Griechenland: Deutschland ist NICHT schuld
Zur falschen Kritik an der deutschen Exportstärke
Die griechische Krise spitzt sich zu. Die Frage eines Euro-Austritts liegt mittlerweile auf dem Tisch. Die Linke lehnt das leider ab. Stattdessen will sie das Übel angeblich an der Wurzel packen: Die deutsche Exportstärke sei für die griechischen Defizite verantwortlich. Deswegen müsse eine EU-Wirtschaftsregierung her, die die deutsche Wirtschaft zum Anheben der Löhne zwingt und dadurch die deutschen Exportüberschüsse abbaut. Dazu einige Anmerkungen aus meinem Buch “Der Euro-Crash – Griechenland war erst der Anfang”, das letztes Jahr erschienen ist. Zu bestellen für 7,50 Euro auch über info@juergen-elsaesser.de.
(Buchauszug)
Eine zwangsweise Regulierung der Euro-Zone durch eine „Wirtschaftsregierung“ – in Wahrheit: eine von der EU-Kommission eingesetzte Wirtschafts-Junta, die im Unterschied zu einer Regierung nicht demokratisch legitimiert ist – wird als Heilmittel gepriesen, um die ökonomischen Ungleichgewichte zu beseitigen. Dabei steht vor allem der deutsche Exportüberschuss im Fokus der Kritik, der spiegelbildlich zu den Aussenhandelsdefiziten in Griechenland und anderen Südländern geführt habe.
Trendsetter dieser Kritik ist die französische Finanzministerin Christine Lagarde. Die deutschen Gewinne im Außenhandel, die auf die relativ niedrigen Lohnkosten zurückzuführen seien, seien für andere Euro-Staaten „unhaltbar“, klagte Frau Lagarde Mitte März 2010 der Financial Times.1 Die Linke in Deutschland (und teilweise in anderen Ländern) vertritt eine ähnliche Position. „Die Euro-Zone wird nur überleben, wenn Deutschland einen grundlegenden wirtschaftspolitischen Kurswechsel vollzieht. Die einseitige Exportorientierung muss durch eine ausgewogene Wirtschaftspolitik ersetzt werden, die außenwirtschaftliches Gleichgewicht zum Ziel hat. (…) Eine solche Politik erfordert deutlich höhere Löhne, ein Ende des Lohndumpings.“2
Die Kritik an der deutschen Lohnpolitik ist zwar richtig, aber nur auf die Binnenwirtschaft bezogen. Mit der Misere Griechenlands hat sie kaum etwas zu tun. Zunächst stimmt, dass die deutsche Industrie ihre Produktivitätsfortschritte nicht an die Arbeitenden weitergibt. Dank moderner Technik wird der Output etwa eines Monteurs am Band immer höher – aber die Arbeitgeber beteiligen ihn nicht daran. Die Lohnquote (Anteil der Lohnsumme an allen Einkommen) in Deutschland sinkt seit den frühen achtziger Jahren, seit der Jahrtausendwende sinken die Reallöhne und seit dem Jahr 2009 auch die Nominallöhne. Mit anderen Worten: Die Arbeitenden produzieren immer mehr – aber können sich immer weniger davon leisten. Das macht die deutsche Volkswirtschaft zu einem „Exportjunkie“: Die Hälfte der produzierten Werte wird exportiert und „muss“ exportiert werden, da die innere Kaufkraft stranguliert wurde. Eine solche prozentuale Abhängigkeit vom Außenhandel weist kein anderes Land auf – nicht einmal China, das uns als „Exportweltmeister“ zwar überflügelt hat, aber nur quantitativ, nicht im Verhältnis der Ausfuhren zur Wirtschaftsleistung.
