“Der Euro vor dem Zusammenbruch” – Konferenz-DVD erschienen
Der Euro wackelt – wann kommt der Crash?
Am 25. September 2010 fand in Berlin die Konferenz “Der Euro vor dem Zusammenbruch – Wege aus der Gefahr”, veranstaltet von der Volksinitiative, statt. Knapp 700 Besucher hörten die Referate hochkarätiger Experten. Mittlerweile ist die DVD mit allen Referaten beim Kopp-Verlag erschienen. Besteller, die die DVD über die Website der Euro-Konferenz oder direkt bei mir bestellt haben, werden in den nächsten Tagen beliefert. Der Konferenzband ist redaktionell fertiggestellt und wird in ca. drei bis vier Wochen gedruckt vorliegen. Bestellungen der DVD (zu 24,95 Euro) und des Konferenz-Bandes in der Buchreihe COMPACT (zu 8,80 Euro) auch über info@juergen-elsaesser.de .
Hier der Promo-Text des Kopp-Verlages zur DVD:
Mit fantastischen Milliardenbeträgen vornehmlich aus Deutschland soll ein Zusammenbruch der Gemeinschaftswährung verhindert werden.
»Den Euro verteidigen, koste es, was es wolle!«, forderte EU-Kommissionspräsident Barroso im Mai 2010. Die Rechnung zahlen wir: die Steuerzahler, die kleinen Leute und der Mittelstand.
Die Griechenland-»Hilfe« (deutscher Anteil: 22,4 Milliarden Euro) und der Euro-»Rettungsschirm« (deutscher Anteil: bis zu 148 Milliarden Euro) betragen das Siebenfache des jährlichen Hartz-IV-Staatsbudgets!
Die Mehrheit der Deutschen lehnt diese sogenannten »Rettungsaktionen« ab. Sie wollen nicht für Bankinteressen bluten. Sie fürchten, dass die Schuldenlast entweder das Geld entwertet (Inflation) oder die Wirtschaft erdrosselt (Deflation). Planen die Finanzeliten hinter unserem Rücken bereits eine Währungsreform auf unsere Kosten?
Am 25. September 2010 fand in Berlin die von Jürgen Elsässer veranstaltete Konferenz Der Euro vor dem Zusammenbruch – Wege aus der Gefahr statt. Eine ganze Reihe hochkarätiger Referenten haben dort einer breiten Öffentlichkeit ihre guten Argumente gegen den Euro-Wahn zugänglich gemacht: Prof. Dr. Wilhelm Hankel, Prof. Dr. Max Otte, Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider, Michael Mross, Mitglied des Europaparlaments Nigel Farage, Dr. Edgar Most, Jürgen Elsässer, Walter K. Eichelburg, Andreas Clauss, Dr. Klaus Blessing und Dr. Eike Hamer.
In den deutschen Medien wurde die Konferenz jedoch komplett ignoriert. Michael Mross bezeichnete dies als einen medialen Skandal von ungeheurer Tragweite. »Weder Fernsehen noch Zeitungen erwähnten das Event auch nur mit einer Silbe […] Jeder einzelne Beitrag war hörenswert. Doch davon hat die europäische Öffentlichkeit nichts mitgekommen, dank des Zensurpakts der westlichen Medien.« Für all diejenigen, die an der Konferenz nicht teilnehmen konnten oder für diejenigen, die dabei waren, und sich die Referenten noch einmal anschauen wollen, haben wir hier alle Vorträge unzensiert für Sie auf einer Doppel-DVD.









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Januar 24, 2011 at 10:50
Ich habe den Kongreßbericht noch nicht gehört. Aus der Teilnehmerliste (Prof. Dr. SENF fehlte) geht hervor, daß vermutlich auch die tieferen Aspekte der EURO-Krise behandelt wurden.
Die Krise hat mehrere verschiedene Ebenen. Die oberste ist die notorische Zahlmeisterrolle, die (von wem bloß?) der BRD aufgedrängt worden ist, eigentlich seit 1918. Die Opferung der DM, die ohnehin schon von den ewigen einseitigen Forderungen anderer Staaten und Organisationen angenagt war, gehört zur obersten Ebene. Die BRD ist keineswegs ein souveränes Staatswesen, sondern, laut Brzezinski, ein “tributpflichtiger Vasall” und der Tribut übersteigt jedes Maß.
Die zweite Wurzel der Krise liegt aber wesentlich tiefer.
