Elsässers Blog

21.6..: Jürgen Elsässer berichtet über seine Iran-Reise, 19 Uhr, Berlin-Mitte, Viethaus, Leipziger Straße 54

OCCUPY FRANKFURT: Die Euro-Diskussion zeigt Früchte

Zeltpräsenz vor der EZB wächst

Die Diskussion über Forderungen der Occupy-Bewegung zeigt Früchte. Sie wird ja auf tausenden blogs und FB-Seiten irgendwie geführt. Auf meinem blog ging es mir besonders um die Euro-Frage. Wolfram Siener, das telegene “Gesicht” der neuen Bewegung, hat dazu gestern hier auf diesem blog Stellung genommen. Vielen Dank!

Meine Kritik war, dass die Frankfurter Forderung “Die Europäische Gemeinschaftswährung sozial sichern” als Unterstützung des Euro verstanden werden muss, und sich Siener auf infokrieg.tv auch gegen den Ausschluss bzw. Austritt Griechenlands aus dem Euro gewendet hat (also das einzige, was Griechen und uns nützen würde).

Über Nacht hat sich nun der Forderungsktalog an diesem Punkt (und anderen?) geändert. Durch Diskussionen im Camp vor der EZB? Oder wer bestimmt die Änderungen? Vielleicht kann uns das Wolfram Siener kurz erklären. Jetzt liest man jedenfalls auf der Website von Occupy Ffm: (Zitat Anfang)

  • Europa solidarisch sichern
  • Abschaffung der EZB und des europäischen Rettungsschirms

(…)

  • Einführung einer goldgedeckten Währung anstatt des Papier-Euro (Zitat Ende)

Das ist eine Weiterentwicklung in die richtige Richtung. Wenn EZB und Europäische Rettungsschirme abgeschafft sind, ist dem Euro-System schon ein tödlicher Schlag versetzt. Eine neue, goldgeckte Währung wäre eine richtige Alternative zum Papiergeldsystem.

Noch ein kleines, aber wichtiges Problem: Die Forderung “Abschaffung von” sagt nichts darüber aus, WER das abschaffen soll. Das Europaparlament? Die Europ. Kommission? Die Vollversammlungen von Occupy? Deswegen wäre es besser, den Adressaten zu benennen: Deutschland muss den Austritt beschließen. Diese internationale Forderung kann nur NATIONAL umgesetzt werden, denn auf europäischer Ebene gibt es kein Subjekt. Am besten wäre es, wenn der Bundestag ein Volksentscheidsgesetz erlässt, dann wäre das der erste bundesweite Volksentscheid. Die zweitbeste Lösung: Der Bundestag, unsere Legislative, muss den Austritt Deutschlands aus dem Rettungsschirm beschließen. Das ist die PRAKTISCHE Abschaffung des EFSF und konzentriert den Druck, den wir entfalten können, auf den Bundestag. Der Austritt Deutschlands aus dem EFSF  würde als erster Schritt genügen. Ich vermute, wenn der EFSF fällt, kollabiert das ganze Euro-System.

Und danach? Aber warum dann nicht gleich populär formulieren und sagen: Raus aus dem Euro und Rückkehr zur DM, liebe Occupier? Dafür sind 45 Prozent der Deutschen!  

Mehr zur Diskussion um Zielrichtung (und mögliche Fremdsteuerung) der Occupy-Bewegungen von New York bis Berlin in der nächsten Ausgabe von COMPACT-Magazin, unter anderem mit einer Analyse von Webster Tarpley und einem Grundsatzartikel von mir, drei Beiträgen zu den Piraten, Euro-Interview mit Wilhelm Hankel, O-Ton Schäffler …. COMPACT 11/2011 ist ab 3.11. am guten Kiosk, wird aber schon ein paar Tage vorher an Abonnenten versandt. Hier bestellen und abonnieren.

103 Kommentare»

  Tony Katz hat @ geschrieben

Das ist mir erfreulicherweise auch aufgefallen. Wie will man die Bankster entmachen und den (undemokratischen) Euro behalten? Man muß auch genau darauf achten: Finanztransaktionsteuer macht nur Sinn zusammen mit einer Entmachtung des Kapitals also der Rückführung der Souveränität des Staates über sein eigenes – tendenziell zinsfreies – Geld. Also, ganz wichtig: über verschiedene Lösungsmodelle diskutieren und möglichst mit der Umsetzung beginnen (Stärkung von Regio-Geld Initiativen z.B. engelgeld.de).

  Mike F. hat @ geschrieben

Um wirklich etwas an dieser Wirtschaftskrise verändern zu können, sollte meiner Meinung nach, der Euro abgeschafft und die gute alte D-Mark wieder eingeführt werden. Außerdem müsste nach meiner Ansicht das jetzige Finanzsystem umgeändert werden. Weg mit dem Zins und Zinseszinssytem. Solange die Zinsgeschäfte weiterhin bestehen, werden die Leute spätestens in ein paar Jahrzehnten wieder den Boden unter den Füßen verlieren, wie 1870/71, 1929 und 2008. Das Zinssystem ist darauf aufgebaut um einen großen Teil der Bevölkerung auszubeuten bzw. zu versklaven, während ein kleiner Teil sich auf parasitärer Weise dadurch eine goldene Nase verdient.

  Gerhard Rohlfs hat @ geschrieben

“Abschaffung der EZB und des europäischen Rettungsschirms” klingt schon viel besser.
Und der Austritt Deutschlands aus dem EFSF, ob per Volksentscheid oder Beschluss des Bundestages wäre der erste Schritt dahin.
BEVOR die Bürgschaften gezogen werden.
Wichtig daher vor allem:
Es muss immer wieder darauf hingewiesen werden, dass die Bürgschaften (EFSF) grob verfassungswidrig und daher NICHTIG sind ohne Volksentscheid nach Art. 146 GG.
Das ist Auffasung führender Staatsrechtler, z.B. von Prof. Schachtschneider.
Das wird noch relevant werden, wenn die gegenwärtigen Parteien erst abgewählt sind – was nach dem Knall auf jeden Fall passieren wird.
Relevant, damit sich potentielle “Retter” wie China oder Brasilien nicht darauf hinausreden können, die Euro-Südstaatenanleihen im guten Glauben an die deutschen Garantien gekauft zu haben.
.
Man kann die Auszahlung zwar auch im Nachhinein verweigern unter Hinweis auf den fehlenden Volksentscheid – dies würde aber dann noch mehr Ärger mit den Gläubigern bedeuten, gerade wenn es sich dabei um die kommende Supermacht handelt.
Also, lieber vorbeugen.

  Dr. Gunther Kümel hat @ geschrieben

Die Minimalforderungen bez. des “Rauskaufens” Griechenlands und der übrigen EU-Staaten aus der Haftung gegenüber den Bankengläubigern reicht nicht! Klar, daß das gefordert werden muß: Schluß mit den “Rettungsschirmen”, raus aus dem EURO, raus aus der die Nationen zerstörenden EU-Despotie, die das GG und den Gesetzgeber Bundestag, das Volk, die Staaten Europas zunichte machen will. Die Bankenrettung (GR-Rettung ist nichts anderes) ist parasitär und ausbeuterisch. Sie gibt privaten Eignern das Vermögen künftiger Generationen.
Die Bankenrettung wurde innerhalb des Systems „EURO“ und „EU“ als alternativlos dargestellt. Dann muß dieses System DRINGEND aufgelöst werden: Raus aus dem SYSTEM!! Diese Ausbeutung wird durch die „Rettungsfonds“ institutionalisiert, daher SCHLUSS DAMIT!

ABER:
Vernünftig und notwendig ist: Das gesamte Geld- und Finanzsystem muß ein anderes werden. Wenn das nicht so schnell geht, gut. Aber die Richtung muß stimmen, die Forderungen müssen JETZT erhoben werden.

Die Rückkehr zum Goldstandard löst das Problem des FIAT-Geldes keineswegs. Weiterhin erzeugt jede kleine Geschäftsbank mit jeder Ausreichung eines Kredites die gleiche Geldmenge, die als Kredit ausgereicht wird.
Das Aufgeben des Goldstandards durch die USA vor einem halben Jahrhundert hat sich besonders in den USA selbst gravierend bemerkbar gemacht, weil dort selbst die “Notenbank” (FED) bloß ein Syndikat profitorientierter Großbanken in der Hand Weniger ist. Die Wiedereinführung wäre nur im Zusammenwirken der Hauptakteure der Weltwirtschaft möglich. Sie wäre wünschenswert, aber nicht ausreichend.

Eng damit verbunden ist die Frage des Zinses für Kredite.
Die Zinsen lasten auf jeder Ware, die der Kleine Mann einkauft, auf jedem Stück Brot, auf jedem Paar Schuhe, erst recht auf den Mieten und den Bauleistungen. Im Schnitt beträgt alleine diese Last eine Verteuerung jedes Produktes um etwa 50%! Eine Veränderung ist hier notwendig, auch wenn bisher noch wenigen Menschen klar ist, daß durch dien Zinsenmechanismus eine ständige UMVERTEILUNG von Lohn an das Gesamtsystem der Banken stattfindet. Zusätzlich eine UMVERTEILUNG des Wohlstandes vom Kleinen Mann, der eine Wohnung mieten und desjenigen, der eine Wohnung auf Kredit bauen muß zugunsten dessen, der sein Mietshaus geerbt hat, also auf den eher gut betuchten Mitbürger.

Um diese Probleme zu lösen, ist eine unabhängige staatliche Stelle (die “Monetative”) zu errichten, die die Geldschöfung von den Geschäftsbanken auf die Gemeinschaft aller Staatsbürger verlagert UND unter definierten Bedingungen zinsfreie Kredite vergibt. In Libyen war das möglich, sind wir despotischer und dümmer als Gaddafi?

Die Auflösung von EURO und EU bedeutet NICHT, die enge Zusammenarbeit der europäischen Völker aufzugeben. Sie bedeutet den Anfang und Ausgangspunkt einer solchen Zusammenarbeit. Selbstbestimmte Völker in souveränen Staaten.

BESONDERS WICHTIG: CUI BONO?!!
Wir sehen in der Verknüpfung aller dieser Instrumente zur Ausbeutung des Kleinen Mannes bis ins fünfte Glied (und mit Zinsen bis zum Jüngsten Tag!) das Wirken einer Macht, die hinter der Tagespolitik steht, und den Reichtum der Welt in ihre Taschen lenkt.

Es war JF Kennedy, der vor genau dieser VERSCHWÖRUNG gewarnt und sie bloßgestellt hat. Er wurde umgebracht.

