Elsässers Blog

18.12.: Zu HoGeSa und PEGIDA: 19 Uhr, Halong-Hotel, Leipziger Str.54, Berlin

18.2.: Konferenz der Euro-Gegner mit AKTIONSperspektive

COMPACT-Magazin lädt am 18.2. nach Berlin ein – zu einer “etwas anderen” Konferenz

Unsere Konferenz „Der Euro vor dem Zusammenbruch – Wege aus der Gefahr“ Ende September 2010 in Berlin mit knapp 700 Teilnehmern war damals eine Premiere, deswegen war auch das Interesse so groß. Mittlerweile haben einige ähnliche Zusammenkünfte von Euro-Kritikern stattgefunden, so etwa Anfang Dezember in Berlin im Hotel Adlon (ursprünglich zum stolzen Eintrittspreis von 250 Euro; am Ende kamen nur 80 Leute). Anfang Februar wird auch der Kopp-Verlag eine Euro-kritische Konferenz in Stuttgart mit guten Referenten veranstalten.

Angesichts dieser Events fragt sich der Interessent mit Recht: Was wird das Besondere an der COMPACT-Konferenz “Bürger gegen Eurowahn – Volksentscheid Jetzt!” am 18. Februar in Berlin sein? Was ist da anders, als bei der Konferenz im September 2010, als bei den anderen Konferenzen?

In einem Motto zusammengefasst: Der 18.2. steht unter dem Leitmotiv”Der Worte sind genug gewechselt – nun lasst uns Taten sehen!”

Wir wollen auf unserer Konferenz am 18. Februar die Möglichkeiten praktischer Gegenmaßnahmen in den Mittelpunkt rücken. Neben der Analyse durch die einige der besten Köpfe der Nationalökonomie und des Staatsrechts (Hankel, Schachtschneider, Hamer, Farage) wollen wir ausführlich über eine mögliche Wahlalternative für Euro-Kritiker beraten (darüber diskutieren Oliver Janich, Partei der Vernunft, und Jan Timke, Bürger in Wut, sowie hoffentlich Vertreter des Euro-kritischen Flügels der FDP und der Freien Wähler). Der Nachmittag ist der Vorbereitung eines Volksentscheids über den Euro gewidmet, wozu wir die Möglichkeiten nutzen wollen, die die Verfassungen der Bundesländer bieten. Ausarbeitungen dazu sind in Vorbereitung und werden in Kürze hier veröffentlicht.

Hier finden Sie Informationen zu den Referenten, zur Tagesordnung und zum Ort der Konferenz. Vergessen Sie nicht, sich frühzeitig anzumelden – der Saal ist mit ca. 500 Plätzen kleiner als im letzten Jahr. COMPACT-Abonnenten erhalten großzügige Rabatte beim Ticketkauf.

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41 Responses

  1. chicano sagt:

    kann nur sagen, schade das das wohl auch ne wahlveranstaltung für die pdv sein soll. damit bin und meine freunde raus. keine lust wahlkampf für diese fraktion zu machen. seid euch da wohl schon einig geworden und alles eitel sonnenschein.

    für mich ein herber dämpfer zum jahresausklang. hatte die konferenz als ein highlite fürs kommende jahr auf dem kalender, als aktion, die vielleicht noch was reisst in richtung aufbau. muss ick erst mal verdauen.

    schönen tach noch.

  2. juergenelsaesser sagt:

    chicano: Na, das nenne ich Überreaktion. Ist keine Werbeveranstaltung für wen auch immer, sondern ne Podiumsdiskussion mit vier Teilnehmern: PdV, Bürger in Wut (beide zugesagt), Freie Wähler, FDP-Libertäre (angefragt). Das ist doch plural, oder? Würdest Du die pdv ausschließen? Das bessere Argument soll siegen!

  3. Jan R. sagt:

    Hallo Herr Elsässerer.

    Welche Politiker wohnen denn im Süden der Republik? Solche Veranstaltungen sollte es auch in Baden-Württemberg geben. Es kann nicht angehen, dass sich 95 % immer nur in Berlin abspielt.

  4. chicano sagt:

    du weißt schon was ich meine. habe ja genug darüber hier geschrieben und andere auch.

    ein hohn, dass er sein programm im v-clip noch christlicher als sonst was nennt, nach dem motto: tu was du willst, aber schade nicht. erinnert mich an “thrive”. christlich sieht anders aus.

    gute argumente (fürs volk) hatten schon viele demagogen, ich erspare uns beispiele. intelligenz, sie sei hier mal vorausgesetzt, ist nur die eine seite und wo die andere gänzlich fehlt, da führt sie nicht zum heil, dass weißt du.

    da müsste schon mal was kommen, dass gute argumente mit gutem herzen koppelt, auf das nicht gute argumente, nichts anderes sind, als die nächste stufe des elends.

    fuck, is ja ok, machts euch nett…

  5. chicano sagt:

    14:23 im jannich-clip auf der konferenzseite:

    “…ich kann lobbyismus nicht beenden, indem ich politiker überwache……die einzige möglichkeit, den lobbyisten die macht zu nehmen, ist dem staat die möglichkeit zu nehmen, in die wirtschaft einzugreifen.”

    das sagt so gut wie alles. ist das so ein gutes argument?

    und dann so ein tolles bürgerargument, sein klassisches beispiel “glühbirnenverbot”. alles klar, da muss man echt den staat abschaffen, damit uns das nicht mehr passieren kann, ein anderes mittel sehe ich jetzt auch nicht mehr.

    keine sorge, ich werde nicht weiter insistieren hier. aber es haut mich eben um, obwohl man ja gewohnt ist wie bewegungen geentert werden.

