Der Islam und wir

 Einige grundsätzliche Thesen – Diskussion erwünscht

  1. Das Thema Islam/Naher Osten können wir nicht ausblenden. Über rein ökonomische Fragen (vulgo: „Klassenkampf“) wird sich „das Volk“ nicht in Bewegung setzen, wenn es an religiösen Fragen gespalten bleibt. Die Frage Islam wird sich auch nicht rein als Integrationsdebatte führen lassen, zu sehr sind die islamischen Einwanderer an der Nahostfrage politisiert – und die Ur-Deutschen mit dem Thema Israel erpressbar. .
  2. Das Thema Islam ist eine Soll-Bruchstelle der Widerstandsbewegungen gegen die Globalisierung in den europäischen Staaten. Die Regungen nationaler Selbstbehauptungen werden von rechtsradikalen Parteien mit antiislamischer Propaganda vergiftet. So werden aus Abwehrbewegungen gegen die Zerstörung nationaler Souveränität sofort wieder Anhängsel des weltweiten Kampfes gegen den „Islamo-Faschismus“, den die USA und Israel ausgerufen haben – das heißt, das Manko nationaler Souveränität wird nicht behoben, sondern sogar verschärft.
  3. Sich dem Anti-Islamismus zu entziehen, bedeutet zum einen Solidarität mit den islamischen Staaten und Völkern, die vom Imperialismus angegriffen werden. Dabei darf es aber nicht bleiben, sonst wären wir nicht besser als NPD und FPÖ, die sich zum Teil vehement für die angegriffenen Moslems einsetzen – aber nur solange, wie sie in fernen Ländern leben.
  4. Die Frage nach den islamischen Minderheiten in den europäischen Staaten muss in einem universellen Kontext beantwortet werden, so dass sie von Christen, Moslems, Juden, Hindus etc. verstanden wird: Es geht um die Frage generell nach dem Status von Minderheiten in Nationalstaaten, also auch etwa der christlichen in den moslemischen Ländern. Die Antwort der Globalisten besteht darin, weltweit einen Völkerbrei zu erzeugen, der so unstrukturiert ist, dass sich kein Widerstand gegen ihre Herrschaft mehr organisieren läßt. Unsere Antwort müßte sein: Ja zur Verteidigung der nationalen Staaten und der national-religiösen Kulturen. Minderheiten und Einwanderer sind willkommen und sollten eingebürgert werden, sofern sie den Staat und die „Leitkultur“ des Landes, in das sie gekommen sind, respektieren. Die Schweiz hat das Recht, schweizerisch zu bleiben, so wie die Türkei das Recht hat, türkisch zu bleiben. Einwanderer/Minderheitenangehörige sind als individuelle Bürger den Stammbürgern gleichgestellt, aber sie können nicht dieselben Kollektivrechte wie diese beanspruchen. So wäre es gefährlich für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, wenn der Status des Deutschen als Amtssprache weiter gelockert würde, oder wenn Moscheen denselben Platz oder dieselbe Prominenz beanspruchen würden wie Kirchen. (Das selbe gilt etwa für nicht-religiöse Minderheiten, etwa Schwule/Lesben: Das Recht auf individuelle Selbstbestimmung muss ihnen garantiert sein; aber sie dürfen nicht beanspruchen, dass ihre Lebensform der Lebensform der Mehrheit, der Familie, gleichgestellt wird. Schwule Ehen, Adoptivrechte und steuerliche Gleichstellung sind also falsch).

77 Kommentare zu „Der Islam und wir

  1. Seit längerer Zeit bin ich begeisterter Beobachter ihrer Aktivitäten und habe, denke ich, alle ihre Vorträge per Video gesehen und auch Veröffentlichungen hier und anderswo gelesen, meine letzte Sorge war bislang, dass ich die Haltung zu genau diesem Thema nicht richtig deuten und erkennen konnte. heute nun haben sie mir, und ich denke auch anderen „Fans“ diese sehr wichtige Frage beantwortet-danke, eine zufridenstellende Erklärung zur Thematik Nationalstaaten und traditoneller Strukturen. Weiter so-schon bald werde auch ich mich gern aktiv einbringen, zur Zeit sind berufliche Veränderungen vordegründig, aber Mitte 2010 gibt es Freiräume, es gibt verdammt viel zu tun. dass kann man nur in einer wachsenden Gemeinschaft bewältigen. Ein klar definiertes Ziel – dass ist ves, was den meisten Menschen fehlt, daran ist zu arbeiten! Viel Erfolg weiter !

  2. Ein interessantes und meiner Ansicht nach auch wichtiges Thema das da angesprochen wird. Damit wirst du zwar, lieber Jürgen, sämtlich Mainstream-Linke und andere Anhänger orthodoxer politischer Glaubenslehren endgültig gegen dich aufbringen, aber einer muss ja so etwas mal zur Debatte stellen….
    Zumal die völlige Ausklammerung des Thema Islam entweder den notorischen Islamhassern a la PI News und Co. vorschub leistet oder aber den doch auch tatsächlich vorhandenen islamischen Kolonialisten in die Hände spielt. Beides wäre Fatal, insbesondere für eine Volksinitiative die doch ein möglichst breites Bündnis Zustande bringen möchte, was jedoch mit einseitigen Abgrenzungen und Spaltunge ja wiederrum nicht möglich wäre…. Ich denke das in dem Moment die Grenze von praktizierter Religion und religiösem Fanatismus und Allmachtswahn dann überschritten ist wenn eine dieser Religionen die anderen versucht zu unterdrücken…. Wobei ich immer noch davon überzeugt bin das eben gewisse Religionen ganz massiv mit den Vorstellungen unseres Kulturkreises kollidieren, da sollte man dann wohl grundsätzlich mal darüber nachdenken in wie weit hier ein Zusammenleben Nebeneinander überhaupt möglich ist… Nur mal so als Anregung….
    Für deine Äußerungen zu Lesben, Schwulen und Asylbetrügern wird spätestens jetzt die orthodoxe Linke dich medial hinrichten, völlig zu Unrecht wie ich meine, aber du kennst ja diese Typen! Und dieses System!

  3. Puh, schon wieder ein neuer Artikel, man kommt ja gar nicht mehr mit und zum kommentieren. Meine das natürlich ausnahmslos positiv! Hätte ich bisher mehr Zweifel als Zustimmung zur VI gehabt, so wären die Zweifel nun wie weggewischt. DAS, lieber Jürgen, liebe Gemeine, ist wahrlich Zukunftsmusik und zwar im besten Sinne der Noten(-: Und mal keine Werbung für ein Buch (obwohl natürlich die Bücher, so ich sie kenne, zu bestechen wissen!). Die Thesen greifen die aktuelle Problematik scharfsinnig und analytisch auf, so dass man nach Definition, Subsumtion nur zu einem vernünftigen Ergebnis kommen kann. Hier kann die alte Freundschaft zwischen Deutschland und den arabisch-islamischen Ländern eine neue Renaissance erfahren. Ziehen wir alle dabei an einem Strang und erkennen den Feind, der von der Spaltung partizipiert, ist mehr als vieles getan. „Stefan“ sollte sich dabei bewusst sein, dass nur ein emanzipiertes, neutrales, unabhängiges und blockfreies Deutschland ernst genommen und als Bündnispartner gewünscht ist. Dann wird auch „Erkan“ im deutschen Haus Respekt besitzen und Respekt bekommen, statt marodisierend unzählige Neuköllns und Marxlohs zu schaffen und damit einem Bürgerkrieg Vorschub leisten, den hier KEINER will, im Westen aber jeder! Ist dies Grundtenor, dann kann sich nicht nur „Josef“ einer gewissen Bank warm anziehen. Wieder müssen sich die Beteiligten, statt sich zu bekriegen und zu beargwöhnen, fragen: QUI BONO??? Wirklich bestechende Thesen, die unbedingt unters Volk gebracht werden müssten. Wären geeignet für ein Flugblatt o.ä.! Mal sehen, wann die Antideutschen, die tunnelblickenden Islamophoben, die Mainstream- und Gutmenschenlinke, die Öko-Spinner, Wohlstands-Punker und Linksfaschisten mal ein wenig Durchblick erheischen?!?! Ist freilich schwierig, wenn statt Debatte der Dogmatismus vorherrscht! Gegen die One World-Ideen gibt es nur die alte Parole, allerdings richtig verstanden: HOCH DIE INTER-NATIONALE SOLIDARITÄT! Unter diesem Nenner schaffen wir die Diskussion innerhalb von Religionen, Polit- und Wirtschaftssystemen. Wichtig ist eben nur, den Einfluss des Imperialismus zu er(kennen), zu deuten und konsequent abzuwehren. Da tragen Jürgens Thesen durchaus zu bei…

  4. Nachsatz: meine natürlich: „lieber Jürgen, liebe Gemeinde, nicht Gemeine(((-:

  5. Wer einen Deutschen Pass hat ist Deutscher ohne wenn und aber.
    Einwanderer oder Minderheitenangehörige, hin oder her.
    Wer den nicht hat ist Gast oder Schutzsuchender.
    Schwule Ehen, Adoptivrechte und steuerliche Gleichstellung sind marginale Posten und Peanuts.
    Das mit den Moscheen ist auch marginal. Es gibt nich mal 4% Muslimische Mitbürger in Deutschland. Wieviel Moscheen sollten sie den bauen wollen?
    Wenn überhaupt fällt das in 3 oder vier Ballungsräumen auf, das wars dann.
    In der Lüneburger Heide, auf Sylt, in Garmisch-Partenkirchen oder in Hinterzarten gibt’s kein Problem damit.

    Das Problem macht die Junk Food Presse.
    Spiegel vorneweg.
    „Blast bloß auf“ ist deren Motto.
    So verfahren sie wenn sie den „“Islamistischen Terror““ aufblasen, so verfahren sie wenn sie die Religionsfreiheit in Deutschland zur Farce machen und Muslime zu „IslamistenTerroristen“ und Moscheen dämonisiert werden.

    Im gleichen Atemzuge machen unsere Politiker Leute wie die Käßmann zur Minna weil die sich als Bischhöfin der Protestantischen Kirche vehement gegen diesen Sch… AfPak Krieg ausgesprochen hat.
    (Danke Frau Käßmann!!)

    Wir sind nicht durch den Islam gefährdet. Wir sind durch Intoleranz, Anti-Christentum, Zerfall in den eigenen Reihen gefährdet.
    Auch durch die soziale Schere, die immer krasser wird·
    Für was stehen diese Leute und ihre Presse eigentlich?
    Uns abzuzocken und zu betrügen. Die Gesundheitsversorgung unerreichbar zu machen, Überwachungsstaat und Arbeit zu Praktikantenlöhnen.

    Schon möglich das in Berlin und Köln viele Ausländische Mitmenschen leben. Für den einen oder anderen vielleicht zu viele.
    Aber es ist kein Problem das die ganze Republik betrifft. Eher Strukturell.

    Der Verfall der Werte kommt durch den Gottlosen Kapitalismus. Und der ist Flächendeckend.

    Wie sagte Chavez: „Kriegs Nobel Preis“
    Wobei wir damit bei unserer Leitkultur währen.

    grüsse

  6. Ich kann Ihre Meinung in vielen Punkten leider nicht teilen:

    Zu These 1:

    Religiöse Fragen haben bei uns heute nicht einen so hohen Stellenwert, dass sich das Volk deshalb nicht in Bewegung setzen würde. Die Menschen streiken oft auch dort nicht, wo es keine islamische oder andere Minderheit gibt. Der Grund: Die Rolle der Gewerkschaftsführungen, die die Leute bewusst zurückhalten, plus die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes und dem finanziellen Ruin.

    Zu These 2:

    Klare Kampfansage an Islamophobie, gegen die Anti-Islam-Hetze rechter Parteien und Medien ist angesagt, aber keine Annäherung und keine Zugeständnisse an sie. Durch Islamophobie – der Antisemitismus des 21. Jahrhunderts – sollen Sündenböcke geschaffen, das Kapital aus der Schusslinie genommen werden, soll die Einheit der Arbeitnehmer gespalten werden.

    These 3:

    Wenn man sich dem Anti-Islamismus entzieht, übt man noch lange keine Solidarität mit islamischen Ländern wie dem Iran beispielsweise. Dazu gehört mehr.

