Elsässers Blog

21.6..: Jürgen Elsässer berichtet über seine Iran-Reise, 19 Uhr, Berlin-Mitte, Viethaus, Leipziger Straße 54

15.10.: “Occupy Germany” – aber den Euro verteidigen?

Nochmal zu den Demos am Samstag

Nun haben sich ja auf diesem blog und anderswo eine Menge vernünftiger Leute gefunden, die Kritiker der Occupy-Bewegung wie mich auffordern, an den Demos am 15.10. teilzunehmen und für die Verbreitung richtiger Inhalte zu sorgen. Am besten hat das ein Beitrag auf ef ausformuliert. Der Autor vergleicht die Occupy-Aktivitäten mit der Alexanderplatz-Demo im Oktober 1989. Die sei damals auch von der SED geplant worden, um den Protest zu kanalisieren, mit harmlosen Sprechern und Forderungen und sogar mit Stasi-General Mischa Wolf als Redner. Aber eins, zwei radikalere Redner hätten genügt, um das Kalkül der Herrschenden zum Kippen zu bringen und den Alexanderplatz in eine im Prinzip revolutionäre Volksversammlung zu verwandeln. Kann das auch am 15.10. in Frankfurt oder Berlin so kommen?

Halten wir uns nicht mit Details auf, etwa mit der Frage der Vergleichbarkeit der Systeme im Sozialismus und Kapitalismus oder mit der im Artikel vertretenen Geldtheorie. Im Prinzip hat der Mann Recht, natürlich sollten vernünftige Leute morgen hingehen, sich umhören und natürlich mitdiskutieren.

Dennoch halte ich an meiner Skepsis fest, denn mir ist wirklich aus dem Internt keine einzige Stellungnahme bekannt, die mir irgendwie Hoffnung macht, dass aus diesen Aufläufen etas werden könnte. Es gibt nur rrrevolutionäres Blabla in Kombination mit rot-grün-verdächtigen Attac-Forderungen. Das Ganze ist in etwa auf dem Niveau der Proteste gegen den G8-Gipfel 2008 in Heiligendamm. Einer der damaligen Sprecher von Attac, Sven Gingold,  sitzt heute für die Grünen im Europa-Parlament.

Ein typisches Beispiel ist die in Frankfurt vor der EZB geplante Demo, die eine der größten werden dürfte. Der Forderungskatalog findet sich hier. Da ist ja manches richtige drin, anderes ist sehr verschwurbelt formuliert. Das Hauptproblem ist aber, dass im wichtigsten Punkt, bei der Euro-Frage, die Unklarheit umkippt in direkte Unterstützung des Bankster-Systems: “Eine europäische Währung sozial sichern.” Das ist die Unterstützung des Euro-Systems! Das Euro-System aber ist der zentrale Transfermechanismus, der Steuergelder aus den Mitgliedstaaten in die Kassen der Banken umverteilt., das zentrale Instrument der Finanz-Oligarchie. Wie kann man der ans Leder, ohne das Euro-System anzugreifen und indem man diesem sogar eine Bestandsgarantie (“sozial sichern”)  gibt?Das Mindeste wäre, dass man fordert, was auch Schäffler, Gauweiler und die Gysis im Bundestag gefordert haben: Kein Euro und kein Cent mehr für die Euro-Rettungsschirme EFSF und ESM! Hier sollen im Extremfall 500 Milliarden deutsche Steuergelder an die Banken fließen! Wer fordert “Wir zahlen nicht für Eure Krise!” muss das an diesem Punkt konkretisieren, oder soll schweigen.  Die beste Losung wäe freilich (aber das kann man von en Demonstranten nicht verlngen; einzelne Redner wäe immerhin hübsch): Raus aus dem Euro! Das nützt den Griechen und nützt uns!

Anderes Beispiel: Eine der zentralen Losung auf allen Occupy-Demos ist “Echte Demokratie jetzt!” Hört sich wunderbar radikal an. Aber was nützt es, wenn es keine konkrete Zuspitzung gegen EU und Euro-System bekommt? Unsere Gesetze werden zu über 85 Prozent in Brüssel gemacht. Unsere Steuergelder sollen, so bald EFSF und ESM in Kraft sind, über ein NICHT GEWÄHLTES DIREKTORIUM verwaltet und verwendet werden. Das heißt: Das Demokratieproblen, was wir unzweifelhaft haben, konzentriert sich in Brüssel! Wer über “echte Demokratie” redet, muss auch sagen: Raus aus der EudSSR! Zumindest aber, siehe oben, glasklare Ablehnung von EFSF und ESM! Kein Cent für dieses System!

Wer sich an diesem Punkt – der Euro-Frage- in die Büsche (oder auf die Seite der Eurokraten) schlägt, wird NIE eine Volksbewegung in diesem Land hinbekommen. Weiß jemand, aus irgendeiner Stadt von irgeneinem Aufruf, wo das anders ist? Wo die Euro-Rettungsschirme zuminest abgelent werden? Dann bitte hier posten.

Ansonsten gehen wir mal hin morgen und schaun wir mal. The proof of the pudding is to eat it.

57 Kommentare»

  ManoloB hat @ geschrieben

Jürgen, sehe die Bewegung ähnlich skeptisch wie Du. hier das Berliner Manifest, welches dem Hamburger angeglichen wurde:
“In einer Diskussion zwischen vielen Berliner Aktivisten hat sich zudem ergeben, dass wir dem Hamburger Manifest in leicht abgewandelter Form zustimmen:

Hamburger Manifest

Democracia real ya – Echte Demokratie jetzt – Real Democracy now –

Wir sind keine Partei, kein Verein, nicht einmal eine Organisation. Wir sind eine internationale Demokratiebewegung! Wir sind ein Netzwerk aus tausenden lokalen Gruppen, die sich eigenständig und eigenverantwortlich organisieren. Wir haben keine Vorstände und keine Chefs, jeder der sich uns anschließt hat gleiche Rechte.

Wir sind DEMOKRATEN!

Wir sind eine emanzipatorische Bewegung. Uns eint unsere demokratische Weltanschauung und der Wunsch nach Selbstbestimmung, politischer und gesellschaftlicher Teilhabe für ALLE Menschen!

Wir sind offen für alle Menschen, die diese Weltanschauung mit uns teilen oder fortan teilen wollen, unabhängig von ihrer sonstigen politischen Einstellung, ihrer ethnischen Zugehörigkeit oder Nationalität, Geschlecht, sexuellen Präferenzen, Religionszugehörigkeit oder anderer Merkmale. Wir verurteilen nicht Menschen aufgrund ihrer Vergangenheit.

Wir dulden in unseren Gruppen und unseren Medien keinerlei Äußerungen die diesem obersten Grundsatz widersprechen. Dies gilt insbesondere für jegliche Äußerung mit

faschistischem
rassistischem
nationalistischem
sexistischem
oder sonstwie menschenverachtendem
Inhalt oder Hintergrund. Wir lehnen jedoch ausdrücklich Zensur ab und setzen stattdessen auf Dialog.

Wir distanzieren uns ausdrücklich von jeglichen autoritären Theorien, Idelogien oder kollektiven Glaubensbekenntnissen.

Wir sind eine Menschenrechtsbewegung.

Wir stehen für die vollständige Umsetzung von Menschenrechten und gegen jegliche Einschränkungen dieser Rechte.

