Elsässers Blog

1.9. Berlin: Elsässer/Timtschenko: "Krieg gegen Russland", Halong-Hotel, Leipziger Str. 54/55, 19 Uhr

Angriff der Hedgefonds auf Europa

Grundsatzerklärung der VOLKSINITIATIVE voll bestätigt

Vor über einem Jahr hieß es in der Grundsatzerklärung der Volksinitiative:

“1.Die gegenwärtige Wirtschaftskrise ist auch ein Wirtschaftskrieg: der Angriff des internationalen Finanzkapitals auf den Rest der Welt. Dabei kommen “finanzielle Massenvernichtungswaffen” zum Einsatz, die nicht nur aus der Realwirtschaft, sondern vor allem aus dem fiktiven Kapital des Spekulationscasinos munitioniert sind. Was wir bisher erlebt haben, waren erste Geplänkel mit diesen Waffen – der Hauptstoß steht noch bevor!” (Ausführlich mit Erläuterungen und Diskussionsbeiträgen im COMPACT-Band GEGEN FINANZDIKTATUR!)

Meine Güte, was wurden wir dafür angegriffen von den Steinzeit-Dogmatikern! Von wegen Nationalismus und so, Trennung des Finanz- vom Produktivkapitals, haha …

Alles, alles in dieser Erklärung war richtig! Am gestrigen Samstag schreibt selbst die FAZ:

(Zitat Anfang) Einige der weltgrößten Hedge-Fonds haben eine Kampagne gegen Euro und britisches Pfund begonnen. Auf verschwiegenen Treffen hinter den Kulissen, aber auch mit öffentlichen Aufrufen trommeln die Fonds zugunsten ihrer Spekulationen gegen die beiden Währungen.
In London hat der ehemalige Partner von George Soros, Jim Rogers, gemeinsam mit den Spekulanten Marc Faber und Vince Stanzione Investoren zu einem Seminar am 19. März eingeladen, denn „aus der jetzigen Situation könnte viel Kapital geschlagen werden“.(…) Rogers, der heute in Singapur wohnt, sagt nun wieder einen „Währungscrash“ voraus. „Wenn Milliardäre auf einen zweiten großen Abschwung setzen, sollte der Rest der Anleger mehr tun, als nur zugucken“, wirbt sein Mitstreiter Stanzione, der in Spanien und Monaco lebt und Anleger für „Spread Betting“ begeistern will. Auf der Internetseite des von Marc Faber herausgegebenen Magazins „Gloom Boom & Doom Report“ prangt indessen eine Abbildung des im Mittelalter von Kaspar Meglinger unter der Luzerner Brücke gemalten Totentanzes. (…)

Nicht ganz so plump und makaber, dafür aber genauso wirksam, setzen mächtige Hedge-Fonds hinter den Kulissen darauf, dass der Eurokurs auf die Parität zum Dollar fallen könnte. Das „Wall Street Journal“ berichtet, dass sich Vertreter mehrerer kapitalstarker Hedge-Fonds Anfang des Monates in Manhattan in einem Privathaus zu einem „Ideenaustausch“ getroffen hätten, um über die Lage des Euro zu sprechen. Dazu gehörten das Soros Fund Management LLC, SAC Capital Advisors LP, Brigade Capital, Greenlight Capital und andere Spekulanten. An dem Abend wurde darüber gesprochen, ob und wann der Euro auf Parität zum Dollar fallen könnte. Soros hat vergangene Woche öffentlich betont, sollte die Währungsunion ihre Finanzprobleme nicht in den Griff bekommen, könnte sie zerbrechen. Angesichts massiver Spekulationen an den Devisenmärkten und der Sorge um die griechische Schuldenkrise hat der Euro schon von 1,51 Dollar im Dezember auf derzeit 1,35 Dollar abgewertet.