    These 4:

    a. Es stimmt nicht, dass die ‚Globalisten‘ weltweit einen ‚Völkerbrei‘ erzeugen. Das Gegenteil ist der Fall: Sie versuchen dort, wo sie besonders aktiv sind, militärisch aktiv sind, verschiedene Gruppen nach dem Prinzip ‚Teile und Herrsche‘ gegeneinander aufzuhetzen. Beispiel: Unterstützung der Kurden im Irak gegen die Zentralregierung, Sunniten werden gegen Schiiten aufgehetzt, indem man Anschläge bei religiösen Anlässen organisiert, zwischen Fatah und Hamas soll es möglichst keine Einigkeit geben usw.

    b. Warum soll sich bei einem ‚Völkerbrei‘ kein Widerstand mehr organisieren lassen, wenn nationale Unterschiede keine Rolle mehr spielen? Die gleiche Interessenlage, Klassenlage z. B. als Arbeiter, kommt dann nur noch stärker zum tragen. Kein Teile und Herrsche mehr.

    c. Warum besteht eine Gefahr für den ‚Zusammenhalt der Gesellschaft‘, wenn Moscheen den gleichen Status wie Kirchen erhalten würden? Das Gegenteil ist der Fall. Wenn Moscheen den gleichen Status erhalten wie Kirchen (siehe Iran: Synagogen haben den gleichen Status wie Moscheen, 25000 Juden, aber 38 Synagogen!) wird der gesellschaftliche Zusammenhalt unter Einschluss der Muslime gestärkt. Muslime, die anerkannt und respektiert sind und sich so fühlen, sind dann viel eher bereit, mit Deutschen zu streiken und auf die Straße zu gehen, nicht aber, wenn sie das Gefühl haben, diskriminiert zu werden. Dann entstehen Ressentiments gegen ‚die Deutschen mit ihrer Leitkultur‘ und Abkapselung.

    Schlussfolgerung:

    Ich glaube, Ihre Thesen schaffen tendenziell mehr Spaltung und Uneinigkeit, statt dass sie sie vermindern und die Islamophobie zurückdrängen, auch wenn das Gegenteil von Ihnen beabsichtigt ist.

  7. Vielen Dank für diese Unterstützung im Argumentationsspagat! Leider haben die meisten Menschen verlernt, Dinge differenziert zu betrachten. Durch die Indoktrination der politischen Correctness traut man sich ja kaum noch, auf Kehrseiten der ungebremsten Einwanderung und der Multikultigesellschaft hinzuweisen. Auf der anderen Seite sollten Diskussionen vom Typ Minarettverbot auch ohne den Anklang von Islamophobie geführt werden können. Islamhasser wie bei PI oder Abendlanduntergangswarner wie Ulfkotte zerspalten die Gesellschaft im Sinne der globalen Elite. Integration sollte friedliche, respektvolle Einbindung in den integrierenden Nationalstaat sein, ist das denn so schwer? Anscheinend schon…

  8. Fakt ist, dass der Westen die arabischen Völker seit 200 Jahren systematisch ausgebeutet hat und so ganz nebenbei, auch deren Fortschritt aufgehalten hat. So etwas wie eine Aufklärung, wie die westenliche Welt durchlaufen ist, war damit kaum möglich.

    Fakt ist auch, dass der radikale Islamismus gerade in den „Freundgebieten“ der USA geradezu herangezüchtet wurde, wie z.B. in SaudiArabien. Man könnte AlKaida auch als Ziehkind gewisser US-Kreise bezeichnen.

    Nicht zuletzt hat der Einfall in den Irak und die bis heute anhaltenden Verbrechen an der irakischen Zivilbevölkerung dafür gesorgt, dass der Hass auf den Westen, in den arabischen Ländern gewaltig gewachsen ist.

    Wer etwas aufmerksamer hinschaut, wird auch erkennen, dass der Löwenanteil der Täter, der letzten einhundert Selbstmordattentaten im Irak, auf westliche Geheimdienste zurückzuführen ist, mit dem Ziel die irakische Bevölkerung zu spalten, gemäss nach dem Motte: teile und herrsche.

    Kurz: den arabischen Völkern wurde viel zu viel zugemutet, als das der Westen um mehr als eine Entschuldigung herumkommen könnte. Es gibt in den großen Städten des Irak nicht eine Familie, die nicht einen Angehörigen verloren hätte. Da kann man keine Freundschaftlichen Gefühle erwarten und wo Armut herrscht und es zugleich an Bildung mangelt, da ist der perfekte Nährboden für jede Art des Extemismus geschaffen.

    Einen Großteil des Problems, dass der Westen mit dem Islam hat, ist also in der eigenen Küche gekocht und kultiviert wurden.

    Damit hätten wir einen Teil der Probleme beleuchtet, die durch das Handeln einer, der zwei Seiten, entstanden ist.

    Es gibt aber dennoch zwei Seiten und ich befürchte, dass man das in der VI nicht begreiften kann oder will.

    Bisher wurden kritische Meinungen – ich werde es mal vorsichtig ausdrücken – die im Zusammenhang zum Islam stehen, hier jedenfalls mit der Islamophobiekeule gegeißelt oder einfach als Faschosuppe diffamiert. Das ist jedoch nicht fair, aber beleidigend und dumm, denn es bewirkt das, was angeblich geheilt werden soll: Spaltung.

    Na schau mer moi;)

  9. @schnehen…

    ich denke-sie stehen unter drogen-so ein Quatsch, ich erspare mir jede weitere Energie, befassen sie sich mit der Lehre des Islam-und füllen sie die Leere im Hirn, das raubt mir die gute Laune, so ein Stuss!

  10. Liebe Diskutanten, bitte halten Sie sich mit gegenseitigen Beschimpfungen zurück! Dies ist eine schwierige Diskussion, jeder bemüht sich, alle können dazulernen. Das richtige Körnchen im insgesamt vielleicht verwürzten Menu des Anderen zu finden – das sollte die Herausforderung sein.

  11. @Weltkinderpräsident

    „Befassen Sie sich mit der Lehre des Islam.“

    Sure 104 des Koran (al-Hamuza):

    „1.Wehe einem jeden Verleumder und Nörgler.“

    (Aus: Der Koran – Das heilige Buch des Islam, aus dem Arabischen von Max Henning, 5. Auflage, Istanbul 2007, S. 425).

  12. @schnehen

    Danke, genau das habe ich gemacht, theoretisch und praktisch-aber mit ALLEN SUREN, aber auch diese ist schon ausreichend-wie immer eine Drohung, wenn , dann…wir werden sehen, ich habe mich heute sehr gefreut, dass ich auch das letzte Puzzlestück bei Jürgen Elsaesser gefunden habe – und das Gesamtbild passt, ein Hoffnungsschimmer für unser Land, aber viel Arbeit liegt vor uns, die träge Herde frisst Chips, das dauert noch ein bischen, bis es weh tut, aber die Chancen für grosse Veränderungen waren noch nie so gut für die Menschheit , es wird sehr weh tun, aber der Schmerz ist der beste Freund des Menschen, er signalisiert dir, dein Konzept zu ändern!

  13. Die Fragestellung ist schon falsch. Mit dem Islam als drittstärkster Konfession „Wir und die anderen“ zu sagen trifft den Kern der Sache nicht. Wir sind schon Islam, so wie wir auch Papst sind. Wir sind nicht nur Papst wegen dem Ratzi, sondern auch wegen der katholischen Kirchen.
    Wenn wir islam sind, dann sollten wir auch Moscheen haben. Und angesichts des Erfolges mit dem Kölner Dom, sollte Deutschland sich darum bemühenzumindest eine so prachtvolle Moschee zu bauen, daß gläubige Muslime aus aller Welt nach Deutschland kommen um sie zu besichtigen.
    So macht das Putin, er verkündet, daß er stolz ist, daß sich seit 1992 die zahl der Moescheen in Rußland verzehnfacht hat. Wer so mit seinen Migranten umgeht wie Deutschland, kann auch für die angestammten nicht viel übrig haben. Und das, obwohl der volkswirtschafltiche Reichtum bis zur Krise ständig gewachsen ist. Nein, das ist in wirklichkeit kein Konflikt zwischen Germanen und Anatolen, sondern zwischen einer von der herrschenden Propaganda genährte Phobie und dem gesunden Menschenverstand.
    Ich wußte zum Beispiel nicht, ob ich jetzt „WIR“ oder „Der Islam“ bin. Migranten haben sich nciht einer Leitkultur zu beugen, weil ein großer Teil der Deutschen, darunter die antagonistische Opposition ihr auch nicht beugen. Was begrüßenswert und nicht verwerflich ist. Soll sich DIE LINKE nun der deutschen Leitpolitik unterwerfen?
    Was kann der Islam dafür, daß den Kirchen die Leute davonlaufen? Warum soll eine christliche Vorherrrschaft zementiert werden?
    Wenn in 200 Jahren die Mehrheit muslimisch sein sollte, möchte ich schon gerne wissen was daran so schlimm sein sollte? Gilt die Freiheit seine Religion zu wählen nur für Individuen oder auch für Mehrheiten?
    Bisher haben die Kirchenführer ab Mittelbau aufwärts stets für die Aufrechterhaltung der übelsten Ordnungen gekämpft und progressive Oppositionelle gab es an der Basis auch nicht in Heerscharen. Wenn ich jetzt wählen muß ob ich mich von Kardinal Lehmann oder von meinem Dönnermann (Gruß an Gig!) kulturell leiten lasse. fällt mir persönlich die wahl leicht.

  14. Erst mal ist die Überschrift schon etwas – sagen wir irritierend, denn wie es chrissedlmair schon anmerkte, damit wird im Grunde genommen ausgedrückt, dass der Islam bzw. die Muslime „die anderen“ sind, also schon mal nicht dazugehören. Gewisse Kreise nennen uns gern „Passdeutsche“. Daher ist die Überschrift schon eine Art Spaltung,ich hoffe, das war nicht beabsichtigt.

    Absatz 1-3 : Absolute Zustimmung.

    “ Sich dem Anti-Islamismus zu entziehen, bedeutet zum einen Solidarität mit den islamischen Staaten und Völkern, die vom Imperialismus angegriffen werden.“

    Im übrigen gilt das auch für nichtislamische Völker, Solidarität gilt ALLEN Unterdrückten. nur wie erklären Sie es sich, dass im Moment fast nur die islamischen Völker angegriffen werden?

    Jetzt aber kommen ein paar Passagen, die mich tief getroffen haben, wie ich zugeben muss:

    „# Die Frage nach den islamischen Minderheiten in den europäischen Staaten muss in einem universellen Kontext beantwortet werden, so dass sie von Christen, Moslems, Juden, Hindus etc. verstanden wird: Es geht um die Frage generell nach dem Status von Minderheiten in Nationalstaaten, also auch etwa der christlichen in den moslemischen Ländern.“

    Die werden abet trotzdem nicht als Ausländer betrachtet, im Gegensatz zu uns hier. wie es in Ihrem Artikel den Anschein hat. Ein christlicher Iraner ist z.B. immer noch ein Iraner und wird auch als solcher gesehen.

    „Die Antwort der Globalisten besteht darin, weltweit einen Völkerbrei zu erzeugen, der so unstrukturiert ist, dass sich kein Widerstand gegen ihre Herrschaft mehr organisieren läßt. “

    Das ist TEILWEISE richtig, allerdings würde ich lieber von einem „Brei der Wertfreiheit“ sprechen als von Völkern. Dem Imperialismus ist jeder Gläubige ein Gräuel, weil er nicht käuflich ist, so er seinen GLauben ernst nimmt.
    Allerdings greift da auch die Methode „divide et impera“, was sich nicht unbedingt widerspricht. So wie man den Irak zersplitterte. Ungebildete sind so leicht aufzuhetzen. Sunniten gegen Schiiten, Kurden gegen Araber. Mit dem Iran versuchte man dieses Spiel auch durch von außen inszenierte Aufstände von Kurden und Arabern, aber die Iraner stehen geschlossen hinter ihrer Führung, auch als Vielvölkerstaat!

