Offene Grenzen – nein danke!

Rasanter Anstieg der Autodiebstähle in Sachsen

Man liest so was selten in der Mainstream-Presse. Da ist nur eitel Sonnenschein, wenn es um die Beseitigung der Grenzen zu  Tschechien und Polen geht, seit diese Länder 2006 Mitglied der EU wurden. In der linken Presse schon gar nicht, wo sich der Slogan “No border – No nation” – der Kampfruf des internationalen Finanzkapitals – längst durchgesetzt hat.

Der folgende Artikelauszug aus der FAZ von heute redet dagegen Klartext und zeigt, wem diese Grenzöffnung vor allem geholfen hat: international operierenden Autodieben und anderem Gesindel. Natürlich machen auch die deutschen Exporteure, also vor allem die Großindustrie, ihren Reibach, denn der Wegfall der tschechischen und polnischen Zölle verbilligt ihnen das Eindringen in die Märkte der Nachbarstaaten, wo sie die einheimischen Konkurrenten an die Wand drücken. Die auf die Straße geworfenen polnischen und tschechischen Arbeiter und Bauern haben dann oft gar keine andere Wahl, als sich den Diebesbanden anzuschließen, wenn sie ihre Familien nicht verhungern lassen wollen. Kurz und gut: Die Zeche für die Grenzöffnung und die Niederreißung der Zollschranken zahlen die ehrlichen Leute hüben wie drüben. Statt einem grenzenlosen EU-Mafia-Wirtschaftsraum brauchen wir wieder die Nationalstaaten und die nationale Souveränität  – was ja eine supra-nationale Zusammenarbeit nicht ausschließt, wie das gute Beispiel der EU VOR 1991, also vor den Maastricht-Verträgen und dem Übergang zum entfesselten Binnenmarkt, zeigt. Damals hieß die EU noch EG und war eine prosperiende Assoziation eigenständiger Staaten.

Nun kommt der FAZ-Auszug:

Seit im Dezember 2007 die Grenzen zu Polen und der Tschechischen Republik geöffnet wurden, ist die Diebstahlrate rapide gestiegen, sind vor allem Autos nicht mehr sicher. Vorher wurden etwa in Sachsens Grenzgemeinden jährlich rund 200 Autos gestohlen, 2008 stieg die Zahl auf 354 und 2009 sogar auf 637 Fahrzeuge; die meisten davon verschwanden laut Polizei im Grenzgebiet zu Polen und wurden nie gefunden. Besonders beliebt bei den Dieben sind Audi, Škoda und VW.
Die Polizei hat nur wenige Informationen über die Täter; bei denen, die gefasst wurden, handelte es sich überwiegend um Polen, hin und wieder auch um Tschechen oder Deutsche, die meisten gehörten zu organisierten Banden. (…)

„Sobald die Täter über die Grenze sind, verfolgt das doch niemand mehr.“ Lediglich zehn Kilometer sind es von seinem Autohaus bis nach Polen und nach Böhmen; von den zehn Autos, die ihm allein im vergangenen Jahr gestohlen wurden, ist abgesehen von dem einen in Zittau sichergestellten keines wiederaufgetaucht. Den Schaden von mehr als 200000 Euro hat die Versicherung zwar beglichen, künftig muss Körner jedoch fünfzig Prozent Eigenbeteiligung leisten. „So schlimm wie jetzt war es noch nie, nicht mal Anfang der neunziger Jahre“, sagt er. Auch damals stiegen die Diebstahlzahlen gleichzeitig mit der Neumotorisierung der Ostdeutschen stark an; später schob vor allem die elektronische Wegfahrsperre den Tätern einen Riegel vor. Doch die Elektronik ist für Diebe heute längst kein Hindernis mehr. „Das sind Vollprofis“, sagt Körner. (…)

Die Kriminalität ist längst zu einem Politikum in der Region geworden. „Wenn nicht bald etwas passiert, wird das immer schlimmer“, sagt Autohändler Körner. Denn die Autodiebe konzentrieren sich nicht mehr nur auf das Grenzgebiet. Seit Anfang 2008 hat sich die Zahl der gestohlenen Autos in ganz Sachsen auf 3862 fast verdoppelt, allein in Dresden, 120 Kilometer von der Grenze entfernt, nahm der Autodiebstahl im vergangenen Jahr um mehr als 60 Prozent zu. Mit der Polizei allein sei das nicht zu meistern, sagen die Leute und hoffen, dass sich diese Ansicht in der Politik durchsetzt.
„Es gibt in Brüssel diese verklärt-romantische Vorstellung, dass es keinerlei Grenzkontrollen mehr geben dürfe“, sagt Michael Kretschmer, Vizefraktionschef der CDU/CSU im Bundestag, der in Görlitz seinen Wahlkreis hat. „Aber wir haben an dieser Grenze das größte Wohlstandsgefälle in Europa, was automatisch zu hoher Kriminalität führt.“ Sachsen allein sei mit deren Bekämpfung überfordert. „Dagegen muss endlich gemeinsam mit den Nachbarländern vorgegangen werden“, fordert Kretschmer. Er sagt, er sei zudem ebenso wie mancher Anwohner fassungslos darüber, dass die Bundespolizei an der Grenze nun auch noch die letzten Stein- und Betonbarrieren auf Feld- und Waldwegen beseitigt.