Aber was soll das mit der griechischen Misere zu tun haben? Schauen wir uns die Daten an, die das EU-Statistikamt Eurostat in seiner letzten Erhebung 2009 veröffentlicht hat. Demnach stieg das griechische Defizit in der Leistungsbilanz (v.a. Handelsbilanz) von ungefähr 18 Milliarden Euro 1999 auf ungefähr 43 Milliarden Euro 2008, das ist fast das Zweieinhalbfache. Das Minus im Handel mit Deutschland wuchs im selben Zeitraum von rund 2,7 Milliarden Euro auf rund 5,3 Milliarden Euro an. Das ist ein Anstieg auf knapp das Doppelte und liegt damit unter der durchschnittlichen Steigerungsrate. Die roten Zahlen im Handel mit anderen Partnern wuchsen wesentlich schneller. So nahm das Defizit im Handel mit China in diesem Zeitraum von 0,5 Milliarden Euro auf rund 3,2 Milliarden Euro zu – das ist mehr als das Sechsfache. Russland hatte per Saldo am Warenaustausch mit Griechenland im Jahr 1999 nur rund 0,26 Milliarden Euro verdient. 2008 waren es bereit 4,04 Milliarden – das ist das Sechzehnfache.3
Das griechische Problem ist also nicht speziell die deutsche Exportstärke. Vielmehr importiert das Land generell viel mehr, als es sich leisten kann. Würden die deutschen Waren, etwa durch eine Erhöhung der deutschen Löhne, teurer, so würde das nicht lange nicht bedeuten, dass sich die griechische Handelsbilanz verbessern würde. Vielmehr muss man befürchten, dass die Griechen in diesem Fall statt der verteuerten deutschen Waren eben diejenigen der Konkurrenten – aus Frankreich, den USA, Russland oder China – einführen würde. Höhere deutsche Löhne wären zwar unbedingt begrüßenswert für die deutschen Arbeiter – für die Griechen aber würde das noch gar nichts bringen, wenn sie nicht generell ihre Leistungsbilanz verbessern.
Ein Ausweg für Griechenland ist also nur der Austritt aus der Euro-Zone und die Wiedereinführung der Drachme.
(aus: Jürgen Elsässer, Der Euro-Crash. Griechenland war erst der Anfang, COMPACT-Buch, 120 Seiten, 7.50 Euro)
2 Michael Schlecht, Griechisch-deutsche Tragödie, März 2010 (Schlecht ist der Chefvolkswirt der Bundestagsfraktion DIE LINKE).
3Eurostat, External and intra-EU trade – statistical yearbook; Data 1958-2008, Brüssel 2009.









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Mai 26, 2011 at 10:40
Man muß nur gucken, wer an dieser Misere um Griechenland profitiert. Das sind doch in erster Linie mächtige Unternehmen. Viele deutsche Banken haben dem griechischen Staat Kredite verliehen, wo man von Anfang an ahnte, dass diese höchstwahrscheinlich nicht zurückgezahlt werden können, was dann auch geschah. Die deutsche Waffenindustrie hat sich jahrelang eine goldene Nase durch den griechischen Staat verdient. Der Verbrecherverein Goldman Sachs hat dem griechischen Staat dabei verholfen, die eigenen Bilanzen zu fälschen und an dieser Fälschung mitprofitiert. Von den Rettungsgeldern an Griechenland floßen etwa 1/11 davon sofort auf die Konten von griechischen Banken. Dass so etwas dauerhaft nicht gutgehen kann, war doch wohl klar und jetzt steckt das Land Griechenland in dem Schlamassel.
Um aber von den wahren Ursachen abzulenken, hetzt man das einfache griechische Volk gegen das einfache deutsche Volk auf und umgekehrt. In Deutschland bekommen wir erzählt, dass die Griechen ein faules und arbeitsscheues Volk sei, das zu sehr über seine Verhältnisse gelebt habe. In Griechenland erzählt man den Leuten wiederrum, dass die böse deutsche Bevölkerung die armen Griechen durch die ganzen Kredite ausschröpfen tut. Nebenbei erinnert man sie noch dabei über die alten deutschen Geschichten vor 1945, damit man die Wut noch weiter anheitzen kann. Indem man zwei Gruppen gegeneinander aufhetzt, die eigentlich nicht wirklich Schuld an dieser Katastrophe sind, können sich die wahren Verursacher zurücklehnen und sich freuen, dass sie ihre schlimmen Taten verschleiern können, um das Hauptaugenmerk in eine andere Richtung zu lenken.
