Grüne wählen? Grüne verbieten!

Ein Warnhinweis zur Bundestagswahl am 27.09.2009

Der Artikel ist schon zwei Jahre alt, aber hat natürlich kein Jota verloren. OK, Cem Özdemir fehlt. Aber der ist ja auch nicht besser als Künast und Co, oder? – Morgen übrigens an dieser Stelle, bitte vormerken: Soll man die Piraten wählen?

aus: Junge Welt, Juni 2007

Jürgen Elsässer

Grüne verbieten!

Eine Partei, die Angriffskriege vorbereitet und rechtfertigt, will wieder an die Macht


Die Grünen sind wirklich eine Friedenspartei mit Tradition. Einer ihrer Vordenker schrieb: „Die Umstände haben mich gezwungen, jahrzehntelang fast nur vom Frieden zu reden. Nur unter der fortgesetzten Betonung des deutschen Friedenswillens und der Friedensabsichten war es mir möglich, dem deutschen Volk Stück für Stück die Freiheit zu erringen und ihm die Rüstung zu geben, die immer wieder für den nächsten Schritt als Voraussetzung notwendig war …Es war nunmehr notwendig, das deutsche Volk psychologisch allmählich umzustellen und ihm langsam klarzumachen, daß es Dinge gibt, die, wenn sie nicht mit friedlichen Mitteln durchgesetzt werden können, mit Mitteln der Gewalt durchgesetzt werden müssen. Dazu war es aber notwendig, nicht etwa nun die Gewalt als solche zu propagieren, sondern es war notwendig, dem deutschen Volk bestimmte außenpolitische Vorgänge so zu beleuchten, daß im Gehirn der breiten Masse des Volkes ganz allmählich die Überzeugung ausgelöst wurde: wenn man das eben nicht im Guten abstellen kann, dann muß es mit Gewalt abgestellt werden.“

So sprach Adolf Hitler vor der deutschen Presse im November 1938, und so oder so ähnlich wird man es irgendwann auch von Reinhard Bütikofer oder Claudia Roth hören – ihre Kommentare zu den diesjährigen Ostermärschen lassen es ahnen (s. unten). Was haben diese Leute in den achtziger Jahren nicht alles versprochen: Abschaffung der Bundeswehr, Austritt aus der Nato, Verbot des Rüstungsexports. Heute ist klar, daß das alles derselbe Schwindel war wie die NS-Friedenspolitik in den ersten Jahren nach 1933.

Ein Zombie erwacht

“Es war 1991, da traten die letzten Linken aus den Grünen aus. Seitdem ist die Partei als politische Veranstaltung tot. Doch die Politiker leben weiter. Seit zehn Jahren sind wir gezwungen, ihnen beim Sterben zuzuschauen. Das heißt: zehn Jahre ‚Tote vor der Kamera‘ – zehn Jahre Kuhn, Roth, Schlauch, Müller, Vollmer, Beer, Volmer, Pflaume, Trittin, Fischer. Zehn Jahre: ächzen und schwitzen, runzeln und fuchteln, mahnen und warnen. Zehn Jahre: neue Anzüge und neue Abendkleider. Zehn Jahre: Haare schneiden und färben. Zehn Jahre: Büros geschmackvoll einrichten. Zehn Jahre: Vorbereitung auf Kriegseinsätze. Zehn Jahre: Staatstragerei. Zehn Jahre: Survival of the Miesest, Blödest, Tötest. (…) Viel unerträglicher ist eben doch: zehn Jahre Berichterstattung über die Grünen. Zehn Jahre: Zerreißprobe. Zehn Jahre: Was sagt die Basis? Zehn Jahre: Kampfabstimmung. Zehn Jahre: Es wird spannend. Zehn Jahre: Daniel-Cohn-Bendit-Interviews. Zehn Jahre: Huhuhu. Zehn Jahre: schnatter, schnatter. (…) Und dann noch: zehn Jahre Idioten, die die Grünen scharf kritisieren. Zehn Jahre Idioten wie uns. Mit diesem Unfug muß endlich Schluss sein, denn es ist längst zu spät.”

Das hat Wiglaf Droste im November 2001 in der Taz geschrieben, als Kommentar nach dem Rostocker Parteitag mit 80 Prozent Unterstützung für die Bundeswehrentsendung nach Afghanistan. Heute muß man konstatieren: Die Leiche ist wieder fidel – als Zombie. Die Untoten machen nicht nur mit, sie sind überall vornedran, wenn es gilt, Militäreinsätze zu forcieren. Beispiel Südafghanistan: Hier forderte der grüne Gouverneur Tom Koenigs bereits im November 2006 „Germans to the front“, als sich die große Koalition noch zurückhielt. (…)

Nie wieder!