(FAZ-Ende)


  1. Raus aus der EU!

    Die EU-Verträge schreiben offene Grenzen vor und jedes Recht für alle EU-Bürger. Die Finalität ist der Erweiterung ist allerdings nicht festgesetzt. Die EU kann bald bis in den Nahen Osten und Nordafrika ausgedehnt werden. Na dann, gute Nacht!

    Volkbegehren EU-Austritt unterschreiben:

    http://www.eu-austritt.blogspot.com u. DD-Volksbegehren auf http://www.nfoe.at

  2. ja, die eu hat viele schwächen! auch die währung kann bei unterschiedlicher wirtschaftl. entwicklung nicht funktionieren. nationalstaaten sind sicher eben nicht spießig, sondern notwendig, um die bürger zu schützen. die gewerkschaft der polizei und auch dr.ulfkotte in einem seiner bücher warntenvor der im artikel beschriebenen entwicklung!allerdings darf die größtmögliche kulturelle übereinstimmung und auch solidarität der europäer untereinander nicht leiden! war doch klar, dass es zu der entwicklung kommen würde! schlimm sieht es auch in italien und streeckenweise in spanien aus, wo sich rumänendörfer um die städte bilden!leider sind auch die aktenzeichen xy-berichte keine fakes, sondern es gibt die hohe kriminalität der osteuropäer-leider, kann man da nur sagen!deutsche etc. großunternehmen, welche nach polen etc. wandern, sind keine wohltäter, ihnen geht es nicht um entwicklungshilfe- darf nicht vergessen werden!hier wie da wird arbeit vernichtet und der dauerverfall droht!

  3. pacito

    “Die auf die Straße geworfenen polnischen und tschechischen Arbeiter und Bauern haben dann oft gar keine andere Wahl, als sich den Diebesbanden anzuschließen, wenn sie ihre Familien nicht verhungern lassen wollen.”

    Das ist ab 2011 dann aber nicht mehr nötig. Denn ab dann gilt die völlige Personenfreizügigkeit aller Arbeitnehmer aus den ehemaligen Ostländern. Dann dürfen die endlich auch in Deutschland arbeiten und kräftig die Löhne drücken. Wiederum eine sog. Win-win Situation für die Grossindustrie.

  4. Linkspatriot

    Und wieder ein Artikel aus der Abteilung “Richtig das – weiter so!” Einmal mehr dürften sich bei den “Nie wieder Deutschland”-Linken die Nackenhaare aufrichten. Jürgen hat ein Tabu mehr gebrochen und dafür muss ihm hoher Respekt gezollt werden. Bevor bei den Gutmenschen wieder die Krokodilstränchen ob der doch so armen Ausländer fließen, sei ihnen mal ins Stammbuch geschrieben, dass es sich bei den kriminellen Osteuropäern nicht um Armutsflüchtlinge handelt, sondern um ausgebuffte Mafiosi in der Kategorie “Organisierte Kriminalität”. Mitleid ist da fehl am Platze und wäre wohl auch bei den Mainstream-Linken geschwunden, wenn ihnen selbst die Nobelkarosse vor der Haustür des Öko-Domizils entwendet würde. Neulich sagte mir ein Naivling erster Kategorie, dass z.B. die Russen ja gar nicht so schlimm wären, da sie ja Pflegedienste betreiben würden. Jau super, erhascht man dort Einblick, denn wird einem gewahr, dass dort niemand irgend etwas mit Medizin oder gar karikativen Absichten zu tun hat. Und die Verbrecher, die hoch-organisiert Myriaden an Autos stehlen oder in Autobahnnähe befindliche Wohnungen gezielt ausräumen, tun dies nicht aus Hunger, sondern aus Geldgeilheit vermittels krimineller Energie. In selbiger Funktionalität der “antifaschistische Schutzwall” seinen Dienst nach innen tat, müsste eine neuerliche Mauer der “antikriminelle Schutzwall” in Höhe der Oder nach außen sein. Ergo: Grenzen dicht, eher heute als Morgen! Übrigens hat ja die damalige DDR-Grenze auch dafür Sorge getragen, dass kein kriminelles Gebaren, welches schon damals in der BRD nicht wenig von Ausländern an den Tag gelegt wurde, nach Osten überschwappt. Die zumeist polnischen Autodiebe sorgen für einen immensen volkswirtschaftlichen Schaden und auch für einen immensen Imageverlust, was man nicht vergessen sollte. Ihr Tun ist genau so zu verurteilen, wie das Abfackeln von Autos durch autonome Linksfaschisten in Berlin und Hamburg. Diese Anschläge treffen im Übrigen auch nicht die Nobelkarossen der vermeintlich Reichen, sondern allzu häufig den kleinen Fiat 126 vom Pizzabäcker nebenan…
    Der Artikel von Jürgen ist ein neuerlicher Beweis für das Aufkommen und die Notwendigkeit linkspatriotischer Ansätze und eines souveränen Staats- und Nationalgefüges.

