Zurück zur D-Mark JETZT! – COMPACT-Magazin im Oktober
Nach der Bundestagsentscheidung von gestern notwendiger denn je!
Der 29. September 2011 war ein schwarzer Tag für unsere Demokratie, für unser Geld, für Deutschland.
Dabei waren die politischen Voraussetzungen für eine Absage an den Euro-Wahn besser als je zuvor seit Einführung der Euro-Währung: Es gab nicht nur in der Bevölkerung breite Umfragemehrheiten gegen weitere “Rettungsmaßnahmen”, auch die Wissenschaft war dieser Meinung. Kaum ein namhafter Volkswirtschaftler stützte noch den Kurs der Bundesregierung. In den Regierungsparteien gab es mehr und prominentere Abweichler als je zuvor, man nehme etwa die zeitweilige Merkel/Euro-Kritik von Wulff und von der Leyen. Bravourös auch die Lobby-Arbeit, die von abgeordneten-check.de und Ziviler Koalition gemacht worden ist: Über 200.000 persönliche Emails wurden an Bundestagsabgeordnete geschickt mit bohrenden Fragen über das Stimmverhalten am gestrigen 29. September.
Letztlich war alles vergebens. Es gab nicht nur eine klare Mehrheit (das war Dank der rot-grünen Positionen immer zu erwarten), sondern auch eine Kanzlermehrheit. Nur 15 Dissidenten im Regierungslager stimmten mit Nein oder Enthaltung. Ehrlich gesagt: Ich bin entsetzt!
Aus dieser fürchterlichen Situation müssen jetzt Konsequenzen gezogen werden: Auf das Bundesverfassungsgericht braucht man nicht mehr zu hoffen. Ebenso ist jede Hoffnung auf eine Erneuerung der Bundestagsparteien perdu.
Jetzt benötigen wir eine politisch bewusste Bewegung, die einen Schritt weiter geht als die bloße Absage an die Euro-Rettungsschirme und vielleicht sogar zu einer Partei werden kann. Der Schritt weiter heißt: Zurück zur D-Mark! Diese Position ist verständlich und nachvollziehbar. Viele Deutsche wissen, dass es uns mit der D-Mark besser ging, dass die Wirtschaft boomte, der Lohn im Verhältnis höher und Inflation ausgeschlossen war. Eine Umfrage von heute zeigt, dass die Mehrheit der Bundesbürger der D-Mark nachtrauert.
Die Oktober-Ausgabe von COMPACT-Magazin liefert die Fakten, damit aus D-Mark-Nostalgie eine politische Stimmung und vielleicht auch eine politische Partei werden kann. Aufmacher/Titelthema ist “Zurück zur D-Mark!”. Dazu gibt es vier Artikel, nämlich mein Editorial (“Rotkäppchen und die Deutsche Mark”), ein volkswissenschaftlicher Artikel mit den gesetzlichen und finanztechnischen Grundlagen einer Wiedereinführung der D-Mark und einer Kosten/Nutzen-Rechnung des “Zurück zur D-Mark” (der Saldo ist positiv!!), ein Beitrag zur “Goldman-Sachs-Verschwörung” bei der sogenannten Euro-Rettung und ein Artikel zum Aufstieg des Bilderberger Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück in dieser Krise (“Bluten für den Euro”).
Ein weiterer Schwerpunkt von COMPACT-Magazin im Oktober ist “Tea Party gegen Obama – Rebellion gegen Steuerstaat und Papiergeld” mit fünf Artikeln, unter anderem einem Porträt von Ron Paul (“Obamas Nachfolger”) und einem Ron-Paul-Interview über das “Geld Kartell” (“Money Trust”) in den USA. Darüber nächste Woche an dieser Stelle mehr.
Achtung: Das Heft ist noch nicht am Kiosk, erst ab 6. Oktober! Es kann aber bereits jetzt bestellt werden, und zwar hier. Die Heft-Premiere mit Euro-Kritiker und Dramatiker Rolf Hochhuth ist am 6.10. um 19 Uhr in Berlin, “Viethaus”, Leipziger Straße 54.
Wenn Sie wollen, dass “Zurück zur D-Mark” mehr wird als eine sympathische Emotion, wenn Sie wollen, dass die klaren Argumente eine politische Bewegung der Bewußten im Volk formieren helfen – dann stärken Sie die Verbreitung dieser Argumente durch ein COMPACT-Abonnement. Nur COMPACT kann diese Argumente aus den Internet-Nischen heraus an den Kiosk bringen.