    „Minderheiten und Einwanderer sind willkommen und sollten eingebürgert werden, sofern sie den Staat und die „Leitkultur“ des Landes, in das sie gekommen sind, respektieren. “

    Jetzt fallen Sie leider wieder ins klassische Denken zurück, dass wir alle „Einwanderer“ sind, die von Außen kommen. Herr Elsässer, ich weiß, ein Großteil der Deutschen hat noch nicht begriffen, dass viele von uns inzwischen schon hier geboren sind oder so lange hier leben, zu Schule gegangen sind, studieren oder arbeiten,aber angesichts der „Erklärung der Volksinitiative“ dachte ich, dass das wenigstens bei Ihnen anders ist:

    .“Unter “Volk” verstehen wir in der französischen
    Tradition ein politisches Bündnis der Unterdrückten, unabhängig von
    Herkunft, Religion und Geschlecht.“

    In Ihrem Artikel kommt es aber ganz anders rüber….

    „Die Schweiz hat das Recht, schweizerisch zu bleiben, so wie die Türkei das Recht hat, türkisch zu bleiben. “

    Ich nehme mal an, Sie spielen da auf die Minarettgeschichte an. Wenn das Schweizer Selbstbewusstsein schon durch vier Minarettchen in Gefahr gerät, dass dadurch die Schweizer befürchten, gleich, türkisch, arabisch oder sonstwas zu werden, kann es ja damit nicht weit her sein.

    Und ich würde doch gern mal wissen, was Sie nun konkret unter „Leitkultur“ verstehen?

    „Einwanderer/Minderheitenangehörige sind als individuelle Bürger den Stammbürgern gleichgestellt, aber sie können nicht dieselben Kollektivrechte wie diese beanspruchen. “

    Was sind „Kollektivrechte“ genau, und was „beanspruchen“ wir, was uns Ihrer Meinung nach nicht zusteht?

    „So wäre es gefährlich für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, wenn der Status des Deutschen als Amtssprache weiter gelockert würde“

    Wer verlangt denn so etwas? Wird in deutschen Behörden neuerdings Türkisch geredet? Das ist mir bisher entgangen.

    ,“ oder wenn Moscheen denselben Platz oder dieselbe Prominenz beanspruchen würden wie Kirchen.“

    „Beansprucht“ ebenfalls keiner. Aber Moscheen, die als solche erkennbar sind, müssten Ihnen doch lieber sein als welche in schmutzigen Hinterhöfen, wo man nicht so genau weiß, was da eigentlich gepredigt wird. Man hat beim Lesen den Eindruck, als sähen Sie die Kirchen durch Muslime in Gefahr, aber wir können wirklich nichts dafür, dass die Kirchen nur noch Weihnachten voll sind, wenn überhaupt.

    Und uns mit Schwulen und Lesben zu vergleichen, finde ich nicht so besonders gelungen, wie ich Ihnen gestern schon per Mail mitteilte.

    Ansonsten schließe ich mich m.e. und chrisseldmair an.

  15. @ chrissedlmair

    Sehr sympathischer Beitrag.
    Und gut nachgelegt mit Dora, bzgl. Kirchen.

    Meine türkischen Berufskollegen buckeln seit Jahrzehnten hier und bekommen kein Kommunales Wahlrecht zuerkannt.
    Wer schließt hier wen aus und warum und was bewirkt so ein Politischer Ausschluss?

    Überhaupt würde ich gerne mal eine Sozialwissenschaftliche Analyse der Einwanderung in Deutschland ab ca. 1950 studieren.
    So ein richtig gutes Buch mit ALLEN Hintergründen.
    Ich weiß noch genau das Anfang der siebziger die Italiener als „Spaghettifresser“ bezeichnet wurden. Wie wurde mit Jugoslawischen und Türkischen Zuwanderern umgegangen.
    Genauso „herzlich“??
    Und wie haben diese Menschen das verarbeitet?

    Wer kennt evtl. so ein Buch?

  16. hier werde ich krank-hier lese ich nicht mehr weiter-um Gottes willen ! Tschüsss!!

  17. Die Diskussionen habe ich bislang verfolgt. Was mir aufgefallen ist, auch bei dem Autor: Sie alle vergessen, dass wir eher über die Menschen reden sollten. Denn die Religion Islam ist an sich sehr Tolerant. Auch wenn wir die letzten 100 Jahren der islamischen Länder und der Religion betrachten.
    Mich stört es schon lange, dass jeder hergelaufener Journalist die Floskelansage der Geheimdienste übernommen hat und wenn er von Terroristen redet, schreibt er von Islamisten!

    Schauen wir doch ein bisschen in die Geschichte der Menschheit zurück. Seit Christen die Oberhand in Europa gewonnen haben, zieht eine blutige Spur durch die Welt. Sei es bei der Kreuzritterschaft ab dem 11.-13. Jahrhundert, …, 15.-19. Jahrhundert in Amerika wurden die ganzen Indianer und deren Völkerstämme ausgelöscht, Sklaverei, …, in den Staaten der 5. Kontinent wurden die Aburiginies fast ausgelöscht, …, manche Afrikastämme wurden ausgelöscht, …, in 2. Weltkrieg wurden mit dem Segen der Kirche Millionenmenschen ermordet, …, und zuletzt in Srebrenica und … wurde ein Blutbad durch sie angerichtet.
    Trotz allem werden die Christen von keinem Islamisten, Islamgelehrte, …, und die Religion Islam zum Terroristen abgestempelt, weil sie Christen sind!!!!!!

    Nicht nur dass die Islamreligion toleranter als die Christenreligion ist, sondern dies beweist auch, dass die Menschen mit der Religion Islam sehr Tolerant sind.
    Die Westen versuchen mit aller Macht die Geschichte der Menschheit umzuschreiben, aber dies gelingt ihnen nicht. Auch wenn die anderen Religionen als Terroristen in der Öffentlichkeit beschimpft werden, können sie an den Tatsachen nicht rütteln. Punkt.

    http://maziarworld.wordpress.com

  18. Fassen wir mal das ganze etwas kürzer und bringen etwas Klarheit in die Debatte:
    Der Islam wird von vielen Europäenr bzw. der einheimischen, autochthonen Stammbevölkerung als Bedrohung empfunden, insbesondere durch wuchtige Moscheebauten und die immer wieder vernommenen Aufrufe zu Errichtung eines „Kalifat Europa“. Das die Medien diese Angst zu instrumentalisieren versuchen um damit die US-Feldzüge in muslimischen Ländern zurechtfertigen ist ein anderes, schändliches Kapitel. Viele einheimische Landsleute von uns haben an für sich mit dem Islam oder Arabien an sich eigentlich überhaupt kein Problem, nur die Vorstellung unter einem Regime a la Taliban leben zu müssen fürchten sehr viele dann eben doch. Mann sieht unsere westliche Freiheit und insbesondere auch Freizügigkeit bedroht, da kommen Abwehrreflexe von ganz alleine. Dieser Punkt MUSS bei einer solchen Debatte ernst genommen werden, ansonsten ist keine wirklich offene Auseinandersetzung mit dem Thema „Islam und wir“ möglich. Die allermeisten haben nichts gegen die Ausübung der einen oder anderen Religion, wenn jedoch gewisse Ideologen das ganze politische Aufladen und einen Allmachtsanspruch entwickeln, dann wird die ganze Sache mehr als nur Bedenklich……
    Das ganze hat nichts mit „Islamophobie“ oder ähnlichem zu tun, sondern mit gesunder Wahrnehmung und Menschenverstand.

  19. @Beobachter und andere:
    Ums mal mit den Worten Jesus zu sagen (Friede mit ihm);

    „Fürchtet euch nicht!“
    Keiner hier will ein „Kalifat Europa“ oder Islam á la Taliban außer ein paar Irren, deren Forum offen einsehbar ist und wohl zum VS gehört. Verlinkung spar ich mir hier lieber. Ich als Schiit kann mit extremen Gruppierungen sowieso nichts anfangen. Die Taliban haben massenweise Schiiten massakriert , vor allem die Volksgruppe der Hazara und iranische Botschaftsangehörige entführt und ermordet. Dass wahabitische Gruppierungen wie diese vor allem eine Schöpfung der CIA sind, muss ich Ihnen wohl nicht sagen, denke ich…
    Ich frage mich auch, wie magere 4 % „Allmachtsanspruch“ erheben sollen. Also bleibt mal alle locker…wir beißen nicht 😉

  20. SCHWACHSINN-Geschichtsverfälschung !!!

    Schauen wir doch ein bisschen in die Geschichte der Menschheit zurück. Seit Christen die Oberhand in Europa gewonnen haben, zieht eine blutige Spur durch die Welt. Sei es bei der Kreuzritterschaft ab dem 11.-13. Jahrhundert, …, 15.-19. Jahrhundert in Amerika wurden die ganzen Indianer und deren Völkerstämme ausgelöscht, Sklaverei, …, in den Staaten der 5. Kontinent wurden die Aburiginies fast ausgelöscht, …, manche Afrikastämme wurden ausgelöscht, …, in 2. Weltkrieg wurden mit dem Segen der Kirche Millionenmenschen ermordet, …, und zuletzt in Srebrenica und … wurde ein Blutbad durch sie angerichtet.
    Trotz allem werden die Christen von keinem Islamisten, Islamgelehrte, …, und die Religion Islam zum Terroristen abgestempelt, weil sie Christen sind!!!!!!

    Nicht nur dass die Islamreligion toleranter als die Christenreligion ist, sondern dies beweist auch, dass die Menschen mit der Religion Islam sehr Tolerant sind.
    Die Westen versuchen mit aller Macht die Geschichte der Menschheit umzuschreiben, aber dies gelingt ihnen nicht. Auch wenn die anderen Religionen als Terroristen in der Öffentlichkeit beschimpft werden, können sie an den Tatsachen nicht rütteln. Punkt.

  21. Ich weiß ja nicht ob hier außer Frau Özoguz überhaupt irgendwelche Muslime mitlesen. Falls doch, so sollten diese aber langsam begreifen, daß sie hier genauso vor einem marxistischen oder zumindest materialistischen Karren gespannt werden sollen, wie von den diversen Trotzkistensekten, die auch schon mal die UCK zur Vorhut der permanenten Weltrevolution ausgerufen hatten.
    Herr Elsässer sollte sich sein revolutionäres Subjekt woanders suchen, bsp. bei den Schlächtern von Srebrenica, mit denen er ja schon ins Bettchen gestiegen ist, oder bei den „vorbildhaften Schweizern“ und der islamophob-reaktionäre „Preußische Gesellschaft“, aber die Muslime mit seinen Avancen in Frieden lassen. Die Muslime haben schon Probleme genug und können durch solche Konjunkturritter des sektenhaften (Pseudo-)Revoluzzertums nur diskreditiert werden.

  22. „“..Nicht nur dass die Islamreligion toleranter als die Christenreligion ist, sondern dies beweist auch, dass die Menschen mit der Religion Islam sehr Tolerant sind.
    Die Westen versuchen mit aller Macht die Geschichte der Menschheit umzuschreiben, aber dies gelingt ihnen nicht. Auch wenn die anderen Religionen als Terroristen in der Öffentlichkeit beschimpft werden, können sie an den Tatsachen nicht rütteln. Punkt….“““

    Das ist unfassbar-erwachsene Menschen verfassen solch einen Schwachsinn und veröffentlichen es auch noch – ich verstehe mehr und mehr, warum wir nicht mehr zu retten sind, die Masse frisst Chips und schaut Gerichtssendungen, die sog. Intelligenz sucht eine neue Herausforderung, nach der 68 Revolution wird es nun Tanz um die Burka, und so reden un denken die Lehrer eurer Kinder in den Schulen -Gute Nacht Deutschland ! Bereue nicht, dieses Land verlassen zu haben !
    Diese hervorragenden Menschen wie Herr Elseasser und seine Mitstreiter werden leider chancenlos sein – für diese manipulierte Schafsherde gibt es keine Heilmethoden mehr, es ist viel dramatischer, als ich es befürchtet habe. Gut-euch hier besucht zu haben, alles hat einen Sinn!

  23. „Eiserne Krone“ liegt insofern richtig, als es hier nicht um alten materialistisch gar noch marxistischen Wein in neue, antiimperialistische Schläuche gehen kann und darf. Echter Antiimperialismus und das Erarbeiten einer auch weltanschaulichen Alternative für unser Land, da denke ich, hat Herr Elsässer gute Anstöße gegeben. Wer sagt denn, daß er immer noch auf ausgetretene wie abgehobene marxistisch-egalitaristische Pfade schreitet, „Eiserne Krone“?

