Janich/Elsässer: Neue Partei?
Zu den Perspektiven des Widerstandes gegen Finanzaristokratie und Globalismus
Hier ein Auszug aus einer Diskussionsveranstaltung des Stammtisches München (früher: Alles-Schall-und-Rauch-Stammtisch) von Anfang September 2011. Ich referierte zunächst über mein Buch “Die Schattenregierung”, dann diskutierten wir beide über die Euro-Krise. Auf Youtube gibt es einen vollständigen Mitschnitt (http://www.youtube.com/watch?v=B1KGOI9uVQk), 6 Teile Elsässer solo zu 9/11 und Schattenregierung, 6 Teile Janich/Elsässer zu Euro-Krise und Widerstand. Den hier geposteten Clip habe ich ausgewählt, weil es zu Anfang um die Frage einer Parteigründung bzw. Wahlbeteiligung der Euro-Gegner geht.
Wer die Diskussion weiterverfolgen will: Am nächsten Donnerstag 3.11. nimmt Oliver Janich an der COMPACT-Veranstaltung “Wutbürger gegen Euro-Wahn: Teaparty und/oder Occupy-Bewegung” teil. Mit ihm diskutieren unter meiner Moderation Karl Feldmeyer (abgeordnetencheck.de) und ein Aktivist von Occupy Berlin. (3.11., Berlin-Mitte, Viethaus, Leipziger Str. 54, Beginn 19 Uhr).









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Oktober 30, 2011 at 21:12
erst die volksinitiative, jetzt ne partei?
was ist denn nun ernst zu nehmen?
ich finde das ist alles ein wenig aktionistisch, sprach der frosch der auf der geschlagenen butter oben saß
nee, so wird das nüscht, sorry.
Oktober 30, 2011 at 21:27
prince: wollen sie jetzt den frosch kritisieren, dersich gerettet hat?
Oktober 30, 2011 at 21:28
Habe das Video auf youtube nicht gefunden.
Vielleicht könnten sie den Link einstellen…
Vielen Dank im Voraus!
Oktober 30, 2011 at 22:11
@Branko
“Habe das Video auf youtube nicht gefunden.”
Rechts unten auf das YouTube-Logo klicken – damit kommt man immer direkt auf die jeweilige YouTube-Seite.
Oktober 30, 2011 at 22:31
ich hatte als kind laubfrösche, verbotem im osten, aber nicht stasi, sondern naturschutz.
wie auch immer, frösche sind mir jederzeit, im extremfall IMMER, ans herz gewachsen, wir reden hier nicht über ihre essgewohnheiten.
und auf der sahne schwimmen ist auch immer gut.
dennoch, wie glaubwürdig ist es nach der vi eine partei zu verkündigen?
Oktober 30, 2011 at 22:50
nur wenn ich innenminister werde
Oktober 30, 2011 at 22:50
prince: “verkündet” wird gar nichts, noch nicht mal gegründet, derzeit. es müssen einfach alle optionen auf den tisch, zur evaluierung. 45 Prozent würden ne DM-Partei wählen, das darf man nicht vom Tisch wischen. Andererseits ist ziemlich unklar, wie man vorgehen soll.
Oktober 30, 2011 at 22:52
Henkel wird sie jedenfalls nicht gründen, das hat gestern auf seiner Veranstaltung eindeutig erklärt….
Oktober 31, 2011 at 00:23
Sehr interessante 6 videos.
Juergen, erklaere bitte dem Janich dass ess ein sehr grossen unterschied gibt zwichen E einspeisug und E einspeisungsgesaetz.
Dass gesaetz muss geschlachted werden, ess ist unter aller schande dass eine energie so teur sein darf wie sonnen-energie… und bezahlt werden muss…
Aber, E einspeisung ist genau dass gegenteil von den monopolien, von der centralization… und dass ist ne prima sache.
Details ENERNET, auf deutsch:
http://www.fendel.com.br/geraale.html
Der deutsch text ist zwar ein bischen alt, aber trotzdem lesenswert.