(…) Unabhängig davon sollen Goldman Sachs, Bank of America, Merrill Lynch und Barclays Capital vergangene Woche Investoren geholfen haben, in extrem gehebelte Derivate zu investieren, die sich dann auszahlen, wenn der Euro Ende des Jahres auf die Parität zum Dollar fiele.
Ende Januar hatte Goldman Sachs nach Berichten aus Finanzkreisen Vertreter großer Hedge-Fonds, darunter von Citadel, Eton Park Capital und Paulson, nach Athen mitgenommen, wo Vertreter des griechischen Finanzministeriums „gelöchert“ wurden. Goldman Sachs hat enge Verbindungen zum griechischen Finanzministerium, da die Investmentbank Athen schon in den Jahren 2001 und 2002 mit derivativen Kontrakten half, die Schuldenquote des Staates zu beschönigen.

(Ende FAZ-Auszug aus bes., Hedge-Fonds formieren sich gegen Europa, 27.02.2010)

Das ist eine Verschwörung des internationalen Finanzkapitals, um einen europäischen Staat nach dem anderen zu zerstören!! Ich erinnere an die Grundsatzerklärung der Volksinitiative:

“2. Um diesen Angriff abzuwehren, muß der Nationalstaat aktiv werden. Die Teilnahme an Gremien, in denen das internationale Finanzkapital über seine Vertreter jede Entscheidung blockieren kann (EU, G8, IWF usw.), ist verschenkte Zeit. Wichtig ist eine Koordination der angegriffenen Nationalstaaten, wie sie in Lateinamerika unter Führung Venezuelas begonnen wurde.
3. In allen Staaten, auch in Deutschland, entwickelt sich ein zunehmender Widerspruch zwischen großen Teilen des Finanz- und des Industriekapitals. Ersteres, eng mit den besonders aggressiven Finanzplätzen New York und London verbunden, erdrosselt letzteres in einer Kreditklemme.”

Lest und verbreitet den COMPACT-Band GEGEN FINANZDIKTATUR! Kommt zur Veranstaltung GEGEN FINANZDIKTATUR in Berlin, Russisches Haus, 14. Mai, 20 Uhr! Ich werde dort die Grundsatzerklärung der Volksini im Lichte der aktuellen Angriffe der Heuschrecken-Fonds aktualisieren.

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21 Responses

  1. Gerd Meister sagt:

    °Lest und verbreitet den COMPACT-Band GEGEN FINANZDIKTATUR!”

    Dem kann ich nur zustimmen! Lest, verborgt und verschenkt ein Abo von COMPACT. Das ist ein Weg um die Menschen wachzurütteln!
    Wir werden es schaffen!

    Danke Jürgen Elsässer

  2. Wir müssen RAUS AUS DER EU UND DEM EURO um wieder demokratische Republiken in denen das Recht vom Volkausgeht herstellen zu können!

  3. Art. 1 der österreichischen Verfassung:

    Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.

    Innerhalb der EU aber nicht mehr!

  4. Pirx sagt:

    Da gehen sie hin, westliche Wertegemeinschaft und transatlantische Freundschaft, und machen den Geiern Platz.

  5. ribi sagt:

    danke, jürgen, dass du darüber schreibst! wird dein buch neu aufgelegt, mit weiteren hintergrundinfos? interessiert hier bestimmt viele! die frage, warum z.b. italien, trotz hoher sparquoten und industriebasis heruntergemacht wird, england aber in der öffentlichkeit nicht als wackelkandidat gilt, erschließt sich mir nicht!

  6. armin sagt:

    Lieber Jürgen,
    ich möchte Dir und der Volksinitiative ein paar Punkte
    zum Nachdenken vermitteln:

    Es ist völlig richtig, dass der Angriff der Hedgefonds auf die EU auf die
    BRD zielt, Deutschland hat am meisten von der EU als erweiterten deutschen
    Binnenmarktes profitiert. Die Auswirkungen der Produktivitätssteigerungen sowie die mittels
    Der Gewerkschaften erreichten Reallohnsenkungen haben wie im Beispiel
    Griechenland deutlich zu sehen, eigenständige industrielle Entwicklung in vielen EU-Staaten zerstört.

