstellung einer ~ sehr stark an Bedeutung verloren, wenn irgendwo das Ziel ihrer Errichtung verfolgt würde.
    Die marxistische Theorie behauptet, daß ohne die geeignete Klassenbasis der Wille zur Errichtung einer ~ nicht aufkommt und diese daher dann nicht errichtet wird (bzw., wenn vorhanden, wieder abstirbt). Als solche Basis gelten für die klassischen ~en die waffenfähigen Kleinproduzenten der griechischen Stadtstaaten (»Hopliten« = ), für die mittelalterlichen ~en bis einschließlich der Französischen Revolution die – insbesondere städtischen – Kleinproduzenten im Besitz ihrer Produktionsmittel (»Bürger«, in zweiter Linie freie oder befreite Bauern) und schließlich in steigendem Maße die kollektiv produzierenden, aber (noch) von ihren Produktionsmitteln juristisch getrennten Großproduzenten (»Arbeiter«, archaisierend nach lat. Vorbild »Proletarier«). Als personelle Basis der ~ erscheinen die Kleinproduzenten weniger problematisch als die eigentumslosen Arbeiter, da diese als ~grundlage nur geeignet sind, wenn sie das Problem kollektiver Selbstorganisation ohne Kontrolle durch die aktuell bestehenden Machtträger wenigstens ansatzweise lösen können; dafür ist die Produktionsweise der historisch älteren ~träger seit langem extrem unwirtschaftlich. Nach dieser Theorie sind die neuerlich bestehenden Verhältnisse der Errichtung (oder Wiedererrichtung) einer ~ also sehr ungünstig.

    Literatur:
    Theoretisch: Aristoteles, Politika; Rousseau, Der Gesellschaftsvertrag, Stuttgart (Reclam) 1977.
    Historisch: Arthur Rosenberg, Demokratie und Klassenkampf im Altertum, Freiburg 1997; Reinhard Kühnl, Formen bürgerlicher Herrschaft, Liberalismus – Faschismus, Hamburg 1971.

    Ahrimans VolksEnzyklopädie
    © By courtesy of Ahriman

    http://www.bilderberg.org

  28. „Der Volkswille wurde durch Abstimmung in regelmäßig stattfindenden Volksversammlungen ermittelt.“

    So angeblich in Athen.

    Vergessen wird dabei, dass es sich um eine Sklavenhalterdemokratie gehandelt hat, also nicht um eine Demokratie durch das Volk und für das Volk insgesamt, sondern nur für einen kleinen Teil des Volkes, nämlich für die Sklavenhalter, die ‚Freien‘, minus die Mehrheit des Volkes, bestehend aus Unfreien, Sklaven und ‚Ausländern‘, die alle keine Rechte hatten und teils, was die Sklaven anbetraf, noch nicht einmal als Menschen angesehen wurden, sondern als Sachen, als Instrumente.

    Wenn man wirklich in der Geschichte nach besseren ‚Demokratien‘ suchen wollte, müsste man die persische zitieren, in der es, obwohl es sich um eine Monarchie handelte, schon eine Menschenrechtserklärung, eine Bill of Rights gab, etwa 500 v. u. Z. Davon waren Athen und erst Recht Sparta weit entfernt.

    Unser eurozentriertes Weltbild, d.h. unsere Borniertheit, verstellt diesen Blick auf das, was sich jenseits des Bosporus abspielte.

  29. @ Schnehen:
    „nämlich für die Sklavenhalter, die ‘Freien’, minus die Mehrheit des Volkes, bestehend aus Unfreien, Sklaven und ‘Ausländern’, die alle keine Rechte hatten und teils, was die Sklaven anbetraf, noch nicht einmal als Menschen angesehen wurden, sondern als Sachen, als Instrumente.“

    Ohne jetzt feministisch rüberkommen zu wollen, aber Sie haben die Frauen vergessen, die galten nämlich auch nicht als Menschen und durften somit nicht wählen. Die durfen noch nicht mal an den olympischen Spielen teilnehmen. Sowas nenne ich eher „Dämonkratie“ .

  30. @Fatima

    Entschuldigung, dass ich euch vergessen habe.
    Also auch diese 50% der Bevölkerung hatten keine Rechte und durften nicht an den ‚Volks’versammlungen teilnehmen, wo über Krieg und Frieden entschieden wurde. Dann blieben vielleicht 10% insgesamt übrig, für die die griechische ‚Demokratie‘ da war, die uns in den Geschichtsbüchern als großes Vorbild, als ‚Wiege unserer Demokratie‘ angepriesen und zum festen Bestandteil unserer ‚abendländischen Kultur‘ erklärt wird.

    Also eine Demokratie für eine Minderheit! Und genau in dieser Traditionslinie steht unsere Demokratie: Es ist eine Demokratie für die herrschende Klasse in Deutschland, für die nominal ein bis zwei Prozent (wir kommen da noch nicht mal auf 10%!), die bei der erst besten Gelegenheit die Sachen packt und ihr Kapital in China (ich spreche von Siemens & Co.) anlegt und hier die Arbeitsplätze und damit Arbeiterexistenzen vernichtet oder das Volksvermögen durch Banken- und ‚Griechen’rettungen verschleudert und ganze Generationen dafür zahlen und aufkommen lassen will, ohne mit der Wimper zu zucken.

    Es ist eine Demokratie für die Oligarchen und ihren Anhang, also eine Oligarchie, die sich ihre Herrschaft alle vier Jahre durch Scheinwahlen ‚demokratisch‘ legitimieren lässt.
    Egal wie das Wahlergebnis ausfällt, an ihrer Agenda ändert sich nie etwas.

  31. letztendlich dazu das gezeigt wird wie (Goldman) richtig gut verdienen kann (waterproof) und mit geschickten Mitteln von sich selbst ablenkt(Anklage, etc.). Diese Börse wurde diskret aus dem oben genannten Netz finanziert (Lobby-Arbeit, Aufbau, Einrichtungen usw.) und alle 3 schädlichen Klimagase werden gehandelt.

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