Babys für Brüno? Nein Danke!

Anmerkungen zu den aktuellen Angriffen auf die Familie

OK, wir haben einen schwulen Bürgermeister in Berlin und in Hamburg und bald haben wir einen schwulen Außenminister. Warum auch nicht? Die Leute sollen nach ihren fachlichen Leistungen beurteilt werden, nicht nach ihrer sexuellen Orientierung, und politischer schlimmer als der AA-Hetero Joschka kann es kaum ein Zweiter treiben.

Sexualität ist Privatsache, der Staat hat sich nicht einzumischen. Aber was im Augenblick läuft, sind nicht Maßnahmen gegen Schwulendiskriminierung, sondern Maßnahmen zur Zerstörung der Familie. Und da ist es skandalös, dass man nur aus CDU und CSU ein klares Nein hört. Zypries Erlaubnis für gleichgeschlechtliche Paare, Kinder zu adoptieren, bedeutet eine Gleichstellung mit der traditionellen Familie. Die Grünen gehen noch weiter: Die Privilegierung der Familie im Artikel 6 des Grundgesetzes („besonderer Schutz“ usw.) soll fallen.

Man muß bei diesem Wahnsinn nicht gleich an eine Szene aus dem Film „Brüno“ denken, wo der schwule Protagonist Oralsex in der Badewanne  praktiziert und ein Baby aufm Arm hält. Man kann es auch ganz sachlich wie Bosbach von der CDU sagen: Zypries hat mit ihrem Adoptionsfreifahrtschein für „Regenbogenpaare“ – ein zuckersüßer Terminus aus der Schönen Neuen Weltordnung – offensichtlich nur das Wohl der Schwulen und Lesben im Auge, aber nicht das Wohl der Kinder. Kinder nämlich – diese Erkenntnis ist so einfach, dass sie schmerzt – brauchen zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit Bezugspersonen mit polaren Geschlechtermerkmalen. Wenn aber Leute „Mamma“ und „Papa“ spielen, die selbst keine gefestigte Geschlechtsidentität haben, werden die Heranwachsenden in ein sexuelles und seelisches Chaos gestürzt.  Das erinnert an die Rocky Horror Picture Show mit Transsexuals from Transsylvania – die Realität wird grausamer als der Film.

Aus der LINKEN hat sich irgendein Bundestagsfuzzi auch sofort auf die Seite der Familienzerstörer gestellt. Man kann nur hoffen, dass Christa Müller, die Frau von Lafontaine und designierte Familienministerin in Oskars Schattenkabinett an der Saar, ihre erfrischemnd traditionellen Auffassungen jetzt noch lauter äußert und den vergenderten Schwurbelköpfen in der Partei einen auf die Glocke gibt! Jedenfalls: Der Kampf um die Familie ist ein großer Kulturkampf, der diese Gesellschaft polarisieren wird wie kaum ein Zweiter! Und eines ist auch klar: In diesem Kampf gegen die postmodernen Zerstörern jeder dauerhaften menschlichen Bindung stehen die Einwanderer und die Moslems auf der Seite der Familienfreunde – keine Chance für rassistische Hetze!  Ein Gutteil der Rechten dagegen wird sich – wie Pim Fortuyn in den Niederlanden – in die Brüno-Front einreihen.

80 Kommentare zu „Babys für Brüno? Nein Danke!

  1. Sie behaupten in Ihrem Beitrag pauschal, Schwule und Lesben hätten „keine gefestigte Geschlechtsidentität“. Das ist eine unsachliche Vermischung von Trans- und Homosexualität. Ebenso ist es eben nicht „schmerzhaft“ evident, dass Kinder Mann und Frau als Eltern brauchen um sich gesund entwickeln zu können, sondern diese Frage sollte die Wissenschaft beantworten. Und die steht heute nicht auf Ihrem „schmerzhaft“ evidenten Standpunkt. Ihre Argumentation ist ebenso voraufklärerisch wie die der Rechten. Aber das stört sie scheinbar kein bisschen – im Gegenteil.

  2. Ich finde die Positionierung kontrovers aber gelungen. Der alte Kampf gegen die gesetzliche und sonstige Diskriminierung ist längst gewonnen und kein Thema mehr.

    Es wäre falsch, sich jetzt wieder von den „armen Opfern“, die selbst mehrheitlich irgendwo auf der Wellenlänge der DVU zu verorten sind, mit den beschriebenen Folgen auf der Nase herumtanzen zu lassen.

  3. Danke für den hervorragenden Artikel, Herr Elsässer. Wie die Familie hier systematisch zerstört wird, kann nicht länger widerstandlos hingenommen werden, auch wenn Ihre Meinung – wie kann es anders sein – natürlich alles andere als politisch korrekt ist.

    Übrigens gilt es sehr wohl als wissenschaftlich erwiesen, dass ein Kind Vater UND Mutter braucht, oder eben eine andere männliche resp. weibliche Identifikationsfigur. Welche Auswirkungen es hat, wenn Jungen von alleinerziehenden Müttern großgezogen werden, ohne dass es eine andere männliche Identifikationsfigur gibt (z.B. Verwandte) , kann man in vielen Klassenzimmern deutscher Schulen beobachten. Die meist völlig überforderten Mütter kommen nicht mehr mit ihren pubertierenden Söhnen klar, welche teilweise außer Rand und Band geraten, und sie können ihnen keinen männlichen Widerpart bieten. Wie sollen dann zwei „Mütter“ oder zwei „Väter“ diese Aufgabe meistern? So wird die kleinste Einheit der Gesellschaft, die Familie, untergraben, und mit Homophobie hat das nun rein gar nichts zu tun.

    Grüße

  4. Hi Jürgen,

    dachte immer sie wären links. Musste mich dank dieses Artikels eines Besseren belehren lassen. Links sein hat nichts mit dumpfen Vorurteilen zu tun. Kommt mir irgendwie vor wie das Ding mit Jekyll & Hide.

  5. Sicherlich ist es richtig, daß auch Schwule oder Lesben durchaus eine „gefestigte Geschlechtsidentität“ haben können … es gibt ja schließlich auch viele „Macho-Schwule“ und „Femmes“ („weibliche“ Lesben) … aber das ist ja gar nicht das eigentliche Problem … Elsässer hat insofern vollkommen recht, daß hier von Seiten von Rot-Grün und anderen Liberalen 😉 und leider auch von großen Teilen der Linkspartei ein Angriff auf die privilegierte Stellung der Familie vorliegt, der so keinesfalls hingenommen werden darf.

  6. Herr Elsaesser, sind Sie eigentlich mit dem Ziel angetreten es sich mit sämtlichen Linken zu verderben? Was Sie hier schreiben, ist wirklich nur noch konservativer CDU-Mist.

  7. Ja, planmgemäß geht die Zerstörung der Familie weiter. Wo die Vätter durch Hilfe von jugendämter, sog. Kinderklaubehörde und seinen Sohn, nämlich Kinderscherzbund von ihren Kindern fern gehalten werden, wo keine gesetzliche Bestrafung gegen Entfremdung der Kinder im Laufe gebracht wird, wo Porno unter Name der Musik der Junge Generation als Kulturnahrung zugeführt wird, man muss nicht wundern, dass das Schwulsein und Lesbsein als ganz normale natürliche Lebensweise verbreitet wird und Familie Zerstört wird. Kinderlose Kanzlerin und schwule Po-litiker, die regieren uns.

  8. Hallo,

    also das Argument das Kinder einen Papa und Mami brauchen finde ich falsch.
    Weil Kinder werden auch in einer heterosexuellen Umgebung zu homosexuellen Erwachsenen.

    Und Familienzerstörung?!?, wir reden doch von Kindern die sonst keine Familie finden würden, oder eher in einer finanziell, harmonisch uvm schlechteren Umgebung landen würden, nur weil das Paar schwul ist?
    Also gibt es vor dem homosexuellen Paar noch keine Familie zu zerstören! Eher mal überhaupt eine zu verhindern.

    Ich meine wenn Homosexuelle adoptieren würden, gäbe es genauso noch die ganzen Absprachen, Fragen, Hausdurchsuchungen, Fragen zu Finanz, Stabilität uvm…

    Ich meine ich denke hier an ein Kind das entweder in einem Heim sitzt,
    oder
    mit 2 Menschen(die nebenbei homosexuell sind) die sich einen Traum erfüllen und sich um das Kind kümmern, damit in Urlaub fahren, am Wochenende angeln gehen, dem Kind eine tolle Schule finanzieren, und ein liebevolles Zuhause bieten können uvm…

    Wäre mir 10 Mal lieber als irgendeine Heimschwester, oder von einer Pflegefamilie zur anderen gekarrt zu werden.

    Damit würde sich der Kreis an qualitativ hochwertiger Adoptivmenschen erhöhen, die dem Kind was zu bieten haben.

    denken sie an das Kind, und nicht an ihren Ekel!

    und heterosexueller Sex is optisch genauso grauslig?!? Und beides sowieso nix für Kinder!

    Männer oder Frauen die sich vor einem Kind auf den Mund küssen werden zu verkraften sein.

    Ärgere Fummeleien haben vor Kindern sowieso nicht stattzufinden.

    Egal ob es eine „korrekte“ oder „unkorrekte“ Fummelei ist.

    lg

  9. Als Kind und Jugendlicher habe ich die TV-Serie „Die Waltons“ immer gehaßt – wegen ihrer spießigen Familienideologie. Allerdings wusste ich damals nicht, dass es noch schlimmer geht. Keine Ahnung, wer oder was Michael Jackson wirklich war. Auf keinen Fall ein normaler Heterosexueller. Eine bizarre Glamour-Existenz, die Geld genug hatte, um sich Frauen und Kinder zu kaufen zwecks Imitation eines halbwegs normalen Familienlebens, das offensichtlich weit außerhalb seiner erotischen Vorlieben lag. Aber wenn sogar die schrillsten unter den gleichgesinnten Paradiesvögeln implizit anerkennen, dass die Familie das Ideal ist, dann sollte ihre besondere Schutzwürdigkeit nicht übermäßig schwer zu schlucken sein.

  10. Der Meinung von Jürgen Elsässer stimme ich voll und ganz zu. Die Meinung von Herbert Rautenberger lehne ich voll und ganz ab. Sehr erhellend zu diesem Thema sind die neuen Kolumnen von Eva Hermann unter http://www.kreuz.net/article.9538.html, welche ja vor nicht allzu langer Zeit von der Schmuddel-Presse wie SPIEGEL und Konsorten medial zusammengeschlagen wurde, weil sie sich öffentlich und zu Recht für den besonderen Schutz der Familie eingesetzt hat.

  11. @Herrgasd und andere, die wieder mit dem obligatorischen Vorwurf „rechts“ daherkommen:

    „Herr Elsaesser, sind Sie eigentlich mit dem Ziel angetreten es sich mit sämtlichen Linken zu verderben? Was Sie hier schreiben, ist wirklich nur noch konservativer CDU-Mist.“

    Wenn diese „sämtlichen“ Linken Werte wie Familienzusammenhalt oder Religion über Bord werfen, muss man dann all diesen Blödsinn mitmachen, um als ein „korrekter“ Linker zu gelten? Es ist nämlich gerade diese katastrophale Familienpolitik der Linken sowie ihre Haltung zu Religion, die mich daran hindert, sie vorbehaltlos empfehlen zu können. Wählen werde ich sie aber wohl trotzdem – in Ermangelung von Alternativen. Wären alle Linken oder zumindest mehr von ihnen wie Herr Elässer, würde ich mir sogar überlegen, dort aktiv mitzumischen, aber so kommt das nicht in Frage.

    Grüße

  12. Die Entwicklung der Zerstörung von Familien schreitet erfolgreich voran. Nachdem Mehrheitlich Frauen und Männer das zusammenleben verlernt haben, bzw. jene mit Fantasievorstellungen vollgepumpt worden, sowie die Konfliktbewältigung verlernt haben, kommt der nächste schritt zur Volkszersetzung. Klar ist das viele das als Angriff werten Schwule schlecht zu behandeln. Viele haben ne Gehirnwäsche hinter sich durch die Medien und urteilen nicht mehr objektiv. Schwule Neigungen sind anormal, fragen sie mal mehrere Psychologen ob es ein menschliche, sinnvolle Angelegenheit ist, und wie deren Leben sich auf normal veranlagte Kinder auswirkt. Schwule Neigungen sind anormal so wie andere anormale körperliche Erkrankungen wie Krebs usw.. Leider interessieren die Auswirkungen auf die Psyche der Kinderentwicklung nur wenige. Fragen sie mal einen überzeugten Pädophilen nach den Auswirkungen von seinem Sexualleben auf die Kinder?

    In den USA sind schon vor Jahren Behandlungstherapieangebote wie Pilze aus dem Boden geschossen für gestörte Kinder und Erwachsene von solchen Homo-Paaren. Natürlich ist das der Mehrheit unbekannt, weil die Medien es nicht berichten und zählt ja sowieso nur die eigene Meinung als Richtig.

  13. Selbstentlarvender kann man es gar nicht formulieren:

    „mit 2 Menschen(die nebenbei homosexuell sind) die sich einen Traum erfüllen und sich um das Kind kümmern, damit in Urlaub fahren, am Wochenende angeln“

    Ja, die erfüllen SICH einen Traum, und nur darum geht es hier!! Um die individuelle Lebensgestaltung von Schwulen und Lesben, und für manche von ihnen gehört halt zur Erfüllung des eigenen Glücks ein Kind dazu. Das hat aber nichts mit dem Wohl des Kindes zu tun, und jede Argumentation in diese Richtung ist einfach heuchlerisch. Generell: Männer haben KEIN RECHT AUF KINDER! (Und noch genereller: Es gibt überhaupt kein Recht auf Kinder!) Punkt. Aus. Auch nicht zwei Männer. Auch nicht zwei schwule Männer.
    Kinder sind keine Waren, keine Artikel, die man sich mal aus einem Katalog zwecks Adoption bestellt, damit man sich sein Glück erfüllt.

    Wenn es um das Wohl der Kinder gehen würde, die man aus den Heimen raushaben will, und wenn man dann noch so argumentiert, daß der Staat keine bestimmte Form bevorzugen dürfe (Hetero-Ehe gegenüber Homo-Ehe), dann stellen sich zwangsläufig folgende Fragen: Warum kann dann nicht eine Einzelperson ein Kind adoptieren? Schließlich gibt es doch auch alleinerziehende Mütter und Väter. Warum müssen’s mindestens zwei sein? Und warum können nicht ein Mann und eine Frau, die nur befreundet sind, ein Kind adoptieren? Können die nur ein Kind lieben, wenn sie sich selbst gegenseitig lieben? Warum können dann nicht auch zwei Hetero-Männer/Frauen, die miteinander befreundet sind, ein Kind adoptieren? Warum kann z.B. eine Wohngemeinschaft, in der verantwortungsbewußte Erwachsene miteinander befreundet leben, nicht ein Kind adoptieren? Wäre das nicht sogar ein Vorteil, gegenüber einem Zweier-Paar, weil das Kind noch mehr Ansprechpartner und Fürsorger hat? Wo zieht man die Grenze?

    Hier wird eindeutig der Selbstverwirklichungsdrang schwuler Päärchen über das Wohl des Kindes gestellt. Und alle, die das aufgrund ihrer vermeintlichen Progressivität nicht anerkennen wollen, sollen mir erst einmal den Menschen zeigen, der da sagt: Ich wäre lieber von Papi als von Mami gestillt worden.

  14. >Schwule Neigungen sind anormal, fragen sie mal mehrere Psychologen ob es ein menschliche, sinnvolle Angelegenheit ist<

    Das ist doch nicht der Punkt … ich habe nicht prinzipiell was gegen Schwule, ich mag aber die "schwule Szene" nicht und ich akzeptiere nicht, daß ihr Einfluß stärker ist als es einer Randgruppe zusteht … ihre Maßstäbe können nicht die der Gesamtgesellschaft sein.

  15. „Homosexuelle Eltern stellen für Kinder in der Regel kein Problem dar. Die meisten können nach Erkenntnissen des Bamberger Staatsinstituts für Familienforschung gut mit einer solchen Familiensituation umgehen. Belastend wird das Leben in einer Familie mit zwei Vätern oder zwei Müttern nur dann, wenn das Umfeld intolerant ist, heißt es in der am Montag veröffentlichten Studie. Nicht einfach zu verarbeiten ist dem zufolge auch die Trennung vom anderen Elternteil. Beides werde aber durch die aufmerksame Unterstützung der Eltern in der sogenannten Regenbogenfamilie ausgeglichen, stellten die Familienforscher fest. „Homosexuelle Eltern stellen für Kinder in der Regel kein Problem dar. Die meisten können nach Erkenntnissen des Bamberger Staatsinstituts für Familienforschung gut mit einer solchen Familiensituation umgehen. Belastend wird das Leben in einer Familie mit zwei Vätern oder zwei Müttern nur dann, wenn das Umfeld intolerant ist, heißt es in der am Montag veröffentlichten Studie. Nicht einfach zu verarbeiten ist dem zufolge auch die Trennung vom anderen Elternteil. Beides werde aber durch die aufmerksame Unterstützung der Eltern in der sogenannten Regenbogenfamilie ausgeglichen, stellten die Familienforscher fest.“

    (Quelle: dpa/lby)

  16. Lieber Jürgen,

    Warum stehen Sie nicht einfach dazu, dass Sie wissenschaftliche und kritische Meinungen nicht im Geringsten interessieren und Sie am Liebsten das, was ihre Ansicht ist, als die Norm erklären? Das wäre wenigstens ehrlich. So ist es einfach peinlich, insbesondere dann wenn von „einfachen Erkenntnissen“ die Rede ist.

    „Kinder nämlich – diese Erkenntnis ist so einfach, dass sie schmerzt – brauchen zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit Bezugspersonen mit polaren Geschlechtermerkmalen.“

    Solche Erkenntnisse existieren nicht, lieber Herr Elsässer. Die sexuelle Ausrichtung der Eltern hat nichts aber auch gar nichts mit deren Qualität als Erzieher eines Kindes zu tun, lediglich mit den Ängsten der Konservativen, die sich in der Ordnung ihrer Zuckerwattewelt bedroht sehen und das heißt in diesem Fall konkret: ihre eigene Normvorstellung der „guten Familie“ und die von ausschließlich zwei Geschlechtern, die es faktisch weder sozial noch biologisch wenig gibt.
    Aber wenn Sie sich besser fühlen, fehlerhaftes Wissen zu verbreiten, sei es Ihnen gerne überlassen. Sie finden sicherlich Menschen, die aus Angst vor dem Unnormierten in ihr hysterisches Lied einstimmen.

    @Wolkenspringer

    Sie sind der beste Beweis, dass Homophobie auf selbstbezogene Komplexe zurückgeht.

    „Schwule Neigungen sind anormal, fragen sie mal mehrere Psychologen ob es ein menschliche, sinnvolle Angelegenheit ist, und wie deren Leben sich auf normal veranlagte Kinder auswirkt.“

    Ich würde Ihnen dringenst anraten, dass Sie einen Psychologen aufsuchen und zwar um sich zunächst einmal darüber aufklären zu lassen, dass homosexuelle Neigungen nichts mit Anormalität zu tun haben, bzw. was Anormalität Schrägstrich Normalität überhaupt bedeutet und wie diese entsteht.