Unser Geldsystem krankt seit Jahrhunderten an einem Geburtsfehler, der durch die einseitige Aufkündigung des Goldstandards noch wesentlich verschärft wurde. Alles Geld ist auf Krediten aufgebaut. Die Geldschöpfung wird von profitorientierten Geschäftsbanken betrieben, in den USA vom privaten Banken-Syndikat FED an der Spitze der Geschäftsbanken. Die Geldschöpfung gehört aber in die Hände des Staates.
Die dritte Wurzel liegt darin, daß jeder Kredit mit Zinsen belastet ist. Dieser Ausgabeposten wird auf jedes Wirtschaftsgut aufgeschlagen, er steckt in Miete, Tankfüllung, in jedem Bleistift, den wir kaufen. Eine über alle Vorstellung reichende Verteuerung des alltäglichen Bedarfs, eine unerkannte Steuer auf alle Güter zum Nachteil des Werktätigen.
Und, bei der Tilgung des geldschöpfenden Kredites müssen diese Zinsen mitbezahlt werden. Aber dieser Betrag ist noch nicht “im System drinnen”, es handelt sich um Geld, das erst extra “geschöpft” werden muß. Da alles Geld (im herrschenden System!) nur durch Kredit geschaffen werden kann, muß also der Betrag, der für Zins und Zinseszins nötig ist, auch irgendwo durch Kredit geschaffen werden. Es entsteht eine exponentielle Spirale der Geldentwertung, ein Zwang zum ständigen Wachstum. Da Wachstum nur linear erfolgt, ist nicht bloß eine Krise, sondern ein völliger Zusammenbruch vollkommen unvermeidbar.
Jeder, der das wissen will, der weiß es auch.
Es muß also jemanden geben, der an den zyklisch erfolgenden Zusammenbrüchen der Weltwährungen profitiert.
Es gilt zu überlegen, wie sich das Heer der Werktätigen diesem Einfluß verweigern kann.
Januar 24, 2011 at 11:04
Die Konferenz war ne tolle Sache, das haben Sie gut
hingekriegt Herr Elsässer. Recht herzlichen Dank! Man
muss echt dankbar sein dass sich noch jemand der
Verblödungsmaschinerie der MSM entgegenstellt.
“In den deutschen Medien wurde die Konferenz jedoch
komplett ignoriert. Michael Mross bezeichnete dies als einen
medialen Skandal von ungeheurer Tragweite.”
Das ist in der Tat ein Fall, der vlt von zukünftigen
Historikern einmal als Beispiel der herrschenden Totalzensur
aufgegriffen werden wird.
Wir stehen vor dem größten Umbruch aller Zeiten und
die Leute werden von den großen Zeitungen nur noch
verarscht.
Januar 24, 2011 at 11:33
Je früher der Zusammenbruch des Euro’s, desto besser.
Der Euro war immer ein Meisterwerk der Utopie….
seit der Planung zum scheitern verurteilt….
Grund, man kann nicht trockene beamtenhafte Nord-Nordwest Europäer mit emotionellen korrupten Süd-Südost Europäer vermischen.
Es ist leider so, da mein Bekanntenkreis von Sizilien bis Schweden reicht kann ich für diese Aussage garantieren.
Es gibt nur einen Weg zurück zu nationalen und starken Währungen und wenn die Süd-Südost Europäer so weiter machen wollen ist dies ihre Angelegenheit.
Wir brauchen einen gesunden Wettbewerb sei es in der Politik sowie der Wirtschaft und somit ist auch eine gesunde Gesellschaft möglich die zum jeweiligen Nationalstaat passt.
Januar 24, 2011 at 12:39
“Grund, man kann nicht trockene beamtenhafte Nord-Nordwest Europäer mit emotionellen korrupten Süd-Südost Europäer vermischen.”
das werden mal eben Südosteuropäer pauschal als “korrupt” diffamiert. Das ist wirklich Rassismus.
Januar 24, 2011 at 15:47
auch ich finde die pauschalisierung fehl am platz.
Januar 24, 2011 at 16:22
Zitat: „In den deutschen Medien wurde die Konferenz jedoch komplett ignoriert.“
Ich kann dieses ignorante Gejammer langsam nicht mehr hören.
Das traditionsreichste „deutsche Medium“ hatte vor, während (Übernahme der RT Live-Berichterstattung) und danach berichtet.
Die „Ohnmacht“ gegenüber den Mainstream-Medien wird mitunter bewusst herbeigeredet und ist das Ergebnis eigener Inkompetenz.
Anstatt vorhandene Möglichkeiten zu nutzen, zu unterstützen und auszubauen, scheint es manchen Zeitgenossen bequemer zu sein, Klischees zu bedienen und sich in der Opferrolle zu suhlen.
