“DER EURO-CRASH” – Elsässers neues Buch

Buchpremiere am 9. Juli in Berlin, Russisches Haus, mit FDP-Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler

Es ist geschafft! Am Montag geht mein neuer COMPACT-Titel “DER EURO-CRASH. Griechenland war erst der Anfang” in die Auslieferung (100 Seiten, 7.50 Euro). Es ist das erste Buch auf dem Markt, das den Tsunami beleuchtet, der im ersten Halbjahr 2010 gegen die Euro-Zone entfesselt wurde, und das gangbare Wege aus der Gefahr aufzeigt. Es folgen Werbetext und Vorwort des Buches (Bestellung über www.compact-reihe.de / im Abo nur 5,63 Euro! / oder direkt über info@juergen-elsaesser.de).


Jürgen Elsässer, DER EURO-CRASH (Werbetext):

Der Euro wankt. Internationale Spekulanten feuern mit „finanziellen Massenvernichtungswaffen“ in die offenen Flanken, die der Euro seit Gründung hat. Mit fantastischen Milliardenbeträgen vornehmlich aus Deutschland sollen die Löcher gestopft werden, die die Schuldenbomben der Wallstreet in die defizitären Volkswirtschaften vor allem im Süden gesprengt haben. Die Griechenland-“Hilfe“ (deutscher-Anteil: 22,4 Milliarden Euro) und der Euro-“Rettungsschirm“ (deutscher Anteil: bis zu 148 Milliarden Euro) können den deutschen Steuerzahler das Siebenfache des jährlichen Hartz-IV-Staatsbudgets kosten!

„Den Euro verteidigen, koste es, was es wolle!“, forderte EU-Kommissionspräsident Barroso im Mai 2010. Aber wer soll das bezahlen? Wäre es nicht viel vernünftiger, zu den nationalen Währungen zurückzukehren?

Dieses Buch benennt die Schuldigen an der drohenden Hyperinflation – und zeigt Wege aus der Gefahr. Dokumentiert werden Erklärungen von Wilhelm Hankel, Peter Gauweiler, Gregor Gysi, Sahra Wagenknecht, Vaclav Klaus, Frank Schäffler u.a.

Auf der Buchpremiere spricht neben Autor Jürgen Elsässer auch Frank Schäffler. Er hat als einziger FDP-Bundestagsabgeordneter im Mai 2010 gegen beide Euro-“Rettungs“pakete gestimmt.

Termin Buchpremiere:
Freitag, 9. Juli, 20 Uhr
Russisches Haus, Berlin, Friedrichstraße 176-179

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Jürgen Elsässer, DER EURO-CRASH )

Einleitung

Die letzten Tage im Euro-Bunker

In einer nicht allzu fernen Zukunft wird man sagen, dass der Euro-Crash genau in dem Augenblick begann, als die Großkopfeten der Europäischen Union nach einer Milliarden schweren Abwehrschlacht die Rettung der Einheitswährung verkündet hatten.

Der „Erste Geldkrieg des 21. Jahrhunderts“ (Spiegel) war im Herbst des Jahres 2008 ausgebrochen, nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers. Zunächst explodierten die Schuldenbomben außerhalb der Euro-Zone, etwa in der Wallstreet und in der City of London. Island wurde torpediert und versank beinahe im eisigen Nordmeer.

Deutschland dagegen hielt sich in dieser Anfangsphase nicht schlecht: Das Haushaltsdefizit und die Arbeitslosenzahlen stiegen nur mäßig. Doch zu Jahresanfang 2010 kamen die Einschläge näher, von der Ägäis zog beißender Pulvergeruch nach Mitteleuropa. Anfang Mai 2010 sprach Joachim Sanio, Chef der Bundesfinanzaufsicht BaFin, von einem „Angriffskrieg gegen die Euro-Zone“. Mitte Mai 2010 verkündete der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy die „Generalmobilmachung“. „Den Euro verteidigen, was immer es kosten mag“, forderte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. Das klang wie die Durchhalteparolen, die man ziemlich genau 65 Jahre zuvor aus dem Führerbunker  hatte hören können. In der Folge schickte die Bundeskanzlerin das letzte Aufgebot ins Feuer  – die Zukunftsreserven des deutschen Staatshaushalts, die Notgroschen der deutschen Sparer. Das Ergebnis war absehbar.

War das Ergebnis absehbar? „Der Euro wird vermutlich die erste Wirtschaftskrise nicht überleben“, hatte Nobelpreisträger Milton Friedman gewarnt. Das Zitat stammt von 1999.

Man hätte auf Friedman hören sollen. Friedman wusste Bescheid, weil er der Guru der angloamerikanischen Finanzplätze war, auf denen der Angriff gegen die Volkswirtschaften des europäischen Kontinents geplant wurde. Die Anfänge dieser Operation liegen fünf Jahrzehnte zurück.


  1. ribi

    der euro, dies ist zu befürchten, zerstört europa als projekt.wer unter den euro-bedingten einsparungen leidet, wird europa als kulturgemeinschaft nicht verstehen können! europa muss mehr sein als eine währung!

  2. Edeltraud Lademann

    Herzlichen Glückwunsch zu diesem Buch!, zu dieser Präzision in der Schilderung der brandaktuellen Verhältnisse, zu dieser Verständlichkeit der Worte, wie sich schon aus der Einleitung und dem bisher dazu Geäußerten sagen lässt! Möge es viele Leser finden und als Auftakt für die diesbezügliche Konferenz am 25. September in Berlin gelten, die von der Analyse zur Tat schreiten kann.