Wir sind eine soziale Bewegung.

Wir stehen für das Recht auf sichere Existenz und bedingungslose politische und gesellschaftliche Teilhabe ALLER Menschen.

Wir sind eine revolutionäre Bewegung.

Wir fordern ECHTE Demokratie und wenden uns gegen alle undemokratischen, autoritären Systeme und undemokratischen Aspekte bestehender Demokratien.

Unsere Aktionen sind gewaltfrei.”
http://www.alex11.org/manifest/

hoffentlich mehr als “Friede, Freude, Eierkuchen” – wir werden sehen…

  Lady Sabrina hat @ geschrieben

wer weiß, was man den Tschechen für diese Antwort alles versprochen hat – unfaßbar!!!

So eine Sch…..!

Gruß Sabrina

  Dr. Gunther Kümel hat @ geschrieben

JÜRGEN ELSÄSSER hat recht:

Keine Ausbeutung des kleinen Steuerzahlers zugunsten anonymer Profiteure.

Weder Bankenrettung noch GR-”Rettung” (die brauchen das nicht, und kriegen tun’s die Banken), noch EURO-Rettung, noch EFSM und ESM.

Raus aus dem EURO.

Schluß mit der undemokratischen Despotie der EU. RAUS aus der EU. Macht kaputt, was euch kaputt macht!

Aber, es ist auch eine Bestandsaufnahme nötig, wie die zyklischen Krisen zustandekommen, und, WEM SIE NÜTZEN.
Sonst kehren sie ewig wieder.

Überlegen wir mal:
Auf jeder Ware lastet mehr an Zinsen, als die gesamte Ware wert ist, auf Mieten (Hausbau), Brot (Fabrik), usw. Wenn der Erbauer eines Mietshauses einen Kredit für den Bau braucht, zahlt er für Jahrzehnte erheblich mehr Zinsen als Tilgung an die Bank. Also muß er hohe Mieten verlangen, um nicht sofort pleite zu gehen. Ein anderer hat ein Mietshaus von der Großmutter geerbt, er verlangt die gleichen Mieten und verdient ein Schweinegeld.
Und wer kassiert die Zinsen, die jeder Kleine im Übermaß allüberall zahlt? Die Geschäftsbank! Und wofür??
Für einen Klick am Rechner, wodurch ein Kredit entsteht: Fiat-geld. Es ist ja nicht so, daß die Bank grade mal das Geld als Kredit ausgeben täte, das Kleinsparer bei ihr anlegen.

Die Geldschöpfung liegt also heute in der Hand spezieller Kapitalisten, der Banken. Nicht einmal eine Zentralbank kann da viel daran drehen! Es war schon nicht so verkehrt, daß einer mal sagte: „Was ist schon ein Bankraub gegen die Gründung einer Bank!“
UND: Der Kleine (Mieter) zahlt, der Große (der geerbt hat) verdient.

Das ist die Welt der Finanzen, wie wir sie kennen.
Es fällt schwer, sich eine Welt ohne Zinsen und Fiat-money vorzustellen.
Aber es gibt durchaus Leute, die sich vernünftige Alternativen ausdenken können ein Beispiel:

http://www.egon-w-kreutzer.de
http://www.monetative.org

Obwohl, Deutschland zu besetzen, das wäre vielleicht schon eine verlockende Idee, mal zur Abwechslung von Deutschen, zugunsten des Souveräns des brd-GG, des Deutschen Volkes.

Bloß: Wo ist das eigentlich, Deutschland?

  saito hat @ geschrieben

Das Problem der LINKEN ist, daß sie sich einfach nicht eingestehen können, wie sehr sie mit ihrem Internationalismus in Wahrheit die Globalisierung durch
Großindustrie und Finanzkapital unterstützen und von diesen
als Feigenblatt für ihre imperialen Pläne benutzt werden.

Von daher habe ich wenig Hoffnung, aber wer aufgibt hat schon verloren. Hoffen wir mal, daß sich doch etwas ändern wird.

mit freundlichen Grüßen

  juergenelsaesser hat @ geschrieben

ManoloB: Das ist ja noch schlimmer als das von mir zitierte Frankfurter Manifest.

  trup hat @ geschrieben

Genau so sollte es zumindest einmal versucht werden. Wäre doch zu schön, wenn das muntere farbenrevolutionieren von Company Oligarch Inc. via Otpor, NED etc. zu viele Menschen mutig und aufnahmebereit gemacht hat. Die Eurounterstützung, vermute ich, liesse sich bei breiterem Zulauf von Menschen sofort kippen. Sollten denn viele Menschen da auftauchen, was ich nicht wirklich erwarte. Das Manifest ist ja nur so etwas wie ein Zusammentackern von Slogans dieser Webseite von ein paar Wenigen. Ich werde zumindest mal hingehen, und zwar um genau auf die Punkte, die Her Elsässer nennt aufmerksam zu machen um Leute, die merken, dass was falsch läuft zu erreichen. Der Eurowahn muss gestoppt werden.

Außerdem verspreche ich mir dort Menschen zu finden, die daran interessiert sein könnten zu erblicken, wie private Banken Buchgeldforderungen erfinden und verzinst zurückfordern dürfen. Und wie unser Vertreter Staat in deren Fängen elendig blutet und uns in deren Namen versklavt. Herr Dr. Kümel, ich denke auch, dass die Geldreformer der eigentliche intellektuelle Ausweg sind, den wir fördern müssen. Erst muss die EU-Ermächtigung verhindert werden und dann werden die Menschen hoffentlich Leute wie Dr. Dr. Wolfgang Berger und Egon Kreutzer entdecken und das Licht erblicken. Hinsichtlich privatem Geldmonopol öffnet “The Money Masters” und “The Secret of Oz” Augen und Perspektiven, auch historisch. Fantastische Filme.

  Dr. Gunther Kümel hat @ geschrieben

Das Kommunistische Manifest schlägt vor:
“Die Zentralisierung des Kredites in den Händen des Staates durch das Mittel einer Nationalbank mit dem Staatskapital und einem Exklusiv-Monopol.”

Im Falle der bolschewistischen Revolution gehörte die
Roth­schildlRockefeIler Chase Bank dem Staat.

Napoleon Bonaparte wies darauf hin:
“Ter­rorismus, Krieg und Bankrott sind die Folgen der Privatisierung des Geldes, ausgegeben als Schuldverschreibung und mit Zinsen bela­stet.”
Er kündigte für Frankreich die Schul­den und Zinsverbindlichkeiten auf -
- die Folge war die Schlacht von Waterloo.

  CN hat @ geschrieben

Klassisch… die Autonomen und Antideutschen haben ihre Phrasendreschmaschine angeworfen und lenken von den wahren Problemen ab und wenn jemand es wagt sie anzusprechen, wird er diffamiert.

Bei Occupy Frankfurt waren immerhin zarte Versuche zu bemerken, sich gegen diese Vereinnahmung zu wehren.

