Gutes Neues, Ahmadinedschad!

Einen Piccolo darf der Präsident heute Nacht schon mal aufmachen

OK, es darf auch ein alkoholfreier sein! Ich bin ja nicht dogmatisch, solange ich selber machen darf, was ich will. Aber mal im Ernst: Es gibt niemand im Iran, der Europa und Deutschland die Scharia aufdrücken will. Niemand! Entsprechende Äußerungen gibt es vielleicht von den Jungs vom Joint Venture Al Qaida/CIA, aber das ist was anderes, oder? Nichtmal das „Minarette sind Bajonette“-Geschwätz kommt aus dem Iran, sondern vom NATO-Partner Erdogan. Cui bono?

Aber zurück zu Ahmadinedschad: Feiern darf er heute durchaus, denn der gestrige Tag hat gezeigt, dass die Bevölkerung nach wie vor hinter ihm steht. Die Teilnehmerzahl an den Demonstrationn -Hundettausende? Millionen? – war beeindruckend. Die Opposition tat klug daran, ihre eigenen Aufmärsche abzublasen. Das zeigt, wie das Kräfteverhältnis ist. Nun könnte man sagen, auch am 7. Oktober 1989 haben auf dem Alex noch 100.000 zum 40. Jahrestag der DDR demonstriert – und vier Wochen drauf war alles perdu. Aber ein Blick selbst ins Westfernsehen zeigt den Unterschied: 1989, das war wirklich ein braver SED-Umzug mit Winkelementen und auswendig gelernten Slogans. Aber die Demo gestern in Teheran – die hatte Schmackes! Die Leute waren erkennbar wütend über die Krawallanten und das imperialistische Ausland.

Auch gute Genossen haben in den letzten Tagen ein Ende der Islamischen Republik vorhergesagt. Angeblich wegen der inneren Widersprüche. Ich glaube, hier wird eine unzulässige  Analogie zum  Realsozialismus gezogen. Der wurde tatsächlich beseitigt von einem Teil seiner eigenen Führungsclique, die sich vom Westen kaufen ließ. Aber – man beachte die feine Ironie – so leicht bestechlich wie Kommunisten sind Gläubige nicht. Sie wissen nämlich, dass der Porsche, denen ihnen die CIA nach erfolgreicher Orange-Revolution vor die Garage stellt, die Höllenqualen nicht aufwiegt, die auf den Verräter im Jenseits warten. Der Kommunist Schalck-Golodkowski aber verfrühstückt am Tegernsee seine SED/CSU-Millionen und glaubt, dass er ausgesorgt hat …

Natürlich gibt es eine korrupte, verkommene Bourgeoisie auch im Iran, Stichwort Rafsandschani. Die würden jederzeit mit dem Westen putschen. Aber diese Leute gehören nicht zum „Regime“, nicht zur politischen Klasse. Selbst wenn sie einen Teil der bewaffneten Kräfte korrumpieren könnten, hätten sie immer noch – siehe gestern -„die Straße“ gegen sich. Und bei einer Konfrontation ist, wie sich beim Moskauer Altkommunisten-Putsch 1991 gezeigt hat, „die Straße“ oft (nicht immer) stärker als die rollenden Panzer.

Deshalb meine Prognose 2010: Wahrscheinlicher als der Sturz Ahmadinedschads ist der Sturz von Obama

(Von Gordon Brown und Silvio Berlusconi ganz zu schweigen – die sind schon erledigt).


88 Kommentare zu „Gutes Neues, Ahmadinedschad!

  1. Ach Jürgen,

    … möge es so sein.

    Ein frohes Neues Jahr und viel Glück und Erfolg bei Allem was Du anpackst.

    c.

  2. Zwar feiert der Präsident erst am 31. März Neujahr (nourouz), und nicht mal mit alkoholfreiem Piccolo, aber ansonsten schließe ich mich diesen Glückwünschen an.

    http://german.irib.ir/index.php?option=com_content&view=article&id=31788:teheraner-protestieren-gegen-unruhestiftungen-am-ashura-tag-2&catid=75:fotostrecken&Itemid=12

    Auf dem letzten Bild ist ganz rechts eine Frau zu s ehen mit weißem Übergewand. Darauf steht:

    „Möge meine Seele dem rahbar (Führer, Ayat. Khamenei) geopfert werden.“

    http://german.irib.ir/index.php?option=com_content&view=article&id=31789:diplomaten-freigelassen&catid=90:videos&Itemid=39

    Die westlichen Mainstreammedien jubeln schon, dass das „Regime“ in den letzten Zügen läge, aber da freuen sie sich zu früh.

    Mit einem Sturz von Obama wären unsere Probleme aber auch nicht gelöst. Sondern nur mit dem Sturz des Teufels – und das muss jeder bei sich selbst tun.

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie ein gesegnetes Neues Jahr, und lassen Sie sich nicht beirren, denn leichter wird unser aller Arbeit nicht werden, das ist sicher!

  3. pfui Andreas!
    So weit ich mich erinnern kann, ist im Koran geboten, die Ehre der Frau hoch zu halten, sie zu achten.

  4. >OK, es darf auch ein alkoholfreier sein! Ich >bin ja nicht dogmatisch, solange ich selber >machen darf, was ich will.

    Genau, solange der Herr Elsässer hier im von ihm so verachteten Westen machen kann, was ER will, solange ist es okay iranische Frauen, Studis, Schwule, GewerkschafterInnen, KommunistInnen etc. die auch nur machen wollen, was sie wollen und denen es scheißegal ist, ob Antischnarcharmband den Westen der SCharia unterwerfen will, weil es ihnen darum geht, nicht mehr selber Objekt des islamischen Tugendterrors zu sein, zu verschleppen, zu foltern und zu ermorden. Ergo: solange der nationale Sozialist Elsässer seinen Piccollo trinken kann, solange können die Perser da unten ausgebeutet, gefoltert ermordet werden. Wenn das nicht Rassismus ist, was dann?

  5. Hier wollte jemand noch eben schnell vor der Jahreswende seine gesammelten Vorurteile, seine dumpfen Ressentiments loswerden und hat sich dabei bis aufs Messer blamiert. Darauf einzugehen, lohnt sich nicht.

    Ich schätze die Arbeit von Jürgen Ellsässer sehr und hoffe, dass seine Volksinitiative, die beste Initiative seit langem zusammen mit der Neuen Mitte von C. Hörstel, im neuen Jahr Erfolg haben wird!

  6. Ach Andreas,

    ..halte doch einfach dein ungebildete, islamophobe Fresse.

    „Zuerst einmal ist es grundsätzlich nicht ungewöhnlich, dass Hadhrat Aishara so jung heiratete, berücksichtigt man die kulturellen Unterschiede vor 14 Jahrhunderten in allen Teilen der Welt, in der sehr früh geheiratet wurde und das durchschnittliche Sterbealter viel niedriger war. Beispielsweise lag sogar einige Jahrhunderte nach dem Erscheinen des Islams das durchschnittliche Sterbealter im mittelalterlichen Europa bei etwa 30 Jahren. Noch im 18. Jahrhundert waren Ehen von 14jährigen Bauertöchtern in Sachsen keine Seltenheit. Wir dürfen also unsere heutigen Maßstäbe nicht für vergangene Epochen anwenden.

    Außerdem gibt es verschiedene Ahadith über das Heiratsalter von Hadhrat Aishara, in einigen Überlieferungen wird ihr Alter bei der Heirat auch auf 14 Jahre geschätzt. Fest steht, dass er erst nach Eintreten ihrer Pubertät die Ehe mir ihr vollzog.

    Weiterhin ist es eine wohl bekannte Tatsache, dass der Heilige Prophetsaw 25 Jahre lang in Monogamie mit Hadhrat Khadidjara verheiratet war. Er hatte sie, die 15 Jahre älter war als er, im Alter von 25 Jahren geheiratet. Weder vor, noch während oder nach dieser Ehe hat er sich erwiesenermaßen irgendwelchen sexuellen Ausschweifungen hingegeben, obwohl dies zum Alltag der Araber seiner Zeit zählte. Sexuelle Reinheit war sein Gebot, schon bevor ihm der Heilige Koran offenbart wurde. “
    http://www.ahmadiyya.de/faq/islam/der-heilige-prophet-muhammed/wie-alt-war-hadhrat-aisha-ra-als-der-heilige-prophet-saw-die-ehe-mit-ihr-vollzog.html

    „Aischas Heirat mit dem Propheten Muhammad (s.)

    Aischa wurde nach einigen Überlieferungen im vierten Jahr der Offenbarung geboren, wobei ihr Geburtsdatum strittig ist. Mit jungen Jahren erfolgte ihre Eheschließung mit Prophet Muhammad (s.), wobei das Alter auch unter Muslimen ebenfalls strittig ist. Als Zeitpunkt der Eheschließung gilt 1 n.d.H. (ca. 622 n.Chr.).

    Laut Überlieferungen in den beiden Sammlungen von Buchari und Muslim erfolgte die Eheschließung mit Muhammad (s.), als sie neun Jahre alt war. Die Überlieferung geht allerdings auf Aischa selbst zurück. Zudem gelten die Überlieferungsketten als schwach, da in allen Hischam ibn Urwa auftritt.

    Andere erheblich überzeugendere Überlieferungen sowohl von Sunniten wie auch Schiiten gehen davon aus, dass sie bei der Eheschließung viel älter war.
    …“
    http://www.eslam.de/begriffe/a/aischa_bint_abu_bakr.htm

  7. Es ist bekannt, daß usraelische mit der ideologischen Kriegsführung betraute Filialen seit vielen Jahren subversive feministische Elemente im Iran fördern, weil sie wissen, wie sehr der Feminismus ein probates Mittel ist, neben dem Antiautoritarismus, Atheismus und Homotoleranzkult, funktionierende Gesellschaften von innen her zu zersetzen.

    Immer dasselbe: Mit Parolengeschrei nach „Freiheit“, „Demokratie“ und „Menschenrechte“ sollen die Menschen freiwillig in die imperialistische Weltdiktatur hineingeködert werden.

    Die VI tut gut daran, dieses neulinke Randgruppengedöns insbesondere egalitaristischen und feministischen Unsinn von sich zu weisen, sich nicht zum Hiwi des zionistischen Kulturchauvinismus machen zu lassen.

  8. @Andreas: Dazu kommt, dass das Heiratsalter von Aischa keineswegs unumstritten ist. Mehrere Historiker gehen auch davon aus, dass sie älter war. Außerdem war ein frühes Heiratsalter in jener Zeit auch in Europa üblich und noch viel später.
    Beispiel Elisabeth v. Thüringen:

    Die Tochter des ungarischen Königs Andreas II. (* 1177; † 1235) und der Gertrud von Andechs wurde schon als Neugeborene mit einem Sohn des einflussreichen Landgrafen Hermann von Thüringen verlobt und bereits als Vierjährige an den thüringischen Hof gebracht, um in der Familie ihres zukünftigen Ehemannes aufzuwachsen. Sie kehrte nur als junge Frau noch einmal nach Ungarn zurück.

    Geheiratet hat sie mit 14, starb aber schon mit 24.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_ … 3.BCringen

    Es handelte sich also eindeutig um eine Zwangsehe, da sie schon als Baby versprochen wurde. So etwas ist im Islam verboten.

    @Jürgen Elsässer:

    „Es gibt niemand im Iran, der Europa und Deutschland die Scharia aufdrücken will. Niemand!“

    Richtig. Übrigens auch niemand in Deutschland, wie Neunmalkluge vom Pipi-Blog und andere „ihhhh, Islamisiiiiiiiieeeerung“ kreischende Islamophobiker immer gern ins Web posaunen.

    Mal ganz davon abgesehen, dass Scharia im Westen und leider auch in vielen „islamischen“ Ländern völlig falsch verstanden wird. Wer in Europa Scharia hört, denkt gleich an Steinigungen und abgehackte Hände. Dabei ist Scharia viel, viel mehr als nur das Strafrecht.

  9. Ein entschlossenes 2010 uns allen!

    Das große Bordell am Potomac

    Paul Craig Roberts, über die US-Medienlandschaft und die Wahlen im Iran

    Amerika hätte viel mehr davon, wenn die WASHINGTON POST ihre Dienste als Hure den Lobbyisten statt dem US-Imperium – das immer noch nicht bereit ist, seine imperialen Ambitionen angesichts des drohenden Staatsbankrotts aufzugeben – anbieten würde. Ein Beispiel ihrer Hurerei für den US-Imperialismus ist die am 2. Juli von der WASHINGTON POST verbreitete Behauptung des Präsidenten Obama, der russische Ministerpräsident Putin sei eine Person…..

    http://principiis-obsta.blogspot.com/2009/07/das-groe-bordell-am-potomac.html

    Geben wir uns dieses Jahr noch mehr Mühe die Junk-Food-Medien zu entlarven als das was sie sind.
    Nämlich Märchenerzähler und üble
    Bonbon-Onkels.