  3. schnehen

    Ausgerechnet der, der mit seinen Finanzspekulationen den Euro bedroht und andere Währungen schon kaputt spekuliert hat, nämlich unser gemeinsamer Freund und Förderer der westlichen Demokratie (in der ehemaligen Sowjetunion, in der Ukraine und anderswo hat er mit seinem erspekulierten Milliarden die Farbenrevolutionen gesponsert), der jüdisch-ungarische Devisenspekulant und Bilderberger George Soros, greift die Bundesregierung scharf an, weil sie mit ihrem ‘Sparkurs’ (der in Wirklichkeit natürlich nur einer zulasten der Minderbemittelten ist) den ‘Euro und damit die EU’ zerstören könnte und fordert die Bundesregierung auf, den Neokeynsianismus zu übernehmen. Herr Lafontaine – Sie sind in bester Gesellschaft! Schäuble hat sich dazu jetzt geäußert und den Haushalts-Sparkurs immerhin verteidigt, wie in der ‘El País’ zu lesen war. Ausgerechnet diese Leute, ich meine Soros & Co., tun so, als ob ihnen etwas am Bestand der europäischen Währung und nicht vielmehr am Bestand des Dollars als Welt-Leitwährung, gelegen wäre.

    Heuchelei ohne Ende.

    Kampf den angloamerikanischen Finanzterroristen.

    Ich empfehle die Sendungen von Max Keiser und Stacy Herbert auf Russia Today und PressTV (‘Keiser-Report’ & ‘On the Edge’ für solche, die der englischen Sprache mächtig sind) für weitere Einblicke in das, was heute gespielt wird. Der Finanzimperialismus ist zu einem hohlen Kartenhaus geworden, das bald zusammenfallen wird, aber die einfache Bevölkerung wird das alles wieder einmal mehr auszubaden haben, wenn erst einmal die Hyperinflation da ist.

  4. @ ribi: Die EU hat doch eine gemeinsame Leikultur: Die Eliten Raffen und die Massen schaffen und bluten. Das war schon vor der EU so, sogar vor Schickelgruber. Ich glaube das ist kulturell tief verwurzelt in den letzten 2000 Jahren. In sofern ist es nix neues. :-)

    Zum Artiekl: Es zeigt sich, daß Eurozonesien nur durch eine gemeinschaftliche argentinische Lösung gerettet werden kann. Die folgende ab- oder selbstabwertung des Euros wäre der Todesstoß für den Dollar. Das globale Ausbeutungsverhältnis zwischen den Volkswirtschaften zwischen Nord und Süd wäre – man verzeihe mir die Wortwahl – einfach im Arsch. BRIC würde die globale Führung übernehmen. Staaten mit starkem Staatseinfluß auf die Wirtschaft. Damit würden diese zum globalen Leitbild werden und ein Entwicklunglsand müßte keine Angst mehr davor haben, für die anwendung staatsgelenkter Wirtschaft Bombardiert oder als Gemeinwesen komplett ausgelöscht zu werden. Die reaktionären Arbischen Regime würden enorme probleme bekommen, der Zionistische Staat würde wegen Insolvenz nur noch in Abwicklung existieren. Schaufensterstaaten wie das US-Reichsprotektorat Südkorea müßten die Rolläden herunten lassen. Länder wie Iran, Venezuela, Kuba wären entspannter, müßten aber zusammenlegen, um die Rückreise der westlichen Besatzungssoldaten aus Afghanistan zu bezahlen. Diese argentinische Lösung wurde durch einen allgemeinen Volksaufstand, der weitreichende einteignungen von Kapitalisten durch direkte Aktion der Belegschaften mit sich brachte. durch Symbolhafte Aktionen vielerorts ausgelöst. Wie etwa an der Akropolis vor kurzem, oder der “Der Deutschen Wirtschaft”-Aktion am Reichstag. Wir brauch jetzt Signale, die sich ins kollektive Gedächtnis der Nation oder ganz Europas brennen. Demos im 5-Stelligen bereich brauchen zu lange zum Wachstum auf eine relevante Größe. Wie wäre es, die nächte Krisendemo in Frankfurt zu machen und am Ende die zu Paulskuirche besetzen und per Abstimmugn der 50.000+ Anwesenden eine “sozialistische Republik” auszurufen?

    Denkt immer daran:
    “Frankfurt ist groß,
    darum Teilt man es ein;
    in Frankfurt an der Oder
    und Frankfurt am Main”

  5. schnehen

    Man kann ‘Kultur’ nicht auf die Tatsache reduzieren, dass in Europa ‘die Eliten raffen und die Massen schaffen und bluten’.

    Dies hat mit Kultur nichts zu tun, sondern mit dem in Europa herrschenden kapitalistischen System.

    Europa hat eine hervorragende Kultur hervorgebracht, die sich sehenlassen kann. Ich brauche das nicht im Einzelnen auszuführen. Aber man sollte diese Kultur nicht als ‘Leitkultur’ für andere bezeichnen und als Werkzeug zur Abgrenzung vom Islam und zu seiner Ausgrenzung missbrauchen. Der Islam war 700 Jahre lang in Europa, nämlich in Spanien, vertreten und die Muslime dort haben Seite an Seite mit Christen und Juden eine noch heute sehenswerte Kultur, z. B. auf dem Gebiet der Architektur hervorgebracht. Dies zeigt, wie tolerant der Islam ist.

    Man kann nicht Menschen, die hierher gekommen sind, die einen anderen Glauben und auch eine andere Kultur mitgebracht haben, z. B. aus der Türkei, eine Kultur aufzwingen und ihnen sagen: So, jetzt seid ihr hier, jetzt übernehmt gefälligst nicht nur unsere deutsche Sprache, sondern übernehmt auch unsere Kultur, weil das jetzt eure Leitkultur ist. Das hat noch nie funktioniert und zeigt eine bornierte Herangehensweise an Kultur. Es zeigt eher Borniertheit, Engstirnigkeit und Arroganz, aber es ist nicht ein Zeichen von Kultiviertheit. Kultiviertheit gehe mit Offenheit und Toleranz einher.

