Nahrungsmittelknappheit in Europa
Wer schützt uns vor Monsanto?
Die Preise für Nahrungsmittel ziehen an. In Nordafrika bebt deswegen die Erde. Drohen Hungerrevolten auch in Europa? Was ist zu tun?
Jemand macht hier kluge Vorschläge. Preisfrage: Wer ist das?
(Zitat Anfang) Dann hält xy einen kurzen Vortrag über die mangelnde Nahrungsmittelsicherheit in xy, prangert den amerikanischen Konzern Monsanto an, der die europäische Kontrollbehörden überliste, die Landwirte zum Kauf immer neuer Schadstoffvernichter zwinge. Sie spricht von gentechnisch veränderter Nahrung, die ohne Wissen der Bürger auf deren Tellern lande. „Das wahre Gesicht der globalisierten Nahrungsmittelindustrie ist erschreckend“, sagt xy. (Name), der zuvor bei der grünen Bewegung „Europa Ökologie“ wirkte, sitzt nickend neben xy. Er stützt die These von einer notwendigen Rückkehr zu einem „gemäßigten Protektionismus“ für die Landwirtschaft.xy verheißt den Wählern ein „Ende der Globalisierung“. xy buhlt damit um jenen nicht unbedeutenden Teil der Landsleute, der der globalisierten Weltwirtschaft nichts Gutes abgewinnen kann.” (Zitat aus einer großen Tageszeitung)
Wer ist xy?









<a
März 11, 2011 at 15:49
Marine Le Pen.
März 11, 2011 at 15:51
Marine Le Pen. Aber da ist sie nicht die Einzige, und zweitens gilt auch da: Der Feind meines Feindes ist noch lange nicht mein Freund. Dadurch wird sie mir ÜBERHAUPT nicht sympathischer!
März 11, 2011 at 16:03
Marfine Le Pen: Israelfreundin und von dem rechten Flügel des US-Imperiums umschmeichelte neue Chefin des FN. Frau Le Pen weilte vor einigen Jahren auf Einladung der Bushisten in New York. Die Einladung erfolgte durch die Frauenorganisation der US-Republikaner. Das war in dem Jahr als Bush den Irak platt machte (2003).
März 11, 2011 at 16:03
die zukünftige Chefin Frau Le Pen?
März 11, 2011 at 16:06
Korrektur: Marine und nicht Marfine.
März 11, 2011 at 16:18
marine le pen
aber bitte, jetzt sagen sie nicht, weils die frau ist, ist monsanto nicht eine der allergrößten gefahren der welt.
März 11, 2011 at 16:27
XY ist MarineLe Pen.
Was wollen sie jetzt damit sagen?
März 11, 2011 at 16:27
ich war zuerst
März 11, 2011 at 16:27
fatima: Hat ja keiner gesagt …
März 11, 2011 at 16:30
die “Selbsternannte Anwältin der kleinen Leute: Die Front National-Vorsitzende Marine Le Pen”
in FAZ-online
März 11, 2011 at 16:32
sozrev: Die ist Israelfreundin? Ich hab sie bisher immer so als “weder Kopftuch noch Davidstern” eingeschätzt . Egal, auch so jemand kann ja mal was Vernünftiges sagen, aber da gibt es auch andere, wie gesagt, z.B. diese Dame hier:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/915359/
oder auch von Greenpeace:
http://www.ngo-online.de/2004/01/27/versto-gegen-geltendes-recht/
März 11, 2011 at 16:45
Klar, daß die Lebensmittelpreise in ungeahnte Höhen manipuliert werden sollen. Und es sind nicht die Produzenten, die Bauern, die an hohen Preisen verdienen.
