Euro-Krise: Griechen gegen Deutsche …
… und Deutsche gegen Griechen. Divide et impera.
Deutschland hat eine schlechte Presse in Griechenbland, und umgekehrt. Das ist erst seit der Euro-Krise so. Früher, trotz Nazi-Greuel, war das Verhältnis super. Willy Brandt hat viel dazu beigetragen. Die Deutschen sind traditionell pro-hellenisch.
Nun gibt es Leute, die uns auseinanderbringen und gegeneinander hetzen wollen. Besonnene Menschen sollten dagegen halten. Die Griechen wurdenm reingelegt wie die Deutschen. Die Griechen sind schon durch den EU-Beitritt Anfang der 80er Jahre deindustrialisiert worden. Wollten sie überhaupt in den Euro? Das haben Politiker durchgetrickst, die auf der Gehaltsliste von Goldman Sachs standen. Die Goldmänner und andere Privatbanken haben den Reibach gemacht.
Ebenso wurden und werden die Deutschen durch den Euro beschissen. Nie gab es im Volk eine Mehrheit dafür. Dass die Kanzlerin ein schlechtes Image hat in Griechenland, ist auch nicht ihre eigene Schuld, denn mit ihrer Forderung, die Privatbanken an der Griechenrettung zu beteiligen, liegt sie richtig. Schön wäre nur, wenn das nicht nur Worte wären. Noch besser, wenn sie endlich den Euro-Austritt Griechenlands fordern würde – das bringt beiden was.
Griechen und Deutsche teilen viele gemeinsame Werte, obwohl sie in der Mentalität so unterschiedlich sind. Die Deutschen leben um zu arbeiten. Die Griechen arbeiten um zu leben. Beide Einstellungen haben ihre Vor- und Nachteile. Nur vermischen sollte man das nicht. Es hat leider schon angefangen: Der Globalismus hat den Deutschen die Lust am Arbeiten, den Griechen die Fähigkeit zum Genuss ausgetrieben. Das darf nicht weitergehen. Rettet Griechenland – und Deutschland – vor der EUdSSR!









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Juni 21, 2011 at 12:42
Έτσι ! (So ist es!)
Juni 21, 2011 at 14:56
“Dass die Kanzlerin ein schlechtes Image hat in Griechenland, ist auch nicht ihre eigene Schuld, denn mit ihrer Forderung, die Privatbanken an der Griechenrettung zu beteiligen, liegt sie richtig.”
Ähm..was ist das? Wir haben es mit einer hauptberuflichen “Umfallerin” zu tun, die je nach Weisung oder Befehl in der Praxis einfach stumpf umfällt !
Nicht in der Theorie, da spielt sie natürlich den “Supermaxen”.
Juni 21, 2011 at 16:29
ich weiß nicht jürgen, was Sie mit “pro-hellenisch” meinen – fakt ist, daß die bezeichnung “hellenisch” von den griechen selbst durchweg abgelehnt wird, da sich die griechen nicht als hellenen sehen und auch keine sind. die grundlage ihrer Nationalen Identität ist das Byzantinische Weltreich und die ethnische bezeichnung für die griechen ist Rhomäer (von “Römer” = Rhomjos), zum antiken heidentum haben die griechen soviel gemein wie die deutschen mit den thor und odin anbetenden “germanen”. so wie es in der türkei (siehe kurden, araber, assyrer…) oder in deutschland ist (siehe die völkerbewegungen des mittelalters), ist es auch in griechenland: die griechen, das namensgebende volk, sind in griechenland nur eine minderheit: der größte teil der bevölkerung wird von volksteilen slawischer, albanischer und romanischer sprache bzw. abstammung gebildet. (wie auch in der türkei die “echten” türken weniger sind als ihre mitbürger kurdischer, tscherkessischer oder armenischer herkunft). von deutschland mit seiner bekannten slawischen besiedlungs- und kolonisationsgeschichte östlich der elbe ganz zu schweigen.
war jetzt zwar ein exkurs, der ein bißchen offtopic aber ich denke lohnend ist…
Juni 21, 2011 at 16:34
“Rettet Griechenland – und Deutschland – vor der EUdSSR!”
Uneingeschränkte Zustimmung.
