LINKE und Nahostkrieg

Elsässers Geleitwort zum neuen COMPACT-Buch von Andrea Ricci, “Gaza – Die Kriegsverbrechen Israels”
Seit gut einer Woche ist der neue Band in der von Jürgen Elsässer herausgegebenen Reihe COMPACT auf dem Markt: Andrea Ricci -Die Kriegsverbrechen Israels (104 Seiten, 7.50 Euro; Bestellung über home@kai-homilius-verlag.de; bei einem Jahresabo der monatlich erscheinenden COMPACT-Reihe gibt es zwei Bücher, bei einem Zweijahresabo insgesamt sechs Bücher umsonst!!)


Das Geleitwort zu Riccis Buch:

Jürgen Elsässer

Die Linke und der Gaza-Krieg. Oder: Warum dieses Buch notwendig ist

Der israelische Krieg gegen Gaza war einer der brutalsten der jüngeren Geschichte. Trotzdem fanden die Demonstrationen dagegen fast ohne Beteiligung der deutschen Bevölkerung statt. Palästinenser und moslemische Gruppen wurden alleine gelassen. Die Linke blieb, von Ausnahmen abgesehen, passiv.

Am 11. Januar 2009 gingen dagegen die Unterstützer der Aggression in Berlin und anderen Städten auf die Straße. Während in Appellen deutscher Friedensgruppen zwar hauptsächlich Israel kritisiert wurde, aber immer auch eine Distanzierung von den Raketenangriffen der Hamas erfolgte, waren die Aufrufe der Freunde Israels von provozierender Einseitigkeit. Auf dem Werbebanner für die Kundgebung in der Hauptstadt hieß es zum Beispiel: „Support Israel / Operation Cast Lead / Berlin 2009“. So war  gleich auf den ersten Blick klar, dass nicht nur der jüdische Staat ganz allgemein, sondern auch dessen derzeitige Aggression unter dem Militärcode „Gegossenes Blei“ (englisch: Cast lead) unterstützt werden soll.

Im Aufruftext war zu lesen: „Die Hamas hat diesen Konflikt eröffnet und trägt die Verantwortung für das Leid auf beiden Seiten.“ Und weiter: „Israels Selbstverteidigung ist legitim und kein Verbrechen!“ Jeder Anflug von Kompromissbereitschaft wurde vermieden: Kein Wort der Kritik an wenigstens der „Unverhältnismäßigkeit“ der Kriegführung, kein Wort der Trauer für die palästinensischen Opfer, keine Silbe zu einer schon humanitär gebotenen Feuerpause – geschweige denn zu einem möglichen Friedensplan oder gar einer Zwei-Staaten-Lösung. Ganz im Stil von Kriegsminister Ehud Barak wurde jede Verantwortung des Angreifers für „Kollateralschäden“ abgestritten: „Israel … warnt Zivilisten vor Angriffen per SMS, mit Flugblättern oder in Radioaufrufen.“

Die Aufrufer brachten sogar das Kunststück fertig, selbst die Bundesregierung, die die Schuld an dem Konflikt „eindeutig und ausschließlich“ (Angela Merkel) bei der Hamas sah,  noch wegen mangelnder Unterstützung Israels anzugreifen: „Auch Deutschland ist Akteur in diesem Konflikt – die Bundesrepublik ist der wichtigste westliche Handelspartner des Iran, und damit des totalitären Regimes von Mahmud Ahmadinedschad.“

Initiiert wurde der Protest in Berlin von der Jüdischen Gemeinde. In der Liste der Unterstützer fanden sich einige Namen, die bis dato unter der Flagge des Antifaschismus segelten, etwa Lea Rosh vom Förderkreis für das Holocaust-Denkmal, Bernhard Krane als Israelreferent der Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste, die Antifa Belzig und das Webportal Hagalil.

Zu den ersten Unterschriftstellern gehörte auch eine Gliederung der Linkspartei-Jugend „solid“: der Bundesarbeitskreis (BAK) „Shalom“. Diese Gruppierung will als „Plattform gegen Antisemitismus, Antizionismus, Antiamerikanismus und regressiven Antikapitalismus“ wirken. Welchen Einfluss das Fähnlein in der Linkspartei hat, obwohl ihm nur etwa 50 Leute angehören, zeigte sich an dem Umstand, dass sich drei Tage vor der Kundgebung auch Klaus Lederer, der Landesvorsitzende der in Berlin mitregierenden Linkspartei, als Unterstützer der Kriegsrallye outete. Er hielt schließlich sogar einen Redebeitrag, für den er von den etwa 3.000 Demonstranten mehr Beifall bekam als Franziska Eichstädt-Bohlig (Fraktionsvorsitzende der Grünen) und Walter Momper (SPD, Abgeordnetenhauspräsident), die „Gegossenes Blei“ wenigstens nicht vorbehaltlos begrüßten.

Der Berliner Landesverband der Linkspartei stellte sich hinter Lederer, die Kritik beschränkte sich auf die üblichen Verdächtigen. Ende Februar kam der nächste Schlag der Israellobby: Hermann Dierkes, OB-Kandidat der Linken in Duisburg, musste von allen Ämtern zurücktreten. Er hatte einen Boykottaufruf gegen Israel, den das Weltsozialforum im brasilianischen Belem im Januar 2009 beschlossen hatte, weiterverbreitet. Am Kesseltreiben gegen ihn beteiligte sich auch Petra Pau, die für „Die Linke“ im Bundestagspräsidium sitzt.