Eine neue revision auf portuguiesich git ess hier:
http://www.fendel.com.br/enerede.html
Und zum tema energien empfehle ich auch:
“Energien von gestern biss morgen”:
http://www.fendel.com.br/molion-energias.html
Auch auf portuguiesich…
Oktober 31, 2011 at 03:41
Ich würde gerne kommen. Aber Berlin ist doch ‘ne ganze Ecke weit weg, von Offenbach. Und gerade am Donnerstag ist hier ein Infoabend von einem neuen sozialen und therapeutischen Netzwerk, an dem ich teilnehme. Schade…
Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben und irgendwann setz’ ich mich in meinen Proleten-Ferrari (Fiat Seicento) und komme.
Das ist eine Drohung
.
Oktober 31, 2011 at 08:10
Unsere repräsentative Demokratie repräsentiert nicht.
Unsere Geld-Institute haben und verwalten kein Geld.
Unsere Bildungs-Institute bilden nicht.
Unsere Erziehungs-Institute erziehen nicht.
Unsere Meinung wird geBILDet.
Das wird eine neue Partei nicht richten können…
Oktober 31, 2011 at 09:06
Ohne Medien geht nichts! Und wenn man die auf der Seite hat, wie derzeit die Piraten, dann ist man schon wieder verratzt!
Solche Wendeparteien, samt ihrer Wendhälse wie Seehofer, braucht unser Land. http://rundertischdgf.wordpress.com/2011/10/28/die-haltbarkeit-von-csu-versprechen/ Heute redet man von roter Linie, morgen wird diese überschritten. Diese “anständigen Deutschen” hängen uns immer wieder ab!
Oktober 31, 2011 at 10:31
Hallo Herr Elsaesser
ich habe eine Idee, wie Sie auf einen Schlag eine x-fach höhere Auflage bekommen können.
Das lässt sich aber in einem Blog nicht optimal besprechen.
Freundliche Grüsse
Jan R.
Oktober 31, 2011 at 11:15
Jan R.: Bitte schreiben an elsaesser@compact-magazin.com
Oktober 31, 2011 at 13:09
Das alles, wie von Janich propagiert, einschliesslich Kindergeld, Kindergärten, Steuern etc. auf kommunaler Ebene entschieden werden soll, führt zu einer durchgehenden “Beggar-your-Neighbour”-Politik:
Die Reichen ziehen in Gemeinden wie Bad Homburg (Nähe Frankfurt) oder Grünwald (Nähe München), genehmigen sich dort Niedrigst-Steuern und überlassen es den Normalos in den Städten den Laden am Laufen zu halten.
Ähnlich wie jetzt schon in der Schweiz, wo sich normalverdienende Familien in Niedrig-Steuer-Kantonen wie Zug weder Miete noch Wohneigentum leisten können und in Nachbarkantone abwandern müssen.
Oktober 31, 2011 at 18:19
@ jürgenelässser
Wer ist denn der futzige Klaun ?
Oktober 31, 2011 at 18:26
Zweitgenossin: Haben Sie Probleme mit der Rechtschreibung?
Oktober 31, 2011 at 19:23
@CN
warum posten Sie so etwas in einem Blog und bringen solche Einwände nicht auf einer Veranstaltung, wo Herr Janich auftritt, wenn Ihre These so richtig sein soll?
Oktober 31, 2011 at 19:25
@CN
wirklich, mich regen Leute auf, die IMMER nur kritisieren, ohne selbst konstruktive Vorschläge und Lösungswege zu präsentieren.
sogar in einem Radio-Interview mit Andreas Popp vom 28.10.2011 kam so eine olle Schwabin, die meinte, Herrn Popp kaputt reden zu müssen.
Was soll das? Wirklich, solche Leute stützen das System noch mehr als die Globalisten!!!
Oktober 31, 2011 at 20:07
@ Jan R.
Reg dich mal ab und seh dir die anderen posts von mir an…
Oktober 31, 2011 at 21:27
Eine Aussage von Oliver Janich trifft aber den Nagel auf den Kopf. Die einzige demokratisch legitimierte Möglichkeit zur relevanten Einflussnahme ist über den Weg einer Partei. Das ist sowohl rechtlich möglich, als auch unabdingar nötig, wenn man sich innerhalb des gesetzlichen Rahmens bewegen möchte, was ich voraussetze.
J. E. hat richtigerweise gesagt, dass selbst durch eine relevante Anzahl von Wählerstimmen schon in gewisser Weise Einflussnahme aus der Opposition heraus möglich ist.