Zeit also, mit dem Geschnatter um die Grünen aufzuhören. Ziehen wir einen Strich drunter: Diese Partei soll zur Hölle fahren. Viel Kraft investiert die Linke derzeit, wieder einmal ein Verbot der NPD zu fordern. Schön und gut. Aber warum werden die Grünen gleichzeitig mit Samthandschuhen angefaßt, immer wieder zu Bündnisgesprächen eingeladen und von nicht wenigen in der Linkspartei sogar als künftiger Koalitionspartner gehandelt? Wer wollte bestreiten, daß der Politik der Grünen in Jugoslawien und Afghanistan und anderswo weit mehr Menschen zum Opfer gefallen sind als der Politik der NPD? Wer kann widerlegen, daß die oliv-grünen Stahlhelmer seit 1999 aggressiver für den Bruch des Völkerrechts, den Überwachungsstaat und den Antiislamismus Reklame machen als ihre braunen Antipoden? Schließlich: Ist es nicht der Sozialraub durch Hartz-IV und Agenda 2010, den die Öko-Yuppies kaltschnäuziger vorangetrieben haben als die immer wieder zaudernden Volksparteien SPD und Union, der die Verzweifelten der NPD in die Küche treibt?

Linke und Antifas werden weder ein Verbot der NPD noch der Grünen erzwingen können. Aber mit einer Kampagne gegen letztere – von mir aus auch unter dem Motto: Kriegsverbrecher Fischer und Bütikofer in den Knast! -, würde man sich Beifall von der falschen Seite ersparen und da ansetzen, wo es wirklich wehtut: Verlieren die Grünen zwei, drei Prozentchen, ist Jamaika erledigt und die Machtergreifung fällt aus.


  1. Hoffentlich rüttelt das einige wach, die immer noch glauben, die Grünen seien auch nur ansatzweise wählbar.
    Und mit dem Anti-Islamismus: Ich habe noch nie verstanden, warum man Claudia Roth in Islamhasser-Kreisen gern “Claudia Aischa (oder Fatima) Roth” nennt.

    Die Piraten werde ich allerdings trotzdem nicht wählen.

  2. Nachtrag zu Cem Özdemir:

    “OK, Cem Özdemir fehlt. Aber der ist ja auch nicht besser als Künast und Co, oder? ”

    Nein wahrhaftig nicht:

    Von der anwesenden politischen Prominenz – darunter der grüne Parteivorsitzende Reinhard Bütikofer, die Bundestagsabgeordneten Hellmut Königshaus (FDP), Petra Pau und Hakki Keskin (Linkspartei), der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde Deutschlands, Kenan Kolat, und als Redner Cem Özdemir – ergriff der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Michael Sommer, spontan das Mikrofon. Er verurteilte Ahmadinejads antisemitische Rede, in der dieser die ‘Ausradierung’ Israels gefordert hatte, energisch als „Aufruf zum Völkermord“.

    http://www.gegen-al-quds-tag.de/wir.html

  3. Syd Barrett

    Dieser Artikel liest sich auch heute noch richtig gut!
    Man kommt sich angesichts der Wahlen alle paar Jahre vor, wie US-Serienstar David Duchovny es vor Jahren in Bezug auf die Serie X-Files in einem Interview beschrieb:
    Zu Beginn jeder Episode befinden sich alle in einem kollektiven Dejà Vu!

  4. hinkelstein

    Man bedenke auch das die ersten Angriffe gegen die “Piraten” in Blättern wie der TAZ erschienen. Wer hat denn wohl am meisten Angst vor einer erstarkenden Piratenpartei?

    Das heißt nicht das ich den “Piraten” auch nur einen Millimeter über den Weg traue.

    Aber eines steht fest, die grünen sind die Wegbereiter für Hartz4 und Angriffskriege gewesen. Was für ehrlose Gesellen.

  5. hinkelstein

    Wenn wir “Glück” haben, wird Specialagent Cem unser nächster Außenminister und er wird dann die Türkei ins EU-Boot hieven.

  6. Dr.Systemidiot

    ich wähle grün, weil die
    für den Lissabon-Vertrag gestimmt haben.