    Ich sehe nichts Schlimmes darin, wenn Ihr Sinn des Lebens ausschließlich in der Fortpflanzung bestehen. Mal schauen was für Frauen (und welche) Sie von diesem Masterplan überzeugen können.

    Die Tatsache, dass Sie in dieser Diskussion auf einmal von Pädophilen sprechen, zeigt, wie wenig Sie in der Lage sind, sich sachlich mit dem Thema auseinander zu setzen.

  17. @Hans-Thomas

    „Nun ja, bei homosexuellen Paaren aufzuwachsen, schadet Kindern zumindest insofern, als sie mit Sicherheit keine geschlechtliche Identität ausbilden, die es ihnen erlaubt, ihrerseits eine normale Familie aufzubauen.

    Wie sollte das auch gehen? Wir wiederholen das, worauf wir geprägt wurden. Wie soll der ein Eheleben führen, der nie eines erlebt hat?“

    Von Psychologie keine Ahnung, aber erst einmal einen Dicken raushängen lassen, oder? Aber gut, Unterstellung mal beiseite gelassen, wenn ihre Kenntnisse „mit Sicherheit“ der Realität entsprechen, dürfte es Ihnen doch ein leichtes sein, dieses zu belegen.
    Vielleicht belegen Sie dann gleich noch, weswegen es überhaupt von Vorteil ist, über eine „klare“ Geschlechtsidentität zu verfügen und führen aus, was das bedeutet. Über Ihre Definitionsversuche bin ich bereits jetzt äußerst gespannt.

    Ohne wie Sie zu behaupten, damit irgendeiner „Wahrheit“ zu entsprechen, hier meine bescheidene Meinung, was eine gute Familie ausmacht: Eine liebevolle Betreuung der Kinder, ein soziales, solidarisches Netz für einen Menschen, der der Gesellschaft und ihren Zwängen, Manipulationen und physischen Gefahren ausgesetzt ist und schließlich die Befähigung dazu, sich von den Normen der Erziehung und der Gesellschaft letztlich so weit lösen zu können, dass der erzogene Mensch möglichst freiheitlich und ohne soziale Zwänge darüber entscheiden kann, welchen Weg er für sein Leben einschlagen kann.
    Es gibt keine einheitliche Definition für Familie, was Sie – falls Sie mir nicht glauben – gerne auch überprüfen können, indem Sie sich ein wenig mit der Genealogie der Gesellschaft und dem Wandel der Familie bzw. ihrer Stellung auseinander setzen.

    Konservativen wie Ihnen geht es scheinbar überhaupt nicht darum, dass das Kind sich zu einem möglichst freien Menschen entwickelt, es geht ihnen auch nicht primär um Sicherheit, Geborgenheit und Solidarität sondern in allererster Linie darum, dass sich das Kind einem bestimmten Normenset unterwirft, das Sie (mit)aufgestellt haben.

    Die Konservativen verteidigen heute ein Vater-Mutter-Kind-Modell, das nicht als solches, sondern lediglich in seiner Exklusivität(!) obsolet geworden ist, und das perse kein Garant für das unbeschadete Aufwachsen des Kindes ist, wie eine Vielzahl von Beispielen zeigt (Stichwort: Alkoholismus domestizile Gewalt, Vergewaltigung, Missbrauch, Verwahrlosung).
    Aber wenn es darum geht die Ruhe des Status quo zu bewahren, sind einem zur Not eben auch Ignoranz, falsche Behauptungen, Unterstellungen und orakelnde Annahmen recht…

  18. Es ist mal wieder Wahlk(r)ampf „in diesem un’zrem Lande“ und keine der sich „etabliert“ – weil im Reichstag residierend – nennenden Parteien hat ein wirkliches Konzept, wie der Finanz.- & Wirtschaftskrise begegnet, sie gar beendet werden kann – obendrein ist ein Sommerloch zu stopfen!!!

    Somit, und um weiter an den Trögen der Macht zu bleiben, inszeniert man ein alt bekanntes Spielchen. Während die sog. „Öffentlichkeit“ – vulgo: der Urnenpöbel – sich mal wieder um ein Stöckchen, hier pro/contra Homos, balgen darf, gibt man sich in den Medien weiter staatstragend. Aber genau das, die Besorgnis um „das Wohl des Landes und seiner Bevölkerung“ ist bei objektiver Betrachtung der Lage schon lange nicht mehr gegeben.

    Wie macht man aber einer überwiegenden Mehrheit unserer wahlberechtigten Mitbürger begrifflich, daß es sich bei diesen Damen & Herren eigentlich um VolksZERtreter handelt, die gezielt unsere Gesellschaft demontieren; offensichtlich genau nach den Vorgaben des ersten Generaldirektors der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Brock Chisholm(von 1948-1953):

    „Um die Weltregierung zu verwirklichen, ist es notwendig, den Individualismus, die Loyalität zur Familie, das Nationalbewußtsein und die religiösen Dogmen aus den Gedanken der Menschen zu eliminieren.“

    Was im Hauptquartier dieses Vereins mittlerweile abgeht kann der geneigt Leser hier unter Vereinte Nationen (UN) entnehmen.

    Wann begreifen die BILDungsbürger(Innen), daß sie in einem (un-)freiwilligen Selbstversuch, mittels zahlreichen Seriendialogen, Talkshow-Gelaber, Werbebotschaften und „Umwelt-Umwelt-über-alles“-Aktionen der selbst erwählten Qualitätsmedien, in einen grenzdebilen Zustand versetzt wurden und zu selbstständigen Überlegungen überhaupt nicht mehr fähig sind!

    Ein Beispiel soll verdeutlichen daß man in unserer Parteiendiktatur NUR in „Endscheider-Positionen“ kommt wenn das von einer höheren Warte beschlossen wurde. Sehen wir hierzu die Laufbahn der „hoch wohl geborenen“ jüngsten Polit-Marionette aus Bayern.

    mfg

  19. @ Ummhussein:

    Der Linken ist es ja schon mal darum gegangen, Religionen als Unterdrückungsverhältnisse zu kritisieren. Es ist schade, dass Jürgen diese Position verlassen hat.

    @ Jürgen:

    Bist du dir sicher das du Brüno verstanden hast?

  20. Widerwärtige Küchenpsychologie auf niedrigstem Niveau. Das ist wirklich pervers.

  21. Mich überraschen die ganzen Psychosen in der Gesellschaft nicht. Ich war 6 1/2 Jahre mit einer Borderlinerin zusammen, da färbt so einiges auf einen selbst ab.

    Eine wohlgeformte Großfamilie ist was wert … auch wenn ich für mich persönlich dem eher ablehnend gegenüberstehe – meine Mutter hat 9 Geschwister. Treffen sind ganz nett, aber ich brauche es im Gegensatz zu meinen Cousins und Cousinen nicht die ganze Zeit aufeinander zu Glucken.

    Was Kinder angeht: Feminismus und antiautoritäre Erzeihung haben sich hier voll entfaltet und innerhalb der Gesellschaft irreparable Schäden angerichtet. Alleine die Anschauung daß der Beruf der Hausfrau/Mutter kein solcher sei … dabei ist es eine der wichtigsten und am wenigsten honorierten Tätigkeiten überhaupt, hat viele Frauen in den Beruf getrieben. Daraus resultierte eine sträfliche Vernachlässigung des Nachwuchses, der meist in Kindergärten oder andere Einrichtungen abgeschoben wird.

  22. „@ Ummhussein:

    Der Linken ist es ja schon mal darum gegangen, Religionen als Unterdrückungsverhältnisse zu kritisieren. Es ist schade, dass Jürgen diese Position verlassen hat. “

    So lange es um Abschaffung von Unterdrückungsverhältnissen geht, bin ich dafür. Aber das ist Religion an sich nun mal nicht, höchstens das Bodenpersonal. Dann gegen Religion insgesamt zu Felde zu ziehen, wie es die Linken mehrheitlich tun, heißt das Kind mit dem Bade ausschütten.
    Außerdem finde ich es ´lobenswert, wenn man in einigen Punkten auch mal innerhalb des eigenen politischen Lagers gegen den Strom schwimmt. Muss man sämtlichen linken Dogmen hinterherrennen, um als korrekter Linker zu gelten?

  23. @ Unwichtig

    Yes man. Jüngere Geschichte. Guck dir mal das Faschistische Frankoregime und die Kath. Kirche und deren Einfluss auf die Familie an.
    Knaller. Da müsste es mal ein Buch drüber geben.

    grüsse

    PS: Wir hatten grad ein Familientreffen. Da brachte ich J.E’s Thema von den Gleichgeschlechtlichen Paaren mit Kindern zur Sprache.
    Leute, meine Family hat noch nie so munter und kontrovers diskutiert.

    Lustig, da gab’s die ganzen jungen mit 19 und die Mittelalten und die Alten. Einfach Great was da abgelaufen ist.

  24. @grolo

    Da scheint in der Tat einiges an Psychosen abgefärbt zu haben.

    „Was Kinder angeht: Feminismus und antiautoritäre Erzeihung haben sich hier voll entfaltet und innerhalb der Gesellschaft irreparable Schäden angerichtet.“

    Die Feminismen haben in der Tat einen Schaden angerichtet, und zwar an einer patriarchisch normierten Gesellschaft, die sich nicht dafür interessiert hat, dass es Menschen gibt (sowohl Männer als auch Frauen, als auch diejenigen, die sich weder als das Eine oder Andere verstanden), die nicht der Norm entsprechen wollen und das zurecht (siehe FDGO). Es war ohne Frage eine illiberale Gesellschaft, die da beschädigt worden ist und noch heute jammern ihr einige offensichtlich autoritär veranlagte nach, z.B. du.

    „Alleine die Anschauung daß der Beruf der Hausfrau/Mutter kein solcher sei … dabei ist es eine der wichtigsten und am wenigsten honorierten Tätigkeiten überhaupt, hat viele Frauen in den Beruf getrieben.“

    Da hast du wohl etwa 40 Jahre geschlafen. Die feministische Bewegung hat sich sogar überaus intensiv dafür eingesetzt, dass die Arbeit im Haus als vollwertige Arbeit anerkannt wird.
    Mit dieser Feststellung ist aber nicht gesagt wer diese Arbeit macht und die meisten feministischen Strömungen haben sich stets dagegen gewehrt, dass von Anfang an fest steht, dass die Frau diese Arbeit zu machen hat (sic!).
    Vernachlässigung des Kindes ist in einer Familie mit zwei Elternteilen Verantwortung BEIDER Partner. Es gibt in unserer Gesellschaft keinen Grundsatz, dass nur eine Person bzw. die Frau diese Arbeit zu übernehmen hat. Im Gegenteil.

    Offenbar hast du sowohl unsere Gesellschaftsordnung als auch die Feminismen falsch verstanden. Es ist immer pussierlich anzusehen, wie Menschen, die selbst am besten belegen, dass sie nicht wirklich Ahnung haben von was sie reden, haben, meinen darüber entscheiden zu können, was für die Gesellschaft am besten ist.

    @ummhussain

    „Übrigens gilt es sehr wohl als wissenschaftlich erwiesen, dass ein Kind Vater UND Mutter braucht, oder eben eine andere männliche resp. weibliche Identifikationsfigur.“

    Ach tatsächlich? Zitier mal bitte die Quelle. Wann gilt bei dir eigentlich etwas als „wissenschaftlich erwiesen „? Nur so aus Interesse.

  25. @ Lara

    wer wie sie leugnet, daß es zwei biologische geschlechter (sex) gibt, der sollte das wort wissenschaft nicht einmal in den mund nehmen. was sie vertreten ist lächerlich und entspringt einem ideologischen wahn, der aber auch nichts mt wissenschaft zu tun hat.

    wenn sie anderen hier den rat geben, einen psychologen aufzusuchen, dann begeben sie sich am besten gleich mit auf die suche.

  26. Was heißt eigentlich „konservativ“?
    Wenn das hier bei einer Posterin im „rot-grünen“ Sinne nur als negativer Kampfbegriff benutzt wird, finde ich das so unbrauchbar … „konservativ“ kann objektiv in bestimmten Fällen durchaus „links“ und „fortschrittlich“ bedeuten, siehe z.B. 1989/90 in der DDR … da (bei aller berechtigten Kritik an der SED bzw. insbesondere an der Honecker-Clique in Politbüro und ZK) grundsätzlich an der sozialistischen Wirtschaftsordnung festzuhalten, war zwar formal „konservativ“, vom Inhalt her aber zutiefst fortschrittlich.
    Und so ist es zwar damit natürlich nicht auf eine Stufe zu stellen, aber doch durchaus ein bißchen ähnlich, wenn man die Familie gegen den Hedonismus der postmodernen Yuppies und der schwulen Szene (und deren Sprachrohr, die Partei Bündnis 90/Die Grünen wie auch ihre Nachbeter in der SPD und der Linkspartei), verteidigt.

  27. @ Lara

    „Was für ein lächerlicher Versuch sich das Attribut “wissenschaftlich” anzueignen war das denn bitte? Was ist denn XXY deiner Meinung nach, Mann oder doch lieber Frau? Viel Spaß beim Rätseln.“

    Ha, ha, da muss ich nicht lange rätseln. Wie oft kommt denn XXY vor? Na, weißt du’s? Ich kann dir sagen wie oft: so oft (oder besser: so selten), dass man von der Ausnahme spricht, die die Regel bestätigt, und die lautet: die menschliche Gattung pflanzt sich durch zwei Geschlechter fort. Wirst du auch noch herausfinden.
    Aber lebe ruhig weiter in deiner ideologischen Verblendung. Und solche Kalauer wie „Ein kleiner Tipp: Alle Begrifflichkeiten, die wir verwenden sind sozial, auch der Begriff “biologisch” und bei dir scheint sich da ein kleiner fachfremder Sprachchauvinismus eingeschlichen zu haben“ kannste dir auch sparen.
    Sind wirklich alle Begrifflichkeiten sozial? Wow, wann hast du das denn herausgefunden? Ich dachte immer, Begriffe wachsen an den Bäumen oder seien in unserer DNA gespeichert.
    Du hast kein Niveau, aber davon viel, also Ende der Debatte für mich.

  28. Ich teile Ihre Meinung nicht, Herr Elsässer.

    Ich halte Liebe, Verständnis und Kümmern etc. für die erzieherisch essentiellen Werte.

    Egal, ob diese von armen, reichen, weiblichen oder männlichen Menschen kommen mögen.

    Zusätzlich gibt es viel zuviele vernachlässigte Kinder aus Hetero-Beziehungen, als dass mich da jegliche Äußerungen vom Gegenteil überzeugen könnten.

  29. Keine Angst mein lieber Hans, ich habe meinen Hegel gelesen und die Fragezeichen lediglich gesetzt, da ich mir nicht sicher war, ob du ihn evtl. nicht gelesen hast, aber gut.

    Mittlerweile habe ich verstanden, was bei dir Argument bedeutet, nämlich, Meinung und Relativismus. Das ist sicher eine probable Definition, wenn auch eine nicht konventionelle.

    „Mir scheint, die Diskursbedingungen, die Sie einfordern, liebste Lara führen auf direktem Weg in die Expertokratie“

    Expertokratie, soso. Wenn für dich kritische Prüfung nach dem Falsifikationsprinzip ein Prinzip der Expertokratie darstellt, ja, dann fordere ich dies tatsächlich ein. Und zwar immer dann, wenn Menschen „Argumente“ bringen. Was du forderst ist allerdings ein anything goes bei dem mir zwar nicht übel wird, aber bei dem ich mich doch frage wie schizophren man sein muss, um sich über die angebliche Zersetzung der Gesellschaft durch „die 68er“ aufregen kann und dann dem ganzen konstruierten Dahergerede mit einem derartigen Relativismus noch die Krone aufsetzt. Konservativ ist das sicher nicht, bestenfalls egozentrisch. Naja. Das führt uns zu diesem Punkt:

    „Ich habe das Recht, diese Meinung zu vertreten, auch wenn ich kein Psychologe bin und ich bin auch in der Lage, sie zu begründen, nur eben nicht auf eine psychologische Art und Weise.

    So weit einverstanden?“

    Oh sicher bin ich damit einverstanden. Nur scheinst du mir die Idee einer Diskussion missverstanden zu haben, in der man Argumente austauscht. Meinungen stellen das Ende einer Diskussion dar oder deren Ausgangsstellung, je nachdem wie du willst. Also, du kannst mir meinetwegen auch mitteilen, dass du findest, dass alle Menschen die gleiche Schuluniform wie du tragen sollten, nur interessiert es mich wirklich herzlich wenig, solange du dafür kein Argument anführst.

    Du nennst keine einzige der Prämissen von der du abhängig machst, dass homosexuelle Beziehungen schlecht für die Kinder sind, alsohast du nichts mehr gesagt als „DAGEGEN!“ oder „ICH HABE ANGST!“ siehe hier.

    „Ich halte es für schlecht, daß homosexuelle Paare Kinder adoptieren, weil ich befürchte, daß die Kinder Schaden nehmen und die Gesellschaft sich zu ihrem Nachteil entwickelt und wir, wenn die Rechnung aufgeht, alle unter letztlich schlechteren Bedingungen leben werden, in materieller, aber auch in anderer Hinsicht.“

    Dass du Angst hast, dessen bin ich mir ja bewusst, nur nicht, aus welchem Trauma die Angst hervorgeht. Argumente scheinst du zumindest nicht zu haben (was übrigens auch der Grund ist, weswegen einem nichts anderes übrigbleibt, deine Meinungsverkundungen als psychische Konsequenz zu verstehen).

    Fassen wir also nochmal zusammen:

    Im Grunde vertraust du niemanden, weil alle Meinungen manipuliert sind außer -wie könnte es anders sein -deine eigene. Du hast natürlich durchblickt wie die Welt funktioniert, du kennst auch deine Gegner, du weißt was sie wollen, du weißt, dass SIE die Gesellschaft manipulieren, nicht du. Und letztendlich sind wissenschaftliche Studien ja eh nicht mehr als der Austausch von Fußnoten. Erinnert mich an die drei Affen.

    In der Tat sind viele Menschen, die selbst nicht wissenschaftlich arbeiten können oder wollen der Meinung man könnte relativieren bis einem der Mund fusselig wird und könne das dann immer noch Argument nennen, nur hat es mit der Realität nichts zu tun. Eine gute wissenschaftliche Analyse bringt Argumente, die man nicht akzeptieren muss, die man aber ins Feld führen und diskutieren kann und die man letztlich nicht auf Wahrheit, sondern auf Stimmigkeit überprüft. Dazu bist du nicht in der Lage oder du hast es nicht verstanden. Das Einzige, wozu du im Stande bist, ist, zu sagen „Ich glaube aber, dass das, was du sagst, doof ist“ und dich auf die Frage „Warum?“ entweder weg zu drehen oder „Weil ihr (sprich: deine metaphysisch daherkonstruierten Gegner) mich doch nur manipulieren wollt!“ zu schreien.
    Du bist weder in der Lage den Begriff „Krankheit“ zu diskutieren noch deine Ängste und Befürchtungen mit logischen Schlüssen zu rechtfertigen, was ich sehr schade finde.

