Freiheit für Ratko Mladic!
Elsässer spricht am Sonntag, 29. Mai, in der serbischen Kirche in Berlin-Tempelhof (11.30 Uhr, Holzmannstraße 34)
Der bosnisch-serbische General Ratko Mladic wurde gestern festgenommen. Mit seiner Auslieferung nach Den Haag ist zu rechnen. Was fast schlimmer ist als die Sache selbst: Mit diesem Skalp kann die serbische Regierung nun die EU-Aufnahme beantragen. Als Mitglied der EU – schon bei Fortsetzung der Assoziierung – würde Serbien die letzten Reste an Souveränität verlieren, die dem Land bis dato noch geblieben sind.
Zur Sache: Die Zerschlagung Jugoslawiens war im wesentlichen ein von außen, von den imperialistischen Mächten angestrengtes, Unternehmen. Im Verlaufe der Aufteilung kam es in Bosnien-Herzegowina zu den blutigsten Ereignissen. Die Schuld allein auf die Serben projizieren zu wollen, ist eine typische Sündenbock-Story. Frappierend ist der Umstand, dass auch die Volksgruppen, für die sich der Westen einzusetzen versprach und Bomber schickte, am Ende betrogen dastehen: Der kroatische Staat hat heute weniger Unabhängigkeit und Selbstbestimmung als die Republik Kroatien innerhalb Jugoslawiens. Und das von Muslimen dominierte Bosnien-Herzegowina ist auch heute, 16 Jahren nach dem Abkommen von Dayton, nichts anderes als ein Protektorat der imperialistischen Mächte.
Mit den Prozessen gegen angebliche oder echte Kriegsverbrecher verursachen die eigentlichen Verursacher des Schlachtens, nämlich die NATO-Staaten, von ihrer Verantwortung abzulenken und die Zwietracht innerhalb der südslawischen Völker ständig neu zu entfachen. Wer das als erster erkannt hat, war der kroatische General Ante Gotovina. Er gehörte im Bürgerkrieg zu den erbittertsten Gegner der Serben, hat 1995 die Vertreibung in der Krajina kommandiert. Doch als Slobodan Milosevic 2003 im Haager Knast erselbstmordet wurde, unterzeichnete er eine Kondolenzanzeige in der Belgrader Politika für den Toten, seinen einstigen Erzfeind. Sie trug die Überschrift: “Wir gedenken des Helden.”
Gotovina hatte erkannt, dass er selbst nur eine Schachfigur gewesen war – in einem Great Game, in dem schließlich ALLE Balkanvölker verloren haben. Er sitzt heute im selben Knast wie Karadzic, wie künftig Mladic.
Eine antiimperialistische Position muss lauten: Freiheit für alle Angeklagten und Verurteilten der imperialistischen Siegerjustiz! Die Staaten des Balkan benötigen Freiheit vor dem Zugriff von EU und NATO – auf dieser Grundlage mögen sie sich von neuem finden.
Zu Srebrenica selbst habe ich in meinen diversen Büchern (u.a. “Wie der Dschihad nach Europa kam”) ausführlich Stellung genommen. Unten folgt ein Artikel, den ich 2003 für den “Freitag” geschrieben habe.
Am kommenden Sonntag werde ich in der Serbischen Kirche, Holzmannstr. 34, Berlin-Tempelhof (Nähe U/S-Bhf. Hermannstraße) mein neues Monatsmagazin COMPACT vorstellen. Aus gegebenem Anlass werde ich sicherlich auch zur Cauisa Mladic und zu Srebrenica Stellung nehmen. Die Veranstaltung beginnt nach dem Gottesdienst 11.30 Uhr. Auch Nicht-Orthodoxe sind selbstverständlich eingeladen.
Freitag, 18.7.2003
Jürgen Elsässer
Srebrenica und Karthago
Deutschland kehrt als kriegsführende Macht auf die Bühne der Weltpolitik zurück.
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Das Massaker in der ostbosnischen Stadt Srebrenica gilt als das Schlimmste in Europa nach 1945. Am 11. Juli 1995 war die muslimische Enklave von serbischen Einheiten überrannt worden, während sich die zum Schutz der Bevölkerung stationierten niederländischen UNPROFOR-Soldaten zurückzogen. Unmittelbar danach wurden Tausende von muslimischen Männern erschossen – von 7.000 Toten ist die Rede, die Zahl jedoch umstritten. Auf jeden Fall wurde Srebrenica zur Zäsur für die Rolle der NATO im Balkan-Krieg wie auch die deutsche Außenpolitik nach 1990.
Die Ärchaologen einer künftigen Zivilisation werden einmal im Schutt unserer Städte wühlen, in den Katakomben unter dem Kanzlerbunker, und sie werden über den Fragen brüten, die sich unsere Historiker über Karthago stellten: Warum ist dieses Reich verschwunden? Warum sind seine Bürger – als ihr Land noch bewohnbar war – nach dem zweiten, in den dritten Krieg marschiert?
Die eine Denkschule des post-karthagenischen Zeitalters wird auf den Untergang der Bonner Republik im Zuge der Wiedervereinigung 1990 verweisen. Von diesem Zeitpunkt an sei die genügsame Außenpolitik einem neuen imperialen Machtanspruch gewichen, wie sich etwa an den “Verteidigungspolitischen Richtlinien” aus dem Jahre 1992 ablesen lasse. Andere werden dagegenhalten, dass doch zu diesem Zeitpunkt die republikanische Machtbalance noch intakt gewesen sei – den Legionären auf der Bonner Hardthöhe habe immer noch ein kräftiger sozial-ökologischer Widerpart Paroli geboten. Einer von dessen Sprechern, ein gewisser Joseph (oder Joschka – die Quellen differieren) Fischer sei sogar 1998 Außenminister und Vizekanzler geworden.
Ein sensationeller Fund halbgeschmolzener Computerfestplatten in der Nähe des Bendlerblocks am Berliner Landwehrkanal barg des Rätsels Lösung: Parlamentsprotokolle, Zeitungsausschnitte, Fernsehmitschnitte aus dem Jahr 1995 – das Jahr, in dem der Widerstand der moderaten Kräfte gegen den Bellizismus zusammen brach oder – genauer gesagt – die vormaligen Opponenten die Seite wechselten. Es war der letzte Sommer der alten Republik.
Eine Zeitreise
Bis zum Juni 1995 galt in der deutschen Politik das vom damaligen Kanzler Kohl verkündete Axiom: Niemals Bundeswehrsoldaten in Gebieten einzusetzen, die einst die Wehrmacht okkupiert hatte. Vorstößen aus der Union und dem konservativen Medienkartell, dieses Axiom aufzuweichen und deutsche Soldaten zum dritten Mal in jenem Jahrhundert gegen Serbien in Marsch zu schicken, standen ebenso starke Widerstände der rot-grünen Opposition entgegen. So versuchte etwa die SPD, eine Beteiligung an den NATO-Überwachungsflügen über Bosnien durch Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht einen Riegel vorzuschieben, und die Bündnisgrünen unterstrichen ihr kategorisches Nein zu allen Out-of-area-Einsätzen – auch Blauhelmmissionen! – bisweilen sogar durch außerparlamentarischen Protest.
