Der amerikanische Faschismus – Wallstreet und 9/11
Auszug aus dem neuen Buch von Jürgen Elsässer “Die Schattenregierung. Geheimstrukturen in der US-Politik von 9/11 bis Obama”
Das Buch kann im Buchhandel oder direkt bei info@juergen-elsaesser.de bestellt werden (8,80 Euro plus 2,50 Euro Versand).
Das Inhaltsverzeichnis und Gesamtübersicht ist hier.
Es folgt ein Auszug aus dem Nachwort.
(Buchauszug Anfang) Die Weltwirtschaftskrise, die seit 2008 den Globus in Atem hält, hat ihr Epizentrum in den Vereinigten Staaten. Die Erschütterung ist vergleichbar mit der nach dem Schwarzen Freitag an der New Yorker Börse 1929: Damals führte der Zusammenbruch der Industrieproduktion in allen entwickelten Staaten zu einem Aufleben faschistischer Bewegungen und schließlich in einen verheerenden Weltkrieg. 1939 und 1933 sind undenkbar ohne 1929. Anders gesagt: Die Weltwirtschaftskrise führte notwendig in den Weltkrieg, und der erforderte nicht nur in Deutschland – aber bei uns mit besonders schlimmen Folgen – eine undemokratische Verpanzerung der Exekutive.
Die Obama-Regierung ist in einer verzweifelten Situation: Trotz billionenschwerer staatlicher Stützmaßnahmen kommt die Erholung der Wirtschaft nicht in Gang. Die Arbeitslosigkeit verharrt bei für die USA ungewöhnlich hohen zehn Prozent – obwohl die Löhne ebenfalls auf einem historischen Tief angelangt sind. Der Absturz wäre gewiss, wenn die Regierung das deficit spending für die Konjunktur beenden würde. Aber wenn sie es fortsetzt, steigt die Staatsverschuldung weiter an – mit der Folge, dass die Anleger weltweit aus dem inflationsgefährdeten Dollar fliehen. So taumelt God‘s Own Country zwischen Wirtschaftskollaps und Dollarzusamenbruch hin und her.
In dieser Situation steigt die Versuchung, den gordischen Knoten nach historischem Muster zu zerschlagen: Flucht in den globalen Krieg und Verwendung aller ökonomisch Unproduktiven als Soldaten – bei Ausschaltung der demokratischen Opposition. George Soros sieht als ökonomischen Hintergrund der Neocons den “militärisch-industriellen Komplex”, vor dem Ende der 50er Jahre Präsident Dwight D. Eisenhower warnte, und zieht eine brisante historische Parallele zum Nazismus: “Die Verbindung zwischen großen Unternehmen und Militär kann beide korrumpieren. In der Geschichte sind die Vereinigten Staaten davon relativ wenig betroffen gewesen, weil sie immer möglichst kleine Streitkräfte unterhalten haben. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg änderten sich die Bedingungen, und Präsident Eisenhower war so klug, vor dieser Gefahr zu warnen. In anderen Ländern wurde die Verbindung zwischen großen Unternehmen und Militär viel stärker betont. Das konnte man im deutschen Kaiserreich und in Japan beobachten, und diese Allianz der Interessen war auch eine Wurzel des Faschismus.” Soros fühlt die Gefährlichkeit der Situation mit dem feinen Gespür eines Menschen, der dem Holocaust nur gerade noch entkommen ist. Am Vorabend der Präsidentschaftswahlen 2004 schrieb er: “Mit Sicherheit hielt ich früher die Frage, welche Partei die Wahl gewinnt, nicht für eine Angelegenheit von Leben und Tod. Das hat sich inzwischen geändert.” Soros führt den Leser nur an einem Punkt in die Irre, allerdings an einem wichtigen: Unter den zu Faschismus und Krieg treibenden Kräfte nennt er nur den Militärisch-industriellen Komplex, nicht aber das Finanzkapital – vermutlich, weil er als einer der weltgrößten Spekulanten selbst in diese Sphäre gehört. Die maßgeblichen Kraftzentren des Großen Geldes, insbesondere die privaten Großbanken J.P. Morgan und Goldman Sachs, sind aus Sieger aus dem großen Insolvenzmassaker an der Wall Street seit Frühjahr 2008 hervorgegangen. Ihre Ratgeber diktieren Obama die Geldpolitik. Soros weicht der wichtigen Frage aus: Wird J.P. Morgan, wie in den dreißiger Jahren mit Unterstützung der Dulles-Brüder, wieder auf die faschistische Karte setzen? Wo steht das Geldhaus Goldman Sachs, das ebenfalls zu den von den Dulles-Brüdern vermittelten Geschäftspartnern des Deutschen Reiches gehörte?