    Im übrigen liest sich Deine antikapitalistische Kritik der „VI“ nicht schlecht, vielleicht könntest Du dazu noch etwas mehr schreiben. Eine antiimperialistische Einheitsfront ist jedoch möglich, siehe den letzten Krieg der Hisbollah mit Nationalisten, Kommunisten usw. gegen die zionistischen Eindringlinge. Das soll in Deutschland nicht möglich sein, Stichwort „Antizionistische Liste“?

  24. @Eiserne Krone:

    Ok, dann weiß ja auch jetzt User maziarworld bescheid, um wen es sich da handelt. Er / sie beschwerte sich, ich würde anonym schreiben. ABer zum Thema.

    Es nützt jetzt doch wenig, jetzt wieder die Kreuzritter auszupacken. Fakt ist, Angehörige BEIDER Religionen haben auf der Welt Unrecht verübt, aber das darf man der jeweiligen Religion nicht anlasten.

    Wo Herr Elsässer uns da „Avancen“ gemacht haben soll, erschließt sich mir jetzt auch nicht wirklich…aber ist auch egal, ich habe seinen Artikel ja schon „auseinandergenommen“.

  25. Also, zum Dialog gehört verschiedene Meinungen sich anzuhören und anschließend bei Differenzen zu belegen bzw. zu erklären was falsch verstanden wurde. Beleidigungen, oder was als beleidigend aufgefasst wird, heißt nicht das es auch so gemeint wahr. Viele Menschen sind durch diverse Kräfte einseitig informiert, als auch unbewusst durch Medien aufgehetzt. Sie merken es bloß nicht mehr. Das muss jedem Klar werden, damit ein positiver, gewinnbringender Dialog aufgebaut wird. Hass und Ablehnung helfen nicht das Problem zu klären, sondern liefert vielen noch mehr Munition alle Gespräche zu blockieren. Das ist unser wirklicher Feind.

    Es gibt hier noch viele andere Punkte, die ich aber auf die schnelle nicht schriftlich erläutern oder eingehen kann, weil viele Themen hier angeschnitten werden, die oberflächlich klingen, aber detailreich erlautert werden müssen.

  26. über hindus macht sich keiner gedanken, warum wohl? die passen sich an, man muss den lernfaschismus der vietnamesen nicht mögen, aber ruhig und friedlich den europäern gegenüber sind die!ulfkotte ist kein anhänger einer untergangsphantasie, er beschreibt, wie eine mestimmte minderheit- leider- den integrationszug versäumt!

  27. @Muslim:

    „Hass und Ablehnung helfen nicht das Problem zu klären, sondern liefert vielen noch mehr Munition alle Gespräche zu blockieren. Das ist unser wirklicher Feind.“

    So sehe ich es auch. Es ist wirklich ein großes Thema mit vielen Facetten, das in einem blog nicht so einfach abgehandelt werden kann, denke ich. Nur waren einige Äußerungen eben doch arg missverständlich für mich….

  28. Noch ein kleiner NeuJahrsWitz: Keine Angst, wir beissen nicht, gaaaanz ehrlich!;)

    Hier wird es noch übler! Wenn das islamischer Humor sein soll, ich kann darüber nicht lachen. Man stelle sich mal den Aufschrei in der islamischen Welt vor, ein westlicher Sender würde derart über Moselms herziehen:

    http://www.youtube.com/user/Okzident1#p/a/f/1/_QH1H0wU5iA

  29. Ist die Überschrift „der Islam und wir“ überhaupt das richtig gewählte Tema in diesen Blog? Ich habe beim betrachten der Beiträge erhebliche Zweifel.

    Andersherum..hätten wir nicht die hausgemachte selbstverschuldete Wirtschaftskrise der deutschen Regierung, überhohe Arbeitslosenzahlen, ein schlechtes Lohnniveau und den Expansionsdrang einer US-Konzerngesteuerten Administration, darunter fällt auch die EU, wäre das Thema „Islam“ nicht die Blendgranate, die es „Mainstreamtechnisch“ vorgibt zu sein. Hier soll zum X-Mal [damit ist nicht dieser Blog gemeint] eine soziale Neiddebatte angestoßen werden, die darauf abzielt, haarsträubene Regierungsfehler gezielt auf Gruppen zu projizieren, die im „Feindfocus“ der US-Imperialisten stehen. Wäre zum Beispiel Indien/Thailand das Ziel der amerikanischen Wirtschaftsinteressen, wären es halt eben nur der Hinduismus, Buddismus oder Islamismus. Da Deutschland aber einen relativen Anteil an Muslimen besitzt und die Expansionbestrebungen der US-Amerikaner gerade in diese orientalische Richtung zeigt, wundert mich nicht-auch die propagierte Hetze gegen den Islam. Primär geht es aber nicht um den Islam als Religion, sondern um eine zu hohen Anteilen gescheiterte Multikultigesellschaft. Die Gründe für das Scheitern der Kulturgemeinschaften sollten lieber Jürgen, primär getrennt behandelt werden [wenn dir der Sinn danach steht]. Im Kontext zu den wirklichen Problemen dieser Welt ist das Thema {Islam und seine Bedeutung in Europa} ein hochgepushtes Thema von sekundärer Bedeutung. Es hat aber durchaus seine Berechtigung, als Diskussionsgegenstand/Anschub zur gegenseitigen Verständigung zu dienen. Wir sind alle irgendwie aufeinander angewiesen.

  30. Reaktionäre Islamisten wie „Eiserne Krone“ offensichtlich einer ist … mit solchen erklärten Antimarxisten (und auch noch Nachbeter der antiserbischen Propaganda) kann ich mir allerdings überhaupt keine Zusammenarbeit vorstellen. Jürgen Elsässer zeichnet es aus, daß er sowohl die antiserbische als auch die antiislamische, speziell die antiiranische Propaganda der westlichen Mainstream-Medien ablehnt … das ist sicher nicht immer ganz einfach, aber deswegen nicht weniger wichtig, leider aber auch sehr selten.
    Ansonsten, was die Staatsbürgerfrage angeht, kann ich nur sagen, daß man schon zwischen „deutschen Staatsbürgern“ (das sind alle, die einen deutschen Paß haben) und „Deutschen“ unterscheiden sollte … zu letzteren können aber durchaus auch in Deutschland geborene Ausländer gehören, wenn sie sich als solche verstehen und deutsch ihre Muttersprache ist.

  31. Ja zur Verteidigung der nationalen Staaten und der national-religiösen Kulturen. Minderheiten und Einwanderer sind willkommen und sollten eingebürgert werden, sofern sie den Staat und die „Leitkultur“ des Landes, in das sie gekommen sind, respektieren. Die Schweiz hat das Recht, schweizerisch zu bleiben, so wie die Türkei das Recht hat, türkisch zu bleiben. Einwanderer/Minderheitenangehörige sind als individuelle Bürger den Stammbürgern gleichgestellt, aber sie können nicht dieselben Kollektivrechte wie diese beanspruchen. So wäre es gefährlich für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, wenn der Status des Deutschen als Amtssprache weiter gelockert würde, oder wenn Moscheen denselben Platz oder dieselbe Prominenz beanspruchen würden wie Kirchen. (Das selbe gilt etwa für nicht-religiöse Minderheiten, etwa Schwule/Lesben: Das Recht auf individuelle Selbstbestimmung muss ihnen garantiert sein; aber sie dürfen nicht beanspruchen, dass ihre Lebensform der Lebensform der Mehrheit, der Familie, gleichgestellt wird. Schwule Ehen, Adoptivrechte und steuerliche Gleichstellung sind also falsch).<

    Dem kann ich nur zustimmen … besser hätte ich es auch nicht formulieren können.

  32. @Sixty:

    „Ansonsten, was die Staatsbürgerfrage angeht, kann ich nur sagen, daß man schon zwischen „deutschen Staatsbürgern“ (das sind alle, die einen deutschen Paß haben) und „Deutschen“ unterscheiden sollte … zu letzteren können aber durchaus auch in Deutschland geborene Ausländer gehören, wenn sie sich als solche verstehen und deutsch ihre Muttersprache ist.“

    Eine Einteilung in Deutsche 1. und 2. Klasse? Super, so kommen wir sicherlich weiter. Wahrscheinlich bin ich in Ihren Augen auch ein „reaktionärer Islamist“, aber damit kann ich leben.

  33. >(Das selbe gilt etwa für nicht-religiöse Minderheiten, etwa Schwule/Lesben: Das Recht auf individuelle Selbstbestimmung muss ihnen garantiert sein; aber sie dürfen nicht beanspruchen, dass ihre Lebensform der Lebensform der Mehrheit, der Familie, gleichgestellt wird. Schwule Ehen, Adoptivrechte und steuerliche Gleichstellung sind also falsch).<

    OFFTOPIC

    Bin ich jetzt Zyniker, wenn ich sage, daß ich den Homosexuellen nicht wünsche, vom Staat so wie die Familien behandelt zu werden?

  34. @ chrissedlmair:
    „Bin ich jetzt Zyniker, wenn ich sage, daß ich den Homosexuellen nicht wünsche, vom Staat so wie die Familien behandelt zu werden?“

    der war echt gut ! :-))

    @Sixty: Wenn Sie dem Artikel so zustimmen, gelten die Fragen, die ich Herrn Elsässer dazu gestellt habe, natürlich auch Ihnen.

  35. Umm Hussain wrote @ Januar 5, 2010 at 13:58
    @Muslim:
    „Hass und Ablehnung helfen nicht das Problem zu klären, sondern liefert vielen noch mehr Munition alle Gespräche zu blockieren. Das ist unser wirklicher Feind.“
    So sehe ich es auch. Es ist wirklich ein großes Thema mit vielen Facetten, das in einem blog nicht so einfach abgehandelt werden kann, denke ich. Nur waren einige Äußerungen eben doch arg missverständlich für mich….
    ————————————-

    Ich verstehe sehr gut den Groll und Wut einiger Muslime, andauernd wird man beschimpft, beleidigt, zur Rechenschaft gezogen für Taten mit den man gar nichts zu tun hat. Zudem haben die Muslime in ihrer Gemeinschaft, die meist aus Menschen vieler verschiedener Länder bestehen, die Möglichkeit all die Kriegsverbrechen und Untaten von Regierungen direkt zu verfolgen. Das können die meisten Deutschen gar nicht, weil sie nur Deutschsprachige kennen, sowie deutsches Fernsehen usw. usw.. Das Problem, die Muslime bekommen die Ungerechtigkeiten direkt zu spüren und zu sehen, im In-und Ausland, das macht aggressiv wenn da Leute kommen und nochmals mit einem Hammer draufhauen, explodieren einige, genau wie die Muslime hier sich zuvor äußerten. Der normale Deutsche/ Europäer merkt es nicht, weil er die Probleme der Leute von weiten hört und das sind vielleicht nur 1%, aber es ihm nicht wirklich erreicht. Theorie tut nicht weh, die Praxis schon.

    Deswegen sagte ich, das viele Deutsche Bürger einseitig informiert, als auch durch Medien auf Linie gebracht wurden sind, ohne sich dessen bewusst zu sein. Selbst wenn einige sich bemühen die Wahrheit in Erfahrung zu bringen, die Psycho-Medien Gehirnwäsche ist nicht zu unterschätzen. Selbst Elsässer ist sich diesem bewusst, meine ich jedenfalls heraus zu lesen.

  36. Sorry,

    Umm Hussain wrote @ Januar 5, 2010 at 13:58

    @Muslim:
    „Hass und Ablehnung helfen nicht das Problem zu klären, sondern liefert vielen noch mehr Munition alle Gespräche zu blockieren. Das ist unser wirklicher Feind.“

    ——————

    So sehe ich es auch. Es ist wirklich ein großes Thema mit vielen Facetten, das in einem blog nicht so einfach abgehandelt werden kann, denke ich. Nur waren einige Äußerungen eben doch arg missverständlich für mich….

  37. Die unterscheidung zwischen deutschen Staatsbürgern und ethnischen Deutschen gehört in die Ethnologie, nicht in die Politik und das Recht.

