Elsässers Blog

1.9. Berlin: Elsässer/Timtschenko: "Krieg gegen Russland", Halong-Hotel, Leipziger Str. 54/55, 19 Uhr

Superman Gauck: Kann er Super-Mutti Merkel stoppen?

Das Editorial der neuen COMPACT-Ausgabe, April 2012.

Am Kiosk ab 5. April, bei den Abonnenten wohl schon im Briefkasten: COMPACT-Magazin, Ausgabe April 2012. Mit einem Schwerpunkt zu “Political Correctness – Das Ende der Meinungsfreiheit” und Pro- und Contra-Beiträgen zu Joachim Gauck, die sich gewaschen haben.

Und nicht vergessen: Am 12.4. COMPACT-Premiere mit Ken Jebsen, dem derzeit prominentesten Opfer der Political Correctness (19 Uhr, Berlin-Mitte, Leipziger Str. 54, “Viethaus”).

Hier erstmal ein Auszug aus meinem Editorial in der neuen COMPACT:

Editorial

Superman Gauck, Super-Mutti Merkel

 

 

Ach, würden sie doch heiraten! Gibt es zwei, die besser zueinander passen, als Angela Merkel und Joachim Gauck? Beide Ossis. Er der Pfarrer, sie die Pfarrerstochter. Sie die Sanfte, die Gütige – das Urbild einer Mutter, der die Nation hinter dem Kachelofen beichtet, dass sie die EU-Klassenarbeiten vergeigt hat. Er dagegen – die Archetype des gestrengen Vaters, dessen verwittertes Gesicht von harter Arbeit auf dem Feld oder an der Werkbank zeugt und von dem man gerne eine Tracht Prügel bekäme, da sie doch nur von Liebe zeugte. Was will Angie mit ihrem Physikus, den sie doch ohnedies nirgendwohin mitnimmt? Und warum hängt Gauck an seiner Journalistin, die er doch nicht heiraten will? Hinweg mit dem alten Gelumpe, und dann findet das Traumpaar zueinander. Bundespräsident und Bundeskanzlerin geben sich das Ja-Wort und ziehen ins Schloss Bellevue. Und wenn sie nicht gestorben sind, so würden sie sich heute noch lieben, jetzt sofort – oder?

 

Das Problem ist aber: Sie ist schon gestorben. Merkel ist überall, aber sie lebt nicht. Ein Gespenst geht um in Europa, hieß es im Kommunistischen Manifest. Aber im Unterschied zum damals kraftstrotzenden Marxismus hat der aktuelle Merkelismus etwas Geisterhaftes, Immaterielles. Das kommt vor allem daher, dass sie eine Frau ohne Eigenschaften ist, oder besser: geworden ist. Selbst Ihr Frau-Sein hat sie zum Verschwinden gebracht, da nützt die neue Frisur gar nichts. Das war nicht immer so: Zu Zeiten, als sie noch als „Kohls Mädchen“ galt, war sie ein dralles Ding vom Lande. Gerne hätte man ihr in der Dorfschenke ein paar Glas Bier ausgegeben und wäre mit ihr dann auf der Vespa zum Nacktbaden gefahren. Heute nennen sie Spötter „das Merkel“ oder verzwittern sie zu „Merkozy“, und keiner käme bei diesem Neutrum auf abwegige Gedanken. Deshalb ist auch der Vergleich mit Maggie Thatcher so absurd: Die Eiserne Lady war, bei aller politischen Kritik, ein Teufelsweib, mit der eine ganze Fernfahrerkneipe viel Spaß hätte haben können.

 

Wie ihr Geschlecht hat Angela Merkel auch ihre Herkunft zum Verschwinden gebracht. Von der DDR spricht sie sehr selten – und wenn, dann so phrasenhaft und oberflächlich, als sei ein Mikro- Chip in ihrem Kopf aktiviert worden, den zuvor die Bundeszentrale für politische Bildung betextet hat. Aber bitte keine Verschwörungstheorie: Man darf ihr durchaus zutrauen, dass sie selbst ihre Festplatte gelöscht und eine völlig neue Programmdiskette eingelegt hat.

