LINKE: Weiter in den Staatsbankrott
Die LINKEN Vorschläge zur “Rettung” Griechenlands passen zu den jüngsten EU-Beschlüssen wie der Arsch auf den Eimer
Es wird halt nicht besser mit der LINKEN. In der aktuellen Griechenland-Krise agieren die Genossen mit einem dicken Brett vor dem Kopf – dass alles nur auf EU-Ebene geregelt werden kann. Das Tabu, an nationale Auswege auch nur zu denken, verhindert die Rettung Griechenlands und zieht Deutschland immer tiefer ins Schlamassel.
Die Bundestagsfraktion hat einen Entschließungsantrag vorgelegt, der im Grundsätzlichen viel Richtiges enthält, aber bei den kurzfristigen Maßnahmen eine Katastrophe ist. Darin heißt es:
(Zitat Antrag DIE LINKE)
II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung daher auf,
1. sich auf europäischer Ebene für folgende kurzfristige Maßnahmen zur Bewältigung der Haushalts-
krisen von Euro-Teilnehmern einzusetzen:
a) Das Verbot des finanziellen Beistands für EU-Mitgliedsstaaten wird ausgesetzt.
b) die Mitgliedstaaten der Eurozone legen Euro-Anleihen auf.
c) Die Europäische Zentralbank erwirbt Staatsschuldtitel entsprechend der Praxis der Federal Re-
serve (FED) in den USA bzw. der Bank of England (BOE) im Vereinigten Königreich.
d) der Handel mit Credit Default Swaps wird verboten;
(Ende Zitat Antrag DIE LINKE)
Von diesen Maßnahmen ist nur d) vernünftig: das Verbot von CDS. Aber warum kann dieses nicht von Deutschland im Alleingang beschlossen werden?? Warum wird dafür die Bundesregierung auf “die europäische Ebene” geschickt, wo NIE ein solcher Beschluss zustande kommen wird, da Grossbritannien von diesen CDS-Spekulationen lebt und alle Beschränkungen verhindern wird?
Punkt a) entspricht den Beschlüssen der EU von gestern, wo Griechenland bilateraler Beistand von anderen EU-Staaten ausdrücklich in Aussicht gestellt wurde – unter Bruch sämtlicher EU-Verträge. Bedeutet im Klartext, dass die “reichen” Staaten wie Deutschland zahlen sollen – also wir als Steuerzahler.
Punkt b) läuft auf dasselbe hinaus. Euro-Anleihen werden aufgelegt und durch deren Verkauf Griechenland subventioniert. Wenn Griechenland aber die Tilgung (mit Zins und Zinseszins) nicht selbst erwirtschaftet, was wahrscheinlich ist, müssen die “reichen” EU-Staaten die Deckung nachreichen – also u.a. der deutsche Steuerzahler.
Punkt c) ist ein besonderer Wahnsinn. Die Praxis der USA und Großbritanniens, ihre Staatsanleihen von ihren Nationalbanken aufkaufen zu lassen, wurde bisher in den Staaten der Euro-Zone gottseidank nicht übernommen. Sie läuft nämlich auf eine unverantwortliche Aufblähung der Geldmenge hinaus: Staatsanleihen, die aufgrund der Unsolidität der jeweiligen Staaten keine Käufer mehr finden, werden durch die eigenen Zentralbanken aufgekauft – die dafür Dollar, Pfund (oder Euro) drucken, für die es keine materielle Deckung gibt. Hallo Hyperinflation …
Die Banken, darunter auch deutsche!!, haben Griechenland zur Aufnahme von Krediten verführt und Athen beim Tricksen geholfen. Nun wackeln die Kredite, weil Griechenlands Kassen leer sind. Ein mächtiger Schlag gegen die Banken wäre, wenn Griechenland seine Zahlungsunfähigkeit erklärt und aus der Euro-Zone ausscheidet. Das würde Banken und Spekulanten, unter anderem deutsche, sehr schädigen – aber den deutschen Steuerzahler gar nichts kosten. Vielleicht würde HypoRealEstate (HRE), die kräftig in Hellas mitspekuliert hat, vor die Hunde gehen. Na und! Nieder mit HRE! Wir brauchen diese Spekulantenbanken nicht.
Wenn Griechenland die Euro-Zone verläßt und die Drachme wieder einführt, könnte es die eigene Währung abwerten und dadurch die eigene Wirtschaft wieder exportfähig machen. Das wäre im übrigen eine Perspektive für alle Defizitländer in der Euro-Zone: raus aus der Gemeinschaftswährung und der EU, Bildung einer eigenen Assoziation etwa in Form der früheren EFTA mit der Schweiz und Norwegen als potenten Nicht-EU-Staaten als Stabilisatoren.