Weder die griechische, noch die deutsche Bevölkerung haben irgend einen Nutzen an diesem Rettungschirm. Es ist gerade umgekehrt. Beide sind im Endeffekt die Benachteiligten bzw. die Notleidenden davon.
Es wird Zeit, dass der Euro endlich zusammenbricht! Er hat uns bisher nur Unheil und Verderben eingebracht.
Mai 26, 2011 at 12:37
jürgen: export darf nicht alles sein! kein vergleichbares land hat in den letzten jahren eine solche spaltung in arm und reich( als zuwachs gesehen) erhalten wie die brd! europa benötigt den export außerhalb seiner grenzen nicht in dem maße, übrigens der dt. überschuss gilt für den handel mit europa, nicht mit den asiatischen tigerstaaten!gegen asien wird man sich wirklich abschotten müssen, wem nützt ein verkaufter daimler, wenn gleichzeitig tonnen von auch in europa herstellbaren allltagsgütern aus asien kommen, um den daimler zu bezahlen!
Mai 26, 2011 at 13:50
Warum soll Deutschland schuld ein an deren ihrem Schuldenberg? Wir haben kein 14tes Renten erhalten, wir haben kein 14tes Weinachtgeld eingesteckt, Deutschland hat immer für die ganze Welt unser Steuergelder verschenkt, wir haben nicht über unsere Verhältnissen gelebt. Nun sollen die Griechen den Gürtel enger schnallen und ihren Haushalt in Ordnung bringen und nicht den anderen die Schuld zuschieben.
Wir sehen nicht ein, warum wir denen halfen sollen, wenn die keine Lust haben zu sparen.
Mai 26, 2011 at 15:50
@Mike F: Mit dem Aufhetzen der einfachen Griechen gegen die einfachen Deutschen und umgekehrt haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Der lachende Dritte sind dabei die Banken und Konzerne.
Aber man bedient sich immer wieder dieser gleichen alten Taktik, und immer wieder hat sie Erfolg. Die Menschheit wird halt nicht schlauer!
Mai 26, 2011 at 17:01
@Elsässer
Von “Schuld” sollte man bezüglich der dt. Exportstärke nicht sprechen.
Daß deutsche Facharbeiter, Techniker, Ingenieure und Forscher im ganzen gesehen mehr Leistung bringen als griechische, ist nicht “deutsche Schuld”.
Allerdings war schon vor der Schaffung des Euro-Raums allen Experten klar, daß die Griechen da nicht mithalten können und die Leistungshürden reißen.
Und wer mußte unbedingt Lobbyarbeit machen, damit auch die schwachen Griechen (nicht in der Küche, Musik, Theater, Philosophie usw.) mitmachen sollen? – u. a. der Compact-Interview-Partner Hans Olaf Henkel, als er noch BDI-Präsident war.
Heute erzählt der pensionierte Henkel, dies sei ein “Fehler” gewesen. Nein, dies war die Berechnung des damaligen dt. Industrie-Lobbyisten Henkel!
Mai 26, 2011 at 17:44
Nationalrevolutionär: Henkel hat zu mir gesagt, er habe gegen den Griechen-Beitritt opponiert.
