EILT: Bundeswehr gibt Kundus-Massaker zu!
Generalinspekteur Schneiderhan zum Tanklaster-Massenmord
Pressekonferenz heute im Bendlerblock. Vorstellung des ISAF-Berichtes zum Tanklastermassaker bei Kundus. Der Bericht bleibt unter Verschluss, Schneiderhan fasst zusammen:
„Es gibt keinen Grund daran zu zweifeln, dass deutsche Soldaten in jener Nacht in operativer Hinsicht nicht militärisch korrekt gehandelt haben“, sagte Schneiderhan. So steht es bei Spiegel-Online.
Entweder: Schneiderhan ist der deutschen Sprache nicht mächtig. Oder er gibt zu, dass die Bundeswehr entgegen bisheriger Aussagen schuld an den 100 Toten ist. Oder ein freudscher Versprecher …
Jedenfalls: Der Satz enthält zwei Verneinungen: “keinen Grund” und “nicht militärisch korrekt”. Beide heben sich gegenseitig auf. Weniger umstä#ndlich hat Schneiderhan also gesagt: „Es gibt (…) Grund daran zu zweifeln, dass deutsche Soldaten in jener Nacht in operativer Hinsicht (…) militärisch korrekt gehandelt haben.“
Nachtrag: Innerhalb von weniger als einer Stunde hat Spiegel Online das obige Zitat herausgenommen. Bleibt die Frage: Ht der Spiegel-Schreiber ursprünglich richtig gehört – oder steht er so auf Kriegsfuß mit der deutschen Sprache, wie ich es Schneiderhan unterstellt hatte?









<a
Oktober 29, 2009 at 15:34
Das steht da so nicht. Zuerst wird der GI nicht direkt zitiert und auch Spiegel Online verwendet keine doppelte Verneinung. Der Artikel wurde vielleicht schon überarbeitet
Oktober 29, 2009 at 16:17
Ob man das jetzt zugibt oder nicht, US-Geheimdienste haben doch erst kürzlich eingestanden, daß sich der ganze Krieg zu 90prozent nicht gegen die gestürzten Taliban oder Al-Qaida richtet, sondern gegen die einfache Bevölkerung, aus deren Reihen sich die Widerstandskämpfer speisen. Darunter auch viele, die damals selbst Gegner des Taliban-Regimes waren:
http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/us-eingestandnis-wir-bekampfen-das.html
Oktober 29, 2009 at 16:41
offtopic:
Seitdem der Filius von Spiegel Rudolf A. das Blatt “Freitag” sich einverleibt hat, geht auch diese Postille den Bach runter (leider).
Heute wird wird richtig üble zionistische Hatzpropaganda serviert. Das die sich nicht selber dämlich dabei vorkommen, immer wieder die gleichen links zwo drei – rechts zwo drei Plattitüden zu publizieren, befremdet schon ziemlich. Gerade zu verstörend.
Meine Güte wieviel Leute arbeiten eigentlich mittelerweile für den faschistischen Volldeppenclub giys(Punkt)org ?
Oktober 29, 2009 at 17:02
Einfach offen aussprechen was geschieht und keinerlei Relativierungen mehr zulassen, bzw. mitmachen.
Unsere Bundewehr ist zu einem Mörderverein verkommen. Das sind nur noch Killer, nichts anderes.
Ich weiß es, ich kenne einige von ihnen und es geht ihnen nicht gut damit. Aber aussteigen, das haben sie auch nicht drauf. Tja, dann müssen sie aber auch den Stiefel tragen und da steht MÖRDER drauf.
Oktober 29, 2009 at 19:59
Die Stellungnahme vom GI ist im Wortlaut von der Bw online gestellt worden:
http://tinyurl.com/ykf5nr9
Der Spiegel-Korrespondent hat sich also nicht verhört.
Oktober 29, 2009 at 20:11
@hinkelstein: Weitgehende Zustimmung, auch wenn ich die Bw weniger als Killer denn als Söldner bezeichnen würde, was die Sache leider nicht wirklich besser macht, denn den Afghanen dürfte es letztendlich egal sein, ob sie aus Überzeugung oder für Geld ermordet werden. Da können sich Politiker und Medien auf den Kopf stellen, die Bundeswehr hat schon lange nichts mehr mit “Wehren” , also Verteidigung, zu tun, sondern ist eine kriegführende Armee, da beißt die Maus keinen Faden ab.
Und wie ich schon mal in einem uralten Thread geschrieben hatte, wem es damit nicht gutgeht, soll den Dienst gefälligst quittieren, mit denen habe ich kein Mitleid mehr. Der Einsatz im Ausland ist soviel ich weiß freiwillig, zumindest jetzt noch. Oder lockt da vielmehr der schnöde Mammon?
Oktober 29, 2009 at 23:17
@ Umm Hussain: Berufs- & Zeitsoldaten müssen ihre schriftliche Einwilligung zu Auslandseinsätzen geben, sonst werden sie nicht eingestellt.
Somit könnte man annehmen, dass alle neuen Soldaten nach dem 11.09.01 mit einem Einsatz in Afghanistan rechnen konnten.
Oktober 30, 2009 at 07:48
@Braindead: Danke für die Info, das wusste ich nicht. Dann ist es ja noch schlimmer als ich dachte. Aber so oder so können sie nicht sagen, sie hätten nichts gewusst.
Oktober 30, 2009 at 08:41
Nochmal Frage an Braindead, hab ich gerade vergessen: Gibt es einen Nachweis dafür? Der Sohn einer Freundin von mir möchte sich nämlich verpflichten, ich versuche, ihm das auzureden…
Oktober 30, 2009 at 15:09
Über die Sinnlosigkeit des militärischen Engagements der Bundeswehr in Afghanistan kann ja gar kein Zweifel bestehen.
Wer aber unsere Soldaten als Massenmörder bezeichnet, braucht nicht weiter von einer Volksinitiative von Lafontaine bis Gauweiler zu träumen. Der wird im linken Ghetto vermodern, und das ist angesichts solcher Aussagen dann auch gut so.
Oktober 30, 2009 at 16:57
@ distelherz
wieviel Morde darf man denn begehen, um dem Etikett “Massenmörder” noch zu entgehen zu dürfen? 2, 7, 12? Was sagt der Fachmann für linke Ghettos?
Und, in welchem Ghetto relativiert man eigentlich Mord?
Oktober 30, 2009 at 17:28
Mord ist ein juristischer Begriff und für mich daher in diesem Zusammenhang unzulässig. Trotz des Skandalurteils um jenes unselige Brecht-Zitat.
Ich will hier aber gar nicht ideologisieren. Worum es mir geht: Mir gefällt nicht, wenn Soldaten in Ausübung ihrer Dienstpflicht übel verleumdet werden.
Zu kritisieren sind jene, die solche idiotischen Auslandseinsätze zu verantworten haben.
Oktober 30, 2009 at 19:21
Mord kann niemals Dienstpflicht sein.
Ehrenhafte Soldaten verweigern Mord, denn das gehört eben nicht zu ihrem Handwerk.
Und verantworten muss immer noch der, der das Knöpfchen drückt. Was wäre der Menschheit alles erspart geblieben, hätten sich Soldaten nicht hinter der Befehlskette versteckt?
Oktober 30, 2009 at 19:46
Jeder hat Verantwortung, auch der, der sich verpflichtet unter Inkaufnahme eines Auslandseinsatzes. Ich bin nicht grundsätzlich gegen Soldaten, aber nur zur Verteidigung, und das ist bei der BW leider längst nicht mehr gegeben!
Oktober 30, 2009 at 20:02
Wenn man hirntote Zombis an Front schickt, dann erkenne ich auch an, das diese nicht verantwortlich sind, sondern ihre Schöpfer.