  6. Sacha Korn sagt:

    Da gibts noch eine “Anti” Euro Partei… wollten deren Vertreter nicht und wurden die nicht gefragt?

  7. juergenelsaesser sagt:

    chicano: Du bist nicht auf meine Antwort eingegangen. Ich betonte den pluralistischen Charakter der Konferenz, zu dem auch die pdv gehört. Du schimpfst weiter über die pdv. Deswegen nochmal die Frage knallhart gestellt – und ich will ne glasklare Antwort: Willst Du, dass wir die Pluralität dieser Konferenz verengen, indem wir die pdv ausschließen?

  8. chicano sagt:

    knallharte fragen sind legitim und gut, bin ja auch nicht zimperlich dabei.

    diese frage finde ich so knallhart gestellt dann jedoch zu kurz gegriffen, denn es werden ja auch andere faktoren weiterer pluralität ausgeklammert, wie z.b. die npd. ganz unprovokativ werfe ich das ein, sozusagen als anti-euro-partei oder büso (durchausexcellente analysen bringend, aber eben mit gewissen eigenheiten behaftet, die grund genugn sind für dich, die pluralität zu verengen, stimmts?)

    knallhart gesagt: es gibt grenzen der zusammenarbeit für mich und auch für dich, oder? das ich die pdv und die npd oder die böso hier in keinster weise miteinander vergleichen will, sollte klar sein.

    warum meine grenzen bei der pdv liegen (npd und büso stehen ja hier gar nicht zur debatte), dass habe ich mehrmals klar formuliert. der rest steht weiter oben in meinen antworten an dich. du weißt, dass ich dich respektiere und deine arbeit sehr gut finde, auch wenn wir immer mal wieder anderer meinung waren. oft habe ich wege gefunden, kompromisse zu machen und immer wieder auch verständnis aufgebracht für positionen, die mir erst nicht so recht einleuchten und gefallen wollten, einfach das mit das “große ganze” weitergeht.

    doch hier ist für mich definitv eine schallmauer, denn es geht ja jetzt um eine art endspurt, einer suche nach NEUER UND GUTER alternative zur horroshow, oder??? wenn da aber gleich die nächtste horroshow auf dem podium sitzt, dann macht sich bei mir resignation breit, zumal du das in keinster weise nötig hast. beherrsche mich ja schon, darin nicht gleich ne rattenfänger-nummer zu sehen, aber ein fehlgriff vom feinsten ist das alle male.

    comprende amigo? wo schlägt dein herz? ;)

    nix für ungut, alter haudegen aber da wo das elend der menschen vergrößert und die macht der konzerne ins allmächtige gesteigert werden soll, da kann und will ich nicht mitgehen. ist doch auch wurscht dann, gibt ja genug, die auf den “keine steuern zug” hüpfen werden wie die lemminge.

  9. juergenelsaesser sagt:

    chicano: mon ami, so wie du argumntierst, hätte sich ron paul nie und nimmer in die repubkanische partei und ihren vorwahlzirkus mit einbringen dürfen, weil da eben ne menge leute sind, die nun wirklich jenseits der schmerzgrenze sind. aber er hat sich durchgebissen, weil er wusste, dass er die besseren argumente hat. splendid isolation bringt gar nix. – aber nun würde mich die meinung der andere zu unserem kleinen disput interessieren…

  10. chicano sagt:

    kann schon sein, jürgen, dass ich mal wieder auf der leitung stehe aber so wenig wie diesmal, habe ich mir das noch niemals vorstellen können. auch für mich fühlt es sich nicht grade fein an, wie die spaltenden axt zu schreiben, jetzt vor der konferenz, im gegenteil. aber meine motivation ist reinen herzens. ich bin bereit sehr weit zu gehen und viele opfer zu bringen für einen echten neustart zum guten für uns alle. aber es muss wenigstens hoffnung bestehen, dass ein neustart auch was neues und gutes bringt.

    bin auch gespannt auf weitere stimmen.

  11. Klaus sagt:

    Ich finde wir sollten uns von “Chiano” nicht die Konferenz kaputt machen lassen. Herr Jannich spricht doch in erster Linie als Sachverständiger weil er ein kometenter Journalist in Sachen “Euro” ist. (Focus Money) Ich halte auch nix von der der PdV.

    Wenn “Chiano” weiter Sektierertum betreiben will, dann soll er doch. Die letzte Konferenz mit fast 800 Teilnehmern war ein großer Erfolg und die neue Konferenz wird es wieder werden.

    Jürgen laß Dich nicht von Deinem Kurs abbringen.

  12. juergenelsaesser sagt:

    Klaus: Chicano ist ein verdienter Kommentator auf diesem blog – auch wenn er dieses Mal daneben liegt. Sektierer muss man ihn deswegen noch lange nicht nennen. Er meint es gut.

  13. snoopye1970 sagt:

    Ich würde mich mal freuen, mehr von Euren Vorstellungen zu lesen, wie Lebensgemeinschaften auf dem Territorium dessen, was manchen Bundesrepublik Deutschland nennen, in Zukunft aussehen soll.
    Ok, es soll wieder eine nationale Währung geben. Und wieder mehr Grenzen? Oder Grenzkontrollen?
    Und was ist mit den Ländern? Würde da etwas verändert werden?
    Entweder habe ich das noch nicht so richtig mitbekommen, oder es ist tatsächlich noch nicht da? Es ist schon wichtig, daß man sieht, was alles falsch läuft. Aber wenn man keinen guten Plan hat und wenig Hausaufgaben für die Zeit NACH einem Euro-Ende gemacht hat, dann werden sie einfach nur die Währung austauschen. Und das war’s. Dann bleibt alles beim alten.
    Auch denke, daß das System noch von zuviel Profiteuren getragen wird, die echte Veränderungen verhindern –> Existensangst, die Andreas Popp in seinen Vorträgen schon angesprochen hat. Was wollt ihr den Leuten für echte Alternativen bieten?
    Es ist leider so, daß die meisten Leute nie gelernt haben, selbständig zu denken. Die meisten lassen denken und hoffen, daß es andere für sie tun und ihnen sagen, was sie wann zum sollen. Das ist mal die momentane Situation.
    Auch würde mich interessieren, ob ihr da einen Zeitplan habt, in dem ihr welche Veränderungen umsetzen wollt.