In diesem Zusammenhang noch ein Wort zur Verwicklung der Wallstreet in den 11. September 2001. Bekanntlich wurden in den Tagen vor den Attacken ungewöhnlich viele Verkaufsoptionen an der Börse getätigt, die auf Kursverluste von Unternehmen spekulierten, die an diesem Tag geschädigt wurden, also etwa die betroffenen Fluglinien. Welche Rolle spielte dabei “Buzzy” Krongard, seit März 2001 Executive Director der CIA und früher bei Banker’s Trust Anlageberater für schwerreiche Privatkunden? Aus seiner ehemaligen Abteilung wurden viele der verdächtigen Put-Options platziert. Krongard war nach 9/11, zusammen mit Cofer Black, einer der entscheidenden Einpeitscher für weltweite Kill-Operationen und wechselte mit diesem zusammen später zu Blackwater. Auch heute arbeitet Krongard noch für dieses Unternehmen. Als Insider der Wallstreet und Kommandeur von privaten Söldnertruppen sitzt er in einer Schlüsselposition, wenn das Große Geld einen Putsch empfehlen sollte.









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Juni 29, 2011 at 09:25
Wir, die Konsumenten, wir die Sparer, wir die Arbeiter und Angestellten, wir m ü s s e n reagieren, wenn wir ein Leben in Freiheit wollen.
Wir sind der Staat
Jeder einzelne Bürger ist Teil der Politik und ist auch Politiker. Wir bestimmen über uns selbst und über unsere Gesetze, die dem Recht entsprechen müssen. Politik ist ausübende Rechtslehre. Der Staat sind wir und die Organisation des Staates sollen die Besten des Staatsvolkes sein. Die vom Volk beauftragten Berufspolitiker schaffen eine Ordnung des Rechts.Wir, das Staatsvolk haben unser Schicksal selbst in der Hand. Wir bestimmen unser gemeinsames Leben selbst und wir schaffen uns eine Ordnung des Gemeinwohls, der Solidarität und der Nächstenliebe.
Wir können die Atomkraft, die Massentierhaltung, die Globalisierung, die Spaßgesellschaft, die ausübenden Organe des Volkes, die Neutralität, die Wehrpflicht, die Bildung, die Einführung der Direkten Demokratie, den Ausbau der Nebenbahnen, Schulen, Kindergärten, Spitäler, Universitäten, die Gentechnik in der Landwirtschaft, die EU, die NATO, die WTO, den IWF, die EFTA, die UNO, EURATOM und was auch immer, verändern, wählen, abwählen, abschaffen, verbieten so wie wir es wollen. Wir können Baumärkte, Supermärkte, Konzerne, usw. bojkottieren und die eigenen Bauern, das eigene Handwerk und die eigene Produktion und Wirtschaft wieder ankurbeln.
Wir sind das Volk und der Staat! Wenn wir uns nicht zusammensetzen und uns selbstbestimmen machen es andere für uns. Damit ist unsere Freiheit dahin. Wollt ihr Herrschaft, Despotie, Tyrannis, Diktatur oder wollt ihr Freiheit, Gleichheit, Demokratie, Rechtsstaat, Neutralität, Frieden, Wohlstand?
Juni 29, 2011 at 14:44
Diese halunken alle rechnen mit der weiteren verbloedung des volkes dur medien und religion…
Juni 29, 2011 at 17:44
Elsässer sieht überall Faschisten! Wenn bald jeder Faschist ist, weiß man gar nicht mehr, wer wirklich Faschist war bzw. ist.
Lektürevorschlag: Ernst Nolte: Der Faschismus in seiner Epoche.