    Die Diskussionsbedingungen, die ich einfordere, und die deiner Meinung nach in eine Expertokratie führen, sind einfach, nämlich
    Begründung der Meinung und statt einer bloßen Verkundung von Weltuntergangsszenarien.

    Dem möchtest du nicht nachkommen und lieber ein wenig vor dich herträllern. Schön. Ich bin mir sicher, du wirst im Leben genug andere finden, die das Gleiche Lied singen, denn es gibt immer Menschen, die keine Lust haben, sich kritisch mit der eigenen Meinung zu beschäftigen und sie auf Stimmigkeit mit den eigenen logischen Prinzipien zu überprüfen.

    P.S.: Es tut mir sehr leid, dass ich dir so sehr mit meinem Beitrag auf die Füße getreten habe, dass du meine Schlüsse über das von dir Geschriebene mit einer Kindervergewaltigung vergleichst. Das war natürlich nicht meine Absicht. 🙂

  30. @hans

    Du wolltest eigentlich sagen: Du weißt nicht wie das Geschlecht von Zwittern bei deren Geburt festgelegt wird, richtig?

    Und schön, dass du mir was die soziale Bedingung von Begriffen zustimmst und deine biologistische Herumrederei als Konstrukt preisgibst. Danke für den Zuspruch.

    Achso, ich hoffe natürlich, dass du keinerlei Verhütungsmittel verwendest, schließlich widerspricht es dem Fortpflanzungsdrang der Natur/menschlichen Gattung und du willst ja nicht abnorm sein, wenn ich dich richtig verstanden haben.

    😀

  31. @ Lara
    Die Hegel-Empfehlung kam nicht von mir. Aber ich hab meine Zweifel, dass du ihn gelesen hast. Keine Zweifel habe ich darüber, dass du, falls das der Fall sein sollte, nichts verstanden hast.

    Alleine die Reflektion auf die dialektische Beziehung von Quantität und Qualität erweist, dass was du zu Geschlechtern schreibst, einfach nur ideologisch motivierter Käse ist.

    Aus der Quantität der XXY-Fälle lässt sich die begriffliche Qualität einfach ableiten: die Ausnahmen, die die Regel bestätigen.

    Deseiteren, habe ich weder Begriffe wie „abnorm“ in den Mund genommen, noch mich einer biologistischen Argumentationsweise bedient.

    Wenn du nicht in der Lage bist, zu lesen (und vzu verstehen!) was ich schreibe, dann lass es. Außerdem solltest du dir generell angewöhnen, den Mund über Sachen zu halten, von denen du nichts verstehst, wie z.B. Biologismus.

    Und in diesem Zusammenhang von „Konstrukt preisgeben“ zu reden (als wäre eine soziale Ableitung kein „Konstrukt“), ja das hört sich so unheimlich schlau an. Und in manchen linken Kreisen gilt so ein Geschwätz als Beweis für eine emanzipatorische Einstellung.
    Zuerst solltest du dich aber von deinen Irrtümern emanzipieren.
    Die Erde ist keine Scheibe, und die Menschen planzen sich durch Zwei-Geschlechlichkeit fort.

    Vor Menschen, deren Dummheit und Ignoranz so selbstbewußt daher konmmt wie es bei dir der Fall ist, sollte man sich in acht nehmen.

  32. Lieber hans,

    was ich über Hegel schrieb war nicht an dich gerichtet, das hätte dir natürlich auch auffallen können, aber ich gehe mal davon aus, du hast den Beitrag genauso oberflächlich gelesen wie den Rest, insofern wundert es mich nicht. Aber lustig ist es schon, wenn dann so etwas kommt wie „Wenn du nicht in der Lage bist, zu lesen (und vzu verstehen!) was ich schreibe, dann lass es.“ Insgesamt scheint mir dein Beitrag eher ein Monolog an dich selber zu sein.
    Ich finde es sehr schön, dass du erkannt hast wie dumm und ungebildet ich bin und wie wenig ich von Hegel verstehe. Solche Weitsicht kenne ich sonst nur von orakelnden Wahrsagerinnen, zu der Kategorie scheinst du dann auch zu gehören.

    Übrigens: Vielleicht ist es dir nicht aufgefallen, aber in der Debatte war es herzlich unwichtig, wie sich die Menschen fortpflanzen. Es ging lediglich um die Anzahl biologischer Geschlechter die faktisch existieren und das sind – ob es eine Minderheit ist oder nicht – mehr als zwei. Um nichts anderes ging es DIR, als du deinen seltsamen Kommentar zu meinem Beitrag geschrieben hast, auch wenn du nun am liebsten die Diskussion in eine andere Richtung biegen möchtest. Vielleicht liest du dir ja deinen eigenen noch mal durch. Dieses mal dann mit nachdenken.

    Auf die Frage, welches Geschlecht ein XXY-Mensch habe antwortest du: Das ist eine Ausnahme. Das ist schon nicht mehr komisch, sondern entweder einfach nur dumm oder ein kläglicher Versuch nicht auf die eigentliche Frage zu antworten, weil es nicht in die eigene Weltanschauung passt.

    Dummheit… Ignoranz… vielleicht denkst du noch mal über den Sinn der Worte nach.

  33. Kriterien für eine Adoption sollten nicht das Bild einer Familie sein.

    Die Familie war vor 50 Jahren was anderes wie vor 40 30 usw Jahren.
    Und jede Familie für sich ist wieder was anderes.

    Kriterien für eine Adoption sollten sein:
    Finanzielle Situation, psychische Festigkeit, Regelmässigkeit, Zeit, Ziele für das Kind uvm…

    Ich als heterosexueller Mensch wachse lieber mit einem harmonischen schwulen Paar auf als mit einem chaotischen heterosexuellen.

    Nicht das es keine chaotischen Schwulen oder keine harmonischen Heteros gibt.

    Heterosexualität ist kein Privileg, keine Qualität, kein Beweis und garnichts… kein Kriterium für eine gute Auswirkung auf ein Kind.
    DA gibt es viele Kriterien, aber ganz bestimmt und eher gegenteilig und schlecht ist es wenn Eltern ihren Kindern vorschreiben was sie zu poppen haben sollen.

    Schwulsein lesbischsein ist keine Krankheit, ist Gesellschaftlich anerkannt, und fertig.
    Das sind Menschen, keine Mörder, keine Vergewaltiger, keine Geisteskranken.

    Ich meine es wird vielleicht auch geisteskranke vergewaltigende mörderische Schwule geben,
    aber die sollten natürlcih kein Kind adoptieren.

  34. Lieber Hans,

    schön, dass du zur Sachlichkeit zurückkehren wolltest. Beim Ende des Lesens war klar, dass es nicht mehr als ein Lippenbekenntnis war.

    Fassen wir mal zusammen: DU behauptest, dass Familien, in denen die Eltern ein homosexuelles Paar sind, prekär für die Kinder sind (später siehst du darin einen schweren Mißbrauch, aber dazu weiter unten).
    Nachdem du diese These aufgestellt hast, verlangst du, dass Andere dir das Gegenteil beweisen und erklärst dich als Sieger, weil sie es nicht machen. Bereits hier scheinst du nicht mehr begriffen zu haben, wie eine sachliche Diskussion funktioniert. Die meisten Holocaustleugner gehen nach dem gleichen Schema vor: Erst einmal eine Behauptung aufstellen und dann behaupten sie würde etwas beweisen, weil sie bislang nicht widerlegt worden ist. * Ich vermute übrigens, dass sich der Großteil der Männer nachts in Vampire verwandelt und ihren Famlien Blut abzapft. Hat schließlich noch niemand das Gegenteil belegt. *

    Aber nun zu deiner „Analyse“. Da ist also tatsächlich eine Studie, die im Übrigen die Umfassenste zum Thema ist, die bislang überhaupt existiert, und diese besagt das genaue Gegenteil von dem was du behauptest.
    Natürlich MUSS sie falsch sein, was sonst. Da würde bei dir schließlich eine Welt zusammenbrechen.

    Zu den Methoden:
    Zunächst einmal – da hast du vermutlich den Anspruch wissenschaftlicher Statistik gründlich missverstanden – beweist(!) die Studie überhaupt nichts. Sie stellt lediglich eine Untersuchung an einem durchaus umfangreichen Datenmaterial (du hast noch nie eine empirische Studie mit mehr als 50 Leuten erstellt, stimmts?) dar.
    Entsprechend können die Ergebnisse nur Hinweise geben. Mehr geht nicht und mehr sollen sie auch nicht.

    Man kann und sollte den Methoden stets kritisch gegenüberstehen, man muss problematisieren, wie die Ergebnisse erfragt wurden und aus welcher Schnittmenge sie stammen. Das alles, lieber Hans, macht die Studie, wie es sich für eine wissenschaftliche Studie gehört, sonst hättest du wohl kaum die Zahlen dem Dokument entnehmen können.

    In der Studie wurden 693 Fälle von Kindern besprochen. Den Eltern, die eine positive Aussage machen unterstellst du – wie sollte es anders sein – dass sie lügen, die Zahl der Kinder (95) stellst du als viel zu klein dar. Dabei lässt du mehrere Sachen einfach mal unter den Tisch fallen, weil es dir so besser passt oder du nicht in der Lage bist, weiter zu denken:

    1. gibt es keine andere Erhebung, die einen derartigen Umfang darstellt, sowohl was Elternbefragung als auch Kinderbefragung darstellt.
    2. Die Befragung von 95 Kindern stellt immer noch eine große Bezugsgröße dar, angesichts der Tatsache, dass es 95 von geschätzten 6600 sind, wir also von mehr als einem % sprechen, während repräsentative Befragungen deutschlandweit wesentlich geringere Prozentbruchteile ausmachen.

    Die Datenlage ist somit gar nicht derart schlecht, was aber viel wichtiger ist: DEINE Datenlage ist um vieles schlechter, ich würde ja eigentlich eher sagen: existiert gar nicht. Stattdessen zitierst du einen Leserkommentar von einem Menschen mit Titel, den du vermutlich überhaupt nicht kennst, sondern einfach ergooglet hast, weil dir die Argumente fehlen.
    Dieser Mensch hat übrigens den gleichen orakelnden Ton wie du, denn die Tatsache, dass es kaum Fürsprecher in der eigenen Sache gibt, führt er nicht etwa darauf zurück, dass es diese möglicherweise tatsächlich nicht gibt, sondern darauf, dass sie aufgrund der „Athmosphäre der political correctness in unserer Gesellschaft“ nichts sagen. Tatsächlich gibt es in der Gesellschaft genügend homophobe Menschen, die stets darauf warten mit Material gefüttert zu werden und die Tatsache, dass dies dennoch nicht geschieht unterstreicht eher die derzeitige Datenlage, als sie zu diskreditieren.
    Deine Kritik, man müsse ja eine große, also, eine wirklich große Datenbasis in eine wissenschaftliche Aussage einschließen, hast du da natürlich bereits schon lange vergessen. Jetzt reicht eine anonyme Seele im Internetforum schon aus. Wie war das noch gleich? Es geht ja gar nicht um Wissenschaft, es geht um politisches Interesse, was du hiermit erneut für deinen Fall unter Beweis gestellt hast.

    Also nochmal kurz zusammengefasst, falls du erneut nicht in der Lage bist, dich auf einen längeren Beitrag zu konzentrieren: Du erhebst eine These und anstatt diese zu belegen, siehst du den ausbleibenden Gegenbeweis als Beweis für deine Aussage. Da gehört schon einiges an (Selbst)Verlogenheit dazu.
    Dann versuchst du die dürftige Datenbasis einer Studie anzugreifen, obwohl deine eigene gegen 0 tendiert. Das ist mehr als frech. Zur Not sind dann bei dir die Aussagen Einzelner mehr wert, sie müssen halt deine Aussage stützen. Alles andere ist unwichtig.
    Ich stehe statistischen Methoden grundsätzlich kritisch gegenübersehe und in der Studie sehe ich ebensowenig irgendeinen Beweis, wohl aber ein Indiz mehr, dass die Ablehnung der Erziehung von Kindern in homosexuellen Beziehung nicht auf wissenschaftlich erhobenen Daten beruht, sondern auf einer ideologisch gesetzten Befürchtung, der es zur Not auch Recht ist von Einzelfällen auf die Allgemeinheit zu schließen. Würde man das bei heterosexuellen Familien so machen, wäre das Ergebnis vermutlich (ebenso) erschreckend, aber es wäre eben auch unsachlich und unwissenschaftlich und deswegen wird es von den meisten Wissenschaftlern auch nicht praktiziert.

    Nungut, und dann gehst du schließlich auf die Interpretation der Ergebnisse ein. Da steigert sich die Frechheit in taumelnde Halluzination. Gehen wir durch:

    „Immerhin geben in 12 % der Fälle die Eltern offen zu, daß sie bei ihren Kindern „Belastungen“ wahrnehmen, in 2,5% der Fälle sogar „starke Beeinträchtigung“.
    Wie hoch, so frage ich mich, ist der Anteil der Eltern, die nicht wissen, was in ihrem Kind vorgeht? Belastungen müssen nicht immer sichtbar sein.“

    Wäre schön, wenn du dich wirklich fragen würdest. Tatsächlich hast du ja bereits beschlossen, dass der Anteil erheblich höher ist, auch wenn du dafür keinerlei Argumente hast. Auf die Beeinträchtigungen komme ich gleich noch einmal zurück.

    „Wie hoch ist der Anteil der Eltern, die am Telefon geflunkert haben? Nicht alle dürften zugeben, daß ihr Comingout für die Kinder der Horror war. Beide Anteile sind nochmal auf die 16,5% draufzurechnen und dann haben wir den realen Wert!“

    Der „reale“ Wert bei dir wird dürfte dann auch ein Vielfaches der 16,5% sein. An anderer Stelle heißt es bei dir dann ja auch:

    „Die Dunkelziffer dürfte weit höher sein!“

    ganz nach dem Motto: „Dürfens auch ein paar Gramm mehr sein.“
    Weswegen dem so sein sollte brauchst du nicht zu begründen. Du weißt es schließlich schon.

    Ich halte von Prozenten wenig, aber ich fände es schön, wenn du mal tacheles reden würdest, weswegen das Comingout für die Kinder überhaupt „der Horror“ sein sollte. Wieviele Kinder aus Familien mit gleichgeschlechtlichen Eltern kennst du eigentlich? Und wieviele mit Kindern? Lass mich raten: Keine. Ja, mit einer ausgeprägten Homophobie liegt nichts näher, dass das Comingout der Eltern ein reiner „Horror“ sein muss. Wissenschaft untersucht vorliegende Daten nicht die gesamte Realität. Du dagegen erfindest einfach deine Wahrheit und stellst dann ironischerweise auch noch die Frage „Ist das Wissenschaft?“. Dein erstes Semester wird – falls es dazu kommen sollte – möglicherweise eine ziemliche Watsche.

    Nun kommt aber die Krone des Ganzen

    „Weiter lesen wir in der Studie unter anderem, daß selbst unter der Gruppe der „Kinder, die in die aktuelle Beziehung hineingeboren wurden (N = 313)“ immerhin „ein Fünftel kritische Reaktionen, wie z.B. Wut (19%; N = 24)“ zeigten, als sie alt genug wurden, um zu begreifen, was mit ihren Eltern los war.
    Wie gesagt. Die Studie belegt nur, daß 19% der Eltern das am Telefon auch tatsächlich zugegeben haben. Die Dunkelziffer dürfte weit höher sein!

    In meinen Augen ist das nichts anderes als schwerer KINDESMIßBRAUCH.“

    Ja, das muss man sich wirklich zweimal auf der Zunge zergehen lassen. Oder dreimal. Da steht in der Studie also, dass 19% Kinder (in deiner Vorstellung natürlich ein Vielfaches dessen) mit Wut auf die Konstellation der Eltern reagieren. Weswegen genau steht dort nicht – auch darauf komme ich gleich noch einmal zurück – aber immerhin: dort steht, dass die Kinder über die Situation aufgebracht sind. Wütend. Nun kommt der Hans daher macht daraus einen SCHWEREN KINDESMIßBRAUCH.
    Hast du eigentlich irgendeine Vorstellung davon, wann und weswegen Kinder, Menschen im Allgemeinen wütend werden, unzufrieden sind, traurig sind? Vermutlich nicht, sonst würdest du hierin keinen Kindesmißbrauch sehen. Ja, das Wort kommt so deplaziert, dass es den Anschein hat, du wolltest es irgendwo in deinem Kommentar unterbringen, wusstest aber nicht wo.
    Ich hoffe wirklich für dich, dass du in deinen Kinderjahren nicht vergewaltigt worden bist, aber „schwerer Kindesmißbrauch“ ist keine kausale Folge von Wutausbrüchen. Das macht deine Bedenken um die Wissenschaftlichkeit umso ironischer, in diesem Fall ist es reine Zynik. Während du Menschen, die aus den statistischen Daten logische Schlüsse ziehen (und zwar nicht aus „der Realität“, sondern auf dem Datenmaterial) kritisierst, erfindest du dir deine Realität einfach und behauptest alle anderen hätten sich gegen dich verschworen. Mal schauen, wer dich damit ernst nimmt.

    „Befragt wurden, wie gesagt, nur 95 Kinder gegenüber 693 Elternpaaren. Vielleicht waren die „Eltern“ auch noch über so manches andere, was in ihren Kinder vorging, nicht informiert!
    Die Autoren der Studien formulieren selbst ihren Generalfehler und merken es nicht einmal.“

    Deine tolle Entdeckung bzw. deine Vermutung „Vielleicht waren die „Eltern“ auch noch über so manches andere, was in ihren Kinder vorging, nicht informiert!“ wird sogar in der Statistik explizit empirisch dargelegt. Hier kommen wir auf die negativen Auswirkungen zurück, die eine Familie mit homosexuellen Eltern auf die Kinder haben: Die Kinder werden teilweise gehänselt und erfahren Gewalt! Und hier ist auch klar, von wem hier der Schaden ausgeht, nämlich von Menschen, die entweder intolerant gegenüber homosexuellen Eltern sind, oder einfach nicht in der Lage zu verstehen, dass Normen im Leben grundsätzlich durch Nicht-Normiertes durchbrochen werden. Ich bin mir mittlerweile sicher, dass du einer von denen gewesen wärst, die Witze über die homosexuellen Eltern seiner Mitschüler gemacht oder diese beleidigt hätten.
    Der Schaden den die Kinder hier unter Umständen nehmen, geht also durch die Gesellschaft aus, nicht durch die Eltern.
    Übrigens – um Parallelen zu ziehen – werden Kinder in den meisten Fällen gehänselt oder Opfer von Gewalt wenn sie außerhalb der Norm stehen. Das trifft zu, wenn sie nicht die richtige Aussprache haben, die richtige Hautfarbe, Nase oder Ohren, weil ihnen keine Schamhaare wachsen, sie diese nicht rasieren oder wenn ihre Eltern arm sind und sich nicht die richtigen Schuhe kaufen können.
    Du würdest vermutlich sagen, dass die Kinder selbst daran schuld sind und dass sie sich die Nase operieren sollten, oder dass sie sich reiche Eltern zulegen sollten bzw. grundsätzlich, dass die Menschen selbst schuld daran sind, wenn sie sich NICHT der Norm anpassen (z.B. der egoistischen Mentalität des Kapitalismus oder dem Gruppenzwang).
    Ich teile diese Meinung nicht und glaube, dass im Gegenteil Kinder, die wegen der „Unnormalität“ irgendeines ihrer Attribute dem Gesellschaftszwang widerstehen mussten, beste Chancen darauf haben kein opportunistischer Idiot zu werden, der sich stillschweigend allem und jedem anpasst.