Dabei gäbe es zwei Ziele, die jeder vernünftige Mensch mittragen könnte:

Raus aus dem Euro und Schluss mit dem Teilreservebanking. Ob das dann eher in Richtung Monetative oder in Richtung Jannich & Co geht, ist zweitrangig. aber ich schätze, die meisten “Ocupier” haben noch nie was von Teilreservebanking gehört…

  arcos hat @ geschrieben

Der wichtigste Satz von G. Kümel:
“Für einen Klick am Rechner, wodurch ein Kredit entsteht: Fiat-geld. Es ist ja nicht so, daß die Bank grade mal das Geld als Kredit ausgeben täte, das Kleinsparer bei ihr anlegen.”

Nun muss man den Leuten auch mal erklären, wie das eigentlich geht mit dieser Giralgeldschöpfung aus dem Nichts oder auf enlisch genannt “fractional reserve banking”. Ich versuchs nachfolgend Schritt für Schritt:

1. Person A zahlt auf sein Konto bei der Bank 100.000 euro ein.
2. Bank vergibt von diesem Geld einen Hypothekarkredit von 90’000 (10’000 Reservepflicht) an B.
3. B kauft sich davon ein Grundstück und gibt der Bank als Sicherheit einen Schuldbrief oder Grundpfandverschreibung im Nominalwert von 90’000 auf dem Objekt.
4. Der Schuldbrief von B wird von der Bank wieder mit 90% seines Wertes beliehen. Das heisst, die Bank schöpft elektronisch aus dem Nichts 81’000, welche wieder als Kredit vergeben werden.
5. Hypothekarkredit von 81’000 an C. Die Bank erhält von C eine Grundpfandverschreibung in gleicher Höhe. Auch dieser Schuldbrief wird von der Bank wieder beliehen zu 90%. Dadurch schöpft sie einen Kredit von rund 73’000. Dieser Kredit wird von D aufgenommen.
6. Das geht so lange weiter, bis der Betrag der möglichen Kreditschöpfung bei Null angelangt ist.

Wir haben also in diesem Beispiel 3 Kreditnehmer, welche total 244’000 an Krediten erhalten haben.
Abzüglich der ursprünglichen Einzahlung von 100’000 wurde daher insgesamt 144’000 an Kredit “aus dem Nichts” geschöpft, elektronisches Giralgeld eben.

  Traudl hat @ geschrieben

Hallo Jürgen,
darf ich dich daran erinnern, welche Gedanken und Ideen dich zur ersten Einladung der “Volksinitiative” (wie sie sich später nannte) trieben? Raus aus den Nischen und wieder näher ran ans Volk. Tja, und das Volk, das muß man halt so nehmen wie es ist, oder? Man kann es sich nicht backen.
Warum verrätst du heute deine eigene Idee, indem du an allen Protestierenden (aber auch wirklich an allen!) was zu bemängeln hast, anstatt sie zu akzeptieren wie sie sind und an ihrer Entwicklung mitzuarbeiten.
Es scheint, dass dir die Idee von Volksinitiativen gefiel, aber nicht die tatsächlichen. Wird schon seine Gründe haben…
Die Bewegung wird ihre geistigen Mitarbeiter finden, solche die sich auf angemessene Weise einbringen können. Diese sind auch dringend nötig.
Deine Initiative hätte eine Vorbereitung sein können, für das was jetzt im Kommen ist. Dein Ansatz war gut und entsprach in einigen Aspekten dem, was die Leute heute bewegt. Diese Chance wurde verpaßt. Aber das siehst du wahrscheinlich ganz anders, oder?
Gruß von Traudl

  ribi hat @ geschrieben

DR: GUNTER: ja, in alllem- was wir kaufen, sind mindestens 40% zinsen, in den mieten über 70% zinsanteil. geld für lau schöpfen, dann noch zinsen kassieren, kennen sie das buch von ellen h. brown?

  juergenelsaesser hat @ geschrieben

Traudl: Was sich zum 15.10. sammelt, entspricht dem attac-Ansatz, nicht dem der Volksinitiative. Während das Volk in seiner großen Mehrheit über den Euro bzw. die Euro-Rettung klagt, wird von den 15.10.-Leuten genau dieses Thema salopp ignoriert bzw. sogar im Sinne der Herrschenden behandelt (s. mein Posting von heute). Was sich da derzeit, von Dir emphatisch begrüßt, sammelt, ist also nicht “das Volk”, sondern eine Addition von Minderheiten. Die Gedanken der Mehrheitsbevölkerung werden im Augenblick am ehesten von Schäffler formuliert, der aber morgen keine Rolle spielt. Das ist der Eindruck, den ich bisher habe. Aber ich lasse mich gerne morgen vom Gegenteil überzeugen.

  Edeltraud Lademann hat @ geschrieben

Viel zu viele lassen sich einlullen.

Dabei könnten sie es besser wissen: aus eigener Erfahrung und kritischem Hinterfragen.

Nach der Präsentation durch ausgesuchte SED-Redner zur Alexanderplatz-Demo am 4,November 1989 wurden wir, das DDR-Volk, an die bis dahin von ihnen als Klassenfeinde Geschmähten ausgeliefert. Sie selbst schlüpften in eine neue Rolle, die aber wiederum Privilegien durch Anpassung versprach und reichlich ausschüttete. Die Leistung bestand und besteht vorrangig aus Rethorik.

Nach der Preisgabe konnte die gierige Finanzoligarchie zuschlagen:

http://www.veoh.com/watch/v20437128a43ckMY2?h1=Beutezug+Ost+%282010%29

Es ist NOT-wendig, die realen Verhältnisse zu ergründen und danach zu handeln.

Diese Manifeste, ob das Frankfurter oder das Hamburger, sind gemeinste Propaganda. Zeifelst du sie an, giltst du als Menschenfeind.

  trup hat @ geschrieben

Auf dem link zur Forderungenliste oben im Artikel in Frankfurt hat sich was getan. Die Geldschöpfung wird aus dem Privatsektor zurückgefordert bzw. Aufklärung und Neuverhandlung verlangt. Mir scheint, so verbohrt und unzugänglich sind die nicht unbedingt. Und das mit dem Euro würde die Mehrheit der Bevölkerung (mehr Demokratie wird ja gefordert) schon hinbiegen.
Es gilt wohl, einfach mal den Versuch der Mitwirkung zu wagen. Nicht alle haben eine feste Ideologie und es geht wohl generell um die Neuordnung und Rückforderung der Macht aus dem Finanzsektor.

  rundertischdgf hat @ geschrieben

Hier wird der Name Giegold erwähnt. Er antwortet bei http://www.agbeordnetenwatch.de (wenn er Stellung bezieht, egal zu welchem Thema) mit folgendem Nachsatz:

Mit freundlichen Grüßen

Sven Giegold

PS: Abgeordnetenwatch öffnet sein gutes und hilfreiches Forum leider auch für Abgeordnete und Kandidierende von rechtsextremen Parteien wie z. B. der NPD. Mir gefällt es nicht, in einem Forum mit solchen anti-DemokratInnen genannt zu werden. Ich fordere Abgeordnetenwatch auf, Rechtsextremen und Rechtsradikalen auf seinen Seiten kein Forum zu bieten.

Anmerkung der Redaktion:
Auf abgeordnetenwatch.de nehmen wir im Vorfeld von Wahlen sämtliche Direktkandidierende auf, die vom Bundes- bzw. den Landeswahlleitern zugelassen werden. Alle Fragen aber auch alle Antworten werden vor ihrer Veröffentlichung auf der Plattform gegengelesen und mit unserem Moderationscodex ( http://www.abgeordnetenwatch.de ) abgeglichen. Bei Verstößen gegen diesen Codex behalten wir uns vor, einzelne Kandidaten oder aber auch eine gesamte Partei von der Befragung auszuschließen.