Die Bundesspitze der Partei gab keinerlei Stellungnahme zu diesen beiden Eklats ab. Mit anderen Worten: Sie unternahm nichts gegen den Kriegsunterstützer Lederer und nichts für den Kriegsgegner Dierkes. Damit ist der Antimilitarismus des Parteiprogramms Makulatur. Nach Insiderberichten liegt dem ein Stillhalteabkommen zwischen den beiden Führungspersonen zugrunde: Oskar Lafontaine, der im Jahre 2006 sogar einen Besuch in Teheran geplant hatte, überlässt mittlerweile die Außenpolitik der Linken (und damit auch die Nahostpolitik) dem konzessionsbereiteren Gregor Gysi, der ihm wiederum nicht in Wirtschafts- und Finanzfragen hineinreden darf.

(Weiterlesen im COMPACT-Buch; Bestellung über home@kai-homilius-verlag.de)


  1. Lutz Dorawa

    Ergänzung:

    Offener Brief an den Zentralrat der Juden in
    Deutschland
    An den Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland
    Herrn Dieter Graumann
    Leo Baeck Haus
    Postfach 040207
    10061 Berlin
    Bremen, März 2009
    Sehr geehrter Herr Graumann,
    Ihre Attacke gegen unseren Genossen Hermann Dierkes weisen wir mit aller Entschiedenheit zurück.
    Es ist keineswegs „Antisemitismus pur“, zu einem Boykott von Waren aus Israel aufzurufen und sich damit
    gegen die Art der Kriegführung der israelischen Regierung in Gaza zu stellen.
    Wir teilen die Empörung von Hermann Dierkes über diese Kriegführung und unterstützen seinen
    Boykottaufruf als Protest gegen die unmenschliche Politik der israelische Regierung gegen die Bewohner
    von Gaza.
    Dass Sie diesen Boykottaufruf in die Nähe der Boykottaufrufe der Nazis gegen jüdische Geschäfte in
    Deutschland stellen, weisen wir mit der gleichen Entschiedenheit zurück. Ein solcher Vergleich ist eine
    gänzlich unlogische und unangebrachte Polemik.
    Mit Ihrer Verunglimpfung des Protestes gegen die israelische Kriegführung gegen Gaza als „ein Stück
    moralischer Verkommenheit und Skrupellosigkeit“ erweisen Sie den Juden in Deutschland einen denkbar
    schlechten Dienst. Viele von ihnen sind über die Kriegführung Israels genau so empört wie wir und
    empfinden die Kritik an der Kriegspolitik des Staates Israel nicht in geringster Weise als Antisemitismus. Im
    Gegenteil, nicht wenige Juden sind unserer Meinung, mit direkter Kritik sei Israel weit mehr gedient als mit
    Zustimmung zu dieser Kriegführung.
    Wenn überhaupt in solchen Kategorien wie moralische Verkommenheit und Skrupellosigkeit zu denken ist,
    dann trifft das auf die israelische Kriegführung in Gaza zu, nicht aber auf die Kritiker eben dieser
    Kriegführung.
    Ihre Attacke kommt zudem aus der falschen Ecke. Israel wird in Deutschland durch seine Botschaft
    vertreten, nicht aber durch den Zentralrat der Juden in Deutschland, der, wie sein Name sagt, die Juden in
    Deutschland vertritt, nicht aber die Bewohner Israels, die im übrigen keineswegs alle Juden sind.
    Auch gegenüber der Person des Hermann Dierkes ist das Etikett des Antisemitismus absurd, da er in seiner
    lebenslangen Aktivität, zum Beispiel als Betriebsrat in der Stahlindustrie, in enger Anlehnung an Jacob Moneta und Ernest Mandel seinen politischen Weg gesucht hat.
    Wir wünschen uns sehr, dass Antisemitismus in Deutschland niemals wieder erstarken kann. Suchen Sie
    bitte das Gespräch mit den Kritikern der israelischen Politik anstatt sie zu beleidigen. Setzen Sie sich bitte
    mit uns dafür ein, dass in Israel endlich eine Regierung gebildet wird, die den Frieden in einer
    2-Staatenlösung herbeiführt anstatt dieser Lösung und damit dem Frieden erneut eine Absage zu erteilen,
    wie wir es leider gerade jetzt wieder erleben müssen.
    mit freundlichen Grüßen
    Klemens Alff
    Rainer Nathow
    Volker Schmidt
    Sönke Hundt
    Manfred Englisch
    Lutz Dorawa
    Reinhard Rebatschek
    Harald Gatermann
    Renate Weber
    Heino Berg
    Ingo Rehmke
    Manfred Steglich
    Birgit Klenke
    c/o Rainer Nathow
    Stuttgarter Str. 8
    28215 Bremen
    Quelle: http://www.dielinke-bremen.de/politik/debatte/gesellschaft_politik/offener_brief_an_den_zentralrat_der_juden_in_deutschland/