Mai 26, 2011 at 18:48
“Die Griechen haben lange Zeit auf Kosten der EU und damit v.a.der BRD gelebt: zB niedriges Renteneintrittsalter”
Herrn Kümels Äußerungen kann ich größtenteils zustimmen. Zu dem (vermeintlich?) zu niedrigen Renteneintrittsalter in Griechenland habe ich jedoch bislang keine eigene Meinung entwickeln können. Was sollen die Griechen eigentlich produzieren, wenn sie länger arbeiten? Sind die Produktionsmöglichkeiten Griechenlands nicht schon erschöpft? Zugespitzt gesagt: ein paar zusätzliche Olivenhaine bringen doch auch nichts.
Etwas “off topic”: In den nordafrikanischen Staaten ist es ähnlich. Für die vielen arbeitslosen jungen Leute ist Arbeit gar nicht in ausreichendem Maße vorhanden. Daran kann kein Systemwechsel – wie auch immer – etwas ändern. Bei den von außen inszenierten Unruhen geht es nur um den Machtwechsel, nicht um irgendeine Verbesserung für die “einfachen Leute”.
Mai 26, 2011 at 19:10
@Elsässer
Richtig, ich meinte die Einführung des Euro, Abschaffung der D-Mark. Dafür hatte sich Henkel eingesetzt. Das hatte er auch eingeräumt.
Davon abgesehen, hat sich insbesondere die dt. Exportindustrie auch an Griechenland gesund gestoßen. Wenn in Griechenland investiert wird – in Medizintechnik oder in eine Straßenbahn -, dann ist Siemens usw. ganz vorne dabei.
Mai 26, 2011 at 21:09
Voll ins Schwarze, Herr Elsässer, komplette Zustimmung.
Mai 26, 2011 at 21:46
Die Bürger haben es in der Hand: Entweder ein verfasster Bundesstaat EU, der nie demokratisch sein kann, oder zurück zu nationalen Währungen und eine Zusammenarbeit in Europa der souveränen Staaten.
Mai 26, 2011 at 22:25
Naja..die Väter der Eurozone waren bei Ihrem Gründungsgedanken nicht auf ein kurzfristiges Intermezzo ihrer Ideen oder gesamtwirtschaftlichen Planungen-, sondern langfristig mit Etappenzielen und leisen Sohlen auf eine eklatante wirtschaftliche finanzielle Schwächung wirtschaftlich starker souveräner Länder oder Nationen aus. Die Gedanken und Vorgänge, eine neue Währung und die Deindustrialisierung voranzutreiben, entsprangen schon damals aus den frühen 70-zigern bei diversen “Roundtables” verschiedener Industrieführungskräfte auf Industriekongressen. Die Gründungsväter waren nur die dafür vorgesehenen willigen Vollstrecker, die indirekten Lobbyisten der internationalen Konzerne. Heute ist es nicht anders, die Konzerne bestimmen mittlerweile den Regierungskurs der Bundesregierung/Gesamteuropa, den der Judikative, Legislative und Exekutive.
Und seien wir doch mal ehrlich, in Zeiten der modernen Globalisierung wäre Deutschland ohne den Euro allen Nationen im europäischen Raum um Nasenlängen wirtschaftlich und sogar gesellschaftlich mit kleinen Einschränkungen überlegen gewesen. Nur der Euro war in der Lage, von Deutschlands Stärken zu partizipieren und gleichzeitig in Schritten Abflußdrainagen in alle europäische Länder über die Steuerzentrale “Europäische Union” zu verlegen. Mit dem erklärten Ziel, Deutschlands wirtschaftliche und finanzielle Kraft gegenüber anderen Ländern zu schwächen, zu neutralisieren und gleichzuschalten. Es gibt einen schönen abgekauten Satz zu diesen Verhältnissen, Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren, mit aller ausgestatteten Macht, die einem Staat als ein zentralistisch geführter Staat zusteht!
Und Griechenland mit seinem Cheffe vom Dienst? Der alte Sack verhält sich keinen Deut besser als Merkel. Er schreit von der sogenannten Schattenwirtschaft und Steuerhinterziehung, versucht halbherzig zu reformieren und tritt seine Bürger mit den Sparmaßnahmen in den “Allerwertesten”., denn steuerlich hat sich für die Unternehmen in Griechenland nichts geändert. Sie betreiben ihr Geschäfte in Griechenland an Griechenland vorbei.