    „Recht gedeutet zeigt die Studie also, daß Kinder, die in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften aufwachsen, mit zunehmendem Alter in ein emotionales Chaos gestürzt werden, daß sie Diskriminierungen ausgesetzt sind und das Verhältnis zu den „Eltern“ schlechter ist als bei heterosexuellen Paaren.“

    Du hast in deiner „Analyse“ unter Beweis gestellt wie sehr du bereit bist jegliche Logik über Bord zu werfen, wenn es darum geht Dinge so auszulegen, wie es dir passt. Niemand erwartet von dir, in der Studie irgendeine Wahrheit zu finden. Daran scheitern deine Aussagen auch nicht, sondern lediglich an dem von dir eigens(!) aufgestellten Erfordernissen für eine repräsentative Erhebung.
    „Recht gedeutet“ bedeutet bei dir nicht mehr als „Selbstgerecht gedeutet“.

    Die Vorwürfe, die du dem BMFSJ machst, treffen haargenau auf dich zu: Bereits vor Lesen der Studie hast du gewusst, dass das Ergebnis nicht stimmen kann, weswegen du zwangsläufig Kritikpunkte finden musstest. Leider hast du dir mit deiner Kritik nicht nur selbst widersprochen, weil deine Erwartungen an eine wissenschaftliche Erhebung und deine Auslegungen sich in einem metaphysischen Jenseits befinden, sondern vor allem, weil deine eigene Erhebungsgrundlage im Vergleich nicht einmal ansatzweise konkurrieren kann.
    Im Zweifelsfall sagt eine Stichprobe von 95 Kindern eben doch mehr aus, als ein Mensch, der vermutlich nicht mal homosexuelle Paare kennt, geschweige denn die Kinder, die sie aufziehen und einfach mit dem Axiom „Jedes Kind braucht einen Mann und eine Frau als Erzieher um eine gute Erziehung zu genießen“ groß herumtönt – ohne jegliche Datenbasis, nur mit der Vorstellung einer Unnatürlichkeit von Homosexualität im Hinterkopf.

    P.S.:
    Noch ein kleiner Verweis auf den Psychologen, den du gerne als Kronzeugen herzitieren wolltest: Der Mensch hat leider typischerweise vergessen, dass die Kinder aus der Dreistellung zur Identitätsbildung (Mann – Frau vs. Kind) weder durch eine homosexuelle Beziehung aus- noch durch eine heterosexuelle Beziehung eingeschlossen werden.

    1. hatten fast alle Kinder in der Untersuchung noch (regen) Kontakt zu ihrem leiblichen Vater (Adoptivkinder sind nicht der Regelfall).
    2.Haben Kinder in Familien mit homosexuellen Eltern auch so regelmäßigen Kontakt zum jeweils anderen Geschlecht in Form einer Autorität.
    3. Gibt es viele Familien mit heterosexuellen Eltern, in denen einer der Partner in geringerem Kontakt mit den Kindern steht, weil er oder sie arbeiten muss, besondern im Falle von Fernfahrern und Monturarbeitern.

  35. @Lara

    Auch wenn Sie hier 3 Leute bekehren, es wird noch ein paar Jahrzehnte dauern bis die letzten grauen Konservenbüchsen mit ihrem Ekel nichts mehr zu sagen haben.

    Dann werden wir alte Konservenbüchsen sein, und uns wahrscheinlich auch quer stellen, weil Wertigkeiten die wir gewohnt sind, für uns, unerlässlich sind. Andere Wertigkeiten halt eben.

    Deswegen mag ich ja Elsässer sonst auch. Weil er einsieht das ein Land wie der Iran, der ohne Religion einfach noch nicht auskommt noch ein paar Generationen, Demonstrationen und Entwicklung brauchen wird.
    ca Zitat „Eine stabile korrupte Regierung ist besser als eine „fortschrittliche“ westliche“

    Konservativismus ist bedingt schlecht.
    Weil man halt doch das Mittelding an Fortschritt erreichen muss um die Bevölkerung nicht zuviel zu verärgern.

    Der Hans würde dann vielleicht einer wilden Organisation beitreten die dann schwul adoptierte Kinder deren Familien entreisst 🙂
    Und Terror und Unruhe stiften, wenn jetzt sofort homosexuelle adoptieren dürften.

    Jetzt wo sie heiraten dürfen werden vielleicht auch mal ein paar höhere Tiere anfangen ihre homosexualität öffentlich einzugestehen, ohne Angst um ihren Job uvm…

    Und in 10 -15 Jahren kommt der Hans dann drauf, hmm das sind Menschen wie du und ich und der da hinten, nur sie verkehren halt sexuell lieber mit dem eigenen Geschlecht.
    Vielleicht deswegen weil sein eigener Chef sich als schwuler outet, oder er lange mit einem schwulen Kunden viel Geld macht, der eigentlich sehr in Ordnung ist, und ein orrrrrdentlicher Mensch 🙂
    Vielleicht sitzt er dann auch verbittert in einer Ecke und wettert bis zu seinem Tod.

    Weil er halt immer noch die Bilder von diesen ihh pfui Schwulenparaden im Kopf hat 🙂

    Ich hoffe nur das sich der Kreis qualitativ hochwertiger Adoptiveltern erweitert, und zwar um den der qualitativ hochwertigen homosexuellen Adoptiveltern.
    Brüno gehört da definitiv nicht dazu.

    Aber die Schlagzeile vereisst das Thema.
    Man könnte es sachlich angehen.

    Aber mit Sachlichkeit tritt man keine Diskussionen los.

  36. Lieber hans,

    „Da gibt Lara z.B. zu, dass diese Studie gar nichts beweisen will – aha? wozu dann das ganze?“

    Nun, das beruht auf einem Miss-/Unverständnis deinerseits. Es geht in der Wissenschaft seit mindestens einem Jahrhundert nicht mehr darum Wahrheit zu generieren.

    „“Erst einmal eine Behauptung aufstellen und dann behaupten sie würde etwas beweisen, weil sie bislang nicht widerlegt worden ist.”

    Tun wir das nicht alle hin und wieder? “

    Ja, selbstgerechte Egozentriker machen das sicherlich hin und wieder. Mit etwas Vernunft stellen Menschen für gewöhnlich allerdings eine These auf, suchen dann nach Argumenten und Hinweisen für ihre Bestätigung und passen anschließend die These an. Falls sie nichts dergleichen besitzen, verstehen sie ihre These als Frage, mehr nicht. Du hast nichts dergleichen gemacht. Alles was du hast ist eine Behauptung, ein Haufen warme Luft und den Tunnelblick.

    „Regierungssprecherin und Musterstudentin Lara behauptet z.B., es wuerde Kinder nicht schaden, bei homosexuellen Paaren aufzuwachsen und denkt, sie haette damit irgendwas bewiesen, weil es noch niemand widerlegt hat.“

    Jetzt wird es vollkommen skuril, du scheinst wirklich nichts verstanden zu haben, weder von dem was du schreibst, noch von dem, was ich geschrieben habe, noch von der wissenschaftlichen Methode.

    Ich kann dir auch ganz genau sagen, warum für dich das Ende dieser Diskussion gekommen ist: Du hast Unterstellungen gemacht für die du keinerlei greifbare Hinweise hattest und nach Gegenbeweisen geschriehen, hast eine Studie kritisiert, die in eine diametral entgegengesetzte Richtung zeigt und nun verstanden, dass das doch wohl ein wenig zu offensichtlich ideologisch kritisiert war, weil du ja – im Gegesatz zur Studie – GAR NICHTS in den Händen hast, außer deinem sicheren Wissen, dass Homosexualität falsch ist. Meinetwegen kannst du die Studie „schlechte Wissenschaft“ nennen. Was deine eigene Aussagen an diesem Maßstab gemessen sind, lässt sich leider nicht aussprechen.

    Achso: Du hast natürlich mit allem was du sagst Recht und alle anderen sind böse und dumm. Die Befragten der Studie sind alle manipuliert und gekauft, insbesondere die 95 Kinder, die wurden mit süßer Schokolade bestochen (und anschließend von ihren Eltern vergewaltigt). Ich wünsche dir, dass du glücklich im Leben wirst.

  37. Wow, eine derartige Fähigkeit zur Konspiration hätte ich dir dann doch nicht zugetraut. Schauen wir mal:

    Da stellst du doch tatsächlich fest, dass es ganz offensichtlich eher ABTRÄGLICH für die SPD respektive Zypries wäre, ein entsprechendes Ergebnis zu präsentieren und es insofern kein Wahlkampf sein kann, der die Studie motiviert.

    Also, da muss eine andere Begründung her und da ja die Studie, wie du dir selbst bereits bewiesen hast, in jedem Fall nicht der Wahrheit entsprechen kann (weil du es ja besser weißt – auch ohne jegliche Statistik und Kenntnis von Familien mit homosexuellen Eltern und Kindern) muss eine neue Erklärung her.

    Was jetzt kommt muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen du zitierst einen Bericht, der Fundamental Rights Agency, welche den Schutz der Grundrechte der EU, welche durch die Charta garantiert werden, zur Aufgabe hat.

    Nun hat die Kommission der Agency festgestellt, dass eine Diskriminierung vorliegt, weil Grundrechte, die über die Charta garantiert werden, nicht in vollem Umfang Anwendung finden. Diskriminierung wird dann bemängelt, wenn eine inkonsequente Anwendung von geltendem Recht auf bestimmte Rechtssubjekte erfolgt.
    Der Bericht hält fest, dass bei homosexuellen Partnern noch bis vor kurzem vollkommen andere Bedingungen für die Gründung einer Lebensgemeinschaft galten, als bei heterosexuellen Paaren, was weder dem deutschen Grundrecht noch der europäischen Grundrechtscharta gerecht wurde. Nach der Überarbeitung des LPartG wurden diese Mängel behoben, dennoch erfolgt eine ungleiche Behandlung, u.a. was Adoption anbelangt. Nicht um eine Diskriminierung handeln würde es sich, wenn es berechtigten Verdacht gäbe, dass allein die Homosexualität der Eltern deren Erziehungsfunktion derart beeinträchtigen würde, dass sie dem Erziehungsauftrag (der übrigens gesetzlich sehr genau in DEUTSCHEM Recht dokumentiert ist) NICHT nachkommen könnten.
    Dieser liegt jedoch nicht vor. Die erhobenen Befunde weisen darauf hin, dass nicht die sexuelle Orientierung der Eltern, sondern deren Fürsorge über das Scheitern oder Gelingen der Erziehung entscheiden.

    Was ist nun geschehen: Eine Studie legt dar, dass die positive Entwicklung der Kinder von guter Erziehung, nicht vom Geschlecht der Eltern abhängt und weil diese Position auch Position der Agency ist (bei dir: der EU!) muss es sich zwangsläufig um eine Verordnung der EU handeln. Parfekt, da kannst du den einen Erzgegner mit dem anderen verbinden.

    Dass es sich lediglich um den aktuellen Stand der Wissenschaft handelt, daran hast du natürlich nicht gedacht, bzw. vorab ausgeschlossen. Wenn irgendjemand sagt, dass homosexuelle Eltern genauso gut erziehen können wie heterosexuelle Eltern, MUSS das ja falsch sein.

    Du hast nicht einmal ein einziges Dokument angeführt, dass man hier hätte diskutieren können. Alles was du machen konntest, war, unbegründete Behauptungen aufzustellen, herumtrollen und mit einer inkonsequenten Methodenkritik umhertönen – inkonsequent, weil du dich über angebliche Voreingenommenheiten der hunderten befragten Eltern und 95 Kinder echauffierst, du dagegen nicht einmal ein einziges Beispiel nennen kannst und dich zu Not auf eine einzige subjektive Aussage beziehst, die du im Internet gefunden hast (übrigens von einem Menschen, der auch gerne Schwule heilen möchte – was du natürlich niemals als voreingenommen werten würdest, aber naja…).

    Let’s face it: Dich interessieren Statistiken dann, wenn sie deine Meinung widerspiegeln und lustigerweise wirfst du genau das pauschal allen vor, die nicht deiner Meinung sind. Vielleicht dachtest du, dass im Zweifelsfall Angriff halt die beste Verteidigung ist.

    P.S.: Ich kann mir bildlich vorstellen, wie du mit dem Taschenrechner vor den Bildschirm gesessen hast und dir triumphierend bewiesen hast, dass die EU hier die Marionette Zypries bzw. Universität Bamberg fest in ihren Händen hält. 😀

  38. Weiter so!!!

    Hervorragender Beitrag über ein enorm wichtiges Thema, das schon zu lange „politisch-korrekt“ totgeschwiegen wird. Dabei geht es wirklich nicht nicht um sexuelle Orientierung, sondern viel umfassender um die fatalen Ergebnisse der Deregulierung, die auch im sexuellen und familiären Bereich stattgefunden hat. Die Linke ist da leider genauso betriebsblind wie es die Sozis bei der Finanz-Deregulierung waren. In beiden Fällen braucht es doch eigentlich nicht viel Grips, um festzustellen, wer langfristig von der Deregulierung profitiert.

  39. Jetzt zum letzten Mal, damit es vielleicht auch Lara versteht:

    Selbst die Bamberger Studie hat offen eingestanden, dass es zu früh ist, um Aussagen darüber zu treffen, ob die Kinder in ihrer sexuellen Identität gestört werden oder nicht und ob sie ihrerseits in der Lage sein werden, ein gutes Familienleben zu fuehren. Die meisten Kinder sind einfach noch viel zu jung, als dass man Genaueres sagen könnte.

    Ganz abgesehen von dem Schaden, den die Kinder möglicherweise davon tragen – in 15 Jahren wissen wir mehr und genaueres – ist es natürlich auch völliger Blödsinn, von einer Verletzung der Grundrechte zu sprechen und Gleichstellung einzufordern, nur weil homosexuelle Partnerschaften nicht in jedem Detail die gleichen Rechte genießen wie die Ehe. Nur die Ehe steht schließlich unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes.
    Und eine Ehe ist etwas völlig anderes als eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft. Wie hat Dr. Christian Spaemann in seinem Brief an die Sueddeutsche nicht so schön kurz und prägnant gesagt?

    „Was die Gleichberechtigung anbelangt, so gilt der Grundsatz, dass man nur Gleiches mit Gleichem rechtlich gleichstellen muss!“

    Wer es als eine Grundrechtsverletzung brandmarkt, dass homosexuelle Paare nicht die gleichen Rechte genießen wie Ehepaare, setzt also die Ehe mit solchen Paarbildungen gleich.

    Die Ehe verliert ihren besonderen Rang. Und irgendwann, wenn es wirklich keinen Unterschied mehr macht, ob Mann mit Frau oder Frau mit Frau oder Mann mit Mann usw., dann ist auch nicht mehr erklärbar, weshalb die Ehe überhaupt noch gefördert werden soll.

    Und dann wird das Ehegattensplitting abgeschafft, die kostenlose Mitversicherung eines Ehepartners in der Krankversicherung des anderen und eine Reihe weitere Vorteile, Vergünstigungen und Subventionen.

    Und genau darauf will man hinaus. Die OECD hat schon wiederholt Druck gemacht, dass die kostenlose Mitversicherung der Ehepartner fallen muss, weil sie ein „Beschaeftigungshindernis“ darstellt.

    Da durch die kostenlose Mitversicherung des Partners niemand daran gehindert wird, so lange zu arbeiten, wie er will, ist auch das wieder eine Irreführung. Recht besehen werden dadurch nur einige nicht gezwungen, eine Beschäftigung aufzunehmen, weil unter solchen Bedingungen eben ein Lohn reicht.
    Und das stört die OECD.

    Es gibt noch viele Familien in der BRD, da reicht ein Lohn zum Leben aus. Das senkt den Ertrag, den internationale Finanzinvestoren aus unserer Volkswirtschaft ziehen können, doppelt ab. Einmal kostet es den Staat Geld, das für Senkung von Unternehmenssteuern fehlt und dann schöpfen zwei, die arbeiten, mehr Wert als einer, weshalb sich dann, wenn zwei arbeiten, auch mehr abschöpfen lässt.

    Das volle Adoptionsrecht fuer homosexuelle Paare ist nur eine flankierende Maßnahme beim Angriff auf die Familie, dessen Hauptstoßrichtung auf die Familie als Schutzraum gegen Ausbeutung zielt.

  40. Lieber Hans,

    wo geht es dir bitte um das Wohl der Kinder? Du behauptest einfach, eine Ehe zweier homosexueller Menschen sei schlechter als eine heterosexuelle Ehe. Du hast dafür weder Anhaltspunkte, noch Studien, noch Fallstudien, nicht einmal persönliche Erfahrung. Wie nennst du das eigentlich, wenn nicht Dogmatismus?

    Es gibt keine Studien, die darlegen, dass sich – ausgelöst durch die Homosexualität der erziehenden Eltern – irgendein (was auch immer sich Homophobe da gerne herreden) psychisches oder soziales Problem bei den Kindern einstellt. Studien, wie die von Gill Dunne, haben sogar Gegensätzliches nahegelegt mit der Begründung, dass Kinder, die in irgendeiner Weise der geltenden Norm nicht entsprechen, ein höheres Potenzial haben auch später mit normativen Abweichungen klar zu kommen und insofern ein Gewinn für die Gesellschaft darstellen. Ohne Frage hat auch das nur in zweiter Linie mit Homosexualität zu tun. Kein Beweis, aber eine Bestätigung der bisherigen Erkenntnisse.

    Falls du dem widersprechen möchtest, dann lege doch bitte deine Argumente auf den Tisch oder gesteh dir endlich ein, dass du diese einfach von deinem Weltbild nicht von der Realität deduziert hast. Daran wäre nichts Falsches. Es gibt genug Menschen, die ihre Meinung aus der Luft fischen.

    Es wäre auch (für dich selbst) nicht schlecht, wenn du aufhören würdest dir selbst zu widersprechen, wenn du z.B. erst behauptest, dass die Kinder keine geschlechtliche Identität herausbilden können und dann auf einmal, es sei noch viel zu früh, irgendwelche Aussagen zu treffen. Beides trifft nach bisherigem Wissensstand nicht zu.

    Es gab bis zum heutigen Tage keinerlei Gründe Defizite in der Erziehung der Kinder auf die Homosexualität der Eltern zurückzuführen. Wenn dem nicht so ist, wieso zitierst du nicht einfach diskutierbares Material?