 

Kanzlerin konnte sie nämlich nur werden, indem sie ihre zwei Handicaps vergessen machte – dass sie eine Frau ist und aus dem Osten kommt. Auch alle anderen traditionellen Bindungen hat sie abgestreift. Hat man sie je ein Volkslied singen hören? Oder sie, die Pfarrerstochter, beim Beten in der Kirche gesehen? Dem Nationalen kommt sie am nächsten, wenn sie nach einem Spiel der DFB-Auswahl Mesut Oezil in der Kabine besucht.

 

Kurz und böse gesagt: Die Bundeskanzlerin ist ein androgyner Android mit mütterlicher Maske. Gerade als solcher verkörpert sie einen neuen Politikertypus, der gar keine Politik mehr macht, sondern nur als Medium gesellschaftlicher Kraftfelder fungiert. „Stoppt Strauß!“ – dafür gingen Zehntausende auf die Straße. Bei „Stoppt Merkel“ käme keiner – weil keiner weiß, wohin sie als nächstes will. Abschaffung der Wehrpflicht, Ausstieg aus der Atomenergie, Aufgabe der Geldwertstabilität – mit einem Achselzucken hat die Kanzlerin uralte CDU-Positionen preisgegeben. Ihr jeweils aktueller Kurs entspricht den Wünschen der internationalen Finanzoligarchie, der sie ihre sanfte Stimme und ihr Mutti-Gesicht leiht. Bei Unklarheiten gibt Kai Diekmann Entscheidungshilfe.

 

Da ist Gauck ganz anders. (….)

(Weiterlesen nur in der Printausgabe! COMPACT 4/2012 kann man hier bestellen.)

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36 Responses

  1. Alberto sagt:

    mit merkel nacktbaden ?

    noch dazu auf einer vespa… dann margaret thatcher…

    jürgen, wenn diese anwandlungen, die du da auflistest, deiner persönlichen lebensauffassung gleichkommen und nicht nur einer – doch ganz bemerkenswerten – journalistischen rhetorik, die ich ganz kernig finde, dann stehen meine nackenhaare zu berge.

    brrrrrrrr… allein der gedanke.

  2. T. sagt:

    “Verwittertes Gesicht von harter Arbeit”, “kerniger Deutscher [...] richtiges Mannsbild”? Ich empfinde den Mann eher als degeneriert und auf eine verbiesterte Art verweichlicht.

  3. Schandmaul sagt:

    nein, kann er nicht. Warum beschäftigt sich COMPACT maßgeblich mit Systemlingen und nicht mit ECHTEN revolutionären Kräften, wie z.B. der Arbeitsgemeinschaft Staatliche Selbstverwaltung?

  4. spannender Anfang der Geschichte, bin gespannt wie das heute weitergeht, wenn ich den Briefkasten öffne.

  5. Kant sagt:

    Sehr süffig zu lesendes Editorial, lieber JE – aber das mit “kernigem Deutschen” und “richtiges Mannsbild” ist – hoffentlich – eine sehr subtile Ironie !
    Informativ und gut fand ich ansonsten das Pro&Contra und den Text von Vogt.
    Die Artikel zum Thema Israel und Iran von Meissner, Nassauer und Ricci lassen Schlimmes erwarten, wenn sich in Israel nicht die Mossad-Fraktion durchsetzt.
    Das Interview mit Ken Jebsen offenbart die absolute Verkommenheit Broders. Ich hoffe, dir sind damit endgültig die Augen über diese Canaille geöffnet.

  6. J. Fischer sagt:

    Werte Compact-Mannschaft, sehr geehrter Herr Elsässer,
    Heft 4/12 wurde gerade vom Postboten gebracht (kommt immer in meinen Betrieb) . Ich habe sie eben durchflogen und leide Folterqualen: Leider muß ich jetzo mein Brot erwerben und kann nicht genüßlich zurückgelehnt die Artikel studieren. Schon sehne ich den Feierabend herbei. ;-)
    Vorweg: Was bei politischen Publikationen häufig viel zu kurz kommt ist das Lob für das Äußerliche: Das Layout, die Aufmachung sind superklassetoll. Großes Kompliment an die Macher. Auch hier zeigt sich, ob da eine leidenschaftliches Team dahintersteckt.