  5. H.

    Kann mich Linkspatriot nur anschließen!

    Was Elsaesser hier macht ist bitternötig. Er geht Politikfeld um Politikfeld durch, beschreibt, welche Ansichten den Blick auf die wahre Sach- und Interessenlage verstellen und artikuliert dann, was im Interesse des Volkes liegt.
    Das Ergebnis ist eine umwälzende Neuordnung des politischen Diskurses, die es uns ermöglichen wird, effiziente Argumentationsschläge gegen das herrschende Neusprech zu führen.

    Weiter so!

  6. @Linkspatriot

    Was Sie da schreiben, ist eine Ansammlung von Vorurteilen:

    ‘Autonome Linksfaschisten’ – eine Verharmlosung des Faschismus! Ein paar Linke, die Autos anzünden, sind deswegen noch lange keine Faschisten.
    Könnten Sie bitte einmal den Begriff Faschismus definieren? Sind solche Gewalttaten für Sie schon ‘Faschismus’??

    ‘Gutmensch’ ist jemand, der auch mal ein gutes Wort für Ausländer findet und noch differenzieren kann?

    ‘Zumeist polnische Autodiebe’ – hier sollte man lieber erst mal in die Kriminalstatistiken sehen, bevor man Vorurteile gegen unsere polnischen Nachbarn schürt.

    ‘Die Mainstream-Linken’ – wieder alle über einen Kamm geschoren. Auch hier keine Differenzierung.

    ‘Kriminelle Osteuropäer sind ausgebuffte Mafiosi’. Kennen Sie die Mafia? In New York gibt es fünf Mafiafamilien. Darf ich jetzt sagen: Kriminelle Amerikaner sind ausgebuffte Mafiosi?

    Und man darf wieder sagen: ‘DIE Russen sind schlimm! (auch wenn sie Pflegedienste leisten’)?

    Als ich vor einem Jahr im Krankenhaus lag, kümmerte sich um mich eine ukrainische Krankenschwester, die immer nett zu den Patienten war, aber leider ein Piepgerät wie alle anderen Schwestern tragen musste, das anfing zu summen, wenn sie sich zu lange bei einem Patienten aufgehalten hatte, wenn sie den Zeittakt überschritten hatte. Es gibt hervorragende osteuropäische Krankenschwestern!

    Apropos ‘Antifaschistischer Schutzwall’:

    Der antifaschistische Schutzwall, die Berliner Mauer, war kein Wall zur Verhinderung des Überschwappens von Kriminalität in die DDR, sondern diente dazu, die Massenflucht in den Westen, die vor dem 13. August 1961 für die DDR bedrohliche Ausmaße angenommen hatte, so ähnlich wie vor dem 17. Juni 1953, zu stoppen. Ohne diesen ‘antifaschistischen Schutzwall’ wäre die DDR damals zusammengebrochen. Noch im Februar 1989 starb Gueffroy durch Schüsse an der Mauer.

    Über 100 Flüchtlinge wurden erschossen. Nur einmal zur Erinnerung. Einmal verhinderten DDR-Grenzbeamte die Rettung eines türkischen Kindes durch die Westberliner Feuerwehr – ein Kind, das beim Spielen in einen Grenzkanal oder in die Spree gefallen war. Es ertrank, weil ihm nicht geholfen werden durfte. Das nenne ich kriminell.

    Andererseits trieb das Honeckerregime Menschenhandel mit politischen Gefangenen und kassierte im Schnitt 40 000 Ostmark von der Bundestregierung für einen, der in den Westen abgeschoben wurde, in der Absicht, die Staatskasse zu sanieren.

    Kriminalität von innen.

  7. juergenelsaesser

    Ich bitte darum, die Einwände von schnehen ernst zu nehmen und beim Formulieren sorgfältiger zu sein!

  8. Linkspatriot

    @ jürgen
    @schnehen

    Natürlich habe ich sehr krass formuliert, aber da sonst die Dinge eher totgeschwiegen oder verharmlost werden, muss man eben auch mal verbal etwas übers Ziel hinausschießen, um sich Gehör zu verschaffen, bzw. die Thematik in ihrer Gewichtigkeit aufzuzeigen. Vorurteilsbehaftet oder Schlimmeres, was vielleicht schon wieder vermutet wird, bin ich jedenfalls nicht. Man lese nur einmal meine anderen Kommentare hier. Im Grundsatz bleibe ich aber bei meinen Angaben…

  9. Torsten

    generell mehr Grenzen!
    Zwischen allen Bundesländern Paßkontrollen!
    Dann können Kriminelle nicht mehr ihre Autos ins reiche Schwabenland verschieben.
    Und meine Forderung von eh’ und je:
    Kriminelle Bayern abschieben !

    mal ehrlich:
    Es werden doch nur vollkasko versicherte neuere Autos geklaut. Wen juckt’s? Sollten da nicht die Armen zu den Armen stehen ?