    Manchmal scheinen mir einige Konservierungs-Fundamentalisten in einer Blase der Erkenntnis zu leben. Kinder bilden ihre Identität nicht ausschließlich anhand ihrer Eltern heraus, sondern anhand ihres Gesamtumfeldes. Das gilt für die geschlechtliche Identität, wie auch für jede andere Identität, z.B. die kulturelle, weltanschauliche, etc.
    Es gibt genügend Kinder, die wegen ihrer einseitigen Erziehung nicht dazu in der Lage sind, „das Andere“ zu akzeptieren und dann ihre Mitschüler hänseln, weil sie homosexuell sind, oder nicht die richtigen Schuhe haben, oder weil sie hässlich sind oder dick oder schmächtig oder arm oder was auch immer – nicht weil die Eigenschaft negative Folgen für die Gesellschaft hat (da müssten die Schläger, Egozentriker und Selbstdarsteller gehänselt werden – was leider nicht der Fall ist), sondern einfach, weil die Kinder das Anderssein verunsichert. Und es gibt ebenfalls genügend Kinder, die sich aus Angst davor ausgelacht werden, in die Reihe derer stellen, die mit dem Finger auf Andere zeigen – nur aus Angst, dass sie selbst irgendwann an der Reihe sind.
    Dass deine Haltung keinen sachlichen Bezugspunkt hat, sondern aus eben jener Angst vor den Anderen erwächst, zeigt deine vollkommen irrationale Argumentationsweise: Stützt irgendwo etwas deine Position bist du vollkommen unkritisch, verwendest sogar subjektive Meinungsäußerungen als Argumente! Sobald jemand das Gegenteil behauptet und evtl. sogar darlegt kritisierst du zur Not über jeglichen wissenschaftlichen Verstand hinaus (man erinnere an die Erhebungsgröße der 95 Kinder) und bezeichnest alle dir gegenläufigen Aussagen als moralisch motiviert (was – wie deine Argumentationsweise dankenswerterweise sehr gut enttarnt – wie die Faust auf’s Auge auf dich selber zutrifft). Das erinnert mich in der Tat an ein Kind, dass sich die Ohren zuhält und „Ich will das nicht hören!“ schreit.

    Mir geht es um das Wohl der Kinder und es geht mir um das Funktionieren der Familie bzw. einer gesellschaftlichen Grundgemeinschaft, die unseren Kindern Stabilität und Sicherheit gibt, sowie die Fähigkeit sich zu einem mündigen Menschen zu entwickelln. Für all das interessierst du dich in keinster Weise. Das Einzige, was du hier verfolgt hast, ist die Verteidigung deiner uniken Vorstellung wie die Dinge in deiner(!) Welt laufen müssen – zur Not auch jeder Logik und Erkenntnis zum Trotz, vor allem aber zum Trotze des Interesses andere (unter anderem der Kinder).

    Für eine derartige Selbstdeklassifizierung kann ich dir wirklich nur dankbar sein.

    @Herr Blabla
    „Auch wenn Sie hier 3 Leute bekehren, es wird noch ein paar Jahrzehnte dauern bis die letzten grauen Konservenbüchsen mit ihrem Ekel nichts mehr zu sagen haben.“

    Immerhin: An diesen Leuten kann man ein gutes Exempel starten, um die breite Spanne von Unsachlichkeit bis Irrationalität zu demonstrieren, mit der gearbeitet wird, um das eigene Weltbild bis auf’s Blut zu verteidigen. An Bekehrung glaube ich nicht, weil das bedeuten würde, dass hier ernsthaft gegen homosexuelle Adoption argumentiert wurde (die sachliche Grundlage hat gezeigt, dass dies nicht der Fall war). Die irrationalen Reflexe deuten meines Erachtens eher auf ein so tiefgreifendes Problem mit der Welt, dass man sogar dazu bereit ist, sich „Argumente“ zu erfinden und gegenläufige konsequent zu ignorieren.

    Nein, Bekehren ist hier nicht möglich und auch überhaupt nicht wünschenswert. Es geht mir um diejenigen, die noch keine wirkliche Meinung haben und sich dann durch den Ablauf der Diskussion besser ein eigenes Bild machen können. Daran haben Hans und ich hier mühevoll gearbeitet und ich halte das Ergebnis für durchaus gelungen.

  41. @Lara

    Siehe die Antwort im Blog „Angriff auf die Familie“ (bin in der Zeile verrutscht). Ansonsten:

    Nein, Lara, Ihnen kann es nicht um die Kinder gehen. Fanden Sie es doch voellig in Ordnung, dass eine Studie zum Wohl der Kinder sich einseitig auf Aussagen der Eltern stuetzt.

    Ich will das alles nicht nochmal durchkauen.

    Haben Sie eigentlich selbst Kinder? Ich wuerde viel Geld darauf wetten, dass nicht. Aber auch unabhaengig davon wissen Sie nicht, wovon Sie sprechen.

    Und mal ganz grundsaetzlich:

    Was haben Sie eigentlich gegen soziale Normen? Es gibt sicherlich kritikwuerdige Normen, aber doch viele gute Normen. Also woher Ihre grundsaetzliche Normenkritik?

    Sie opfern ihrer Utopie – eine schoene neue Welt ohne jegliche Norm und damit auch ohne Bildung (!), ohne Zusammenhalt und Solidaritaet – dieser zweifelhaften Utopie ordnen Sie bereitwillig das Schicksal von Kindern unter.
    Bei der Frage, ob es Kindern schadet, bei gleichgeschlechtlichen Paaren zu leben, schauen Sie lieber nicht so genau hin und geben sich mit Telefonbefragungen der Eltern zu Frieden.

    Ihnen geht es um eine ganz andere Gesellschaft, ein Traum- oder Alptraumbild, in jedem Fall aber einen Gegenbild dazu, wie der Durchschnittsmensch heute lebt.

    Warum? Und warum glauben Sie, dass das besser sein soll?

    Abgesehen davon, dass Heuschrecken unser Land leerfressen und abgesehen davon, dass die EU unsere Demokratie bedroht, ist doch im grossen und ganzen alles noch irgendwie in Ordnung. Wir brauchen keine andere Gesellschaft, im Gegenteil: Wir muessen uns gegen den Versuch, sie zu zerstoeren zur Wehr setzen!

  42. Lieber Hans,

    „Dass die Studie auf der telefonischen Befragung von 693 gleichgeschlechtlichen Paaren und einer Gegenprobe nur bei 95 Kindern aufbaut, eben diese Tatsache sorgt für eine schwere Verzerrung der Ergebnisse. Darauf hinzuweisen hat nichts mit Haarspalterei oder Voreingenommenheit zu tun.“

    Deine Voreingenommenheit beruht darauf, dass du selbst nicht ansatzweise über ensprechende empirische Erkenntnisse verfügst und dennoch der Meinung bist, es sei glaubhaft aus der Luft heraus eine Behauptung als bestätigt anzusehen. Wie du dargelegt hast, bedarf es ja nicht einmal einer Erhebung, um die Wahrheit herauszufinden, sondern einfach nur einen anderen Depp, der das gleiche behauptet.
    Über die Methoden der Studie kann man gerne streiten, unwissenschaftlich ist sie alleine deswegen nicht, weil an keiner Stelle eindeutige, einfältige Schlüsse aus den Ergebnissen zieht, ganz im Gegensatz zu dir, wobei du deine Schlüsse – wie gesagt – einfach aus der Luft ziehst. Mehr Erkenntnis als deine …ehm… Erhebungen wohnt ihr in jedem Falle inne.

    „Man hätte überhaupt NUR die Kinder, die in jenen 693 gleichgeschlechtlichen Paaren leben, befragen müssen und zwar getrennt von ihren „Eltern“ und nicht nur telefonisch. Das Ganze hätten geschulte Kinderpsychologen durchführen müssen und dann hätte die Studie vielleicht etwas darüber gesagt, ob und wie die Kinder aktuell wirklich damit zurechtkommen, bei einem gleichgeschlechtlichen Paar zu leben.“

    …jaja…die dummen dummen Wissenschaftler in Bamberg… Was haben die schon gegen so ein Supergehirn wie den kleinen Hans zu bieten?

    Nun mal im Ernst: Bevor du auch nur einen Beitrag zu diesem Thema verfasst hast, hättest du dich vielleicht einmal zumindest marginal über das Thema informieren können und dir anhand konkreter Beispiele, sprich Familien mit homosexuellen Eltern und Kindern ein Bild machen können. Du musstest dir ja sogar deinen homophoben Fürsprecher ergooglen. Bevor du dich mit dem Thema befasst hast war dir schon klar, dass etwas schlecht daran sein müsste, dass homosexuelle Paare Kinder erziehen. Die können das nicht, ist doch vollkommen klar. Hinweise oder Beweise: 0.
    Und anstatt meinen Aufforderungen, doch einmal berechtigte Einwände einzubringen: nur noch mehr verwirrte Fragen. Wirklich… das kann man nur mit einem langen, ausgedehnten Gähnen beantworten.

    „Nein, Lara, Ihnen kann es nicht um die Kinder gehen. Fanden Sie es doch voellig in Ordnung, dass eine Studie zum Wohl der Kinder sich einseitig auf Aussagen der Eltern stuetzt.“

    Oh, ja, gutes Argument. Hier nochmal zum mitlesen: Weil bislang alle vorliegenden Studien bestätigen, dass es bei der Entwicklung der Kinder um eine gute und liebevolle Erziehung durch die Eltern und nicht deren sexuelle Ausrichtung geht, geht es mir nicht um das Wohl der Kinder. Soso.
    Wir unterhalten uns noch einmal wenn du mehr als 0 Familien kennst, in denen das Elternpaar zwei homosexuelle Partner sind und diese ein Kind erziehen.

    „Merken Sie wirklich nicht, dass Sie sich damit zum nützlichen Idioten von Interessengruppen machen, denen alles andere am Herzen liegt als das Schicksal armer dicker Kinder mit lesbischen Eltern? In deren Kalkül dient die Kritik sozialer Normen doch nur dazu, den internationalen Finanzinvestoren den Tisch zu bereiten.“

    Ja…nu… andere glauben an den Weltuntergang 2012, warum sollst du dann nicht glauben, dass die Abschaffung von Diskriminierungen in Wirklichkeit nur eine Verschwörung der internationalen Finanzinvestoren ist? Schön dass du nicht fremdgesteuert bist (von einer paranoiden Sekte, die für ihre Meinungen keine Erkenntnis benötigt). Leider ist all das überhaupt nicht diskutibel. Aber das weißt du natürlich, genau deswegen hast du es ja eingebracht, nicht wahr?

    Jetzt kommen wir zu meinen persönlichen Highlights. Du hast es dir scheinbar wirklich zum Ziel gemacht, dich vollends unglaubwürdig zu machen:

    „Sie opfern ihrer Utopie – eine schoene neue Welt ohne jegliche Norm und damit auch ohne Bildung (!), ohne Zusammenhalt und Solidaritaet“

    Gut, dass du meine Beiträge nicht gelesen hast. Nachdem du dir deine Meinung zu Familien mit homosexuellen Eltern schon erfunden hast, war es ein kleiner Schritt auch Laras Weltbild nach eigenem Geschmack zu gestalten. Aber gut… zurück zur Sache: Wenn du es schaffst mich für nur einen deiner Vorwürfe zu zitieren, bekommst du eine Schokolade. Ich warte.

    Ähnliches hier:

    „Was haben Sie eigentlich gegen soziale Normen? Es gibt sicherlich kritikwuerdige Normen, aber doch viele gute Normen. Also woher Ihre grundsaetzliche Normenkritik?“

    Hast du da irgendwas aus deinen Karten gelesen? Erneut: Zitier mich doch mal, wo ich Normen rundum kritisiere. Achja…stimmt ja, geht nicht…

    „Bei der Frage, ob es Kindern schadet, bei gleichgeschlechtlichen Paaren zu leben, schauen Sie lieber nicht so genau hin und geben sich mit Telefonbefragungen der Eltern zu Frieden.“

    Du passt wirklich gut zu einigen anderen Vögeln, die sich hier rumtreiben. Wie würdest du dich selbst eigentlich bezeichnen, wenn ich in deinen Augen schon „nicht so genau hinschaue“? Blind?

    Wir können auch gerne über andere Arbeiten diskutieren, die mit den Ergebnissen der Bamberger Studie korrellieren. Aber ich schlage dir vor, dass du erst einmal überhaupt EINEN fundierten Einwand dagegen hältst. Insbesondere wenn du mir vorwerfen möchtest, dass ich auf irgendeine deiner Pseudo-Einwände antworte. Für gewöhnlich sollten nämlich diejenigen, die die Existenz Außerirdischer behaupten auch die Beweise dafür bringen, wenn sie glaubhaft sein wollen und nicht von anderen erwarten zu beweisen, dass es keine Aliens gibt. Im normalen Leben nennt man letzteres Verhalten ‚absurd‘. Möglicherweise hast du das nicht so ganz verstanden.

    Aber versteh‘ mich nicht falsch: Ich bin durchaus erfreut darüber, dass du hier Beitrag für Beitrag demonstrierst, dass du 0 Komma gar nichts in den Händen hältst, was deine Meinung (besser: Ideologie) stützt. Da habe ich schon andere Diskussionen erlebt, in denen sich die eifrigen Kenner der „guten Gesellschaft“ geschickter angestellt haben, die ideologische Determinierung ihrer Position zu vertuschen. Dieser Applaus geht an dich.

    „Haben Sie eigentlich selbst Kinder? Ich wuerde viel Geld darauf wetten, dass nicht. “

    😀 Nur zu!

  43. Lieber Hans,

    Du scheinst da etwas falsch verstanden zu haben.
    Ich diskutiere gerade nicht mit dir, ich versuche dich mit einer Polemik dazu zu bringen, endlich ein diskutierbares Argument vorzubringen. Dir scheint mehr daran zu liegen, dich als homophober Jünglich zu enttarnen. Ist mir auch recht.

    Und damit du auch diesen Satz richtig verstehst (ich lasse mir nämlich nur ungerne das Wort im Mund herum drehen)…

    „„Weil bislang alle vorliegenden Studien b e s t ä t i g e n, dass es bei der Entwicklung der Kinder um eine gute und liebevolle Erziehung durch die Eltern und nicht deren sexuelle Ausrichtung geht, geht es mir nicht um das Wohl der Kinder.“

    … wie ich an mehreren Stellen deutlich gemacht habe, rede ich hier von der einstweiligen Bestätigungen einer These – entsprechende simplizistische Lesarten von Forschungsergebnissen deinerseits habe ich weiter oben mehrfach kritisiert. Das hast du nicht gelesen? Macht ja nichts – steht ja zum Glück alles hier, zum nachlesen.
    Dort stehen auch deine Aussagen + fundamentfreie Deduktionen wie:

    „Nun ja, bei homosexuellen Paaren aufzuwachsen, schadet Kindern zumindest insofern, als sie mit Sicherheit keine geschlechtliche Identität ausbilden, die es ihnen erlaubt, ihrerseits eine normale Familie aufzubauen.“ usw. usf.

    Oder auch ganz konkrete Behauptungen wie:

    „Für jede Studie läßt sich eine Gegenstudie aus dem Hut Zaubern, ohne daß irgendjemand in der Lage wäre, sie fachlich zu kritisieren.“

    oder noch besser:

    „Ich kenne sogar Studien, die haarklein nachweisen, daß Homosexualität eine seelische Erkrankung darstellt“

    Wo sind sie denn nun, diese Studien? Ich wäre wirklich sehr daran interessuert sie zu lesen. Oder hast du sie dir am Ende wieder nur ausgedacht.

    Achso, und natürlich tut es mir leid, dass du dich persönlich von mir beleidigt fühlst, nur war es gar nicht als Beleidigung gemeint. Man kann dich – nachdem du dich über Tage herumwindest deine fragwürdige Position statt mit wahnwitzigen Weltuntergangsvisionen mit Belegen, Argumenten, oder wenigstens Hinweisen zu unterfüttern und dennoch meinst wissenschaftliche Erhebungen null und nichtig reden zu können – nur leider nicht anders als mit einem Tätscheln auf den Kopf behandeln.

    „Wirklich ALLE Studien liebe Lara? Wenn dem so wäre, müßte man ja von einer Verschwörungstheorie ausgehen.“

    Wie ich weiter oben (ebenfalls mehrfach) schrieb, bin ich neuen Erkenntnissen aufgeschlossen und würde von Herzen gerne eine Diskussion über gegenläufige Erkenntnisse – sodenn sie existieren – führen. Nach nichts anderem frage ich ja Beitrag für Beitrag. Nur hast du dagegen nichts als loße Worte halten können. Das ähnelt – in der Tat – einer Verschwörungstheorie, aber ich würde es eher ideologische Verwirrung nennen: Bei Verschwörungstheorie steckt eben doch mehr Fundament dahinter.

    Ich glaube auch, dass deinem Hirn vollkommen entgangen ist, wer hier eigentlich in der Bringschuld steht. Aber nein: Hans braucht nicht einmal eine Telefonstudie um zu wissen wie die Welt funktioniert. Er weiß einfach.

    Erneut, let’s face it: Du hat keinen Anhaltspunkt der irgendwelche negativen Effekte durch eine Erziehung durch homosexuelle Eltern induzieren ließe und behauptest dennoch das Gegenteil.

  44. Achso… ich behaupte außerdem noch dass alle Linkshänder schlechte Eltern sind. Solange mir keiner das Gegenteil beweist habe ich Recht!
    Vorsicht: Das war kein Versuch zu diskutieren, sondern erneut eine Polemik.

  45. Der Grundbaustein der Familie setzt sich durch Mann und Frau zusammen. Eine Abweichung ist sowohl Biologisch, als auch vom Sozialverhalten eindeutig Widersprüchlich.

    Jeder normale Mensch findet es abstoßend wenn 2 gleichgeschlechtliche Menschen eine Sexualbeziehung eingehen. Außer jenen, die diese Neigung in sich tragen.

    1)
    Eltern sind Vorbilder für Ihre Kinder und haben sorge zu tragen, dafür das anormale Verhaltensweisen abzulehnen sind.

    2)
    Homopaare werden ganz gewiss nicht zugeben wollen das ihre Neigungen anormal sind, sondern sie werden genau das Gegenteil tun.

    3)
    Viele Menschen sind in ihrem Sexualverhalten beeinflussbar, besonders in der Jugend so das sie zu anormalen Sexualverhalten verführt werden können. Genau das gehört jedoch mit zur Erziehung, dass Junge Menschen sich solchen Einfluss entziehen.

    Was jetzt passiert, wie es allgemein zu beobachten ist, wenn Menschen ethische Sexualgrundlagen nicht mehr differenzieren können von anormalen. Man versucht mit allen Mitteln anormales, als Normal darzustellen.

    Um das zu erkennen bedarf es keiner Studie oder sonstiges möchtegern, akademisches Bla Bla. Die einzigen, die diese Tatsache verweigern sind jene die Homosexuell sind oder solche im Freundeskreis haben und sich davon beeinflussen lassen, sowie nicht zugeben wollen das homosexuelle Neigungen anormal sind, weil es ja ihre Freunde sind. Zu Freunden sollte man ehrlich sein und ihnen sagen wie die Sache tatsächlich aussieht.