  7. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    So so, Gauck ist “anders”?
    Wenn er anders wäre, wäre er nichts geworden in der brd.

    Bis jetzt haben wir NICHTS davon gehört, wofür Gauck steht.
    In Polen machte er klar, daß er NICHT für die Nationale Position steht.
    Seine eigenwillige Amtsführung in der “Gauckbehörde” machte die Stasi zum Gärtner, und keiner hat ihn sagen hören, die Stasi-Leute in den brd-ministerien müßten auch mal durchgesehen werden.
    Hat irgendwer die Hoffnung, Gauck könnte den “Nutzen des Deutschen Voles” gegen die Finanzoligarchie, gegen die Globalisierer, gegen die Atlantiker schützen wollen?
    Hat Gauck sich jemals dazu geäußert, Angriffskriege fände er nicht so toll?
    Hat er jemals dazu Stellung genommen, daß der Steuerzahler in der brd für die halbe Welt bluten soll?
    Hat er jemals Positionen der mittelständischen Industrie vertreten?

    Hat Gauck überhaupt irgendwann irgendwas vertreten?

    Na eben. Dann kann er in der brd politische Karriere machen

  8. chicano sagt:

    kann allen außer j. fischer hier nur vollstens zustimmen. von alberto, über schandmaul bis hin zu dr. kümel. solche selig einigkeit ist selten hier und sie ist SICHER keinem irrtum geschuldet.

    es gruselt einen. ds hat mit hoffnung nichts mehr zu tun, eher mit selbstaufgabe im angesicht des übels.

  9. J. Fischer sagt:

    @ Chicano
    Ich bin jetzt ein bisserl bedrübbelt. Das Layout ist doch wirklich super. Inhaltlich kann ich noch nichts sagen – außer zum, inzwischen ganz gelesenen Editorial. Und das finde ich prima. (“von der Bundeszentrale für politische Bildung betexteter Mikrochip”. Köstlich. Und vor der Hoffnung in Gauck steht ganz klar ein WENN.
    Gauck ist mit alleräußerster Wachsamkeit zu “beäugen”. Aber beileibe, er ist doch wohl nicht Feindbild Nr. 1 und jeder, der nicht in ihm denselben Schrecken erkennt gibt sich selber auf.
    Da lasse zumindest ich mich nicht auf eine falsche Fährte setzen.

  10. Nichts und Niemand kann das Super-Mutti Merkel stoppen, solange wie es im Sinne der Schatten gut funktioniert, und das tut es – noch.

    Und schon gar kein Super-Gauckler-Man, der kann das Ding gleich zweimal nicht stoppen. Einmal, weil er nicht will und einmal, weil er nichts kann, außer gaucken.

    Hm… vielleicht würde das aber doch reichen, was meint ihr?

  11. rubo sagt:

    Eine sehr facettenreiche Betrachtung als Ergänzung zu J.E. findet sich hier:

    http://www.hintergrund.de/201203311989/politik/inland/die-geschichte-neu-schreiben.html

  12. Hallo,ich finde es nicht passend,Angela Merkel immer,oder oft mit “Mutti” zu betiteln.Meine Mutter und meine Schwiegermutter waren der “Typ Mutti,”denn sie haben 3 bzw.7 Kinder bekommen,waren herzensgut,haben die Familie geführt,auf den rechten Weg gebracht,haben gearbeitet,waren wahre Ehefrauen…Viel Gutes könnte ich noch schreiben,über diese beiden Frauen,Mütter,die leider nicht mehr an unserer Seite sind.

