Elsässer-Debatte in HINTERGRUND

Querfront-Vorwürfe, siebzehnte Folge


Das Magazin Hintergrund hat in seiner Online-Ausgabe (www.hintergrund.de) ein wüstes Konvolut aus Verzerrungen und Verfälschungen gegen die Volksinitiative, meinen Verleger Kai Homilius und mich veröffentlicht. Dass wir mit Dreck beworfen werden, sind wir gewohnt. Dass sich das bisher als seriös geltende Magazin Hintergrund mit einer solchen Räuberpistole selber beschädigt, ist allerdings bedauerlich.

Immerhin ist Hintergrund so fair, mir eine Antwort auf die Attacke zu ermöglichen. Damit kann endlich eine Debatte geführt werden, die schon lange überfällig ist. Ob es dazu aber eines derart peinlichen Auftakts bedurft hätte? Mein Gegenartikel dürfte bis zur Wochenmitte fertig sein und wird dann hoffentlich von hintergrund.de schnell online gestellt.

Zur weiteren Beförderung der Diskussion habe ich heute Mittag an den Autor der Suada, Jürgen Cain Külbel, folgende Email geschrieben:


Sehr geehrter Herr Külbel,

herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Artikel auf hintergrund.de. Damit sind Sie ein heisser Anwärter für den Joseph-Goebbels-Preis 2009 geworden!

Aber wer so austeilt wie Sie, sollte auch den Mumm haben, sich der Diskussion zu stellen. Ich fordere Sie hiermit zu einem
ÖFFENTLICHEN STREITGESPRÄCH (Külbel vs. Elsässer)
über die Thesen Ihres Artikels auf.

Falls Ihnen das ein bisschen zu mulmig ist, dürfen Sie gerne auch noch einen weiteren Podiumsteilnehmer mitbringen – ich werde auch mit zweien von Ihrer Sorte fertig.

Das Streitgespräch könnte im Rahmen von Dr. Seltsam’s Wochenshow stattfinden. Ich habe Dr. Seltsam zwar zu diesem aktuellen Anlass noch nicht kontaktiert, aber er hat bereits früher signalisiert, dass er sehr gerne ein Pro- und Contra rund um das Thema Volksinitiative moderieren würde.

Bitte melden Sie sich recht bald, damit wir den Termin fixieren können.

Mit freundlichen Grüßen,

Jürgen Elsässer

32 Kommentare zu „Elsässer-Debatte in HINTERGRUND

  1. Belegte Fakten öffentlich wegdiskutieren zu wollen ist eine wirklich charmante Idee, Herr Elsässer.

  2. Sehr geehrter Herr Elsässer,

    schade, dass Sie zu feige waren, mir diese Email direkt zuzusenden. Ein Freund rief mich eben an.

    Dank Ihrer neuen Beziehungen würde ich den Joseph-Goebbels-Preis 2009 also aus erster Hand erhalten?

    Ihre Volksinitiative interessiert mich so wenig wie Ihre Antideutschen. Heute schauen Sie doch nur mit ernster Mine zu, wie sich Ihre Produkte gegenseitig die Birne einhauen. Zuletzt geschehen im Club Voltaire. Säen und ernten, so nennt man das. Dafür dürften Sie unschlagbarer Kandidat für den Gladio-Preis 2009 sein.

    Wer über die Jahre solchen politischen Mist verzapft hat wie die Antideutschen, der sollte sich eigentlich selbst die Zwangsjacke anlegen, sich ganz still in eine Ecke hocken und seine Rede ans Volk noch durch das Toiletten-Rohr halten.

    Da ich mit Nazis und Sympathisanten und deren Geschäftspartnern nicht auf ein Podium steige – auch der Schweizer Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser gab Ihnen deswegen einen Korb – bekommen Sie einen zweiten von mir.

    Warum hyperventilieren Sie? Geht es doch in meiner Recherche um Herrn Vogt. Und da gibt es ja noch einiges zu sagen.

    Bestes
    Jürgen Cain Külbel

  3. Komisch, ich habe Külbel bisher immer als eher anti-antideutsch und potentiell volksfrontlerisch eingeschätzt.

    @ att Jürgen: Vielleicht solltest du Külbel gegenüber nicht allzu wuchtig auftreten. So viel ich weiß, hat der einen schwarzen Gürtel in Karate 🙂

  4. Der Külbel scheint völlig Gaga zu sein, so vergleicht er doch ernsthaft Jürgen Elsässer in einem Kommentar mit Horst Mahler.

