Kunduz: Riss in der Bundeswehr
Zum “Feldjaegerbericht” ueber das Massaker
Mittlerweile sind grosse Teile des “Feldjaegerberichtes” durchgesickert und als pdf dokumentiert, und zwar hier.
Der Bericht zeigt das verbrecherische Handeln der Bundeswehr-Offiziere, die das Kundus-Massaker zu Verantworten haben – das schlimmste von Deutschen befehligte Massaker seit 1945. Guttenberg ist zu Recht im Schwitzkasten. Auch Merkel wusste fruehzeitig Bescheid.
Zu beachten: Der Bericht wurde ebenfalls von Bundeswehr-Soldaten gemacht, von Feldjaegern in Kunduz eben, und zwar, wie die FAZ schreibt, unter Ueberschreitung ihrer Kompetenzen. Da hat also jemand Zivilcourage gezeigt, um den Verbrechern in der eigenen Truppe das Handwerk zu legen.
Das zeigt, dass die Bundeswehr nicht per se abzulehnen ist, sondern dass der Riss durch die Armee hindurch geht (und durch alle anderen Institutionen): Hie republikanische Demokraten – dort Soeldner des Imperiums, zu jedem Verbrechen bereit.









<a
Dezember 19, 2009 at 11:53
Die Deutschen sind einfach unfähig, bzw. nicht willens, aus ihrer Geschichte zu lernen.
Diese Eskalation hin zum 3.Weltkrieg wird seit der Wende von 1989 forciert und seit 9/11 kongret vorbereitet. Auch geht es nicht um Afghanistan!!
Wer eine militärische Ausbildung hat, kann ganz klar erkennen, dass es nicht um die Befriedung von Afghanistan geht, sondern das es sich um den Aufmarsch gegen den Iran handelt!!!!
Dazu gehören nicht nur die Missionen ISAF und OEF, sonder auch der Einsatz der Marine gegen “Piraten” am Horn von Afrika, genant ATALANTA. Dort geht es auch nicht um Somaila sondern vornehmlich um den strategischen Ort.
Ganz offensichtlich soll nächstes Jahr der Krieg gegen den Iran eskalieren. Ich empfehe hierzu den Dokufilm Kriegsversprechen: http://www.youtube.com/watch?v=o3s7NLQXzOY
Dezember 19, 2009 at 14:39
.” Da hat also jemand Zivilcourage gezeigt, um den Verbrechern in der eigenen Truppe das Handwerk zu legen.”
Schön, und welche Konsequenzen haben die daraus gezogen? Sind die immer noch in Kunduz?
“Das zeigt, dass die Bundeswehr nicht per se abzulehnen ist”
Aber ihr Einsatz in Afghanistan bleibt auf jeden Fall abzulehnen, und das schon vor diesem Massaker.
“Hie republikanische Demokraten – dort Soeldner des Imperiums, zu jedem Verbrechen bereit.”
Solange diese “republikanischen Garden – pardon Demokraten” immer noch dort sind, ist das für mich nicht ausreichend.
Dezember 19, 2009 at 23:28
“Die Bundeswehr” ist uch nicht abzulehnen. Jednfalls nicht per se. “Die Bundeswehr” ist nämlich zu Hause um Deutshcland zu verteidgen, falls es Angegriffen wird. Womit wir auch schon beim Problem sind. Warum dürfen fremde Truppen in Deruschland ihre Kriege organisieren? Truppen eines Landes, das während dem Kalten Krieg min. 4 Atomraketen auf West(!)deutschland gerichtet hatte. Bereit lieber ganz Mitteleuropa in einer Strategei der “Verbrannten Erde” zu zerstören als es “dem Russen” zu überlassen. GG-Auftrag der Bundeswehr wäre spätestens seit der Wiedererlangung der vollen Souveränität dafür zu sorgen, daß diese Gefahr, die realer und größer ist als al Quaida von deutschem Boden zu entfernen. Anstatt dessen massakeriert die Bundeswehr die Leute am Hindukusch.
