DM-Comeback? SPIEGEL versus COMPACT-Magazin
Was passiert, wenn der Euro kollabiert?
Der SPIEGEL macht den Deutschen Angst vor einem Euro-Kollaps. COMPACT-Magazin hält dagegen: Mit einer Studie der größten Schweizer Bank UBS. Demnach hätte eine Rückkehr zur DM Vorteile für die Deutschen!
Wollen Sie weiter mit der Desinformation gefüttert werden, die das Finanzkapital verbreitet? Dann lesen Sie ruhig SPIEGEL und Co weiter. Oder wollen Sie profunde Gegeninformationen von anerkannten Experten kennen lernen? Dann besorgen Sie sich das neue COMPACT-Magazin. Die Startausgabe wird am 1. Dezember an Abonnenten verschickt. (Zum Abo geht es hier und hier, Einzelbesteller klicken hier. ) Ab 6. Dezember ist COMPACT an ausgewählten Kiosken erhältlich. Ebenfalls am 6. Dezember gibt es die große COMPACT-Promoveranstaltung in Berlin - jetzt anmelden!
In SPIEGEL-Online heißt es heute:
“In Europa macht ein Schreckensszenario die Runde: Bricht die Euro-Union auseinander? Kehren die Länder bald zu D-Mark, Franc und Lira zurück? Die Wahrscheinlichkeit dafür ist gering, trotzdem sind Experten alarmiert. Ein Comeback der nationalen Währungen wäre fatal - vor allem für Deutschland.” (Ende SPIEGEL-Zitat)
In COMPACT-Magazin finden sich Aufsätze der Geld- und Eurokritiker Oliver Janich und Walter K. Eichelburg, eine Reportage aus Malaysia über die Einführung von Gold-Dinars als Parallelwährung und eine Studie der UBS über das mögliche Ende des Euro, die dem SPIEGEL-Szenario total widerspricht. Auszug aus der UBS-Studie in COMPACT:
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<a
November 28, 2010 at 14:22
naja, nur weil ein eidgenossenbankhaus dafür ist. muss es nicht richtig ein! war diese bank nicht praktisch pleite und musste vom steuerzahler am leben erhalten werden??
bin aber nicht traurig, wenn euro nicht mehr da, für mich ist europa eher ein kultur-und-lebensgefühl!europa ist wichtiger als die währung!
jürgen: habe magazin über buchladen bestellt- ist es dann auch so um den nikolaustag da??
November 28, 2010 at 14:34
ribi: müsste!
November 28, 2010 at 16:22
Der heiße Herbst ist ausgefallen
Nach den geringen Teilnehmerzahlen bei den Protesten gegen das Sparprogramm der Bundesregierung beginnt die Fehleranalyse
Ca. 3.000 Menschen haben gestern in der Nähe des Berliner Abgeordnetenhauses gegen das Sparpaket der Bundesregierung protestiert, das an diesem Tag beschlossen wurde.
Erst am Vortag wurde die geplante Demonstration gerichtlich genehmigt. Sie war wegen der Teilnahme von zwei antifaschistischen Gruppen verboten worden, weil das Landeskriminalamt befürchtete, dass ein Teil der Demonstranten in die Bannmeile eindringen könnte, um in die Nähe des Parlaments zu kommen. Diese Versuche gab es auch. Doch zur großen Überraschung der Polizei tauchte ein Teil der Demonstranten vor der Parteizentrale der CDU auf. Auch wenn ein großes Polizeiaufgebot den Zugang verhinderte, äußerten sich viele Aktivisten zufrieden mit dieser Aktion. Zumal die anderen Ziele des Protestes nicht wurden. Der Bundestag konnte nicht, wie angekündigt, belagert werden. Das Zücken von Roten Karten mehr als 2 Kilometer entfernt davon, war nicht einmal eine symbolische Aktion.
Die Gesamtbilanz des Aktionstages fällt noch viel negativer aus, wenn man berücksichtigt, dass der 26. 11. der Höhepunkt des heißen Herbstes der sozialen Bewegungen gegen die Krisenpolitik der Bundesregierung sein sollte Er begann mit einer lautstarken Erwerbslosendemonstration in Oldenburg. Doch schon die für den 18.Oktober geplante Bankenblockade in Frankfurt/Main musste wegen zu geringer Beteiligung abgesagt werden.
Im Rahmen der gewerkschaftlichen Aktionswochen gegen die Politik der Bundesregierung gab es in den letzten Wochen durchaus Demonstrationen mit einer Teilnehmerzahl im fünfstelligen Bereich. Auch an regionalen Protesten gegen die Sparpolitik, beispielsweise in Dresden, nahmen viele Menschen teil. Darauf wiesen Redner auf der Aktionskonferenz des bundesweiten Sozialprotestbündnisses in Berlin hin, das im Anschluss an die Demonstration begann. Dort äußerten viele Aktivisten ihre Ratlosigkeit angesichts der ausbleibenden Sozialproteste in Deutschland.