Erstens durch Vertreter der These von der antropogenen Klimaverschlechterung, die “mutmaßlich” erfunden ist, und nicht zu einem guten Zweck. Sie ist uns bloß so in Fleisch und Blut übergegangen (wie so manche andere Hypothese, an die wir glauben, weil doch “alle” dran glauben), daß sie gar nicht mehr hinterfragt wird. Es reicht aus, zu erwähnen, daß ein Redakteur von Wikipedia von Außenstehenden dabei erwischt wurde, wie er Tausende (!!) von wissenschaftlichen Daten, Berichten, und sogar Biographien von Wissenschaftlern zur Unterstützung der Klima-Hypothese (eigentlich: FIKTION!) massiv verfälscht hat. Die mächtige Medienmaschine Wikipedia hat den Redakteur “versetzt”, nicht gefeuert! Wenn man noch bedenkt, daß ein nahöstlicher Staat viele Tausende von Helfern bezahlt, um Wiki-Einträge zu verfälschen und zu diesem Zweck regelrechte staatliche Seminare einrichtet, ist zu ahnen, in welche Richtung das ganze läuft. Die These ist bereits völlig diskreditiert, wenn nicht widerlegt (wie so manche gängige These), aber alle Welt handelt, als stimmte sie. Und als Folge werden den Märkten riesige Mengen von Lebensmitteln entzogen, Mais, Getreide, Palmöl, Zucker, die in die Benzintanks wandern, ohne daß dies die CO2-Bilanz überhaupt entlasten würde.
Zweitens durch Spekulanten, die aufspringen.
Drittens durch die Macht der Globalisierer und Konzerne.
Nur in Ausnahmefällen sind genveränderte Lebensmittel an sich schädlich. Aber die Saatgutfirmen, die sie herstellen und patentieren, treiben die Preise ins Ungeahnte! Das teure Saatgut muß JEDES JAHR von neuem bei Monsanto eingekauft werden. Der bei diesem Saatgut notwendige (teure) Einsatz von schwer giftigen Insektiziden führt zu Vergiftungen und zu Mißbildungen bei Neugeborenen, Krebs. Der Boden ist in Zukunft nicht mehr mit konventionellem Saatgut zu bepflanzen, riesige vergiftete, tote Landschaften entstehen, auf denen nur noch “genfood” angepflanzt werden kann. Zudem gehen die Genveränderungen auch unkontrolliert auf Wildpflanzen über.
Ökosysteme sterben einen raschen Tod.
Internationale Organisationen, UNO, Weltbank, “karitative” NGO’s drücken mit politischer und ökonomischer Macht und mit der Macht der Medien die Monsanto-Gelddruckmaschine immer mehr Ländern aufs Auge. In Indien haben schon Hunderttausende (!!!) von kleinen Bauern Selbstmord begangen, weil sie aus der Monsanto-Falle keinen Ausweg mehr sahen! Die Kleinsten werden ausgebeutet zum Nutzen der Konzerne, letzlich der Banken. Die Medien verhalten sich sehr still. Sind Hunderttausende von Toten keine Nachricht mehr, wenn die Hochfinanz daran verdient?
Wieso gibt es nicht einen AUFSCHREI!!
März 11, 2011 at 18:12
Als jemand, der seine Lebensmittel seid bald 20 Jahren selber einkauft, kann ich sagen, die Preise haben angezogen!
Insbesondere seid Weihnachten.
Am schlimmsten aber finde ich, wie die Benzinpreise nach oben geschnellt sind. Konnte ich bis Weihnachten gerade noch für’n 20er 1 Woche lang fahren, geht das jetzt nicht mehr.
Und auch viele Lebensmittel kann ich nicht kaufen. Bin also leider auf das fragwürdige billige Zeug angewiesen, wo man nicht weiß, was da für Aromaersatzstoffe und sonst was alles noch, drin ist, damit man auch den niedrigeren Preis machen kann.
Mich würde mal interessieren, wieviele Menschen tatsächlich noch in der Nahrungsmittelproduktion arbeiten, bzw. wer wirklich Nahrungsmittel produziert.