    Die EU ist zu allererst ein deutsches Kind. Ihre undemokratischen Strukturen
    haben ihre Wurzeln in Überlegungen der Nazis zum Ende des 2. Weltkrieges,
    ein 4. Reich – Die Vereinigten Staaten von Europa- als 2. Weg für die Herrschaftspläne
    des industriell-militärischen Komplexes Deutschlands zu schaffen.
    Beleg dafür ist die Entstehung der Keimzelle der EU, der Montanunion 1952.
    Fritz Thyssen hatte bereits vor dem 2. Weltkrieg Verbindungen zum holländischen
    Königshaus und zur Bushfamilie in den USA aufgebaut. (siehe Bericht: http://www.yoice.net/category/geheimarchiv/ sowie http://www.tetrahedron.org/articles/new_world_order/bush_nazis.html)
    Prinz Bernhard von den Niederlanden (SS- und Gründungsmitglied der Bilderberger) organisierte die Rückführung der Thyssenbesitzdokumente aus dem zerstörten Berlin nach Holland. Die Freigabe der Gelder auf US-Banken erfolgte 1951.
    Es gab sicherlich weitere Verbindungen des industriell-militärischen Komplexes
    zu Teilen des anglo-amerikanischen Komplexes (IBM, IG-Farben).
    Deutschland mit den Bilderbergern Merkel (2005), Koch und Westerwelle (2009)
    wird alles tun, um die EU zu retten, was aber die Leistungskraft Deutschlands
    überfordern wird: die Staatsverschuldung wird rasant ansteigen. Ich erwarte,
    dass nach den Wahlen in NRW Merkel weggelobt wird und Koch mit Westerwelle
    ein massiven Angriff auf die sozialen und politischen Lebensverhältnisse in Deutschland
    starten werden als Zwischenschritt. Oder aber die EU wird sofort auch in Deutschland das direkte Kommando übernehmen. Die EU hat bereits beschlossen, dass Außen- und Wirtschaftspolitik zentral gesteuert werden, also Westerwelle und Brüderle nur noch als Deppen dastehen.
    Die Stimmen, dass bereits die Vorbereitungen für eine Währungsreform laufen, mehren sich.
    (vgl. mmnews und hartgeld.com)
    Eine Verteidigung des Nationalstaates wird nicht möglich sein mit den gegenwärtigen
    Politischen Mariotten und Strukturen in Deutschland. Gleichwohl könnte das Scheitern
    Des EURO den Weg frei machen, die EU-Diktatur ebenfalls zum Scheitern zu bringen.
    Aktuell werden die Verteidigung bzw. Wiederherstellung demokratischer Freiheiten darüber entscheiden (siehe Iran-Veranstaltung in HH), ob eine Volksinitiative überhaupt sich praktisch herausbilden kann. Zentral dabei wird die Verteidigung des Internets sein, in dem
    zur Zeit eine breite Diskussion und Aufklärung sich entwickelt hat. Ermutigend ist dabei, dass bei der Abstimmung über das Afghanistan Mandat am 27.2.2010 erstmals seit 2001 der Druck
    aus der Bevölkerung zu 111 Nein und 76 Enthaltungen geführt hat, was mehr sind als Grüne und Die Linke zusammen haben. Es bleibt ab zu warten, ob sich dieses in den Wahlen in NRW fortsetzt.

  7. Jetzt hat es halt selbst der Letzte kapiert, was da gespielt wurde / wird. Nur kann ich noch nichts sehen, dass der Nationalstaat in irgendeiner Form “aktiv” wurde, außer umfangreichen Bankenrettungsprogrammen, und auf den Hartz IV-Empfängern und Langzeitarbeitslosen wird herumgehackt, siehe die letzten Ausfälle von Herrn Westerwelle.

    Da Buch habe ich gelesen und jetzt ist es wieder in Berlin …bei meiner Freundin, sie wird es auch weitergeben. Auch wenn es für jemanden, der mit den ganzen Zusammenhängen nicht vertraut ist, nicht so einfach ist, aber es lohnt sich.