    Man schaue nach Istanbul, wo mehrere Kulturen zusammentreffen und sich gegenseitig befruchten und kein Türkei, der dort wohnt, würde sagen: Jetzt übernehmt ihr, die ihr zugezogen seid, gefälligst unsere Leitkultur! Mein türkischer Taxifahrer schwärmte neulich davon und empfahl wir, mal hinzufahren und sich das anzusehen, wie dort Europa und Asien, die europäische und die asiatische Kultur harmonisch miteinander auskommen.

    … und in der Schweiz dürfen keine Moscheen mehr gebaut werden und in Barcelona wird das Tragen der Burka verboten…Jetzt sage ich aber nicht ‘armes Europa’, sondern sehe nur mit Verachtung auf die Politiker herab, z. B. auf die in der Schweiz, die so etwas in Gang bringen und die dadurch zeigen, wie wenig kultiviert und wie verbohrt und engstirnig sie sind.

  6. HAML

    Natürlich hat man den EURO-Fall gesehen, deshalb ist er doch installiert worden! Der EURO ist doch nicht eingeführt worden, um dem EURO-Land ein Vorteil im Geschäft der Weltmächte zuzusichern. Im Gegenteil, der EURO ist von Anfang an ein Angriff auf die nationale Selbstbestimmung, die aber auch gar nicht erst Bestand der Nationen war, also ein Oben drauf für schwache Kandidaten. Ein Diktat der Weltmächte, dem man sich nicht entziehen konnte. Das Geldmonopol hat die private GS-Bank, und wer will denn gegen diese Weltmacht wiedrstehen? Es gibt kein Widerstand, weder politisch noch bürgerlich. Die machen ihre richtungsweisenden Schritte sanft, so dass wir erst gar nicht aufwachen, und plötzlich ist dann der Gau da. Das hat mit Politik nichts zu tun, wir sind einfach nur Zuschauer. Die Welt wird absichtlich verpestet, Chemtrails (über Deutschland massiv!), Ölverschmutzung, Kriegspsychologie, Verbreitung von unsäglichen Lügen usw. um die Bevölkerung dumm zu halten. Wir weden systematisch vergiftet, mit Nervengiften und anderen Substanzen, so das wir nicht mehr in Lage sind eigenständig zu denken. Schaut in den Himmel, ich hoffe Ihr seht Gott und keine Chemtrails, die Tag füt Tag unseren blauen Himmel milchig erscheinen lassen.
    Der Öleintrag im Meer, von mehr als 7 Mio. Liter pro Tag ist kein Witz. Es ist ein Versprechen, das Sie jetzt einlösen.

  7. @ribi

    “europa als projekt” ist auch ein Anliegen Hitlers gewesen, an dem nach 45 nahtlos angeknüpft wurde. Die Leidtragenden sind immer die Völker gewesen.

    Was bedeutet konkret “europa als kulturgemeinschaft”, worin besteht die besondere Verbindung von Albanien und Schweden, über die geographische Zuordnung hinaus?

    @schnehen

    Die Bemerkungen des Soros zeigen, was allgemein bekannt, daß der Euro ein gegen Deutschland gerichtetes Projekt des internationalen Finanzkapitals war und ist, also nicht die Sympathie des deutschen Volkes haben kann.

    @Chris Sedlmair

    Deine Beschreibung der “gemeinsamen Leitkultur” der “EU” bringt es auf den Punkt!

    Daraus folgt, daß die asozialste Parallelgesellschaft ganz oben angesiedelt ist, wobei fraglich ist, ob sie irgendwann ohne größere Widerstände in eine zu schaffende humane Gesellschaft zu integrieren ist.

  8. ribi

    chris: dass europa mehr ist eine als eine wirtschaftseinheit steht fest. gemeinsame trditionen, auch- für mich etwas weniger wichtig religion, ähnliche herangehensweisen an probleme. europa wird durch eine rein wirtschaftliche ausrichtung zu einer beschaffungseinheit fpr die zinsgewinner- nieder mit dem krebs im system! ob es ihnen passt oder nicht, europa wird sich kulturell behaupten müssen, notfalls auch abgrenzen müssen gegen regionen, welche kulturell völlig anders gelagert sind( frauenrechte vorneweg)- handel ja, freundschaft- auch eurer anti-imp sollten so nicht möglich sein! der feind der usa ist nicht unbedingt der freund aufgeklärter europäer! das raffen und gewinnen wollen ist leider nicht alleine die unart der europäer!die europäischen staaten müssten selbstbewusst nach außen und demokratisch und solidarisch nach innen agieren!unsere probleme sollten für uns wichtiger sein als die anderer staaten, wer sich zu sehr in anti-imp und internationalismus verstrickt sieht den politischen wald vor lauter problembäumen nicht!wer meint die probleme der palästinenser, bei aller sympathie vor friedensbemühunhgen vor ort, seien notgedrungen die der europäer, betreibt eine rundum-politiierung, ohne vor ort mit der bekämpfung der probleme anzufangen!
    europa braucht selbstbewusste staaten, keine, welche sich von außen, durch eine aufgeblähte bürokratie in brüssel- oder durch eine zerstörerische eu-wirtschaftsdiktaur zu tode gängeln lassen müssen!
    europa hat eine zukunft aber nur in solidarität, freiheit, gegenseitigem respekt und mit nationalen währungen!

  9. schnehen

    @Detlef

    Das ganze Projekt EU wurde schon 1948 in den USA ausgeheckt und hat dort seinen Ursprung. Man kann das haarklein nachweisen.