    Beste Wünsche

  10. wieso macht ihr so einen kult um den iran, gibt es dort keine steinigungen- alles böse propaganda? natürlich ist saudi-arabien noch schlimmer, aber nennt ein isla. land, wo es so zugeht wie im westen, ja wir sind auf kon sum gepolt, mögen pornos etc. ja und, jedem das seine!

  11. Lil X-Quadrat: Du schreibst nur ab, was die Westmedien von propaganderweise von sich geben.

    Diejenigen, die diese Dinge vom Iran behaupten führen die Gefängnisse wie Guantanamo oder benutzen Dronen in Pakistan, Afghanistan.
    Oder stellen Extra-Budgets auf füe Destabilisierung anderer Länder etc.

    Die Lage der Frauen ist nicht so wie angegeben oder wie darf man das versürtehen, dass im Iran Frauen einen Führerschein machen können und mit dem Auto fahren während in SA für Frauen Autofahren verboten ist.

    Mfg

  12. Es ist ja schon irgendwie drollig, wie Herr Elsässer dem Achmadings huldigt, einer jämmerlichen Marionette des Führers und seiner Klerikergang. Um diese Witzfigur geht es doch gar nicht. Das iranische Volk will das System beseitigen, nicht eine Witzfigur durch die nächste ersetzt sehen.

  13. Solange das iranische Volk zusammensteht gegen den imperialen, dem Iran feindlich gesinnten Westen, der ihn mit Sanktionen zu knebeln versucht und mit CIA-Agenten zu zersetzen versucht und mit Terroristen, die ins Land geschleust werden, zu zerstören versucht, solange wird die Kriegsnato keine Chance haben, dieses Land einzunehmen.

  14. Ob Jürgen Elsässer den Westen oder wenigstens westliche Werte verachtet,
    mag ich mal bezweifeln. Als Agnostiker bin ich durchaus mit dem Muslim-Markt,
    also überzeugten Islamisten, diskursiv unterwegs.
    Sollte eine Gegendemenstration oder Revolution im Iran dazu führen, dass die Jugend
    die Freiheit darin sieht, zu skandieren:“Wir wollen Pornos sehen, wir wollen Pornos sehen“,
    na dann danke, das können Sie mit Sicherheit verbotenerweise auch im Islam.
    Wenn der Islam eine Gegenbewegung zu unserer fast schon alternativlosen
    ANBETUNG des MAMMON ist – obgleich ich da auch meine Zeifel habe –
    dann kann ich durchaus Sympathien für den Islam empfinden und die AGRESSION
    des Westens gegen jede Art kultureller, gesellschaftlicher oder auch religiöser
    Neubesinnung oder überhaupt was ANDERES zu gestalten oder zu leben,
    erscheint mir in diesem Lichte auch verständlich, weil der Westen mittlerweile
    auch mit seinen humanen Werten einfach zunehmend an Glaubwürdigkeit verliert
    und allmählich zumindest gefühlsmässig empfunden am ENDE ist.

  15. Anscheinend ist der Elsässer jetzt ein Mitglied der >Jubelperser< Fraktion. Typisch deutscher Kleinbürger. Immer nach der Polizei schreien damit sie den langhaarigen Affen und Chaoten eine mit dem Knüppel verpassen.

  16. Wenn wir analysieren und nicht nur recherieren, sind die grösste Bedrohung die Amis mit ihrem durchgeknallten FED Chef, der auch noch Mann des Jahres geworden ist, der Obama sagt was er tun soll und weiter hin Dollars druckt mit Auflage, dass jeder diesen zu nehmen hat, es sei denn er wolle nicht umgebracht werden. Angst macht mir die Unwissenheit der deutschen Bevölkerung, die nicht einmal wissen, was sich hinter der USA verbirgt, nämlich ein verbrecherisches Regim, welches mit allen Mitteln versucht die Weltherrschaft zu übernehmen. Wir sind im offiziellen Krieg seit dem elften September, hier ist nämlich der BÜndnisfall ausgesprochen worden, d.h. alle Nato-Partner sind im Krieg. Ich brauche hier nicht aufzähelen wer das alles ist. Deutschland ist seit dem Bündnisfall im Krieg gegen den Irak, der ist dann mal kurz auf Afganistan ausgeweitet worden und beginnt im Iran seine Fortsetzung anzustreben. Merkel macht ja alles mit. Gutti hat seine Rede im B-Tag mit dem Satz begonnen: Ohne militärische Mittel wird es in Afganistan nicht gehen. Das war vor ungefähr 4 Wochen, heute hat Frau Merkel verrlauten lassen, dass die Finanzkriese in 2010 härter zuschlagen wird als gedacht. Die brauchen wieder mal mehr Steuergelder um ihren verlogenen und verbrecherrischen Machenschften neuen Antrieb zu verschffen. Klimaerwärmung, Schweinegrippe, Finanzkriese, Ölknappheit, die Infektionslüge schlechthin deuten doch stark auf Kontrolle der Bevölkerung EU-weit, das ist aber alles Fake, lasst euch nicht einschüchtern, krank machende Viren gibt es garnicht, Klimaerwärmung ist ein Geschäft, und ölknappheit ist gelogen. Alles was Ihr in den Medien hört ist Fake. Bitte hinterfragt alles.

  17. @Lil X-Quadrat

    Junge, was bist du denn für ein Vollpfosten? Man kann auch alles völlig undifferenziert über den Haufen werfen und miteinander vermengen! Dann kommt solch ein geistiger Dünnschiss heraus wie in deinem Kommentar!

    Immer die Reihenfolge beachten: Erst HIRN (sofern vorhanden und voll funktionsfähig!) einschalten und dann schreiben!

  18. Meine lieben Mitschreiber, ich würde vorschlagen, die ganzen islamophoben Spammer hier zu ignorieren, soviel Aufmerksamkeit haben die nicht verdient! Don´t feed the trolls 😉

    Wie m.e. schon schrieb, das ist hier kein Kindergeburtstag.

  19. @LiX-Qaudrat

    Manchmal sind es die dummen, die der Wahrheit verhelfen, ungeahnte Möglichkeiten zu eröffnen, die der Wirklichkeit einen Schub geben, um noch besser zu verstehen wie doof die Mehrheit denn doch ist. Bitte mache dich schlau und hau nicht in den schweinkram rein, die deine Gesinnungsgenossen hochhalten.
    Werde selbstständig und frei denkend, dann wirst auch du Erkenntnis erlangen und verstehen, wie du verarscht wirst.

  20. Mit Verlaub !

    Ob

    „Gutes Neues, Ahmadinedschad“,

    oder

    „Bomber-Harris, do it again“

    …was liegt daran ?

    Beide Floskeln entspringen derselben, aus Provokation und Projektion trübe gemischten Grundhaltung: Der Feind meines Feindes – nicht nur mein Freund, sondern auch ein Bannerträger meiner Ideen, Kämpfer meines Kampfes…ein Held !

    Könnte man es nicht mit der Feststellung bewenden lassen, daß das Land, an dessen Spitze A. steht, einige sehr unsympathische Figuren unter seinen Feinden hat ? Welchen politischen Sinn sollen Neujahrsgrüße an den iranischen Präsidenten haben, außer daß sie die ebenfalls sehr unsympathischen deutschen Sympathisanten seiner innenpolitischen Gegner bis aufs Blut reizen sollen ?
    Oder verhält es sich so, daß die weltpolitischen Freund/Feind-Konstellationen bloße Funktionen der ideologischen Gegensätze innerhalb der deutschsprachigen Blogosphäre sind ?

    Außerdem: Sollte das Empire sich einer Aggression gegen den Iran schuldigmachen, dann hat A. mit seinem unverantwortlichen Gerede ein gerüttelt Maß dazu beigetragen. A. hat mit so sicherem Instinkt die polemischen und ideologischen Bedürfnisse westlicher Kriegstreiber bedient, daß man sich in der Tat fragen muß, ob der Mann nicht vielleicht ein agent provocateur ist.

  21. @Mensch:

    Klar doch, Frauenrechte sind „Randgruppengedöns“ (Frauen also eine Randgruppe!), dass von „usraelischen“ Filialen erfunden wurde. Antiautoritarismus ist natürlich auch was ganz schlechtes (autoritäre Herrschaft ist folglich dann wohl gut) und „zionistischer Kulturchauvinismus“ ist für sowas Böses verantwortlich.

    Es mag ja sein, dass Herr Elsässer selber kein Antisemit ist, aber Judenhasser (und offenbar auch Frauenhasser) fühlen sich hier anscheinend ziemlich wohl.

  22. Ja Leute, ich hab’s schon mal gesagt: solange ihr hier sogenannte Beiträge wie z.B. den von 22:51 unkommentiert lasst und euch stattdessen weitgehend in der Wiederholung von sogenannten Argumenten bzw. in der Äußerungen von ewig wiederholten Meinungen ergeht, wird es euch nicht gelingen, interessierte MItbürger wie mich, die eine Bewegung suchen, bei der es sich mitzumachen lohnt, zur aktiven Mitarbeit zu bewegen.

  23. Ich finde es bemerkenwert, mit welcher Unkenntnis über den Iran, sein politisches System, seine Kultur und vor allem auch über seine politische Rolle heute im Nahen und Mittleren Osten hier diskutiert oder besser gesagt dahergeredet wird.

    Da setzt sich einer aufs hohe Ross, meint den Willen des iranischen Volkes zu kennen, das ‚Witzfiguren‘ loswerden will, andere werden über Jürgen Ellsässer persönlich ausfällig (‚Jubelperser‘, ‚Kleinbürger‘), da vermutet einer gleich, wir machen ‚einen Kult um den Iran‘, wenn wir ein paar Fakten bringen usw. usf.

    Ist das die Angst vor der Wahrheit, die hier mit reinspielt?

    Untersuchen wir fernab von Emotionen, Getratsche und Nachgetratsche Folgendes:

    Welche Rolle spielt der Iran heute im Nahen und Mittleren Osten und anderwo in der Welt?

    Er unterstützt poltisch, moralisch und auch finanziell den Widerstand gegen das rassistisch-zionistische Regime und seine Besatzungspolitik, er unterstützt die Palästinenser im Gazastreifen und in der West Bank, die einer israelisch-ägyptischen Hungerblockade, bzw. ständigem Siedlungsbau und Morden israelischer Siedler ausgesetzt sind. Er setzt sich für den Abriss der israelischen Apartheitsmauer ein und für die Rückkehr der vertriebenen Palästinenser in ihre Heimat.

    Er unterstützt den Widerstand im Libanon, die Hezbollah und die im Januar 2006 bei fairen Wahlen gewähle Hamas in Gaza, er spricht sich gegen die Bombardierungen der Houthis im Jemen und gegen die Einmischung der USA und Saudi Arabiens dort aus.

    Er unterhält gute Beziehungen zu Chavez‘ Venezuela und zu Boliviens Evo Morales, finanziert die Belieferung der Indios mit Traktoren z. B.

    Der Iran spricht sich für die Beendigung der militärischen Intervention der USA und ihrer Natoverbündeten in Afghanistan und jetzt auch in Pakistan aus und dafür, dass die Länder wirtschaftlich wieder aufgebaut, statt weiter zerstört und ihre Bevölkerungen durch Drohnenattacken der CIA massakriert werden.

    Auf der Konferenz gegen Rassismus sprach sich der Präsident des Landes gegen den israelischen Rassismus in der Form des Zionismus aus. In Kopenhagen sprach sich derselbe dagegen aus, Milliarden Dollar für Rüstungsetats wie in den USA (weit über 600 Milliarden Dollar, mehr als die 17 nächstgrößen Militärmächte zusammen) auszugeben und stattdesen das Geld für die Bekämpfung der Armut in der Welt, besonders in Afrika und gegen die Folgen des Klimawandels auszugeben. Er benannte richtig den Kapitalismus, den westlichen Materialismus und Konsumismus als eine wichtige Ursache für die Entstehung der Klimaprobleme und der Umweltverschmutzung.

    Der Iran unterhält inzwischen auch gute Beziehungen zum Natoland Türkei und arbeitet an dem Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit allen Nachbarstaaten im Mittleren Osten, auch mit dem Irak.

    Es vergeht kein Besuch Ahmadinejads im Ausland oder ausländischer Politiker im Iran, ohne dass wichtige wirtschaftliche Projekte in Gang kommen wie zuletzt mit Somalia, nach dem Besuch des somalischen Außenministers im Iran.

    Der Präsident Irans stellt zutreffend fest, dass die Zeit des Unipolarismus und der Vorherrschaft der ‚arroganten Mächte‘ vorbei ist und dass eine neue Weltordnung her muss, die multipolar ist. Wer könnte ihm widersprechen?

    Der Iran tritt für eine Abschaffung aller Atomwaffen ein, auch die Israels, für eine atomwaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten, und verpflichtet sich, selbst keine Atomwaffen anzustreben, zumal ihr Besitz dem Islam widerspricht. Der Iran ist weiter Mitglied des Vertrages für die Nichtweiterverbreitung von A-Waffen (im Gegensatz zu Israel) und erklärt sich bereit, all seine Atomanlagen von der internationalen Atomenergiebehörde ohne Voranmeldung inspizieren zu lassen, was Israel für seine etwa 200 Atombomben ablehnt.

