Wim Thoelke zum Frauenfußball
Oldie but Goodies!
Und noch ein Unterhaltungs-Klassiker zum Frauenfußball:
Da werden Weiber zu Hyänen
Und treiben mit Entsetzen Scherz,
Noch zuckend, mit des Panthers Zähnen,
Zerreißen sie des Feindes Herz.
Nichts Heiliges ist mehr, es lösen
…Sich alle Bande frommer Scheu,
Der Gute räumt den Platz dem Bösen,
Und alle Laster walten frei.
Na, Steffi Jones – wer hat’s geschrieben?









<a
Juni 28, 2011 at 10:03
Das ist Schiller und ein reaktionärer Dreck, der sich gegen die Französische Revolution richtete
Juni 28, 2011 at 10:16
sehr schön
und auch dieses: “Eine nicht zu unterschätzende Minderheit hat im DFB die Frage aufgeworfen, ob Fußball ein für Männer geeigneter Sport ist. Die Kritiker des Männerfußballs räumen zwar ein, dass sie diese Frage mit einiger Verspätung aufwerfen. Die Tatsache, dass Männer schon seit über hundert Jahren diese Sportart betreiben, bedeute aber nicht, dass sie damit das Richtige tun. Schließlich habe die Menschheit auch Jahrhunderte lang geraucht, ehe sie gewahr wurde, dass Tabak Teufelszeug ist. Nein, es werde höchste Zeit, einmal kritisch zu überprüfen, ob sich der Fußball mit der Körperbeschaffenheit und der gesellschaftlichen Rolle des Mannes verträgt. …”
http://shurl.eu/hRm
Juni 28, 2011 at 10:17
Nice to see and hear Thoelke again. But: JE, is this development worth to comment on as it were despicable? I think not.
The International Court in Hague (NL) has declared M.Ghadafi and his son a war criminal. The Court wants them to be tried. Even if you consider the UN report on Libyan war atrocities which has tried to be fair towards both sides of this civil war, this decision of the Court in Hague is more than partisan. It has nothing to do with pursuing international law. It’s plain compliance with NATO and US imperial interests. So the court itself has become a warmonger, a part of the criminal gangs who try to gain power by having chaos created everywhere. Disgusting. That Mr. Westerwelle applauds will strip him of the last reputation he may have still enjoyed.
And this is much more a pressing issue to comment on than womens soccer. Which by the way looks more elegant than the powerplay by most of those bought male stars
Juni 28, 2011 at 10:45
Der beste Frauenfußball wird immer noch in den Anden gespielt:
Juni 28, 2011 at 11:17
Grünkohl: Schiller ist klassisch. Wer da mit reaktionär kommt, ist einfach nur gaga.
Juni 28, 2011 at 11:34
Es lebe das linke Krabbelgruppen-Prekariat!
Friedrich Schiller hat als Student das revolutionäre, die Obrigkeit kritisierende Bühnenstück “Die Räuber” geschrieben. Dafür mußte er aus dem Land Württemberg fliehen.
Er hat also deutlich mehr gewagt, als die meisten der anonymen Internet-Maulhelden.
Daher dürfte “Pinscher” für diese “Revolutionäre”, die sich erfrechen, über Schiller den Stab brechen zu wollen, eine noch freudliche Bezeichnung sein.
Juni 28, 2011 at 13:24
an Grünkohl: Der liebe Friedrich war ja wohl selber Revoluzer, erst lesen, dann richten!
Juni 28, 2011 at 13:50
Aber einer löst unsere Problemstellung am besten: Heinrich von Kleist in seinem Drama “Penthesilea”!
Schön, dass ich dies in seinem Gedenkjahr, seinem 200. Todesjahr, aussprechen kann.
Er zeigt die eingeschworene Emanze, die Königin der Amazonen, zunächst in völliger Übereinstimmung mit dem bereits ehernen Amazonengesetz: Männer werden nur zwecks Fortpflanzung erobert, aber die Macht bleibt in den Händen der Frauen.
Dann lässt Kleist Penthesilea im Kampf mit dem größten und schönsten Helden, dem Griechen Achill verzweifeln, in liebender Raserei bis zur Einverleibung, in Kampfes- und Vernichtungslust verschmelzen.
Danach will sie zunächst nicht wahrhaben, dass sie es war, die ihren Heißgeliebten mit Hilfe ihrer Hunde zeriss.