  Dr. Gunther Kümel hat @ geschrieben

@ rundertisch

Was spricht denn dafür, daß dieser Gigold “antidemokratisch” ist, “rechtsextrem” und außerdem noch “rechtsradikal” ?
Und welches dieser Kampfbegriff-Klischees ist denn eigentlich am meisten bekämpfenswert?

Und welche Art Demokratie hat er denn kritisiert?
Oder reicht es schon, daß er mit irgendwem verwandt ist, von dem man doch annehmen wird können, daß…

Würde es nicht eher einem zivilisierten Umgang entsprechen, mit ihm zu reden, als die Leute auszuggrenzen, die mit diesem Mann auf einem Netzforum plaudern wollen?

Oder sind Sie ein derart “runder” Tisch, daß Sie immer die “korrekte” Ideologie rausschauen lassen müssen und mit keinem reden, der etwa gar anderer Meinung sein könnte?

  juergenelsaesser hat @ geschrieben

Kümel: Gigold ist Grüner.

  Oswald Spengler hat @ geschrieben

Interessant ist dass sich die Bewegungen in Ägypten,Spanien,USA und der BRD gleichen.
Keine konkreten Forderungen,Konsensunsinn,Einfluss diverser Dienste und Institute (Otpor Faust in Spanien).Nachdem ich gestern einen Vertreter auf Infokrieg reden hörte konnte man nur noch erschrocken den Kopf schütteln.Genauso wie in eben diesen Ländern sind diese Bewegungen sinnlos.In Tunesien und Ägypten haben die Massen dies bereits erkannt dass wenn man eine Revolution starten will selbst an die Macht kommen muss und eben nicht nur plakativ fordert dass z.Bsp. Mubarak verschwindet.Dass ist keine Forderung.Tunesien und Ägypten war ein Militärputsch gegen die alten Machthaber.Die Indignados aus Madrid haben nichts erreicht.Im Gegenteil.Und diese Modelle nimmt man sich als Vorbild ?
Die “Intelligenz” hat die Aufgabe zu führen und aufzuklären.Nicht sich stundenlang darüber zu streiten was es Mittags zu essen gibt.
Wenn man es in die Medien schafft hat man besser eine Alternative an der Hand.

  Dr. Gunther Kümel hat @ geschrieben

@ Jürgen Elsässer

Ach so.
Na ja, man kann ja nicht alles wissen.
Ist er vielleicht allzu grün, so daß der verwirrte Tisch ihn als NPD-nahe verortet? Oder gibt es da ganz neue Koalitionen, von denen ich noch nix gehört habe?

Immerhin hört man ja von Schwarzgrün murmeln (schwarzgrün ist die Haselnuß..)

  AndreasTT hat @ geschrieben

@Traudl
@juergenelsaesser: Attacies und Samtpfödchenrevoluzzer, wie der nette Schwiegersohn gestern Abend bei Illner, sind sicherlich nicht die, die die Systemfrage stellen … kann es aber nicht sein, dass es dem Volk, so wie ich es kenne, gepflegt am Allerwertesten vorbeigeht, wie das Geld, was sie immer weniger haben, denn nun heisst. Denn der Schlüssel zum Geld ist das Eigentum, und wurde und wird immer mehr vom Volk bereits bezahltes Eigentum privatisiert (lat. privare, dt. berauben). Das zusammen mit der skandalösen steuerlichen Entlasstung der Reichen und Eigentümer hat ja erst das ganze Kapital auf die nämlichen Märkte gespült, mit dem die Finanzindustrie dann gegen das Volk zockte und in Komplizenschaft mit den neoliberalen “Politikern” ihren Finanzfaschismus etablierte.

Insofern ist es doch ein erster Schritt, wenn morgen genug Empörte vor die wahren Zentren der Macht ziehen. Daraus kann ein Druck der Straße entstehen, der, und so hoffe ich, gesettlte Gewerkschaftsfunktionäre und die Reste der Sozialdemokratie in SPD und LINKE, schon allein aus Angst um ihre Pfründe dazu bringt, wieder die Interessen des Volkes zu vertreten.

Dass ein Frank Schäffler, unabhängig davon, ob wir ihn schätzen, allein durch seine Zugehörigkeit zur FDP nicht gerade anziehend auf Arbeitslose, Zeitarbeiter, prekär Beschäftigte wirkt, sollt’ ja nicht verwundern. Da ist ein Mr. Dax glaubhafter … und spricht die Sprache des Volkes!

Klar, als Endziel muss der Euro, DAS Machtmittel der Finanzfaschisten weg und Finanz- und Konzernlobby namens EU durch eine demokratische, soziale Konföderation in einem Europa der Vaterländer ersetzt werden. Darf ich bei der Gelegenheit an die Kritik seitens des Hausmeisters an Maximalforderung erinnern?

  Anonym hat @ geschrieben

Hallo Leute,

also ich hätte schon ein paar konkrete Forderungen oder Ideen.
Das Problem ist nur, daß zuviele an dem System verdienen, so wie es ist. Von denen könnt ihr nicht wirklich eine Veränderung erwarten. Den Hartz4lern ist schon eh alles egal, für die kann es kaum noch schlimmer kommen.
Und die Manager in den höchsten Positionen leben ein Leben, das sie mit Händen und Füßen verteidigen werden. Wenn ihr da mit Euren Forderungen kommt, sehen die ihre Felle wegschwimmen. Und lassen das nicht ungestraft mit sich machen. Von dort kommt keine Veränderung.

Wie wäre es denn z.B. die Eigenstaatlichkeit zu erklären:
Hier habe ich das Internview einer Internetradiosendung (Kulturstudio) gefunden:

Ja ich weiß, das Interview dauert lang. Aber die Thematik ist schon etwas kompliziert und die Zeiten sind wirklich ernst geworden.
Wenn man aus der EU heraus will, geht das. Doch – als BRD wird das wohl nie passieren. Aber – es gäbe eine mögliche Alternative. Wie —> Video ansehen.

Schade eigentlich, das Herr Elsässer in der Radiostation “Kulturstudio” noch nicht zu hören war. NIchts gegen Alexander Bennetsch, der ist ok und macht auch eine wichtige Arbeit. Allerdings stört mich bei ihm aber manchmal, daß er nach einer Frage seine Gäste nicht antworten läßt – sondern einfach weiterspricht, während ich lieber seine Gäste hören würde.

Ich kann außerdem nur empfehlen, sich auch noch die weiteren Sendungen des Kulturstudios anzusehen/anzuhören, sie haben noch weitere interessante Gäste gehabt, deren Themen eigentlich zur Hauptthematik zusammen gehören. Denn das Hauptziel dürfte ja wohl eine größere Autharkie sein anstatt eine immer größere Abhängigkeit von Brüssel.

http://www.livestream.com/kulturstudio

Wie gesagt, ich würde gerne mal lesen, wie Ihr Euer zukünftiges Deutschland Euch vorstellt. Denn wenn man gegen etwas ist, sollte man auch eine Alternative haben.