  14. Zombie sagt:

    Der 18.2. steht unter dem Leitmotiv“Der Worte sind genug gewechselt – nun lasst uns Taten sehen!“

    Warum ist Andreas Popp nicht Referent?

  15. Schon im Begriff der Vernunft selbst, ist eine Affirmation von Transzendenz enthalten. Denn ihrem Ziel und ihrem Wesen nach ist Vernunft das Streben nach Wahrheit durch sequentiellen Ausschluß von Irrtum.

    Sie setzt also eine positive, existente Wahrheit als (noch) Nicht-Erkannte notwendig voraus, auf die wir uns dann im dialektischen Durchschreiten des Dualismus von richtiger und falscher Erkenntnis im HEGELschen Dreiertakt hin bewegen können.

    Vielleicht geht die PdV ja auf diesem Weg? Lassen wir sie halt. Jeder (!) hat das Recht, seine eigenen Fehler zu machen und daraus zu lernen.

  16. chicano sagt:

    @ joachim

    “Vielleicht geht die PdV ja auf diesem Weg? Lassen wir sie halt. Jeder (!) hat das Recht, seine eigenen Fehler zu machen und daraus zu lernen.”

    wie wahr, wie wahr, ein jeder hat das recht auch tausendundeinmal den weg einzuschlagen, der schon tausendmal zum unglück führte, oder eben einen neuen zu betreten.

    wenn vernunft die menschlichkeit ausschließen muss, dann bin ich gern unvernünftig ;)

    so wohlan ihr strahlend anzughosenträger, wohlgenährt von worten allein, fegt hinweg die schwachen, macht euch untertan, die noch zu des gevatters fabriken kriechen können und anbetend knien, vor ihrem neuen göttergestirn: vertrag, besitz und schrankenlosem recht des stärkerem, dem heiligen markt.

    habt spaß, ölt der rüstungen schultern, prüft die schilde und spitzt die speere, ihr werdet sie brauchen.

    joachim, du inspirierst mich mal wieder :)

  17. chicano sagt:

    “Die Betonung des Ordnungsrahmens und des dafür notwendigen starken Staates ist das Kernelement, das den
    Neoliberalismus vom so genannten Paleoliberalismus, also
    dem Alt-Liberalismus oder auch Manchester-Liberalismus,
    unterscheidet. Deswegen nennt man den Neoliberalismus
    in Deutschland auch meistens Ordoliberalismus. Der Paleoliberalismus vertraut auf die Selbstregulierung der Wirtschaft und weist dem Staat kaum mehr als die Rolle des Eigentumsschutzes zu. Er hat durch seine Vertreter in Chicago
    und anderswo in der Tat der Deregulierung das Wort geredet,
    aus der heraus der Kasino-Kapitalismus entstand, der
    in der Finanzkrise kollabierte und nun mit riesigen staatlichen
    Hilfsprogrammen, die weltweit tausende von Milliarden Euro
    umfassen, gerettet werden muss.”

    (Sinn 2009)

    “Bis 2050 werden fünf Prozent der Arbeitskräfte genügen.”

    “Schauen Sie in die Vergangenheit. Zehntausend Jahre haben sich Menschen andere Menschen als Sklaven gehalten. Nun reden wir uns gern ein, dass die Sklaverei abgeschafft wurde, weil wir so human geworden sind. Aber die Wahrheit ist: Durch die industrielle Revolution ist die Sklaverei überflüssig geworden. Ab einem bestimmten Zeitpunkt war es billiger, den Ofen eines Kohleofens zu füllen, als den Mund eines Sklaven.”

    “Von 1982 bis 2002 stieg die amerikanische Stahlproduktion von 75 auf 102 Millionen Tonnen. Im selben Zeitraum nahm die Zahl der Stahlarbeiter von 289.000 auf 74.000 ab. In den 20 größten Volkswirtschaften der Erde sind zwischen 1995 und 2002 mehr als 30 Millionen Arbeitsplätze abgebaut worden. Wohin sie schauen, dasselbe Bild: Die Produktion steigt, die Produktivität steigt, aber die Arbeitsplätze nehmen ab.”

    “…..Sehen Sie, ich verdiene einen Teil meines Einkommens damit, die Chefs großer Konzerne zu beraten. Wenn ich die frage, ob sie in Zukunft noch Zehntausende von Mitarbeiter haben werden, dann lachen die laut los. Die Wirtschaftsführer wissen längst, wo die Reise hingeht.”

    [……]

    Frage: Und das liegt daran, dass die Politiker ihnen nicht zugehört haben?

    “Es liegt daran, dass viele Politiker Europa lieber als Sündenbock missbrauchen, anstatt sich dem Grundproblem zu stellen: Die Arbeit verschwindet. Das will kein Politiker seinen Wählern erzählen. Statt dessen betet man immer wieder dieselben drei Pseudotheorien herunter.”

    Frage: Drei Pseudotheorien?