    Ich könnte das lange so weiter ausführen, nur um zu zeigen, wie konstruktiv die heutige iranische Führung auf internationaler Ebene arbeitet. Nicht von ungefähr wächst also der politische Einfluss des Iran. Sie hat sich diesen wachsenden Einfluss erarbeitet.

    Nur auf der Basis gesicherter Fakten kann eine begründete Meinung, die Kritik standhält, entstehen, nur auf der Basis des Bemühens, die Realität, so wie sie tatsächlich ist, zu erkennen, wozu eigenes kritisches Nachdenken nötig ist.

    Probieren wir’s mal damit, lassen wir die niveaulosen persönlichen Anschuldigungen sein und die Schlammschlachten. Die bringen uns nicht weiter. Und weiterkommen wollen wir doch alle oder?

  24. @ Lil X-Quadrat

    nur nicht Lechtz mit Rinks verwechseln.

    Du sagst: (→)

    →Genau, solange der Herr Elsässer hier im von ihm so verachteten Westen machen kann, was ER will, solange ist es okay iranische Frauen, Studis, Schwule, GewerkschafterInnen, KommunistInnen etc. die auch nur machen wollen, was sie wollen und denen es scheißegal ist …←

    Das hier hat Mussavi ( der Initialzünder der „Grünen Bewegung“ ) mit oben, von dir genannten Leuten getan.

    Ich zitiere:
    „Mussawi wurde 1941 in einem kleinen Dorf im Nordwesten Irans geboren. Während der Revolution 1979 war er noch unbekannt unter den intellektuellen und politischen Aktivisten, die gegen den Schah kämpften. Dies änderte sich, als die Kleriker nach der Revolution an die Macht kamen und sich zu einer politischen Gruppe mit dem Namen „Partei der Islamischen Republik“ zusammenschlossen. In ihrer ersten Versammlung wurde Mussawi schnell von den anderen bemerkt. Trotz massiver interner Kämpfe standen die Parteiführer in ihrem Kampf gegen demokratische Bewegungen, liberale Kräfte, Kurdischer Parteien, die eine Autonomie der kurdischen Region im Iran forderten, Seite an Seite. Die Partei der islamischen Republik bekam in kürzester Zeit eine große Aufmerksamkeit unter den Iranern in einer relativ kurzen Zeitspanne. Sie war weithin bekannt als die “Partei der Keulenschwinger”, weil sie paramilitärische Einheiten gründeten, die die demokratischen politischen Oppositionellen terrorisieren sollten.

    Zu diese Zeit engagierte sich Mussawi in der theokratischen Rationalisierung und Rechtfertigung der Aktivitäten der paramilitärischen Einheiten, die alle unter einem quasi – intellektuellen Fokus standen und damit in das Interesse von Mohammad Beheshti, einem mächtigen Verbündeten von Khomeini, kamen. Er wurde eingesetzt als „Lektor des Anführers“ in der Tageszeitung „Islamischen Republik“, dem Äquivalent der früheren Nazi Zeitung „Münchner Beobachter“.

    Von 1979 bis 1981 war die Hauptaufgabe der Zeitung das Lenken der fundamentalistischen Fraktionen in ihrem Kampf gegen die liberale Partei von Mehdi Bazargan (dem ersten Premiereminister nach der Revolution) und gegen die Hauptopposition von Khomeini, den Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK). Die Zeitung nahm dann eine zusätzliche Rolle in der Propagandaarbeit der paramilitärischen islamischen Revolutionsgarden (IRGC) ein. 1980 wurde Mussawi zum Außenminister des Regimes benannt. In dieser Zeit befand sich das regierende Regime in einer Zeit schwerer interner Machtkämpfe. Mussawi entschied sich, der Fraktion „der Gefolgsleute von Khomeini“ anzuschließen. Diese Extremistische Fraktion förderte den weiteren Krieg mit dem Irak und rief zu skrupellosen Methoden gegen politische Gegner auf.

    In den Augen von Khomeini war Mussawi’s bedingungslose Unterstützung für die Hinrichtung tausender politischer Dissidenten im Sommer 1981 ein Beweis für seine uneingeschränkte Loyalität.

    Demzufolge ernannte ihn Khomeini als Premiereminister. Zu dieser Zeit glaubte niemand daran, dass er lange Zeit an der Macht sein würde, doch er besetzte den Posten für weitere acht Jahre. Er verlängerte seine Karriere durch bedingungslosen Gehorsam gegenüber Khomeini, was dazu führte, dass er ihn mehr für diese Position förderte als jeden Kleriker. Khomeini unterstützte Mussawi sogar in der Zeit seines Streites mit Ali Khamenei (dem folgenden Mullahpräsident und aktuellen obersten geistlichen Führer).

    Während seiner acht Jahre als Premiereminister war Mussawi ein Meister in der Fraktion des„Gefolge des Imam Khomeini“, auch wegen seiner Unterstützung der Fortführung des Irak Krieges, seinem unerbittlichen Einsatz für die IRGC und seines so genannten anti-imperialistischen Standpunktes. Zu seiner Amtszeit gab er eine perfekte Erklärung in Bezug auf den Hauptfeind in Richtung des „Amerikanischen Imperialismus“ ab. Er sagte: „Der Ruf: „Tod für Amerika“ ist der wichtigste Bestandteil für die Konfrontation mit (oppositionellen) Gruppen. Dieser Slogan hat einen stärkeren Einfluss auf unsere Geheimdienste, wenn es zur Zerstörung solcher Gruppen kommt.“ (Tageszeitung „Islamische Republik“, 3. September 1988).

    Als Präsident der Mullahs in den 80er Jahren war Mussawi einer der Hauptbeteiligten am Massaker von 30.000 politischen Gefangenen im Jahr 1988. Nach dem Tod von Khomeini im Jahre 1989 wurde Mussawi politisch irrelevant und ging in einen 20 Jahre andauernden Winterschlaf. Der neue oberste geistige Führer, Ali Khamenei, war nicht so großzügig, wie es Khomeini war.“

    weiter führst du aus das die „Grüne Revolution“:
    →nicht mehr selber Objekt des islamischen Tugendterrors sein will, zu verschleppen, zu foltern und zu ermorden←

    dann schau her, das ist das andere Gesicht des Herrn Mussavi, müßte jeden Antideutschen zutiefst anwidern, oder doch nicht und wenn nicht warum auf einmal?

    Ich zitiere:
    „Mussavi ist der Mann der in dem Jahrzehnt nach dem Sturz des amerikanischen Marionettenregimes durch Khomeini von 1981 bis 1989 Premierminister der Islamischen Republik Iran war, als Schlächter von Beirut bezeichnet wurde, verantwortlich für die blutigen Anschläge auf die US Botschaft und die Kaserne der US Marines in Beirut in der Zeit der Präsidentschaft Reagans. Bei den Anschlägen wurden damals 241 US Marines, Schiffsbesatzungen und Armeesoldaten getötet.

    Jeff Stein führt aus das Moussawi Ali Akbar Mohtashemi zum leitenden Planer der Terrorkampagne von Beirut betimmte.

    Akbar führte die Terrorzelle an, die für die Anschläge verantwortlich war. Admiral James Lyons zufolge hörte die National Security Agency damals den iranischen Botschafter im Libanon ab. Admiral Lyons sagte Jeff Stein, daß „der iranische Botschafter vom Außenminister angewiesen wurde, mehrere Gruppen bereitzuhalten, um Anschläge auf US-Personal im Libanon zu verüben, insbesondere aber, um eine ‚spektakuläre Aktion‘ gegen die Marines durchzuführen.“

    Stein berichtet weiter, daß Lyons Mussawi auch mit dem Anschlag mit einem mit Sprengstoff beladenen LKW auf das US Navy‘s Fleet Center in Neapel in Verbindung bringt. Bob Baer, zu jener Zeit als CIA Offizier im Nahen Osten im Einsatz, sagt, daß Moussawi „direkten Kontakt zu Imad Mughniyah“ hatte, der für die Anschläge verantwortlichen Person. All diese Tatsachen sind vollständig aus dem öffentlichen Gedächtnis verschwunden.
    Die Medien in den USA und die Regierung haben aus dem Schlächter von Beirut Moussawi den Mann gemacht, der sich anschickt, Iran von der Theokratie zu befreien.“

    Falls du von „Stopp the Bomb“ her denkst, sei dir dies gesagt:

    „In einer Erklärung zur Bekanntgabe seiner Kandidatur erneuerte Mussawi seine Loyalität zu Khomeini und pries den acht Jahre dauernden Krieg, während er seine Unterstützung für die beiden fundamentalistischsten Doktrin unterstrich:

    1) Weiterführen des Nuklearwaffenprojektes, bis „keine Regierung mehr einen Rückzug in dieser Hinsicht fordert.“

    2) Bekämpfen jeder Modifikation oder von Zusatzparagrafen zur Verfassung des Regimes, welches dem Prinzip des Velayat-e Faqih (totale klerikale Herrschaft) widerspricht.“

    So what Lil-X Quadrat, wer ist hier der Nazi???

    [Mit 1) bin ich mit der Formulierung nicht einverstanden weil ich Zweifel habe an einem angeblichen Nuklearwaffenprogramm, habe die Formulierung aber übernommen]

    grüsse

    und nimm dir zu Herzen was HAML 20:22 gesagt hat.

    Das das das meiste verlogen ist was in der Presse über den Iran z.Z unterwegs ist, siehst du an der Berichterstattung über die Gewalttätigkeiten seitens der „Grünen Bewegung“.
    Hier und schau nach Kopenhagen Klimagipfel, ist die Demokratie schon in Gefahr wenn ein Sitzstreik auf einem Parkplatz stattfindet.
    Da wird dann brutal mit Schlagstöcken auf Leute eingeschlagen die friedlicher als ein Blumenstrauß sind. 1400 Verhaftet!
    Oder Genua 2001, Diaz-Schule???
    Carlo Giuliani? Vergessen??
    Rostock/Heiligendamm??

    Wenn ja Lil-X, bist du ein Schlafschaf.

    http://video.google.com/videoplay?docid=7065205277695921912
    #docid=-7803725406460436293

    PS:
    Pirker kann recht haben, Mitschuld daran hat aber der Handelsboykott gegen Iran. Das hätte er ruhig dazu sagen dürfen. Oder es ist mir entgangen.

  25. Den google Link von 10:43 komplett copy&paste sonst kommt n anderer Film. Auch nicht schlecht, war aber nicht gemeint.
    hlvs

  26. @Leo Naphta:

    „Außerdem: Sollte das Empire sich einer Aggression gegen den Iran schuldigmachen, dann hat A. mit seinem unverantwortlichen Gerede ein gerüttelt Maß dazu beigetragen. A. hat mit so sicherem Instinkt die polemischen und ideologischen Bedürfnisse westlicher Kriegstreiber bedient, daß man sich in der Tat fragen muß, ob der Mann nicht vielleicht ein agent provocateur ist.“

    Mit Verlaub, das kann ich wirklich nicht nachvollziehen. Was hat Dr. Ahmadinejad denn so Schreckliches gesagt? Dass der Zionistmus verschwinden soll? Dass er fordert, dass gewisse in Deutschland unumstößliche Dogmen hinterfragt und erforscht werden sollen? Oder glauben Sie immer noch das Propagandamärchen der „Auslöschung Israels“?

  27. @Umm Hussain
    Es geht Ahmadinejad nicht um das „Propagandamärchen der ‚Auslöschung Israels'“. Die verkündet er schließlich Tag für Tag. Was ihn von den anderen Despoten des Nahen Ostens unterscheidet, ist dass er *öffentlich* vom „Mythos“ des Holocaust redet. Kaum eine Diktatur ist so beliebt wie die iranische (wo bleibt das Solidaritätskomitee für die burmesische Junta etc.). Es ist der Antisemitismus des Regimes, der eine ganz bunte Schar von Islamisten, Rechtsradikalen und Antiimperialisten zusammenbringt.

    @me.
    so viel Aufwand um zu beweisen, dass auch Moussavi ein Mann mit mörderischer Regimevergangenheit ist. Schon Recht, aber werden Ahmadinejad und Co. dadurch besser? Die Parolen der Demonstranten gehen längst über Moussavis Pläne hinaus und zielen auf das Ende der Islamischen Republik.

  28. Dieser „schnehen“ ist schon ein lustiger Vogel. Halluziniert ein Paralleluniversum, das er mit blumigen Worten faktenresistent bis zur letzten Patrone verteidigt. Gleichzeitig unterstellt er anderen Unkenntnis, die einfach nachprüfbare Fakten nennen, welche nicht in sein Weltbild passen. Er singt einfach weiter: „Ich mach mir die Welt, wide wide wie sie mir gefällt“.
    Etwas befremdlich ist ausserdem, dass er von „wir“ spricht. Aber vielleicht meint er nur seine Freunde aus dem Paralleluniversum. Dort existiert wohl auch ein gewisser Herr „Ellsässer“, der mehrfach so genannt wird. Bitte nicht verwechseln mit Herrn Elsässer aus der realen Welt!