Alles andere ist Fasching mit Blendgranaten.
Oktober 30, 2009 at 20:16
@ Distelherz
Sie meinten doch Tucholsky, nicht Brecht!?
“Soldaten sind Mörder”
Sie dürfen auch nicht unseren ehemaligen Bundespräsident Gustav Heinemann vergessen der ’58 in einer Bundestagsrede sagte:
„Im Krieg waren die Kennzeichen des idealen Soldaten Stärke und Mut, Großmütigkeit gegenüber dem unterlegenen Feind und Mitleid gegenüber dem Wehrlosen. Nichts davon ist übriggeblieben. Moderne Waffen der Massenvernichtung lassen keinen Raum für irgendwelche sittlich begründeten Einschränkungen und degradieren den Soldaten zu einem technischen Mörder.“
-Heinemann passt in vorgegeben Fall fast noch besser-
Man kann auch Jochen Malsmheimer zitieren:
„Würde es Sie stören, wenn hier stünde ‚Metzger sind Fleischer‘?“
grüsse
(Die BW ist eine Angriffsarmee geworden. Leider. Kann ich einer meiner Vorrednerinnen nur zustimmen.)
Oktober 30, 2009 at 20:45
Nachtrag:
Der Journalist Thomas Wiegold ist schnell am Start. Ein Blick auf seine Seite hat sich schon öfter mal gelohnt.
Mitwirkung möglich.
http://wiegold.focus.de/augen_geradeaus/2009/10/da-spricht-doch-der-jurist-.html#more
grüsse
Oktober 30, 2009 at 23:23
Natürlich ist der Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan nicht im deutschen Interesse und deswegen abzulehnen. Doch glaubt doch bloß nicht, dass ihr dem System weh tut, wenn ihr gegen die Bundeswehr-Soldaten lästert. Das ist genau so gewollt., deswegen wurde die Aktion ja auch so medial aufgeblasen. Vergleicht mal diese Aktion mit dem gutgeheißenden Bombenterror der Alliierten im 2. WK. Die Antifa grölt ja noch heute “Bomber-Harris, do it again”. Auch wurde der Sachverhalt immer verzerrt dargestellt, indem suggeriert wurde, als hätten deutsche Flugzeuge den Angriff geflogen, dabei wurden amerikanische Flugzeuge von deutschen Soldaten lediglich anfeordert (versteht mich nicht falsch, ich heiße dies keineswegs für gut).
Seit 1945 werden alle Kriege, bei denen weisse Völker Soldaten in der sogenannten “Dritten Welt” auf Geheiß der Hochfinanz führen müssen, auch geführt, um den Weissen Mann zu diskreditieren. Deshalb haben die Soldaten immer auch die eigenen Medien gegen sich (erzählt mir jetzt nichts von “journalistischer Ethik”). Auch ist auffällig, dass sogenannte “rules of engagement” die Durchschlagsfähigkeit der Armeen hemmen, die allein schon aufgrund der technischen Überlegenheit normalerweise gar keine Probleme hätten, den Gegener zu besiegen. Dies soll dazu führen, dass sich der Konflikt möglichst lange hin zieht und so den Medien lange die Gelegenheit verschaftt, ihre Negativ-Propaganda zu verspritzen.
Das System ist viel bösartiger und gerissener, als ihr es euch vorstellen könnt. Ihr verhaltet Euch genauso, wie das System es wünscht.
Oktober 31, 2009 at 01:45
>Über die Sinnlosigkeit des militärischen Engagements der Bundeswehr in Afghanistan kann ja gar kein Zweifel bestehen.
Wer aber unsere Soldaten als Massenmörder bezeichnet, braucht nicht weiter von einer Volksinitiative von Lafontaine bis Gauweiler zu träumen. Der wird im linken Ghetto vermodern, und das ist angesichts solcher Aussagen dann auch gut so.<
DA kann ich mich nur anschließen … mit einer kleinen Korrektur: so jemand wird nicht im "linken", sondern im linksradikalen Lager "vermodern". Anscheinend kommt bei J.E. doch immer mal wieder seine eigene linksradikale (KB-)Vergangenheit durch..
Oktober 31, 2009 at 11:41
@me.
Natürlich meinte ich Tucholsky. Ich bitte den Lapsus zu entschuldigen. Man sollte halt immer erst mal durchatmen, bevor man zu schreiben anfängt.
Ansonsten schließe ich mich dem Kommentar von Freiheit vorbehaltlos an. Man sollte auch als links sozialisierter Mensch lernen, seine gutmenschlichen Reflexe bei diesen Themen zu kontrollieren. Das ist nichts als Konditionierung zu einem anderen Zweck, den Ihr Euch wünscht.
Oktober 31, 2009 at 15:57
“Das System ist viel bösartiger und gerissener, als ihr es euch vorstellen könnt. Ihr verhaltet Euch genauso, wie das System es wünscht.”
Wie sollen wir uns denn verhalten? Beifall klatschen zum Einsatz in Afghanistan?
Oktober 31, 2009 at 18:01
Natürlich nicht. Ein guter Anfang wäre, Kritik an die richtige(n) Adresse(n) zu richten, statt mit altlinken Pawlowschen Reflexen auf die Falschen einzudreschen. Ihr wollt schließlich eine Volks(!)initiative aufbauen. Divide et impera war schon immer ein probates Mittel des Systems.
Oktober 31, 2009 at 18:08
“Wie sollen wir uns denn verhalten? Beifall klatschen zum Einsatz in Afghanistan?”
Ich würde vorschlagen, erst einmal die Tatsachen zur Kenntnis zu nehmen, versuchen, die Zusammenhänge zu begreifen, anstatt wie hirnlose Pawlowsche Hunde zu reagieren. Wer genauso reagiert, wie das System es möchte, wird es wohl schwerlich zu Fall bringen.
Im übrigen habe ich ja ganz klar gesagt, dass ich den Einsatz in Afghanistan ablehne.
Oktober 31, 2009 at 18:25
Ja, das will man uns grade erzählen Umm Hussain.
Wer den mordenden Horden für ihre Taten Absolution abspricht und nicht anerkennt, das es besser ist aalglatte PolCor anzuwenden, der ist nicht nur im linken Ghetto beheimatet, sondern im linksradikalen Ghetto. so erklärt man hier die Zusammenhänge.
Des Mörders Taten sind relativierbar, das benennen der Taten aber, ist ein Zeichen von Konditionierung und der Grund dafür, das die “mächtigen” ihre Ziele besser erreichen. Man will weismachen, das es nützlicher ist, den Finger nicht in die Wunde zu legen, das würde die Freiheit besser verteidigen.
Ich kann mir nicht vorstellen, das irgendein Mensch solch einen Salat unbewusst von sich gibt.
Wenn ich mich dazu entscheide meinem Land zu dienen um es im Ernstfall mit meinem Leben zu verteidigen, so ist das ein ehrenhafter Entschluss. Nichts daran ist falsch.
Wenn ich aber ohne Ernstfall, im Sinne einer Verteidigungsaktions meines Landes, in fremden Ländern töte, noch dazu Zivilisten, so bin ich leider ein Mörder und kein Soldat mehr. Diesen Umstand zu relativieren ist nicht linksradikal, nicht rechtsradikal, sondern einfach heuchlerisch.
Sag nicht das es Mörder sind, denn das wollen die Böse nur? Sorry, aber diese Verschwörungstheorie ist ein uralter Hut und hat noch niemals Leben gerettet.