Ob dieser Erkenntnis zerbrach sie das Emanzengesetz, war auf schrecklichste Weise davon geheilt, ordnete für ihr Königreich eine neue geläuterte Ordnung an, die das Zusammenleben mit den Männern in Liebe und Harmonie ermöglichte.
Aber aus Schmerz über ihr Schicksal tötet sich Penthesilea, “weil ihr auf Erden nicht zu helfen war” wie später Kleist.
Als Goethe dieses Stück “auf den Knieen seines Herzens” von Kleist zur Beurteilung zugesandt bekam, las er es nicht selbst aber höhnte: dass “diese widerwärtige Geschichte, ans Hochkomische grenzende Tragödie” völlig unaufführbar sei.
Damit hat sich Goethe ein mieses Zeugnis für die Nachwelt ausgestellt, denn Kleists “Penthesilea” stellt eine nachidealistische skeptische Anthropologie zu seiner “Iphigenie” dar.
Juni 28, 2011 at 14:52
Ah ja, und Schillers Gegnerschaft zur Französischen Revolution, die war vielleicht progressiv?
Juni 28, 2011 at 16:47
zu prince charming fällt mir auch ein: jetzt könnte man den nächsten schritt tun und prüfen, ob der wehrdienst überhaupt für männer geeignet ist und inwiefern man nicht dazu übergehen sollte, ausschließlich frauen dafür zu nehmen. wenn ich lesen, daß derart viele sportlerinnen (julia rohde, gewichtheberin u. a.) sogenannte “sportsoldaten” sind, d.h. sie gehören der bundeswehr an, aber üben hauptsächlich ihren sport aus und werden dafür vom bund finanziert, nehmen auch noch an den olympischen spielen teil, dann KOTZE ICH MIT HERZENSLUST AUF DIESE SCHEISS-BRD !!!!!! gender-mainstreaming und frauen-hype in einklang mit käuflichem söldnertum in einer “bundeswehr”, die keine ist ! zur förderung von berufssport ! ERBÄRMLICH !!!!
Juni 28, 2011 at 18:14
muss noch hinzusagen: das macht NATÜRLICH nicht nur die brd, im gegenteil, die andren machen das auch mit dieser subventionierung, siehe amerika, frankreich, italien etc.
Juni 28, 2011 at 20:05
“sehr schön ” meinte ich übrigens im bezug auf JE und wim.
auch wenn ich grühnkohl rund um die weihnachtszeit sehr schätze, dem guten alten FS “reaktionärer Dreck” nachzurufen ist, mit verlaub, blödsinn.
il a brûlé pour sa cause
Juni 28, 2011 at 20:10
Caprimulgus: DAS nenn ich noch frauenfußball
Juni 29, 2011 at 07:16
Diese Frauen-Fußballerinnen im Video-Clip sehen wenigstens noch weiblich aus. Während die heutigen Fußballerinnen schon ganz vermännlicht sind. Das hängt wohl nicht nur mit dem Outfit zusammen, sondern auch mit dem im Sport üblichen Doping.
Juni 29, 2011 at 08:17
damals spielten wohl noch heterosexuelle Mädchen Fussball.
diese Zeiten sind aber mehrheitlich längst Geschichte.
Vom aktuellen deutschen WM-Kader ist genau EINE Spielerin verheiratet – mit einer Frau.
Juni 29, 2011 at 11:33
ist ja witzig…
“Frei von allen Sorgen um Kinder, Haushalt, Mann….” falls überhaupt vorhanden / geplant. Allerdings ist das Durchschnittsalter ja gering, da heiraten auch Nicht-Fußballerinnen in der Regel hierzulande noch nicht.
Juni 29, 2011 at 13:17
Frauen-VorwärtsverteidigerInnen auch beim FC Bundeswehr:
»Gerade die ersten Frauen mussten für Respekt in der Bundeswehr sehr kämpfen.«
»Ja, ich bin die Püppi [hihi!]. Also die haben mich ganz einfach gefragt, ob sie mich so nennen dürfen und ich hab’ gesagt, das ist in Ordnung.«
»Man muss das Verhalten komplett umstellen. Dass man sich einfach, ich sage mal in Anführungszeichen, benimmt, das fing dann an bei der Kleiderordnung … die Bewegung von der Stube zum Waschraum… man musste dann nicht mehr mit freiem Oberkörper, man sollte den Oberkörper dann bedecken, halt, um die Diskriminieung halt in der Truppe bzw. in der Bundeswehr dann halt zu minimieren.«
Hochgeladen von Soldatenglueck am 05.02.2011
Juni 29, 2011 at 14:01
@Grünkohl
Ist “progressiv sein” denn ein Wert an sich? Waren die ungeheuren Greuel der Franz. Revolution in Kauf zu nehmende Kollateralschäden auf dem Weg hin zu einer “progressiven” Gesellschaftsordnung?