Die detusche LINKE und alle die eine friidlichere Welt wollen, sollten dem Compromiso de Caracas folgen, und der setzt den Kampf gegen US-Basen weltweit au die Tagesordnung.
http://die-rote-fahne.eu/headline510.html
/watch?v=aEGFYrwKMLY
Dezember 20, 2009 at 02:38
Wichtig ist es meiner Meinung nach auch, klarzustellen, dass der Kriegseinsatz in Afghanistan ein den nationalen Sicherheitsinteressen Deutschlands und auch allgemeinen, europäischen Interessen massivst zuwider laufender Einsatz ist. Unsere Armee wird von gewissenlosen transatlantischen Politikern bedenkenlos für die USA in Afghanistan verheizt.
Dabei kommen dann solche Sachen wie Kunduz heraus, wobei noch zu sagen ist, dass sich die eigentlichen Anstifter des Krieges, die USA, lachend zurücklehnen können, wenn sich die Deutschen unbeliebt machen.
Mit dem Afghanistan-Einsatz hat die devote Anglophilie, hat die masochistische Selbstdemütigung nicht nur Deutschlands, sondern schockierenderweise auch anderer europäischer Mächte wie Frankreich (denen man das so nicht zugetraut hätte!) einen neuen, grotesken und kriecherischen Höhepunkt erreicht!!
Man stelle sich das einmal vor: Da führen die USA einen klassischen imperialistischen Krieg gegen Afghanistan, welcher der Umkreisung des Irans dient, und welcher den USA die Rohstoffressourcen des Kaspischen Beckens langfristig sichern soll… Die USA führen also Krieg, um dafür zu sorgen, dass sie und nicht die Europäer über priviligierten Zugang zu diesen Rohstoffen verfügen. Der Krieg richtet sich also gegen europäische Interessen!!
Und was tun die Europäer? Sie schwören den USA unterwürfig Treue, und entsenden Truppen, welche für die USA, und damit indirekt gegen europäische Interessen, kämpfen und sterben sollen…
Das ist mit höflichen Worten ja gar nicht mehr zu kommentieren!
Diese Würdelosigkeit ist sofort zu beenden, die Bundeswehr umgehend abzuziehen, damit ihren Soldaten der Tort, für fremde – um nicht zu sagen gegnerische – Interessen dienen zu müssen, nicht mehr angetan wird. Das Vertrauen der Soldaten, dass die politische Führung im Sinne Deutschlands und seiner Bevölkerung handelt, wurde massiv missbraucht. Dieser Missbrauch ist abzustellen.
Es ist im übrigen auch noch zu erwähnen, dass der proamerikanische Einsatz die Gefahr von Terroranschlägen in Deutschland erhöht!
Mein Fazit: Bundeswehr RAUS aus Afghanistan!! Soll der Ami seine Imperialkriege für die Profitinteressen seiner Konzerne, Finanzfirmen und Superreichen gefälligst selber führen!
Dezember 20, 2009 at 10:06
Ich will nicht deren Schuld schmälern, aber schuld an der Misere und dem Verbrechen haben eher die Politiker und die Journalisten, die beim Einsatzbefehl die Freude gedröhnt haben und das Blaue vom Himmel den Menschen versprochen haben. Jeder Krieg bringt Elend und Tod mit sich. Es war falsch aus journalistischer Sicht von einem sauberen und gerechten Krieg zu sprechen. Die Westen soll einfach die Menschen in ruhe lassen und nicht einmal die Oppositionellen zu helfen. Jeder Einmischung wird tausender Menschen das Leben Kosten und auf einer unbestimmten Zeit die Rückständigkeit der Völker hervorrufen. Denn die Westen sind nur ans Geld und die Ressourcen der Menschen dort interessiert.
http://maziarworld.wordpress.com
Dezember 20, 2009 at 18:57
Die Deutschen Soldaten stehen am Hinduskusch für fremde Interessen. Das sie durch ihren sicherlich schwierigen Einsatz dort auch noch in Gewissenskonflikte kommen ist ein Skandal! In der Tat dürfte es innerhalb der Bundeswehr massiv Widerstand gegen die Afghanistan-Doktrin der Bundesregierung geben, diese jedoch werden von den lauteren und willigen Vollstreckern des “Imperiums” übertönt und Mundtod gemacht.