Ich wette, der größte Teil der Menschheit weiß nicht mal mehr, wie das geht und ist auf den Supermarkt angewiesen und kann sich doch eigentlich überhaupt nicht selber ernähren. Das gilt auch für jene Typen (Sicherheitsorgane), die meinen, andere Menschen in Revolutionen niederprügeln zu müssen. Auch die werden nur deshalb ernährt, weil der Bauer auf dem Felde produktiv ist und für sie mit arbeitet. Ich finde, das sollte man sich mal klar machen.
März 11, 2011 at 19:42
für mich ist die gesunde Ernährung der Menschen die wichtigste Thematik überhaupt und Monsanto neben der Atombombe die grösste Bedrhung für die gesamte Menschheit mit dem ganzen gentechnisch manipuliertem Saatgut, noch dazu die ganze industrielle Massentierhaltung.
Alle Länder müssen autark werden, die Regierungen sollten folgendes unterstützen:
1. Stärkung der eigenen Landwirtschaft mit natürlicher Saat & Ernte.
Familien und einzelnen Personen sollten kleine Anbauflächen zur Verfügung gestellt werden (z.B. Schrebergärten) um eigenes Obst und Gemüse anzubauen. Man hat unendlich viel Freude zu sehen wie aus einem Samen z.B. eine Tomate oder Gurke heranwächst.
2. Förderung der Solarenergie um hier die einzelnen Haushalte von den Energiekonzernen unabhängig zu machen. Ich kenne Personen die ihren Strom mit Solarpanel selbst erzeugen (zum Heizen und Kochen, Warmwasser etc.).
3. Wasserversorgung muss staatlich bleiben und damit dem Volk gehören. Die Versorgung von frischem (und Fluorid freiem) Wasser sollte als Basisversorgung dem Volk z.B. monatl. bis zu 10 kubikmeter (je nach Haushaltsgrösse) unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden.
März 11, 2011 at 20:28
also ich weiß nicht, über marine le pen weiß ich noch zu wenig, ich kenn sie nicht sehr, dafür aber halte ich viel von ihrem erzeuger jean-marie le pen. ich find den alten einfach klasse !!!
März 11, 2011 at 21:22
@mgc51 und @skywalker:
Sehr gute Beiträge. Der erste zeigt die Zwickmühle, in die
Verbraucher mit schmalem Budget geraten, wenn sie, trotz Gesundheitsbewusstsein, auf den Kauf “billiger” Lebensmittel
angewiesen sind. Als ich noch wohlhabender war, habe ich nur nach Qualität, viel Bio oder direkt vom Erzeuger einge-
kauft.
Der zweite nennt wichtige essentials einer ökologischen Wende. Gegenwärtig ist keine Regierung erkennbar, die
so etwas auch nur ansteuern würde, im Gegenteil.
Die müssten natürlich alle “weg”.
Als erster Schritt: Delegitimierung durch Erheben dieser Forderungen!
Genau diese o.g. Ziele von skywalker zu propagieren,
das war zumindest früher ein Hauptanliegen der GRÜNEN.
Aber ob von diesem gottverdammten Opportunistenverein
noch irgendetwas zu erwarten ist ???
März 11, 2011 at 21:31
Nahrungsmittelengpässe haben wir (noch) nicht, aber die Preise sind angestiegen. Nachfolgend die Gründe (wir besitzen daselbst eine grössere Getreidefarm in Paraguay, wissen also, wovon wir sprechen):
1. Weiterhin stark (fast exponentiell) steigende Weltbevölkerung
2. Massiv steigende Nachfrage aus Asien wegen Wohlstandseffekt
3. Grosse Teile der Ernte (v.a. Mais) gehen in den USA und anderswo in die Produktion von Ethanol wegen Peak Oil. Nix da mit Schiefergas, Herr Gaertner!
4. Die Farminputkosten für Dünger haben sich stark erhöht (alle wollen immer mehr davon und die Produktion benötigt Gas und Öl –>teilweise PeakOil bedingt).