    Ich habe hier letztens gelesen:

    EU-Sternenbanner – EIN RING UNS ALLE ZU KNECHTEN!

    Natürlich nicht, der Lissabon Vertrag ist
    gut für die Menschen, er hilft uns, den richtigen Weg zu finden.Das Störer und Abweichler von unseren Führern gezielt getötet werden können, ist doch selbstverständlich.

    Euer Dr. Systemidiot

  7. “Wenn wir „Glück“ haben, wird Specialagent Cem unser nächster Außenminister und er wird dann die Türkei ins EU-Boot hieven.”

    Keine Sorge – wir haben noch mehr Glück und bekommen Westerwelle. Außerdem wollen viele Türken gar nicht in die EU.

  8. Klaus Müller

    Aus der offiziellen Biographie von Cem Özdemir:

    Im Jahr 2003 war er als `Transatlantic Fellow´ beim US-Think Tank `German Marshall Fund of the US´, Washington DC.
    http://www.oezdemir.de/zur_person/biographie/index.html

    Natürlich war Özdemir (wie auch Bütikofer) auch bei der Anti-Putin-Hetze mit dabei – in Gesellschaft mit dem PNAC
    http://www.newamericancentury.org/russia-20040928.htm

  9. Gerina

    Sehr guter Beitrag aus der jW zur Kriegspartei “Die Grünen”. Darauf habe ich gewartet.
    Denn er spricht mir aus der Seele, da auch ich der Ansicht bin, dass man diese Partei abschaffen sollte. Die Grünen haben uns im Jahre 1999 schamlos in den Jugoslawien-Krieg hineingelogen. Unter der Führung von BK Kohl wäre das nicht gelungen, da die Menschen protestierend auf die Straße gegangen wären.
    Das Jahr 1999 bedeutete einen Dammbruch für alle nachfolgenden Kriege mit deutscher Beteiligung.
    Heute nachmittag (13-17 Uhr) sprechen Jürgen Trittin, Renate Künast, Kerstin Müller und Volker Beck auf dem Rudolfplatz in Köln. Dort werde ich den Artikel auf der jW Artikel an die Zuhörenden verteilen. ..

  10. ostar

    @Klaus Müller
    Danke für die aufschlussreichen Infos.
    Bei “Transatlantic Fellows” ist er also auch dabei… Wahrscheinlich demnächst bereits Mitglied des Aspen Insitute und anderen neokonservativen Irrinstituten der imperialen Amis. Nirgends ist die Konzentration von Mitgliedschaften in neokonservativen Clubs grösser als bei den Grünen.

  11. uhu

    Auf eine solch dummdreiste Partei kann man nur noch mit einem Verbot (leider – weil die Massen derzeit einfach zu verblödet sind, noch zu begreifen!) oder eben mit ätzender Satire reagieren:

    »[…] Beim Frühstück liest sie die Klatschseiten in der Bild am Sonntag. Dieter Bohlen ist nackt durch den Garten gelaufen. Im Gehirn von Claudia Roth läuft ein erotischer Kurzfilm an, wird aber sofort von der Political-Correctness-Instanz des vorderen Stirnlappens unterbrochen. Claudia Roth rülpst. Zeit zum Aufbruch. Vor dem Haus wartet – niemand. Claudia Roth fährt mit dem Taxi nach Kreuzberg. Sie hat darauf geachtet, dass das Taxiunternehmen genau soviel Frauen beschäftigt wie Männer. Am Mehringdamm ist die Rhabarbersaftfete schon im vollen Gang. Claudia Roth hasst Rhabarbersaft, sie muss danach immer mit einem halben Liter Spätburgunder absäuern. Alle warten auf ihre Rede. Claudia Roth stellt sich auf die Bühne und pumpt sich auf wie eine Geburtshelferkröte. Irgendein Quark quillt aus ihrem Mund, die Zuhörer haben ein paar Vokabeln wiedererkannt und freuen sich, ›Frau‹ zum Beispiel oder ›finanzielle Unterstützung‹, das finden sie beides auch. Tosender Applaus! Zwei Frauen vom Rhabarberteam laden sie noch zur Frauenparty am Abend ein. Claudia Roth sagt, dass sie abends schon bei Sabine Christiansen eingeladen ist und das sei schliesslich auch eine Frau. Die beiden lassen das Argument widerwillig gelten […]«

    Deutsche Helden (1): Claudia Roth

    »Es ist sicher, dass dieser Umweltaktionismus die moderne Inkarnation des Kommunismus ist.«
    – Vaclav Klaus, tschechischer Präsident