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September 30, 2011 at 10:29
Ich glaube Ihnen, Herr Elsässer auf Ihren Blog bereits geschrieben zu haben, dass es scheiß egal ist, wie die Währung heißt! Durch die Globalisierung im Imperialismus und Verpflechtungen der kapitalistischen Wirtschaft ist auch eine D-Mark der Krisenanfälligkeit unterworfen. Für eine “Binnenwährung” käme wenn schon- denn schon, die lausige Einfältigkeit eines Herrn Silvio Gesell in Frage, um das Rad der Geschichte zurückzudrehen. Für kleinbürgerliche Rechtsausleger genau das Richtige! Meinen Sie, dass es diemal anders ausgehen würde, als in Wörgl?
September 30, 2011 at 10:31
körnerpicker: Was ist denn Ihre Alternative, Sie Superhirn?
September 30, 2011 at 10:38
Man hat mir mal geflüstert, Sie sind (oder waren) “Marxist”. Ich denke mal, Sie haben sich “weiterentwickelt”
September 30, 2011 at 11:07
Herr Elsässer:
Warum so abwertend “Internetnischen”?
Gruß S. Feder
September 30, 2011 at 11:48
S.Feder: Das ist nicht abwertend. Aber Otto Normalverbraucher findet die “guten” Internetangebote nicht ohne weiteres. Aber wenn ein Magazin wie COMPACT am Kiosk steht, das fällt auf.
September 30, 2011 at 13:32
Die Pappnasen im Bundestag haben nicht nur kein Gewissen, sondern auch kein Wissen – da kann man auch entsetzt sein…Gestern bei Panorama: So viel zu den Fakten über den “Rettungsschirm”:
September 30, 2011 at 13:54
Hallo Jürgen, habe ja die Newsletter dieser bestellt, bekomme aber seit kurzem zwar den Newsletter, aber ohne jeglichen Text bei Web.de.
Wie mir scheint, ist das bei allen wordpress Seiten der Fall.
Weißt du evtl. warum.
LG
Armin
September 30, 2011 at 14:44
Schäffler, wo kein Recht ist, dort herrscht die Räuberbande!
http://rundertischdgf.wordpress.com/2011/09/29/der-staat-als-rauberbande/
September 30, 2011 at 14:48
@Christoph F.
Es ist wirklich unglaublich, daß wir solche Volksvertreter im Bundestag sitzen haben. Stimmen über das Schicksal unserer Nation ab und kennen sich nicht aus. Widerlich wie die Zustimmer alle mit ihrer Ja-Karte vor Merkel rumgefummelt haben.
http://www.runder-tisch-niederbayern.de
September 30, 2011 at 20:22
“@Christoph F.
Es ist wirklich unglaublich, daß wir solche Volksvertreter im Bundestag sitzen haben. Stimmen über das Schicksal unserer Nation ab und kennen sich nicht aus. Widerlich wie die Zustimmer alle mit ihrer Ja-Karte vor Merkel rumgefummelt haben.”
Wieso ?
Läuft doch alles super nach Plan.
Willst Du eine Institution inhaltlich entleeren, oder ein anderes Konstrukt, so besetze zunächst die Spitze mit geschwätzig-einfältig darum einflüsterungsfähigen “medienkompatiblen” Nulldenkern resp. Normalos. Die Schlauen besetzen dann später und besorgen den Rest.
Gilt für Medien, Parteien,Kirchen,Firmen und alle anderen erdachten Konstrukte.
Der Trick funktioniert offenbar seit Jahrtausenden.
Wir erleben gerade einen Backlash. Die Umkehrung aller Werte.
Oktober 1, 2011 at 00:11
Da muss man kein Superhirn sein ! Elsässer.
Das das Geld schon seit langem kein Allgemeingut mehr ist, muss selbst Ihnen aufgefallen sein.
Darüber hinaus muss man erkennen, dass die Mächtigen das Geld als Mittel zum Zweck einsetzen.
Die wollen unser Geld de Facto nicht, die haben genug und reichlich.
Die wollen unsere Seelen “kaufen”, was im Beispiel 9/11 sehr deutlich wird.
Das haben die doch nicht wegen des Geldes oder irgendwelcher Bodenschätze gemacht.
Hier geht es einzig und allein um Macht über die Welt, im teuflischen Sinne.
Die satanistischen Werke heutiger Protagonisten sprechen eine eindeutige Sprache.
Wie lässt sich sonst der Afaganistan, Irak, Lybien..Krieg erklären?
Deutschland zahlt bsplw. Schutzgelder, um unsere Soldaten vom Vernichtungskrieg der USA, zu verschonen..was soll Der Scheiß denn.
Sie haben auch Syrien vergessen, dort bastelt die CIA massiv an der Entstehung des dritten Weltkrieges.
Sehen Sie das nicht ?