  29. Was hat der ‚Despot‘ Ahmadinejad tatsächlich in Bezug auf Israel gesagt?

    Ahmadinejad am 26. 10. 2005 vor der Konferenz ‚Welt ohne Zionismus!:

    „Dieses Besatzerregime muss von den Seiten der Geschichte verschwinden.“

    (In rezhim-e eshghalgar bayad az safhe-ye ruzgar mahv shavad)

    Daraus haben westliche Zeitungen und die Zionisten gemacht, dass er ‚I s r a e l von der Landkarte tilgen‘ wolle.

    Ich glaube jeder erkennt den Unterschied zwischen Original und Fälschung.

    So viel zu den Lügen der Zionisten, die sie über die Medien, die sie teilweise selbst besitzen, massenhaft hier im Westen verbreiten.

    Übrigens:

    Vorgestern demonstrierten Rabbis zusammen mit anderen Antizionisten aus aller Welt, darunter Vertreter aus den USA, in Gaza. Sie gehörten zu den 100 Personen, die die ägyptische Regierung gnädigerweise hineineingelassen hatte. Die meisten der über 1000 Demonstranten mussten vor dem Raffah-Übergang oder in ihren Kairorer Hotels bleiben.

    Einer dieser Rabbis in seiner traditionellen Tracht trug ein Schild, auf dem stand:

    „The state of Israel must go!“

    Was heißt das?

    Das bedeutet, dass selbst jüdische Geistliche heute, sei es in New York, sei es vor der israelischen Botschaft in London oder jetzt in Gaza, fordern, dass der zionistische Staat verschwinden muss, weil er das Haupthindernis eines friedlichen Zusammenlebens zwischen Juden, Christen und Moslems darstellt.

    Sind diese Rabbis, sind diese Juden, die heute die Ehre Israels retten, Antisemiten?

  30. Wenn ein Faschist so über Ahmadineshad und Irans Sein denkt und schreibt, würde ich das verstehen. Aber als Kommunist? Als Linke? Seien Sie ehrlich und sagen Sie wie oft waren Sie im Iran, Wie oft haben Sie die Geerkschaftaktivisten interwiewt? Die Aktivisten, die im Gefängnis sitzen, weil sie die Rechte und Interessen dieser Klasse vertreten haben? Haben Sie mit iranische Feministen im Iran gesprochen? Kennen Sie eigentlich die soziale Schieflage der Frauen, das sind unsere Mütter und Schwestern. Wissen Sie, was im iranischen Schulbücher steht, kenn Sie den tiefsten Hass der Islamisten gegen die westliche Zivilisation und Eoropär, wissen Sie, wie viele Kommunisten, Demokraten, Liberalen, Menschrechtsaktivisten, Bahasis, Juden im Gefängnis sitzen, wie viele Kurden jede Woche hingerichtet werden, oder wie viele Frauen oder Männer, die ein Verhältnis haben, gesteinigt werden. Ja, Sie können denken, ich bin ein Cia-Agent, oder ein Nichts-wissende. Aber wie ist mit Ihnen, Herr Elsässer? Kennen Sie iranische Wirklichtkeit, das Wesen und Tiefenstruktur unserer Gesellschaft? Nein, Sie kennen weder iranische Verhältnisse noch das iranisches Volk, Sie Kennen weder ihr Leid und noch die Schmerzen unter der absoluten Macht der Religion, Schariet. Schmerzen, Leid, Dahinleben, Niemand sein und dies alles nicht einmal zum Ausdruck bringen dürfen. Waren Sie schon mal unter Demonstranten in jüngsten Demos im Iran, haben Sie gesehen, wie brutal und faschistisch die Polizisten, Basidjis, Pasdaran, usw. die Protestierenten erschossen, verprügelt, verhaftet haben? Nein, nicht mal das, Herr Journalist, Sie haben nichts gesehen, auch nichts gehört, weil Sie entfremdet, degradiert, entmenschlicht sind. Missverstehn Sie mich bitte. Das alles dürfen Sie sein. Aber sagen Sie bitte nicht, dass Sie ein linker Kommunist sind. Damit haben ich wohl ein Problem. Sagen Sie dass Sie ein Jehadist, ein Passdar oder antiamerikanist oder antideutsch sind. Mit ist völlig Wurst.
    Als ein linker Aktivist, der gleich am frühen Morgen der Revolution ins Gefängnis gesetzt und geschlgen wurde, nur weil marxistische Flublätter unter Arbeitern verteilte habe, muss ich Ihnen sagen, Sie sind ein aufgeblasener, geistig zurückgebliebener Journalist sind, der nur durch politische Parolen, sensation erregende Beauptungen zum Geltung und Ruhm kommen möchte.
    Ein Psychopat, der nur innerhalb einer Verschwörungstherie lebt und denkt, kann der Realität gegenübe nur fremd entgegentreten. Und Ahmadinedjad ist gerade ein Ideal, ein Held für ihn. Schämen müssen Sie sich. Geschichte zeigt Ihnen bald, dass Sie ein hohler Nuss sind und Sie werden sehen, dass Sie als ein Clown von einem beispielloser Schurke wie Ahmadinedjad um die Nase rum geführt wurden. Mag sein, dass er dir eine Summe in die Tasche gesteckt hat, direkt oder indireckt, aber wo ist dein „linkes Gewissen , dein dialektischer verstand? , ein Tipp: wenn ein richtiger Linke politische Artikel schreibt oder ein Phänomen forscht, denkt nicht geoplitisch, verschwörungstheoretisch, sondern bedient sich die genetische Strukturalismus. Machen sich erst einigermaßen klug, dann schreiben Sie etwas über Iran. So zeigen Sie dass Sie nichts, wirklich nichts zu sagen haben. Außer: antiamerikanismus, antisemitismus, verschwörungstheorie, sie sind einfach dumm und blöd. Der Sturz der Kleriker im Iran flösst Ihnen diese sinnlich, übersinnliche Wahrheit ein.

  31. Sehr geehrte Herr Omidi,
    auch wenn der Herr Elsässer höchstwahrscheinlich doch keine hohle Nuss ist, danke ich Ihnen für diesen Beitrag! Die mir bekannten iranischen Flüchtlinge bzw. Asylsuchenden berichten in gleicher Weise über die Zustände unter Ahmadinedjad.

  32. Leider gibt es auch solche Iraner, aufgehetzt, borniert, islamfeindlich und unverschämt.

    Im Allgemeinen sind die Iraner, die ich bisher kennengelernt habe, ruhige, vernünftige und kultivierte Leute, die sich viele Gedanken machen. Fährt man mit einem iranischen Taxifahrer, erlebt man, dass sie Bücher und sogar Musikinstrumente im Wagen haben, ja sogar eigene Bücher schreiben (!) und dass man sich gut und ruhig mit ihnen über jedes Thema unterhalten kann. Jedes Gespräch hat ein hohes Niveau. Primitive Leute gibt es fast nie.

    Die meisten durchschauen den Westen und die USA, die Oberflächlichkeit des alltäglichen Lebens hier und das Scheinwesen der westlichen Coca-Cola-Kultur und ihren ‚Freiheit’skult.

    Sie haben oft Differenzen zum iranischen Regime heute, denn oft sind es Leute, die nach der islamischen Revolution zu uns gekommen sind und dieser feindlich gegenüberstanden. Und diese Meinung haben sie oft auch nicht geändert, zumal sie sich aus persischen Zeitungen informieren, die Anti-Iran-Hetze betreiben und westlichen Media-Moguls gehören.

    Aber es gibt eben auch diese: aufgehetzte Elemente, die sich an den Westen und ihre Dienste verkaufen und Lügen über ihr eigenes Land verbreiten, von denen sie wissen, dass es Lügen sind (wie z. B. die hier verbreitete Lüge, dass Juden im Iran verfolgt werden), die mit Beleidigungen um sich werfen wie wenn sie jemanden mit Dreck bewerfen wollten, der nicht gleich ihrer Meinung ist.

    Ein iranischer Taxifahrer, den ich hatte, regte sich über eine verschleierte Frau auf, die wir vom Taxi aus sahen und fing an, wild gegen sie loszuwettern (die passen sich nicht an, das sollte man verbieten!!) und verglich dann alle Iraner, die der schiitischen Richtung im Islam folgen, mit Faschisten und Hitleranhängern. Etwas zu entgegnen, war kaum möglich. Er ließ mich kaum zu Wort kommen.

    Er kenne den Iran, sei dort islamisch erzogen worden und das sei alles Terror, Unfreiheit usw. Ich kenne den Iran ja nicht…

    Kaum war das, was er sagte, von dem was Neonazis und Rassisten über den Islam verbreiten, zu unterscheiden. Wenn ich etwas sagen wollte, meinte er, ich würde ‚vom Thema abweichen‘.

    Im goldenen Westen kann er den Beruf, den er im Iran erlernt hat, nicht ausüben, muss sich als Taxifahrer verdingen. Trotzdem macht er sich zum Anwalt seiner antiislamischen Ideologie und stößt sogar ins Horn der Ultrarechten.

    Wenn sie von ‚Brutalität‘ reden, ist stets das iranische Regime gemeint, das steinigt, mordet, Frauen diskriminiert (60% aller iranischen Studenten an Universitäten sind übrigens weiblich), Kommunisten schlachtet … nie fällt ihnen ein, wie brutal das israelische Regime jeden Tag gegen die Palästinenser vorgeht.

    Das interessiert sie nicht.

    Werkzeuge.

  33. @exmoonie: Dazu würde mich aber interessieren, aus welchen gesellschaftlichen Gruppen Ihre Bekannten kommen. Gehören sie vielleicht den alten Eliten an, die seit dem Sturz des Schahs nur auf eine Gelegenheit zur Konterrevolution warten? Ich kenne nämlich auch solche Exilanten. Die würden nur zu gern die alte „Freundschaft“ mit dem anglo-amerikanischen Imperium wieder herzustellen, denn diese Schicht profitierte im Gegensatz zur breiten werktätigen Masse von der Ausbeutung des Landes.

  34. @ pirouz omadi:

    Ich danke Ihnen ebenfalls für Ihren informativen Beitrag, so haben Sie uns Einblick gewährt in Akhlaq (Moral) und Verhalten vieler Exiliraner, die wohl länger nicht mehr im Iran waren und sich aus den Mainstreammedien oder exiliranischen Propagandasendern „informieren“. Mit denen hatte ich öfter schon das „Vergnügen“. Auf einer Diskussionsveranstaltung wurde ich sogar mal von Exiliranern beschimpft und bedroht, nur weil ich nicht in den Refrain vom „bösen, bösen Khomeini“ einstimmen wollte.

    @schnehen: Mal abgesehen davon, dass es im Iran gar keine Steinigung gibt – mal wieder auf den Punkt gebracht. Aber unser exiliranischer Mitdiskutant ist wohl nicht ganz auf dem neuesten Stand, was die Entwicklungen im Iran angeht. Was ja an sich nicht weiter schlimm ist, allwissend sind wir ja alle nicht. Schlimm ist aber, wenn man sich in der derzeit aufgeheizten Stimmung zum Handlanger der Kriegstreiber macht, indem man hier Propagandalügen verbreitet! Die natürlich auch nur zu gern geglaubt werden, weil sie ja von einem Iraner kommen, „der muss es ja wissen“.

  35. @Steppenwolf: Die mir bekannten iranischen Flüchtlinge sind vor vier Jahren nach Deutschland gekommen. Sie haben einen akademischen Hintergrund. Ob sie deswegen den alten Eliten, die nach 79 das Land verlassen haben, angehören, kann ich nicht beurteilen.

  36. Folgende Beiträge grenzen für mich an Volksverhetzung, Beleidigung und Denunziation, weshalb ich diese umgehend aus diesem Kommentarbereich entfernen würde:
    – Lil X-Quadrat wrote @ Dezember 31, 2009 at 17:16
    – ribi wrote @ Januar 1, 2010 at 13:49
    – Klinsman wrote @ Januar 1, 2010 at 15:05
    – Dichter und Denker wrote @ Januar 1, 2010 at 16:59
    – Lars Bruske wrote @ Januar 1, 2010 at 21:47
    – Klinsman wrote @ Januar 2, 2010 at 13:10
    – piruz omidi wrote @ Januar 2, 2010 at 23:22

    Abgesehen von J. Elsässers Behauptung „Aber – man beachte die feine Ironie – so leicht bestechlich wie Kommunisten sind Gläubige nicht.“, stimme ich seinem Blog-Text zu. Das darf man so strikt nicht verallgemeinern, denn es gibt und gab unzählige Beispiele in den letzten hundert Jahren, wie unbestechlich und unbeugsam Kommunisten ihre Ideale und Mitstreiter verteidigt haben.
    Möge ansonsten der Iran zu den Gewinnern der Geschichte gehören und der Westen zu den Verlierern!