Nur mit der Linkspartei wird das nicht zu machen sein. Das Geeiere der “Linken” in der EURO-Frage ist einfach zum Ko…. Z. B. Gregor Gysi auf ntv: “Wenn wir den Euro retten, retten wir auch uns.”
Die “Linke” will den europäischen Superstaat mit zentral “geplanter” Wirtschaft. Sie will Seit an Seit mit den anderen Parteien in den Abgrund marschieren.
Juni 21, 2011 at 20:42
@ sterjo: ” fakt ist, daß die bezeichnung „hellenisch“ von den griechen selbst durchweg abgelehnt wird”
- Das ist keine Fakt, sondern (sprachlich) schlicht Unfug. Hellene ist eine aspirierte (=angehauchte) Sprechweise des Wortstammes ell. Und der bezeichnet noch heute jeden, jede und jedes, was Grieche,Griechin oder Griechisch ist. O Ellinas ist der Grieche, i Ellinida die Griechin und Ellada oder Ellas Griechenland. In jedem Buchladen in Athen können Sie sich ein dem Titel nach Deutsch-Hellenisches Wörterbuch kaufen, und zu den großen Denkbewegungen der europäischen Aufklärung gehört die des so genannten Philhellenismus.
Juni 22, 2011 at 10:16
Was mich an diesem Thema immer wieder daran stört, ist dass man die einfache deutsche Bevölkerung gegen die einfache griechische Bevölkerung aufhetzt und umgekehrt.
Die wahren Schuldigen an diesem ganzen Chaos sind doch hauptsächlich deutsche und griechische Banken, Goldman Sachs, einige korrupte griechische Politiker und andere große Konzerne.
Auch wenn man sich beschwert, dass einige griechische Beamte zu früh in Rente gehen, so kann mir doch keiner erzählen, dass die griechischen Beamten dazu in der Lage wären, ihr eigenes Land wegen dem frühen Renteneintritt in den Abgrund zu reißen (auch wenn ich oft genug über Beamte schimpfe).
Juni 22, 2011 at 12:10
Eine wichtige Sache verstehe ich an diesem kleinen Artikel nicht. Wie kann ich eine Kanzlerdarstellerin, Jürgen, in Schutz nehmen, die auf der einen Seite nur schöne Worte in der Theorie formuliert, in der Praxis aber auf schöne Worte keine Taten folgen lässt?
Wie kann ich eine Kanzlerdarstellerin für fast schuldfrei erklären, die zwar offiziell eine Bankenbeteiligung fordert, sie aber in eine freiwillige Bankenbeteiligung umwandelt, wo wir nicht genau wissen, ob sich die Bankenhäuser überhaupt daran beteiligen und ganz wichtig, in welchem Prozent-Rahmen sich diese Beteiligung nach Lesart der Kanzlerin vor und nach dem Treffen mit Sarkozy bewegen wird? Eines sollte doch klar sein, der deutsche Steuerzahler wird in Haftung genommen werden, egal wie hoch eine freiwillige Beteiligung der Bankenhäuser ausfallen würde!
Dazu dein Satz: “Noch besser, wenn sie endlich den Euro-Austritt Griechenlands fordern würde – das bringt beiden was.”
Noch besser? Also ist das andere noch als “gut” einzustufen und als kleineres Übel zu bewerten? Jürgen, ein Übel bleibt ein Übel, egal ob es ein kleineres Übel nach offizieller Lesart ist oder nicht!
Und wenn ich diese Gedanken weiterspinne und in die griechische Realität übertrage, bist du mit dem unmenschlichen Sparprogramm von Papandreou einverstanden, das griechische Volk zu opfern oder über die Klinge springen zu lassen.
Das wäre nämlich die allerletzte Konsequenz deiner Belobigungen für die Kanzlerdarstellerin. Es wäre ein Zwangsdiktat, mit dessen Rahmenbedingungen du einverstanden wärst. Und dies ist eindeutig neoliberal und entspräche der EU-Agenda.
Juni 22, 2011 at 13:11
Lutz: Merkel ist gegen die Kritik anderer EU-Politiker in Schutz zu nehmen, die ihr vorwerfen, sie verzögere die Hilfen (“Madame No”). Tatsächlich tut sie das Gegenteil, sie verzögert nicht genug. Verhindern sollte sie!