    »Demokratie ist eine Sache des Erinnerungsvermögens. 
Und Freiheit ist immer die Freiheit der Denkenden.«
    – Andreas Hauß, Medienanalyse International, http://mai2.eu

  12. Richard Sorge

    Cem Özdemir als Außenminister? Das ist doch wohl ein Gag? Erstmal wirds kein Rot-Grün, weil die Mehrheit fehlt. Die SPD wird nicht um die LINKE buhlen, um eine Mehrheit zu bekommen.
    Zweitens: Weder gubts in der Türkei ne Mehrheit pro-EU als hier für einen Türkei-Beitritt zusammen mit Deutschland.Die Türkei ist nicht nur ein völlig undekratisches und rassistisches Regime ( siehe kurdische Minderheit ), sie ist vor allem auch nicht – oder nur zum Teil – europäisch. Ich verstehe schon gar nicht, wieso z.B. Israel in Vorrundenspielen zur WM regelmäßig im Europa-Block spielt. Wahrscheinlich weigern sich die arabischen Länder mit ihnen zu kickern, verständlich…..

  13. @Richard Sorge:Die Türkei ist keineswegs rassistisch, die Diskriminierung der Kurden gibt es nicht mehr. Allerdings hätten Sie doch auch etwas dagegen, wenn z.B. Bayern plötzlich einen eigenen Staat fordern würde, und das auch noch mit Terror und Waffengewalt, oder nicht? Die PKK wurde immer vom Westen gehätschelt – warum wohl? Doch wieder aus dem Grundsatz heraus”Divide et impera- teile und herrsche.”

    “Wahrscheinlich weigern sich die arabischen Länder mit ihnen zu kickern, verständlich….”

    Genau das ist der Grund- in der Tat verständlich.

  14. Gerina

    wie angekündigt verteilte ich den obenstehenden Artikel von Jürgen Elsässer auf der Grünen-Kundgebung in Köln.
    Vor mir stand Kerstin Müller. Ihr gab ich zwar nicht den Text aus der jW, weil das zu offensichtlich gewesen wäre. Sondern ich gab ihr einen Text, den wir auch auf unseren Mahnwachen verteilten.
    Hier geht es um den Jugoslawien-Krieg, in den uns die damalige Rot-Grüne-Regierung heingelogen hatte. Es werden alle Lügen, selbstverständlich mit Quellenangaben aufgedeckt.
    Die Überschrift lautet: “Jugoslawien: Es begann schon vor dem 24. März 1999 …
    Untertitel: “Vor 10 Jahren überfiel die NATO das souveräne Jugoslawien mit Lügen und Bomben”.
    Im untenstehenden Kommentar heißt es:
    “Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger ,Politiker deutscher Parteien waren bzw. sind noch immer an den völkerrechtswidrigen Vorgängen im ehemaligen Jugoslawien beteiligt. Wir haben in den letzten 10 Jahren nicht ein Wort der Entschuldigung oder der Schuldanerkennung aus dem Munde der Politiker gehört. Für mich haben solche Politiker oder jeweiligen Parteiführung eindeutig unser Grundgesetz missachtet und sind deshalb nicht mehr wählbar”.

    Die Wahlhelfer der Grünen und die umstehenden Zuhörer bekamen beide Texte.
    Ein Grüner meinte zu mir: “Dass Du das verteilst, finde ich undemokratisch”. Meine Antwort hierzu: “Wieso ?? Wenn die Grünen auf der Bühne reden können, kann ich die Flugblätter verteilen”. Dann weiter: “Hast Du dazu eine Genehmigung ?” Meine Antwort: “Die brauche ich nicht dafür”.
    Ein letzter Versuch des Grünen: “Du bist von Pro Köln” (damit meint er eine rechtextreme Kölner Partei). Meine Antwort: “Nein, das bin ich nicht….ich bin als Privatmensch hier. Und hör mal mit Deinem Schubladendenken auf”.
    Gut, er wollte mich damit beleidigen. Das schaffte er nicht.
    Ich möche noch hinzufügen, dass der Platz nicht besonders gefüllt war und die Leute meine Flugblätter doch interessiert entgegen nahmen.
    Das ist meine Form von Widerstand !

    Ich freue mich schon auf den Besuch von Jürgen E. in Köln.