    “Immer dieselben drei, ja. Erstens: Wir verlieren in unserem Land Jobs, weil die bösen Unternehmer Stellen ins Ausland verlagern. Zweitens: Wir haben genug Jobs, die Leute sind nur nicht richtig ausgebildet. Und drittens: Wir haben zu wenig Jobs, weil die Sozialabgaben zu teuer sind. Alle drei Argumente sind absurd.”

    Frage: Wissen Sie, dass genau diese Argumente gerade in Deutschland diskutiert werden?

    “Natürlich weiß ich das. Ihre Regierung hat mich ja gerade erst wieder zu einem Vortrag eingeladen. Aber der Reihe nach.

    Erstens: Die Zahl der Jobs die in Deutschland verschwinden weil sie zum Beispiel nach Osteuropa oder China verlagert wird, ist verschwindend gering. Sie macht gerade mal ein Prozent der abgebauten Stellen aus. Der wirkliche Jobkiller ist der technologische Fortschritt. Aber davon hören Sie von den Politikern kein Wort. Maschinen machen sich als Buhmann eben schlechter als Chinesen oder Polen.”

    Jeremy Rifkin

    wacht auf leute. man will nicht umsonst die welt entvölkern. entweder wir lernen zu teilen oder der fortschritt wird weiterhin nur einigen priviligierten zugute kommen und das schlimmer, als jemals zuvor in der geschicht der menschheit.

    amen

  18. Tommel sagt:

    Ich kann Ihren Unmut gut verstehen chicano. Aber machen Sie das ganze nicht unbedingt an der PdV fest. Soll sie ruhig ihre Thesen vortragen. Mindestens die Bürger in Wut sprechen sich in ihrem Programm ja gegen die totale Marktfreiheit aus, genauso wie auch gegen den Sozialismus und den Kapitalismus. Die suchen z. B. nach einer anderen Lösung. Vielleicht haben die ja Ideen für einen ganz anderen Weg?

    Und selbst wenn nicht, ein Thema auf der Konferenz ist ja auch ein Volksentscheid. Ich weiß z. B. nicht viel über diese Möglichkeit. Rechtlich kann vielleicht Schachtschneider darüber Aufschluss geben (also was ist eigentlich nötig, weche Rechtsfolgen kann man daran knüpfen usw.). Das könnte durchaus interessant werden, unabhängig von einer Parteienmeinung.

    Ich überlege auch hinzugehen, zumal das in Berlin stattfindet, was die Sache noch einfacher macht.

    Das ich die PdV für nicht wählbar halte, nicht mal für das Vorhaben des Euroausstieges, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. ;-) Aber gerade deswegen ist der Blick nach einer Alternative ja eigentlich umso wichtiger.

  19. chicano sagt:

    interessiert wohl keinen…scha(n)de!

  20. Jan R. sagt:

    Herr Elsässser, wechseln Sie doch von WordPress auf vBulletin. Somit haben Sie möglichkeiten, z.B. amstimmen zu lassen, ob wir uns auf das Schweizer Modell einigen können, wer an welchen Aktionsbündnissen teilnehmen möchte etc.

  21. yilmaz sagt:

    eine gute Mischung aus Elsässer und Janich, also sozial & libertär, ist bestimmt die richtige Richtung!

  22. chicano sagt:

    lieber yilmaz

    1) welche konkreten sozialen ideen von jürgen meinen sie

    und

    2) haben sie hier nicht mitgelesen, in einigen threads? da haben sich manche wirklich mühe damit gemacht, konkrete fragen (zb. von tommel) zu stellen, die über ideiologischen statements der janich-partei hinaus, einfach fragen stellten, die kernproblematiken der liberalen idiologie aufwarfen. es kam nicht eine einzige antwort dazu. warum wohl nicht? statt antworten zu geben, wird erwartet das der eigene glaube an den allesregelnden markt religiöse züge annimmt. wer also nicht gläubig ist, der hat keine Ahnung.

    wenn eine komplizierte mathematikaufgabe im ersten rechenschritt falsch angegangen wird, wird auch das endergebnis falsch sein, auch wenn alle anschließenden rechenschritte korrekt wären.

    mischung aus jürgens (noch nicht formulierten sozialismus) und janichs libertärer richtung?

    “Aber ich würde damals noch nicht – wie ich das heute tue – gesagt haben, daß der Sozialismus nicht halb richtig, sondern ganz falsch ist. Damals würde ich noch gesagt haben: Sozialismus ist nur halb richtig.”

    Hayek 1983 in einem ORF-Interview mit Franz Kreuzer

    yilmaz; ein deregulierter markt handelt immer im interesse des “stärkeren”. der schreibt dann die gesetze.

    schauen sie sich an, wer heute das friedrich-hayek-institut finanziert. dann wissen sie, wer an seinem denken interessiert ist.

    yilmaz, noch ein bischen vom gott der libertären:

    “Es mag hart klingen, aber es ist wahrscheinlich im Interesse aller, dass in einem freiheitlichen System die voll Erwerbstätigen oft schnell von einer vorübergehenden und nicht gefährlichen Erkrankungen geheilt werden um den Preis einer gewissen Vernachlässigung der Alten und Sterbenskranken.”

    “Und der vorherrschende Glaube an “soziale Gerechtigkeit” ist gegenwärtig wahrscheinlich die schwerste Bedrohung der meisten anderen Werte einer freien Zivilisation.”

    und um ihnen den zahn von der schicken mischung zu ziehen:

    “Sozialismus und Freiheit schließen einander definitionsgemäß aus.”

    @ tommel

    sehr nett von ihnen ein paar aufmunternde worte zu hinterlassen ;) ich sehe es aber als katastrophe und offenbarungseid an, bei einem so wichtigen ereignis, wie diesem kongress gleich “die alten bekannten” auf dem podium dabei zu haben.