    Und bzgl Kriminalität finde ich Zwangsprostitution von Kindern direkt hinter der tschechischen Grenze weitaus schlimmer. Aber dagegen tut die Gemeinschaft der Europäer herzlich wenig.
    Ich frag lieber nicht, warum sie nichts tun…

  10. Toringo

    @schnehen
    “Der antifaschistische Schutzwall, die Berliner Mauer, war kein Wall zur Verhinderung des Überschwappens von Kriminalität in die DDR, sondern diente dazu, die Massenflucht in den Westen, die vor dem 13. August 1961 für die DDR bedrohliche Ausmaße angenommen hatte, so ähnlich wie vor dem 17. Juni 1953, zu stoppen.”

    Als ob wir das nicht alle wüssten. Linkspatriot behauptet doch nirgendwo, dass die Mauer bzw. DDR-Grenze allgemein, den Zweck gehabt habe, das Überschwappen von Kriminalität zu verhindern. Dies war lediglich ein Nebeneffekt der DDR-Grenze.
    Im übrigen waren auch die “Freundschaftsgrenzen” zwischen den sozialistischen Bruderländern streng kontrolliert. Um Verhinderung von Flucht ging es dabei nicht. Das wäre allenfalls in der Endphase des Sozialismus von Bedeutung gewesen.

  11. Kreuzweis

    Herr Elsaesser,
    ist das ernstlich ernst gemeint?

    Bei manchen Kommentaren – ich nenne bewußt keinen – muß ich zwanghaft an Sloterdijks Spruch denken: “Verwirrte geben nur Verwirrung weiter” …

  12. Sixty

    >Was Sie da schreiben, ist eine Ansammlung von Vorurteilen:<

    Ich hätte es auch nicht unbedingt so formuliert wie "Linkspatriot", aber das geht jetzt auch zu weit … worauf er hinweist, das ist doch im wesentlichen zutreffend.
    Grundsätzliche Kritik an der "Mainstream-Linken" und ihrem aufgesetzten "Gutmenschen"-Getue finde ich im Gegensatz zu "Schnehen" auch vollkommen angemessen, das zeichnet doch diesen Blog und auch J. E. selbst gerade aus.
    Ansonsten … wer sollte denn etwas gegen osteuropäische Krankenschwestern haben? Darum geht es doch gar nicht … und was die Mauer betrifft, da hat bekanntlich der Adenauer-Staat durch seine aggressive Politik gegen die DDR kräftig dran mitgebaut … eine Rechtfertigung für ihren Bau und die Praxis des DDR-Grenzregimes ist die Anerkennung dieser Tatsache jedoch noch lange nicht.
    Verantwortlich für ihre Errichtung war nämlich in erster Linie die dogmatisch-starre Politik der SED, das ist ebenfalls Fakt.
    Und im übrigen hat J. E. schon recht, "sorgfältiges Formulieren" kann nie schaden ;-)

  13. Richard Sorge

    @ schnehen, ich habe auf ihr statement geantwortet unter der sehr spannenden Rubrik “Kriminelle Ausländer raus!” Vielleicht sollten wir das Thema auch bei der Volksinitiative mal vertiefen, es bewegt die Gemüter in der Gesellschaft doch sehr…..

  14. @Linkspatriot

    Gut dann machen Sie’s wie die Bildzeitung mit fettgedruckten Schlagzeilen und reißerischen Artikeln. Dieses Hetzblatt schießt jeden Tag ‘verbal über’s Ziel hinaus’ und verschafft sich dadurch eine stattliche Leserschaft. Aber was ist das für eine Leserschaft?! Was für eine Qualität hat diese?

    Sie können mit dieser Methode kurzfristig Effekte und Erfolge erzielen. Langfristig aber setzt sich die Wahrheit und setzen sich die leisen Töne durch. Die Wahrheit geht auf leisen Sohlen.

    Was ist das verbale Getöne von Obama nach nur einem Jahr Präsidentschaft heute angesichts seiner Taten bei nachdenklichen Menschen noch Wert? Was ist das rechtspopulistische Gehabe und Getöne eines Jean Marie Le Pen in Frankreich heute dort noch Wert?

    So etwas verbraucht sich schnell. Man achte auf das Verfallsdatum. Machen Sie da ruhig mit. Sie werden schon sehen, wie schnell ihre verbalen Effekte (auf Kosten anderer übrigens) sich wie Seifenbläsen in schöner Frühlingsluft, die wir hoffentlich jetzt bekommen, auflösen werden.