5. Die Dieselkosten für die Fahrhabe auf den Farmen und die Transporte der Nahrungsmittel haben sich seit 2000 rund verzehnfacht –>peakOil.
6. Die Erträge pro Hektar haben sich in der sog. grünen Revolution (Dünger- und Pestizideinsatz) der letzten rund 30 Jahre fast verdoppelt. Diese Ertragssteigerungen haben sich schon seit einigen Jahren auf vielleicht noch rund 0,6% p.a. eingependelt.
7. Künstliche Bewässerung wird zusehends im schwieriger, weil die seit Jahrzehnten äusserst agressiv genutzten Grundwassersehen insbesondere in landwirtschaftlich hoch intensiv genutzten Teilen Indiens, im Norden von China, aber auch in den USA am austrocknen sind. Oft müssen Schächte bis 3000 meter gebort werden, dass überhaupt noch Wasser gefunden werden kann. Kosten, Kosten…
8. Sich häufende Trockenheiten oder Naturkatastrophen in den letzen Jahren: Trockenheit China, Russland, Australien, Südamerika. Aber auch Megaregenfälle in den USA, Indien etc.
9. Die globale Konzernmafia (oben angesprochen) von Monsanto, Syngenta, Bayer etc., welche höhere Ertäge versprechen, aber das Gegenteil beweisen.
März 11, 2011 at 22:34
Was ist mit meinem obigen Kommentar?
Warum wird der nicht freigeschaltet?
März 11, 2011 at 23:46
Die verzählt ein Zeug. Mei o mei. Und der Wackeldackel nickt dazu. Das machen Wackeldackel halt, dafür sind sie da.
Europa hat seine Nahrungsmittelproduktion zu “globalisieren”.
Unbedingt!!!!
Ein gigantisches Aufbauprogramm aka Marshallplan für Nordafrika, bis Ägypten UND für Europa.
Europa muss einen großen Teil seiner Nahrungsmittelproduktion in die Hände Nordafrika geben, einhergehend mit einem giganten “Garden Eden” Programm für die Mittelmeeranrainerastaaten, bis nach Afrika hinein.
Gleichzeitig Forsten wir in Europa auf wo das nur möglich ist und regenieren unsere Böden von den Pestiziden. Aus Äcker werden Nutzholzwälder aus denen wir Gas, Benzine, Diesel, Strom und Wärme herstellen.
Stichwort →→→→→→ “Güssing”←←←←←←
Güssing ist im Burgenland. Deren Vision ist m a ß g e b e n d.
Wir produzieren Biokraftstoffe und Energie aus Holz (das Zeug ist wesentlich besser als E10, kein Vergleich!!) und nehmen den Druck aus dem Erdölkessel und Nordafrika wird durch die Biologische Lebensmittelproduktion für Europa einen Wirtschaftlichen und Technischen Aufschwung erleben der ihnen einen gutes Auskommen sichert.
Dadurch werden wir uns alle gut verstehen und lieb zueinander sein. Eigentlich ganz einfach, oder?
Was die Französische Blondine da will is just a history repeating. Stink langweilig und egoistisch.
Was wir jetzt brauchen ist eine Vision für 100 Jahre. Und keine Schnarchtassen wie die verpennte ‘Marine’.
Monsanto to Hell. Sowieso.
März 11, 2011 at 23:55
Beherrsche die Energie – und die beherrscht die Nationen.
GÜSSING
↓
März 11, 2011 at 23:59
Schreibfehler könnt ihr behalten. Wir feieren seit Tagen
PS: Das Internationale Politikgerede in dem Film, darum geht’s nicht. Das ist geschenkt. Es geht um die Technologie.
März 12, 2011 at 00:59
“Nur in Ausnahmefällen sind genveränderte Lebensmittel an sich schädlich. Aber die Saatgutfirmen, die sie herstellen und patentieren, treiben die Preise ins Ungeahnte!”
