Jetzt Widerstand: Veranstaltung “Kommt das Ende des Euro? Wie retten wir unser Geld” am 14. Mai (morgen!), 20 Uhr, Russisches Haus, Berlin, Friedrichstr. 176
Die Trilaterale Kommission ist neben der Bilderberger Konferenz eines der zentralen, aber informellen Absprachegremien der Geld- und Machtelite auf diesem Planeten. Berichte über ihre Konferenzen und Ziele stehen selten in den Mainstream-Medien, sondern werden im Cyberspace-Samisdat publiziert, wo sie sich dann nolens volens mit UFO- oder Illuminati-Stories mischen und an Seriosität verlieren.
Nun ist ein seltener Glücksfall eingetreten: In der Mittwochsausgabe der Frankfurter Allgemeinen (FAZ) wird vom Treffen der Trilateralen Kommission letzte Woche in Dublin berichtet.
Wer die weichgespülten Formulierungen in der FAZ durchschaut und den Faktenkern erfasst, macht eine schockierende Entdeckung: Es ist tatsächlich so, wie die bösen “Verschwörungstheoretiker” immer sagen. Die informelle Trilaterale Kommission gibt die Vorgaben, die dann von den formalen politischen Strukturen, in diesem Fall der EU-Kommission, umgesetzt werden. So wurde – siehe unten – in Dublin postuliert, man bräuche in der EU “mehr Integration” und “Vertiefung”, eine “lose Konföderation” reiche nicht mehr aus. Das ist zunächst nur unverständlich, denn spätestens seit dem Lissabonner Vertrag ist die EU keine “lose Konföderation” von Nationalstaaten mehr, sondern hat diese sehr weitghend entmachtet. Was will man also noch mehr? Schlauer ist man, seit EU-Kommissar Olli Rehn vorgestern die “trilateralen” Vorgaben konkret machte: Als Lehre aus der Griechenland-Krise sollen die EU-Mitgliedstaaten ihre Haushalte künftig von der Brüsseler Kommission vorab genehmigen lassen! Damit verlieren die nationalen Parlamente ihr “Königsrecht”, nämlich das Recht auf souveräne Entscheidung über ihr Steueraufkommen. Ohne eigene Geldmittel kann aber ein Staat keine Politik mehr machen und hört auf, als Staat zu existieren. Wenn sich die Trilaterale Kommission und Olli Rehn durchsetzen, wird Deutschland kein Staat mehr sein, sondern nur noch eine geografische Bezeichnung wie “Sauerland” oder “Odenwald”. Alle Macht läge bei den niemals gewählten EU-Kommissaren. Das ist de facto eine EUdSSR, aber nicht auf sozialistischer, sondern auf finanzkapitalistischer Grundlage!
Dagegen ist Widerstand erste Bürgerpflicht! Was tun wir gegen die EURO-Finanzdiktatur, die alle Europäer zu Sklaven der großen Privatbanken machen wird? Im allgemeinen finden sich scho Antworten in meinen COMPACT-Band “GEGEN FINANZDIKTATUR” (104 Seiten, 7.50 Euro, Bestellung auch bei info@juergen-elsaesser.de). Konkret soll es am morgigen Freitag auf der Volksinitiative-Veranstaltung “Kommt das Ende des Euro? Wie retten wir unser Geld” im Russischen Haus zu Berlin (Friedrichstr. 176) werden. Neben mir referieren Klaus Blessing, der frühere Finanzstaatssekretär der DDR, und Peter Feist.
So, nun folgt ein Auszug aus dem FAZ-Artikel vom gestrigen Mittwoch:
So sagte jetzt auf der Jahrestagung der Trilateralen Kommission in Dublin der frühere EU-Wettbewerbskommissar und ehemalige WTO-Direktor Peter Sutherland, die „Antwort auf die Krise heißt mehr Integration und eine Föderalisierung der Finanzpolitik“. Das Plädoyer für eine „Vertiefung“ der Europäischen Union im Allgemeinen und der Euro-Zone im Besonderen war ein Spiegelbild seiner Vermutung, dass ein Scheitern des Euro verheerende Konsequenzen hätte. So wie es auch die führenden Leute der EU-Kommission sehen: Der Euro werde verteidigt, koste es, was es wolle.
Auffallenderweise erhielt Sutherland Unterstützung von dem früheren amerikanischen Notenbankchef Paul Volcker. Die Europäer, so riet der Ratgeber des Präsidenten Obama, sollten die Euro-Krise zum Anlass nehmen, die um den Euro herum gebaute Einheit zu stärken und die „Regierungsstrukturen“ zu verbessern. Der Rat war pragmatisch gemeint, nicht „eurotheologisch“ begründet. Aber es war offensichtlich, dass Volcker die „lose Konföderation“ der Gegenwart für stärkungsbedürftig hielt. Dass Präsident Obama am vergangenen Wochenende in Gesprächen mit Bundeskanzlerin Merkel und dem französischen Präsidenten Sarkozy die Europäer zu entschlossenem Handeln aufforderte, damit die Märkte wieder Vertrauen fassen könnten, passte zu Volckers Version der „Lessons learned“. Obamas Intervention trug Züge einer Panikattacke: wegen der Sorge, die Krise könne auf andere Länder überschwappen; dass er damit – auch – amerikanische Interessen verfolgte, versteht sich von selbst.
(Ende FAZ-Auszug)









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Die Schock-Strategie für Europa: Wie im Buch von Naomi Klein beschrieben.
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