  2. Peter Koroly

    J.E. ist bereits entrückt ins geistige Nirwana, wenn er behauptet der Gaza Krieg wäre einer der brutalsten.
    Davon kann doch wirklich keine Rede sein, der letzte Feldzug Sri Lankas gegen die Tamilen z.B. forderte wesentlich mehr Opfer.
    Der weiße arabische Chauvinismus in Darfur der sich gegen Muslime richtet forderte auch wesentlich mehr Opfer, da gibt es mehr als 2 Millionen Binnenflüchtlinge und mehr als 200.000 Tote.
    Tatsache ist, Israel hat 2005 den Gazastreifen evakuiert. Hamas hatte die Möglichkeit erhalten, zu zeigen, was sie für die eigene Bevölkerung tun können, und sie haben es gezeigt, dass sie die Lebensbedingungen noch immer verschlechtern können. Sie haben nach der Evakuierung, den Raketenbeschuss auf Israel verstärkt.
    Aber J.E. ist folgerichtig, er phantasiert hier eine “Israel Lobby” herbei, und appelliert damit an die weit verbreiteten Vorurteile die es – so alle Meinungsumfragen – noch immer in der Bevölkerung gegen Juden gibt.
    Auf dieser Basis kann man der Sympathien von NPD und DVU Anhänger auch sicher sein.
    Interessant ist auch die Entdeckung einer “Israel Lobby” in der Linken. Wer nicht den Hass gegen und die Fixierung auf den jüdischen Staat gehört natürlich zur j….. Weltverschwörung, pardon wir sind schon um eine Broschüre weiter, der gehört zur Lobby.
    Einen weiten Weg hat J.E. beschritten, seit der Zeit als er Journalist bei konkret war und jetzt glaubt er unter Beweiszwang zu stehen, alles was er früher einmal postulierte verwerfen zu müssen. Armer J.E.

  3. H.T.

    Daß ein geheimes Stillhalteabkommen zwischen Lafontaine und Gysi besteht, würde vieles erklären.
    Lafontaines Schweigen zum Gazakrieg war ja schon fast aufdringlich.

    Doch auch dann frage ich mich erneut: Weshalb läßt Oscar sich auf sowas ein? Ohne die Ex-PDS könnte er eine antiimperialistische Außenpolitik mit einer sozialen Innenpolitik kombinieren, Gerechtigkeit nach innen und außen. Das hätte eine Attraktivität, die langfristig viel mehr Potential anziehen könnte, als die Soße von Gysi, Pau, Bartsch u.a.

    Wer sollte den bitte schön eine Partei wählen, die außenpolitisch pro-zionistische und pro-amerikanische Positionen vertritt, nach innen den Kapitalismus weiter entfesselt (“progressive Entstaatlichung”) und das alles mit viel Ideologie in 68er Rot durchsetzt?

    Wer soll das wählen? Die Ost-Linkspartei stirbt doch schon heute trotz Lafontaine-Bonus.
    Die Linkspartei hat in Thüringen mit Ramelow kaum hinzugewonnen, in Sachsen, wo ganz ekelhafte Altkader im Verein mit Katja Kipping den Ton angeben, hat sie 3 Prozent verloren.

    Vor der Fusion mit der WASG hatte die Linkspartei bundesweit 3 Prozent. Die gemeinsame Fraktion hat heute 10 Prozent.
    Hätte Lafontaine sich vor einem Jahr abgespalten und eine eigene Partei gegründet, würde diese Partei jetzt bei 5% plus X stehen, da bin ich mir sicher. Und die Gysipartei würde bei 5% minus X stehen.

    Ich frage mich die ganze Zeit, weshalb Oscar in dieser unbefriedigenden Konstellation weitermacht. Vielleicht will er auch das Potential im Osten übernehmen. Vielleicht will er aber auch einfach – Stichwort “Nahostpolitik” – nicht so enden wie Möllemann.

  4. “Ich frage mich die ganze Zeit, weshalb Oscar in dieser unbefriedigenden Konstellation weitermacht. Vielleicht will er auch das Potential im Osten übernehmen. Vielleicht will er aber auch einfach – Stichwort „Nahostpolitik“ – nicht so enden wie Möllemann.”

    Keine Ahnung,möglich wäre es.
    insgesamt muss man leider sagen, dass hinsichtlich Gaza die Linke eine jämmerliche Figur abgegeben hat. Und ich höre / lese überall Zweistaatenlösung. Wie bitte schön soll das gehen, bei dem Flickenteppich, den die “autonomen” (selten so gelacht!) Palästinensergebiete bilden? So ein Staat ist doch gar nicht lebensfähig. Und die fruchtbaren, wasserreichen Gebiete geben die Israelis nie freiwillig ab. Die einzige Lösung ist die Rückkehr der Flüchtlinge und ein Referendum, in dem alle Einwohnter Palästinas, egal ob Juden, Christen oder Muslime, über die kommende Regierung abstimmen. Siehe dazu auch:

    http://www.muslim-markt.de/Palaestina-Spezial/interviews/imamkhameneisfriedensplan.htm
    auch wenn das heute äußerst utopisch klingt, aber eine andere zufriedenstellende Lösung sehe ich nicht.

    Ansonste danke für den Artikel, auch das Buch von Andrea Ricci ist sehr, sehr gut. Ich konnte es noch nicht durchlesen, erst nach Ramadan, aber ich habe schon mal quergelesen.
    In diesem Sinne :

    Barikallahu feekuma – Allah segen Sie beide.

    Herzliche Grüße

  5. Peter Koroly

    Jawohl, und warum sagt Lafontaine nichts gegen die argen Menschenrechtsverletzungen im Iran?
    Und er sagte auch nichts zum Massaker an den Tamilen.
    Und wieso hören wir keinen pieps zum aktuellen Bürgerkrieg im Jemen?
    Die Antwort ist wie immer für antiimps ganz einfach, es gibt eine Weltverschwörung von eh schon wissen vom wem. Und man kann ja in Deutschland nicht einfach sagen, was man denkt über die eh schon wissen.
    Aber auf J.E. ist Verlass, seit dem er von konkret konvertiert ist und antiimp wurde, schlägt er tapfer die Trommel gegen die Weltverschwörung und gegen die Lobby.

