Elsässers Blog

1.9. Berlin: Elsässer/Timtschenko: "Krieg gegen Russland", Halong-Hotel, Leipziger Str. 54/55, 19 Uhr

Schattenregierung plant Angriff auf Iran

Aus aktuellem Anlass: Auszug aus Jürgen Elsässers jüngstem Buch “Die Schattenregierung”

Dick Cheney, Bushs Vize, macht aktuell wieder von sich reden: Die USA sollten, falls Iran die Drohne nicht zurückgibt, militärisch intervenieren und das Ding zurückholen. Klingt irre, was nicht heißt, dass es nicht ernst gemeint ist … Leider wird immer wahrscheinlicher: Krieg gegen Iran steht im Frühjahr an. Wenn Sie in Ihrem Verwandten- und Freundeskreis dafür bzw. dagegen etwas Bewußtsein bilden wollen, verschenken Sie doch zu Weihnachten mein aktuelles Buch “Die Schattenregierung. Von 9/11 bis Obama” (120 Seiten, 8.80 Euro, bestellbar auch über info@juergen-elsaesser.de). Oder noch besser: Lassen Sie sich das Buch schenken, indem Sie COMPACT-Magazin abonnieren oder ein Abo verschenken. (Das Buch kann auf dem elektronischen Abo-Formular kostenlos dazu bestellt werden). Und nicht vergessen: Am 5. Januar referiere ich zum Thema “Kriegslügen gegen Iran – Israel bereitet den Erstschlag vor” (Viethaus, Berlin-Mitte, Leipziger Str.54, 19.00 Uhr).

So, nun der Auszug aus meinem Buch “Die Schattenregierung”:

Die selbe Schattenregierung, die den Angriff auf Irak im Jahr 2003 erfolgreich durchgedrückt hatte, wollte in der Folge auch einen Krieg gegen den Iran organisieren. „Unter der Leitung von Douglas Feith arbeiten zivile Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums gemeinsam mit israelischen Planern und Beratern potenzielle Ziele für den Einsatz von Atom- und Chemiewaffen sowie Raketen im Iran  aus“, fasste Seymour Hersh zu Jahresanfang 2005 Informationen zusammen.2 „Sie bringen eine Menge alter Schlachtrösser aus den Tagen von Reagan und Iran-Contra in einer Art Küchenkabinett außerhalb der Regierung zusammen, um Papiere über die Iran-Politik zu schreiben,“ sagte ein Insider.3

Wieder arbeitete die Cheney-Seilschaft hartnäckig daran, den mäßigenden Einfluss des Außenministeriums auf den Präsidenten zu neutralisieren und auszuschalten. In der zweiten Amtszeit von Präsident Bush führte die bisherige Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice das State Department. Colin Powell, ihr Amtsvorgänger, sagte nach seinem Ausscheiden in einem Interview mit dem US-Fernsehsender ABC im Mai 2005, er fühle sich „furchtbar“, weil er die Lügen von den irakischen Massenvernichtungswaffen unterstützt habe, etwa in seinem berüchtigten Vortrag vor dem UN-Sicherheitsrat im Februar 2003. Dies sei ein „Schandfleck“ in seiner Karriere.

Aber Rice war den Neokonservativen in der Iran-Frage nicht weniger unbequem, als es Powell beim Irak gewesen war, wie sich aus einem Vortrag von David Wurmser, Cheneys Nahostberater, vom Frühjahr 2007 ergibt. Nach Recherchen von Mearsheimer / Walt erklärte er, „der Vizepräsident sei unzufrieden mit der Außenministerin – und dem Präsidenten -, weil sie den diplomatischen Weg überhaupt erwogen; Cheney sei dagegen daran interessiert, mit Israel zusammen eine Militärstrategie zur Ausschaltung des iranischen Atomprogramms zu erarbeiten, die er dem Präsidenten verkaufen konnte.“

Neben Feith war John Hannah Koordinator der anti-iranischen Kampagne, der an Stelle des abgetretenen Libbys (vgl. S. xy) nun als Cheneys Sicherheitsberater fungierte. Er war unter Bush senior Redenschreiber im Außenministerium gewesen und danach im Washington Institute for Near East Policy untergekommen, einem Thinktank der Likud-Lobby. Insider verspotteten ihn als „Dschihad John“, aufgrund seiner „muskulösen Rhetorik“ bei der Behandlung von Nahost-Fragen. Er lehnte Verhandlungen mit Syrien und Iran von Anfang an ab. „Druck von außen“ sollte die verhassten Regime zum Kollabieren bringen. Darüber hinaus diente David Wurmser Cheney als Nahostberater und als kurze Verbindung zu israelischen Stellen, etwa mit Uri Lubrani vom Likud.4

