Griechen-Krise: “Der Euro ist schuld!”

Euro-Wackelpartie forciert Brüche in der Bundesregierung und im Kapital. Nur ein Austritt aus dem Euro öffnet einen Ausweg. Von Jürgen Elsässer

Diese Krise wird den Wahlausgang in NRW beeinflussen, sie wird uns das ganze Jahr über  beschäftigen – und sie könnte zu ernsthaften Brüchen im Parteiensystem führen.  Nein, es geht nicht um die Griechenland-Krise, sondern um die dahinterstehende Euro-Krise. Mit der Gemeinschaftswährung steht und fällt die Unterordnung unseres Kontinents unter die Wall Street und die City of London. Denn in Brüssel und in der EZB sitzen die Türöffner und Laufburschen des internationalen Finanzkapitals.

Geht Griechenland aus dem Euro heraus, wäre das der größte Rückschlag für den internationalen Money Trust seit Anno Schnee. Aber Griechenland muss raus, wenn es jetzt kein Geld bekommt – eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Geld gibt es prinzipiell aus zwei Richtungen: Entweder von uns Steuerzahlern, das ist das Hilfspaket von EU/IWF, das Mutti Angie abgenickt hat. Oder, indem die Banken großteils auf ihre Forderungen gegenüber Griechenland verzichten – im Fachausdruck “Umschuldung” genannt. Sensationeller Weise forderte die FAZ auf Seite 1 am Montag genau dies. Dies beweist, wie tief die Widersprüche in der politischen Klasse geworden sind. (Zitat FAZ Beginn)

Seit 1945 sind mehrere hundert staatliche Umschuldungen abgewickelt worden. Das dazu nötige Wissen ist vorhanden. Doch in der Ablehnung einer Umschuldung Griechenlands sind sich Politik und Finanzkapital auf unglückselige Weise einig. Die europäischen Staatenlenker fürchten um einen Ansehensverlust, wenn ein Mitglied der Währungsunion offiziell insolvent würde. Dieser Ansehensverlust ist aber längst eingetreten. Die glühendsten Anhänger eines Transfers von Steuergeldern nach Athen finden sich aber an den Finanzmärkten — also unter jenen, die hoffen, damit ungeschoren aus dem Debakel herauszukommen.

Die Verantwortung für die großzügige Kreditvergabe an Griechenland tragen jedoch die Gläubiger. Sie müssen daher die finanziellen Lasten tragen. Ihre Drohung, mit einer Umschuldung werde das Finanzsystem zusammenbrechen, dient der Panikmache. Dafür ist Griechenland nämlich zu klein. Sollten einzelne Banken in Not geraten, müssten sie abgewickelt oder vom Staat stabilisiert werden. Das wäre für die Steuerzahler immer noch günstiger als Transfers nach Griechenland. (Zitat FAZ Ende)

Sensatonell auch, wie stark die Unterstützung für einen Austritt Griechenlands aus dem Euro ist. Das will die CSU, das will der sächsische Ministerpräsident Tillich (CDU) – und das will natürlich Vaclav Klaus, dervtschechische Präsident. Auszug aus der FAZ vom morgigen Mittwoch:

(Zitat Anfang)Klaus sagte, die wirkliche Ursache der Griechenland-Krise liege nicht in der Wirtschaftspolitik Athens. Es sei „der Euro, der diese Tragödie bewirkt“. Ohne ihn könnte Griechenland die Krise mit einer Abwertung seiner Währung um etwa 40 Prozent bewältigen. Das aber sei nicht mehr möglich. „Dann gibt es nur noch eine Lösung, nämlich den Transfer von Steuergeldern aus anderen Ländern der Währungsunion.“ Dagegen aber „muss es Widerstand geben“. „Warum sollten die deutschen Steuerzahler Griechenland subventionieren?“, fragte Klaus. (Zitat FAZ Ende)

Wenn ein relevanter Teil, und sei es eine Minderheit, der politischen Eliten in Europa sich vom Euro-Wahn verabschieden, werden die Verhältnisse auf dem Kontinent ins Tanzen kommen. Ist das möglich? Was ist zu tun?

Dies soll diskutiert werden am 14. Mai (Freitag), wenn ich im Rahmen einer COMPACT-Buchpremiere zum Thema “Zerbricht der Euro? Wie retten wir unser Geld?” referieren werde (20 Uhr; Russisches Haus, Berlin, Friedrichstraße 176-179). Freunde der Volksinitiative und alle anderen Interessierten sind herzlich eingeladen.