Wenn der obige Satz wenigstens korrekt gelautet hätte:
„In den Medien des imperialen Mainstream wurde die Konferenz jedoch komplett ignoriert“,
dann könnte man damit leben…
Januar 24, 2011 at 21:44
Die Konferenz DVD soll 25 € kosten, denken die Kopp-Betreiber auch mal anden “kleinen Mann” mit wenig Einkommen ?!? (offensichtlich will man nur Bildungsbürgertum als Kundschaft! )
Januar 25, 2011 at 07:50
An Roli:
“Grund, man kann nicht trockene beamtenhafte Nord-Nordwest Europäer mit emotionellen korrupten Süd-Südost Europäer vermischen.”
Natürlich haben unterschiedliche Völker unterschiedliche Mentalitäten aber das Euro-Problem ist ein strukturelles Problem.
Länder wie Spanien, Italien und Griechenland haben in der Vergangenheit ihre Währungen absichtlich abgewertet um die Exporte anzukurbeln.
Durch die Abwertung wurden zwar die Importe teurer und es entstand somit eine erhöhte Inflation, aber mit dieser Art des Wirtschaftens sind diese Länder gut zurechtgekommen.
Mit dem Euro konnten sie nicht mehr abwerten, außerdem entstand die Möglichkeit günstig Kredite auf den Finanzmärkten zu bekommen. Ein Verlockung, die zusätzlich zur enormen Verschuldung mit beigetragen hat.
Zusatzlich zur strukturellen Krise gibt es auch noch die Verschuldungskrise. Mit dem Staatsbankrott Spaniens wird diese Krise 2011 einen ungeahnten Höhepunkt erreichen.
Auch stehen gravierende Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt bevor. 2004 sind der EU zehn neue Mitgliedsstaaten beigetreten, u.a. Polen, Ungarn und die Baltischen Staaten.
Im April 2011 läuft die 7-jährige Übergangsregelung (Sperre) bzgl. der Arbeitnehmerfreizügigkeit ab. (d.h. man kann ungeachtet des Wohnortes in jedem EU-Land arbeiten).
Fast gleichzeitig zum 1. Mai 2011 beginnt für diese Länder die Dienstleistungsfreiheit, d.h. jeder Dienstleiter hat Zugang zu den Dienstleistungsmärkten der andere EU-Ländern.
Zeitarbeitsfirmen aus Osteuropa dürfen dann zum Beispiel in Deutschland anbieten.
Die Industrie freut sich natürlich über die neuen Fachkräfte, erst recht Zeitarbeitsunternehmen. Die können ihre “Arbeitssklaven” jetzt europaweit hin und herkarren. In Polen ein Firma gegründet, Arbeiter mit 3 Euro Stundenlohn in Deutschland verleihen, das wird dann möglich sein.
“Fachkräftemangel” bedeutet übrigens nicht, dass es zuwenig Fachkräfte gibt. Es gibt nur zuwenig Fachkräfte die bereit sind zu einem Hilfsarbeiterlohn zu arbeiten.
Deutsche Fachkräfte wandern aus, dafür werden dann neue importiert – ein Bevölkerungsaustausch also der sich
demographisch irgendwann niederschlagen wird.
Januar 25, 2011 at 09:02
@S.Steins
Ich denke das war gemeint.Wenn man bedenkt wie häufig man belanglose Nachrichten über den ganzen Tag in allen Medien vorgesetzt bekommt,ist es schon ein Skandal das ein so wichtiges
Ereignis von den Medien ignoriert wurde.
Januar 25, 2011 at 13:33
an den eidgenossen: wenn du von beamten spricht, ihr seid so clever und habt die abgeschafft! italien und spanien sind ide länder, welche laut vereinten nationen die größte menge an kulturgütern ihr eigen nennen! ein anderes verhältnis zum staat haben die allerdings- vielleicht liegt darin der charme!
Januar 25, 2011 at 17:05
@ Pablo
Zitat: „Ich denke das war gemeint. Wenn man bedenkt wie häufig man belanglose Nachrichten über den ganzen Tag in allen Medien vorgesetzt bekommt, ist es schon ein Skandal das ein so wichtiges Ereignis von den Medien ignoriert wurde.“
Hegemonie manifestiert sich im Kopf. Das ist auch ein psychologisches und kulturelles Problem.
Dass die Mainstream-Medien dazu da sind, zu zensieren und die Realität zu verschleiern, ist eine Binsenweisheit, das dürfte wohl kaum überraschen.
Wer also hofft, dass sich dies eines Tages ändert, der wartet auf Godot – darüber zu lamentieren ist infantil.