Juni 22, 2011 at 14:45
Jürgen Elsässer: “Merkel ist gegen die Kritik anderer EU-Politiker in Schutz zu nehmen, die ihr vorwerfen, sie verzögere die Hilfen („Madame No“). Tatsächlich tut sie das Gegenteil, sie verzögert nicht genug. Verhindern sollte sie!”
Nein Jürgen, das ist einfach nur inszeniertes europäisches Theaterdonner gewesen. Madame No war von Anfang an klar, das sie zahlen wird. Erst das Bankenrettungsprogramm, jetzt der EU- Schutzschirm und dessen Aufstockung auf vielleicht 400 Millionen Euro. Der gespielte Krach hat ihr nur die Möglichkeit verschafft, sich vor den eigenen Wählern als starke Kanzlerin in diesem Zeitfenster zu präsentieren, sonst wären Teile des Bundestages und anderer Vereinigungen Sturm gegen sie gelaufen. Sie hat sich ja gegen den Beschluß des Bundestages im Alleingang bei Sarkozy über den Tisch ziehen-, überreden lassen, Zusagen zu machen. Politisches Kalkül ohne Rückfahrschein. Du verteidigst hier eine Frau ohne Rückgrat, die es sich zur Aufgabe gemacht, das Volk nach Strich und Faden zu belügen. Eine Frau, die nur ausschließlich im Auftrag handelt und dem Volk in der Vergangenheit entgegen ihrer Beteuerungen, Schaden vom Volk abzuwenden, weiterhin eminenten Schaden zufügt. Sie hat ihre Zusage offiziell bestätigt, also liegt sich auch in der passenden politischen europäischen Terminologie.
Juni 22, 2011 at 14:54
“Nur mit der Linkspartei wird das nicht zu machen sein. Das Geeiere der „Linken“ in der EURO-Frage ist einfach zum Ko…. Z. B. Gregor Gysi auf ntv: „Wenn wir den Euro retten, retten wir auch uns.“
Die „Linke“ will den europäischen Superstaat mit zentral „geplanter“ Wirtschaft. Sie will Seit an Seit mit den anderen Parteien in den Abgrund marschieren.”
Was denn, die Linken rufen nicht nach einer Umschuldung per se, sondern sagen, dass die von denen bezahlt werden muss, die diese Krise ausloesten. Das sind, meiner Einschaetzung nach CDS Spekulanten, die mit CDS auf Griechenlandpleite wetten.
Die muesste man mal auf dem Trockenen stehen lassen.
http://eurogate101.com/
Juni 22, 2011 at 15:00
matt_us: schön wärs! die linke will eurobonds, das sind euro-papiere, für die der steuerzahler bürgt – nicht die spekulanten. sie müssen gysi genau zuhören!
Juni 22, 2011 at 15:02
lutz: ich nehme sie gegenüber den eurokraten in schutz, nicht gegenüber dem volk, das ist ein unterschied.
Juni 22, 2011 at 19:37
Himmel , Ar…..und Wolkenbruch..Korrektur../..das ist einfach nur *inszenierter europäischer Theaterdonner gewesen.*….die es sich zur Aufgabe gemacht *hat*, das Volk..
Sie hat ihre Zusage offiziell *rechtzeitig* bestätigt, also *passt es* auch in *die politische Terminologie der Eurokraten.* Da war der Wurm drin…
juergenelsaesser
Juni 22, 2011 at 15:02
lutz: ich nehme sie gegenüber den eurokraten in schutz, nicht gegenüber dem volk, das ist ein unterschied.
Jürgen: Waren es nicht zuerst die europäischen Medien und dann die Eurokraten, die dieses lächerliche Schauspiel zugunsten Merkels inszeniert haben? Im vollen Bewußtsein, das die Stimmung und Zeit in Deutschland gegen sie läuft/ist? Sie, die Eurokratin hat Zeit geschenkt bekommen, sich volksnah zu präsentieren/zu positionieren, von den superbösen Eurokraten. Und sie hat es genutzt, die Zeichen ihres sinkendes Sterns in den eigenen Reihen und der Öffentlichkeit erkannt und nach getaner Arbeit zusammen mit Sarkozy “Diese” rückwirkend in den Hintern getreten. Warum nimmst du sie also vor den Eurokraten in Schutz? In den Augen der Öffentlichkeit hat sie nichts gewonnen, in den Augen der Eurokraten schon. Sie wird Blankoschecks in noch größerer Höhe ausstellen lassen.