  13. J. Fischer sagt:

    Also: Ich hatte jetzt endlich Gelegenheit und Muße, in der Compact 4/12 die Bundespräsident Gauck betreffenden Artikel sorgfältig lesen können.
    Für mich ist an dieser Stelle einmal mehr der Nachweis gebracht, das Jürgen Elsässer zu dem Leitgedanken steht, unter dem er das “Projekt Compact” gestellt hat: In dieser von ihm herausgegebenen Zeitschrift sollten keine Gedankenverbote herrschen, gegensätzliche Meinungen – ohne die sattsam bekannten Scheuklappen und Schubladen – zu Worte kommen. Und bitte: Lengsfeld ./. Tschiche, Vogts sachliche Fundamentalkritik und Elsässer mit dem “wenn”-Vorschuß. Ich finde das vorbildhaft und gestatte dem Herausgeber sogar, seine ganz eigene Meinung zu haben – selbst wenn’s die meine nicht ist.
    Wenn ich nur meine eigene lesen wollte, dann läse ich genüßlich meine Memoiren im stillen Kämmerlein.

  14. Schandmaul sagt:

    An alle, die anders denken:

    Die Rebellen,
    die Idealisten,
    die Visionäre,
    die Querdenker,
    die, die sich in kein Schema pressen lassen,
    die, die Dinge anders sehen.
    Sie beugen sich keinen Regeln,
    und sie haben keinen Respekt vor dem Status Quo.
    Wir können sie zitieren, ihnen widersprechen, sie bewundern oder ablehnen.
    Das einzige, was wir nicht können, ist sie zu ignorieren,
    weil sie Dinge verändern,
    weil sie die Menschheit weiterbringen.
    Und während einige sie für verrückt halten,
    sehen wir in ihnen Genies.
    Denn die, die verrückt genug sind zu denken,
    sie könnten die Welt verändern,
    sind die, die es tun.

  15. yilmaz sagt:

    Ihre Editorials sind immer erste Sahne Herr Elsässer, auch diesmal verdammt gute Schreibe!

    “Das war nicht immer so: Zu Zeiten, als sie noch als „Kohls Mädchen“ galt, war sie ein dralles Ding vom Lande. Gerne hätte man ihr in der Dorfschenke ein paar Glas Bier ausgegeben und wäre mit ihr dann auf der Vespa zum Nacktbaden gefahren.”

    Also, äh, da würd ich bei meiner Vespa den Schleudersitz aktivieren…

  16. Schandmaul sagt:

    ich glaub jetz weiß ich, warum jürgen den gauck sympathisch findet. ;-) aber das sollte man hier besser nicht erwähnen ;-)

  17. Alberto sagt:

    kümel:

    die dinge, die sie aufgelistet haben, sind genau all das, was ich im ganzen nicht verstehe.

    wie wird so ein mensch in gottes namen PASTOR ?

    was ist da denn kirchlich-christliches dran an seiner rüberkommensweise ? gut, er ist also nicht verheiratet. klar, das kommt gut an bei den grünen (die ganz besonders !) und den alternativ-bürgerlichen. wenn schon eine käßman sich scheiden läßt, dann kann ein gauck ja schlecht zurückstehen.

    das mit der harten arbeit und dem “kernigen” trifft ja nun auf viele x-belieibige leute zu. ob unser joachim allerdings speziell hart geackert hat, hinterfrage ich mal aufs stärkste.

    eigentlich hab ich nix gegen diese weitere bereicherung für das luftschloß bellevue. die bisherigen haben mir auch maximal ein apathisches schulterzucken abgerungen.

    mir ist nicht mal mehr schlecht.

    es ist wie eine mittelmäßige und erfolglose komödie.

  18. chicano sagt:

    das wäre ein mann für ein interview jürgen. politisch und medizinisch auf guter linie und sicher interessant genug für ein, zwei seiten compact ;)

  19. Michael Schmidt April 2, 2012 at 18:31

    Hallo,ich finde es nicht passend,Angela Merkel immer,oder oft mit “Mutti” zu betiteln.