  10. Toringo

    @schnehen: “für solche, die der englischen Sprache mächtig sind”

    Damit deuten Sie ja an, dass Sie des Englischen mächtig sind. Dann möchte ich hiermal die Beiträge von “crabbydogtrix” auf youtube empfehlen. Über diesen Amerikaner weiß ich nichts weiter, als dass er nahezu täglich äußerst kluge politische Analysen vorträgt. Einfach mal reinhören!

  11. @ribi

    Mit Parolen wie “frauenrechte vorneweg” und “aufgeklärte europäer” wird man, völlig zurecht, nicht punkten können.

    Ja, “europa braucht selbstbewusste staaten”, die aber nichts mit den Staatsmaschinerien zu tun haben, die heuer agieren.

    @schnehen

    Deshalb muß klar und deutlich “Raus aus Euro und EU” gefordert werden.

  12. schnehen

    @Detlef

    Genau. Ich las heute in der JW den Kommentar von Werner Pirker und ganz im Ende schreibt er etwas sehr Bemerkenswertes: dass die Linke schon zu lange das Projekt EU unterstützt hat oder dass sie sich nie dagegen erhoben hat. Also wird es Zeit dies zu tun!

    Ein Silberstreif am Horizont?

  13. ribi

    detlef: die nazis zu erwähnen, ist ein kampfbegriff. die mochten auch schäferhunde, anfangs auch kritk am zins, dalai lama und seine sicher problematischen ideen, süssigkeiten etc.!albaner, zurecht genannt sind- kulturell anders geartet, da sie den islam angenommen haben! haben ein sozialverhalten und eine geburtenrate, welche europäische gegebenheiten ablehnt! kulturelle vergleichbarkeiten haben nichts zu tun mit raffgier oder gewalt, sondern eher damit, dass man sich in vielem ähnlich ist! dass die eu nicht unproblematisch ist, habe ich hier schon mehrfach erwähnt!z.B. kann sich jeder aus einem egh-urteil etwas für sich herauspicken, was er für sein land passend hält! lustig, deutschen beamten wird weiterhin streikrecht verweigert, obwohl entscheidung da, kriminelle junge orientalen dürfen praktisch nicht mehr abgeschoben werden, dies wird dann umgesetzt- wo ist die logik- die eu-einwanderungspolitik, statt den eigenen armen zu helfen, versteht eh keiner mehr!

    schnehen: auch wenn wir nicht mehr in kontakt treten wollten, sie müsssen nicht antworten! mucken armenier in istanbul auf, was passiert dann wohl? keine angriffe auf italienisch stämmige kath. würdenträger? außerdem gehören die meisten christen der türkei dort hin, weil ihre kultur länger in der türkei verhaftet ist, als dies bei der moslemischen der fall ist!

  14. schnehen

    @ribi

    “Außerdem gehören die meisten Christen der Türkei dorthin, weil ihre Kultur länger in der Türkei verhaftet ist, als dies bei der moslemischen der Fall ist.”

    Ich bin nicht nachtragend und werde kurz antworten:

    Wenn es danach ginge, welche Kultur oder Religion älter ist, dann müsste im Iran der zarathustrische Glaube wieder Staatsreligion werden (er wird noch ganz vereinzelt gepflegt), den es vor der Islamisierung dort gegeben hat. Er ähnlich aber sehr dem Islam, denn es heißt in dieser Religion: ‘Gut denken, gut sprechen, gut handeln’ (Zarathustra), und die, die ihm dort nachgehen, werden toleriert wie die 30.000 Juden im Iran auch, denen im iranischen Parlament ein Sitz reserviert ist.

    Sie sehen: Alle großen Religionen ähneln sich sehr, worauf Gandhi hinwies. Allen geht es um Wahrheit, Gerechtigkeit und Liebe. Das ist das Entscheidende, das gemeinsame Erbe: Nicht die Frage, wer eher da war.

    Wenn Sie die Frage anders stellen, ‘Wer war eher da?’, dann kommen Sie zu einem ‘entweder – oder’ und zu einem Glaubenskrieg, den niemand im Mittleren Osten will, außer Israel, das sich als ‘Judenstaat’ versteht, das ständig sagt; ‘Wir waren eher da und uns gehört das Land’, und damit anderen Religionen und Ethnien den Kampf ansagt.

    Daraus ergibt sich: Koexistenz der Religionen, Toleranz, Nachsicht, kein Fanatismus! Die Türkei lebt dies vor. Wir können viel lernen von den Türken.

  15. ribi

    schnehen: meine kritik hier richtet sich, wenn überhaupt auch nur gegen junge männer türkischer abstammung, die älteren ab mitte-ende 20 sehe ich auch nicht als problem- auf deutschland bezogen, sieht auch die fatima sicher kritisch, wo steckt die überhaupt? albaner haben eine streckenweise größere anti-europäische haltung als türken!!es ist doch so, menschen müssen versuchen, miteinander klar zu kommen, man muss sich nicht lieben, aber in einem erträglichen maße respektieren!dass wir europäer sehr tolerant gegenüber dem til der jungen moslems sind, der sich nicht

  16. schnehen

    @Ribi

    Ich finde, wir sollten ruhig wieder miteinander Kontakt haben, nur nicht mit Unterstellungen oder persönlichen Attacken arbeiten.

    Es ist sehr schwierig einzuschätzen, wie Albaner eingestellt sind. Ich hatte neulich einen albanischen Taxifahrer, der aus Kosova kam und der mir erzählte, was er als Hotelangestellter während des Krieges erlebte. Serbische Milizionäre stürmten das Hotel, hielten ihm eine Schusswaffe gegen die Schläfe, und wenn da nicht der serbische Hotelbesitzer in der Nähe gewesen wäre, hätten sie wahrscheinlich mit ihm kurzen Prozess gemacht. So kam er mit dem Leben davon.