Oktober 31, 2009 at 20:25
Noch ein letzter Kommetar dazu: Wunder geschehen tatsächlich
“Der Erste Weltkrieg hat bereits Tausende von Menschen das Leben gekostet. An der französisch-belgischen Grenze bei Ypern, Basseville und St. Yvon liegen sich verfeindete Soldaten gegenüber; auf der einen Seite die Deutschen, auf der anderen die Engländer und Franzosen. Die Generäle feiern diesen Tag im heimischen Lichterglanz mit Braten, Wein und frommen Sprüchen. In den Schützengräben frieren die einfachen Soldaten und Unteroffiziere; vor ihnen im Niemandsland verrotten die Körper der Gefallenen.
Der Befehl ist eindeutig: Die Soldaten sollen sich weiter gegenseitig abschlachten. Doch an diesem Weihnachtsabend geschieht etwas, was sich weder psychologisch noch naturwissenschaftlich erklären lässt. Irgendeiner beginnt: Er singt ein Weihnachtslied. Ein anderer fällt mit ein. So geht es weiter. Auf beiden Seiten. Weihnachtslieder. Christmas Songs, Chants de Noël. Dann ruft es aus einem Schützengraben: »Hallo Tommy!« Die Antwort kommt sofort: »Hallo Fritz!« Dann die entscheidende Botschaft: »We not shoot, you not shoot!« Wir werden nicht aufeinander schießen. So wird es geschehen. Aus den feindlichen Schützengräben kriechen Soldaten, sie treffen sich im Niemandsland. Deutsche, Franzosen, Engländer: In der Weihnachtsnacht sind sie keine Gegner mehr. Vergessen sind die eingetrichterten Hassparolen. Gemeinsam bergen sie die Gefallenen. Dann singen sie wieder Weihnachtslieder, erzählen von ihrem Zuhause und tauschen kleine Geschenke aus, hier eine Packung Zigaretten, dort eine Dose mit Marmelade.
Einmal versucht ein Offizier, die weihnachtliche Verbrüderung mit wütenden Kommandos zu verhindern. Doch die Soldaten kümmern sich nicht um den Mordbefehl. In dieser Heiligen Nacht gehorchen sie nur ihren Herzen.”
Quelle: http://www.pm-magazin.de
November 1, 2009 at 14:37
So siehts also aus:
“Berlin drängte offenbar auf milden NATO-Bericht zu Angriff
(AFP) – Vor 3 Stunden
Berlin — Die Bundesregierung hat angeblich die NATO zu einer zurückhaltenden Beurteilung des Luftangriffs auf zwei Tanklaster in Afghanistan gedrängt. Trotz Fehler des deutschen Oberst Georg Klein habe Berlin sich gegen eine deutliche Verurteilung gewandt, berichtet der “Spiegel”. Das Verteidigungsministerium in Berlin wollte die Vorwürfe nicht kommentieren.
Laut NATO-Untersuchungsbericht habe Klein sich nicht an das sogenannte Standard-Einsatzverfahren gehalten, schrieb der “Spiegel”. So habe er die Luftunterstützung mit der Begründung angefordert, seine Truppen hätten “Feindberührung”, obwohl sich keine ISAF-Soldaten in der Nähe der Tanker aufhielten. Klein habe es zudem abgelehnt, die Jagdbomber zur Abschreckung zunächst nur im Tiefflug über die Tanker fliegen zu lassen. ”
(…)
http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hr6cSL7JPwUKdO-iNhqVAnPw6o0Q
November 1, 2009 at 15:45
@ Sixty schrieb:
“Wer aber unsere Soldaten als Massenmörder bezeichnet, braucht nicht weiter von einer Volksinitiative von Lafontaine bis Gauweiler zu träumen. Der wird im linken Ghetto vermodern, und das ist angesichts solcher Aussagen dann auch gut so.<
DA kann ich mich nur anschließen … mit einer kleinen Korrektur: so jemand wird nicht im "linken", sondern im linksradikalen Lager "vermodern". Anscheinend kommt bei J.E. doch immer mal wieder seine eigene linksradikale (KB-)Vergangenheit durch.."
Au Backe. Was wollen sie den damit sagen?Im ersten Abschnitt ist doch impliziert das sich hier zu wenige Leute mit den Soldaten solidarisch erklären. Ist es so gemeint? Ich glaube das ist so gemeint.
Im zweiten Abschnitt bringen den Begriff links mit ins Spiel und Vollziehen dann eine Trennung.
Ich sag ihnen jetzt mal was, denn ich bin NOCH nicht richtig sauer auf sie.
Eine linke Position unseren Soldaten gegenüber ist z.B die, das jene Soldaten
die schwerste Strahlenschäden durch arbeiten an Radaranlagen des "Tornados" und des "Starfighters" erlitten haben ENDLICH Schadensersatz von der Bundesrepublik bekommen.
Wer, Sixty, ist hier nicht solidarisch??
Kein ernsthafter Linker wird sich der Solidarität dieser Soldaten gegenüber verweigern wollen.
Deswegen können sie sich auch ihren zweiten Absatz in die Haare schmieren.
Und wenn sie wissen wollen wie andere Alliierte Regierungen mit ihren Soldaten umgehen, dann recherchieren sie mal. Sie werden staunen.
Da kann man jeden Taliban noch als Freund "unserer" Soldaten bezeichnen.
Verkleben sie mir nicht die Augen mit Scheinargumenten, lieber Sixty.
grüsse
November 1, 2009 at 15:47
Link dazu:
Schon seit Ende der 1950er Jahre soll der Bundeswehr bekannt sein, dass Soldaten, die an Radargeräten gearbeitet haben, einer viel zu hohen Röntgenstrahlung ausgesetzt waren. Viele der Betroffenen bekamen in der Folge Krebs, sehr viele sind bereits gestorben.
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=5710&key=standard_document_37700246
November 1, 2009 at 19:25
Ich glaube es geht hier weniger um Tucholsky oder um Soldaten als Mörder.
Zuerst muss man feststellen, dass bei besagtem Angriff Menschen gestorben sind und zwar gerade die, die geschützt, deren Leben “verbessert” werden sollte.
2. Sind offenbar unsere Bundeswehr-Soldaten Angriffen und Bedrohungen ausgesetzt, von denen wir nur ahnen können. Die Vermutung liegt daher nahe, dass wir viel weniger erfahren als wirklich passiert.
3. Es könnte also durchaus sein, dass die BW-Soldaten genauso gehandelt haben wie diese sonst auch schon öfter handeln mussten, nur hat’s vorher niemand erfahren.
4. Kommen wir also zur eigentlichen Frage: Wer schickt unsere Landsleute in diesen mörderischen Krieg und behauptet, dies sei eine “Friedensmission”?
Angeprangert gehörten doch wohl diejenigen, die die Einsatzbefehle erteilen und nicht jene, die in bestimmten Situationen evtl. so handeln mussten, wie es geschah!
5. Solange aber die Scheingefechte über örtliche Befehlshaber und deren Kameraden geführt werden, werden noch so viele Soldaten ihren Marschbefehl nach Kundus und anderswo entgegen nehmen, die rd. 100 EUR steuerfrei pro Tag kassieren und hoffen, dass sie überleben.
6. Unsere Forderung kann doch nur heißen:
a) Abzug aller Truppen in sinnvollen Etappen
b) Stellt unsere Jungs nicht noch medial an die Wand, wenn sie dann auch noch ihr Leben riskieren sollen, weil maßgebliche deutsche Politiker täglich versagen und ihre Sandkastenspiele mit echten Soldaten spielen. Merke: wenn man Soldaten schickt mit echten Waffen, gibt es auch echte Tote.
Schluss: Aus Sicht der Opfer war es tatsächlich ein Verbrechen und zwar der deutschen Politiker aus Regierung und Parlament!