Mir wird ganz anders, wenn ich Ihre Kommentare lese.
So weit weg vom Glauben an Gott, das es mich bestätigt in der Annahme, dass Gott in Ihrem Leben keine Rolle spielt.
Oktober 1, 2011 at 02:58
Meine Glaskugel sagt mir:
- Die Griechen haben ihre Einsparziele verfehlt.
- Die Troika muß von weiteren Zahlungen abraten.
- Ab Montag Nachmittag drehen die Finanzmärkte schnell zunehmend nach Süden.
- Der Euro wird zu schwach.
- Die EZB kauft rechtswidrig weitere Staatspapiere.
- Große Banken (zuerst die französischen) gehen Pleite.
- Die EU bricht auseinander.
- Die Mitgliedstaaten und Fr. Merkel verständigen sich darauf, daß die Deutschen daran Schuld sind.
Oktober 1, 2011 at 04:47
@ JE
“S.Feder: Das ist nicht abwertend. Aber Otto Normalverbraucher findet die „guten“ Internetangebote nicht ohne weiteres. Aber wenn ein Magazin wie COMPACT am Kiosk steht, das fällt auf.”
Nichts für ungut, aber selbst für den “Normalverbraucher” dürfte es heutzutage leichter sein, “gute” Internetangebote als COMPACT am Kiosk zu finden. Die Auflage ist ja leider ziemlich begrenzt und finden muss man das ja noch sehr unbekannte Heft ja auch erstmal, selbst wenn es mal im Sortiment sein sollte…Die Zeit der großen Bedeutung von Printmedien geht eh offenbar mehr und mehr dem Ende entgegen (was ich persönlich bedaure).
@ Christoph F.
Ist ja nix Neues, solche Umfragen werden sogar in den öffentlich-rechtlichen Magazinsendungen immer wieder mal gemacht, sogar mit bekannteren Politikern. Das Ergebnis fällt da meist auch nicht besser aus…Und trotzdem werden diese Leute immer wieder gewählt. Oder alternativ seit Neuestem die Piraten, die noch weniger Plan haben.
Oktober 1, 2011 at 07:50
Konstant: Gut, dass Sie mir aufzeigen, was ich alles nicht weiß …
Oktober 1, 2011 at 08:16
Heute Morgen “erklärt” die BZ aus dem Hause Springer, daß der EURO gerettet werden muß. Die Schulden für die wir gerade stehen müssen werden zwar beziffert, es wird auch eingeräumt, daß das erst der Anfang sei, ober ohne Euro wird alles noch viel schlimmer schreibt Raphael Seligmann in dem “größten Berliner Zeitung”
Oktober 1, 2011 at 10:23
@Jürgen Elsässeer: Meines Wissens sind bei den Experten unter den EURO-Gegnern bzw. -kritikern einige davon doch
recht skeptisch, was die Wiedereinführung der D-Mark angeht.
Ein reduzierter, ein “Nord-EURO” wird für praktikabel gehalten.
Die Aussicht auf eine Rückkehr spricht zwar meinen Bauch
an, aber das Gehirn kann es nicht glauben. Was “körnerpicker”
- wenn auch in sehr arroganter Form – zu bedenken gibt, das
macht mich auch nachdenklich. Ist es nicht so, dass die Parole
“Zurück zur DM!” viel Angriffsfläche bietet für den Vorwurf des
(Rechts-)Populismus?
Ich traue mir, als politisch überdurchschnittlich gut informierter
Zeitgenosse, inzwischen kein sicheres Urteil mehr zu in dieser
Frage und muss mich auf den Sachverstand von integren (!)
Experten verlassen.
Oktober 1, 2011 at 10:32
Bruno: Die entscheidende Frage ist: Was ist richtig? Die zweite Frage ist: Was davon ist praktikabel? Absolut untergeordnet ist die Frage: Was bietet “Angriffsfläche”.
Oktober 1, 2011 at 18:50
Natürlich müssen wir zurück zur D-Mark.
Was denn sonst?
Die Eulitenwirtschaft ist jedenfalls am Ende.
Oktober 1, 2011 at 19:39
@JE: Ja, was ist richtig? Was richtig ist ist muss doch auch volkswirtschaftlich einen Sinn ergeben, also irgendwie praktikabel sein. Genau das ist mein Problem: herauszufinden,
ob die Rückkehr zur DM wünschenswert, weil ökonomisch
günstig für Deutschland (und nicht unbedingt schädlich für die europäischen nachbarn) wäre. Im neuen COMPACT las ich, dass Hankel (im Unterschied zu Henkel) so etwas für möglich hält. Das hat für mich ein Gewicht, weil Hankel einer dieser integeren Experten ist. Mal sehen, vielleicht sehe ich
demnächst in dieser Frage etwas klarer.