Solange Jedermann/frau sich beim Konsum von Medien und deren Rezeption genau so verhält, wie das Marketing des Mainstream von ihnen erwartet, solange wird alles beim alten bleiben.
Anders ausgedrückt: Man sollte nicht darüber sprechen – wie die Maus vor der Schlange sitzend – worüber Spiegel und Co. mal wieder nicht berichtet haben, sondern positiv die bestehenden Alternativen kommunizieren.
Scheiss auf Spiegel und Co., gestern stand in der Roten Fahne, in Compact in… das und das.
Wir Konsumenten haben es in der Hand, die Hegemonie des Mainstream zu brechen.
Das beginnt aber damit, dass wir uns gedanklich von der Fixierung auf genau jene Medien lösen müssen – die Alternativen unterstützen und dies auch im persönlichen Umfeld und öffentlich kommunizieren.
Bspw.: Spiegel-Online hat eine der aktivsten Foren-Communitys, da rennen die Leute hin und lamentieren darüber, welchen Schrott der Spiegel wieder gebracht hat oder was er gerade mal wieder unterschlagen hat.
Stattdessen wäre es sinnvoller, Spiegel und Co. einfach zu ignorieren und die eigenen Energien auf die Alternativen zu konzentrieren.
Januar 25, 2011 at 19:29
“Wir Konsumenten haben es in der Hand, die Hegemonie des Mainstream zu brechen.
Das beginnt aber damit, dass wir uns gedanklich von der Fixierung auf genau jene Medien lösen müssen – die Alternativen unterstützen und dies auch im persönlichen Umfeld und öffentlich kommunizieren.”
Ganz genau. Es ärgert mich schon, wenn in islamischen Foren ständig Spiegel-Artikel zur Diskussion gestellt werden, außer in bestimmten Ausnahmen. Man sollte all diese Blätter konsequent meiden. Vor allem aber Springer!
Solange so viele Leute noch BILD, Welt , WamS usw. konsumieren, wird sich nicht viel ändern.
Januar 25, 2011 at 21:53
Nachträglich Gratulation zur Konferenz!
Vor 2 Jahren gab es den Versuch eines ASR-Treffens in Fulda, 2010 gab es keinen Versuch mehr.
Wäre es nicht nützlich, die nächste Konferenz ggf. unter (auch) ASR-Flagge bzw. als CoOp zu planen?
Ich denke, dadurch hätten Sie – denke ich – ein größeres Mobilisierungspotential und könnte mehr Helfer und Sponsoren ansprechen.
Die Schnittmenge mit ASR, Infokrieg etc. müßte doch groß genug sein?
Januar 27, 2011 at 14:24
Sodele, hier post ich das auch:
OFF-oder ONTOPIC??? Aber auf jeden Fall 3-mal Schenkelklopf {°
In Davos hocken grad die “WhoISWho” der Finanzaristokratie beisammen.
darf auch dabei sein, wie auch AtomOettinger u.a, anyway.
Ali Ben Mappus
Die “WIW” von Davos, und das sind die Top of the Tops Manager, sind der Ansicht das der nächste Schock, die nächste Blase unterwegs ist. Wörtlich: “Es sind eine Menge Torpedos im Wasser” (…Rohstoffpreise, etc)
Jamie Dimon, der “chief executive officer” (CEO) von JP Morgan Chase hält das Kompetenzdefizit für ein großes Problem. Das Ergebnis sei schlechte Politik. (Echt jetzt??) Und jetzt kommts:
Dimon machte den radikalen Vorschlag wie Bankenkrisen der Zukunft zu lösen seien. O-Ton_ “Dumme, schlechte Banken sollte man pleite gehen lassen” so der US Top-Banker. “Lasst sie untergehen und die Schuldner bluten!”
Als Statement der Woche wird die Aussage des mächtigsten Bänkers der USA gewertet, das seine Bank,die JP Morgan Chase, nicht “Systemrelevant” sei.
Leute, habt Spaß
, wenn euer Flashplayer das mitmacht, mehr oder weniger alles zum anhören hier:
http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=1&/
13:27 Uhr anklicken. Das ist der Beitrag!(Lach immer noch:)
Januar 27, 2011 at 16:36
Jürgen Elsässer
Auf der Teilnehmerliste fehlte Prof SENF. Der hat sehr kluge Dinge ztum Wesen des Geldes gesagt (Suchmaschine)
Und wer noch fehlt, das ist Egon Kreutzer (Suchmaschine).. Kreutzer ist ein gestandener Linker, der ebenfalls sehr intelligente Viorschläge zur Geldmengensteuerung gemacht hat,