John F. Kennedy warnte vor dieser globalen Verschwörung:

  Claudia Wädlich hat @ geschrieben

Dass sie Früchte trägt, ist dieser vom Volk getragenen Bewegung zu verdanken. Politiker können so in Washington und gegenüber den Banken ganz andere Forderungen stellen. Das ist in der Vergangenheit schief gelaufen, Politiker sahen sich dem Druck der Banker und der neoliberalen Kreise ausgesetzt, ohne dass das Volk so geeint ihre Forderungen auf der Strasse vorgetragen hatte. Das gibt der Politik Rückhalt, die ansonsten von den Rädern des Lobbyismus überfahren wurden. Deshalb nimmt auch Wolfgang Schäuble die Bewegung ernst, das gibt enormen Verhandlungsspielraum!

  CN hat @ geschrieben

Die Occupy-Frankfurt-Seite ist ein Wiki, in den jeder reinschreiben oder auch löschen kann, was er will, deswegen würde ich Änderungen in den Zielen nicht überbewerten.

Wobei wir mit einer Forderung wie “Einführung einer goldgedeckten Währung anstatt des Papier-Euro” vom Regen in die Traufe kommen würden. Wie Eike Hamer in Compact (Mai-Ausgabe) festgestellt hat befindet sich das meiste Gold der Zentralbanken schon in den Händen der Finanz-Oligarchie. Die Finanz-Oligarchie würde also wieder am längeren Hebel sitzen…

  juergenelsaesser hat @ geschrieben

CN: Stimmt nicht. Die Forderungsseite wird moderiert, bestimmte Beiträge werden in die Diskussionseite geschoben; es gibt schon eine Auswahl.

  chicano hat @ geschrieben

@ cn

“Wobei wir mit einer Forderung wie „Einführung einer goldgedeckten Währung anstatt des Papier-Euro“ vom Regen in die Traufe kommen würden. Wie Eike Hamer in Compact (Mai-Ausgabe) festgestellt hat befindet sich das meiste Gold der Zentralbanken schon in den Händen der Finanz-Oligarchie. Die Finanz-Oligarchie würde also wieder am längeren Hebel sitzen…”

das ist tatsächlich der fall.

darum, dass abschaffen der fed und das einführen einer goldgedeckten währung als forderung (z.b. von ronny paul) sieht verdammt danach aus, dass fed und und scheinchen-währung nicht mehr die entscheidenden punkte sind, beides hat ausgedient und wer die dicksten goldvorräte hat kann man leicht recherchieren.

  Roy Lanek hat @ geschrieben

chicano:

> abschaffen der fed

a point/critic by Tarpley precisely, by the way: — we DON’T want that, we need it; ask for the NATIONALIZATION of the Fed instead! –

  Roy Lanek hat @ geschrieben

chicano:

Read (or reread) here:

http://tarpley.net/2011/09/29/emergency-program-for-anti-wall-street-protestors/? utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=rss
An Emergency Program for Anti-Wall Street Protestors: Don’t Let Soros Hijack the Movement

so to fully understand why the Fed have not to become “abgeschafft,” sondern NATIONALIZED.

  Dr. Gunther Kümel hat @ geschrieben

Hier die Vorschläge von Tarpley auf deutsch:

http://www.umkreis-institut.de/umkreis-online/webster-tarpley-vorschlage-zur-loesung-der-weltwirtschaftsdepression-27/

  Dr. Gunther Kümel hat @ geschrieben

Eine ganze Brigade der Eurogendfor, verstärkt durch rumänische Verbände, ist aus Vicenza nach GR verschifft worden und dort in Stellung gegangen. Die furchterregenden “SWAT-Teams” sollen vermutlich die erwarteten Bürgerproteste der Griechen niederschlagen,

Mhm! Wie lange wird es dauern, und diese Elite-Kämpfer werden gegen die Besetzer der Finanzzentren in der brd eingesetzt?

Alles Schall und Rauch: EuroGendFor in Griechenland gelandet.

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/10/eurogenfor-in-griechenland-gelandet.html#ixzz1b1sGtTIN

  trup hat @ geschrieben

Lanek: Jetzt muss erst die FED zur Disposition und unter Kontrolle der demokratischen Öffentlichkeit gestellt werden. Was mit ihr dann passiert, das wird sich zeigen. Unsere Einheit in dieser Forderung wird sehr gut durch folgendes verdeutlicht. Ron Paul und Kucinic, der die Nationalisierung der FED befürwortet, sind sehr gute Freunde, wie Paul und Kuci auf youtube videos klar sagen. Sich jetzt gegeneinander ausspielen lassen, Tarpley sollte das bitte bedenken, führt zum Erhalt des privaten Geldmonopols der FED-Mafia. Wir umstellen gemeinsam und dann, ja dann endlich, zur Befreiung unsere Kinder und Enkel, wird die Öffentlichkeit die FED sezieren und blossstellen. Das neue System wird unter einer nie dagewesenen Bildungs- und Aufklärungskampagne breit diskutiert werden. Und final hoffentlich demokratisch entschieden werden, was die Menschen wollen. Ron Paul und Kucinic zusammen als Ritter und Vollstrecker des Sieges. Der UNSER Sieg sein wird!

  Mathias hat @ geschrieben

Ein Austritt aus dem Euro, das Widerrufen des ESFS etc.. muss mindestens demokratisch so stark legitimiert sein wie der Eintritt resp. Zu hoffen, der Bundestag würde das entscheiden, ist m. M. mehr als naiv. Das bedeutet: Wir brauchen den Volksentscheid. Wir müssen den Weg dahin finden, wir brauchen staatsrechliche Hilfestellungen, aber wir sind das Volk.

  Roy Lanek hat @ geschrieben

trup:

> Ron Paul und Kucinic, der die Nationalisierung der FED
befürwortet, sind sehr gute Freunde, wie Paul und Kuci auf
youtube videos klar sagen

[T]he Pigeon Hole Principle

[... i]s nothing more than the obvious remark: if you have fewer
pigeon holes than pigeons and you put every pigeon in a pigeon hole, then there must result at least one pigeon hole with more than one pigeon. It is surprising how useful this can be as a proof strategy. [...]^1

Both haben einen Vogel… err, are complete nuts, by the way.

> Tarpley sollte das bitte bedenken

Listen Tarpley more attentively: those are of the kind spendable puppets anyway.

1.
http://zimmer.csufresno.edu/~larryc/proofs/proofs.pigeonhole.html

  juergenelsaesser hat @ geschrieben

Mathias: Auch der Volksentscheid müsste vom Bundestag entschieden werden.

  Jakobiner hat @ geschrieben

“Zeitgeist”ist solch ein pseudopopulärwissenschaftlicher Verschwörungsvideo, wo einem die Weltgeschichte mittels einfachen Theorien erklärt werden soll–ein Almangan aus ökonomischem und historischem Halbwissen, Falschheiten und Verdrehungen–so auch über die Geschichte der Fed. Erschreckend, dass Wolfram Siener erklärt, er sei von diesem Film politisert worden und bis heute beeinflusst. Allein schon die Forderung nach Golddeckung ist doch völlig illusorisch und rückwärtsgewandt. Für den heutigen Welthandel bräuchte man Tausende Fort Knoxe, um das zu “decken”, insofern es überhaupt soviel Gold gibt.Geldgierige Banker träumen sicherlich auch davon, die Rolle der Znetralbanken zu beenden, um dann Privatgeld herauszugeben wie dies auch schon von den durchgeknalltesten Libertären und auch einer Minderheit der FDP gefordert wird. Das wäre der sicherste Weg in den Abgrund!!!

  Jakobiner hat @ geschrieben

Tarpley ist von der La-Rouchebewegung.Mit seinen Vorhersagen lag er bisher immer zu 100% falsch.Diesen Scharlatan als Autorität zitieren zu wollen, ist ja vollends lächerlich.

  trup hat @ geschrieben

Tarpley is at least as nuts as Kuci and Paul. Don’t kid yourself. See him on RT, he knows too much not to be nuts. He was a LaRou… That is I like him.
Pigeon hole: I gave a solution to that problem: Tarpley+Paul+Kuci amplify the force to topple the FED and bring it under legal control. Being the convergence of all three’s demands. When done all let’s say two or three concepts are blasted over TV and media for people to get a clue what went on in the FED and what the different plans are. Then whoever is elected, which concept gets approval from the people will be implemented. Would work fine.
Why is Tarpley not down on Wallstreet protesting and educating the others? They need a leader? Here comes Tarpley, why let the Obama crew do that for him? Go there Tarpley, your demands are ace in my view. The people need him there no joke. Tell him. Or is he lazy?

  Dr. Yes hat @ geschrieben

Portugal soll den Gürtel noch enger schnallen

http://www.heise.de/tp/blogs/8/150635

  juergenelsaesser hat @ geschrieben

Dr. Yes: Bitte melden Sie sich mal per Email bei mir: info@juergen-elsaesser.de

  juergenelsaesser hat @ geschrieben

Jakobiner: Tarpley ist schon über 20 Jahre weg von LaRouche. Das gegen ihn anführen zu wollen, ist lächerlich. Außerdem sind die Analysen von LaRouche oft nicht schlecht. Das Prolem ist, dass der Verein als Organisation extrem sektiererisch ist.

  juergenelsaesser hat @ geschrieben

Jakobiner: Die Golddeckung ist was anderes als die Geld-Privatisierung. Zentralbankgeld war lange goldgedeckt, modifiziert bis 1971. Dass man mehere Fort Knox bräuchte ist Unsinn, denn man kann ja festlegen, wieviele Dollars etc. es pro Unze im Umlauf gibt. Die Golddeckung ist vermutlich der einzie Weg, Papiergeld an stoffliche Produktion zu binden, also an Arbeitszeitquanta, wie das neben Marx auch Adam Smith postuliert.

  Jakobiner hat @ geschrieben

1)Stoffliche Deckung: Das bedeutet aber, dass du noch an die Arbeitswerttheorie ala Marx und Ricardo (Asam Smith hatte dies glaube ich schon nicht mehr) glaubst. Ist die nicht überholt?Oder ist diese stoffliche Deckung eine Wunschvorstellung von dir? Nach was soll man denn den Wert der Produkte messen? Nur nach der gesellschaftlich notwendigen Arbeitszeit–hier kommen wir auf das alte Problem zurück: Was ist gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit zur Herstellung eines Produkts?Wer misst die? Neue Ratingagenturen der gesellschaftlichen Arbeit?