    Der Nationalstaat wurde in der frz. Revolution im übrigen GEGEN die Kirche Errungen, weshalb sie auch keine Deutungsmacht über zusammenhänge zwischen Staatsbürgerschaft und Kirchenzugehörigkeit haben sollte. Trotz Ende der DDR werden die christlichen Kirchen ihre (gemeinsame) Mehrheit verlieren. Also wereden „Die Deutschen“ bald mehrheitlich Konfessionslos sein. Wir können natürlich auch zur Zwangschristianisierung zurückkehren. Aber dann bitte ohne mich. Deutschland wird mit oder ohne Muslime bald nicht mehr christlich, sondern nur noch abnedländisch sein. Wer einen fetisch für Würzeln hat, soll versuchen davon satt zu werden. Ich nehme lieber einen Döner mit allem – extra-scharf. Ayran kann ich mittlerweile selber machen.

  38. AzUL (liebe Gruesse auf Thamazight(berberisch))Juergene Lsaesser

    Zuerste moechte ich bedanken fuer Ihre Muetige Beitrage

    Zur 1. Hier faengt schon die falsche Betrachtung des Realitaet in Deutschland, die ich die Gelegenheit mehrere jahren kennezulernen hatte. Deutschland 2010 hat kein Sinne ueber Ur Deutschen sondern um die Deutschen ganz kurz wobei die Religion ist eine private angelgenheit:
    ░Kategorie 1 Es gibt Deutschen die koennten Christen, Juden, Muslime oder Boudisten Atheisten ..uzw
    ░Kategorie 2 Es gibt Einwanderer , die in Deutschland leben, die koennen eben so christen , Juden, Muslime oder Atheisten oder wie auch immer sein ..

    In einen Rechtstaat wie Deutschland, wenn man rein oeknomische Fragen debatieren wollte , sollte man dann die genau Unterschied zwischen diese Kategorien 1 bzw. 2 genau unterscheiden.Das Begrieff UrDeutsche muesste eigentlich in Hinsicht der Deutschegesellsacht von 2010 abgeschaft wird, sonst es besteht ein grosse Gefahr, hinein in einem Debat des Vergangenheit der Urgermain reinzufallen,

    Zur 2. Das nenne ich «l’islamophobie mondialiste», «Die globaliesierte Islamophobia»,

    Zur 3. Es stimme Ihnen zu , vorallem mit dem Teil, NPD, FPÖ, FN.
    Zur 4. Hier wiederum muss man die Kategorie 1 und 2 der Muslime in Deutschland nicht verwechselen , ein Deutsch muslim oder jude oder Boudihste oder Atheist schwule oder wie auch immer die zur Kategorie 1, ist in Deutschland bei sich zu Hause also duerfte auf keinen Fall als Minderheit betrachtet bzw. Gesehen sonst faehlt man schnell in der gefaehrliche Demagogie die ehe zu NS-Deutschland aehnt, als zu eine frei demokrtische und zivilizerte Deutschland entspricht.

    Auch muss man sehr vorsichtig in der Toleranzegrenze innerhalb dieses Debat sein, und eine rote Striche ziehen gengueber uble perverse Kranke Minderheiten (z.B „Kannibale von Rotenburg“ ) !!

    Mit Amazighische Gruesse
    Thamazgha (Nord Afrika)

    PS : Ich bitte um Verzeihung fuer meine zu schlechte schreibweise der Goethesprache, denn es ist mehr als 6 jahren, dass ich nicht mehr Deutsche schreibe.
    Tanmirt (Vielen Danke)

  39. @ Muslim: Die Hirnwäsche ist natürlich vorhanden und wirkt unterschwellig, das ist wahr. Dazu kommt, dass die meisten „Ur- Deutschen“ gar keinen realen Kontakt zu praktizierenden Muslimen haben und sie nur aus den Medien kennen, ergo als Problemgruppe. Inwieweit das bei den Schreibern hier der Fall ist, kann ich nicht sagen. Es gibt aber eindeutig Berührungsängste, und das durchaus auch auf beiden Seiten.
    Sehr gut können die beim „Tag der Offenen Moschee“ abgebaut werden. Besser ist natürlich privat, aber das muss sich ja erst mal ergeben.

    Ich bin ja nicht „explodiert“, ich war nur etwas irritiert darüber, dass Muslim- und Deutschsein offenbar als unvereinbar betrachtet wird von einigen hier, siehe den Beitrag von „Sixty“.

  40. Eigentlich befinden wir uns alle auf einen guten Weg in dieser Frage, aber es sind einfach nur Thesen, die hier und da ein wenig nachgebessert werden müssten. Aber wir müssen auch respektieren, das jeder Diskutant unterschiedliche Zugänge, Prägungen zu diesen Themenbereichen besitzt. Mißverständnisse sind da schon vorprogrammiert. Ein deutscher Pass ist meiner Meinung nach nicht ausreichend geeignet, etwas über den Charakter einer Person zu erfahren, geschweige Schwächen, Stärken und gewisse Abhängigkeiten /Neigungen zu erkennen. Da sollte vor der eigenen Haustür gekehrt werden. Garantien auf den pflegeleichten „Staatsbürger“ sind von daher schon ausgeschlossen. Einen Staatsbürger erster und zweiter Klasse darf es schon aus diesen oberflächlichen Grund nicht geben. Aber irgendwie sind wir zu den Kernpunkten, obwohl schon angeschnitten, bei der ganzen Unterhaltung/Austausch über den Islam und der Islamophobie in der Kürze nicht durchgedrungen.

    Was läuft, abgesehen von der Medienhetze- hier in Germany falsch, was als ein Grund unter Gründen für diese Diskussion angesehen werden kann? Wo sind die Gründe tatsächlich zu suchen, die die Mulitkultigesellschaft zu Fall gebracht haben. Was für Gründe sind dies-und nochmals abgesehen von der üblichen Medienhetze- welche Gründe? Diese Fragen sind zu einem kleinen Teil auch zaghaft gestellt, aber nie richtig beantwortet worden. Also.. was bewegt uns/euch so? …es sind schlichte Fragen, sie kommen ein wenig blauäugig daher…

    @Umm Hussain

    Den Glauben trägt man im Herzen, die Religion/Dogma im Verstand/Kopf.

  41. AzUL ,

    wrote @ Januar 4, 2010 at 20:58

    Befassen Sie sich mit der Lehre des Islam.“

    Sure 104 des Koran (al-Hamuza):

    „1.Wehe einem jeden Verleumder und Nörgler.“

    (Aus: Der Koran – Das heilige Buch des Islam, aus dem Arabischen von Max Henning, 5. Auflage, Istanbul 2007, S. 425).

    Um diese zu verstehen muss man die gesamte Sura lesen und die laeutet naemlich

    ►►►►►►►►►►►►►►►►►►►►►►►►►►►►►►►
    Surat Al Humaza (Der Stichler )

    Wehe jedem Stichler, Verleumder , der ein Vermögen zusammenträgt und es gezählt zurücklegt!
    Er meint, daß sein Vermögen ihn unsterblich mache. Aber nein! Er wird wahrlich in Al-Hutama geschleudert werden.
    Doch was läßt dich wissen, was Al-Hutama ist? (Es ist) Allahs angezündetes Feuer ,
    ►►►►►►►►►►►►►►►►►►►►►►►►

  42. @ Umm Hussain wrote @ Januar 5, 2010 at 20:11

    Ich bin ja nicht „explodiert“, ich war nur etwas irritiert darüber, dass Muslim- und Deutschsein offenbar als unvereinbar betrachtet wird von einigen hier, siehe den Beitrag von „Sixty“.

    —————————–

    Ich meinte Dich gar nicht, sondern dieZwei vor Dir, die sind ein bisschen ausgerastet, sie merken gar nicht, das genau dieses Verhalten das Ziel ist. Der Deutsche und der Ausländer sollen sich bekriegen, bzw. Gruppen wie Christen gegen die Muslime und umgekehrt. So möchte man es hinbiegen, dass wir Geistig und Körperlich uns gegenseitig Fertig machen. Während es ein dritten LACHENDEN gibt. Das muss verstanden werden, wenn tatsächlich eine positive Entwicklung erwünscht ist, den natürlich gibt es Meinungen, die Radikal sind, aber wer nur Deutsche kennt und sogenannte Muslime nur als Frauenunterdrücker mit terroristischen Gedankengut, die, die Welt erobern wollen, was erwartest Du von jenen??? Viele sind Radikalisiert, klingt komisch oder???
    Ist aber so, Dieser Hass oder auch nur falsche Auffassungen können nur durch ein vernünftig basierten Dialog geklärt werden. Viele sind bereit ihre Meinung zu ändern, wer in der Lage ist mit vernünftigen Fakten zu argumentieren. Selbst wenn die Person zuvor vor Wut fast an die Decke geht.

    Natürlich wird es immer unterschiedliche Meinungen zu verschiedenen Lebensarten geben, diese Differenz bleibt fester Bestandteil des Lebens und wir müssen so gut wie möglich damit umgehen, ohne aggressiv zu werden, auch wenn’s schwierig ist.

  43. @ Lutz Dorawa wrote @ Januar 5, 2010 at 20:50

    Was läuft, abgesehen von der Medienhetze- hier in Germany falsch, was als ein Grund unter Gründen für diese Diskussion angesehen werden kann? Wo sind die Gründe tatsächlich zu suchen, die die Mulitkultigesellschaft zu Fall gebracht haben.

    —————————————————————————-
    @
    Was läuft, abgesehen von der Medienhetze- hier in Germany falsch, was als ein Grund unter Gründen für diese Diskussion angesehen werden kann?

    Da gibt’s ja haufenweise Gründe. Einer von vielen ist das schüren von Rassismus, wurde auch schon in einem anderen Beitrag hier erläutert.

    @
    Wo sind die Gründe tatsächlich zu suchen, die die Mulitkultigesellschaft zu Fall gebracht haben.

    Zu Fall gebracht würde ich nicht so ausdrücken, die Gesellschaft wurde, soweit ich es erkenne, durch diverse Maßnahmen von Politik, Wirtschaft und Medien Anti-sozialisiert. Ich drücke es mal kurzgefasst, so aus.

  44. @Muslim:

    Ausgerastet sind hier nur zwei auf der anti-muslimischen Seite, wenn ich das recht verfolge, oder es wurden Kommentare gelöscht, die ich nicht mehr gesehen habe. Wie auch immer: Auf jeden Fall sind es einerseits schlechte Erfahrungen mit Muslimen, die zu solchen Meinungen führen, andererseits aber auch die Hetze in den Medien. Die Muslime kann man übrigens genauso wenig als homogene Gruppe betrachten wie die nichtmuslimischen Deutschen Aber man kann auch immer wieder beobachten, dass gerade die die größten Vorbehalte haben, die privat überhaupt keine Kontakte zu Muslimen haben.
    @Lutz Dorawa: Was ist falsch gelaufen? Gute Frage. Leider eine ganze Menge.
    Die ganzen Integrationsprobleme, die es vor allem in Großstädten wie Berlin zweifellos gibt, haben aber nur sehr oberflächlich gesehen etwas mit dem Islam zu tun. Kriminalität von Migranten schon mal überhaupt nicht, die in einem anderen Thread behandelt wurde. Erst mal wohnen in den sogenannten „Kiezen“ wie Neukölln hauptsächlich Leute mit geringem Bildungsstand, weil dort der Wohnraum billig ist. Außerdem kann man leider nicht leugnen, dass viele Deutsche nun mal nicht gern Ausländer in ihrer Nachbarschaft haben wollen, ein paar Erfahrungen habe ich ja schon vor einigen Wochen in der Diskussion mit einem User angeführt. Für die, die damals noch nicht dabei waren, will ich nur einiges davon noch mal schildern:
    Beispiel Wohnungssuche:

