Zur Diskussion bei der COMPACT-Premiere
Ein neues Monatsmagazin stellte sich vor: Video mit der Debatte auf dem Podium
Bei der Vorstellung des neuen COMPACT-Magazins ging es um das Titelthema des Heftes “Sarrazin – der nächste Bundeskanzler? Was eine neue Volkspartei erreichen kann”. Die Breite auf dem Podium sollte den Pluralismus von COMPACT wiederspiegeln: Von den eher rechtskonservativen wie Dee Ex und Dieter Stein (Junge Freiheit) über den libertären Oliver Janich und Sulaiman Wilms (Islamische Zeitung) bis zum Linken Jürgen Elsässer (Chefredakteur COMPACT).
Kein Wunder, dass die Diskussion bei dieser Spannbreite nicht ganz einfach war. Aber trotzdem spannend, oder? Das Video vermittelt einen Ausschnitt. Bei youtube findet sich der gesamte Abend wieder, aufgeschlüsselt in 12 Teile: http://www.youtube.com/watch?v=GUhoo1BbFxg









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Dezember 22, 2010 at 15:20
kleiner weihnachtsservice:
elsässer sauerkraut
“Zubereitung von Elsässer Sauerkraut nach Hausmacher Art (Choucroute maison)
2 Zwiebeln schälen und vierteln. Eisbein waschen. In einen Topf geben und mit Wasser bedecken. Mit Zwiebeln, Lorbeer und zerstoßenen Pfefferkörnern würzen. Zugedeckt ca. 2 1/2 Stunden köcheln. 1/2 Stunde vor Garzeitende Speck zufügen. Inzwischen 2 Zwiebeln und Knoblauch schälen, fein würfeln. Schmalz erhitzen, Zwiebeln andünsten. Sauerkraut zufügen, mit Pfeffer, Knoblauch, Gewürznelken und Wacholder würzen. Mit Wein ablöschen und im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: Stufe 3) ca. 1 Stunde garen. Nach 30 und 45 Minuten mit je 200 ml der Eisbeinbrühe übergießen. Sauerkraut jetzt einmal probieren und eventuell mit Salz würzen. Eisbein und Speck aus der Brühe schöpfen, Würste darin ca. 5 Minuten gar ziehen lassen. Eisbeinfleisch von den Knochen lösen, Speck in kleine Stücke schneiden. Sauerkraut nochmals abschmecken und mit Fleisch und Würstchen anrichten. Mit Petersilie bestreuen und garnieren. Senf dazureichen. Dazu schmecken Salzkartoffeln.”
also wenn das der jürgen empfiehlt, guten.
dazu empfehle ich, ganz unnatzional ein gutes fischer tradition (elsässer bier, passt bestens).
und schöne weihnachten all ihr nationalen sozialisten und verschwörungstheoretiker. der endsieg wir euer sein, aber jetzt kommt erst mal der weihnachtsmann
Dezember 22, 2010 at 15:34
ps: noch ein weihnachtsong für alle …der es in sich hat ^^
Dezember 22, 2010 at 15:53
ps2:
noch DER wihnachtsfilm: http://www.moviepilot.de/movies/gremlins-kleine-monster
Dezember 22, 2010 at 16:04
lost but no least, ei noch schöneres weihnachtslied:
Dezember 22, 2010 at 20:36
Es gab schon einen Verriss von Jungle World.
http://jungle-world.com/artikel/2010/49/42235.html
die scheinen insbesondere ein Problem mit ihrem “mangelnden” Islamophobikertum und Ihrem Antifeminismus zu haben.
Dezember 23, 2010 at 00:38
Na also! Manchmal haben meine Vorurteile kurze Beine. Die Ansichten der Rapperin Dee Ex vorm Rednerpult der Veranstaltung haben mir in weiten Teilen sehr gefallen!
Dezember 23, 2010 at 13:31
Körnerpicker: “Manchmal haben meine Vorurteile kurze Beine. ”
Nicht nur manchmal, sehr oft sogar.
Dezember 23, 2010 at 13:31
sorry, das war nicht auf IHRE Vorurteile bezogen, sondern ganz allgemein.
Dezember 23, 2010 at 15:11
prince charming
Dezember 22, 2010 at 15:20
Kleiner Weihnachtsservice..ganz nach Art der Traditionalisten ist dieses Rezept nicht…profanen Sauerkraut mir Eisbein vorsetzen zu wollen.
Also Kartöffelchen mit Würschten und dann für den 25-zigsten ist eine fette Gans oder die trockene Pute angesagt. Für Prince Charming empfehle ich speziell “falschen Hasen”..wenn mein Kater das mitbekommt, verhaut der mich-, wenn’s nicht klappen sollte, Erbsensuppe. Leider für viele Familien traurige Realität.
Dezember 23, 2010 at 16:56
“Leider für viele Familien traurige Realität.”
Ja. Leider auch dieses:
Dezember 23, 2010 at 20:27
fatima özoguz:
obwohl es mich SCHMERZT (man könnte schreien bei angesichts solch himmelschreiender ungerechtigkeit), war auch ihr beitrag, fatima , wichtig und erinnernswert – so viel unheil und böses, für manche seelen nicht schnell zu verarbeiten… na ja, möge auch für jene irgendwann ein stern leuchten, wenn es so geschrieben steht.