Ein anderes Europa ist möglich, sagt DIE LINKE. Ja, aber nur außerhalb der EU! Griechenland soll den Anfang machen. Es lebe Hellas! Wird die Eurozone beibehalten, wird Griechenland ebenso ruiniert wie Deutschland – und Brüssel verhängt die Währungsdiktatur über den gazen Kontinent. Bereits im gestrigen EU-Beschluss steht drin, dass der “Rat der Regierungschefs” sich künftig in eine “Europäische Wirtschaftsregierung” umwandeln will. Das bedeutet Einführung einer Kommandowirtschaft, aber nicht auf sozialistischer, sondern auf finanzkapitalistischer Grundlage … Vorwärts auf dem Weg in die EUdSSR!
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März 26, 2010 at 12:41
“Ein anderes Europa ist möglich, sagt DIE LINKE. Ja, aber nur außerhalb der EU! Griechenland soll den Anfang machen. Es lebe Hellas! ”
Das scheint der Herr Papandreou aber ganz anders zu sehen:
http://www.zeit.de/newsticker/2010/3/25/iptc-hfk-20100325-111-24331244xml
März 26, 2010 at 13:50
Genau das ist es. Man muss sich erst mal die internen Machtverhältnisse ansehen, statt von ‘Griechenland’ zu reden. Die griechische Elite ist pro-EU und die haben noch das Sagen in Hellas. Die Führung der EU wird dieser Elite beistehen, wenn es enger werden sollte für die Herrschenden in jenem Lande, was sie eigentlich jetzt schon präventiv tut.
März 26, 2010 at 20:34
Seien wir doch mal ehrlich, diese sog. Partei ist doch am Auseinanderfallen. In 2 Jahren ist von denen nichts mehr übrig.
Jetzt wollen sie den Spagat, es allen recht machen. Einerseits Schulden monetarisieren wie USA/UK und andererseits Gender Mainstreaming aktiv promovieren.
Da kommt doch “keine Sau” mehr draus, was die wirklich wollen.
März 26, 2010 at 21:30
warum Deutschland die Credit Default Swaps nicht im Alleingang verbietet? Weil ein solches Verbot gegen europäisches Primärrecht verstieße (Prof. Andreas Fisahn: http://is.gd/b0RB8, S. 105). Die Kapitalverkehrsfreiheit würde nämlich gestört, und die hat im Europarecht fast alles überragende Bedeutung.
Dass das Europarecht aber nicht der Verfassung entgegenstehen darf, und die Kapitalverkehrsfreiheit nicht so weit gehen darf, dass sie uns alle ruiniert, wird in gewissen Kreisen nicht gern gehört.
März 27, 2010 at 03:22
Der Schleswig-Holsteinische Minsterpräsident Harry Carstensen forderte schon früher eine Komplett-Entschuldung aller Bundesländer!
Ich weise auf die Vorschläge der BüSo
http://www.bueso.de
die Vorschläge der ÖDP
http://www.oedp.de
und die der Humanwirtschaftspartei hin!
http://www.humanwirtschaftspartei.de/
März 27, 2010 at 04:37
Silvio Gesell – Die natürliche Wirtschaftsordnung
http://www.humanwirtschaftspartei.de/module/huwi/info/anlagen/26/silvio_gesell_-_die_natuerliche_wirtschaftsordnung_(1916).pdf
Und:
http://www.volksprotest.de
Freiwrtschaft ist die Lösung!