Selbstkritische Analyse angemahnt
Guido Grüner von der Oldenburger Arbeitslosenselbsthilfe plädierte dort für eine gründliche, selbstkritische Analyse der Krisenproteste. Ein Gewerkschafter wies darauf hin, dass ein Grund für die Protestflaute auch in der schnellen Erholung der Wirtschaft in Deutschland liege. Es handele sich dabei nicht nur um Propaganda der Bundesregierung, wie der Rückgang der Zahlen für die Kurzarbeit zeigt.
Auf diesen Aspekt wies auch das Bündnisprojekt Avanti in seiner Auswertung hin. “Bislang ist der Versuch, die ökonomische in eine politische Krise zu überführen, gescheitert. Bedeutsam hierfür war die relative Stabilität der bundesdeutschen Wirtschaft und die im weltweiten Vergleich enormen Finanzreserven, aber auch die geschickte Verzögerung der ‘gefühlten Krise’ durch die Regierung.”
Peter Nowak27.11.2010
http://www.heise.de/tp/blogs/8/148822
November 28, 2010 at 22:05
Die ökonomische Krise wird automatisch zu einer politischen Krise führen.
Das ausbleiben massenhafter Proteste ist zwar zum einen in der Lethargie der Masse begründet, zum anderen aber auch vorallem in der ritualisierten Form der Proteste. Werden Protesbewegungen wirklich gefährlich; siehe Opel, sind genau die Organisationen, die jetzt eine mangelnde Beteiligung beklagen mit allen Mitteln bemüht diese wieder in “geordnete” Bahnen zu lenken und mit gewerkschaftlicher Folklore für das System zu entschärfen.
Instinktiv spürt das Volk dies aber, ergo spart es sich die Mühe systemkonform und folgenlos zum trommeln auszurücken. Unverständlich?
Wenn sich der Protest gegen konkrete Projekte, siehe Stuttgart21, richtet ist die Mobilisierung aber möglich.
Schauen wir mal, wie die Lage sich gestaltet, wenn Angie Ihren “Personalausweissträgern” mitteilen muß, das eine alternativlose Umstellung aller Ersparnisse, Lebensversicherungen etc. nötig ist.
Könnte es dann sein das auch der ein oder andere bisher sehr brave Bürger seine Contenance verliert?
November 29, 2010 at 17:18
Lars und Roland: Könnt ihr beide euch vorstellen, dass die Proteste, so, wie sie verlaufen sind, genau so von den Organisatoren gewollt waren?
Ich vermute mal, gegen Sparpakete und den Euro sind so einige, folgen deswegen aber nicht automatisch einem Bündnis, dem neben akzeptierten ‘linken’ Gruppen wie Gewerkschaften und namensgleicher Partei auch noch gewaltbereite Antifanten angehören.
Das klassische rechts-links Denken wirkt irgendwie überholt-gegen etwas unsichtbares wie Elemente mit Halbwertzeiten kann man viel eher diffuse Angst mobilisieren. Wenn man davon ausgeht, dass das Christentum nie wirklich Astrologie und anderen Aberglauben verdrängen konnte, wird deutlich, dass die Proste gegen Kernkraft einem Urinstinkt folgen, der zur Herausbildung einer jeglichen Religion führte. Das liegt m.E. auch mit an Zerfallsreihen, die manchen wie Schillers Glocke vorkommen. Es waren dieselben Veranstalter, die besonders Gewalt gegen die Castortransporte für legitim erklärten, so polarisiert haben.
November 30, 2010 at 23:00
Die Statistik zeigt nicht die ganze Wahrheit
Die FAZ beantwortet die Frage, wer offiziell zu den Arbeitslosen gezählt wird. Opposition und einige Medien haben Tricks dabei bemängelt.
http://www.faz.net/s/Rub050436A85B3A4C64819D7E1B05B60928/Doc~EAEFF5BCDB9264C77BE2799BCC0C0ADCC~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Apokalyptiker verkünden das Ende des Euro
Die FAZ berichtet über Verschwörungstheorien zum Ende des Euro.
http://www.faz.net/s/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF/Doc~ECC549AF6282A4341A055F825E75A294E~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Dezember 1, 2010 at 18:40
Ich bin Mitglied bei Attac Deutschland!
http://forum.attac.de/viewtopic.php?f=22&t=6406&sid=397bc5828847065f73ee8a3030506a9d
Siehe Forum…
Ich bitte das Compact-Magazin un Jürgen Elsässer, mal über das Mondragon-Projekt zu berichten…!
Die weltgrösste Genossenschaft in Spanien – und eine funktionierende Jobmaschine…
Dezember 1, 2010 at 22:33
also ich will die d mark zurück da kann die EU ruhig untergehen Die D Mark ist die Währung der deutschen und sonst nichts