  23. juergenelsaesser sagt:

    chicano: Was ich nicht anz verstehe: Du findest doch COMPACT gut, hast Du geschrieben. Aber da schreibt doch Janich auch ziemlich regelmäßig! Es ist offensichtlich “trotzdem” ein Themen/Artikel-Mix entstanden, der Dir zusagte. Warum sollte das auf dem Kongress anders sein???

  24. yilmaz sagt:

    chicano: sozial muss nicht gleich kommunismus sein und libertär bedeutet auch nicht daß der stärkere den schwächeren frisst. Es wird sich schon ein passender Weg finden, nicht immer alles schwarz und weiss sehen, dazu kommt ja auch ein globaler Bewusstseinswandel.
    Wenn zudem die versteckten alternativen Energieerzeugungsformen und Antriebstechnologien aus der Schublade geholt werden, wird man in der Zukunft auch nicht mehr soviel arbeiten müssen…

  25. Tommel sagt:

    chicano:
    Aber der “alte Bekannte” ist ja da nicht allein. Vorher gibt es Vorträge von z. B. Wilhelm Hankel. Der hat in Compact mal gesagt, sein Vorbild ist John Maynard Keynes (der Erzwidersacher von Hayek in ökonomischen Fragen – die Duelle haben heute noch Kultstatus :-)). Da kann man bestimmt davon ausgehen, dass von ihm praktischere Lösungsansätze vorgetragen werden. Wie gesagt, auch die Bürger in Wut diskutieren mit auf dem Podium – die sind gegen totale Marktfreiheit. Mal sehen wie die das Problem angegangen wissen wollen.

    Dann können (und müssen) die Leute halt entscheiden, welche Ideen sie für realistischer halten.

    Die Chance, auf dem Kongress mögliche relevante Schritte kennenzulernen, ist m. E. durchaus gegeben.

  26. chicano sagt:

    yilmaz

    “sozial muss nicht gleich kommunismus sein und libertär bedeutet auch nicht daß der stärkere den schwächeren frisst.”

    bei ihnen vielleicht nicht. bei denen aber schon. nun, wenn sies nicht zur kenntnis nehmen wollen. was soll ich machen.

    “Energieerzeugungsformen und Antriebstechnologien aus der Schublade geholt werden, wird man in der Zukunft auch nicht mehr soviel arbeiten müssen…”

    in der welt, von der wir beide träumen, sicher, aber nicht in der welt der konzerne und des entfesselten marktes, wo marktschreier ihnen noch erklären, dass der zins dem kreditnehmer ein segen ist, wie der herr janich hier bereits gepredigt, yilmaz. sie glauben doch nicht, dass der konzentrierte reichtum daran interessiert sein wird, ihnen energetische freiheit zu schenken?

    “chicano: Was ich nicht anz verstehe: Du findest doch COMPACT gut, hast Du geschrieben. Aber da schreibt doch Janich auch ziemlich regelmäßig! Es ist offensichtlich „trotzdem“ ein Themen/Artikel-Mix entstanden, der Dir zusagte. Warum sollte das auf dem Kongress anders sein???”

    manchmal kann eine verschimmelte ecke, ein großes, gutes am ende vergiften. ich fürchte, dass ist hier der fall. warum den wurm in den apfel legen? was ist an den thesen denn brauchbar? eurokritiker musst du nicht mit der lupe suchen. also was ist dann? das ists, was ich nicht verstehe bei dir.

  27. yilmaz sagt:

    chicano:
    “in der welt, von der wir beide träumen, sicher, aber nicht in der welt der konzerne und des entfesselten marktes, wo marktschreier ihnen noch erklären, dass der zins dem kreditnehmer ein segen ist, wie der herr janich hier bereits gepredigt, yilmaz. sie glauben doch nicht, dass der konzentrierte reichtum daran interessiert sein wird, ihnen energetische freiheit zu schenken?”

    ich bin auch gegen einen zins und gegen die globalen Konzerne, daher auch mein Motto: sozial&libertär.
    Der konzentrierte Reichtum wird uns unsere Wünsche nicht nehmen können, die wollen nur Ängste schüren. Trotzallem, “Wir sind unser eigenes Schicksals Schmied”!

  28. chicano sagt:

    @ tommel

    sie haben natürlich recht, man muss immer das beste aus allem machen, keine frage. vom herrn hankel halte ich auch sehr viel. mich wundert einfach wie und warum so manche allianzen zustandekommen. gewisse positionierungen sind doch hier schon sehr deutlich geworden. da gibt es nichts misszuverstehen. was soll man sich davon versprechen, mit den wegbereitern der endgültigen konzernherrschaft ein süppchen auf dem herd zu erwärmen? welches heil und gut könnte der allgemeinheit daraus jemals erwachsen? das habe ich auch jürgen gefragt.

    vielleicht bin ich zu extrem manchmal. na ja, jeder hat so seine prägungen ;)

    in jedem fall wünche ich einen guten rutsch morgen und ein frohes neues jahr….auch allen anderen lesern und schreibern hier.