März 27, 2010 at 10:27
Treffliche Kritik an der Politik der Linkspartei, obwohl ich doch immer noch händeringend nach Positivismen dort suche. Habe mir daher sogar den neuen Programmentwurf gezogen und mich gleich auf das Kapitel “EU” gestürzt. Leider erblicke ich da eher nur wieder Widersprüche und sehe im Grunde Jürgen’s Einlassungen bestätigt. Es heißt da z.B. im LINKEN-Programmentwurf: “Die Europäische Union ist unverzichtbares politisches Handlungsfeld für die Sicherung des Friedens in Europa, für wirtschaftliche Entwicklung in Europa und die Bewältigung von Wirtschaftskriesen, für die Wahrung der Interessen der Beschäftigten, für den sozial-ökologischen Umbau in Europa und für die Lösung der globalen Herausforderungen. Gemeinsam mit anderen linken Parteien steht DIE LINKE für einen Politikwechsel in Europa. Wir wollen eine andere, eine bessere EU! Die Europäische Union muss zu einer tatsächlich demokratischen, sozialen, gerechten und zu einer Friedensunion werden” (Zitat Ende)
So so, hört sich ja erstmal ganz toll an und besticht durch und durch mit einer “Vision der Gerechtigkeit”. Aber was will man??? Zuvorderst hält man die(se) EU für unverzichtbar, dann aber sagt man fast im gleichen Atemzug, dass ein Politikwechsel und eine neue EU erforderlich sei. Das scheint mir -wie gesagt- etwas widersprüchlich, vor allem aber fehlt die einzige, echte Alternative, nämlich die Forderung nach dem “Raus aus dieser EU!”. Das wäre konsequent und würde eher zu den positiven Dingen, welche die LINKE für Europa sieht, führen. Oder es müsste zumindest tatsächlich die EU reformiert, am besten revolutioniert werden, was dann aber die Bestärkung des Nationalstaates implizieren müsste. DAS wäre wiederum nix für die LINKE, da sich “Nationalstaat” und “Europa der eigenständigen Mitglieder” irgendwie schon wieder verdächtig anhört. Wenn die LINKE sich nicht langsam den historisch-traditionellen Teilen der authentischen LINKEN öffnet und weiter eher in Richtung BAK Shalom usw. tendiert, dann sehe ich auch den Untergang am Horizont aufleuchten. Das Ergebnis aber wäre wie in Österreich, wo es nur noch eine schwache KPÖ gibt, eine fette Lücke am linken Rand…
März 27, 2010 at 13:38
die einheitswährung ist die härteste form fester wechselkurse!griechenland als schwaches land an den rand gedrängt von giganten wie deutschland mit seinen niedrigen lonstückkosten, bleibt nichts mehr übrig, als den währungsverband zu verlassen! die angedachten sparmaßnahmen zu ende zu denken heißt; dem land das totsparen zu befehlen! geht alles noch schlimmer, kommt der iwf, kommt der verfall. deren schocktherapie mit hohen zinsen und kaputtsparmodell war noch nie erfolgreich. auch hat die amerika-gelenkte iwf sowieso in europa nichts verloren!früher, da hat der autor recht, hätte griechenland einfach abgewertet. freie wechselkurse führen zu ausgeglichener handelsbilanz, ist ein land viel am importieren, wertet sich die währung ab, so dass mehr exportiert werden kann. so wurden italien und spanien anerkannte teilnehmer des welthandels! zum thema und sehr interessant: günter hannich: die kommende euro-katastrophe,münchen 2009
die lehren gesell sind sicher sehr interessant, da bisher wohl noch jede europäische hochkultur durch das zinssystem zerstört wurde!
März 27, 2010 at 14:43
Welche fatale Entwicklung die Linkspartei in den letzten Jahren durchgemacht hat, ist auch der israelischen Linken aufgefallen, die jetzt einen langen Brief an den Vorstand der Linkspartei verfasst hat, unterschrieben von 100 Persönlichkeiten, Wissenschaftlern, Künstlern und einfachen Israelis.
In diesem offenen Brief appelliert die israelische Linke an die Linkspartei, die Augen für die Realität in Israel zu öffnen, sich gegen die Besatzung auszusprechen, gegen die Apartheitsmauer Position zu beziehen und der BAK Shalom, der Israel-Lobby in der Linkspartei, kritischer gegenüber zu treten und sich nicht von ihnen vereinnahmen zu lassen.
Der Aufruf wurde in der Jungen Welt veröffentlicht, die in Sachen Israel inzwischen die Kurve gekriegt hat und die außer diesem offenen Brief auch ein Interview mit Y. Bar/Haifa bringt, der die Bewegung ‘Kinder der Erde’, ein arabisch-israelischer Zusammenschluss für einen nachhaltigen Frieden im Nahen Osten, vertritt, der sich z. B. gegen die Siedlungspolitik ausspricht.
Die Linkspartei muss sich weg vom Zionismus bewegen und aufhören, sich mit Zionisten zu verbünden, wie sie es zur Zeit des Gaza-Krieges tat, als Teile der Linken zusammen mit diesen Kräften auf die Straße gingen und forderten, Gaza noch mehr zu bombardieren, statt das Massaker gegen die Palästinenser zu beenden.
Auf die Reaktion auf diesen Brief darf man gespannt sein!