Und der Linkspartei empfehle ich den Gang zu den anonymen Alkoholikern, von einer Regulierung der deutschen Exporte über die EU eine Erhöhung des Lohnniveaus zu erwarten. Oder eine Beichte vor dem Osterhasen!
Mai 27, 2011 at 10:23
Jürgen Elsässer:
Also man sollte Deutschland nicht unbedingt mit der Politik der Bundesregierung gleich setzen. An den perversen Lohnkürzungen in Griechenland sind natürlich NICHT die deutschen Arbeiter, Kleinbürger, Unterschichten und Arbeitslosen schuld aber sehr wohl die Bundesregierung und das deutsche Großkapital. Es war doch die deutsche Bundesregierung die die Griechen zu diesem Schritt drängte. Was wirft man den Griechen eigentlich vor? Angeblich zu höhe Löhne, ein zu frühes Renteneinrtittsalter, usw. – also die Schlussfolgerung aus dieser neoliberalen Propaganda gegen den griechischen Nationalstaat ist doch das die Deutschen länger arbeiten müssen und die Dumpinglöhne noch weiter zu kürzen sind, damit es den Deutschen nicht wie den Griechen geht – dies wird doch unentwegt von der Bundesregierung, der Lobby des deutschen Großkapitals und der Presse suggeriert.
Mai 27, 2011 at 12:53
ob die griechen wirklich so viele vorteile hatten, bleibt nachzuweisen! wer beamte erfinden hat, sollte nicht gegen ausländische reden! wer die miesesten renten weit-undbreit hat, soll anderen, die die altersvorsorge demokratischer organisieren nicht ans bein pinkeln!die rolle der spekulanten und des zinssystems generell kommt mir in der dt. debatte zu kurz!das geld ist ewig auf der suche nach rendite-möglichkeiten, verschuldet sich niemand, stockt der kreislauf!
Mai 27, 2011 at 20:52
Where did the greek train get off the track? Exactly when they were lured into the EURO zone. And therefore into growing debts. Why?
Because they were supposed to guard the south of europe against their old enemies: the turks. The plot was badly designed. And it did not work. Because treating different people the same way is always unfair. The greek economy is just different from the ones in Netherland, Germany, Austria, Finland,(partly) France.And no common policies for taxation, social security and other matters. And also: Greece noticed the bad plot and began to get onto better terms with Turkey.
Why can’t those European statespersons not return to that old term coined once by the late “President de la Republique” Charles de Gaulle? “Une Europe des Patries” was his slogan. One Europe still in which cooperation of nations prevails before any centralised “ordre par la commission”.
We could easily slim down the oversized (and also overstaffed with clientel-officials) european bureaucrcy which granted us such delightful gifts as regulations for the production of marmalades, canned fish, use of bulbs or their prohibition. Much of it pure nonsense, like the pseudo-religious campaign for so called “climate-protection” by setting limits for CO2-emissions by cars. Ridiculous with regard to global proportions! And with regard to the state of scientiific proof that CO2 is a “villain”. To many doubts!
I want the Greeks in the EU, but return to their dignified Drachme soon. And all those moneylenders who had put their bet on our guarantees should pay..
Mai 27, 2011 at 21:30
das geht doch nicht hier um griechenlan oder schuldfragen, es geht einzig darum ein eu-weites instrument zu installieren. merkt das keiner???
kommunistische planwirtschaft für das vereinigte EU-KAISERREICH. ES GEHT UM KONTROLLE, also nationale steuer-instrumente außer kraft zu setzten. und damit ist es möglich ein ganzes land mit vollgas gegen die wand zu fahren.
das ist hier die kritische angelegenheit, darüber sollte sich der kopf zerbrochen werden
Mai 27, 2011 at 22:19
An diesem Artikel sieht man schön, dass wir in ein planwirtschaftliches System gedrängt werden. Eine EU-Wirtschaftsregierung, die auf nicht-öffentlichen Sitzungen Entscheidungen trifft und Posten besetzt will, dass kein EU-Land Überschüsse erwirtschaftet. Wer Wohlstand schafft, muss so lange geschröpft werden bis alle auf gleichem Niveau angekommen sind. Jede Partei im deutschen Bundestag vertritt diese Linie. Mich erinnert das an die Sowjetunion.