  29. chicano sagt:

    @ yilmaz

    „Wir sind unser eigenes Schicksals Schmied!”

    richtig, aber wir sind auch unseres unglücks schmied und das werden wir auch sein bzw. die menschen, wenn sie auf diese weg einer “pseudofreiheit” springen würden.

    man hat den staat benutzt, um sich monopole und macht zu sichern. jetzt braucht man den staat nicht mehr und will ihn abschaffen, bis auf die exekutive die den angehäuften reichtum auf “ewig” sichern soll, versteht sich, thats all. deregulierung und privatisierung, dass ist deren weisheit letzter schluss und für uns der schlussstein im kerker.

    da korrupte politiker die möglichkeit der gesetze nicht nutzen um die menschen vor gierigen psychopathen zu schützen, müssen wir die gesetze abschaffen, nein, muss man den ganzen staat abschaffen, krieg ist frieden und zinsen das glück des kreditnehmers ;) halleluja…

  30. juergenelsaesser sagt:

    chicano: man muss allianzen schmieden, um sich durchsetzen zu können. recht haben genügt nicht – recht bekommen ist wichtig! ich sag’s zum x-ten Male: Churchill und Stalin haben sich auch zusammengetan.

  31. Jan R. sagt:

    die Sache ist ganz einfach:

    jeder hat seine stärken und nicht jeder muss in allen bereichen recht haben. deshalb muss man ihn aber nicht angreifen. beispiel:

    wilhelm hankel hat von währungen viel ahnung, aber nicht von politik. und dass die auch die kleinen leute ohne zins und inflation viel reicher wären als sie es sind, scheint hankel auch nicht verstanden zu haben.

    lösung: hankel hat in sachen währung einiges, aber nicht alles zu sagen und muss dazu lernen.

    oliver janich hat von politik ahnung, aber seine meinung zu wirtschaftsfragen scheint umstritten zu sein. lösung: man setzt ihn in politischen fragen ein und in den ökonomischen fragen leute wie bernd senf und wilhelm hankel.

  32. Tommel sagt:

    chicano:
    Das Problem ist, es besteht tatsächlich Handlungsbedarf. Das derzeitige Eurokonzept mit seinem Leitzins als Steuermittel kann der Situation aller Beteiligten nicht gerecht werden. Den totalen Crash abzuwarten wäre theoretisch auch noch möglich, aber wenn der so verläuft, dass derzeitige Machtstrukturen eher noch gerstärkt daraus hervorgehen, haben wir auch nichts gewonnen (und das kam in der Geschichte dummerweise schon vor).

    Daher stellt sich die Frage, haben wir Möglichkeiten, die Stellung auf dem Schachbrett für uns günstiger zu gestalten? Und das schließt für mich auch die Frage ein: selbst wenn ein Crash kommt, kann man unsere Position für diesen Fall verbessern? Wenn ich Möglichkeiten finden kann diesem Ziel näher zu kommen, dann ist ist es mir eigentlich Rille, ob die PdV in einem Teilbereich einer Meinung mit mir ist und einen solchen Schritt dann mitträgt (eigentlich ist es dann sogar gut, wenn sie zumindest diesen Schritt mitmacht).

    Für mich ist aber wichtig, dass eine Wahlalternative, die mir zusagt!, einen bestimmten Weg gehen möchte, den ich bereit bin mitzutragen. Daran mache ich mein Handeln fest. Ich würde nicht die PdV wählen, nur um irgendwie den Euro loszuwerden. Da wäre mir der Preis zu hoch. Wenn aber bei einer Alternative ein bestimmbarer Kurs absehbar ist, wie dann mit der neuen Situation umgegangen werden soll, unterstütze ich diese. Die Konferenz bietet bestimmt Möglichkeiten Alternativen kennenzulernen – hoffe ich zumindest.

    Von mir ebenfalls einen guten Rutsch für alle.

  33. Jan R. sagt:

    ich stimme Tommel zu.
    Wer wie Ciano denkt, mag vielleicht in einigen Punkten recht haben, doch er blockiert. Da wird noch über Wirtschaftstheorie diskutiert, während die EUROGENFOR einmarschiert.

  34. chicano sagt:

    “Churchill und Stalin haben sich auch zusammengetan.”

    prinzipiell gebe ich dir ja recht. ich wette aber: mit keinem der beiden könntest du dich jemals identifizieren.

  35. chicano sagt:

    wenn alle es anders sehen als ich bzw. da chancen sehen, wo ich nur probleme sehe, dann muss ich meinen standpunkt (erst recht) gut überdenken. das werde ich tun.

    nochmals…guten rutsch allen. man liest sich im neuen jahr. so gott will ;)

  36. Jan R. sagt:

    Und ich habe noch eine Idee, wie man den Bundestag und seine Söldner schachmatt setzen kann. JUHU!!! Es lebe die Kreativität!

  37. juergenelsaesser sagt:

    chicano: eben! janich ist nicht so schlimm wie churchill und elsässer ist kein stalin – also müsste es ja irgendwie gehen, oder? Gutes Neues, mein Lieber!

  38. chicano sagt:

    warum mag ich dich nur so? ;)

  39. chicano sagt:

    @ o. janich

    bischen quergelesen und auf einen sehr guten artikel gestoßen, zu einem thema, dass ich auch schon ein weilchen aus anderem aber ebemso kritischen blickwinkel scanne.

    meine meinung zu ihren liberalen träumen bleibt unangetastet.

    aber respekt und lob ringt mir dies ab:

    http://www.kopp-online.com/hintergruende/geostrategie/oliver-janich/gorbatschow-droht-mit-drittem-weltkrieg-wenn-2-12-nicht-die-sozialistische-weltregierung-der-neuen-.html;jsessionid=2FFFCDEB8CD6DE22926B08DE1FD1E1DA

    sie treffen den nagel auf den kopf. (diesen einen satz mal ausgenommen: “dass vor allem die Ärmsten in einer Marktwirtschaft profitieren.”)

    so oder so und bei aller kritik der letzten tage von mir, wünsche ich auch ihnen einen guten rutsch ins spannende 2012.

    by the way…wie passt es eigentlich zusammen, dass “hayekaner” wie hannes androsch, in einer “roadshow des hayek-institutes”, mit anderen eurogegnern ua. hankel, gegen den euro wettern (hier: http://www.go-ahead.at/summit/files/press/press_101108-01.pdf)

    und gleichzeitig (angeblich) einer der größten sponsoren von fishermann-friends cfr-ableger (european council on foreign relations) ist?