    Er ist sehr deutschfreundlich eingestellt und unterstützt alles, was die Nato und vor allem Deutschland da unten machen. Aber er erzählte auch, dass sich langsam wieder etwas dort unten ändert, dass es eine wachsende Skepsis gegenüber der Nato gibt, weil die Leute langsam ungeduldig werden. Die Arbeitslosigkeit ist hoch und viele der gemachten Versprechungen seitens der Nato wurden nicht eingehalten. Langsam wird man kritischer, gerade unter den ärmeren Leuten, und das sind ja die Kosovo-Albaner und nicht die Serben, die zu den oberen Schichten gehören oder gehörten. Aber das Ansehen der USA und Deutschlands sei immer noch enorm, ihm zufolge.

    Ob nun ‘die’ Albaner europäisch eingestellt sind oder nicht, wer will das wissen?

  17. juergenelsaesser

    Schnehen: Oh je, jetzt auch noch serbenfeindlich werden und den UCK-Drogensumpf “Kosova” nennen (die völkerrechtswidrige Bezeichnung für Kosovo-Metohia) – aber dann gegen Farage polemisieren! Wird ja immer lustiger hier …

  18. schnehen

    JE:

    Werden Sie wieder polemisch?

    Die Bezeichnung KosovA statt Kosovo hat mit ‘Drogensumpf’ nichts zu tun, sondern es ist die alte albanische Bezeichnung für diesen Teil Albaniens, während die Serben die Region, die lange Zeit zu Jugoslawien gehört hat, lieber als KosovO bezeichnen.

    Ich glaube, Sie überreagieren erneut. Aber ich will es Ihnen nachsehen. Sie haben jetzt wegen der Nigel-Geschichte viel Stress. Übrigens war es, m.A.n. ein großer Fehler, ihn einzuladen. Sie haben sehr an Glaubwürdigkeit, zumindest für mich, dadurch verloren.

  19. ribi

    schnehen: wie in jedem konflikt starb auch im kosovo die wahrheit zuerst-klar! rein von prozentzahlen liegen albaner europaweit aber wohl eindeutig über anderen europäern, was die kriminalitätsstatistik angeht! wie auch der jürgen in seinen büchern belegt, ging die vertreibung im kosovo erst nach der bombardierung richtig los!

  20. http://www.fau.org/

    http://zmag.de/artikel/venezuela-zusatzgesetz-zur-landreform-verabschiedet

    Venezuela: Zusatzgesetz zur Landreform verabschiedet
    Gesetz verspricht: “Land für jene, die darauf arbeiten”
    von James Suggett
    24.06.2010 — Venezuelanalysis / ZNet

    Mérida, den 17. Juni 2010 (venezuelanalysis.com)

    Das venezolanische Parlament hat am Dienstagabend eine Ergänzung des Landreformgesetzes (‘Land Law’) verabschiedet. Dadurch sollen landlose Pachtbauern bessere Möglichkeiten bekommen, Land zu erwerben. Gleichzeitig soll die Macht des Staates gestärkt werden, große, Landgüter, die nicht bewirtschaftet werden, in landwirtschaftliche Nutzflächen, zum Anbau von Nahrung, umzuwandeln.

  21. juergenelsaesser

    schnehen: Kosovo isdt kein Teil Albaniens, sondern ein Teil Serbiens. Sie plappern die NATO- und UCK-Propaganda nach.

  22. schnehen

    @JE

    Ich schreibe oder ich spreche, aber ich ‘plappere’ nicht.
    Dies nur vorweg. Plappern tun Tiere oder Automanten und ich bin weder das eine noch das andere.

    Sehen wir die Dinge nüchterner und weniger emotional:

    Bis 1913 gehörte Kosova zu Albanien und war auch Bestandteil seines Befreiungskampfes. Nach der Konferenz verschiedener Westmächte aus dem Jahre 1913 wurde Albanien geteilt wie so viele andere Nationen willkürlich von den Engländern und Franzosen und anderen imperialen Mächten geteilt wurden wie Indien oder der Irak.

    Diese Politik des Teile und Herrsche, die die Briten meisterhaft beherrschten, hat zu den vielen Problemen geführt, die heute noch spürbar sind. Der Hintergedanke: Endlose Konflikte zu schaffen und eine Völkerschaft gegen die andere aufzuhetzen. Die Mehrheit der Bevölkerung in Kosova ist albanisch, ich glaube bis zu 80%, nur eine Minderheit ist serbisch. Und das hat historische Ursachen.

    Sie bezeichnen Kosova beleidigend als ‘Drogensumpf’. Sie beleidigen hier als Hausmeister, der eigentlich mit guten Beispiel vorangehen und einen guten Diskussionsstil pflegen sollte, nicht nur mich, sondern ein ganzes Land.

  23. juergenelsaesser

    Schnehen: “Kosova” ist kein Land, sondern ein Drogensumpf und eine Mafia-Republik von NATO-Gnaden. Richtig heißt das Gebiet Kosovo-Metohien und gehört zu Serbien bzw. früher zur serbischen Teilrepublik innerhalb Jugoslawiens. Die Abspaltung erfolgte 2007/2008 völkerrechtswidrig; drei Viertel der UN-Mitgliedsstaaten verweigerten der völkerrechtswidrigen Sezession ihre Anerkennung, auch vier oder fünf NATO-Staaten waren darunter. – Zur Geschichte: Im Kosovo stehen die ältesten serbisch-orthodoxen Kirchen, gegründet im frühen Mittelalter. Zeugnisse albanischer Kultur gibt es nicht. – Schnehen, Sie haben NULL Ahnung vom Kosovo und sollten schweigen, anstatt die NATO- und UCK-Propaganda NACHZUPLAPPERN.

  24. ribi

    juergen: bis auf das- dass der schnehen schweigen sollte, völlig richtig: belgrad gehörte zum ungarischen stephansreich, kosovo ist “urserbische erde”!!!!!!!!!!!!!