Hier kann ich Dr Kümel mal zustimmen, ebenso in seiner zutreffenden Analyse des “Klimawandel”-Hypes.
Was ich nicht nachvollziehen kann, sind die “Öko”-Positionen, die hier von “Skywalker” und Bruno vertreten werden.
“Opportunisten” sind die GRÜNEN “nur”, was ihren “Pazifismus” betrifft, den sie zugunsten von Kriegseinsätzen an der Seite der Yankees aufgegeben haben.
Ansonsten sind sie ganz die “Alten” mit ihrem Öko-Fetischismus, ihrer Verteufelung der Kernenergie und ihrem Propagieren von “Multikulti” und “Gender-Mainstreaming”.
Dazu noch ein Zitat aus meinem Elsässer-Lieblingsbuch von 2002: “Make Love and War. Wie Grüne und 68er die Republik verändern”:
“Ohne Rücksicht auf Verluste setzen die 68er die einzigen Fähigkeiten ein, die sie in der Ökopax-Bewegung gelernt haben: kassandrahaftes Beschwören des wahlweise atomaren, biologischen oder serbischen Holocausts, gepaart mit arrogantem Gutmenschentum. Sie können nur in Verbindung mit den grünen Staatsapparatschiks überleben: als parlamentarische Mitarbeiter, als sogenannte Sachverständige, als Festangestellte bei angeblichen Nichtregierungsorganisationen, als Kostgänger der rotgrünen Bildungsarbeit, als Hofschreiberlinge (“Journalisten” mit bevorzugtem Zugang zu Ministerien.
Im Vergleich zu diesen Parasiten der Macht zeichnen sich Bevölkerungsgruppen, die in der Linken lange Zeit als dumm, reaktionär und jedenfalls als “typisch deutsch” galten, wenigstens durch ihren Realitätsbezug aus. Polizisten und nicht etwa Reporter, sind die einzigen, von denen man heutzutage etwas über den Albaner-Terror im Kosovo erfahren kann. Die Ärzte sind diejenigen, die zusammen mit der Gewerkschaft die Gesundheitsversorgung verteidigen. Mit ihrer Hilfe und dank der zuverlässigen und preisgünstigen Nahrungsmittelversorgung durch die Bauern ist die durchschnittliche Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten immer weiter gestiegen.” (S.118)
März 12, 2011 at 11:16
@sixty
Widerspruch: Die ParteiGRÜNEN haben auch ihre sonstigen
essentials preisgegeben, also nicht nur gewaltfrei, sondern
auch sozial (haben bei Hartz IV mitgewirkt), basisdemo- kratisch (Unterstützung der EU, Koalition mit der Hamburg-
CDU). Am Anfang waren sie ansatzweise so etwas wie das,
was JE versucht: eine Querfront von Konservativen und
Progressiven. “Verteufelung der Kernenergie.” – Hallo?
Waren Katastrophen wie Three Mile Island, Sellafield, Tschernobyl und jetzt in Japan Erfindungen hysterischer Ökofetischisten??
Kann man die inzwischen meterlange wissenschaftliche
Literatur zur Energieproblematik und den Risiken der Atom-
energie einfach ignorieren? Will man Menschen wie Robert Jungk, Klaus Traube etc. nachträglich zu Deppen oder Ideologen erklären? Das Zitat von JE zu den GRÜNEN
finde ich überwiegend zutreffend, bis auf die Passage mit
der zuverlässigen Lebensmittelversorgung.
Ist die Verharmlosung der Atomenergie und die Rede vom Klimaschwindel etwa ein Entgegenkommen an unsere
rechten Anti-EURO-Partner?
Das geht mir dann doch zu weit!
März 12, 2011 at 12:22
OT
“Ein großer Krieg werde im Jahr 2012 ausbrechen, der den Dow Jones Index auf 5.000 Punkte abrutschen lassen werde, wie der ehemalige Goldman Sachs Analyst Charles Nenner heute mitteilte.