November 2, 2009 at 17:10
Ich erkläre mich doch nicht mit den Soldaten der Bundeswehr “solidarisch”. Als “Massenmörder” möchte ich sie aber erst recht nicht diffamiert sehen.
Ansonsten kann ich nur dem Kommentar von Kai zustimmen … nicht jedes militärische Verbrechen ist im übrigen gleich ein Massenmord … mit solchen Behauptungen wurde doch gerade z.B. im Jugoslawischen Bürgerkrieg (insbesondere 1995 und 1999) von der (west-)deutschen Mainstream- Journaille und besonders von Leuten wie Fischer und Scharping schon genügend SChindluder getrieben.
November 2, 2009 at 17:29
“Zuerst muss man feststellen, dass bei besagtem Angriff Menschen gestorben sind und zwar gerade die, die geschützt, deren Leben „verbessert“ werden sollte.”
Ja, darum Mord.
“2. Sind offenbar unsere Bundeswehr-Soldaten Angriffen und Bedrohungen ausgesetzt, von denen wir nur ahnen können. Die Vermutung liegt daher nahe, dass wir viel weniger erfahren als wirklich passiert.”
Das ist so, aber ich habe wenig Mitleid mit reisenden Killern im “THW”-mäntelchen.
“3. Es könnte also durchaus sein, dass die BW-Soldaten genauso gehandelt haben wie diese sonst auch schon öfter handeln mussten, nur hat’s vorher niemand erfahren.”
Es ist absolut so. Doch auch hier tun mir die Opfer leid und NICHT die, welche an verschiedenen Orten Verbrechen unter dem Deckmantel der Hilfsbereitschaft begehen.
“4. Kommen wir also zur eigentlichen Frage: Wer schickt unsere Landsleute in diesen mörderischen Krieg und behauptet, dies sei eine „Friedensmission“?”
Dann ist die eigentliche Frage eher, wer hat so wenig Hirn im Kopf, um das eine Friedensaktion nennen zu können, und so viel Feigheit, nach der Rückkehr nicht öffentlich laut zu werden, als ausgenutzter, hirngewaschener und PR-manipulierter Soldat?
“Angeprangert gehörten doch wohl diejenigen, die die Einsatzbefehle erteilen und nicht jene, die in bestimmten Situationen evtl. so handeln mussten, wie es geschah!”
Also das ist starker Tobak! Erinnert mich irgendwie an Orwell. Wenn ich Ihnen befehle Ihre eigene Oma zu ermorden, dann bin ich sicher Mitschuld daran wenn Sie es tun, aber die Hauptschuld tragen doch wohl SIE. Es sei denn Sie sind völliger geistiger Umnachtung anheimgefallen. Soweit ich weiß, werden psychich Kranke nicht genommen in der BW, aer produziert.
Besorgniserregend von Ihnen solches zu lesen. Das erwaret man von ganz anderen Kreisen.
“5. Solange aber die Scheingefechte über örtliche Befehlshaber und deren Kameraden geführt werden, werden noch so viele Soldaten ihren Marschbefehl nach Kundus und anderswo entgegen nehmen, die rd. 100 EUR steuerfrei pro Tag kassieren und hoffen, dass sie überleben.”
Dann sollen sie ihr Blutgeld einstecken und glücklich werden. Wenn sie können.
Die Armen Opfer können nur hoffen zu überleben, während die fremden, von weit her kommenden, Befehlskettenversklavten, armen und eigentlich total lieben Soldaten diese Hoffnung auf ein Überleben allzu oft zur Utopie werden lassen.
“Schluss: Aus Sicht der Opfer war es tatsächlich ein Verbrechen und zwar der deutschen Politiker aus Regierung und Parlament!”
Ja sicher, und prügelnde Polizisten sind unsere Freunde, weil die sind echt richtig traurig nach jedem Schädel den sie eingechlagen haben. Immer diese gemeinen Befehle vom bösen Onkel “Vorgesetzter”, oder?
Soldat: Ich musste heute wieder Menschen töten Mami.
Mami Kai: nicht so schlimm, du solltest ja.
Es ist so dermaßen verlogen oder erblindet, könnte glauben grade die Bild-Online zu lesen.
November 3, 2009 at 09:37
@ Hinkelstein
Na ja, Sie steigern sich ja ganz schön in einen moralischen Rigorismus hinein, aus dessen Perspektive die ganze Weltgeschichte eine einzige Mordbrennerei ist, der man sich eigentlich nur durch einen Selbstmord entziehen kann, da Menschen ihren Ansprüchen anscheinend niemals genügen werden. Soldaten hat es immer gegeben, und diese tun zu allen Zeiten das, wozu sie ausgebildet worden sind: Sie töten die von ihrer Staatsführung als Feinde hingestellten Menschen. Ich gebe zu, dass man dies aus einer philosophischen Perspektive verurteilen kann, obwohl man beim näheren Nachdenken durchaus auch eklatante Schwächen in einem Radikalpazifismus finden kann, weshalb sich die Zahl seiner Anhänger in dieser mangelhaften Welt auch in Grenzen hält.
Dies ist aber ein politischer Blog, die Politik sollte sich mit realistischen Perspektiven beschäftigen, ein kritischer politischer Blog mit realistischen Alternativen. All das kann ich in Ihren Beiträgen nicht feststellen. Man kann vielleicht verhindern, dass die Bundesregierung Soldaten nach Afghanistan schickt, und ich selbst würde das begrüßen, wohl kaum aber, dass die nun einmal in einen Krieg geschickten Soldaten, denen gesagt wird, ihre sogenannten Feinde bereiteten einen Anschlag auf sie vor, sich vor diesem Anschlag zu schützen suchen. Sich darüber in der Heimat zu empören, ist dann ganz schön billig, fast schon schäbig. Ich hoffe, dies war jetzt zuviel Realismus für Sie.
November 3, 2009 at 09:41
Der letzte Satz muss natürlich heissen: Ich hoffe, dies war jetzt nicht zuviel Realismus für Sie.
November 3, 2009 at 14:25
Hinkelstein, gehören Sie etwa zu diesen linksextremen Pazifisten, die tote Bundeswehrsoldaten als begrüßenswerten “Schritt zur Abrüstung” betrachten und sie als Schweine denunzieren? (http://www.bamm.de/)
Ihr selbstgerechtes Gegeifer und Ihre Wortwahl legen dies nahe. Dann ist aber auch jede weitere Auseinandersetzung mit Ihnen überflüssig, denn solche menschenverachtenden Moralisten interessieren mich eher als pathologisches Phänomen denn als Diskutanten.
November 3, 2009 at 14:54
@ Freiheit
“Na ja, Sie steigern sich ja ganz schön in einen moralischen Rigorismus hinein, aus dessen Perspektive die ganze Weltgeschichte eine einzige Mordbrennerei ist, der man sich eigentlich nur durch einen Selbstmord entziehen kann, da Menschen ihren Ansprüchen anscheinend niemals genügen werden.”
Wo habe ich geschrieben das die ganze Welt eine Mordbrennerei gewesen ist?
Menschen genügen meinen Ansprüchen nicht?
Weil ich Mord beim Namen nenne?
Ihre Ansprüche sind doch viel höher, als die meinen. Wer Mord beim Namen nennt, wird als jemand diffamiert, dem Menschen niemals gut genug sein können. Grenzt an Lächerlichkeit.
“Soldaten hat es immer gegeben, und diese tun zu allen Zeiten das, wozu sie ausgebildet worden sind: Sie töten die von ihrer Staatsführung als Feinde hingestellten Menschen.”
Richtig ist: Soldaten aht es immer gegeben und schon immer wurden sie von feigen Machthabern an alle möglichen Fronten gechickt, fern von der Heimat, auf Raubzug.