  37. „Ach Andreas,

    ..halte doch einfach dein ungebildete, islamophobe Fresse.“

    Keine Ahnung wer Andreas ist oder war, aber mit Ihren Worten wollen Sie uns wohl den friedlichen Islam demonstrieren?

  38. „@Jürgen Elsässer:

    „Es gibt niemand im Iran, der Europa und Deutschland die Scharia aufdrücken will. Niemand!“

    Richtig. Übrigens auch niemand in Deutschland, wie Neunmalkluge vom Pipi-Blog und andere „ihhhh, Islamisiiiiiiiieeeerung“ kreischende Islamophobiker immer gern ins Web posaunen.“

    Schade nur das Sie es nicht übers Herz bringen sich explizit GEGEN eine Scharia in Deutschland auszusprechen. Es ist die: „Kommt Zeit, kommt Rat, kommt Scharia-Stategie“.

    Mal ganz davon abgesehen, dass Scharia im Westen und leider auch in vielen „islamischen“ Ländern völlig falsch verstanden wird. Wer in Europa Scharia hört, denkt gleich an Steinigungen und abgehackte Hände. Dabei ist Scharia viel, viel mehr als nur das Strafrecht.“

    Na sag ich doch! Und eigentlich ist die Scharia richtig toll;)

  39. B aus bawü

    „Dann kommt solch ein geistiger Dünnschiss heraus wie in deinem Kommentar! “

    Kein Benehmen haben die jungen Leute heutzutage mehr. Vielleicht wäre die Scharia doch nicht sooo schlecht, zumindest würde sie kurzen Prozess mit solchen Umtrieben machen;)

  40. „Außerdem: Sollte das Empire sich einer Aggression gegen den Iran schuldigmachen, dann hat A. mit seinem unverantwortlichen Gerede ein gerüttelt Maß dazu beigetragen. A. hat mit so sicherem Instinkt die polemischen und ideologischen Bedürfnisse westlicher Kriegstreiber bedient, daß man sich in der Tat fragen muß, ob der Mann nicht vielleicht ein agent provocateur ist.“

    …my 5 cent…

  41. Sehr geehrte/r Herr/Frau Schnehen:

    „Ahmadinejad am 26. 10. 2005 vor der Konferenz ‘Welt ohne Zionismus!:

    „Dieses Besatzerregime muss von den Seiten der Geschichte verschwinden.“

    (In rezhim-e eshghalgar bayad az safhe-ye ruzgar mahv shavad)

    Daraus haben westliche Zeitungen und die Zionisten gemacht, dass er ‘I s r a e l von der Landkarte tilgen’ wolle.

    Ich glaube jeder erkennt den Unterschied zwischen Original und Fälschung.“

    Nochmals, lassen Sie bitte die Kirche im Dorf. Wenn ich Israeli wäre, so wäre mir der „Unterschied“, den Sie da so gern finden möchten, gänzich unbedeutend.

    Es dürfte für jeden, nicht völlig umnachteten Geist, klar ersichtlich sein, dass in A`s Worten Vernichtungsphantasien zum tragen kommen. Man nennt das auch: Durch die „Blume“ sprechen.

    Was Sie hier machen, dass nennt man Nebelkerzen werfen;)

  42. „Einer dieser Rabbis in seiner traditionellen Tracht trug ein Schild, auf dem stand:

    „The state of Israel must go!“

    Was heißt das?

    Das bedeutet, dass selbst jüdische Geistliche heute, sei es in New York, sei es vor der israelischen Botschaft in London oder jetzt in Gaza, fordern, dass der zionistische Staat verschwinden muss, weil er das Haupthindernis eines friedlichen Zusammenlebens zwischen Juden, Christen und Moslems darstellt.

    Sind diese Rabbis, sind diese Juden, die heute die Ehre Israels retten, Antisemiten?“

    Da man Ihren Worten entnehmen kann, dass Sie gebildet sind, sind Sie wohl der General der Nebelkerzen hier?

    Es gibt nur einen Grund warum fanatische Religiöse Rabbis gegen Israel sind, und dieser Grund ist NICHT Palästina, schon gar nicht das friedliche Zusammenleben von Christen, Juden und Moslems.

    Das aber wissen SIE doch gaaaanz genau;) Was soll das also?

  43. Zapfenstreich: Schneeflocke hat sein Kommentar-Limit heute überschritten und darf ins Bettchen gehen.

  44. @ Schnupfflocke: „Keine Ahnung wer Andreas ist oder war, aber mit Ihren Worten wollen Sie uns wohl den friedlichen Islam demonstrieren?“

    Falsch. In erster Linie wollte ich Ihnen die Agressivität islamophober antiislamische Art die Welt (in diesem Fall meine geschriebenen Zeilen) wahrzunhemen demonstrieren.

    Schon mal daran gedacht, in „Halt die fresse“ eine gelangweilten Tonlage, anstatt eine Agressive hineinzulesen. Ach stimmt in PI steht ja, daß Muslime immer agressiv und hektisch sind, als hätten sie 5 Kannen Kaffe intus. Aber seien Sie versichert, daß mich derartige Angriffe, wie die von Andreas nur ein Müdes lächeln verursachen und ich um seinen Ruf sorge, wenn er sich öffetnlich so lächerlich macht.

  45. @chrissedlmair:
    Ich wollte gerade in einem anderen Thread eine Antwort auf die angeblichen Lenin-Zitate verfassen, aber dann sah ich, dass das eine Antwort auf den User „Schneeflocke“ gewesen wäre, und habs gelassen. Solche Typen , bei denen ich sowieso das Gefühl habe, dass das ein, zwei mit Mehrfachaccounts sind, sollte man links liegenlassen, sonst kann man gleich bei PI diskutieren. Für Islamophobiker ist mir mittlerweile meine Zeit zu schade.

  46. @ Schnupfflocke: „Keine Ahnung wer Andreas ist oder war, aber mit Ihren Worten wollen Sie uns wohl den friedlichen Islam demonstrieren?“

    „Falsch. In erster Linie wollte ich Ihnen die Agressivität islamophober antiislamische Art die Welt (in diesem Fall meine geschriebenen Zeilen) wahrzunhemen demonstrieren.“

    Schnupflocke? Sie kleiner Friedmann Sie;)

    Danke für die Demonstration, aber man kann Demonstrationen dieser Art fast in allen Ihren Postings nachlesen. Machen Sie doch mal ein anti-aggressions-training , dass hilft Ihnen vielleicht, nicht selbst ein Meister der Spaltung der bleiben und damit Feindschaft und Misstrauen zu zementieren.

    Oder ist das gerade Ihr Wunsch?

  47. „Solche Typen , bei denen ich sowieso das Gefühl habe, dass das ein, zwei mit Mehrfachaccounts sind, sollte man links liegenlassen, sonst kann man gleich bei PI diskutieren. Für Islamophobiker ist mir mittlerweile meine Zeit zu schade.“

    Aale sind ja richtig griffig dagegen! Meine Hochachtung vor soviel Heuchelei. Sie schaffen es der Antisemitismuskeule eine weitere Keule zu erfinden: die islamophobiekeule.

    Nur können Sie damit nicht punkten, denn ich habe keine Angst vor dem Islam, sondern um die vielen guten Moslems, die die Suppe auslöffeln werden müssen.

  48. schneeflöckchen, können wir uns darauf einigen, dass Sie pro Tag nicht mehr als fünf mal posten? Wird sonst arg fad.

  49. Es ist Ihr Blog, Herr Elsässer.
    Dennoch finde das nicht gerechtfertigt mich hier anzuzählen.

    Wenn es Ihnen würziger anmutet, kann ich auch auf umschalten auf das Niveau derer, auf die ich antwortete. Wie wäre es wenn ich den einen Herrn ab jetzt pisse_de_mair nenne und Sie AlHassa? Tut mir leid, aber da mag ich nicht mithalten!

    Gern würde ich aber von Ihnen erfahren, was jetzt so fade an meinen Antworten war. Vielleicht verstehe ich Sie besser, wenn Sie auf die Inhalte eingehen, anstatt mich hier abzuwatschen?

  50. @ Schneeflocke

    Das Durchlesen ihrer Beiträge haben mir den größten Vergnügen bereitet. Großartig wie sie diese retardierten Islamistenversteher ihre Meinung präsentieren 🙂

    @ Elsässer

    Auch ihre Beiträge bereiten mir Vergnügen. Ich frage mich, wann sie endlich offiziell zu den Islamisten konvertieren? Das Verständnis eines sogenannten „Linken“ bzw. „Kommunisten“, der nicht nur Sympathien für faschistische Strukturen hat, sondern auch eine enorme Zuneigung bezüglich eines religiösen Staates zeigt. Nana, Herr Elsässer, haben sie Marx nicht genau gelesen? Ich kann mich nicht entsinnen, dass Marx eine Affinität bezüglich Religion hatte und insbesondere war er gegenüber einer Religion überaus abgeneingt: Islam! -> „Der Koran und die auf ihm fußende muselmanische Gesetzgebung reduzieren Geographie und Ethnographie der verschiedenen Völker auf die einfache und bequeme Zweiteilung in Gläubige und Ungläubige. Der Ungläubige ist „harby”, d. h. der Feind. Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen. In diesem Sinne waren die Seeräuberschiffe der Berberstaaten die heilige Flotte des Islam.” -Karl Marx (Marx-Engels-Werke, Band 10, S. 170).

    Abgesehen von ihren pseudo-„kommunistischen“ Fehlinterpretationen und Lobpreisung bezüglich eines Gottestaates, der Kommunisten / Marxisten hinrichten ließ und lässt, leben sie in ihrem (atiimperialistischen) geistigen Gefängnis der Unzumutbarkeit. Sie beschmutzen die humanistische Komponente des Kommunismus, indem sie Beifall klatschen, wenn es antiimperialistisch zugeht, jedoch, wenn Menschen gefoltert und hingerichtet werden; wenn Frauen als Menschen zweiter Klasse betrachtet werden und jede emanzipatorische Bewegung zu nichte gemacht wird; wenn Kinder auf ihre Hinrichtung warten, dann setzt ihr humanes Verständnis (falls sie soetwas überhaupt besitzen) aus!

    Hochachtungvoll, ein glühender Bewunderer ihrer geistigen Umnachtung.

  51. „@ Schneeflocke

    Das Durchlesen ihrer Beiträge haben mir den größten Vergnügen bereitet. Großartig wie sie diese retardierten Islamistenversteher ihre Meinung präsentieren“

    TeilzeitLegastheniker?

  52. P.S.

    Herr Elsässer, das sollten sie auch mal versuchen, dann müsste u.a. ich ihre Vernichtungsphantasien bezüglich Israel nicht mehr zu lesen bekommen und die Vernunft und Menschlichkeit hätten dann auch eine Chance erhalten:

  53. Marxismus und die Lehren des Islam, Sozialismus und Islam haben sehr vieles gemeinsam.

    1. Beide setzen sich ein für soziale Gerechtigkeit. Den Koran kann man als das Buch der Gerechtigkeit bezeichnen.

    2. Beide setzen sich ein für soziale Gleichheit. Der Koran predigt die Gleichheit unter den Menschen, Gott – Allah ist für alle da. Es gibt nicht wie im Judentum ein auserwähltes Volk. Männer und Frauen, arm und reich, Farbige oder Weiße – alle sind gleich. Die Betenden stehen oder knien in einer Reihe in der Moschee, der Professor an der Seite des Analphabeten, der Reiche an der Seite des Armen, Jung neben Alt.

    Besonders bei der Hadj, der islamischen Pilgerfahrt nach Mekka, kommt dieses Gleichheitsprinzip zum Ausdruck: Männer begehen die Hajd zusammen mit Frauen, niemand darf Schmuck oder ein seidenes Gewand tragen, jeder trägt nur das weiße Gewand. Nicht das, was jemand an Reichtümern erworben hat, zählt, nicht sein Titel, seine Auszeichnungen, sein Status, sondern, ob er ein gutes Leben führt.

    3. Marxisten treten ein für die Unterprivilegierten, die Ausgebeuteten und unterdrückten Völker, Anhänger des Islam treten ein dafür, dass der Reiche dem Armen abgibt, dass er für Waisen und Arme spendet, dass er keinen Wucher treibt (Zinsverbot), dass er sich nicht auf Kosten anderer bereichert.

    4. Marxisten und Anhänger des Islam treten ein gegen Tyrannei. Im Islam wird jedes Jahr die Ashura begangen, ein Tag, an dem man der Ermordung von Iman Hussein und seinem Märtyrertod gedenkt und in Massen auf die Straße geht gegen Tyrannen und Diktatoren, wie dies erst neulich im Iran der Fall war, als sich Millionen daran beteiligten.

    Ich will die Unterschiede nicht leugnen (der Marxismus betont den Klassenkampf, was der Islam nicht tut), aber beide Ideologien haben unverkennbar Berührungspunkte.