    In Bremen war in den 80 er Jahren Wohnungsnot, preiswerter Wohnraum also knapp. Mein Mann ist Akademiker und spricht akzentfrei Deutsch. Aber häufig war es so, dass wenn er am Telefon seinen Namen nannte, und zwar NACHDEM schon ein Besichtigungstermin vereinbart wurde, es auf einmal hieß, die Wohung sei doch schon vergeben, oder es wurde sogar unverblümt zugegeben, man wünsche keine Ausländer oder Kinder (ich erwartete unser 1. Kind damals). Angesichts solcher Erfahrungen ist es doch verständlich, wenn man lieber in eine Nachbarschaft zieht, die einen nicht ablehnt, oder? Irgendwann klappte es zwar doch nach langem Suchen, denn wir wollten bewusst nicht in ein vorwiegend von Migranten bewohntes Viertel ziehen.
    Ausländerfeindlichkeit „trifft “ aber nicht nur finanziell / sozial Schwache. In unserer Nachbarschaft war ein kleineres Haus zu verkaufen, und wir wollten es nur mal anschauen, weil wir etwas für meine Schwiegereltern suchten. Da wurden wir mit den Worten abgewiesen „Das ist nicht zu verkaufen!“ Wie ich hinterher um zwei Ecken erfuhr, wollten die nicht an Ausländer verkaufen. Das ist natürlich ihr gutes Recht, aber daran erkennt man nun mal eine gewisse Gesinnung. Trotzdem käme ich nicht auf die Idee, „die“ Deutschen als kollektiv ausländerfeindlich abzustempeln, aber nicht alle sind in der Lage, zu differenzieren, und dann kommt es leider häufig zu Rückzug und Abschottung in die eigene Community . Zwar ist das nicht richtig, aber aus Sicht von einfachen Leuten durchaus verständlich. Was ich an vielen Migranten kritisiere, auch an Russlanddeutschen, ist die vielerorts vor allem bei den Älteren mangelnde Bereitschaft, die deutsche Sprache zu erlernen. Bei vielen Jugendlichen hat das zu der paradoxen Situation geführt, dass die weder Deutsch richtig können, noch die Sprache ihrer Eltern. Außerdem wird zuwenig auf Bildung geachtet, obwohl das die erste islamische Pflicht ist. Die erste Sure, die offenbart wurde, beginnt mit „Lies“, im weiteren Sinne beinhaltet das durchaus die Aufforderung zum Lernen und sich zu bilden.
    Auch das Ausnutzen von Sozialleistungen bei gleichzeitiger Schwarzarbeit ist natürlich nicht in Ordnung , aber das gibt es nicht nur bei Ausländern. Das ist ein Problem, das den unseligen Hartz IV- Gesetzen geschuldet ist, nicht der Herkunft. In der Presse geistern ständig die Fälle von den sogenannten „Ehrenmorden“, die vor allem wenn, dann hauptsächlich bei Türken kurdischer Herkunft vorkommen und mit dem Islam nicht vereinbar sind. Dass sich sämtliche Islamverbände davon wie auch von jeder Form des Terrors distanzieren und es scharf verurteilen, wird aber von der Mehrheitsbevölkerung hier kaum zur Kenntnis genommen, statt dessen müssen wir uns immer aufs neue dafür rechtfertigen, das kann schon mal etwas „nerven“. Das sind nur ein paar Punkte…

  45. @ Jürgen Elsässer

    Antwort der Globalisten besteht darin, weltweit einen Völkerbrei zu erzeugen, der so unstrukturiert ist, dass sich kein Widerstand gegen ihre Herrschaft mehr organisieren läßt
    ————————————–

    Dazu gehört nicht nur Völkerbrei, falls man das überhaupt so bezeichnen kann, die Arbeiten auf sämtlichen Ebenen, wie ich zuvor erwähnte, durch diverse Maßnahmen von Politik, Wirtschaft und Medien die Bevölkerung zu Anti-Sozialisieren.
    (klingt irgendwie besser als asozialisieren)

    Dazu kommt künstlich inszenierter Terrorismus,

    Volksverdummung mit allen Mitteln, damit die Bevölkerung handlungsunfähig wird.

    Aufhetzung von Völkergruppen gegeneinander

    Wirtschaftliche Ausblutung des Bürgertums

    Das sollte der Bürger begreifen, die Zeit läuft allmählich ab.

    2. Punkt

    „Einwanderer sind willkommen und sollten eingebürgert werden, sofern sie den Staat und die „Leitkultur“ des Landes, in das sie gekommen sind, respektieren. Die Schweiz hat das Recht, schweizerisch zu bleiben, so wie die Türkei das Recht hat, türkisch zu bleiben“

    ich Verstehe was sie meinen, aber die Art von Definition trifft nicht mehr die neue Generation, soweit ich es erkennen kann, weil diese Bevölkerung aus internationalen Kulturen stammen, was EU-BRD betrifft.

    Die Schweiz und kleinere Länder, natürlich sollte jeder Mensch bei Einwanderung in andere Kulturen sich entsprechend vernünftig verhalten, wobei das in der Regel kein Problem darstellt, wird ja vieles künstlich per Medien hochgeputscht. Themen die keine sind, werden Thematisiert. Nur Weil mein Nachbar ein 10 Meter hohen Weichnachtsbaum im Garten aufstellt, mit Super -Weichnachtsbeleuchtung muss ich die Polizei und RTL anrufen, noch ne Rakete rüber schießen, Warnplakate aufstellen gegen Anti-Muslimisches verhalten???

    Alles Nonsens

    Natürlich, es wird immer ein paar Leute geben die am Rad drehen, wird sich niemals ändern, egal aus welchen Kulturen. Der Mensch bleibt Mensch mit seinen ganzen Macken.

  46. Zitat JE: „So wäre es gefährlich für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, […] wenn Moscheen denselben Platz oder dieselbe Prominenz beanspruchen würden wie Kirchen.“

    Gerade das sehe ich nicht so! Warum?
    Moscheen würden erst dann denselben Platz oder dieselbe Prominenz beanspruchen, wenn hierher so viele streng gläubige Muslime herkommen, die nicht nur kein Schweinefleisch essen, sondern auch wenigstens 1x / Monat zur Moschee gehen. Auch ältere Muslime haben Gehbehinderungen. Sollen sie durch ganz Berlin etwa fahren müssen, um eine Moschee besuchen zu können?
    Die Gastarbeiter gehen im Rentenalter oft nicht wieder in ihre alte Heimat, weil sie nur vorhatten, hier genug zu verdienen, um im Alter, wie die Rente eigentlich vorsah, von diesem Geld gut leben zu können, an ihren Geburtsort zurückziehen zu können. Wegen Standrard-Antworten wie zu gering qualifiziert, zu wenig Sprachbeherrschung werden ausl. Mitbürger meist unter Tarif bezahlt, oder auch in 1 € Jobs gesteckt, und können gar nicht zurück nach Soundso. Hier sind gerade ältere isoliert und unglücklich, auch, weil bei denen zuhause es oft wärmer ist. Sollen die Muslime, die hier ihre beste Zeit ‚verarbeitet‘ haben, wie die dt. RentnerInnen in christliche Einrichtungen gehen müssen, wo in der Armenspeisung nach Dankgebet an die heil. Dreifaltigkeit Schweinefleisch aufgetischt wird? Muslime, die hier ins Krankenhaus müssen, werden schon in manchen solchen priv. KHs schlecht behandelt, bekommen, weil es hier billiger ist, Schweinefleisch an 2-3 Tagen. Respektieren wir diese Leute, auch, wenn wir selbst gern Schweinefleisch essen, Ethanol trinken. Am Wochenende hat Klaus v. Donanyi gesagt, er wolle für jede Moschee in der BRD eine chr. Kirche in der Türkei gebaut sehen. Hä? Wer soll da rein gehen, die unterhalten? Blauhelme, die Bundeswehr, nur die Ossis aus der Bundeswehr, damit die BW nicht so mit Ossis überrepräsentiert ist, wie es der Hr. Wolfsohn sieht? Hartz-IV-Betroffene, damit sie endlich den wohlhabenden Touristen nicht das Stadtbild vermiesen?
    Ich vermute, Teile der Bourgeoisie wollen am liebsten wieder in Synagogen Feuer legen, oder, daß der Mob es tut. als Ersatzhandlung wendet man sich gegen eine andere Minderheit, die nicht so fest im Sattel sitzt.

  47. @Weiterdenker: Ich vermute, Herr Elsässer meint Riesenmoscheen, und die braucht es in der Tat nicht an jeder Ecke zu geben. Für die, die nicht gern lange Wege zurücklegen können oder wollen, „tut“ es auch die kleine Stadtteilmoschee, so sie in einem Gebiet wohnen, wo viele Muslime leben.
    Das Argument mit dem Schweinefleisch im Krankenhaus verstehe ich nicht, man kann vegetarisches Essen bekommen. Davon abgesehen, habe ich mir immer was von Familienangehörigen bringen lassen, weil ich das Krankenhausessen nicht mochte. Schlecht behandelt wurde ich dort auch nie, aber Gott sei Dank war ich bis auf die Geburten meiner Kinder nie im KH.

    Die Aussage von Klaus v. Donanyi über Kirchen in der Türkei ist natürlich insofern lächerlich, als dass es dort gar nicht diesen Bedarf gibt und die vorhandenen Kirchen schon ausreichen, von denen es in istanbul im übrigen reichlich gibt, auch größere:

    http://www.eslam.de/begriffe/s/sankt_antonius_kirche_istanbul.htm

    Dort liegt übrigens auch Missionsmaterial auf Türkisch aus, für die, die meinen Mission sei in der Türkei verboten.

    Allerdings ist es nicht traurig, wenn alte Menschen überhaupt irgendwelche „Einrichtungen“ aufsuchen müssen? Ich habe gehört, dass es in Berlin schon ein türkisches Altenheim geben soll. Schlimm genug, wenn das nötig ist.

  48. Nachtrag: Ich bin dagegen, wenn Moscheen den Namen von irgendwelchen osmanischen Eroberern gegeben wird! Denn Eroberungsfeldzüge sind per se unislamisch.

  49. @ Umm Hussain

    „Nachtrag: Ich bin dagegen, wenn Moscheen den Namen von irgendwelchen osmanischen Eroberern gegeben wird! Denn Eroberungsfeldzüge sind per se unislamisch.“

    Sehr lobenswert! Verraten Sie mir dennoch, warum es getan wird?
    Und warum sehen Sie darin keine Bestätigung des Eroberungsgedankens hinter so manchen Moscheebauten?

  50. Schneeflöckchen hat heute genug gearbeitet und darf jetzt raus, um an der frischen Luft auf neue Inspirationen zu kommen. – Ab Morgen Kommentarobergrenze: Fünf Stück pro Tag. Der Rest findet auf http://wordpress.schneeflocke.com statt …

  51. Antworten haben sie leider auch keine, Herr Elsässer, nur die alte rot-faschistische-zensur-leier.

  52. schneeflocke wrote @ Januar 6, 2010 at 15:36

    Und warum sehen Sie darin keine Bestätigung des Eroberungsgedankens hinter so manchen Moscheebauten?

    Immer dieselben Geschichten.
    Also, wenn gnadenlose Eroberung der Kern der muslimischen Gemeinde wären,
    was wäre dann??

    Was wäre wenn von ca. 1 Milliarde Muslimen als überzeugte Eroberer loslegen würden,
    oder nur 500 Millionen??? Dann wäre weltweit Krieg und mit den verrückten Militärs, die würden aus Angst ein Thermonuklearen Krieg starten, damit sie nicht verlieren.

    Was wäre, wenn Terrorismus tatsächlich Kernüberzeugung der Muslimischen Gemeinde wäre?? Von den paar Millionen in Deutschland legen, sagen wir mal nur 5000 Leute los, als wilde Bombenbauer, dann wäre Krieg in Deutschland, in sämtlichen Städten Deutschlands leben Muslime, dass heißt sämtliche Städte werden in Schutt und Asche zerlegt.
    So würde es enden, wenn es wahr wäre.

    Die Realität zeigt das Gegenteil , gewisse Organisationen bemühen sich nach Kräften Muslime als Terroristen auf zu finden und für ihre Interessen einzuspannen. Vergeblich, bis auf ein paar ungebildete Muslime, die sie einspannen konnten fast völlig erfolglos. Ich würde sogar sagen verzweifelt. Da will einfach keiner mitmachen, dass haben die sich sicherlich leichter vorgestellt. Diverse Leute haben innerhalb einiger Jahre mehrfach versucht Kontakte mit Muslime aufzunehmen, sie zur Zusammenarbeit eingeladen, Bezahlung angeboten, versucht zu erpressen usw.

  53. Ich stimme Umm Hussain in seinen/ihren Einschätzungen zu.

    Ich arbeite seit Jahren mit Kindern muslimischer Migranten und Asylanten (Araber, Perser/Iraner, Türken, Kurden, Pakistani…) und deren Eltern. Islamisten unter diesen sind mir nicht bekannt. Probleme gibt es zu Hauf, in erster Linie hervorgerufen durch das,sagen wir mal, „traditionelle“ Männer- bzw. Frauenbild einiger Familienm jeweils durchaus abhängig von ihrer jeweiligen Herkunft. Darauf möchte ich hier jedoch nicht eingehen; die Presse ist voll davon. Dagegen ignoriert die Presse die Vielzahl integrierter Muslime, die ihre Kinder sorgfältig und liebevoll zu Menschen erziehen, die an der Gesellschaft, in der sie leben, nicht nur teilhaben sondern aktiv und konstruktiv teilnehmen.