2) Tarpley mag zwar nicht mehr bei La Rouche sein, ist aber zutiefst von dessen Gedanken beeinflusst. Zwei Beispiele:
a)Es wäre die Intrabankgroup, die alles Unheil der Welt bringt. Diese ist aber nur ein kleiner Teil sonstiger vorganderer Bankgruppen–diese Zuspitzung auf einen Schuldigen oder eine Gruppierung behindert die Sicht, dass es sich um ein unkoordiniertes Schwarmverhalten handelt, dass die Krisen des Kapitalismus gerade durch seinen Marktanarchismus entstehen–er versucht halt ein paar Schuldige auszumachen und mit deren Liquideierung wäre dann die Weltkrise gelöst.Der gute Ami-Mann hat noch nie das Kapital gelesen.
Es ist doch derslebe Quatsch, als wenn ich dagen würde: Soros ist schuld an der Währungskrise des britischen Pfunds. Faktsich war Soros der Auslöser, aber bis es dahin kam gab es ja eine Entwicklung von mehreren Hunderten Finanzmarkt-Akteuren, die ihn überhaupt in die Lage bnrachten der überlaufende Tropfen in einem sich füllenden Fass zu sein. Tarplea kritiosert die Tropfen, thematsiert aber nicht die Frage, warum das Fass so voll lief, dass es nur noch eines Tropfens brauchte. Hier werden Ursache und Wirkung auf den Kopf gestellt.

b) Tarpley behauptet: Brzeinski wolle die Zerschlagung Chinas in kleine Teile. Das hat dieser wefer in seinem Buch “Chess Board” geschrieben, noch jemals beabsichtigt. Im Gegenteil: Brzezinski geht es um eine G-2–um eine strategische Partnerschaft zwischen China und den USA.EWr ist da mit Kissinger zusammen momentan eher im isolierten Eck der US-Aussenpolitik und hat auch kaum Einfluss darauf–Council for Foreign Relations hin oder her!!!Erstens hat Brzezinski gar nicht den Einfluss auf Obama, zwitenes will er andere4s, nämlich eine G-2.

  Tommel hat @ geschrieben

Ich sehe das mal positiv. Viele Menschen schauen derzeitig auf die occupy Bewegung und auch auf Wolfram Siener. Und dies aus freien Stücken, das setzt also erstmal Interesse an sich voraus. Das ist also die Gelegenheit, vielen Menschen Informationen zugänglich zu machen, die in den Mainstreammedien nicht erhältlich sind.

Z. B. die Umsetzung der viel gestellten Forderung “Brecht die Macht der Banken” setzt ja erstmal voraus, dass man überhaupt weiß, was genau denn diese Macht eigentlich ausmacht. Was genau tun die denn in welcher Weise und mit welchen Instrumenten um diese Macht zu ihrem Vorteil auszunutzen, zu erhalten usw.

Hier können jetzt die sachkundigen, klugen Köpfe vor vielen grundsätzlich interessierten Menschen die prinzipiell richtigen Forderungen aus dem Katalog mit inhaltlicher Substanz ausfüllen. Das sowohl was die Begründung der Forderung an sich betrifft, als auch wie denn praktisch umsetzbare Lösungsmöglichkeiten aussehen können.

Vielleicht entdecken dadurch dann sogar viel mehr Menschen das alternativ ja vorhandene Medienangebot, wie z. B. auch Compact, für sich….

  juergenelsaesser hat @ geschrieben

Jakobiner: Die Arbeitswerttheorie von Marx halte ich weiterhin für gültig. In staatlich dominierten Marktwirtschaften würde der Markt die Werte “um den Preis oszillieren” lassen, der Staat könnte geselschaftlich Gewolltes nachjustieren. Tarpley mag im Einzelfall Unrecht haben. Aber in der Hauptsache, dass es NICHT Schwarmverhalten ist, sondern geplanter Attacke einiger Finanzmächte, gebe ich ihm Recht.

  VRIL hat @ geschrieben

zuviel gez am Start , auch O.Negt darf bei der “kulturzeit” seinen Senf dazugeben . Nur ein hype oder mehr ?

  Jakobiner hat @ geschrieben

Nehmen wir selbst einmal an, man könne zur Golddeckung zurück–glaubst du ernsthaft, dass damit zukünftige Finanzkrisen ausgeschlossen wären?

  Jakobiner hat @ geschrieben

“Aber in der Hauptsache, dass es NICHT Schwarmverhalten ist, sondern geplanter Attacke einiger Finanzmächte, gebe ich ihm Recht”

Also erst einmal: Dann hätten sich diese Finanzkräfte selbst angegriffen, nämlich zuerst in den USA, bevor es überhaupt irgendwo anders stattfand.Deiner Einschätzung eines gezielten US-britischen Angriffs der Wall Street/City of London gegen sich selbst zuerst und dann gegen den Rest der Welt stimme ich nicht zu.Zumal muss man sehen, dass es sich ja auch mehr um Staatskrisen handelt: Die staatliche Sozialpolitik, jedem Unterpriviligierten ein Haus zu ermöglichen mittels subprime und die Staatsvberschuldung der europäischen Länder.haben dies möglich gemacht–aslo mehr eine Einwrikung der Staaten als der Märkte.

  Jakobiner hat @ geschrieben

Einen weiteren Artikel zur Finanzkrise unter:

http://www.global-review.info/2011/04/19/usa-und-der-tripple-a-indikator-fur-die-nachste-finanzkirse/

Hier ist die Hauptthese, dass ein Ende der langen Welle der Newe Economy und eine Sättigung der BRIC-Märkte das Finanzkapital in desperate Sphären lockte, an denen es nun kollabiert.Desweiteren eine Wachstumschance einer engeren sinoamerikanischen Kooperation wie sie Brzezinski als G-2 vorschlägt.

  chicano hat @ geschrieben

@ tommel

“Z. B. die Umsetzung der viel gestellten Forderung „Brecht die Macht der Banken“ setzt ja erstmal voraus, dass man überhaupt weiß, was genau denn diese Macht eigentlich ausmacht. Was genau tun die denn in welcher Weise und mit welchen Instrumenten um diese Macht zu ihrem Vorteil auszunutzen, zu erhalten usw.”

gesetze allen können die ufer sein, die diese macht eindämmen könnten. wer macht die gesetze und ist damit für den schutz verantwortlich? eben…..

den banken vorwürfe zu machen, ist als würde man dem junkie den vorwurf machen nach nem neuen schuss ausschau zu halten oder mitgefühl von einem soziopathen.

also, wer ist für den schutz vor dem geier verantwortlich? eben….

  Jakobiner hat @ geschrieben

Zudem halte ich deine Einteilung der Welt für höchst problematisch: Die USA/GB sollen parasitäre Staaten sein, weil sie nur noch 15$ ihres BSP durch “produktive Wertschöpfung” erzielen. Deutschland und der Rest Europas soll nicht parasitär sein, weil es 25% noch an “produktivber Wertschöpfung” habe. Tut mir leid, aber deiner Logik nach haben beide 85% bis 75% an unproduktiver Werztschöpfung, wären also beide “Parasitenstaaten”.Das sind doch nur marginale Unterschiede Wie sieht es denn mit dem Rest der Welt aus, z.B. China oder Indien oder die BRIC allgemein?Nach welchen Kriterien bestimmst du das eigentlich?

  juergenelsaesser hat @ geschrieben

Jakobiner: Das internationale Finanzkapital hat kein “Heimatland”, sondern nur eine bevorzugte Operationsbasis. Die ist die Wallstreet bzw. die City of London. Dem widerspricht nicht, dass sie das Produktivkapital und den Mittelstand auch in den USA und GB aussaugen.

  juergenelsaesser hat @ geschrieben

Jakobiner: Die BSP-Berechnungen sind nur Indikator, kein Maßstab. die Berechnungen bevorzugen generell den nicht-produktiven Sektor und sind in der Anlage falsch. Bei der Betrchtung des produktiven Anteils sieht man aber, dass im “Alten Europa” noch doppelt so viel stofflich produziert wird als in Angloamerika. In den Bric-Staaten natürlich noch mehr. Das Alte Europa steht also dazwischen, daher auch das Schwanken.

  arcos hat @ geschrieben

“einführung einer goldgedeckten Währung”… mir scheint, die werden jetzt ganz vernünftig und vor allem mutig. Mut braucht es allemal, alleine dieses Thema anzuschneiden. Denn eine auch nur teilweise goldgedeckt Währung ist das Ende der undendlichen Giralgeldschöpfung der Geschäftsbanken.

  Tommel hat @ geschrieben

chicano:

Es ging mir um was anderes. Mit ist klar, dass die Banken das ausnutzen, wenn der Rahmen das zulässt. Aber es geht ja darum, das wirksam zu ändern und die jetzt aufmerksame Menge zu nutzen.

Angenommen, ich fordere einfach nur pauschal (wie man ja auf den Transparenten bei den Demos oft sieht): “Brecht die Macht der Banken” und es springen meinetwegen sofort alle Parlamentarier mit auf diesen Zug auf und präsentieren auch sogleich neue Gesetze. Wie soll ich überprüfen, ob die “scheinbar” guten Lösungen das Problem auch tatsächlich beseitigen? Dazu muss ich wissen, wie das Problem eigentlich funktioniert, damit ich weiß, wo der Hebel anzusetzen ist.

Weiß ich das nicht, kann es gut sein, dass mich die Herren und Damen Parlamentarier mit den vermeintlich tollen neuen Gesetzten verarschen, während ich glaube, “endlich wird mal was getan”. Dann heißt es am Ende nur noch, “und Piggeldy ging mit Frederick nach Haus.” und nichts ändert sich wirklich, sondern alles wechselt nur die Kleider und das alte Spiel geht weiter.

Das wäre dann eine verpasste Gelegenheit.

  CN hat @ geschrieben

Seit Mittag kann auf der Occupy Seite nichts mehr geändert werden, seitdem sind auch alle “Raus aus dem Euro” Forderungen gelöscht. Immerhin konnte ich vorher noch einen Elsässer-Text einbringen:
http://occupyfrankfurt.de/doku.php?id=goldman-sucks-europe

  juergenelsaesser hat @ geschrieben

CN: Danke!!

  chicano hat @ geschrieben

@ cn

interessant.

eine andere sache:

“Der Anführer der Occupy-Bewegung Frankfurt, Wolfram Siener, hat sich nach einer Morddrohung gegen seine Familie von der Spitze der Protestbewegung zurückgezogen.”

http://www.berliner-zeitung.de/politik/banken-protest-morddrohung-gegen-occupy-anfuehrer,10808018,11020130.html

  Roy Lanek hat @ geschrieben

trup:

> He was a LaRou…

Can you read French? (Hope yes.)

** Thierry Meyssan interviews in

http://www.voltairenet.org/Emmanuel-Ratier-Le-Siecle-est-la
Emmanuel Ratier : « Le Siècle » est la matrice de la pensée
unique
18 juin 2011

well … Emmanuel Ratier! Find by yourself the bio of Ratier;
what Meyssan thinks of Ratier by reading the article above; and, above all, what Ratier has to tell.

** There is a site, infosyrie.fr, in which you can read, believe it or not — better, find out by yourself — HIGH LEVEL info with regularity. I do.