  1. Klaus Landfried

    Der Euro hatte eine politische Hoffnung zur Basis. Mit den Worten von Helmut Kohl: Der Euro verhindert neue Kriege in Europa. Das war eine gute Idee. Aber die ihr zugrunde liegenden ökonomischen Annahmen haben schon seit mehr als 7 Jahren nicht mehr getragen. Wenn harte Arbeit und schmale Entlohnung in einen Wettbewerb gezwungen werden mit weniger harter Arbeit und großzügigen (d.h. über Kredite finanzierten) Löhnen und jeder Menge Zusatzleistungen, kann dies nicht gut gehen. Weder in Griechenland noch in Portugal. Und die Finanzhaie haben natürlich ihre Geschäfte mit den Differenzen gemacht und mit den staatlich verbürgten, aber nicht solide hinterlegten Kreditblasen.

    Was tun? Ja, GR muss raus aus dem Euro (die neuen Drachmen sind ja ebenso schon gedruckt wie die neue Deutsche Mark, die uns dann für rund die Hälfte ihres alten Wertes angedient werden wird). Ob das politisch geht, ohne dass die vor Angst (wegen des längst eingetretenen Gesichtsverlustes) roten Gesichter der ökonomischen Dilettanten an der Spitze blass werden, weiß noch keiner. Aber nicht nur in NRW wird gewählt. Auch in GB. Und dort steht auch eine Währungsreform ins Haus. Alles, was nötig ist, haben Sie, Meister Elsässer ja gesagt. Übrigens auch Hans Werner Sinn aus München, der aber wegen seiner realistischen Sicht auf die Klima-Hysteriker nicht mehr gern gesehen u nd gehört wird in Berlin.
    Würde Mutter Angela hier die Reissleine ziehen und – mit Hinweis auf die erfolgreiche Umschuldung Russlands vor rund 9 Jahren – den Freunden in Hellas ein “ochi” (nein) zurufen, sie könnte wieder Respekt (und Stimmen) gewinnen.

  2. schnehen

    Griechenland muss raus aus dem Euro und wieder seine alte Währung einführen. Jeder vernünftige Mensch befürwortet das. Die Gründe wurden schon genannt.

    Nur: Auf welche Kräfte, die das wollen, soll man sich stützen?

    Soll man davon träumen, dass ein Herr Tillich oder ein Teil der CSU, also ein kleiner Teil der herrschenden Elite, das durchsetzt oder soll man sich auf die Kräfte, die in Griechenland selbst am Werk sind, stützen?

    Nur die Griechen selbst, die griechische Volksbewegung, die griechischen Gewerkschaften, die Volkskräfte, die auf der Straße kämpfen gegen ihre eigene Regierung, die sich Brüssel und Merkel unterordnet, können dies durchsetzen!

    Jedes Schielen nach irgendwelchen rechten Kräften, die mit dem Blick auf Wählerstimmen auch mal was Volksnahes sagen, sei es ein Herr Mixa, wenn er als Militärbischof (!) auch mal ein Sprüchlein gegen den Afghanistankrieg sagt, sei es ein Herr Tillich oder vielleicht sogar ein Herr Wulf, bereitet Augenschmerzen, schadet nicht nur der eigenen okularen Gesundheit, sondern ist politisch auch völlig falsch. Es gilt, die realen Bewegungen zu unterstützen, die zum Beispiel in Griechenland selbst gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf das normale Volk eintreten, zum Generalstreik aufrufen und sich durch Massendemonstrationen Verhör verschaffen.

    Von dieser Bewegung muss hier die Rede sein!

    Darüber wird man in der FAZ, dem Sprachrohr des Groß-und Finanzkapitals, wenig zu lesen finden, dafür umso mehr in der Jungen Welt, die fast ständig über diese mächtige Volksbewegung berichtet und an eben dieser Bewegung sollten wir uns orientieren. Das wäre Aufgabe einer Volksinitiative im wohlverstandenen Sinne!

    Wer den Kontakt zur Basis verliert, verliert über kurz oder lang auch die Kraft, um etwas zu bewirken. Die VI muss basisnah werden, nicht elitennah!