Soldaten der Bundeswehr, brecht das Schweigen! Zeigt Widerstandswille gegen den wahnsinnigen Einsatz am Hindukusch!
Dezember 20, 2009 at 19:21
Ein guter Tag fuer Transparenz ,
Ein gutes Beispiel fuer Zivilcourage ,
Ein kraftiger Wasserguss fuer die Pflanze Wahrheit.
Danke
Dezember 20, 2009 at 21:16
GAME OVER IRAN !!!!!!!!!
GAME OVER LEFTIST SCUM !!!
Dezember 20, 2009 at 22:55
Seit dem eften September 2001 sind wir im krieg, das ist der Bündnisfall. Wacht auf und erzählt keinen Scheiß. Deutschland ist Ami-Land und nichts anderes. Alles Gute für Euch!
Dezember 20, 2009 at 23:31
Nachtrag: Warum dürfen Verbrecher wie die gesamte Hochfinanz , Leben auslöschen dürfen, um den eigenen Vorteilswillen grecht zu werden, ohne bestraft zu werden ? das ist die große Frage. Wiso geht das durch? ohne das jemand fragt, wo die tatsächlichen Verbrecher zu suchen sind. Da seit ihr alle zu blöd und zu naiv, dem Glauben an dem Unwahrscheinlichen erlegen und politisch erdrückt. Die Gewinnung an Erkenntnis, zum tatsächlichen Geschehen, wird euch ins Rattenloch treiben, aus dem Ihr nicht mehr heraus kommt, das Gute, sind nur deine Gedanken, die du nicht mit Anderen teilen kannst. Ich wünsche gedankliche gleichschaltung mit allen Unterdrückten und gutes Gelingen, man!
Dezember 21, 2009 at 08:46
Ich glaube kaum, dass größere Teile der deutschen Linken bereit wären, an einer Kampagne für die Auflösung der US-Miltärbasen in Deutschland teilzunehmen.
Dezember 21, 2009 at 10:50
Nee Nee, die eigenen politischen Wünsche dürfen nicht in die Analyse reinrutschen. Die Bundeswehr ist ein streng hierarchisch, auf dem Prinzip von Befehl und Gehorsam beruhendes zentrales Repressivorgan dieses Staates. Sie wäre erst demokratisch zu wenden, wenn sie bereits vollständig demoralisiert ist. Dazu bedürfte es aber existenzieller Erfahrungen, u.a. Kriege.
Natürlich muß man nicht jeden Bundeswehroffizier als Feind betrachten. Das Beispiel Jürgen Rose sagt ja genug, aber die Institution ist es, Kritiker würden sofort – wie Rose – ausgeschaltet oder marginalisiert. Wie wenig demokratische Offiziere – die es gibt – daran ändern können, zeigt das Beispiel Chile mit Carlos Prats und Hugo Bachelet.
Auch die republikanischen Offiziere in Spanien standen schnell vor den Erschießungspelletons.
Was aber jetzt in Kundus passiert ist, ist kein Kriegsverbrechen, sondenr das normale Handwerk der Soldaten. Oberst Klein will “nur” daß Mandat und Realität übereinstimmen. Er hat auch schon Erfolg, Die Politiker Beck und Uhl wollen schon das Grundgesetz ändern. Im Prinzip wäre das logisch.
Die einzige Folgerung wäre, die Bundeswehr auf ihre angestammten Aufgaben, die Landesverteidigung zurückzuführen. Mit dieser Forderung könnte man auch Bundeswehroffiziere, die alle wissen, wie prekär die Lage in Afghanistan ist, gewinnen. Das wäre der Ansatz für Bündnispolitik.
Dezember 21, 2009 at 12:57
@ Robert: Zitat: “Ich glaube kaum, dass größere Teile der deutschen Linken bereit wären, an einer Kampagne für die Auflösung der US-Miltärbasen in Deutschland teilzunehmen.”
Ja, so ist es leider..das zeigt, wie die sog. deutsche “Linke” nach 1968 auf den Hund gekommen ist! Es ist wahrhaftig erbärmlich!