    Heute, in einer Zeit, in der wir eine breite Einheitsfront gegen die internationalen Räuber und Kriegstreiber in Form des internationalen Finanzkapitals benötigen, das vom US-Imperialismus geführt wird, bieten diese Gemeinsamkeiten eine Grundlage für eine gleichberechtigte Zusammenarbeit.

    Hugo Chavez und Mahmoud Ahmandinejad, der Sozialist und der gläubige, Gerechtigkeit predigende Präsident des Iran, sind die besten Freunde. Sie würden nicht auf die Idee kommen und irgendetwas aus den Büchern, die ihnen wichtig sind, aus der Bergpredigt oder aus irgendeiner Sure des Qu’ran, zitieren und den anderen damit beschimpfen und niedermachen.

    Beide arbeiten an dem gleichen Ziel: die Bewahrung der Unabhängigkeit ihrer Länder, die nur im Kampf gegen den US-Imperialismus möglich ist und die Entwicklung ihrer Länder im sozial, materiell und kulturell fortschrittlichen Sinne.

    Jürgern Elsässer hat das erkannt, aber viele Linke, die am Buchstaben des Marxismus kleben und die sich vor den Karren der Imperialisten spannen und sich von ihnen um den Finger wickeln lassen, haben dies leider noch nicht erkannt. Aber das kann sich ändern.

  54. @ denjenigen, der sich dereigenen Aufklärung verweigert:

    Was hat den das zionistische Gebilde mit Vernunft und Menschlichkeit zu tun?

  55. @ schnehen

    Netter Versuch, den Marxismus mit der rhetorischen Sophistik in den Dreck zu ziehen:

    „Marxismus und die Lehren des Islam, Sozialismus und Islam haben sehr vieles gemeinsam.

    1. Beide setzen sich ein für soziale Gerechtigkeit. Den Koran kann man als das Buch der Gerechtigkeit bezeichnen. (…)“

    Aha, das ist ja mal interessant! Und was ist mit der „koranischen“ Gerechtigkeit bzw. Gleichheit der Frauen? Es heisst nur, dass die Frau ihre Reize bedenken soll, jedoch darf der Mann sein wie er ist.

    Kurzgefasst, um deinen rhetorischen Sophismus Einhalt zugebieten:

    „(…) Das Fundament der irreligiösen Kritik ist: Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen. Und zwar ist die Religion das Selbstbewusstsein und das Selbstgefühl des Menschen, der sich selbst entweder noch nicht erworben oder schon wieder verloren hat. Aber der Mensch, das ist kein abstraktes, außer der Welt hockendes Wesen. Der Mensch, das ist die Welt des Menschen, Staat, Sozietät. Dieser Staat, diese Sozietät produzieren die Religion, ein verkehrtes Weltbewusstsein, weil sie eine verkehrte Welt sind. Die Religion ist die allgemeine Theorie dieser Welt, ihr enzyklopädisches Kompendium, ihre Logik in populärer Form, ihr spiritualistischer Point-d’honneur ihr Enthusiasmus, ihre moralische Sanktion, ihre feierliche Ergänzung, ihr allgemeiner Trost- und Rechtfertigungsgrund. Sie ist die phantastische Verwirklichung des menschlichen Wesens, weil das menschliche Wesen keine wahre Wirklichkeit besitzt.“ – Marx/Engels-Werke, Bd. 1, 378ff.

    .
    ERGO: Versuche es gar nicht, eine Religion mit dem Marxismus zu vermischen!
    Religion ist eine Erfindung, um den Menschen zu betäuben, damit er nicht gegen seinen (realen) Zustand rebellieren kann. WIe ich bereits Marx’schens Auszug bezüglich des Islams gepostet habe, ist der „Klassenkampf“ bedingt durch die Unterscheidung von Gläubigen (hier Muslime) und Kuffar; somit ist die Positionierung eines (islamischen) „auserwählten“ Volkes gegeben! Demnach haben wir den „religiösen“ Klassenkampf“.

    „Marxisten und Anhänger des Islam treten ein gegen Tyrannei.“

    Mit dem Unterschied, dass der Marxismus sich u.a. gegen die Tyrannei der Religion ausspricht!

    „Hugo Chavez und Mahmoud Ahmandinejad, der Sozialist und der gläubige, Gerechtigkeit predigende Präsident des Iran, sind die besten Freunde.“

    Von Chavez halte ich genauso wenig wie Ahmadinejad! Wäre A. ein Sozialist, dann hätte er Menschenliebe empfunden und würde einen Teil seiner Bevölkerung nicht foltern, vergewaltigen und Töten.

    „Jürgern Elsässer hat das erkannt, aber viele Linke, die am Buchstaben des Marxismus kleben und die sich vor den Karren der Imperialisten spannen und sich von ihnen um den Finger wickeln lassen, haben dies leider noch nicht erkannt. Aber das kann sich ändern.“

    Mein Junge, du hast hier ausführlich versucht , mit einer gescheiterten Rhetorik, mir deutlich zu machen, dass Marxismus und Islam „ziemlich identisch sind“. Jemand, der wie Elsässer Islamisten verteidigt, hat eines der Grundprinzipien des Marxismus nicht verstanden und da kann ein Moslem wie du, der geblendet ist vom Islam-Imperialismus (!) mir nichts vormachen, als ob er Ahnung vom Marxismus hat.

  56. „Aber die Demo gestern in Teheran – die hatte Schmackes! Die Leute waren erkennbar wütend über die Krawallanten und das imperialistische Ausland.“ Jürgen, da stimme ich dir voll zu!!!

    Es zeigt sich wieder einmal ganz deutlich: Die nahezu orwellsche Medienkampagne gegen den Iran basierte nicht auf der Realität…mit ihr sollte nur massivst Stimmung gemacht werden, auch in Hinblick auf einen möglichen Militärschlag…

  57. Zitat: „Typisch deutscher Kleinbürger. Immer nach der Polizei schreien damit sie den langhaarigen Affen und Chaoten eine mit dem Knüppel verpassen.“

    Ich meine mit folgendem jetzt explizit NICHT den Verfasser des von mir zitierten Textes, möchte es mir aber erlauben, eines mal ganz sachlich festzustellen:

    1.) Hartes Vorgehen von staatlichen Sicherheitskräften ist nichts grundsätzlich schlechtes oder „unmoralisches“ . Es kommt immer darauf an, aus welchen Gründen bzw. mit welchen Zielen in welcher konkreten Situation gegen wen vorgegangen wird.

    2.) Wer etwas anderes behauptet, denkt entweder unpolitisch, heuchelt, oder sagt aus polit-taktischen Gründen ganz bewusst nicht die Wahrheit!

    3.) Grundsätzliche Ablehnung von hartem Vorgehen und staatlicher Repression ist aber nicht „links“, weil Linke ansonsten gegen ein NPD-Verbot, gegen Verbote von Nazidemos und auch gegen die Verfolung reicher Steuerkrimineller sein müssten, um nur mal einige Beispiele zu nennen…

    4.) BILD-mässige Pseudo-Moralhysterie a la „die böse, böse iranische Polizei haut die armen freiheitsliebenden Demonstranten“ soll, ich habe es schon in einem anderem Strang hier erwähnt, nur den rationalen und analysierenden Diskurs über geostrategische und ökonomische Ursachen der akuten Vorgänge im Iran zersetzen. Und das ist entschieden abzulehnen!!

  58. Zitat:. „Genau, solange der Herr Elsässer hier im von ihm so verachteten Westen machen kann“

    Wir leben hier aber nicht im „Westen“, sondern in Deutschland, in Europa!!

    Der irreführende Begriff „Westen“ soll doch nur eine (Un)wertegemeinschaft mit den USA implizieren. Aber auch, wenn die Amerikanisierung leider weit voran geschritten ist (zunehmende Armut, Sozialabbau, Entsolidarisierung, Privatisierungsorgien, ausufernder Börsenkapitalismus, Schulmassaker, etc.) so haben wir das US-Gesellschaftsmodell zum Glück noch nicht vollständig übernommen. Es gilt, Deutschland und Europa sozialer, d. h. weniger amerikanisch zu gestalten!!

    Ach ja, und viele Iraner wissen sehr wohl, wofür American Freedom steht (entfesselter Raubtierkapitalismus), und das sie das dann halt nicht wollen, ist klar!! Teilweise werden die grossen Massendemos gegen die Krawallmacher auch dadurch mitmotiviert!!

  59. @schnehen:

    Sie haben Recht, dass der Quran für soziale Gerechtigkeit eintritt. Einen wichtigen Punkt haben Sie allerdings nicht erwähnt. Es gibt zwar die von Ihnen erwähnten Berührungspunkte, aber der Marxismus ist rein materialistisch orientiert, wogegen der Islam auch jenseitig orientiert ist, weil er die Überzeugung vertritt, dass man für alles, was man auf der Erde getan hat, eines Tages zur Rechenschaft gezogen wird.

  60. atheist: weisst du überhaupt, was volksverhetzung ist? deine gutmenschen einstellung, gibt es da in der familie einen opa, den du dadurch wieder gut-machen willst? freiheit des wortes kennt irh multi-kulti-fanatiker nicht, ihr seid noch primitiver als die rechten!

  61. Ich bin heute zum ersten Mal in meinem Leben als Moslem bezeichnet worden! Das ist neu.

    Das ist genau das Wirken der Anti-Islam-Hetze: Schon dann, wenn man versucht, Brücken zu bauen, z. B. zwischen dem Marxismus und dem Islam, wenn man sich nur die Freiheit nimmt, Gemeinsames in den Vordergrund zu stellen, statt das Trennende zu betonen, wie das jeden Tag in den gleichgeschalteten, prozionistischen Medien der Fall ist, wird man zum Moslem erklärt!

    Gut, wenn es sich um einen eingefleischten Zionisten gehandelt hätte, hätte ich nichts gesagt, aber von jemanden, der sich für einen Marxisten hält! Schon hammerhart!

    Die Hetze, die ständige Bearbeitung der Gehirne, schaltet das Denken völlig aus, zu differenzieren ist nicht mehr möglich. Alle in einen Topf. So wie damals, als gegen Kommunisten gehetzt wurde.

    Es erinnert mich an die Zeit vor 30 Jahren. Wenn man öffentlich Sympathien mit der DDR oder mit Kommunisten bekundete, hieß es: ‚Warum gehen Sie nicht rüber?‘ Und heute hetzen ‚Marxisten‘ selbst mit gegen Menschen, die gläubige Moslems sind.

    Deshalb ist für mich die Linke keine Alternative mehr und Jürgen Elsässer hat wohl ähnliche Erfahrungen machen müssen.

    Wir müssen heute das Gemeinsame im Kampf gegen das Finanzkapital betonen, dürfen uns nicht gegeneinander ausspielen lassen. Ein Großeil der Linken begreift das nicht und lässt Zionisten in ihre eigenen Reihen hinein – wie in der Linkspartei.

    Dies ist auch eine Lehre aus der Nazizeit: In den KZs schworen Kommunisten, Sozialdemokraten und Christen sich nie wieder auseinander dividieren zu lassen.

    Der evangelische Pastor Martin Niemöller, ein glühender Antifaschist, sagte einst:

    „Als sie die Kommunisten holten, schwieg ich. Ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten holten, schwieg ich. Ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Katholiken holten, schwieg ich. Ich war ja kein Katholik. Als sie mich holten, war niemand mehr da, der dagegen protestieren konnte.“

    Wenn heute gegen meine muslimischen Brüder gehetzt wird, sie in die Nähe des Terrorismus gestellt werden, schweige ich nicht mehr, sondern mache meine Klappe auf. Ich verteidige sie, auch wenn ich selbst Atheist bin. Wenn heute Palästinenser in Gaza durch die Zionisten massakriert werden, schweige ich nicht mehr, sondern ich stelle mich auf ihre Seite der und versuche, etwas für sie zu tun, ob sie Christen, Moslems oder Atheisten da unten sind, ob sie zur Hamas, zur PFLP oder zur Fatah gehören oder parteilos sind, ist mir schnurtz-piepe-egaaaaaaaaaaaal!!

  62. „Es erinnert mich an die Zeit vor 30 Jahren. Wenn man öffentlich Sympathien mit der DDR oder mit Kommunisten bekundete, hieß es: ‘Warum gehen Sie nicht rüber?’ Und heute hetzen ‘Marxisten’ selbst mit gegen Menschen, die gläubige Moslems sind.“

    Ja seltsam, die sollten sich eigentlich wirklich bestens verstehen;)

    Zumindest hätte man von hier, nach dort drüben, gehen KÖNNEN.

    Warum sind mir Menschen wie Sie nur so unheimlich?

    Weil Sie zur Not auch eine Diktatur befürworten, in der der einzelne Mensch sämtliche Freiheiten aufgeben muss, um einer Ideologie zu folgen.

    Insofern haben die alte DDR und der radikale Islam etwas gemeinsam: Rein gehts einfach, aber raus, da wirds lebensgefährlich.