Druck aus Tel Aviv

Schon seit Beginn der 1990er Jahre hatte Tel Aviv die US-Regierung gedrängt, gegen den Iran vorzugehen. Der damalige Außenminister Ben Eliezer sagte etwa vor dem Golfkrieg 1991: „Der Irak ist ein Problem (…). Aber Sie müssen das verstehen – meiner Meinung nach ist der Iran heute gefährlicher als der Irak.“

Doch mit dem Amtsantritt von Präsident Bill Clinton 1993 setzten sich in den USA realistische Kräfte durch. Nach dem Golfkrieg 1991 wollte der Demokrat im Weißen Haus keine weitere militärische Zuspitzungen, sondern favorisierte das Konzept des „dual containment“: Über eine „doppelte Eindämmung“ sollten Irak wie Iran in Schach gehalten werden. Dies führte zu einer Verschärfung des Sanktionsregimes gegen beide Staaten, aber nicht zu einem militärischen Showdown.

Gegen den imperialistischen Pragmatismus der Clinton-Ära formierte sich 1996 das operative Bündnis, das nach 9/11 tonangebend im Weißen Haus werden sollte: Die Studie „A Clean Break“ , eigentlich eine Handlungsempfehlung für den damaligen israelischen Premier Benjamin Netanjahu, war bekanntlich ein Gemeinschaftswerk von Richard Perle, David Wurmser  und  Douglas Feith auf der einen und israelischen Likudniks auf der anderen Seite. Dieses Dossier sah nach einem erfolgreichen Regime-Change im Irak ein Vorgehen gegen „Syrien und Iran als die eigentlich Verantwortlichen“ vor. (vgl. S. xy)

Diesem Stufenplan entsprechend forderte der israelische Botschafter in Washington im Mai 2003, gleich nach dem Fall von Bagdad, Amerika müsse „die Angelegenheit zu Ende bringen. Wir sind nach wie vor Gefahren ähnlichen Ausmaßes von Syrien und dem Iran ausgesetzt“. Wenige Tage später berichtete die New York Times, dass auch in Washington die Sorgen über die iranische Bombe zunähmen; außerdem „bläuen die Israelis uns ständig ein, wir müssten das Problem ernst nehmen“.

Parallel dazu baute die Cheney-Fraktion innerhalb der Administration Druck auf. Anfang Juni 2003 schrieb der Forward: „Neokonservative innerhalb und außerhalb der Administration drängen auf aktive Bemühungen für einen Regimewechsel in Teheran. Seit einigen Wochen tauchen Berichte von möglichen verdeckten Aktionen auf.“

Ein neues 9/11?

Offensichtlich wollte Cheney bereits Ende 2003 gegen Iran losschlagen. Der Auslöser sollte ein Terroranschlag wie bei 9/11 werden. Zur Weihnachszeit häuften sich Warnungen wegen eines erneuten Massakers über den Jahreswechsel, es gab Hinweise auf New York, Washington und Las Vegas als Ziele. CIA-Chef George Tenet berief eine Krisensitzung des Principals Committee ein, geladen waren die wichtigsten Minister und Entscheidungsträger von Geheimdiensten und Sicherheitsorganen, der Präsident selbst war abwesend. Tenet alarmierte die Teilnehmer mit Warnungen vor einer Atombombenexplosion in einer amerikanischen Stadt. Cheney griff den Ball auf und sagte, ein atomarer Sprengkopf könne unmöglich zum Einsatz kommen, wenn die Fäden nicht von einem Staat gezogen würden. Da man Russland und auch den Irak mittlerweile ausschließen könne, bliebe nur der Iran übrig. „Wir müssen sofort ein Nonpaper an den Iran schicken“, zitierte ein Teilnehmer der Runde den Vizepräsidenten.5 Das bedeutete, dass die Depesche keinen offiziellen Briefkopf haben und auch sonst nicht als förmliche Demarche der US-Regierung aufgemacht werden sollte. „Aber der Text sollte kristallklar sein“. Cheney habe vorgeschlagen: „Wenn das (ein atomarer Terroranschlag) passiert, werden die Konsequenzen für Iran unvorstellbar schwerwiegend sein.“ Im diplomatischen Sprachgebrauch war diese Formulierung ein Synonym für den Einsatz militärischer Gewalt.