Dezember 21, 2009 at 13:38
Es hat mit einer Lüge angefangen, nie vergessen
Dezember 21, 2009 at 15:03
@robert
@ingo
Stimmt ja alles, aber man darf auch nicht übersehen, da an diesem Niedergang seit Mitte der 80er gezielt und mit beträchtlichem Aufwand gearbeitet worden ist. Man muß sich nur die ganzen antideutschen Lobby-Groups ansehen, mit ihren publizistischen Organen. Einige haben die Antideutschen jetzt pro forma fallen gelassen, aber nur um deren Geschäft jetzt ohne den allzu belastenden Unsinn fortführen zu können. es werden gezielt Leute diffamiert und andererseits auch bestehende linke Organisationen zersetzt, in dem dort Schlüsselpositionen besetzt werden und die Leute dann erst später offen auftreten. Andres Waibel war so ein Fall.
Dezember 21, 2009 at 16:27
Hui, inzwischen sind Sie auch für die Bundeswehr?! Respekt, bin gespannt, welche Positionen Sie einnehmen, wenn ich die Seite in einem halben Jahr wieder besuche…
Dezember 21, 2009 at 19:27
“Es hat mit einer Lüge angefangen, nie vergessen”
Genau, hier wurde die Lüge schön auseinander genommen:
http://terrorexperte.blogspot.com/2009/12/die-fakten-belegen-911-war-inszeniert.html
Game over 9/11-Inside-Job-deniers!!
Dezember 21, 2009 at 19:39
“Man stelle sich das einmal vor: Da führen die USA einen klassischen imperialistischen Krieg gegen Afghanistan, welcher der Umkreisung des Irans dient, und welcher den USA die Rohstoffressourcen des Kaspischen Beckens langfristig sichern soll… Die USA führen also Krieg, um dafür zu sorgen, dass sie und nicht die Europäer über priviligierten Zugang zu diesen Rohstoffen verfügen. Der Krieg richtet sich also gegen europäische Interessen!! ”
Dem würde ich im großen und ganzen zustimmen. Aber es darf auch die andere Seite der Medaille nicht fehlen, um ein mehr abgerundetes Bild zu erhalten: Dem Iran ist nicht zu trauen, aufgrund der vielen Antisemitischen Phrasen und auch aufgrund von diesem Thema:
http://www.weeklystandard.com/weblogs/TWSFP/2009/12/iran_working_towards_advanced.asp#email
Es ist leicht zu sagen: “Ach, dass machen die nicht, wollen die nicht.”
Aber malen Sie sich das Bild aus, wenn es doch Wahrheit würde, was es für die gesamte Region und auch die Welt bedeuten würde.
einen schönen Abend noch;)
Dezember 21, 2009 at 20:56
Das grösste Problem der Deutschen ist die Schafherdenmentalität oder überhaupt die Herdenmentalität. Und dazu gehört immer ein Leitbock.
Kommt ein Hitler an die Macht, kuschen sie und hören ihm zu.
Nachdem man fast alles verloren hat, hören sie den Amerikanern zu und glauben alles.
Ich glaube, das beste wäre, diese Rumpf BRD einzustampfen und einfach noch mal von vorne anzufangen. Die BRD aufzulösen und in den einzelnen Ländern aufgehen zu lassen. Ohne NATO Zugehörigkeit. Ohne West-Ost Palaber. Aber dafür mit direkter Demokratie vom Volk. Ohne Grossmannsucht. So hat es doch Hunderte von Jahre bisher geklappt.
Dezember 22, 2009 at 11:57
@pacito:
“Das grösste Problem der Deutschen ist die Schafherdenmentalität oder überhaupt die Herdenmentalität. Und dazu gehört immer ein Leitbock.
Kommt ein Hitler an die Macht, kuschen sie und hören ihm zu.
Nachdem man fast alles verloren hat, hören sie den Amerikanern zu und glauben alles.”
Absolut korrekt, aber das ist ein generell menschliches Problem, glaube ich. Allerdings ist so eine Haltung bei einem relativ (noch) gebildeten Volk wie den Deutschen nicht hinzunehmen, denn mittlerweile kann sich niemand mehr herausreden, er hätte nichts gewusst. Es gibt inzwischen so viele Informationsmöglichkeiten, die Entwicklungsländer eben noch nicht haben.