    „Freut mich, dass Ihnen meine damalige Rezension über Elsässer gefällt. Da war der Mann allerdings noch nicht geMahlert.“

    http://www.mein-parteibuch.com/blog/2009/10/17/wahrheitsbewegungs-querfrontler-und-ihre-unterstuetzer-enttarnt/

    Traurig das sich auch eine ansonsten wirklich gute Seite für eine solche Hetze nicht zu schade ist

  5. Der ganze Laden driftet nach Rechts! Lange vor besagtem Artikel ist mir das bereits sauer aufgestoßen. Alle wichtigen Themen finden sich plötzlich in der rechten Schmuddelecke wieder, sei es durch Personen oder die Verqickung mit rechter Ideologie. Nicht einmal von Clowns wie Ulfkotte findet noch eine klare Abgrenzung statt. Wenn ich bedenke, was dieser Zündler bezüglich 11. September und Al Kaida so alles von sich gibt, finde ich das überaus erstaunlich.

    Herr Elsässer, angesichts Ihrer Erfahrung fällt es mir schwer zu glauben, das Sie sich so einfach vereinnahmen lassen. Den Umkehrschluss will ich nicht ziehen – ich beobachte noch. Immerhin ist schon abzusehen: der Karren fährt voll an die Wand!

  6. As a US citizen currently on visit in Germany I was pointed to your interesting blog by a dear friend of mine. After going through your writings I have to admit that I’m deeply impressed. We over there – in ‚the heart of the beast’ – struggle for eight years now to switch the discourse in the empire.

    The aim of such a discourse wouldn’t be the rise of a mass movement but a ‚conspiracy of the soloists’. As far as I understand you, Mr Elsaesser, a revolution of the German people is only possible against itself. Thank you very much for your brave reporting. Carry the flame of enlightment on. We are with you.

  7. Heute ist mein Offtopic Tag..

    Dafür alles neu:
    US-Fachmagazin Nucleonic Week : da schreibt deren Bonner Mitarbeiter Mark Hibbs, das Iran Meilen davon entfernt sei sich in der Lage zu befinden selber Uran anreichern zu können.

    Hibbs gehört zu den Weltweit anerkannten Nuklearexperten.
    Washington Post bewertet das als Aufsehen erregend. (Hibbs is Verschwörungstheoretiker, jede Wette °)

    Kurz und knapp:

    [audio src="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/10/19/dlf_20091019_2330_f444189f.mp3" /]

    `-´

  8. Also ich hab das gef+hl, dass hier irgendwie ganz schlechte vibrations ankommen. antideutsch? antiglobal? keine ahnung, aber es gibt ja auch morgen noch ein post auf mselse.de keep tuned. Da kann man sich informieren.

  9. Das, was Herr Carpenter hier zum Besten gibt, scheint mir doch seltsam bekannt:

    Ziel dieses Diskurses wäre nicht die Entstehung einer Massenbewegung – Marx behüte, davon gab es in Deutschland schon viel zu viele – sondern eine „Verschwörung der Solisten“ (Küntzel) unter dem Motto von Ulrich Sonnemann: „Das deutsche Volk kann Revolution machen nur noch gegen sich selbst.“

    Wir sollten auf uns aufpassen.

  10. Ich habe mir das Elaborat von Herrn Cain Külbel nun überflogen. Mein erster Eindruck: Der Name ‚Cain‘ paßt – der Name scheint Programm zu sein!

    Mit viel Fleiß und Fantasie wird hier formvollendet die „Blick nach Rechts“-Masche angewandt und feuereifernd „Spiel nicht mit den Schmuddelkindern“ gesungen.

    Meine Lieblingsstelle: „Besucher wollen in der Villa der Danubia Hitlers ‚Mein Kampf‘ und angedeutete Hakenkreuze gesehen haben.“ Mehr ‚Autobahn‘ geht wirklich nicht!
    Wer „Mein Kampf“ im Bücherschrank hat oder eine Schallpaltte von „Guru Guru“ (mit mehr als angedeuteten Hakenkreuz), der ist definitiv verdorben.