Der 30. Juni 1995 markierte das Ende des Kohl-Axioms, der Bundestag gab grünes Licht für den ersten Kriegseinsatz der Bundeswehr. Zur Unterstützung einer britisch-französischen Bosnien-Eingreiftruppe wurden die Luftwaffe und Sanitätszüge bereitgestellt. Jörg Schönbohm, seinerzeit Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, betonte, “daß es diesmal nicht um eine humanitäre Operation wie in Somalia oder Kambodscha” gehe, “… jetzt werden deutsche Soldaten außerhalb des NATO-Verteidigungsgebietes eingesetzt, mit der Möglichkeit, kämpfen zu müssen.”
Doch die Abwehrfront von SPD und Grünen stand – abgesehen von einigen Abweichlern – noch immer. Fischer etwa bezeichnete den Bundestagsentscheid als “historische Zäsur” und als “Debakel, für das noch viele politisch und manche vielleicht auch mit ihrem Leben bezahlen müssen”. Bereits zuvor hatte er erläutert: “Ich bin der festen Überzeugung, daß deutsche Soldaten dort, wo im Zweiten Weltkrieg die Hitler-Soldateska gewütet hat, den Konflikt anheizen und nicht deeskalieren würden (…) All diese Einsätze und die Debatten darum werden von der Bundesregierung als Türöffner benutzt. Das vereinigte Deutschland soll in seinen außenpolitischen Optionen voll handlungsfähig gemacht werden.”
SPD-Bundesgeschäftsführer Günter Verheugen kritisierte, dass “die Koalition uns in eine Prä-Vietnam-Situation gebracht [hat], und wir rutschen immer tiefer in die Grauzone … und befinden uns irgendwann, ohne es recht bemerkt zu haben, im Krieg”.
Als zwei Monate später die Kohl-Regierung unter Berufung auf den Bundestagsbeschluss vom 30. Juni grünes Licht zum Angriff gab, war von der Opposition nichts mehr zu hören. Am 30. August begannen NATO-Kampfflugzeuge – unter Beteiligung von Tornados der Bundesluftwaffe – 14-tägige Angriffe auf serbische Stellungen in Bosnien. Dies – und nicht der Angriff auf Jugoslawien 1999 – war der erste Kriegseinsatz des westlichen Bündnisses und der Bundeswehr. Aber kaum jemand hat es gemerkt, denn die Öffentlichkeit war durch die Zustimmung von SPD und Grünen eingelullt. Den Angriffen, bei denen auch Munition aus abgereichertem Uran eingesetzt wurde, fielen mehrere hundert Menschen zum Opfer.
Das Einknicken der parlamentarischen Kriegsgegner zwischen dem 30. Juni und dem 30. August 1995 wurde durch ein einziges Ereignis ausgelöst: die Eroberung der ostbosnischen UN-Schutzzone Srebrenica durch die Serben am 11. Juli. “Seit Srebrenica habe ich meine Position verändert”, sagte Fischer im Rückblick. Auf dem grünen Parteitag im Dezember 1995 erhielten Anträge, die sich in unterschiedlicher Radikalität für deutschen Interventionismus gegen die “marodierende Soldateska” (Ludger Volmer) der Serben aussprachen, erstmals mehr Stimmen als die der Interventionsgegner und Pazifisten.
Spurensuche
In den Tagen nach dem 11. Juli 1995 habe sich “Europas schlimmstes Kriegsverbrechen seit dem Zweiten Weltkrieg” ereignet, resümierte der Spiegel. Die bosnischen Serben hätten 7.000 Muslime ermordet – so die bis heute in westlichen Medien gängige Zahl.
7.000 Ermordete? Das Internationale Rote Kreuzes (IKRK) hat bis zum Sommer 2001 insgesamt 7.475 aus Srebrenica Verschwundene registriert. Wie viele davon tot sind, ist nicht geklärt. Auch zu den wichtigsten westlichen Untersuchungsberichten wurden in dieser Hinsicht keine weiteren Nachforschungen vorgenommen. Das trifft sowohl auf die 1.200 Seiten starke Studie einer Kommission des französischen Parlaments (vorgelegt im November 2001) als auch auf den 3.500 Seiten starken Report des niederländischen Armeeinstituts NIOD (vorgelegt im April 2002) zu. Zum niederländischen Report stellt das Wochenmagazin Elsevier kritisch fest: “Die Schuld der bosnischen Serben wird nicht geringer, wenn keine siebentausend, sondern zwei- oder dreitausend Muslime abgeschlachtet wurden. Aber eine genauest mögliche Feststellung der Anzahl der Todesopfer ist von Bedeutung, wenn es um die Wahrheitsfindung geht. Und genau hier wird die Untersuchung … den Anforderungen nicht gerecht.”
Die Zahl “zwei- bis dreitausend” kann als wahrscheinlich gelten, da sie von den Ergebnissen der Leichensuche gestützt wird. Das UN-Tribunal in Den Haag, das die entsprechenden Grabungsarbeiten in und um Srebrenica koordiniert, gab im August 2001 die Gesamtzahl der gefundenen Leichen mit “mindestens 2.028″ an. Diese seien aus 21 Massengräbern geborgen worden, 18 weitere seien noch nicht untersucht.
Strittig ist, wie viele dieser Toten von den Serben exekutiert wurden. Die Richter in Den Haag stellten dazu im Verfahren gegen den bosnisch-serbischen Armeegeneral Radislav Krstic fest: “Der Gerichtshof kann die Möglichkeit nicht ausschließen, dass ein Prozentsatz der in den Gräbern gefundenen Leichen Männer sein könnten, die im Kampf getötet wurden.” Der Haager Chefermittler Jean-René Ruez geht davon aus, dass alle 2.628 Toten der 28. moslemischen Division bei den Gefechten zwischen Srebrenica und Tuzla “im Kampf umgekommen” sind (s. Interview in: Julija Bogoeva/Caroline Fetscher, Srebrenica – Ein Prozess).
Selbst wenn man von der 7.000 “Abgeschlachteten” die Verschwundenen, die noch am Leben sind, und die Opfer militärischer Auseinandersetzungen abzieht, bleibt Srebrenica ein schreckliches Massaker an Wehrlosen. Schätzungsweise 1.500 Muslime dürften außerhalb jeder Kampfhandlungen erschossen worden sein. Deren Ermordung war ein Kriegsverbrechen, für das die serbischen Täter zur Verantwortung gezogen werden müssen. So gerechtfertigt das weltweite Entsetzen über die Gräuel war, so propagandistisch war aber auch der Versuch der NATO, sie als singulär darzustellen.
Zum Vergleich: Wenige Wochen nach Srebrenica – und noch vor dem NATO-Eingreifen in Bosnien – eroberte die kroatische Armee die serbische Krajina. 200.000 Menschen wurden vertrieben – mehr als je zuvor in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Belgrader Menschenrechtsorganisation Veritas hat ermittelt, dass im Zuge der Offensive etwa 2.000 Zivilisten verschwanden oder ermordet wurden, der kroatische Helsinki-Ausschuss für Menschenrechte hat 410 Tote namentlich identifiziert. Hans Koschnick (SPD) aber rühmte die Operation als “Versuch, eine Rechtsordnung, eine staatliche Einheit wiederherzustellen”.