Bei den Deutschen kommt außerdem zu dem von Ihnen Erwähnten noch eine gehörige Protion Denkfaulheit, Gleichgültigkeit und Desinteresse hinzu. Hauptsache Bier fließt in Strömen und es gibt Fußball, Brot und Spiele. Damit hier keiner einen falschen Eindruck hat, ich bin selbst Deutsche, auch wenn mein Nick das nicht auf den ersten Blick vermuten lässt.
LG
Dezember 23, 2009 at 04:55
@ Charly Kneffel
Stimme voll zu! Die Antideutschen sind als eindeutige Zersetzungsmassnahme gegen die Linke zu betrachten. Ausserdem sind es ja gerade die Antideutschen, welche zu einer Querfront mit grossbürgerlich-transatlantischen Kräften, mit Neoliberalen und den Finanzoligarchen bereit sind.
Besonders infam an diesem Phänomen ist natürlich, dass asoziale, arbeitnehmerfeindliche, gewerkschaftsfeindliche, turbokapitalistische und antikommunistische Ansätze als “links” umdefiniert werden sollen. Bisher hat die “Mainstream-Linke” ja “nur” eine Verlagerung ihrer Prioritäten vorgenommen, weg von den klassischen Kernthemen der alten Arbeiterbewegung hin zu 68er-mässigen grossbürgerlicher Libertinage. Durch die Antideutschen soll nun offenbar unter anderem erreicht werden, dass die Themen der alten Arbeiterbewgung nicht nur weiter marginalisiert, sondern sogar als faschistoid betrachtet werden. Dieses gemäss der neoliberalen Propaganda, Hitler sei Sozialist gewesen, der Sozialstaat eine prototypische Nazimachenschaft, etc. Erschreckend ist in diesem Kontext die Dummheit der Linken, sich mit Vertretern solcher Hetze überhaupt auf Diskurse einzulassen, sie somit aufzuwerten und ihnen Raum für ihre Propapanda einzuräumen.
Man stelle sich das einmal bildhaft vor: Ein antideutscher Hysteriker schreit einen Linken an: “Du bist Faschist! Denn du bist für den faschistischen Sozialstaat! Doch der muss abgeschafft werden!” Und der Linke entgegnet daraufhin leise murmelnd, den Kopf schamvoll zu Boden gesenkt: “Ja, ein interessanter Ansatz, wenn ich genauer darüber nachdenke, hat er zumindestens teilweise was für sich…”
Un dieses Verhalten den antideutschen Zersetzern gegenüber ist erbärmlich!
Dezember 31, 2009 at 18:35
“Auch dem Iran ist nicht zu trauen aufgrund der vielen antisemitischen Phrasen..” schreibt da ein Weihnachtsbaum.
Hier bei uns und anderswo wird Antizionismus (eine kritische Haltung gegenüber der Besatzungspolitik Israels und all ihrer Verbrechen gegen die Palästinenser) mit Antisemitismus (einer rassistischen Ideologie) gleichgesetzt.
Jede Kritik an Israel wird als ‘antisemitisch’ verteufelt. Es ist die große Keule und das Denkverbot , der große Maulkorb der Zionisten gegenüber jeder Kritik an ihren Verbrechen, sei es an ihrem Handel mit den Organen erschossener junger Palästinenser, an ihrem Massaker in Gaza vor einem Jahr, an ihrer Siedlungspolitik, an ihrer 8m hohen Apartheitsmauer quer durch palästinensisches Gebiet, an ihren vielen Überfällen auf den Libanon oder an der Nakbar von 1948, als 800 000 Palästinenser von israelischen Terrormilizen unter dem Schutz der Engländer vertrieben wurden.
Daran übt der Iran, besonders die heutige Führung des Iran, die den Widerstand gegen das zionistische Besatzerregime unterstützt, zu Recht Kritik.
Weil sie dies tut, kann jeder, der dieses schreiende Unrecht an den Palästinensern ebenfalls verurteilt, Vertrauen zur iranischen Führung, besonders zu Mahmud Ahmadinejad haben.
Es ist kein Antisemitismus, es sind keine ‘antisemitischen Phrasen’, sondern es ist die Position des Humanismus, die jeder Mensch, der sich den Gerechtigkeitssinn bewahrt hat, unterstützen kann.