Elsässer: Iran – Fakten gegen westliche Propaganda
Video-Mitschnitt meines Vortrages in Gera
Auf der Geopolitischen Konferenz in Gera referierte ich zu den Inhalten meines neuen Buches “IRAN – Fakten gegen westliche Propaganda”. Das Buch ist bestellbar über www.compact-reihe.de
Vielen Dank an das Infonetzwerk-Gera für die gute Organisation der Konferenz und das schnelle Online-Stellen der Vorträge Auf der Website der Geraer gibt es auch die übrigen Vorträge – Hörstel, Clauss, Wagner – zu sehen. Super!









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Dezember 23, 2009 at 15:05
Danke, Jürgen Ellsässer, für die Entlarvung der Kriegstreiber! Besser und faktenreicher kann man es nicht machen.
Sollte es zu einem Krieg gegen den Iran kommen, von Israel initiiert, dann wird eine Situation im Nahen und Mittleren Osten entstehen, die den Anfang des Endes des zionistischen Apartheidstaates einleiten wird, aber auch das Ende jeden Einflusses der Angloamerikaner in diesem Raum.
Israel wird nicht ungeschoren davon kommen.
Die Position, auch die militärische des Iran, der inzwischen über Raketen verfügt, die Tel Aviv und die dort lagernden chemischen und biologischen Massenvernichtungsmittel erreichen können, aber auch die israelischen Atomanlagen in der Wüste Negew, ist inzwischen so stark geworden, dass ein solches Abenteuer zu einer erneuten Niederlage der USA und Israels führen wird, was zur weiteren internationalen Isolation der beiden Schurkenstaaten beitragen wird.
Wenn das zionistische Gebilde schon nicht mehr in der Lage ist, einen Krieg gegen die völlig allein auf sich gestellte Hezbollah im Sommer 2006 zu gewinnen und die USA nicht in der Lage sind, irgendetwas Nennenswertes im fernen Afghanistan und Pakistan (weder politisch noch militärisch) zustandezubringen, obwohl sie von 41 (!) verbündeten Staaten unterstützt werden, wie sollen sie dann in der Lage sein, einen Krieg gegen den Iran zu gewinnen – gegen eine Regierung, die von breitesten Teilen des Volkes unterstützt wird?
Das iranische Volk wird sich dann noch stärker hinter Ahmadinejad und Chamenei scharen und es wird wie eine geschlossene Faust kämpfen und zurückschlagen. Und der Iran hat Verbündete! Auch das sollen die Herrn Kriegstreiber nicht vergessen.
Sollen sie die Dummheit begehen und einen neuen Krieg anzetteln – sie werden die Quitting bekommen, sie werden sich nicht nur eine blutige Nase holen, sie werden ihr Vietnam erleben.
Dezember 24, 2009 at 00:41
@schnehen
ich denke nicht, daß man eine milit. Unfähigkeit Israels und den USA daran ablesen kann, wie sie sich gegen die Hisbollah bzw. Talibans durchsetzen. so wie ich die Sache bislang verstanden habe, geht es doch genau darum bestimmte Kriege eben nicht zu gewinnen. 41Regierungen unterstützen also die USA in Afghanistan, na das bedeutet doch, daß Menschen in 41 Ländern tagtäglich mit Horrormeldungen gemästet werden, bis sie zu Dingen bereit sind, die unter friedlichen Gegenwarten nicht zustande kommen (aus Sicht bestimmter Kreise versteht sich).
Ahmadinejad ist doch höchstwahrsch. auch bloß eine Marionette, wie alle die ihr Gesicht als Regierungsfuzzis hinhalten (siehe A. Merkel und pipapo) und konsequent dämonisch aufgebauscht. Bei allem Respekt schnehen, aber Du schreibst so als würdest Du Dich auf solch einen Crash freuen, weil Du mal sehen willst, wie sich die Amis und Israelis eine blutige Nase holen. Es geht doch aber darum Blut zu verhindern…oder? Wir lassen uns doch nicht blöd quatschen, oder? auch nicht aus reiner Schadenfreude!