  3. juergenelsaesser

    schnehen: Habe aus Griechenland noch von keiner Kraft gehört, die den Austritt aus dem Euro fordert, weder in jW noch sonstwo. Sie? Das wären WIRKLICH interessante Partner für uns.

  4. Pirx

    Aus den Nachdenkseiten 28.04.2010:

    “Seitdem Griechenland in Finanznot geraten ist, erreichen die griechische Botschaft in Berlin etliche beleidigende E-Mails. “Abzocker” oder “Raus aus der EU” etwa steht darin. Viele Absender reagieren nach Botschaftsangaben direkt auf die aggressive Berichterstattung der Boulevard-Presse und anderer Magazine, die Stimmung gegen die griechischen “Betrüger” machen. Die Bild-Zeitung – titelt “Warum zahlen wir den Griechen ihre Luxus-Renten?” In einer anderen Ausgabe zeigt das Blatt die “Pleite-Griechen” feiernd in Athens Partyviertel. Fazit der Bild: “von Krise keine Spur”.
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=5332

    Warum ertattet die Linke nicht endlich Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen “Bild”?

  5. ribi

    bei jedem ereignis stellt sich doch erstmal die frage: wem nützt dies! fatima hat die widersprüche doch mal aus ihrem blog zitiert! griechenland ist anachisch und wild wie ein wildpferd- passt nicht jedem! merkel und co mit ihrem sparfaschismus haben sie grichenland eine todespille hingelegt! eine zerstörerische deflation würde das land zerreissen, die selben volkswirte, die nicht eine sekunde was von der finanzkrise vorhersahen, sollen jetzt die lehrmeisterr sein? ein schweizer bankier sagte mal sinngemäß, ein land, welches seine währungshoheit aufgibt, ist verloren- mehr recht kann man nicht haben!die griechen können sich wehren, sie haben ein recht auf den generalstreik- in deutschland, wo man meint, untertanengeist sei seriös, gibt es dies nicht!

  6. http://www.egon-w-kreutzer.de/

    aus den letzten sieben Tagen

    28. April 2010

    08.30 Uhr Schon wieder mal was “alternativlos”

    Diesmal durfte Stefan Mappus, Ministerpräsident Baden-Württembergs, das Dummdödel-Wort in den Mund nehmen und erklären, die geplanten Finanzhilfen für Griechenland seien alternativlos, die Kritik am Hilfspaket jedoch vom emotionalen Standpunkt her verständlich. Das ist hanebüchener, aus Arroganz und Ignoranz zusammengerührter Unsinn.

    Es gibt auf dieser Welt kaum etwas, das wirklich ohne Alternative ist. Wer für ein Problem nicht mindestens drei einigermaßen gleichwertige Lösungsmöglichkeiten findet, hat nicht nachgedacht, ob aus Faulheit oder Unvermögen sei dahingestellt.

    Um die Lösungsmöglichkeiten jedoch finden zu können, ist es unumgänglich, das Problem erst einmal lösungsorientiert zu formulieren.
    Die Aussage: “Wir müssen das Geld für Griechenland bereitstellen”, ist keine Problemdefinition, sondern eine voreilige, unbedachte Äußerung von Milchmädchen-Qualität. Echte Problemdefinitionen klingen z.B. so:

    “Wie können wir “die Märkte” daran hindern, Griechenland zu ruinieren?”, oder,
    “Welche Möglichkeiten gibt es, die restliche Eurozone vor der ‘griechischen Krankheit’ zu schützen?”

    Das sind nur zwei Beispiele, die schon beim ersten Hinschauen eine ganze Reihe anderer, wirkungsvollerer Lösungsmöglichkeiten erschließen, als die angeblich alternativlose “Finanzhilfe”.

    Doch von einer hinreichend vernünftigen Beschreibung des eigentlichen Problems kann keine Rede sein. Statt einer Problemdefinition gibt es nur waschweiberhaftes Gejammere und Gekeife. Gekeife über die üblen Griechen, Gejammere über den armen, gefährdeten Euro.

    Griechenland hat das Problem nur, weil Griechenland von den “Märkten” als Testfall ausgewählt wurde. Ich sage es hier noch einmal, das Risiko ist gering – es geht um nicht mehr als 300 Milliarden – und falls sich die EU dazu hinreißen lässt, hier mit Krediten einzuspringen, schafft sie einen Präzedenzfall, auf den sich anschließend der ganze traurige Rest der Euro-Zone berufen kann, solange, bis nur noch Deutschland übrig ist.
    Deutschland, mit allen Schulden der gesamten Euro-Zone!