  6. Lutz Dorawa

    Peter Koroly, haben sie den abgefassten Beitrag “Offener Brief an den Zentralrat der Juden in Deutschland” nicht gelesen oder zur Kenntnis genommen? Er umschreibt ganz ordentlich die fairen politischen nachvollziehbaren Positionen der Unterzeichner zum Verhältnis Linkspartei/Israel/Zentralrat/Gazakrieg.

    Ich fände es schade sich einem Schreibniveau unterzuordnen zu müssen, in der keine Räume für Inhalte und Positionen vorhanden sind und ein sachlicher Klärungsbedarf für obsolet gehalten wird.

  7. me.

    @ Lutz

    http://german.irib.ir/index.php?option=com_content&view=article&id=27527:englische-gewerkschaften-boykottieren-israelische-waren-wegen-gaza-blockade&catid=20:nahost&Itemid=5

    Freitag, 18. September 2009 um 11:43

    London (Press TV) – Aus Protest gegen die Abriegelung des Gazastreifens durch das zionistische Regime haben englische Gewerkschaften den Import vieler israelischer Agrarprodukte boykottiert. “Wir werden den Boykott von Waren und landwirtschaftlichen Produkten, DIE AUS DEN ILLEGALEN SIEDLUNGSGEBIETEN DER ISRAELIS STAMMEN, UNTERSTÜTZEN.

    Wir entwickeln gerade eine effektive und Verbraucher-orientierte Kampagne”, hieß es in einer Stellungnahme des britischen Kongress der Handelsunion (TUC).

    Von dem Boykott sind Datteln, Obst, Gemüse und Kräuter betroffen, berichtet die britische Tageszeitung “The Times”.

    “Um das Ende der israelischen Besatzung palästinensischer Gebiete und den Abriss der Sperrmauer zu fordern, erhöhen wir den Druck und boykottieren Produkte, die aus diesen Gebieten stammen”, lässt der TUC verlauten.

    Die Gewerkschaften sprachen sich auch dafür aus, den Waffenhandel mit Israel zu beenden und Kapital aus einigen israelischen Unternehmen zurückzuziehen.

    Der TUC ist ein Dachverband von 58 britischen Arbeiter-Vereinigungen. Er repräsentiert rund 6,5 Millionen Arbeiter. Der Boykott wurde auf der Jahreskonferenz am Donnerstag in Liverpool beschlossen.

    Mehr Meldungen auf der Englischen Googel-Nachrichten Seite.

    btw: Support Rolf Verleger!
    (seit 2006 Delegierter des Landesverbands im Zentralrat der Juden in Deutschland )

    http://www.hintergrund.de/20090105335/globales/kriege/gaza-der-b%C3%B6se-b%C3%B6se-nachbar.html

    grüsse

  8. H.T.

    @ Koroly

    “J.E. ist bereits entrückt ins geistige Nirwana, wenn er behauptet der Gaza Krieg wäre einer der brutalsten.
    Davon kann doch wirklich keine Rede sein, der letzte Feldzug Sri Lankas gegen die Tamilen z.B. forderte wesentlich mehr Opfer….”

    Elsässer hat doch nicht behauptet, der israelische Angriff auf Gaza sei der grausamste Krieg der jüngeren Geschichte überhaupt, sondern einer der brutalsten.
    Das aber steht außer Frage. Ich erinnere nur nochmal an die Phosphorbomben und die gezielte Bombardierung von zivilen Objekten.

    “Tatsache ist, Israel hat 2005 den Gazastreifen evakuiert.”

    Wir reden nicht über 2005, sondern über den jüngsten Gaza-Krieg. Und da gibt es nichts wegzudiskutieren: Israel hat sich schwerer Kriegsverbrechen schuldig gemacht. Wieder einmal.

    “Er phantasiert hier eine „Israel Lobby“ herbei, und appelliert damit an die weit verbreiteten Vorurteile die es – so alle Meinungsumfragen – noch immer in der Bevölkerung gegen Juden gibt.”

    Natürlich gibt es eine Israellobby. Und das hat nichts mit Vorurteilen zu tun. Es gibt sie genauso wie es eine dänische Lobby, eine katholische Lobby und eine Bauernlobby gibt. Israel hat eine Botschaft in unserem Land, hat Interessen wie jedes andere Land und sucht Mittel und Wege sie durchzusetzen. Insofern ist die Festellung, daß es eine Israellobby gibt, geradezu eine Trivialität.
    Die Gründung des Staates Israel selbst wäre ohne die intensive Lobbyarbeit zionistischer Verbände undenkbar gewesen.
    Oder will hier jemand behaupten, Israel sei das einzige Land dieser Welt, das nicht versucht, seine Interessen gegenüber anderen Ländern durch verschiedene Formen der Einflußnahme (=Lobbyarbeit) durchzusetzen?

    “Interessant ist auch die Entdeckung einer „Israel Lobby“ in der Linken.”

    Interessant? Würde ich nicht sagen. Das war vor einigen Tagen ja auch schon in der “Welt” zu lesen, ja in der “Welt”. Siehe folgenden Link, ganz am Ende des Artikels:

    http://www.welt.de/politik/bundestagswahl/wahlreporter/Andre-Levi-Israel/article4558705/Wen-Juden-waehlen.html

    Wer die Partei die Linke etwas kennt, hat schnell raus, wo dort zionistische Interessen vertreten werden.

  9. Peter Koroly

    H T da kann ich nur schmunzeln wenn ich Ihre semantische Verdrehung lese.
    Brutal Grausam etc.
    für wie dumm halten Sie die Leser?

    Ja die britische Gewerkschaft befürwortet einen Boykott israelischer Güter. Aber wenn schon Boykott dann doch einen 100%gen, dann keine Handys und Computer benützen, weil doch darin Teile made in Israel sind. Auch verschiedene Medizin dürfen die Boykotter nicht zu sich nehmen.