Gruß an Dich
Dezember 24, 2009 at 07:16
Der Vortrag bestätigt die These von Peter Scholl-Latour, dass nur ein karolingisches Kern-Europa (Deutschland plus Frankreich) in enger Partnerschaft mit Russland (sowie der Türkei als “osmanisches Bindeglied” zwischen Orient und Okzident) der US-Hegemonie nebst der zionistischen Erpressung entkommen kann. Und was die mögliche Aggression gegen den Iran betrifft – die Gott verhüten möge – so wäre sie in der Tat das Ende des rassistisch-räuberischen Konglomerats namens Israel. Den Menschen dort kann man nur warnend zurufen: es ist das böse Recht der Toren, sich ihr Grab selber zu schaufeln!
Dezember 24, 2009 at 13:27
@werther
Ich freue mich überhaupt nicht auf eine militärische Auseinandersetzung zwischen Israel und dem Iran! Dies ist ein Unterstellung, die ich entschieden zurückweise!
Ich warne davor. Die Israelis sollen sich das zweimal überlegen, noch mal den Libanon, Gaza oder den Iran anzugreifen. Wie der Gaza- Krieg oder besser das Massaker, das sie dort vor einem Jahr unter der Zivilbevölkerung anrichteten, auf sie zurückgefallen ist und sie zunehmend in die internationale Isolation getrieben hat (z.B. siehe Goldstone-Report), sind solche Kriege nicht mehr in der Lage, den Widerstand im Nahen Osten zu brechen.
Nur ihre perfide Politik des Teile und Herrsche und ihre False Flag-Operationen sind dazu noch in der Lage. Und daran arbeiten sie ständig: Sunniten gegen Schiiten, Fatah gegen Hamas aufzuwiegeln, Al Qaida und andere Terroristen anzuheuern..
Die Hamas ist heute stärker (sogar militärisch stärker) als noch vor einem Jahr. Und die Schwächung und Auslöschung der Hamas in Gaza war das erklärte Ziel der Israelis, als sie den Konflikt am 27. Dezember letzten Jahres vom Zaun brachen. Nichts haben sie mit ihren Kriegsverbrechen, mit ihren F16, ihrem weißen Phosphor .. erreicht. Sie haben nur sich selbst, vor allem ihrem Ansehen in der Welt geschadet, während das Ansehen des Islam, des palästinensischen Widerstands, auch des Iran, der Stütze dieses Widerstands, im Mittleren Osten ständig steigt.
Ich bin auch deshalb gegen einen solchen Krieg gegen den Iran, weil die einfachen Iraner das ausbaden müssten, die acht Jahre unter dem Krieg, der ihnen von Saddam 1980 aufgezwungen wurde (mit Unterstützung des Westens und der damaligen Sowjetunion) zu leiden hatten. Über eine Million Iraner kamen ums Leben. Es müssen heute, 20 Jahre danach, immer noch Zehntausende wegen der Berührung mit Nerven- und Senfgas, das Saddam gegen den Iran einsetzte, in Krankenhäusern behandelt werden.
Die USA, die nach dem 2. Weltkrieg im Nahen Osten noch über ein hohes Ansehen verfügten, haben inzwischen vollständig die Hearts & Minds der Bevölkerung dort verloren. Und das ist der entscheidende Faktor, der zu ihren vollständigen Niederlage beitragen wird.
Dezember 25, 2009 at 14:45
Und die Kriegstreiberei gegen den Iran wird immer lächerlicher, inzwischen wird dafür wieder der OBL-Clan bemüht:
Einer der Vorreiter in westlicher Kriegstreberei gegen den Iran, die englische Zeitung “Times“, hat einen Tag vor Weihnachten die Bin Laden Familie in Teheran gesichtet und das lautstark verkündet.
Sofort hat die westliche Hofberichterstattung die Gleichschaltungsweisung verstanden und verkündet einmütig, dass sich die Familie im Iran “versteckt“. Mindestens eine seiner Frauen (wie viele hat er denn?), sechs seiner Kinder und elf Enkelkinder seien in einem Hochsicherheitstrakt außerhalb der iranischen Hauptstadt untergebracht. Nach jenem Zeitungsbericht hatten die Familienangehörigen nach den Terroranschlägen vom 9. September 2001 ihre Bleibe in Afghanistan !!zu Fuß!! verlassen und in Teheran Unterschlupf gefunden. Offenbar wissen die Schreiber solcher Texte nicht, wie weit es von der Afghanischen Grenze zu Fuß bis nach Teheran ist.