  63. @Umm Husain

    Zu ihrer kurzen Bemerkung:

    Der Marxismus ist rein d i e s s e i t i g orientiert, während der Islam auch jenseitig orientiert ist. So sehe ich es. Der Marxismus ist nicht ‚rein materialistisch‘, im Sinne von: mehr konsumieren, mehr haben wollen usw. Der hohe Stellenwert der internationalen Solidarität, die Opferbereitschaft von Kommunisten im Kampf gegen den Faschismus z. B. in den Interbrigaden in Spanien (1936-39) sprechen eine ganz andere Sprache. Sie gaben ihr Leben für die Beendigung des Faschismus auf europäischer Ebene. Ganz und gar nicht materialistisch, sondern im hohen Grade idealistisch! Auch viele Deutsche waren dabei, z. B. in der Thälmannbrigade, die dann später in der DDR auch eine Rolle gespielt haben wie Zaisser.

    Die Weltanschauung des Marxismus ist eine materialistische, aber nicht im Sinne von Konsumdenken, sondern im philosophischen Sinne. Die Erkenntnistheorie des Marxismus ist eine materialistische. Sie geht aus vom Primat der sich ewig bewegenden Materie, zu der auch wir Menschen als höchstes Produkt der Materie gehören. Insofern ist der Marxismus materialistisch.

    @Schneeflocke

    Sie jonglieren mit Begriffen wie Diktatur. Sie müssen hinter die Fassade sehen: Diktatur und Demokratie müssen vor ihrem gesellschaftlichen Hintergrund gesehen werden. Wir haben heute in Deutschland eine Demokratie. Richtig? Aber in Wirklichkeit ist es die Diktatur der Finanzgewaltigen, die sich dahinter verbirgt. Insofern bin ich Antidemokrat, weil diese Demokratie die Diktatur der Bankenkartelle ermöglicht, ihr Masseneinfluss verleiht. Aber im Wesentlichen ist es eine Finanzdiktatur und keine Demokratie im Sinn von Herrschaft durch das Volk und für das Volk. Dafür bin ich in der Tat.

    Mir ist eine ‚Diktatur des Proletariats‘ in dem Sinne, dass 80% der Bevölkerung in einem Land das Sagen haben und nicht eine kleine raffgierige Minderheit von Finanzoligarchen sehr sympathisch. Der Sozialismus braucht auch ‚Diktatur‘ – gemeint Zwangsmittel, um sich gegen Contras und US-Putschisten, Geheimdienste und offene militärische Einmichung verteidigen zu können.

    Hugo Chavez hat das neulich betont, als er sagte, ‚Wer den Frieden will, muss auch auf den Krieg vorbereitet sein.‘

    Kolumbien wird heute von den USA zum neuen Israel ausgebaut, Militärbasen werden an den venezolanischen Grenze errichtet, Putschversuche werden gegen Chavez ausgeheckt wie der von 2002. Dagegen bedarf es einer ‚Diktatur‘ wenn sie so wollen. Dafür bin ich. Wenn ich Ihnen jetzt immer noch unheimlich bin, ist das Ihr Problem.

  64. @ schnehen

    „Ich bin heute zum ersten Mal in meinem Leben als Moslem bezeichnet worden! Das ist neu.“

    Dann solltest du schleunigst konvertieren.

    „Das ist genau das Wirken der Anti-Islam-Hetze: Schon dann, wenn man versucht, Brücken zu bauen, z. B. zwischen dem Marxismus und dem Islam, wenn man sich nur die Freiheit nimmt, Gemeinsames in den Vordergrund zu stellen, statt das Trennende zu betonen, wie das jeden Tag in den gleichgeschalteten, prozionistischen Medien der Fall ist, wird man zum Moslem erklärt!“

    Nein, das nennt man logische Schlussfolgerung, dass Religion keine Positive Stellung im Marxismus/Kommunismus besitzt, und jene Konsequenz erhält man, wenn man Ahnung von marxistischen Inhalten hat.

    „Gut, wenn es sich um einen eingefleischten Zionisten gehandelt hätte, hätte ich nichts gesagt, aber von jemanden, der sich für einen Marxisten hält! Schon hammerhart!“

    Eben, weil ich Marxist bin! Bei dir ist der gesunder Menschenverstand ein Ressentiment.

    „Kommunismus ist ‚das aufgelöste Rätsel der Geschichte“ (Marx). Dieses besteht darin, daß die Spaltung der menschlichen Gattung in Herrscher und Beherrschte, in Ausbeuter und Ausgebeutete im Kapitalverhältnis einen Aggregatzustand erreicht hat, innerhalb dessen zwischen der vollendeten Verdinglichung einerseits, dem Übergang zum ‚Verein freier Menschen’ andererseits, nur noch die Revolution als Handumdrehen zu liegen scheint, aber dennoch in immer weitere Ferne rückt. Marxisten jeglicher Couleur betreiben, statt dieses Rätsel in seiner Tragik zu denunzieren, statt es also zu kritisieren, seit je das Geschäft seiner Rationalisierung, das heißt seiner Ideologisierung. Israel ist das Schibboleth jener doch so naheliegenden Revolution; es ist der unbegriffene Schatten ihres Scheiterns. Israel ist das Menetekel, das zum einen (und ganz unfreiwillig) die kategorischen Minimalbedingungen des Kommunismus illustriert, und das zum anderen sämtliche Bestialitäten zu demonstrieren scheint, zu denen der bürgerlich-kapitalistische Nationalstaat fähig ist. Wer Israel nicht begriffen hat, wer den Haß auf diesen Staat, den Antizionismus, und wer den Antisemitismus, das heißt den Vernichtungswillen sowohl gegen die in diesem Staat lebenden als auch gegen die kosmopolitisch verstreuten Juden, nicht begriffen hat als das, was Antisemitismus wesentlich darstellt: den bedingungslosen Haß auf die Idee einer in freier Assoziation lebenden Gattung, der hat den Kommunismus nicht als das ‚aufgelöste Rätsel der Geschichte’ begriffen. (…)“ (http://www.ca-ira.net/isf/beitraege/isf-kommunismus.israel.html)

    „Die Hetze, die ständige Bearbeitung der Gehirne, schaltet das Denken völlig aus, zu differenzieren ist nicht mehr möglich. Alle in einen Topf. So wie damals, als gegen Kommunisten gehetzt wurde.“

    Aber, nicht doch! Ich schreibe hier von Islamisten; das ist ein Unterschied.

    „Wir müssen heute das Gemeinsame im Kampf gegen das Finanzkapital betonen, dürfen uns nicht gegeneinander ausspielen lassen. Ein Großeil der Linken begreift das nicht und lässt Zionisten in ihre eigenen Reihen hinein – wie in der Linkspartei.“

    Oh la la, jetzt gehen wir ins Jargon des „Finanzjudentums“ und der „jüdisch/zionistischen Weltverschwörung“. Ich schreibe dir jetzt offiziell, dass du ein eingefleischter Antisemit bist! Das Finanzkapital mit Zionisten; ergo Juden in Verbindung zubringen, ist ein überaus bürgerlicher Antisemitismus bedingt durch das Kapital! Jaja, der „ewig raffende Jude“.

    „Wenn heute gegen meine muslimischen Brüder gehetzt wird, sie in die Nähe des Terrorismus gestellt werden, schweige ich nicht mehr, sondern mache meine Klappe auf. Ich verteidige sie, auch wenn ich selbst Atheist bin. Wenn heute Palästinenser in Gaza durch die Zionisten massakriert werden, schweige ich nicht mehr, sondern ich stelle mich auf ihre Seite der und versuche, etwas für sie zu tun, ob sie Christen, Moslems oder Atheisten da unten sind, ob sie zur Hamas, zur PFLP oder zur Fatah gehören oder parteilos sind, ist mir schnurtz-piepe-egaaaaaaaaaaaal!!“

    Du bist schon ein überaus vernunftsresistenter Zeitgenosse. Die armen ISLAMISTEN, die du verteidigst. Von denen geht natürlich gar kein Aggressionspotential aus. Sind ja immer nur Opfer der „bösen bösen Zionisten“ ^^

  65. An alle die den Kampf in der LINKEN nur von außen sehen:

    Die Lafontaine Linie wird siegen, denn ohne sie, wird DIE LINKe untergehen. Das versteht sogar der Parteizentrist Gysi und ziieht seine schützende Hand von Bartsch zurück. Und prompt passiert dies:

    Machtkampf in der Linkspartei

    West gegen Ost – in der Linkspartei tobt ein Machtkampf. Die Landesverbände NRW und Baden-Württemberg fordern Bartschs Rücktritt. Doch der wehrt sich.

    http://www.stern.de/politik/deutschland/lafontaine-vs-bartsch-machtkampf-in-der-linkspartei-1533405.html

    Der Stern hat sich relativ seriös verhalten gegenüber der LINKEN und Oskar. Darum gehe ich davon aus, daß die mehr wissen als die Broderisten vom SPIEGEL etc.

    Marquadt, Kaufmann und Co haben die Konsequnezen gezogen und den WEg aufgezeigt, den die Regierungslinken gehen sollten, wenn sie wenigstens einmal Rückgrat zeigen wollen.

  66. @schnehen: Sie haben Recht, das Wort „materialistisch“ ist hier falsch, „materiell orientiert“ hätte ich sagen sollen. Ich meinte es auch nicht im Sinne von „mehr Konsum“, sondern im Marxismus fehlt der Bezug zu Gott, er ist eben rein diesseitig orientiert, und das ist der Unterschied zum Islam.

    „Hugo Chavez hat das neulich betont, als er sagte, ‘Wer den Frieden will, muss auch auf den Krieg vorbereitet sein.’“

    Etwas Ähnliches ist von Malcolm X überliefert:

    „Wenn du nicht bereit bist, dafür zu sterben, dann streiche „Freiheit“ aus deinem Vokabular.“

    So nun aber genug für heute….bin todmüde…

  67. Der spezielle Hamas und Hezbollah Allah sei Dank; Elsässer meldet sich zu Wort. Was macht denn so die Berufspalästinenserfront? Bitte bekehren sie mich zur menschenverachtenden Ideologie der Faschismus-Verehrung eines Mullah Regimes. Darin sind sie Experte 🙂

  68. ‚Du bist ein eingefleischter Antisemit‘ (‚Aufklärungzeitalter‘)

    Seit wann duze ich mich mit Ihnen? Halten Sie wenigstens einige elementare Höflichkeitsregeln ein, wenn Sie das Beleidigen und das Arbeiten mit billigen Unterstellungen schon nicht sein lassen können.

    Der US-amerikanische Schriftsteller Norman Finkelstein, der ein Buch über die zionistische Lobby in den USA geschrieben hat, das dann auf den Index gesetzt wurde, in einem Interview auf PressTV (‚The Autograph‘ mit Susan Modaraz):

    ‚Der Vorwurf des Antisemitismus und die angebliche Holocaust-Leugnung sind der letzte argumentative Rückzugspunkt der Zionisten. Mehr fällt ihnen heute nicht mehr ein.‘

    Jeder, der sie kritisiert und entlarvt, gilt als ‚Antisemit‘. Wenn es sich um Juden aus Israel handelt, wie der Intellektuelle Ilan Pappe, der ein Buch über die ethnischen Säuberungen der Zionisten zur Zeit der Nakbar (1947-49) geschrieben hat, gelten sie in Israel als ‚Selbsthasser‘. Er lebt jetzt in London, weil er das ständige Mobbing der Zionisten in seinem Heimatland Israel und die ständigen Drohungen nicht mehr ertragen konnte.

    Erst kürzlich wurde ein Ring von 40 Zionisten in New York und New Jersey von der New Yorker Staatsanwaltschaft ausgehoben, der verbotenen Organhandel betrieben hatte.

    Wenn man das offenlegt, was sie machen, wie der Schwede Daniel Boström über den Organklau an Palästinensern, an dem sie sich bereichern, dann schreien sie wild fuchtelnd umsich: ‚Sie reden ja wieder von der Verschwörung des Weltjudentums‘, dann schreien sie foul und rufen: ‚Sie schlimmer Antisemit, sie sprechen von schlimmen Juden, dem ‚raffenden Juden‘ und sie versuchen so, einen in die Nähe der Nazis zu rücken, ohne dass sie sich mit dem Sachverhalt selbst auseinandersetzen wollen oder können.

    Aber die Zeiten des falschen Spiels der Zionisten sind bald vorbei. Die ganze Welt hat von den Verbrechen der Zionisten in Gaza letztes Jahr erfahren. Selbst ein Zionist wie der südafrikanische Jurist Goldstone kritisiert in seinem 575 Seiten umfassenden Bericht über israelische Kriegsverbrechen zur Zeit des 22-tägigen Gaza-Kriegs das Wüten der israelischen Armee, der IDF in Gaza, den Einsatz weißen Phosphors über Wohngebiete, die Bombardierung von Schulen, auch amerikanischen und UN-Schulen, in die man vor der Bombardierung Schulkinder hineintrieb, von Krankenhäusern, Moscheen und dem Parlamentsgebäude der Palästinenser.