    Im übrigen trainieren britische Polizisten lybische Kollegen. Vergessen ist die britische Polizistin die aus der lybischen Botschaft in London erschossen wurde.

  10. Peter Koroly

    H.T. Wo gibt es in Deutschland oder in Österreich eine Israel-Lobby?
    Das sind doch nur Phantasien von Verschwörungstheoretukern. Gäbe es diese Lobby in Deutschland, dann hätte man nicht Norman Finkelstein, Walt u Mearsheimer bejubeln können.
    Das ist mir bekannt aus meiner Beobachtung von Antisemiten, die ihre Bemerkung gerne hinter vorgehaltener Hand machen, als ob das hier pönalisiert werde.
    Und was die israelischen Verbrechen in Gaza betrifft, das hat auch dase Goldstone-Kommissionsmitglied bereits vor der Untersuchung behauptet.
    Wieso konzentrieren sich gewissen deutsche und österr. antiimp ausgerechnet auf Israel und warum sind sie so schweigsam wenn es darum geht die anderen Ländern der Region zu betrachten?
    Da ist doch ein antiarabischer Rassismus am Werk, denn das kommt dann so, “die Juden hätten doch aus dem Holocaust lernen müssen”
    wenn es aber um Holocaustleugnung der iranischen und syrischen Machthaber geht, dann wird das entschuldigt, mit deren Unwissenheit und mit der Bemerkung, die wollen das ja nur einsetzen im politischen Kampf gegen Israel.
    Also erklären Sie mal diesen doppelten Standard. Denn nur Manichäer glauben, dass es auf der einen Seite die guten antiimp Staaten gibt und auf der anderen Seite der böse Imperialismus. So einfach ist die Welt nicht gestrickt, auch wenn der ehemaligen konkret-Schreiber uns das einreden möchte.

  11. fakt

    “Welchen Einfluss das Fähnlein in der Linkspartei hat, obwohl ihm nur etwa 50 Leute angehören, zeigte sich an dem Umstand…”
    Ich weiß nicht, wieviele Leute dieser Arbeitsgruppe angehören, es ist aber laut Wikipedia und http://www.die-linke.de der größte AK innerhalb der Partei.

  12. Name

    “Liebe Freundinnen und Freunde,
    ich schließe hiermit und bleibe dabei: Niemand hat das Recht, seine politische Kritik am Gazakonflikt in Antisemitismus umzumünzen. Keinem Menschen ist geholfen, wenn ungelöste Konflikte und militärische Auseinandersetzungen im Nahen Osten hierzulande als heilige und Gesinnungsauseinandersetzungen geführt werden. Das hieße Öl ins Feuer zu gießen. Antisemitismus gilt es entschlossen entgegenzutreten.

    Einen Krieg kann ich nicht rechtfertigen. Das einzige, was schließlich zählt, ist ein dauerhafter Frieden, der auf Übereinkunft beruht und durch die internationale Gemeinschaft unterstützt und flankiert wird. Scharf zu kritisieren ist jede Zuspitzung, die diesen Weg erschwert. Vernünftig ist nur, alles zu tun und zu unterstützten, was diesen Weg eröffnet.”

    Was für ein extremer Bellizismus von Lederer…

  13. Siggi

    “Der weiße arabische Chauvinismus in Darfur der sich gegen Muslime richtet forderte auch wesentlich mehr Opfer, da gibt es mehr als 2 Millionen Binnenflüchtlinge und mehr als 200.000 Tote.”

    Ha, ha, aus welchem Märchenbuch hast du das denn, du notorisch-faschistischer Lügner??

  14. CLW

    Meine Güte, die Präsenz westlicher Medien ist einfach in Gaza eine ganz andere als in Sri Lanka oder Darfur. Wenn sich irgendwo in Afrika der nächste Völkermord anbahnt, kriegen wir das vielleicht gar nicht mit, falls es nicht gleich solche Ausmaße annimmt wie Mitter der 1990er in Ruanda.

    Auf Israel und Palästina stiert andauernd die Weltöffentlichkeit, aber wenn man seine Aufmerksamkeit gerecht verteilen will, ist es schon mehr als ein Fulltime-Job, herauszufinden, wo überall was passiert.

    Deswegen halte ich auch die Wahrenboykottaufrufe gegen Israel für sinnlos, weil sich nur eine klitzekleine Minderheit unter den Beteiligten darüber informieren wird, welche Verhältnisse in den Herkunftsländern der Waren herrschen, die man ersatzweise kauft.

    Es ist in den meisten Fällen sicher nicht antisemitisch gemeint, aber die Angriffsfläche bietet man halt, wenn man sich als Antiimp auf den Konflikt stürzt, der die größte Medienaufmerksamkeit bekommt.

    Wer nicht zu den Besserverdienenden zählt, kann sich hier gar nicht ernähren und einkleiden, ohne mittelbar von Ausbeutung und Unterdrückung zu profitieren. That’s the System.

    Was die Aktivität betrifft: Linke müssen wohl oder übel eine Auswahl treffen, wenn sie neben ihrem politischen Engagement noch ihren Lebensunterhalt verdienen wollen oder gar Kinder haben.

    Manche treffen diese Auswahl danach, was sie gerade über die Medien mitbekommen (kein Vorwurf, das ist menschlich).

    Andere Linke überlegen sich, wo es eine Kraft gibt, mit der man sich auch weltanschaulich identifizieren kann. Da hat eben Lateinamerika bessere Karten als der Nahe Osten.