  15. Martin

    @pacito:

    Ich vermag Ihnen nicht zuzustimmen, dass ab 2011 osteuropäische Arbeitnehmer in Massen den Arbeitsmarkt überfluten. Zumindest nicht in größerem Ausmaße, als dies jetzt schon der Fall ist (Baugewerbe z.B.). Möglicherweise wird das dennoch ein willkommener Grund für hiesige Arbeitgeber sein, ihre Bereitschaft zu angemessenen Löhnen nicht gerade zu steigern, doch viele sind doch wohl ähnlich familiär verwurzelt, wie hierzulande.

    Zum Thema an sich: Es ist wohl keine Zufälligkeit, dass mit Öffnen der Grenze Anfang der 90´er-Jahre eine Zunahme von Eigentumsdelikten stattgefunden hat. Ist ja auch verlockend, wenn ich mit meinem Diebesgut keine Kontrollen mehr an Grenzen fürchten muss. Eine Einladung geradezu. Dass dies organisierte Banden ausnutzen, darf keinen ernsthaft verwundern.

    Insofern halte ich den Einwurf von J.E. für sehr gut, dass die alte EG sehr viel mehr Vorteile hatte, als die EU je haben wird. In allen Bereichen!

  16. Sixty

    >Dieses Hetzblatt schießt jeden Tag ‘verbal über’s Ziel hinaus’ und verschafft sich dadurch eine stattliche Leserschaft. Aber was ist das für eine Leserschaft?! Was für eine Qualität hat diese?<

    Dieses "Hetzblatt" ist immerhin die Lieblingslektüre der deutschen Arbeiterklasse incl. der gewerkschaftlich organisierten … ob einem das nun gefällt oder nicht.
    Darüber sollte man auch als "linker Fundi" mal nachdenken … wer dem "Proletkult" huldigt, für den müßte das eigentlich ein gewaltiges Problem sein ;-)

  17. “Dieses “Hetzblatt” ist immerhin die Lieblingslektüre der deutschen Arbeiterklasse incl. der gewerkschaftlich organisierten … ob einem das nun gefällt oder nicht.”

    Wer die noch liest, ist selber Schuld!

  18. Wenn ich die Bildzeitung als Hetzblatt bezeichne, und da bin ich mit Günter Wallraff, der es als ‘Lügenblatt’ bezeichnet hat und die Arbeitsweise der Macher in einer seiner Reportagen hervorragend beschrieben hat (als Herr Esser bei der Bildzeitung), bin ich noch lange nicht für einen ‘Proletkult’.

    Der Proletkult ist damals in der frühen Sowjetunion entstanden, eine Kunstrichtung, die den sozialistischen Realismus bekämpft hat. Die Leute, die diesen Proletkult huldigten, haben zum Beispiel den Schriftsteller Maxim Gorki (‘Die Mutter’), den Begründer des sozialistischen Realismus, bis aufs Messer bekämpft und ihn als ‘Konterrevolutionär’ verleumdet, so schlimm, dass er nach Italien auswanderte, wo er eine ganze Reihe seiner Werke schrieb. Objektiv hat diese Kunstrichtung sehr geschadet. Lenin war ein Gegner davon und hat die klassische humanistische Kunst, im Gegensatz zu den Proletkult-Leuten, die diese als ‘konterrevolutionär’ hinstellten, immer verteidigt, z. B. einen Schriftsteller wie Leo Tolstoi, den er regelrecht bewunderte.

    So viel zur Vorgeschichte des sog. Proletkults, der dann später von den Maoisten übernommen wurde und in der sog. ‘Großen Proletarischen Kulturrevolution’ (1966-76) Anwendung fand, mit der Folge, dass man die alte chinesische klassische Kunst systematisch ausgerottet hat, Buddha-Statuen, ja ganze Bibliotheken zerstört und angezündet hat. Übrig blieben nur die vier Mao-Bände.

    3 Millionen Menschen wurden in der Großen Proletarischen Kulturrevolution Opfer eines übersteigerten Proletkults, der von Mao Tse-tung benutzt wurde, um seine politischen Gegner in der KP Chinas auszuschalten.

    Eine politische Gruppe wie die MLPD hält diese ‘Kulturrevolution’ heute immer noch hoch, was zeigt, wie wenig die sog. Linke, die marxistisch-leninistische Linke, wie sie sich nennt, gelernt hat.

    Aber von all dem weiß unser ‘Sixty’ nichts. Ihm ist nur das Etikett wichtig. Er hört etwas, schnappt es auf und benutzt es, um Leute in eine Schublade zu stecken.