If you go at

http://www.infosyrie.fr/decryptage/juste-une-mise-au-point/

you can read a slander article by l’Express.fr on infosyrie.fr.
Express.fr names Alain Soral and Gilles Munier: find out who they are.

** http://silviacattori.net/article2151.html
L’OTAN tue en Libye sans que cela soit visible
Courrier adressé à Interpol par Me Marcel Ceccaldi, avocat de la Jamahiriya arabe libyenne
8 octobre 2011

Read the BRILLIANT letter sent by Marcel Ceccaldi. Find out more one Ceccaldi.

***

*Moral*: … ?! Not by me! (Is there one?, sure there is!)

> Why is Tarpley not down on Wallstreet protesting and educating the others? They need a leader?

Something the like has been reproached to Adorno, by the way. Why do you not ask Tarpley directly?

  Gerhard Rohlfs hat @ geschrieben

Euliten unter flascher Flagge

Die Nebel lichten sich langsam. Wer sich immer noch und weiterhin für “Rettungs”-Schirme für Banken und Euro und die Fortsetzung des Katastrophenkurses auf Kosten des Volkes einsetzt, vertritt logischerweise nichts anderes als die Interessen des Finanzsektors – die des Volkes jedenfalls nicht. Derjenige macht nichts anderes als Schäuble und Merkel auch.

Es sind sicher gute Eventmanager (die occupy-”Koordinatoren” – oder soll man hier auch schon Euliten sagen?); sie haben es immerhin geschafft, eine Menge Leute zusammenzubekommen. Das muss man ihnen zugute halten.
Aber ab jetzt sollte die Bevölkerung diese Euliten-Eventmanager, die offenbar unter flascher Flagge segeln und den Protest ins Leere lenken wollen, besser ignorieren.
Versammeln und protestieren ja, jetzt erst recht.
Aber keine Zeit mehr mit diesen “Koordinatoren” verlieren, die nur Verwirrung stiften wollen.

Wie hiess es doch bei Schtonk am Schluss:
FH = Falscher Hase

  F. Marduck hat @ geschrieben

Finanz und Umweltkrise sind ohne Währungs- und Geldreform
nicht lösbar.
Vorsicht an alle Geldreform-Verhinderer, die ist extrem abstrakt.
Bitte nicht anschauen!
Prof. Bernd Senf @ occupy Frankfurt.

  CN hat @ geschrieben

@ JE “Die Golddeckung ist vermutlich der einzie Weg, Papiergeld an stoffliche Produktion zu binden, also an Arbeitszeitquanta, wie das neben Marx auch Adam Smith postuliert.”

Naja, Marx’ Aussagen dazu sind etwas primitiv::

“Des Geldes eigner Wert ist bestimmt durch die zu seiner Produktion erheischte Arbeitszeit… Ich setze überall in dieser Schrift, der Vereinfachung halber, Gold als die Geldware voraus… So funktioniert es als allgemeines Mass der Werte, und nur durch diese Funktion wird Gold, die spezifische Äquivalentware, zunächst Geld.”

Kein Wort über das fraktionale Reservesystem (die Banken gaben gegen Zins Gutscheine über Gold (=Banknoten) heraus, die ihre Goldbestände mehrfach überstiegen – Geldschöpfung aus dem Nichts).
Kein Wort über staatliche Monopole für private Zentralbanken wie die Bank von England.

Ich habe den Eindruck Marx und der Marxismus waren und sind Kontrollierte Opposition – schön dargestellt in dieser Karikatur:
http://www.madashecc.com/wp-content/gallery/historical-and-political-piks/marx-bankers.jpg
Marx gefeiert von den Finanzoligarchen von Anno 1911 – Rockefeller, Morgan etc.

Adam Smith ist in dieser Hinsicht übrigens auch nicht besser – vielleicht nehme ich ihn mir morgen vor.

  CN hat @ geschrieben

Off-topic, aber interessant:

Anleitung des Albert Einstein Instituts für eine bunte Revolution in Ägypten:
http://www.voltairenet.org/Die-amerikanische

Falls jemand arabisch beherrscht:
http://www.voltairenet.org/IMG/pdf/Manuel_AEI_Revolution_Egypte.pdf

  Blue hat @ geschrieben

@CN: Ebenso danke! Alle “raus-aus-dem-Euro” Themen dort wurden nicht gelöscht, aber ihre Anzahl begrenzt, so sieht es zumindest für mich aus.

Dass Wolfram Siener bedroht werden würde, wäre fast zu erwarten gewesen. Vielleicht ist es gut, wenn er, aber nur vorerst, sich etwas zurückzieht, bis er weiß, dass seine Familie in Sicherheit ist. Aber lassen sie sich nicht unterkriegen, Siener ;)

Es ist aber auch bekannt, dass einzelne Sprecher, die sich aus Protesten hervorheben, selten vollkommen gefeiert werden, speziell hier, da bei den Demonstrationen zu viele verschiedene Ansichten auftraten.

@Gerhard Rohlfs: Ohne Koordinatoren läuft alles ins Ruderlose und wird unkontrollierbar.

  Mathias hat @ geschrieben

“Auch der Volksentscheid müsste von Bundestag, …” Das simmt, vielleicht sogar mit 2/3 Mehrheit?! Aber, wenn einzelne Gruppen den Bundestag zu einer Entscheidung drängen, dann heißt es wieder, er wurde getrieben oder er hat sich an Umfragen orientiert. Die Leute von “Freie Welt” haben ja versucht, daß die Bürger Einfluss auf Ihre Abgeordneten (in der Wahlkreisen) nehmen, hat leider auch nicht sehr viel am Ergebnis geändert.

Ein Volksentscheid wie in Dänemark wäre die sauberste Lösung. Eine andere Möglichkeit wären vielleicht wirklich Massendemos zur Forderung der DM, wie 89, und dann Neuwahlen, nur wen dann wählen? Besser Massendemos und VE fordern.

  Gerhard Rohlfs hat @ geschrieben

@Blue:
Wenn wir wirklich einen grossen Knall haben wollen, dann müssen wir es nur diese Leute weiter koordinieren lassen.
Raus aus dem Euro und Banken kontrolliert zusammenbrechen lassen ist absolutes Minimum.
Zu beidem wird es sowieso kommen, nur je länger es dauert, desto weniger Substanz wird vom deutschen Volksvermögen übrigbleiben.
Koordination ja, aber doch nicht von Bankenrettungsbefürwortern und Euliten.

  Crystal Breaker hat @ geschrieben

“Wutbürger gegen Euro-Wahn: Braucht Deutschlnd eine Tea-Party?”

Ich weiß ja nicht, wie SIE sich zu dieser Frage stellen, aber ich hoffe, Sie bringen gegenüber den Wutbürgern denselben Scharfblick auf, der Sie die Defizite der OCCUPY-Bewegung hat erkennen lassen. Die Forderung nach einer “deutschen Tea-Party” ist bereits von der “Jungen Freiheit” erhoben worden, und genau dort gehört sie hin. In den USA ist TEA Party dort, wo Leute, die selbst Geschröpfte sind, sich mobilisieren lassen, um die bescheidensten Anpassungen des amerikanischen Systems an die wohlfahrtsstaatlichen Minmalstandards Europas zu blockieren.

Mehr darüber erfährt man in den Essays des überhaupt ziemlich lesenswerten US-Amerikaners Joe Bageant, der leider im Dezember 2010 einer Krebserkrankung erlag:

http://www.joebageant.com/joe/2009/07/americas-white-underclass.html

Eine Bewegung, die die Verteidigung des rheinischen Kapitalismus und der sozialen Marktwirtschaft auf ihre Fahnen schrieb, sollte nicht in jedem Gegner der derzeitigen europäischen “Währungspolitik” einen potentiellen Bündnispartner erblicken. Besonders sollte sie Abstand halten zu Figuren wie Henkel, welchen die derzeitige Misere zu einem Gutteil zu verdanken ist. Ohne den Verrat der amerikanisierten wirtschaftlichen Eliten wäre weder die “Deutschland AG” zur Plünderung durch ausländische Finanzinvestoren freigegeben worden, noch hätte jene verbreitete Einstellung sich durchsetzen können, deren Anhänger jeden Zweifel an dem europäischen Projekt durch den Hinweis auf die Interessen der exportorientierten deutschen Wirtschaft niederbügeln.

  Joachim Bullinger hat @ geschrieben

Die zentrale Fallstrukturgesetzlichkeit der aktuellen Krise ist die zugleich legale und unkontrollierte Produktion von Falschgeld durch Bankster.

Das ist der Punkt und darum es gehen. Wir brauchen echtes Geld (d.h. es muß gedeckt sein, wodurch ist sekundär) und ein zentrales Geldinstitut, das die Ersparnisse der Wirtschaftssubjekte für Investitionen vermittelt.

So einfach ist das, wenn man das Blendwerk wegläßt.

  Joachim Bullinger hat @ geschrieben

1. Die Sparer erzeugen mehr Ware, als sie selbst kaufen.
2. Der Überschuss kann dann von den Unternehmern mit dem Geld der nationalen Sparkasse für Investitionen gekauft werden.
3. Investition = Ersparnis, die Volkswirtschaft ist im Gleichgewicht und kann gleichgewichtig wachsen.

So könnte der Kern einer neuen, nachhaltigen Programmatik aussehen.

  Joachim Bullinger hat @ geschrieben

Das “Sparen”, von dem die Bankster und die politische Klasse sprechen, ist keines sondern Neusprech. Sparen heißt (im geldwirtschaftlichen Bereich) weniger ausgeben, als man einnimmt und die Differenz anhäufen.

Die Bankster und die politische Klasse suggerieren nur, daß sie sparen wollten. Tatsächlich wollen sie das genaue Gegenteil, nur mit etwas eingeschränkten Ausgaben – aus kosmetischen Gründen, damit man es nicht so leicht sieht.

Volksverdummung halt, political business als usual.

  Dr. Gunther Kümel hat @ geschrieben

VOLKSENTSCHEID:

Da braucht es in der brd keine 2/3-Mehrheit, denn im Grundgesetz ist schon vorgesehen, daß das “Volk durch Wahlen und Abstimmungen” seinen Willen kundtut.

Das war 1949 eine brisante Formulierung, da es ja im Dritten Reich eine ganze Reihe von Volksabstimmungen gegeben hatte. Und genau daran erkennt man auch die Schwächen dieses Konzepts. Je nachdem, wie die Fragen gestellt werden, ist der Ausgang einer Befragzung ganz gut vorhersehbar.
Dennoch ist ein Element der direkten Demokratie ganz günstig. Vielleicht lesen dann die Damen und Herren Abgeordneten wenigstens den Text der Gesetze, über die sie abstimmen.

  Dr. Gunther Kümel hat @ geschrieben

BANKENMACHT:

Tommel hat es gesagt. Die Bänker sind ganz normale Leute, die ihren ganz normalen Job machen, vordergründig nichts Böses.