Das ganze sei nur deshalb “rausgekommen“, weil eine jener Familienagehörigen sich bei einem “bewachten“ Einkaufbummel den Bewachern entzogen hätte und in die Saudische Botschaft in Teheran geflohen sei. Nun stellt sich natürlich sofort die Frage, wovor jene Familie damals geflohen ist und was sie in Teheran wollte. Falls Sie Asyl beantragt hat, dann doch nur deshalb, weil sie Angst vor Saudi-Arabien hätten. Was macht es dann für einen Sinn in die saudische Botschaft zu fliehen? Und falls sie ohnehin nach Saudi-Arabien wollten, warum hätte sie dann Teheran jahrelang festhalten sollen? Falls sie unter Hausarrest gehalten werden, warum dürfen sie dann Einkaufsbummel machen?
…..weiter:
http://www.muslim-markt.de/forum/messages/1406.htm
Dezember 26, 2009 at 20:10
@schnehen:
Ich möchte an dieser Stelle einen aktuellen sehr lehsenswerten Artikel von Doris Auerbach anfügen und bedanke mich für deine klaren Worte.
Ich glaube heute nicht mehr, dass es den USA politisch um Israel geht, sondern es geht um das Erdöl. Das Erdölzeitalter, welches dem Westen in den letzten 60 Jahren ein beispielloses Wirtschaftswachstum bescherte, neigt sich dem Ende zu. Das heisst nicht, dass es kein Erdöl mehr geben wird, aber es wird immer weniger und damit immer teurer.
DER IRAN, UNVERWINDERT IN DER KRITIK
http://www.politonline.ch/?content=news&newsid=1381
Dezember 28, 2009 at 03:53
@Rudolf Steinmetz: In der Tat muss sich Europa dauerhaft von den USA emanzipieren, auch die NATO als reines US-Hegemonialinstrument zur Kontrolle der Europäer sollte ausgedient haben!! Denn, diese Kontrolle über uns wird u. a. dadurch erreicht, dass die USA ständig versuchen, uns in von ihnen bewusst angezettelte Konflikte mit hinein zu ziehen (man denke an die georgische Aggression in Nordossetien, den einseitig pro-israelischen Einsatz vor der libanesischen Küste, von Afghanistan ganz zu schweigen!! )
Allerdings vermisse ich bei dem ansonsten von mir hoch geschätzten Scholl-Latour die Konsequenz, offen für ein Ende der NATO zu plädieren, dabei wäre dieses ja nur die logische Konsequenz aus seinen ansonsten weitgehend richtigen geostrategischen Analysen.
Bezüglich des Irans lässt sich meiner Meinung nach feststellen, dass nur die Probleme im Irak die USA bisher von einer militärischen Aktion abgehalten haben. Wären sie dort nicht in einen Guerillakrieg verstrickt, wäre ihr Überfalll nach Plan gelaufen, so hätten sie oder Israel schon vor Jahren militärische Anschläge auf den Iran durchgeführt…
Dezember 31, 2009 at 09:03
“Bezüglich des Irans lässt sich meiner Meinung nach feststellen, dass nur die Probleme im Irak die USA bisher von einer militärischen Aktion abgehalten haben. Wären sie dort nicht in einen Guerillakrieg verstrickt, wäre ihr Überfalll nach Plan gelaufen, so hätten sie oder Israel schon vor Jahren militärische Anschläge auf den Iran durchgeführt…”
Ja. Wer hätte das Gedacht. Der irakische Widerstand hat den Iran geschützt. Beide Seiten bestreiten das energisch.
