Elsässer/Erne: Erfolg bei Chavez

Venezolanisches Informationsministerium über unser Buch “Erfolgsmodell Schweiz”

Hoch die inter-nationale Solidarität: Das Informationsministerium der “bolivarischen” Regierung Venezualeas unter Hugo Chavez bringt einen sehr freundlichen Artikel über das Buch von Jürgen Elsässer/Matthias Erne “ERFOLGSMODELL SCHWEIZ. Direkte Demokratie, selbstbestimmte Steuern, Neutralität”. Offensichtlich gefällt den Genossen, dass die Schweiz, obgleich nicht unbedingt auf dem sozialistischen Weg wie Venezuela, sich von NATO und EU fernhält und seinen eigenen Weg geht. Von mir wird der Satz zitiert, dass der Hauptwiderspruch in unserer Epoche nicht mehr zwischen Kapitalismus und Sozialismus besteht, sondern zwischen “demokratischen Nationalstaaten und undemokratischen Imperien”. Entsprechend heißt der Titel des Beitrages: “Republik gegen Imperium”. Und am Schluss mein Slogan: “Eidgenossen aller Länder, vereinigt Euch!” (Buchbestellung auch über info@juergen-elsaesser.de)

Originalartikel von der Website des Informationsministeriums Venezuelas:

República contra imperio

Embajador de Suiza en Caracas destaca similitud entre las constituciones de Venezuela y Suiza
La Red Voltaire, presidida por Thierry Meissan, reseña el lanzamiento del libro de Elsasser/Erne titulado “Suiza, un modelo eficaz. Democracia directa, impuestos establecidos por los ciudadanos, neutralidad” (Erfolgsmodell Schweiz: Direkte Demokratie, selbstbestimmte Steuern, Neutralität), allí se destaca la afirmación que hiciera el embajador suizo en Venezuela, quien subrayó que la Constitución Bolivariana es similar a la llamada democracia directa que practica la Confederación Helvética.El portal publica textualmente: “La pequeña Suiza, país en el centro de Europa no quiere de la Unión Europea ni de la OTAN. La Confederación Helvética reúne ciudadanos de varios pueblos y practica una democracia llamada directa, es decir que son los ciudadanos los que votan y deciden de todo. El embajador suizo en Caracas contaba que Venezuela tiene la constitución que más se le asemeja, fruto de la cooperación jurídica entre ambos países. Este modelo molesta mucho a los grandes bloques estatales como la Unión Europea, donde el rol del ciudadano debe resumirse a votar una vez cada cinco años para elegir algo que ellos no controlan ni determinan: un nuevo presidente. En Suiza no hay presidente, sólo tiene un rol protocolar”.

En la nota, desarrollada por el periodista alemán Jürgen Elsässer, subraya que la disyuntiva entre “socialismo o capitalismo” ha dejado de ser el problema fundamental, ya que ahora la que se plantea es entre “república democrática o imperio antidemocrático”. Mientras que Suiza es un modelo de república democrática, la Unión Europea tiende cada vez más a convertirse en un imperio no democrático.

Al mismo tiempo resaltan los puntos comunes existentes en la actualidad entre Prusia y Suiza, con un modelo opuesto al capitalismo anglosajón que se está imponiendo hoy en día. De igual manera, la reseña destaca la recuperación de la soberanía monetaria de países como Grecia, en el marco de una posible segunda asociación económica paralela a la Unión Europea, derivada de la alianza con países neutrales como Suiza y Noruega, donde la consigna de cierre fue: “Confederados de todos los países, ¡uníos!”.

Prensa MinCI

  1. Nett. Leider verstehen hier nicht alle Spanisch, so auch ich nicht, aber ich nehms Ihnen mal ab ;-)

  2. Die Schweiz mit ihrem dezentralen politischen System mit starken Kommunen und Regionen ist ein Vorbild für die Welt!

    Ähnlich Kanada mit seinem Sozial-, Gesundheits- und Banken-System und die Sozialsysteme der skandinavischen Länder!

    http://www.fromthewilderness.com

    http://www.zeit-fragen.ch

    http://www.berndsenf.de

  3. schnehen

    Übersetzung des span. Textes:

    Republik vers. Imperium

    Der Botschafter der Schweiz in Caracas stellt die Ähnlichkeit zwischen den Verfassungen Venezuelas und der Schweiz heraus.