Es ist unabdingbar, sich erst einmal klar zu machen, worin denn das Verderbliche an der Bankenmacht liegt, und wo das hin führt. Also die Frage; Wem nützt es zum Schluß?

Und da sind die Ausführungen von PROF. SENFT erhellend. Man braucht nur ein einziges Mal zuzuhören!

Kurz:

1. Fiat-Geld und Zinseszins:
Geld existiert in der Welt NUR als Kredit. Wenn alle Schulden zurückbezahlt würden, gäb’s kein Geld mehr auf der Welt (www.egon-w-kreutzer.de : “Die Sache mit dem Zins”).
Klingt verwunderlich, ist aber so. Wenn eine Bank einen Kredit ausreicht, erschafft sie das dafür nötige Geld (Giralgeld) mit einem Knopfdruck. Die Zentralbank hat wenig Einfluß auf die Geldschöpfung.

DAS IST DIE MACHT DER BANKEN!!

Das ist schwer zu ändern, da muß etwas ganz Grundsätzliches verändert werden. Etwa die Errichtung einer staatlichen Stelle (“MONETATIVE”), die für sozial Erwünschtes zinslose Kredite begibt und die Versorgung der Wirtschaft mit Geld steuert: GELDSCHÖPFUNG IN STAATLICHE HAND!).
Die Wiederbelebung der Golddeckung ändert wenig.

2. WEM NÜTZT ES?
Das überkommene Bankensystem mit seinen Schwächen wurde ZUSÄTZLICH ausgenützt von Kräften, die dazu fähig sind. Es ist kein Zufall, daß ALLE Banken die Schwindel-Papiere der Wallstreet (subprime) williig in ihre Portfolios aufgenommen haben, die Manager sind ja nicht etwa so blöde, daß siie nicht gewußt hätten, was in den “Paketen” steckt.
Und die “Rettung” von Staaten, der EU, des EURO, ist ja nichts anderes als “BANKENPROFIT” auf Kosten des Volksvermögens. Auch die Abgeordneten sind vermutlich nicht so blöde, daß sie gar nicht mitbekommen, was sie tun. Dennoch verschulden sie jeden einzelnen brd-Bewohner mit Zehntausenden von Euros, viele Generationen lang, zugunsten der “Bankenwelt”.

  Blue hat @ geschrieben

@CN: Wenn wir anfangen, Marx und jegliche Opposition zu verdächtigen, dann können wir gleich einpacken. Das ist das selbe wie als wenn man behauptet, so viele Revolutionen seien gesteuert gewesen. Dann besteht irgendwann die Frage: Wen überhaupt noch trauen? Und je schwächer und an sich selbst zweifelnder Bewegungen und Oppositionen sind, umso leichter haben es ihre Gegner ;)

@Gerhard Rohlfs: Nur weil man nicht gleich für einen Austritt aus EU und Euro ist, heißt das noch lange nicht, dass man für Bankenrettungen ist.

  juergenelsaesser hat @ geschrieben

Crystal Breaker: Man merkt, dass Sie die aktuelle Ausgabe von COMPACT mit dem Tea Party Schwerpunkt nicht gelesen haben. Ich werde Ihnen die Argumente des Heftes aber hier nicht für lau vorkauen …

  pa68 hat @ geschrieben

@ jürgenelsässer

Das mit der “Arbeitswertheorie von Marx” seh ich auch so, weiß aber, daß das ist ein innermarxistischer Streit ist. Allerdings wird mir theorieübel wenn ich diese gestreckte Oberfläche wie heute in der junge Welt seh (Zeise) und mit der klarem Kante einer aktuellen Kritik der Schwindelökonomie des Banksterkapitalismus bei infopartisan vergleiche (Albrecht):
http://www.trend.infopartisan.net

Gruß pa68

  trup hat @ geschrieben

Dr. Kümel und Herr Bullinger. Wir haben jetzt die Möglichkeit neue Konzepte in die Öffentlichkeit zu tragen. Um den Skandal, dass sich der Staat “sein” “Geld” bei den privat organisierten Zins-und Giralgeldbetrügern leihen muss, den einfachen Bürgern darzustellen. Ich sprach damit schon einmal mit Wachmännern und Rezeptionistinnen, die haben das verstanden und waren empört. Noch haben wir die Zeit, wenn wir hier das Militär auf der Straße haben und die Regierung False-flag auspackt, wird es schwer, weil alle nur noch Panik haben und wir getrieben sein werden. Prof. Binswanger, Ackermanns Doktorvater in der Schweiz, schreibt gerade an Entwürfen, wie wir uns das GELD, UNSER GELD, zurückholen. Ohne Zins-und Wachstums-Schulden-Zwang. Das muss jetzt auf den SCHIRM DER LEUTE, JE FRÜHER DESTO BESSER. Garniert mit dem Hinweis, dass jene Geldtheoretiker die Finanzkrise vorhergesagt haben, eben weil sie die Wurzel kapiert haben. Wir kriegen sie. Für die Freiheit, die sich erhebt und den Geist und den Menschen von der Finanzaristokratie erlöst. Auf geht es!

  chicano hat @ geschrieben

@ blue

“CN: Wenn wir anfangen, Marx und jegliche Opposition zu verdächtigen, dann können wir gleich einpacken. Das ist das selbe wie als wenn man behauptet, so viele Revolutionen seien gesteuert gewesen. Dann besteht irgendwann die Frage: Wen überhaupt noch trauen? Und je schwächer und an sich selbst zweifelnder Bewegungen und Oppositionen sind, umso leichter haben es ihre Gegner”

cn hat aber recht damit bzw. sein argwohn ist berechtigt, es sieht definitiv danach aus, dass ost und west, kapitalismus und kommunismus die zwei backen der gleichen ideotenfalle waren, die dafür gesorgt haben einen jahrzehntelangen kalten krieg zu installieren um die welt vorzuführen.

und es ist gar nicht schwer die RICHTIGE opposition zu erkennen, wenn sie denn jemals auftaucht. sicher wird es keine sein, die von den medien hofiert wird und sicher wirnd es eine sein, die die richtigen forderungen stellt und die diese forderungen dann mit dem richtigen nachdruck einfordert z.b. zum generalstreik aufruft etc.

p.s.

für sie ist es wahrscheinlich auch eine vt, dass j.f.k. nicht von oswald liquidiert wurde.

  F. Marduck hat @ geschrieben

Raus aus dem Euro. Rein in die D-Mark. Zurück zum Goldstandard. Raus aus dem Fiatgeld. Zentralbankgeld muss durch Gold gedeckt sein. Privatgeld der Banken. Papiergeld an stoffliche Produktion binden, durch Golddeckung. Freies Marktgeld.
Da haben wir den Salat.

Das Raus und Rein scheint allen klar zu sein.
“Zurück zu den Wurzeln” bedeutet nicht zwangsläufig Geborgenheit sondern ist vielmehr der reaktionäre Schutzreflex verdrängtes weiterhin zu verbergen.

“Wenn wir die moderne Wirtschaft wirklich verstehen wollen und mit ihr die immanente ständige Tendenz zum Wachstum, müssen wir das Geld und die ins Unendliche sich fortsetzende
Geldschöpfung in die Erklärung ihrer Funktionsweise mit einbeziehen”. (HC. Binswanger)
“Der Bankier ist also nicht so sehr und nicht in erster Linie Zwischenhändler mit der Ware Kaufkraft, sondern vor allem Produzent dieser Ware”. (Schumpeter, Joseph Alois)

  CN hat @ geschrieben

@ blue
es geht nicht darum jegliche opposition zu verdächtigen, aber wenn deren vertreter konsequent von grundproblemen ablenken, sollte man misstrauisch sein. Auch wenn ein kapitalismuskritiker wie marx sich ihr ganzes leben von kapitalisten aushalten lassen. Weiter gilt “An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen”.

Gutes Buch zum Thema: Der Mythos der Macht von Stephen Zarlenga (passenderer englischer Originaltitel: The lost Science of Money)

trup: “Prof. Binswanger, Ackermanns Doktorvater in der Schweiz, schreibt gerade an Entwürfen, wie wir uns das GELD, UNSER GELD, zurückholen.”
-> http://vollgeld.ch/

  CN hat @ geschrieben

Kleine Korrektur:
“Der Mythos vom Geld – Die Geschichte der Macht” von Stephen Zarlenga

  trup hat @ geschrieben

CN bitte versuchen Sie Binswanger und Dr. Dr. Wolfgang Berger und Prof. Senf in die Medien zu bringen. Wenn Sie denn das gutheißen. Oder in die occupy, das ist ne lose Ansammlung von Bürgern, die diskutieren. Die müssen jetzt die richtigen Lösungen kennenlernen. Senf war in Frankfurt. Occupy Forderungen sind zweitrangig, was zählt ist, dass es die Bürger auf öffentliche Plätze zieht und Sie neue, längst bewährte, von den Bankiers bekämpfte (Präsidenten Lincoln, Jackson etc.) Geldsystem diskutieren. Die öffentliche Diskussion ist furchtbar effektiv, davor haben die Machthaber Angst.

  Roy Lanek hat @ geschrieben

trup:

> Pigeon hole: I gave a solution to that problem:
Tarpley+Paul+Kuci amplify the force to topple the FED and bring it under legal control.

I suspect you haven’t understood.

pigeon holes = {nationalize-fed, retouch-fed, change-zero, pull-fed, others, don’t-know}

pigeons = {A, B, C, …, Paul, Kucinich, …, R, S, …}

Where we need to have more pigeons (one more at the least) than there are pigeon holes (two holes as the minimum to make it non trivial).

Tarpley?! Is Tarpley a congressional representative? => Tarpely
doesn’t belong to the pigeons here.

***
The fact that Kucinich *or* (non-exclusive ‘or’) Ron Paul MAY go
for intelligent, rational, discerning decisions — e.g., voting against the Rothman-Kirk Resolution, dissenting against a resolution recognizing Israel’s “right to defend itself” and reaffirming the US’s support for Israel, voting against the symbolic “9/11 Commemoration” resolution, etc. — from time to time, doesn’t exclude yet that some *stochastic* process, or indeterminacy, are the actual *decider* eventually, and unfortunately.

There is a classic example/witticism from artificial intelligence. A monkey can rapidly climb trees — say a palm. Observing both the monkey climbing the palm (the monkey eventually stops), and a rocket being fired in its initial stage, partially, for a limited time only (from time-zero up to time-zero plus a given interval), is not sufficient for inferring that monkey = rocket.