    Mit Leuten von der ‚anderen Feldpostnummer‘, Ketzern, Renegaten, Verschwörungstheoritikern oder gar ‚Antisemiten‘ (Gott sei bei uns!) darf ein echter Linker nicht reden. Denn die Gefahr der ’sozialethischen Verwirrung‘ durch Ansteckung mit rechtem Gedankengut ist riesengroß. Somancher gestandene Linke hat schon sein ideologisches Immunsystem überschätzt und sich mit ‚rechtem‘ Gedankengut infiziert!
    Der einzig zuverlässige Schutz ist strikte seuchenhygienische Prävention: die Meidung jedweden Kontaktes mit Personen, die auch nur im Verdacht stehen, mit rechtsverdächtigem Gedankengut infiziert zu sein.

    In alter Tradition hat dieser Cain einen faulen Brandbrief entfacht, dessen Feuer nichts erhellen, sondern dessen niederiger Qualm nur weiterhin die Köpfe vernebeln und die Sicht verstellen soll, damit nicht weitere Linke von der ‚reinen Lehre‘ abfallen und erkennen, was zusammen gehört. Und damit sie das Messer im Rücken von Bruder Abel nicht sehen …

  11. +++ Gerade deshalb, weil die Jürgen Elsässer wichtig ist, wird ja jetzt so auf ihn eingeschlagen. Sonst würde das keinen interessieren

  12. von „egal“ gesetzter Link
    http://www.nadir.org/nadir/periodika/jungle_world/45/18b.htm

    Hübscher Link. Matthias Küntzel, der 1997 das dort rezensierte Büchlein herausgegben hatte, publiziert inzwischen dort, wo er hingehört: sowohl beim „Wall Street Journal“ und beim „Weekly Standard“ als auch bei der „jungle world“.

    http://www.matthiaskuentzel.de/contents/ueber-den-autor

    Als Podium für die Promotion seines letzten Buches benutzte er u.a. die Neocon-Giftküche American Enterprise Institute (AEI).
    http://www.aei.org/event/1685

    Ein echter Querfrontler

    Und der damals bejubelte Goldhagen verkündete 1999: Milosevic-Serbien müsse
    wie ehedem Hitler-Deutschland besiegt, besetzt und umerzogen werden.

    http://archiv.berlinerfestspiele.de/berlinerlektionen/2002/lektionen-programm2002.pdf

  13. Professor Vogt soeben auf „Mein Parteibuch“:

    „(Und nur wegen des Seelenheils unserer Antifa: Damit rede ich keine NS-Verbrechen schön und äußere kein Bedauern darüber, daß NS-Mörder hingerichtet wurden. Nur: Stalin, Roosevelt und Churchill hätte man nach Nürnberger Maßstäben daneben hängen müssen.)“

    Das volle Braun hier: http://www.mein-parteibuch.com/blog/2009/10/17/wahrheitsbewegungs-querfrontler-und-ihre-unterstuetzer-enttarnt/

  14. Cain Külbel:

    „ Ihre Volksinitiative interessiert mich so wenig wie Ihre Antideutschen.“

    Das ist doch gelogen. Wenn sie die Volksiniative nicht interessiert warum greifen sie dann zu solchen Diffamierungen? Einst hatten sie eine Auseinandersetzung mit den Antideutschen geführt.
    http://www.cainkuelbel.de/42088/47259.html

    Die Frage ist doch welche Geschäfte sie mit ihrem Geschreibsel erledigen.

  15. Ui, so viel Neid und Hass bei den letzten selbserklärten „Linken“.

    Ist klar, wenn man selber nichts zustande bringt hilft nur noch andere schlechtmachen.

    Als ob es so schwer wäre, auch nur mal eine UFO- und Esoterik-freie Seite zu machen. Gibt es aber leider nicht, denn die „Linken“ haben seit Jahren Angst und nichts besseres zu tun, als brav den Grossbürgern hinten reinzukriechen.

    Die beschworene „Mahlerisierung“ gibt es in der Realität jetzt deshalb sogar bei der SPD durch Hassverbrecher wie Sarrazin.

  16. rechts, rechts ohh mein Gott wie Böse Böse Böse !!

    „Demokraten“ die gegen alles kämpfen was in Ihren Augen „rechts“ ist sind nichts anderes als Faschisten, denn sie unterdrücken die nichtgeteilte Meinung.

    Unabhängig davon kann ich nicht erkennen was an JE rechts sein soll. Weil er nicht antideutsch ist ?? Weil er kritisiert, was offensichtlich ist ?? Weil er kein Problem mit seiner Nationalität hat ??