März 28, 2010 at 00:47
schnehen, du bist ein Schatz;)
März 28, 2010 at 12:18
fatima: ich hoffe, dass sie das hier lesen! sie warfen mir mal vor, ich würde dauernd über “böse” moslems schreiben! wenn sie sich treu bleiben wollen, wo bleibt die kritik an schnehen: er kann ein thema nicht sein lassen!er iist lehrer, hoffentlich kein beamter!wo bliebe die zurückhaltung??
März 28, 2010 at 17:08
Was nun *Israel* mit dem Thema zu tun hat, weiß ich nicht. Was die Linkspartei will, ist ziemlich klar: Jedem alles versprechen.
… das dies verfängt, sieht man an der “Lohnstückkosten-Argumentation”, obwohl die Veränderung der dt. Exporte seit 2002 nur einen winzigen Teil der (Neu-)Verschuldung Griechenland ausmacht.
Sparen führt zum “Kollaps” ? Nun, das griech. Ausbeitragsdefizit liegt bei > 30 Mrd. Euro jährlich … es wäre schon interessant zu wissen, was und wer diese Summe über´n Tisch reichen soll.
Originell ist die Idee mit der “radikalen Staatsentschuldung”: Die könnte im Raume stehen, würde aber selbstverständlich die komplette Verarmung praktisch der gesamten Bevölkerung bedeuten … eine Währungsreform mit einer überalterten Wohlfahrtsgesellschaft – da scheinen einige Spaß an Untergangsszenarien zu haben.
März 28, 2010 at 19:12
@Ribi
Ich kann Sie trösten: Ich bin kein Lehrer. Sie täuschen sich mal wieder. Anscheinend macht Ihnen das, was ich hier schreibe, sehr zu schaffen. Es wird Ihnen nicht gelingen, mir den Mund zu verbieten! Wenn sich hier jemand mit Unterstellungen zurückhalten sollte, dann sind Sie es, mein Herr!
März 28, 2010 at 19:15
Die Richtige Antwort ist der erneute Plan von Prof. Schachtschneider einer Klage beim Bundesverfassungsgericht oder die Forderung in Österreich nach dem Austritt aus der Union: http://www.eu-austritt.blogspot.com
März 28, 2010 at 21:36
“fatima: ich hoffe, dass sie das hier lesen! sie warfen mir mal vor, ich würde dauernd über “böse” moslems schreiben! wenn sie sich treu bleiben wollen, wo bleibt die kritik an schnehen: er kann ein thema nicht sein lassen!er iist lehrer, hoffentlich kein beamter!wo bliebe die zurückhaltung??”
Träumerisch veranlagt?
März 30, 2010 at 07:44
@ ribi : Zurückhalten müssten sich auf diesem Blog einige, aber das sollte nicht IHR Problem sein, überlassen sie das dem Administartor.
März 30, 2010 at 12:26
philip: wieso, wil man , dass ich mich zurückhalte- muss dies auch für alle gelten!?
schnehen: ein angebot zur güte! kennen sie die schriften von watzal zu ihrem lieblingsthema?keiner will, dass sie den mund halten!!!!!!!!!!
März 31, 2010 at 18:19
Das Mondragon-Projekt bei Attac…
http://forum.attac.de/viewtopic.php?f=22&t=6406&sid=dcb3e821836875f3c85796944799affd
Auch zum Thema Freihandel und Freiwirtschaft.
Siehe auch VWL-professor Bernd Senf:
http://www.berndsenf.de
Verheimlichte Fakten:
http://www.volksprotest.de
Siehe auch Forum von Manfred Julius Müller:
http://www.neo-liberalismus.de
April 2, 2010 at 12:37
Lars: klennst du die bücher von Müller und Senf? Danke für die volksprotesseite!
April 9, 2010 at 05:09
Ja, die kenne ich (nicht aber ALLE!):
http://www.fau.org/verbot
Basisgewerkschaft: Verboten!
Der «Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union» (FAU) Berlin wurde Anfang Januar 2010 durch das Landgericht Berlin verboten, sich als „Gewerkschaft“ oder „Basis-Gewerkschaft“ zu bezeichnen. Dies ist der vorläufige Höhepunkt einer Reihe von Versuchen des Kinobetreibers «Neue Babylon Berlin GmbH» juristisch gegen die stärkste und aktivste Arbeitnehmervereinigung im Betrieb vorzugehen. Dieser Angriff kommt einem Gewerkschaftsverbot gleich. Nach unserem Verständnis sind es immer noch die Beschäftigten selbst, die entscheiden, wie sie sich organisieren. Sollte dieser Beschluss Bestand haben, ist das nicht nur ein Angriff gegen die FAU Berlin, sondern gegen jede Form der unabhängigen Basisorganisierung in der Bundesrepublik Deutschland.