Dezember 23, 2010 at 22:41
Danke, Fatima! John Lennon gehört nicht nur musikalisch, so auch philosophisch zu den herausragendensten Persönlichkeiten aller Zeiten! Die eingespielten Bilder im Video zeigen jedoch, dass der Krieg nicht zuende ist und nie zuende sein wird, solange es Kapitalismus gibt! Wie von vielen treffend charakterisiert, ist Kapitalismus der Krieg aller gegen alle!
So sehr ich auch Krieg und Gewalt verabscheue, werde ich ich dennoch nie zum Pazifisten avancieren, eben weil dieses Leid nicht von allein von dieser schönen Erde verschwindet!
Frohe Weihnachten!
Dezember 24, 2010 at 11:22
Schöne Weihnachten an alle.
Neofolk mit wunderschönen Texten.
Dezember 24, 2010 at 13:46
http://www.steinbergrecherche.com/
US-Infrastruktur verrottet. Februar 2009
http://usgovinfo.about.com/b/2009/02/04/americas-bridges-are-falling-down.htm
Dezember 24, 2010 at 20:42
Neujahr werd ich Elsässer(s) Sauerkraut probieren, bei den Zutaten kann es wohl nicht fade und trocken schmecken!
Vielleicht nicht ganz so kunterbunt, wie die “Volksinitative” aber immerhin! Evtl. eine Frage von dem, was man zur Verfügung (Zutaten) hat und die Auswahl ist leider begrenzt!
Rote Grüße!
Dezember 25, 2010 at 13:18
Wenn wir schon dabei sind:
Dezember 26, 2010 at 18:31
John Lennon war nie einseitig man denke nur an “Revolution” und die darin enthaltene Kritik an gewaltätigen (linken) Phantasien. Dem Islam wäre Lennon nie auf den Leim gekrochen, schließlich war ein denkendes Proletarierkind.
Dezember 26, 2010 at 21:23
Ja, ja, Tanja! Der liebe, gute, alte John, der sich nie ans Kreuz nageln lassen wollte und doch als “Held” gehängt wurde, ob er nun wollte oder nicht!
Der Nachwelt hinterließ er dutzende Interviews aus denen er immer wieder zitiert wird, dass er nicht “so” enden möchte, wie Kennedy, M.L.King, Gandhi usw. Fast so, als wusste er, dass es so kommen würde und es verhindern zu können, indem er leugnet für oder gegen etwas zu sein, außer sich selbst!
Komisch (fällt mir gerade auf), dass mir immer gefiel was er sagte, auch wenn es mir nicht gefallen hat!
“einseitig” war er weiß Gott nicht, aber auch kein echtes “Proletarierkind”
Ob Lennon dem Islam “auf dem Leim gekrochen wär” vermag ich nicht zu beantworten, obwohl er schon “leichtgläubig” war, dem Vernehmen nach. Und die Nähe zu Trotzkisten war ja eine Zeit lang ein Thema, bis er merkte, dass er sich nicht vor die Kutsche spannen lassen will. Na und? Ist er nun irgendetwas entgangen? Einem Schicksal das er nicht wollte? Ganz im Gegenteil! Wie schrieb er so schön in seinem Song “God”, “der Traum ist vorbei!” und er war sein eigener Traumweber!
Dezember 27, 2010 at 09:19
tanja: wieso meinst du “leim” ? findest du den islam nicht so toll ? auch mit “prolerarier” verstehe ich nicht, was du meinst – schließen sich islam und proletariat aus ?
Dezember 27, 2010 at 16:04
Naja, sein Vater war Matrose, ich ordne das unter “proletarische Herkunft” ein. Seine künstlerische Begabung führte selbstverständlich zu diversen “Experimenten”. Politische Neigungen und eine gewisse Friedensrhetorik waren “in”. So war das damals. Ich habe Lennon einmal live gesehen – 1966 mit den Beatles in Essen.
Dezember 28, 2010 at 16:33
Liebe “Bloggemeinde” (weiß nicht, wie ich es sonst nennen soll), hoffentlich habt ihr ein schönes Weihnachtsfest gehabt. Bevor es hier wieder losgeht, wie gut oder schlecht der Islam ist, es geht hier nicht darum, was Lennon über den Islam dachte, nur weil ich es war, die das eingestellt hatte. Das Video hat einer bei alles – schall -und – rauch eingestellt gehabt, und mir gefiel es wegen seiner gewaltigen Aussagekraft, nicht mehr und nicht weniger.
Dezember 28, 2010 at 19:54
daß lennons alter matrose war, wußt ich nicht , auch nicht daß er sich überhaupt mit vielen “experimenten” beschäftigte – natürlich, wenn du ihn mal live gesehen hast bist du wohl etwas älter, hast natürlich einen anderen blick auf das thema. ich habe ihn nie erlebt, nicht mal live, außer bei den sendungen im fernsehen, und später, als ich manneskraft erlangte war er schon nicht mehr da.
Dezember 30, 2010 at 09:19
Ach, ich reklamiere keine extrem größeren Einsichten auf das Thema, nur weil ich die Beatles live sah, obwohl es schon ein Unterschied ist, ob man das irgendwo nach las oder die Stimmung zu dieser Zeit selbst miterlebte. Jedoch: Die Beatles gingen auch durch eine Phase, in der sie sich mit recht extremistischen Buddhisten trafen – dieses “Experiment” war schnell vorbei, und nur George Harrison blieb länger “kleben”. Prolerier sind eher sinnesfreudiger , insofern sind ihnen ultrareaktionäre Philosophien charakterfremder. Gottlob. Das hatte schon Orwell in 1984 -nicht jedoch ohne mich vollständig inhaltlich zu befrieden – festgestellt.