  17. Merkt eigentlich niemand, daß dieses spalterische Links-Rechts-Schema absolut lächerlich ist? „Rechts“ wie auch „Faschismus“ und dergleichen Begriffe sind heute meist nichts als leere Worthülsen, die in moralischen Scheindebatten gegen Andersdenkende mißbraucht werden. Mißbraucht wird das tief in unsere Psyche eingegrabene Schuldgefühl. Mit Schuld und Angst versuchen sie uns zu kontrollieren.

    Die Wahrheit ist ideologiefrei und parteilos. Reflexartiges, unbewußtes Reagieren auf Angriffe dieser Art gibt dem Angreifer nur Energie. Dieser Prozeß des Hin und Her wid doch gerade bezweckt. Aktion-Reaktion, und man spielt das Spiel mit und verbleibt fein in der Matrix.

    Aufwachen, Jürgen! Die Wahrheit ist jenseits von diesem Wahnsinn.

  18. Das „System“ treibt Spielchen – und keiner merkt’s, alle spielen brav mit.

    Mal ein kleiner Denkanstoß:
    Was hätte dieses „System“ als einzigstes, wirklich für dieses „System“ gefährliches, zu fürchten?

    Wenn Ihre Antwort lautet, die Zusammenarbeit aller Sozialisten (rechts wie links) und Demokraten gegen dieses „System“, dann belommen Sie von mir glatt 100 Punkte.

    Es gab (höre und staune) bereits erste Kontakte zwischen Rechts und Links. Bei diesen wurden NICHT Positionen abgesteckt, sondern nach Gemeinsamkeiten gesucht und Möglichkeiten für die Zusammenarbeit bei DIESEN einzelnen Themen ausgelotet.
    Bestehende unterschiedliche Meinungen und Ansichten wurden einvernehmlich zur Klärung nach dem Zerfall dieses Systems verschoben.

    Die Reaktion des „Systems“ – auch gerade wegen der zunehmenden Solidarisierung innerhalb der Netzgemeinschaften – ist zwingend: Streit, Zwist und Diffamierungen in den Netzwerken verursachen.

    Hat sich denn noch niemand überlegt, worum es (nicht nur hier) bei den Kampagnen der letzten Wochen immer nur ging?
    Um Kleinigkeiten, um Nichtigkeiten, um Dinge die sonst kaum oder max. nur beiläufig erwähnt wurden.
    Wer verlinkt zu wem, wer hat schon mal einen „zweifelhaften“ Artikel veröffentlicht, wer hat schon mal einer „falschen“ Person ein Podium verschaft.

    Gehts noch?

    Niemand muß jede Meinung eines Anderen übernehmen, jeder kann berechtigte Kritik zu SACHTHEMEN anbringen,
    ABER: nur weil etwas gesagtes/geschriebenes von der „falschen“ Person kommt, wird es dadurch nicht automatisch unwahr.

    Außer man will letztendlich doch wieder den Faschismus, denn ein solches Verhalten führt automatisch dort hin.

  19. @ Jürgen Cain Külbel

    Glückwunsch und weiter so..die Machart solcher Diffamierungskampagnen kommt auch mir sehr bekannt vor. Keine Auseinandersetzungen um Thema und Inhalt, sondern nur irgendwie draufschlagen mit der Rechts-oder Braunkeule. Aber es sind Schläge von Enttäuschten, beleidigten Linken uvm deren reine Lehre keine Verdichtungsmöglichkeiten in Parteien/Organisationen findet, sondern als Not-Alternative oder letzte Möglichkeit darauf angelegt ist, die Abhängigkeit um/auf das eigene Überleben/Wahrgenommen werden auf Personen wie J.Elsässer/VI oder M.Vogt in einem durchschaubaren fragwürdigen Stil zu reduzieren. In der Hoffnung, von der Reibungshitze ein wenig profitieren/ sich profilieren zu können.

  20. „In der Hoffnung, von der Reibungshitze ein wenig profitieren/ sich profilieren zu können.“

    Wenn es doch nur so harmlos wäre…

  21. Ich höre des öfteren von Querfront „Vorwürfen“. Die Frage stellst sich was soll eigentlich die Querfront sein ?

    Verstehe ich das richtig als breite Front (von links bis rechts) gegen das bestehende System ?
    Dann ist das doch ein Weg. Demokratische (dieses Wort macht den Unterschied) Kräfte von links bis rechts gegen ein totalitäres System, das sich nur demokratisch und freiheitlich nennt.

