attac & Volksinitiative

Eine kontroverse Debatte: Zum großen Kapitalismuskongress von attac Anfang März war ursprünglich Jürgen Elsässer eingeladen. Da der Widerstand innerhalb der Organisation – vom „politisch korrekten Flügel“ – so stark wurde, ließ sich die Kongreßvorbereitungsgruppe und der Referent auf einen Deal ein: Der Kongreß findet ohne Elsässer statt, dafür gibt es eine eigene attac-Diskussionsveranstaltung mit ihm.

Diese fand am 16. April in Berlin statt. Das Video dokumentiert den Einleitungsbeitrag von Peter Wahl, einem der Gründer von attac Deutschland und einem der maßgeblichen Organisatoren des attac-Kapitalismuskongresses. Er legt dar (die ersten Worte seines Statements fehlen), dass diese Veranstaltung zeigen solle, dass man sich bei attac dem Ausgrenzungsdruck nicht beugen wolle. Weiterhin begründet er, warum die attac-Kongreßgruppe Elsässer als Referenten eingeladen und bis zuletzt daran festgehalten habe. Im weiteren begründet er, warum ein Bezug auf den Nationalstaat im Kampf gegen die Wirtschaftskrise nicht rechts ist, sondern notwendig und fortschrittlich im Sinne des Antikapitalismus ist. All das könnte die Volksinitiative komplett unterschreiben – während große Teile von attac, das zeigte die folgende Diskussion (s. blog-Eintrag vom 18. April) von den Dogmen der political correctness gelähmt sind.

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