  F. Marduck hat @ geschrieben

trup: Prof. HC Binswanger ist im wissenschaftlichen Beirat des Vereins Monetäre Modernisierung der Schweiz.
Das Vollgelkonzept ist auf Prof. Josef Huber zurückzuführen.
In seinem Buch Monetäre Modernisierung analysiert und erklärt Huber die Funktionsweise des heutigen Geldsystem. Ausserdem stellt er das Vollgeldkonzept vor.
Es ist momemtan noch unklar welche Variante der Vollgeldreform zur Initiative gelangt. Zur Zeit läuft zu diesen
Varianten eine Vernehmlassung.

  Blue hat @ geschrieben

@chicano: Was ist denn eine “richtige” Opposition? Man kann gegen etwas sein, aber es kommt zwangsläufig zu Spaltungen, wenn die Frage auftaucht, für was man sein will. Da gehen Gruppierungen so weit manchmal, sich gegenseitig auszustechen und dazu diffarmieren. Ob gesteuert oder nicht ist dann irrelevant, da die Zwiespälte so doer so bestehen bleiben.

Und wieso hätte sich jemand die Mühe machen sollen, den Kalten Krieg zwischen Ost und West zu initiieren? Erstens ist es für eine kleine, menschliche Gruppe fast kaum möglich, so etwas großes heraufzubeschwören und zweitens hätten diejenigen es viel leichter haben können.

p.s.

Ob j.f.k. von Oswald lequidiert wurde, ist weder eindeutig bewiesen noch gegenbewiesen. z.B. Das Argument mit der “Wandernden Kugel” hat sich aber schon in Luft aufgelöst, da sich manche nicht die ganze Situation vergegenwärtigt haben. Hier bleibe ich aber erst mal urteilslos.

  trup hat @ geschrieben

F. Marduck: Viel Erfolg! Ich wünschte mir, dass diese Initiative die intellektuelle Deutungshoheit von den blinden Neoklassikern reklamiert. Mit dem schlagenden Argument: Wir haben die Krise, mit der Österreichischen Schule, mit Hörmann u. a. in der Vorhersage drin, die Neoklass nicht! Versagertheorien der Neoklassik Demut vorschlagen und Zuhören, bitte. Jetzt kommt Ihr!

Lanek: Je vais voir plus de vos articles recommande. Merci. Concernant la folie de Kuci et Paul. Avez-vous vu le video ytube ou Paul parle de CIA? Ils sont beaucoup plus “reservees” en ouvert media “z” qu’en discussion plus privat. ADL ne couche pas. Mais bon. Je recommende (je sais c’est tres improbable, mais la solution de ma preference) Tarpley de former une alliance avec les deux (et Jesse Ventura, ne le discreditez pas en avant, il sait!) quand l’economie et la situation escalate, ce que je prefere. Peut-etre j’ai pas compris le pigeon – laissez moi avec l’englais technique. Tarpley et les autres unies comme une force liberant l’Amerique de la FED privat. Partie ou quoi je ne sais pas. Comme dis: Prendre la FED comme seul objectif, donner apres les solutions dispositives aux peuples. Je reve.

La direction de Ratier me plais beaucoup, mais il a d’ennemies immenses en ce cas. Je sais ou la gauche ce tais…t’al mud et Jesus meme en parlent. Ovadia Yosef, comprenez monsieur. Warburg, Leni n – Solschenytzin >< Dostoevsky, Schopenhauer, Nietzsche, Ford, Frere (en 'a'nglais frere) Nathaniel… Je me tais. Il faux voir dans les yeux et le visage et entendre la voix des gens, Paul, Kuci c'est la sincerite des gens qui compte aussi. Bonne journee monsieur. Comment dire Tarpley de se faire voir au protestes?

  F. Marduck hat @ geschrieben

trup: Sie haben Recht. Man muss die Diskussion jetzt anschieben.
Die Machtfrage zu stellen, bedeutet sie auch an die richtige Stelle zu richten. An die Herren der Geldschöpfung.

  Roy Lanek hat @ geschrieben

trup:

> Comment dire Tarpley de se faire voir au protestes?

What about:

http://tarpley.net/speakers-bureau/

  Dr. Gunther Kümel hat @ geschrieben

@ arcos

Golddeckung wäre NICHT das “Ende der Giralgeld-Schöpfung”!
Denn egal, ob das Geld durch irgendwas gedeckt ist oder nicht, jeder kann zum Bankschalter gehen und einen Kredit beantragen. Und der Bankbeamte macht “Klick” am Rechner und damit ist das Giralgeld in der Welt.

Es ist ganz richtig, daß jede Volkswirtschaft durch die Giralgeldschöpfung durch Geschäftsbanken schwer geschädigt wird. Aber abschaffen läßt sich dieser Mechanismus NUR durch Einrichtung einer staatlichen Stelle, die Geld “schöpft” nach dem Bedarf und dem Wachstum der Wirtschaft, und die zinsfreie Kredite vergibt, nach Maßgabe eines Gesetzes.

  Roy Lanek hat @ geschrieben

trup:

(Sigmund) Freud should have said: — relatively unimportant
things such, buying a new car, laptop; changing furniture;
calculating pros and cons of a given *career* chance; deciding to get married; etc., may be discussed with friends, family, experts, whoever for interminable hours, days, weeks, …, how long you like. REALLY important things are decided in a
matter of seconds. –

What do you want Tarpley to do — resuscitate, reanimate, revive who? Has he not been — are we not talking of people who can read, listen an view — clear, precise, explicit enough?

  chicano hat @ geschrieben

@ blue

mit mir nicht mehr, sie hatten genug sendezeit um sich klar zu outen ;)

  yilmaz hat @ geschrieben

@ chicano
“cn hat aber recht damit bzw. sein argwohn ist berechtigt, es sieht definitiv danach aus, dass ost und west, kapitalismus und kommunismus die zwei backen der gleichen ideotenfalle waren, die dafür gesorgt haben einen jahrzehntelangen kalten krieg zu installieren um die welt vorzuführen.”

So ist es lieber Weggefährte!
Bester Vergleich: das heutige Parteiensystem, ob schwarz, rot, grün, gelb, braun, das sind äusserlich Farben, doch was haben die ganzen Parteienprogramme bisher gebracht? Im Grunde genommen hat sich nach jedem Regierungswechsel nichts geändert, wie schon James Bond in Goldeneye sagte: “Regierungen wechseln, doch die Lügen bleiben”.

Die einzig wahre Ideologie die auf dem gesamten Planeten gegenwärtig ist, ist die Ideologie des Geldes und seiner Machteinflussnahme, diese müssen wir umkehren ins Gute, d..h. Geld muss nichts schlechtes sein (jedoch ohne Zins und Zinseszins), man kann damit auch viel Gutes bewirken.
Da gibt es meiner Meinung nach gute Ansätze und Lösungen von der PDV, wir brauchen doch wirklich keine Regierung die für uns Entscheidet und Verantwortung übernimmt, daß können wir auch selber in einem Menschengerechten System.

  Winston hat @ geschrieben

Geld – ganz einfach erklärt

  Winston hat @ geschrieben

PS: Es sollte heißen: S c h u l d-Geld ganz einfach erklärt.
Die Lösung lautet: V o l l-Geld.

Geld aus Schulden

  Jakobiner hat @ geschrieben

Zu Jürgen Elsässer:

Du hast meiner Ansicht nach einen Denkfehler: Dass eine Golddeckung schon eine Bindung der Produktwerte an die Arbeitsquanten herstellen würde. Wie begründest du das? Faktisch müsste es aber eben eine Behörde zur Evaluierung der gesellschaftlich notwendigen Arbeitszeit von Staatsseite geben, die dann auch demgemäss adjustieren kann.Wie sehen dann die Beziehungen dieser Behörde zur Zentralbank, den Unternehmen,etc,aus?Wäre eine solche Behörde dann aber nicht auch Obkjekt zahlreicher Manipulationsversuche verschiedener gesellschaftlicher Gruppen, die eine jeweilig genehme Festlegung der gesellschaftlich notwendigen Arbeitszeit festlegen wollten? Gerieten wir da nicht durch die Hintertür in eine Staatswirtschaft rein?

  juergenelsaesser hat @ geschrieben

Jakobiner: Weil die Auffindung von Gold an “rough labour” (Marx) gebunden ist … Goldförderung hängt nicht von Technik ab, sondern nur von suchen, suchen, suchen. Die Goldproduktion kann kaum durch Technik gesteigert werden (anders als Stahl z.B., oder Öl oder Weizen). Deswegen eignet es sich ideal zur Messung von Arbeitszeitquanta. Finde leider die Stell bei Marx grad nicht.

  chicano hat @ geschrieben

@ yilmaz

“Die einzig wahre Ideologie die auf dem gesamten Planeten gegenwärtig ist, ist die Ideologie des Geldes und seiner Machteinflussnahme, diese müssen wir umkehren ins Gute, d..h. Geld muss nichts schlechtes sein (jedoch ohne Zins und Zinseszins), man kann damit auch viel Gutes bewirken.
Da gibt es meiner Meinung nach gute Ansätze und Lösungen von der PDV, wir brauchen doch wirklich keine Regierung die für uns Entscheidet und Verantwortung übernimmt, daß können wir auch selber in einem Menschengerechten System.”

ich sehs wie du und auch ich habe einiges gelesen von janich und der pdv, dass mich dorthin zieht.

allein, wie das menschengerechte system enstehen und sich halten soll, ohne regularien und allein auf menschlichkeit begründet funktionieren soll, kann ich mir noch schwer vorstellen, bei dem bewusstseinsstand und dem grad der öffnung der herzen der menschen.

der stärkste, müsste den schwächsten stützen und nicht ihn ausweiden. doch sind wir da wirklich schon? haben die starken schon erkannt, das stärke auch verantwortung ist? und wer soll diese verantwortung einfordern in einer welt ohnen regeln, einer welt die gottlos ist, bzw. das geld zum gott erhoben hat.

aber ja, auch ich sehe bisher keine bessere alternative. ganz wohl ist mir dennoch nicht bei der pdv, doch bleibe ich offen dafür, dass sich dies ändern kann.

beste grüße an dich!

  Jakobiner hat @ geschrieben

Zu: juergenelsaesser
Oktober 18, 2011 at 18:33

Jakobiner: Weil die Auffindung von Gold an „rough labour“ (Marx) gebunden ist … Goldförderung hängt nicht von Technik ab, sondern nur von suchen, suchen, suchen. Die Goldproduktion kann kaum durch Technik gesteigert werden (anders als Stahl z.B., oder Öl oder Weizen). Deswegen eignet es sich ideal zur Messung von Arbeitszeitquanta. Finde leider die Stell bei Marx grad nicht.