    Ich habe verstanden, dass es „den“ Islam nicht gibt. Es gibt Schiiten (das sind auch die einzigen, die das, Sunniten, Wahabiten und ihre Ableger, die Taliban, Aleviten…Manche Jesiden werden für Muslime gehalten und sind doch gar keine. Ebenso gibt es Ex-Muslime, sekuläre Muslime, gläubige Muslime, fundamentalistische und islamistische Muslime. Es gibt muslimische Mädchen, die nicht zum Schwimmunterricht dürfen und solche, die
    ihre deutschen Freunde nach Hause einladen. Es gibt Eltern, die ihre Töchter unter das Kopftuch zwingen und ihre Söhne verherrlichen und Eltern, die ihre Kinder frei erziehen und entscheiden lassen. Es gibt unterschiedliche Einstellungen, Glaubenssätze, Erziehungsmaximen, Arroganzen…unterschiedliche Individuen eben.

    Ich habe verstanden, dass „der“ Islam eine Hierarchie der „Geistlichen“ nicht kennt. Es gibt keine oberste, dem Papst vergleichbare, Instanz. Das erschwert das Verständnis für Nicht-muslime erheblich. Es führt auch dazu, dass man meint, jemand würde für „den“ Islam sprechen, obwohl er nur ein mehr oder weniger einflussreicher Schriftgelehrter ist, dessen Koranauslegungsvariationen jeweils mehr oder weniger einflussreich sind. Dies gilt selbstverständlich auch für alle bekannteren „geistigen Führer“ in den z.B. arabischen Ländern.

    Ich habe verstanden, dass der traditionelle Islam eine Trennung von Religion und Staat nicht vorsieht. Im Gegenteil. Warum dies in diesem blog auch in Bezug auf den Iran so gar keine Rolle zu spielen scheint, wundert mich sehr.

    Ich habe verstanden, dass nicht die Anzahl oder die Höhe der Minarette an Moscheen relevant ist, sondern die Worte des zuständigen Imam. Die sollte man tunlichst verstehen und ggf. entsprechend reagieren.

    Was ich nicht verstehe, ist das – meiner Wahrnehmung nach – oftmals fehlende soziale und aufklärerische Engagement integrierter Muslime. Die offene Moschee ist eine wunderbare Idee, ersetzt jedoch nicht die Sozialarbeit in Problemfamilien, welche unbedingt von Menschen mit dem entsprechenden Migrationshintergrund geleistet werden müsste. Mir sind in dieser Beziehung nur viel zu wenige Einzelindividuen bekannt, die sich hier einbringen.

    Da ich immer weniger verstehe, von wem hier die Rede ist, wenn in diesem blog von „wir“ gesprochen wird, war dies nun ein Beitrag zu „Der Islam und ich“.

  54. „Muslime als Terroristen auf zu finden“

    sorry, meinte, die als Terroristen eingespannt werden könnten.

  55. sorry, da fehlt was in der Klammer:

    …(diese sind auch die einzigen, die das Geißelungsritual meines Wissens nach durchführen)…

  56. >ich war nur etwas irritiert darüber, dass Muslim- und Deutschsein offenbar als unvereinbar betrachtet wird von einigen hier, siehe den Beitrag von „Sixty“.Die Unterscheidung zwischen deutschen Staatsbürgern und ethnischen Deutschen gehört in die Ethnologie, nicht in die Politik und das Recht.<
    Auch das ist nicht von mir … ich habe lediglich deutlich machen wollen, daß "deutscher Staatsbürger" und "Deutscher" nicht unbedingt das gleiche ist.
    Das gibt es auch in anderen Ländern … z. B. sind die in Südtirol (1919 von Italien widerrechtlich annektiert und bis heute von diesem Staat besetzt) lebenden Angehörigen der deutschsprachigen Volksgruppe (die 2/3 der dort lebenden Bevölkerung stellt) zwar formal "italienische Staatsbürger", aber nie und nimmer Italiener und wollen das in ihrer übergroßen Mehrheit auch gar nicht sein.
    Im übrigen habe ich doch ausdrücklich hervorgehoben, daß in Deutschland geborene Ausländer, deren Muttersprache Deutsch ist, natürlich "Deutsche" sind … so jemand wie z.B. Gülcan ist dafür ein allerdings extremes Musterbeispiel 🙂

  57. >ich war nur etwas irritiert darüber, dass Muslim- und Deutschsein offenbar als unvereinbar betrachtet wird von einigen hier, siehe den Beitrag von „Sixty“.<
    Nochmal: Das habe ich nirgends geschrieben.

  58. me. wrote @ Januar 6, 2010 at 21:29

    vom 9. Dezember appellierte der französische Präsident Nicolas Sarkozy in extrem nationalistischer und kaum verhüllt islamophobischer Weise an die reaktionärsten Kräfte der französischen Gesellschaft.“

    ——————————

    Wie ich schon zuvor sagte, man will Volksgruppen gegeneinander Aufhetzen.

    ——————————

    @ exmoonie wrote @ Januar 6, 2010 at 19:00

    Ich habe verstanden, dass es „den“ Islam nicht gibt.

    Doch, den gibt’s, hier muss unterschieden werden zwischen dem Menschen, die sich als Anhänger, also Muslime bezeichnen und der Religion an sich. Den Islam zu verstehen setzt ein gutes Maß an theologischen Fachwissen voraus. Viele glauben, wenn sie ein bisschen im Quran (Koran) blättern, bzw. in der Interpretation, dann wären sie in der Lage sofort alles zu verstehen und entsprechend zu interpretieren. Dem ist aber nicht so, man kann nur zu diesem Schluss kommen, aufgrund mangelnden Fachwissens.

    Des weiteren wird systematisch verhindert das gute Gelehrte nach Deutschland kommen, die sehr viel Aufklärungsarbeit leisten könnten bei den Muslimen selbst. Zum Beispiel in Berlin oder Köln, wo Menschen die Orientierung verloren haben und nur noch als Störenfriede aktiv sind. Das will man nicht. Z.B. noch nie wurde in irgend einer Talk Show oder Diskussionsrunden Fachgelehrte eingeladen, nur sogenannte Islamexperten (HAHAHA) die ich selbst ohne Anstrengung hätte widerlegen können. Niveauloses Gerede. Man lädt keine echten Gelehrten ein, weil die in der Lage wären alle Widersprüche und Falschaussagen zu wiederlegen. Das wäre der Horror der Medien und gewisser Poltiker.

  59. @Linkspatriot: Zitat: „Dann wird auch „Erkan“ im deutschen Haus Respekt besitzen und Respekt bekommen, statt marodisierend unzählige Neuköllns und Marxlohs zu schaffen und damit einem Bürgerkrieg Vorschub leisten, den hier KEINER will, im Westen aber jeder!“

    Vollste Zustimmung!! Finde es auch sehr gut und wichtig, dass du Deutschland auch nicht zum Westen zählst, denn es muss endlich Schluss damit sein, dass dieser Propagandabegriff benutzt wird, um eine Unwertegemeinschaft zwischen den angloamerikanischen Staaten und uns Deutschen und Kontentaleuropäern zu suggerieren. Wir wollen das US-Kapitalismodell hier nicht!! Umfragen belegen dieses, doch die etablierten Parteien und Politiker kümmert das mal wieder nicht…

    Und zum eigentlichen Thema: Es gilt, die zum Teil perfiden Spaltungsstrategien von USA und Finanzoligarchen zu durchkreuzen, und zu verhindern, dass die alteingessesene Bevölkerung und die Migranten gegeneinander aufgewiegelt werden. Jürgen hat das wirklich gut beschrieben. Zu diesem Zwecke ist gegenseitige Rücksichtnahme und Toleranz notwendig, Vorurteile müssen abgebaut werden, und sowohl latent oder offen rassistische Einstellungen, als auch übertrieben naive Multi-Kulti-Träume (welche z. B. eine Leitkultur grundsätzlich ablehnen) müssen dauerhaft überwunden werden. Gerade zum überzogenen Multi-Kulti-Kult ist anzumerken, dass er rassistische Gruppen und deren bösartige Propaganda eher begünstigt, als bekämpft, indem alles, was nicht den Wunschvorstellungen der pseudolinksalternativen Phantasten entspricht, als faschistisch denunziert wird…

  60. Werter Jürgen,
    du machst es dir eindeutig zu leicht, wenn du unter dem Namen ISLAM versuchst alle „Muslime“ unter einen Scheffel zu bringen. Sunniten, Schiiten, Salafiten, Wahhabiten, Sufiten, Imamiten, Zaiditen, Ismailiten, Laizisten, Hizbis, Tablighis, Nationalisten, Discomuslime, Namensmuslime usw usw.
    Michel Friedmann ist gewiss nicht mein Liebling, aber in einer Diskussionsrunde sagte er mal etwas sehr passendes…was ich bis dato eigentlich auch so empfunden hatte.
    Zitat:
    „Sie können von einem deutschen Staatsbürger, ich rede schon garnicht von Ausländern, nicht mehr verlangen, als das er den Gesetzen folgt und das er ein rechtstreuer Bürger ist. Mehr Rechte haben sie als Politiker gegenüber dem Bürger nicht einzufordern.

    Müssen tue ich nur, was die Gesetze verlangen. Den Rest kann jeder Mensch, Gott sei dank, in einer freien Gesellschaft selber entscheiden und sich frei entfalten.“
    (Michel Friedmann)

    Wir Islamisten (also die Muslime die ernsthaft den Islam praktizieren und ihn als einzige Grundlage ihres Lebens empfinden) möchten nur unseren Glauben praktizieren dürfen. Wir wollen weder von Links, von Rechts oder von der Mitte politisch vereinnahmt und instrumentalisiert werden.
    Jede Diskussion, die den ISLAM als ein aussergesellschaftliches Phänomen betrachtet ist im Kern antiislamisch.
    Wir „Muslime“ sind alle Teil dieser Gesellschaft und prägen diese Gesellschaft, wie es vorher schon immer Teile der Gesellschaft taten. Es gibt keine Leitkultur, denn die deutsche Kultur ist schon immer Resultat des Wandels gewesen, der durch Teile ihrer Gesellschaft ausging.
    Die Tatsache, dass diese Prägung von unserer Seite als unerwünscht betrachtet wird erklärt auch die Nennung des ISLAMS neben dem WIR und nicht inklusive.

    @Umm Hussein:
    Ich finde es keine feine Art von dir, hier unter den Kuffar den Schiismus als einen Diin darzustellen der frei ist von extremen Gruppierungen und im gegensatz dazu sunnitische Gruppierungen zu verteufeln.
    Auch die Wahhabitenkeule kannst du getrost steckenlassen.
    Innerislamische Dispute werden mit dem Quran und von Muslimen diskutiert und gelöst und nicht auf Polit-Blogs von nichtmuslimischen Journalisten.

    Yahya ibn Rainer

    P.S.: Übrigens Jürgen, wir kennen uns aus Hamburg. Anfang Oktober hatten wir ein kurzes Meeting.

  61. @all:

    Nur damit es nicht zum falschen Verständnis gereicht.
    Kafir ist das arabischsprachige Antonym für Muslim.
    Bedeutet also im übertragenden Sinne Nichtmuslim.
    Kuffar ist lediglich der Plural von Kafir.

    Es ist kein Schimpfwort oder ähnliches.

    Yahya ibn Rainer

  62. @Hamburge Islamist

    Ich habe eine Frage:

    Wenn also Islamisten Muslime sind, die den Islam als einzige Grundlage ihres Leben empfinden, was wären dann außerislamische Dispute im Gegensatz zu innerislamischen Disputen?

  63. @ Hamburger Islamist

    „Sie können von einem deutschen Staatsbürger, ich rede schon garnicht von Ausländern, nicht mehr verlangen, als das er den Gesetzen folgt und das er ein rechtstreuer Bürger ist. Mehr Rechte haben sie als Politiker gegenüber dem Bürger nicht einzufordern.