Richtig ist auch: es hat immer Menchen wie Sie gegeben, die Mord und raub verharmlosen und Menschen, die anders darüber denken lächerlich zu machen, oder wenigstens den Stempel: Realitätsfremd anzuheften.
Korrekt wäre: Soldaten haben Ihre Völker gegen feindliche ANGRIFFE zu schützen. Das ist aber Notwehr und nicht das erlernen von Mordmitteln um “Feinde” zu töten. Wo kommen wir denn da hin?
“Ich gebe zu, dass man dies aus einer philosophischen Perspektive verurteilen kann, obwohl man beim näheren Nachdenken durchaus auch eklatante Schwächen in einem Radikalpazifismus finden kann, weshalb sich die Zahl seiner Anhänger in dieser mangelhaften Welt auch in Grenzen hält.”
Irreführung. Lassen Sie doch die lächerliche Radikalpazifismuskeule da, wo sie hingehört. Das ist ein ebenso verheucheltes Werkzeug, wie die Antisemitismuskeule und zeigt welch geistes Kind Sie sind.
Ich gehöre nicht zur “die andere Wange auch hinhalte-Fraktion”. Das ist aber ersichtlich aus dem, was ich zuvor schon mehrfach geschrieben habe und hätte einem intelligenten Menschen wie Ihnen doch eigentlich auffallen müssen.
“Dies ist aber ein politischer Blog, die Politik sollte sich mit realistischen Perspektiven beschäftigen, ein kritischer politischer Blog mit realistischen Alternativen.”
Ach Sie sind jetzt schon befugt und qualifiziert zu entscheiden was realistisch ist und was nicht?
“All das kann ich in Ihren Beiträgen nicht feststellen.”
Nein, wenn Sie Ihren Realismus in meinen Worten suchen, können Sie auch nicht fündig werden.
“Man kann vielleicht verhindern, dass die Bundesregierung Soldaten nach Afghanistan schickt, und ich selbst würde das begrüßen, wohl kaum aber, dass die nun einmal in einen Krieg geschickten Soldaten, denen gesagt wird, ihre sogenannten Feinde bereiteten einen Anschlag auf sie vor, sich vor diesem Anschlag zu schützen suchen.”
Wenn sie nicht die Eier haben im Kriegsgebiet ruhig zu bleiben, dann sollten sie nicht an die Front gehen. Wenn sie sich in Kriege schicken lassen, die mehr als zweifelhaft sind, sollten sie nicht hoffen in “der Heimat” oder sonstwo Applaus zu erhalten. Wenn sie in fremde Länder einfallen, und dann Zivilisten und Kinder töten, weil sie überreagieren vor Angst, sind sie ungeeignet für die Arbeit als Soldat.
“Sich darüber in der Heimat zu empören, ist dann ganz schön billig, fast schon schäbig.”
Schäbig ist Ihr Versuch, andere als schäbig zu positionieren, die dieses von Ihnen legitimierte Morden ablehnen, und diese damit sozusagen als Verräter vor den heroischen Leistungen unserer Kriegstruppen abzustempeln. Schäbis und billig, feige und unrealistisch ist es, Mördern absolution zu erteilen, weil sie nicht den Mumm zur Befehlsverweigerung haben, wenn sie von nöten ist.
“Ich hoffe, dies war jetzt zuviel Realismus für Sie.”
Sie sind niedlich! Ich habe sicher mehr realistische Erfahrung in Kriegseinsätzen als Sie und zwar praktische.
Realismus? Sind Sie komiker?
November 3, 2009 at 18:55
Deutschland, Deutschland….überall dabei:
Bundeswehr jagt Russen-Jet
Tuesday, 3. November 2009
Deutscher Jet fängt russisches Flugzeug über dem Baltikum ab. Seit zwei Monaten sichern deutsche Jagdflugzeuge den Luftraum von Estland, Lettland und Litauen. Diese Aufgabe übernehmen mehrere Nato-Staaten im Wechsel.
Die Bundeswehr bestätigt einen Zwischenfall im Rahmen ihres Nato-Auftrages, den Luftraum über dem Baltikum zu sichern.
Nach Informationen der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post (Dienstagausgabe) hat ein deutscher Eurofighter an der Grenze zu Estland ein russisches Radarflugzeug abgefangen.
Zwei russische Jäger flogen daraufhin mit Überschallgeschwindigkeit auf die Deutschen zu. Schüsse seien nicht gefallen. Finnische Jets eskortierten die russischen Flugzeuge anschließend zurück in internationalen Luftraum.
Quelle: http://www.mmnews.de/index.php/200911034129/Politik/Bundeswehr-jagt-Russen-Flugzeug.html
Was aus solch kleinen Scharmützeln entstehen kann, sollte jedem denkenden Menschen klar sein.
November 4, 2009 at 00:00
@ distelherz
“Hinkelstein, gehören Sie etwa zu diesen linksextremen Pazifisten, die tote Bundeswehrsoldaten als begrüßenswerten „Schritt zur Abrüstung“ betrachten und sie als Schweine denunzieren? (http://www.bamm.de/)
Ihr selbstgerechtes Gegeifer und Ihre Wortwahl legen dies nahe. Dann ist aber auch jede weitere Auseinandersetzung mit Ihnen überflüssig, denn solche menschenverachtenden Moralisten interessieren mich eher als pathologisches Phänomen denn als Diskutanten.”
Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, aber Ihr selbst gewählter Name scheint eine tiefere Bedeutung zu haben. Obwohl ich dabei hoffe mich zu irren.
Doch es spiegelt viel mehr Ihr Wesen wider, denn das mein, denn es stammt aus Ihrem Gehirn. Ihrer Logik folgend müsste ich mich über jeden Toten freuen, der nicht meinen Massstäben von Gerechtigkeit, Ehre und auch Nächstenliebe entspricht. Sie sind demnach auch für die Todesstrafe nehme ich an?
Ich hab kein Bedürfnis zu morden, auch Mörder mag ich nicht morden.
Um weiteren Missverständnissen hier vorzubeugen: ich bin mir duchaus der “zwingenden” Mechanismen bewusst, denen z.B. Soldaten unterliegen. Auch sehe ich die Befehlshaber in der Verantwortung.
Auch in der Verantwortung und zwar in gleivchem Maße, sind die Ausführenden der Befehle. Und daran ändern auch Ihre Beleidigungen und Ideologisierungen nichts.
Ich habe auch einst wie Sie gedacht, aber heute weiß ich es besser.
November 4, 2009 at 00:14
Ich bitte um verzeihung, da man mir vorwarf mich etwas ereifert zu haben. Der Grund dafür ist, das in meinen Augen diese Unterscheidungen, in letzter Konsequenz, ganz einfach tödlich falsch sind und unendliches Leid daraus entsteht.
Sicher, man kann es für unrealistisch, verblödet oder einfach nur naiv halten, wenn man an den Spruch denkt stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin. Doch wenn das eigentlich NORMALSTE nicht mal mehr Raum für Zukunftsperspektiven hat, dann ist das falsch verstandener Realismus. Das ist dann ein Leben im Zombi-Status.
Klar ist das nicht wirklich drin jetzt der Morgen, vieleicht auch nie. Aber es ist immerhin drin die Dinge beim Namen zu nennen, und wenn ich Soldaten mit zweifelhaften Einsätzen in Watte packe, dann stärke ich ungerechten Kriegen den Rücken.
Wie gesagt, ich kenne Soldaten und wir sind Freunde, aber trotzdem sage ich ihnen bei jeder Gelegenheit das sie auf düsterem Holzwege wandeln.