  25. http://www.deutscher-freiwirtschaftsbund.de/

    Auflösung der Staaten – Feudalismus – oder die Chinesische Lösung?
    7.7.2010 von MM.

    Die “Neue Weltordnung”Wenn man die Berliner Republik einmal kurz vergessen will, kann man am Beispiel Grossbritannien den von oben verordneten Selbstmord eines anderen Staates gut beobachten. Was dabei wirklich vor sich geht, wird gerade in Deutschland durch “Parteien”, Akademiker und Informationsindustrie penetrant verschwiegen und vertuscht.Die Regierung des Vereinigten Königreiches Grossbritannien hat gestern ihre Ministerien angewiesen zu “prüfen”, ob diese ihre Ausgaben um 40 Prozent kürzen können (1). Die Gewerkschaften müssten nun eigentlich etwas tun. Ergo tun sie “besorgt”. Über das Geldsystem redet keiner, jedenfalls nicht in der Öffentlichkeit. Immer geht es nur um “Schulden”, die man habe – also alle – und das bei den Banken. Die Lösung besteht nun in seit Jahren in Europa, Amerika, sowie den entsprechenden Einflusszonen Asiens darin, den Banken Abermilliarden an staatlich garantierten Summen oder direkt aufgebrachten Steuergeldern hinein zu stopfen, weil die Banken “frisches Geld” benötigten.Was aber heisst das eigentlich, “frisches Geld”?Alles von den Banken in Form von “Krediten” selbst erfundene Witzgeld ist eben diesen Banken selbst nichts mehr wert; nur das Geld, für das Millionen Menschen mit ihrer lebenslangen Zwangsarbeit als Staatsbürger unter einem organisierten Betrug von Geldsystem garantieren – die Staatsfinanzen – das ist den Banken noch etwas wert. Das wollen sie haben. Und sie bekommen es, weil die Betrüger der herrschenden “Parteien” in allen kapitalistischen Währungszonen, auf allen Kontinenten, mit den Banken unter der Decke gemeinsamer Interessen einer feudalen Klasse stecken.Egal, was die Regierung Großbritanniens da jetzt an Staatsausgaben wegspart: es ist bedeutungslos. Egal was die Regierungen irgendeines Staates der kapitalistischen Währungszonen (mit Schöpfungsmonopol des Kapitals durch das Kapital) da jetzt kürzt an Ausgaben von Kapital, welches sie nicht kontrollieren: es ist irrelevant. Egal wie viele Renten gekürzt, Löhne gekürzt, Sozielleistungen gekürzt werden, egal ob Krankenversorgung, Universitäten, Energieversorgung oder Kulturstätten unbezahlbar und wohlfeile “Rüstungsprodukte” ehrenwerter “Leistungsträger” effizienter werden, egal ob nun der Sprit an der Tankstelle, der Sprit am Kiosk und der Nintendo für das teure Kind nun billiger werden oder nicht: es ist egal.Es ist egal, weil es für das Geldsystem egal ist.Um es kurz zu machen: solange die (staatlich kontrollierte) Währung Chinas Yuan nicht substantiell aufgewertet wird – gegenüber den von den Banken kontrollierten Währungen der Zonen Dollar, Euro, britisches Pfund, Yen, usw – haben die Staaten in diesen Währungszonen nur zwei Möglichkeiten:Nr1.: Die Staaten reissen den Banken das Geldschöpfungsmonopol aus den Klauen, schaffen eine Monetative bzw Geldschöpfung durch die öffentliche Hand, streichen durch ein “Moratorium” (ein bürgerliches Wort für Enteignung) den Banken die staatlichen Schulden (mit denen diese geldtheoretisch drei-, vierhundert Jahre lebenspraktische Zwangsarbeit von den Bewohnern dieser Währungszonen einfordern könnten) und kurbeln die Binnenwirtschaft an indem sie Mindestlöhne schaffen bzw radikal erhöhen.Nr.2: Die Staaten lösen sich auf. Sie verschwinden einfach, verlieren jegliche Gestaltungskraft, verlieren ihre Substanz und werden letztlich unter Finanzkräften aufgeteilt und günstig aufgekauft.Verschwinden tun damit sämtliche Rechte und demokratischen Gestaltungsmöglichkeiten der ehemaligen Staatsbürger dieser Staaten. Doch mitnichten verschwindet die Kontrolle über sie – ganz im Gegenteil.Die Staatsbürger werden zu Sklaven eines staatsautoritären Blocksystems mit finanzlibertärer Struktur und willkürlichem Geldsystem.Den Weltfinanzkrieg gegen die staatlich kontrollierte Yuanzone China können die Zonen der Währungen Dollar, Euro, Yen, britisches Pfund, kanadischer Dollar, Yen, usw, nicht mehr gewinnen, da ihr Prinzip des kapitalistischen Währungssystems (Schöpfungsmonopol des Kapitals durch das Kapital) dem staatlich kontrollierten Monetärsystem Chinas schlicht unterlegen ist. Einen weiterer Vorteil Chinas (von oben aus der Sicht einer profitierenden feudalen Schicht betrachtet) sind die minimalen Löhne der Arbeitenden, sowie die autoritären, brutalen Möglichkeiten die Arbeitenden und die Bevölkerung insgesamt unter Kontrolle zu halten.Im “Westen” nun würde die Übernahme einer staatlichen Kontrolle über das kapitalistische Geldsystem – im Rahmen eines demokratischen Staates – ganz unweigerlich zu einem gesellschaftlichen Absturz und Machtverlust der feudalen Schichten führen, die bisher über die Banken, sowie die assoziierten Industrien