Was Elsässer meint, ist Totalitarismus heute – im Mantel der “Demokratie”. Hierzu gehören auch Rechtsdiktaturen wie unter Pinochet in Chile, usw.
Mit Faschismus der 1930er Jahre hat dies insofern nichts zu tun, da Hitler und Mussolini national unabhängige Diktatoren waren, während Pinochet von den USA abhängig waren.
Auch die totalitären Tendenzen bzw. Ausnahmegesetze in den USA passen nicht zu Hitler und Mussolini, da letztere Wert auf ethnisch homogene Staatsbürgerschaft legten.
Wenn man “Faschismus” synonym zu “Totalitarismus” verwendet, ergäbe auch “Linksfaschismus” bzw. “Rotlackierte Faschisten” als Bezeichnung für Kommunisten und Antifas einen Sinn, was aber nicht der Fall ist.
Juni 29, 2011 at 22:48
Soros als einen Spekulanten zu nennen ist die Untertreibung des Jahrhunderts.
Der Angriff auf das Pfund, den er seinerzeit mit seinem Hedgefonds durchführte, war nur durch Insiderwissen und Rückendeckung der Behörden möglich. Wem dient Soros wirklich?
Schlechter Zeuge!
Juni 30, 2011 at 00:14
Wat is een Faschist ?
Dirgis
Juni 30, 2011 at 10:34
@Nationalrevolutionär,
Hitler und sein Krieg sind doch ganz massiv von der Wall-Street unterstützt worden. In der größten deutschen Chemiefabrik, deren Namen man aus mir unerfindlichen Gründen nie nennendarf, saß ein Vorstandsmitglied der FED. Wir haben also die FED mitten in Deutschland gehabt. Wie du da von national unabhängig sprechen kannst, ist mir ein Rätsel. Hitler war total abhängig.
Aber mit Hilfe bis heue andauernder Propaganda will das kaum einer sehen. Das halte ich für ein ganz großes Problem. Denn ich habe überhaupt keine Lust mehr, mich für etwas schuldig zu fühlen, für das ich 1. nicht verantwortlich bin, weil ich bin 25 Jahre nach dem Krieg geboren. 2. wenn uns jemand ein ganz faules Ei ins Nest gesetzt hat, ist ja wohl auch der Eileger sehr viel mehr verantwortlich und um ein erhebliches Mass weniger wir. Hier wurde ganz gezielt Provokation betrieben um Krieg zu schüren und um Gewinne zu machen.
Und in ganz ähnlicher Weise läuft es ja bis heute ab. Gaddaffi kann ein Lied davon singen. Saddam Hussein konnte ein Lied davon singen und viele andere auch.
Leider ist das normale Volk offenbar nicht gewillt zu sehen, welches Spiel hier wirklich getrieben wird. Sie glauben lieber den schönen Lügen der Medien. Für mich zeugt das von Unmündigkeit.
Ich finde Herrn Elsässer mutig. Er hat in letzter Zeit häufiger Vergleiche mit der früheren Geschichte gebracht. Jedes Mal erfolgt dann der Aufschrei der Scheinheiligen. Das geht mir langsam so was von auf die…
Man bekommt ja förmlich den Eindruck, wir sollen gar nicht nachdenken dürfen? Oder viele Leute möchte nicht differenzieren und mehr ins Detail gehen. Die Wirklichkeit ist leider oft nicht schön, sie kann sogar sehr bitter sein.
Ich hoffe, Herr Elsässer läßt sich davon nicht beeindrucken und publiziert unbeirrt weiter…
Juni 30, 2011 at 12:07
@MGC51
Die Verschwörungstheorie, Hitler sei von den USA gelenkt worden, ist mir bekannt. Tut hier aber nichts zur Sache. Sympathisanten wie Henry Ford hatte Hitler dort, sicherlich auch Geldspender. Aber sicherlich war Roosevelt und die herrschende US-Politik nicht für Hitler.
Hitler kann man vieles vorwerfen, aber nicht, er sei nicht souverän gewesen. Er hat sichs halt mit seinem Imperialismus alles wieder kaputt gemacht, was er bis 1938 aufgebaut hatte.