Obwohl der Kursrutsch wahrscheinlich nicht vor dem Ende des kommenden Jahres stattfinden werde, sei es bereits jetzt an der Zeit, aus den Aktienmärkten auszusteigen. Seinen Großkunden wie Hedgefonds und Pensionsfonds habe er dazu geraten, sich nahezu komplett aus den Aktienmärkten zu verabschieden.”
http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=11585
März 12, 2011 at 12:27
OT (auch wenns sicher jeder mitbekommt)
“Kernschmelze in AKW 1 möglich
Im japanischen Atomreaktor Fukushima Daiichi ist womöglich eine Kernschmelze im Gange. Betroffen sei der Reaktor 1 im 250 Kilometer nordöstlich von Tokio gelegenen Atomkraftwerk Fukushima 1, meldeten die Nachrichtenagenturen Kyodo und Jiji am Samstag. Nach Einschätzung der Behörde für atomare Sicherheit “könnte sich dort eine Kernschmelze vollziehen”. Kyodo meldete weiter, in der Nähe von Fukushima 1 sei radioaktives Cäsium entdeckt worden. Im Kontrollraum eines Reaktors von Fukushima 1 war zuvor bereits eine gegenüber dem Normalwert tausendfach erhöhte Radioaktivität gemessen worden.
es kommt noch schlimmer….
“Atomarer Notstand auch in AKW Nr. 2
Infolge des schweren Erdbebens in Japan sind in einem zweiten Atomkraftwerk massive Probleme mit dem Kühlsystem aufgetreten. In drei Reaktoren des AKW Fukushima 2 büßten die Kühlsysteme einen Teil ihrer Leistungsfähigkeit ein, wie die Betreiberfirma Tokyo Electric Power (Tepco) nach japanischen Medienberichten am Samstag mitteilte. Fukushima 2 liegt zwölf Kilometer vom Akw Fukushima 1 entfernt, wo ebenfalls das Kühlsystem beschädigt wurde und im Kontrollraum eines Reaktors eine gegenüber dem Normalwert tausendfach erhöhte Radioaktivität gemessen wurde. Die beiden Atomkraftwerke befinden sich rund 250 Kilometer nordöstlich vom Großraum Tokio mit seinen 30 Millionen Einwohnern in der vom Beben besonders betroffenen Region. In einem Umkreis von zehn Kilometern um Fukushima 1 wurden rund 45.000 Bewohner aufgefordert, die Gegend zu verlassen. Für Fukushima 2 ordneten die Behörden eine entsprechende Maßnahme im Umkreis von drei Kilometern an.
März 12, 2011 at 14:05
Sixty: Ist jetzt offtopic, aber haben Sie schon Nachrichten geguckt? Es ist durchaus nachvollziehbar, Vorbehalte gegen Kernenergie zu haben. Aber Japan ist ja weit weg, und Tsunamis gibts hier auch nicht – noch nicht.
März 12, 2011 at 15:03
@ Dr. Gunther Kümel
“Nur in Ausnahmefällen sind genveränderte Lebensmittel an sich schädlich.” bitte mindestens drei Jahre probeessen …
Der Genmais und das große Rindersterben Gottfried Glöckner …
März 12, 2011 at 15:34
@ Herr Elsässer
Was genau möchten sie, mit diesem Ratespiel
jetzt sagen?