Gruß,

MGC51

  Josef Stutz hat @ geschrieben

Dr. Kümel:

„Was ist schon ein Bankraub gegen die Gründung einer Bank!“

Ein Zitat Dürrenmatts… ein Schweizer muss es ja wissen!

  Dr. Gunther Kümel hat @ geschrieben

@ Andreas

Maximalforderungen sind nicht dasselbe wie eine möglichst weitgehende Analyse der Probleme und schöpferische Ideen, wie es besser gemacht werden KÖNNTE, wenn wir denn die Macht dazu HÄTTEN. (Jürgen Elsässer for president!)

Die guten Industrien sind weggebrochen, die Deindustriealisierung schreitet munter voran, das Geld wird immer weniger wert, Steuern steigen, Reallohn sinkt, Renten sind eingefroren, dafür muß länger gearbeitet werden, die Infrastruktur wurde “cross-border-verschenkt”, überall sinkt sichtbar der Wohlstand; die Straßen sind holprig wie ein Moragt-Honnecker-Gedächtnisweg, die Schulden haben ein unvorstellbares Ausmaß ereicht, Schuklen verdienen den Namen nicht mehr.

Ich kann mir schon denken, daß alles dieses auch den Bürger kratzt.

Es wird aber vermutlich noch eine weitere Runde der Ausbeutung geben, und die wird auch den größten Schlafmützen sehr bewußt werden. Es wird wohl keine “Reichensteuer” geben. Aber eine Zwangsabgabe für allen Immobilienbesitz und ein paar Prozente von jedem Giro- und Sparkonto. Dergleichen Maßnahmen sind in mehreren EU-Staaten schon durchgeführt.

Und, es ist doch alles für einen “guten Zweck”, so richtig “alternativlos”.

  Ralf Sommer hat @ geschrieben

… naja, also ich meine im Moment ist noch nicht so wirklich Kritik anebracht … zumal man es hier ja mit einer echten grassrootsbewegung zu tun hat …jeder kann sich einbringen… also statt den Teufel gleich wieder an die Wand zu malen sollte man lieber zusehen, dass man sich am Prozess beteiligt. Weil beistehen und nur klug daherreden ist dann doch vergleichnisweise einfach… sollte diese Bewegung auf die ein oder andere Weise veruglücken haben wir die schuld einizg bei uns selbst zu suchen … Im Moment sind noch alle Optionen offen und nichts steht fest … und schon fangen die ersten an das zu zerreden, was vielversprechend anfängt … man gehe doch bitte zu den Versammlugen und bringe sich mit Redebeiträgen ein oder man möge ansonsten bitte still schweigen …

  juergenelsaesser hat @ geschrieben

Josef: Ist das nicht von Brecht?

  juergenelsaesser hat @ geschrieben

Anonymous: Ich glaube, ich war schon im Kulturstudio.

  Doris hat @ geschrieben

Aus deinen armseeligen Kommentar sticht doch die Hilflosigkeit gerade zu heraus.
Die “Rettungs-Milliarden” werden fließen….aus Steuergeldern, na, woher denn sonst, ob wir wollen oder nicht.

Das passiert schon seit hundert Jahren, aber Niemand lernt etwas.

Ob Du, Wir oder Alle dagegen anstürmen, ist den FO (Finanz-Oligarchen) allemal scheißegal.

Was muss man denn daraus lernen?

Wenn es doch hundert (oder Tausend) Jahre so nicht geklappt hat, muss man doch etwas Anderes probieren, oder nicht?
Etwas ganz Anderes !

Wenn ich Krebs habe schreie ich nach der Chemo-Spritze, die mich aber sicher umbringt.

Was bleibt noch ???

Gott.

Fangt an, endlich an Gott zu glauben, denn ER ist der Einzige Weg.
Ich schwöre, dass Gott allen hilft, die darum bitten.
Und noch wichtiger ist… ER verheisst das ewige Leben, im Gegensatz zur Lebensversicheung ha..ha

Schaut auch mal auf ..www.alpenparlament.tv
Oder… http://www.klein-klein-verlag.de

  Richard Albrecht hat @ geschrieben

@jürgenelsässer

ZUr Kritik der “Verstaatlichung”sparole
als´n sachdienlicher Hinweis zur Sache

I.
Marx & Engels sahen damals die empirische Entwicklung vom unternehmerisch bestimmten produktiven Industriekapitalismus zum (vom mir meist *Banksterkapitalismus* genannten) so parasitären wie systematischen Schwindelkapitalismus. Im von Engels ediertem „Kapital“ Band III: „Kritik der politischen Ökonomie. Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion“ ist von Kapital, Zinsen und „zinstragendem“ Kapital die Rede und von der „Aufhebung der kapitalistischen Produktionsweise innerhalb der kapitalistischen Produktionsweise selbst“ als „einem sich selbst aufhebenden Widerspruch“, etwa in Form monopolistischer Staatsintervention bei Kapitalakkumulationsprozessen mit einer „neuen Finanzaristokratie, einer neuen Sorte Parasiten in Gestalt von Projektemachern, Gründern und bloß nominellen Direktoren“ an der Spitze, genauer: „einem ganzen System des Schwindels und Betrugs mit Bezug auf Gründungen, Aktienausgabe und Aktienhandel. Es ist Privatproduktion ohne die Kontrolle des Privateigentums.“[1]

II.
Ganz anders sehn das heute Linksparteiideologen und -politiker wie Lafontaine & Flassbeck, der (wieder mal) *„Das Ende des Kapitalismus“* behauptet: „Die Marktwirtschaft oder der Kapitalismus ist am Ende. Es gibt kein Wachstum mehr“ infolge eingefrorener Löhne: „Die momentane Krise ist im Kern eine globale Lohnkrise, also eine Krise des Nichtsteigens der Löhne“, was diese Lage schüfe: „fast 70 Prozent der Weltwirtschaft [haben] stagnierende Löhne.“[2] Ja wenns so einfach ginge: über massive Lohnsteigerungen Wachstum schaffen und den „Marktwirtschaft“ genannten Kapitalismus wieder flott machen. Das freilich wird welchem Sozi-„Arzt am Krankenbett des Kapitalismus“ auch immer deshalb nicht gelingen (können), weil *geldbezogene Scheinwertschöpfung* nach wie vor als das das Gesamtsystem bestimmende Gravitationszentrum der Gesamtwirtschaft (nerves of economy) wirkt. Oder anders gesagt: solange dieses Finanzbankensystems nicht entmachtet bzw. das Finanzbankensystem mit seinen *Banksterschwindelmethoden* als solches nicht abgeschafft wird, solange wird die nächste Krise mit allen (Folge-) Problemen nächst folgen … Und was die *Verstaatlichung* betrifft: die Hypo-Real-Estate Banksterholding (HRE) ist soweit ich weiß seit zwei Jahren als sogenannte *bad bank* (schlimmer Banksterfinger) nach dem Motto: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren komplett verstaatlicht …

[1] Marx-Engels-Werke (MEW), Dietz, Berlin ²1968, Band 25: 454
[2] Heiner Flassbeck, Das Ende des Kapitalismus; in: clara. Hg. Linksfraktion im Deutschen Bundestag, Heft 21/2011: 8-9

Richard Albrecht/15. Okt. 2011
http://wissenschaftsakademie.net

  Anonym hat @ geschrieben

@Jürgen Elsässer: “Was sich zum 15.10. sammelt, entspricht dem attac-Ansatz, nicht dem der Volksinitiative. Während das Volk in seiner großen Mehrheit über den Euro bzw. die Euro-Rettung klagt, wird von den 15.10.-Leuten genau dieses Thema salopp ignoriert bzw. sogar im Sinne der Herrschenden behandelt.”