Die binäre Struktur der westlichen Propaganda – gute Kroaten und Muslime, böse Serben – war kühl kalkuliert: Nur durch die Darstellung des gegenseitigen Gemetzels als Aggression einer Partei war ein Kriegseintritt auf der Seite der angeblichen Opfer zu rechtfertigen. Fischer kritisierte ganz richtig, “wie die Bundesregierung den Bundestag … an der humanitären Nase in den Bosnien-Krieg führen will.” So sprach er allerdings im Dezember 1994 – sieben Monate vor Srebrenica.









<a
Mai 27, 2011 at 12:20
DANKE! DANKE! DANKE!
Mai 27, 2011 at 12:24
“Selbst wenn man von der 7.000 „Abgeschlachteten“ die Verschwundenen, die noch am Leben sind, und die Opfer militärischer Auseinandersetzungen abzieht, bleibt Srebrenica ein schreckliches Massaker an Wehrlosen. Schätzungsweise 1.500 Muslime dürften außerhalb jeder Kampfhandlungen erschossen worden sein. Deren Ermordung war ein Kriegsverbrechen, für das die serbischen Täter zur Verantwortung gezogen werden müssen. ”
Und Mladic zählt also nicht zu den “serbischen Tätern”, oder warum fordern Sie für ihn Freiheit?
Mai 27, 2011 at 12:25
verstehe ich nicht: “…bleibt Srebrenica ein schreckliches Massaker an Wehrlosen. Schätzungsweise 1.500 Muslime dürften außerhalb jeder Kampfhandlungen erschossen worden sein. Deren Ermordung war ein Kriegsverbrechen, für das die serbischen Täter zur Verantwortung gezogen werden müssen.”.
warum dann “Freiheit für Ratko Mladic!”?
seltsame logik.
Mai 27, 2011 at 12:34
Fatima & Prince Charming: Dass Ihr beide Euch mal einig seid – wer hätte DAS gedacht! Zu Eurer Frage werde ich mich vermutlich morgen äußern.
Mai 27, 2011 at 13:25
J. E. : “Dass Ihr beide Euch mal einig seid – wer hätte DAS gedacht! ”
Ja, komisch. Heute Prince Charming, gestern Sixty. Irgendwas stimmt wohl mit mir nicht in letzter Zeit
Zur Sache: Mag ja sein, dass auch Mladic nur eine Schachfigur war, das war z.B. Saddam aber auch. Nichtstdestotrotz hat der Mensch einen freien Verstand, auch wenn er leider zu selten davon Gebrauch macht, und Saddam HAT Verbrechen begangen, wie der Überfall auf Iran, der Giftgasangriff auf Halabja und anderes. Dass die “Befreier” viel schlimmere Verbrechen begangen haben, macht doch seine Schuld nicht geringer, oder?
Mai 27, 2011 at 13:31
Herr Elsässer, es ist doch ziemlich vorhersehbar, was Sie hier betrieben. Indem Sie ausgewiesene Verbrecher wie Mladic, Gaddafi, Ahmadinedschad und Konsorten mit dem geschriebenen Wort protegieren (der Schwerenöter DSK passt nicht ganz in die Reihe), proben Sie doch nur die simpel zu durchschauende Provokation, die dennoch bei einigen verfängt und damit ihr Ziel erreicht, nämlich Marketing für die Produkte zu betreiben, die für Ihr Auskommen sorgen.
Ich gönne Ihnen von Herzen jede Flasche guten Rotweins mehr, die Sie sich dadurch leisten können.
Leider ziehen Sie dadurch auch gehörig Unrat an Land. Naja, der Zweck heiligt wohl die Mittel…
Mai 27, 2011 at 13:39
Zu Srebrenica: Es gibt nur einen einzigen Fall, bei dem man davon ausgehen kann, dass eine grössere Gruppe von Menschen erschossen wurden, die nicht zu den Gefechtstoten zählen. Es handelt sich dabei um ca. 130 moslemische Männer, die mutmasslich von ein multiethnischen Söldnertruppe innerhalb der serbischen Armee nach dem Fall Srebrenicas erschossen wurden. Nicht nur die Analysen des bulgarischen Reporters Germinal Civikov zeigen auf, dass Mladic und Karadzic mit diesem Verbrechen wohl nichts zu tun haben. Die Spur führt in eine ganz andere Richtung. Wen es interessiert, der kann das Buch “Srebrenica – der Kronzeuge” von Germinal Civikov lesen.
Mehr als dreissig moslemische Zeugen bestätigten, dass die moslemische Armee damals hohe Verluste erlitten hat, als sie sich von Srebrenica nach Tuzla durchschlug. Dabei seinen die beiden verfeindeten Armeen mindestens siebzehn mal aufeinander gestossen. Die Gefechtstoten auf moslemischer Seite werden von diesen Zeugen auf mindestens 2000 geschätzt, einige schätzen die Zahl gar noch höher ein. Man findet dies Zeugenaussagen unter http://www.srebrenica-project.com/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=29&Itemid=25 (Bericht Nr. 0603 anklicken).
Der moslemische Kriegsfürst Naser Oric veröffentlichte in seinem Buch “Srebrenica – svjedoci i optuzuje” bereits 1994 eine Liste mit den Namen von moslemischen Soldaten und Kämpfern, die während der Gefechte und Angriffe auf die serbischen Dörfer in den Jahren 1992, 1993 und 1994 umgekommen sind. Darunter sind fast Tausend Namen, die ebenfalls auf der “Vermisstenliste” von 1995 zu finden sind.
Die moslemische Bürgerkriegspartei hat im Zusammenhang mit Srebrenica ca. 3000 Tote zu beklagen. 1000 davon starben vor dem Fall Srebrenicas, der Rest nach dem Fall.
Ich habe nach ca. fünfzehnjähriger Recherche keinen einzigen Beweis dafür gesehen, dass General Mladic auch nur einen einzigen Mord angeordnet hatte, von 1500 oder gar 8000 ganz zu schweigen. Die Faktenlage stützt so etwas ganz einfach nicht.
Dagegen gibt es zahlreiche Beweise dafür, dass Mladic die gesamte moslemische Zivilbevölkerung auf deren eigenen Wunsch evakuieren und in moslemisch kontrolliertes Gebiet bringen liess. Während dieser Evakuierungen betonte Mladic noch extra, dass die moslemische Armee nirgends und niemals serbische Zivilisten in der Region verschon oder gar evakuiert hat, sondern diese gleich massenweise massakrierte. Was also will man Mladic vorwerfen? Was also genau existiert – abgesehen von seiner grenzenloser Satanisierung durch die westliche Monopolpresse – das aus Mladic tatsächlich einen Massenschlächter machen könnte?
Mai 27, 2011 at 13:41
baron: Finanziell würde es sich für mich sicher mehr auszahlen, wenn ich mit der Meute heulen würde.
Mai 27, 2011 at 13:42
fatima: Vielleicht können wir uns erstmal darauf einigen, dass die Befreier=Anstifter nicht zu Gericht sitzen dürfen, oder?
Mai 27, 2011 at 13:50
“fatima: Vielleicht können wir uns erstmal darauf einigen, dass die Befreier=Anstifter nicht zu Gericht sitzen dürfen, oder?”
Natürlich. Und genau das ist das Problem an der ganzen Sache. Siegerjustiz eben! Dass Geschichte von den Siegern geschrieben wird, ist eine Binsenweisheit.