Man muss sich vor Augen halten, dass Tenet nicht den mindesten Anhaltspunkt dafür hatte, dass Teheran – wo zu jenem Zeitpunkt noch der reformorientierte Präsident Mohammad Chatami im Amt war – mit den Anschlagsindizien etwas zu tun hatte. Aber die Nukleardrohung paralysierte die Debatte im Principals Comitee: General Peter Pace, der Vertreter des Oberkommandos der US Army, sagte nach Tenets Ausführungen, wenn das wahr sei, müsse man die Entscheidungsträger nicht mehr aus den Weihnachtsferien zurückholen, dann „dann sind wir sowieso alle tot“.6 Die konsternierte Runde ließ sich von Rumsfeld überrumpeln, schnell Beschlüsse zu fassen und ein offizielles Protokoll aufzusetzen, „falls es schief läuft“. Dann kam Cheney mit seinem Vorstoß für ein Non-Paper. Es wurde verabschiedet, ohne dass der abwesende Präsident konsultiert wurde. Cheney wollte unbedingt Geschichte machen. Wäre ein Terrorangriff passiert, hätte der Krieg gegen Iran sofort beginnen können.

Doch es passierte nichts. Sylvester verstrich ohne Terroranschlag. Am 10. Januar 2004 hob die Homeland Security die Alarmstufe Orange auf. Es sieht sogar so aus, als ob Cheneys Non-Paper dem Iran gar nicht übermittelt wurde, weder über die Schweizer Botschaft (die als Ersatz für die geschlossene US-amerikanische fungiert), noch über den britischen Geheimdienst (der ebenfalls Kanäle in Teheran hat). „Hat Bush den Vorschlag Cheneys zurückgewiesen?,“ rätselt  Gellman. Sogar seine Iran-Experten in der US-Regierung hätten es ihm nicht sagen können, wundert sich der Autor.

Jedenfalls bleibt festzustellen, dass die Schattenregierung zu Jahresende 2003 erneut versucht hatte, die offiziellen Strukturen zu umgehen und selbst US-Politik, ja sogar Weltpolitik zu machen. Gellman fasst zusammen: „Was nahestehende Beobachter des Neujahr-Alarms umgehauen hat, war Cheneys Entschlossenheit, sein eigenständiges Vorgehen. Einige waren verwundert, warum der Präsident solch eine Zusammenkunft verpasst haben könnte, selbst wenn er danach vermutlich gebrieft wurde. ‘Man weiss doch, wer in einem Raum das Sagen hat. Man weiß, wer in einem Treffen das Sagen hat. Cheney hatte das Sagen, sagte ein Zeuge.“7

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11 Responses

  1. Anonym sagt:

    “Solche Irren regieren uns”, sagte man 1968. Irgendwann stecken die die Welt noch in Brand…

  2. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Vielleicht gar nicht übel, wenn gegen die Atommächte enetrgische Maßnahmen ergriffen werden. Denn erstens haben die Atommächte anläßlich der Unterzeichnung des Sperrvertrages BINDEND zugesagt, sie würden ihrerseits ihre Atomwaffen verschrotten. Außerdem ist es ohnehin ein Kriegsverbrechen, Massenvernichtungswaffen gegen Zivilisten einzusetzen, wie in Hiroshima oder Dresden.

    Die groteske Farce mit den gebrochenen Abrüstungsversprechen der Großmächte heute erinnert stark an die einzige Zusage, die die Sieger des WKI im Versailler “Friedens”-Vertrag machten: Sie würden selbst völlig abrüsten, sobald Deutschland abgerüstet habe. Natürlich haben sich die Mächte auch damals nicht an ihre bindende Zusage gehalten. Nach endlosen, fruchtlosen Vorstellungen und Beschwerddeen Deutschlands und weitgehenden Abrüstungsvorschlägen Deutschlands bis 1934 (!!) verließ Deutschland enttäuscht die “Abrüstungs”-Konferenz und den Völkerbund.

    Ja, bloß gehört der böse Iran eben gerade NICHT zu den Atommächten.