    Als Anmerkung,
    das Leben beruht auf ein Konzept mit Sinn und einem Ziel, damit sollte man sich intensiv beschäftigen und Nachforschungen in der Richtung betreiben.

  46. @ Herr Normal

    jeder normale Mensch findet generell alles abstoßend was er nicht kennt.
    Das ist die Grundschutzreaktion des Misstrauens.

    Wenn die jungen auf einmal mit einer Modewelle daherkommen und sich wie Gruftis schminken dann schreckt sich die alte Omi und flucht.

    Dito wenn sie eine Muslime mit Kopftuch sieht.

    Auch wenn diese Funktion im Gehirn evolutionstechnisch dem Menschen das Überleben gesichert hat sollte man sich 2 Mal überlegen ob das gut ist.

    Und die meisten Menschen sind nicht homosexuell.

    Trotzdem gibt es und gab es immer beim Mensch so wie bei den anderen Tieren auch homosexualität.
    vor 100 Jahren so wie vor 1000 Jahren.

    Und die Dunkelziffer ist natürlich auch höher.
    Kein Manager oder wichtiger Mann/Frau würde jemals ihre gesellschaftlich verachtete Neigung zugeben.

    NORMAL ist auch gut, weil der Mensch sonst durchdreht.

    Aber es geht sie genausowenig wie das adoptierte Kind an was der Erziehungsberechtigte im Bett treibt.
    und was für Geschlechtsteile in der Unterhose abhängen ist irrelevant.

  47. @Geistzeit

    „Eine Abweichung ist sowohl Biologisch, als auch vom Sozialverhalten eindeutig Widersprüchlich.“

    Aha… es gibt also nur eine natürlich-biologische Ordnung und alles was der widerspricht ist unnormal, widersprüchlich und deswegen abzulehnen. Du magst das Unnormale nicht?

    Dann hoffe ich mal für dich, dass du keine Medikamente einnimmst, beim Geschlechtsverkehr nicht verhütest und kein Essen konsumierst, dass sich in konventionellen Supermärkten befindet. Schließlich gehörst du sonst auch zu all denen, die der Natur zuwiderlaufen.

    Kleiner Hinweis zu deiner Erleichterung: Du wärst für die Menschen vor 100 Jahren auch nicht mehr als ein Kulturschock gewesen, weil du so unglaublich unnormal warst/bist. Heute bist du halt die schimpfende Alte mit dem Stock. Dagegen ist nichts einzuwenden.

  48. Interessant.

    Da tritt ein Zeitgeist mit einer etwas schlichten und noch schlichter vorgetragenen Position auf, die gut geeignet ist, die Kritik an der Schwulenadoption zu diskreditieren.

    Und dann geht ein Herr Blabla darauf ein, indem er höflich erklärt, Zeitgeist sei etwas einfach gestrickt, aber das sei nicht schlimm, den Nomen seien normal (fragt sich nur, welche?) und das Thema Schwulenadoption gehe den Zeitgeist nichts an.

    Vorlage – Schuß – Tor?

    Ich weiß es nicht.

    Unabhängig davon ist zu Zeitgeist zu sagen: Mag homosexuelles Verhalten auch widernatürlich sein, so sollte man sich mit Wertungen wie „abstoßend“ zurückhalten. Das gebietet einfach der Humanismus. Im übrigen sind sexuelle Neigungen Privatsache.

    Die Sache mit der Adoption ist da eine Ausnahme, weil hier ein Kind, das diese Abweichung höchstwahrscheinlich nicht hat, in die private Sphäre homosexueller Lebenspraxis geworfen wird. So steht zu befürchten, daß es Schäden davonträgt oder selbst homosexuell geprägt wird.

  49. Ja, ich weiß das diese Angelegenheit sich komplizierter gestaltet, als es den Anschein hat,. Die Probleme insgesamt und deren zusammenhänge zu erläutern kann ich nicht kurz mal eben detailliert Beschreiben. Ich weiß, Für Homosexuelle stellt sich ein riesen Problem dar, man wünscht sich Kinder aber mit dem Partner kann man keine Kinder zeugen. Ebenso ist der Umgang problematisch in der Gesellschaft, weil die Gesellschaft nicht auf die Probleme von Homosexuellen eingeht. Ja, ich weiß auch das bei diesem Thema die Emotionen explosionsartig ansteigen, mein Ziel ist aber nicht Homosexuelle anzugreifen und fertig zu machen, auch wenn das für Ihre Ohren so klingen mag.

    Was meine ich mit Normal?
    ——————
    „jeder normale Mensch findet generell alles abstoßend was er nicht kennt.
    Das ist die Grundschutzreaktion des Misstrauens.“
    ——————

    Nein, „Normal“ bezieht sich auf die veranlagte, sexuelle Ausrichtung, die allein biologisch betrachtet zwingend notwendig ist. Im Umkehrschluss das widernatürliche ablehnt.

    Daraus resultiert genau das Verhalten dieser Menschen, wie von Ihnen beschrieben:
    —————-
    “Kein Manager oder wichtiger Mann/Frau würde jemals ihre gesellschaftlich verachtete Neigung zugeben.“
    —————–

    Was nicht heißt, automatisch Menschen mit homosexuellen Neigungen unmenschlich und unfreundlich zu behandeln. Ist bedaulicher weise eine Gesellschaftskrankheit.

    ——————
    „Und die meisten Menschen sind nicht homosexuell. Trotzdem gibt es und gab es immer beim Mensch so wie bei den anderen Tieren auch homosexualität.
    vor 100 Jahren so wie vor 1000 Jahren.“
    ——————

    Darum geht es nicht, sondern um den Einfluß von homosexuellen Erwachsenen auf Kinder in Ihrer Beziehung.

    —————–
    „Aber es geht sie genauso wenig wie das adoptierte Kind an was der Erziehungsberechtigte im Bett treibt.“
    —————–
    So sehr man auch sich bemühen mag es zu unterdrücken, das Kind wird alles von A-Z heraus bekommen, auch wenn es den Anschein hat das dies möglich wäre die sexuelle Ausrichtung zu verstecken. Kinder sollten nicht unterschätzt werden, dafür sind sie zu Intelligent. Aber der wesentliche Punkt ist, der Versuch Kinder in ihrer sexuellen Neigung nicht zu beeinflussen, sondern im biologischen Einklang zu stärken. Das funktioniert nicht wirklich, weil im diesem Fall Homosexuelle die Vorbilder sind und sofern sie eine gute Beziehung zu den Kinder aufgebaut haben, der Einfluß sich um das vielfache verstärkt. Der Sexualtrieb bei Menschen ist nur mal gewaltig ausgeprägt und wenn deine besten Vorbilder Homosexualität praktizieren, kann der Jugendliche in einen enormen Konflikt geraten, weil jener Homosexualität als widernatürlich empfindet, sofern natürlich veranlagt ist.

    Der Einfluß der Eltern hat ein gewaltiges Gewicht. der Versuch dies zu leugnen entspricht nicht der Praxis. Viele Menschen Haben ihr ganzes Leben lang Probleme mit sich selbst, aufgrund problematischer Konflikte aus dem Elternhaus, der verschiedensten Art, die Palette reicht von A bis Z. Das alleine zeigt schon wie Gewaltig die Verantwortung gegenüber Kindern ist.

    Grundsätzlich basiert die Gesellschaft auf der Familie, zerstört man die Familie, zerfällt nach und nach die Gesellschaft. Aufgrund der Vielzahl an Menschen heutzutage merken wir bloß nicht so schnell den schleichenden Prozeß.

  50. @ Zeitgeist

    Gut, jetzt habe ich verstanden, was du gemeint hast.

    Anders gesagt:

    Ein heterosexueller veranlager Menschen findet die Vorstellung homosexueller Sexualitaet ebenso abstossend wie ein homosexuell veranlagter Menschen die Vorstellung heterosexueller Sexualitaet.
    Das duerfte sich so sogar unter den rigiden Regeln eines von political correctness zerfressenen Diskurses sagen lassen. Schwule machen ja auch keinen Hehl daraus, wie abstossend sie die Vorstellung finden, mit einer Frau Sex haben zu muessen.

    Gut. Das, was nicht unserer Neigung entspricht, davor ekeln wir uns.

    Was ist aber nun, wenn ein hetero veranlagtes Kind mit homosexuellen „Eltern“ aufwachsen muss?
    Der gesunde Menschenverstand schreit da nur noch „Oh nein!“.
    Was ist, wenn es in die Pubertaet kommt, nach Vorbildern und Reibungsflaechen sucht und dann nicht Vater und Mutter hat, sondern Mutter und Mutter?

  51. Lieber Zeitgeist2009,

    es gibt einen Unterschied zwischen Natur und Gesellschaft. Einen „Sinn“ der Natur zu sehen ist ideologisch (was in Ordnung ist, aber eben auch keinen substanziellen Wahrheitsgehalt hat), die Praxis der Natur lässt sich dagegen beschreiben. Die Gesellschaft ist durch die Natur bedingt, aber sie folgt nicht ihren Spielregeln, sie kämpft sogar regelmäßig mit der ihr – auch du.

    Wir Menschen sind nicht „die Natur“ und den Sinn des Lebens brauchen wir (weder du mir noch du dir von mir) uns nicht von anderen auferlegen lassen.
    Mein Sinn des Lebens beschränkt sich zumindest nicht auf Fortpflanzung, ich denke alles andere wäre auch ein Armutszeugnis.
    Auch hat Fortpflanzung keine qualitative Auswirkung auf das Leben der Gesellschaft – letztere entsteht erst durch das miteinander Handeln, Sprechen und assoziativen Umgehen im Allgemeinen.
    Das sind auch die Grundfesten, die meines Erachtens eine Familie ausmachen sollte: Gemeinschaft, Sicherheit, Solidarität und Liebe.

    All das hat nichts mit dem sexuellen Ausrichtung der Eltern zu tun. Die wenigsten Eltern leben ihren Kindern vor, was sie im Bett zu tun haben und wie sie es machen sollten, weswegen die meisten Kinder ihre sexuelle Identität auch nicht über ihre Eltern, sondern ihr gleichaltriges Umfeld herausbilden. Ich hoffe in deinem Interesse, dass das auch für dich der Fall war.

    Für eine liebevolle Erziehung ist weder Homo- noch Heterosexualität ein Garant, sondern allein die Fähigkeit der Erziehungsberechtigten gesellschaftstragende Werte an ihre Kinder weiter zu geben. Die haben erneut nichts mit dem Sexleben zu tun, sondern deren Verhalten in der Gesellschaft.

    Die Menschen werden sich fortpflanzen, wenn sie sich fortpflanzen wollen (Mal davon abgesehen haben die Menschen auf der Erde beim besten Willen nicht mit Unterbevölkerung zu kämpfen).
    Der einzige andere Grund, weswegen man sonst eine Notwendigkeit darin sehen könnte, dass die Menschen sich fortpflanzen, ist eine ökonomische Erwägung, sprich: Kinder als Ressource zur Sicherung des eigenen Fortbestehens. Daran kann ich beim besten Willen nichts Liebevolles und Gemeinschaftliches erkennen, sondern nur die Verfolgung eines egoistischen Interesses, auf dem man mit Sicherheit keine Gesellschaft aufbauen kann.

    @Hans

    „Vorlage – Schuß – Tor?

    Ich weiß es nicht. “

    Mal wieder paranoid unterwegs?

    „Was ist, wenn es in die Pubertaet kommt, nach Vorbildern und Reibungsflaechen sucht und dann nicht Vater und Mutter hat, sondern Mutter und Mutter?“

    Hast du was die Auslebung deiner Sexualität anbelangt tatsächlich in deinen Eltern „Vorbilder und Reibungsflächen“ gesucht? Dann wärst du wohl eher eine Anormalität der Gesellschaft: Die meisten Kinder trennen Eltern und Sex recht radikal.

    Hast du dir eigentlich schon einmal einen Lesbenporno angeschaut? Falls nein: Soll ich dir verraten, wie viele Männer diese homoerotischen Bilder regelmäßig konsumieren oder weißt du es vielleicht schon selber?
    Falls ja hast du eben doch gar keine Probleme mit Homosexualität sondern lediglich eine Phobie vor Schwulen.
    Also… hast du?

  52. @ Last Post

    Na da muss es natürlich Tests geben, wir wollen natürlich keine Erziehungsberechtigten für ein Kind, das dem Kind seine natürliche Entwicklung verbietet.

    Selbst wenn der „Homosexuelle“ das heterosexuelle abstoßend findet wird meiner Ansicht nach gerade er aufgrund der eigenen Erfahrung als diskriminierte Gruppe die andere nicht diskriminieren.

    Selbst wenn Homosexualität eine Krankheit ist/wäre, sie tritt nicht deswegen auf weil Eltern ihren Kindern eine sexuelle Ausrichtung verbieten oder auferzwingen wollen,
    was sowieso nicht hinhaut, weil da eben die Pubertät mit den eigenen Ansichten reinkommt,
    und da helfen noch soviele Prügel auf Dauer nichts,
    sondern weil andere Umstände zu stressig waren, gewisse Sicherheiten nicht gegeben waren.

    Ergo wissenschaftlich gesehen ist das Kind bei der richtigen homosexuellen Familie eher geneigt heterosexuell sich zu entwickeln als bei manch heterosexueller.

  53. Ich rede jetzt nicht von Schwulen von Love-Parade Videos mit rosaroter Perücke oder Brüno…

    Und Elsässer hat Brüno nicht verstanden, auch wenn es nicht viel zu verstehen gibt ausser vielleicht: Denkt ned zuviel nach über das was normal ist und macht euch das Leben gegenseitig nicht unnötig zur Hölle.

  54. Lara schreibt:

    „Wir Menschen sind nicht “die Natur” und den Sinn des Lebens brauchen wir (weder du mir noch du dir von mir) uns nicht von anderen auferlegen lassen.“

    Und damit kommen wir der Sache näher.

    Lara hat damit den Kern getroffen und ich bin ihr diesmal wirklich dankbar.

    Natur und Gesellschaft sind unsere Hemisphären. Die Natur setzt uns auf ihre ahistorische Weise Bedingungen (Geschlechtlichkeit, Sterblichkeit, Notwendigkeit der Nahrungsaufnahme etc. etc.).
    Und auch die Gesellschaft als Sphäre der Geschichtlichkeit setzt uns Bedingungen, die gemeinhin mit dem Begriff „Tradition“ belegt werden.
    Etwas vereinfacht könnte man sagen: Die verschiedenen Gesellschaften sind historische Antworten des Menschen auf seine immergleichen, weil natürlich festgelegten Bedingungen. So weit.

    Der Grundfehler marxistischer Vorstellungen, sobald sie über Volkswirtschaftliches hinausgehen und die ganze Gesellschaft erklären und formen wollen, besteht nun darin, den Menschen aus eben diesen beiden Zusammenhängen, sowohl dem der Natur als auch dem der Gesellschaft und Geschichte, herausreflektieren zu wollen. Im revolutionären Pathos der linken Ideologie wird Mensch frei von allem, doch, so frage: Was bleibt dann noch von ihm übrig?

    Die linke Ideologie verkennt den Menschen als gesellschaftlich-historisches Wesen und sie verkennt ihn als natürliches Wesen.

    Meiner Auffassung nach liegt hierin die Wurzel des Scheiterns der linken Ideologie.

    Marxens mehr als einmal in seinen Schriften aufblitzende Freude über den Schaden, den der Kapitalismus in der Gesellschaft und den Familien anrichtet, ist sehr aufschlußreich.
    Darüber, daß der Marxismus den Menschen seinen historischen Zusammenhängen entreißt, darüber müssen wir – glaube ich – nicht viele Worte verlieren.
    In der Ideologie der prinziellen Gleichheit (nicht nur der rechtlichen Gleichstellung) von Mann und Frau kommt sodann aber noch etwas zum Ausdruck, was in der gender-Ideologie, wonach wir nicht einmal mehr an unser natürliches Geschlecht gebunden sind, seine konsequente Steigerung erfahren hat: die Verleugnung natürlicher Grundkonstanten.

    Der Mensch wird auf ein reines Vernunftsubjekt reduziert, das sich seine Lebensbedingungen unabhängig von Natur, Geschichte und condition humana, die per Dekret suspendiert ist, frei wählt. Die anthropologischen Grundkonstanten werden per Beschluß des Zentralkomitees in Variablen umgewandelt!

    Es soll keinen Unterschied machen, ob wir als Mann oder Frau geboren wurden! Das ist ein Imperativ linker Gesellschaftspolitik. Damit ist ihr zugleich das Gesetz ihres Scheiterns gegeben.

    Hier liegt dann auch die Wurzel der Komplizenschaft zwischen „linker“ und „kapitalistischer“ Ideologie, wie wir sie in der rot-grünen Bundesregierung erlebt haben.

    Im Grunde handelt es sich um eine Hybris der Aufklärung.

    Wollen wir dagegen angehen – und ich verstehe die Volksinitiative so, daß sie dagegen angehen will – dann sollten wir uns wohldosiert mit Aufklärungskritik aufrüsten.

    Ich empfehle den Philosophen Robert Spaemann und, auch wenn Spaemann Gadamer nicht so richtig leiden konnte, Hans-Georg Gadamer.

    Das ist die Hybris der Aufklärung.

  55. Wenn du mir dankbar für die Unterscheidung zwischen Gesellschaft und Natur bist, warum hältst du sie dann nicht ein?:

    „In der Ideologie der prinziellen Gleichheit (nicht nur der rechtlichen Gleichstellung) von Mann und Frau kommt sodann aber noch etwas zum Ausdruck, was in der gender-Ideologie, wonach wir nicht einmal mehr an unser natürliches Geschlecht gebunden sind, seine konsequente Steigerung erfahren hat: die Verleugnung natürlicher Grundkonstanten.“

    (Ich gehe mal davon aus, dass du nicht c oder die Boltzmann-Konstante meinst.)

    Außerdem empfehle ich dir, dich mal mit feministischen Theorien zu beschäftigen, bevor du deren Meinung falsch zusammenfasst. Den wenigsten geht es um Gleichmacherei, in den gender-studies und im radikalen Feminismus ohnehin hin. Es ist immer gut, Positionen zu kritisieren die man nicht kennt, wenn man sich unglaubwürdig machen möchte.

    „Und auch die Gesellschaft als Sphäre der Geschichtlichkeit setzt uns Bedingungen, die gemeinhin mit dem Begriff “Tradition” belegt werden.“

    Von welcher der vielen Traditionen redest du? Deiner?

    Findest du Natürlichkeit eigentlich eher schlecht oder eher gut? (Vorsicht: Fangfrage)

  56. Ich find Lesbenpornos geil, bin ich jetzt gestört?
    Muss ich in Behandlung?

    Soll ich keine Kinder haben dürfen?

  57. Lara weicht schon wieder aus, weil ihr nichts einfaellt.

    Ob ich glaubwuerdig bin oder nicht, kann ihr doch egal sein. Sie soll sich einfach nur mit dem befassen, WAS ich schreibe. Natuerlich nur, wenn sie will. Wie sagt der ansonsten sehr unsympathische Broder nicht so schoen: „Sie haben das Recht zu schweigen“.