Mai 27, 2011 at 14:00
Alexander Dorin ist zu bescheiden und hat nicht erwähnt, dass er selbst Autor eines wichtigen Buches ist:
Srebrenica
von Alexander Dorin
Die Geschichte eines salonfähigen Rassismus
256 Seiten, Softcover, 2009
Kai Homilius Verlag
Zeit- und Militärgeschichte Band 45, 19.90 €
Bestell-Nr. 08045
Mai 27, 2011 at 14:30
“Ahmadinedschad”
Seit wann ist Mahmoud Achmadi-Nedschad ein ausgewiesener Verbrecher ?
“Siegerjustiz eben!”
Schon recht merkwürdig.Für Serben kann sowas gelten aber für Deutsche nicht.
“7.000 Ermordete?”
Dies festzustellen obliegt einer forensischen Untersuchung die wissenschaftlich arbeitet, also unparteiisch ist.Deren Ergebnisse müssen dann ausgewertet und diskutiert werden.Erst wenn die Schuld von irgendjemanden objektiv erwiesen ist kann jemand verurteilt werden.Wenn man natürlich erstmal mit dem § 130 anfängt kann man irgendwann nicht mehr aufhören.
Der politischen Analyse des Balkanraums kann ich mich nur anschließen,auch wenn ich leider auf der falschen Seite dabei war.
Mai 27, 2011 at 16:29
Die Serben sollten wie die Kroaten nicht den Fehler machen und in die EU wollen. Sie ist keine Demokratie!
http://www.kaschachtschneider.de
Mai 27, 2011 at 16:42
Ohne den Widerstand der Serben gegen die fundamentalistische Izetbegovic-Diktatur, wäre Bosnien heute ein Talibanstaat. Die von der NATO verbreitete antiserbische Lügenpropaganda dient dazu, von den Massakern an der serbischen Bevölkerung abzulenken und das Bündnis der NATO mit den dafür verantwortlichen Terroristen zu rechtfertigen. Nasir Oric, der in der Region Srebrenica Tausende Serben massakrierte, führte westlichen Reportern sogar stolz Videos von seinen Massakern vor. Trotzdem werden diese Massakeropfer in den Mainstreammedien ignoriert.
“We killed 114 Serbs there.”
http://www.srebrenica-report.com/oric2.htm
“The Hidden Army Of Radical Islam in Bosnia”
http://video.google.de/videoplay?docid=-4195618869682033664
Osama bin Laden in Bosnien:
Die Neuauflage der CIA-Operation Cyclone d.h. die Unterstützung der Fundamentalisten durch die USA bezeichnete der ehemalige US-Außenminister Lawrence Eagleburger als “the height of insanity. We are inviting Bosnian-Islamic connections with a terrorist state that wishes us as much damage as they can possibly inflict upon us.”
http://www.archive.org/details/finalreportofsel00unit (Seite 9)
Besonders interessant ist der Abschnitt unter “Self-Inflicted Atrocities”:
“Clinton-Approved Iranian Arms Transfers Help Turn Bosnia into Militant Islamic Base”
http://www.senate.gov/~rpc/releases/1997/iran.htm
Entlarvende Zeugenaussagen zu Srebrenica:
“Srebrenica Planned in Washington and Sarajevo”
Izetbegovic in seinem Buch “The Islamic Declaration”:
“The implementation of Islam in all fields of individuals’ personal lives, in family and in society, by renewal of the Islamic religious thought and creating a uniform Muslim community from Morocco to Indonesia. …”
“… The first and foremost of such conclusions is surely the one on the incompatibility of Islam and non-Islamic systems. There can be no peace or coexistence between the “Islamic faith” and non- Islamic societies and political institutions. … Islam clearly excludes the right and possibility of activity of any strange ideology on its own turf. Therefore, there is no question of any laicistic principles, and the state should be an expression and should support the moral concepts of the religion. …”
“… the Islamic movement should and must start taking over the power as soon as it is morally and numerically strong enough to not only overthrow the existing non-Islamic, but also to build up a new Islamic authority. …”
“… In one of the thesis for an Islamic order today we have stated that it is a natural function of the Islamic order to gather all Muslims and Muslim communities throughout the world into one. Under present conditions, this desire means a struggle for creating a great Islamic federation from Morocco to Indonesia, from the tropical Africa to the Central Asia. …”
http://web.archive.org/web/20030402155832/http://www.balkan-archive.org.yu/kosta/licnosti/izetbegovic.2.html
“…
Diese Islamisierung wurde selbst vom ersten Oberbefehlshaber der Armee, Sefer Halilovic, kritisiert. Nach seinem erzwungenen Rücktritt 1993 sagte er über Izetbegovic: “Sein Konzept ist, einen ethnisch reinen Staat mit einer Bevölkerung von zwei Millionen zu schaffen … Izetbegovic will im Prinzip einen feudalen muslimischen Staat.”
…”
in “Wie der Dschihad nach Europa kam: Gotteskrieger und Geheimdienste auf dem Balkan” (Seite 60)
http://books.google.de/books?id=0DNpAAAAMAAJ
“Wenn Europa seine Haltung nicht ändert, werden wir Maßnahmen ergreifen und terroristische Aktionen auf europäischem Territorium entfesseln.Viele europäische Hauptstädte werden in Flammen stehen,” sagte Sefer Halilovic, Oberbefehlshaber der bosnisch-muslimischen
Armee, schon 1993.
> http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Terrorismus/al-kaida3.html
Mai 27, 2011 at 18:59
@Dorin
Die Bücher werde ich mir besorgen.
Danke für den Hinweis, ich bin schon lange auf der Suche nach Lektüre.
Mai 27, 2011 at 19:19
@ Oswald Spengler “Schon recht merkwürdig.Für Serben kann sowas gelten aber für Deutsche nicht.”
Eine Gretchenfrage, die “deutsche” Gretchenfrage des 20. Jahrhunderts eben.
Da geht es ums Glauben. Hab ich aus dialektischer Sicht überhaupt kein Problem mit. Und bei gläubigen Menschen verstehe ich nun absolut nicht warum für eine Glaubensfrage Naturgesetze verlangt werden. Jesus ging übers Wasser und wer schreit da nach Naturgesetzen, niemand und gut und Punkt.
UCK Organhandel Drogen … mehr fällt mir zu “Freiheit für Bosnien Herzegowina” nicht ein.
§ 1**
„Wenn es Gott nicht gäbe, müsste man ihn erfinden.“
Mai 27, 2011 at 20:50
“Zur Sache: Die Zerschlagung Jugoslawiens war im wesentlichen ein von außen, von den imperialistischen Mächten angestrengtes, Unternehmen.”
SO einfach stimmt das doch nicht, Jürgen.
Jugoslawien ist nicht “zerschlagen” worden, sondern hat sich (leider) 1990/91 vor allem selber “aufgelöst”.
Daß dafür in erster Linie Kroatien und Slowenien (und dann auch insbesondere 1992 die bosnischen Muslime und Kroaten) verantwortlich waren, ist ja vollkommen unbestritten … ebenso ist es natürlich ebenfalls Fakt, daß der Westen (und hier insbesondere Deutschland) dabei kräftig “nachgeholfen” haben.
“Die binäre Struktur der westlichen Propaganda – gute Kroaten und Muslime, böse Serben – war kühl kalkuliert: Nur durch die Darstellung des gegenseitigen Gemetzels als Aggression einer Partei war ein Kriegseintritt auf der Seite der angeblichen Opfer zu rechtfertigen.”