Weitere Informationen:
Sonderseite zum Gewerkschaftsverbot
Blog von Beschäftigten des Kino Babylon Mitte
Appell des „Solidaritätskomitees für Gewerkschaftsfreiheit“:
Für die Verteidigung des Koalitionsrechts –
Aufhebung des Verbots gewerkschaftlicher Betätigung für die FAU Berlin
Pressekontakt: Lars Röhm | faub5(a)fau.org | +49 (0)1577 8491072
Spenden: FAU Berlin | Konto-Nr: 3703001711 | BLZ: 16050000
Bank: Mittelbrandenburgische Sparkasse | Verwendungszweck: Spende
http://www.direkteaktion.org/termine/rostock-selbstorganisierter-arbeitskampf
Rostock: Für eine Handvoll Dollar?! Erfolge und Niederlagen in einem selbstorganisierten Arbeitskampf
— abgelegt unter: Termin
Am Do, 22. April 2010 um 20 Uhr, Peter Weiss Haus (ehemaliges HDF), Doberaner Strasse 21, Rostock
Was Termin
Wann 22.04.2010
von 20:00 bis 22:30
Termin übernehmen vCal
iCal
Fuer eine Handvoll Dollar?! Erfolge und Niederlagen in einem selbstorganisierten Arbeitskampf im halbkommunalen Kino Babylon Berlin Mitte.
Im Rahmen des Politischen Donnerstags. Veranstaltung zum Arbeitskampf im Berliner Kino Babylon Mitte, der Rolle ver.dis und der FAU und dem folgenden De-facto-Gewerkschaftsverbot.
Anschliessend wird über Ideen und Aussichten für künftige Möglichkeiten diskutiert, wie wir uns selbst organisieren können, um bessere Arbeitsbedingungen und ausreichende Löhne zu erkämpfen.
Aktuelle Kämpfe der FAU in der Region
Abschließend wird das Allgemeine Syndikat Westmecklenburg einen kurzen Überblick über die Aktivitäten der FAU in der Region geben, sowie über aktuelle Konflikte informieren.
Weitere Infos:
Soziale Bildung e.V.
Babylon-Betriebsgruppe der FAU Berlin
FAU Westmecklenburg
Siehe auch:
http://www.bueso.de
Und:
http://zmag.de/artikel/washington-hat-den-privatbereich-zu-hause-und-auswaerts-eliminiert
Washington hat den Privatbereich zu Hause und auswärts eliminiert
von Paul Craig Roberts23.03.2010 — Foreign Policy Journal / Antikrieg.com — abgelegt unter: Europa
In der Schweizer Zeitschrift Zeit-Fragen fragt der deutsche Professor Dr. Eberhard Hamer: „Wie souverän ist Europa?“
Er untersucht die Angelegenheit und kommt zum Ergebnis, dass Europa nur sehr wenig, wenn überhaupt eine Souveränität besitzt.
Professor Hamer schreibt, dass die souveränen Rechte der Europäer als Bürger von Nationalstaaten mit dem Inkrafttreten des Lissabon-Vertrags am 1. Dezember 2009 aufgelöst wurden. Die Rechte der Bürger wurden einem politischen Kommissariat in Brüssel übergeben. Die Franzosen, Deutschen, Belgier, Spanier, Briten, Iren, Italiener, Griechen usw. besitzen jetzt eine „europäische Staatsbürgerschaft, was immer das auch sein soll.“
Das Ergebnis der Anhäufung von Nationen ist der Rückgang von politischer Partizipation der Menschen. Die Autorität von Parlamenten und örtlichen Bürgverversammlungen wurde beeinträchtigt. Die Macht ist jetzt in neuen hierarchischen Strukturen innerhalb der Europäischen Union konzentriert. Europäisches Bürgerrecht bedeutet indirekte und schwache Beteiligung der Menschen. Selbstbestimmung hat autoritärer Herrschaft von oben nach unten Platz gemacht.
April 9, 2010 at 12:31
lats: ich kenne sein- müllers- globalisierungsbuch! seine seiten nehmen das lesen seiner bücher ja vorneweg- bzw. es ersetzt dieses praktisch! steuerfinanzierung der sozialversicherung wäre in ordnung- aber: bitte auch der arbeitnehmernbeiträge!
senf oder hannich sind auch sehr gut!