Überschneidungen wird es auch zu allen möglichen Rechtsautoritären Systemen geben, aber bei den USA paßt die Bevölkerungsstruktur nicht. Und auch die “Demokratie” paßt nicht. Auch wenn sich Hitler demokratischer Methoden bedienten, hätte er nie gesagt, er sei “Demokrat”. Gleiches gilt für Mussolini.
Zudem ist auch nicht jeder Nationalist “Faschist”, sonst müßte man dies auf Gaddafi, die PLO, die PKK, Chavez, Morales, Humala u. v. a. m. ausdehnen. Dafür sind diese Gruppen zu wenig imperialistisch.
Man sollte den Begriff “Faschismus” auf das entsprechende politische Spektrum im Europa 1918 bis 1945 vorbehalten. Und auf die verirrten Nachahmer heute.
Juni 30, 2011 at 12:08
> Elsässer sieht überall Faschisten! Wenn bald jeder Faschist ist, weiß man gar nicht mehr, wer wirklich Faschist war bzw. ist.
Weird, for a start, that a self-designated *Nationalrevolutionär* quotes a German RIGHT-WING historian^1. Because talking of fascism, I would have expected infinitely better references, say to the Greek Marxist political sociologist Nicos Poulantzas (and others of course).
Anyway. So we (and America’s client and yes-country, Germany) should not think to be confronted with an American fascism … Bizarre.
> Was Elsässer meint, ist Totalitarismus heute
I have not read the book. Here at the forum at the least I have not been able to find any explicit references to “Totalitarismus” by Juergen Elsaesser.
> Wenn man „Faschismus“ synonym zu „Totalitarismus“ verwendet
Which gives us another “Lektürevorschlag”: straw man *reasoning*.
And “Lektürevorschlag” [don't overlook the use of “conservative” from the original--see the note at the bottom] and of course the correct mentioning of Mussolini]:
[T]he collapse of law is across the board. The Supreme Court decided that it is “free speech” for America to be ruled by corporations, not by law and certainly not by the people. On June 27, the US Supreme Court advanced the FASCIST state that the “conservative” court is creating with the ruling that Arizona cannot publicly fund election candidates in order to level the playing field currently unbalanced by corporate money. The “conservative” US Supreme Court considers public funding of candidates to be unconstitutional, but not the “free speech” funding by business interests who purchase the government in order to rule the country. The US Supreme Court has become a corporate functionary and legitimizes rule by corporations. Mussolini called this rule, imposed on Americans by the US Supreme Court, FASCISM.^2 [Emphasis mine]
taken out of an infinity of examples I could make. (I am
relatively far from Paul Craig Roberts’ way of viewing things in
general, so I select Roberts’s example borrowing from the
mathematics–as a kind of min-max analysis–not in any
Schadenfreude sense for sure.) Also: Roberts is a conservative himself, so his use of “conservative” (with the apostrophes) above signals sarcasm.
1. http://www.wsws.org/articles/2000/aug2000/nolt-a17.shtml
Right-wing historian Ernst Nolte receives the Konrad Adenauer Prize for Science
By Stefan Steinberg, 17 August 2000
… [E]ven current CDU party head Angela Merkel commented that she had “personal difficulties” with the award for Nolte. …
2.
http://www.globalresearch.ca/index.php?context=viewArticle&code=ROB20110629&articleId=25432
A World Overwhelmed By Western Hypocrisy
by Paul Craig Roberts, June 29, 2011
Juni 30, 2011 at 17:23
@Roy Lanek
Das Buch des von Ihnen vorgeschlagenen griechischen Marxisten, politischen Soziologen Nicos Poulantzas kenne ich nicht. Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß dieser Autor in Hitler und Mussolini keine Faschisten sieht. In diesem Punkt wird es Übereinstimmung mit Ernst Nolte geben.
Bei Marxisten ist es zudem üblich, die F u n k t i o n des F a s c h i s m u s für den Kapitalismus zu betonen. Genau dies macht auch der rechtskonservative deutsche Historiker Ernst Nolte! Nolte leugnet nicht den Zusammenhang zwischen Faschismus und Bürgertum.