Das ist absolut zutreffend … ebenso, daß die “rot-grüne” BRD-Regierung, insbesondere die Minister Fischer und Scharping, als maßgebliche Kriegstreiber und Kriegspropagandisten 1999 gegen Serbien ganz vorne an der Seite der Yankees standen.
Mai 27, 2011 at 21:09
“Gleich nach dem Tod des Diktators Tito brachen die mörderischen Kämpfe zwischen den Volksgruppen aus, die seit Jahrhunderten friedlich schiedlich im gleichen Raum zusammenleben, und die bei allen Unterschieden doch so verwandt sind.”
Tito war kein “Diktator”, wie Dr. Kümel hier in Übereinstimmung mit der (exil-)kroatischen Propaganda behauptet, sondern ein echter Volksführer, der außerdem ein 40 Jahre lang erfolgreiches demokratisch-sozialistisches System etablierte … das einzige weltweit über einen solch langen Zeitraum.
Mai 27, 2011 at 22:12
sixty: Tito hat leider viel zu viele Kredite aufgenommen – und irgendwann präsentierte Uncle Sam die Rechnung mit überhöhten Zinsen.
Mai 27, 2011 at 22:38
Wenn ein großes Imperium fällt…… reisst es mit in den Abgrund, wer seinen Fall nicht erkennen will… das ist derzeit Europa.
Jürgen, Sie sollten “klippschulartig” versuchen, die Ähnlichkeiten/Analogien der heutigen Destabilisationen von bereits untergegangenen Staaten und staatsähnlichen Gebilden zu bereits untergegangenen Imperien (und ihren Vasallen) herauszuarbeiten, den meisten Diskutanten hier fehlt Ihr wirkliches Wissen (was Sie an den emotionalen Reaktionen festmachen können ) . Das heisst, es ist Sysiphos-Arbeit erforderlich, um Grundlagen zu vermitteln.
PISA ist nicht erst seit dem gleichnamigen Test existent, es ist (weil systemerforderlich) nie wirklich (und vor allen Dingen nicht entscheidend) verändert worden. Das war doch wohl auch der treibende Grund, weswegen Sie das warm-wohlige Beamtenverhältnis in den Hintern getreten haben ?
Ausbildung ist anderes als Bildung. Bildung beginnt damit, dass Denken u.a. die schulisch vermittelte “Scholastik” und das damit eng verbundene Medienunwesen ungläubig aufgreift und bereit wird , Gelerntes als lediglich reproduzierte Meinung zu begreifen und nicht als Wissen.
Aus den bekannten und Zwangsmedien bekommen Sie kein Wissen, es ist doch auf das Gegenteil angelegt……um die Herrschaftsverhältnisse zu bewahren.
Wirkliches Wissen müssen Sie sich selbst erarbeiten und intrinsisch pflegen, anders geht es nicht.
Machen Sie also einigen hier bitte klar, dass – auch und unter anderem- der Verhaftungs- Fall Mladic einem >abgespulten, altbewährten Muster> entspricht, der nicht der Bestrafung/der Gerechtigkeit dient, sondern der medialen, psychologischen Ablenkung von Wichtigerem; der ehemalige General diente und dient der , die zu beliebiger Zeit (siehe heute) öffentlich bzw. veröffentlicht hervorgezerrt werden, um entweder von neuen Schweinereien abzulenken, oder um faktisch erlittene Niederlagen zu übermalen. Palimpsest des “unverzichtbaren” Imperiums. Alte Masche.
Generäle sind m.W. weltweit und ohne Ausnahme auf das Töten gedrillt. Egal ob sie angreifen oder verteidigen.
Mladic wird nicht besser oder schlechter sein als die anderen. Die anderen waren (“durch Gnade ihrer Geburt”) eben nur nicht gerade General in Serbien, als die “freie” Welt mit vielen -leider noch gültigen- Green-Backs beschloss, Jugoslawien zu destabilisieren und die unterschiedlichen Volksgruppen – wie nach 1914- wieder aufeinanderzuhetzeen (was ja auch planmässig geklappt hat).
Mai 27, 2011 at 22:51
Die Aufeinanderhetzerei ist übrigens in allen Nationalstaaten – vom Potomac bis hin nach Russland – wieder en vogue.
Dämmert`s ?
Die Herrschaft der sogenannten Eliten. Die ewige Wiederholung des immergleichen. Volksverarschung. Oder – bei der derzeitigen Durchmischung der Völker oder aktuellen Völkerwanderung – Bevölkerungsverarschung. Wenn das nicht herrschaftswissenschaftliche Planwirtschaft ist, dann weiss ich auch nicht weiter. Auf keinen Fall ist das aber zufällig.
Mai 27, 2011 at 23:15
http://www.km21.org/welt_in_der_revolte/globalisierung_1102.htm
Hier, Leute:
Leider sind die – annähernd hellsichtigen – Erkenntnisse von Oliver Fahrni aus km 21 von dieser Seite restlos verschwunden oder (das ist die digitale Zukunft, die Löschung kritischen Denkens oder jeglicher Art von Argumentation) auf reines Geschwurbel reduziert worden.
Das dunkle Zeitalter ist heute.
Mai 27, 2011 at 23:16
(Un)wissen ist (Ohn)macht.
Mai 27, 2011 at 23:47
@Sixty
Die BRD hat seit den 60ern systematisch faschistische Kräfte unterstützt, um Jugoslawien erneut zu zerschlagen. Um dies zu verschleiern, werden diese von der NATO-Propaganda in einer grotesken Verdrehung der Realität als “Freiheitskämpfer” und “Demokraten” verherrlicht, während deren serbische Gegner bis heute als “Nazis” und “Hitler” diffamiert werden.
“Ulrich Schiller: Deutschland und “seine” Kroaten
Vom Ustascha-Faschismus zu Tudjmans Nationalismus”
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58047
1991 forderte Bundesverteidigungsminister a.D. Rupert Scholz eine deutsche Intervention gegen Jugoslawien und dessen Zerschlagung:
http://www.sopos.org/aufsaetze/4234842765b0f/1.phtml
Dass dazu Nazis unterstützt wurden, störte in Bonn und Washington niemanden.
“SPIEGEL-Redakteur Clemens Höges über Neonazis, Abenteurer und Verrückte im kroatischen Heer”
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13682359.html
Interview mit dem HOS-Führer Paraga:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13682366.html
Die NATO verfolgte dabei die gleiche Destabilisierungs- und Propagandastrategie wie Adolf Hitler:
“Geheime Kommandosache
Oberkommando der Wehrmacht Berlin W 35, den 28.Marz 1941.
…
Richtlinien für die Behandlung von Fragen der Propaganda gegen
Jugoslawien.
…
b.) Da die Serben gegenüber den nichtserbischen Volks-
gruppen Jugoslawiens, vor allem gegenüber den Kroaten und
Mazedoniern, stes eine rücksichtslose Diktatur ausübten, ist
ihnen gegenüber zum Ausdruck zu bringen, dass die
deutsche Wehrmacht zu den Kroaten, Bosniern und Mazedo-
niern nicht als Feind ins Land kommt. Sie will sie vielmehr
davor bewahren, von den serbischen Chauvinisten nutzlos auf
dem Schlachtfeld für englische Interessen hingeschlachtet zu
werden.”
http://www.loc.gov/rr/frd/Military_Law/pdf/NT_Vol-XXVIII.pdf
“Berlin, den 27. 3. 41.