  22. @alle:

    Vieles was ich in den vorangegengenen Kommentaren lesen konnte ist zutreffend. Nicht zutreffend ist die Behauptung von Jürgen Cain Külbel, dass er sich gar nicht für die Volksinitiative interessiert. Ich sage: „Doch, das tut er“. Dafür gibt es auch einen guten Grund:
    Jede (-r) die/der systemkritische Fragen stellt kann das unbehelligt tun, solange sie/er den Ball flach genug hält. Sobald aber das öffentliche Interesse an dieser Form der Kritik über ein gewisses Maß steigt, dann interessieren sich genau diejenigen dafür, die bisher unfähig waren selbst etwas auf die Reihe zu bekommen. Jürgen Elsässer hat dieses Maß an öffentlicher Aufmerksamkeit bereits überschritten und wenn ich sehe, an wieviel Orten in Deutschland darüber in Netzwerken und Stammtischen gesprochen wird, dann ist mir klar, warum ihn die Unfähigen jetzt medial zerfetzen wollen – er wird ihnen nämlich zu gefährlich ! Er könnte wirklich eine Bewegung schaffen, die nicht (wie es „Linke“ aller Strömungen seit 40 Jahren praktizieren) nur systemtheoretische Worthülsen formuliert, sondern die aktiv wird und den etablierten „Linksorganisationen“ zeigen könnte, dass man handlungsbereit und handlungsfähig ist. Es besteht die „Gefahr“, dass diese Bewegung das einlösen könnte, was besagte „LinkstheoretikerInnen“ seit Jahren versprechen. Sollte aber Elsässer’s Bewegung in der Praxis Erfolg haben, dann sind eben diese „Linksmoralapostel“ vollkommen überflüssig – und das wissen die genau ! Und genau deshalb wollen sie mit medialen Hetzkampagnen hier Irritationen schaffen.
    Die sogenannten „Linken“ hatten jahrzehntelang die Chance etwas zu verändern, doch sie haben sie nicht genutzt (weil ja jede linke Organisation für sich den Anspruch erhebt als einzige zu wissen, was getan werden muss…). Statt sich auf politische Themengebiete zu konzentrieren und dort Gemeinsamkeiten auszuloten um vereinigt (und stark) gegen die Neocons zu agieren streiten sich die Linksorganisationen lieber über ideologische Satzungsfragmente und zersplittern sich immer weiter- warum sollte eine deutsche Regierung vor solchen „Spinnern“ überhaupt noch Angst haben ?
    Also, Herr Külbel – gehen Sie doch zur BILD-Zeitung !!! Dort wären Sie in bester Gesellschaft mit den „Kain’s“ unserer Zeit, die nichts anderes zu tun haben, als ihre Brüder zu „erschlagen“. Mit Ihrem Artikel, Herr Külbel, haben Sie die Aufnahmeprüfung bei Rupert Murdoch und Konsorten bereits bestanden…

    PS: Nur als Hinweis, damit hier kein falscher Eindruck entsteht:
    Ich bin kein „Rechter“ (Gott – oder wer auch immer – bewahre !), auch wenn ich die „Linken“ hier kritisiere, obwohl ich mich selbst als „links“ bezeichnen möchte. Wer’s nicht glaubt, kann ja auf meine Seite gegen den Lissabon-Vertrag gehen und sich meine FreundInnen ansehen…
    (www.myspace.com/stop_the_lisboa_treaty)

  23. @Citizenking

    Volle Zustimmung !
    Das die „Linken“ nichts zu Stande bekommen, ist allerdings untertrieben – wenns drauf ankommt spielen sie nämlich den Wachhund des Systems.
    Und das machen sie gut und gnadenlos.

    Äh… ich bin auch kein Rechter. (man das nervt)

  24. Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran…

    Das Washington Institute for Near East Policy trommelt für einen Luftkrieg Israels und der USA gegen den Iran, der Wochen bis Monate dauern könnte und in dem täglich Hunderte von Angriffen auf bis zu 10.000 Ziele geflogen werden sollen.

    Auf einer Konferenz von Nahostexperten ist etwas eingetreten, was nicht zu erwarten war.

    Mehrere hundert Teilnehmer verbrachten das Wochenende in einem Ferienhotel 30 Meilen nordwestlich von Washington D.C; kalter Regen, zwang sie dazu, sich ausschließlich auf den Iran und den dahin siechenden israelisch-palästinensischen Friedensprozess zu konzentrieren.
    Von Dan Raviv
    CBS NEWS, 18.10.09

    (alle weiteren Links in Quelle)
    http://principiis-obsta.blogspot.com/2009/10/schlachtplan-wenn-israel-den-iran.html

    `-´

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