Ehrlich, wenn ich so einen menschenverachtenden “progressiven” Scheiß wie den Ihren lese, wird mir schlecht. Dann lieber reaktionär und mit Herz und Hirn ein menschliches Wesen bleiben, statt ein “progressiver” umprogrammierter Neandertaler.
Juni 29, 2011 at 15:09
Nun ja, also weshalb die ganze Aufregung? Lassen wir doch die Ladys spielen. Das Frauenfussball mittlerweile genauso wie das Männerfussball und viele andere Sportarten auch, zu einem rein kommerziellen Ereignis verkommen ist stellt für mich viel mehr ein Problem dar als ob es nun für Frauen “Richtig” oder “Falsch” sei Fussball zu spielen. Beziehungsweise ob es ein reiner “Männersport” ist oder nicht. Selbstverständlich hat doch jeder Mensch das Recht eine Sportart auszuüben wie er das möchte, egal welches Geschlecht er nun hat.
Ich würde hier einfach Mal sagen das man den Ball flach halten soll. Viel mehr regt es doch auf das die FIFA oder auch DFB Größen seit Jahrzehnten nur noch durch großartige Korruptionsaffälren auffallen u. weniger durch gutes Sportmanagement!
Juni 29, 2011 at 15:38
“Während die heutigen Fußballerinnen schon ganz vermännlicht sind.”
So? Ist mir kaum mal aufgefallen, und wenn, dann sind das doch wohl eher Ausnahmen.
Juni 30, 2011 at 14:07
Ach, Frau Lademann – sind 250 Jahre Goethe-Verlästerung nicht genug? Wer dem größten Denker, den dieses Land hervorgebracht hat, Schmutz nachwirft, der sollte schon ganz genau wissen, wovon er redet.
“Ew. Hochwohlgebornen
bin ich sehr dankbar für das übersendete Stück des Phöbus. Die prosaischen Aufsätze, wovon mir einige bekannt waren, haben mir viel Vergnügen gemacht. Mit der Penthesilea kann ich mich noch nicht befreunden. Sie ist aus einem so wunderbaren Geschlecht und bewegt sich in einer so fremden Region daß ich mir Zeit nehmen muß mich in beyde zu finden. Auch erlauben Sie mir zu sagen (denn wenn man nicht aufrichtig seyn sollte, so wäre es besser, man schwiege gar), daß es mich immer betrübt und bekümmert, wenn ich junge Männer von Geist und Talent sehe, die auf ein Theater warten, welches da kommen soll. [...]”
(Brief an Kleist, 1.2.1808)
“Beim Lesen seiner “Penthesilea” bin ich neulich gar zu übel weggekommen. Die Tragödie grenzt in einigen Stellen völlig an das Hochkomische, z.B. wo die Amazone mit Einer Brust auf dem Theater erscheint und das Publicum versichert, daß alle ihre Gefühle sich in die zweite, noch übriggebliebene Hälfte geflüchtet hätten, ein Motiv, das auf einem neapolitanischen Volkstheater im Munde einer Colombine, einem ausgelassenen Polichinell gegenüber, keine üble Wirkung auf das Publicum hervorbringen müßte, wofern ein solcher Witz nicht auch dort durch das ihm beigesellte widerwärtige Bild Gefahr liefe, sich einem allgemeinem Mißfallen auszusetzen.“
(Goethes Gespräche, hrsg. v. W. v. Biedermann, Leipzig 1889, Bd. 2, S. 295.)
Juli 2, 2011 at 19:49
“größter denker, den dises land hervorgebracht hat”
huhuhu… eine kräftige übertreibung !
Juli 20, 2011 at 21:42
“Ah ja, und Schillers Gegnerschaft zur Französischen Revolution, die war vielleicht progressiv?”
Treib`s nicht zu wild, Müsli-Brägen.
Juli 20, 2011 at 22:08
Frauenfußball ?
Verglichen mit dem medialen Hype um die Frauen-Fußball-WM und dem trostlosen Gebolze, das folgte, ist das Gezappel der kaffeebraunen Sambaschnitten nur milde lächerlich, und die Mädchen sind hübscher anzusehen.
http://www.myvideo.de/watch/8127387/Frauenfussball_WM_Brasilien