    Doch, doch, das paßt genau: Es ist die angstgesteuerte Projektion des im kollektiven Unbewussten der Deutschen angelegten Archetypus, wodurch Mutti „positive” Eigenschaften erhält, die sie realiter als Person gar nicht hat.

    Dies begünstigt die Entfaltung der Multi-Kulti-Neurose (wir sind doch alle Muttis Kinderlein, also Brüder und Schwestern) und führt zu dem Mutterkomplex, der z.B. Raudia Klo von Migranten stets so sprechen lässt, als seien es zurückgebliebene, behinderte Kleinkinder, die unserer besonderen Fürsorge und Förderung bedürften.

    Diese Entwicklung ist eingetreten, weil die entwicklungspsychologisch erforderliche Herauslösung der Anima aus dem Mutterarchetypus den Deutschen nicht gelingen kann, wenn die zugewiesene (historische) Schuld das werdende Individuum lähmt und es große Angst davor bekommt, noch mehr und immer mehr Schuld nehmen zu müssen.

    Im Ergebnis entstehen bei den Buben unter anderem Homosexualität, Donjuanismus und Impotenz und bei den Mädchen eine Übersteigerung des Eros, die zugleich maligne an die eigene, reale Mutter gebunden ist, was dann häufig scheinbar unvermittelt in deren völlige Ablehnung umschlägt – aus der schieren Notwendigkeit der Selbsterhaltung heraus. Abe auch hier emergiert deswegen signifkant häufig Homosexualität.

    Und vielleicht ist das sogar der latente Grund dafür, warum die BRD Homosexualität fördert und bereits Kleinkinder im Kindergarten entsprechend konditioniert. Ein Verbrechen, dessen Ausmaß ich nicht in Worte fassen kann. Ungeheuerlich…

  20. Anonym sagt:

    @ Rubo

    Na, sehr “facettenreich” ist dieser links-linke Einheitsbrei von Gauck-Beschimpfung nicht gerade.

    Aber recht offen eine Apotheose des vielfachen Völkermordes von Stalin.

  21. Anonym sagt:

    @ Michael Schmidt

    Ja, vollkommen recht haben Sie damit, dem merkel den Ehrentitel Mutter zu verweigern. Aber wie soll man diesen weiblichen Vasall (so Brzezinski, der doch immer recht hat) des Völkermord-Imperialismus überhaupt benennen?

  22. Monika H. sagt:

    Wissen Sie, Herr Elsässer, was optisch Herzeigbares und sexuell Potenziertes hatten wir schon mit Schröder. Bringt also auch nix. Oder schauen Sie mal nach Österreich zu KH Grasser – der reinste Ruin für das Land.

    Was zählt sind die inneren Werte und die hätte ich bei Frau Merkel gerne einmal anders hinterfragt gewusst. Wir beide haben vor kurzem darüber diskutiert – Sie erinnern sich?

    Gelesen hab ich´s trotzdem gern ;)

  23. Dr. Gunther Kümel sagt:

    http://juergenmeyer.blogger.de/stories/2033117/

    http://geisteswelt.blogsome.com/2007/06/27/gastbeitrag-ist-angela-merkel-stasi-mitarbeiter-gewesen/

    Haben wir einen Stasi-Spitzel Bundeskanzlerin, so wie wir auch einen Stasi-Begünstigten namens Gauck als Bundespräsidenten haben ? Vielleicht sollten die zwei beiden wirklich heiraten, dann müssen sie vor Gericht nicht gegen den andern aussagen.

    Angela Merkel war wohl für die Stasi tätig und hat u.a. an der Observation des Regimekritikers Havemann mitgearbeitet.
    Ein vom WDR gefundenes aufschlußreiches Merkel-Bild durfte nicht gesendet werden, weil Angela Merkel die Ausstrahlung des Fotos im WDR Film untersagt hatte.