Mit den beiden Punkten gehe ich konform. Eine bessere Alternative wüsste ich momentan auch nicht. Daher habe ich mich für die Veranstaltung am Donnerstag angemeldet. Schlimmestenfalls verläuft die Diskussion gänzlich fruchtlos, bestenfalls verläuft sie produktiv, was ich natürlich hoffe.
Oktober 31, 2011 at 22:22
Naja, die Schreibung war wohl nicht ganz so recht, aber Sie müssen jetzt nicht denken, Herr Elsässer, nur weil Sie nun ein “Organ” zu haben glauben, gleich eine passende Partei aus dem Boden zu stampfen zu können! Nicht, dass ich Ihnen die nicht gönne, träumen Sie was Sie wollen, im besten Fall schaffen Sie es zu einer “Zwischenlösung”! Ist doch ein Kompliment von mir, oder?
November 1, 2011 at 19:32
“45 Prozent würden ne DM-Partei wählen,”
Ist doch Quark. Genauso wie es immer heißt, 18 % würden eine “Sarrazin-Partei” wählen. In Wahrheit haben bei einer Umfrage mal 18 % gesagt, sie könnten sich VORSTELLEN, mal eine solche zu wählen. Vergessen wird dabei aber immer gerne, dass Menschen viel erzählen, wenn der Tag lang ist, und dass, selbst wenn diese 18 % es ernstmeinen sollten, man sich eben nicht nur eben mal als Sarrazin-Partei bezeichnen kann und schon die 18 % eingesackt hat. Da muss personell, medial, von den politischen Begleitumständen her schon einiges zusammenkommen. Zudem wird man mit dem Programmpunkt DM allein kaum 45 % holen.;-)
Halte sowieso nichts von diesem Parteien- und Parteigründungsfetischismus. Parteien sind zunehmend out.
November 2, 2011 at 18:21
Euro wird Periphero
08.06.2010
„Der Euro, so wie er ist, wird nicht auf Dauer Bestand haben können“ resümiert Prof. Bernd Senf im Interview mit MMnews. Denkbar wäre, dass es in Zukunft einen „Peripherie-Euro“ gibt. – Auch wenn Deutschland die DM wieder einführt, wäre ein gewaltiger Entwertungsprozess unvermeidlich.
http://www.berndsenf.de/MenuWirtschaftUndGesellschaft.htm
Kann man den Euro überhaupt retten? Ist der dem Euro innewohnende Konstruktionsfehler überhaupt zu korrigieren? Prof. Bernd Senf bezweifelt, dass man den Euro noch retten kann: „Der Euro, so wie er ist, wird nicht auf Dauer Bestand haben können.“
Die „Konvergenz“ ist zur „Divergenz“ geworden. Wenn schon die anfangs formulierten Stabilitätskriterien nicht eingehalten wurden, so kann nun auch davon ausgegangen werden, dass die neu geschaffenen Sanktionskriterien ebenfalls nicht eingehalten werden.
„Es kann nun politisch so viel formuliert werden wie sie wollen, die Glaubwürdigkeit ist dahin“ so Senf im Interview mit MMnews.
Die Dynamik des Geldsystems ist letztlich auf eine Erhöhung der Schulden angewiesen, sonst kann das Geldvermögen nicht wachsen. Insofern sei auch die im Grundgesetz festgeschriebene „Schuldenbremse“ nichts anderes als Makulatur, erörtert Senf.
Aufgrund der sich zuspitzenden Probleme wird sich Kerneuropa währungstechnisch von der Südschiene abkoppeln, meint der Wirtschaftsprofessor.
Denkbar sei, dass der Euro in einen Süd- und Nord-Euro zerbricht. Wenn man allerdings die Probleme an der Ostflanke des Euros sieht, so könnte man fast meinen, dass der Euro zum Periphero wird: Die Südschiene + einzelne Länder Osteuropas könnten dann den „Peripherie-Euro“ behalten, während zum Beispiel Deutschland die DM wieder einführt.
Es sei allerdings naiv, zu glauben, dass selbst eine Wiedereinführung der DM ohne Schaden für die Menschen geschähe. Ein Großteil der Ersparnisse wäre auch bei einer neuen DM weg, weil die Neueinführung sicherlich einherginge mit einem gewaltigen Entwertungsprozess.
http://www.berndsenf.de
http://www.mmnews.de/index.php/mmnewstv/5727-euro-wird-periphero