    Jeder Sachverständige weiß genau, daß der Iran ganz sicher keine Kernwaffen entwickeln wird. Selbst mit einem Anfangsbestand von einigen Sprengköpfen wäre er keine Gefahr für irgendwelche Mächte, selbst für Israel. Denn Israel verfügt über die “Zweitschlagskapazität” dank der mit Atomraketen bestückten U-boote, die der deutsche Steuerzahler Israel (fast völlig) geschenkt hat. Selbst wenn der Iran imstande wäre, ein Dutzend atomare Sprengköpfe auf Palästina abzufeuern, könnte Israel mit seinen vielen Hunderten von Kernwaffen den Iran auslöschen. Und selbst wenn ein iranischer Erstschlag Israel vollkommen zerstören würde, könnten die brd-U-Boote Israels im Zweitschlag noch immer jeden Gegener auslöschen. Da der Iran (und jeder vernünftig Denkende) das genau weiß, wird er mit Sicherheit keine Bombe bauen.

  3. rubo sagt:

    Das ist alles von Ihnen unzweifelhaft unterlegt, aber zur beschriebenen Unzufriedenheit Chenyes mit Condolezzza Rice
    fällt mir ein, daß sie es war, die vor Ende des letzten Israel-Krieges gegen Libanon, als schon Waffenstillstand beschlossen war, öffentlich die Israelis aufforderte weiterzumachen mit ihren Bombardements. Die Wiedergabe in ARD/ZDF ist mir unvergessen.
    Ich glaube, Frau Clinton muß davon noch was lernen, obwohl Ihr freudiges Gekicher neben dem Leichenbild Ghadaffis auch schon so mittelalterlich wie die US-Folterhöllen war. Die deutschen Nachäffer gibts bekanntlich schon.

  4. Dr. Gunther Kümel. Dezember 15, 2011 at 18:28

    Da der Iran (und jeder vernünftig Denkende) das genau weiß, wird er mit Sicherheit keine Bombe bauen.

    Hm… Er wird sich aber auch überlegen, warum z.B. Nordkorea nicht angegriffen wird und zu dem Ergebnis kommen, daß die Bombe ein guter Schutz ist.

    Erst wenn der Iran die Bombe hat, ist er sicher und kann in Frieden leben. Obomba, Killary & Co bombsen nur dort, wo sie keine nennenswerte Gegenwehr befürchten müssen.

    Sind halt alles kleine Helden, die “Demokraten”.

  5. Anonym sagt:

    Nordkorea hat die Bombe doch erst ein paar Jahre. Man hat Jahrzehnte Zeit gehabt, das Land anzugreifen. Der Grund, warum man das nicht gemacht hat, ist ein anderer:

    Da gibt es absolut nichts zu holen!

    Im Grunde wissen das die Kims auch sehr genau. DIe Nord-koreanische Bombe sollte nie der Abschreckung dienen, sondern als Druckmittel bei Verhandlungen, um Gegenleistungen zu erpressen. Denn die Atombombe ist das einzige, was dieses Armenhaus noch irgendwie wichtig macht.

  6. mossad-doktor sagt:

    bullinger: gut auf den punkt gebracht ! also kann der iran schon daher keine bessere lösung finden, als selbst ans werk zu gehen. sicher ist sicher und besser ist besser.

  7. chicano sagt:

    @ joachim

    “Erst wenn der Iran die Bombe hat, ist er sicher und kann in Frieden leben. Obomba, Killary & Co bombsen nur dort, wo sie keine nennenswerte Gegenwehr befürchten müssen. ”

    ganz so einfach ist nicht fürchte ich. wenn man beobachtet, was für ein gefährliches spiel die usa/natomächte treiben mit der einkreisung russlands. die russische kraft im sinn einer nuklearen abschreckung wird systematisch untergraben, was uns bereits jetzt an den rand des schreckens bringt.

    es sei denn auch hier greift die theorie, dass auch diese beiden mächte einer “höhreren macht” dienen und nur das angst-spiel spielen um schließlich alle völker unter das joch der nwo zu zwingen.