Noltes These: Ohne die Bedrohung des europäischen Bürgertums durch den Kommunismus, der sich 1917 in Rußland formierte, hätten faschistische Bewegungen nicht diesen Aufstieg genommen, weil in ihnen bürgerliche Kreise eine Waffe gegen die Kommunisten sahen.
Die Funktion des Faschismus für den Kapitalismus ist der Ausgangspunkt dafür, daß der Ex-Marxist Elsässer in seinem Buch “Nationalstaat und Globalisierung” vom “neuen Faschismus” in bezug auf autoritäre Tendenzen in den USA spricht. Hier wäre der Begriff “Faschismus-Ersatz” geeigneter, um auf die Funktion auch von Rechtspopulisten (Tea Party usw.) hinzuweisen. Das ist aber gerade in Europa nicht mehr der “Faschismus in seiner Epoche” (Ernst Nolte).
Juli 1, 2011 at 09:37
“Man sollte den Begriff „Faschismus“ auf das entsprechende politische Spektrum im Europa 1918 bis 1945 vorbehalten. Und auf die verirrten Nachahmer heute.”
Das sehe ich genauso und kann wie “Nationalrevolutionär” auch nur davor warnen, den Begriff “Faschismus” inflationär zu verwenden. Außerdem ist er als “Sammelbegriff” problematisch … das Spektrum reichte vom Klerikalfaschismus eines Franco über den “modernen” Faschismus eines Mussolini (der vorher Sozialist gewesen war) bis zum offen antisemitisch-rassistischen deutschen “Nationalsozialismus” (der natürlich alles andere als “sozialistisch” war … spätestens nach dem Austritt der Strasser-Brüder, die tatsächlich sozusagen “Nationale Sozialisten” waren, war er nur noch im Dienste der reaktionärsten Kreise des deutschen Monopolkapitals tätig).
Juli 3, 2011 at 11:25
Wer vor den mörderischen Bombardierungen vielleicht an Gaddafis Regime zweifelte, der steht fest hinter ihm, nachdem er erleben mußte, wie barbarisch seine “demokratischen” Feinde das Land verwüsten.
“Demokratische Flächenbombardements (“moral bombing”) haben nun mal diesen demonstrativen Effekt.
Juli 4, 2011 at 16:47
Gaddafi hat vor Jahrzehnten eine Revolution gegen den vom Westen eigesetzten Vasallen-König durchgeführt. Die “Rebellen” hissen die Fahnen dieser Vasallen-Monarchie.
Jetzt gab der Sohn Gaddafis ein Interview an “Rußland heute”, das im Westen, natürlich prompt verschwiegen wurde: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/redaktion/interview-des-gaddafi-sohns-saif-al-islam-mit-russia-today-.html
“…Libyen sei … reich an Öl, Gas und Geld, und deshalb müsse sein Vater getötet werden, um den Kuchen zu bekommen. Was die Leute im Westen jedoch niemals verstünden, sei die Tatsache, dass der Kampf auch weitergehen werde, wenn sein Vater nicht mehr am Leben sei. Das Volk der Libyer werde solange weiterkämpfen, bis das Land wieder den Libyern gehöre, sagte Saif al-Islam. Seine Familie habe im Vorfeld alles versucht, um diesen Krieg abzuwenden. »Wir sagten Ihnen: Ihr wollt Wahlen? Ok, lasst uns Wahlen ausrufen. Wir werden Wahlbeobachter aus Russland, den USA, der afrikanischen Union, der EU und der UN einladen. Und wenn wir gewinnen sollten, müsst Ihr das Ergebnis akzeptieren. Und wenn wir verlieren, Glückwunsch!«
Die Antwort sei jedoch »Nein« gewesen.
»Sie wollen kämpfen, also kämpfen wir. Und sie werden verlieren. Und das bald, denn sie haben keine Chance.
»Sie haben alles (an Waffen), doch sie verlieren jeden Tag mehr. Warum? Weil Sie das Volk nicht hinter sich haben.«
Die Libyer stünden nicht nur hinter seinem Vater als deren Führer, sondern sie stünden vor allem aus anderen, aus moralischen Werten, zusammen. Sie kämpften für ihr Land, für ihr Volk. …”