  19. Linkspatriot

    So so, ich soll auf meine Formulierungen achten, aber “schnehen” kann hier ungehindert diffamieren, polemisieren und unstete Angriffe fahren. Erst stellt er mich durch angebliche Effekthascherei auf eine Stufe mit Bildzeitungs-Hetzern, dann bezichtet er “sixty” der Unwissenheit, dem es zudem nur wichtig sei, Etikette zu basteln und Leute in eine Schublade zu stecken. So geht das aber nicht, lieber admin! Alles was er im Hinblick auf meine Kommentare da fabriziert hat, ist gequirlter Müll. Ja ja, ich weiß, ich verallgemeinere wieder, aber hier passt es nun mal. Ich habe auch keine Lust, dezidiert auf all seine Vorwüfe einzugehen. Soll er doch zu den grünen abwandern oder zu gender-gemainstreamten Gebetsschwestern im Öko-Gewand. Was soll auch das Gesülze über Obama, den ich in diesem Kontext gar nicht erwähnt habe. Und das Le Pen und sein FN am schwinden ist, stimmt ja gerade nicht, wenn man sich die neuesten Kommunalwahlergebnisse in Teilen Frankreichs anschaut. Und warum partizipieren die Rechtsreaktionäre (nicht nur in Frankreich!) von der momentanen Stimmung, weil es die Mainstream-Linke gibt, die sich gewisser Themen aus Gutmenscherei und Politically Correctness nicht annimmt. Aber für manche lebt es sich eben besser in einer Erdbeerwelt, bis sich die Realität ihrer annimmt. Nicht wahr, werter “schnehen”?!?!…

  20. juergenelsaesser

    Linkspatriot, halten Sie die Luft an! Und machen Sie nicht den Fehler, sich mit mir, dem admin oder Hausmeister, anzulegen oder mich zum Eingreifen aufzufordern! Ich gebe Kopfnüsse, wie’s grad kommt, und Schnehen hat auch schon eine gekriegt. Was ich aber AUF DEN TOD nicht ausstehen kann, ist die Mischung: zuerst holzen, dann jammern. Argumentieren Sie hart, aber ohne Beleidigungen! Zum Beispiel grade: Es ist UNVERSCHÄMT, dass Sie schnehen mit “grünen oder gender-gemainstreamten Gebetsschwestern im Öko-Gewand” in Verbindung bringen! Damit hat der Mann eben so wenig zu tun wie Sie! Ich will, dass Sie sich SUBITO bei schnehen dafür entschuldigen!

  21. Linkspatriot

    Es lag mir absolut fern, mich mit irgend jemanden anzulegen. Ich wollte nur Ausgewogenheit! Aber gut, wenn “schnehen” auch schon eine Kopfnuss bekommen hat, so nehme ich selbige jetzt auch in Kauf. Du siehst, ein wenig Humor findet sich auch bei meiner Wenigkeit. Also: ENTSCHULDIGUNG in Richtung “schnehen”, was mir jetzt auch übrigens schon leichter fällt, da er unter dem neuesten Artikel eine Lanze für Chavez und Morales gebrochen hat. Auf der Welle können wir gemeinsam schwimmen(-: Entschuldige mich auch bei Dir, lieber Jürgen, ich war eben etwas ungehalten, was meinem Naturell eigentlich so gar nicht entspricht. Auf gute Zusammenarbeit…

  22. juergenelsaesser

    Linkspatriot: Alles klar, dankeschön!

  23. Antifaschistischer Schutzwall

    Jetzt steht schon FPÖ-Propagande auf dieser Seite – ganz oben, Posting 1 -, ohne dass sich der “Hausmeister” Elsässer daran stört. Ganz grossartig. Nur soll er nicht hinterher kommen und wieder behaupten, er habe mit rechtsradikalem Gesocks wirklich rein gar nichts zu tun.

  24. juergenelsaesser

    @ Antifaschistischer schutzwall: Oops … FPÖ auf dieser Site? Posting1? Was meinen Sie? Ich finde es übrigens bezeichnend, was Sie als Ihren Absender gewählt haben: polpot@elsässer-rechtes-kriechtier.de … Nur weiter so, Polpot!

  25. @Linkspatriot

    Viele Grüße aus der Erdbeerwelt! Ich musste lachen, denn ich komme gerade vom Einkauf bei ‘Kaiser’ zurück, und raten Sie mal, was ich eingekauft habe: Erdbeeren! Kein Scherz!

    Zu den Kommunalwahlergebnissen in Frankreich:

    Die Linke hat fast überall gewonnen, d. h. die Sozialisten, Kommunisten und die Grünen, die ich übrigens ablehne, weil sie sich völlig angepasst haben. Aber ich habe vor bestimmten Grünen wie der Amerikanerin Cynthia Mc Kinney, der ehemaligen Kongressabgeordneten, die von den Israelis verhaftet wurde, weil sie zu der Besatzung des Hilfsschiffes für Gaza gehörte, großen Respekt. Es gibt auch bei uns noch einzelne grüne Abgeordnete, die sich für die Grundrechte stark machen und denen ich Respekt zolle. Aber auch in den anderen Parteien gibt es hin und wieder gute Leute. Das sollte man nicht vergessen. Sogar in der CDU. Zum Beispiel Jürgen Todenhöfer, der ein hervorragendes Buch über den Irak schrieb (‘Warum tötest du Said’).