Tut mir leid Jürgen, ich kann beim besten Willen keinen Unterschied bei dieser Madame No ausmachen oder erspähen. Ich weiß nicht, was du da siehst oder meinst sehen zu müssen.
Juni 22, 2011 at 20:30
dimitris: bei allem diskussions-respekt, aber: das ist quatsch ! (finde ich). ich weiß natürlich, daß auch das wort “Ellinas” heute gebräuchlich ist, aber ich wollte eigentlich darauf hinaus, daß es eher eine “westliche” fremdbezeichnung ist – und das ist wirklich so ! andererseits egal, denn auf dem heutigen blog geht es ja um was anderes. liebe grüße
Juni 22, 2011 at 22:20
sie müssen gysi genau zuhören!
—
Wie wahr. Gysi vertritt den gleichen EU-Nationalismus gegenüber dem gebeutelten Griechenland wie die Vertreter der anderen Parteien. Gysi will den Griechen vorschreiben, was sie zu tun haben.
Beispielsweise forderte er auf ntv, die Griechen sollten ihr Steuersystem ändern. Bezeichnend war, dass Gysi auf die Frage, ob er für eine Rente der Griechen mit 65 sei, keine Antwort gab. Dazu wüsste er über die griechischen Verhältnisse zu wenig. Statt klar und deutlich jegliche EU-Diktate gegenüber Griechenland zurückzuweisen.
Fazit: Eine Schande für einen Linken!
Juni 23, 2011 at 08:03
Die “Welt” hetzt gegen Griechen.
“Nach anfänglicher Faulheit neigen die Patienten zu erheblichen Aggressionen, einhergehend mit Realitätsverlust und enormer Bockigkeit. Oft wird auch eine starke Beeinträchtigung der Hirntätigkeit beobachtet. So sollen manche Fälle nur noch mit der Außenwelt kommunizieren können, indem sie unentwegt Hakenkreuze zeichnen. ”
Auch wenn die Schlussfolgerung “keinen Euro mehr in die Hand zu nehmen”, richtig ist, aber so etwas ist geradezu Stürmer-Niveau.
http://www.welt.de/satire/article13444146/Euro-Keime-verantwortlich-fuer-Griechen-Wahnsinn.html
Juni 23, 2011 at 09:32
Was Herr Elsässer und andere (Rechts)populisten für Griechenland fordern (ein schneidig-deutsches zurück zur Drachme, Grieche!) und das auch noch als pro-hellenistisch verkaufen will, spottet jeder Beschreibung. Griechenland ist z.B. Nahrungsmittelimporteur (z.B. von Fleisch) und müßtte diese Importe dann mit veiner abgewerteteten Drachme bezahlen. Wie soll das gehen? Sollen die Griechen Vegetarier werden. Von der Demütigung eines ganzen Volkes abgesehen? Von den Folgewirkungen für Irland (einst neoliberal hochgelobt), Italien, Spanien und Portugal mal ganz abgesehen. Nein nicht der Euro ist das Problem, sondern die europäischen, undemokratischen Strukturen und das Fehlen einer gemeinsamen keynesianischen Wirtschaftspolitik und arbeitnehmerorientierten Industriepolitik. Der Euro ist an sich eine gute Sache und auch der richtige Preis für die deutsche Einheit. Das hat Mitterand schon richtig gemacht. Der Schuss ist allerdings nach hinten losgegangen, denn heute führt sich die ökonomisch völlig unbeleckte FDJ-Agitatorin Merkel in Europa mal wieder auf wie der deutsche Graf Koks (der Grieche verjubelt unser Geld, der Spanier schickt uns schlechte Gurken – beides falsch). Unser Geld wird von Spekulanten verjubelt und von niemand anderen. Darauf sollte sich der ex-linke Elsässer mal konzentrieren. Es gibt keine andere Lösung als eine Umschuldung und dem Verzicht von 60-70 % der Forderungen gegenüber Griechenland. Ansonsten argentinisch wie Kirchner: weg mit dem IWF, revolutieren, Erzwingen einer nachfrageorientierten Politik in der EU!