    Kritik an den Finanzhilfen für Griechenland ist kein hirnlos-emotionales
    Gefasel, wie es Herr Mappus in seiner Überheblichkeit entschuldigend und verständnisvoll hinzustellen versucht. Kritik an den geplanten Finanzhilfen für Griechenland ist rational zu begründen, denn

    wenn Griechenland geholfen wird, wird ja nicht Griechenland geholfen. Griechenland und die Griechen müssen dafür auf Jahrzehnte gottsjämmerlich bluten, geholfen wird ausschließlich “den Märkten” – und zwar nicht aus großer Not, es wird “den Märkten” geholfen, ihre Strategie der erpresserischen Bereicherung zum Erfolg zu führen. Zu Lasten der Griechen, zu Lasten der Deutschen und zu Lasten weiterer europäischer Völker, deren Regierungen “den Märkten” willig die Milliarden in den Rachen schmeißen wollen.

    Kein Cent für Griechenland!
    Was tun die Märkte denn, wenn Griechenland nicht zahlt?
    Dann ruinieren “die Märkte” den Euro und Europa und die ganze Welt?

    Nein.
    “Die Märkte” ruinieren Griechenland und Europa und die ganze Welt, solange man ihnen nachgibt.

    Es läge in der Hand des Bundestages, “die Märkte” in die Schranken zu weisen. Es läge in der Hand des Bundestages, unser Land aus den Fangarmen der Kraken zu befreien. Es läge in der Hand der Volksvertreter, die Hoheit über unsere Währung wieder selbst zu übernehmen, statt einer Handvoll skrupelloser Spekulanten, die sich “die Märkte” nennen lassen, die Hoheit über ganz Europa einzuräumen.
    Erklären Sie uns das Problem, Frau Merkel, Herr Schäuble, Herr Brüderle, Herr Mappus – und wenn ihnen das gelungen ist, dann werden Sie feststellen, dass die derzeit angedachte Lösung zu diesem Problem nur passt, wenn man es so formuliert:

    “Wie können wir zuverlässig dazu beitragen, dass die Spekulation gegen Griechenland und den Euro für die Spekulanten mit maximalem Profit aufgeht?”

    dazu passt dieses – demnächst in einer Beilage der Zeitschrift jungeWelt erscheinende – Inserat:

    (dort funktionieren allerdings die Links unter den Coverabbildungen nicht)

    ——————————————————————————–
    27. April 2010

    13.00 Uhr Jürgen Rüttgers Ritt auf der Zeitmaschine

    Der amtierende Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens steht offenbar unmittelbar vor dem Abgrund und klammert sich an den letzten demagogischen Strohhalm, mit dem sowohl Panikstarre, als auch auch Altersstarrsinn, Mutlosigkeit und Entscheidungsschwäche zur Tugend hochstilisiert werden können:

    “Keine Experimente!”

    Mit diesem inhaltsleeren Slogan gelang es Konrad Adenauer 1957 die Bundestagswahlen zu gewinnen, wobei es ihm vor allem darum ging, Deutschland in der NATO zu halten.

    Jürgen Rüttgers hofft nun, mit dem gleichen plumpen Trick auf den letzten Metern vor der entscheidenden Wahl noch einmal kräftig zu punkten, er spielt den Bewahrer, den konservativen Konservierer, den Lordsiegelbewahrer ihrer Majestät, Queen Angie.

    Dem trögen “Keine Experimente!” möchte ich die schöne Weisheit entgegenhalten:

    Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird.
    Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden.

    Georg Christoph Lichtenberg
    (1742-1799)

    Die ddp-Meldung bei OPEN-Report
    Adenauer -Werbespot von 1957 “Keine Experimente”

  7. Andreas

    Früher wurden Kriege geführt mit Kanonen und anderen unmenschlichen Mitteln. Heute in der Gegenwart werden Kriege geführt mit Geld gegen Staaten. Das Motiv ist immer das selbe beider Kriegsformen, es ist Krieg gegen die Zivilbevölkerung denn sie sind die Leidtragenden.
    Wann begreifen die Völker der Welt, das Krieg und Geld eines der beiden Seiten der gleichen Medallie ist. Die Schuldigen sind immer die gleichen, die Hochfinanz denn nur sie verdient dabei! Sie wollen die neue Weltordung für sich nutzen um weiter Machteinfluss gewinnen. Schluss damit, in aller Ewigkeit!!