und Handelskammern, in aller Ruhe die Gesellschaft ausplündern konnten. Damit aber nun die feudalen Schichten des “Westens” im Zuge eines unvermeidbaren wirtschaftlichen Niederganges nicht sich selbst abschaffen oder ihrer Abschaffung tatenlos zusehen müssen, wollen sie nicht etwa das chinesische Modell einer Kontrolle des Kapitals übernehmen, sondern vielmehr dessen autoritäres, feudales Gesellschafts- Wirtschafts- und Staatsmodell: eine riesige arbeitende Kaste von Unterprivilegierten, über der sich ein sorgsam austariertes System von Hierachie und Ständen pyramidal auftürmt, an dessen Spitze sich eine feudale Schicht an der Macht hält.Unser Staat, der namens Großbritannien, sowie alle anderen Staaten Europas sind gerade dabei vernichtet zu werden. Ersetzt werden sollen sie durch die neue kapitalistische Sowjetunion “Europäische Union”, in dessem staatsautoritären politischen System und weiter durch die Banken kontrolliertem kapitalistischem Geldsystem die feudalen Schichten der Völker Europas dann endlich zusammen verprassen, was ihnen nicht gehört.Wie sich Dollarzone (USA) und Yenzone (Japan) entwickeln, ist unklar. Aber es läuft seit Jahren, unter dem Nebel weltweiter Kriege und Attentate, auf ähnliches wie in Europa hinaus: autoritäre politische Systeme zur Stabilisierung (privat)kapitalistischer Geld- und Währungsysteme, unter denen sich der Staat selbst langsam auflöst und als reiner Kontrollmechanismus Teil einer neuen Epoche des Feudalismus wird.Eine weitere Option ist, die Trümmerteile der ehemaligen Staaten in Orwellsche Blöcke neu zusammen zu setzen, wie in der mittlerweile durch die “Mittelmeerunion” trikontinental angebundenen “Europäischen Union”, in der “Nordamerika Union“, oder anschliessend in der “Abendlandunion zwischen Europa und den USA” (”Union occidentale entre l’Europe et les États-Unis”) (2), die in Frankreich der Gaullist Edouard Balladur Anfang 2008 in einem 120-seitigen Strategie-Entwurf vorschlug (4.März 2008, Von der Mittelmeerunion zur Abendlandunion). Der französische Wikipedia-Vermerk spricht ganz offen aus, in welchem Kontext dieser strategische Plan der Entwicklung einer “Transatlantischen Union” seit 1990 zu sehen ist: im Rahmen einer “Neuen Weltordnung” nach dem Untergang der Sowjetunion.Alle diese im “Westen” verfolgten Konzepte elitärer Kreise verfolgten immer nur ein einziges Ziel: die eigenen feudalen Schichten an der Macht zu halten und eine Änderung des eigenen kapitalistischen Geldsystems – etwa durch die Bildung neuer Parteien, die Entstehung sozialer Bewegungen und anschliessend demokratisch erwirkte Gesetzesvorhaben – um jeden Preis zu verhindern.Immer wieder gab man sich in den alten feudalen Strukturen Europas, Amerikas und Teilen Asiens der Illusion hin, das eigene Willkürprinzip im Geldsystem durch ein verschäftes Willkürprinzip im politischen System stabilisieren zu können, um so die Kontrolle über die Bevölkerungen der eigenen Einflußgebiete zu behalten.Dafür setzte man Lügen zuhauf in die Welt, beschwor imaginäre Gefahren, hetzte Bevölkerungsteile gegeneinander, gefährdete das friedliche Zusammenleben der Völker, diffamierte Demokratie und Verfassungs als “nicht mehr zeitgemäß”, schwärmte vom Ausbeutungsmodell China als “wettbewerbsfähig” und predigte die Assimilation dieses neuen Traummodells von Feudalismus. Gleichzeitig verschwieg man die Zusammenhänge des Geldsystems, die Unterlegenheit des eigenen Währungs- und Kapitalsytems, versuchte dagegen Macht und Profit für die Ausbeutung der feudalen Kreise um jeden Preis zu erhalten und jeden Versuch einer demokratischen Gesellschaftsreform mit allen Mitteln zu unterdrücken.In Deutschland zielte man darauf, die Bundeswehr gegenüber dem chinesischen Militär beim Einsatz im Inneren “wettbewerbsfähig” zu machen (entsprechende Versuche von Verfassungsänderungen scheiterten allerdings mehrfach im Ansatz). Gleichzeitig liess man in aller Ruhe den eigenen Freunden in den Konzernetagen den Firmensitz in Deutschland und die neuen Fabriken in China, damit sie dort für Sklavenlöhne aus menschlicher Schöpfungskraft herausgepresste Waren billig produzieren und in Deutschland teuer verkaufen konnten, um sich dann in die Talkshows zu setzen und ihnen zu erklären, dass man nun die Löhne der noch nicht Arbeitslosen radikal kürzen müsse, um den “Standort Deutschland” wieder “wettbewerbsfähig” zu machen, aber Steuern zu bezahlen für die globalisierten Konzerne der “deutschen Wirtschaft” überhaupt nicht in die Tüte käme. (Beifall blödes Pack, Schnitt, Werbepause)Das ist die “Neue Weltordnung”, die “New World Order” (NWO), welche die feudalen Kreise und ihre Kräfte in Amerika und Europa propagieren: Die freiwillige Auflösung der Staaten in einen neuen Feudalismus – oder die “Chinesische Lösung”.Von Daniel Neun – Radio Utopie