Aber bleiben Sie ruhig dabei, das man diese Soldaten nicht für ihre Taten verantwortlich machen sollte. Diese können vieleicht besser schlafen dadurch. Aber bis auf einige abgebrühte Kranke unter ihnen, wird keiner von seelisch heil aus diesen Erlebnissen herauskommen, und dafür habe ich großes Mitgefühl. Aber das ändert einfach nichts daran, das sie unendliches, ungerechtfertigtes Elend über viele Menschen gebracht haben ud noch bringen werden. Auch wir hier leiden darunter.
Es geht mir nicht darum Rechenschaft zu verlangen oder diese Täter/Opfer zu verurteilen. Es geht mir darum das man ihre Verbrechen klar benennt, damit ihre möglichen Nachfolger gewarnt sind.
November 4, 2009 at 09:46
Ich stimme Hinkelstein absolut zu. Zwar haben diejenigen, die die Soldaten in jeden noch so entfernten Winkel der Erde schicken, die größere Verantwortung für diese Einsätze, aber willenlose Marionetten sind die BW-Soldaten nun mal auch nicht, das muss man einfach sehen.
November 4, 2009 at 11:44
@Hinkelstein und @Umm Hussain
Liebe Leute, nun muss ich mich doch noch einmal melden.
Vorbemerkung
Lieber Hinkelstein zuerst einmal verwundert mich Ihre Wortwahl. Wir wollen doch diskutieren und nicht diffamieren oder? Weiters empfehle ich statt der Debatte den Dialog, so kommt man ins Gespräch miteinander und das ist Sinn und Zweck der Volksinitiative “von Lafontaine bis Gauweiler”.
Nun zu meiner Replik:
1. Weder sind Soldaten willenlose Marionetten noch sture Befehlsempfänger. Sie sind tatsächlich auch und in erster Linie Menschen.
(Dass sie Söhne und ggf. Väter sind, spare ich mir bewusst)
2. Ich bleibe dabei: es ist ein Scheingefecht sich über die Folgen des Kampfeinsatzes zu erhitzen. Es geht um das Wer? hat die dort hingeschickt und Warum?
3. Dass der hier zur Rede stehende BW-Einsatz ggf. nicht koscher war, möchte ich damit ausdrücklich nicht abstreiten. Er gehört untersucht und die Verantwortlichen bestraft.
ABER
4. Gleichzeitig müssen die Verantwortlichen hier in D. für den gesamten BW-Einsatz benannt und ggf. an den Pranger gestellt werden. Jedenfalls muss über die Frage diskutiert werden, in wessen Interesse die dort unten sind, wessen deutsche Interessen vertreten die dort? Meine jedenfalls nicht.
DENN
5. Mit diesen Scheingefechten wird wunderbar von der Notwendigkeit abgelenkt, eine öffentliche Diskussion über die Interessen der Mehrheit unserer Bevölkerung in der Afghanistan-Politik in Gang zu setzen.
Und diese Diskussion mit den daraus resultierenden harten und wichtigen Entscheidungen täte verdammt Not.
UND schließlich
Lieber Hinkelstein,
auch wenn Sie es nicht wollten, SO dienen sie denen, die unsere Soldaten dorthin schicken!
Wollen Sie das?
November 4, 2009 at 13:49
@Kai Homilius: Das ist leider der Nachteil der schriftlichen Kommunikation, da entstehen schnell mal Missverständnisse, wenn man keine Romane schreiben will.
Mir ging es nicht darum, sämtliche Soldaten als Massenmörder zu diffamieren.
Kernpunkt der Diskussion muss natürlich bleiben, wer warum Soldaten nach Afghanistan schickt, oder später möglicherweise noch woanders hin.
Aber das System, was immer man darunter nun versteht, braucht auch immer Leute, die mitmachen. Und wenn ein Soldat sieht, dass sein Einsatz weder Afghanistan noch Deutschland dienlich ist, dann sollte er die Konsequenzen daraus ziehen.
Wer mitmacht, hat eine geringere Verantwortung als der, der den Befehl dazu gab, aber ich glaube eben nicht, dass man den Befehlsempfänger gänzlich der Verantwortung entbinden kann.
Das Gleiche galt auch für Soldaten des Irak, als Saddam im Auftrag der USA sie gegen Iran hetzte, im mittlerweile fast vergessenen “0.” Golfkrieg. Zu deren Verteidigung könnte man höchstens anführen, dass sie im Falle einer Desertierung mit der Todesstrafe belegt worden wären, und das ist bei der Bundeswehr soweit ich weiß noch nicht der Fall. Betonung auf NOCH….”dank” Lissabonvertrag wird da wohl auch noch einiges möglich gemacht werden, aber das ist ein völlig anderes Thema.
Alles was ich sagen will, ist dass jeder mehr oder weniger dafür verantwortlich ist, was geschieht.
November 4, 2009 at 15:18
@
“DENN
5. Mit diesen Scheingefechten wird wunderbar von der Notwendigkeit abgelenkt, eine öffentliche Diskussion über die Interessen der Mehrheit unserer Bevölkerung in der Afghanistan-Politik in Gang zu setzen.
Und diese Diskussion mit den daraus resultierenden harten und wichtigen Entscheidungen täte verdammt Not.”
Wieder weit an der Realität vorbei argumentiert Herr Homilus.
DENN 1. sind es keine Scheingefechte, sondern das beim Namen nennen einer unumstößlichen Tatsache. Ob Ihnen das nun gefällt oder nicht. Ob Sie nun weiterhin mich als einen diffamieren, der denen dient, die Soldaten dorthin schicken.
Darüberhnaus lenkt es erstens nicht davon ab, das jene zur Rechenschaft gezogen werden müssen, die die Dummheit der Soldaten ausnutzt und sie in diese Gefechtslagen entsendet.
Das ist ja langsam grotesk und ich sehe dunkle Wolken für “Ihre” Volksinitiative aufziehen, wenn jemand wie Sie erklären möchte, das man einen Mörder nicht benennen darf, weil s dadurch nicht mehr möglich wäre, des Mörders Anstifter im Fokus zu halten.
DIESE Diskussion tut ebenso not und ist nicht trennbar von der Diskussion um die Hintermänner und Drahtzieher, DENN ob es Ihnen nun gefällt oder nicht, FAKT ist und bleibt………..: Würden diese Soldaten sich nicht als hirn- und willenlose Marionetten zur Verfügung stellen, so könnten auch die Hintermänner KEIN Unheil mehr stiften.
Wollen Sie etwa sagen das Sie so blind sind, das nicht zu sehen.
SIE diffamieren hier, nämlich eine unumstößliche Wahrheit, eine die jedes gesunde Kind zu verstehen imstande ist. Da frage ich mich was Sie denn nun wirklich für eine Gesinnung haben.
Ich zumindest bin frei von jeder Ideologie und kann Mißstände auf einer Seite benennen, ohne dabei die anderen aus den Augen verlieren zu müssen. Anscheinend haben Sie ein Problem damit und darüber freue ich mich gar nicht. Mir liegt auch nicht daran mit Ihnen zu streiten. Es ist nur sehr schade, auch wenn mich in meinem Alter nichts mehr allzu sehr verwundert, denn wirklich GRADE Menschen gibt es ohnehin nicht, und Menschen die sich BEMÜHEN wirklich grade zu werden, die gibt es sehr, sehr selten.
Auch wenn ich um jeden gefallen Soldaten trauere, und auch wenn ich weiß wer diese Männer dorthin schickt, und auch wenn ich will, das diese Hintermänner zur Verasntwortung gezogen werden, VERGESSE ICH DENNOCH NICHT, das diese Hintermänner ohnen tausender williger Vollstrecker MACHTLOS wären!