  8. Klaus Landfried sagt:

    Ich freue mich, dass Jürgen Elsässer sich dieses ja durchaus komplexen Themas so konsequent gerade jetzt annimmt. Auch wenn ich fürchte, dass die wenigen kleinen Leute, die wie er, erkennen, was da gegen uns gespielt wird, nicht viel werden bewirken können. Der Funke wird in die allgemeine Bevölkkerung erst überspringen, wenn die Angst und die Wut alle ergreifen. Und wir Zustände bekommen, wie sie in Hollywoods älteren SciFi-Katastrophenfilmen schon Bild wurden.

    Offen bleibt die Frage, ob unsere oberen Politiker(innen) so dumm sind, dass sie nicht sehen, was zu tun wäre. Oskar Lafontaine ist einer der wenigen, die schon vor mehr als 9 Jahren dazu etwas gesagt hat. Oder sind jene Oberen Teil (“eingekauft” oder genötigt) der Strategie. Das klingt ja alles nach Verschwörungstheorie. Normalerweise sind die Finanzmärkte zu groß für längerfristige Manipulationen. Hier aber haben wir eine besondere Situation: von einer relativen Stärke des Dollar gegen den Euro profitierert auch die VR China, die der Hauptgläubiger der US-Bonds ist und weil ihre Kapitalisten dann billiger in der EU investieren können.
    Dass die großen Hedgefonds-“Militärs” so planen, ist auch nicht abwegig, da sie ja in der Finanzkrise selber 2 Schlachten verloren haben: eine an den Börsen und eine an den Finanzmärkten. Jetzt wollen sie die Verluste durch neue Spekulationsgewinne ausgleichen, ja mehr als das: sie wollen sich durch Allianzen unangreifbar machen. Sind sie aber nicht. Da auch ihr Geschäft “built on credit” ist, d.h. es beruht auf dem Vertrauen von anderen Anlegern, Das aber ist stark geschrumpft. Die Hedgefondmanager aber, gewohnt, nur in aggregierten Zahlen zu denken, aber das “mental-mapping” ihrer Anleger/Opfer zu vernachlässigen, werden sich evtl. doch wundern: ihre Spekublase könnte früher platzen als sie hoffen.
    Natürlich hilft die Abwertung des Euro, die völlig übererschuldeten Staatshaushalte in den meisten Euro-Staaten zu mindern (real). Aber das ist ein anderes Kapitel, an dessen Ende entweder eine mutige Neubewertúng des staatlichen Anlagevermögens mittels der Einführung der Doppik in die staatliche Haushaltsführung steht oder -nach dem herbeigeführten Zusammenbruch des Euro – eine Währungsreform, bei der wir “kleinen Leute” die Zeche zahlen, indem man uns für dn Euro noch 1,10 oder gar nur noch 0,90 Mark lässt. Bewährtes Muster.
    Jedenfalls Dank an JE für den Fingerzeig! Mögen viele seinen Blog lesen (und sein Buch).

  9. schnehen sagt:

    “Um diesen Angriff abzuwehren (den der Währungsspekulanten) muss der Nationalstaat aktiv werden.”

    “Koordination der angegriffenen Nationalstaaten.. wie in Lateinamerika.”

    Aber wir haben keine lateinamerikanischen Verhältnisse. Dort geht so etwas, weil die Nationalstaaten sich in internationalen Organisationen wie ALBA etc. oder jetzt auch in der neuen lateinamerikanisch-karibischen Gemeinschaft (unter Ausschluss der USA und Kanada) koordinieren. Auch eine Banko-Sur ist geplant. Also man schafft dort Instrumente der Abschottung, der Verteidigung der nationalen Volkswirtschaften, der engeren Zusammenarbeit – gegen die Heuschrecken und die Geier im IMF, der WTO oder der World Bank und das ist dort heute möglich, aber nur deshalb, weil dort diese enormen positiven Veränderungen in den letzten Jahren stattgefunden haben, von denen wir aber hier himmelweit entfernt sind.

    Wie soll das hier bei uns in Europa funktionieren? Es gibt ja keine politischen Kräfte, die die Nationalstaaten abschotten und verteidigen könnten, die einen Austritt aus der Währungsunion zum Beispiel anstreben würden (Wiedereinführung der DM und dergl.). Wir haben hier eine ganz andere Konstellation als in Lateinamerika, wo es einen fortschrittlich-revolutionären Prozess gibt.