    “Finanzierung

    Der ECFR sichert seine Arbeit durch finanzielle Zuwendungen mehrerer Gönner und Stiftungen. Zu den größten Unterstützern gehört der amerikanische Börsenspekulant und Milliardär George Soros bzw. das Soros Foundation Network. Soros unterstützt viele Stiftungen, die alle das Schlagwort „offene Gesellschaft“ gemeinsam haben und bezeichnet sich selbst als Philanthrop. Aber auch die britische Milliardärin Sigrid Rausing, in der Szene der Nichtregierungsorganisationen keine Unbekannte und mit ihrer eigenen Stiftung Menschenrechte fördert, gehört zu den Finanziers. Daneben gehören noch die in der Europapolitik engagierte spanische Denkfabrik FRIDE, die Communitas Foundation, ein Career Netzwerk, das sich der Elitenförderung verschrieben hat und der österreichische Industrielle….

    Dr. Hannes Androsch

    ….zum Kreis der größten Spender.”

    sehr, sehr seltsam das ganze spiel und mich würde brennend interessieren was sie herr janich und auch du, jürgen, davon hälst, denn auch wenn man niocht paranoid ist, wird es immer schwieriger überhaupt noch irgendeinem öffentlichen akteur vertrauen zu können.

    freu mich im neuen jahr auf eure meinungen dazu…

  40. Jan R. sagt:

    das sollten oliver janich und konsorten wissen:

    die system-drohnen sammeln jedes kleine stück dreck über personen, die eines tages vll. mal gefährlich werden könnten – und packen es immer genau im rechten momen aus. wie jetzt bei ron paul:

    http://www.welt.de/politik/wahl/us-wahl-2012/article13787815/Freiheitskaempfer-Rassist-Schwulenhasser-Antisemit.html

  41. Jan R. sagt:

    Ich wünsche Dir ein gesegnetes neues Jahr und einen guten Übergang in 2012. Zu dieser Gelegenheit beschreibe ich einige Dinge, die ich im vergangenen Jahr beobachten konnte und habe auch eine frohe Botschaft.
    Einige von uns nehmen die globalen und nationalen Geschehnisse der letzten Monate und Jahre mit Ohnmacht wahr und die meisten von uns interessieren sich für diese Dinge auch nicht.
    Doch inmitten dieser Unordnung habe ich zwar keine Glück versprechende oder Hoffnung bringende, jedoch, und das ist etwas wertvolleres, eine frohe Botschaft für das neue Jahr und die darauf folgende Zeit. Eine Botschaft, die befreiend wirken soll, indem sie zum nachdenken und zum sich entwickeln anregt.
    Möglicherweise kann ich dich „be-geistern“ und ein wenig Licht ins Dunkel unserer Zeit bringen.

    Rückblende
    In den letzten Jahren hat sich einiges auf der Welt grundlegend verändert und in vielen Existenzen unserer Mitmenschen und Mitbürger drückt sich dies bereits aus. Es geschehen Ereignisse von globalem Ausmaß und Entwicklungen werden in einer bisher nicht erlebten Geschwindigkeit und in einer immer höheren Geschwindigkeit vorangetrieben.
    In den USA konsumiert, wie man hört und liest, mittlerweile jeder dritte erwachsene regelmäßig Kokain oder Marihuana. Jeder sechste US-Amerikaner ist auf Food-Marken angewiesen, was für diese Menschen die totale Verarmung und den Wegbruch jeglichen sozialen Standes bedeutet. Es werden in den USA seit einigen Wochen Gesetze erlassen, die jeden Anschein von Demokratie endgültig verschwinden lassen und in diesem einstigen, stolzen Land der unbegrenzten Möglichkeiten, im wahrsten Sinne des Wortes den Kommunismus etablieren.
    Unsere deutschen Politikdarsteller haben, einmal abgesehen von dem der Zeit des Nationalsozialismus, mit einer nicht für möglich gehaltenen Arroganz so viele und so folgenreiche Verfassungsbrüche begangen, wie es sonst nie zuvor in der Geschichte unseres Landes stattgefunden hat, indem man unter anderem Staatsschulden von halb Europa auf unser Land sozialisiert hat. Tatsächlich ist es so, dass der verdiente und hart erarbeitete Wohlstand des Deutschen Volkes verpfändet und, ZUMINDEST INNERHALB dieses Systems, für alle Zeiten verunmöglicht wurde, weil bereits für die Zukunft vorweggenommen, immer größer werdende Teile unserer zukünftigen Einnahmen unwiederbringlich privatisiert wurden.
    Es ist absehbar, dass Arbeitsplätze abgebaut werden, Kürzungen von Sozialleistungen durchgesetzt werden und Vermögensabgaben gefordert werden.
    Ohne auf weitere Einzelheiten einzugehen, können wir zusammenfassend beobachten, wie in zunehmendem und an Absurdität kaum noch zu übertreffendem Maße jene Dinge, die auch schon vorher nicht wirklich in Ordnung waren, noch sehr viel mehr und ganz bewusst und gezielt in Unordnung gebracht wurden.