Fürchte ich auch. Diese merkwürdigen Manifestmacher haben mit dem Volk rein gar nichts zu tun, sie sind sogar als dessen Gegner einzuordnen. Sie lassen sich doch hervorragend und bereitwillig von den herrschenden Eliten gegen das Volk einsetzen. Was auch ganz konkret zu befürchten ist. Erinnert an die fanatischen Asozialen aus dem Buch “Heerlager der Heiligen”, von dem in der FAZ berichtet wurde. Oder ans Marxsche Lumpenproletariat, das sich auch immer gerne kaufen lässt. Was wäre denn dabei gewonnen, solche Leute auch noch zu unterstützen? Statt einem Gegner hat man dann zwei.
.
Widerstand gegen Globalisten kann logischerweise nur auf nationaler Basis beginnen.

  Helmut Schramm hat @ geschrieben

Bravo Hr. Elsässer!

Die Chance auf Freiheit gibt es nur, wenn wir aus der EU aussteigen. Ein Schritt dahin wäre der Ausstieg aus dem EURO.

  Helmut Schramm hat @ geschrieben

Auch in Wien wird Demokratie – ohne notwendigen Ausstieg aus der EU oder/und Euro gefordert. Vollkommen sinnlos!

http://www.facebook.com/OccupyAustria

http://eu-austritt.blogspot.com/2011/10/occupy-demo-am-15-oktober-in-wien.html

  Joachim Bullinger hat @ geschrieben

Also, wenn die okkupierten Okkupierer auch den Fluchhafen besetzen und ein Nacktfluchverbot fordern würden, würde ich vielleicht auch mitmachen… Ich wohne nämlich in der Einfluchschneise von Frankfurt.

Aber die wollen halt nur ihre eigenen Lampen putzen, die Lampenputzerrevoluzzer die, oder?

  rolf hat @ geschrieben

“controlled opposition” ist das Rezept, mit dem ein autokratisches System eine Meinungsvielfalt einschl. Opposition kontrolliert bzw simuliert. Beispiele dafür sind Sarrazin, Broder und etliche mehr, auch Sendungen wie Panorama oder Anne Will etc:

Immer am Kern der Probleme vorbei ein wenig Kritik an den Verhältnissen üben, ohne dass es wirklich weh tut.

Occupy Frankfurt etc passt perfekt in dieses Schema:
Haarscharf am eigentlichen Problem vorbei, und das heisst Euro und Transferunion zugunsten der Banken.

Die Herrschenden können sicher sein, dass sich nichts Grundsätzliches ändert, aber der Druck ein wenig aus dem Kessel entweicht.

Controlled opposition :(

  me. hat @ geschrieben

Für die Leute die heute auf den Straßen sind.
(und für alle anderen auch)

  Dr. Gunther Kümel hat @ geschrieben

@ MGC 51: “Wie gesagt, ich würde gerne mal lesen, wie Ihr Euer zukünftiges Deutschland Euch vorstellt. Denn wenn man gegen etwas ist, sollte man auch eine Alternative haben.”

Wie ich das gelesen habe, bin ich gleich erschrocken.
Wer heute sagt, wie er sich sein Deutschland heute vorstellt, der findet sich doch morgen denunziert von den “gaaanz alten Freunden” und vielleicht übermorgen im Knast. Eine solche Erörterung ist nur in einer lauschigen Kneipe möglich, es wurden in der brd schon Leute wegen Erzählung (nichtöffentlich!) eines “politisch unkorrekten” Witzes nach dem vielfach bewährten § über “staatsfeindliche Hetze” verurteilt und bestraft.

  yilmaz hat @ geschrieben

@ rolf
“„controlled opposition“ ist das Rezept, mit dem ein autokratisches System eine Meinungsvielfalt einschl. Opposition kontrolliert bzw simuliert. Beispiele dafür sind Sarrazin, Broder und etliche mehr, auch Sendungen wie Panorama oder Anne Will etc:

Immer am Kern der Probleme vorbei ein wenig Kritik an den Verhältnissen üben, ohne dass es wirklich weh tut.”

genau, eine andere Bezeichnung ist auch “systemintegrierte kritik” wie zB. der Speigel.
Wie auch immer ist es gut daß sich was tut, denn der “Input” ist meistens kontrolliert, der “Output” jedoch birgt ein Potenzial an Unsicherheit und es “kann” anders ausgehen als ursprünglich geplant.

Beispiel: Man stellt einen neuen Chauffeur/Fahrer ein, dieser fährt die Route die man ihm vorgibt, jedoch wird der Chauffeur mit der Zeit ungehorsam und fährt einen Weg den er möchte und nicht den von seinem Vorgesetzten. So ist das ungefähr zu vergleichen mit einigen Diktatoren die nach einiger Zeit nach eigenem Ermessen handeln und sich nicht mehr dem Diktat des US Imperiums beugen.

  chicano hat @ geschrieben

@ bullinger

“Also, wenn die okkupierten Okkupierer auch den Fluchhafen besetzen und ein Nacktfluchverbot fordern würden, würde ich vielleicht auch mitmachen… Ich wohne nämlich in der Einfluchschneise von Frankfurt.”

wie wäre es, wenn sie den anfang machen? vielleicht kommen ein paar leute dazu ;)

ich halte es mit Yilmaz: “Wie auch immer ist es gut daß sich was tut, denn der „Input“ ist meistens kontrolliert, der „Output“ jedoch birgt ein Potenzial an Unsicherheit und es „kann“ anders ausgehen als ursprünglich geplant.

darum @ all

ich werde jetzt hingehen, besser als die beiden opas aus der muppet show zu imitieren :)

  juergenelsaesser hat @ geschrieben

chicano: bitte um ausführlichen bericht zur besten sendezeit!

  Josef Stutz hat @ geschrieben

Richtig Jürgen: Zitat Bankraub ist von Brecht.
Wünsche Dir weiterhin den guten Erfolg, den Du verdienst!

  rundertischdgf hat @ geschrieben

@Dr. Kümel
Irgendwie haben Sie den ständigen Nachsatz von Giegold bei http://www.abgeordnetenwatch.de nicht verstanden. Klicken Sie sich da mal ein und denken Sie darüber ganz ruhig nach. Übrigens unserer Gesprächskreis grenzt niemanden aus, der sich an die Kultur der demokratischen Auseinandersetzung hält. Da können Sie jederzeit bei http://www.runder-tisch-niederbayern.de oder auch http://rundertischdgf.wordpress.com/ ein bild machen. Wir sind genau das Gegenteil von intoleranten Grünen. Die würden wir sogar anhören, wenn sie den Mut hätten, bei uns zu reden.

  Dr. Gunther Kümel hat @ geschrieben

@ rundertisch

Angeklickt.
Sieht alles sehr vernünftig aus.

Aber ich konnte nicht herausfinden, warum jemand “rechts”, “rechtextrem” und überdies “rechtsradikal” sein soll, nur weil er mit “freundlichen Grüßen” zeichnet und mit “guten Morgen” grüßt. Könnte mir auch passieren.