  26. STERJO

    auch ich schließe mich im vollsten bewußtsein der übereinstimmung den beiden vorrednern jürgen elsässer und ribi an: KOSOVO IS SERBIA !!!!

  27. http://www.jungewelt.de/2010/07-17/025.php

    17.07.2010 / Kapital & Arbeit / Seite 9Inhalt

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    Krise als Dauerzustand
    Mit statistischen Tricks wird die Arbeitslosigkeit in den USA kleingerechnet. Keine Erholung der Wirtschaft in Sicht
    Von Rainer Rupp

    Jobcenter in Dayton, Ohio
    Foto: AP
    In den USA ist die Zahl der Beschäftigten im Juni zum ersten Mal in diesem Jahr wieder zurückgegangen. Unter anderem verloren 225000 Menschen, die vorübergehend für die große Volksbefragung eingestellt worden waren, ihren Broterwerb. Die Unzufriedenheit der US-Amerikaner mit Präsident Barack Obama als Krisenmanager wächst ständig, zumal seine Maßnahmen zur Stimulierung der Konjunktur, wie das 787 Milliarden Dollar umfassende staatliche Ausgabenpaket und diverse Steuererleichterungen, weitgehend verpufft sind. Nach neuesten Umfragen sind nur noch vier von zehn US-Bürgern damit zufrieden, wie Obama seinen Job macht.
    Kein Aufschwung
    Für ein neues Konjunkturpaket fehlt im US-Kongreß der politische Wille, und die Notenbank Fed ist mit ihrem Latein ebenfalls am Ende. Seit Beginn der Krise hält sie die Leitzinssätze bei null Prozent. Zusätzlich hat sie weit über eine Billion Dollar in das Bankensystem gepumpt, ohne daß damit die Wirtschaft angekurbelt wurde. Ein selbsttragender Aufschwung, also die Steigerung von Produktion, erbrachten Dienstleistungen, Export und Konsum, ist weit und breit nicht in Sicht. So wird die Aufgabe, die sich Obama gestellt hat, faktisch unlösbar. Über 15 Millionen offiziell registrierte Arbeitslose müßten wieder in Lohn und Brot gebracht werden. Mehr als die Hälfte davon hat den Job durch die Krise verloren. Zugleich strömen jeden Monat 125000 Menschen zusätzlich auf den Arbeitsmarkt, was primär der demographischen Entwicklung geschuldet ist. Aufgrund der »Reformen« der statistischen Erfassungsmethoden werden die wenigsten von ihnen jedoch in der offiziellen Arbeitslosenstatistik auftauchen

    Trotz der anhaltenden Vernichtung von Arbeitsplätzen ist die offizielle US-Arbeitslosenrate im Juni im Vergleich zum Vormonat auf wundersame Weise von 9,7 auf 9,5 Prozent gesunken, was Obama gegenüber der Öffentlichkeit sogleich als »großen Fortschritt« zu verkaufen suchte. Doch schon ein oberflächlicher Blick in die Zahlenwerke zeigt, daß hier mit statistischen Tricks gearbeitet wurde, um die Mär von der wirtschaftlichen Erholung nicht zu konterkarieren.

    Der Rückgang der offiziellen Arbeitslosenquote im Juni war fast ausschließlich der Tatsache geschuldet, daß – wie es im offiziellen Sprachgebrauch heißt – in den vergangenen Monaten fast zwei Millionen Amerikaner »die Erwerbsbevölkerung verlassen haben«. Das will heißen, daß sie es nach manchmal 250 erfolgslosen Bewerbungen schlichtweg aufgegeben haben, sich beim Amt weiter als arbeitsuchend zu melden, oder aus anderen Gründen aus der Statistik gefallen. Letztere ist im Laufe der Jahre immer wieder »reformiert« worden, um das wirkliche Ausmaß der Erwerbslosigkeit zu vertuschen.

    Fündig wird man allerdings in der sogenannten U-6-Tabelle des US-Arbeitsministeriums, Demnach sind derzeit 26 Millionen US-Bürger erwerbslos, was einer Quote von knapp 17 Prozent entspricht. Aufschlußreich ist auch die Zahl der wöchentlichen durchschnittlichen Arbeitsstunden, die im Juni auf 34,1 Stunden gefallen ist. Das heißt, daß ein großer Teil der Beschäftigten nur Teilzeitjobs hat, die in der Regel schlechter bezahlt sind als Vollzeitstellen. Zugleich belegen andere Untersuchungen, daß die im Zuge der Konjunkturpakete geschaffenen neuen Jobs erheblich niedriger entlohnt werden als die, die durch die Krise vernichtet wurden. So ergibt sich ein enormer Kaufkraftverlust für große Teile der Bevölkerung, was – zusammen mit dem starken Wertverfall von Immobilien – einer nachhaltigen Erhöhung der privaten Nachfrage entgegensteht. Letztere aber ist für eine selbsttragende wirtschaftliche Erholung überaus wichtig.
    Enormer Jobbedarf
    Vor dem Ausbruch der Krise betrug die offizielle Erwerbslosenquote 4,7 Prozent. Um diese Marke wieder zu erreichen, müßten in den kommenden fünf Jahren Monat für Monat 250000 neue Jobs geschaffen werden, davon die eine Hälfte für auf den Arbeitsmarkt nachrückende Jahrgänge und die andere für die im Zuge der Krise Entlassenen. Am Mittwoch hat die US-Notenbank allerdings eingeräumt, daß sich die Wirtschaft in den nächsten fünf Jahren nur sehr zaghaft erholen wird, was ein derartiges Jobwunder in das Reich der Utopie verweist.

    Die US-Kongreßabgeordneten, mehrheitlich Millionäre, haben jüngst ohne mit der Wimper zu zucken wieder zusätzliche Gelder für den bereits 300 Milliarden Dollar teuren Krieg in Afghanistan bewilligt. Und faktisch zeitgleich eine Verlängerung der Hilfe für Langzeitarbeitslose gestrichen. Diese verlieren dann auch ihren Krankenversicherungsschutz. Davon sind zwei Millionen Arbeiter betroffen. Sobald deren wenige Ersparnisse – soweit überhaupt vorhanden – aufgebraucht sind, drohen ihnen und ihren Familien Suppenküche und Obdachlosigkeit.




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