    Die Doku des WDR gibt es hier:

    http://www.lernzeit.de/sendung.phtml?detail=612797

    Der entsprechende Vorabbericht des Spiegels befindet sich hier:

    http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,377389,00.html

    Welt am Sonntag : http://www.wams.de/data/2005/06/19/734033.html Angela Merkels zweierlei Welten

    WSW schreibt: http://www.wsws.org/de/2005/jun2005/mer1-j23.shtml Die Karriere der Angela Merkel

    Der IM Bachmann (auf Havemann angesetzt) berichtet über Merkel: Der Stasi IM Bachmann hebt die positive Grundhaltung von Merkel bezüglich des Marxismus-Leninismus hervor.

  24. Toringo sagt:

    Off topic: Presstv ist nicht mehr über Astra zu empfangen (“for legal reasons”- “from now on”). Gestern Abend ging es noch.

    Was soll das bedeuten? Steht der Krieg gegen Iran bevor, mit dem ich eigentlich gar nicht rechne?

  25. Toringo sagt:

    Nochmals off topic: facebook funktioniert auch nicht. Seltsam.

  26. OT etwas zu Ostern:

    Zu Ostern beginnt die Synthese der These mit der Antithese – die Vereinigung (Einheit ist alles) mit den (scheinbar) contradictorischen Gegen-Kräften und Widersachern.

    Jesus leistet keinen Widerstand! Mehr noch: Er befiehlt (!) dem Petrus, das schon blank gezogene Schwert wieder in die Scheide zu stecken. Hört, hört…

    Petrus ist dem Befehl gefolgt, die “Kirche” nach Saulus/Paulus leider nicht mehr.

    Aber zumindest wir Christen sollten das imho tun. Denn darin liegt Heil.

  27. Toringo sagt:

    Man hätte es sich ja denken können. Die Zensur gegen PressTV geht vom Vereinigten Königreich aus.

    http://www.presstv.ir/detail/222311.html

    Die vorübergehende Unerreichbarkeit von facebook könnte eine technische Panne gewesen sein oder eine Übung.

  28. Dr. Gunther Kümel April 3, 2012 at 12:26

    Haben wir einen Stasi-Spitzel Bundeskanzlerin, so wie wir auch einen Stasi-Begünstigten namens Gauck als Bundespräsidenten haben ?

    Ist das ist die Rache der DDR, oder nur ein später Triumph des MfS: IM Erika als Bunte Kanzlette und IM Larve als Bunter Präsi?

    Tja, hätten sie sich ‘mal die Herr-Knecht-Dialektik nach Hegel angeschaut, die hohen HerrInnen und grünen GrünInnen und SchwarzAussenundinnen.

    Dann hättense das antezepieren (sic!) können.

  29. J. Fischer sagt:

    OT Günther Grass dichtet http://www.sueddeutsche.de/kultur/gedicht-zum-konflikt-zwischen-israel-und-iran-was-gesagt-werden-muss-1.1325809 und die Atlantik-Brücke (Herrmann Gröhe, Ruprecht Polenz, Philipp Mißfelder, & Konsoerten) und Verbündete (Giordano, Broder, Graumann) wehklagen.

  30. @ J. Fischer April 4, 2012 at 14:07

    OT Günther Grass dichtet
    ,,,,
    Warum aber schwieg ich bislang?
    Weil ich meinte, meine Herkunft,
    die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,
    verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit
    dem Land Israel, dem ich verbunden bin
    und bleiben will, zuzumuten.

    Das ist genau der Punkt: meine Herkunft,
    die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist

    Und die ach so gescheiten Intellektuellen merken nicht einmal wie rassistisch der Antirassismus ist, den sie zu leben und dem sie zu dienen glauben.

    Die uns Deutschen zugeschriebene Erbschuld, der Makel der Herkunft (!), ist rassistisch wie es rassistischer nicht sein könnte!

    Das könnt ihr euch an den Spiegel stecken, ihr Antirassisten und Anti-Antisemiten, damit ihr es jedesmal lesen müßt, wenn ihr hineinschaut. Und dann erkennt, daß euch eine konkrete Fratze genuinen Rassismus entgegenstarrt oder – grinst.