    1400 Palästineser, überwiegend Frauen und Kinder, haben sie umgebracht, Zehntausende sind obdachlos in Gaza, Menschen, die dringend benötigte Hilfe benötigen, lassen sie nicht nach Israel rein oder sie verlangen, dass sie für die israelische Regierung Spitzeldienste leisten. Ganz Gaza ist abgeriegelt und ein einziges open air prison.

    Natürlich ist der Zionist, aber grundehrliche Richard Goldstone und natürlich sind die 140 Staaten, die den Goldstone Report in der UNO gebilligt haben, ‚Antisemiten‘ und ‚Marxisten‘ fallen darauf rein.

  69. interessant, haben Sie zu dem „Organklau an Palästinensern“ nähere Informationen ?

    und wer „bereichert sich daran“ ?

  70. Israelis bereichern sich daran.

    Daniel Boström, ein schwedischer Journalist, hat unlängst einen Artikel in einer schwedischen Zeitung dazu veröffentlicht, nachdem er eine Zeitlang Recherchen in der West Bank angestellt hatte.

    Palästinensische Familien, deren Söhne von den Israelis gefangengenommen worden waren, berichteten ihm, dass die Leiche ihrer Söhne bei Nacht und Nebel von einem israelsischen Kommado zurückgebracht wurde und der zugenähte Leichnam (es wurden heimlich Aufnahmen bei den Bestattungen von den zugenähten Körpern gemacht und auch veröffentlicht) durfte dann unter Aufsicht der Israelis bestattet werden.

    Inzwischen hat ein israelisches forensisches Institut bestätigt, dass in den 90iger Jahren illegaler Organhandel mit den Organen von erschossenen Palästinensern betrieben wurde.

    Die israelsische Regierung setzte dann die schwedische Zeitung, deren Name ich vergessen habe, unter Druck, das nicht zu veröffentlichen, denn es sei ‚Antisemitismus‘ usw., woraufhin die schwedische Regierung sich auf die Garantie der Pressefreiheit in der schwedischen Verfassung berief. Der Artikel über den israelischen Organklau wurde veröffentlicht.

    Danach berichtete Boström, dass er eine ganze Reihe von Morddrohungen erhalten hat.

    Man nimmt an, dass diese von Boström aufgedeckten Fälle nur die Spitze des Eisbergs sind.

  71. @schnehen

    Quellenangaben dazu bitte.
    So weit ich weiß, ist rausgekommen, dass die Meldung ein Fake war.

    Solche Fakes aber heizen den Hass unter den Völkern nur noch mehr an.

    http://backsp.wordpress.com/2009/12/24/organhandel-bericht-korrigieren/

    Das ist übrigens nicht die einzige Quelle, die den Irrtum zugegeben hat. Das Sie immer nch darauf herumreiten zeigt doch nur, dass Sie nicht daran interessiert sind, dass diese Region doch einmal zum Frieden und gemeinsamen Zusammenleben kommt.

    Islam ist NICHT Antisemitismus, oder?

  72. Übrigens, während hier schwerste Vorwürfe erhoben werden, geben sich die hier ständig hochgelobten Chinesen ganz ungeniert, diesem unmenschlichen Gebahren hin:

    „Im Ausland wird seit langem vermutet, dass in China in hoher Zahl Organe von hingerichteten Sträflingen für Transplantationen entnommen werden. In seltener Offenheit wurde in einem Bericht der chinesischen Staatspresse jetzt zugegeben, dass etwa zwei Drittel aller Spenderorgane von hingerichteten Straftätern stammen. Zwar hat China in den vergangenen Jahren die rechtlichen Grundlagen verbessert, um den offenbar regen Handel mit Organen einzudämmen. Aber einiges spricht dafür, dass Organe an zahlungskräftige Kunden verkauft werden.“

    http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E9616650C79A14308B1075F3173D645CF~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  73. @Schneeflocke

    Die Meldung war kein Fake. Sie ist erst neulich wieder bestätigt worden. D. Boström gab erst vor ein paar Tagen wieder ein Interview auf PressTV und wies darauf hin, dass die Israelis selbst, d. h. die Leitung eines großen forensischen Instituts in Tel Aviv, den illegalen Handel mit den Organen junger Palästinenser in den 90iger Jahren bestätigt habe.

    Israel bezeichnet nun die neuerlichen Erkenntnisse als ‚antisemitische Erfindungen‘, was sie damals auch taten, und ist noch nicht einmal bereit, den Vorwürfen, die vor allem von zahlreichen palästinensischen Angehörigen gemacht wurden, deren Kinder mit zugenähten Leibern von israelischen Kommandos zum Friedhof gebracht wurden, nachzugehen. Es gibt Fotos dieser Leichen, die in einer großen schwedischen Zeitung veröffentlicht wurden.

    Wenn alles nur ‚fake‘ ist, warum ist man nicht bereit, Untersuchungen anzustellen, um die Dinge auszuräumen? Man verhält sich in diesem Punkt ähnlich wie bei dem, was die israelische Armee vor einem Jahr in Gaza an Kriegsverbrechen verübte. Den Goldstone- Bericht dazu bezeichnete man als ‚einseitig‘ und unausgewogen‘ und natürlich als ‚antisemitisch‘, obwohl sein Verfasser Goldstone selbst Jude und Zionist ist.

    Ich hatte schon geschrieben, dass vor ein paar Monaten die New Yorker Staatsanwaltschaft einen jüdischen Ring von Organhändlern, die in New York und New Jersey tätig waren und illegalen Handel mit Nieren betrieben hatten, dingfest gemacht haben. Ich habe selbst gesehen, wie diese Herren in Handschellen abgeführt wurden. Einige verbargen ihre Gesichter vor den Kameras.

    Sie hatten Nieren im Werte von 10.000 USD eingekauft und verkauften sie dann zu 160.000 USD. Unter den Festgenommenen befanden sich einige hohe New Yorker Rabbis.

    Das, was die Israelis hier machen, erinnert fatal an das, was die Nazis mit den Organen von KZ-Häftlingen anstellten.

  74. @Schneeflocke

    Ich möchte noch etwas präzisieren:

    Donald Boströms Artikel zum Organklau der Israelis wurde am 17. August 09 im schwedischen ‚Aftonbladet‘ veröffentlicht.

    Das forensische Institut in Israel, das den illegalen Organhandel der Israelis einräumte, trägt den Namen Abu Kabir. Der Leiter dieses Instituts heißt Jehuda Hiss. Er gab dies in einem Interview mit einem US-Journalisten zu: Zitat:

    „We started to harvest corneas … No permission was asked of the family.“

    Das heißt, sie entfernten einfach die Cornea der Leichen, ohne die betroffenen Familien vorher zu fragen.

    Der Hass unter den Völkern, z. B. zwischen dem palästinensischen und dem israelischen, wird nicht durch die Veröffentlichung solcher Dinge angeheizt, die aus moralischen Gründen nicht verheimlicht und verschleiert werden dürfen, sondern dadurch, dass die Isrealis am palästinensischen Volk seit Jahrzehnten, seit der Nakbar von 1948, als 800.000 Palästinenser vertrieben und in Flüchtlingslager gepfercht wurden, Verbrechen begehen und heute z. B. in Gaza und auf der West Bank, in Ost-Jeruselm, ständig weitere hinzufügen. Erst jetzt wieder starben zwei Palästinenser in Gaza nach israelischen Luftangriffen.

    Sie schreiben außerdem etwas von ‚hier ständig hochgelobten Chinesen‘. Können Sie dies belegen? Wer hat wann und wo ‚Chinesen hochgelobt‘?

    In China gibt es die Todesstrafe und sie wird tatsächlich sehr extensiv gehandhabt, z. B. kann man exekutiert werden, wenn man mit Drogen handelt oder wenn man sich als staatlicher Beamter korrumpieren lässt. Ich habe auch gehört, dass schon Steuervergehen ausreichen können.

    Darüber kann man geteilter Meinung sein. Ich persönlich lehne die Todesstrafe ab, weil man jedem Menschen eine zweite Chance geben sollte und jeder sich zum Besseren entwickeln kann, wenn die Bedingungen günstig sind und ihm geholfen wird.

    Was man allerdings loben muss, und ich glaube darauf spielen Sie an, ist, dass die chinesische Wirtschafts- und Außenpolitik sich fundamental von der der anderen Großmacht, den USA, unterscheidet:

    Zum Beispiel knüpft man Kredite an afrikanische Staaten wie den Sudan oder Zimbabwe nicht an politische Bedingungen. Man arbeitet nicht mit Druck, Einmischung in die inneren Angelegenheiten, Kriegen oder Sanktionen wie dies die USA tun, womit sie heute nichts mehr erreichen können, außer dass sie sich immer stärker den Hass der Völker zuziehen und sie immer tiefer im Morast ihrer Auslandseinsätze versinken.

  75. „Das, was die Israelis hier machen, erinnert fatal an das, was die Nazis mit den Organen von KZ-Häftlingen anstellten.“

    Ihr Einsatz in Ehren, aber das ist alles so furchtbar einseitig, von den (angeblichen) Organhänderln, über den GoldstoneBericht, bis hin zu den schier ekelerregenden Vergleichen mit den NaziSchlächtern.

    So hat das keinen Sinn, wenn Goldstone Morgen etwas anderes schreibt, dann lügt er wieder in Ihren Augen, wenn Focus etwas AntiIsraelisches Schreibt, dann wird Focus zitiert, schreibt Focus etwas ProIsraelisches, dann ist Focus ein Schmutzblatt.

    Wie blind muss man eigentlich sein, um nicht zu erkennen, dass der einzige Weg ist ALLEN Seitn die rein menschliche, rote Karte zu zeigen, anstatt immer auf eine Seite einzuschlagen? Wohin soll das führen? Zu Gerechtigkeit? Zu Frieden? Gegenseitigem Verständnis und Annähern? Zum Verzeihen gar?

    Ist es denn so schwer zu verstehen? Ich zum Beispiel bin auf keiner der beiden Seiten, wie sollte ich auch? Beide führen sich unmenschlich auf! Man kann nicht relativieren und damit Erfolg haben. Es ist auch egal (mir jedenfalls) ob Unschuldige Zivilisten durch einen Steinwurd oder durch eine moderne Lenkwaffe getötet wird.

    Ich glaube Biermann hats mal geschrieben: „Wenn die Palästinanser die Waffen niederlegen, wird Freiden sein. Wenn Israel die Waffen niederlegt, wird es Israel nicht mehr geben.“

    Leider ist da verdammt nichmal eine Menge dran, ob es Ihnen und mir passt oder nicht. Warum kommt so etwas nicht zur Sprache hier?
    Würde dann die einseitige StandartHetze nicht mehr ziehen und das darf ja nicht sein?

    Ich möchte Sie ehrlich nicht beleidigen, aber es kommt mir so vor, als würden Menchen wie Sie absichtlich so einseitig schreiben und argumentieren, denn so blind können Sie doch gar nicht sein.

    So oder so, einen schönen Sonntag

  76. @schneeflocke

    Sie verwechseln Einseitigkeit und Parteilichkeit.

    Wenn ich auf das Unrecht, das den Palästinensern heute durch die Zionisten angetan wird (erst kürzlich wurden im nördlichen Teil der West Bank 20 palästinensische Häuser geschleift, wurden drei Palästinenser bei israelischen Luftangriffen in Gaza getötet …), wenn ich den Holocaust an ihnen (‚Nakbar‘), der 1948 zur Vertreibung von 800.000 Palästinensern führte, nicht leugne, sondern ihn anklage, bin ich natürlich nicht einseitig, sondern parteilich.

    Wenn ich mich gegen die acht Meter hohe israelische Apartheitsmauer ausspreche, die verhindert, dass palästinensische Bauern ihre Olivenhaine erreichen können, die quer durch ihr eigenes Land gezogen wurde und wird, dann bin ich genauso wenig einseitig, sondern parteilich. Ich ergreife gegen ein himmelschreiendes Unrecht Partei.

    Wenn Israel mit weißem Phosphor und Uranmunition palästinensische Schulen, Krankenhäuser, Moscheen und Häuserblocks bombardiert und ich dagegen prostestiere, bin ich nicht ‚einseitig‘, sondern parteilich.

    Vor wenigen Tagen protestierte die Amerikanerin Hedi Epstein (85 Jahre), eine Jüdin, die noch mit 14 Jahren von den Nazis verfolgt wurde, dagegen, dass ihrer Friedensgruppe die Einreise nach Gaza durch die ägyptischen Sicherheitskräfte verweigert wurde und sie trat in den Hungerstreik.

    Ist diese amerikanische Jüdin ‚einseitig‘?

    Natürlich ist sie es nicht. Sie ist parteilich. Sie nimmt Partei gegen das Unrecht und setzt sich für Gerechtigkeit ein. Das sollte die Lehre aus den Schrecken der Nazizeit sein, nicht aber alles zu schlucken und zu beschönigen, was die zionistische Regierung in Tel Aviv heute tut,
    die einfach nicht friedensfähig ist und die an keinem friedlichen Zusammenleben mit ihren Nachbarn bereit ist.

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