Und entschuldigen Sie meine politische Unbildung: aber was ist das “rechtsradikal”?

  trup hat @ geschrieben

Ich war heute dort. Jeder kann ans Mikro und ne Rede schwingen. Es geht darum, sich das Problem bewusst zu machen, Alternativen zu durchdenken und Lösungen zu entwickeln. Gesteuert ist da nicht viel. Zumindest konnte ich ohne Probleme ans Mikro. Und die anderen Redner waren ganz normale Leute, die ihren Unmut oder Lösungen geäussert haben. Meine Güte, was ist daran denn so schlecht?

Geht doch hin und erklärt den Menschen was wie falsch läuft und wie die Lösung aussieht. Es gibt Applaus und so, oder mal nen Ruf aus dem Publikum. Reden kann da jeder und unterstellt hier mal nichts, was nicht da ist. Oh je Attac sind auch da, ja wen wunderts? Da sind auch bestimmt ein Haufen Leute, die sich mit dem Ganzen bisher sehr wenig beschäftigen. Ist doch gut, dass die Interesse entwickeln.

  Blue hat @ geschrieben

Ich kann da trup zustimmen, da ich bei der gleichen Demo war! Ich stand sogar nahe am Wagen ;) War alles sehr interessant und unterhaltsam, aber beim Hinsetzen vorm Reichstagsgebäude wurden dann doch meine Beine taub. Die Polizisten, die immer wieder versuchten, die Versamlung aufzulösen, taten das übrige dazu.

Am bezeichnendsten war für mich der Vorschlag von jemandem: “Wieso den Rasen vor dem Reichstag besetzen? Besetzen wir doch DEN Reichstag!”. Wäre an sich wahrscheinlich zu weit gegangen, aber als Forderung war es klar genug.

Mir wares dann auch egal, ob jemand gegen den Euro war oder nicht. Ich knüpfe Deutschlands Freiheit und Demokratie nicht automatisch an Euro und EU, nein nein, die Forderungen sollten direkter sein und nicht so unverständlich indirekt. Die meisten fragen sich dann, zurecht, wieso zur D-Mark zurück? Das bedeutet noch mehr an bürokratischem Aufwand und eine eventuelle, wirtschaftliche Isolierung Deutschlands.

@Kümel: Unter Rechtsradikalität zählen für mich vor allem Ausländerfeindlichkeiten allerhöchster Spitze.

  snoopye1970 hat @ geschrieben

Nachtrag:

Herr Elsässer war wirklich schon im Kulturstudio. Sorry, da war ich leider nicht mehr auf dem neuesten Stand. Seit ich das Kulturstudio gefunden habe, habe ich mir einen Großteil der Sendungen heruntergeladen und mehrfach angehört. Weil sie voller Information sind und ich bin leider nicht studiert. Mich bringt der dort behandelte Stoff manchmal an meine Grenzen. Da waren mir die neuesten Beiträge entgangen.

Wer Herrn Elsässer 1 Stunde und 40 MInuten hören möchte, hier:

Ich habe Sie mir gestern angehört und hätte ihnen gerne noch länger zugehört. Ich hoffe, man lädt sie zu einem weiteren Interview ein?
Als ich dem Gespräch zuhörte, kam es mir nicht vor, als das es schon 2 Wochen alt sind. Die Infos dort sind nachwievor aktuell und viele Leute fangen ja erst an zu begreifen was eigentlich passiert, haben viele Daten und Fakten gar nicht im Kopf, die aber wichtig sind und beurteilen dann eine Situation völlig falsch.

Gruß aus dem UK,

MGC51

  rolf hat @ geschrieben

Es ist erstaunlich, dass trotz 80%iger Ablehnung der Rettungsschirme durch die Bevölkerung genau diese Forderung fehlt : ” Keine Bankenrettungen, keine Transferunion”

Aber es gehen -endlich mal- 1000de Leute auf die Strasse.
Gut so. Leider für die falschen Ziele… der Protest wird vom System kanalisiert und in die “richtigen” Bahnen gelenkt?

Etwa gar “gekapert”?

Ich muss gestehen, dass ich das Ganze nicht begreife…

  @medienpirat hat @ geschrieben

Rede gestern am 15.10 am Heldenplatz von Otmar Pregetter http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=uZP5lk5_gTY

#gegen die Rettungsschirme

  trup hat @ geschrieben

Rolf, die Forderungen auf den websiten sind offen für Änderungen. DU kannst DEINE Forderung dort reinschreiben, auf DER website unten ist die Funktion zum reinschreiben.
Schreibe sie doch rein. Gehe doch hin und erkläre deine Forderung auf den Veranstaltung, es werden Dir dank Mikro alle zuhören. Herr Elsässer, lassen Sie die fehlgeleiteten Demonstranten an Ihren Ausführungen und Erhellungen, ich meine das nicht ironisch, teilhaben. Halten Sie dort Reden, Sie sind, wie jeder Bürger dort, willkommen dort zu sprechen. Ich würde mir wünschen wir hätten zehn Elsässers auf allen Demos, die dort sprechen. Mitmachen und Aufklären war selten so öffentlich und zugänglich, seht es doch auch mal als Chance.

  Dr. Gunther Kümel hat @ geschrieben

@ Blue: “…Unter Rechtsradikalität zählen für mich vor allem Ausländerfeindlichkeiten allerhöchster Spitze….”

Ah ja, da sehe ich schon klarer.
Allerhöchste Spitze, schon klar.

Ist es bei dieser Definition eigentlich egal, ob man mit Ausländern Össis meint, Russen oder Mosaischgläubige?
Albanische Mafia, Afro-Afrikaner oder notorische Transferzahlungsempfänger?

Und, “allerhöchste Sitze”, das bedeutet ja wohl, einem “Ausländer” nach dem Leben trachten, weil dieser keinen brd-Paß hat.

Ich kenn’ mich ja nicht so aus, aber ich denke, dann gibt es wenige “Rechtsradikale”.

  juergenelsaesser hat @ geschrieben

trup: danke für die einladung! hatte gestern endredaktion, aber nächstes mal!

  Blue hat @ geschrieben

@Kümel: “Echte” Rechtsradikale sind gegen alles und jeden, die ihr “reines” Volksblut “verunreinigen” könnten. Der Rest sind einfach Schläger, die Freude daran empfinden, Ausländern oder anderen eins auf die Nase zu geben.

Rechtsradikalismus ist, wie so oft, ein sehr allgemein gefasster und oft falsch verwendeter Begriff, gleichbedeutend mit Rechtsextremismus.

  Tommel hat @ geschrieben

@J.E.
Ich habe mir das verlinkte Klartextvideo Nr. 26 angesehen und ich habe dazu eine Verständisfrage.

Bei ca. 00:30:45 sprechen Sie über Brandmauern im Bretton Woods System. Danach musste u. A. eine ausländische Fa. zunächst ihre Währung bei der eigenen Zentralbank in die Fremdwährung des Landes umtauschen, wo sie investieren wollte. Ich verstehe das so: Wenn ich z. B. eine amerikanische Fa. war, die in Deutschland investieren wollte, musste ich zunächst meine Dollar bei der Fed in DM eintauschen. Mit diesen DM konnte ich dann nach D. kommen um sie hier zu investieren (richtig?).