    Hier kann man eigentlich zur Zeit nur fordern, dass sich die EU stärker von den USA emanzipiert und eigene Wege geht, auch in Richtung Russland z. B., um sich gegen die amerikanisachen Heuschrecken und Spekulanten, den Goldman-Sachs und Soros & Co. in Sicherheit zu bringen. Aber selbst das ist zur Zeit noch eine pure Illusion, zumal die Bundesregierung (im Unterschied zu ihrer Vorgängerin) sich fest im Schlepptau solcher Kräfte des deutschen Finanzkapitals befindet, die immer noch auf eine enge transatlantische Gemeinschaft mit den USA setzen und in einem Mitmachen in den von den USA kontrollierten internationalen Organisationen und unbedingter Bündnistreue ihr Heil sehen.

  10. pacito sagt:

    Logisch hatten Sie recht.
    Die Heuschrecken machen zig. Milliarden Gewinne und müssen sie nicht mal versteuern (Isle of Man, Guernsy , Cayman Islands, British Virgin Islands, Singapur, Dubai, Hongkong, Zypern um nur einige zu nennen).

    Die Heuschrecken zerstören ganze Staaten.
    Allerdings muss man sehen, dass die derzeitige Attacke gegen den Euro den meisten EU Ländern gerade recht kommt. Denn dadurch gewinnen sie an Exportkraft. Und gleichzeitig verlieren die Amis. Denn wenn der $ weiter aufwertet, können die ihr geplantes Exportwunder gerade mal begraben.
    Wir befinden uns hier in Währungskriegen. Eigentlich möchten alle Blöcke ihre Währungen abwerten, damit mehr exportiert werden kann. Am Ende allerdings sind alle Währungen wertlos.

  11. me. sagt:

    Krass.

    Heißt also für jemand der z.B Heizöl benötigt – und die oben von den Spekulanten genannte zu erreichende Parität von Euro 1 zu Dollar 1 tatsächlich erreicht werden sollte –
    und der Ölpreis sich nicht verändern würde, dass der Brennstoff in Deutschland bei Euro-Sturz von 1,35$ auf 1,00$ sich um 35% erhöhen würde.

    Der Wechselkurs ist entscheidend weil leider immer noch in Dollar gehandelt wird und Öl hier her importiert werden muss.

    Wenn dann der Weltmarktpreis für Öl noch steigen sollte,
    hasta la vista…….

  12. juergenelsaesser sagt:

    Wie blind Sie sind! In Europa gibt es Kräfte außerhalb der EU und der NATO, etwa die neutrale Schweiz. Kein Wunder, wenn Sie das nicht sehen, dass Sie auch die Schweiz nicht verteidigen wollen (s. anderer thread). Griechenland und die anderen PIIGS-Länder müssen raus aus dem Euro und dann mit der Schweiz, Norwegen, Island eine neue EFTA bilden.

  13. juergenelsaesser sagt:

    City of London = Herz der Finsternis!

  14. “Wie blind Sie sind”

    Wer auch immer damit gemeint sein soll, das finde ich jetzt nicht so nett.

  15. ribi sagt:

    fatima u. andere: das problem ist ja, dass deutschlands arbeitende massen eben nichts davon haben, dass das land exportweltmeister wurde, dass hierzulande die lohnstückkosten konkurrenzlos billig sind und z.b. das dänische schlachtergewerbe bereits gegen deutschland vorgehen will, wer weiß dies bzw. wer kann dies dank der medienkampagnen sehen! die jahrzehntelange dauerberisselung von henkel und co, deutschland sei platt, amerika und england ganz oben, verschäfte doch noch die fehlende kritk!menschen gegeneinander zu setzen ist aus sicht des systems ganz einfach und logisch, gerade geringverdiener, welche sich buckelig arbeiten, sehen oftmals- dank der medien, die arbeitslose mutter als hauptgegner! die zinsgewinner kommen immer sehr gut weg. eine debatte über den zins als übel wird mit dem vorwurf des anti-semitismus sofort abgewehrt! Was hat dies damit zu tun? zu westerwelle: es ist das politische spiel, dass mal der mal der als bösewicht dargestellt wird! solange ein baring offen als agent einer bestimmten gruppierung auftreten darf, ohne dass über seine argumente oder person gelacht wird, ja, solange geht die mediale dauerberisselung weiter!wäre deutschland eine mediendemokratie, würde eine verteterin des iab bei anne will hocken und erklären, dass die meisten arbeitslosen sich bemühen, doch solange das geld lieber spekulierend durch eine traumwelt rasst, wird nicht genug investiert. die opfer zu tätern zu machen ist mehr als ein problem. die arbeitslosen als hauptschuldige an den zinslasten zu nennen, ist mehr als bösartig!