Juni 23, 2011 at 12:41
Rappel2: Schneidig schneidig. Ihr Argentinien-Beispiel ist falsch: Kirchner hat die arg.Währung vom Dollar-peg gelöst, das entspricht einer Abkoppelung Griechenlands vom Euro. – Griechenland ist Nahrungsmittelimporteur? Ja, warum denn wohl, Sie Schlaumeier? Weil die griechische Landwirtschaft innerhalb des EU-Binnenmarktes nicht bestehen konnte, platt gemacht wurde. Was Ihr Donald-Duck-Keynesianer nie begreifen werdet: Dagobert Duck kann nur geschlagen werden, wenn er durch Grenzen und Zöllen ausgesperrt wird.
Juni 23, 2011 at 16:05
Georgios
griechenland ist eine TORTE und die wollen die Haie fressen dazu gehört auch frau Merkel,1.EU sollte aufhören Griechenland zu erpressen 2.Die Milliarden was Griechenland an waffen ausgibt konnte sie zumintest ein teil der zinsen zahlen!!!!!!!!!!Kein S…….. spricht davon.Braucht GR.waffen????????????
Juni 23, 2011 at 16:30
Lieber JE, ich weiss, Sie schätzen den guten Brecht. Suchen Sie sich doch einmal sein ‘Lied von den Krücken’ (oder ‘Ballade von den Krücken’, ich hab den genauen Titel jetzt nicht im Kopf) heraus – eine wunderbare Bestätigung Ihrer richtigen Auffassung des Problems (des Euro bzw. der tückischen Krücken) und der nötigen Kur.
Juni 23, 2011 at 17:55
Lieber Herr Elsässer
Ich bin Grenzen und insbesondere Zollgrenzen zugeneigter als Sie glauben. Nur vergesst ihr K-Gruppen-Anti-Imps, dass es hier nicht um Landerfähnchen und den Kampf gegen die Neocons und andere böse Amerikaner geht, sondern um den Antagonismus zwischen Kapital und Arbeit.
Aber zur Sache: Der Niedergang der griechischen Landwirtschaft hat NULL mit dem Euro zu tun, sondern begann mit Griechenlands EG-Beitritt 1981. Giorgio Papandreous Genial-charismatischer Vater Andreas konnte das durch eine gute Politik noch einige Jahre verzögern, aber spätestens als die Rechte und die Kommunisten zusammen 1989 an die Macht kamen, begann der Niedergang.
Argentinien: Sie haben Recht, aber das habe ich nicht gemeint. Sondern ich meinte das solidarische Zusammenstehen der Bevölkerung und der politischen Führunge gegen IWF und Weltbank. Und hier liegt der archimedische Punkt. Durch die Marginalisierung der europäischen Sozialdemokratie (denken Sie mal an Figuren wie Palme, Kreisky, Brandt, Gonzales, papandreou, Berlinguer etc.) und die Schwäche der europäischen Gewerkschaften werden die Arbeitnehmer entsolidarisiert und gespalten anstatt sich gemeinsam zu wehren. Und dann hat die Rechte freie Bahn zum Lissabonvertrag und den verheerenden Folgen. De Gaulle wusste sehr genau, wie wichtig ein starker Staat ist und er hat Recht. Sein Aufbegehren gegen Amerika war nette Folklore das gebe ich zu aber er hat eben eine im Kern arbeitnehmer- und nachfrageorientierte Politik gemacht. Da müssen wir hin und nicht seinen CIA-Nachfolger Sarkozy bejubeln.
Noch was zur DM: auch der DM-Imperalismus war problematisch. Und auch im EWS gab es verheerende Spekulationen gegen Volkswirtschaften (z.B. Soros-Spekulation gegen Grossbritannien). Und schauen sie sich die armen Japaner mit ihrer eigenen harten Währung Yen an. Nein nicht der Euro ist das Problem sondern die nicht legitimierten Kräfte, die über ihn bestimmen. Umgekehrt ist das Problem Kaliforniens ja auch nicht der Dollar oder ein Polit-Hasardeur wie Schwarzenegger, sondern die Fed mit ihrer unverantwortlichen Binnenpolitik!
Juni 24, 2011 at 21:02
@ Rappel 2
moderiere lieber weiter Indymedia, hoffe doch das dein dortiges MI6 Gehalt ausreichend