Oktober 1, 2011 at 20:32
Ich habe hier das selbe Problem wie vormals erwähnt: Eine Partei, die nur schreit “Pro DM” und “Gegen EU” kann, derzeit vor allem, nicht an großer Bedeutung gewinnen. Und viel zu schnell kann solch eine Partei zum “rechtspopulistischen Spektrum” gedrückt werden, und wenn es so weit ist, dann reiht sich diese nur unter eine weitere der vielen kleinen Parteien, eben weil sie nichts revolutionäres, nichts neues fordert.
Zumal sich die Bevölkerung nur mal nicht vorstellen kann, was diese Ziele bringen. Wieso so umständlich zur DM wechseln? Wieso aus einem Staatenbund austreten, wo die Folgen unabsehbar sind? Das Volk will Sicherheiten, Klarheiten, und keine wild formulierten Ziele, deren Sinn noch nicht ersichtlich ist, nicht ohne sich durch Berge von Texten durchzuarbeiten.
Oktober 2, 2011 at 08:11
Gestern war zu lesen, daß eine Professorin von der Bundeswehrhochschule meint, die verantwortungslosen Medien seien an dem Widerwillen gegen den Euro in der Bevölketung schuld.
Man muß das “besser” erklären
Oktober 2, 2011 at 10:14
Klaus Oktober 2, 2011 at 08:11
“Man muß das „besser“ erklären”
Ja, schon klar: Alles ist nur ein Kommunikationsproblem. Das heißt im Klartext, daß es ihnen nicht gelungen ist, ihre Suggestionen zu induzieren und daß sie jetzt noch hypnoider vorgehen wollen.
Oktober 2, 2011 at 10:27
Carsten Schneider (SPD) und Gerhard Schick (Grüne) hatten in der Zeitung gelesen (!), daß aus den 780 Milliarden leicht zwei bis drei Billionen Euro werden könnten. Sie haben Schäuble gefragt und der hat locker geantwortet:
„Es sei „unseriös und in Wahrheit auch unanständig“, nach Dingen zu fragen, die noch nicht entschieden seien.“
http://www.faz.net/artikel/C31147/euro-rettungspaket-alle-zweifel-werden-wiederkehren-30726985.html
Schlechte Frage, keine weiteren Fragen mehr. Noch Fragen, Kienzle?
Oktober 2, 2011 at 11:21
nur mal so nebenbei, etwas realsatire:
Oktober 2, 2011 at 16:36
Es ist halt die Frage, welches Szenario man voraussetzt. Führt die jetzige Verfahrensweise zwingend ins Debakel? Kommt man dabei zu dem Schluss: ja, das führt sicher ins Debakel, muss man im Prinzip handeln.
Es ist wie mit dem sinkenden Schiff. Sinkt das Ding, muss man ab ins Wasser, selbst wenn man noch nicht genau weiß wie dann die Rettung genau aussehen wird. Das Kriterium ist aber, dass das Schiff auch tatsächlich sinkt, sonst wäre der Sprung ins Wasser bloßer Aktionismus, während der Kahn weiterfährt.
Sinkt das Schiff zwar noch nicht, droht aber das zu tun, kann man noch nach der effektivsten Rettungsmöglichkeit suchen. Irgendwann kommt aber der Punkt wo es zu sinken beginnt, spätestens dann muss man ab ins Wasser, sonst entkommt man dem Sog des sinkenden Schiffes nicht mehr. Die Frage ist also, wann ist Deadline?
Das Problem was ich sehe ist aber, um mal beim Schiff zu bleiben, dass viele Passagiere den drohenden Untergang nicht wahrnehmen und das teilweise auch gar nicht wahrnehmen wollen. Das tun sie erst, wenn hinter den Bullaugen ihrer Kabine nur noch Fische zu sehen sind.
Ich gestehe, ich weiß nicht wirklich, wie ein Weg zur DM konkret in der Umsetzung aussehen könnte. Daher bin ich gespannt auf die in Compact angekündigte Lösungsmöglichkeit. Ich sehe es jedoch als sicher an, in absehbarer Zeit ins Wasser zu müssen…
Oktober 4, 2011 at 09:01
chicano: Ja einerseits ist das bei Abgeordneten schon peinlich, aber andererseits kann es auch fies zusammengeschnitten sein. Wer weiß, wie viele da gefragt wurden. Am Schluss wird ja zugegeben, dass es “einige” gewusst hätten, “aber beileibe nicht alle”. Wie hoch der Anteil der “einigen Wissenden” und der Nichtwissenden jeweils ist, wissen wir doch gar nicht. Also immer Vorsicht mit den Medien