    jueregn: eine freihandelszone wäre eine bessere lösung als der heutige zustand. nur weil die schweizer aber keine eu-nation sind, müssen sie noch kein traum-land für jeden sein!dänemark ist ein eu-land, aber mit jahrelang besten daten!

  16. Claudia Wädlich sagt:

    ” Dem Podcast
    der Heuschrecke
    verhilft die Tillysprache
    zur Lücke
    über die Normen
    humanistischer Versatzstücke ”
    (Aus: Die Plünderung der Kulturschätze )
    Dem kann ich auch heute nichts hinzusetzen.

    Claudia Wädlich, Autorin

  17. schnehen sagt:

    @fatima

    Er meinte mich damit. Aber ich nehme es ihm nicht übel.

  18. pacito sagt:

    Der alte internationale Sack “Soros” will wieder Milliarden verdienen. Gibt Ratschläge an Euroländer.
    Der “Trade” von diesem 80 Jährigen Geldsack scheint einmal mehr erfolgreich zu sein. Bonze bleibt Bonze.

    Die einzige Hoffung für mich: Gemäss Wahrscheinlichkeitsrechnung stirbt Bonze Soros innerhalbt der nächsten 5 Jahre. An dem Tag mache ich hier auf meinem Hof eine Riesenparty, alles gratis.

    Soros, Bilderberger & Co: Das dreckige Spiel mit dem Euro

    http://www.mmnews.de/index.php/201003015051/MM-News/Soros-Bilderberger-Co-Das-dreckige-Spiel-mit-dem-Euro.html

  19. Nur weder Rogers noch Faber sind der Hochfinanz zuzurechnen, sie stehen für eine gedeckte Währung und spekulieren gegen Papier.
    Denn selbst wenn der Dollar gegenüber dem Euro ansteigen sollte, selbst bei Parität, bleibt der Dollar wertloses Papier, wie auch der Euro und letztlich kehrt alles zu seinem Inneren Wert zurück.

    Drum, Jürgen nicht nur die Nationalstaaten brauchen wir, auch eine gedeckte Währung !!!

  20. schnehen sagt:

    @pacito

    So sehe ich das auch. Zu George Soros. Er verdient nicht nur Geld, er setzt es auch für politische Zwecke ein – über seine Stiftung. Soros finanzierte die Orangene Revolution (eigentlich Konterrevolution) 2004 in der Ukraine. Die Jugendorganisation der OR wurde von Soros Spekulationsgewinnen gesponsert. Er brachte damit den Faschisten Juschtschenko an die Macht, der die Ukrainie zugrunde gerichtet hat und der jetzt die Quittung von den Ukrainern bei den letzten Präsidentschaftswahlen erhielt. 2008 lieferte er dem Georgier Saakaschwili Waffen für seine Aggression gegen Südossetien, zusammen mit Israel, das Streumunition beisteuerte.

  21. soapbubbleuniverse sagt:

    “City of London = Herz der Finsternis!” – Aber sicher doch… Joseph Conrad ist tot und kann sich nicht mehr wehren; aber trotz allem: Eine völlig schiefe Analogie bleibt immer eine völlig schiefe Analogie. Die Begründung ergibt sich aus dem Text, der gelesen werden sollte. Ich schlage vor, das nächste Mal auch noch Henry James’ The Beast In the Jungle nicht zu lesen respektive nicht zu verstehen oder gleich willig misszuinterpretieren…

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