    Mit feministischen Theorien sollte man sich gar nicht zu genau beschaeftigen. Der duerftige Ertrag lohnt einfach die Muehe nicht.

    Im uebrigen ist das wieder typisch fuer Lara. Wenn ich Hegel anfuehre, erklaere ich vorher, was genau ich meine, und nenne den Namen nur als Beleg. Aber Lara beruft sich auf „feministische Theorie“ und das wars.

    Wo genau widerlegt denn die „feministische Theorie“ das, was ich gesagt habe?

    Und dass die gender-Ideologie darauf beruht, zwischen natuerlichem und sozialem Geschlecht zu trennen und letzteres als frei waehlbar postuliert, das habe ich schon verstanden.

    Von welcher Tradition ich spreche? Nun gut, im Kontext der „Volksinitative“ von unser nationalen Tradition, wobei ich den Begriff sehr weit fasse.

    Die Natuerlichkeit muss genauso respektiert werden wie die Geschichtlichkeit.

  58. @

    „Ich find Lesbenpornos geil, bin ich jetzt gestört?
    Muss ich in Behandlung?
    Soll ich keine Kinder haben dürfen?“

    Nein, keine Sorge. Du solltest es einfach nur fuer dich behalten, denn welches Genre an Pornographie genau „Herr Blabla“ bevorzugt, tut hier nichts zur Sache, und interessiert mich auch sonst – offen gestanden – nicht.

    Das Thema hier ist auch nicht Pornographie, sondern die Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare.

    Bevor die Diskussion in Banalitaeten versandet, sollte sie besser beendet werden. Ist ja auch schon auf die zweite Seite gerutscht.

  59. @Herr Blabla

    Ich finde es ganz und gar nicht gestört (fände es auch nicht gestört, wenn man sie nicht mag), aber der gute Hans scheinbar, sieh u.a. hier

    „Ein heterosexueller veranlager Menschen findet die Vorstellung homosexueller Sexualitaet ebenso abstossend wie ein homosexuell veranlagter Menschen die Vorstellung heterosexueller Sexualitaet.“

    Was die homosexuellen Phantasien von durch und durch heterosexuellen Männern anbelangt so sprechen die Zahlen der Pornographiebranche für sich.

    Übrigens glaube ich, dass Hans sowohl dich als auch Zeitgeist für mein AlterEgo hält.

    Nun zu dir, mein liebes Hänschen

    „Ob ich glaubwuerdig bin oder nicht, kann ihr doch egal sein. Sie soll sich einfach nur mit dem befassen, WAS ich schreibe“

    Wenn du nicht glaubwürdig bist, sehe ich keinen Grund weswegen sich überhaupt irgendwer mit dem was du schreibst, befassen sollte.

    „Mit feministischen Theorien sollte man sich gar nicht zu genau beschaeftigen. Der duerftige Ertrag lohnt einfach die Muehe nicht.“

    Wenn man über etwas urteilen möchte, dann beschäftigt man sich für gewöhnlich damit.
    Ich weiß, du bevorzugst Pauschalurteile, ich wollte lediglich andere geneigte Leser darauf hinweisen, wie wenig man deine Äußerungen idF über den Feminismus ernst nehmen muss.

    „Aber Lara beruft sich auf “feministische Theorie” und das wars. “

    Bitte einmal zitieren auf welchen meiner Sätze du dich da beziehst. Vielleicht kannst du ja auch nicht zwischen Singular und Plural unterscheiden.
    Es gibt keine „eine“ feministische Theorie auf die ich mich beziehen könnte, lediglich sehr viele Strömungen. Das hatte ich auch oben geschrieben, aber gut… Jemand der Schwarz-Weiß denkt, versteht grau eben nicht.

    „Wo genau widerlegt denn die “feministische Theorie” das, was ich gesagt habe?“

    Ich weiß jetzt nicht was du mit „das, was ich gesagt habe“ meinst (hoffentlich nicht alles, was du im Leben bereits gesagt hast :D), aber es ging überhaupt nicht darum, dass „die feministische Theorie“ (die es so gar nicht gibt) irgendetwas widerlegt (zur Not nochmal nachlesen), sondern darum, dass es „Den wenigsten […] um Gleichmacherei [geht]“, so wie du es suggeriert hast…

    „Und dass die gender-Ideologie darauf beruht, zwischen natuerlichem und sozialem Geschlecht zu trennen und letzteres als frei waehlbar postuliert, das habe ich schon verstanden.“

    Aha, freie Wählbarkeit. Gut wenn du das verstanden hast, auch wenn ich keinen Theoretiker bzw. keine Theoretikerin kenne, die derartiges behauptet, aber du kannst mir ja sicher sagen, auf wen du dich beziehst.

    „Von welcher Tradition ich spreche? Nun gut, im Kontext der “Volksinitative” von unser nationalen Tradition, wobei ich den Begriff sehr weit fasse.“

    Unkonkreter konntest du nicht antworten, oder? Gleiches hier:

    Auf meine Frage

    „Findest du Natürlichkeit eigentlich eher schlecht oder eher gut?“

    antwortest du mit:

    „Die Natuerlichkeit muss genauso respektiert werden wie die Geschichtlichkeit.“

    Ich denke das soll „eher gut“ heißen.
    Wenn Natürlichkeit „genauso respektiert werden muss“, darf ich dich dann fragen, ob du schon einmal Verhütungsmittel verwendet hast. Die sind nämlich sowas von unnatürlich.

    „Nein, keine Sorge. Du solltest es einfach nur fuer dich behalten, denn welches Genre an Pornographie genau “Herr Blabla” bevorzugt, tut hier nichts zur Sache,“

    Und ob es etwas zur Sache tut: Schließlich schriebst du oben die bereits zitierten Sätze

    „Ein heterosexueller veranlager Menschen findet die Vorstellung homosexueller Sexualitaet ebenso abstossend wie ein homosexuell veranlagter Menschen die Vorstellung heterosexueller Sexualitaet.“

    Ganz offensichtlich hast du verstanden, dass deine Aussage keinerlei Realitätsbezug hat. Einen offenen Widerspruch ist bei dir eine „Banalität“ – wundert mich überhaupt nicht.

    „Bevor die Diskussion in Banalitaeten versandet, sollte sie besser beendet werden“

    Ich übersetze mal:

    „Eh….. ich muss weg.“

  60. Lieber HT

    Einem Kind ist das eben auch 100% völlig egal was die Eltern da im Bett treiben.

    Und die WAHREN ERZEUGER sind ja sowieso bei einem Adoptionskind hinfällig. Also wen interessierts ob der eine jetzt mehr Östrogen hat?

    Wenn Sie nicht mehr reden wollen dann müssen sie schon das letzte Wort abgeben.

    mfg

  61. Herr Blabla,

    natuerlich ist es einem Kind egal bzw. hat es nichts anzugehen, was die Eltern im Bett treiben, so lange es VATER und MUTTER hat. Es geht ja nicht nur ums Bett, sondern auch um den taeglichen Umgang, die ueblichen Zaertlichkeiten in einer Beziehung. Das ist fuer die Praegung des Kindes wichtig und da bekommt es in einer Homopartnerschaft eben nur die widernatuerliche Variante geboten und das ist schlecht.

    Und der Vergleich mit den Pornos ist derart daneben, dass es mir fast zu bloed ist, darauf einzugehen.
    Erstmal gibt es einen riesigen Unterschied zwischen etwas im Film sehen und selbst machen.
    Schwulenpornos duerften die meisten Maenner trotz dieses Unterschieds widerlich finden, bei zwei Frauen (denn es muessen keineLesben sein), sprechen die Verkaufszahlen dagegen. Doch es ist hier nicht die Tatsache, dass widernatuerliche Sexualitaet vorgefuehrt wird, sondern die verdoppelte Weiblichkeit und der Reiz, die eigene Teilnahme am Geschehen zu imaginieren.
    Mit unserem Thema – Erinnerung: Sollen homosexuelle Paare Kinder adoptieren duerfen? – hat das rein gar nichts zu tun.

    Aber anscheinend sehen die Verfechtern des Adoptionsrechts fuer Schwule keinen anderen Ausweg als auf eine derart alberne Kasuistik zu verfallen.

  62. „Mit unserem Thema – Erinnerung: Sollen homosexuelle Paare Kinder adoptieren duerfen? – hat das rein gar nichts zu tun. “

    Richtig, mit dem Thema hat es rein gar nichts zu tun. Es war lediglich dazu da aufzuzeigen, dass die Ablehnung einer Erziehung durch homosexuelle Eltern nicht auf rationalen Grundlagen basiert sondern auf struktureller Homophobie, genauer – wie du selbst schön dargelegt hast – auf einer Angst oder einem Ekel vor Schwulen.

    Was die alberne Kasuistik anbelangt hast du dir selbst ein schönes Denkmal gesetzt:

    „Es geht ja nicht nur ums Bett, sondern auch um den taeglichen Umgang, die ueblichen Zaertlichkeiten in einer Beziehung.“

    … die es natürlich von homosexuellen Eltern nicht bekommen kann. Weswegen?

    „da bekommt es in einer Homopartnerschaft eben nur die widernatuerliche Variante geboten und das ist schlecht.“

    Das ist schlecht… genau das ist dein (plattes aber doch einziges) Argument. Um zu widerholen, was du weiter oben bereits bestens unter Beweis gestellt hast:
    Du kennst weder persönlich entsprechende Fälle von homosexuellen Zieheltern, die ihre Kinder nicht liebevoll erziehen, du hast auch keine Zahlen, auf die du dich berufen könntest. Alle Hinweise darauf, dass die sexuelle Ausrichtung der Eltern kein Problem sind, bezeichnest du dagegen als falsch oder unwissenschaftlich (über die eigene Position verlierst du dabei natürlich – wie sollte es anders sein – kein Wort).
    Alles was du hast ist deine Meinung: Das ist schlecht.

    Zusammen mit der Bestätigung, dass du ebenso widernatürlich handelst, ein sehr schöner Abschluss der Debatte.

  63. Der Begriff der „strukturellen Homophobie“ strotzt ja nur so vor unfreiwilliger Selbstironie.

    Wenn man jemandem keine „Homophobie“ (was auch immer das sein mag) vorwerfen kann, packt man einfach eine „strukturell“ davor. Das gleiche Spiel ja auch beim „strukturelle Antisemitismus“.

    Und zum Thema: Ich bezweifle nicht, dass auch Homosexuelle ihr Kind „liebevoll“ erziehen und dass es manchen Kindern in homosexuellen Partnerschaften alles in allem sicher besser geht als anderen Kindern in normalen Familien.

    Es geht nur darum, dass das Kind ein widernatuerliches Sexual- und Beziehungsverhalten vorgelebt bekommt und eben das ihm schadet.
    Jedes Kind sollte die Chance haben, natuerlich, normal und gesund gepraegt zu werden. Es gibt zu Vater und Mutter keine Alternative.

  64. „Wenn man jemandem keine “Homophobie” (was auch immer das sein mag) vorwerfen kann, packt man einfach eine “strukturell” davor.“

    Sicher, sicher. Da hat du mich (vermutlich auch den Begriff „strukturelle“) mal wieder falsch oder nicht verstanden. Ich könnte dir durchaus auch „nur“ Homophobie vorwerfen, nur halte ich dich eher für ein Opfer deiner Sozialisierung, als dass ich dir unterstellen würde, deine aus der Luft gegriffenen Annahmen über einen Schaden, den homosexuelle Eltern bei ihren Kindern hinterlassen, hättest du dir selber ausgedacht.

    „Es gibt zu Vater und Mutter keine Alternative.“

    Jedes Kind hat grundsätzlich einen biologischen Vater und eine biologische Mutter. Was die Erziehung der Kinder anbelangt so können wir in vielen Fällen froh sein, dass die biologischen Eltern hier nicht alternativlos sind.

    „Es geht nur darum, dass das Kind ein widernatuerliches Sexual- und Beziehungsverhalten vorgelebt bekommt und eben das ihm schadet.“

    …wofür es nicht den geringsten Hinweis gibt. Du kennst ja nicht einmal ein „betroffenes“ Kind.

    Da sprach ein Hans einmal…

    „Für jede Studie läßt sich eine Gegenstudie aus dem Hut Zaubern“

    … nur war er eben doch kein so talentierter Zauberer.

    „Jedes Kind sollte die Chance haben, natuerlich, normal und gesund gepraegt zu werden. “

    Falls dir da eine Erziehung unter deinem Dogma vorschwebt, bin ich froh, dass du nicht derjenige ist, der festlegen kann was ein „widernatuerliches Sexual- und Beziehungsverhalten“ ist.

  65. Tja, nur gilt mein Dogma seit abertausenden Jahren in nahezu allen menschlichen Kulturen. Irgendwie scheint es sich doch als das Beste Modell herausgestellt zu haben.

    Nur so ein paar 68er meinen, sie seien klueger als eine Erfahrung, die so alt ist wie das Menschengeschlecht.

    Die Familie, die keinesfalls ueberall da ist, wo Kinder sind, sondern nur da, wo Vater und Mutter, Mann und Frau ist, dieses Familie ist das Fundament der menschlichen Gesellschaft.
    Wer sie zerstoert, untergraebt dieses Fundament. Ob dieser Prozess aufzuhalten sein wird, kann ich nicht wissen.
    Eines aber ist sicher: Mit dem Verfall der Gesellschaft wird die Familie nur umso wichtiger.

    Es ist Sache jedes einzelnen, auch gegen Widerstaende des Staates, eine Familie aufzubauen. Wer diese Notwendigkeit nicht erkennt, wird sein Schicksal selbst verschuldet haben. Ich empfehle dazu ein Buch von Frank Schirrmacher: „Minumun“.

  66. „Tja, nur gilt mein Dogma seit abertausenden Jahren in nahezu allen menschlichen Kulturen. Irgendwie scheint es sich doch als das Beste Modell herausgestellt zu haben.“

    😀 Es hat in allen menschlichen Kulturen auch immer Homo- und Bisexuelle Menschen gegeben. Dass die nicht ohne weiteres Kinder bekommen können, versteht sich (so könnte man meinen) von selbst. Soll ich das jetzt auch als Beweis nehmen, dass sich diese als „das Beste Modell“ herausgestellt haben?
    Lustige Logik.

    „Die Familie, die keinesfalls ueberall da ist, wo Kinder sind, sondern nur da, wo Vater und Mutter, Mann und Frau ist, dieses Familie ist das Fundament der menschlichen Gesellschaft.“

    Schön zusammengefasst: Familie ist bei dir „wo Vater und Mutter, Mann und Frau“. Mit der Vermittlung von gesellschaftstragenden Werten bzw. mit Liebe und Zuneigung hat Familie bei dir möglicherweise nichts in jedem Fall aber nur nachrangig etwas zu tun.
    Dir geht es in erster Linie um die Einhaltung eines traditionellen Paradigmas und nicht ob die Kinder gut aufgehoben sind oder nicht. Du weißt (einfach so), dass Homosexualität falsch ist und leitest daraus ab, dass „die richtige Familie“ immer heterosexuell ist. Es ist immer schön, wenn man sich selber beweist, was man sich bereits selber bewiesen hat.

    Die ganze Unterhaltung dreht sich im Kreis. Ich bin es leid dich nach Beweisen/Hinweisen für deine homophoben Thesen zu fragen. Es kommt ja doch nichts außer „Ist eben so!“ und eigentlich weiß ich ja mittlerweile, dass du einfach nur einen Schwulenkomplex hast, der dich dazu bringt zu behaupten, eine Familie mit homosexuellen Eltern sei ein Schaden für das Kind. Du hast deine Meinung von einer Ideologie abgeleitet, nicht von irgendeinem (noch so klitzekleinen) empirischen Bestand.

    Mit Menschen, die so viel Angst vor dem Fremden haben, dass sie es verurteilen, ohne davon irgendeine Ahnung zu haben, kann man keine Gemeinschaft aufbauen. Schade eigentlich – aber in Ordnung. Teil meiner Gesellschaft bist du glücklicherweise nicht.

  67. Und nochwas: Menschen wegen ihrer sexuellen Ausrichtung als „bestes“ oder „schlechteres“ Modell zeigt, wo deine Präferenzen für eine gute Gesellschaft liegen – Fortpflanzung. Danach kommt das gute Verhalten.

    Die Qualität der Menschen für eine Gesellschaft zeigt sich in ihrem Umgang mit Anderen und nicht darin, mit wem sie im Bett liegen und wen sie lieben.
    Fortpflanzung alleine macht weder Familie noch Gesellschaft – sie macht lediglich Kinder. Und bei all dem, was ich von dir lese glaube ich, dass sie bei jedem homosexuellen Paar besser aufgehoben wären als bei dir.

  68. @Lara

    „Dir geht es in erster Linie um die Einhaltung eines traditionellen Paradigmas und nicht ob die Kinder gut aufgehoben sind oder nicht.“

    Falsch wiedergegeben, Lara. Es muß heißen: Eine notwendige Bedingung dafür, daß Kinder gut aufgehoben sind, ist, daß das tradtitionalle Paradigma eingehalten wird.

    Das Kindeswohl ist damit noch nicht sicher gestellt. Die Ehe von Mann und FRau ist noch keine hinreichende Bedingung für das Kindeswohl. Auch hetersexuelle Eltern können ihr Kind mißhandeln, kein Frage.
    Doch wenn es keine richtigen Eltern hat, ist ganz unabhängig davon, wie sehr sie sich kümmern, seine sexuelle Identität und seine seelische Entwicklung in Gefahr.

    “ Du weißt (einfach so), dass Homosexualität falsch ist“

    Nicht einfach so. Es gibt da die historische Erfahrung, von der ich gesprochen habe. Außerdem ist es in JEDER Religion geächtet, vom Islam über das Christentum bis zum Judentum.
    Biologisch gesehen ist es eine Fehlleitung des Fortpflanzungstriebes und der Umstand, daß viele Menschen erstmal irritiert reagieren und Kinder aus Homoehen gehaenselt werden, dieser Umstand mag bedauerlich sein, er hat aber auch einen gewissen Erkenntniswert.

    „und leitest daraus ab, dass “die richtige Familie” immer heterosexuell ist.“

    Ja, aus dieser Überfülle an Evidenz kann ich es ableiten.
    Ach, eh ich es vergesse, die Ergebnisse der Bamberger Studie weisen entgegen ihrer Absicht ja auch darauf hin.

    Auf die Festellung, nicht zu Laras fragwürdiger Gesell- und Sippschaft zu gehören, lege ich wert.

  69. @ummhussain

    „Übrigens gilt es sehr wohl als wissenschaftlich erwiesen, dass ein Kind Vater UND Mutter braucht, oder eben eine andere männliche resp. weibliche Identifikationsfigur.”

    Ach tatsächlich? Zitier mal bitte die Quelle. Wann gilt bei dir eigentlich etwas als “wissenschaftlich erwiesen “? Nur so aus Interesse.

    @lara

    Es ist wohl wissenschaftlich erwiesen, das es in der Natur der Dinge liegt Man und Frau zu brauchen um einem Kind auf die Welt zu verhelfen, oder? Ist dir das noch nicht aufgefallen?

    Sollen erst 20 Jahre Forschung ins Land ziehen, bis den Kindern ihr Recht auf Papa und Mama gesichert wird?

