Elsässers Blog

17.4. Berlin | COMPACT Live: Massenmedien und ihre Lügen-Mechanik. Wie wir von den Medien manipuliert werden. Mit Ken Jebsen

Buchinfo DER EURO-CRASH

Buchbestellung über den Buchhandel, direkt über info@juergen-elsaesser.de oder COMPACT-Abo (Einzelpreis dann nur noch 5,63 Euro) über http://www.compact-reihe.de

Jürgen Elsässer, DER EURO-CRASH (Werbetext):

Der Euro wankt. Internationale Spekulanten feuern mit „finanziellen Massenvernichtungswaffen“ in die offenen Flanken, die der Euro seit Gründung hat. Mit fantastischen Milliardenbeträgen vornehmlich aus Deutschland sollen die Löcher gestopft werden, die die Schuldenbomben der Wallstreet in die defizitären Volkswirtschaften vor allem im Süden gesprengt haben. Die Griechenland-“Hilfe“ (deutscher-Anteil: 22,4 Milliarden Euro) und der Euro-“Rettungsschirm“ (deutscher Anteil: bis zu 148 Milliarden Euro) können den deutschen Steuerzahler das Siebenfache des jährlichen Hartz-IV-Staatsbudgets kosten!

„Den Euro verteidigen, koste es, was es wolle!“, forderte EU-Kommissionspräsident Barroso im Mai 2010. Aber wer soll das bezahlen? Wäre es nicht viel vernünftiger, zu den nationalen Währungen zurückzukehren?

Dieses Buch benennt die Schuldigen an der drohenden Hyperinflation – und zeigt Wege aus der Gefahr. Dokumentiert werden Erklärungen von Wilhelm Hankel, Peter Gauweiler, Gregor Gysi, Sahra Wagenknecht, Vaclav Klaus, Frank Schäffler u.a.

Auf der Buchpremiere spricht neben Autor Jürgen Elsässer auch Frank Schäffler. Er hat als einziger FDP-Bundestagsabgeordneter im Mai 2010 gegen beide Euro-“Rettungs“pakete gestimmt.

Termin Buchpremiere:
Freitag, 9. Juli, 20 Uhr
Russisches Haus, Berlin, Friedrichstraße 176-179

———————-

Jürgen Elsässer, DER EURO-CRASH )

Einleitung

Die letzten Tage im Euro-Bunker

In einer nicht allzu fernen Zukunft wird man sagen, dass der Euro-Crash genau in dem Augenblick begann, als die Großkopfeten der Europäischen Union nach einer Milliarden schweren Abwehrschlacht die Rettung der Einheitswährung verkündet hatten.

Der „Erste Geldkrieg des 21. Jahrhunderts“ (Spiegel) war im Herbst des Jahres 2008 ausgebrochen, nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers. Zunächst explodierten die Schuldenbomben außerhalb der Euro-Zone, etwa in der Wallstreet und in der City of London. Island wurde torpediert und versank beinahe im eisigen Nordmeer.

Deutschland dagegen hielt sich in dieser Anfangsphase nicht schlecht: Das Haushaltsdefizit und die Arbeitslosenzahlen stiegen nur mäßig. Doch zu Jahresanfang 2010 kamen die Einschläge näher, von der Ägäis zog beißender Pulvergeruch nach Mitteleuropa. Anfang Mai 2010 sprach Joachim Sanio, Chef der Bundesfinanzaufsicht BaFin, von einem „Angriffskrieg gegen die Euro-Zone“. Mitte Mai 2010 verkündete der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy die „Generalmobilmachung“. „Den Euro verteidigen, was immer es kosten mag“, forderte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. Das klang wie die Durchhalteparolen, die man ziemlich genau 65 Jahre zuvor aus dem Führerbunker  hatte hören können. In der Folge schickte die Bundeskanzlerin das letzte Aufgebot ins Feuer  – die Zukunftsreserven des deutschen Staatshaushalts, die Notgroschen der deutschen Sparer. Das Ergebnis war absehbar.

War das Ergebnis absehbar? „Der Euro wird vermutlich die erste Wirtschaftskrise nicht überleben“, hatte Nobelpreisträger Milton Friedman gewarnt. Das Zitat stammt von 1999.

Man hätte auf Friedman hören sollen. Friedman wusste Bescheid, weil er der Guru der angloamerikanischen Finanzplätze war, auf denen der Angriff gegen die Volkswirtschaften des europäischen Kontinents geplant wurde. Die Anfänge dieser Operation liegen fünf Jahrzehnte zurück.


One Response

  1. Anonym sagt:

    Professor Wilhelm Hankel: Unter Bundeskanzler Willy Brandt für die Geldpolitik zuständig. Euro-Kläger vor dem Bundesverfassungsgericht seit 1998. Sieht in einem Mischsystem aus nationalen Währungen und dem Euro als Verrechnungseinheit eine Kompromissmöglichkeit.
    Andreas Popp: Jahrzehntelang erfolgreicher Unternehmer, Gründer der Wissensmanufaktur. Tritt für eine grundsätzliche Alternative, einen “Plan B”, ein.
    Wolfgang Berger: War als Unternehmer 20 Jahre lang in leitenden Positionen tätig. Gründer des Business Reframing Instituts und der Wissensmanufaktur. Sieht in “fließendem Geld” ohne Zinsbelastung die Alternative.
    Oliver Janich: Vertreter der “österreichischen Schule” nach Hayek. Für Ausstieg aus dem Euro, aber weitergehend gegen das staatliche Geldmonopol und für privatwirtschaftliche Konkurrenz auch auf dem Geldmarkt.
    Andreas Rieger: Autor des Buches “Weg mit dem Zins. Soziale Wirtschaft im Dialog der Religionen.” Sieht in einer Vernetzung der Geld-Rebellen auf unterschiedlichsten Ebenen die Herausbildung einer solidarischen Welt.
    Abdullah Seymour: Spricht als Praktiker über die Einführung einer Gold-Parallelwährung in Indonesien.
    Jürgen Elsässer: Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Wirbt für die Rückkehr zur D-Mark als ersten Schritt, um den Raum für grundsätzliche Alternativen zu öffnen.

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Kontakt

v.i.S.d.P. dieser Site: Jürgen Elsässer, c/o COMPACT-Magazin, Brandenburger Str. 36, 14542 Werder (elsaesser@compact-magazin.com)
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