Das Sie aber lieber mich als einen Störenfried hinstellen, als diese EINFACH TATSACHE anzuerkennen, DAS macht mich sehr nachdenklich.
November 4, 2009 at 15:23
@ Umm Hussain
“Ich stimme Hinkelstein absolut zu. Zwar haben diejenigen, die die Soldaten in jeden noch so entfernten Winkel der Erde schicken, die größere Verantwortung für diese Einsätze, aber willenlose Marionetten sind die BW-Soldaten nun mal auch nicht, das muss man einfach sehen.”
Das dürfen Sie nicht sagen, denn damit führen Sie eine Scheindebatte und helfen den Drahtziehern von Kriegen. Das wird hier grade versucht zu zementieren.
Dieser Versuch ist 1984-speak für mich, bei aller Liebe zum Leitgedanken der VI!
November 4, 2009 at 23:06
>Wie gesagt, ich kenne Soldaten und wir sind Freunde, aber trotzdem sage ich ihnen bei jeder Gelegenheit das sie auf düsterem Holzwege wandeln.<
Das ist genau ein Beispiel für den "Radikalpazifismus", der hier schon einmal angesprochen wurde.
Mit solch einer Einstellung kann man sicherlich die linksalternative und linksradikale Szene, aber wohl kaum "das Volk" für sich gewinnen.
November 5, 2009 at 03:05
@ Sixty
“Das ist genau ein Beispiel für den “Radikalpazifismus”, der hier schon einmal angesprochen wurde.
Mit solch einer Einstellung kann man sicherlich die linksalternative und linksradikale Szene, aber wohl kaum “das Volk” für sich gewinnen.”
Ich teile Ihre Meinung aus verschiedenen Gründen nicht, diese habe ich zur Genüge dargelegt.
Mir einen Radikalpazifismus vorzuwerfen ist eine Blendgranate und Verzerrung vom feinsten. Dies wird klar ersichtlich aus zuvor wiederholtem von mir. Ich greife zu jeder verfügbaren Waffe und habe kein Problem damit, wenn es darum geht mich oder mein Land zu verteidigen. Aber das wollen Sie ja nicht verstehen, geschrieben habe ich mehrfach.
Sollten Sie aber recht haben damit, das man ein Volk nicht für einen gesunden Pazifismus gewinnen kann, dánn tut mir dieses Volk leid und es ist nicht mehr zu retten. Denn wer glaubt er könne auf Unrecht eine gerechte Zukunft aufbauen, der ist faschist, egal ob in links oder rechts-camouflage.
Das ist auch der Grund dafür, das jede Revolution bisher ihre Kinder fraß. Aber was rede ich, es ist wohl auch hier sinnlos.
Erfreut euch weiter auf an euren jungen Helden, die verheizt werden und sich dabei vieleicht schaden an ihrer Seele nehmen, was Gott verhüten möge. Letztendlich benutz ihr diese Soldaten auch nur für eure eigenen Ideologien. Sie tun euch gar nicht wirklich leid.
Ich steig hier und wünsche weiterhin viel Spaß bei der Revolution
November 5, 2009 at 04:26
>>Mit solch einer Einstellung kann man sicherlich die linksalternative und linksradikale Szene, aber wohl kaum “das Volk” für sich gewinnen.<<
Das ist es ja eben. Ich habe daher auch gar kein Interesse mehr daran, hier in der Sache weiter zu diskutieren. Solche und andere Diskussionen mit linksextremistisch orientierten Menschen habe ich in der Vergangenheit schon genug geführt; wenn ich das weiterhin wollte, würde ich auf Schmuddelseiten wie Indymedia schreiben.
HIER hingegen hoffte ich auf ganz neue Ansätze jenseits der Ideologien und mit gezielten Blicken über den Tellerrand hinaus. Darum muß es doch gehen und nicht um bereits 1000 mal geschlagene Gefechte von vor-vorgestern.
November 5, 2009 at 12:08
@hinkelstein
Lieber Herr Hinkelstein,
warum schreien Sie denn so?
Und warum lesen Sie selektiv und reißen aus dem Zusammenhang?
Fragen, auf die ich, so befürchte ich, gar keine Antworten von Ihnen bekommen werde.
Gerne bestätige ich Ihnen die unter 3. gemachte Aussage: “Dass der hier zur Rede stehende BW-Einsatz ggf. nicht koscher war, möchte ich damit ausdrücklich nicht abstreiten. Er gehört untersucht und die Verantwortlichen bestraft.”
Ob Sie nun das “Mörder-Zitat” verwenden möchten oder nicht, steht hier gar nicht zur Debatte. Damit werden weder Tote lebendig noch neue Opfer verhindert. Und um das Verhindern geht es mir letztendlich.
@Umm Hussain
Sie haben vollkommen recht, jedem BW-Soldaten gehört klar gemacht, was sein Einsatz für Folgen haben könnte. Und das deutlich im direkten Gespräch.
Das ist wichtig und eine Sisyphus-Arbeit, denn aus unterschiedlichsten Gründen werden immer welche nachrücken.
Also: verhindern werden Sie damit keine BW-Einsätze. Und darum geht es: Um’s verhindern solcher BW-Einsätze und dazu muss man den Kopf, denn der “Fisch usw…”!
Und wie machen wir das?
Insofern kann ich @Distelherz nur zustimmen:
ganz neue Ansätze, die brauchen wir.
November 5, 2009 at 17:19
Da nicht im Geringsten auf das eingegangen wird, worum es mir ging und ich diese Art von eben der Seite genau kenne, die die VI angeblich bekämpfen möchte, wird mir nicht nur speiübel, sondern ist die VI für mich erledigt.
Auch wenn nun wieder das “einsame Wolf”-Dasein beginnt, so ist mir lieber als mit Heuchlern die ebenso gut in den etabkierten Partein zuhause wären, eine “volks”-initiative zu beflügeln.
Übrigens halten mic die Linken, besonder die radikalen Linken für rechts…..XD Und hier werde ich für extrem links gehalten. Es ist mir ein Kompliment es weder den extrem Linken, noch den verkappten Rechten hier zu gefallen.
By by VI
November 5, 2009 at 18:15
Einer muss noch…
Dann sind israelische Soldaten in Palästina auch keine Mörder….chinesische Folterknechte und Henker auch keine Mörder…..Polizisten die auf Demonstranten schiessen, wie man es desöfteren auf der Welt erlebte und erlebt, keine Mörder…….die totschläger in Guantanamo Bay sind ebenfalls keine Mörder, denn sie alle bekammen ja nur Befehle von den bösen, bösen Befehhlshabenden. UND solten Soldaten den Iran einäschern, so vergesst bitte nicht, auch sie sind keine Mörder, sondern nur der EINE, der es den ach so armen Vollstreckern befahl. AUA!
Wahnsinn, aber hier etwas Anderes zu erleben, als eben dies….wäre auch ein Wunder gewesen.
November 5, 2009 at 18:22
p.s. Die gedungenen Killer vom CIA, Mossad, KGB etc….die unzählige Menschen weltweit folterten, entführten, töteten….alles keine Mörder, nicht einmal Kriminelle….nur arme Opfer der Befehlskette.
So jetzt sind aber wirklich alle rehabilitiert und damit freie Fahrt für die neue VI: Anwältin der armen, geknechteten Soldkiller around the world.
VI, überleg dir gut ob du diesen Weg einschlagen willst oder ob du einmal Flagge zeigst und dem ganzen Scheiss mal richtig eine Absage erteilst. Denn sonst kann auch schwarz-gelb oder rot-grün oder jedes andere Farbgemisch bestehen bleiben.
Stalin und Mao sind wahrscheinlich heir auch noch Volkshelden und ihre unzähligen Morde….wer hat sie denen befohlen? Hört doch auf!