  8. Sixty

    Weder Schnehen noch die “Junge Welt” und alle anderen “Rot-Rot-Grün”-Fans werden es wohl jemals begreifen, daß es heutzutage (und das gilt, nebenbei bemerkt, auch für die Wahlen) nicht mehr einfach um “links” gegen “rechts”, auch nicht vorrangig um “Sozialismus” gegen “Kapitalismus” geht, sondern vor allem darum, die Diktatur des internationalen Finanzkapitals abzuwenden … je mehr Mitstreiter aus dem “konservativ-staatstragenden”, von mir aus auch “demoktatisch-rechten” Spektrum es dafür gibt, egal ob es sich dabei um die FAZ, CDU-Politiker oder einflußreiche Katholiken handelt, desto besser.
    Diese Leute sind weitaus relevanter als irgendwelche “linksgrünen” oder “linksalternativen” Personen, denn sie sind in der Gesellschaft viel stärker verankert und damit um ein vielfaches einflußreicher.

  9. Die Presse ist fast ausnahmslos im Besitz von 7 Familien und einer Partei. Die Holtzbrinck-Gruppe, die WAZ-Guppe, der Bauer-Verlag, der BURDA-Verlag, M. DuMont Schauberg, Springer und Bertelsmann und die SPD sind die Herren fast jeder in Zeitung in diesem Land und nicht nur hier. Eine halbherzige Ausnahme bilden der Spiegel und das manager magazin. Als Spiegel-Gruppe sind sie ein Rest der Augstein-Erben, ein wenig Springer, ein wenig Gruner& Jahr und damit Bertelsmann und wurden auch schon als Spritzpistole für Angela Merkel bezeichnet.

    Dass Presse und Medien die Meinungsmacher Nr. 1 sind, dürfte inzwischen jedem klar sein. Stutzig sollte dann machen, wenn sich diese Macht der Medien gebündelt in den Händen von 6 Familien und einer Partei befindet. 6 Familien und eine Partei, die uns, beginnend beim seichten und trivialen Schmierenblatt bis hin zum so genannten anspruchsvollen Polit-Magazin, sagen, was wir essen, trinken, wie wir wählen sollen, was wir anziehen sollen, wie wir riechen sollen, welche Wirtschaftspolitik im Sinne der Bevölkerung ist, was wir glauben sollen, wie wir lieben und leben sollen, oder kurz gesagt, in welche Schublade wir kriechen sollen. Sie sind es, die uns, unsere Politiker und unsere Journalisten wie Hampelmänner (John Swinton) an Strippen nach ihren Wünschen und den befreundeter anderer Milliardäre tanzen lassen. Dass diese Familien zu den reichsten 100 Familien Deutschlands zählen, versteht sich von selbst.

    Leider gibt es in Deutschland noch zu viele Menschen, welche die Stöckchen, die ihnen die Medienmogule hinwerfen, freudig apportieren. Diesen Menschen gebe ich einen Rat. Sie kennen sicher den Spruch: Selber essen macht fett. Wandeln sie ihn um und sagen sie sich: Selber denken macht klug. Dazu brauchen sie keine Hochschulbildung, keine Uni, keinen Titel, sondern lediglich einen Verstand und den Willen, ihn auch zu benutzen.

    Hier können Sie nachschauen, was zu wem gehört:
    Holtzbrinck-Gruppe
    WAZ-Gruppe
    Springer-Verlag
    Bertelsmann
    Bauer Verlag
    BURDA-Verlag
    DDVG
    M.DuMont Schauberg

    http://www.ahriman-verlag.de

    http://www.volksprotest.de

  10. schnehen

    @Sixty

    Ich weise entschieden zurück, dass ich ein ‘rot-rot-grün-Fan’ bin. Arbeiten Sie bitte nicht mit Unterstellungen!

  11. Sixty

    >Ich weise entschieden zurück, dass ich ein ‘rot-rot-grün-Fan’ bin. Arbeiten Sie bitte nicht mit Unterstellungen!<

    Na fein … das höre ich gern.
    Schaun mer mal. wie lange das so bleibt ;-)

  12. schnehen

    “Na fein” sagt er, wie arrogant!




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