    Müssen tue ich nur, was die Gesetze verlangen. Den Rest kann jeder Mensch, Gott sei dank, in einer freien Gesellschaft selber entscheiden und sich frei entfalten.“
    (Michel Friedmann)

    Wir Islamisten (also die Muslime die ernsthaft den Islam praktizieren und ihn als einzige Grundlage ihres Lebens empfinden) möchten nur unseren Glauben praktizieren dürfen.

    @ Hamburger Islamist

    Eine Frage, und diese beschäftigt wohl viele Gemüter, meines in jedem Fall:

    Wie kann ein rechtgeleiteter Muslim, der den Islam als EINZIGE Grundlage seines Lebens empfindet, gleichzeitig (mit gutem Gefühl oder wenigstens mit innerem Frieden) die von Menschen gemachten Gesetze z.B. einer Demokratie achten und einhalten?

    Ist das nicht ein unlösber Widerspruch?

  64. @exmoonie:
    Jedwede argumentative Auseinandersetzung mit Nichtmuslimen natürlich.
    Das ist zu verstehen wie innerparteilich und ausserparteilich oder innerfamiliär und ausserfamiliär.
    Innerislamische Dispute werden in erster Linie mit dem Quran und (ausser bei Schiiiten) der Sunnah gelöst. Nichtmuslime werden eine solche Lösung wohl nur ungern als zufriedenstellend empfinden.

    Yahya ibn Rainer

  65. @schneeflocke:
    Es gibt bis dato (nach meinem Wwissensstand) in der deutschen Gesetzgebung keinen Zwang, der für einen Muslim eine sündhafte Handlung bedeutet.
    Das Leben hier in Deutschland ist durchaus (noch) erträglich.
    Aber die antiislamische Lobby arbeitet ja schon fleissig um diesem Umstand Vergangenheit werden zu lassen.
    Die islamische Gesetzgebung in ihrer Ganzheit existiert nirgendwo auf diesem Erdball und die deutsche Rechtsstaatlichkeit ist (im Vergleich mit den sogenannten isl. Staaten) vorbildlich. Scharia ist nicht alles, Gerechtigkeit ist die Grundlage von allem.

    Yahya ibn Rainer

  66. Salam Alaikum Yahya ibn Rainer,

    Es gibt ein paar wichtige Punkte an die ich erinnern möchte.

    1)
    Wie bekannt, diese Plattform stammt nicht von Muslime und wird auch von sehr wenigen Muslimen genutzt. Bitte bewusst machen wer diese Seiten besucht, ich sage es nicht um Dich zu provozieren. Sehr wichtig und zu berücksichtigen, viele Menschen sind Kulturell völlig verschieden geprägt, mit anderen Lebensvorstellungen. Aufklärung und Dialogt ist gefragt.

    2)
    ich meine, Elsässer kann Dir sicherlich nicht folgen, sowie andere hier, wenn Du mit Themen kommst, die für Muslime innerhalb der Glaubensgemeinschaft sehr wichtig sind diskutiert zu werden. Ich verstehe Dich, viele Nicht-Muslime halten das für übertrieben

    Du weiß, dass viele über kein entsprechendes, theologisches Niveau verfügen. Das führt zur Verwirrung, sogar Ablehnung. Sie können das nicht einordnen und halten Dich für ein Rassisten, Übertreiber, Hardcore-Islamist usw.. Wenn Du hier Schiiten kritisierst, wie sollen sie das Einordnen??? Nichts dagegen wenn Du mit demjenigen reden und diskutieren möchtest. Das Forum hier ist dafür nicht geeignet. Lade ihn zu einem Gespräch auf einer anderen Seite ein und sage ihm was Dich stört , was ,wieso und warum.
    Ein vernünftiges Gespräch eben. Ich weiß das Du das beherrscht.

    3)
    Zweck dieser Plattform dient im Kern einer anderen Sache.

    Elsässer versucht Leute zu sammeln die sich mindestens bemühen Gleichgewichte auf politischer Basis herzustellen. Sicherlich, man muss viel diskutieren, erklären.

    Es wird auf europäischen Vorstellungen starten und ausgerichtet, mit dem Versuch ohne schwerlastige, rassistischen Vorstellungen.

    Falls Du von Elsässer was anderes erwartest???

    Ich meine, ein Deutscher mit christlicher Prägung, der versucht sein Heimatland vor einer faschistischen Mafia zu schützen. Bemüht positives zu erwirken, allein das ist wirklich eine Mammutaufgabe. Er zeigt Dialogbereitschaft. Bereitschaft sich weiter zu entwickeln, bzw. aus Fehlern zu lernen. Aber man sollte keine Wunder erwarten, der Mann steht sicherlich unter gewaltigen, politischen Druck. Ist auch nur ein Mensch mit seinen Fehlern und schwächen, wie wir alle.

    4)
    Viele Besucher sind negativ beeinflusst und sehr verunsichert. Wie willst Du mit jemanden eine friedliche Gemeinschaft bilden, bei den Vorbelastungen.

    Folgende Faktoren sind zu berücksichtigen:

    Pyscho-Medien Gehirnwäsche
    Kulturelle Prägung
    Der Mensch an sich mit seinen Schwächen

    Sind zwar nur wenige Punkte, aber die gehen sehr in tiefe. Dagegen anzukommen und zu einem vernünftigen Dialog zu finden, Missverständnisse aufzuklären, ist wirklich schwer genug.

    Wenn ich was vergessen habe oder Du meinst da stimmt was nicht, dann korrigiere mich bitte

  67. @schneeflocke:

    Die islamische Gesetzgebung in ihrer Ganzheit existiert nirgendwo auf diesem Erdball und die deutsche Rechtsstaatlichkeit ist (im Vergleich mit den sogenannten isl. Staaten) vorbildlich. Scharia ist nicht alles, Gerechtigkeit ist die Grundlage von allem.

    Yahya ibn Rainer

    Danke für die Antwort. Warum hört man solches selten bis niemals in den Medien und übrigens leider auch nicht von den bekannten Islamischen Verbänden, eagl ob DITIB oder andere?!

    Das muss sich ändern, wenn das gemeinsame Leben nicht zur Hölle werde soll und letztlich in einer Katastrophe müden müsste.

    Wie sehen Sie das?

  68. @ Muslim from German:
    Wa alaykum as-salam wa rahmatullah
    Die Niya (Absicht) von Jürgen ist sicherlich lobenswert. Allerdings stellt er seine Thesen hier ja zur Diskussion. Aus diesem Grunde fühlte ich mich frei diese zu kritisieren.
    Hier wird eine Weltreligion als Statthalter für Migrationsprobleme benutzt. Der Islam an sich ist aber niemals das Problem gewesen. Das Problem sind auf der einen Seite lernfaule und desorientierte Migranten und auf der anderen Seite Einheimische, die um die „angebliche“ christlich-morgenländische Vormachtstellung fürchten.
    Ich bin Deutscher, ich spreche ein ungebrochenes Deutsch, habe eine abgeschlossene Berufsausbildung, bin in der Gewerkschaft und habe eine kleine Familie. Ich bin weder vorbestraft noch in irgendeiner Weise kriminell aktiv. Ich grenze mich nicht ab und kommuniziere durchaus regelmäßig mit anderen Menschen (egal welcher Religionsangehörigkeit) in meinem Umfeld.
    Und ich bin Muslim -alhamdulillah-. Und ich gebe offen zu das ich einer derjenigen bin, die in der Öffentlichkeit als Islamisten wahrgenommen werden.
    Der Islam ist und war nie das Problem.
    Muslime sind (leider) keine homogene Erscheinungsform. Schon allein auf der politische Ebene erkennt man das sehr gut.
    Der Generalsekretär des ZdM, Aiman A. Mazyek ist Partei-Mitglied bei den Wirtschaftsliberalen (FDP). Safet Babic ist gar NPD-Mitglied. Bülent Arslan ist in der CDU, Vural Öger „Sozial“demokrat und Cem Özdemir ist bekannterweise ein Grünliberaler.
    Wir haben ultrafaschistische Organisationen wie die Grauen Wölfe und scheinbar islamische Organisationen wie die Hizbut-Tahir, die den Umgang mit deutschen Faschisten sehr zu schätzen weiß.

    Eine Debatte, die eigentlich die Umtriebe einiger muslimischer Migranten aufgreifen muß, wird auf den Islam projeziert und greift damit Muslime an wie mich…“Native german“, Muslim aus innerer Überzeugung und vollkommen integriert.

    @ schneeflocke:
    Wenn man diese Verbände gezielt darauf ansprechen würde (Rechtsstaalichkeit in Deutschalnd), dann müßten sie schon lügen um diese nicht lobhaft zu erwähnen…aber auch hier geht der Trend nach unten.
    Aber diese zahlreichen Verbände und Vereine werden von den meisten Muslimen (mich eingeschlossen) sowieso nicht als repräsentativ angesehen.
    Wie schon erwähnt, der Islam ist nicht das Problem, sondern eher national geprägte Migranten (egal welcher Religionsangehörigkeit)..

    Yahya ibn Rainer

  69. Hamburger Islamist wrote @ Januar 10, 2010 at 13:44
    ————————————–

    Salam alaikum Yahya ibn Rainer,

    hinter dem Thema steckt mehr, als es scheint.

    —————————-
    Hamburger Islamist wrote

    „Die Niya (Absicht) von Jürgen ist sicherlich lobenswert. Allerdings stellt er seine Thesen hier ja zur Diskussion. Aus diesem Grunde fühlte ich mich frei diese zu kritisieren.“

    ——————-

    Dagegen ist nichts einzuwenden, mein Ziel war es Dich zu sensibilisieren in der Art der Kritik und dem Nachdenken über die Person an sich, sowie deren Umfeld, daß Einfluß nimmt auf das Verständnis und Wahrnehmung. Das gestaltet sich nicht so einfach.

    ——————–

    Hamburger Islamist

    „Eine Debatte, die eigentlich die Umtriebe einiger muslimischer Migranten aufgreifen muß, wird auf den Islam projiziert und greift damit Muslime an wie mich…“

    ———————-

    Ich verstehe Dich vollkommen, der Knackpunkt liegt genau hier, „der Islam“, „die Muslime oder was darunter verstanden wird“.

    Die Problematik ist das „Verständnis“, dass durch diverse Desinformationen, Unwissendheit, verhalten durch Südländer und andere Menschen, die sich als Muslime bezeichnen ein völliges Zerrbild für den Deutschen Bürger ergibt.

    Der kann es nicht auseinander halten, nicht analysieren und nachvollziehen,
    was ist nun Islam und was Muslime.

    Was gehört zusammen oder getrennt???

    Für Dich ein Klacks, eine Leichtigkeit.

    Für den deutschen Bürger oder anders kulturell geprägten Menschen, ohne theologische Fachkenntnis????

    Die Katastrophe ist vorprogrammiert, die Medien nutzen es gnadenlos aus.

    Nicht umsonst warne ich vor der
    Pyscho-Medien Gehirnwäsche in diesem Blog, der erblichen Einfluß nimmt. Ist ein Thema für sich, ab es geht auf die Nazi-Zeit zurück, die, die Methoden perfektioniert hatten. Wie sonst hätte ein Christlich-Jüdisches Volk seine eigenen Leute verfolgen können, aufgrund rassistischen Ansichten. (dickes Thema)

    Die Katastrophe ist vorprogrammiert, die Medien nutzen es gnadenlos aus.

    Der deutsche Bürger denkt sich sein teil dazu.

    Was denkt der Bürger???

    Abhängig vom Wissen und Erfahrung, die kann gut sein, als auch sehr Schlimm.
    Wenn von deutschstämmigen Eltern ihre Kinder in die Schule gehen und dort die schlimmsten Schläger Südländer sind. Der Junge oder das Mädchen dauernd belästigt oder verprügelt werden, und die Täter, deren Eltern irgendwie Muslimisch aussehen, was wird der deutschstämmige Elternteil sich wohl denken???

    Es gibt zig Möglichkeiten, in der Kombination von Problematiken, körperlicher oder verbaler Gewalt in der Begegnung.

    In den Medien wird Islam als Deutschfeindlich dargestellt.

    In den Medien ist Islam = Muslime.

    Man könnte alles noch ausführlicher Erläutern, ich lasse es erst mal so.

  70. Hallo Goldman, wirklich interessante Story.

    Warum pustet man die Delta-Rebellen nicht weg, bei der Menge an Geld sicherlich lohnenswert für Shell und co.

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