    Die Rechte ist in Frankreich eindeutig auf dem Rückzug. Die Rechtsparteien haben nur noch 37% bekommen und das Elsass behalten, alles andere ging an die Vereinigte Linke aus Kommunisten, Sozialisten und Grünen. Die extreme Rechte in Frankreich ist nur noch ein Schatten ihrer selbst.

    Ich glaube, dass ‘linker Fundi’, ‘Anhänger des Proletkults’ … durchaus Etikette sind, lieber left patriot.

    Ich würde vorschlagen, dass wir in Zukunft solche Kindereien unterlassen, uns vertragen und uns die Erbeeren, die ich gerade eingekauft habe, brüderlich teilen. Ich glaube, die kriege ich heute gar nicht alleine auf.

  26. Linkspatriot

    Lieber Schnehen, das mit den Erdbeeren finde ich echt lustig! Ja, lassen wir uns Frieden schließen und gemeinsam die Erdbeeren genießen. Ihre Farbe (rote Frucht und grüne Blätter) passt ja auch etwas zum Thema(-; Zudem lasse ich mich auch belehren, wie z.B. hinsichtlich Ihrer wohl guten Kenntnisse und Schlussfolgerungen bzgl. der Frankreich-Wahlen. Übrigens, im Umkehrschluss zu den Erdbeeren, besitze ich wiederum das besagte Todenhöfer-Buch, welches in der Tat zu begeistern weiß. Wir haben also gewisse Affinitäten, daher sage auch ich “Schluss mit den Kindereien” und rein in die freundlich-kontroverse Diskussion und Korrespondenz…

  27. juergenelsaesser

    Schnehen & Linkspatriot: nabitte, geht doch!

  28. Philippe du Plessiez

    “polpot@elsässer-rechtes-kriechtier.de … Nur weiter so, Polpot!”

    Polpot, aber ja! Das war doch dieser BilderbuchAntiFaschist, der in so ganz antifaschistischer Manier, etwa 2 Millionen Kambodschaner abgeschlachtet hat, Männer, Frauen und Kinder, nicht wahr?

    Da fällt mir Käptn Flint ein: “Die Ratten kriechen aus ihren Löchern.”

    Mich würde interessieren wo dieser Absender denn zu sehen ist oder war? Im Posting selbst?
    Warum lassen Sie das hier erscheinen, wieder zur Abschreckung?

  29. Philippe du Plessiez

    “besitze ich wiederum das besagte Todenhöfer-Buch, welches in der Tat zu begeistern weiß.”

    Ich habe es auch und es ist wirklich anrührend und dem Autor gebührt Respekt für seinen Einsatz, doch bitte dabei eine Kleinigkeit nicht vergessen, dass seine Interviewpartner sozusagen “Handverlesen” waren.

    Das bedeutet zunächst nicht viel, aber in letzter Instanz bedeutet es unter Umständen auch sehr viel. Womit ich keinesfalls andeuten möchte, dass es nicht die Amerikaner waren, die das Land in Elend und Bürgerkrieg gestürzt haben, denn das waren sie, und sie sind es weiterhin, die dafür sorgen, dass dieses Land nicht zur Ruhe kommen kann! Es gibt aber noch weitere Interessenten diesbezüglich, doch darauf mag ich hier und jetzt nicht eingehen.

    Ich schätze Ihre Meinung hier, Linkspatriot. Auch in Bezug auf das Meiste, was Sie hier in diesem Thread geschrieben haben. Mit etwas weniger Temperament und ohne persönliche Angriffe wäre dem nicht allzu viel entgegenzusetzen gewesen, wie ich finde.

    Um so wichtiger ist es sachlich zu bleiben, denn sonst konterkarieren Sie sozusagen Ihre eigene Meinung und das ist strategisch wirklich nicht so vorteilhaft.

    Es wäre in meinen Augen ein Jammer gewesen Sie hier zu verlieren, nur weil Ihr Blut in Wallung gerät. Da gab es schon zu Viele für meinen Geschmack.

    Übrigens, obwohl ich mit Schnehen z.B. in nur sehr wenigen Punkten Übereinstimmung finden kann, hilft mir seine Anwesenheit doch. Ich kann und muss mich aufgrund seiner Thesen nämlich immer wieder mit meinen eigenen Beschäftigen und lerne noch feiner zu differenzieren und sehe auch evtl. Fehler in meinem Gedankenkonstrukt.