Das leuchtet mir schon gar nicht ein. Natürlich hängt die Goldförderung -wie alles- von der Technik ab.Die Such-, Förder- und Abbautechnik von Gold dürfte sich seit Dagobert Ducks Zeiten des Gold rush , wo man noch die gold nugets aus dem Fluss siebte und Jack London, wo man nioch mit der Spitzhacke den Berg bearbeitete–spätestens mit der Einführung des Dynamits- wohl auch revolutioniert haben wie auch bei Diamanten, anderen Edelsteinen und Edelmetallen,etc.Dazu: Die Bestimmung der gesellschaftlich notwendigen Arbeitszeit für die Herstellung anderer, industrieller Produkte müsste aber selbst bei einem solchen Goldäquivalent immer noch vorgenommen werden und dazu bräuchte es eben einer Evaluierungsbehörde–auch dies in “stoffliche” Beziehung zu setzen.Schon hier gäbne es mehr als nur eine Expertenmeinung, mal abgesehen, wie die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen da noch Einfluss auf diese nähere Bestimmung zu ihren eigenen Vorteilen nehmen würden.

  Joachim Bullinger hat @ geschrieben

Also, es muß imho darum gehen, die basale Logik des kapitalistischen Systems durch einen Austausch des monetären
Preis-Profit-Mechanismus gegen einen gerechten Austausch gleicher, in den
Produkten verkörperter Quanta von Arbeitszeit zu ersetzen.

Dazu muß der Arbeitswert neu definiert und seiner Bestimmung die Arbeitszeit zugrunde gelegt werden:

1. Die verausgabte Arbeitszeit je erzeugtem Produkt (auch der Dienstleistung) wird gemessen.
2. Und um den gesellschaftlich durchschnittlichen Arbeitszeitaufwand für eine je konkrete Produkteinheit zu ermitteln, wird die in den externen Vorstufen des Produkts vergegenständlichte Arbeitszeit hinzugerechnet.

Das ist nicht so kompliziert wie es klingt und mit Hilfe der modernen Softwaretechnologie vergleichsweise leicht lösbar. Eine Kostenrechnungssoftware z.B. ist deutlich schwieriger und komplexer, wenn z.B. die Kostenstellen nach geeeigneten Schlüsseln auf die -träger umgelegt und die Schlüssel dazu errechnet werden müssen.

  Joachim Bullinger hat @ geschrieben

Pippa Malmgren: Ich glaube, dass Deutschland bereits mit dem Drucken von neuen D-Mark-Scheinen begonnen hat. Außerdem sind die alten D-Mark-Scheine nach der Einführung des Euro meines Wissens nicht vernichtet worden.

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/10/28158/

Na dann…

  VRIL hat @ geschrieben

“fjordman” ( bzw. seine Hilfsblogger ) zensieren .

Schade wenn Seiten keinen Wettbewerb dulden .

  trup hat @ geschrieben

Lanek, don’t know if I get you right. I neither hold Freud nor Adorno in high estimate philosophically. I am dreaming about a crash and disorder alliance, wrecking the US-System. Out of which they form a monetary reform alliance…Seconds hmm, I need a sleep.

  CN hat @ geschrieben

JE & Jakobiner – Gold und Arbeit

Nehmen wir mal an es würde heute eine Goldwährung eingeführt. Dann würde der Wert des Goldes steil in die Höhe gehen, für ein bestimmtes Auto müsste man dann vielleicht nicht mehr 20 Unzen sondern nur noch 3-4 zahlen.

Dann würde es sich lohnen erheblich mehr Arbeit und andere Ressourcen in Exploration und Förderung zu stecken. Die Goldförderung würde jedoch nicht im selben Masse steigen, denn die leicht förderbaren Vorkommen sind schon bekannt, die neu gefundenen wahrscheinlich relativ klein und schwer abbaubar. Die Kosten der Goldförderung würden nahe beim neuen Wert des Goldes liegen. Insofern hat JE recht.

Was mir aber gar nicht gefällt ist, dass ein Grossteil des heutigen Goldbestandes sich wschl. schon in den Händen von Finanz-Oligarchen und Superreichen befindet, billig gekauft oder von Zentralbanken “geliehen” (siehe Hamer Artikel in Compact), zu Zeiten als man für das oben erwähnte Auto vielleicht 50 – 100 Unzen zahlen musste.

Deswegen ist eine Goldwährung keine wirkliche Alternative. Was aber nicht heisst, das sie vielleicht nicht trotzdem kommt, unter ähnlichen Umständen wie die “Zigarettenwährung” nach dem 2. Weltkrieg. Erstrebenswert ist das aber nicht.

  juergenelsaesser hat @ geschrieben

CN: Stimmt!

  chicano hat @ geschrieben

@ cn

“Was mir aber gar nicht gefällt ist, dass ein Grossteil des heutigen Goldbestandes sich wschl. schon in den Händen von Finanz-Oligarchen und Superreichen befindet, billig gekauft oder von Zentralbanken „geliehen“ (siehe Hamer Artikel in Compact), zu Zeiten als man für das oben erwähnte Auto vielleicht 50 – 100 Unzen zahlen musste.

Deswegen ist eine Goldwährung keine wirkliche Alternative. Was aber nicht heisst, das sie vielleicht nicht trotzdem kommt, unter ähnlichen Umständen wie die „Zigarettenwährung“ nach dem 2. Weltkrieg. Erstrebenswert ist das aber nicht.”

auf den punkt gebracht. danke!

  CN hat @ geschrieben

Leute, ran an den Speck:
Britischer Lord lobt Preis für Euro-Ausstieg aus
-> http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,792658,00.html

  CN hat @ geschrieben

Mir sind einige Parallelen zwischen der staatilichen Förderung von “regenerativen Energien” und der Goldförderung nach Einführung einer Goldwährung aufgefallen:

Zur Zeit gibt es einen weltweiten Goldbestand von ca. 153.000 Tonnen, die jährliche Förderung liegt bei ca. 2.380 Tonnen (wikipediea).

Nehmen wir an, das Gold nach Einführung einer Goldwährung 5-mal so teuer wird wie jetzt, und das sich die die jährliche Goldförderung verdoppelt. Die “zweite Hälfte” ist schwerer zu fördern als die “erste Hälfte”, entsprechend werden wesentlich mehr Ressourcen (Arbeit, Kapital, Naturverbrauch) dafür gebraucht, vielleicht ingesamt auch 5-mal soviel.

Diese Ressourcen werden wir alle als Geldbenutzer aufbringen müssen.

Insofern die Parallele zur regenerativen Energie:

Regenerative Energieformen sind meist teurer als herkömmliche, die Differenz, d.h. der erhöhte Ressourceneinsatz wird von uns über Steuern (die für Subventionen verwendet werden) und hohe Energiepreise (Strom, E10 etc.) bezahlt.

Auch der Naturverbrauch ist beides mal erheblich:
Für eine Unze Gold werden meines Wissens schon jetzt 20 Kubikmeter Erde verseucht (Cyanidlaugerei etc); für Biosprit werden Nahrungsmittel verwendet und Regenwald in Palmölplantagen verwandelt.

Ein paar Zahlen zum Gold:

Angenommene verdoppelte jährliche Produktion:
4’760 to
Angenommene Kaufkraft des Goldes in heutigen Euros:
200’000 Euro/kg
“Preis” für die jährliche Förderung:
952’000’000’000 Euro (952 Milliarden)
Anteil Deutschlands am jährlichen BNP
(http://de.wikipedia.org/wiki/Bruttosozialprodukt#Internationaler_Vergleich)
5.7%
Proportionaler Anteil am Preis der jährlichen Goldförderung:
54 Mrd Euro

Wollen wir das dafür ausgeben?
Hinzukommen ja noch die Kosten für die schon existierenden Goldbestände….

  ZWG hat @ geschrieben

@ CN

Einposteb Sie hier bitte die e-Adresse der Lordschaftstiftung. Danke.

  Jakobiner hat @ geschrieben

ZU:

juergenelsaesser
Oktober 17, 2011 at 17:21

“Jakobiner: Die Golddeckung ist was anderes als die Geld-Privatisierung. Zentralbankgeld war lange goldgedeckt, modifiziert bis 1971. Dass man mehere Fort Knox bräuchte ist Unsinn, denn man kann ja festlegen, wieviele Dollars etc. es pro Unze im Umlauf gibt. Die Golddeckung ist vermutlich der einzie Weg, Papiergeld an stoffliche Produktion zu binden, also an Arbeitszeitquanta, wie das neben Marx auch Adam Smith postuliert”

Wenn man keine Tausende Fort Knoxe bräuchte, müsste aber der Goldwert ein Nanomilligramm für jeden US-Dollar sein. Ist das realistisch?

  Jakobiner hat @ geschrieben

ZU:
CN
Oktober 19, 2011 at 07:09

JE & Jakobiner – Gold und Arbeit

Nehmen wir mal an es würde heute eine Goldwährung eingeführt. Dann würde der Wert des Goldes steil in die Höhe gehen, für ein bestimmtes Auto müsste man dann vielleicht nicht mehr 20 Unzen sondern nur noch 3-4 zahlen.

Dann würde es sich lohnen erheblich mehr Arbeit und andere Ressourcen in Exploration und Förderung zu stecken. Die Goldförderung würde jedoch nicht im selben Masse steigen, denn die leicht förderbaren Vorkommen sind schon bekannt, die neu gefundenen wahrscheinlich relativ klein und schwer abbaubar. Die Kosten der Goldförderung würden nahe beim neuen Wert des Goldes liegen. Insofern hat JE recht.

Was mir aber gar nicht gefällt ist, dass ein Grossteil des heutigen Goldbestandes sich wschl. schon in den Händen von Finanz-Oligarchen und Superreichen befindet, billig gekauft oder von Zentralbanken „geliehen“ (siehe Hamer Artikel in Compact), zu Zeiten als man für das oben erwähnte Auto vielleicht 50 – 100 Unzen zahlen musste.

Deswegen ist eine Goldwährung keine wirkliche Alternative. Was aber nicht heisst, das sie vielleicht nicht trotzdem kommt, unter ähnlichen Umständen wie die „Zigarettenwährung“ nach dem 2. Weltkrieg. Erstrebenswert ist das aber nicht.

´Jakobiner: Wenn also die Golddeckung keine konstruktive Alternative ist, so ist sie doch dann eine destruktive Alternative des kleinsten Übels, wenn man den Euro auflöst und zur DM zurück will.Mich würde auch mal interessieren, wie ihr euch eigentlich den Sozialstaat unter eurem neuen Regiment vorstellt. Da wäre wohl eine Agenda 2020 angesagt, die auch Sarrazin, Henkel, Schachtschneider, Sloterdijik und Co. befürworten würden, d.h. Sozialababau und Verelendung auf breiter Front. Wenn nur noch das produktive Kapital fördernswürdig ist, was ist dann schon ein Hartz-4ler?
Ist es das was Jürgen Elsässer und seine Volksinitiative befürwortet?
Zudem nochmals zur Golddeckung: Unabhängig, ob das Finanzkapital nun die meisten Goldreserven hätte: Würde es nicht bedeuten, dass ein Nanomilligramm Gold als Deckung für den exorbitanten Welthandelswährung dienen müsste?

  juergenelsaesser hat @ geschrieben

Jakobiner: Das sind ja nur rechentechnische Fragen.

  juergenelsaesser hat @ geschrieben

Jakobiner: wenn das Industriekapital gefördert wird, entstehen Arbeitsplätze für die Hartzer.