Geheime Kommandosache
…
Es ist damit zu rechnen, dass bei unserem Angriff sich die Kroaten auf unsere Seite stellen werden. Eine entspr. politische Behandlung (spätere Autonomie) wird ihnen sichergestellt werden.
…
Geheime Kommandosache
Der Führer und Oberste Befehlshaber F.H.Qu., den 27.3.41.
der Wehrmacht
…
Die innerpolitische Spannung in Jugoslawien wird durch
politische Zusicherungen an die Kroaten verschärft werden.”
http://www.loc.gov/rr/frd/Military_Law/pdf/NT_Vol-XXVIII.pdf
“Geheimes Fernschreiben
auf Nr.375 von heute
ganz geheim
für Herrn Reichsaussenminister persönlich
…
Neben der bulgarischenu.vor allem der ungarischen Koopera-
tion muss man auch die separatistischen Tendenzen der
Kroaten in Rechnung stellen die Doktor Pawlitsch repräsentiert
der sich unweit von ROM aufhält (u.den der Duce,wie er mund-
lich sagte, bereits auf heute früh zu sich zitiert hat)
…
Der Duce der den Eindruck grösster Frische u.unbeirrbarer Ruhe machte schien die in Jugoslavien eingetretene Wendung im Gedanken an die spätere Gesamtregelung eher zu begriissen da sich nunmehr die Möglichkeiten biete,mit diesem letzten künstlichen unter Wilsons Patenschaft in Versailles entstandenen Staatengebilde aufzuräumen.”
http://www.loc.gov/rr/frd/Military_Law/pdf/NT_Vol-XXVIII.pdf
Die Nazi-Wochenschau sprach damals von “Deutschenverfolgungen” und inszenierte Bilder von Flüchtlingen – so wie die NATO 1999.
Mai 27, 2011 at 23:50
Sogar UNO-Dokumente beweisen übrigens, dass die serbische Armee in Srebrenica damals niemanden getötet hat:http://www.srebrenica-facts.com/evakuierung_95
Mai 28, 2011 at 00:10
es ist für mich unfassbar das es leute gibt die doch noch kritisch denken können. wenn ich mir kommentare auf anderen seiten durchlese, dann bekomme ich angst auf der strasse morgen zu sagen das ich serbe bin. ich bin nur froh das jetzt das wochenende ist und ich nicht mit meinen kommilitonen reden muss bis montag.
ich habe das gefühl das ich einem volk angehöre das die “juden” des 21. Jh. sind. aber ich bin auch stolz darauf
Mai 28, 2011 at 05:01
Also… 1995 im Oktober war ich auf Verwandtenbesuch in Kroatien, in der Spliter Gegend. Ich war übrigens 1994 das erste Mal da und bin auch über die Pontonbrücke bei Zadar gefahren, als die Serben, so wurde mir das gesagt, mit Maschinengewehren oben in den Bergen saßen. Passiert ist mir nichts. Angst hatte ich auch nicht. Denn die normalen LKWs haben dieselbe Strecke genommen.
1995 dann waren ja keine Serben mehr in den Bergen. Die neue Brücke ist erst ein paar Jahre später wieder aufgebaut worden.
Auf dem Rückweg nach D 2 Wochen später dann konnte ich die Küstenstraße ab Trogir nicht mehr befahren, wegen einer Umleitung. Irgendwann hatte ich dann ein Umleitungsschild verpaßt. Und so bin ich wenige Wochen nach Ende der Kämpfe in der Krajina durch dieselbige gekommen. Was sehr traurig war. Viele Häuser waren eingestürzt. Manche waren noch intakt hatten aber Einschußlöcher. Trotzdem gab es dort schon wieder Menschen. Auch eine funktionsfähige Tankstelle und sogar ein paar funktionsfähige Grills in Betrieb habe ich gesehen…
Bei vielen Häusern sah es so aus, als ob die Leute noch dort wohnten. Die Rosen blühten und im Vorgarten an den Weinreben hingen dicke schwarze Weintrauben. Mir wurde aber ausdrücklich gesagt, kein Grundstück zu betreten, wegen der Minen.
Als ich dann später zu Hause ankam, teilte mir die Verwandtschaft mit, der Umweg war bedauerlich – aber es war mal gut es gesehen zu haben.
Was ich übrigens 1994 und 1994 befremdlich fand, in der Altstadt von Split jede Menge Uno-Soldaten zu sehen. Darunter waren auch viele afrikanische Soldaten. Die wohl so auf diese Weise endlich mal von zu Hause fortkamen. Für die Kroaten selber denke ich, war diese Massnahme Provokation pur.
Ich hörte auch später, daß dieser Krieg viel mehr seelische Wunden hinterlassen hatte als kaputte Mauern = die Psychologieabteilungen der Krankenhäuser hatten wohl sehr viel mehr Kundschaft als sonst.
Warum ich darunter gefahren bin? Ich habe den Krieg nicht angezettelt. Zweitens sah ich nicht ein warum nicht. Denn dort wo ich war, waren keine Kampfhandlungen. Im Gegenteil, ich bekam positives Feedback das ich als Deutscher trotzdem noch gekommen war, denn für die meisten bedeutete das Ausbleiben von Touristen einen finanziellen Einbruch. Außerdem hatte ich Infos aus erster Hand. Ich wußte, wo es nicht gefährlich war. Und die Küstenstraße war so gut wie nie gefährdet.
Leider hatte ich damals aber nicht die Informationen, die ich jetzt Dank Jürgen Elsässer habe. Die Kriegstreiber kamen von außen. Das wußte ich damals nicht. Danke deshalb für die Erleuchtung…
Ich habe übrigens damals schon festgestellt, daß die Bevölkerung in Deutschland durch die Nachrichten teilweise sehr fehlinformiert war und im Grunde keine Ahnung hatte, sich aber einbildete, diese zu haben… War aber noch nicht auf einem geistigen Stand einzusehen, daß das seitens der Medien System hat.
Ich wünsche mal noch ein fruchtbares Diskutieren…
Mai 28, 2011 at 07:54
Ja, es gibt auch antiserbische Lügen. Nur wo sollte der Herr Gegenral a.D. M. denn sicherer sein als im Haager U-Trakt?
fragt Walterchen
Mai 28, 2011 at 08:04
also ich wohne ja etwas weit weg, aber diesmal habe ich ganz stark vor, nach berlin am sonntag zu kommen !!!!
UND EBENFALLS DANKE FÜR DIESEN BEITRAG !!!!
ICH STIMME MIT EIN: FREIHEIT FÜR MLADIC UND NIEDER MIT DER NATO UND DER EU !!!!
Mai 28, 2011 at 08:05
Im Kosovo regiert die Mafia – Ex-Untergeneralsekretär der UNO
http://www.de.rian.ru/politics/20110214/258335983.html
@ Sixty “ein echter Volksführer, der außerdem ein 40 Jahre lang erfolgreiches demokratisch-sozialistisches System etablierte” … ist das jetzt Gegenpropaganda aus dem Hause der zionistischen Hasbara oder von einer anderen CIA geführten PR-Agentur?
Wan kommt Pol Pot als einzig wahre sozialismus Ware hier auf den Tisch?
Lest mal via http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Kambodscha
Das Mysterium der Organisation Angka
und
Kambodscha – das Mysterium von Angkar
und
The Long Secret Alliance: Uncle Sam and Pol Pot
Diese Teile – Unterwandere – Herrsche Struktur welche dort zu erkennen ist doch schon fast alleiniges Standardprozedere der NWO-Elite.