    Ich bin nun wahrlich keiner der mit Homosexualität ein Problem hat, aber man sollte doch die Kirche im Dorf lassen!

  70. Was die Religion vorschreibt gehört aber auch sehr oft gebrochen.
    Die Erde ist auch rund, und Homosexualität tritt immer schon zu einem gewissen Anteil bei jedem Lebewesen auf der Erde auf.
    Genauso wie rothaarige Hexen die man auch nicht als Brennstoff verwenden sollte.

    mfg

  71. @ronin

    Ich weiß zwar nicht, weswegen du auf eine Anfrage reagierst, die nicht an dich gerichtet war, aber gut.

    „Es ist wohl wissenschaftlich erwiesen, das es in der Natur der Dinge liegt Man und Frau zu brauchen um einem Kind auf die Welt zu verhelfen, oder? Ist dir das noch nicht aufgefallen?“

    Falls es DIR noch nicht aufgefallen ist, geht es hier nicht darum wie Kinder entstehen, sondern wie sie erzogen werden. Aus der Tatsache, dass Kinder immer durch Befruchtung einer Eizelle durch einen Samen entstehen, geht nicht hervor, dass die Erziehung durch eine Frau und ihre Partnerin irgenwelchen negativen Effekte für das Kind hat. Ebenso wenig wie daraus hervorgeht, dass Kinder fortpflanzungsunfähig werden, wenn sie von homosexuellen Eltern aufgezogen werden.

    „Sollen erst 20 Jahre Forschung ins Land ziehen, bis den Kindern ihr Recht auf Papa und Mama gesichert wird?“

    Jedes Kind hat Recht auf seine Eltern, insbesondere wenn es in seiner Mündigkeit den Wunsch danach äußert. Das gilt juristisch sowohl bei Trennung der Eltern als auch bei „anonymen“ Adoptionen und „anonymen“ Samenspender. Lebst du in einer Parallelgesellschaft oder hast du einfach etwas verschlafen?

    „Ich bin nun wahrlich keiner der mit Homosexualität ein Problem hat, aber man sollte doch die Kirche im Dorf lassen!“

    Genau das würde ich dir dann auch empfehlen. Und komm bitte nicht mit irgendwelchen seltsamen Nebelkerzen, die nichts mit der Diskussion zu tun haben.

    @Hans

    „Eine notwendige Bedingung dafür, daß Kinder gut aufgehoben sind, ist, daß das tradtitionalle Paradigma eingehalten wird.“

    „Doch wenn es keine richtigen Eltern hat, ist ganz unabhängig davon, wie sehr sie sich kümmern, seine sexuelle Identität und seine seelische Entwicklung in Gefahr.“

    😀 Du kannst es gerne wiederholen, aber daraus wird nicht mehr als die Behauptung, die es ist.

    Die Sachlage bleibt (wie zuvor): Du kannst keinen einzigen Fall nennen in denen die sexuelle Orientierung der Eltern die Herausbildung einer sexuellen Identität des KIndes im Wege steht oder aber das Kind sich in „seelische Gefahr“ begäbe.

    Nur weil du nicht dazu in der Lage bist, dir vorzustellen, dass Kinder auch in Familien mit homosexuellen Eltern nicht zwangsläufig nachteilhaft aufwachsen, hat dies nicht zur Konsequenz, dass dem in der Realität so ist. Aber wozu die Realität, wenn man es doch schon ohne sie besser weiß, nicht wahr?

    „Nicht einfach so. Es gibt da die historische Erfahrung, von der ich gesprochen habe. Außerdem ist es in JEDER Religion geächtet, vom Islam über das Christentum bis zum Judentum.“

    „die historische Erfahrung, von der ich gesprochen habe“? 😀 Darf ich mal lachen. Du hast nicht weniger und nicht mehr gemacht als zu sagen: Alle Kinder werden gezeugt. Dass Menschen durch die Verschmelzung des Samens mit einer Eizelle entstehen ist keine „Erfahrung“, sondern ein biologisches Faktum, das allerdings nichts, aber auch gar nichts, darüber aussagt, ob Homosexuelle Kinder schlecht oder gut erziehen oder aber diese irgendeinen wie auch immer gestalteten „Schaden“ mitnehmen.
    Die Folgen, die du hier herbeisehnst, um Homosexuellen die Adoption zu verbieten, leitest du logisch aus Annahmen ab, die du dir selbst ausgedacht hast (z.B. die sexuelle Identität der Kinder wird gestört). Abgesehen davon, dass Kinder auch in ihrer Realitätswahrnehmung gestört werden, wenn sie von faschistoiden oder paranoiden Menschen erzogen werden, hat das keinerlei Realitätsbezug.

    Aber damit nicht genug – es wird immer besser: Ein weiterer Grund als Basis für deine Argumentation ist die Ächtung von Homosexualität durch ALLE Religionen. Das ist wirklich zu komisch. In der Bibel steht auch, dass Gott die Welt in 6 Tagen schuf. Wenn das für dich einfach so Realitätsgehalt hat, gerne. Im Mittelalter hättest du auch argumentieren können: Alle halten sich Leibeigene, deswegen ist Leibeigenschaft richtig. Kann mir vorstellen, dass dir das gefällt.

    Unabhängig davon ist die Aussage auch falsch, denn es gibt einerseits mehr als drei Religionen (die Zahl übersteigt 1000 weit) und Homosexualität wird bei weitem nicht von jeder christlichen, muslimischen und jüdischen Exegesen geächtet – auch wenn du es vielleicht gerne so hättest. Eine sehr reduzierte Sichtweise, die du da hast – auch das verwundert nicht.

    Aber das ist deine ÜBERFÜLLE an Evidenz. 😀

    „Biologisch gesehen ist es eine Fehlleitung des Fortpflanzungstriebes“

    Und nochmal: Es spielt für die Qualität der Erziehung keine Rolle, ob eine Frau oder ein Mann sich fortpflanzen oder nicht fortpflanzen kann oder will. Den Unfruchtbaren würdest du vermutlich die Kinder auch wegnehmen wollen. Überhaupt: Die ganze Gesellschaft muss umgestaltet werden, schließlich halten uns nur die sozialen Zwänge davon ab, dass wir stetig wie unsere Vorfahren oder Artgenossen, die Kaninchen, unserem natrülichen Trieb fröhnen.

    Und dann wird es ganz skuril:

    „und der Umstand, daß viele Menschen erstmal irritiert reagieren und Kinder aus Homoehen gehaenselt werden, dieser Umstand mag bedauerlich sein, er hat aber auch einen gewissen Erkenntniswert.“

    Soso, es hat einen „Erkenntniswert“. Ja, einen gewissen Erkenntniswert hat es definitiv, nämlich dass Menschen, die dazu erzogen werden, dass das Leben nicht viel- sondern einfältig ist, weniger dazu befähigt sind mit Unterschieden in der Gesellschaft klar zu kommen.
    Was für ein Erkenntniswert kam dir denn so in den Kopf?

    „Ach, eh ich es vergesse, die Ergebnisse der Bamberger Studie weisen entgegen ihrer Absicht ja auch darauf hin.“

    😀 Ja genau – „Recht gelesen“ – heißt bei dir: so wie du willst – ergibt sie das natürlich. Das ist eine schon so wahnwitzige Aussage, dass man sie kaum noch kommentieren kann. Ich erinnere daran:
    Hans hat weiter oben die Tatsache, dass Eltern es zulassen, dass ihre Kinder in der Schule gehänselt werden oder aber, dass sie teilweise mit Wut reagieren als „schweren KINDESMIßBRAUCH“ bezeichnet.
    Du, lieber Hans, gehst ja sogar so weit, als dass du Eltern für die Inkompetenz anderer Menschen mit Unterschieden umzugehen (Hänseln hat nämlich keine sozialkritische Komponente) verantwortlich machen möchtest. Die Kinder die Hänseln, die können ja nicht anders – die Eltern aber sind dafür verantwortlich – weil sie anders sind. Ungeachtet der Tatsache, dass nicht alle Menschen, Menschen die anders sind hänseln, auch wenn du dir das mit Sicherheit nicht vorstellen kannst – eine derartige Verdrehung von Verantwortlichkeiten ist an gesellschaftsuntauglichkeit kaum zu unterbieten.

  72. @ Lara

    Wieder viel Text und nichts dahinter.

    Hier uebrigens eine Studie, die genau das Gegenteil dessen, was die Bamberger Studie zu belegen glaubt, beweist:

    http://www.kath.net/detail.php?id=10599

    Die Sache mit den Studien ist nur die: Sie kosten Geld. Und am meisten davon haben immer noch die Regierungen.
    Oppositionelle Ansichten lassen sich daher viel schlechter mit Studien „belegen“. Ihre Anhaenger verfuegen einfach nicht ueber gleichwertige Mittel, um aehnlich breit angelegte Gegenstudien in Auftrag zu geben.

    Angesichts dieser Tatsache war die Bamberger Studie – das muss ich auch mal sagen – ein billiges Ding. Nur Telefonbefragung und die Tendenz so offensichtlich. Da haette man sich schon mehr Muehe geben koennen, damit die erwuenschten Ergebnisse weniger angreifbar rueberkommen.

  73. Lieber Hans,

    schön, dass du dir selber die Kugel gibst. Auch wenn du gerne eine Studie zitiert hättest, alles was du zitierst hast sind Pressemitteilungen in denen nicht einmal dargelegt wurde, WIE erhoben wurde. Das ist immer noch die bessere Wahl, denn ich kenne die Erhebemethoden von NARTH.
    Darin siehst du NATÜRLICH keinen Grund kritisch eingestellt zu sein, ebenso wenig wie der Ursprung der Studie, den du ja bei der Bamberger Studie so gerne ankreiden wolltest.
    Lang lebe die Verlogenheit, lieber Hans. Ein Sahnehäubchen auf deine bisherige Argumentation.

  74. Je mehr man sich mit diesem Themenkomplex und vor allem seiner Behandlung im oeffentlichen Diskurs beschaeftigt, desto deutlicher erkennt man, dass es wirklich nicht mehr um wuenschenswerte Lebenserleichterungen fuer Homosexuelle geht, sondern um einen planvollen Angriff auf die Heterosexualitaet und damit die Grundlage der Familie.

    Soeben habe ich entdeckt, dass eine Psychologiepraxis (www.wuestenstrom.de), die eine Therapie von Homosexualitaet anbietet und damit auf dem freien Markt ganz gut bestehen kann, massiv angefeindet wird. Die Aerzte werden gemobbt, bei Kongressen ausgeladen und und und. Dabei zwingen sie niemandem zu nichts auf, sondern bieten nur denen eine Therapie, die es aus freien Stuecken wollen.

    So hat sich dann auch der engagierte Rest unseres liberalen Buergertums, unter ihnen Schirrmacher, Spaemann u.a. zusammengetan und folgende Erklaerung verfasst:

    Initiative „Für Freiheit und Selbstbestimmung“

    Marburg, 20.04.2009 (MEDRUM) Mehr als 370 Bürger und Persönlichkeiten aus Deutsch­land, Österreich und der Schweiz setzen sich mit einer MEDRUM vorliegenden gemeinsamen Erklärung „Für Freiheit und Selbstbestimmung“ für die Freiheit der Rede, der Wissenschaft und der Therapie ein. Sie wenden sich damit insbesondere gegen Bestrebungen, die Redefreiheit und den wissenschaftlichen Diskurs beim „6. Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge“ vom 20. bis 24. Mai 2009 in Marburg zu beschneiden.

    Der ehemalige Richter des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Ernst-Wolfgang Böckenförde, erklärte zu dieser Initiative:

    „Ob die in der Erklärung der Initiative vertretenen Thesen und Behauptungen zutreffen, kann ich selbst nicht beurteilen. Es ist aber in einer freiheitlichen Ordnung, die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit gewährleistet, unerträglich, eine öffent­liche Auseinandersetzung darüber zu behindern und einige Personen mit einem Redeverbot belegen zu wollen.“

    Zu den Erstunterzeichnern dieser Initiative gehören der Philosoph Prof. Dr. habil. Robert Spaemann, der Staats- und Verfassungsrechtler Prof. Dr. em. Martin Kriele, die Religionsphilosophin Prof. Dr. habil. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, der Direktor des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit (Bonn, Kapstadt, Colombo), Prof. Dr. phil. Dr. theol. Thomas Schirrmacher, der Weihbischof von Salzburg, Prof. Dr. Andreas Laun, Mechthild Löhr, Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben, die Publizistin Gabriele Kuby und der Bundestagsabgeordnete Norbert Geis (CSU).

    Die Erklärung der Initiative im Wortlaut:

    _______________________________________________________________________________________________

    Für Freiheit und Selbstbestimmung –
    gegen totalitäre Bestrebungen der Lesben- und Schwulenverbände

    Erneut versuchen Vertreter der Lesben- und Schwulenverbände zusammen mit Bündnis 90/ Die Grünen, die Rede-, Wissenschafts- und Therapiefreiheit zu beschränken. Der Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) attackiert in einem Offenen Brief vom 26. März 2009 an den Oberbürgermeister der Stadt Marburg und die Universitätsleitung den „6. Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge“, der vom 20. bis 24. Mai 2009 in Marburg stattfinden wird. Veranstalter ist die Akademie für Psychotherapie und Seelsorge e. V. (www.akademieps.de). Die Beiträge von Markus Hoffmann, „Wuestenstrom e.V.“, und Dr. Christl Ruth Vonholdt, „Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG)“, die dort als Experten über die Identitätsentwicklung von Mann und Frau referieren werden, sollen verhindert werden. Die Landes­mit­glieder­versammlung der Grünen (Hessen) schloss sich am 28. März 2009 diesen Bestrebungen an. Inzwischen wird von vielen Seiten Druck auf die Veranstalter mit dem Ziel ausgeübt, die beiden Redner nicht sprechen zu lassen.

    Inzwischen richtet sich der Angriff eines neu gegründeten „Aktionsbündnisses von queeren, feministischen, antisexistischen sowie antifaschistischen Gruppen, kritischen WissenschaftlerInnen und Einzelpersonen“ bereits gegen weitere Referenten des Kongresses.

    Bereits bei zwei vorhergehenden Großveranstaltungen – dem Fachkongress „Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie“ im Oktober 2007 in Graz und dem „Christival“ im Frühjahr 2008 in Bremen, das nur unter Polizeischutz stattfinden konnte, – ist es Vertretern und Sympathisanten solcher Verbände gelungen, das Auftreten von Markus Hoffmann bzw. von Mitarbeitern des DIJG zu verhindern. Dies geschah durch persönlichen und öffentlichen Druck auf Veranstalter und Sponsoren, durch mediale Kampagnen und Instrumentalisierung der Politik.

    Solche Aktionen stellen einen Angriff auf fundamentale Freiheitsrechte dar, die in der Verfassung garantiert sind. Wieder wird versucht, die Freiheit der Versammlung, der Rede, des wissenschaftlichen Diskurses und der Wahl der Therapie zu beschneiden. Die vorgebrachten Argumente sind unwissenschaftlich und in sich widersprüchlich:

    1. Niemand bestreitet die Würde von Menschen mit homosexueller Orientierung und ihre persönliche Freiheit, eine homosexuelle Lebensweise zu praktizieren. Es gibt aber Menschen, die unter ihrer sexuellen Orientierung leiden und therapeutische Hilfe suchen. Wie wissenschaftliche Unter­suchungen zeigen1) birgt praktizierte Homosexualität ein erhebliches gesundheitliches und psychisches Risiko. Dazu zählen überdurchschnittliche Anfälligkeit für AIDS, Geschlechts­krankheiten, Depression, Ängste, Substanzenmissbrauch (Alkohol-, Medikamente und Drogen) und Suizid­gefährdung. Das müsste Grund genug sein, jenen, die sich kritisch mit Fragen homosexueller Lebensweisen befassen wollen oder therapeutische Hilfe suchen, diese Möglichkeit auch anzubieten.

    2. Es ist ein Widerspruch, wenn durch die Gender-Mainstreaming-Bewegung propa­giert wird, der Mensch könne und solle sein Geschlecht und seine sexuelle Orientierung (homo-, bi- oder transsexuell) frei wählen, andererseits aber die Möglichkeit zur Veränderung von der Homosexualität zur Heterosexualität geleugnet wird und konkrete therapeutische Angebote für Menschen, die eben dies anstreben, unterdrückt werden.

    International ausgewiesene Wissenschaftler und klinische Therapeuten (u. a. Prof. Dr. Robert Spitzer, Columbia Universität, und die in der Organisation NARTH vertretenen Therapeuten) bezeugen mit ihrer Arbeit, dass Veränderung einer homosexuellen Neigung möglich ist. Niemand will einen Menschen zu einem solchen therapeutischen Weg drängen. Dass aber die Lesben- und Schwulen­verbände die Möglichkeit eines solchen Therapie­angebots, ja sogar die wissen­schaftliche Information und Aus­einandersetzung unter­drücken wollen, ist eine Missachtung der Wissenschaftsfreiheit, der Meinungsfreiheit, des Leidens der betroffenen Menschen und ihres Rechts auf Selbstbestimmung. Dies darf in einem freiheitlichen Staat nicht hingenommen werden!

    3. Wir protestieren dagegen, dass der LSVD mit unbewiesenen Behauptungen und verleumderischen Mitteln gegen „Wuestenstrom e.V.“ und das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft vorgeht und sie medial diskreditiert. Durch Einschüchterung wird ein Klima der Angst erzeugt, das insbesondere Politiker, Journalisten, Wissenschaftler und Therapeuten zum Schweigen bringt.

    4. Die Lesben- und Schwulenverbände setzen ihre partikularen Interessen mit persönlichem und öffentlichem Druck, medialem Mobbing und Verleumdung durch. Mit einem deformierten Begriff der Menschenrechte wird versucht, die kritische Untersuchung der Risiken und Folgen praktizierter Homosexualität für den Einzelnen und die Gesellschaft als „Homophobie“ und „Hassrede“ zu kriminalisieren. Diese Frage­stellungen sind aber weder von Intoleranz, noch neurotischer Angst oder gar von Hass geleitet, sondern von Verantwortung für die junge Generation und Sorge um die Zukunft der Gesellschaft.

    Wir halten es aus diesen Gründen für dringend notwendig, dass

    die Agitation gegen die Veranstalter und Referenten des „6. Internationalen Kongresses für Psychotherapie und Seelsorge“, selbst wenn – wie zu erwarten – repressive Mittel eingesetzt werden, zurückge­wiesen wird;

    dem Druck der Lesben- und Schwulenverbände und ihrer Verbündeten auf den Oberbürgermeister der Stadt Marburg und den Präsidenten der Marburger Philipps Universität nicht nachgegeben wird;

    alle Referenten die geplanten Veranstaltungen durchführen können und den Kongreßteilnehmern ein uneingeschränkter fachlicher Dialog ermöglicht wird.

    Wir fordern alle Menschen guten Willens auf, sich dieser Erklärung anzuschließen und sich in ihrem Einflussbereich den totalitären Bestrebungen der Lesben- und Schwulenverbände zu widersetzen.

    19. April 2009, die Unterzeichnenden

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