  15. H.T.

    @ Peter Koroly

    “H T da kann ich nur schmunzeln wenn ich Ihre semantische Verdrehung lese.
    Brutal Grausam etc.
    für wie dumm halten Sie die Leser?”

    Es geht nicht um eine Hierarchie von Attributen sondern um die Konstruktion “einer der brutalsten/grausamsten/ekelhaftesten Kriege”.
    Eine solche Aussage wird nicht dadurch widerlegt, daß es Krieg gibt, die noch grausamer, brutaler, ekelhafter sind.

    Muß man euch denn jeden Scheiß erklären?

  16. Peter Koroly

    Siggi, danke für das “Kompliment”, das mich erinnert an die stalinistische Praxis jeden Kritiker als Faschist zu diffamieren.
    Hier die Antwort von wo ich es habe mit dem Sudan:
    http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/ICC/al-baschir-engl.html

    und

    http://www.guardian.co.uk/world/2009/mar/04/omar-bashir-sudan-president-arrest

    Also wie hätten wir es gerne, Israel ist schon verurteilt von vornhinein jedoch wenn ein internationales Gericht den sudanesischen Diktator beschuldigt, dann schreiben darüber nur “Faschisten”

  17. H.T.

    @ Peter Koroly

    “H.T. Wo gibt es in Deutschland oder in Österreich eine Israel-Lobby?”

    Überall dort, wo systematisch die Interessen Israels vertreten und verteidigt werden. Schau dir einfach mal das Netzwerk um Henryk M. Broder an oder den Herrn Friedmann und Teile des Zentralrats. Die sehen es ganz klar als ihre Aufgabe, israelische Interessen zu verteidigen.
    Daran ist in einer pluralistischen Gesellschaft ja auch nichts auszusetzen.
    Ich frage mich nur, weshalb die Israellobby soviel Angst hat, als Lobby angesprochen zu werden?

    “Das sind doch nur Phantasien von Verschwörungstheoretukern.”

    Nein, das sind einfach nur Tatsachen und nicht einmal besonders schwer zu entdeckende.

    “Gäbe es diese Lobby in Deutschland, dann hätte man nicht Norman Finkelstein, Walt u Mearsheimer bejubeln können.”

    Ähm. Daß es eine Israellobby gibt, heißt natürlich noch nicht, daß sie allmächtig ist. Gottseidank. Felicia Palmer konnte ja auch das Bundesverdienstkreuz erhalten.

    “Denn nur Manichäer glauben, dass es auf der einen Seite die guten antiimp Staaten gibt und auf der anderen Seite der böse Imperialismus.”

    Ronald Reagen, der die Udssr als das “Reich des Bösen” bezeichnet hat und Bush mit seiner “Achse des Bösen” sind damit die größten Manichäer. In der Tat. So einfach ist die Welt nicht gestrickt.

  18. Lutz Dorawa

    @Fakt

    Welchen Einfluss das Fähnlein in der Linkspartei hat, obwohl ihm nur etwa 50 Leute angehören, zeigte sich an dem Umstand…“
    Ich weiß nicht, wieviele Leute dieser Arbeitsgruppe angehören, es ist aber laut Wikipedia und http://www.die-linke.de der größte AK innerhalb der Partei.

    Einfach den Verlinkungen folgen..wenn alles nichts nützt..http://www.honestlyconcerned.info/
    eingeben…dann offenbart sich ein Teil dieses Netzwerkes…von bezahlten Schreibern bis freiwillige Schreiberlinge. Von Wem diese “seriösen” aufrichtigen Berichterstatter wirklich bezahlt werden ..

    Das israelische Außenministerium finanziert professionelle Kommentarschreiber, die in internationalen Medien, wie z.B. in Facebook, Blogs und “linken Websites” posten, um die Regierungspolitik Israels zu verteidigen.

    In einem gestern erschienenen Artikel auf Hebräisch auf der Website der Zeitung “Yediot Akhronot” wurde das neue Programm des israelischen Außenministeriums für die Erweiterung des Propogandakampfes im Ausland, hauptsächlich in Europa und den USA, dargestellt. Laut dem Zeitungsbericht wurde dutzenden Stundenten und Ex-Soldaten ein Büro zur Verfügung gestellt um Kommentare in verschiedenen Blogs, Nachrichten Websites, Foren, Twitter, Facebook und auch in “linke Websites” zu schreiben, die die aktuelle Positionen der israelischen Regierung erklären und verteidigen.

    Auf die Frage, ob die Kommentarschreiber, die im Projekt arbeiten, sich als “normale Internetbenutzer” ausgeben würden, hat der Projektsleiter geantwortet: “Klar. Unsere Leute werden nicht sagen ‘Hallo, ich bin von der Hasbara (Propoganda) Sektion des israelischen Außenministeriums und ich wollte dir sagen, dass …’. Sie werden sich auch nicht zwangsläufig als Israelis ausgeben. Sie werden schreiben wie normale Internetbenutzer und ihre Kommentare werden auch persönlich rüberkommen, aber sie werden auf einer bestimmten Linie von Botschaften basieren, die das Außenministerium vorbereitet hat”.

    http://de.indymedia.org/2009/07/255504.shtml

    Ob der Link noch seine Gültigkeit besitzt, kann ich jetzt nicht nachvollziehen.

    Unser werter Herr Koroly könnte mit den Einen und anderen Grüppchen liebäugeln…aber das ist eine Vermutung, nicht mehr. Allein der Schreibstil und die Argumentationsführung könnten dazu passen.