Mai 28, 2011 at 08:34
Kümel: Jugoslawien gehört nicht zu Ihren Stärken, das merkt man. Nur ein ganz eklatanter Punkt: Das “Grenzregime”soll bei Tito gewesen sein wie bei Stalin? Schon mal was von jugoslawischer Reisefreiheit gehört? Die kamen mit ihrem roten Pass überall hin, und konnten sich das, anders als heute, auch leisten.
Mai 28, 2011 at 08:36
Milorad: Zivela Srbija!
Mai 28, 2011 at 08:43
gerd: Was ist das für ein hirnverbrannter Quatsch: Tito = Pol Pot? Und was hat das mit dem Zionismus zu tun? Bleiben Sie bei der Sache und beim Thema, sonst wird der Hausmeister ungemütlich.
Mai 28, 2011 at 10:33
Sehr lesenswert:
http://www.cnj.it/documentazione/Srebrenica/SrebrenicaMassacre.rev.3.pdf
Mai 28, 2011 at 11:02
Kümel: In Jugoslawien gab es Reisefreiheit, vermutlich ab Anfang der 60er Jahre. In Ihrem Fall hanelt es sich darum, dass eine Nicht-Jugoslawin, ein Tschechin, einen illegalen Grenzübetritt versuchte.
Mai 28, 2011 at 14:46
Dieser Blog-Beitrag zum Thema Mladic-Festnahme … Serbien-Hatz usw. gefällt mir – Klasse Herr Elsässer! Wenn mir der liebe Gott einen Wunsch freistellen würde, wäre mein erster Wunsch die Festnahme und Verurteilung der wirklichen Kriegsverbrecher und Satane dieser Welt wie z.B. Bush und seine Helfershelfer, Osama, Sarkozy, Cameron … ach eigentlich die gesamte global-herrschende politische und finanzkapitalistische Sippe. Aber leider bleiben des Atheisten Wünsche ungehört.
Mai 28, 2011 at 16:11
Sorry, ich meinte natürlich “Obama” und nicht “Osama”, denn letzterem kann, wenn man dem Mainstream glaubt, nichts mehr angetan werden
.
Mai 29, 2011 at 00:22
Erratum: es muß heißen “Handke” und nicht Hanke, wie irrtüm=
lich geschrieben!
Mai 29, 2011 at 08:14
juergenelsaesser: Niemand sprach Tito = Pol Pot … aber zuerst zu Ilan Shturman und seine Hasbara welcher für Public diplomacy in Deutschland nicht unbeachtlich ist.
Die Aussage „ein echter Volksführer, der außerdem ein 40 Jahre lang erfolgreiches demokratisch-sozialistisches System etablierte“ habe ich angezweifelt als Gegenpropaganda.
Die Israelische PR und Achse des Guten ist nun mal sehr stark vertreten in der deutschen Medienlandschaft sowie Politik und hat vom Fötengrillen bis zur Lügenkampagne “Stop the Bomb” nicht immer direkt mit dem Staat Israel zu tun. Darum fragte ich ja auch “Hasbara oder von einer anderen … PR-Agentur”.
Ich lass mir Jugoslavien nicht als “erfolgreiches demokratisch-sozialistisches” verkaufen. Und daher mein wink mit dem Lattezaun, das uns von den Monopolmedien Kambodscha als “abschreckendes sozialistisches” verkauft wird.
Mai 29, 2011 at 13:43
Ich hoffe, das dem Hausmeister meine kurzen Begründung zum Fake-Sozialisten Pol Pot ausreichend erscheint.
Off-Topic aber von Wichtigkeit:
Gaddafi und die Rebellenkommandeure einigen sich auf Waffenstillstand – NATO setzt Krieg fort
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/redaktion/gaddafi-und-die-rebellenkommandeure-einigen-sich-auf-waffenstillstand-nato-setzt-krieg-fort.html
Mai 29, 2011 at 14:37
das mit dem angeblichen völkermord der jugoslawen an den deutschen ist QUATSCH, QUATSCH, QUATSCH. es hat ausweisungen und möglicherweise in einem gewissen ausmaß sühneakte gegenüber den deutschen gegeben, die vorher – WOHLGEMERKT – bei dem einfall der hitler-truppen mit den nazis kollaborierten und den staat jugoslawien verrieten, dessen bürger sie waren. daher kann man sagen, es wurde nach dem krieg die verhältnisse in mancher hinsicht neu geordnet und die stellung der deutschen war eine andere als vorher. sie wurden eben bestraft. aber das einen völkermord zu nennen, läßt den informierten leser ob solcher albernheiten und dramatisierender schwarzweißmalerei nur müde lächeln
Mai 29, 2011 at 17:38
@ sixty
Der nationalsozialistische Staat war selbstverständlich ein autoritär geführter Staat, haben Sie das nicht gewußt?
Wieso ist es denn bürgerlich-liberal, wenn man die Kategorien auseinanderhalten kann?
Allerdings gab es Reisefreiheit im Dritten Reich. Das erkennen Sie beispielsweise daran, daß die Schweiz von Deutschland verlangt hat, die Pässe von Juden irgendwie zu kennzeichnen, es kämen immer noch mehr Juden über die Grenze und das wolle man nicht. Bis 1939 konnte ein jeder ausreisen, wohin er wollte, er brauchte bloß einen Paß.
Man macht sich vielfach ein unzutreffendes Bild von den Verhältnisen im NS-Staat.
Mai 30, 2011 at 02:28
Wer weiss wie sich Tschetniks und Ustascha im WK 2 gegenseitig massakriert haben, und da wurde keine Grausamkeit ausgelassen,
dem ist klar dass danach unter Broz (Tito) mit eiserner Hand “befriedet” wurde. Anders wäre es gar nicht gegangen.
Später wurde es in Jugoslawien “milder”, das Leben besser, aber die eiserne Hand war immer präsent, und alle wussten das.
Das hielt dann bis zu Titos Tod an, und danach im Tauwetter des kalten Krieges ging es wieder los.
Eigentlich alles in sich konsequent. Wer hatte denn anderes erwartet?
Mai 30, 2011 at 08:59
@ rolf
Ja, wenn denn ein serbisch dominierter Zwangsstaat unbedingt sein muß, dann konnte das Titoregime nur mit eiserner Hand beherrschen.
Aber konnte man denn nicht jedem Volk seinen Staat geben?
In der Donaumonarchie hatte jedes Völkchen seine Sprache, seine Schulen, seine Vereine, seine Zeitungen.
“Befriedung” hätte allerdings bedeutet: “Schluß mit dem Morden! Wir richten Schnellgerichte ein. Wer immer jetzt noch Gewalt verübt, Rübe ab!”.
Aber Tito ging über “Befriedung” sehr weit hinaus:
Das Morden wurde fortgesetzt. Die Tito-Herrschaft war eine Fortsetzung der serbischen Dominanz und Grausamkeit der Kriegszeiten, es war RACHE der Serben an den andern Balkanvölkern. Es wurden nicht nur die Volksdeutschen ermordet, sondern Kroaten, Slowenen, Bosnier. Und es ging nicht um individuelle Sühne von Untaten aus dem Krieg. Kroate, Slowene oder Deutscher zu sein (auch Kinder und Frauen) genügte für eine “Exekution”.