März 12, 2011 at 16:49
fatima
“Ist jetzt offtopic, aber haben Sie schon Nachrichten geguckt? Es ist durchaus nachvollziehbar, Vorbehalte gegen Kernenergie zu haben. Aber Japan ist ja weit weg, und Tsunamis gibts hier auch nicht – noch nicht.”
wohl wahr. sixtys statement ist ein paradebeispiel dafür, das der verstand noch so scharf sein kann, ist er nicht mit dem herzen verbunden, nützt er nicht viel. und einen scharfen verstand hat der sixty.
das passt übrigens auch hervorragend zu doc. kümels kommentar:
“Nur in Ausnahmefällen sind genveränderte Lebensmittel an sich schädlich. Aber die Saatgutfirmen, die sie herstellen und patentieren, treiben die Preise ins Ungeahnte!“
für mich spricht daraus, sorry, der größenwahn des menschen, der so wunderbar im “zauberlehrling” zum tragen kommt.
noch keines der wunder entschlüsselt aber schon das gefüge verändern, das jahrmilliarden brauchte um sich zu solch schöner blüte zu entwickeln. das ist der wahnsinn des verstandes, der sich zu gott machen will und dabei nur zerstörung hervorbringen kann. ohne rücksicht auf alle die nach uns kommen.
soll niemanden angreifen oder verurteilen, soll nicht mal wach rütteln, denn wecken kann nur dei stimme des eigenen herzens.
März 13, 2011 at 01:09
Die Grünen waren zum Zeitpunkt ihrer Gründung nicht “eine Querfront von Konservativen und´Progressiven”, sondern eine von “wertkonservativen” Ökobauern, linksalternativen Spontis und linksradikalen Ex-Maoisten.
Ich glaube kaum, lieber Bruno, daß das die “Querfront” ist, die J. E. vorschwebt
Und zur Kernkraft: offensichtlich ist es in Deutschland kaum möglich, dieses Thema sachlich und ohne Emotionen zu diskutieren, leider anscheinend auch hier nicht. Das geht mir echt auf den Senkel.
http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_dossiers/atomkraft/
März 13, 2011 at 19:17
11 März, 2011 – 15:24
Biokraftstoffe verschärfen Hungerkrise
Das Ausmaß des grünen Ökowahns nimmt nicht nur immer abstrusere Formen an, sondern kostet mehr und mehr Menschen das Leben. 3 – 5 Mahlzeiten werden pro Liter Ethanol an Lebensmitteln vernichtet. Ganze 6,5 % der Weltgetreideproduktion werden so durch Auspuffrohre und Schornsteine gejagt. Die so erzeugte und durch Spekulation verstärkte Preisexplosion bei Nahrungsmitteln entzieht immer mehr Menschen die Existenzgrundlage und hat ganz wesentlichen Anteil an den Aufständen in Nordafrika und den arabischen Ländern.
Nach neuesten Erhebungen werden 54 % der weltweiten Bioethanolproduktion (95,7 Mrd. Liter) in den USA und 28 % in Brasilien gewonnen. Während in den USA vor allem Mais den Rohstoff liefert, ist es in Brasilien Zuckerrohr, das unter Sklavenarbeitsbedingungen angebaut und geerntet wird. Europa ist in dieser unrühmlichen Rangliste bei der Produktion von Biodiesel mit einem Anteil von 41 % führend. Bei Ethanol sind es noch 7%, der hierzulande vor allem aus Gerste, Weizen, Mais, Zuckerrüben und Kartoffeln erzeugt wird.
Die Produktion von Biodiesel verschlingt 8 % der Welternte von Pflanzenölen. 23,1 Mrd. Liter werden allein von 12 Ländern in Europa produziert, wobei Deutschland mit einer Kapazität von ca. 5 Mrd. Litern der größte Einzelproduzent ist – fast gleichauf mit den USA, die 5,9 Mrd. Liter produzieren können. Gleichzeitig importieren wir in Europa noch zusätzlich Palmöl aus Asien (Indonesien, Malaysia, Singapur).
Kontrolliert wird das ganze von den großen (Nahrungsmittel-)Kartellen wie Bunge, Verbio, Tate&Lyle, Südzucker und CropEnergies.
