12.03.: COMPACT-Premiere mit Christoph Hörstel

Afghanistan-Experte stellt sein neues Buch vor und fordert Rücktritt der Kanzlerin

COMPACT-Buchpremiere

Christoph Hörstel: Afghanistan-Pakistan – Nato am Wendepunkt

Freitag, 12. März, 20 Uhr, Berlin, Russisches Haus, Friedrichstr. 176 – 179

Begrüßung: COMPACT-Herausgeber Jürgen Elsässer

Zum Referat des Autors – aus der Pressemeldung von Christoph Hörstel:

– Acht Jahre Eskalation in Afghanistan
– acht Jahre wachsende Misserfolge
– acht Jahre absichtsvolles Wieder-Erstarken der 2001 für
besiegt erklärten Taliban.
Hörstel weist nach:
– Strategie absichtlicher Bombardements auf Zivilisten
– Eskalationsstrategie
– blutig-zynisches Doppelspiel mit „Al-Qaeda“ und Taliban
dadurch:
– Verletzung der Fürsorgepflicht für unsere Soldaten
– sinnlose Gefährdung von Menschenleben in Afghanistan
– wissentliche, absichtliche Verschleuderung von Steuergeldern
Christoph R. Hörstel, führender Afghanistan-Experte und Ex-Regierungsberater in Afghanistan und Pakistan, kann auf 25 Jahre Erfahrung vor Ort und in der Politik zurückblicken.
Bereits im November 2001 warnte Hörstel im Ministerbüro Joschka Fischers vor einer Beteiligung deutscher Truppen beim Nato-Aufmarsch am Hindukusch.
2002 erläuterte er in ausführlichen Pressebeiträgen im In- und Ausland das „Scheitern des Abenteuers in Afghanistan“ und dessen Hintergründe.
Hörstels jüngstes Buch ist eine zusammengefasste Erneuerung seiner wichtigsten Erkenntnisse zu den Ländern Afghanistan und Pakistan, komplettiert durch ausführliche Würdigungen der neuen „Strategie“ Obamas, der Anwendung von Uranwaffen in einem „stillen Genozid“ und des deutschen Kriegsverbrechens von Kundus am 4. September 2009.
Seine Einführungsrede wird Hörstel zu einem Generalangriff gegen die korrupte Politik der Bundesregierung nutzen.

5 Kommentare zu „12.03.: COMPACT-Premiere mit Christoph Hörstel

  1. Deutschland ist wie Österreich zum Spielball der NATO verkommen.

    Klagt beim Bundesverfassunggericht wegen Nichteinhaltung des GG aufgrund des militärischen Einsatzes deutscher Soldaten in Afghanistan.

  2. Ich bin dabei! Diese Lesung von Herrn Hörstel werde ich mir nicht entgehen lassen. Freue mich schon drauf! Das letzte Mal im Russischen Haus war ich 1988 zu DDR-Zeiten als Student – verdammt lang her und wie in einem anderen Leben.

  3. Grundgesetz Artikel 26 der Bundesrpublik Deutschland:

    „Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig.
    Sie sind unter Strafe zu stellen.“

    Die Bundesregierung und die Mehrheit des deutschen Bundestages haben erneut das Mandat für die Bundeswehr in Afghanistan verlängert. Es ist deshalb zu befürchten, dass das Kriegsverbrechen vom 4. September 2009, bei dem über hundert unschuldige Zivilisten starben, darunter zahlreiche Kinder, das auf Betreiben eines deutschen Offizieres begangen wurde, nicht das letzte sein wird. Die Bundesregierung und die Mehrheit des Bundestages nehmen billigend weitere solche Massaker, die Straftaten und Kriegsverbrechen nach internationalem Recht darstellen, in Kauf.

    Die Verlängerung des Mandats ist deshalb eine Handlung, die geeignet ist, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören. Das deutsche Volk hat jedoch ein Interesse, friedlich mit dem afghanischen zusammenzuleben.

    Die Bundesregierung und die Mehrheit des Bundestages handeln verfassungswridrig und gegen die Interessen des deutschen Volkes. Sie schaden diesen Interessen. Ihre Handlungen sind unter Strafe zu stellen.

    Die Bundeskanzlerin hat bei ihrer Amtseinführung geschworen, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden und die Verfassung zu achten.

    Sie hat ihren Eid gebrochen. Sie hat nicht nur ihren Eid gebrochen, sie hat auch gegen die Verfassung, siehe Artikel 26, vorsätzlich verstoßen. Sie ist aus dem Amt zu entfernen.
    Die Weiterführung ihrer Amtsgeschäfte hat keine verfassungsrechtliche Grundlage mehr.

  4. @webinformationat
    solange viele Politiker im Westen die Ermordung der Menschen als Kollateralschaden bezeichnen, wird das Morden dort weitergehen. Leider sind viele Staatsanwälte der gleichen Ansicht wie Nato.

  5. @ schnehen wrote @ März 9, 2010 at 14:54

    „Sie hat ihren Eid gebrochen“
    ———————–

    „Eide“ gelten nur als politische Versprechen, die sind wertlos und nich mal rechtlich angreifbar bei Wortbruch.

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