  Dr. Gunther Kümel hat @ geschrieben

Jürgen Elsässer

Die Forderung der Golddeckung ist nichts anderes als die Forderung, es müsse irgendeine Obergrenze für die Versorgung der Wirtschaft mit Finanzmitteln, Liquidität geben. Diese dahinterliegende, grundlegende Forderung ist vor allen anderen Überlegungen wichtig, plausibel und anerkennenswert. Es ist allerdings aus vielen Gründen problematisch, diese Obergrenze an den doch eher zufälligen Besitz von Goldvorräten zu binden. Bespielsweise wäre die (relativ starke) brd-Wirtschaft schwer benachteiligt gegenüber der (unproduktiven, daher relativ schwachen) US-Wirtschaft. Denn auf Grund historischer Zufälle wurde das brd-Gold “zufällig” in die USA verlagert. Keiner meint ja, daß die guten USA dieses Gold jemals wieder herausrücken wollten, selbst wenn ein brd-de-Gaulle dies fordern täte.

Man muß also zweimal überlegen, ob man die Golddeckung fordert oder stattdessen eine andere Formulierung für die plausible Forderung nach einer Obergrenze.

Zusätzlich:
Also, ich muß sagen, die Arbeitswerttheorie von Altvater Marx kenne ich nicht ausreichend, trotz aller Marx-Seminare des Cheftheoretikers der 68er. Aber in manchen der 150 Jahre alten Theorien sind Elemente, die bei aller Anerkennung des Gründungsvaters als genialer Feuergeist weniger geeignet sind für die Anwendung heute. Etwa wie die (erheblich jüngeren) bahnbrechenden Ideen von Freud, die heute gleichfalls nicht mehr direkt anwendbar sind.

Nach dieser Theorie wäre der gerechte Preis des Goldes also nicht höher oder niedriger, als die Kosten des Abbaus betragen, denn die technische Ausrüstung muß ja auf die reinen Arbeitskosten aufgeschlagen werden.

Gold ist ja bekanntlich ein relativ häufiges Metall, Silber dagegen selten und die Lagerstätten sind zu einem größeren Anteil bereits ausgebeutet. Die strikte Anwendung der Arbeitswert-Theorie per Dekret würde also eine gewaltige ABWERTUNG des Goldes bedeuten, eine gewaltige AUFWERTUNG des Silbers.

  CN hat @ geschrieben

@ Kümel
Goldeckung und Goldbestände: Stimmt 100%
Aber warzm ist Gold häufig und Silber rar?

  CN hat @ geschrieben

Occupy Frankfurt distanziert sich. Siehe im Flyer ganz unten:

http://www.facebook.com/photo.php?fbid=147840108647676&set=a.139344796163874.26571.137920816306272&type=1

Politsche Korrektheit ist eben eine intellektuelle Krankheit…
Ich kann nicht sehen was am Aktionsbündnis Direkte Demokratie so schlecht sein sollte. Hier ihr Manifest:

http://eurodemostuttgart.files.wordpress.com/2011/07/stuttgarter-manifest.pdf

  ddp-partei (@ddppartei) hat @ geschrieben

@CN, Vielen Dank für den Hinweis. Woran liegt das wohl, daß “Occupy Frankfurt” das Stuttgarter Manifest nicht mag? Nun, es sind vielleicht für manchen Geschmack zuviele “eindeutige” Aussagen “EU-Diktatur” z.B., aber nüchtern gesagt, es gibt doch immer 2 Seiten und warum will man sich von vorneherein einem warnenden Aufruf verschließen? In dem Sinne: möge der “Schuß” nach hinten losgehen. Die Lügen und die gefährlichen Tendenzen sollen einfach auf den Tisch und der nüchternde Denker überlegen, was da abläuft (Millarden für Banker, Steuererhöhungen für Bürger/n).

  CN hat @ geschrieben

http://www.occupyfrankfurt.de

Neu und “gesäubert”:

- Diskussionsseite Ziele weg
- Unter Medienberichte Links zu kritischen Blogeinträgen weg
- Elsässer- und Janich-Texte weg (z.B. “Goldman Sucks Europe”)
- Dies-und-Das-Seite weg

Jetzt kann man sie wohl vergessen….
RIP

  Dr. Gunther Kümel hat @ geschrieben

GOLDSTANDARD: Alles nicht so einfach.

Geldvermehrungsmaschine wie Dukatenesel im Märchen:
Mit Scheingeld zu Sachwerten.
Mit Sachwerten zu Monopolen
Mit Sachwerten zur Währungsreform: Güter geliefert, dafür wertlose Dollars bekommen.
Durch Währungsreform zur Weltwährung

Die staatliche Münzhoheit wurde 1913 aufgegeben (FED).

In dieser privaten Bank wurden die Goldreserven der Welt zusammengekauft, mit der Folge, dass viele andere Währungen ihren Goldstandard nicht mehr halten konnten und in der Deflation zusammenbrachen (erste Weltwirtschaftskrise).

Während des WKII wuchs der Bestand gewaltig an.
Auch das Gold Deutschlands wurde “als Kriegsbeute” 1945 abtransportiert. So sammelten sich über 30.000 Tonnen Gold der Welt allein in den USA – mehr als alle anderen zusammen hatten. Dieses Gold diente als Deckung für die Dollars.

Die Dollarherrschaft über die Welt hatte begonnen.

Durch die Manipulation des Goldpreises konnten “die Interessierten” laufend billig Gold einkaufen.

Das von der US-Hochfinanz gesteuerte und ihnen gehörende private Federal-Reserve-System hat Welt-Geldbedeutung erlangt. Mehr als 75% aller Geldquantitäten sind Dollars. Die übrigen Währungen beruhen in ihrem Wert zu über 90% auf wertlosen Dollar-Papieren. Die Nationalbanken wurden “gedrängt”, ihre Goldvorräte gegen Dollars abzugeben oder «auszuleihen». Ein neuer Goldstandard könnte nur mit dem Willen der FED-Einer und nach deren Diktat wieder eingeführt werden: Neufestsetzung des Goldpreises (Greenspan: «Möglicherweise bis 6.000 Dollar»).

Seit Jahren “müssen” die Zentralbanken der Welt (Eurobank, Japan, China und andere), die bei ihnen sich ansammelnden wertlosen Dollars zu behalten und als angeblich werthaltige Devisenreserve zu halten.

Als Hohmann anfragte und dreimal auf Antwort bestand, wurde ihm auf höheren Befehl dafür die Rote Karte gezeigt. Das “System” lebt davon, dass ein Missbrauch nicht diskutiert und nicht veröffentlicht wird.

Das Ziel ist eine Weltwährung, über die die FED-Eigner herrschen. Dazu auserwählt ist die BIZ (Bank für internationalen Zahlungs¬ausgleich), eine private Organisation, deren Anteile mehrheitlich bereits von der US-Hochfinanz heimlich aufgekauft worden sind.

  Dr. Gunther Kümel hat @ geschrieben

WAS WÄRE ZU TUN?

Eine auf Gold basierende Währung wäre nicht so leicht zu manipulieren. Die Probleme liegen aber in der Verfügbarkeit von Gold, nachdem die US-Hochfinanz den größten Teil des Weltgoldvorrates in ihre Hände bekommen hat.

Bleibt also nur die Lösung einer Quantitätswährung. Diese darf nicht frei, willkürlich bestimmbar bleiben, sondern muss an dem Neutralgeldziel orientiert werden. Die Geldmenge darf also nicht stärker wachsen als die Gütermenge. Aus dem monetären Sektor dürfen nicht wieder inflatorische oder deflatorische Effekte auf die Währungen und die Weltwirtschaft ausgehen.

Dies ist nur mit streng neutralen und so unabhängigen Zentralbanken erreichbar, dass sie gleichsam die «vierte Gewalt» darstellen, nicht in privater Hand liegen und nicht durch Regierungen beeinflusst werden können. Das Urmodell der Deutschen Bundesbank vor ihrer Kastration in die Euro-Bank kam dieser Unabhängigkeit sehr nahe.

  Tony Katz hat @ geschrieben

@CN, die alte occupy Seite ist noch im Netz! Z.B. auch der Artikel von Oliver Janich:
http://www.occupyfrankfurt.de/doku.php?id=occupy-wall-street:die-kuenstliche-opposition-der-neuen-weltordnung
Aber der extrem entlarvende durchgestriche Satz…mit den Andreas Popp, Schachtschneider und Bernd Senf ist weg…und dem Contraindikator Verweis auf die esowatch Verleumder ist weg.

  CN hat @ geschrieben

Ja, unter http://www.occupyfrankfurt.de/ kommt man zur neuen Seite, unter http://www.occupyfrankfurt.de/doku.php zur Alten. Aber auch dort sind z.B. unter Medieberichte alle links zu kritischen Seiten gelöscht.

  Chris hat @ geschrieben

Zarlengas Buch ist übrigens interessanterweise hier online:
http://www.scribd.com/doc/45020660/Stephen-Zarlenga-Der-Mythos-Vom-Geld-Die-Geschichte-Der-Macht

Sehr zu empfehlen!
Er schildert, wie der Finanzkapitalismus seit dem Spätmittelalter von Venedig und Süditalien über Süddeutschland (man denke an Augsburg und die Fugger), Brügge und Amsterdam nach London “gezogen” ist.

Auch die Antike und die amerikanische monetäre Geschichte werden ausführlich behandelt.

Ein paar Kaptelüberschriften:

Roms Bronzegeld: besser als Gold

Der Untergang Roms aus monetärer Sicht

Die Wiedereinführung von Geld im Westen

Die Kreuzzüge beenden den monetären Würgegriff von Byzanz

Der Transfer des Kapitalismus nach England

Die Bank of England wird ausgeheckt

Die Nationalökonomen: die Priester der Bankentheorie

Kapitel These versus Antithese: Synthese

darin:
Marx und Engels formulieren die Antithese
Die Synthese aus Smith und Marx

Die Geldmacht gegen die Verfassung der Vereinigten Staaten

Der Triumph der Bankiers — die Einrichtung des Federal Reserve System

Das Federal Reserve System ruiniert Amerika

  CN hat @ geschrieben

Man kann sich das Buch ansehen, oder es als pdf runterladen, wenn man ein anderes Dokument hochlädt.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Join 460 other followers