    “Der Rote Voltaire” unter der Federführung von Thierry Meissan bespricht das Erscheinen des Buches von Elsässer/Erne unter dem Titel ‘Die Schweiz – ein Erfolgsmodell. Direkte Demokratie, selbstbestimmte Steuern, Neutralität’. Dort wird die Bemerkung, die der Botschafter der Schweiz in Venezuela machte, hervorgehoben, dass die Bolivarische Verfassung der sog. direkten Demokratie ähnelt, die die Schweizer Eidgenossenschaft praktiziert. In dem Portal heißt es wörtlich:

    ‘Die kleine Schweiz ist ein Land im Zentrum Europas, das weder die EU noch die Nato will. Die Schweizer Eidgenossenschaft vereinigt Bürger aus verschiedenen Völkern und praktiziert eine sog. direkte Demokratie, d.h., dass es hier die Bürger sind, die zu wählen und über alles zu entscheiden haben.
    Der Schweizer Botschafter in Caracas schätzt ein, dass Venezuela diejenige Verfassung besitzt, die dem am nähesten kommt und ein Produkt der Zusammenarbeit auf staatsrechtlichem Gebiet zwischen beiden Staaten ist. Dieses Modell ist den großen Blöcken wie der EU ein Dorn im Auge, wo die Rolle des Bürgers sich darauf beschränkt, einmal alle fünf Jahre etwas zu wählen, das sie weder kontrollieren noch bestimmen können: einen neuen Präsidenten. In der Schweiz gibt es keinen Präsidenten, d.h. er hat hier nur eine protokollarische Funktion.’

    In dem Kommentar des deutschen Journalisten Jürgen Elsässer wird unterstrichen, dass die Alternative ‘Sozialismus oder Kapitalismus’ nicht mehr das grundlegende Problem ist, weil es heutzutage um die Alternative ‘demokratische Republik oder antidemokratisches Imperium’ geht. Während die Schweiz ein Modell für eine demokratische Republik ist, bewegt sich die EU immer stärker in Richtung undemokratisches Imperium.

    Gleichzeitig treten heute Berührungspunkte zwischen Preußen und der Schweiz hervor in einem Modell, das dem angelsächsischen Kapitalismus, der heutzutage vorherrschend ist, entgegensteht. Gleichzeitig wird in der Rezension hervorgehoben, dass die monetäre Autonomie von Ländern wie Griechenland im Rahmen eines möglichen wirtschaftlichen Zusammenschlusses parallel zur EU in einer Allianz von neutralen Ländern wie der Schweiz oder Norwegen, wieder hergestellt werden könnte, in der der Schlachtruf lauten würde:
    ‘Eidgenossen aller Länder, vereinigt Euch!’

  4. juergenelsaesser

    Schnehen, vielen Dank für den Übersetzungs-Service!!!

  5. schnehen

    @JE

    Gern

  6. me.

    Ach geht’s meinen Augen gut wenn ich das lese. Ich freue mich von Herzen mit. Auch ein herzliches danke an schnehen………

    “Viva la clase obrera, viva los campesinos, viva la patria!”

  7. arcos

    Ein grosser Erfolg, ganz klar.
    Venezuela ist wahrscheinlich das wirtschaftlich wichtigste Land für die USA in Südamerika. Denn rund 25% allen importierten Erdöls der USA kommt aus diesem Land, Tendenz steigend. Denn Mexicos Offshore Felder Output sink seit Jahren um rund 25%. Soll heissen, dass Mexiko innert 4 Jahren selbst Erdöl importieren muss, um die steigende Nachfrage zu befriedigen. Das wird ein Todesstoss gegen die USA. Und noch wichtiger werden die Importe aus Venezuela.. Aber auch die sinken. Leider.

  8. mathias

    Köhler-Interview über den Einsatz in Afghanistan

  9. @schnehen: Vielen Dank für die Übersetzung….Sie scheinen ja echt ein Universalgenie zu sein!

  10. @m.e.:

    Da das offtopic ist und ich Ärger mit dem Hausmeister vermeiden will, will ich dazu nichts weiter sagen, nur mich herzlich für den Link bedanken :-)

  11. Bitte an den Hausmeister:
    Leider falscher Thread, könnten Sies bitte verschieben wenns geht. Mein letzter Beitrag gehört zu “FDP-Dissident”.

  12. Kreuzweis

    Könnte es sein, daß Chavez von Prinzip her ein Nationalsozialist ist?

  13. juergenelsaesser

    Kreuzweis: Wenn Sie ihn das fragen, würde er Ihnen sagen, dass Sie ihn kreuzweis können. Sind Sie ballaballa? Bitte antworten Sie NICHT auf diese Replik, sondern bemühen Sie sich, künftig einen guten Eindruck auf mich zu machen. Oder könnte es sein, dass Sie “vom Prinzip her” ein Nationalsozialist oder ein antideutscher Provo sind?

  14. schnehen

    @Kreuzweis

    ‘Jümmer de, de so saudumm frogt’ – plattdeutsches Sprichwort: Der, der so s…d. fragt, ist es immer selbst.




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