Daß eine “Befriedung” überhaupt nicht vorlag, zeigt gerade daß die Völker grausam übereinander hergefallen sind, als es ihnen möglich war.
Mai 30, 2011 at 09:28
Kümel: Sie haben NULL Ahnung von Jugoslawien. “In der Donaumonarchie hatte jedes Völkchen seine Sprache, seine Schulen, seine Vereine, seine Zeitungen.” GENAU WIE IN JUGOSLAWIEN!!! Selbst unter Milosevic gab es im Kosovo verpflichtend Zweisprachigkeit!! Tito hat phasenweise eine Diktatur ausgeübt – aber diese richtete sich VOR ALLEM gegen die Serben! Kennen Sie nicht seinen Slogan: “Schwaches Serbien – starkes Jugoslawien!”? Wissen Sie nicht, dass er KEIN Serbe war? Haben Sie schon mal was von der Affäre Rankovic gehört? Die jugoslawische Verfassung von 1974 ist die minderheitenfreundlichste, die es in Europa je gab – und vermutlich war das genau der Fehler. Also bitte HÖREN SIE SOFORT MIT DIESEM QUATSCH AUF, sonst werde ich nicht titoistisch, sondern stalinistisch für Ordnung sorgen!
Mai 30, 2011 at 10:18
bravo !
Mai 30, 2011 at 12:11
Wer hier “Null Ahnung” von Jugoslawen hat, ist mir völlig klar!
Wer die abscheulichsten Verbrechen gegen Deutsche, egal ob
Zivilisten oder Kriegsgefangene, aus Kollektivschuldannahme
bezweifelt oder “relativiert”, ist seiner Diskussionsfähigkeit
enthoben, erkann nicht ernsgenommen werden!
Die grausamsten VERBRECHEN an Deutschen geschahen am
Ende des Krieges in Ostpreußen, Jugoslawien und in Prag,
begangen von Sowjetsoldateska, Tito-Partisanen und “Re=
volutionsgardisten”!
Allein im Oktober 1944 wurden von Titos Leuten 30000 deutsche Soldaten geangengenommen und sofort 5000 von
ihnen auf dem größten Platz in Belgrad erschossen, die anderen später sukzessive. 250 unter ihnen befindliche
“Blitzmädel, also junge Frauen als Nachrichtenhelferinnen,
wurden grausam zu Tode gepfählt!
Mai 30, 2011 at 15:47
Elsässer, Sie sind ein unbelehrbarer Propagandist. An Wahrheit sind Sie genau NULL interessiert, um Ihre Diktion zu benutzen. Veröffentlichen Sie diesen Beitrag oder nicht, mir wurscht.
Mai 30, 2011 at 21:00
Vielleicht haben mittlerweile andere schon auf diesen Flüchtigkeitsfehlerh hingewiesen: Slobodan Milosevic wurde 2006 ums Leben gebracht – nicht 2003.
Mai 30, 2011 at 21:24
“@ sixty
Der nationalsozialistische Staat war selbstverständlich ein autoritär geführter Staat, haben Sie das nicht gewußt?
Wieso ist es denn bürgerlich-liberal, wenn man die Kategorien auseinanderhalten kann?”
Ach nee, ein “autoritär geführter Staat” … Dr. Kümel, Sie bleiben sich treu in der Verharmlosung der Nazi-Diktatur.
Der NS-Staat war nun wirklich – ähnlich wie die UdSSR unter der Alleinherrschaft Stalins und auch die von ihr abhängigen “Volksdemokratien” bis etwa 1956 – eindeutig eine totalitäre Diktatur (wozu immer der permanente innenpolitische Terror gehört) … hier wie dort traf diese Einstufung, die ansonsten von den Verfechtern der “Totalitarismus-Theorie” viel zu häufig ins Spiel gebracht wird, mal zu.
Mai 30, 2011 at 21:29
“Kümel: Sie haben NULL Ahnung von Jugoslawien. „In der Donaumonarchie hatte jedes Völkchen seine Sprache, seine Schulen, seine Vereine, seine Zeitungen.“ GENAU WIE IN JUGOSLAWIEN!!!”
“Die jugoslawische Verfassung von 1974 ist die minderheitenfreundlichste, die es in Europa je gab – und vermutlich war das genau der Fehler.”
Genau.
“Also bitte HÖREN SIE SOFORT MIT DIESEM QUATSCH AUF, sonst werde ich nicht titoistisch, sondern stalinistisch für Ordnung sorgen!”
Mai 31, 2011 at 17:50
Man sieht doch im Nachinein, dass Tito viel geleistet hat und dass es ein grosser Fehler war, dass sich die Völker Jugoslawiens haben entzweien lassen. Der Umgang ja der elimanatorische Umgang der stärkeren bosnischen Serben mit den Bosniaken war barbarisch (siehe Belagerung von Sarajevo), der Usprung allen Übels war aber die untergrabung der gemeinsamen jugoslawischen Idee. So sehr ich Herrn Elsässer dafür schätze, dass er hier Tito verteidigt denn er hat Recht, so sehr wundere ich mich, dass er als freund der Serben die Zusammenarbeit des BND und der Bundesrepublik mit den kroatischen Ustaschi kleinredet bzw. verschweigt und unter den Tisch fallen lässt. Liegen diese Tatsachen sozusagen “quer”?
Mai 31, 2011 at 18:13
Anonymous: Darüber habe ich viele Bücher geschrieben. Kann das ja nicht ständig hier wiederholen.
Juni 3, 2011 at 16:50
@ Elsässer, hüte dich von den Aussagen über irgendwelchen Tatsachen, die Sie nicht gesehen und erlebt haben! Ich lese ihre Artikels, Kolumne ect. seit Sie in der Jungewelt schreiben.(geschrieben haben) Sie als ein deutscher Journalist,zeigen eine enorme Pro-Serbischehaltung, dass Sie schon einen oder anderen Serbischen-Journalisten übertroffen haben. Prima! wie wärs mit eine neutrale Haltung? Wissen Sie überhaupt, wie es zum Krieg in Bosnien kam? Warum die Menschen in Bosnien eine Abneigung gegenüber den Serben entwickelten und warum die nicht mehr an das gemeinsame und friedliche Leben miteinander glaubten?…Lässt sich mit ihnen oder auf ihrem Blog darüber diskutieren ohne das Sie immer und immer wieder einseitig jemand in Schutz nehmen wollen? Mit mir schon, obwohl ich Opfer des Krieges bin, und viele Informationen über den Verlauf, Folgen und Bluttaten habe. Ich habe mich Informieren lassen , ich habe mich meinen eigenen Vernunft bedient und habe die Menschen gefragt, habe vergleiche gezogen , verurteilt , verziehen und mehr als ein mal die Sachen mir Kritisch angeschaut und dann auch mal anderen Kriegsparteien kritisiert. Bei ihnen fehlt es an diesen Äußerungen, und vor allen Sie haben gar keine Recht über “Cetniks” serbischen Nationalisten zu schreiben und zwar aus folgendem Grund, Sie Fokusiern sich leider an eine sehr kurze Zeitepoche und wissen eigentlich schon wenig über diese Bewegung ( das habe ich schon 2006 durch ihre Artikels sehen können) Diese menschen haben Serben und Serbien mehr geschadet als jemals andere das getan hat….to be continued…