Mai 28, 2011 at 05:14
@ Muslim form (sic!) Germany
Ihr Antikommunismus stinkt bis hier hin.
Wieso versuchen sie zwanghaft ein durch und durch kapitalistisches Phänomen als kommunistisch darzustellen?
@ Nelly Däs
“Nun sollen die Griechen den Gürtel enger schnallen und ihren Haushalt in Ordnung bringen und nicht den anderen die Schuld zuschieben.”
Ich glaube durch die Umsetzung ihres Plans würde man am falschen Ende sparen. Wieso fordern sie nicht stattdessen die Streichung der Gehälter der Finanzkapitalisten?
Mai 28, 2011 at 10:03
Muslim form Germany + diskuswerfer + Can
Ein sehr alter Hut, aber vielleicht macht er etwas bewußt..
Deutsche-Bank-Deal mit Berliner Unis
Kauf Dir einen Prof
Von Frauke Lüpke-Narberhaus und Oliver Trenkamp
Berliner Unis ließen sich ein Institut von der Deutschen Bank bezahlen. In einem Geheimvertrag wurde den Bankern viel Mitsprache eingeräumt: bei Lehre, Forschung und Personal. Kritiker sprechen von gekaufter Wissenschaft.
Wenn Unternehmen Hochschulen sponsern, fließt das Geld nur selten aus reiner Nächstenliebe. Allerdings sind die Universitäten umso stärker auf andere Geldquellen angewiesen, je weniger der Staat sie finanziert.
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,765337,00.html
Nur die deutsche Bank beteiligt sich am Sponsoring von Universitäten und Wirtschaftsinstituten?
So kommen Entscheidungen zustande, die irrational anmuten.
Wen wundert es!
Mai 28, 2011 at 12:13
@ Lutz Dorawa
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ja, ein alter hut. auf die art werden an technischen universitäten gezielt technologische fortschritte, die im sinne der menschheit wären, ins nichts gedrängt. über den medizinischen berreich traue ich mich erst garnicht zu äußern, zu bitterer nebengeschmack.
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@Can
Ihr Antikommunismus stinkt bis hier hin.
Wieso versuchen sie zwanghaft ein durch und durch kapitalistisches Phänomen als kommunistisch darzustellen?
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wir sprechen von der praktischen, angewandten variante, nicht von der theorie, sowohl kommunismus, als auch kapitalismus sind in der praktischen variante, ich bezeichne es so, im endstadium indentisch.
was heißt, heil dem führer über alles, also diktatur als lösungsmodell. Staatsaufbau in 3 schichten
——-primäre führungsschicht———-
——–Verwaltungs/steuerungsschicht——–
———-sklavenschicht( das Volk)—————
beide modelle versprechen wohlstand für alle, nichts davon werden wir letzendlich erhalten.
Juni 1, 2011 at 15:20
Einzelheiten über den ungeheuren Isiderbetrug (23 Milliarden
€ Gewinn!!) des Griechen PAPANDREU , und andere Informationen über Palästina, Libyen, Iran:
http://hintergruende2012.blogspot.com/2011/06/01062011-kopp-nachrichten-mit-roland.html
und Diskussion zwischen Frioedmann und Norbert Blüm.
Blüm nennt die notorische Unmenschlichkeit “Israels” deutlich beim Namen:
http://www.politaia.org/israel/norbert-blum-berichtet-die-wahrheit-uber-israel/