    Ihr seid die wahren Rassisten! Seht ihr das? Nein, natürlich nicht. Wie konnte ich nur versucht sein, zu meinen, daß sich die leise Stimme der Vernunft im Nazi, Nazi-Geschrei Gehör verschaffen könnte?

  31. J. Fischer sagt:

    @ Joachim Bullinger
    “…der Antirassismus ist, den sie zu leben und dem sie zu dienen glauben.” ja, dienstbar, mit bezeichnender Bückling-Choreographie – nicht ‘draußen vor der Tür’, sondern drinnen, wo’s sich etabliert ein genüßlich Pfeifflein schmeuken läßt.
    Und trotz alledem: am Ende seiner Tinte wagt er sich wirklich was. Spät kommt er, doch er kommt – der weite Weg entschuldige sein Säumen. Und ich empfinde sogar Mitleid für die irrige Hoffnung, daß das jahrzehntelange Buckeln ihn rettete. So wenig, wie jene vor ihm, bei denen es irgendwann – so oder so – rauskam. In mutigem Schritt oder aufgedeckt, weil’s mal wieder eines Opfers unter den Diener bedurfte. Die jetzige Tat Grass’ ist gut und vielleicht sogar hilfreich. Achtbar. Und da ist auch Mitgefühl im Angesicht jener, deren Lager der warnende Bote des Unheils verließ. Die Reiter der Apokalypse sitzen schon im Sattel. Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.

  32. DHM sagt:

    Sehr geehrter Herr Elsässer,
    ich bin kein Abonennt – aber ich möchte Ihnen kundtun, daß der Gauck im Superman Outfit ziemlich neben der Kapp´ist. Gar greulich und abscheulich.
    Gauck mit Bäffchen und Underberg-Fläschchen unter einer Brücke vielleicht schon eher (beim Bekehren).
    Da muß Homillus noch mal nachbessern …
    Übrigens hatte ich diese Aversion schon damals bei Sarrazin. Diese Konterfeis sind einfach zu präsent, zu groß …
    Dennoch Lob für alles Denken abseits der CDUSPDGRÜNENFDPCSU-Diktatur
    Gruß
    DHM, Berlin

  33. Anonym sagt:

    @ Bullinger

    Ach, der arme Grass!
    Kann halt auch nur widerspiegeln, was ihm die Gesellschaft hingibt. Soll er sich doch schääämen. Andere Schriftsteller der Gegenwart, etwa Martin Walser, sind da schon weiter.

    Grass darf nicht nur nicht die richtigen Fragen stellen, er ist dazu auch gar nicht imstande. Obwohl er als Büchermensch ja doch wohl wissen müßte, daß große Lügen schon mal vorkommen, fühlt er sich (als SS-Veteran) doch der veröffentlichten Version der Geschichte, ihrer Interpretation, und den daraus flink zu ziehenden Schlüssen (Goldhagen rauf und runter) verpflichtet.

    Ich erinnere mich mit Staunen und Anerkennung eines Beitrags auf diesem Blog, als ein Teilnehmer doch in Tat und Wahrheit bestritten hat, daß Stalin Millionen von Menschen hat ermorden lassen, darunter auch eine Millionenzahl von Khasaren.
    Es lag Größe in diesem Bestreiten.
    Furet spricht von 40 Millionen, Saccharow von 66, Kopelew von 120, der Nobelpreisträger Solschenizyn von ich weiß nicht mehr wie vielen Millionen. Dicke Bücher wurden geschrieben, Berichte von Überlebenden, Analysen, ein erschütterndes Buch über Kolyma.

    Aber nein.
    Ein Orthodoxer wagt es, alles das unbeachtet zu lassen und zu denken, es wäre doch leicht möglich, daß die Weltgeschichte von interessierten Kreisen derart krass verfälscht werden kann, und bis in Museen und Schulbücher gelogen werden kann, und alle, alle müssen’s glauben.

  34. @Anonymous,ich bin ein höflicher Mensch,deshalb sage ich nur,Frau Merkel oder Angela Merkel.Da ich sie als Bundeskanzlerin nicht akzeptiere,benenne ich sie nur bei ihrem Namen.

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