    In einem muß ich Ihm recht geben. Vermeidet doppelte Standards, ..was die Deutschen sich in Afghanistan geleistet haben, die Amerikaner im Irak [Uranmunition] uvm darf nicht vergessen werden.

    Herr Koroly..das Thema heißt hier aber nun mal “Linke und Nahostkrieg” Es schaut halt einseitig aus, ist aber so vorgegeben. Und vollkommen normal.

    @Fact…ich ignoriere mittlerweile BAK-Shalom, da sie mit Unterstellungen und Lügen arbeitet. Sie hat einige prominente Links-Unterstützer, aber wird nicht weiter von einigen Mitgliedern der Linkspartei ernst genommen.

  19. Lutz Dorawa

    @Fakt

    Welchen Einfluss das Fähnlein in der Linkspartei hat, obwohl ihm nur etwa 50 Leute angehören, zeigte sich an dem Umstand…“
    Ich weiß nicht, wieviele Leute dieser Arbeitsgruppe angehören, es ist aber laut Wikipedia und http://www.die-linke.de der größte AK innerhalb der Partei.

    Einfach den Verlinkungen folgen..wenn alles nichts nützt..http://www.honestlyconcerned.info/
    eingeben…dann offenbart sich ein Teil dieses Netzwerkes…von bezahlten Schreibern bis freiwillige Schreiberlinge. Von Wem diese “seriösen” aufrichtigen Berichterstatter wirklich bezahlt werden ..

    Das israelische Außenministerium finanziert professionelle Kommentarschreiber, die in internationalen Medien, wie z.B. in Facebook, Blogs und “linken Websites” posten, um die Regierungspolitik Israels zu verteidigen.

    In einem gestern erschienenen Artikel auf Hebräisch auf der Website der Zeitung “Yediot Akhronot” wurde das neue Programm des israelischen Außenministeriums für die Erweiterung des Propogandakampfes im Ausland, hauptsächlich in Europa und den USA, dargestellt. Laut dem Zeitungsbericht wurde dutzenden Stundenten und Ex-Soldaten ein Büro zur Verfügung gestellt um Kommentare in verschiedenen Blogs, Nachrichten Websites, Foren, Twitter, Facebook und auch in “linke Websites” zu schreiben, die die aktuelle Positionen der israelischen Regierung erklären und verteidigen.

    Auf die Frage, ob die Kommentarschreiber, die im Projekt arbeiten, sich als “normale Internetbenutzer” ausgeben würden, hat der Projektsleiter geantwortet: “Klar. Unsere Leute werden nicht sagen ‘Hallo, ich bin von der Hasbara (Propoganda) Sektion des israelischen Außenministeriums und ich wollte dir sagen, dass …’. Sie werden sich auch nicht zwangsläufig als Israelis ausgeben. Sie werden schreiben wie normale Internetbenutzer und ihre Kommentare werden auch persönlich rüberkommen, aber sie werden auf einer bestimmten Linie von Botschaften basieren, die das Außenministerium vorbereitet hat”.

    http://de.indymedia.org/2009/07/255504.shtml

    Ob der Link noch seine Gültigkeit besitzt, kann ich jetzt nicht nachvollziehen.

    Unser werter Herr Koroly könnte mit den Einen und anderen Grüppchen liebäugeln…aber das ist eine Vermutung, nicht mehr. Allein der Schreibstil und die Argumentationsführung könnten dazu passen.

    In einem muß ich Ihm recht geben. Vermeidet doppelte Standards, ..was die Deutschen sich in Afghanistan geleistet haben, die Amerikaner im Irak [Uranmunition] uvm darf nicht vergessen werden.

    Herr Koroly..das Thema heißt hier aber nun mal “Linke und Nahostkrieg” Es schaut halt einseitig aus, ist aber so vorgegeben. Und vollkommen normal.

    @Fact…ich ignoriere mittlerweile BAK-Shalom, da sie mit Unterstellungen und Lügen arbeitet. Sie hat einige prominente Links-Unterstützer, wird aber weiterhin von einigen Mitgliedern der Linkspartei nicht ernst genommen.

    [hoffentlich endet die Korrektur nicht in einen Doppelposting]

  20. H.T.

    @ Lutz Dorawa

    “Unser werter Herr Koroly könnte mit den Einen und anderen Grüppchen liebäugeln…aber das ist eine Vermutung, nicht mehr. Allein der Schreibstil und die Argumentationsführung könnten dazu passen.”

    Glaube ich nicht. Dazu sind seine Beiträge zu schlecht. Wenn sich das israelische Außenministerium Internetlohnschreiber kauft, dann Qualität.

  21. Siggi

    @ Peter Koroly

    Danke für die Links bezüglich Dafur. Hättest du mal vorher durchlesen sollen, denn da steht z.B. das hier:
    “The majority of the Chamber, Judge Anita Ušacka dissenting, found that the material provided by the Prosecution in support of its application for a warrant of arrest failed to provide reasonable grounds to believe that the Government of Sudan acted with specific intent to destroy, in whole or in part, the Fur, Masalit and Zaghawa groups. Consequently, the crime of genocide is not included in the warrant issued for the arrest of Omar Al Bashir.”

    Das wird dich nicht abhalten auch in Zukunft einen Völkermord herbeizulügen, schließlich soll mit dieser Lüge der Waffengang gegen Sudan propagandistisch vorbereitet werden -wie schon seinerzeit in Jugoslawien. Und weil es im Süden Sudans viel Öl/Erdgas gibt, sind auch schon deutsche Polizisten vor Ort und bilden die seperatistische südsudanesische Polizei aus.