Da die Fed keine DM produzieren konnte und die DM-Geldmenge von der Bundesbank kontrolliert wurde, waren demnach Investitionen amerikanischer Firmen in Deutschland insgesamt auf die für die Fed verfügbare DM-Menge beschränkt. Diese konnte sie den Investoren maximal durch Währungstausch zur Verfügung stellen (richtig?).

Nun ist ja diese Bestimmung weggefallen. Wie genau äußert sich das jetzt? Kann die im Beispiel genannte investitionswillige amerikanische Fa. nun nach D. kommen und die Investitionen hier direkt in Dollar bezahlen? Das würde natürlich das Investitionsvolumen extrem aufblähen, da die Fed-Politik ja eine hohe Geldmenge im Umlauf zulässt und somit heute mehr Dollar hier aufschlagen könnten als früher umgetauschte DM-Noten.

Oder müssen die Dollar immer noch umtauscht werden, nur nicht mehr bei der eigenen Zentralbank? In diesem Falle stünde ja auch “nur” die weltweit zum Umtausch verfügbare Geldmenge des Investitionsortes, auf den es die Investoren abgesehen haben, zur Verfügung. Die könnten dann also die Welt abgrasen und jeden vefügbaren EUR einsammeln, den sie für Dollar einkaufen könnten.

Oder läuft das ganz anders? Wie genau wird diese nun gewonnene “absolute” Kapitalverkehrsfreiheit von den Investoren eigentlich umgesetzt?

  juergenelsaesser hat @ geschrieben

Tommel: Anfang der 60er Jahre entstand der Euro-Dollar-Markt in London. US-Banken außerhalb der Fed-Kontrolle schufen dort Ihr eigenes Kreditgeld, kreditierten US-Firmen für den Weltmarkt usw.

  Dr. Gunther Kümel hat @ geschrieben

Blue: “…Rechtsradikale sind gegen alles und jeden, die ihr „reines“ Volksblut „verunreinigen“ könnten. Der Rest sind einfach Schläger, die Freude daran empfinden, Ausländern oder anderen eins auf die Nase zu geben.
Rechtsradikalismus ist … gleichbedeutend mit Rechtsextremismus…”

…Ist ja eigentlich etwas abseits vom Thema.
Aber da wir unter Beobachtung durch die gaaanz alten Freunde stehen, ist eine Begriffsklärung vielleicht nicht schlecht. Du gibst ja eine glasklare Definition. Allerdings nicht, was den Begriff “rechts” selbst betrifft.

Also, “…radikal” und “…extrem” ist gleichbedeutend.

Ja, vom Begriff her wäre es das eigentlich nicht. “Extrem” hieße ja eigentlich, am weitesten “rechts”. In einer Umgebung, in der es nur orthodoxe Linke gäbe, wären die Grünen am wenigsten “links”, also “rechtsextrem”. Aber egal, man kann die Begriffe ja fassen, wie man will, man muß bloß wissen, was gemeint ist.

Man teilt also die Rechtsradikalen in zwei Gruppen ein.
Die einen sind ganz normale Schläger, die Spaß an der Gewalt haben. Also, Gewaltkriminelle sind alle “rechtsradikal. Gut.

Die andere Gruppe habe die Überzeugung, es gäbe Völker, und die wären ausschließlich durch ihre Herkunft (“Blut”) bestimmt. Ein solcher Menschenschlag (“Volk”) könnte mehr oder weniger “rein” sein, und. er könne “verunreinigt” werden.
Eine merkwürdige Kombination von religiös klingenden Grundsätzen. Vielleicht gibt es die Leute ja, und ich habe bloß noch keinen getroffen. Aber, ehrlich gesagt, ich kann nichts Böses an diesen pseudoreligiösen Meiinungen finden.

  Dr. Gunther Kümel hat @ geschrieben

Es ist richtig, daß die Besetzer keinen konsistenten Forderungskatalog aufgestellt haben. Es ist daher leicht, diese Leute vom system her als “albern” (so Gauck, im Auftrag) zu apostrophieren. Das ist schade, weil die Menge der Leute, die “dagegen” sind, Macht schafft, um Forderungen vorzutragen.

Wenn diese Netzdiskussion hier einen tieferen Sinn haben soll, dann als “Denkfabrik”. Es ist also unsere Aufgabe (nicht unsere alleine), einen solchen Forderungskatalog aufzustellen.

My “Two Pennies” :

1. Die Bankenrettung (GR-Rettung ist nichts anderes) ist parasitär und ausbeuterisch. Sie gibt privaten Eignern das Vermögen künftiger Generationen. Diese Ausbeutung wird durch die “Rettungsfonds” institutionalisiert, daher SCHLUSS DAMIT!

2. Die Bankenrettung wurde innerhalb des Systems “EURO” und “EU” als alternativlos dargestellt. Na, vielleicht. Dann muß dieses System DRINGEND aufgelöst werden: Raus aus dem SYSTEM!!

3. Die Auflösung von EURO und EU bedeutet NICHT, die enge Zusammenarbeit der europäischen Völker aufzugeben. Sie bedeutet den Anfang und Ausgangspunkt einer solchen Zusammenarbeit. Selbstbestimmte Völker in souveränen Staaten.

4. BESONDERS WICHTIG: CUI BONO?!!
Wir sehen in der Verknüpfung aller dieser Instrumente zur Ausbeutung des Kleinen Mannes bis ins fünfte Glied (und mit Zinsen bis zum Jüngsten Tag!) das Wirken einer Macht, die hinter der Tagespolitik steht, und den Reichtum der Welt in ihre Taschen lenkt.

Es war JF Kennedy, der vor genau dieser VERSCHWÖRUNG gewarnt und sie bloßgestellt hat. Er wurde umgebracht:

John F. Kennedy warnte vor einer globalen Verschwörung

(Beurteilt, ergänzt, korrigiert bitte diesen Katalog, stellt einen eigenen auf!)

  Dr. Gunther Kümel hat @ geschrieben

Der EFSF-Rettungsschirm soll auf Kreditbasis bis zum achtfachen des Volumens der hinterlegten Sicherheiten ausgedehnt werden – das entspricht der unglaublichen Summe von 2,664 Billionen Euro. Sogar Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hält nach einem Bericht der „Bild am Sonntag“ diese geplante massive Ausdehnung des Euro-Rettungsschirms für rechtswidrig.

  VRIL hat @ geschrieben

habe bisher keinen durchführbaren Plan erkennen können .

http://occupyfrankfurt.de/doku.php?id=startseite

klar antinational aufgestellt – also plutokratisch .

Der linksliberalen Mittelschicht geht die Muffe 1 zu 10000 – das ist auch gut so .

Die off Stimme auf der Startseite stellt klar , daß es keinen Dialog mit der RECHTEN gibt .

Sozial geht nur national – die ganz lieben ReligionslehrerInnen werden es begreifen – wenn sie versklavt wurden .

VRIL

  gebeer hat @ geschrieben

@juergenelsaesser /ManoloB

Ich verstehe nicht, was an dem von ManoloB zitierten Hamburger Manifest so schlimm sein soll. Ich sehe da keine Unterstützung des bestehenden Zinsgeldsystems o.ä.
Bitte erklären. Danke.


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