  15. Sixty

    Solchen extremistischen Parteien wie der NPD oder den Grünen kann man nicht mit Verboten, sondern nur dadurch entgegentreten, daß man sie massiv ARGUMENTATIV gekämpft ;.)

  16. Sixty

    Solchen extremistischen Parteien wie der NPD oder den Grünen kann man nicht mit Verboten, sondern nur dadurch entgegentreten, daß man sie massiv ARGUMENTATIV bekämpft ;-)

  17. richard sorge

    @Umhussein, sicherlich wird die PKK vom Westen gehätschelt, trotzdem passt die Türkei nicht in die EU. Abgesehen davon bin ich generell gegen die EU, weil sie ein Ableger des anglo-amerikanischen Finanzkapitals ist. Von wegen in Konkurrenz zu den USA, das US-Börsenkapital ist fester Bestandteil der EU-Wirtschaft. Wenn die Türkei Mitglied der EU wird, ist sie vor Terroranschlägen auch nicht mehr sicher, das garantiere ich.

    @Gerina. Super-Aktion, sehr mutig. Das hat sie wohl ganz schön geärgert, diese neoliberale Clique, die auch noch gutmenschlich und scheinheilig daher kommt. Weiter so und viel Spaß mit J.E.

    Gruß aus Berlin

  18. @Gerina: Bravo, das nenn ich doch mal Zivilcourage.

    Grüße

  19. Lutz Dorawa

    @Gerina

    Ich möche noch hinzufügen, dass der Platz nicht besonders gefüllt war und die Leute meine Flugblätter doch interessiert entgegen nahmen.
    Das ist meine Form von Widerstand !

    Das ist eine super Enstellung..Respekt!!

  20. Gerina

    Sixty,

    das Verbot ist ja auch eher symbolisch gemeint.
    Wenn Du sie bekämpfen möchte, und dazu möchte ich Dich/Euch ermuntern, dann druckt den oben stehenden Artikel aus und verteilt es morgen, überall dort, wo die Grünen noch Wahlkampf betreiben. Ich konnte heute auf der Kundgebung feststellen, dass viele Zuhörer den Grünen echt skeptisch gegenüber standen und die wenigsten- und das waren zumeist die grünen Wahlkampfhelfer nach Wortbeiträgen der Grünen applaudierten.

    Deshalb stieß ich so gut wie auf keine Gegenreaktion, außer die ich oben beschrieb…

  21. me.

    Plakat: „Ich war ein Panzer. Mit uns für ein
    Deutschland ohne Armee.“, Grüne 1990.

    http://www.lpb-bw.de/heidelberg/virtuellegalerien/wahlplakate_ausstellung/inhalte/start_04.htm

    LoL

  22. uhu

    Argumente helfen bei den meisten Menschen leider nicht mehr, ich bin da leider völlig desillusioniert, die scheinen im Teletubby-Land verloren gegangen zu sein. Wenn ich dieses sozialpädagogisch wertvolle Video sehe, muss ich an die Grünen aber ebenso an die Linke denken – da ist alles drin, was die Oligarchie uns anerziehen will… (ich wollte gerade einen Ironie-Smiley hinterlassen, aber eigentlich ist es mir damit eher ernst).