    Als Vorkämpfer des deutschen und US-amerikanischen Imperialismus verbreitest du natürlich diese Lügen und wärmst auch noch die Lügen vom Völkermord im ehemaligen Jugoslawien auf.

    Für die, die nicht vor lauter faschistischen Geifer so verblendet sind, dass sie die Realität nicht mehr wahrnehmen können, hier noch zwei Artikel zum angeblichen Völkermord in Sudan.
    “We Saw No Evidence of Genocide”
    http://counterpunch.org/rattansi06012009.html

    “Is There a Save Darfur Industrial Complex?”
    http://dissidentvoice.org/2009/05/is-there-a-save-darfur-industrial-complex%20/

    Peter, wieder einmal bist du überführt als der notorisch-faschistische Lügner, der du bist. Einen schönen Sonntag noch!

  22. Lutz Dorawa

    @H.T

    Ich beteilige mich eigentlich ungern an Vermutungen..

    ["Glaube ich nicht. Dazu sind seine Beiträge zu schlecht. Wenn sich das israelische Außenministerium Internetlohnschreiber kauft, dann Qualität."]

    ..aber wenn es freiwillig angeboten wird, muß das Außenministerium das ganze Paket annehmen [Sach-und Sparzwänge].

    Internetprovider bieten ja auch Sparpakete an, die gemessen an Preis und Leistung eine durchwachsene bis schlechte Qualität abliefern. Warum sollte das im israelischen Außenministerium anders sein? So viel berechtigte Kritik die auf Israel europaweit einströmt, kann nicht von ein paar Schreiberlingen widerlegt werden. Darunter leidet die Qualität.

    Peter Korolys provokantes Auftreten erinnert mich an die Sorte “Mensch”, die in verschiedenen Foren/Formen auftritt und für Unruhe sorgen möchte. Er will alle Teilnehmer die kritisch zur Weltpolitik stehen, des Antisemitismus überführen, quasi in die rechte Ecke drängen frei nach dem Motto:”Ihr seid als rechts geoutet und eure Argumente haben aus diesen Gründen ihren Wert verloren”! Was der gute Herr lernen sollte, ist die Tatsache, das Kritik nicht Rechts ist.

    Mein Rat..lasst euch nicht provozieren. Schenkt ihm nicht mehr Aufmerksamkeit, er hat als Provokateur genug erhalten.

  23. Peter Koroly

    na ja, wer keine Argumente hat beschimpft mich als “notorisch-faschistischer Lügner”
    Rate den interessierten den Artikel von Adam Holland “Blood Libel promoted by Counterpunch Alison Weir” zu lesen.
    http://adamholland.blogspot.com/2009/09/blood-libel-promoted-by-counterpunch.html
    und nun eine ganz einfache Frage, wenn es so wäre wie Sie behaupten, wenn jüdisch-israelische Ärzte Organe entnehmen würden, wie erklären Sie dann die Tatsache, dass so viele Araber aus Gaza, aus der PA und aus arabischen Staaten nach Israel kommen, um sich in israelischen Spitälern zu behandeln.
    Es ist halt die alte Ritualmordlüge, die da wieder von “Linken” aufgefrischt wird.

  24. Rudolf Steinmetz

    Oskar Lafontaine wird für seine faulen Kompromisse bezahlen müssn, mit denen er sich an die Macht schleicht. Im Falle seiner Duldung zionistischer Tendenzen in der Linkspartei nicht zu knapp, fußt doch die jüdisch-israelische Politik und Ideologie samt und sonders auf Lüge, arglistigster Täuschung und einem tödlich-finalen Rassisismus für ein biblisches und “judenreines” Israel, welches auch noch Zypern und Kairo mit einschliessen soll. Nachzulesen bei Israel Shahak, Jüdische Geschichte, Jüdische Religion, Der Einfluß von 3000 Jahren, Begleitworte Gore Vidal und Edwar Said, 240 Seiten, 14,95 Euro, Semit-Buchversand 2009, ISBN 978-3-9813189-1-3 http://www.dersemit.de/semitbuch.html
    Lühe-Verlag Süderbrarup 1998, ISBN 3-926328-25-8

  25. “Mein Rat..lasst euch nicht provozieren. Schenkt ihm nicht mehr Aufmerksamkeit, er hat als Provokateur genug erhalten.”

    Ganz meine Meinung, ich werde ihn von jetzt an ignorieren.

  26. Siggi

    @ Peter Koroly

    Ja, das ist schon lustig. Da überführe ich dich der Lüge in Sachen “Völkermord” in Dafur und als Antwort kommt von dir nur eine neue Lüge.

    Zitat:
    “und nun eine ganz einfache Frage, wenn es so wäre wie Sie behaupten, wenn jüdisch-israelische Ärzte Organe entnehmen würden”

    Wann habe ich das je behauptet?
    Was hat das überhaupt mit Dafur zu tun? Wie war das noch mal, wenn man keine Argumente hat…

    Peter, bitte bleib am Ball. Bessere Werbung für die eigene Position kann ich mir kaum vorstellen angesichts eines Gegenüber, der sich selbst ohne große Mühe ständig als notorisch-faschistischer Lügner entpuppt.

  27. Peter Koroly

    Also Siggi wieder die paranoide Haltung eines Stalinisten, wer widerspicht, wird als “faschistischer Lügner” diffamiert.
    Da hat sich einer der Poster auf einen Artikel aus counterpunch berufen. Übrigens bringt der schwedisch-russische Antisemit und Freund von Horst Mahler, der seine Elaborate unter den Namen “Israel Shamir” publiziert mit schöner Regelmässigkeit Artikel aus dem counterpunch.




Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s



Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 306 other followers