    Die frohe Botschaft
    Jede Medaille hat zwei Seiten. Auf der einen Seite sehen wir in zunehmendem Maße, dass Dinge, die wir seit Jahrzehnten für selbstverständlich und sicher hielten, nicht mehr sicher sind. Viele von uns erkennen, dass Politiker keine Politiker, sondern nur Politikdarsteller sind und dass von unserem Vater Staat nicht weiter übrig bleibt, als eine Bande von Räubern, wenn man einmal alle Gesetze wegnimmt. So formulierte es auch der Papst bei seiner Ansprache am 23. November im Deutschen Bundestag.
    Doch wo Dinge wegfallen, entsteht Platz für neues. Und es liegt an jedem einzelnen Mensch, diese entstehenden Räume für die Freiheit seiner eigenen Person und der Gemeinschaft zu nutzen. Hierzu muss man sich fragen, was Freiheit überhaupt bedeutet. Für mich bedeutet in dieser Zeit Freiheit, zum einen Verantwortung zu übernehmen und sich an den Früchten des eigenen Handelns zu erfreuen.
    Dieses Übernehmen von Verantwortung bedeutet aber, sich von dem Gedanken zu lösen, dass unser heutige System, sprich die öffentlichen Institutionen und ihre Menschen, wie Universitäten, Krankenkassen, Krankenhäuser, Ärzte, Medien, Politiker usw. Verantwortung für uns übernehmen oder für uns verantwortungsvoll handeln und dass wir diese Dinge umsonst erhalten und nützen können sowie, dass diese Dinge in der Regel wohlwollend für geschaffen worden sind.
    Statt sich regelmäßig vom Tagesschau-Sprecher informieren, bzw. „in Form“ bringen zu lassen, sich durch Unterhaltungsshows und Sportsendungen unterhalten, bzw. „unten halten“ zu lassen, können wir Medien suchen, die finanziell und somit politisch unabhängig sind sowie uns fragen, was wir sonst noch konstruktives mit unserem Leben anstellen können sowie uns fragen, wofür wir alles Zeit gewinnen, wenn wir unseren Fernseher ganz einfach aus dem Fenster werfen und all die Alkoholgetränke im Regal stehen lassen, mit denen viele von uns sich regelmäßig bis ins Koma saufen.
    Auch kann man den Wunsch, besonders reich an Vermögen zu sein, durch all die Dinge ersetzen, die man tun kann, wenn man sich nicht um Vermögen kümmern muss. Damit meine ich, sich mit seinen Mitmenschen zu beschäftigen, Dinge zu tun, mit denen man anderen Menschen und sich selbst Freude und Begeisterung bereiten kann.
    Was von all den Dingen, die ich Jahrelang in Medien gesehen habe, brauchen wir wirklich für ein frohes Leben? Welche Dinge haben uns in unseren Leben wirklich Frohsinn und Begeisterung bereitet?
    Ehemalige Studenten der Volkswirtschaftslehre haben festgestellt, dass ihre damaligen Professoren nie erklärt haben, wie Geld eigentlich funktioniert. Und manche Studenten der Naturwissenschaften kommen heutzutage ins Stutzen, wenn sie hören, was ihnen an unseren Indoktrinationsanstalten – Entschuldigung, ich meinte natürlich Universitäten – über den Klimawandel, z.B. über den ansteigenden Meeres-Spiegel erzählt wurde und noch immer wird. Manch einer fragt sich auch, warum es im Sommer 2011 relativ kühl war, wo wir doch den Klimawandel haben. Könnte es vielleicht sein, dass man an den Universitäten sehr viel mehr unnützes, so genanntes „Wissen“ vermittelt bekommt, als man allgemein glaubt? Könnte man sich fragen, was passiert, wenn mein Professor zum Beispiel von einem Pharma-Unternehmen bezahlt wird, also von dessen Wohlwollen abhängig ist?
    Und einige von uns kommen möglicherweise sogar auf die Idee, sich zu fragen: Wenn unsere Politik-Darsteller, unser Banksystem und unser Geldsystem nicht für uns, sondern gegen uns arbeiten – was können wir dagegen tun oder viel besser: was können wir DAFÜR tun, damit das geschieht, was wir, die Bevölkerung, wollen, was können wir dafür tun, damit wir Geld haben, welches NICHT an Wert verliert, was können wir tun, um Banken zu haben, die für uns und nicht gegen uns arbeiten, was können wir tun, damit wir Universitäten haben, die ergebnisoffen forschen? Die Antwort ist sehr einfach und so viel Wahrheit, dass man sich mit diesem Satz eine Weile gedanklich auseinandersetzen muss:
    Wir übernehmen Verantwortung und tun alle diese Dinge als kleine Gemeinschaften von Bürgern einfach selbst,

    und zwar in Institutionen und Strukturen, die wir Bürger geschaffen haben, und nicht Politik-Marionetten und System-Drohnen und System-Söldnern.
    Dieses E-Mail ist natürlich nicht der richtige Platz, um diese Fragen weiter zu spinnen und zu erleutern, aber vielleicht geht Dir ja an dieser Stelle ein Licht auf.
    Zumindest aber sind solche Gedanken sehr hilfreich, wenn sie zeigen in etwa auf, welche Gedankengänge erforderlich sind, damit unsere Welt wieder so wird, wie wir sie wirklich brauchen und nicht so, wie man uns erzählt, wie sie sein müsse.

    Der Schlüssel liegt in den Worten
    – selbstständig,
    – verantwortungsvoll,
    – wohlwollend,
    – immer gewinnbringend für die Gruppe und mich selbst,
    – spontan.

    Letzteres bedeutet auf sein Herz hörend, aber auch mit ausreichend, aber nicht zu viel Verstand. Und das nicht nur im Staatswesen, sondern in allen Bereichen des Lebens.

    Herzliche Grüße
    Jan

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