))))
Der Iran hat mit der iraksichen Besatzung kollaboriert und seine Interssen gesichert, was einer akzeptanz des Besatzungsregimes bedeutet. Im Gegenzug dazu leisten jetzt teile der iraksichen arabischen Nationalisten ideolgische Schützenhilfe für grüne Revolutionäre im Iran. Ein inakzeptabler ideologsicher Luxus in Zeiten wie diesen. Die Baathisten sollten sich an ihrem Idol Saddam Hussein orintieren. Er hat die Hiz’B'Allah aus seiner Haft heraus gelobt für ihre Raketenstrategie 2006, die er selbst jahrelang propagiert hat. Diese arabisch-persischen Befindlichkeiten sind ein echtes Ärgernis für den Kampf gegen den Imperialismus, gegen das Finanzkapital und immer wieder an eine Aufforderung an den Imperialismus für eine neue Runde Spalte-und-Herrsche. Der Irak ist nicht einfach ein Land wie jedes andere, er ist ein Splitter eines Volkes, dem die Nationwerdung durch imperialistische Einmischung, koloniale Grenzziehung, Zionistische Besatzung, korrupte Regime und arabischen Feudalismus gelähmt wurde. der Iran muß sehr sensibel und zurückhaltend agieren in Angelegeheiten der Araber, sonst iwrd er zu Recht als eine weitere intervenierende Macht wahrgenommen. Die Sicherung von Einflußsphären im Irak wird als einmischung in arabische angelegenheiten angesehen
OK, jetzt wirds zu OFFTOPIC
Der Vortrag war übrigens sehr gut.
Januar 4, 2010 at 14:00
der Vortrag zeigt sicherlich grundsätzlich die von Israel und USA gesteuerte Kampagne gegen Iran korrekt auf.
Die Aussage von Herrn Elsässer, Obama könne sich gegen die imperialistischen Elemente in seiner Adminstration und Armee nicht durchsetzen, kann ich allerdings nicht nachvollziehen.
Obama war nicht zufällig der Wunschkadidat der US-Bänker und deren Hintermänner, seine Politik ist praktisch die seines Vorgängers.
Das heisst eben (entgegen Obama’s Wahlversprechen) kein Rückzug aus Irak, Ausweitung des Krieges in Afghanistan, Erweiterung des Krieges auf Jemen und Somalia und bald wohl auch gegen Iran und Venezuela. Dazu kommt eben keine Schliessung der exterritorialen Gefängnisse, Wiederholung von Psy-Ops mit Nigerianer, der o h n e Pass das Flugzeug in Amsterdam besteigt, die Bürgerrechte werden mit Hilfe des zionistisch kontrollierten Kongresses / Senats weiterhin nach Salamitaktik beschnitten..
Januar 6, 2010 at 01:54
Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen.
Obama ist der Kandidat der Wall Street gewesen, hat etwa 1 Milliarde an Spenden aus der Ecke erhalten und wurde gezielt von Leuten wie Zbigniew Breszinski (Carters ehemaliger Sicherheitsberater, der noch tausend Fäden zieht, auch Bilderberger ist) über einen langen, langen Zeitraum, seit Anfang der 80iger Jahre gezielt aufgebaut.
Sieht man sich an, welche Berater und welche Kabinettskollegen er um sich gescharrt hat, dann sind dies allesamt, fast durchweg Vertreter der Wall Street: Tim Geitner (FED), Larry Summers, what have you. Da ist kein einziger Vertreter anderer Interessengruppen mehr zugegen, wenn man von der zionistischen Lobby AIPAK, die sowieso überall drinsitzt, besonders in der Wall Street, mal absieht.
Noch nie, so Max Kaiser, der jahrelang an der Wall Street gearbeitet hat, noch nie war das US Finanzzentrum so direkt und so massiv in und an der Exekutive vertreten wie heute bei Obama.
Obama war ihr Wunschkandidat.
Auch interessant, welche Medien ihn im Wahlkampf unterstützt haben: Die beiden wichtigsten und mächtigsten Sprachrohre der Wall Street und des internationalen Finanzkapitals, das Wall Street Journal und die Financial Times, unterstützten beide Obama, nicht Hillary Clinton, die eigentlich die Vorwahlen gegen Obama gewonnen hat!
Der Eindruck, dass Obama gutwillig ist, sich aber nur nicht durchsetzen kann, entsteht dadurch, dass er nach außen ein paar andere Akzente setzen muss. Das ist er seinen ehemaligen Wählern (die inzwischen in Scharen abwandern) Schuld. Schließlich will er in drei Jahren wiedergewählt werden.