Bedenkt man noch die schlechte Energiebilanz zwischen Energieaufwand bei der Produktion und Energiegewinnung beim Verbrennen von Biotreibstoffe, dann ist die ganze Kampagne für E10 nicht nur höchst unmoralisch sondern auch äußerst dumm. Die Zukunft gehört Energieträgern mit höchster Energieflußdichte wie bei der Kernspaltung und der Kernfusion. Nur so sind wir in der Lage, sieben Milliarden Menschen und auch mehr ein menschenwürdiges Dasein zu garantieren.
http://www.bueso.de
März 13, 2011 at 19:32
@sterjo
Volle Zustimmung!
Da hier Wetten so beliebt sind , gebe ich auch mal eine ab.
Bei den Präsidentschaftswahlen 2012 wird besagte Dame vor Sarkozy liegen.
März 13, 2011 at 20:09
me,
alles sehr schön aber nicht richtig. egal.
als behlohnung gibts auch:
März 16, 2011 at 09:12
Es ist traurig, aber auch Rechtspopulisten können sich an wirklichen Problemen reiben. Nur ihren Lösungsvorschläge ist jedoch meist zu mißtrauen.
Irgendwie gilt dasselbe zum Teil leider für grün, gerade was E10 anbetrifft, das zwar nicht das einzige Problem der Lebensmittelknappheit ist – aber warum noch Ethanol ins Feuer kippen?
Was mich sehr bedenklich stimmt, war der Versuch der grünen Freiburger Regierung, Alkohol zu verbieten, auch wenn das offtopic ist. Die Balance von Freiheit und gutem Zweck sollte unbedingt erhalten bleiben!
März 16, 2011 at 11:44
Marine Le Pen?
Find ich toll!
Was mach Mutti (IM Erika), wenn Marine erste französische Präsidentin wird?
Europa den Europäern. Die Völker hören die Signale!
Weg mit Uncle Sam, weg mit Wall Street – weg mit Globalisierung. Zur Hölle mit den Bilderbergern.
Cetereum Censeo
In diesem Lande wird zensiert.
Auf 4 Tube ist die großartige Rede des Magister Stadler (BZÖ) gegen den türkischen Botschafter verschwunden.
Sie wurde in ganz kurzer Zeit 1 mio mal angeklickt.
März 16, 2011 at 17:39
Seit Tagen kein Kommentar von irgendeinem zu irgendeinem Thema?
Oder erreichen mich die Kommentare nicht?
März 27, 2011 at 23:09
Ich kann mich dem Aufschrei von Ihnen, Dr. Kümel, nur anschließen. Und was skywalker – soweit ich es überblicke als einziger – als praktische Vorschläge für die Zukunft nennt, finde ich bemerkenswert. Wichtig finde ich die richtige Reihenfolge: Zielfindung und -formulierung; Beobachtung der gegenwärtigen Vorgänge – richtige Deutung der Zusammenhänge – Analyse der Probleme – –entlang der Zielvorstellung: Strategiefindung überprivat (=volks- und völkergemeinschaftlich, sofern das geht) sowie im privaten Rahmen. Die Orientierung an praktisch durchführbaren Taktiken und Strategien zum Überleben steht für mich Vordergrund. Alternativen können nur wirksam werden, wo auch besonnen, aber tatkräftig mit der praktischen Umsetzung begonnen wird.
Stichworte im Sinne einer zukunftssichernden Energie- und Nahrungsmittelversorgung sind:
“Terra preta” (geniale lokale Kreislaufwirtschaft) ermöglicht sehr sparsame Wasserwirtschaft (privat umsetzbar); sowie “greenpeace-energy” = alternative Energiewirtschaft in Genossenschaftsform.
Juli 10, 2011 at 07:45
Es wird nicht wirklich besser – Jim Rogers warnt vor Nahrungsmittelkrise http://bit.ly/rl9iiD
Zwar mag ich die Gilde, der Mr. Rogers angehört nicht sonderlich, aber dennoch sollte man einem erfolgreichen Spekulanten immer genau zu hören.
Leider interessiert sich Politik und der Rest der Gesellschaft immer erst dann für Probleme, wenn sie schon Auswirkungen zeigen…