    Bisher jedoch, so muss ich gestehen, gelang dies dem guten Schnehen leider so gut wie niemals [zwinker]

  30. Sixty

    >Aber von all dem weiß unser ‘Sixty’ nichts. Ihm ist nur das Etikett wichtig. Er hört etwas, schnappt es auf und benutzt es, um Leute in eine Schublade zu stecken.<

    Also mein lieber "Schnehen", daß du ein "linker Fundi" bist, ist doch Fakt ;-) aber das mit dem "Proletkult" habe ich gar nicht direkt auf dich bezogen.
    Ich wollte damit einfach nur zum Ausdruck bringen, daß man eine Arbeiterklasse, die "BILD" liest, nicht "idealistisch" glorifizieren sollte … das heißt aber natürlich NICHT, sie nicht bei der Unterstützung ihrer berechtigten Anliegen zu unterstützen.
    Daher war ich auch z.B. sehr mit dem einverstanden, was Lafontaine 2005 in seiner "Fremdarbeiter"-Rede in Chemnitz zum Ausdruck brachte, wodurch er sich übrigens den Haß der gesamten deutschen "politisch korrekten Linken" von der linksliberalen Mainstream-Presse bis hin zur linksalternativen/linksradikalen Szene zugezogen hat.

  31. @Linkspatriot

    Das haben Sie gut ausgedrückt: ‘Rein in die freundliche kontroverse Diskussion und Korrespondenz’. Ich bin voll einverstanden.

    Sollte ich mich ab und an, missverständlich und zu scharf ausgedrückt haben, so bitte ich das nachträglich zu entschuldigen.

    @Sixty

    Auch Sie sollten diese Kindereien (‘linker Fundi – das ist ein Fakt’) und so etwas unterlassen. Sie tuen sich damit selbst keinen Gefallen. Auch mit Ihnen möchte ich eine freundlich kontroverse Diskussion führen.

  32. Philippe du Plessiez

    “Auch Sie sollten diese Kindereien (‘linker Fundi – das ist ein Fakt’) und so etwas unterlassen. Sie tuen sich damit selbst keinen Gefallen. Auch mit Ihnen möchte ich eine freundlich kontroverse Diskussion führen.”

    Nun, dann sei mir eine Anmerkung gestattet, der Fairness und Sportlichkeit halber, sozusagen.

    Sie sollten solch herablassende Einleitungen wie: “Unser ribi” tunlichst unterlassen, wenn Ihre obigen Worte ernst genommen werden sollen. Denn “mein ribi” ist er z.B. definitiv nicht.

    Gleiches Recht für alle, dass wollen Sie doch auch Schnehen, nicht wahr?

  33. Das es überhaupt noch Rufe nach Grenzen im Jahr 2010 gibt – ich kann das gar nicht verstehen. Für mich hört sich eure Diskussion schwer nach Stammtisch an, da hört man auch immer das die Vergangenheit immer besser war.

  34. Linkspatriot

    @T. Airto: und wenn einer von “Stammtisch” spricht, so hört sich das immer an wie “Extremistisch”. Anders wird ein Schuh draus: man muss dem Volk auch mal aufs Maul schauen und darf sich nicht abgehoben von ihm entfremden. Bei der Thematik hier handelt es sich ja nicht um die üblichen “Stammtischparolen”, sondern um ernst gemeinte Anliegen. Schön wäre es natürlich, bedürfte es keinerlei Grenzen mehr, aber schön wäre es auch, wenn es keine Kriminalität mehr geben würde. Da letzteres Utopie ist, ist ersteres -in Verschärfung- (wieder) notwendig. Und bzgl. der vermeintlich besseren Vergangenheit wurde nur behauptet, dass die ehemalige EG der heutigen EU gegenüber einiges an Vorteilen zu bieten hatte. Das ist ja auch nicht in Abrede zu stellen, nicht wahr?!?!

  35. @T. Airto

    Es ist so ähnlich wie mit den 36 deutschen Kleinstaaten oder Fürstentümern, die es bis tief ins 18. Jahrhundert hinein gab und über die sich Heinrich Heine, der große deutsche Dichter, immer lustig gemacht hat.

    Als die damalige ‘Globalisierung’, die Industrialisierung, das Eisenbahnnetz und der nationale Markt kamen, trauerten viele der deutschen Kleinstaaterei nach, weil es vielen dort besser ergangen war, z. B. den Webern und anderen Handwerkern, und sie verlangten nostalgisch, diese Horte der Heimelichkeit wieder herzustellen. Aber man kann so etwas nicht rückgängig machen. So auch heute: Der Ruf nach ‘Grenzen dicht’ ist unrealistisch. Das gilt auch für die kleinen Staaten Schweiz, Malta oder Österreich. Sie sind unwiderruflich in Europa eingebunden.

    Dies betonte unlängst der Berater der venezolanischen Regierung Prof. Dieterich in einem Interview.

  36. juergenelsaesser

    Schnehen: Sie kennen die berühmte “irische Wende” von Marx offensichtlich nicht … Marx unterstützte, mit denselben Argumenten wie Sie, ursprünglich die Zugehörigkeit Irlands zu Großbritannien. Nach etlichen Jahren korrigierte er sich: Für die Abspaltung Irlands und ein Grenz- und Zollregime gegenüber Großbritannien …




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