November 5, 2009 at 18:24
@hinkelstein: Schade dass Sie gehen wollen – man kann und muss gar nicht erreichen ,dass alle gleicher Meinung sind. Wenns danach ging, hätte ich länger vorher gehen müssen….
November 5, 2009 at 22:28
Anmerkung: “Hinkelstein” adressiert seinen Unmut an die Volksinitiative. Das ist Unsinn, denn seine Sparringspartner auf diesem blog sind Einzelpersonen, die ihre individuelle Meinung vertreten und sich nicht mit der Volksinitiative abstimmen. Soweit ich die Diskutanten überhaupt identifizieren kann, gehört nur ein kleiner Teil zur VI, und auch die sind sich nicht immer einig. Kontroversen sind erwünscht, ein bißchen Stehvermögen darf man von allen erwarten. Beste Grüße, Jürgen Elsässer
November 6, 2009 at 00:29
Hinkelstein! Stay tuned!
“Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin” ist so mächtig in seiner Aussage, wenn man den Satz nur vollends mit seinem Verstand erfasst, seine Aussage in seiner ganzen Inhaltsschwere begreift. Dann begreift man, dass Macht nur geliehen ist, von uns (…). Dabei fehlt nur ein Baustein: “Einigkeit!!!”
.ich bin Ende der siebziger Totalverweigerer “gewesen”, (und hatte Spaß dabei)
Was du schreibst hat absolut Hand und Fuß.
Also hau die Lyrix weiter raus, hier.
grüsse
http://www.flegel-g.de/stell-dir-vor.html
November 6, 2009 at 10:54
@m.e.: Interessanter Text, auch wenn ich ihm nicht in allem zustimme. Verteidigung muss auf jeden Fall sein!
Kreig führen wir schon lange – gegen die Armen, nicht nur die der sogenannten “Dritten Welt”, sondern auch mittlerweile gegen die im eigenen Land.
@hinkelstein: Ich weiß ja nicht, wie alt Sie sind, vielleicht noch jung und impulsiv , was nicht heißt , dass die etwas reiferen Jahrgänge nicht impulsiv sein können. Aber aus den Aussagen von Herrn Homilius, die Sie wahrscheinlich auch noch teilweise missverstanden haben, gleich auf die gesamte VI zu schließen, geht wirklich etwas weit, abgesehen davon, dass die meisten, die hier schreiben, als Individuen schreiben und nicht als vertreter der VI. Falls sie überhaupt dazugehören.
November 6, 2009 at 13:08
Hier die Liste der Opfer des Angriffes auf die Tankfahrzeuge in Kunduz.
Aufgelistet nach Namen, Alter und der Zugehörigkeit zu den umliegenden Dörfern.
http://www.rawa.org/temp/runews/2009/10/30/amnesty-international-lists-83-afghan-civilians-killed-in-nato-airstrike-in-kunduz.html
;_
November 6, 2009 at 15:12
Elsässer hat recht. Gerade wollte ich die VI schon vor mir selbst in Schutz nehmen, aber Elsässer ist mir zuvor gekommen.
Ich habe auch behauptet, für die VI zu sprechen. Kann ich auch gar nicht, da ich lediglich interessierter Beobachter bin.
@Hinkelstein
Sie dürfen gern vor mir flüchten, Hinkelstein, aber machen Sie dafür nicht die VI verantwortlich. Allerdings bin ich schon der Meinung, daß man ein bißchen was aushalten können sollte, wenn man wie Sie auch nicht gerade zimperlich argumentieren.
November 6, 2009 at 15:13
Edit: Sollte oben natürlich heißen: Ich habe auch NIE behauptet (…)
November 6, 2009 at 18:26
>Anmerkung: „Hinkelstein“ adressiert seinen Unmut an die Volksinitiative. Das ist Unsinn, denn seine Sparringspartner auf diesem blog sind Einzelpersonen, die ihre individuelle Meinung vertreten und sich nicht mit der Volksinitiative abstimmen. Soweit ich die Diskutanten überhaupt identifizieren kann, gehört nur ein kleiner Teil zur VI, und auch die sind sich nicht immer einig. Kontroversen sind erwünscht, ein bißchen Stehvermögen darf man von allen erwarten. Beste Grüße, Jürgen Elsässer<
Da ist eigentlich nichts weiter hinzuzufügen … außer, daß J.E. erstmals in seinem Blog antwortet … kann ruhig öfter passieren
November 6, 2009 at 20:44
@ Umm Hussain, Herr Elsässer und Me.
Danke für letzten 3 Kommentare. Ich habe darüber nachgedacht und damit gerungen.
Nicht weil ich mich gern “bitten” oder umstimmen lasse, sondern weil Sie in letzter Konsequenz absolut recht haben, bleibe ich gern dabei.
beste grüsse
November 7, 2009 at 00:56
Bingo :¬))
November 7, 2009 at 10:06
Na das ist doch mal eine schöne Nachricht zum Wochenende
Dezember 7, 2009 at 17:36
Solange der Afghanistan-Einsatz dauert, begleiten ihn Meldungen von absichtlichen und unabsichtlichen Bombardierungen ziviler Ziele, bei denen Tausende von Zivilisten getötet wurden. Es ist noch gar nicht lange her, daß ein Gunship der US Air Force im Norden Afghanistans eine ganze Hochzeitsgesellschaft in Grund und Boden schoß.
>>Im Afghanistan-Krieg geschehen die alltäglichen Dinge, wie wir sie seit Jahren kennen, aber auf einmal ist die Hölle los, meldet sich der Staatsanwalt in Potsdam zu Wort, spricht die UNO von Kriegsverbrechen in Afghanistan, donnern die amerikanischen Militärs auf Präsident Obama ein, er solle doch die Deutschen an die Leine nehmen, der deutsche oder deutschsprachige Fernsehsender N24 kommentiert den Umstand, daß von allen Seiten Deutschland auf einmal angegriffen wird.<<
Bis zu dem Luftangriff standen die deutschen Truppen in Afghanistan sowohl bei der Kabuler Regierung als auch bei den Truppen der Allianz im Verdacht, mit den Taliban gemeinsame Sache zu machen. Die ganze Affäre um die Bombardierung der geklauten Tanklastzüge zeigt, unter welchem Motto der deutsche Afghanistan-Einsatz steht:
Damned if you do, damned if you don`t
Solche Dinge passieren in der Hitze des Gefechts, zumal eines, daß die westliche Allianz bereits so gut wie verloren hat. Und sie werden weiterhin passieren, ganz gleich, wieviel Augenmaß, Kompetenz und guten Willen die beteiligten Soldaten und Offiziere auch einbringen mögen. In der Siuation eines Kampfes gilt stets der Grundsatz, daß eine falsche Entscheidung besser sei, als gar keine. Es ist typisch für die Doppelmoral der westlichen Welt, diesen Krieg auf Teufel-komm-raus doch noch gewinnen zu wollen, die Verantwortung für die zwangsläufigen Folgen solchen Irrsinns aber auf subalterne Befehlshaber abzuwälzen – als ob sie nicht wüßten, daß es im modernen Krieg niemals ohne massenhafte zivile Opfer abgeht.
Dezember 8, 2009 at 14:57
Heutzutage würde die Bundesregierung sogar den Hinterbliebenen der Landshut-Entführer Entschädigung zahlen.
Wenn im Falle eines Erfolgs der Entschädigungsklage die Regierung nicht augenblicklich sämtliche Truppen aus Afghanistan zurückzieht…und den Verbündeten unvermißverständlich klarmacht, daß sie von nun an ihren Dreck alleine machen dürfen…ja, dann hat sie sich endgültig als eine Bande von Quislingen erwiesen.