  23. oligarch

    Ein etwas später Nachtrag zu den Wahlen im Iran von Stöhlker:
    Wir sind die beste Demokratie der Welt”, sagte Gross-Ayatolla Ali Khomenei, der oberste Führer der Irans, und schloss aus, dass man elf Millionen Wahlstimmen, die zum Sieg von Mohammed Ahmedi Nejad geführt haben, hätte fälschen können. Damit war der Spuk der Demonstrationen in den iranischen Grossstädten vorbei. Ahmedi Nejad, bestätigt auch von den Führern Russlands und Chinas, hatte den amerikanisch-israelischen Wahlkrieg gegen ihn gewonnen. Dieser war, von den Geheimdiensten wie den üblichen politischen Stiftungen finanziert, minutiös vorbereitet worden. Man hatte gehofft, den ungeliebten Hardliner besiegen zu können. Das war ganz im Interesse der alten iranischen Elite, die mit dem Schah das Land verlassen musste. Das war ganz im Sinn auch seines Sohnes Reza Pahlavi, der soeben bei Denoël in Paris sein Buch “Iran. L’heure du choix” vorgelegt hat. Die Wahlen im Iran sollten nach den Wünschen westlicher Politiker zu einem politischen Umsturz in Teheran führen. Es ging schief, weil die Landbevölkerung Ahmedi Nejad die Treue hielt. Die Studenten und Intellektuellen, dazu einige sehr reiche Verbündete wie Rafsandjani, die wieder an die Macht wollten, waren zu schwach.
    Die USA hatten gehofft, im Rahmen ihrer Mittelmeerstrategie von Marokko bis Afghanistan den Iran nun endlich zum eigenen Vorteil umdrehen zu können. Die Israeli hatten gehofft, sie würden endlich die Bedrohung aus dem Nordosten los, deren Rüstung laufend besser wird. Dies alles hat Auswirkungen auch auf Westeuropa. Während in der Schweiz Unklarheit herrscht, ob der Antisemitismus zunimmt, ist dies in Ungarn ganz klar der Fall. Bei uns stellt der Schweizerische Israelitische Gemeindebund nach einer Studie des Stephen Roth Institute in Tel Aviv fest, der Antosemitismus nehme “klar zu”. Gleichzeitig kommunizieren die Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (Prof. Dr. Georg Kreis) und die Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz, die rassistischen Vorfälle würden bei uns abnehmen. Was davon Zweckpropaganda ist, lässt sich an allen fünf Fingern abzählen. In Ungarn hat die mitterechts stehende Fidesz die jüngsten Wahlen klar gewonnen, immer stürmischer treten die rechtsradikalen Jobbik und die “Ungarische Garde” auf, die Ungarn für die Ungarn wollen. Imre Posta, vormals Hauptmann der ungarischen Streitkräfte, später Polizeipsychologe, hat bereits mehrere Bücher publiziert, worin er behauptet, die Israeli würden in Ungarn immer mehr Land kaufen, weil sie eine Alternative zu Israel wollen, in der ungarischen Landesregierung würden lauter Juden sitzen und im Parlament 65 %. Gleichzeitig fördere man die Zigeuner, die ältere Ungarn auf dem Land umbringen würden. Diese Befürchtungen mögen wirr sein, so die Feststellung, 75 % der ungarischen Bauwirtschaft würden sich in jüdischer Hand befinden, aber zu Beliebtheit derselben trägt dies wenig bei. Auch die Medien und die starke Privatpolizei In-Kal stünden unter jüdischem Einfluss. Die in den Wahlen siegreichen Ungarn befürchten einen stillen Holocaust am ungarischen Volk. In Europa geht etwas vor, das zu Sorge Anlass geben muss.

    http://www.123people.de/ext/frm?ti=personensuche%20telefonbuch&search_term=imre%20posta&search_country=DE&st=suche%20nach%20personen&target_url=http%3A%2F%2Flrd.yahooapis.com%2F_ylc%3DX3oDMTVnZzl1dGt1BF9TAzIwMjMxNTI3MDIEYXBwaWQDc1k3Wlo2clYzNEhSZm5ZdGVmcmkzRUx4VG5makpERG5QOWVKV1NGSkJHcTJ1V1dFa0xVdm5IYnNBeUNyVkd5Y2REVElUX2tlBGNsaWVudANib3NzBHNlcnZpY2UDQk9TUwRzbGsDdGl0bGUEc3JjcHZpZANMRzZ4dzJLSWNybzhkNWRGRHNRNllSV0lXODV4RFVxX3JVa0FCZnFp%2FSIG%3D127937ufp%2F**http%253A%2F%2Fpoliticalhardman.blogspot.com%2F2009%2F06%2Fungarische-juden.html&section=weblink&wrt_id=224

  24. Lieber Jürgen,

    uns geht es genau so:

    http://www.principien.de/2009/09/22/wer-wahlt-wahlt-verkehrt-die-grunen/

    Hat leider alles nichts gebracht…

    Gruß!

  25. Sixty

    Sorry, aber die Grünen waren von Anfang an politisch krank … sie sind zwar “bürgerlicher” geworden, aber ihren Öko-, Anti-AKW- und Multikulti-Fetischismus haben sie beibehalten…. und wenn sei auch nicht mehr unbedingt “pazifistisch” sind (für mich auch kein “Wert an sich”), so sind sie allemal immer noch die Partei der “Ökos, Multikultis und Hippies” … die inzwischen allerdings auch längst “verbürgerlicht” oder sogar verspießert sind.

  26. Leute, wenn man es so sieht, ist gar keine Partei wählbar!

  27. Hans

    Grüne müsste man verbieten.Sie fördern mit Ihrer Politik die Kriminalität und erreichen nichts.Sollen Sie doch Ihr eigenes Land gründen




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