  8. mossad-doktor sagt:

    anonymous: nein also ich glaube eher, daß der grund warum nordkorea noch nicht angegriffen wurde ist, daß die amerikaner u. westländer wisseN: wer sich mit kim jong anlegt, der macht sich automatisch auch peking zum feind. und das werden die natoleute nie im leben wagen – bei der machtkonstellation, die china so gemacht hat, wie es heute ist: nämlich ein 1. kaum verzichtbarer wirschaftspartner und 2. eine militärmacht, die längst von usa und europa mit einem grollenden respekt beäugt wird: zwar mit unterdrücktem protest, aber ohne jede möglichkeit der erfolgreichen “bekämpfung”. ob nun als rivale oder als unentbehrlicher (wenn auch gefürchteter/beargwöhnter nachbar; chinas einflußsphäre zu anzutasten ist purer selbstmord.

  9. lunaria sagt:

    Der Umgang mit nuklearen Waffentechnik durch die Militärs entzieht sich jeder Transparenz und demokratischer Kontrolle -überall auf der Welt.die Tarnung ist so perfekt, dass sogar jegliche Sensibilität für die Bedeutung dieser Grundfrage des menschlichen Lebens -jetzt und in Zukunft-, in der Bevölkerung
    fehlt.

    Weiter:

    1. Chemtrails sind Unsinn, Desinfos. Wichtig scheint hier die Tatsache, dass Abgase von Flugzeuge nicht unerheblich zur Beeinflussung der Atmosphärenchemie beitragen, ganz primär die Ausbringung von Stickoxiden in der höheren Troposphäre/Tropopause und in der Schicht mit der max. Ozonkonzentration (zw. 20-30 km), wo die Schädigungen durch Flugabgase am effektivsten sind bzgl. Ozonabbau und CO2-Anreicherung. Hier dürfte global gesehen quantitativ und qualitativ das Militär wohl führend sein. Mir sind übrigens keine Statistiken bekannt. Gibt es Daten zum Beitrag des Militärflugverkehrs (incl. militärische Transporte durch Zivilflugzeuge) an der globalen CO2-und NOx-Emission? Ein schwarzes Loch.

    2. Ganz schlimm für die Aufklärungsbewegung sind die Gerüchte über sog. „Erdbeerwaffen“… Diesen unmöglichen Hirngespinsten liegt geophysikalisch der Lithospäre-Ionosphären-Kopplungsmechanismus zu Grunde, d.h. die Aussendung von langwelliger Radiostrahlung(OLR) bei – sagen wir mal- seismischen Spannungszuständen, Ausgasungsprozesse (Radon,…) im oberen Erdmantel, signifikante Wolkenformationen(Erdbebensignalwolken) und Anomalien in der Ionosphäre; einige Tage vor dem Erdbeben über dem Epizentrum.

    http://arxiv.org/abs/1105.2841

    http://www.technologyreview.com/blog/arxiv/26773/

    Diese natürlichen Phänomene sind Begleiterscheinungen und gehen Geoeruptionen ein bestimmter Form voraus, sie werden daher zur Erdbebenfrüherkennung geophysikalisch erforscht.

    Ich finde es extrem auffällig, dass diese zwei wichtigen Phänomene nicht seriös in den Medien öffentlich behandelt werden. Sie werden damit (absichtlich?) dem verbreiteten Missbrauch überlassen

  10. Föhnix sagt:

    Passend zur Reaktivierung von Cheney’s Schattenregierung tritt auch der “Lord of Darkness” Richard Perle wieder auf den Plan. Der “Experte” für Massenvernichtungswaffen meint im RT-Interview, es wäre gerechtfertigt, Länder anzugreifen, weil sie ZUKÜNFTIG Massenvernichtungswaffen haben wollen KÖNNTEN. Die Dame von RT gibt ihm ordentlich Contra.

  11. “Hm… Er wird sich aber auch überlegen, warum z.B. Nordkorea nicht angegriffen wird und zu dem Ergebnis kommen, daß die Bombe ein guter Schutz ist.

    Erst wenn der Iran die Bombe hat, ist er sicher und kann in Frieden leben. Obomba, Killary & Co bombsen nur dort, wo sie keine nennenswerte Gegenwehr befürchten müssen.”

    Die nennenswerte Gegenwehr Irans wird auch ohne Nuklearwaffen so ausfallen, dass USA sie nie mehr vergessen wird, keine Sorge.

    Kleiner Witz zum Jahresausklang: Iran ist am 11. September mit Schuld, meint ein ominöses US-Bezirksgericht.

    http://www.tagesschau.de/ausland/elfterseptember144.html

    Darf sich da eigentlich jeder kleine Richter über solche Dinge äußern?

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